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KonMari: Wie Unternehmen Freude finden können

John Abel, Leiter Innovation und Cloud bei Oracle, erläutert den KonMari-Ansatz von Marie Kondo – und was Unternehmen davon lernen können.

Als Marie Kondo 2011 ihr Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" veröffentlichte, wurde es zu einem Bestseller. Mit ihrer TV-Show erobert Kondo nun Netflix im Sturm und ermutigt mehr Menschen, zu entrümpeln. Egal, ob Sie von Kondo mitgerissen wurden oder nicht, es ist schwer, der Überzeugung ihrer KonMari-Methode zu entkommen: Beseitigen Sie alles, was Ihnen keine Freude bereitet.

Was können Unternehmen also von den KonMari-Aufräumprinzipien lernen? Dank der Automatisierung sind Unternehmen jetzt in der Lage, Prozesse zu „entfernen“, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie den richtigen Ansatz verfolgen? Hier sind einige Schritte, die von KonMari inspiriert wurden, um Unternehmen beim „Entrümpeln“ zu unterstützen:

1) Vollständige Hingabe zum Ansatz

Der erste Schritt zur KonMari-Methode ist die vollständige Hingabe. Es mag sich wie ein langwieriger Prozess anfühlen, aber ein komplettes Bekenntnis wird die Situation langfristig verbessern.

Für Unternehmen bedeutet das: alle müssen sich engagieren. Angeleitet vom Führungsteam müssen sich Kulturen ändern, um Faktoren zu minimieren, welche den Ansatz behindert könnten. Kondo sagt, dass die Vorstellung eines idealen Lebensstils diese Motivation vorantreiben kann. Wenn Mitarbeiter die idealen Ergebnisse der Automatisierung verstehen und wissen, was von ihnen erwartet wird, wird dies den kulturellen Wandel hin zu einem „freudigeren“ Unternehmen unterstützen.

2) Folgen Sie dem Plan

Die KonMari-Methode fokussiert sich auf das Aufräumen nach Kategorien, nicht nach Standort (also alle Kleidungsstücke anstelle von nur einem Schrank).

Für Unternehmen bedeutet das herauszufinden, was umgesetzt werden soll (nicht wo). Alle Bereiche der Organisation sollten zur gleichen Zeit das gleiche Level des Aufräumansatzes erreichen, wobei dieselben Aufgaben automatisiert werden. Mit einem klaren Rollout-Plan wird der Ansatz Schritt für Schritt in der gesamten Organisation eingeführt und umgesetzt.

3) Richtiges Aufräumen

Kondo sagt, wir müssen jeden Gegenstand betrachten und entscheiden, ob er uns Freude macht. Wenn dies nicht der Fall ist, wird er entsorgt.

Dies sollte auch die Grundlage sein, um zu entscheiden, welche Aufgaben automatisiert werden sollen. In einer einzigen Organisation gibt es hunderte, vielleicht tausende von Geschäftsvorgängen, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber: Nur weil ein Prozess den Mitarbeitern keine Freude bereitet, bedeutet das nicht, dass dieser nicht zwingend notwendig ist. Sicherheits-Updates und -Patches zum Beispiel sind zwar zeitaufwändig und langweilig für die Mitarbeiter, für den Datenschutz eines Unternehmens jedoch unverzichtbar. Und obwohl dem Finanzteam die Gehaltsabrechnung banal erscheinen mag, muss sie sein.

Der einfachste Weg, um Mitarbeiter von diesen geschäftskritischen Prozessen zu befreien und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese dennoch stattfinden, ist die Automatisierung der Prozesse. Nach dem obigen Beispiel könnte sich also ein System lohnen, das automatisch Aktualisierungs- und Patching-Prozesse einleitet. Mitarbeiter werden von banalen Prozesse befreit und können sich Aufgaben widmen, die den Geschäftszielen dienen – und ihnen Freude bereiten.

4) Falten und lagern

Kondo argumentiert, dass Sie die Dinge, die Sie behalten möchten, so falten und lagern sollten, dass Sie alle gleichzeitig sehen können.

Unternehmen sollten dafür die Cloud als leicht überschaubare Schublade betrachten – hier haben Sie jederzeit einen einfachen Zugriff auf Ihre Daten in Echtzeit.

Die KonMari-Methode schreibt einen optimierten Ansatz für eine glückliche häusliche Umgebung vor – aber sie ist auch etwas, nach dem sich Unternehmen richten können. Jetzt ist es an der Zeit für Unternehmen zu überlegen, wie sie die Prozesse automatisieren können, für die die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter nicht erforderlich ist, um mit engagierteren Arbeitskräften gemeinsam neue Ziele zu erreichen.

 

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