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  • HCM
    February 28, 2019

Die richtige Kultur ermöglicht Innovation

Beim Thema Innovation denken die meisten von uns wahrscheinlich an risikobereite Technologie-Start-ups. Kein Wunder, denn „Innovation“ ist eines der beliebtesten Wörter im Silicon Valley und ein wichtiger Faktor für das Wachstum der meisten Technologieunternehmen. Deshalb denken wir beim Thema Innovation in der Regel an Entwickler, Programmierer und technische Teams.

Aber Innovation entsteht, wenn Menschen frei sind, kreative Lösungen für Herausforderungen zu finden und sie umzusetzen – und das kann in jedem Team und in jedem Unternehmen geschehen. Deshalb bewerten 85 % der strategischen Führungskräfte Innovationen als sehr wichtig ( CB Insights, 2018) und deshalb wollen so viele von uns, dass Innovationen im Mittelpunkt unserer Unternehmen stehen.

Dafür zu sorgen, dass Innovation in jedem Bereich eines Unternehmens stattfindet, bedeutet, die richtige Kultur zu unterstützen. Genau hier kann das HR-Team ansetzen, indem es Mitarbeiter fördert und entwickelt, innovatives Denken ermöglicht und diese Kultur gestaltet, um das Unternehmenswachstum zu steuern.

Genau das geschieht beim französischen Bauunternehmen VINCI. Das HR-Team leitete ein internationales Projekt, das das gesamte Unternehmen durch besser informierte Manager und bessere Einblicke in die Mitarbeiter bei der Kommunikation, Zusammenarbeit und Innovation unterstützte.

Aber woran erkennt man eine Kultur der Innovation?

  • Führung: Ein innovationsgetriebenes Unternehmen hat keine strenge Hierarchie. Stattdessen sorgen Führungskräfte für eine Kultur, in der die Mitarbeiter keine Angst haben, etwas beizutragen, scheitern dürfen und sich schnell weiter entwickeln können, während die Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und den Teams Raum für viele Ideen geben, um die besten zu unterstützen.
  • Entwicklung: Leistungsbeurteilungen beinhalten Innovation als Schwerpunkt, in dem die Mitarbeiter gemessen und bewertet werden. Und Manager werden geschult, um ihre Teams zu Innovationen zu ermutigen und ihnen zu helfen, ihre Ideen zu entwickeln und einzubringen.
  • Rekrutierung:  Bei der Einstellung von Mitarbeitern werden nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Denkweisen berücksichtigt. Die Suche nach Talenten geht über die Qualifikationen hinaus, um Mitarbeiter zu finden, die neue Ideen einbringen, die richtigen Fragen stellen oder beständig lernen wollen – sei es durch die Zuweisung neuer Rollen für Mitarbeiter oder die Suche nach neuen Teammitgliedern. Das heißt im Wesentlichen, dass die Denkweise wichtiger für die Einstellung wird als die Qualifikationen.
  • Zusammenarbeit: Interne Projekte setzen sich aus verschiedenen Mitarbeitern und Abteilungen zusammen, und diese Teams arbeiten eng zusammen, um ihre Ziele zu erreichen. Tools zum Networking und zur Zusammenarbeit werden eingesetzt, damit Mitarbeiter jederzeit, überall und auf jedem Gerät miteinander arbeiten können – und um sicherzustellen, dass die benötigten Daten verfügbar sind und dem Innovationsprozess nichts im Wege steht.
  • Basierend auf Erkenntnissen: Daten sind nur Zahlen. Entscheidend ist die Analysefähigkeit, die der Schlüssel zu kontinuierlicher Innovation ist. Es geht darum, Zahlen in Informationen zu verwandeln, die leicht verständlich und aussagekräftig sind.

In unserer neuesten EMEA- und APAC-Studie untersuchen wir, wie Organisationen die „Innovationsagenda“ priorisieren, fördern und wie dies in der Praxis umgesetzt wird. Erfahren Sie hier mehr darüber.

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