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  • June 14, 2019

Es gibt keine Fake-Daten

Unsicherheit ist die neue Normalität. In einer Zeit, die dominiert wird von Fake-News und unvorhersehbaren Marktveränderungen, gibt es eine Konstante, der man vertrauen und die man kontrollieren kann: Daten. Daten lügen nicht. Aber sie müssen geschützt werden, damit sie für die Entscheidungsfindung nutzbar sind.

 

„Unsicherheit tötet Wachstum“, lautete die Schlagzeile der Financial Times Ende Dezember 2018. Der Aufhänger für den Artikel war eine Publikation des IMF und der Stanford University, die den World Uncertainty Index (WUI) präsentierte – ein grober Maßstab für die globale Instabilität.

Unsicherheit ist weder neu, noch ein rein politisches Thema. Der WUI liegt seit 2010 deutlich über seinem Langzeitdurchschnitt und spiegelt damit eine Reihe struktureller Probleme wider, denen sich die globale Wirtschaft gegenüber sieht. Dazu kommen disruptive Technologien, die für die meisten Unternehmen schon seit Jahrzehnten eine Herausforderung darstellen.

Es gibt nur wenige Branchen, die in den letzten 20 Jahren nicht komplett durch die Technologie verändert wurden. Schnelle Entscheidungen und Umsetzung, schnelles Handeln und schnelle Kommunikation entscheiden heute über die Wettbewerbsfähigkeit.

Wie jeder CFO weiß, hat Risikomanagement jedoch zwei Seiten. Es erfordert rasche Anpassung und die Fähigkeit, Chancen zu ergreifen – Chancen, die sich nicht selten aus der Unsicherheit selbst heraus ergeben, die Planung quasi unmöglich macht. Außerdem gilt es sicherzustellen, dass die geschäftliche Basis stabil ist und bei möglichen Erschütterungen nicht ins Wanken gerät.

In jedem Fall müssen Entscheider dem vertrauen können, was sie über das Geschäft und ihre Märkte hören. Datensicherheit ist ein Muss – ohne sie verlieren alle Beteiligten, nicht nur die internen Entscheider, das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, seine Position zu verteidigen oder zu wachsen. Heutige Technologien sind in der Lage, die Unternehmensplanung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund lassen sich die beiden Gesichter, die jedes Risiko hat, nicht mehr eindeutig trennen.

Mit cloudbasierten Systemen ist es heute so einfach wie noch nie, aus verteilten Organisationen zeitnah an präzise Daten zu gelangen. Durch das Verweben von Kunden- und Lieferantendaten, darunter verhaltensbasierte Erkenntnisse, um z. B. Modelle künftiger Trends zu entwickeln, können Entscheider taktische Entscheidungen agiler und präziser erarbeiten.

Ein weiterer wichtiger Faktor: die künstliche Intelligenz. Denken Sie bei KI nicht so sehr an selbstfahrende Autos und autonome Drohnen. Ihr wichtigster Anwendungsbereich ist heute die Entscheidungsfindung in Unternehmen.

John Merino, Chief Accounting Officer bei FedEx, wurde vor Kurzem für den Bericht Agile Finance Unleashed: The Key Traits of Digital Finance Leaders zu den wichtigsten Eigenschaften von Finanzführungskräften befragt. Dabei machte er sehr deutlich, was innovative Technologien für sein Team bedeuten: „Die Kombination ... erzeugt ein enormes Potenzial, um eine Reihe massiver Effizienzverbesserungen in praktisch jeder Funktion herauszuholen. Das große Plus für uns ist, dass wir dadurch Zeit gewinnen und das Finanzwesen in der Wertschöpfungskette der Leistungen für das Unternehmen nach oben wandert.“

Die Umfrage ergab, dass 46 Prozent der technisch versierten Finanzführungskräfte auf positives Ertragswachstum verweisen können, im Vergleich zu nur 29 Prozent unter den technisch weniger affinen Experten. Es scheint also ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Implementierung von KI und den Wachstumschancen des Unternehmens zu bestehen. Aber nur 11 Prozent der Finanzführungskräfte setzen bisher tatsächlich auf KI. Das Potenzial ist also noch groß.

Kurz gesagt, je unsicherer die Welt ist, desto wichtiger ist es, sicherzustellen, dass die eigenen Daten zuverlässig, zeitnah, richtig analysiert und nutzbar sind, um sowohl die positive als auch die negative Seite des Risikos steuern zu können.

Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte heutzutage das Thema Daten behandeln.

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