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    July 16, 2019

Neue Spielregeln, neues Glück

Es wird immer deutlicher, dass die DSGVO digitale Marketing-Paradigmen verändert. Damit verändern sich auch die Spielregeln im Marketing – smarten Marketern bietet sich eine beispiellose Gelegenheit, hierbei zu glänzen. Wenn Marketer erfolgreich die eindeutige und dauerhafte Einwilligung des Kunden erhalten, haben sie die Verpflichtung (besser: das Privileg), die Kommunikation mit den Kunden gewissenhaft zu handhaben. Wer das meistert, wird reich belohnt.

Von der Störung hin zur willkommenen Kommunikation

Maßgeblich geprägt von Marketing Guru Seth Godin, stützt sich das Permission Marketing darauf, dass Verbraucher der Marketing-Kommunikation zustimmen, die an sie gerichtet ist. Anstatt große Gruppen von Konsumenten mit breiten Botschaften überall zu befeuern, konzentrieren wir uns hierbei auf die relevante Kommunikation für Personen, die wirklich interessiert sind und ihre Einwilligung gegeben haben.

In Godins eigenen Worten ist es „das Privileg (nicht das Recht), willkommene, persönliche und relevante Botschaften an Menschen zu übermitteln, die sie wirklich wollen” (Godin, 1999). Und der Schlüsselbegriff, den Marketer mit der neuen DSGVO beachten müssen, ist „willkommen“.

Durch die Gewährleistung eines „Opt-In”-Ansatzes für Kundendaten hat die DSGVO sichergestellt, dass wir die ausdrückliche Zustimmung der Kunden zur Verwendung ihrer Daten haben. Es war vielleicht ein etwas schmerzhafter Prozess, diese Änderung vorzunehmen, aber mit angepassten Systemen und neuen Prozessen sind die Vorteile bereits klar:

  • Verstärktes Vertrauen – die neue Transparenz, wie wir Kundendaten verwenden, gibt den Verbrauchern gute Gründe, uns zu vertrauen. Einige Kunden werden sogar bereit sein, uns detailliertere Informationen als je zuvor anzuvertrauen.
  • Effizientere Marketinginvestitionen – Präzise Daten führen zu zielgerichteten Marketingkampagnen und helfen uns, das Budget optimal zu nutzen.
  • Bessere Markenwahrnehmung – erhöhte Daten-Transparenz und die relevantere Ansprache tragen zum Markenimage bei.
  • Präzisere Ansprache der Zielgruppe – dabei hilft auch, dass Daten nicht „ewig” gespeichert und Datenbanken regelmäßig bereinigt werden, wobei irrelevante oder veraltete Kontakte wegfallen. Das bedeutet also weniger Zeit, die wir für passive Verbraucher aufwenden, mehr Zeit für engagierte Konsumenten – und für tatsächliche Conversions.

Auch wenn der Begriff „Permission Marketing” schon vor 20 Jahren das Licht der Welt erblickt hat, ist das Prinzip aktueller denn je. Denn strengere Datenvorschriften – insbesondere die DSGVO – haben diese Idee von einer reinen Empfehlung zu einer allgemein praktizierten Arbeitsweise gemacht. France Televisions, Frankreichs führende Rundfunkanstalt, setzt Oracle BlueKai ein, um beide Ziele zu erreichen – und verbessert damit nicht nur den Marketing-ROI deutlich, sondern hält auch die DSGVO und unternehmenseigene Datenschutzrichtlinie ein.

Nachdem wir jetzt von den Verbrauchern die ausdrückliche Erlaubnis bekommen haben, ihre Daten zu verwenden, sollten wir darauf achten, dass wir die sich daraus ergebenden Möglichkeiten auch effizient nutzen – und das fängt bei der Datensicherheit an. Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass die DSGVO für alle die Cybersicherheit auf die Tagesordnung gesetzt hat.

Mehr darüber, wie moderne Marketer das Thema Datensicherheit und seine effiziente Umsetzung angehen, erfahren Sie in unserem neuen Bericht.

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