Freitag Dez 12, 2014

13.01.15 in Köln - Die Agenda für den Solaris Tech Day

Leider ist die Registrierungsseite für unseren Tech Day mit Kollegen vom Solaris Engineering und Product Management immer noch nicht live, daher vorab hier im Blog die Agenda (Update 15.12.14: Registrierungsseite mit Agenda). Sofern noch nicht geschehen, gleich den 13. Januar 2015 in Köln im Kalender vormerken und gelegentlich hier ins Solarium schauen. Sobald die Registrierung live ist - hoffentlich am kommenden Montag - werde ich es hier auch ankündigen.

Ein Thema, auf das wir oft angesprochen werden, ist die Frage, welche Virtualisierungstechnologie  man wann einsetzen sollte - die klassischen Zonen, die neuen Kernel Zones oder OVM. Duncan Hardie, der für Virtualsierung zuständige Produkt Manager, hat dieses Thema gerade aktuell in seinem Blog Which Solaris Virtualization grafisch in einem Entscheidungsbaum adressiert. Ich habe viel positives Feedback dazu gesehen, aber auch die eine oder andere Frage. Duncan wird bei unserem Tech Day zu diesem Thema vortragen und zusammen mit unseren Solaris Spezialisten hier aus Deustchland, die auch dabei sein werden, werden wir in Köln ein kompetentes Forum haben, solche Fragen interaktiv zu diskutieren.

Nun aber zur Agenda - die Veranstaltung wird wegen der internationalen Teilnehmer englischsprachig sein:

Engineers, lead architects, and product managers from the Solaris engineering team will offer deep technical insights and provide an outlook on the future of Solaris.

Before the lunch break we will address technologies which are hot topics in the IT industry in general:

· OpenStack - a cloud computing platform for public and private clouds developed in an open source project backed by 300+ companies

· Software Defined Networking – to connect virtual machine to resources like storage, network, or other VMs flexibly and securely in multi-tenant environments

· Security and Compliance – verify running systems against your own security policies or predefined ones like for the Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS) and generate compliance reports.

After lunch we will review the latest Solaris technologies and share experiences gained in the half year since general availability of Solaris 11.2. Finally Markus Flierl, Oracle’s Vice President in charge of Solaris development will summarize today’s highlights, discuss the role of Solaris in Oracle’s strategy and and provide an outlook on the future of Solaris.

Don’t miss this unique opportunity to get into discussions with our Solaris experts.

Venue: Maritim Hotel Köln, Heumarkt 20, 50667 Köln

Time Theme
09:00 Registration and Coffee
09:45 Welcome & Introduction
Franz Haberhauer, Chief Technologist
Markus Flierl, VP Software Development
09:55 OpenStack
Eric Saxe, Director Software Development
Joost Pronk van Hoogeven, Senior Principal Product Strategy Manager
11:10 Coffee
11:30 Software Defined Networking
Jörg Möllenkamp, Senior Account Architect
12:15 Reduce Risk , Deliver Secure Services, and Monitor Compliance with Solaris Security Technologies
Darren Moffat, Senior Principal Software Engineer
13:00 Lunch
13:50 Solaris 11.2 Server Virtualization
Duncan Hardie, Principal Product Manager
Bart Smalders, Senior Principal Software Engineer

14:35 Solaris Data Management – Local and in the Cloud
Cindy Swearingen, Product Manager
Thomas Nau, University of Ulm
15:20 Coffee
15:40 Solaris 11.2 Provisioning and SMF – Completing the Vision with Unified Archives and First Boot Services
Bart Smalders, Senior Principal Software Engineer
Liane Praza, Senior Principal Software Engineer
16:25 Oracle Solaris Update and Strategy
Markus Flierl, VP Software Development
17:10 Q&A panel - All presenters and Solaris engineers
17:30 End of Public Event
Presenters and Engineers Available for Personal Discussions

Donnerstag Aug 09, 2012

Solaris ist großes Thema auf der Oracle Anwenderkonferenz DOAG 2012.

Vom 20. bis 22. November treffen sich in Nürnberg im 25. Jahr die deutschen Oracle-Anwender zum Erfahrungsaustausch untereinander und mit Oracle-Mitarbeitern. Seit der Übernahme von Sun ist der Stream Infrastruktur mehr in den Fokus gerückt, in dem es um Cloud Computing, Virtualisierung, Betriebssysteme und Hardware geht. Eine ganze Reihe von Vorträgen dreht sich rund um Solaris. Mit dabei sind auch die Solarium-Blogger, u.a. von Detlef Drewanz zu Best Practices für Solaris 11 Repositories, Ulrich Gräf zu Solaris 11 Zonen in der Praxis und Jörg Möllenkamp über Neues zur Netzwerkkonfiguration in Solaris 11. Dazu gibt es Vorträge von Anwendern - durchaus auch mal mit einer kritischen Betrachtung, z.B. von Roman Gächter (Trivadis AG) zu Kopfschmerzen mit ZFS Performance.

Die Performance-Analyse an sich ist Thema eigener Vorträge, u.a. in einem gemeinsamen Vortrags von Volker A. Brandt von Brandt&Brandt  zusammen mit Ulrich Gräf über Systematische Performance-Analyse sowie von Thomas Nau von der Uni Ulm über DTrace.

Auch das Themenfeld Hochverfügbarkeit wird adressiert: Dr. Martin Haller (Stadt Nürnberg) berichtet über eine SAP-Landschaft mit Solaris 11 und Solaris Cluster 4.0 - sein Coreferent und Oracle-HA-Spezialist Hartmut Streppel spricht außerdem zusammen mit Detlef Drewanz über Failover Zonen unter Solaris Cluster 4.0.

Mitarbeiter aus der Service-Organisation gehen auf Best Practices zum Patching und zu Updates ein. Thomas Wagner, ein Service-Spezialist, der mit verschiedenen Kunden deren Patch-Konzepte erarbeitet hat, geht auf die Frage ein Wie lebe ich Solaris 11 Updates im Rechenzentrum? und Sylke Fleischer und Marcel Pinnow (DB Systel GmbH) beantworten die Frage Wie patcht man regelmäßig mehrere tausend Systeme?

Die Provisionierung allgemein ist ebenfalls Thema von Anwendervorträgen: Marcel Pinnow (DB Systel GmbH) gibt einen Erfahrungsbericht über Jumpstart, Jet, Automated Installer - einer für Alles und Ralf  Germann (Trivadis AG) über Solaris 11 Deployment. Heiko Stein (Etomer GmbH) stellt die Erstellung und Verwaltung eigener SW-Pakete mit Solaris 11 IPS vor. Stefan Gärtner (CCF AG) und Stefan Auer sprechen unter dem etwas geheimnisvollen Titel P2V und V2V - Journey 2 Nevada über Migrationsszenarien von Solaris 10 nach Solaris 11.

Dazu gibt es eine ganz Reihe von Vorträgen rund um Virtualisierung, u.a. Vergleiche der Virtualisierungsansätze für Solaris mit Solaris Container/Zonen und Oracle VM auf x86 bzw. SPARC (aka LDOMs) von Bertram Dorn oder Marcel Hofstetter (JomaSoft GmbH), zur Virtualisierung mit OVM auf x86 (u.a. eine Panel-Diskussion zu einigen von der DOAG aufgeworfenen kritischen Fragen) wie auch tiefergehende Themen zu OVM auf SPARC, etwa einen LDOMs DeepDive mit Stefan Hinker zu IO Best Practices. Stefan Hinker spricht auch unter dem Titel T4  and the Red Crypto Stack über die Hardware-unterstützte Nutzung von Verschlüsselungstechnologien in Solaris. Martin Muschkiet von AS-Systeme, die in Stuttgart, Langen und Zürich die Veranstaltungsreihe Solaris@STEP ausrichten, spricht über Bandbreiten-Management in virtualisierten Netzwerken mit Solaris 11 Zonen. Er bietet am Schulungstag nach der Konferenz zudem eine Schulung an Die Migration zu Oracle Solaris 11 - Chancen und Nutzen ( oder das Team zum Erfolg)

Auch Neuigkeiten von der Oracle Open World 2012 werden beleuchtet, u.a. von mir selbst in einem Vortrag über gleich zu Beginn mit einem Hardware-Update von der OOW2012 sowie einer großen Keynote am dritten Tag von Joost Pronk, dem CTO für das Solaris Product Management, Better. Faster. Smarter – Database. Java. Solaris. SPARC– Integrated Innovation from Oracle.

Auf dem Oracle-Stand in der Ausstellung, in Unconference-Sessions, und natürlich den Social Events bietet sich die Gelegenheit das Gehörte oder auch andere Themen mit Oracle-Mitarbeitern (den Solarium-Bloggern!) oder untereinander diskutieren.

Das volle Programm - insbesondere des Streams Infrastruktur - findet sich online bei der DOAG. Der Programm-Flyer wird  zudem als Beilage in der iX wie in der Computerwoche erscheinen.

Diese Konferenz ist sicher eine Reise nach Nürnberg und den Konferenzbeitrag (Frühbucherrabatt bis 30. September) wert - hier gibt's alle Informationen rund um die DOAG 2012.

Man sieht sich ;-)

Montag Nov 30, 2009

New version: Container Guide 3.1 (english)

The Container Guide 3.1 is finished. This guide was orignally developed in german. Starting with version 3.1 we also supply an english version, which motivated us to do the first english blog entry on Solarium.

This document explains Solaris Containers (Solaris zones) - how they work and how to use them.

The concept of this guide is to provide the information separated in different dimensions (= chapters) to allow the reader an approach to the information from his viewpoint (4D-Guide):

  • Functionalities explains what is available with Solaris Containers and how it compares to other virtualization technologies.
  • Use Cases is a collection of brief descriptions on how to use Solaris Containers for a purpose and which best practices are necessary or optional.
  • Best Practices describe architectural decisions, procedures and methods to get the best from Solaris Containers in the datacenter.
  • Cookbooks are practical recipes, a lot of them have examples for command sequences, which can directly be used to try it out.

The Container Guide 3.1 describes the functionality of Solaris 10 10/09 and the current status of containers in OpenSolaris. It is based on the german version which is called Container Leitfaden 3.1, download is available here:

Reports of errors and feedback are welcome,
please send them via e-mail to  Detlef Drewanz or Ulrich Gräf .

Freitag Jun 19, 2009

Der Solaris Container Leitfaden 3.0 ist fertig

Die Version 3.0 des Solaris Container Leitfadens ist nun verfügbar. Er enthält

  • Funktionsweisen
    (Was sind Container/Zonen auch im Vergleich mit anderen Virtualisierungstechniken)

  • Anwendungsfälle
    (An welchen Stellen kann man Solaris Container anwenden? (Use Cases))

  • Best Practices
    (Wie implementiert man einzelne Details bei Nutzung der Container?)

  • Kochbücher
    (Praktische Beispiele für die Nutzung)

Der Leitfaden richtet sich an alle, die mit Containern zu tun haben. Einzelne Kapitel enthalten mehr Praxis oder mehr Architektur, mal mehr technische Erklärungen und mal was zum Eintippen. Die Idee ist, dass jeder etwas für sich herausziehen kann. Daher ist der Leitfaden das Richtige für

  • Manager

  • RZ Leiter

  • IT Fachgruppen

  • Abteilungsleiter

  • Architekten

  • System Administratoren

  • ...

Die Liste der wesentlichen Neuerungen ist sehr umfangreich. Sie umfasst u.a. die Neuerungen von Solaris 10 5/08, 10/08 und 5/09, einen Solaris Container Navigator und einige Bemerkungen zur Benutzung von Solaris Containern unter OpenSolaris. Aber wir haben auch viele Kapitel einer Überarbeitung unterzogen. Und wir haben nicht nur am Inhalt gearbeitet, sondern auch an der Form. So werden die markierten Querverweise und URLs helfen, sich beim Lesen des pdf-Dokumentes einfach zwischen den Abschnitten zu bewegen.

Unser Dank gilt vielen, die Textbausteine beigesteuert haben, Korrektur gelesen haben oder einfach jederzeit für Diskussionen zur Verfügung standen. Die Liste der Namen wird im Vorwort immer länger ...

Wir stehen für weitere Anregungen jederzeit zur Verfügung.

Detlef Drewanz, Ulrich Gräf                     Berlin/Langen im Juni 2009



Mittwoch Jun 10, 2009

Solaris Container Leitfaden 3.0 Draft-Version zum Review

Vor mehr als einem Jahr haben wir (Uli Gräf und Detlef Drewanz) den Solaris Container Leitfaden hier http://blogs.sun.com/solarium/entry/solaris_container_leitfaden_2_0 zum Download zur Verfügug gestellt. In das Dokument waren neben unserer Erfahrungen mit Solaris Containern auch diverse Kommentare und Beiträge unserer Kollegen und Kunden mit eingeflossen.

Nun wird es höchste Zeit, dem Dokument ein Update zu verpassen. Viele hatten ja bereits danach gefragt und wir haben uns die (knappe) Zeit genommen, um den Inhalt zu überarbeiten. Bevor wir die endgültige Version hier wieder zur Verfügung stellen, möchten wir die Gelegenheit für Feedback, Ergänzungen und Korrekturen geben. Also, wer immer die Möglichkeit und die Zeit findet:

Danke !

Uli und Detlef

Samstag Dez 02, 2006

Wofür sind Container gut? oder: Ein Praxisbeispiel

Wieviele Rechner habt ihr zuhause rumstehen. Ein oder zwei? Ich muss ja zugeben, das ich neben meinem altgedienten Powerbook 3 habe. Aber davon sind zwei Macs, und die sind nicht wirklich von nutzen, wenn  man etwas solarisspezifisches ausprobieren möchte. Nun ist eines meiner "pet topics" der Themenbereich "verteilte Systeme". Ich komme da häufiger an die Herausforderung, eine Vielzahl von Systemen simulieren zu muessen. Deswegen habe ich auch ein Opteronsystem mit mittlerweile 4 Gigabyte Hauptspeicher stehen, aber auch dann macht bei ueber 10 simulierten Systemen das Arbeiten mit VMware nicht so wirklich Spass.

 Vor ein paar Tagen stand ich wieder von diesem Problem: Ich wollte noch eine Grid Engine Konfiguration testen, bevor ich sie zum Kunden schicke, hatte aber leider nur das eine System zu Hause in Reichweite. Eben in einem solchen Fall sind Container ueberaus nützlich. Schnell mal ein paar Container hochfahren (mit ZFS basierten Containerfilesystemen geht sowas sehr zügig, ansonsten ist das der längste Anteil des Tests), GridEngine darin installieren, Konfiguration austesten. Container wieder runterfahren und wegräumen. Fertig.

So soll sich eine wirklich nützliche Technik darstellen: Sie soll effektiv sein und sie soll mir helfen, schnell Lösungen zu finden und sie soll vor allen Dingen mir sonst nicht im Weg stehen.

 PS: Ich habe für alle Interessieren den Weg zum Grid Engine Testbed in einem walkthrough zusammengefasst
 

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