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  • July 29, 2019

Datensicherheit ist nicht mein Problem?

Im Falle eines Datenverstoßes kann die Rolle des Marketings entscheidend sein. Geschwindigkeit und Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung, da Ihr Unternehmen innerhalb von Minuten Millionen von Euro verlieren kann. Damit das vermieden wird, müssen Marketer alle Kontaktpunkte der Kunden sorgfältig prüfen und mit der IT zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Daten bei jedem Schritt sicher erfasst, analysiert und gespeichert werden. So können Marketer die Wahrscheinlichkeit eines Datenverstoßes verringern und das Vertrauen innerhalb und außerhalb des Unternehmens erhöhen.

Eine Datenverletzung oder ein Angriff auf die Datensicherheit liegt in der alleinigen Verantwortung der IT-Abteilung?

Lassen Sie uns mal darüber nachdenken.

Datensicherheit ist für alle ein Anliegen und es ist wichtig, dass Sie wissen, was zu tun ist, wenn eine Sicherheitsverletzung auftritt – unabhängig von Ihrer Position im Unternehmen. Insbesondere für das Marketing dürfte dieser Bereich schwieriger werden. Die Verbraucher werden sich allmählich immer mehr bewusst, welche Auswirkungen Verletzungen der Datensicherheit in digitalen Systemen und gerade im Cloud Computing auf ihre sensiblen persönlichen Daten haben. 

Regelmäßige Berichte darüber, dass wieder private Daten von Millionen von Menschen in die Hände von Hackern gefallen sind, steigern natürlich die kritische Haltung der Verbraucher enorm. Das bedeutet im Umkehrschluss: Das Marketing muss noch härter daran arbeiten, die Kunden davon zu überzeugen, ihnen ihre wertvollen Daten anzuvertrauen.

Ein guter Ausgangspunkt ist eine gründliche Bewertung aller Berührungspunkte bei der Kundengewinnung und -bindung. So lässt sich sicherstellen, dass sie keine Schwachstellen aufweisen und angemessene Maßnahmen zur Datensicherheit getroffen werden.

CMOs müssen außerdem eng mit ihren IT-Kollegen zusammenarbeiten. Gemeinsam prüfen sie, ob jeder Schritt der Datenerfassung, Analyse und Speicherung sicher ist, damit das Risiko von Cyberangriffen minimiert wird.

Wenn das Schlimmste passiert und Ihr Unternehmen Opfer eines  Angriffs wird, muss sich das Marketing auf Schadenbegrenzung konzentrieren: Kunden und andere Interessengruppen müssen klar und schnell darüber informiert werden, ob sie betroffen sein könnten und was das Unternehmen zur Verbesserung der Sicherheit unternimmt.

Daher müssen alle Kontaktdaten von Geschäftskontakten – wie Namen, Nummern und E-Mail-Adressen – genauso sicher gespeichert und gemanagt werden wie alle anderen Kundendaten auch.

Die Einwilligung muss von jedem Einzelnen bewusst per Opt-in erteilt werden – reines Opt-out ist nicht mehr akzeptabel – und Sie müssen die Kunden darüber informieren, wie Sie ihre Daten verwenden, wie lange sie aufbewahrt werden sollen und ob sie geteilt werden.

Marketer schützen ihr Unternehmen vor peinlichen Schlagzeilen, hohen Geldbußen und beschädigten Kundenbeziehungen, indem sie die Datenspeicherung transparent machen, und natürlich die Datensicherheit im Unternehmen und in der Cloud weiter stärken.

Wie sich Unternehmensführer mit dem Thema Datensicherheit auseinandersetzen, lesen Sie in unserem Bericht.

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