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Maschinelles Lernen und zukunftsorientierte Finanzlösungen als Katalysatoren innovativer Product-as-a-Service-Modelle

Autor: Ulf Köster, Solution Director Oracle Transformation Solutions

Egal ob Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Blockchain: Es ist noch gar nicht so lange her, dass so mancher dies für Zukunftsmusik gehalten hat. Doch 2019 sind diese Technologien weitaus mehr als Buzzwords oder Gedankenexperimente. Unternehmen müssen sich nun dringend mit diesen Themen beschäftigen, um nicht den Anschluss zu verlieren und vom Wettbewerb abgehängt zu werden. Zugleich müssen sie die Herausforderung der wachsenden Kundenerwartungen und -ansprüche stemmen.

Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach immer schnelleren und stets fehlerfreien Warenlieferungen – bestenfalls am selben Tag. Viele Firmen und Endverbraucher wollen Maschinen, Lösungen und Services aber auch verstärkt lieber mieten statt kaufen. Investoren wiederum fordern präzisere Nachfrageprognosen und Just-in-Time-Auftragsabwicklung. Damit nicht genug: Regulierungsbehörden verlangen eine immer detailliertere Rückverfolgung aller Bestandteile und Inhaltsstoffe, um Supply Chain-Probleme zu verhindern und manchmal sogar Leben zu retten. Die erfolgreichsten Unternehmen passen sich schnell an diese Veränderungen an. Den gesellschaftlichen und unternehmerischen Wandel zu überholen, stellt nicht länger eine Option dar. Wer überleben und vorne mitmischen will, MUSS neue Wege gehen!

Neue Finanzstrategien und -technologien eruieren 

Die Schwierigkeit so mancher Firma und IT-Abteilung besteht darin, dass sie mit veralteten und starren Lösungen sowie Systemen zu kämpfen haben. Diese Technologien werden den neuen Ansprüchen nicht länger gerecht und können die Anpassungen am Geschäftsmodell, die für den Unternehmenserfolg so essentiell sind, nicht ausreichend unterstützen. Ein Beispiel: Die meisten älteren On-Premise-Buchhaltungssysteme sind einfach nicht darauf ausgelegt, die neue „Product-as-a-Service“-Welt und die zunehmende Zahl an Abo-Lösungen abzudecken. Das liegt insbesondere daran, dass diese Servicemodelle eine neue Art der Umsatzrealisierung benötigen, die genau auf dieses Umfeld zugeschnitten ist.

Diese Hürde lässt sich mithilfe der Cloud umschiffen. Oracle hat beispielsweise ein Abonnementsverwaltungstool in seine ERP-Cloud eingebaut, damit Unternehmen ihre Produkte besser als Services verkaufen können – wenn sie dies benötigen, um ihr Geschäft anzukurbeln. Diese Art neuer Cloud-Technologien hilft Firmen zudem, Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions) erfolgreich umzusetzen. Die Wolke hat das M&A-Feld auf den Kopf gestellt: Neue Geschäftsbereiche lassen sich in der Cloud deutlich schneller aufbauen und auf Touren bringen, Geschäftsbücher besser konsolidieren und Abschlüsse erstellen.

Die Zukunft voraussagen

Ein weiteres Beispiel: Vor noch gar nicht so langer Zeit stellte die Wartung einer Maschinenanlage oder eines anderen Unternehmen-Assets eine sehr reaktive, zeitgebundene und planmäßige Aufgabe dar. Fiel eine Maschine aus oder war defekt, gestaltete sich dies als großes und kostenintensives Problem. In der Fabrik der Zukunft setzen Firmen stattdessen auf Maschinelles Lernen, um genau voraussagen zu können, wann ein Teil der Ausstattung nicht länger rund laufen wird. So lassen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten ansetzen, bevor ein Teil defekt ist. Das wiederum spart Zeit, Kosten und Aufwand. 

Geschäftsplanungen lassen sich mithilfe der Cloud viel besser und effizienter realisieren. Warum dem so ist? Vor allem deshalb, weil Cloud-Lösungen es gestatten, Pläne, Vertrieb, Prozessstrategien und Supply Chain-Planungen auf einer einzigen Plattform zu integrieren. Das Unified Data-Modell von Oracle ist ein gutes Beispiel, wie sich zentrale Ablaufinformationen mit Produkt-, Maschinen- und Partnerdaten zusammenführen lassen. Werden alle diese Einblicke für den Lieferkettenplanungsprozess genutzt, können Angebot und Nachfrage so präzise wie nie zuvor abgeglichen werden. Mithilfe eines durchdachteren und IT-gestützten Abgleichs von Angebot und Nachfrage lassen sich wichtige strategische Ziele wie nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Handeln kinderleicht in die Tat umsetzen.

Finanz-, Produktions- und Prozessabläufe müssen künftig wesentlich besser aufeinander abgestimmt und in Einklang gebracht werde, um eine schlankere und effizienter Lagerhaltung, präzisere Produktkosten und profitablere Product-as-a-Service-Geschäftsmodelle zu unterstützen. Denn auch wenn Unternehmen mit zahlreichen Veränderungen zu kämpfen haben, sind die Grundlagen nach wie vor gleich: Profitabilität ist nach wie vor der Motor des Erfolgs, Unternehmen müssen hierbei jedoch zukunftsorientiere Ansätze und Technologien wählen.

Ist Ihr Unternehmen bereit, dem Wandel die Stirn zu bieten und ihm sogar voraus zu sein?

Erfahren Sie mehr über die Zukunft des Finanz- und Geschäftswesens auf der Oracle OpenWorld 2019 und auf Oracle.com/scm

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