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  • ERP
    October 19, 2018

Warum das heutige ERP für „Earn, Rest and Play“ stehen sollte

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Westeuropa bei Oracle

Thor hat seinen Hammer, Captain America seinen Schild und Wonder Woman ihre Armbänder der Unterwerfung. Phantasiereiche Menschen glauben, dass sie durch diese Werkzeuge zu "Super"-Menschen werden. Setzt man sich mit der Realität auseinander, ändert sich die Definition dessen, was es braucht, um „super“ zu sein, komplett.   

In der Wirtschaft beschreibt der Begriff „Super“ heutzutage Führungskräfte, denen es gelungen ist, die richtige Balance zwischen Arbeit und Leben zu finden. Der moderne Superheld, der in den Medien gelobt wird, ist jemand, der in seinem Beruf erfolgreich ist und sich gleichzeitig genügend Zeit für Familie und Hobbys außerhalb der Arbeit nimmt. Das kann bedeuten, rechtzeitig nach Hause zu kommen, um die Kinder ins Bett zu bringen, dann noch die Zeit zu finden, für einen Marathon zu trainieren oder ein Instrument zu erlernen. Wir haben Ehrfurcht vor solchen Menschen. Nicht nur wegen der erbrachten Leistung und Willensstärke, sondern weil eine perfekte Work-Life-Balance eine der ganz großen Herausforderungen ist.

Diese Aufgabe ist speziell für CFOs deshalb schwierig, da sie gleichzeitig ein Unternehmen in einer komplexen Wirtschaftslandschaft navigieren und die rechte Hand des CEO sind. Um diese Aufgabe zu erfüllen, benötigen CFOs mehr als nur Superhelden-Denken und Erfahrung. Sie brauchen leistungsfähige Technologien, die in der Lage sind, schnelle und präzise Entscheidungen auf höchster Ebene zu unterstützen. In der Regel ist es eine ERP-Cloud-Anwendung, die dabei den tatsächlichen Bedarf deckt. ERP steht zwar für Enterprise Resource Planning, derartige Software-Lösungen liefern aber viel mehr, wenn sie richtig eingesetzt werden. Eigentlich sollte ERP heute für „Earn, Rest and Play“ stehen und den Verwaltungsaufwand beim Betrieb einer Finanzorganisation für CFOs reduzieren, damit diese die richtige Work-Life-Balance finden und sich als moderne Superhelden bewähren können.

Ausgestattet mit Cloud-basierten ERP-Anwendungen können CFOs manuelle Aufgaben beschleunigen. Zudem werden zeitaufwändige und kostspielige Upgrades aus ihrem Alltag eliminiert, da sich die Cloud-basierte Lösung leichter und mit weniger technischem und personellem Aufwand aktuell halten lässt. Die frei werdende Zeit kann von den Finanzchefs darauf verwendet werden, sich auf den eher strategischen Teil ihrer Arbeit zu konzentrieren. Angesichts jüngster Untersuchungen von Accenture haben die Mitarbeiter im Finanzbereich lange Zeit durchschnittlich 60 bis 70 Prozent ihrer Zeit für Aufgaben wie Transaktionsabwicklung, Buchhaltung, Controlling, Compliance und Reporting aufgewendet. Für CFOs bedeutet es aber inzwischen weit mehr als nur mit Zahlen gut umgehen zu können, wenn sie bei ihrer Arbeit als „super“ bewertet werden wollen. Tatsächlich geht es inzwischen darum, den Wandel zu erkennen und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Fast die Hälfte der Unternehmen hat in den letzten Jahren seine Geschäftsmodelle geändert, um agiler zu werden. In den Unternehmen wird erwartet, dass der CFO die treibende Kraft dabei ist – flexible, Cloud-basierte ERP-Systeme sind dabei unverzichtbare Helfer geworden.

Zwei Beispiele dazu: Umair Junaid, CFO bei Access Power, einem der am schnellsten wachsenden unabhängigen Energieproduzenten in den aufstrebenden afrikanischen und asiatischen Märkten, verbrachte viel Zeit damit, die Finanzberichte aus den Betrieben des Unternehmens in vielen verschiedenen Ländern manuell zusammenzutragen. Es war ein zeitaufwändiger Prozess, da jede Region ihre eigenen Vorschriften und Rechnungslegungspraktiken hat. Junaid wollte auch die Genauigkeit der Berichte verbessern, die er dem Managementteam vorlegen muss, damit er auf diesem Weg einen Mehrwert erzielen und bessere Hinweise zur Kostenverfolgung geben konnte. Die Automatisierung des Prozesses über eine ERP-Cloud bedeutete für ihn, dass er Berichte aus allen Regionen ohne zusätzlichen Zeitaufwand besser nutzen kann, um die Wachstumspläne der Organisation zu unterstützen.

Christophe Eouzan, Chief Accounting Officer des Telecom-Betreibers Orange, benötigte einen Weg, um sowohl seinem als auch dem breiteren Corporate Finance-Team Zeit zu verschaffen, um sich auf die übergeordnete Arbeit konzentrieren zu können. Orange nutzt inzwischen eine ERP-Cloud, um zeitaufwändige, nicht strategische Aufgaben wie Bestellanforderungen, -abwicklung und Lieferantenrechnungen zu erledigen. Jetzt haben Eouzan und sein Team mehr Zeit, sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren, wie beispielsweise Prognosen, Transparenz der Lieferantentransaktionen und den Aufbau einer digitalen Arbeitsumgebung.

Da Unternehmen immer stärker auf Daten angewiesen sind, müssen CFOs mehr als nur Zahlenschieber am Arbeitsplatz sein, um ihr Ertragspotenzial zu maximieren und an den richtigen Stellen Mehrwert zu schaffen. ERP kann ihnen dabei helfen, dies zu erreichen, indem es sie produktiver und erfolgreicher bei der Arbeit macht, aber gleichzeitig Zeit freisetzt. Auch Freizeit, um sich der Familie, den Freunden, den Hobbys und ihrem allgemeinen Wohlbefinden zu widmen – Zeit, die sie zu den „super“ Geschäftsleuten macht, über die in den Medien zu lesen ist. Cloud-basierte ERP-Systeme mit Automatisierungsfunktionen sind das Werkzeug, das CFOs dabei hilft.

 

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