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Hallo Cloud!

Performance und Zukunftsfähigkeit stärken: Die Schlütersche führt SAP-Anwendungen in die Oracle Cloud.

Die deutsche Wirtschaft im Digitalisierungswettstreit: Der vielfach als zu abwartend beschriebene Mittelstand hat sich für die kommenden Monate so manches Automatisierungsvorhaben auf die Agenda gesetzt. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang der Umzug von Anwendungen und Daten in die Cloud. So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass derzeit bereits rund drei von vier Unternehmen (73 Prozent) Rechenleistungen aus der Wolke nutzen. Der aktuelle Digitalisierungsbericht Mittelstand hat aber herausgefunden, dass etwa zwei Drittel der kleinen und mittelgroßen Firmen hierzulande eine Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte noch hinauszögern. Die Schlütersche Mediengruppe, kurz Schlütersche, ein mittelständischer Mediendienstleister mit Hauptsitz in Hannover, stellt sich zukunftssicher auf und zeigt Innovationsstärke. Deshalb hat das Traditionsunternehmen, das bereits 1747 gegründet wurde, als erster deutscher Mittelständler seine SAP-ERP-Umgebung, bestehend aus einem Entwicklungs- und Produktivsystem, in die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) geführt. Projekt- und Implementierungspartner war die DXC Technology Deutschland GmbH.

OCI unterstützt Zukunftsstrategie

Vom gedruckten Gesangbuch zum digitalen Content: Die Produkte und Services der Schlüterschen haben sich im Verlauf der vergangenen 270 Jahre zweifelsohne verändert. Damals wie heute fokussiert sich das Unternehmen jedoch stark auf die Belange und Anforderungen seiner Kunden. Zum Angebot der Mediengruppe gehören Marketing-Dienstleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen, mit dem Fokus auf Branchenverzeichnissen, Webseiten und Online-Werbung. Darüber hinaus entwickelt die Schlütersche crossmediale Fachinhalte und Lernangebote und organisiert führende Branchenverantaltungen. Das verbindende Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. Was den Verlag auszeichnet, sind seine große Innovationsstärke und der Mut, Neues zu wagen. So hat das Unternehmen seine über SAP gesteuerten Abläufe im Finanzwesen (FI/CO) und der Personalwirtschaft (HCM) nun in die Oracle Cloud überführt. Hierzu gehören Finanzbuchhaltungsdaten wie beispielsweise das Mahnwesen ebenso wie Informationen, die die Mitarbeiter betreffen, wie Lohnabrechnung und Personalverwaltung. Für die Schlütersche ist die SAP-Migration in die Oracle-Cloud der erste Schritt, sich vom eigenen Rechenzentrum zu trennen.

Prozesse optimieren, Kosten senken

Lange war es für die Schlütersche möglich, verlagseigene IT-Systeme kosteneffizient und zukunftssicher auf eigenen Rechnern und im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung zu stellen. In jüngster Vergangenheit stieß das Unternehmen hier vermehrt an Grenzen. Als es um die Modernisierung des SAP-Systems ging, musste eine neue Lösung gefunden werden. Zum Hintergrund: Die Schlütersche setzt eigene Oracle-Lizenzen mit einer Mindestlizenzzahl pro Rechnerkern ein. Diese können ohne eine kostenintensive Erweiterung jedoch nicht mehr mit aktuell verfügbarer Hardware oder auf der vorhandenen Virtualisierungsplattform eingesetzt werden. Gesucht wurde deshalb ein Dienstleister, der eine passende technische Umgebung lizenzkonform zur Verfügung stellt. Das Projektteam entschied sich letztlich für OCI.

Kleines IT-Team profitiert von Cloud

Die DXC-Berater verfügen sowohl über SAP- als auch Oracle-Knowhow, was für ein Vorhaben dieser Art essentiell war, da Oracle keine eigenen SAP-Migrationen durchführt. Die Schlütersche war mit dem alten System nicht länger in der Lage, notwendige Upgrades und Updates sauber durchzuführen. Daher wurde ein Wechsel auf SAP HANA diskutiert, ein für das mittelständische Verlagshaus zu aufwändiges und kostspieliges Unterfangen. Da die bisherige Umgebung auf Oracle lief und eine Modernisierung geplant war, kam die Sprache bald auf die Oracle-Cloud. Insbesondere da die Schlütersche lediglich ein kleines IT-Betriebsteam hat, überzeugten die OCI-Vorteile.

Auch für DXC war es das erste Projekt dieser Art. „Wir hatten zuvor noch keine Erfahrungen mit der Oracle-Cloud. Daher mussten wir uns erst eingewöhnen“, berichtet Antonio Steinhäuser, SAP Technical Architect für DXC Technology. Er lobt die Zusammenarbeit während Testmigration und Integration. „Wer ein derartiges Projekt das erste Mal macht, hat stets ein paar Fragen, die sich gemeinsam aber schnell aus dem Weg schaffen ließen“, so Antonio Steinhäuser. 

Reibungslose Migration

Die ersten Gespräche fanden im Dezember 2018 statt. Es folgte die Erprobung der OCI in einer Testumgebung. Projektphase und Installation verliefen im Anschluss reibungslos und partnerschaftlich. „Eine Herausforderung war jedoch, dass eine Lösung gefunden werden musste, die der Größe und den Anforderungen der Schlüterschen entspricht“, erläutert Michael Eisner, Leiter IT-Services Operations. Andere Cloud-Transformationen seien größer und komplexer. Gewünscht war eine modernere und wesentlich performantere sowie skalierbare Umgebung. „Alles in allem verlief die Migration problemlos“, sagt Eisner. Er lobt zudem die Zusammenarbeit mit DXC und Oracle: „Der Support ist wirklich topp.“ Insgesamt hat das Projekt deutlich weniger als ein Jahr benötigt.

Infrastructure as a Service (IaaS) bietet Plus an Flexibilität

SAP zertifiziert die Oracle Cloud, beziehungsweise die Oracle Cloud Infrastructure (OCI), seit 2017. Im Fokus steht hierbei die OCI-Zertifizierung für die zentrale SAP-NetWeaver-Komponente SAP Application Server ABAP/Java. Hierdurch können SAP-Anwender wie beispielsweise die Schlütersche, ihre Business-Suite-Applikationen mit ERP sowie NetWeaver-basierten Finance-, BI-, CRM- oder SCM-Anwendungen in Verbindung mit Oracle-Datenbanken oder mit der ­Oracle Exadata Data Machine in der Cloud als „Infrastructure as a Service“ (IaaS) nutzen. Die Performance der OCI ist in diesem Zusammenhang wesentlich höher als die Compute-Leistungen anderer Anbieter. Auch Memory-Verarbeitung, Block- Storage-und Netzwerkverarbeitung sind deutlich besser.

Zentrales Ziel: Optimierte Performance

Und was hat sich durch den Wechsel der Finanzsysteme in die Cloud konkret geändert? „Für die Anwender von SAP ändert sich in den Arbeitsabläufen nichts, gleichzeitig wurden Zukunftsfähigkeit und Performance optimiert“, erwidert Eisner. „Die Antwortzeiten haben sich erheblich verbessert.“ Langfristig bietet OCI der Schlüterschen die Chance, Betriebskosten zu senken. Im Rechenzentrum fallen beispielsweise stets Bestriebskosten an, sei es für USV, Klimaanlage oder Wartung. Dies alles sind Kosten, die Unternehmen durch die Cloud einsparen können.

Cloud bietet Mittelstand sicheren und starken IT-Support

Werden deutsche KMU gefragt, was sie von einer Cloud-Transformation abhalte, nennen viele Sicherheitsbedenken als größte Hürde. Michael Eisner möchte diese Sorgen aufgrund seiner Erfahrungen entkräftigen: „Der Mittelstand steht immer unter einem massiven Kostendruck. Das, was sich Mittelständler im Bereich Sicherheit und Datenschutz erlauben können, gilt es ins Verhältnis zu setzen zu dem, was vernünftige Cloud-Provider anbieten. Meiner Meinung nach stellen wir uns sicherheitstechnisch mit dem Umzug der Server in die Cloud gut auf, denn ein großer Anbieter wie Oracle kann diesbezüglich ja viel mehr bieten, als die meisten Unternehmen dies mit ihrem Knowhow und mit eigenen Mitteln überhaupt könnten. Daher bietet die Wolke in vielen Fällen sogar ein Plus an Sicherheit. Die Cloud ersetzt peu à peu betriebseigene Rechenzentren. Doch diese Entwicklung ist nicht negativ, sondern bietet vor allem Vorteile.“ Eisner ist es wichtig, einen weiteren Aspekt hervorzuheben: „Die Virtualisierung kostet keine Arbeitsplätze, denn die Arbeit der Administratoren ist nicht an ein Stück Hardware gebunden. Sie liegt in der Anzahl und Komplexität an Systemen und Anwendungen.“ Egal, wo dieses System läuft – im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud: Die Betreuung ist die gleiche. Ziel für die IT der Schlüterschen: „In den nächsten fünf Jahren sollen alle Systeme, darunter ERP, BI oder CRM, in die Cloud geführt werden.“

Die Schlütersche ist ein gutes Beispiel, wie ein mittelständisches Unternehmen IT und Systeme automatisieren und modernisieren kann. Viele andere Unternehmen sind aktuell in einer ähnlichen Situation: Sie müssen standardisieren und digitalisieren. Die IT soll weniger Aufwand machen, doch zugleich sind immer neue Innovationssprünge gefragt. Wer wie die Schlütersche auf die Cloud setzt, kann problemlos automatisieren und skalieren, damit sich die IT-Teams auf wertsteigernde Aufgaben konzentrieren können.

 

Über die Schlütersche:

Die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG ist ein Mediendienstleister für kleine und mittlere Unternehmen. Mit ihren bundesweiten Beteiligungen und Standorten bildet sie die Schlütersche Mediengruppe, in der rund 600 Mitarbeiter mehr als 70.000 Kunden betreuen. Für ihre Kunden entwickelt die Schlütersche Werbe- und Marketingkonzepte – digital, in Print oder crossmedial, alles aus einer Hand. Das Service-Angebot umfasst unter anderem Einträge in Branchenverzeichnissen, die Erstellung von Unternehmenswebseiten und Suchmaschinenmarketing zur optimalen Sichtbarkeit im Web. Daneben verfügt die Schlütersche über ein umfangreiches Branchenwissen: Mehr als 30 Fachzeitschriften und -zeitungen, Online-Medien, zahlreiche Bücher sowie branchenrelevante Fachveranstaltungen gehören zum Portfolio. Das Ziel der Schlüterschen ist es, durch die Verbindung von Branchenexpertise und Mediendienstleistungen den idealen Marketing-Auftritt ihrer Kunden zu ermöglichen. Dies unterstreicht das Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. www.schluetersche.de

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