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Was bedeutet eigentlich „Autonomous“?

Studien zeigen, dass autonome Datenbanken als die zweitwichtigste Technologie bewertet werden. Es ist auch die Technologie, über die am meisten geschrieben wird und das Thema, über das die Menschen mehr hören wollen. Aber was genau bedeutet Autonomous oder auch autonom?

Kinder leben und lernen und gehen den Weg ins Erwachsenenalter durch jahrelanges Ausprobieren und lernen aus ihren Fehlern. Jede so gewonnene Einsicht hilft, die Intelligenz aufzubauen, die notwendig ist, um eine Welt voller Herausforderungen zu meistern; eine Welt, die auch viel zu komplex ist, um durch ein einfaches Regelwerk beschrieben zu werden. Das alles tun sie hochgradig autonom; die prinzipielle Fähigkeit dazu hat ihnen niemand beigebracht.

Während einfache Computer grundsätzlich komplett auf Basis fester Regeln arbeiten, erweisen sich Expertensysteme nicht nur Kindern, sondern selbst den intelligentesten Erwachsenen gegenüber bereits in einer Reihe von Bereichen als überlegen. Viele der jüngsten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sind auf die Implementierung einer Strategie zurückzuführen, die die natürliche Art und Weise der Erkenntnisgewinnung nachahmt.

Die Vorteile von KI sind vielfältig, und sie gehen weit über die automatische Erkennung von Freunden in sozialen Netzwerken oder über Sprachassistenten hinaus, die den Wetterbericht nachschlagen.

     KI ist der Kern jeder autonomen Technologie und bietet in einer Geschäftsumgebung eine breite Palette von Anwendungsfällen, durch die Unternehmen die Sicherheit ihrer Systeme verbessern, den Aufwand für Wartungsaufgaben reduzieren, Prozesse durch Automatisierung beschleunigen und neue Geschäftsmöglichkeiten identifizieren können.

Die intelligenten Algorithmen, die in autonome Plattformen eingebettet sind, lassen sich mit einem erfahrenen Mentor mit Superkräften vergleichen: Er wird nie hungrig, braucht keinen Schlaf und – am allerbesten – er kann sein Fachgebiet problemlos erweitern.

Aufgaben wie die Zuweisung von Datenbankressourcen, Sicherheitspatches oder Upgrades für Produkte sind alle wichtig, aber in der Regel zeitaufwändig und ressourcenintensiv. Durch die Integration einer Reihe fortschrittlicher Machine-Learning-Technologien kann die autonome Cloud solche Dinge stattdessen weitgehend reibungslos durchführen, ohne dass der Mensch eingreifen muss.

Angesichts der Vorteile von autonomen, also selbstgesteuerten Cloud-Lösungen, die sich selbst sichern und selbst reparieren, erwartet Oracle, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmensdaten künftig autonom verwaltet werden. Die Forschungsgruppe IHS Market sieht KI und Machine Learning als einen der wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz von Cloud-Diensten und prognostiziert, dass das globale Geschäft bis 2022 auf 374 Milliarden US-Dollar jährlich wachsen wird.

Oracle prognostiziert für diesen Zeitpunkt, dass mehr als 90 % aller Anwendungen und Dienste auf irgendeine Art künstliche Intelligenz implementieren werden – denn in einer vernetzten Welt mit ständig wachsenden Anforderungen an die IT gibt es viel zu gewinnen, wenn man Maschinen Stück für Stück intelligenter macht und mit jedem Rechenzyklus Wissen und Verständnis hinzufügt. So können Algorithmen lernen, mit Aufgaben umzugehen, die ein gewisses Maß an Intelligenz erfordern. Selbst wenn es eine künstliche Intelligenz ist.

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