X

Neuigkeiten, IT-Strategien und
Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

Mit Daten umgehen, als wären es Vermögenswerte

Daten sind heute so wertvoll wie Geld. In der Finanzwelt versuchen Investoren, das eigene Portfolio vor Währungsschwankungen zu schützen. Ebenso müssen IT-Führungskräfte nach der höchstmöglichen Datenqualität und -sicherheit streben. Man kann das Thema nicht einfach wie Geld unter der Matratze behandeln. Neue Technologien helfen, das Vertrauen in Cloud-Lösungen aufzubauen.

Daten sind – so sagen manche Leute – das neue Geld. Doch wie bei den Banknoten aus dem Geldautomaten gilt: Nicht alle Einsen und Nullen haben denselben Wert. Manche Währungen verlieren über Nacht an Kaufkraft – die Euros im eigenen Geldbeutel sind da wahrscheinlich sicherer. Ganz ähnlich ist das bei IT-Führungskräften. Sie sollten ihre Daten in einem „sicheren Hafen“ ihres Vertrauens parken, in dem das wertvolle Gut immer verfügbar und sicher ist.

Cloud-Computing hat sich erheblich weiterentwickelt. Auf die erste Generation von Cloudlösungen reagierten viele Unternehmen noch sehr zögerlich. Sie standen vor dem Dilemma „Sicherheit versus Innovation“ und hatten Bedenken, ihre wertvollen Assets der neuen Technologie anzuvertrauen. Sie entschieden sich stattdessen, sich auf ihre eigene IT-Infrastruktur zu verlassen – wie die Sparer, die ihr Geld lieber unter der Matratze horten, als es zur Bank zu bringen. Alles dreht sich um Vertrauen.

Doch die zweite Cloud-Generation brachte wesentliche technologische Fortschritte mit sich. Das hat viel zum Vertrauen der Kunden beigetragen. Heute sind knapp acht von zehn Unternehmen überzeugt, dass die Cloud ihnen ein höheres Maß an Sicherheit bietet. Die neueste Technologie macht hochkomplexe Arbeitslasten möglich und verschafft Zugang zu Innovationen wie etwa autonomen Datenbanken und künstlicher Intelligenz (KI). Tatsächlich geben neun von zehn Unternehmen an, dass mindestens die Hälfte ihrer Cloud-Daten sensible Informationen enthält. Das belegt das gewachsene Vertrauen in die Rechenzentren von Drittanbietern.

Als LogOn vor einigen Jahren gegründet wurde, betrieb es seine Software über ein regionales Rechenzentrum, da seine Aktivitäten auf Deutschland ausgerichtet waren. Um seine Dienstleistungen skalierbar zu machen und das sprachbasierte Online-Rekrutierungssystem in zwölf westeuropäischen Sprachen einführen zu können, verschob das Unternehmen sein Geschäft auf Oracle Bare Metal Cloud Services (Oracle BMC). 

Das von Peter Kolb geführte Team von LogOn wusste nur zu gut, dass die Durchführung von Geschäften in der Cloud geteilte Verantwortung zwischen seinem Unternehmen und dem Dienstanbieter bedeutet. Wie dem Oracle und KPMG Cloud Threat Report 2018 zu entnehmen ist, „ist es entscheidend, dass jeder im Unternehmen – nicht nur die Führungskräfte – über die Risiken der Cloud und die Richtlinien, die davor schützen sollen, informiert ist.“ Es gehören immer zwei dazu – ob es nun um die Datenqualität geht, die Sicherheit bei Rekrutierungssoftware oder den Schutz des Finanzvermögens.

Für LogOn ist der Umstieg auf die Cloud jedoch nur ein erster Schritt: „Derzeit arbeiten wir daran, die Daten durch den Einsatz von Blockchain-Technologie abzusichern”, erklärt Kolb. Die Datenqualität ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Überlegungen bei dieser Entwicklung.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte aus IT und Business die Datensicherheit angehen.

 

Be the first to comment

Comments ( 0 )
Please enter your name.Please provide a valid email address.Please enter a comment.CAPTCHA challenge response provided was incorrect. Please try again.