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Zukunft des Cloud Computing: Presseschau zur Oracle OpenWorld 2017

Am 1. Oktober 2017 war es wieder soweit – das Cloud-Event der Superlative, die Oracle OpenWorld, ging in sein 21. Jahr. Auch dieses Mal waren wieder zehntausende Kunden und Partner sowie Millionen Online-Teilnehmer aus mehr als 175 Ländern dabei. Besucher konnten sich in 2.311 Sessions von 3.048 Kunden und Partner-Referenten, über 523 Oracle-Demos und Case Studies sowie hunderten von Partner- und Kundenausstellungen über die neuesten Entwicklungen und Innovationen von Oracle informieren. Die spektakulärste war die neue mit künstlicher Intelligenz ausgestattete autonome Datenbank auf Basis der Oracle Database 18c. Alle auf der Oracle OpenWorld präsentierten Innovationen und Neuigkeiten können Sie hier nochmals nachlesen.

Auch die internationale Wirtschafts-, Tages- und Fachpresse folgte der Einladung nach San Francisco und berichtete live vom Event. Einige Highlights in den deutschsprachigen Medien haben wir in einer Presseschau zusammengestellt:

Spitzenreiter in der Medienberichterstattung zur Oracle OpenWorld waren die neue autonome Datenbank und ihre Sicherheits-Features – das war auch beim Radiosender B5 aktuell (Bayerischer Rundfunk) in seinem Beitrag „Oracle bläst zum Angriff auf seiner Entwicklerkonferenz“ nicht anders. Daneben gab es eine ganze Reihe von O-Tönen zur Positionierung gegenüber Amazon Web Services (AWS) und zum Cloud-Markt. Der Beitrag lief auf 65 Radiosendern – frisch „importiert“ von Marcus Schuler, ARD-Korrespondent aus dem Silicon Valley:

„Auf seiner Konferenz machte das mittlerweile 40 Jahre alte Unternehmen aber auch deutlich, wohin es sich mit seinen Kunden künftig entwickeln will. Die Marschrichtung zeigt ganz klar in Richtung Cloud. Unternehmen werden immer mehr eigene Hardware abschaffen und Kapazitäten zu Dienstleistern in die Cloud verlegen.“

In seiner Eröffnungs-Keynote stellte Larry Ellison die Vorteile der neuen autonomen Datenbank vor und scheute dabei wie gewohnt nicht den Vergleich mit dem Wettbewerb – was in der Presse auf umfangreiche Resonanz stieß. So kommentierte Marcel Wüthrich, Chefredakteur des Schweizer Swiss IT Magazin, in seinem Artikel  über die Keynote von Larry Ellison:

„Während seiner Präsentation schoss Ellison zudem vor allem gegen Amazon und deren Cloud-Datenbank Redshift. Oracle 18c – die Lösung läuft sowohl auf Exadata-Maschinen On-premise als auch in der Cloud – ist laut Ellison im Schnitt fünf bis zehn Mal schneller als Amazon und dabei deutlich günstiger. Ellison versprach, Oracle 18c werde halb so viel kosten wie Redshift, und außerdem mit einer Verfügbarkeit von 99,995 Prozent aufwarten können – was einer Ausfallzeit von einer halben Stunde pro Jahr entsprechen würde. Erscheinen soll Oracle 18c im Dezember.“

Auch Harald Weiß thematisierte im iX-Magazin Ellisons Angriffe gegen Amazon in seinem Artikel über die Eröffnungs-Keynote:

„Vor allem die Cloud-Nutzung scheint Ellison sehr am Herzen zu liegen, denn im weitaus größten Teil seiner Rede ging es um Vergleiche der 18c mit Amazons Cloud-Datenbank Redshift. In mehreren Benchmarks wurden Beispiele aus verschiedenen Branchen und in verschiedenen Umgebungen (Cloud vs. on premises) getestet – natürlich war Oracle jedes Mal deutlich schneller. ,Wir sind im Durchschnitt fünf bis zehn Mal schneller als Amazon, wogegen Amazon im Durchschnitt 10 bis 15 Mal teurer ist als Oracle‘, lobte Ellison sich und sein neues Produkt.“

Natürlich ließ die Reaktion von Amazon nicht lange auf sich warten, wie Harald Weiß in seinem Rückblick auf die Oracle Open World auf searchenterprisesoftware.de berichtet:

„Besonders geärgert hat man sich darüber, dass Ellison die Redshift-Datenbank als starr bezeichnete, wogegen 18c ,elastisch‘ sei. Das bedeutet, dass sie sich der jeweiligen Belastung anpasst und gegebenenfalls weitere Storage-Einheiten oder weitere Server hinzuschaltet und diese beim Rückgang der Last auch wieder freigibt. ,Natürlich ist Redshift elastisch, Compute und Storage kann völlig getrennt konfiguriert und dynamisch angepasst werden‘, heißt es dazu in der Amazon-Erklärung.“ 

Daraus wird schon ersichtlich: Die berühmten Keynotes von Larry Ellison haben insgesamt den höchsten Unterhaltungsfaktor bei der OpenWorld – die neue „autonome Datenbank“ war jedoch auf fachlicher Ebene absolut konkurrenzfähig. So auch bei der Computerwoche:

„Ellison pries die Machine-Learning-Funktion, die es dem System erlaubten, Kapazitäten nach Bedarf anzupassen sowie Fehler zu erkennen und zu beheben. Damit werde menschliches Eingreifen zur Verwaltung zunehmend überflüssig, was helfe, Fehler zu vermeiden und Arbeitskosten zu senken. Ellison sprach von einer Verfügbarkeit von 99,995 Prozent und Ausfallzeiten von weniger als 30 Minuten pro Jahr.“

Demgegenüber ging Martin Schindler, Redakteur bei silicon.de, neben dieser (fast) alles dominierenden Innovation auch auf das stetige Wachstum des Oracle Partnernetzwerks ein:

„Gleichzeitig meldet Oracle, dass in dem Oracle PartnerNetwork (OPN) Cloud Programm, das der Anbieter 2016 gestartet hatte, inzwischen mehr als 2600 Partnerunternehmen registriert sind. Um Anwendern und Partnern den Einstieg in die Cloud-Welt weiter zu vereinfachen, hat Oracle auch das neue Oracle Cloud Excellence Implementer Program vorgestellt. Damit sollen Partner angeregt werden, für Anwender herausragende digitale Services anzubieten.“

Natürlich war das Pulver nach Tag 1 der OpenWorld noch längst nicht „verschossen“ und die Konferenz bot noch weitere Highlights: So thematisierte Jürgen Diercks, Redakteur beim iX-Magazin, die Voraussagen zum Cloud-Markt aus der Keynote von Mark Hurd, CEO Oracle:

„Mark Hurd, CEO von Oracle, stellte in seiner Keynote auf der Oracle OpenWorld Prognosen für den Cloud-Markt bis 2025 vor. Danach wird bis zu diesem Datum sämtliche Applikationsentwicklung in der Cloud stattfinden. 80 Prozent aller Anwendungen sollen dort laufen und das IT-Budget zu ebenfalls 80 Prozent hineinfließen. Und alle Daten werden dort gespeichert, denn das sei sicherer und günstiger als die lokale Ablage.“

Daniel Dubsky, Redakteur bei CRN, kommentierte die Erweiterung der Oracle Management Cloud um Security Services, die Oracle ebenfalls auf seiner Hausmesse vorgestellt hat:

 „Vor allem mit den Remediation-Fähigkeiten will Oracle punkten und die Plattform gegen Analytics-Spezialisten wie Splunk positionieren. Allerdings soll sich die Automatisierung dort abschalten lassen, wo Administratoren die Kontrolle behalten und selbst tätig werden wollen. Doch Ellison ist sicher: ,Der Weg, wie wir unsere Daten sicher und Datendiebstahl verhindern können, ist mehr Automatisierung.‘ Der Hersteller verspricht eine einzige zentrale Oberfläche für Infrastrukturen, die sich über Public und Private Clouds erstrecken.“ 

Erwartungsgemäß wurden auch die Trendthemen Künstliche Intelligenz und Blockchain von der Presse aufgegriffen. So stellte beispielsweise Joël Orizet, Redakteur des Schweizer Magazins IT-Markt, die Oracle Blockchain Cloud Services vor:

„Der Hersteller will mit dem Service insbesondere Kunden aus der Banken- und Versicherungsbranche adressieren. Zwar soll das Angebot via Oracles Cloud-Plattform für alle Kunden zugänglich sein. Der Blockchain Cloud Service werde jedoch auch Oracles Plattform für Open Banking ergänzen. Dort soll der Dienst eine nahtlose Verbindung zwischen Oracles Kernbankensoftware Flexcube und anderen Banken herstellen. Dies sorge für mehr Sicherheit, Skalierbarkeit und Transparenz im Informationsaustausch, verspricht der Hersteller.“

Den Kreis zum Thema Sicherheit schloss dann Jens Billerbeck von den VDI-Nachrichten:

„Mit KI will Ellison auch den Albtraum aller IT-Verantwortlichen beenden: die allgegenwärtige Gefahr durch Hackerangriffe und Datendiebstähle. Er kündigte die ,Management and Security Cloud‘ an, die Cyberattacken automatisiert erkennen und bei deren Bekämpfung helfen soll.“ 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Online-Medienschau eine Vorstellung von der Bandbreite an Themen und Innovationen auf der diesjährigen Oracle OpenWorld geben konnten. Wenn Sie mehr über die Cloud-Neuheiten von Oracle erfahren möchten, starten Sie doch einfach eine News-Suche im Web mit den Schlagwörtern „Oracle OpenWorld“ und „Cloud“ oder hören Sie in die ein oder andere Keynote rein. Und auch ein „Save the Date“ haben wir schon für Sie: Die nächste Oracle OpenWorld findet vom 24. bis 28. September 2018 statt.

Viel Spaß beim Entdecken!

(Die Nutzung der Screenshots und Zitate wurden für diese Presseschau genehmigt. Alle Rechte liegen bei den Inhabern.)  

 

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