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Mit eigenen Datenmodellen mehrere Benefits erzielen

Es ist eine Win-Win-Situation im besten Sinne: Migration in die Cloud und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  – Eine gemeinnützige deutsche Einrichtung zur Verteilung von Lebensmittelspenden schafft genau das und könnte damit auch ein Vorbild für andere gemeinnützige Verbände sein. Jede Organisation – ob klein oder groß – muss ihr eigenes Datenmodell finden und sicherstellen, dass die eigenen Ressourcen immer verfügbar, zuverlässig und sicher sind.

Organisationen jeder Größe verfügen heute über mehr Daten denn je. Das gilt für Bluechip-Unternehmen genauso wie für kleine Organisationen. Ein Beispiel dafür ist die Tafel Leipzig, eine gemeinnützige Organisation. Sie wurde vor 20 Jahren als kleiner Verein gegründet, verteilt inzwischen allerdings jeden Monat Lebensmittelspenden an 15.000 Personen. Zu den Empfängern in Leipzig gehören Arbeitslose, Obdachlose und inzwischen auch eine wachsende Zahl von Niedriglohnarbeitern, alleinerziehenden Eltern, Rentnern und sogar Studenten.

Weil die Zahl der Empfänger ständig steigt, wurden mehr Verteilpunkte eingerichtet. Mit Einführung der strengen Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschloss die Tafel Leipzig, dass die Zeit der manuell geführten Excel-Tabellen vorbei ist. Stattdessen wurden die Empfänger- und Lieferantendaten auf ein zukunftssichereres System migriert: eine cloudbasierte Content-Lösung. Mit dieser Veränderung kann die Tafel Leipzig die Datenschutzvorschriften einhalten und wird dabei auch produktiver. „So können wir für mehr Menschen in Not da sein und wertvolle Nahrungsmittel verteilen, die ansonsten verschwendet werden würden“, sagt Werner Wehmer, Geschäftsführer der Tafel Leipzig.

Unternehmen haben ähnliche Ziele, was den Umgang mit Daten angeht. Das gilt auch für die Datensicherheit. Gehen Daten verloren oder werden sie gestohlen, dann werden aus IT-Ressourcen schnell Belastungen, denn die durchschnittlichen Kosten für Datenverletzungen oder die Nichteinhaltung von Vorschriften steigen Jahr für Jahr. Die Datensysteme in die Cloud zu verlegen macht es möglich, sensible Daten und kritische Geschäftsprozesse noch besser zu schützen. Dennoch erfordert jedes Geschäftsmodell einen individuellen Ansatz bei der Datenverwaltung. Wer glaubt, durch Nutzung der größtmöglichen Anzahl an Datenpunkten und das Imitieren von Wettbewerbern erfolgreich zu sein, ist zum Scheitern verurteilt. Es gibt keine Lösung, die für alle passt. Wie die Recherchen von Oracle zeigen, werden sich im Jahr 2019 etwa 80 Prozent aller Enterprise- und missionskritischen Arbeitslasten in der Cloud befinden. Unternehmen müssen ihre Daten dabei durch Auswahl der richtigen Technologie schützen. Sie benötigen allerdings auch das richtige, für sie funktionierende Datenmodell.

Bei der Tafel Leipzig schulte ein Oracle-Partner Freiwillige mit sehr grundlegenden IT-Kenntnissen für einen neuen Denkansatz in Sachen Daten:  Welche Daten müssen geschützt werden und was muss an wen verteilt werden? All das geschah bei der Migration der Daten in die Cloud. Damit das Sammeln der Nahrungsmittel und deren Lagerung, Verarbeitung und Verteilung reibungslos abläuft, müssen Daten wie Adressen, Fahrzeuginformationen oder Menge der Nahrungsmittel den richtigen Personen zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen.

Ob man eine gemeinnützige Einrichtung führt oder ein Großunternehmen – Cloud-Lösungen helfen, zuverlässige Daten zu produzieren und daraus aussagekräftige Erkenntnisse abzuleiten. Man findet heraus, wer die Kunden sind und was für sie wirklich zählt. Mit der Integration neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) sind Cloud-Lösungen entscheidend für das Geschäftswachstum und das ständige Entdecken neuer Perspektiven geworden.

Das Team der Tafel Leipzig kann jetzt mit Mobilgeräten von fast überall auf die Daten von Bedürftigen und Lieferanten zugreifen. Die gemeinnützige Organisation plant auch, den Gesamtdurchsatz an Lebensmitteln digital zu protokollieren, zu visualisieren und zu bewerten. So können die Lebensmittelspenden, auf denen das Geschäftsmodell der Tafel basiert, maximal effizient genutzt werden. Oder, wie Geschäftsführer Werner Wehmer es ausdrückt: „Damit leistet die Technologie von Oracle einen wichtigen Beitrag für das Gemeinweisen und eine lebenswerte Gesellschaft.“

Lesen Sie bitte unseren jüngsten Bericht über Cloud-Sicherheit und Ethik hier

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