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Warum die IT sich über Datenethik Gedanken machen sollte

Daten sind vielleicht unsichtbar. Wenn aber etwas schief läuft, dann sind die Auswirkungen für das Unternehmen sehr deutlich spürbar. Die IT ist das Team, das die größte Verantwortung für die Verwaltung der Daten trägt. Von ihr können wir eine Menge über die Macht der Daten lernen – und wie wir einen ethischen Ansatz zum Umgang damit finden.

Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner da ist, der das hört: Gibt es dann ein Geräusch? Jahrelang wurde dieser Spruch von George Berkeley gern zitiert, wenn man sich von Problemen distanzieren wollte, die nicht im eigenen Verantwortungsbereich liegen. Es ist genau diese Art von Denken, die uns in unsere aktuellen Schwierigkeiten mit Datenschutz und -sicherheit hineingeritten hat.

Die IT steht im Zentrum des Datenmanagements eines Unternehmens. Sie hat ein besonderes Verständnis davon, wie Daten erfasst, gehandhabt und verwendet werden sollten. Dieses Verantwortungsbewusstsein macht die IT auch sensibler für die Ethik des Datenmanagements – knapp 50 % der IT-Führungskräfte geben an, dass in ihrem Unternehmen die ethische Nutzung von Daten ernst genommen wird. Zum Vergleich: Bei Führungskräften im Personalwesen sind es lediglich 38 %.

Wie die Datensicherheit hat sich auch die Datenethik zu einer geschäftskritischen Funktion entwickelt. Und wie alle solche Funktionen benötigt sie Struktur. Hier kann die IT helfen und das Unternehmen zu mehr Gewissenhaftigkeit und einem integrierteren Ansatz mobilisieren.

Das beginnt mit dem Festlegen klarer Verantwortlichkeiten für das Datenmanagement und der Frage, welchen Beitrag die zuständigen Rollen leisten können. Damit tun sich Unternehmen bisher schwer. Unsere Recherchen haben gezeigt: Lediglich 39 % der IT-Entscheider sind der Ansicht, dass Verantwortung und Aufgaben klar seien, wenn es um das Gewinnen von datenbasierten Erkenntnissen geht. Hier besteht also noch erheblicher Verbesserungsbedarf.

Laut unserem gemeinsamen Threat Report mit KPMG haben 92 % der Cyber-Führungskräfte Bedenken, dass ihre Mitarbeiter nicht den Richtlinien für die Datensicherheit folgen. Derselbe Bericht kommt auch zu dem Ergebnis, das Phishing noch immer die häufigste Schwachstelle in der Verteidigungslinie darstellt. Daraus können wir schließen, dass Unternehmen versuchen können, externe Bedrohungen durch neue Prozesse und Technologien anzugehen. Um sie aber wirklich abzuwehren, ist eine stärkere Ausrichtung auf Ethik und Verantwortung erforderlich. Die IT geht hier seit Jahren voran. Nun ist es an der Zeit, auch den Rest des Unternehmens an Bord zu holen.

Lesen Sie unseren Bericht und erfahren Sie, worauf Unternehmen ihre Anstrengungen zur Datensicherheit ausrichten und wie die IT hier eine Führungsrolle übernehmen kann.

 

 

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