Freitag Aug 01, 2014

Oracle Solaris 11.2 freigegeben - mit OpenStack (Havana)

Gestern Abend wurden Solaris 11.2 und Solaris Cluster 4.2 freigeben. Das finale Solaris 11.2 enthält gegenüber dem Beta eine wesentliche Neuerung: Die OpenStack-Implementierung wurde von der Grizzly-basierten Version auf Havana hochgezogen. Unter den Varianten zum Download von Solaris 11.2 gibt es Unified Archives, in denen OpenStack bereits aufgestzt ist - eine schnelle Lösung, um OpenStack allgmein und insbesondere die Implementierung auf Solaris, die einige der neuenTechnologien in Solaris 11.2 nutzt, kennen zu lernen. Für die Virtualisierung in Nova (Compute) können neben Nichtglobalen Zonen auch die neuen Kernel Zones genutzt werden, die Netzwerkvirtualisierung (Neutron) setzt auf Software Defined Networking mit dem Elastic Virtual Switch auf, Storage (Cinder und Swift) nutzt ZFS und für den Image-Service (Glance) kommen Unified Archives zum Einsatz. zu OpenStack auf Solaris gibt es jetzt auch einen eigenen Blog.  Die Neuerungen in Solaris 11.2 selbst waren ja schon zur Freigabe der Beta-Version ausführlich vorgestellt worden, unter anderem in einer Reihe von Blogs von Kollegen aus dem Engineering. Ich hatte hier im Solarium-Blog diese Einträge in einem eigenen Eintrag zusammengestellt - um hier aktuelle Einträge zu finden, kann man auch einfach mal auf blogs.oracle.com  in der Tag-Cloud auf Solaris klicken. Eine Übersicht über alle Neuerungen gibt es in gewohnter Weise in der Dokumentation: What's New in Solaris 11.2, unter oracle.com/solaris und vor allem im Oracle Technology Network (OTN) - zu den einzelnen Technologien finden sich auf dieser Seite Details unter dem Tab Technologies.

Dienstag Jun 03, 2014

Ein besonderes Oracle Business Breakfast in Berlin

Seit mehreren Jahren finden bei uns Business Breakfasts statt.
Diese Veranstaltung ist üblicherweise an Technologen mit tiefem technologischen Wissensdurst gerichtet.

Aus einem besonderen Anlass ist die Veranstaltung am 13.6.2014 in unserem Customer Visit Center in Berlin etwas speziell.

Anlässlich des Solaris 11.2 Launches tourt Herr Markus Flierl, Oracle VP Software Development, gerade durch Deutschland. Wir haben ihn nach Berlin in unser Customer Visit Center eingeladen, um mit Ihnen Ihre Cloud Strategien und Anforderungen an ein modernes Betriebssystem zu diskutieren.

Vielleicht setzen Sie zurzeit ein Betriebssystem ein, welches nicht aus dem Hause Oracle stammt. Das macht nichts. Auch dann ist der Besuch zu dieser Veranstaltung interessant, denn Herr Flierl interessiert sich ebenso für Ihre Anforderungen und Entscheidungsgrundlagen.

Übrigens: Markus Flierl ist in Südddeutschland geboren und aufgewachsen und spricht somit fließend Deutsch.

Agenda
Start Ende Titel
08:30 09:30 Registrierung und Frühstück
09:30 09:45 Begrüßung und Einleitung
Ralf Zenses, Oracle Senior Director Systems Sales Consulting Europe North
09:45 11:30 Strategien für OpenStack, Software Defined Networking und RZ Automatisierung: Cloud Management Integriert, nicht nur Installiert
Markus Flierl, Oracle VP Software Development
11:30

11:45

Pause
11:45 12:15 Solaris 11.2 OpenStack Demo
Joost Pronk, Oracle Senior Principle Product Strategy Manager
12:15 13:00 Unified Archiving und SCAP: Die finale Antwort auf Migrations- und Compliance Fragen
Detlef Drewanz, Oracle Master Principle Sales Consultant

Weitere Details und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Wir sehen uns.

Mittwoch Mai 07, 2014

Weitere Blogs zu Solaris 11.2

Zur Ankündigung von Solaris 11.2 vor einer Woche veröffentlichten Engineers und Product Manager Blogs zu speziellen Themen. In den letzten Tagen kamen noch einige dazu. Hier noch einmal meine Liste von der Ankündigung. Ich werde diesen Index auch künftig aktualisieren (letzter Update 16. Juli 2014).

Auf YouTube gibt es einen Oracle Solaris Channel mit einer Sammlung von Videos von Oracle rund um Solaris insbesondere natürlich aktuell zu Solaris 11.2. Den habe ich jetzt hier im Solarium in der Navigation rechts oben verlinkt.

P.S. Larry Wake hat jetzt ebenfalls einen Index der Blogs zu Solaris 11.2 veröffentlicht.

Mittwoch Apr 30, 2014

Oracle Solaris 11.2 als Beta zum Download verfügbar

Seit der Ankündigung am gestrigen Abend ist Oracle Solaris 11.2 Beta zum Download verfügbar. Neben einer Aufzeichnung des Webcasts der Ankündigung gibt es technisch tiefergende Videos, natürlich die vollständige Dokumentation mit einem kompakten "What's New" sowie eine Reihe von Blogs von Engineers, die weitergehende technische Einsichten vermitteln.
[Read More]

Mittwoch Apr 23, 2014

Oracle Solaris 11.2 wird angekündigt

Announcing Oracle Solaris 11.2 - Engineered for Cloud Am 29. April 2014 werden Mark Hurd, John Fowler und Markus Flierl Oracle Solaris 11.2 in einer Veranstaltung in New York ankündigen. Wer gerade in New York sein sollte, kann sich hier dafür anmelden. Alle anderen können der Veranstaltung in einem Webcast folgen (Details und Anmeldung hier).

Markus Flierl hatte bei unserem Solaris Tech Day in Frankfurt Ende letzten Jahres bereits über einige aktuelle Entwicklungsprojekte gesprochen, unter anderem über Unified Archives als schnelles Image-basiertes Provisionierungswerkzeug, das insbesondere flexibel die Verwendung eines einzigen "Golden Image" für unterschiedliche Virtualisierungslösungen erlaubt - sowohl für das Cloning wie die Wiederherstellung von Systemen. Bei den Virtualisierungsstechnologien selbst tut sich ebenfalls etwas: mit den Kernel Zones werden Zonen stärker von der Globalen Zone entkoppelt und das Thema Software Defined Networking wird weiter vorangetrieben.

Die Tagline der Ankündigung  "Engineered for Cloud" betont das Gewicht, das Cloud-Aspekte für das Solaris-Engineering haben. Mit der Integration von OpenStack in Solaris lassen sich künftig Infrastructure-as-a-Service (IaaS) -Umgebungen mit diesem populären Framework deutlich effizienter aufsetzen. Der Aspekt Security ist für Cloud-Umgebungen besonders wichtig - aber nicht nur für sie. Wer etwa mit der Abwicklung von Kreditkartentransaktionen befasst ist, muss sich mit dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS) auseinander setzen - und für diesen Kreis sind neue Security-Features in Solaris 11.2 ganz besonders interessant - aber natürlich nicht nur für sie.

Weitere Details gibt's dann bei und nach der Ankündigung - also am besten gleich anmelden.

Die  AG SAP auf Solaris in der DSAG veranstaltet am 20. Mai ein Webinar "Solaris 11.2 für SAP" - für diesen Kreis von Anwendern, die diese Benutzergruppe noch nicht kennen, vielleicht ein Anlass sie sich mal anzuschauen.



Freitag Mrz 28, 2014

Präsentationen vom Solaris Tech Day

Diejenigen, die sich für den Solaris Tech Day in Dreieich (Frankfurt) registriert hatten, bekamen kurz nach der Veranstaltung den Link zu den Präsentationen zugeschickt. Nachdem ich jetzt nochmal darauf angesprochen wurde, jetzt auch hier.

Mittwoch Nov 06, 2013

Die Datenbank 12c auf Solaris 11.1 in der DOAG News 5/2013

DOAG News 05/2013 - Oktober 2013 Ich hatte ja hier im Solarium-Blog schon einmal einen Beitrag geschrieben zum Thema Engineered to Work Together: Oracle Datenbank 12c und Solaris. Ein etwas ausführlicherer Artikel von mir zu diesem Thema ist jetzt in der aktuellen Ausgabe der DOAG News 5/2013, die die Oracle Datenbank 12c als Schwerpunktthema hat, erschienen. DOAG-Mitglieder bekommen das Magazin DOAG News regelmäßig ins Haus, für die anderen gibt's den Artikel hier. Die DOAG-Jahresmitgliedschaft kann sich übrigens schon über die vergünstigte Tagungsgebühr bei der Jahreskonferenz in Nürnberg für Mitglieder rechnen, auf die ich hier auch nochmal hinweisen möchten. Im vorigen Beitrag DOAG 2013 - DIE Konferenz rund um Solaris bin ich schon auf das starke Programm über volle drei Konferenztage hinweg eingegangen. Vielleicht sehen wir uns dann ja in zwei Wochen in Nürnberg ;-).

Freitag Aug 23, 2013

10% mehr Performance für SAP auf Solaris

Unter der Überschrift  Optimization of SAP Build for 7.21 EXT Kernel for Solaris (SPARC) Yields 10% Performance Increase wird in der SAP Community SAP on Oracle Solaris auf Optimierungen der Solaris Binaries hingewiesen, die ab dem SAP Kernel 7.21 EXT Patch Level 130 (64 Bit, Unicode) zum Tragen kommen - sowohl im Hinblick auf einen höheren Durchsatz wie bessere Latenzen bei ABAP-Lasten. Hinter diesen Optimierungen verbirgt sich insbesondere die Nutzung von Profile Based Optimization.

Profile Based Optimization ist als Technologie seit geraumer Zeit in den Oracle Solaris Studio Compilern verfügbar. Der Artikel Building Enterprise Applications with Sun Studio Profile Feedback vom April 2006 beschreibt ausführlich die Anwendung dieser Technik. Lesenswert sind auch die Referenzen am Ende dieses Arikels. Wird kein Support benötigt, kann Oracle Solaris Studio übrigens unentgeltlich genutzt werden.

Mittwoch Aug 14, 2013

Engineered to Work Together: Oracle Datenbank 12c und Oracle Solaris

Das Oracle Solaris Web Forum vom 7. August ist jetzt als Aufzeichnung verfügbar. Dabei sprach Mike Palmeter, Chef des Solaris Produkt Management, unter anderem darüber wie die Zusammenarbeit zwischen dem Solaris- und dem Datenbank-Engineering wesentlich enger geworden ist - schon allein dadurch, dass bei der Kommunikation innerhalb eines Unternehmens nicht wie bei Mitarbeitern verschiedener Unternehmen zumindest mental ein Rechtsanwalt mit im Raum ist. Auch der wechselseitige Zugriff auf Quellcode ist innerhalb eines Unternehmens unproblematisch. Es gab eine Übersicht über einige der wechselseitigen Optimierungen zwischen der Oracle Datenbank insbesondere der neuen Version 12c und Solaris, aber wenig technische Details. 

Ein Ansatzpunkt für Performance-Verbesserungen ist die effiziente Verwaltung der großen Hauptspeicher, die heutige Systeme bieten - eine M5-32 oder eine voll ausgebaute M10-4S bis zu 32TB. Eine Anwendung, die von sehr großen Hauptspeichern schon immer profitierte, ist die Oracle Datenbank. Allein das Anlegen und Auflösen dauert seine Zeit, die direkt in den Start und das Herunterfahren der Datenbank eingeht und die man durch Parallelisierung deutlich verringern kann. Das wurde im Solaris jetzt in Form der vmtasks umgesetzt. Zur effizienten Speicherverwaltung insbesondere von SGAs war bereits 1993 in Solaris 2.2 das Intimate Shared Memory (ISM) eingeführt worden. ISM setzt aber eine fixe Größe der Speicherbereiche voraus. Die dynamische Variante DISM ging mit Abstrichen bei der Performance einher. Daher worde jetzt für die Oracle Datenbank 12c in Solaris eine neue Schnittstelle eingeführt: das Optimized Shared Memory (OSM), das erlaubt, die Größe der SGA ohne Zugeständnisse an die Performance online ohne Neustrat zu ändern. Damit ist es dann aucb möglich eine Datenbank schnell mit einer kleinen Datenbank zu starten und diese dann nach Bedarf zu vergrößern. In Solaris 11.1 wurde zudem eine neue Architektur zur virtuellen Speicherverwaltung implementiert, die nicht nur auf die Größe sondern etwa auch auf die NUMA-Charakteristika moderner Hauptspeicher ausgelegt ist.

In den Datenbank-Versionen 12c und ab 11.2.0.4.0 (11gR2 Patchset 3) wird eine Optimierungsmöglichkeit in Solaris auf aktuellen SPARC-Servern (T4, T5 und M5) genutzt, indem die Log Writer und LMS Prozesse im Solaris als „Critical Threads“ priorisiert sind (siehe auch MOS Doc ID 1523164.1 Reducing High Waits on ‘log file sync’ on Oracle Solaris SPARC by Increasing Priority of Log Writer). Dabei werden vom Solaris-Scheduler diesen Performance-kritischen Threads auf nicht voll ausgelasteten Systemen möglichst ganze Cores exklusiv zugewiesen. So müssen sie Ressourcen wie Caches und Ausführungseinheiten nicht mit anderen Threads teilen und können damit die maximal mögliche Hardware-Performance abrufen. Der Oracle Log Writer Prozess profitiert auch von der in Solaris 11.1  von 10ms auf 1ms verfeinerten Auflösung von Anwendungstimern – ermöglicht durch eine effizientere und besser skalierbare Implementierung.  Davon profitiert die Performance aller Anwendungen, die Polling-Mechanismen nutzen - eben auch die des Oracle Log Writer Prozesses, der bei hoher Last in einen Polling-Modus schaltet.

Neben diesen administrativ transparenten Optimierungen können mit Oracle 12c Solaris-Funktionalitäten direkt aus der Datenbank heraus genutzt werden. Oracle 12c nutzt auf der Solaris-Plattform DTrace, um nähere Informationen über I/Os zu gewinnen, die sehr lange dauern (über 500ms)- zunächst auf auf Raw-Devices unter ASM. Diese werden in der neuen dynamischen View V$KERNEL_IO_OUTLIER bereitgestellt, die auf Solaris wesentlich detailiertere Informationen bietet als die Views V$IO_OUTLIER und V$LGWRIO_OUTLIER, die auf allen Plattformen vorhanden sind. V$KERNEL_IO_OUTLIER ist dort als View zwar ebenfalls vorhanden, bleibt aber leer. V$KERNEL_IO_OUTLIER liefert zusätzlich eine Aufsplittung der Zeitanteile, die auf den Datenpfad sowie auf das Gerät selbst entfallen, was im Fehlerfall eine Diagnose signifikant vereinfacht und beschleunigt.

Der Markus Flierl, Chef der Solaris Kernel Entwicklung, sprach im Web Forum zudem über ein weiteres Projekt, auf das bereits bei der Ankündigung von Solaris 11.1 kurz hingewiesen wurde: Die Verlagerung einiger Funktionen aus dem RAC Lock Management in ein Solaris Kernel Module (1. Vortrag, allgemein zur Oracle Datenbank 12c auf Solaris ab ca. 39:30min - zum Kernel Mode RAC Accelerator ab 42:50min).

Montag Aug 05, 2013

Best Practices für Oracle Datenbanken auf ZFS

DOAG News 03/2013 Juli 2013Für die letzte Ausgabe der Mitgliederzeitschrift DOAG News der Deutschen Oracle Anwendergruppe (DOAG) e.V. habe ich einen Artikel über Best Practices für Oracle Datenbanken auf ZFS geschrieben, der vielleicht auch für den einen oder anderen Leser des Solarium-Blogs interessant ist:

Zur Nutzung und Verwaltung direkt oder über ein SAN angebundener Platten für eine Oracle Datenbank wird ASM auf Raw/Block-Devices empfohlen, was von vorn herein auf die I/O-Charakteristika der Datenbank abgestimmt ist. Nicht zuletzt aus administrativen Überlegungen heraus sind aber weiterhin auch Dateisysteme populär, wobei deren Voreinstellungen meist nicht den spezifischen I/O-Charakeristika von Datenbanken entsprechen, die sich ja von sonstigen Lastprofilen signifikant unterscheiden. In Oracle Solaris gibt es mit ZFS ein modernes, innovatives lokales Dateisystem, das zum einen als gängiges Dateisystem eben auch für Datenbanken genutzt wird oder gezielt, etwa um die effizienten Snapshot- und Cloning-Funktionen für Datenbanken zu nutzen. Andererseits dient es als internes Dateisystem der NAS-Familie von Oracle - der ZFS Storage Appliance - und wird damit indirekt für Datenbanken auf (d)NFS genutzt. Der Artikel gibt Konfigurationshinweise und geht davor auf deren technischen Hintergründe ein. Abschließend werden einige Tools angesprochen, die auf auf der ZFS SA verfügbar sind.

Best Practices zu ZFS wurden zunächst über einige Zeit auf der externen Website solarisinternal.com gesammelt. Inzwischen haben sie Eingang in die offizielle Dokumentation zu Solaris 10 und Solaris 11 gefunden: Recommended Oracle Solaris ZFS Practices im ZFS Administrationshandbuch sowie Oracle Solaris ZFS Tunable Parameters. Weitere Literaturhinweise gibt's im Artikel.

Im Oracle Solaris Web Forum am kommenden Mittwoch, den 8. August 2013 geht es dann auch um die spezifische Nutzung der Copy-on-Write Technologie in ZFS für das Pluggable Database Feature der neuen Oracle Datenbank 12c.


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