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Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

Die IT-Abteilung der Zukunft

Autor: John Abel, Senior Business Director, Oracle
Engineered Systems

Die Cloud rüttelt IT-Abteilungen durcheinander
und zwingt sie, sich neu zu erfinden

Zu Beginn des Cloud Computing befürchteten viele IT-Abteilungen, dass sie
infolge der Automatisierung verkleinert oder ganz überflüssig werden. Diese Bedenken
haben sich jedoch als weitestgehend unbegründet erwiesen. Trotzdem verändert der
Einstieg in die Cloud IT-Abteilungen grundlegend.

Im Cloud-Zeitalter wird von IT-Abteilungen erwartet, mit weniger Kosten
mehr Leistung zu bringen – und das bei einem Minimum an Mitarbeitern.
Gleichzeitig ändern sich die Aufgaben
der IT: CIOs sollen die digitale Transformation des Unternehmens so schnell wie
möglich vorantreiben. Die IT wird daher eher zum Vermittler von Cloud-fähigen
Services und Motor digitaler Geschäftsprozesse, während ihre operationalen
Aufgaben immer mehr in den Hintergrund treten.

Diese veränderten Bedingungen bringen ein grundlegendes Umdenken mit sich.
Wie soll die IT-Abteilung strukturiert und das Unternehmen technisch
aufgestellt sein? Und welche Fähigkeiten benötigen Mitarbeiter dazu? Auf jeden
Fall geben die gerade entstehenden Strukturen der IT-Abteilung ein komplett
neues Gesicht. Die Oracle Cloud Machine wie auch die „Cloud at the Customer“-Angebote sind auf diese neue
Entwicklungsrichtung ausgelegt. Die Cloud Machine bringt die Hardware und Software
der Public Cloud direkt und sicher ins Rechenzentrum des Unternehmens. IT-Verantwortlichen
steht so eine Cloud-fähige Lösung für alle wesentlichen Anwendungen bereit –
auch für solche mit strengen Vorgaben und Vorschriften.


Die Cloud Machine stellt jedoch auch die
bisherigen Strukturen der IT-Abteilung infrage. Die Infrastruktur-Spezialisten
werden vermutlich die ersten sein, die sich übergangen fühlen: Wie auch die
Public Cloud hängt die Oracle Cloud Machine nicht von der
Unternehmensinfrastruktur ab. Sie muss nicht überwacht, optimiert oder
erweitert werden und niemand muss für den Support bereitstehen. Daher regt sich einiger Widerstand in den Reihen
der IT-Spezialisten. Was in dem Sinne ironisch ist, da in der Vergangenheit vor
allem die IT-Spezialisten Veränderungen im Unternehmen vorangetrieben haben. Inmitten dieser
Veränderungen müssen sich IT-Mitarbeiter nun selbst neu erfinden. Ihr Fokus
sollte jetzt darauf liegen, die Implementierung und Verwendung von Cloud-Lösungen
möglich zu machen und nicht sie zu konfigurieren oder zu verwalten.

Der CIO muss
daher ein strategisches Konzept entwickeln, wie verschiedene
Public-Cloud-Lösungen in die Private Cloud des Unternehmens integriert werden
könnten. Denn oftmals entscheiden sich die Geschäftszweige weitgehend unabhängig
von der IT-Abteilung für verschiedene Cloud Provider. Mit entsprechender
Planung laufen so trotzdem alle Daten im Unternehmen zentral zusammen. Zudem obliegt
es dem CIO, seine Mitarbeiter entsprechend auf die anstehenden Veränderungen
vorzubereiten. Denn wie die Geschichte zeigt: Nur wenn Mitarbeiter sich an
Veränderungen anpassen, kann das Unternehmen florieren und sich gegen die
Konkurrenz durchsetzen.

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