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Ada Lovelace Festival: Frauenpower in der IT gefragt

Autorinnen: Andrea Zengin und Silvia Hurnaus

Vielerorts sind Frauen in der IT-Branche noch selten. Nicht einmal ein Zehntel der IT-Abteilungen sind mit weiblichen Mitarbeitern besetzt. Darunter leidet nicht nur die Branche selbst, sondern auch unsere Gesellschaft. Am 19. und 20. Oktober trafen sich daher zahlreiche IT-Professionals und -interessenten aus aller Welt beim Ada Lovelace Festival in Berlin, um über diese Thematik zu diskutieren, sich über neue Techniktrends auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen – getreu dem Motto des Events: „Connecting Women in Computing & Technology“.

Beim Stichwort IT-Persönlichkeiten denkt man schnell an Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Sie alle eint nicht nur ihr visionäres Wirken, sondern auch – ihr Geschlecht. Nach wie vor stellen Männer nicht nur die überwiegende Mehrheit an Programmierern, sie prägen auch unsere Vorstellung des „typischen“ Software-Entwicklers. Doch sind es wirklich nur Männer, die sich für Tech- und IT-Themen begeistern? Nein, ganz und gar nicht. Das zeigt schon ein Blick in die Vergangenheit: Der erste Programmierer der Geschichte war – eine Frau. Vor fast 200 Jahren schrieb die britische Mathematikerin Ada Lovelace das erste komplexe Programm der Geschichte – und inspiriert auch heute noch ganze Generationen von Frauen, die sich für Tech- und IT-Themen interessieren.

Die IT-Messe von Frauen für Frauen

Um insbesondere darüber zu diskutieren, wie mehr Frauen den digitalen Wandel unsere Zeit aktiv mitgestalten können, versammelte sich in der deutschen Hauptstadt ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld – wobei die anwesenden Damen selbstredend in der Überzahl waren. In zahlreichen Keynotes, Diskussionsrunden, Workshops und Networking-Formaten konnten sich alle IT- und Tech-Interessenten auch über neue Branchentrends, Studien und Geschäftsideen informieren. Darüber hinaus bot sich für Jung und Alt die Möglichkeit, sich sowohl untereinander als auch mit den anwesenden Ansprechpartnern namhafter Tech-Unternehmen auszutauschen. Das von der Wirtschaftswoche und Euroforum initiierte Event wartete mit einer Vielzahl an prominenten Sprecherinnen auf, unter ihnen beispielsweise die Herausgeberin der Wirtschaftswoche, Frau Prof. Dr. Miriam Meckel, Angelika Gifford von Hewlett Packard und Andra Keay von Silicon Valley Robotics.

Frauen dringend gesucht

Die zentralen Botschaften: Die Entwicklung der Tech-Industrie ist ein wesentlicher Wachstums- und Entwicklungsfaktor für unsere Wirtschaft und die Digitalisierung eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Zukunft gestaltet sich an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Beide haben ihre eigenen Stärken. Führen wir sie zusammen, lässt sich unglaublich viel Kreativität und Produktivität entfachen. Auch Frauen sollen und müssen Teil dieser Entwicklung sein. Dazu ist jedoch auch ein gesellschaftlicher Wandel notwendig. Denn in vielen Köpfen ist IT immer noch männlich attribuiert. Dies gilt es, gemeinsam zu reflektieren und zu ändern.

Vortrag "Diversity of Thought – Inspiration for Technology" von Angelika Gifford, Hewlett Packard GmbH

Heimliche Stars der Messe

Sämtliche Programmhighlights fanden eine überaus positive Resonanz unter den Anwesenden – auch in den sozialen Medien wurde fleißig kommuniziert. Vor allem die Workshops erfreuten sich einer aktiven Mitgestaltung seitens des Publikums. Auch das engagierte Oracle-Team um Andrea Zengin, Silvia Hurnaus, Holger Czellnik und Andreas Wegehaupt hatte alle Hände voll zu tun, um die rege Nachfrage zu befriedigen.

Als unwiderstehlicher Anziehungsmagnet erwies sich das Oracle Internet of Things Demo gefeatured durch unsere Anki Cars, die mit iPhone und iPad steuerbar sind. Alle Daten werden hier per Bluetooth-Übertragung gesammelt, in Echtzeit in die Oracle Cloud gestreamt und auf einem großen Bildschirm visualisiert. Absolutes Highlight des IoT Demos war die Interaktion zwischen der Process Cloud und der Service Cloud nach Unfällen auf der Strecke. Durch die Kommunikation beider Cloud-Anwendungen kann eine Drohne losgeschickt werden, die den Crash fotografiert und das Bild an die Service Cloud übermittelt: Echtzeitdatensammlung, -Auswertung und -Einsatz par excellence!

Die Anki Cars Live gibt es hier:

Das Publikum, welches nicht gerade mit Autorennen beschäftigt war, zeigte reges Interesse am Diversity-Engagement von Oracle und nutzte die Gelegenheit zum Netzwerken bei uns am Stand. Für dieses überwältigende Interesse möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanken!

Besonders schön war natürlich auch der Besuch von Kristin Seyfarth am Oracle Stand, die ihre Eintrittskarte über das Netzwerk Women in Digital in unserer Verlosung gewonnen hatte und sich auch per Twitter bei uns bedankte.

Obwohl es für Oracle das erste Mal beim Ada Lovelace Festival war, steht für uns fest: Wir sehen uns im kommenden Jahr wieder und freuen uns jetzt schon auf die kommenden Adas unserer Zeit.

Ihr Oracle-Ada-Team 2017

 

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