X

Neuigkeiten, IT-Strategien und
Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

Innovation als Mentalität

Laut einer neuen weltweiten Umfrage beschreiben 54 % der CFOs sich selbst als „ungebundene Innovatoren“. Veränderungen können respekteinflößend sein – besonders für CFOs, die mit dem Investitionsfall für Innovation konfrontiert werden. Um die mentale Blockade zu überwinden, ist es notwendig, die Herausforderungen zu überwinden, Veränderungen mit eindeutigen, datengesteuerten Erkenntnissen zu begründen und Projekte auf klar definierte Schwachstellen auszurichten.

Diese „ungebundenen Innovatoren“ definieren sich als: „möchten gern innovativer sein, haben jedoch nur selten die Zeit, die finanzielle Unterstützung oder den Support der Führungsebene, um in innovative Finanzprozesse zu investieren.“ Die gute Nachricht? Mehr als ein Drittel der CFOs schätzt sich selbst als Erstanwender neuer Technologien ein und spielt eine aktive Rolle für die Innovationen in ihrem Unternehmen.

Die Hälfte aller CFOs, die um Innovationen ringen, steht vor dem Problem, mentale Blockaden zu überwinden, wenn es um Veränderungen geht. Innovationen erfordern nicht nur Investitionen in Zeit und Geld, sondern verlangen ebenso den Mut zum Risiko, die Bereitschaft zum Scheitern und die Fähigkeit, Mitarbeiter, Kollegen und Kunden auf einem potenziell schwierigen Weg zu führen.

Das eigentliche Problem besteht möglicherweise darin, dass „Innovationen“ häufig mit unbequemen und disruptiven Veränderungen assoziiert werden. Dabei kann man leicht die kleinen, praktischen und stufenweisen Innovationen aus dem Auge verlieren, die die Betriebsabläufe nicht unbedingt stören, sondern vielmehr zu einem nachhaltigen Wandel führen.

Und für die meisten Unternehmen dürften die wiederkehrenden Produkteinführungen, die Verbesserungen ihrer Dienstleistungen und die Projektentwicklungen den Großteil ihrer Innovationsbemühungen ausmachen. CFOs verstehen darunter den Aufbau eines Portfolios an Möglichkeiten – bestehend aus einer Kombination von Risiken, Investitionsbedarf und Renditechancen.

Innerhalb dieses Portfolios lohnt es sich, auch die verschiedenen Innovationsarten zu betrachten. Das fachkundige Beratungsunternehmen Doblin (heute Teil von Deloitte) führt zehn Innovationsarten auf. Die Einordnung von Innovationsvorhaben in diese Kategorien eignet sich hervorragend, um zu verstehen, ob es darum geht, Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen, bestehende Märkte zu verteidigen oder neue zu schaffen. Diese Vorgehensweise kann außerdem verhindern, dass Projekte über ihr Ziel hinausschießen, wodurch praktische Innovationen Gefahr laufen, zu hoffnungslosen Fällen zu werden.

Das Modell von Doblin unterteilt die zehn Innovationsarten in drei Kategorien: Konfiguration (die Veränderung von Vorgehensweisen), Angebot (die Veränderung der eigentlichen Tätigkeit), und Erfahrung (die Veränderung der Wahrnehmung und des Angebots). Mit dieser Einordnung gelingt es auch, Innovationsprojekte gezielt darauf auszurichten, das Geschäftsmodell zu verändern, indem Erneuerungsprozesse in eindeutige, in sich geschlossene Konzepte zerlegt werden.

RPA (robotergesteuerte Prozessautomatisierung) ist ein gutes Beispiel. Mark Hulyer von Deloitte sagt: „Das Tolle an RPA ist, dass Unternehmen dadurch in der Lage sind, die Haupt- und Teilprozesse von Anfang bis Ende zu rationalisieren, zu beschleunigen und effizient zu überwachen. Ein sogenannter „Crawl-Walk-Run“-Ansatz, der auf kleinen, sich weiterentwickelnden Schritten basiert, kann hier ideal sein. Dabei konzentriert sich die anfängliche Implementierung oder die erste Evaluierung von RPA auf einen hochwertigen Bereich, wie zum Beispiel die Abstimmung, damit ein Team oder eine Führungskraft einen Eindruck davon gewinnt, was RPA tatsächlich bewirken kann. Im weiteren Verlauf entwickeln die Mitarbeiter ein immer tieferes Verständnis für die Möglichkeiten der Automatisierung und nehmen zunehmend komplexere Bereiche in Angriff.“

So werden Innovationen einfach und unkompliziert, und die richtige Denkweise und Akzeptanz werden selbstverständlich.

Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte Innovationen in ihre Wachstumsagenda integrieren.

Be the first to comment

Comments ( 0 )
Please enter your name.Please provide a valid email address.Please enter a comment.CAPTCHA challenge response provided was incorrect. Please try again.