Samstag Dez 02, 2006

Wofür sind Container gut? oder: Ein Praxisbeispiel

Wieviele Rechner habt ihr zuhause rumstehen. Ein oder zwei? Ich muss ja zugeben, das ich neben meinem altgedienten Powerbook 3 habe. Aber davon sind zwei Macs, und die sind nicht wirklich von nutzen, wenn  man etwas solarisspezifisches ausprobieren möchte. Nun ist eines meiner "pet topics" der Themenbereich "verteilte Systeme". Ich komme da häufiger an die Herausforderung, eine Vielzahl von Systemen simulieren zu muessen. Deswegen habe ich auch ein Opteronsystem mit mittlerweile 4 Gigabyte Hauptspeicher stehen, aber auch dann macht bei ueber 10 simulierten Systemen das Arbeiten mit VMware nicht so wirklich Spass.

 Vor ein paar Tagen stand ich wieder von diesem Problem: Ich wollte noch eine Grid Engine Konfiguration testen, bevor ich sie zum Kunden schicke, hatte aber leider nur das eine System zu Hause in Reichweite. Eben in einem solchen Fall sind Container ueberaus nützlich. Schnell mal ein paar Container hochfahren (mit ZFS basierten Containerfilesystemen geht sowas sehr zügig, ansonsten ist das der längste Anteil des Tests), GridEngine darin installieren, Konfiguration austesten. Container wieder runterfahren und wegräumen. Fertig.

So soll sich eine wirklich nützliche Technik darstellen: Sie soll effektiv sein und sie soll mir helfen, schnell Lösungen zu finden und sie soll vor allen Dingen mir sonst nicht im Weg stehen.

 PS: Ich habe für alle Interessieren den Weg zum Grid Engine Testbed in einem walkthrough zusammengefasst
 

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