Mittwoch Dez 09, 2009

Video: Einführung in ZFS

Nach Wolfgangs Einführung in OpenSolaris gab es am 23.11. in Passau einen Einführungsvortrag zu ZFS. Hier wird alles erklärt, was man zu ZFS wissen muss: Pooled Storage, Copy-on-Write, Baumstruktur, Checksummen, Self-Healing, Administration usw. Dazu gibt es eine kurze Einführung in Flash Memory und warum das so gut zu ZFS passt.

Das Video ist auf Vimeo gehostet und kann dort kommentiert werden. Die Folien sind ebenfalls verfügbar.

Wer dann mehr über ZFS und seine Zukunft erfahren möchte, dem sei das Video "ZFS: Die Zukunft" empfohlen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Freitag Nov 27, 2009

Video: ZFS - Die Zukunft

Mit "ZFS - The next word..." zeigten die beiden ZFS-Architekten Jeff Bonwick und Bill Moore auf der Kernel Developer Conference 2009 in Australien den zukünftigen Weg von ZFS auf.

Wer gerne auf Deutsch wissen möchte, wie es mit ZFS weitergeht, der kann sich hier auch die Aufzeichnung des Vortrages "ZFS - Die Zukunft" vom Müncher OpenSolaris User Group Meeting vom 18.11.2009 anschauen. Zusätzlich wird auch ein wenig Hintergrund zur ZFS-Architektur behandelt sowie auf Flash-Memory-Nutzung mit ZFS eingegangen. Die Folien sind auch als OpenOffice- oder PDF-Download erhältlich.

Viel Spaß beim Anschauen!

Donnerstag Jun 04, 2009

Nützliche kleine Helfer für ZFS.

Nur kurz ein Hinweis auf zwei kleine Hilfsprogramme für ZFS:

  • zilstat: Einen separierten ZFS Intent Log (ZIL) anzulegen ist einfach - den dann wieder loszuwerden nicht. Daher ist es ganz hilfreich, sich vorher anzuschauen, ob ein separierter ZIL sinnvoll ist. Das kleine Utlility zilstat von Richard Elling hilft hierbei.
  • ZFSviz: Ein Utility meines Kollegen Jörg Möllenkamp (c0t0d0s0.org) zur Visualisierung der Abhängigkeiten zwischen ZFS Dateisystemen, Snapshots und Clones. Hier die Einführung und da die aktuelle Version.
Die Konzepte von ZFS, praktische Hinweise und Best Practices sowie den aktuellen Stand der Entwicklung in Solaris 10 und OpenSolaris stelle ich übrigens in einem Tutorial in Stuttgart am 29. Juni 2009 im Rahmen des iX Day rund um Solaris vor.

Freitag Mrz 13, 2009

Hybride Speicherarchitekturen mit ZFS und SSDs.

Gestern habe ich beim Frühjahrsfachgespräch 2009 der GGUG (FFG2009) meinen Vortrag über Hybride Speicherarchitekturen mit ZFS und die transparente Nutzung von SSDs gehalten (Folien, Papier (mit ein paar kleinen Korrekturen und Ergänzungen gegenüber dem Abdruck in der GUUG Uptimes  im Tagungsband, der GUUG Uptimes 1/2009). Ich hatte den Slot nach dem Mittagessen; der ist ja immer eine Herausforderung. Für die, die schon fünf Minuten vorher da waren, habe ich das kleine Video "Shouting in den Datacenter" gezeigt, in dem Brendan Gregg nachweist, dass das Anschreien traditioneller Platten einen negativen Einfluß auf deren Leistungsverhalten hat. SSDs haben mit Vibrationen und Erschütterungen1 weniger Probleme - auch ein Vorteil. Nachfolgend die im Vortrag versprochene Liste von weiterführenden URLs:

(1) Das Anschreien ist einem kleinen direkten Stoß gegen das Laufwerk vergleichbar. Größere  Erschütterungen und Vibrationen in rauhen Industrie-Umgebungen werden durch eine geeignete Montage von HDDs adressiert - SSDs sind hier weniger sensibel. HDDs sind aber auch eine Quelle von Vibrationen und damit Lärm - das ist im Video und in vielen Rechnerräumen unüberhörbar. Wenn es der Preispunkt von SSDs in Zukunft einmal erlaubt auch im Hinblick auf die Kapazität HDDs komplett zu ersetzen, wird's dort wieder ruhiger. (16.03.09)

Freitag Jan 16, 2009

Live Upgrade und ZFS-Boot auf einer 220R

Michael Rennecke ist als Student der Informatik in Halle/Saale einer unserer Campus Ambassadore und versorgt mich ab und zu mit Beiträgen aus seiner Kategorie "Jugend forscht". Vergangenen Sonntag hat er einen sehr interessanten Eintrag gepostet, in dem er beschreibt, wie er auf einer 220R Nevada Build 103 installiert hat. Da war das ganze Programm mit ZFS, LiveUpgrade und SPARC ZFS-Boot mit im Spiel. Es ist ein lesenswerter Artikel geworden, der hier und da sicher auch als Spickzettel bei eigenen Arbeiten dienen kann.

Der komplette Artikel findet sich neben weiteren hier: http://blogs.sun.com/rennecke/entry/zfs_als_root_dareisystem_auf

Mittwoch Mrz 12, 2008

GUUG Frühjahrsfachgespräch Tutorium zu ZFS

Heute fand anläßlich des GUUG Frühjahrsfachgesprächs das Solaris ZFS "Deep Dive" Tutorium von Ulrich Gräf und Constantin Gonzalez statt. Wie versprochen finden sich nun die Folien hier: Einmal der Einführungsvortrag, dann der tiefere Teil.

Wir hatten etwa ein Dutzend Teilnehmer, einige davon sind extra für dieses Tutorium nach München angereist, was uns sehr gefreut hat. Insgesamt haben wir 4 Stunden lang ZFS vom ersten Pool bis hin zur Simulation von kaputten Platten, Vererbung, Block Devices etc. von allen möglichen Seiten beleuchtet.

Vielen Dank nochmal an alle Teilnehmer, für Rückfragen stehen Euch Uli (ulrich dot graef at sun dot com) und Constantin (constantin at sun dot com) gerne per Email zur Verfügung!

Dienstag Jun 12, 2007

OpenSolaris ZFS auf dem LinuxTag 2007

Auf dem diesjährigen LinuxTag 2007 gab es einen ganzen Tag lang Informationen zu OpenSolaris. Hier hatte ich die Ehre, über OpenSolaris ZFS präsentieren zu dürfen.

Das Whitepaper dazu und die Folien sind seit heute online. Wer einen etwas tieferen Überblick zu ZFS auf Deutsch sucht, dem sei das Whitepaper empfohlen (19 Seiten). Wer kurz und bündig wissen will, was ZFS ist und was darin neu ist, der kann ein Blick auf die Präsentations-Folien werfen.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr interessant. Längst ist der LinuxTag zu einer Veranstaltung über Open Source an sich gereift und nicht auf das Thema Linux beschränkt. Das hat sich nicht nur am eigenen OpenSolaris-Track bemerkbar gemacht, sondern auch an den zahlreichen anderen Themen, die nicht primär zu Linux gehören: \*BSD, Open Source Anwendungen und Frameworks, Communities, etc.  Hier zeigt sich, wie wahr die O'Reilly'sche Linux-Anatomie ist: Wer Linux sagt, meint oft Open Source und wer Open Source sagt, hat mehr Auswahl, als eine der vielen Linux-Distributionen.

Sonntag Mrz 18, 2007

Solaris und OpenSolaris auf der CeBIT 2007

Unser Solaris ZFS auf 12 USB-Sticks: Ein "Thumper" für Arme! gibt's übrigens auf der CeBIT in Halle 1 auf dem Sun Stand A90 zu sehen. Das gute Stück erregt große Aufmerksamkeit - es steht auch gut sichtbar an der Ecke des offenen Standbereiches - und ist sicher das am häuftigsten fotografierte Objekt auf dem Stand. Es kommt immer mal wieder die Frage nach der Kapazität der USB-Sticks - bei 250MB pro Stick mal 12 haben wir gerade mal maximal 4GB - allerdings ist diese Konfiguration auch kein "Thumper für Arme" im Hinblick auf die Kapazität - bei weniger als 2$/GB gibt es da in einer X4500 deutlich mehr für's Geld als bei USB-Sticks. Es geht vielmehr darum, ein handliches Exponat zu haben, um das Konzept vieler "preiswerter" Laufwerke, die über ZFS zu einem zuverlässigen Speichersystem integriert werden können, darstellen zu können - und dafür ist es eine tolle Idee. Eine Stärke von ZFS ist ja gerade, daß damit mit RAID-Z bzw. RAID-Z2 erstmals die zuverlässige Implementierung von RAID5 als reine Software-Lösung ohne Nutzung von Batterie-gepuffertem Speicher zur Vermeidung des "Write-Hole" möglich ist (S. 16/17).

Zum selber Ausprobieren der neuesten Features in Solaris kann man auf dem Stand eine DVD mit der  Solaris Express, Developer Editon mitnehmen.

Donnerstag Feb 15, 2007

Videos zeigen auf Solaris Laptops

Neulich zeigten wir unser ZFS-Video bei einem internen Meeting vor einem größeren Publikum. Inzwischen gibt es das Video auch zum Herunterladen in guter Qualität auf Systemhelden.com. Ich nahm mein Apple Powerbook, um es zu zeigen, weil ich auf Nummer sicher gehen wollte, daß auch alles sauber klappt. Schließlich berichteten Kollegen davon, daß sie entweder mit der .mp4 Datei nicht klarkamen oder daß sie zwar das Video auf dem Laptop-Bildschirm sehen, nicht auf dem externen VGA-Anschluss und bei einem Publikum von insgesamt 70 Leuten will man kein Risiko eingehen. Seitens Apple klappte natürlich alles gut, nur der Projektor meinte, sein eigenes De-Interlacing oben drauf zu packen, aber was solls. Trotzdem waren alle Happy, doch mein Bauch sagte mir, daß muss doch auch unter Solaris gehen...

Ersten Tests auf der Partner University in Berlin folgten heute gründlichere Untersuchungen. Und siehe da, es geht sehr gut: Mit MPEG-4 und mit externem Monitor und mit De-Interlacig und allem, was man braucht. Hier ein paar Tipps:

  • Die Open-Source Welt bietet verschiedene Video-Libraries und -Player. Mit der Zeit haben sich hier der VLC Media Player, Xine und der MPlayer hervorgetan. Alle drei Player funktionieren unter Solaris und können eine reichhaltige Auswahl von Formaten darstellen.

  • Wer sich die Mühe des Selberkompilierens sparen möchte, der kann sich fertige Binaries z.B. bei Blastwave.org besorgen, wo der Xine als "gxine" geführt wird. Für meine Tests habe ich alle drei Player von Blastwave installiert und mit einer MPEG-4 und einer DV-Variante unseres Videos getestet.

  • Die DV-Version lief bei allen Playern anstandslos, die MPEG-4-Variante nur bei Xine und MPlayer. Ich bin jedoch sicher, daß es nur eine Frage des Rekompilierens von VLC mit den richtigen Libraries ist, um ihm auch dieses Format beizubringen. Vielleicht arbeitet der Maintainer bei Blastwave ja gerade dran.

  • Das Darstellen von Video auch auf dem externen Anschluß eines Laptops ist eine kompliziertere Sache: Xine und MPlayer unterstützen verschiedene Plugins fuer die Ausgabe des Videos. Die Faustregel hier ist, daß Hardware-Beschleunigte Ausgabe-Plugins nur auf dem Laptop-Bildschirm sichtbar sind während Plugins, die den X11 Share-Memory Mechanismus benutzen auch Video auf einem externen Bildschirm darstellen können. Beim MPlayer ist das der Flag -vo x11 und bei Xine muss man in File->Preferences->video->driver den xshm Treiber auswählen. Dies gilt auf jeden Fall dann, wenn der externe Monitor-Anschluß das gleiche Bild anzeigen soll, wie der Laptop-Bildschirm (mirroring) und der ATI-Treiber verwendet wird, der nur aus Open Source ATI-Knowhow beruht.

    Beim nativen NVIDIA-Treiber für Solaris gibt es noch die Hoffnung, daß die Darstellung auf dem externen Display sowohl im Mirroring-Modus als auch im erweiterten Modus (TwinView) funktioniert. Leider hab' ich im Moment keinen Zugriff auf ein Laptop mit NVIDIA-Grafik, aber hier ist zumindest das README aus der jetzigen Treiber-Release.

Also: Es geht. Persönlich finde ich hier den MPlayer am besten, weil er die umfangreichsten Möglichkeiten für die Videobearbeitung bietet. Man muss sich nur die man-page genauer durchlesen.

Mittwoch Nov 08, 2006

ZFS kann den Tag retten

Robert beschreibt in seinem Weblog, wie ZFS einem den Tag retten kann.  
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