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  • June 14, 2019

Ihre Daten machen Ihre Marke wertvoll

Jeder Marketer möchte Vertrauen in seine Marke aufbauen, weil es das Geschäft generell stärkt.  Zwar verwenden Vermarkter zunehmend Daten, um das Markenimage zu stärken und zu messen. Dabei übersehen sie jedoch häufig, dass Datenlecks oder Verstöße gegen den Datenschutz genauso katastrophale Folgen haben können wie ein fehlerhaftes Produkt.

Daten und die Marke

Kundendaten machen intelligentes und effektives Marketing erst möglich. Sie ermöglichen uns, die richtigen Leute zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise anzusprechen und zu erreichen. Das macht den Unterschied zwischen Marktschreierei und einem informierten Dialog, der überzeugt. So erfahren wir nicht nur, was die Kunden wann kaufen, sondern messen auch Kunden-Zufriedenheit, Engagement und auch, wie unsere Marke wahrgenommen wird.

Während der Markenwert aus vielen Faktoren besteht und von Marketern akribisch überwacht wird, wird die generelle Datensicherheit häufig vergessen. Man ist vielerorts noch der Meinung, dass hohe Datensicherheit an sich keine neuen Kunden anzieht. Daten werden von allen Abteilungen vorgehalten, sei es in HR, in der Betriebsführung oder in der Finanzabteilung. 

Was die Datensicherheit angeht, können jederzeit, in jeder Abteilung, bei jedem Datensatz Sicherheitslücken auftreten.

Wir wissen, dass die Konsequenzen verheerend sein können. Jedes Anzeichen einer Datensicherheitslücke kann Kaufentscheidungen beeinflussen, ein Datenleck kann das Vertrauen der Kunden und den guten Ruf zerstören,  den Sie sich seit Jahren aufgebaut haben. Ihr Geschäft leidet sofort und die Marke könnte noch lange in Mitleidenschaft gezogen werden.

Der daraus folgende Umsatzrückgang übt weiteren Druck auf Ihr Marketingteam aus, Neugeschäft an Land zu ziehen. Allerdings mit dem Unterschied, dass jetzt starker Gegenwind herrscht. Die Wahrnehmung Ihrer Marke hat sich geändert, und die Erinnerung an die Verletzung der Datensicherheit kann die kommenden Jahre beeinträchtigen. Beschädigtes Vertrauen bedeutet weniger Leads, Conversions und Verkäufe – die Datensicherheit wird sowohl für die Marke als auch für das Endergebnis zum Problem. Und zur echten Herausforderung, die Zusammenarbeit erfordert.

Mark-IT-ing

Für viele ist Datensicherheit das Anliegen des IT-Teams – und aus technischer Sicht ist sie das auch. Aber wir wissen, dass sich Führungskräfte oft, sobald jemand das Wort „Kunde” sagt, ausschließlich an die Marketingabteilung wenden.

Als Marketer stehen wir an vorderster Front, was sensible Kundendaten anbelangt. Wir sammeln und verwenden sie, um Kampagnen zu unterfüttern, Mediapläne anzupassen und den Erfolg zu messen. Wie können wir also die Datensicherheit unserer Kunden verbessern?

  • Klare Prozesse festlegen – Wenn jedes Team seine eigene Herangehensweise hat, sind die Abläufe bei der Verwendung und der Sicherung der Daten unterschiedlich. Schon wenn Sie nur Best Practices festlegen, die für alle gleichermaßen gelten, verringert sich das Risiko eines Datenlecks.
  • Keine multiplen Daten-Silos – das Vertriebs-, Produkt- und Finanzteam speichert ebenfalls Kundendaten, wahrscheinlich in eigenen Datenbanken und Systemen. Mehr Speicherorte aber bedeuten mehr Schwachstellen. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teams bei der Überprüfung aller Systeme können Sie der IT dabei helfen, einen sicheren Ansatz für die zentrale Datenspeicherung zu finden.

Als die Stimme des Kunden im Unternehmen sind Marketer prädestiniert, sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten einzusetzen. Mehr darüber, wie alle Führungskräfte im Unternehmen gemeinsam die neuen Herausforderungen der Datensicherheit meistern, erfahren Sie in unserem neuesten Bericht.

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