Donnerstag Aug 09, 2012

Solaris ist großes Thema auf der Oracle Anwenderkonferenz DOAG 2012.

Vom 20. bis 22. November treffen sich in Nürnberg im 25. Jahr die deutschen Oracle-Anwender zum Erfahrungsaustausch untereinander und mit Oracle-Mitarbeitern. Seit der Übernahme von Sun ist der Stream Infrastruktur mehr in den Fokus gerückt, in dem es um Cloud Computing, Virtualisierung, Betriebssysteme und Hardware geht. Eine ganze Reihe von Vorträgen dreht sich rund um Solaris. Mit dabei sind auch die Solarium-Blogger, u.a. von Detlef Drewanz zu Best Practices für Solaris 11 Repositories, Ulrich Gräf zu Solaris 11 Zonen in der Praxis und Jörg Möllenkamp über Neues zur Netzwerkkonfiguration in Solaris 11. Dazu gibt es Vorträge von Anwendern - durchaus auch mal mit einer kritischen Betrachtung, z.B. von Roman Gächter (Trivadis AG) zu Kopfschmerzen mit ZFS Performance.

Die Performance-Analyse an sich ist Thema eigener Vorträge, u.a. in einem gemeinsamen Vortrags von Volker A. Brandt von Brandt&Brandt  zusammen mit Ulrich Gräf über Systematische Performance-Analyse sowie von Thomas Nau von der Uni Ulm über DTrace.

Auch das Themenfeld Hochverfügbarkeit wird adressiert: Dr. Martin Haller (Stadt Nürnberg) berichtet über eine SAP-Landschaft mit Solaris 11 und Solaris Cluster 4.0 - sein Coreferent und Oracle-HA-Spezialist Hartmut Streppel spricht außerdem zusammen mit Detlef Drewanz über Failover Zonen unter Solaris Cluster 4.0.

Mitarbeiter aus der Service-Organisation gehen auf Best Practices zum Patching und zu Updates ein. Thomas Wagner, ein Service-Spezialist, der mit verschiedenen Kunden deren Patch-Konzepte erarbeitet hat, geht auf die Frage ein Wie lebe ich Solaris 11 Updates im Rechenzentrum? und Sylke Fleischer und Marcel Pinnow (DB Systel GmbH) beantworten die Frage Wie patcht man regelmäßig mehrere tausend Systeme?

Die Provisionierung allgemein ist ebenfalls Thema von Anwendervorträgen: Marcel Pinnow (DB Systel GmbH) gibt einen Erfahrungsbericht über Jumpstart, Jet, Automated Installer - einer für Alles und Ralf  Germann (Trivadis AG) über Solaris 11 Deployment. Heiko Stein (Etomer GmbH) stellt die Erstellung und Verwaltung eigener SW-Pakete mit Solaris 11 IPS vor. Stefan Gärtner (CCF AG) und Stefan Auer sprechen unter dem etwas geheimnisvollen Titel P2V und V2V - Journey 2 Nevada über Migrationsszenarien von Solaris 10 nach Solaris 11.

Dazu gibt es eine ganz Reihe von Vorträgen rund um Virtualisierung, u.a. Vergleiche der Virtualisierungsansätze für Solaris mit Solaris Container/Zonen und Oracle VM auf x86 bzw. SPARC (aka LDOMs) von Bertram Dorn oder Marcel Hofstetter (JomaSoft GmbH), zur Virtualisierung mit OVM auf x86 (u.a. eine Panel-Diskussion zu einigen von der DOAG aufgeworfenen kritischen Fragen) wie auch tiefergehende Themen zu OVM auf SPARC, etwa einen LDOMs DeepDive mit Stefan Hinker zu IO Best Practices. Stefan Hinker spricht auch unter dem Titel T4  and the Red Crypto Stack über die Hardware-unterstützte Nutzung von Verschlüsselungstechnologien in Solaris. Martin Muschkiet von AS-Systeme, die in Stuttgart, Langen und Zürich die Veranstaltungsreihe Solaris@STEP ausrichten, spricht über Bandbreiten-Management in virtualisierten Netzwerken mit Solaris 11 Zonen. Er bietet am Schulungstag nach der Konferenz zudem eine Schulung an Die Migration zu Oracle Solaris 11 - Chancen und Nutzen ( oder das Team zum Erfolg)

Auch Neuigkeiten von der Oracle Open World 2012 werden beleuchtet, u.a. von mir selbst in einem Vortrag über gleich zu Beginn mit einem Hardware-Update von der OOW2012 sowie einer großen Keynote am dritten Tag von Joost Pronk, dem CTO für das Solaris Product Management, Better. Faster. Smarter – Database. Java. Solaris. SPARC– Integrated Innovation from Oracle.

Auf dem Oracle-Stand in der Ausstellung, in Unconference-Sessions, und natürlich den Social Events bietet sich die Gelegenheit das Gehörte oder auch andere Themen mit Oracle-Mitarbeitern (den Solarium-Bloggern!) oder untereinander diskutieren.

Das volle Programm - insbesondere des Streams Infrastruktur - findet sich online bei der DOAG. Der Programm-Flyer wird  zudem als Beilage in der iX wie in der Computerwoche erscheinen.

Diese Konferenz ist sicher eine Reise nach Nürnberg und den Konferenzbeitrag (Frühbucherrabatt bis 30. September) wert - hier gibt's alle Informationen rund um die DOAG 2012.

Man sieht sich ;-)

Montag Nov 30, 2009

New version: Container Guide 3.1 (english)

The Container Guide 3.1 is finished. This guide was orignally developed in german. Starting with version 3.1 we also supply an english version, which motivated us to do the first english blog entry on Solarium.

This document explains Solaris Containers (Solaris zones) - how they work and how to use them.

The concept of this guide is to provide the information separated in different dimensions (= chapters) to allow the reader an approach to the information from his viewpoint (4D-Guide):

  • Functionalities explains what is available with Solaris Containers and how it compares to other virtualization technologies.
  • Use Cases is a collection of brief descriptions on how to use Solaris Containers for a purpose and which best practices are necessary or optional.
  • Best Practices describe architectural decisions, procedures and methods to get the best from Solaris Containers in the datacenter.
  • Cookbooks are practical recipes, a lot of them have examples for command sequences, which can directly be used to try it out.

The Container Guide 3.1 describes the functionality of Solaris 10 10/09 and the current status of containers in OpenSolaris. It is based on the german version which is called Container Leitfaden 3.1, download is available here:

Reports of errors and feedback are welcome,
please send them via e-mail to  Detlef Drewanz or Ulrich Gräf .

Freitag Jun 19, 2009

Der Solaris Container Leitfaden 3.0 ist fertig

Die Version 3.0 des Solaris Container Leitfadens ist nun verfügbar. Er enthält

  • Funktionsweisen
    (Was sind Container/Zonen auch im Vergleich mit anderen Virtualisierungstechniken)

  • Anwendungsfälle
    (An welchen Stellen kann man Solaris Container anwenden? (Use Cases))

  • Best Practices
    (Wie implementiert man einzelne Details bei Nutzung der Container?)

  • Kochbücher
    (Praktische Beispiele für die Nutzung)

Der Leitfaden richtet sich an alle, die mit Containern zu tun haben. Einzelne Kapitel enthalten mehr Praxis oder mehr Architektur, mal mehr technische Erklärungen und mal was zum Eintippen. Die Idee ist, dass jeder etwas für sich herausziehen kann. Daher ist der Leitfaden das Richtige für

  • Manager

  • RZ Leiter

  • IT Fachgruppen

  • Abteilungsleiter

  • Architekten

  • System Administratoren

  • ...

Die Liste der wesentlichen Neuerungen ist sehr umfangreich. Sie umfasst u.a. die Neuerungen von Solaris 10 5/08, 10/08 und 5/09, einen Solaris Container Navigator und einige Bemerkungen zur Benutzung von Solaris Containern unter OpenSolaris. Aber wir haben auch viele Kapitel einer Überarbeitung unterzogen. Und wir haben nicht nur am Inhalt gearbeitet, sondern auch an der Form. So werden die markierten Querverweise und URLs helfen, sich beim Lesen des pdf-Dokumentes einfach zwischen den Abschnitten zu bewegen.

Unser Dank gilt vielen, die Textbausteine beigesteuert haben, Korrektur gelesen haben oder einfach jederzeit für Diskussionen zur Verfügung standen. Die Liste der Namen wird im Vorwort immer länger ...

Wir stehen für weitere Anregungen jederzeit zur Verfügung.

Detlef Drewanz, Ulrich Gräf                     Berlin/Langen im Juni 2009



Mittwoch Jun 10, 2009

Solaris Container Leitfaden 3.0 Draft-Version zum Review

Vor mehr als einem Jahr haben wir (Uli Gräf und Detlef Drewanz) den Solaris Container Leitfaden hier http://blogs.sun.com/solarium/entry/solaris_container_leitfaden_2_0 zum Download zur Verfügug gestellt. In das Dokument waren neben unserer Erfahrungen mit Solaris Containern auch diverse Kommentare und Beiträge unserer Kollegen und Kunden mit eingeflossen.

Nun wird es höchste Zeit, dem Dokument ein Update zu verpassen. Viele hatten ja bereits danach gefragt und wir haben uns die (knappe) Zeit genommen, um den Inhalt zu überarbeiten. Bevor wir die endgültige Version hier wieder zur Verfügung stellen, möchten wir die Gelegenheit für Feedback, Ergänzungen und Korrekturen geben. Also, wer immer die Möglichkeit und die Zeit findet:

Danke !

Uli und Detlef

Samstag Dez 02, 2006

Wofür sind Container gut? oder: Ein Praxisbeispiel

Wieviele Rechner habt ihr zuhause rumstehen. Ein oder zwei? Ich muss ja zugeben, das ich neben meinem altgedienten Powerbook 3 habe. Aber davon sind zwei Macs, und die sind nicht wirklich von nutzen, wenn  man etwas solarisspezifisches ausprobieren möchte. Nun ist eines meiner "pet topics" der Themenbereich "verteilte Systeme". Ich komme da häufiger an die Herausforderung, eine Vielzahl von Systemen simulieren zu muessen. Deswegen habe ich auch ein Opteronsystem mit mittlerweile 4 Gigabyte Hauptspeicher stehen, aber auch dann macht bei ueber 10 simulierten Systemen das Arbeiten mit VMware nicht so wirklich Spass.

 Vor ein paar Tagen stand ich wieder von diesem Problem: Ich wollte noch eine Grid Engine Konfiguration testen, bevor ich sie zum Kunden schicke, hatte aber leider nur das eine System zu Hause in Reichweite. Eben in einem solchen Fall sind Container ueberaus nützlich. Schnell mal ein paar Container hochfahren (mit ZFS basierten Containerfilesystemen geht sowas sehr zügig, ansonsten ist das der längste Anteil des Tests), GridEngine darin installieren, Konfiguration austesten. Container wieder runterfahren und wegräumen. Fertig.

So soll sich eine wirklich nützliche Technik darstellen: Sie soll effektiv sein und sie soll mir helfen, schnell Lösungen zu finden und sie soll vor allen Dingen mir sonst nicht im Weg stehen.

 PS: Ich habe für alle Interessieren den Weg zum Grid Engine Testbed in einem walkthrough zusammengefasst
 

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