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Holo-Light: Wie Augmented Reality & Mixed Reality Solutions Einzug in industrielle Anwendungsprozesse halten

Augmented und Mixed Reality (AR und MR) haben in der Industrie – besonders bei Produktentwicklung und Design – inzwischen ihren festen Platz. Holo-View ist eine AR/MR-Datenvisualisierungssoftware, ein sogenannter 3D-CAD-Viewer, der es ermöglicht, 3D-Modelle in eine reale Umgebung zu projizieren. Entwickelt wurde das Produkt vom Start-up Holo-Light, welches nun auch die Visualisierung der Daten über die Rechenleistung der Oracle Cloud anbietet.

Dass er einmal Mitgründer eines Unternehmens werden würde, war Luis Bollinger bis zum Jahr 2015 nicht klar. Dann traf er in München drei technologiebegeisterte junge Tiroler und es formte sich die Idee und der Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Studenten gründeten ein Unternehmen und sind noch heute an ihren ehemaligen Studienorten aktiv: Holo-Light betreibt das Geschäft von Innsbruck und München aus.

Potenzial und Effektivität erweitern

Holo-Light, das sind die Gründer Florian (CEO) und Susanne Haspinger (COO), Alexander Werlberger (CTO) und eben Luis Bollinger (CMO). Michael Oberlechner, der als Business Angel zunächst an der Startfinanzierung maßgeblich beteiligt war und heute die Rolle des CFO des Unternehmens übernommen hat, komplettiert die Führungsriege.

„Unsere Vision ist die AR/MR-Unterstützung von Anwendern im industriellen Bereich“, beschreibt Luis Bollinger die grundsätzliche Produktidee. Dabei legt er Wert darauf, dass die Produkte keine Arbeitsplätze ersetzen, sondern das Potential und die Effektivität ihrer Anwender erweitern.

Holo-Light entwickelt industrielle Softwarelösungen, um Kunden die effiziente Nutzung von Augmented und Mixed Reality ermöglichen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Computing weg von 2D-Bildschirmen in die reale Welt zu transportieren“, so Bollinger weiter.

Die Besonderheit lege dabei im eigenen Know-how und in der Tatsache, dass Holo-Light als Pionier auf diesem Gebiet relativ früh am Markt gewesen sei. Der Erfolg gibt dem Unternehmen offenbar recht: So setzten bereits Partner und Kunden wie BMW, Porsche, Microsoft und BASF auf das im Jahr 2015 in Innsbruck gegründete Unternehmen.

Holo-View beschleunigt Prozesse

„Mit Holo-View haben wir ein Produkt entwickelt, das genau den Bedürfnissen von Industrie 4.0 Rechnung trägt“, bekräftigt Luis Bollinger. „Unser 3D-CAD-Viewer wurde speziell für Ingenieure entwickelt und beschleunigt den Prototyping-Prozess, verbessert die Präsentation von Inhalten und vereinfacht die Entscheidungsfindung bei neuen Designs.“ Mit dem angebotenen Funktionsumfang auch die Hierarchie eines kompletten CAD-Modells übernehmen zu können, sei man anderen Anbietern insoweit überlegen, beispielsweise auch Einzelteile aus einem visualisierten Motorblog entnehmen zu können.

Holo-View ermögliche somit detaillierte, schnelle und leistungsstarke Visualisierung von 3D-CAD-Modellen und einen sicheren Upload vertraulicher Daten lokal und über die Cloud.

Rechenkraft aus der Oracle Cloud

Hierbei erweitert Holo-Light nun sein Produkt um eine Schnittstelle zur Oracle Cloud-Technologie, um seine Kunden und Partner auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu unterstützen. Die Echtzeit-Verfügbarkeit von Datenvisualisierungen und die hierfür benötigte Rechenpower kommen aus der Oracle Cloud. „Oracle ist seit 2018 ein wichtiger Technologie-Partner und spielt gerade für Holo-View eine maßgebliche Rolle“, erklärt Bollinger. „Speziell bei der Visualisierung großer 3D-CAD-Datenmodelle erweitert Oracle durch große Computing- und Grafikpower in der Oracle Cloud die Möglichkeiten von Ingenieuren.“ Oracle biete eine optimale Anwendungsplattform mit niedriger Latenz und hoher Skalierbarkeit.

Neue Maßstäbe setzen

Holo-Light hat mit seinen Produkten und Lösungen in kürzester Zeit renommierte Preise rund um die Welt gewonnen. So beispielweise auf der „Augmented World Expo“ im Silicon Valley, als das Unternehmen den „Auggie Award 2018“ für die beste „Input & Output Hardware“ für Holo-Stylus gewann, einem 3D-Visualisierungsstift. 

„Kurzfristig liegt unser Ziel in der weiteren Etablierung unserer Produkte und Lösungen im industriellen Anwendungsbereich. Das Thema digitaler Zwilling und AR Cloud wird definitiv ein großes Zukunftsthema sein, das neue Maßstäbe setzen wird und an dem wir bereits arbeiten“, erläutert Luis Bollinger. Dabei soll der Start-up-Charakter des Unternehmens auf keinen Fall verloren gehen. „Wir sind Industrieexperten mit Start-up-Charakter und einer eigenen Gründerkultur“, kommentiert Luis Bollinger. „Bei Holo-Light haben wir eine tolle Atmosphäre, indem wir junge Menschen, Leidenschaft und Talent in flachen Hierarchien vereinen.“

 

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