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Vom Datenreichtum zum KI-basierten Finanzmanagement: Smarte Anwendungen als Game Changer im Banken- und Finanzwesen

Studie von Oracle belegt, dass der Einsatz von KI im Bereich Finance von Unternehmen großes Potenzial hat

Die Digitalisierung des Wirtschaftslebens ist kaum mehr ohne die Megatrends künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) zu denken und zu praktizieren. Das zeigt insbesondere der Siegeszug, den smarte Technologien in Finanzabteilungen von Unternehmen, aber auch im Bank- und Versicherungsbereich angetreten haben. Grund genug, dem Vertrauensvorschuss auf die Spur zu gehen, den immer mehr Insider des hochsensiblen Bereichs Finanzen neuen Technologien und ihrem Potenzial gewähren.

Längst investieren Finanzinstitute auf breiter Basis in innovative KI-Anwendungen, um ihre Geschäftsmodelle und die Customer Experience aufseiten ihrer Kunden zu optimieren. Die Bandbreite reicht dabei von der Reduzierung von Betriebskosten und Risiken über die Verbesserung von Kunden-Support und User Experience via Conversational Banking und Chatbots bis hin zu automatischem Compliance Reporting und KI-basierter Risikomodellierung auf zentralen Geschäftsfeldern wie Investment Management, Kapitalmarkttransaktionen, Kreditgeschäft und Zahlungssystemen.

Banking 4.0 auf smarter Basis

Viele Standardprozesse im Finanzwesen basieren traditionell auf manuellen und papierintensiven Arbeitsabläufen. Diese führen zu Fehleranfälligkeit und erhöhtem Zeitbedarf – zwei Pain Points, die KI-Ansätze spielend leicht meistern können. Der große Vorteil von KI-Systemen: Sie können ohne Weiteres unterschiedliche Datenquellen gleichzeitig verarbeiten und damit wertvolle Schlüsse aus dem enormen Datenschatz ziehen, der im Tagesgeschäft anfällt. Hier kommt auch der Bedarf nach einer leistungsfähigen Cloud-Infrastruktur ins Spiel. Sie liefert einen idealen Lösungsansatz für die Datenspeicherung und die Verarbeitungskapazitäten, die für das Trainieren neuartiger KI-Modelle benötigt werden. Hinzu kommt die Kombination von KI und IoT, durch die etwa die Finanzbranche Produkte und Dienstleistungen schaffen kann, die sich in alle Arten von intelligenten Geräten integrieren lassen.

Die Möglichkeit, aus verfügbaren Daten verlässliche Schlüsse zu ziehen

Auch in den Finanzabteilungen von Unternehmen diverser Branchen bricht sich KI mit wegweisenden Anwendungsfällen Bahn. Gerade das Finanzmanagement hat einen hohen Bedarf nach verlässlichen Prognosen auf Basis verfügbarer Daten, die durch KI-Einsatz ein nie dagewesenes Spektrum abdecken können, seien es die Prognose und das Management von Forderungsausfällen, die Echtzeitbewertung von Vermögensbestandteilen, oder Compliance-Regelungen rund um Ausgabenbetrug sowie Geldwäsche. Bei alledem können smarte und lernfähige Algorithmen dem CFO und seinem Team wertvolle Unterstützung leisten, um die Effizienz zu steigern und die Ertragslage des jeweiligen Unternehmens zu optimieren.

Oracle Studie zeigt, wie groß das Vertrauen ist

Dass der Bedarf und das Vertrauen in KI aufseiten der Entscheider und Anwender in den Unternehmen groß sind, zeigt die Studie „Money and Machines: 2021 Global Study“, die Oracle unter mehr als 9.000 Verbrauchern und Führungskräften aus 14 Ländern durchgeführt hat – darunter auch 1.000 Befragte aus Deutschland. Demnach sind 84 Prozent der Führungskräfte überzeugt, dass KI bei der Bewältigung der Arbeitslast hilft und sich insbesondere für Routineaufgaben ideal eignet.

In digitale Assistenten setzen mehr als zwei Drittel größeres Vertrauen als in die Finanzabteilung. Der Grund: Gerade bei Themen wie der Erstellung von Rechnungen und Kosten-Nutzen-Analysen sowie bei der Erkennung von Betrugsversuchen trauen Führungskräfte den mehr zu als einem Menschen. Vom KI-Einsatz bei der Auswertung großer und unübersichtlicher Mengen an Daten versprechen sich 46 Prozent eine größere Genauigkeit, 35 Prozent eine Steigerung der Produktivität und 34 Prozent, dass Mitarbeitern mehr Zeit für wesentliche Aufgaben freigeschaufelt wird.

Die wachsende Akzeptanz lässt darauf schließen, dass KI-gestützte Systeme künftig in noch vielen weiteren Bereichen des Finanzmanagements Fuß fassen werden. Wichtig ist, dass Mitarbeiter in diesem Prozess angeleitet und ausgebildet werden. Oracle arbeitet dazu seit einigen Jahren mit Berufsverbänden zusammen. Ash Noah, der das CGMA Finance Leadership-Programm des Verbandes der internationalen Wirtschaftsprüfer (AICPA) und des Chartered Institute of Management Accountants (CIMA)leitet, erklärt: "Finanzteams müssen damit beginnen, ihre Fähigkeiten zu nutzen, um tiefere Einblicke zu liefern, die zum Handeln anregen, Entscheidungen beeinflussen und Werte im gesamten Unternehmen schaffen können. Diese Art von Arbeit erfordert die Zusammenarbeit mit funktionsübergreifenden Teams und Nicht-Finanzfachleuten - und manchmal auch die Führung."

Wer jetzt richtig handelt, stellt sich gut auf für die Zukunft

Die Studie lässt auch auf das Risikobewusstsein der befragten Führungskräfte wertvolle Rückschlüsse zu: 76 Prozent sehen Risiken auf das eigene Unternehmen zukommen, wenn sie den Wandel nicht mitgehen und die bestehenden Finanzprozesse nicht hinterfragen. Antworten finden sie bei kompetenten IT-Partnern, die über die erforderliche Expertise und ein möglichst breit aufgestelltes Lösungsportfolio verfügen.

Die vollständige Studie auf Basis der globalen Erhebung ist hier verfügbar:
Oracle Studie „Money and Machines: 2021 Global Study

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