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So bleiben Ihre Daten clever

Wollen wir nicht alle lieber strategisches Talentmanagement statt zeitraubender Administration betreiben? Es ist keine Überraschung, dass Führungskräfte im Personalwesen sich besonders über die Automatisierungseffizienz freuen, die KI-Technologie verspricht. Zusammen mit der Vorfreude darf man jedoch auch diese Warnung nicht außer Acht lassen: KI und Automatisierungstechnologien leisten nur dann das Versprochene, wenn sie mit bereinigten, sicheren Daten ausgeführt werden.

Die neuesten KI-unterstützten Cloud-Systeme haben HR-Fachkräften eine Menge zu bieten:

• KI-basierte Personalbeschaffung ist schneller, effizienter und ohne menschliche Voreingenommenheit

• KI kann Bereiche ermitteln, in denen es Unzufriedenheit mit der Arbeit gibt, und potenzielle Abwanderung vorhersagen

• KI kann verschiedene Arten von Leistungsdaten analysieren, um Schulungen zu personalisieren und das Beste aus den Mitarbeitern herauszuholen

Im aktuellen Klima des Fachkräftemangels bedeutet das Finden und Binden der richtigen Talente einen Wettbewerbsvorteil. Durch das Korrelieren von Personalbeschaffungsdaten mit Leistungsdaten können Unternehmen die Mitarbeiter identifizieren, die langfristig erfolgreich sind. Ausgezeichnete Führungskräfte im Personalwesen arbeiten mit KI und unterstützen damit diese Kernaufgaben. Und sie gewinnen so Zeit für strategischere Leitungsinitiativen.

Aber diesen heiligen Gral der KI im Personalwesen gibt es nur bei garantierter Datensicherheit und vertrauenswürdigen Informationen. Nehmen wir als Beispiel die KI zum Durchsehen von Lebensläufen: Die KI-Technologie kann mit Tausenden relevanter Anwendungen und Lebensläufen „trainiert“ werden, sodass sie menschliche Intelligenz und Analysefähigkeit präzise nachbildet. Das System muss korrekt trainiert werden, damit systemimmanente Voreingenommenheit gegen Kandidaten aus bestimmten Hintergründen, ethnischen Gruppen oder Altersgruppen vermieden wird. Enthalten die Daten eine solche Voreingenommenheit, übernehmen das auch die KI-Algorithmen.

Führungskräfte im Personalwesen müssen bei den Grundlagen beginnen und intelligente Systeme auf Grundlage bereinigter, sicherer und vertrauenswürdiger Daten erstellen. Basieren Entscheidungen der Personalverwaltung auf unbereinigten Daten – verschiedene Bezeichnungen für dieselbe Stelle, mehrere Datensätze für dieselbe Mitarbeiterin, fehlende Elemente – dann ist der Mehrwert aus Automatisierung und KI minimal.

Wie lauten die Grundlagen?

• Alte Daten zu entfernen, ist ein zentraler Teil des Vorgehens. Unternehmen müssen Mitarbeiterakten eine bestimmte Zeit aufbewahren, doch sobald sie von Gesetzes wegen nicht mehr nötig sind, sollten sie gelöscht werden.

• Richtlinien der Identitäts- und Zugriffsverwaltung sollten die automatische Bereitstellung und Löschung von Benutzern beinhalten. Werden neue Cloud-Anwendungen online gestellt, sollte dies nach demselben Autorisierungsablauf erfolgen.

• Die richtige Technologie zum Schutz der Benutzer, zur Verbesserung der Datensicherheit und zur Sicherstellung der Compliance. Hierbei handelt es sich um Cloud-basierte Systeme mit mehrschichtiger Sicherheit und Kontrollen, um Risiken zu bewerten, unbefugte Datenoffenlegung zu verhindern und Datenzugriffsregeln durchzusetzen.

• Eine einzelne Quelle zuverlässiger Mitarbeiterdaten ist entscheidend für die Datensicherheit. Das schließt Zugriff und Berechtigungen mit ein, da sich Aufgabenbereiche ändern und umfangreicher werden.

Intelligente Führungskräfte im Personalwesen wissen, dass die Implementierung von KI essenziell für die Innovation der Personalverwaltung ist. Außerdem wissen sie, dass Datensicherheit und -vorbereitung vor der vollständigen KI-Implementierung erfolgen müssen. Wird KI als Schicht über einem soliden Datenfundament integriert, entfaltet sie die gesamten Vorteile von Personalverwaltungssystemen mit Künstlicher Intelligenz.

Lesen Sie in unserem Bericht hier  mehr darüber, was moderne Führungskräfte im Personalwesen über KI und Daten denken.

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