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Schritt für Schritt statt holterdiepolter: ein Plädoyer für durchdachte ERP-Transformation

Autor: Matthias von Blohn, Vice President, EMEA Insight & Customer Strategy

Im Dschungel des heutigen Marktumfelds müssen sich Unternehmen immer wieder aufs Neue an sich verändernde Geschäfts- und Kundenanforderungen anpassen, um überleben zu können. So manches Geschäftsmodell wurde aufgrund des immer schnelleren Wandels bereits auf den Kopf gestellt, und Flexibilität wird auch in der neuen Dekade mehr denn je zur Pflicht. Wir müssen uns auf weiteren Wandel einstellen.  

Doch wie lassen sich dringend erforderliche Transformationen erleichtern? Viele Unternehmen hinterfragen in diesem Zusammenhang gerade wichtige Backoffice-Funktionen, darunter Finanz-, Personal- und Gehaltsprozesse, und wie diese beschleunigt und effizienter gemacht werden können. Verlässliche, präzise und konsolidierte Daten sind hierbei das A und O, denn sie unterstützen eine strategische Entscheidungsfindung und den schnellen Einsatz neuer Technologien. Nur so kann eine Firma bestmöglich und rasch reagieren.

Eine zentrale Rolle spielen bei diesen Überlegungen neue ERP-Systeme und -Anwendungen, und auch die Migration des Backoffice in die Cloud. Obwohl die Fallstricke bekannt sind, gab es auch in der jüngsten Vergangenheit so manche fehlgeschlagene Implementierung. Der Discounter-Riese Lidl investierte beispielsweise eine halbe Milliarde Euro und sieben Jahre in den Wechsel auf ein neues Warenwirtschaftssystem, dem dann bereits vor dem eigentlichen Start die Luft ausging. Ein weiteres verpfuschtes ERP-Projekt beim Strom- und Gasversorger National Grid USA dauerte über zwei Jahre und kostete das Unternehmen 585 Millionen US-Dollar an Aufräumarbeiten, um die schlimmsten Fehler wieder wettzumachen.

Wie wollen Sie vorgehen: Gut geplant und in kleinen Schritten? Oder überstürzt und in einem gigantischen Projekt?

Die Gründe, die zu einem derartigen Implementierungsdesaster führen können, sind vielfältig. Die Komplexität des Projekts und mangelnde Flexibilität vonseiten des Anbieters und Implementierungspartners können diese Herausforderungen allerdings noch enorm verstärken. Sie bedeuten zumeist das Todesurteil für den Projekterfolg.

Seien wir ehrlich: Die Transformation eines ERP-Systems wird natürlich immer aufwendig sein. Wer aber versucht, alles auf einmal zu implementieren, steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Bei einigen Wettbewerbern von Oracle stellt das allerdings die einzige Möglichkeit dar.

Müssen Unternehmen alle Geschäftsanwendung in einem Schritt einführen, stehen sie vor einem riesigen IT-Projekt, das ein enormes Fehlerpotenzial hat. Im Gleichklang mit dem Projektrisikio steigen auch die Kosten jedes Fehlers und die Einbußen im Geschäft.

Bei Oracle ist das anders: Wir bieten Ihnen eine Plattform, die alle unsere Anwendungen integriert und die es Ihnen ermöglicht, je nach Wunsch vorzugehen. Das bietet Ihnen ein großes Plus an Flexibilität bei der Implementierung. Sie können frei entscheiden, mit welcher Anwendung Sie starten wollen und so schrittweise migrieren, um Kosten und Risiken einzudämmen.

Auf cloud-basierte Architektur setzen und Innovationen gezielt vorantreiben

Damit nicht genug: Stehen Sie vor der Auswahl eines passenden ERP-Anbieters, sollten Sie auch berücksichtigen, wie weit der Anbieter bei seiner eigenen Cloud-Transformation bereits gekommen ist. Viele unserer Wettbewerber transformieren ihre Altanwendungen erst allmählich oder bieten lediglich Hosting-Versionen an. Das Problem ihrer Kunden ist jedoch, dass sie kritische Funktionen auf einem zusammengewürfelten Konstrukt aus Cloud- und On-Premise-Anwendungen betreiben müssen.

Diese Kopfschmerzen werden durch Termindruck weiter verschärft, da SAP plant, bis 2025 seine wichtigsten Altsysteme aus der Wartung zu nehmen. Kunden sehen sich auf einer Reise zu einem instabilem Ziel aus aufgefrischten On Premise Anwendungen und Cloud Satelitten. Jedes Mal, wenn eine Änderung vorgenommen wird, müssen CTOs zudem sicherstellen, dass die neue Cloud-Anwendung genauso in ihr System passt wie die alte Applikation. Tauchen hierbei Probleme auf, sind teure Verzögerungen unvermeidlich. Und auch Betriebsabläufe, Kunden und Ihre Umsätze werden in Mitleidenschaft gezogen.  

Statt Innovationen voranzutreiben, müssen unsere Wettbewerber viel Zeit und Geld investieren, um ihre alten Anwendungen in die Cloud zu führen. Einige, die nicht in der Lage sind, eigenständige Innovationen voranzutreiben, übernehmen dafür Unternehmen. Es wird allerdings Jahre dauern, bis sich derartige Aquisitionen in integrierte Funktionalität verwandeln lassen. In der Zwischenzeit müssen ihre Kunden auf neueste Technologien verzichten und sind so nicht in der Lage, sich dem Wandel zu stellen und zukunftsorientiert zu agieren.

Die Oracle-Plattform und ihre Anwendungen sind im Gegensatz dazu bereits seit Jahren cloud-nativ. Wenn wir neue Updates und Funktionen einführen, stehen sie einheitlich über alle Systeme und Anwendungen hinweg zur Verfügung. Unsere Kunden haben Zugang zu den neuesten KI-, ML-, Voice- und IoT-Innovationen, ohne sich um Implementierungsherausforderungen kümmern zu müssen oder hinter dem Wettbewerb zurückzufallen. Wollen sie ihren Unternehmensfokus oder sogar ihr gesamtes Geschäftsmodell komplett ändern, können sie das flexibel tun.

Lassen Sie uns festhalten: IT-Projekte sind niemals ein Kinderspiel. Mit unseren Tools und unserer Cloud-basierten Architektur sind sie aber deutlich weniger komplex und riskant. Da der digitale Wandel derzeit stetig an Fahrt aufnimmt, müssen Unternehmen in der Lage sein, sich schneller als je zuvor weiterzuentwickeln. Das oberste Ziel von Oracle ist es, Sie bei allen Schritten zu begleiten – von der Implementierung bis zum Kundennutzen!

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