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Neuigkeiten, IT-Strategien und
Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

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CX

Die Daten von heute und Chancen von morgen

Bis 2025 wird es 163 Zettabytes an Daten geben – aber nur 3 % dieser Daten werden laut einer Seagate/IDC-Studie analysiert. Um diesen Datenreichtum zu nutzen, ist es wichtig, den Blick nach vorn und nicht nach hinten zu richten. Eine Organisation, die sich dieser Aufgabe widmet, ist die Shibuya Tourism Association, die Informationen für das Gebiet rund um die legendäre Shibuya-Kreuzung in Tokio bereitstellt. Die Kreuzung und ihre Umgebung Über fünf Millionen ausländische Touristen besuchen jedes Jahr diese belebte Kreuzung, die durch Filme wie Lost in Translation berühmt wurde. Sie kommen, um die mehr als 1000 Menschen zu fotografieren, die die Straße auf einmal überqueren.  Aber die meisten Touristen machen ihr obligatorisches Foto, essen eine Kleinigkeit und ziehen weiter – nur 15 % der Besucher begeben sich zur Touristeninformation, die etwa 10 Gehminuten entfernt liegt. Die Folge? Oft bleibt die Umgebung unentdeckt. Mit dem Wunsch, dies zu ändern – wenn auch mit begrenzten Mitteln, aber dem ehrgeizigen Ziel, vor und während der bevorstehenden Olympischen Spiele in Tokio zehn Millionen Besucher zusätzlich anzuziehen – beschloss das Fremdenverkehrsamt, umzudenken und sich auf die Suche nach einer geeigneten Technologie zu machen. Daten als Grundlage „Daten stehen im Mittelpunkt unseres Handelns“, erklärt Jungo Kanayama, Chairman der Shibuya Tourism Association.  „Das Wissen darum, wer alles in die Umgebung kommt, wohin sie gehen und was sie tun, erlaubt es uns, Muster zu erkennen.  Damit können wir ihnen die passenden lokalen Erlebnisse und Unternehmungen vorschlagen – sowohl tagsüber, wenn die Menschen eher an Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten interessiert sind, als auch nachts, wenn der Schwerpunkt eher auf Essen, Unterkunft und dem Nachtleben in der Region liegt.“ Die Möglichkeiten des Smartphones Über das Smartphone, das die meisten Besucher in der Tasche haben, kann der Tourismusverband sie direkt ansprechen. Er entwickelte eine mobile App und installierte über 1200 Ortungsgeräte in den Straßen rund um den Bahnhof, um die Besucher im Vorbeigehen punktgenau zu orten.  Das Herzstück des Systems, eine intelligente Datenplattform, die auf der Oracle Cloud basiert, unterstützt die Ortungsgeräte und sendet Informationen an sie zurück. Diese ermöglichen es dem Unternehmen, die Besucher, ihre Vorlieben und die jeweils wirksamsten Werbemaßnahmen zu erkennen.  Mit dieser Lösung kann der Tourismusverband außerdem Informationen an die Passanten senden.  Auf diese Weise kann der Verband mit den Besuchern kommunizieren und die Informationen liefern, an denen sie am ehesten interessiert sind – sogar im Voraus durch Werbung, die die Besucher vor ihrer Ankunft erreicht. Der Umstieg auf eine Hospitality-Plattform Auf lange Sicht soll diese wertvolle Ressource in Form einer „Hospitality-Plattform“ auf andere regionale Reiseveranstalter ausgedehnt werden.  Ziel ist es, den Touristen Dienste mit hohem Mehrwert anzubieten, die es verschiedenen Regionen und Unternehmern ermöglichen, zusammenzuarbeiten und Informationen auszutauschen und zu nutzen. „Dies sind aufregende Zeiten, vor allem, wenn es um bedeutende Sportereignisse wie die Rugby-Union-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele geht.  Mit Oracle Cloud können wir unseren Besuchern ihren ganz persönlichen Reiseführer zur Verfügung stellen.  Das bedeutet, dass wir jederzeit an ihrer Seite sind und ihnen Inspirationen für die Entdeckung wunderbarer Orte geben können. Unsere Informationen regen sie dazu an, länger zu bleiben und das wahre Shibuya zu entdecken“, fasst Jungo Kanayama zusammen.   Ein datenorientiertes Marketing bedeutet, dass Sie genauere Vorhersagen darüber treffen können, was Ihre Kunden als Nächstes tun werden. So können Sie nicht nur zurückliegende Trends verstehen, sondern auch Ihre aktuellen und zukünftigen Bemühungen auf den entsprechenden Aufenthaltsort Ihrer Kunden ausrichten. Durch die Kombination dieser Techniken können Sie gezielte Kampagnen starten, die Ihre Kunden mit der richtigen personalisierten Botschaft zur richtigen Zeit erreichen – sogar in der Zukunft. Erfahren Sie in unserem Bericht mehr darüber, wie Führungskräfte von Innovationen profitieren.

Bis 2025 wird es 163 Zettabytes an Daten geben – aber nur 3 % dieser Daten werden laut einer Seagate/IDC-Studie analysiert. Um diesen Datenreichtum zu nutzen, ist es wichtig, den Blick nach vorn und...

HCM

So wird Personalführung wieder persönlich

„Die Zukunft der Arbeit basiert auf KI, Robotern und Automatisierung.“ Das könnte man zumindest denken, wenn man die Schlagzeilen in den letzten Jahren verfolgt hat. Aber es nicht die ganze Wahrheit. Ja, neue Technologien verändern, wie wir arbeiten, machen Unternehmen effizienter und sorgen für Wachstum. Aber es sind die Menschen, die diese Technologien entwickeln, verbessern und verwalten – und sich um Bereiche kümmern, für die die Maschinen nicht geeignet sind. Der Mensch ist die Quelle jeglicher Innovation, und der Einsatz von Innovationen sollte den Arbeitsalltag für die Menschen verbessern. Wenn wir anspruchsvollere Technologien in die Arbeitswelt integrieren, könnte dem HR-Team die Rolle zukommen, diese den Mitarbeitern näher zu bringen. Das HR-Team des indischen Telekommunikationsunternehmens Bharti Airtel hat dies bereits getan. Mit unseren Cloud-Technologien zur Modernisierung von Anwendungen und Mitarbeiterpraktiken in 17 Ländern konnten sie Zeit sparen und die Personalabteilung entlasten. Diese Zeit nutzten sie stattdessen für eine individuelle Unterstützung der 22.000 Mitarbeiter – und machten ihre Arbeit persönlicher. Aber wie genau können neue Technologien und Daten dazu beitragen, dass HR-Teams persönlicher werden und die Mitarbeiter besser unterstützen? Lernen: Mit KI-gesteuerten Schulungsprogrammen können Lerninhalte an Mitarbeiter weitergegeben werden, basierend auf ihren eigenen, spezifischen Bedürfnissen und den zukünftigen Anforderungen des Unternehmens. Mitarbeitermanagement: Fortschrittliche Analysen können helfen, Chancen für bestimmte Mitarbeiter in verschiedenen Teams zu erkennen, basierend auf ihren Fähigkeiten und Erfahrungen. Das hilft diesen Teams, innovativ und erfolgreich zu sein – und jeder einzelne Mitarbeiter bekommt mehr Möglichkeiten, sich auf neue Arten weiterzuentwickeln. Mehr Zeit für die Personalabteilung: Die Automatisierung von zeitaufwendigen Prozessen, wie die Sichtung von Bewerbungen oder das Bewertungsmanagement, kann dem HR-Team bisher unbekannte Freiräume ermöglichen. So kann es sich mehr auf strategische Aufgaben und eine maßgeschneiderte Unterstützung der Mitarbeiter konzentrieren. Mehr Möglichkeiten für Manager: Durch den Zugriff auf Personaldaten sind die Führungskräfte, die jeden Tag mit den Mitarbeitern arbeiten, besser in der Lage, Schulungen, Ziele und Leistungen zu überwachen. Und durch vorausschauende Analytik und Machine Learning können Probleme erkannt werden, bevor sie auftreten, sodass Manager präventiv handeln und sich persönlicher um ihre Mitarbeiter kümmern können. Der Mensch ist die Quelle jeglicher Innovation. Deshalb sollten HR-Teams die treibende Kraft für Fortschritt, Innovation und den Erfolg des Unternehmens sein. Unsere neueste Studie untersucht die „Innovationsagenda“ und wie Organisationen arbeiten, um Innovationen effektiv zu nutzen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

„Die Zukunft der Arbeit basiert auf KI, Robotern und Automatisierung.“ Das könnte man zumindest denken, wenn man die Schlagzeilen in den letzten Jahren verfolgt hat. Aber es nicht die ganze Wahrheit. Ja...

Finanzwirtschaft

Innovation als Mentalität

Laut einer neuen weltweiten Umfrage beschreiben 54 % der CFOs sich selbst als „ungebundene Innovatoren“. Veränderungen können respekteinflößend sein – besonders für CFOs, die mit dem Investitionsfall für Innovation konfrontiert werden. Um die mentale Blockade zu überwinden, ist es notwendig, die Herausforderungen zu überwinden, Veränderungen mit eindeutigen, datengesteuerten Erkenntnissen zu begründen und Projekte auf klar definierte Schwachstellen auszurichten. Diese „ungebundenen Innovatoren“ definieren sich als: „möchten gern innovativer sein, haben jedoch nur selten die Zeit, die finanzielle Unterstützung oder den Support der Führungsebene, um in innovative Finanzprozesse zu investieren.“ Die gute Nachricht? Mehr als ein Drittel der CFOs schätzt sich selbst als Erstanwender neuer Technologien ein und spielt eine aktive Rolle für die Innovationen in ihrem Unternehmen. Die Hälfte aller CFOs, die um Innovationen ringen, steht vor dem Problem, mentale Blockaden zu überwinden, wenn es um Veränderungen geht. Innovationen erfordern nicht nur Investitionen in Zeit und Geld, sondern verlangen ebenso den Mut zum Risiko, die Bereitschaft zum Scheitern und die Fähigkeit, Mitarbeiter, Kollegen und Kunden auf einem potenziell schwierigen Weg zu führen. Das eigentliche Problem besteht möglicherweise darin, dass „Innovationen“ häufig mit unbequemen und disruptiven Veränderungen assoziiert werden. Dabei kann man leicht die kleinen, praktischen und stufenweisen Innovationen aus dem Auge verlieren, die die Betriebsabläufe nicht unbedingt stören, sondern vielmehr zu einem nachhaltigen Wandel führen. Und für die meisten Unternehmen dürften die wiederkehrenden Produkteinführungen, die Verbesserungen ihrer Dienstleistungen und die Projektentwicklungen den Großteil ihrer Innovationsbemühungen ausmachen. CFOs verstehen darunter den Aufbau eines Portfolios an Möglichkeiten – bestehend aus einer Kombination von Risiken, Investitionsbedarf und Renditechancen. Innerhalb dieses Portfolios lohnt es sich, auch die verschiedenen Innovationsarten zu betrachten. Das fachkundige Beratungsunternehmen Doblin (heute Teil von Deloitte) führt zehn Innovationsarten auf. Die Einordnung von Innovationsvorhaben in diese Kategorien eignet sich hervorragend, um zu verstehen, ob es darum geht, Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen, bestehende Märkte zu verteidigen oder neue zu schaffen. Diese Vorgehensweise kann außerdem verhindern, dass Projekte über ihr Ziel hinausschießen, wodurch praktische Innovationen Gefahr laufen, zu hoffnungslosen Fällen zu werden. Das Modell von Doblin unterteilt die zehn Innovationsarten in drei Kategorien: Konfiguration (die Veränderung von Vorgehensweisen), Angebot (die Veränderung der eigentlichen Tätigkeit), und Erfahrung (die Veränderung der Wahrnehmung und des Angebots). Mit dieser Einordnung gelingt es auch, Innovationsprojekte gezielt darauf auszurichten, das Geschäftsmodell zu verändern, indem Erneuerungsprozesse in eindeutige, in sich geschlossene Konzepte zerlegt werden. RPA (robotergesteuerte Prozessautomatisierung) ist ein gutes Beispiel. Mark Hulyer von Deloitte sagt: „Das Tolle an RPA ist, dass Unternehmen dadurch in der Lage sind, die Haupt- und Teilprozesse von Anfang bis Ende zu rationalisieren, zu beschleunigen und effizient zu überwachen. Ein sogenannter „Crawl-Walk-Run“-Ansatz, der auf kleinen, sich weiterentwickelnden Schritten basiert, kann hier ideal sein. Dabei konzentriert sich die anfängliche Implementierung oder die erste Evaluierung von RPA auf einen hochwertigen Bereich, wie zum Beispiel die Abstimmung, damit ein Team oder eine Führungskraft einen Eindruck davon gewinnt, was RPA tatsächlich bewirken kann. Im weiteren Verlauf entwickeln die Mitarbeiter ein immer tieferes Verständnis für die Möglichkeiten der Automatisierung und nehmen zunehmend komplexere Bereiche in Angriff.“ So werden Innovationen einfach und unkompliziert, und die richtige Denkweise und Akzeptanz werden selbstverständlich. Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte Innovationen in ihre Wachstumsagenda integrieren.

Laut einer neuen weltweiten Umfrage beschreiben 54 % der CFOs sich selbst als „ungebundene Innovatoren“. Veränderungen können respekteinflößend sein – besonders für CFOs, die mit dem Investitionsfall...

IT Management

Die neue Verbindung von autonomen Technologien und Innovationen

Ob es darum geht, schneller an den nächsten Mietwagen zu kommen oder Wissenschaftler zu unterstützen, die den Urknall rekonstruieren – autonome Lösungen können überall ein entscheidender Faktor sein, wo es in Organisationen um die erforderlichen kontinuierlichen  Innovationen geht. Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie sicher an Ihrem Urlaubsort gelandet sind, Ihr Gepäck abgeholt und sich vorgestellt haben, wie Sie bald ins Meer springen können, während Sie in der Warteschlange der Autovermietung festsaßen? Glücklicherweise arbeiten Unternehmen wie Hertz jetzt verstärkt daran, ihre Datenerfassung zu beschleunigen, um Ihre gute Laune bei bei solchen Gelegenheiten nicht zu beeinträchtigen. Hertz gehörte zu den Ersten, die die vollständig autonome Datenbank von Oracle einführten, um das ständig steigende Datenvolumen zu bewältigen und letztlich die Wartezeiten der Kunden deutlich zu verkürzen. Mit künstlicher Intelligenz reduziert der Cloud-Dienst drastisch die Zeit, die Hertz für die Erfassung und Ausführung großer Datensammlungen benötigt, sagt  Benjamin Arnulf, Director of Business Intelligence and Analytics bei Hertz. „Für uns ist das eine echte Revolution.“ Während die IT-Abteilung von Hertz in der Vergangenheit Wochen brauchte, um eine neue Datenbank zu genehmigen, zu installieren und zu optimieren, kann sie nun Projekte innerhalb von Minuten einrichten, sagt Arnulf. Besonders beeindruckt hat ihn, dass die autonomen Datenbanken „verschiedene Arten und Mengen von analytischen Aufgaben erfassen und eine bessere Performance ohne jegliche Optimierung von unserer Seite erzielen können“, sagt er. Ein typischer Fall von Maschinen, die Menschen ersetzen, mag man meinen. Nicht ganz. Bei autonomen Datenbanken geht es mehr darum, das Datengeschäft zu transformieren und gleichzeitig die Rolle, die Datenbankanalysten (DBAs) gespielt haben, neu zu definieren, anstatt sie obsolet zu machen: Es befreit Ihre Mitarbeiter von allgemeinen operativen Aufgaben, die häufig monoton und geradezu qualvoll sein können, wenn etwa Genehmigungsprozesse zu lange dauern. Autonome Datenbanken sind wie intelligente „Mitarbeiter“, die Ihnen mehr Zeit geben, sich auf Innovationen zu konzentrieren, egal ob Sie das Wachstum in einem kleinen Unternehmen mit ein paar Dutzend Mitarbeitern vorantreiben wollen oder einer von Tausenden von Wissenschaftlern sind, der sich mit hochenergetischer Teilchenphysik beschäftigt, wie es im CERN der Fall ist: Die Europäische Organisation für Kernforschung mit Sitz außerhalb von Genf beherbergt die größte und teuerste Zeitmaschine der Welt, den über 26 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger. Hier, wo Protonen mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren, liefert das Autonomous Data Warehouse eine zuverlässige und sichere Rechenleistung für Daten von 50.000 Sensoren. Die Cloud-Lösung von Oracle steigert die Datenabrufleistung im Internet der Dinge (IoT) und reduziert „den Speicherbedarf wichtiger Steuerungssysteme auf ein Zehntel“, sagt Manuel Martin Marquez, Big Data Engineer und Data Scientist am CERN. Der Versuch, den Urknall zu rekonstruieren und die Lichtgeschwindigkeit zu durchbrechen, ist sicherlich kein alltägliches Anwendungsbeispiel, aber autonome Datenbanken können Innovationen in jeder Organisation fördern, da sie die IT-Abteilungen entlasten, menschliche Fehler vermeiden und die Datenerfassung sicherer machen. Und was man nicht vergessen darf: Es kann sogar sein, dass Sie damit Ihren nächsten Mietwagen schneller bekommen, was die Chancen auf einen guten Start in Ihren nächsten Urlaub erhöht. Sehen Sie sich an, wie Führungskräfte Innovationen in ihre Wachstumsstrategie integrieren.

Ob es darum geht, schneller an den nächsten Mietwagen zu kommen oder Wissenschaftler zu unterstützen, die den Urknall rekonstruieren – autonome Lösungen können überall ein entscheidender Faktor sein,...

Events

Industrie 4.0 für ein besseres Kundenerlebnis

Blenden wir erst einmal etwas zurück: Die CeBIT fand einst in einer Halle auf der damals noch Hannover Messe Industrie genannten weltgrößten Industriemesse statt. Dann wurde sie eigenständig, die Computerisierung der Industrie (heute spricht man von Digitalisierung) wurde in den CIM-Hallen (CIM – Computer Integrated Manufacturing) dem Publikum vorgeführt. 2019 ist die CeBIT Geschichte – aber die Digitalisierung der Industrie schreitet voran. Schlagworte wie Industrie 4.0 oder Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) werden die Hannover Messe dieses Jahr genauso prägen, wie neue Technologien, darunter Blockchain oder Künstliche Intelligenz. Auf dem Messegelände in Hannover zeigt sich einmal mehr, wie stark die Informationstechnologie zum prägenden Faktor in Industrie und Produktion geworden ist. Ohne sie wären weder vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) noch Digitale Zwillinge (zur Verkürzung von Entwicklungszeiten) möglich. Besucher der Hannover Messe können sich bei Oracle in Halle 7, Stand B16, davon überzeugen, dass die vierte industrielle Revolution Lieferketten, Produktentwicklung und Herstellungsprozesse transformiert – immer mit dem Ziel, ein besseres Erlebnis für die Kunden zu schaffen. Die Oracle Partner Accenture, Bosch Rexroth, BISTel, Mitsubishi, Esentri, FESTO, GemDT, Inspirage und PROMATIS zeigen auf der Hannover Messe, wie sie die Lösungen in ihre Fertigungs- und Lieferkette integriert haben. Smart Connected Factory Die Smart Connected Factory-Lösung von Oracle hilft Fertigungsunternehmen, Wartungsanforderungen besser vorherzusagen und zu erfüllen, Qualitätsprobleme mit Maschinen- und Umweltfaktoren in Beziehung zu setzen, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Qualität zu verbessern. Sie bietet eine 360-Grad-Sichtweise auf Fertigungsabläufe auf der ganzen Welt und schafft damit volle Transparenz von Kosten, steigert die Effizienz und verbessert die Qualität in allen Fabriken. Darüber hinaus bietet die Lösung durch die Einbindung von Machine Learning Anwendern eine Plattform zur vorausschauenden Wartung (Stichwort „Predictive Maintenance“). Personalisierte Produktion Als Hersteller reicht es nicht mehr aus, ein Produkt einfach an einen Kunden zu liefern – selbst wenn es genau nach Spezifikation funktioniert. Kunden erwarten heute Personalisierung, Konnektivität und On-Demand-Erfüllung. Die kontinuierliche Erfahrung des Kunden ist zu einem zentralen Bestandteil des Wertes geworden, den Unternehmen heute bieten. Am Oracle-Stand können sich Besucher personalisierte Bierdeckel drucken und so erleben, wie effizient die digitalisierte Herstellung von personalisierten Produkten heute ist. Modernes Logistik- und Lieferkettenmanagement Anhand praktischer, am Messestand ausgestellter Beispiele, zeigt Oracle zusammen mit Partnern, wie IOT und Blockchain für eine umfassende Sichtbarkeit in der Logistik sorgen, unter Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften. Besucher können sich informieren, wie sie Lieferzeiten verbessern und nahtlos mit Kunden, Lieferanten und Partnern zusammenarbeiten können. Eingebettete Analysen der Lieferkette ermöglichen es, alle Logistik- und Handelsinformationen von jedem Endgerät aus einzusehen. Wartung & Digitaler Außendienst Die auf der Hannover Messe gezeigte Digital Field Service-Lösung von Oracle für Asset- und Service-intensive Branchen stellt einen Durchbruch bei der Bereitstellung einer integrierten Plattform für differenziertes Servicegeschäft dar. Sie ermöglicht es Service-Managern und Kunden, mit der Anlage zu interagieren, eine Wissensdatenbank abzufragen, die nächstmögliche Aktion zu ermitteln und Probleme aus der Ferne zu lösen – und so die Betriebskosten zu senken. Alle Funktionalitäten stehen je nach individuellen Anforderungen angepasst als lizenziertes Produkt, als Public Cloud Service, als Hybrid- oder Private Cloud-Modell zur Verfügung. Vernetzte digitale Innovation Die Connected Digital Innovation-Lösung von Oracle ist eine moderne Cloud-Plattform, die es ermöglicht, den Produktlebenszyklus von der Idee bis zur Kommerzialisierung, der Nutzung vor Ort und dem Service zu verfolgen. Durch die Verkürzung der „Time to Market“ können Produkte und Dienstleistungen schneller die Anforderungen der Kunden erfüllen und so zur nachhaltigen Profitabilität des Unternehmens beitragen. Dazu gehört auch die Verbesserung der Innovationspipeline durch die Analyse der Portfoliostrategie. Lead-to-Cash für das digitale Zeitalter Die in Hannover gezeigte Lead-to-Cash-Lösung von Oracle bietet die Grundlage für ein allumfassendes Kundenerlebnis und gibt Unternehmen die Flexibilität, neue Umsatzmodelle zu etablieren. Marketing und Vertrieb werden in die Lage versetzt, Kunden früher zu binden und gleichzeitig den Außendienst durch Einblicke in die Pipeline und dessen Leistung besser zu steuern. Durch verbesserte Automatisierung können Unternehmen neue Umsatzquellen erschliessen und Produktnutzung (Product-as-a-Service) monetarisieren.  

Blenden wir erst einmal etwas zurück: Die CeBIT fand einst in einer Halle auf der damals noch Hannover Messe Industriegenannten weltgrößten Industriemesse statt. Dann wurde sie eigenständig, die...

CX

Der Hypertrend im Marketing

90 % der weltweit existierenden Daten wurden in den letzten zwei Jahren generiert, und der Großteil dieser Daten ist mit Personen verknüpft. Denken Sie an Ihre eigene Interaktion mit Unternehmen in der Rolle als Kunde und nicht als Marketingexperte. Als Verbraucher tolerieren Sie keine Probleme beim Kaufvorgang – denn dann werden Sie Ihr Produkt woanders finden. Solche Probleme sind vielfältig, aber sie haben eine gemeinsame Schwachstelle: die Unfähigkeit, Ihnen als Individuum zu begegnen. Sie zeigen deutlich, dass ein Unternehmen nicht innovativ ist, denn es gibt bereits Technologien, die hyperpersonalisierte Erkenntnisse liefern, um Sie individuell und auf die richtige Weise anzusprechen. Innovation und Wachstum Wenn Sie nicht innovativ sind, können Sie davon ausgehen, dass die Konkurrenz das für Sie übernimmt. Die erfolgreichsten Unternehmen haben bereits eine Innovationsagenda, weil sie ganz genau wissen, dass Innovation und Wachstum sich positiv beeinflussen: Je besser Sie Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie ein maßgeschneidertes Erlebnis bieten. Und je besser das Erlebnis ist, desto größer ist der Gewinn. Diese Unternehmen erkennen, dass zunehmend fragmentierte Zielgruppen Kundentransparenz in Echtzeit erfordern. Deshalb verfolgen sie einen systematischen Ansatz, der kontinuierlich Technologien ermittelt und anwendet, die hyperpersönliche Erkenntnisse liefern. An diesen Ethos hält sich eine zunehmende Zahl von wachstumsorientierten Unternehmen: Das italienische Unternehmen Foodation für zwanglose Gastronomie versteht Innovation als Grundlage für Expansion. Dank der Oracle Simphony Cloud zur Zentralisierung der Systeme für seine sechs Marken erhält das Unternehmen minütlich aktuelle Einblicke – für alle digitalen Kanäle, Bestellungen und Apps. Die vollständige Transparenz der Kundeninteraktionen ermöglicht ihnen die gewünschten optimierten Dienstleistungen und steigert zugleich die Rentabilität. Foodation ist deshalb nicht nur schneller als die Konkurrenz, sondern auch intelligenter. Der globale Modehändler Perry Ellis International (PEI) hat erkannt, dass Hyperpersonalisierung die neue Realität ist – Wachstum kann nur durch das umfassende Verständnis für den Kunden und außergewöhnliche Kundenerlebnisse erzielt werden. Deshalb nutzt PEI die Oracle Retail Customer Engagement Cloud, um seine 21 verschiedenen Marken sowohl in den USA als auch in Großbritannien zusammenzuführen und umfassende Erkenntnisse über mehr als eine Million treue Kunden zu gewinnen. In Spanien setzen die Mutua Madrid Open Hyperpersonalisierung ein, um den Tennisfans persönlich zu begegnen, anstatt nur die Masse anzusprechen. Chatbots, die auf einer Cloud-Plattform basieren, interagieren mit den Besuchern – sie versorgen die Zuschauer nicht nur mit Echtzeitinformationen, sondern schenken ihnen auch Gehör. Das Ergebnis ist ein globales Turnier, das jedem Besucher ein einzigartiges Erlebnis bietet. Legen Sie Ihre Innovationsagenda fest Hyperpersonalisierung ist mehr als nur ein Trend – sie wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Unternehmen wie Foodation, PEI und das Mutua Madrid Open haben erkannt, dass Cloud-Dienste es ihnen ermöglichen, für die zunehmend fragmentierten Zielgruppen ein einheitliches Kundenbild zu entwerfen. Diese Unternehmen haben ihre Innovationsagenda entsprechend festgelegt. Jetzt sind Sie an der Reihe. 

90 % der weltweit existierenden Daten wurden in den letzten zwei Jahren generiert, und der Großteil dieser Daten ist mit Personen verknüpft. Denken Sie an Ihre eigene Interaktion mit Unternehmen in...

HCM

Wenn die Personalführung agil wird

Ähnlich wie professionelle Athleten müssen auch Unternehmen agil sein, um ihre beste Leistung zu erbringen. Ohne Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer geht es nicht, aber es ist die Agilität, die es ihnen ermöglicht, effektiv auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Und sie entscheidet oft darüber, wer am Ende die Konkurrenz hinter sich lässt. In modernen Unternehmen jeglicher Größe basieren Innovationen und Wachstum auf Agilität. Glücklicherweise wird allgemein erkannt, wie wichtig Agilität ist: 94 % der Führungskräfte und Personalverantwortlichen berichten, dass Agilität und Zusammenarbeit für den Erfolg ihres Unternehmens entscheidend sind (Deloitte, 2017). Das bedeutet jedoch nicht, dass die Agilität im HR-Team dort gefördert wird, wo sie am wichtigsten ist. Innovation erfordert effektive Zusammenarbeit, und echte Zusammenarbeit erfordert einen agilen Ansatz für das Human Capital Management (HCM). Warum? Jederzeit die Lage richtig beurteilen zu können, ist entscheidend für ein agiles Workforce Management und gibt Mitarbeitern die besten Chancen, ihr Potenzial zu zeigen. Die neuesten HCM-Tools, die auf KI, Machine Learning und leistungsstarker Analytik basieren, machen dies jetzt möglich. Der indische Kreditkartenanbieter SBI Card ist ein gutes Beispiel dafür. Nachdem sich SBI Card dafür entschieden hat, mehrere HR-Systeme über die HCM Cloud zu integrieren, konnte das HR-Team in den Bereichen Personaleinsatz, Schulung und Mitarbeitermanagement agiler werden – und gleichzeitig von aussagekräftigeren Erkenntnissen und einem besseren Engagement der Mitarbeiter profitieren. Intelligente Mitarbeiterdaten Mitarbeiterdaten können schnell Aufschluss darüber geben, welche Mitarbeiter über besondere Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen. Und sie können mit Daten über Produktivität, Leistung und sogar die aktuelle Verfügbarkeit verknüpft werden. HR-Teams und Projektmanager können dadurch geschickt Teams zusammenstellen, die nicht nur verschiedene Fähigkeiten aus dem gesamten Unternehmen zusammenbringen, sondern sie können das auch tun, ohne andere Arbeitsbereiche zu beeinträchtigen. Dies ermöglicht Ihnen vielleicht, die Person mit den besten Talenten einzustellen, anstatt den am naheliegendsten Kandidaten. Wenn Unterstützung durch Freiberufler oder neue Mitarbeiter benötigt wird, können die Onboarding-Prozesse optimiert und manuelle, zeitaufwändige Aufgaben automatisiert werden. Oder es kann damit begonnen werden, bevor der neue Mitarbeiter seinen ersten Arbeitstag hat. Und wenn interne Ressourcen neu zugeteilt werden müssen, können durch umfassende Einblicke in die Belegschaft des gesamten Unternehmens Talentpools innerhalb von Minuten bewertet und Entscheidungen getroffen werden. Matrixstruktur Langfristig gesehen können diese Technologien sogar die Flexibilität und Agilität liefern, die notwendig sind, um eine Organisation neu zu strukturieren. Da sich Teams aus verschiedenen Funktionen und Standorten zusammensetzen und für jeden Mitarbeiter mehrere Manager zuständig sind, war ein matrixbasierter Ansatz bisher nur schwer zu erreichen. Aber die prädiktive Analyse und Modellierung hilft dabei, potenzielle Probleme vorausschauend zu erkennen, sodass sie der Zusammenarbeit – und der Innovation – kurz- oder langfristig nicht im Wege stehen. Um besser zu verstehen, was Personalverantwortliche über Innovationen denken, haben wir in EMEA und APAC Studien durchgeführt und mit Unternehmen aus allen Branchen gesprochen. Erfahren Sie hier mehr über die Innovationsagenda.  

Ähnlich wie professionelle Athleten müssen auch Unternehmen agil sein, um ihre beste Leistung zu erbringen. Ohne Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer geht es nicht, aber es ist die Agilität, die es ihnen...

Finanzwirtschaft

Maßgeschneiderte Innovationen

Die meisten Führungskräfte erkennen, dass sie innovativ sein müssen – oder andernfalls riskieren, sich selbst im Weg zu stehen. Doch viele Unternehmen laufen Gefahr, auf der Suche nach der nächsten erfolgreichen Idee mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Die Lösung? Konzentrieren Sie sich auf Ihre eigenen (neuen) Stärken … Der Management-Guru Gary Hamel schrieb bereits vor über zehn Jahren: „Sie können darauf warten, dass ein Konkurrent über den nächsten großen Durchbruch im Management stolpert, oder Sie werden selbst zum Innovator im Management, und zwar jetzt. In einer Welt voller neuer Herausforderungen müssen Sie noch erfinderischer sein und weniger an Traditionen festhalten als sämtliche Managementpioniere, die es vor Ihnen gab.“ Was also ist das heutige Rezept für Innovationen in einer Zeit, in der Disruptionen normal geworden sind? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Jedes Unternehmen muss seinen Innovationsprozess auf die Probleme zuschneiden, die es in der eigenen Struktur – und seinen Märkten – erkennt. Selbst für große Unternehmen ist der Einsatz von Makrokennzahlen nicht unbedingt von Nutzen. Laut dem Bericht von PwC Strategy& über die 1.000 innovativsten Unternehmen (in einer über 12 Jahre laufenden Studie), gibt es keine eindeutige Verbindung zwischen R&D-Ausgaben und nachhaltiger finanzieller Performance. Für kleinere Unternehmen hat eine derart grobe Messung sogar noch mehr Nachteile. Ein besserer Ansatz besteht darin, Innovationen zu fördern, indem man die Mitarbeiter in die Lage versetzt – und vor allem dafür belohnt, neue Arbeitsweisen zu nutzen, mit denen ein Unternehmen schrittweise und stetig zum Besseren verändert werden kann. So können zum Beispiel neue Prozesse oder die Anpassung von Dienstleistungsvereinbarungen sowohl Kosten optimieren als auch Wachstum generieren. Jedes Unternehmen sollte sich Ziele stecken, um innovatives Denken zu ermöglichen – sei es durch die Automatisierung von Prozessen, die Senkung von Transaktionskosten, die schnellere Interaktion mit Kunden oder durch die Verbesserung des Net Promoter Scores. Größere Unternehmen können darüber hinaus ein Team für das Innovationsmanagement aufstellen, um Ideen zu fördern und zu optimieren. Doch woher nehmen Sie die Gewissheit, dass all das wirklich funktioniert? Als das Balanced Scorecard Institute sich mit der Messung von Innovationen beschäftigte, unterstrich es, dass Unternehmen „die gewünschten Ergebnisse für das innovationsbasierte Strategieziel ihrer eigenen Organisation individuell festlegen müssen“. Das könnten zum Beispiel häufigere Patentanmeldungen sein. Oder neue Prozesse innerhalb des Unternehmens. Hier spricht man von ‚Aktivitätsmetriken‘. Welche Gesamtstrategie profitiert also von Innovationen? Ist es Umsatzwachstum? Bis zu welchem Ausmaß? Wie sieht es mit der Kundenbindung aus? Oder dem Wert von geistigem Eigentum? Es könnte sogar die Verwaltungskosten betreffen. All das sind ‚Auswirkungsmetriken‘. Einige davon sind sehr wissenschaftlich. McKinsey präferiert zwei Kernmetriken: die Umstellung von Forschung und Entwicklung zugunsten eines neuen Produkts (Research-Development-to-Product, RDP) und die Umstellung von neuen Produkten zugunsten der Gewinnspanne (New-Products-to-Margin, NPM). Das funktioniert vor allem in Unternehmen mit hohen Ausgaben – doch für kleinere Unternehmen könnte der Nutzen gering ausfallen. In jedem Fall sind konkrete Daten ein ausschlaggebender Faktor. Was dem Team bei der Ausrichtung hilft, sind ein echtes Verständnis für die Funktionsweise des Unternehmens, das Wissen um Schwachstellen und welche Chancen der Markt bietet – nicht nur in Kernmärkten, sondern auch in ergänzenden Geschäftsbereichen, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Ein Beispiel dafür ist Rivigo. Das Unternehmen hat die indische Transportindustrie mit genaueren Fahrtprognosen, gesteigerter Effizienz und Automatisierung revolutioniert. Ein tolles Beispiel für ein Unternehmen, das seine individuelle Positionierung analysiert und entsprechend erneuert hat. Mithilfe von Telematik und Unternehmensanalysen hat Rivigo Möglichkeiten für datengesteuerte Effizienz und verbesserte Prognosen gefunden. Dafür sind 40 interne, auf KI und Big Data spezialisierte Technikexperten zuständig. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen ein innovatives Konzept für die Zwischenstopps, das es den Fernfahrern ermöglichte, jede Nacht nach Hause zurückzukehren. Es stellte sich heraus, dass die Schwachstellen des Unternehmens teilweise auf Daten, aber auch auf die Mitarbeitererfahrung zurückzuführen waren. Also eine sehr spezielle Kombination von Problemen, die eine maßgeschneiderte Lösung erforderten. Intelligenz aus vernetzten Unternehmenssystemen ist natürlich sehr wertvoll. Darüber hinaus kann die Vernetzung von einzelnen Mitarbeitern und ganzen Teams zu einem überraschend fruchtbaren Austausch von Ideen führen. Davon hat sogar Oracle selbst profitiert – mit seinem Industry Innovation Advisors Team und der Oracle Cloud. Doch unabhängig davon, ob es um die Umsetzung innovativer Prozesse in der Finanzfunktion oder die Entwicklung neuer Produkte geht – ein weiterer einzigartiger Faktor für jedes Unternehmen ist die Vision. Denn wenn Führungskräfte die Messung von Innovationen in den Mittelpunkt stellen, droht die Vernachlässigung der eigentlichen Innovationen. Für große und kleine Unternehmen gilt gleichermaßen, dass eine Kultur der Befähigung, in der Ideen schnell umgesetzt und Geschäftsmodelle orts- und funktionsübergreifend vernetzt werden, erfolgreich ist … ganz gleich, wie das gemessen wird. Doch die Entscheidung, welche Prioritäten gesetzt werden, kann nur anhand der Erkenntnisse über das einzelne Unternehmen – und die strategischen Ziele seiner Führungskräfte – getroffen werden. Erfahren Sie, welche Ansätze andere Führungskräfte für Innovationen verfolgen und wie sie diese nutzen, um für mehr Wachstum zu sorgen.

Die meisten Führungskräfte erkennen, dass sie innovativ sein müssen – oder andernfalls riskieren, sich selbst im Weg zu stehen. Doch viele Unternehmen laufen Gefahr, auf der Suche nach der nächsten...

IT Management

So sorgt die IT für Innovationen im Unternehmen

Clevere CEOs verstehen Wandel als Leistung des gesamten Teams. Natürlich muss jemand die Richtung vorgeben, doch das gewünschte Ziel wird nur erreicht, wenn möglichst viele Mitarbeiter so reibungslos und effektiv wie möglich zusammenarbeiten. Intelligente Technologien sind dabei die perfekten Assistenten, denn sie befreien Mitarbeiter von alltäglichen Aufgaben und ermöglichen es ihnen, sich auf geschäftskritische Ziele zu konzentrieren. Dabei wird mitunter übersehen, welche entscheidende Rolle die IT bei der erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen oft spielt. Aufmerksamkeit ziehen ja verständlicherweise vor allem die Entscheidungen an der Spitze auf sich. Zum Beispiel Apple: Die Entwicklung eines so disruptiven Produkts wie des iPhones war riskant – und es war eine Entscheidung, die nur eine so außergewöhnliche Führungskraft wie der verstorbene Steve Jobs dank seiner Autorität und Kühnheit treffen konnte. Doch nach dieser Entscheidung brauchte es die Anstrengungen von tausenden Ingenieuren, Entwicklern, Designern und anderen Mitarbeitern, um Apple von einem traditionellen Computerunternehmen zum profitabelsten Smartphone-Hersteller der Welt zu machen. Ein solcher Erfolg erfordert sowohl Inspiration als auch eine sorgfältige Umsetzung. Visionen in die Realität umzusetzen, scheint der weniger aufregende Teil zu sein. Es ist aber nicht weniger wichtig. Die Technologie wird immer entscheidender, wenn es darum geht, Unternehmen den Übergang zur Zukunft zu ermöglichen. Bis 2022 werden mehr als 60 Prozent des globalen BIP digitalisiert sein, prognostizieren die Marktanalysten von IDC. Das Wachstum in jeder Branche wird „von digital verbesserten Angeboten, Abläufen und Beziehungen gesteuert“ werden. Deshalb folgert IDC: „Führungskräfte in jedem Unternehmen müssen die digitale Transformation an die oberste Stelle ihrer Prioritätenliste setzen.“ Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist allerdings häufig eine Herausforderung. Veraltete Systeme und eingefahrene Überzeugungen – „Wir haben es schon immer so gemacht“ – können zu erheblichen Belastungen für den organisatorischen Wandel werden. Daher ist es entscheidend, den Übergang so einfach wie möglich zu gestalten. Diese Aufgabe beginnt bei der IT! So können beispielsweise Machine Learning und Datenanalyse dazu beitragen, interne Engpässe zu identifizieren und Arbeitsabläufe zu optimieren, während die Übertragung von Daten in die Cloud Ressourcen freisetzt, die an anderer Stelle im Unternehmen besser genutzt werden können. Die Ergebnisse sind nicht selten spektakulär. Als die Australian Finance Group, einer der größten Hypothekenmakler des Landes, beschloss, ihren Genehmigungsprozess durch den Einsatz einer Reihe von Oracle Cloud-Lösungen zu optimieren, konnte sie die Gesamtbetriebskosten um 45 Prozent senken. In Großbritannien reduzierten sich die Wartezeiten für Termine von Patienten der Behandlungs- und Beratungsagentur Turning Point von vier Wochen auf zwei Tage, nachdem die Organisation von einem internen Reservierungssystem auf eine Cloud-Lösung umgestellt worden war. Jede Transformation dieser Art basiert vor allem auf Vertrauen in die Anbieter von Technologielösungen, die mit sensiblen Kundendaten zuverlässig umgehen müssen, aber auch auf dem Vertrauen der Führungskräfte in ihre eigenen Teams. Denn der digitale Wandel ist eine zu große Herausforderung für eine einzelne Person, die nicht allein bewältigt werden kann. Erfahren Sie in unserem Bericht mehr darüber, was IT-Führungskräfte über Innovationen denken.

Clevere CEOs verstehen Wandel als Leistung des gesamten Teams. Natürlich muss jemand die Richtung vorgeben, doch das gewünschte Ziel wird nur erreicht, wenn möglichst viele Mitarbeiter so reibungslos...

Cloud

Herstellervertrieb im Einzelhandel: Komplexer als es den Anschein hat

Beim Einkaufen laufen wir an gut befüllten Regalen vorbei – und bemerken nicht, welcher Aufwand für Supermarktbetreiber und deren Lieferanten nötig ist, um das Angebot abwechslungsreich und kundengerecht zu halten. Geschweige denn, dass es noch einen Unterschied gibt, ob es sich nun um einen Lebensmittelhändler, eine Parfümerie oder einen Baumarkt handelt. Die sinkenden Margen haben dafür gesorgt, dass die entsprechenden Prozesse immer schlanker gestaltet werden müssen. Die icon Informationssysteme GmbH hat mit ihrer Software einen großen Anteil an der Vereinfachung der Prozesse. Dem normalen Kunden fällt wahrscheinlich nicht einmal auf, dass es unterschiedliche Platzierungen von Produkten gibt. Sie können hintereinander in einer Reihe oder in mehreren Reihen nebeneinanderstehen. „Das Vermarkten von Produkten im Lebensmitteleinzelhandel ist ein komplexer Vorgang mit vielen Stellschrauben“, beschreibt Werner Fischer, Geschäftsführer der icon Informationssysteme GmbH. Es gebe eine Reihe wichtiger Faktoren, die es zu beachten gelte, wenn man erfolgreich sein wolle. Dem System seien komplexe Strukturen hinterlegt. Hohes Einsparpotenzial durch die Digitalisierung Neben Regalen gibt es im Lebensmitteleinzelhandel immer mehr Sonderverkaufsflächen und -aktionen, die im Wesentlichen vom Vertriebsbeauftragen vor Ort betreut werden. Das sieht beim Handel mit anderen Produkten oftmals ganz anders aus. Steht bei Vertriebsbeauftragten im Lebensmitteleinzelhandel die Präsentation der Waren im Regal im Vordergrund, liegt im Kosmetik- und Parfümhandel das Verkaufsgespräch mit der Präsentation von Produkten und Produkt unterstützenden Werbemaßnahmen im Fokus. „Der Handel mit Kosmetika und Parfüm ist ein gutes Beispiel für das Einsparpotenzial, das die Digitalisierung bietet“, berichtet Fischer. Früher habe es zwischen der Präsentation der Produkte durch den Vertrieb und deren Präsentation im Ladengeschäft einen zumeist Fax-basierten Schriftwechsel gegeben, der schnell hohe Kosten verursacht hätte. Und das ist nur ein Beispiel, wie die Hersteller zu mehr Umsatz und damit mehr Profit kommen können. Gerade in Baumärkten komme der richtigen Platzierung der Produkte gesteigerte Bedeutung zu, weiß Werner Fischer. Hier seien durchaus zweistellige Zuwachsraten möglich. In diesem Umfeld ist Fischer mit seinem Unternehmen unterwegs. Denn die komplexen Anforderungen lassen sich nicht mit einem Customer-Relationship-Management (CRM)-System von der Stange erfüllen. „Wir setzen uns mit unseren Kunden zu einem Brainstorming zusammen, um ihre Prozesse und Zielsetzungen zu verstehen. Danach erstellen wir ihnen einen Maßanzug“, kommentiert Werner Fischer und ergänzt: „Dies ist ein iterativer Prozess, der die Laufzeit des Projekts begleitet, da sich das Rad im Vertrieb immer schneller dreht.“ Ganz wichtig dabei sei, dass der Außendienstmitarbeiter ein einfach und intuitiv zu bedienendes Tool in die Hand bekommt, auch wenn die Lösung auf einer komplexen Datenbank basiere. „Anwender unserer Lösung benötigen überhaupt keine Schulung mehr“, freut sich Fischer. Das sei auch ein wichtiger Posten beim Einsparpotenzial: Bei älteren Lösungen habe der durchschnittliche Schulungsaufwand bei drei Tagen gelegen. Lokale Datenhaltung ist ein Muss Ebenfalls wichtig ist für Werner Fischer, dass alle Daten stets lokal vor Ort gehalten werden. „In den wenigsten Supermärkten gibt es Internetzugang, das ist aus meiner Sicht ein absolutes Muss“, erklärt er. Und auch, wenn die Vertriebler lediglich mit einem Tablet unterwegs seien, befände sich die gesamte Datenbank darauf. Um diese immer auf dem aktuellen Stand zu halten, sei der Einsatz von Cloud-Technologie wichtig. „Wenn der Vertriebsmitarbeiter einen Supermarkt verlässt, wird die Synchronisation mit der Datenbank innerhalb einer Minute durchgeführt“, so Fischer weiter. Auch hier ergibt sich durch die Verwendung moderner IT eine erhebliche Kostenreduktion. Als die Vertriebler noch mit Laptops durch die Märkte gingen, wurden die Datenbanken zumeist offline und mit großem Zeitaufwand gepflegt. Das neue Modell birgt laut Werner Fischer Potenzial für bis zu drei zusätzliche Kundenbesuche durch den Vertriebler pro Tag. Auf den Tablets läuft eine frei verfügbare SQL-Datenbank. Zu Beginn hat man bei icon auch bei der zentralen Datenbank auf ein lizenzfreies Modell gesetzt. Aus Gründen der besseren Wartbarkeit kommen inzwischen eine Cloud-basierte Datenbank und ein Application Server von Oracle zum Einsatz. Auch für die Programmierung setzt das Unternehmen mit dem „JDeveloper“ auf ein Tool von Oracle. Preis-Leistungs-Verhältnis sprach für Oracle Von der Entscheidung für Oracle, die auch aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses getroffen wurde, ist Werner Fischer noch heute überzeugt. „Wir haben inzwischen für vier unserer Kunden identische Anwendungsszenarien in der Cloud aufgebaut und sind begeistert, wie einfach sich die Systeme installieren und warten lassen“, berichtet Fischer. „Mit unserem neuen SaaS-Modell sorgen wir für noch mehr Transparenz bei unseren Kunden“, so Werner Fischer abschließend.  

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Cloud

KonMari: Wie Unternehmen Freude finden können

John Abel, Leiter Innovation und Cloud bei Oracle, erläutert den KonMari-Ansatz von Marie Kondo – und was Unternehmen davon lernen können. Als Marie Kondo 2011 ihr Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" veröffentlichte, wurde es zu einem Bestseller. Mit ihrer TV-Show erobert Kondo nun Netflix im Sturm und ermutigt mehr Menschen, zu entrümpeln. Egal, ob Sie von Kondo mitgerissen wurden oder nicht, es ist schwer, der Überzeugung ihrer KonMari-Methode zu entkommen: Beseitigen Sie alles, was Ihnen keine Freude bereitet. Was können Unternehmen also von den KonMari-Aufräumprinzipien lernen? Dank der Automatisierung sind Unternehmen jetzt in der Lage, Prozesse zu „entfernen“, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie den richtigen Ansatz verfolgen? Hier sind einige Schritte, die von KonMari inspiriert wurden, um Unternehmen beim „Entrümpeln“ zu unterstützen: 1) Vollständige Hingabe zum Ansatz Der erste Schritt zur KonMari-Methode ist die vollständige Hingabe. Es mag sich wie ein langwieriger Prozess anfühlen, aber ein komplettes Bekenntnis wird die Situation langfristig verbessern. Für Unternehmen bedeutet das: alle müssen sich engagieren. Angeleitet vom Führungsteam müssen sich Kulturen ändern, um Faktoren zu minimieren, welche den Ansatz behindert könnten. Kondo sagt, dass die Vorstellung eines idealen Lebensstils diese Motivation vorantreiben kann. Wenn Mitarbeiter die idealen Ergebnisse der Automatisierung verstehen und wissen, was von ihnen erwartet wird, wird dies den kulturellen Wandel hin zu einem „freudigeren“ Unternehmen unterstützen. 2) Folgen Sie dem Plan Die KonMari-Methode fokussiert sich auf das Aufräumen nach Kategorien, nicht nach Standort (also alle Kleidungsstücke anstelle von nur einem Schrank). Für Unternehmen bedeutet das herauszufinden, was umgesetzt werden soll (nicht wo). Alle Bereiche der Organisation sollten zur gleichen Zeit das gleiche Level des Aufräumansatzes erreichen, wobei dieselben Aufgaben automatisiert werden. Mit einem klaren Rollout-Plan wird der Ansatz Schritt für Schritt in der gesamten Organisation eingeführt und umgesetzt. 3) Richtiges Aufräumen Kondo sagt, wir müssen jeden Gegenstand betrachten und entscheiden, ob er uns Freude macht. Wenn dies nicht der Fall ist, wird er entsorgt. Dies sollte auch die Grundlage sein, um zu entscheiden, welche Aufgaben automatisiert werden sollen. In einer einzigen Organisation gibt es hunderte, vielleicht tausende von Geschäftsvorgängen, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber: Nur weil ein Prozess den Mitarbeitern keine Freude bereitet, bedeutet das nicht, dass dieser nicht zwingend notwendig ist. Sicherheits-Updates und -Patches zum Beispiel sind zwar zeitaufwändig und langweilig für die Mitarbeiter, für den Datenschutz eines Unternehmens jedoch unverzichtbar. Und obwohl dem Finanzteam die Gehaltsabrechnung banal erscheinen mag, muss sie sein. Der einfachste Weg, um Mitarbeiter von diesen geschäftskritischen Prozessen zu befreien und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese dennoch stattfinden, ist die Automatisierung der Prozesse. Nach dem obigen Beispiel könnte sich also ein System lohnen, das automatisch Aktualisierungs- und Patching-Prozesse einleitet. Mitarbeiter werden von banalen Prozesse befreit und können sich Aufgaben widmen, die den Geschäftszielen dienen – und ihnen Freude bereiten. 4) Falten und lagern Kondo argumentiert, dass Sie die Dinge, die Sie behalten möchten, so falten und lagern sollten, dass Sie alle gleichzeitig sehen können. Unternehmen sollten dafür die Cloud als leicht überschaubare Schublade betrachten – hier haben Sie jederzeit einen einfachen Zugriff auf Ihre Daten in Echtzeit. Die KonMari-Methode schreibt einen optimierten Ansatz für eine glückliche häusliche Umgebung vor – aber sie ist auch etwas, nach dem sich Unternehmen richten können. Jetzt ist es an der Zeit für Unternehmen zu überlegen, wie sie die Prozesse automatisieren können, für die die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter nicht erforderlich ist, um mit engagierteren Arbeitskräften gemeinsam neue Ziele zu erreichen.  

John Abel, Leiter Innovation und Cloud bei Oracle, erläutert den KonMari-Ansatz von Marie Kondo – und was Unternehmen davon lernen können. Als Marie Kondo 2011 ihr Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges...

Events

Wenn neu auf alt trifft bedarf es eines Katalysators für Veränderung

Evolution ist Veränderung. Nicht immer disrupt, sondern manchmal auch weich, integriert – dafür aber nachhaltig. Die Villa Kennedy in Frankfurt ist ein gutes Beispiel für nachhaltige Veränderung. Gerade aus diesem Grund war sie der ideale Veranstaltungsort des diesjährigen Oracle Digital Business Dialogues (DBD6). Auch die Themen hatten etwas mit Veränderung zu tun, der Veränderung nämlich, die wir getrieben durch die digitale Transformation erleben. Autor: Joachim Skura, HCM Thought Leader, Oracle @JoachimSkura Sennheiser, Hersteller von Audiotechnik und Kunde von Oracle, hat die Teilnehmer mitgenommen auf seine eigene digitale Reise, genauso tat es London Borough of Lewisham. Interessanterweise scheint es unabhängig von Land, Industrie oder Unternehmensgröße zu sein, dass die wesentliche Herausforderung im Management in der Veränderung liegt. Die wichtigsten Fragen lauten: Wie lässt man, mal kleinere, mal größere, Veränderungen in seine Organisation einströmen? Wie begeistert man die unterschiedlichen Stakeholder für neue Vorhaben, inklusive Management, Betriebsrat und Mitarbeiter? Trifft „Neu” auf „Alt”, dann ist das naturgemäß nicht immer friktionsfrei. Wie sich auf den Oracle Digital Business Dialogues gezeigt hat, kommt es im Zusammenspiel von Technologie und Organisation in starkem Maße darauf an, schnell greifbare Ergebnisse zu erzielen, um Vorbehalte abzubauen. Technologie plus X ist nicht nur der Katalysator für Veränderung, sondern auch wichtigster Einflussfaktor auf Business Effizienz und damit die Gesamtperformance. Genau über dieses „X” wurde in den späteren Dialogues diskutiert. Nach tollen Einblicken von Sennheiser und London Bureau of Lewisham, hatten die Teilnehmer das Vergnügen von Florian Astor, Extrem-Hiker, Ex-Linien-Manager und Start-Up-Unternehmer, seinen Blick auf die Wichtigkeit des „Verlassens der Komfortzone” zu erfahren. Diese Einblicke waren ungefiltert und authentisch, wie auch bei seinen Vorrednern, und haben das Publikum aus gestandenen ManagerInnen und HR Professionals begeistert. Eben genau wegen dieser Ehrlichkeit. Der ehrliche Erfahrungsaustausch wurde anschließend auf dem „Marketplace” umgesetzt. Die Oracle-Partner Evosys, Promatis, VONQ und ITUP hatten jeweils einen Stand im Garten-Foyer und in lockerer aber professioneller Atmosphäre wurde über konkrete Projekte diskutiert, Lösungen skizziert und Folge-Meetings vereinbart. Evosys hatte ihren Glide-Ansatz mitgebracht, mit dem man die finanziellen Effekte eines Wechsels in eine Oracle Cloud-Umgebung treffend einschätzen kann. Promatis hatte einen tollen Showcase mit Hellmann im Gepäck, VONQ sprach über die eigenen innovativen Wege im Recruiting. Das Oracle Solution Engineering-Team hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen und das Thema „Marketplace” wörtlich genommen und einen Marktplatz aufgebaut. Neben Kürbissen, Äpfeln und Wein konnten sich die DBD-Teilnehmer an Tablets die neue HR-Cloud-Lösung ansehen und vor allem Anfassen. Es wurde jedem sofort klar, wo der Mehrwert in der Oracle- Cloud-Architektur liegt: Sowohl für HR als auch für alle anderen Unternehmensbereiche. Teil drei der DBD war das „D”, die Dialogues. Profis moderierten zu Themen, die im ersten Teil der Veranstaltung angerissen wurden. Es ging um Veränderung, innovative Konzepte in HR, Change Management, User Adoption, der Wert von Analytics. Es wurde intensiv diskutiert, Tische gewechselt, weiter diskutiert. Ein besonderer Dank geht an die Tablehosts von der Boston Consulting Group, Evonik, IPA Institut, VONQ, und viele andere mehr. Der ungefilterte Austausch unter Profis war für alle Seiten wirklich wertstiftend. Alt trifft auf neu, mein Anzug auf meine Turnschuhe, die traditionsreiche Villa Kennedy auf tausend neue Ideen und viel neue Technologie. Ein toller Tag mit tollen Gästen, mit tollen Rednern, tollen Partnern und tollen Table Hosts. Watch out for DBD Nr.7!  

Evolution ist Veränderung. Nicht immer disrupt, sondern manchmal auch weich, integriert – dafür aber nachhaltig. Die Villa Kennedy in Frankfurt ist ein gutes Beispiel für nachhaltige Veränderung....

CX

Anpassen oder zurückbleiben

Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle, erläutert, warum Unternehmen Konnektivität als die nächste Stufe ihrer Entwicklung sehen müssen. Dabei zieht sie Vergleiche zum Darwinismus, in dem nicht automatisch der Stärkste überlebt, sondern der, der sich an Veränderungen am besten anpassen kann. Darüber hinaus geht es um die Einflüsse der Konnektivität auf die Verbesserung von Kundenerlebnissen. In unserer heutigen Landschaft sind die Kunden die wahren Innovatoren, die Marken ständig auf der Grundlage ihrer Erwartungen vorantreiben. Selbstbewusste Kunden wissen, was sie wollen – und erwarten dieses sofort. Man kann Lebensmittel bestellen und sie innerhalb einer Stunde ausliefern lassen, man kann sich jede beliebige Film- oder Fernsehsendung ansehen, wann immer man will und man kann ein Taxi direkt zu seinem eigenen Standpunkt auf der Straße rufen – einfach mit ein paar Klicks auf dem Smartphone. Keine dieser Erfahrungen ist eine „Wow Experience“ – sie sind genau so, wie wir Kunden es erwartet haben. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist es unabdingbar, dass Unternehmen ihre Daten, Intelligenz und Erfahrung auf einer Plattform zusammenführen und alle Kernprozesse miteinander verbinden. Silos können in dieser Umgebung nicht existieren. Kunden sehen Unternehmen nicht als eine Reihe von verschiedenen Abteilungen, sie sehen nur ein Unternehmen und wollen ein nahtloses Erlebnis. Und doch ist ein wirklich vernetztes Unternehmen immer noch eine Seltenheit. Einige Unternehmen haben Schritte in die richtige Richtung unternommen und begonnen, einige ihrer Anwendungen zu integrieren. Aber in dem Beispiel oben sprechen wir eigentlich über ein Unternehmen, das völlig offen und integriert ist. Das gilt nicht nur vertikal, seitlich, diagonal – sondern auch extern: Kunden-, Partner- und sogar Lieferantendaten sind an einem Ort konzentriert. Das nennt man „unendliche" Konnektivität und Experten wissen, dass es der einzige Weg ist, bislang verborgenen Erkenntnisse aufzudecken, die einem Unternehmen dabei helfen, sich von seiner Konkurrenz zu differenzieren und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass jeder verbunden werden kann – es braucht nur die richtigen Anwendungen und Denkweisen, um alles zusammenzubringen. Im Rahmen meiner täglichen Arbeit spreche ich mit vielen Unternehmen, die zu denken scheinen, dass die Gründung eines vernetzten Unternehmens etwas ist, das auf Technologieunternehmen beschränkt ist. Das aber ist bei weitem nicht der Fall! Wir sehen Banken, die alle ihre Systeme miteinander verbinden, um bessere Angebote für den Einzelhandel zu machen. Reifenhändler, die Daten von Autohändlern abrufen, um zu wissen, wann ein Kunde einen Reifenwechsel benötigt. Oder Einzelhändler, die Kunden – von denen sie wissen, dass sie im Internet surfen –  im Geschäft zu Kleidungsstücken leiten, die diese sich angesehen haben. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Verbindung ist es, alle Informationen zu verwenden, um zu verstehen, was der Kunde wünscht, und dann daraus zurück zu arbeiten, um seine Bedürfnisse auch zu erfüllen. Eine Organisation, die das Kundenerlebnis als Schlüssel zum Erfolg identifiziert und ihre Abläufe entsprechend angepasst hat, ist Scottish Water. „Unser Haupttreiber ist immer die Suche nach Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu verbessern“, erläutert Brian Strathie, Group Financial Controller bei Scottish Water. „Wir wussten, dass die Kunden eine Form der Anpassung wollten, aber wir brauchten eine einzige Version der Wahrheit über alle Aspekte des Unternehmens, sowohl intern als auch mit unseren Lieferanten, um ihnen das zu ermöglichen. Jetzt sind die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, einfacher und auf sie zugeschnitten. Es ist unsere Art, mutig und radikal in einem wettbewerbsorientierten Markt zu sein und hat zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um 21 Prozent geführt." Beim Hör- und Gesundheitsdienstleister Amplifon – einem anderen Beispiel – wurden inzwischen alle internen und externen Informationen in den 22 Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, verknüpft. „Es geht darum, agiler und effizienter zu werden, um unseren Kunden letztlich das beste Erlebnis zu bieten", kommentiert Gabriele Chiesa, CIO von Amplifon. „Mit der richtigen Plattform sind unsere Teams voll vernetzt und können die Daten des anderen nutzen, um wichtige Design- und Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Jeder im Unternehmen weiß, dass wir alle als eine vernetzte Einheit und mit der gleichen langfristigen Vision zusammenarbeiten müssen, wenn wir wettbewerbsfähig sein und weiterwachsen wollen." Erstklassige Kundenerfahrung zu liefern, ist keine Option mehr, sie ist ein Muss, wenn Unternehmen überleben wollen. Kunden bestimmen, wie diese aussehen soll und Markenvertreter müssen in der Lage sein, zuzuhören, zu verdauen und ihre Wünsche entsprechend zu erfüllen. Aber die Schaffung von kundenorientierten Angeboten bedeutet, eine „unendliche" Konnektivität zu erreichen, bei der Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt werden können, so wie es unmittelbar – oder sogar schon vorher – erforderlich ist. Alle Unternehmen müssen sich anpassen, um erfolgreich zu sein, und in der Erfahrungswirtschaft bedeutet diese Entwicklung, dass sie vernetzt agieren müssen – und zwar bald. Die Ökonomie der Konnektivität ist etwas, das sich in vielerlei Hinsicht manifestieren muss, um Unternehmen bei ihren Innovationen zu unterstützen. In den nächsten Artikeln zu diesem Thema wird Karine Picard die Konnektivität als das Rückgrat jeder KI-Implementierung sowie die Verhaltensänderungen betrachten, die in einem Unternehmen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass alle Operationen miteinander verknüpft sind.

Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle, erläutert, warum Unternehmen Konnektivität als die nächste Stufe ihrer Entwicklung sehen müssen. Dabei zieht...

CX

Ist Social Media noch immer Marketings Geheimwaffe?

Soziale Netzwerke sind seit knapp zwei Jahrzehnten Leistungsträger für das Marketing. Seit der Einführung von LinkedIn im Jahr 2002 bis 2018 sind fast 3,2 Milliarden Menschen in den sozialen Netzwerken aktiv geworden – das sind 13 % mehr als 2017. Verständlicherweise haben sich die Unternehmen auf jene Netzwerke konzentriert, in denen die Verbraucher heute besonders viel Zeit verbringen. Doch die jüngsten Ereignisse stellen das Erfolgsrezept der sozialen Netzwerke in Frage. Abwanderungsraten zeigen, dass Marketer ihren Kunden folgen müssen – und nicht den Kommunikationskanälen. Aus der Krise lernen Es gibt aber keinen Grund zur Panik. Soziale Netzwerke verschwinden nicht und ebenso wenig der Einfluss, den Sie durch sie gewinnen. Im Jahr 2018 beliefen sich die weltweiten Ausgaben für Social-Media-Werbung auf über 51 Milliarden US-Dollar. Die Menschen verbrachten mehr Zeit in sozialen Netzwerken als beim Fernsehen. Eine Million neue Nutzer kam jeden Tag hinzu; und in Ländern wie Großbritannien stiegen die Ausgaben für Social-Media-Marketing schneller als in jedem anderen Jahr. Trotzdem wäre es unklug, die Trends zu ignorieren, die mit großer Wahrscheinlichkeit Einfluss auf das Social-Media-Marketing nehmen. 2018 wird als das Jahr der Cambridge Analytica/Facebook-Affäre in Erinnerung bleiben. Dieser Vorfall hat zweifellos das Vertrauen sowohl in die Plattform als auch in die sozialen Netzwerke erschüttert. Umfragen deuten beispielsweise darauf hin, dass einer von zehn amerikanischen und einer von zwanzig britischen Nutzern seinen Account deswegen gelöscht hat. Die gute Nachricht ist, dass das Vertrauen zurückgekehrt zu sein scheint. Aber die Krise hat uns wertvolle Erkenntnisse verschafft: Der Status quo kann sich im Handumdrehen ändern und Ihr Unternehmen muss dort präsent sein, wo Ihre Kunden heute sind – und nicht dort, wo sie gestern noch waren. Hyperpersonalisierung statt Hyperintrusion Wie können Marketingprofis mit ihren Kunden Schritt halten? Wie immer liegt die Antwort in der intelligenten Anwendung von Technologien. Und in diesem speziellen Fall liegt sie in der Fähigkeit der Technologie, Ihre Interaktionen mit Kunden zu hyperpersonalisieren. Dafür müssen die Kundendaten zwar umfassend erfasst und analysiert werden, aber es ist das genaue Gegenteil des Datenraubs, der bei Cambridge Analytica zu beobachten war. Denn es geht nicht darum, die Daten heimlich zu verwenden, um Verbraucher unzulässig zu beeinflussen, sondern es geht darum, Daten verantwortungsbewusst zu nutzen, um den Verbrauchern die Erlebnisse zu ermöglichen, die sie haben wollen. Die richtigen Technologien sorgen dafür, dass Sie die ganze Reihe an Kanälen optimal nutzen und jeden Aspekt des Kundenerlebnisses erforschen, um Vermarktungsansätze präzise auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen. Wenn Sie Ihre Kunden besser verstehen, sind Sie außerdem in der Lage, sofort zu reagieren, sobald sich die bevorzugten Kommunikationskanäle verändern – und zwar mit einer Agilität, die integriert und automatisiert ist. Soziale Netzwerke sind also immer noch das Erfolgsrezept für das Marketing – und werden es noch einige Zeit sein. Doch das krisengeschüttelte Jahr 2018 hat die „schmale“ Grenze zwischen Hyperpersonalisierung und Hyperintrusion deutlicher gemacht. Die Technologie entscheidet darüber, ob Ihre Marketingstrategie auf der richtigen Seite steht ─ und mit Ihren Kunden Schritt halten kann.

Soziale Netzwerke sind seit knapp zwei Jahrzehnten Leistungsträger für das Marketing. Seit der Einführung von LinkedIn im Jahr 2002 bis 2018 sind fast 3,2 Milliarden Menschen in den sozialen...

HCM

Die richtige Kultur ermöglicht Innovation

Beim Thema Innovation denken die meisten von uns wahrscheinlich an risikobereite Technologie-Start-ups. Kein Wunder, denn „Innovation“ ist eines der beliebtesten Wörter im Silicon Valley und ein wichtiger Faktor für das Wachstum der meisten Technologieunternehmen. Deshalb denken wir beim Thema Innovation in der Regel an Entwickler, Programmierer und technische Teams. Aber Innovation entsteht, wenn Menschen frei sind, kreative Lösungen für Herausforderungen zu finden und sie umzusetzen – und das kann in jedem Team und in jedem Unternehmen geschehen. Deshalb bewerten 85 % der strategischen Führungskräfte Innovationen als sehr wichtig ( CB Insights, 2018) und deshalb wollen so viele von uns, dass Innovationen im Mittelpunkt unserer Unternehmen stehen. Dafür zu sorgen, dass Innovation in jedem Bereich eines Unternehmens stattfindet, bedeutet, die richtige Kultur zu unterstützen. Genau hier kann das HR-Team ansetzen, indem es Mitarbeiter fördert und entwickelt, innovatives Denken ermöglicht und diese Kultur gestaltet, um das Unternehmenswachstum zu steuern. Genau das geschieht beim französischen Bauunternehmen VINCI. Das HR-Team leitete ein internationales Projekt, das das gesamte Unternehmen durch besser informierte Manager und bessere Einblicke in die Mitarbeiter bei der Kommunikation, Zusammenarbeit und Innovation unterstützte. Aber woran erkennt man eine Kultur der Innovation? Führung: Ein innovationsgetriebenes Unternehmen hat keine strenge Hierarchie. Stattdessen sorgen Führungskräfte für eine Kultur, in der die Mitarbeiter keine Angst haben, etwas beizutragen, scheitern dürfen und sich schnell weiter entwickeln können, während die Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und den Teams Raum für viele Ideen geben, um die besten zu unterstützen. Entwicklung: Leistungsbeurteilungen beinhalten Innovation als Schwerpunkt, in dem die Mitarbeiter gemessen und bewertet werden. Und Manager werden geschult, um ihre Teams zu Innovationen zu ermutigen und ihnen zu helfen, ihre Ideen zu entwickeln und einzubringen. Rekrutierung:  Bei der Einstellung von Mitarbeitern werden nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Denkweisen berücksichtigt. Die Suche nach Talenten geht über die Qualifikationen hinaus, um Mitarbeiter zu finden, die neue Ideen einbringen, die richtigen Fragen stellen oder beständig lernen wollen – sei es durch die Zuweisung neuer Rollen für Mitarbeiter oder die Suche nach neuen Teammitgliedern. Das heißt im Wesentlichen, dass die Denkweise wichtiger für die Einstellung wird als die Qualifikationen. Zusammenarbeit: Interne Projekte setzen sich aus verschiedenen Mitarbeitern und Abteilungen zusammen, und diese Teams arbeiten eng zusammen, um ihre Ziele zu erreichen. Tools zum Networking und zur Zusammenarbeit werden eingesetzt, damit Mitarbeiter jederzeit, überall und auf jedem Gerät miteinander arbeiten können – und um sicherzustellen, dass die benötigten Daten verfügbar sind und dem Innovationsprozess nichts im Wege steht. Basierend auf Erkenntnissen: Daten sind nur Zahlen. Entscheidend ist die Analysefähigkeit, die der Schlüssel zu kontinuierlicher Innovation ist. Es geht darum, Zahlen in Informationen zu verwandeln, die leicht verständlich und aussagekräftig sind. In unserer neuesten EMEA- und APAC-Studie untersuchen wir, wie Organisationen die „Innovationsagenda“ priorisieren, fördern und wie dies in der Praxis umgesetzt wird. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Beim Thema Innovation denken die meisten von uns wahrscheinlich an risikobereite Technologie-Start-ups. Kein Wunder, denn „Innovation“ ist eines der beliebtesten Wörter im Silicon Valley und ein...

Finanzwirtschaft

Durch Zeiteinsparung den Weg für Wachstum frei machen

Intelligente Unternehmen nutzen die Finanzfunktion als Richtungsweiser, der zeigt, wo investiert werden soll, welche Strategien sinnvoll sind und wie diese umgesetzt werden können. Doch das ist nur möglich, wenn CFOs selbst innovativ sind – und Ressourcen freisetzen, um neue Vorhaben für ihr Unternehmen in Angriff zu nehmen. Es gibt die Theorie, dass es ohne den unglaublichen Reichtum und das effiziente Bankhaus der Medicis im Italien des 15. Jahrhunderts keine Renaissance gegeben hätte. Innovationen in Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Politik basierten auf dem Mäzenatentum und wurden durch den enormen Reichtum und intelligente Formen des Geldtransfers überhaupt erst möglich – während das restliche Europa zum Großteil mit der Subsistenzlandwirtschaft beschäftigt war. Für Unternehmen im 21. Jahrhundert wirft das die Frage auf: Betreiben sie eine Subsistenzwirtschaft, in der die meisten Mitarbeiter hart arbeiten müssen, nur um sich selbst zu versorgen? Oder geben sie ihren besten Talenten den Freiraum für radikale Innovationen? Diese Frage stellt sich in erster Linie den CFOs. Mit Zugang zu unglaublichen Datenmengen und ausgefeilten Analysen kann die Finanzfunktion Wachstumschancen erkennen. Die Herausforderung besteht darin, Möglichkeiten zu finden, mit denen man die alltäglichen Finanzaufgaben effizienter erledigen und richtungsweisende Funktionen entwickeln kann, um Innovationen zu unterstützen. Accenture bezeichnet das als „the evolved CFO“. Wir können diesen Wandel beschreiben, indem wir den Begriff „ERP“ neu definieren. „Enterprise Resource Planning“, die Planung der Unternehmensressourcen, ist nach wie vor unerlässlich. Doch durch eine effizientere Vernetzung der Systeme und die Nutzung fortschrittlicher Analysen kann ERP auf das Wachstum und den Einsatz von Ressourcen ausgerichtet werden. Das schafft Raum für Talente im Finanzbereich und im gesamten Unternehmen, um zu experimentieren und Innovationen einzuführen. ERP wird dann zu „Earn, Rest and Play“. Unternehmen steigern ihren Gewinn, weil sie weniger verschwenden, Kosten kontrollieren und Umsatzträger leichter bestimmen können. Das verschafft ihnen Zeit zur Regeneration, denn der endlose Kreislauf des Reportings zwingt Talente im Bereich der Finanzfunktion in eine ungesunde Work-Life-Balance. Dadurch können sie mehr ausprobieren und mit innovativen Ideen experimentieren, die neue Märkte erschließen. Diese Erkenntnis kommt mittlerweile an. In der Umfrage von Hackett im Jahr 2018 gaben 40 % der Finanzmanager aus Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz an, dass sie bereits fortschrittliche Analysen eingesetzt haben. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird ihre Zahl auf 80 % anwachsen. Einer der CFOs, der bereits den Ansatz „agiler Finanzen“ verfolgt, ist Umair Junaid, CFO bei Access Power, einem schnell wachsenden Energieerzeuger in Afrika und Asien. Seine Absicht war es, Berichte genauer und aktueller zu machen, um die Entscheidungsfindung zu optimieren – und mithilfe der ERP Cloud Prozesse zu automatisieren, um seinem Team zusätzliche Arbeitsstunden zu ersparen. Ein weiteres Beispiel ist Christophe Eouzan, Chief Accounting Officer bei Orange. Das Finanzteam seines Unternehmens sollte sich auf fortschrittlichere Transformationsmaßnahmen konzentrieren können. Die ERP Cloud automatisierte strategisch unbedeutende Aufgaben, beispielsweise die Bedarfsermittlung, Bestellungen und Lieferantenrechnungen. Jetzt kann sich sein Team auf Prognosen, die Transparenz in der Lieferkette und den Aufbau eines Arbeitsumfeldes konzentrieren, das neue, junge Talente anzieht. Declan Tyrrell, ehemaliger CFO und CEO, der jetzt mit Oracle zusammenarbeitet, befürwortet diese Entwicklung: „Der Zugang zu Echtzeitdaten in der Cloud und durch Machine Learning vorangetriebene Automatisierung verschaffen Führungskräften im Finanzbereich mehr Zeit und Möglichkeiten, um für profitable Veränderungen zu sorgen, indem sie Entscheidungen verbessern, Aufgaben ohne Wertschöpfung automatisieren, Risiken managen und Vermögenswerte optimieren.“ Doch genau wie in der Renaissance müssen diese Bemühungen im Mittelpunkt stehen. Neil Sholay, VP of Innovation bei Oracle EMEA, hat über die Philosophie echter „ERP“-Unternehmen nachgedacht. Seiner Ansicht nach sollten sie „fünf unternehmerische Sinne“ schärfen, um ihre Bemühungen sinnvoll auszurichten: Sie müssen „menschlich“ sein, um das Erlebnis für Mitarbeiter und Kunden zu verbessern. Sie sollten vernetzt sein – Innovationen werden beschleunigt, wenn Ideen sich gegenseitig befruchten. Sie sollten auf Erkenntnissen basieren – eine ausgefeilte Analytik verschafft Innovatoren Selbstvertrauen. Sie sollten effizient sein – und Talente aus der alltäglichen Routine befreien. Sie müssen vertrauenswürdig sein, weil Veränderungen verunsichern können – hier hilft eine unterstützende Finanzfunktion. Die neue Definition von „ERP“ wird die westliche Kultur vermutlich nicht im selben Maße umkrempeln wie Kolumbus, Erasmus, Galileo und Da Vinci es getan haben. Doch mit der richtigen Philosophie eröffnet sich eine echte Chance für eine neuzeitliche Renaissance in Unternehmen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte Innovationen als Teil ihrer Wachstumsagenda berücksichtigen. 

Intelligente Unternehmen nutzen die Finanzfunktion als Richtungsweiser, der zeigt, wo investiert werden soll, welche Strategien sinnvoll sind und wie diese umgesetzt werden können. Doch das ist nur...

IT Management

Sicher und innovativ – so lösen Sie den Widerspruch auf

Wie gelingt es Unternehmen, gleichzeitig sicher und innovativ zu bleiben und sich dabei von eingefahrenen Denkweisen der Mitarbeiter freizumachen – wenn technische Innovationen weltweit alle zwei Monate neue Normen setzen? Das ist eine große Herausforderung für jeden IT-Leiter oder Manager. Doch es gibt einen Weg, wie Sie Disruptionen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Als vor einigen Jahren die Virtualisierung gerade zum Thema wurde, stand ich selbst vor einer solchen Herausforderung. Ich musste mich intern gegen viele Widerstände durchsetzen und die Neinsager davon überzeugen, dass Virtualisierung in Zukunft die Norm sein würde. Es galt innerhalb kürzester Zeit ein konkretes Geschäftsszenario auf Basis von OpenSource-Technologien und Hardware-Wartungsverträgen zu präsentieren. Zu dieser Zeit informierten mich alle großen Hardware-Anbieter darüber, dass sie ihre Wartungsverträge nicht garantieren könnten, wenn ich für die Serverlandschaft der Bank in großem Stil Hypervisoren einführen würde. Ich präsentierte dem Vorstand der Bank ein fundiertes Szenario mit allen Vor- und Nachteilen, erhielt die Zustimmung und machte weiter. Jetzt, mehr als 10 Jahre später, sind sowohl OpenSource- als auch Virtualisierungstechnologien aus der Diskussion über die IT-Infrastruktur nicht mehr wegzudenken. Derartige Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit sind heute Normalität geworden. Mit mehr Daten, der IT-Infrastruktur und dem Zugriff auf diese Elemente steigt auch die Verantwortung für die Sicherung dieser Umgebungen. Wir alle haben jetzt zwei Möglichkeiten: selbst für diese Sicherheit zu sorgen oder die Verantwortung an andere zu übertragen. Die Antwort auf diese Frage ist meiner Meinung nach einfach. Ich würde wieder ganz genauso vorgehen, ähnlich wie vor 10 Jahren, als ich den Schritt für diese Bank gewagt habe. Kein Unternehmen kann selbst über alle Sicherheitsfortschritte auf dem Laufenden bleiben, kein Unternehmen kann intern über die Ressourcen verfügen, um angemessene Sicherheitsprinzipien zu gewährleisten, wenn alle zwei Monate disruptive Technologien den Markt verändern. Aber was sehr wohl jedes Unternehmen tun kann, ist, sich zum richtigen Zeitpunkt von Unternehmen beraten zu lassen, die Analysen und Tests durchführen und die richtige Erfahrung haben. Vor dem Hintergrund des Wandels für Technologien, Validierung, Sicherheit und Kosten – und der Schwerpunkt liegt vor allem auf Sicherheit – haben die meisten IT-Teams Schwierigkeiten, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Migration zu einem mehrstufigen Sicherheitsansatz von externen Cloud-Anbietern ist flexibel und kostengünstig, ohne dass neues Sicherheits- oder Infrastrukturpersonal für die Verwaltung dieser Umgebungen eingestellt werden muss. Bedenkt man den Zeitaufwand, die Ressourcen und die Gesamtkosten für die Bereitstellung eines mehrstufigen Sicherheitsansatzes und vergleicht das mit einer Cloud-basierten Lösung, bei der die meisten Sicherheitsebenen ohne Mitarbeitereinsatz auskommen, dann wird schnell klar, welche Lösung die sinnvollere ist. Wenn Ihr bevorzugter Anbieter ein bekanntes Unternehmen wie Oracle ist, das schon lange mit Sicherheitsprinzipien und einer IT-Infrastruktur arbeitet, dann wissen Sie, dass Sie in guten Händen sind und auf Ihrem Weg zu Online-Sicherheit und digitaler Transformation zuverlässig unterstützt und begleitet werden. Neil Cattermull, unabhängiger Branchenanalyst @Neilcattermull Erfahren Sie, was Unternehmer über die Rolle der Innovation in ihrer Wachstumsagenda denken.

Wie gelingt es Unternehmen, gleichzeitig sicher und innovativ zu bleiben und sich dabei von eingefahrenen Denkweisen der Mitarbeiter freizumachen – wenn technische Innovationen weltweit alle zwei...

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Weniger als die Hälfte der Innovationsprojekte schaffen es auf den Markt

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT Oracle hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Unternehmen mehr als die Hälfte der von ihnen vorgeschlagenen Innovationen nicht realisieren. Trotz eines klaren Zusammenhangs zwischen Wachstum und Innovation halten schlechte Prozesse und mangelnde Fokussierung die Unternehmen zurück. Der Bericht zeigt, dass Innovationsbarrieren besonders bei großen Unternehmen sowie bei Unternehmen mit höheren Wachstumsraten ausgeprägt sind. Die Studie „Having a successful innovation agenda" basiert auf einer Umfrage unter mehr als 5.000 Entscheidern für Cloud-Lösungen und -Software. Die Befragten vertraten Unternehmen in 24 Märkten, die einen Umsatz zwischen weniger als einer Million und mehr als 500 Millionen Pfund erwirtschaften und zwischen 100 und 50.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die wichtigsten Ergebnisse: – Ein Drittel der Unternehmen ist von zu vielen Innovationsprojekten überfordert. – 85 Prozent der Unternehmen mit starkem bis signifikantem Wachstum investieren in Innovationen. – 21 Prozent der Befragten sagen, dass mangelndes Engagement innerhalb ihrer Unternehmen ein großes Hindernis für Innovationen ist. – 22 Prozent der Studienteilnehmer sagen, dass fehlende Prozesse ihre Innovationsbemühungen behindern, während 22 Prozent einen Mangel an Visionen beklagen. – 22 Prozent glauben, dass fehlende Investitionen in Technologie ihr Innovationsprogramm behindern. Zu wenig Fokus und Struktur Zu großes Engagement hindert laut der Studie Unternehmen daran, ihre Innovationsinitiativen zum Leben zu erwecken, wobei ein Drittel der Befragten auch zugibt, von zu vielen Projekten überfordert zu sein. Das Problem zeigt sich besonders deutlich bei wachstumsstarken Unternehmen, aus denen 38 Prozent von einem Überschuss an parallelen Initiativen berichten. Trotz der Ambition, Prozesse einzubetten, die Innovationen fördern, gaben 22 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass die idealen Arbeitsabläufe noch nicht richtig implementiert seien. Demgegenüber berichten 19 Prozent, dass sie durch einen Mangel an geeigneter Technologie zurückgehalten würden. Mangelnde Führung Ein unzureichendes Engagement des Unternehmens, gepaart mit einem Mangel an klaren Verantwortlichkeiten, erweist sich ebenfalls als Barriere für den Innovationserfolg eines Unternehmens. Führungskräfte (48 Prozent) und IT (46 Prozent) werden in der Regel als gemeinsame Eigentümer des Innovationsthemas identifiziert. Andere Unternehmensfunktionen bleiben demgegenüber als Innovationstreiber (35-41 Prozent) zurück.   Kundenbindung als Indikator für den Erfolg Unternehmen entfernen sich von den traditionellen KPIs für Mitarbeiterproduktivität (53 Prozent) und Umsatz (53 Prozent) und setzen zunehmend auf Kundenzufriedenheit (57 Prozent) als Maß für den ROI. Diese Verschiebung lenkt jedoch die Aufmerksamkeit weg vom Engagement der Mitarbeiter, wobei nur 44 Prozent die Organisationspipeline als Innovationshebel betrachten und nur 41 Prozent die Unternehmenskultur. „Die Mitarbeiter werden immer ein kritischer Faktor in jedem Innovationsprogramm sein – sowohl bei der Entwicklung neuer Ideen, die echte Probleme lösen, als auch bei der Umsetzung", beschreibt Neil Sholay, Vice President of Innovation, Oracle. „Aber sie brauchen eine effektive und unterstützende Innovationskultur, um erfolgreich zu sein. Das beginnt mit einer klaren Vision der Führungskräfte und der Priorisierung und Finanzierung ausgewählter Projekte. Innovativ zu sein bedeutet nicht nur, Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen. Unternehmen müssen in der Lage sein, auf sich ändernde Kundenanforderungen durch schnelle Umsetzung neuer Ideen zu reagieren“.   Als Beispiel führt er die Melia Hotels an, wo man erkannt habe, dass Gäste daran interessiert seien, sich in einem Hotelresort frei bewegen zu können, ohne dass sie Bargeld, Ausweise, Kreditkarten und Schlüssel mit sich herumtragen müssten. Auf Basis dieses Wissens ist ein persönlicher Gästepass in Form eines Armbandes entwickelt worden, der den Gästen ein völlig neues Maß an Freiheit bietet. Das Konzept ist innerhalb weniger Wochen von der Idee zur praktischen Innovation umgesetzt worden, dank agiler Co-Innovation unter Nutzung der umfassenden Technologie-Möglichkeiten eines Cloud-Anbieters wie Oracle.  

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT Oracle hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Unternehmen mehr als die Hälfte der von ihnen vorgeschlagenen Innovationen...

IT Management

Wie die IT Tools für Innovationen liefern kann

Innovative Ideen haben keinen Wert an sich – erst durch ihre Umsetzung kann man von ihnen profitieren. Und effektives Handeln ist nur mit den genau richtigen Tools für jede Aufgabe möglich. Zum Glück kann uns die IT-Abteilung in einer digitalen Geschäftswelt verschiedenste solcher Tools zur Verfügung stellen. Aber wie genau wollen IT-Führungskräfte in einem Markt, in dem Innovation der neue Antrieb für das Geschäftswachstum ist, diese Agenda unterstützen? Anspruch, Automatisierung, Ambitionen Innovative Unternehmen handeln schnell und testen konstant neue Ideen. Sie brauchen Systeme, die in einigen Bereichen schwierige Aufgaben bewältigen und in anderen Bereichen den Fortschritt beschleunigen können. Unsere neuesten Studien  haben jedoch ergeben, dass sich die Bemühungen um Innovationen in IT-Abteilungen derzeit am ehesten auf Datenschutz und die Abwehr von Cyberangriffen konzentrieren. Das sind zweifellos wichtige Bereiche - aber eben nicht innovationsfördernd für andere Teams. Es gibt Bestrebungen, in anderen Bereichen Innovationen zu implementieren, z. B. Chatbots, Virtual Reality oder bessere Systemsteuerungen, aber tatsächlich werden derzeit eher weniger Innovationen umgesetzt. Vor allem die Automatisierung scheint dabei eine Herausforderung zu sein: Während 82 % der IT-Experten Vorteile durch Innovationen rund um intelligente Automatisierung ermöglichen wollen, implementieren sie nur 70 %. Und wenn es darum geht, zeitaufwändige Aufgaben zu reduzieren und es so den Mitarbeitern zu ermöglichen, sich auf wertvollere (und innovativere) Arbeiten zu konzentrieren, könnte eine intelligente Automatisierung wirklich hilfreich sein. Wir haben herausgefunden, dass IT-Experten „inkrementelle Technologien“, z. B. Backoffice-Systeme und -Tools wie die Cloud und KI, als den Innovationsbereich betrachten, der in ihrem Unternehmen aktuell die größte Rolle spielt. Und sie glauben, dass dies für die nächsten drei Jahre so bleiben wird. Innovationen rund um disruptive Technologien wie mobile Produktivitätstools und Technologien mit Auswirkungen auf die Unternehmenskultur (z. B. verbesserte CX-Plattformen) finden derzeit ebenfalls statt, haben aber keine hohe Priorität. Gerade hier könnten IT-Teams jedoch für die umfassendsten Transformationen, die größte Wirkung und den größten Geschäftswert für die Innovationsagenda sorgen. Dafür müssten Finanz-, Personal- und Marketingteams formulieren, was sie brauchen, und die IT stellt diese Tools dann bereit. Oder die IT informiert die Abteilungen über neue Tools, fortschrittliche Systeme und zukunftsweisende Prozesse, die ihre Ziele unterstützen könnten. Nur das IT-Team kann das in dieser Form leisten. Tools für die Transformation Wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen, geben IT-Experten zu, dass hauptsächlich die entsprechenden Technologien fehlen – und auch nach Ansicht von Personal-, Marketing- und Finanzexperten ist die Technologie eines der beiden größten Hindernisse. Aber das könnte sich alles ändern. Ambitionierte IT-Führungskräfte könnten mit transformationalen Technologien den Weg für Innovationen ebnen. Sie könnten es jeder Abteilung ermöglichen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, effizienter zu arbeiten und neue Schwerpunkte für die Innovationsagenda zu setzen. Unser vollständiger Bericht zeigt, was die IT und andere Abteilungen über Innovationen denken – und was die nahe Zukunft bringen könnte. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Innovative Ideen haben keinen Wert an sich – erst durch ihre Umsetzung kann man von ihnen profitieren. Und effektives Handeln ist nur mit den genau richtigen Tools für jede Aufgabe möglich. Zum Glück...

CX

Marketing, Innovation und der neue Maßstab für Wachstum

Unternehmerischer Erfolg wird nicht mehr nur am Umsatz gemessen. Mittlerweile geht es um mehr als die alleinige Finanzkontrolle – insbesondere bei der Darstellung von Fortschritt. Dabei scheinen Metriken aus dem Marketing immer mehr an Wichtigkeit zu gewinnen: Unsere neueste Studie zeigt, dass das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit mittlerweile den wichtigsten Leistungsindikator für innovationsorientiertes Wachstum in allen Unternehmensbereichen darstellt. Doch abgesehen davon wird die ausschlaggebende Rolle des Marketings noch immer verkannt. Vielmehr rangiert das Marketingteam lediglich auf dem vorletzten Platz, wenn es darum geht, welche Unternehmensbereiche für Innovationen sorgen.  Wenn Marketingteams zeigen wollen, was sie für innovationsorientierte Unternehmen leisten, dann müssen die Messung, die Vorhersage und die Steigerung ihrer Leistung ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Und offenbar sind die Teams sich darüber im Klaren, denn die „Nutzung von Daten zur Leistungssteigerung“ ist der wichtigste Bereich, in dem Marketingexperten auf Innovationen hoffen. Allerdings gibt es zwischen ihren Ambitionen und den Maßnahmen, die tatsächlich ergriffen werden, eine Kluft von 10 %.  Könnte das IT-Team diese Kluft schließen? Kollaboration mit der IT Marketingabteilungen sind immer mehr von Technologien abhängig. Es wird erwartet, dass die globalen Ausgaben für den Marketing-IT-Bereich bis 2021 jährlich um 7,3 % steigen werden. Ein Großteil dieser Ausgaben wird vermutlich darauf zurückzuführen sein, dass die Unternehmen immer mehr die Verantwortung für die Kundenbeziehung übernehmen – vom ersten Kontakt über die Kundenbindung, der Gewinnung neuer Marktkenntnis und darüber hinaus. Aber Marketingexperten sehen das IT-Team immer noch nicht als Innovationspartner. Stattdessen liegt der IT-Bereich auf dem vorletzten Platz bei der Bedeutung für die eigene Innovationsagenda. Und das trotz der Tatsache, dass wild zusammengewürfelte Technologien dem Marketing häufig die Arbeit erschweren. Marketingexperten haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Lösungen, Systeme und Tools eingeführt, die jeweils einen bestimmten Zweck verfolgen. Um die so entstandene Komplexität zu reduzieren, den Datenfluss zu optimieren und eine bessere Analyse und Ausrichtung zu erreichen, sind sie auf die Unterstützung der IT-Abteilung und auf bewährte Vorgehensweisen angewiesen. Wenn sie enger zusammenarbeiten würden, könnten sie effizienter arbeiten, Systeme zusammenführen und integrieren, um mehr aus ihren Tools herauszuholen. Der IT würde das helfen, ihre eigene Führungsposition in der Innovationsagenda auszubauen. Metriken, Tools und Innovation Geeignete Metriken festzuhalten unterstützt zweifellos Innovation und Wachstum. Doch solange die Tools fehlen, mit denen man wirksam agieren kann, ist das nicht genug. Marketingexperten berichten, dass das häufigste Hindernis für die Markteinführung neuer Produkte oder Dienstleistungen eine fehlende Technologie ist, die die Umsetzung und Auslieferung ermöglicht.  Mit optimierten Tools, die die richtigen Metriken nachverfolgen, könnten Marketingteams schneller und innovativer sein. Gleichzeitig könnten sie ihrem Unternehmen helfen, zu wachsen und sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen. Lesen Sie hier unseren vollständigen Bericht darüber, was Marketingteams über Innovation denken – und welche Maßnahmen sie ergreifen, um sie auf den Weg zu bringen.

Unternehmerischer Erfolg wird nicht mehr nur am Umsatz gemessen. Mittlerweile geht es um mehr als die alleinige Finanzkontrolle – insbesondere bei der Darstellung von Fortschritt. Dabei scheinen...

HCM

Wie HR Innovationen fördert

Wenn Unternehmen ihren Erfolg messen, spielt der Faktor Mensch dabei eine ganz wesentliche Rolle. Laut unserer Studie ist abteilungsübergreifend der wichtigste KPI für innovationsgetriebenes Wachstum  das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit. Und Organisationen erkennen, was ihre eigenen Mitarbeiter leisten, da die Produktivität der Mitarbeiter an zweiter Stelle steht. Die Unternehmenskultur als KPI Wie ein lebender Organismus braucht Innovation die richtige Umgebung, um zu überleben und zu gedeihen. Grundlage dafür ist in jedem Unternehmen die Unternehmenskultur und die Art und Weise, wie sie gepflegt und gefördert wird. Das HR-Team ist in seinem Umgang mit den Mitarbeitern auf individueller und kollektiver Ebene bestens aufgestellt, um diese Kultur zu gestalten und zu unterstützen. Aber nicht immer gelingt das ohne Widerstände. Unsere neuesten Untersuchungen zeigen, dass viele Unternehmen die Rolle, die die Kultur (oder das HR-Team) bei der Innovation spielt, noch nicht erkennen. Die Produktivität hängt jedoch zum Teil von einem Umfeld ab, in dem die Mitarbeiter sich wohlfühlen und ihre beste Arbeit abliefern können – und die richtige Kultur trägt dazu bei. Die Organisationskultur wird jedoch als am wenigsten wichtig für innovationsgetriebenes Wachstum betrachtet – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass viele Unternehmen die Verbindung zwischen Kultur, Innovation und Leistung noch nicht hergestellt haben. Hier könnten die HR-Teams eine führende Rolle übernehmen. Und viele hoffen, das zu tun, auch wenn sie im Moment noch vor Herausforderungen stehen: Die Schaffung einer Innovationskultur ist ein Bereich, in dem HR-Experten Innovationen fördern wollen, aber 11 % der Befragten gelingt es nicht, diesen Anspruch durchzusetzen und ihr Ziel zu verfolgen. Die Unterstützung durch Führungskräfte könnte hier helfen. Die Rolle der Führungskräfte Im Ganzen betrachtet, spiegelt die Gesamtkultur eines Unternehmens oft die Einstellungen und Verhaltensweisen der obersten Managementebene wider. Die Personalverantwortlichen bewerteten das „Engagement des Führungsteams“ als besonders wichtig auf der Liste der Verhaltensweisen, die eine Innovationskultur unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Top-Management könnten HR-Teams eine Innovationskultur von oben nach unten aufbauen, und zum Beispiel Kultur und Talente messen – und dabei die Wahrnehmung ihrer Funktion verändern. Aktuell sagen IT-, Finanz- und Marketingexperten, dass die Personalabteilung die Abteilung ist, die Innovationen am wenigsten fördert – und etwa jeder Siebte (14 %) ist der Ansicht, dass die Personalabteilung dabei überhaupt keine Rolle spielt. Aber wenn das HR-Team sich stärker und sichtbarer für eine Veränderung der Unternehmenskultur engagiert, könnte es diese Wahrnehmung ändern und gleichzeitig die Grundlage für mehr Produktivität, Innovation und Erfolg schaffen. Die Personalabteilung muss nicht verantwortlich für die Innovationsagenda sein, aber ihre Leistung hat sicherlich das gleiche Gewicht – und steht genauso auf dem Prüfstand – wie die von jedem anderen Team. Um mehr darüber zu erfahren, was HR-Experten und Führungskräfte über Innovationen denken und was sie tun, um sie zu fördern, lesen Sie hier unseren Bericht. 

Wenn Unternehmen ihren Erfolg messen, spielt der Faktor Mensch dabei eine ganz wesentliche Rolle. Laut unserer Studie ist abteilungsübergreifend der wichtigste KPI für innovationsgetriebenes Wachstum ...

Digitalisierung

Fashion 4.0 im Zeitalter von NFC- & Blockchain-Technologie – Wie die Fashion-Plattform „retraced“ eine Branche verändert

Massenware von der Stange, minderwertige Qualität und intransparente Lieferketten zu Lasten von Umwelt und Arbeitern. Dies sind globale, tagtägliche Realitäten und für die beiden Gründer von CANO und „retraced“, die sich aufmachen die Fashion-Industrie zu verändern, vermeidbare Relikte aus einer scheinbar anderen Zeit. Wer sind die Gründer von CANO? Kennengelernt haben sich Lukas Pünder und Philipp Mayer bereits zu Schulzeiten, in Düsseldorf, und auch während ihres BWL Studiums haben sie sich nicht aus den Augen verloren. Ihre Leidenschaft für Mexico, das Essen, Land und Leute, vor allem jedoch für traditionelle Fertigungsmethoden von Schuhen und deren Marktpotential, entdeckten sie während eines Studienaufenthaltes 2014. Die Idee zu CANO realisierten sie 2016 und sie ist so einfach wie genial. Produziert wird mit hochwertigen, umweltverträglichen Materialien und nach traditionellen Flecht- und Fertigungsmethoden. Die Schuhmarke CANO bietet handgemachte Schuhe bester Qualität, Made in Mexico. Was ist die Idee von „retraced“? Als Plattform ermöglicht „retraced“ dem Konsumenten einen transparenten, unmittelbaren und vertrauenswürdigen Einblick in die Wertschöpfungskette der verschiedenen, kooperierenden Fashionmarken. Die Near Field Communication- (NFC) sowie der Einsatz der Oracle Blockchain-Technologie stellen dabei so manches altbekannte Paradigma der Fashion-Industrie auf den Kopf. „Bei uns stehen die Lieferanten, Materialien, klassische mexikanische Fertigungskunst und somit der einzelne Arbeiter im Vordergrund“, betont Lukas. Warum nutzt „retraced“ Blockchain-Technologie für ihre Transparenzlösung? Die Oracle Blockchain-Technologie ermöglicht die transparente Nachverfolgung der Lieferkette bis ins letzte Detail. Dabei stellt die Blockchain sicher, dass die gesammelten Daten nur bei Zustimmung von weiteren Teilnehmern der Wertschöpfungskette in die Blockchain hochgeladen und gespeichert werden. Ebenfalls sind alle Daten, die auf ihr gespeichert wurden, nicht mehr veränderbar oder löschbar. Diese Eigenschaften der Blockchain geben dem Endkonsumenten somit die Sicherheit, dass die erhaltenen Daten über die Wertschöpfungskette korrekt sind und steigert somit das Vertrauen in die Modemarke. Weiterhin gibt es keine technischen Grenzen bei der Menge der Daten, die aufgenommen werden können. Vom Rohstofflieferanten, verwendeten Materialen bis hin zum einzelnen Arbeiter bleibt dem Kunden nichts verborgen. Nachprüfbar ist dies dank des im Schuh versteckten NFC-Chips, der über die CANO-Plattform und direkt per App angesteuert werden kann, wodurch der der Konsument gezielt Informationen zum individuellen Produkt erhält. Warum spielt ihr im nachhaltigen Modemarkt? „Mehr als 60% der Käufer sind interessiert daran, die Herkunft der Produkte sowie die Arbeitsbedingungen, zu welchen Sie produziert wurden zu verstehen“, unterstreicht Philipp. Wer heute Fashion kauft, fragt also nicht mehr nur nach Qualität und Preis. Der bewusste Kunde (engl. conscious Consumer) fragt sich, wer hat den Schuh wirklich produziert, mit welchen Materialien und zu welchen Bedingungen? Diese Kunden gehören somit zur ersten Generation, die gegebene Antworten dank technologischem Know-how auch überprüfen können.   „Wir wollen eine Transparenzlösung nicht nur für unsere Kunden von CANO, sondern für alle Modeunternehmen anbieten, die ebenfalls daran interessiert sind ihre Wertschöpfungsketten nachhaltig aufzubauen“, betonen beide Gründer. Deshalb soll das neugegründete Startup „retraced“ die hierfür nötige Plattform schaffen. Somit gehen Philipp und Lukas mit dieser Plattform noch einen Schritt weiter, indem man in engem Kontakt mit anderen Fashion-Brands daran arbeitet, mittels der eigens entwickelten Technologie, ihrem Beispiel folgen zu können. Fashion 4.0 ist also mehr als nur ein Slogan. Es ist Realität. Die Jungs von CANO haben es bewiesen. Hinweis: CANO und Oracle können Sie live erleben – am 26.03.2019 auf dem Blockchain Summit in Frankfurt. Dort sprechen Oracle und CANO in einem gemeinsamen Vortrag und zeigen die CANO Lösung live auf unserem Oracle Stand!  

Massenware von der Stange, minderwertige Qualität und intransparente Lieferketten zu Lasten von Umwelt und Arbeitern. Dies sind globale, tagtägliche Realitäten und für die beiden Gründer von CANO und...

Finanzwirtschaft

Wie das Finanzwesen mit großen Veränderungen Schritt hält

Die kurzen Öffnungszeiten der Banken wirken in der heutigen rasanten und unvorhersehbaren Geschäftslandschaft äußerst altmodisch. Die Finanzen von heute bewegen sich schnell, rund um die Uhr und über alle Grenzen hinweg – und die Unternehmen müssen damit Schritt halten. Disruptive Technologien sind nach wie vor sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance, indem sie beispielsweise etablierten Banken helfen, neue Realitäten zu meistern – und neue Wettbewerber und Finanzinnovationen ins Spiel bringen, die von alten Systemen und Praktiken unbelastet sind.  Tatsächlich nehmen Technologieinnovationen und Kundenakzeptanz schneller zu, als die Möglichkeiten der IT mithalten können. Und was mit dem Bankensektor geschieht, kann auf jedes Unternehmen angewendet werden. Ein Beispiel dafür ist Square, ein Unternehmen für die Kreditkartenabwicklung. Es wurde 2009 gegründet, hatte aber 2017 den traditionellen Kreditkartenunternehmen bereits Transaktionen im Wert von 65,3 Milliarden US-Dollar (eine Wachstumsrate von 32 % gegenüber dem Vorjahr) abgenommen, und zwar mit einem einfachen Produkt, das auf jedem mobilen Gerät funktioniert. Da Finanzinnovationen die Preise nach unten treiben, schrumpfen die Margen. Traditionelle Banken mit einem Komplettservice können damit rechnen, dass 20 % ihrer Kunden 150 % ihres Nettogewinns ausmachen; die anderen 80 % erreichen entweder gerade so die Gewinnschwelle oder bei jeder Transaktion entsteht sogar Verlust. Etwas muss sich ändern. Den Kunden in den Mittelpunkt stellen Traditionell tendieren Banken dazu, aus interner Sicht nach Geschäftsbereichen zu arbeiten. Aber die Erwartungshaltung heutiger Kunden wurde durch E-Commerce und Apps geprägt und sie erwarten einen schnellen und persönlichen Service. In der Vergangenheit gab es die Öffnungszeiten der Banken, weil die Menschen keine andere Wahl hatten. Heute entscheiden Sie sich für einen Service rund um die Uhr – und nicht für ein Institut, das um 18 Uhr die Türen schließt. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass jeder Kunde mehrere Produkte und Dienstleistungen benötigt – von Hypotheken bis hin zu Unternehmenskrediten und mehr. Ein Spartenansatz hilft der Bank, Einnahmen und Verantwortung zuzuordnen – schränkt aber die Transparenz ein, die erforderlich ist, um alle Bedürfnisse eines Kunden zu erfüllen. Die IT-Systeme, die diesen Geschäftsfeldern zugrunde liegen, sind ebenfalls isoliert. Das schränkt die Möglichkeiten einer Bank ein, einen ihrer wertvollsten Vorteile gegenüber Finanzinnovationen zu nutzen: Daten. Davon haben etablierte Banken viel – aber sie werden selten so eingesetzt, dass sich daraus ein Wettbewerbsvorteil ergibt. Transformationszentren für Banking in der Cloud Es gibt eine Lösung. Eine vernetzte Reihe von Cloud-Systemen fasst Kundendaten in einem umfassenden Datensatz zusammen. Durch Algorithmen und Machine Learning können so breit angelegte Kundenbedürfnisse identifiziert werden – auch wenn die Bereichsleiter die Kontrolle behalten. Die Cloud vereinfacht auch die Einführung neuer Technologien – wie z.B. Chatbots – mit denen Finanzinnovationen Kunden gewinnen. Darüber hinaus reduziert sie die IT-Kosten und vereinfacht die Bereitstellung digitaler Dienste. Regelmäßige Upgrades werden automatisch durchgeführt, um Störungen zu vermeiden. Teure IT-Spezialisten und Lizenzen vor Ort werden zur Ausnahme. Die Cloud rationalisiert das Berichtswesen – was die Kosten und Entscheidungen optimiert – und gibt den Banken so Zeit für Strategie und Wachstum. Durch Kostensenkung und neue Marktansätze können Banken ihre vorhandenen Stärken nutzen: Kapital und die Fähigkeit, in einem sich ständig ändernden Marktumfeld zu bestehen. Finanzinnovationen sorgen für Veränderungen – aber die Cloud sorgt für Wettbewerbsgleichheit und ermöglicht es traditionellen Banken, ihre Stärken auch weiterhin zu nutzen und gleichzeitig neue Produkte und Dienstleistungen in den Angebotskatalog aufzunehmen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte über Technologien denken, und lesen Sie hier unseren Bericht.

Die kurzen Öffnungszeiten der Banken wirken in der heutigen rasanten und unvorhersehbaren Geschäftslandschaft äußerst altmodisch. Die Finanzen von heute bewegen sich schnell, rund um die Uhr und über...

News

OneDollarGlasses – Wie die Vision eines Mannes zu einer Chance für Millionen Menschen weltweit wurde

Auf die Frage, was die erste tragbare, individualisierbare Technologie der Welt war, kommen wohl viele verschiedene Antworten zusammen. Die wenigsten werden aber wissen, dass es ein Gegenstand ist, den wir heute für selbstverständlich halten und den viele auf ihrer Nasenspitze tragen. Die Rede ist von einer Brille. Egal ob sie dabei hilft, das Kleingedruckte zu lesen oder weit in die Ferne zu blicken, Brillen sind unverzichtbar. Aber für mehr als 700 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, vor allem natürlich in Entwicklungsländern und Staaten der Dritten Welt, sind sie ein wahres Luxusgut, das sie sich nicht leisten können. Das ist nicht einfach nur eine Unannehmlichkeit: Die mangelnde Möglichkeit gut zu sehen hat zur Konsequenz, dass Schüler Probleme in der Schule haben und Erwachsene unfähig sind zu arbeiten und ihre Familien zu versorgen. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO betragen die weltweiten Einkommensverluste aufgrund dieser Umstände etwa 202 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Darüber hinaus wären 65.000 Augenärzte erforderlich, um die über 700 Millionen Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zu versorgen, deren Zahl mit dem Wachstum der Weltbevölkerung zunehmen wird. Die Vision 2012 beschloss Martin Aufmuth, ein ehemaliger Mathematik- und Physiklehrer aus Deutschland, etwas zu tun, um zu helfen. Er entwickelte leichte, flexible und robuste Brillen, die vor Ort gefertigt, montiert und verkauft werden können. Das Ergebnis ist, dass OneDollarGlasses Millionen Menschen auf der ganzen Welt eine Chance bieten wieder normal zu sehen. Mit Grundkosten, die durch Spenden finanziert werden, ist die OneDollarGlasses Association ein wahrhaftig soziales Unternehmen, das völlig neue Ansätze schafft. Die Organisation hat ein einjähriges Kompetenzkonzept entwickelt, in dem lokale Experten geschult werden, die für jeden Patienten die bestmöglichen Brillengläser finden. Die Materialkosten der Brille betragen nur 1 US-Dollar, und sie werden an Kunden für zwei bis drei Tageslöhne verkauft, wobei die Gewinne vor Ort einbehalten werden. Es ist ein nachhaltiges Modell, das den Menschen nicht nur zum ersten Mal hilft, richtig zu sehen, sondern auch als Grundlage für neue Geschäfts- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Entwicklungsländern dient. Die Herausforderung Verständlicherweise ist das Konzept unglaublich erfolgreich und umfasst rund 300 internationale Freiwillige sowie mehr als 180 Mitarbeiter in acht Ländern sowie schnell wachsende Stakeholder-Gruppen, darunter Partner, Spender und Mitarbeiter. Dieses schnelle Wachstum hat seine eigenen Herausforderungen mit sich gebracht, insbesondere im Hinblick auf die immer komplexer werdenden IT-Anforderungen. Mit der fortschreitenden Vergrößerung der Organisation mussten auch neue regulatorische Verpflichtungen wie die DSGVO erfüllt werden, die kleine Verwaltungsfunktionen erheblich belasten. Es bedarf einer flexiblen, skalierbaren und kostengünstigen Technologielösung, damit die IT-Infrastruktur der wachsenden Nachfrage Schritt hält. Die Realisierung Nach einer umfassenden Marktanalyse entschied sich OneDollarGlasses für Oracle. Basierend auf der Oracle-Datenbank und APEX konnten IT-Experten der OneDollarGlasses Association eine hochgradig angepasste Lösung entwickeln, die speziell für die Anpassung an sich ändernde Anforderungen angefertigt wurde. Heute ist die Oracle-Lösung das Rückgrat der OneDollarGlasses-Verwaltung. Sie umfasst alles: von Kontaktverwaltung über Spenden und Online-Zahlungen; von interner und externer Kommunikation über Veranstaltungsverwaltung; und von einer freiwilligen Organisation bis hin zur Analytik. Bis heute hat OneDollarGlasses rund 170.000 Menschen dabei geholfen, ihre Sehkraft zu verbessern und damit verbundene Chancen zu schaffen. Für Martin Aufmuth, Gründer von OneDollarGlasses, ist dies bereits ein tolles Ergebnis – aber es gibt noch viel zu tun. „Die Oracle-Lösung gewährleistet, dass unsere Organisation auf der sicheren Seite ist, wenn es um die Verwaltung sensibler Daten geht. Darüber hinaus hilft sie uns dabei, unsere Vision zu erreichen, indem wir unsere internen Prozesse stabiler und effizienter machen – ein wichtiger Schritt für eine wachsende Organisation wie unsere.“  

Auf die Frage, was die erste tragbare, individualisierbare Technologie der Welt war, kommen wohl viele verschiedene Antworten zusammen. Die wenigsten werden aber wissen, dass es ein Gegenstand ist,...

Thought Leadership

Der Kampf um die IT-Souveränität von Unternehmen im Jahr 2019

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle 2018 war das Jahr aufstrebender Technologien: Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung, Big Data und Blockchain waren in aller Munde und viele Steine wurden bereits aus dem Weg geräumt. Nun hat das Jahr 2019 begonnen und es stellt sich die Frage: Welche Technologien werden sich in diesem Jahr weiter etablieren? Hier sind unsere Vorhersagen. Künstliche Intelligenz, Stealth Adoption Künstliche Intelligenz ist von entscheidender Bedeutung – aber nur, wenn Unternehmen diese Technologie verstehen und wissen, wie sie innerhalb der Unternehmensgrenzen eingesetzt werden kann. Ovums „ICT Enterprise Insights Survey“ geht davon aus, dass 60 Prozent der Unternehmen 2019 eine unternehmensweite Strategie für KI haben werden. Viele Unternehmen suchen nach praktischen Wegen, um KI in das Unternehmen zu integrieren. Ein Schlüsselpfad wird darin bestehen, KI in die Unternehmensanwendungen zu integrieren. Laut Expertenschätzung werden 2019 weltweit mehr Daten generiert als jemals zuvor. Unternehmen sind bereits heute mit der Herausforderung konfrontiert, diese Daten intelligent zu nutzen, um Prozesse zu definieren, schneller und effizienter verlässliche Erkenntnisse zu gewinnen und flexibler arbeiten zu können. Dabei kann KI gute Dienste leisten. Statt sich vor dem „Aufstieg der Roboter“ zu fürchten, sollten sich Unternehmen damit beschäftigen, wie sie KI sinnvoll in ihre Infrastruktur einbinden. Erste Auswirkungen die sich durch den Einsatz von KI ergeben, zeigen sich bereits in Back-Office-Anwendungen, die sich durch innovative Frontends und ihren Beitrag zur Automatisierung verändern. Mit Blick auf die Zukunft wird sich diese Transformation weiterverbreiten. Verdoppelung der Produktivität Einer der wichtigsten Treiber für die KI-Einführung ist deren immense Kraft zur Steigerung der Produktivität und Effizienz von Menschen. Eine kürzlich von Oracle durchgeführte Umfrage unter internationalen Entscheidungsträgern ergab, dass bereits 42 Prozent auf KI-Technologie setzen, um die Effizienz in ihrem Unternehmen zu verbessern. Durch die ständigen Verbesserungen der kognitiven KI-Funktionen werden diese Verbesserungen mittelfristig noch größer. Kunden wie der spanische Fußballklub RCD Espanyol haben sich für die Nutzung von KI entschieden, um die Produktivität ihrer Finanzabteilung zu steigern. Sie sind darauf angewiesen, schnell Geschäftsentscheidungen zu treffen, die keinen menschlichen Input erfordern. Mit Blick auf die Zukunft lässt sich prognostizieren, dass bis 2025 im Vergleich zu heutigen Betriebsabläufen durch den Einsatz von KI Produktivitätssteigerungen von bis zu 50 Prozent möglich sind. Daher kann man mit Fug und Recht von einer Transformation sprechen. Autonome IT-Umgebungen werden selbstverständlich Gartner prognostiziert, dass bis 2022 etwa 90 Prozent der Entscheidungsträger Informationen explizit als unternehmenskritischen Faktor nennen werden, wodurch Datenanalysen künftig zu einer wichtigen Kompetenz werden. Da die derzeit verfügbaren Datenmengen für den Menschen zu groß sind, ist ein neuer Ansatz bei deren Verarbeitung und Analyse erforderlich. Vor allem, wenn sie es mit ihren Investitionen in Technologien wie KI oder IoT (Internet of Things) ernst meinen. Was wäre, wenn die komplexen Datenverwaltungssysteme, die Daten in Erkenntnisse umwandeln, als selbstfahrende, selbstreparierende und selbstsichernde autonome Systeme gelten können. Oracle hat mit der autonomen Datenbank einen großen Schritt in der Automatisierung unternommen. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der Unternehmen ähnliche Funktionen künftig für jeden Aspekt des Datenmanagements nutzen wird. Der Automatisierung kommt im Geschäftsalltag immer größere Bedeutung zu. Ein Beispiel sind Routineaufgaben, von denen sich rund 70 Prozent vollständig automatisieren lassen. So können Unternehmen ihre Teams entlasten und stattdessen gezielt für Innovationsthemen einsetzen. Inzwischen müssen auch viele Aufgaben in Bezug auf IT-Sicherheit automatisiert werden, da die Anzahl der sicherheitsrelevanten Ereignisse dramatisch ansteigen wird. Der „Cloud Adoption and Risk Report 2019“ von McAfee zeigt zwar, dass ein durchschnittliches Unternehmen nur eines von 100 Millionen Ereignissen als Bedrohung empfinden wird. Angesichts des hohen Volumens wird es jedoch ohne Automatisierung unmöglich sein, die Nadel im Heuhaufen zu finden. Darüber hinaus werden die Customer Experience und die Automatisierung künftig Hand in Hand gehen. 70 Prozent der Kundeninteraktionen werden automatisiert. Chatbots, die KI-Funktion nutzen, führen zu einer neuen Ära des Kundenerlebnisses. Bereits heute nutzen 89 Prozent der Menschen Voice Assistants für den Kundenservice. 69 Prozent der Kundenservice-Funktionen der Unternehmen nutzen Chatbots. Dieser Trend wird sich zunehmend von einem „nice to have“ zu einer grundlegenden Kundenerwartung in fast allen Märkten entwickeln. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass 85 Prozent aller Interaktionen automatisiert sein werden. Blockchain wird zum Eckpfeiler des Vertrauens Im Jahr 2019 werden die bislang wie siamesische Zwillinge behandelten IT-Themen Blockchain und Bitcoin getrennt. Die Erkenntnis, dass Blockchain weit mehr kann als Geldgeschäfte zu validieren, wird auch die Skepsis gegenüber der Technologie verringern und Vertrauen schaffen. Schon heute werden Blockchains dazu verwendet, um die ethische Produktion von nativem Olivenöl zu zertifizieren, die Nutzung der Sonnenenergie zu verfolgen und eine einzige Quelle der Wahrheit in die Dokumentationsprozesse einzubringen, die etwa die weltweite Schifffahrtsindustrie stützen. Es ist zu erwarten, dass die Vielfalt der Anwendungsfälle rasant ansteigen wird: Von der Überprüfung der Echtheit von Edelsteinen über die Ermittlung der Quelle von Lebensmittelverunreinigungen bis hin zur Bestätigung, dass Arzneimittel gemäß den strengen Branchenvorschriften hergestellt werden. Genauso wie die Künstliche Intelligenz wird sich auch die Blockchain-Technologie immer stärker in das Tagesgeschäft einschleichen, da sie ebenfalls in Geschäftsanwendungen integriert wird. Vom Hype zur Realität 2019 wird das Jahr, in dem einige der großen Modewörter der IT-Branche vom Hype zur Realität werden. Allerdings können sie sich nur dann als wertvoll erweisen, wenn sie echte Wirkung erzielen. Vorbei sind die Zeiten, in denen KI oder Blockchain als separate Einheiten in der Infrastruktur betrachtet wurde. Stattdessen müssen sie in Unternehmensanwendungen integriert werden, um ihren wirklichen Nutzen zu realisieren. Was Unternehmen also brauchen, ist ein solider Partner, der die Stärken der vorhandenen Technologien ausspielen und so ihren Wert steigern kann. Es wird eine vollständig integrierte Cloud benötigt, um Kontrolle, Sicherheit und Innovation an einem Ort zu vereinen, sodass Unternehmen ihre Anwendungen in der Cloud unabhängig von der Arbeitslast oder zukünftigen Trends auch über 2019 hinaus betreiben können. Denn nur so haben sie die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen zu liefern, die sie agil und wettbewerbsfähig halten. Oracle ist ein Platinum-Sponsor auf dem Blockchain-Summit am 26.03.2019 in Frankfurt! Mehr Informationen hier: https://www.blockchainsummitfrankfurt.com/  

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle 2018 war das Jahr aufstrebender Technologien: Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung, Big Data und Blockchain waren in...

News

Christoph Heiming übernimmt die Verantwortung für das Deutsche Oracle Partnergeschäft

München, 04. Februar 2019 – Oracle erweitert das Country Leadership Team in Deutschland um Christoph Heiming, der als „Senior Director Alliances & Channels Germany“ zukünftig das Partnergeschäft verantwortet. Zu den Kernaufgaben des erfahrenen IT-Managers gehört die Weiterentwicklung von Oracles Cloud-Plattform bei den verschiedenen Partnerbereichen und strategischen Allianzen. Christoph Heiming verfügt aus seinen früheren Führungspositionen bei IBM und Microsoft über einen starken Hintergrund im Bereich Digitalisierung sowie direktes- und indirektes Vertriebs-Know-how. Insbesondere seine Fähigkeit und Erfahrung, bestehende Geschäftsmodelle in die digitalisierte Welt zu transformieren, soll den Oracle-Partnern Vorteile verschaffen. Mit Investitionen in das Oracle-Partner-Ökosystem sollen Kunden noch mehr vom Wert der Oracle-Technologieplattform profitieren können. In seiner neuen Rolle möchte Christoph Heiming das gemeinsame Geschäft zwischen Partnern und Oracle weiterentwickeln. „Ich freue mich auf echte Partnerschaften zwischen Menschen und Organisationen“, beschreibt Heiming. „Ich möchte die ganze Bandbreite der Oracle Technologie zusammen mit den Partnern in den Markt bringen. Daneben sehe ich die Rolle meines Teams bei der Entwicklung bestehender Partnerschaften sowie dem Aufbau neuer Partnerschaften auf der Grundlage vertrauenswürdiger Beziehungen. Zusammen mit unseren wichtigsten Partnern sind wir in der Lage, den Kunden die höchste Qualität zu bieten“, so Christoph Heiming weiter.    

München, 04. Februar 2019 – Oracle erweitert das Country Leadership Team in Deutschland um Christoph Heiming, der als „Senior Director Alliances & Channels Germany“ zukünftig das Partnergeschäft...

HCM

Wie das IoT Kunden mehr Freiheiten gibt

Es gibt eine verwirrende Vielzahl neuer unverzichtbarer Marketingtechnologien, darunter KI, Machine Learning und das Internet der Dinge (im Englischen: Internet of Things; IoT). Aber was leisten sie eigentlich – für Sie? Die Antwort ist entscheidend für jedes Unternehmen, das das ultimative Kundenerlebnis bieten möchte. Das IoT ist die App des Internets in der physischen Welt und nicht auf die Online-Welt. Es ist wahrscheinlich am sichtbarsten in den Apps, mit denen wir unsere Heizung und unser Licht vom Sofa, vom Auto oder sogar von einem anderen Kontinent aus einschalten können. Aber das IoT kann so viel mehr und das ist der Grund, warum es so eng mit dem Kundenerlebnis verknüpft ist. Wie sieht das aus? Ein aktueller Artikel im Forbes Magazine sagt: „Durch das IoT müssen Kunden weniger in der Schlange stehen und erleben mehr ... Was vorher umständlich war, ist jetzt ein nahtloses und persönliches Erlebnis.“ So weit die Theorie – und sie klingt überzeugend – aber was ist mit der Umsetzung in der realen Welt? Hier ist nur ein Beispiel dafür, wie ein Unternehmen das Kundenerlebnis durch das IoT wirklich verändert hat. Die globale Hotelgruppe Melia Hotels International plante mehrere Resorts mit verschiedenen Themen, zwischen denen sich die Gäste einfach bewegen können sollten. Die Herausforderung dabei war, dies umzusetzen, ohne dass die Gäste auf künstliche Grenzen trafen. In der Zusammenarbeit mit Oracle entwickelte die Hotelgruppe ein IoT-basiertes smartes Armband. Es war ein durchschlagender Erfolg. Das Armband ermöglicht den Kunden den schlüsselfreien Zugang, bargeldloses Zahlen im Restaurant und Supermarkt sowie verschiedene Aktivitäten, für die sie sich nicht anstellen müssen. Darüber hinaus kann die Hotelgruppe durch die geschickte Nutzung der Daten dem Kunden persönliche Empfehlungen, Rabatte und Angebote bieten. Sie wissen, wann und wie Kunden Einrichtungen nutzen, und können so die Nachfrage besser steuern, was auch die Sicherheit erhöht – durch das Armband lässt sich jeder Gast im Notfall orten. Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie das IoT die Macht in die Hände der Kunden legt – Voraussetzung dafür ist ein Unternehmen, das immer zuhört und sich an ihre Bedürfnisse anpasst. Alles läuft automatisch, sicher und nahtlos ab.  Erfahren Sie mehr darüber, was Führungskräfte über die Zukunft der neuen Technologien denken, und lesen Sie hier unseren Bericht.

Es gibt eine verwirrende Vielzahl neuer unverzichtbarer Marketingtechnologien, darunter KI, Machine Learning und das Internet der Dinge (im Englischen: Internet of Things; IoT). Aber was leisten sie...

HCM

Von Silos zu vernetzten Teams

Ihre Abteilungen sollen mehr miteinander kooperieren? Mangelnde Zusammenarbeit kann alles verlangsamen, von der täglichen Arbeit bis hin zu Großprojekten. Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn die Mitarbeiter digitale Möglichkeiten hätten, sich zu vernetzen und mit Personen außerhalb ihrer Abteilung zusammenzuarbeiten? Die digitale Unternehmensstudie von MIT Sloan Management Review und Deloitte Digital aus dem letzten Jahr lieferte ein interessantes Ergebnis: Je mehr ein Unternehmen auf digitale Technologien setzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es in funktionsübergreifenden Teams organisiert ist. Projekte werden von speziell dafür geschaffenen Gruppen und nicht von Abteilungen übernommen. Für jedes Projekt ein neues Team aufzustellen ist keine leichte Aufgabe, aber das ist eine Herausforderung für die Personalabteilung. Mit einem Human Capital Management (HCM)-System, das durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützt wird, lassen sich Teams einfacher und effektiver zusammenstellen und Unternehmensprozesse klar definieren. Das ideale Team: Mit Daten zur Entwicklung, beruflichem Werdegang und persönlichen Kompetenzen können Sie die richtigen Mitarbeiter aus dem gesamten Unternehmen finden, die über die Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, um das perfekte Projektteam zu bilden. Und Sie können ihre Verfügbarkeit sehen, was auch das Ressourcenmanagement intelligenter macht. Intelligente Entwicklung: Selbstgesteuerte Schulungsprogramme helfen den Mitarbeitern, ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiter auszubilden, mit automatisierten Erinnerungen, die sie motivieren und Kompetenzen vorschlagen, die gebraucht werden. Darüber hinaus ist es für die Personalabteilung einfach, Mitarbeiter mit gemeinsamen Weiterbildungsanforderungen für intelligentere Schulungen zu gruppieren. Anforderungen antizipieren: Kompetenzlücken proaktiv überwachen, bevor sie zu einem Problem werden, mit Empfehlungen für Schulungen oder dem Rekrutieren von neuen Mitarbeitern basierend auf den Geschäftsanforderungen. Und wenn Sie neue Mitarbeiter einstellen müssen, finden Sie mithilfe von Chatbots schnell die idealen Kandidaten, die die zeitaufwendigen frühen Phasen der Rekrutierung übernehmen. Teams, die Ziele erreichen Ein teambasierter Ansatz vereint unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen, vermeidet Abteilungssilos, ist agil (da Teams schnell gebildet und aufgelöst werden) und ermöglicht es, Ideen zu testen und schnell anzupassen. Und das ist alles möglich, weil Entscheidungen auf Teamebene und nicht über eine lange Genehmigungshierarchie getroffen werden können. HR-Führungskräfte können sicherstellen, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, den teambasierten Ansatz zu verfolgen, den es braucht, um intelligent, agil und so zu arbeiten, dass Mitarbeiter motiviert und gefördert werden. Und wenn sich Projekte weiterentwickeln und Ziele sich ändern, können sie schnell neue Teammitglieder finden, die die Kompetenzen, Erfahrungen und Verfügbarkeit mitbringen, um Lücken zu schließen – und sogar vorausschauend auf zukünftige Anforderungen reagieren. Aber das hängt alles von den Erkenntnissen über die Mitarbeiter und den intelligenten Systemen ab, die diese Einblicke skalierbar machen. Unser neuer Bericht untersucht umfassend, wie Führungskräfte über neue Technologien denken und sie implementieren.

Ihre Abteilungen sollen mehr miteinander kooperieren? Mangelnde Zusammenarbeit kann alles verlangsamen, von der täglichen Arbeit bis hin zu Großprojekten. Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn die...

Finanzwirtschaft

Wie das Finanzwesen zum Hüter von Innovationen wurde

„Agilität“ ist heutzutage ein beliebtes Schlagwort. Denn Agilität ist ein grundlegender Bestandteil von Innovationen. Innovative Unternehmen bewegen sich schnell und können die Richtung ändern. Dafür müssen sie auf die erforderlichen Ressourcen zugreifen können; und zwar im entscheidenden Moment. Mit anderen Worten: Innovative Unternehmen sind auf ein erstklassiges, agiles Finanzteam angewiesen. Die Finanzabteilung überwacht die Ressourcen und Möglichkeiten eines Unternehmens. Von optimierten Vereinbarungen mit Lieferanten bis hin zur Zuweisung und Priorisierung von Mitteln können sie dazu beitragen, ein Innovationsvorhaben ohne Hindernisse zum Erfolg zu führen. Und viele Unternehmen entwickeln ihre Finanzabteilung bereits weiter, um dazu in der Lage zu sein. Unsere neueste Studie zeigt, dass 72 % aller Finanzexperten Innovation im Rahmen des Änderungsmanagements anstreben – und 65 % handeln bereits danach. Doch obwohl sich zwei Drittel der Experten dafür einsetzen, ihr Unternehmen bei der Anpassung zu unterstützen, stellt sich die Frage, ob es lediglich darum geht, einen Haken auf der To-Do-Liste zu setzen. Oder ob ein größerer Wandel in der Beziehung zwischen Finanzteams und Innovation dahintersteckt. Neue Denkweisen Glaubt man dem Klischee, dann verlangen Finanzteams für jeden ausgegebenen Cent gleich mehrere Rechtfertigungsgründe. Man könnte deshalb vermuten, dass die Finanzabteilung Agilität und Innovation eher ausbremst. Aber das ist nicht der Fall. Wenn es um die Hürden bei der Markteinführung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung geht, geben nur 7 % der IT-, HR- und Marketingfachleute an, unter Druck zu stehen, eine Rendite erzielen zu müssen – und sind damit das Schlusslicht in unserer Befragung. Darüber hinaus gehen bestimmt viele von uns davon aus, dass der erzielte Umsatz die wichtigste Kennzahl zur Erfassung des Fortschritts darstellt. Doch 52 % aller Führungskräfte im Finanzbereich führen stattdessen das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit als wichtigsten Indikator an. Das eigentliche Umsatzwachstum liegt auf dem zweiten Platz, zusammen mit der Produktivität der Mitarbeiter und der Datenqualität. Diese Veränderungen im traditionellen Bild der Finanzteams deuten darauf hin, dass sie tatsächlich gut positioniert sind, um die Agilität zu unterstützen, die für Innovationen notwendig ist. Doch Innovation beruht nicht nur auf Agilität. Vielmehr hängt sie von den richtigen Erkenntnissen für bessere Entscheidungen ab, von den passenden Werkzeugen, um handlungsfähig zu sein und einer Unternehmenskultur, die Innovationen langfristig fördert. Auf die Frage nach den wichtigsten Verhaltensweisen, die die Innovationskultur ihrer Organisation unterstützen, wählten die Finanzexperten das Engagement des Führungsteams, eine klar definierte Strategie und eindeutige Aufgabenbereiche sowie eine klar definierte Vision. Die Grundlagen für Innovationen innerhalb der Finanzfunktion existieren also, aber es besteht noch immer Bedarf nach mehr Klarheit und Führung durch das Senior Management. Doch unabhängig von dieser Führung sind die Finanzteams offenbar bereit, Innovationen zu ermöglichen. Um mehr darüber zu erfahren, wie sie dies tun, lesen Sie hier unseren vollständigen Innovationsbericht.

„Agilität“ ist heutzutage ein beliebtes Schlagwort. Denn Agilität ist ein grundlegender Bestandteil von Innovationen. Innovative Unternehmen bewegen sich schnell und können die Richtung ändern. Dafür...

IT Management

Automatisierung und die Herausforderung der Vielfalt

Automatisierung ist ein zentraler Schlüsselfaktor für IT-Führungskräfte, die Zeit und Ressourcen sparen wollen. Aber: die IT muss sich mit der Vielfalt der Automatisierungsprojekte auseinandersetzen und eine Strategie entwickeln, wie sie dem Rest des Unternehmens ihren Wert präsentieren kann. Zugleich ist eine Strategie erforderlich, wie die Vorteile dieser neuesten Technologie für die eigene Abteilung optimal nutzbar gemacht werden kann. Jedes Automatisierungsprojekt ist anders, je nach Mitarbeiter, Prozess, Abteilung und Organisation – insbesondere wenn die Automatisierung mit menschlicher Arbeit kombiniert werden soll. Die richtige Vorbereitung bzw. Kategorisierung ist unerlässlich, auch weil mehr Implementierungen für das gesamte Unternehmen angefordert werden. Kategorien der Automatisierung Wir haben den Analysten und Berater Neil Ward-Dutton zu Automatisierungsprojekten befragt, und er hat drei Arten von Arbeit genannt, die die Automatisierung in unterschiedlichem Maße nutzen können: Beschreibend – Routinearbeit, die auf Regeln basiert. Dazu gehören einfache Kundenanfragen oder Interaktionen mit Lieferanten. Transaktionen – Arbeit, die auf einem definierbaren Prozess basiert, aber immer noch menschlichen Einsatz erfordert, um sie abzuschließen (z. B. Customer Onboarding). Explorativ - wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, aber nicht, was im Voraus getan werden muss. Mit anderen Worten, eine Ermittlungsarbeit, die in der Regel auf Menschen mit spezifischer Ausbildung angewiesen ist – wie z.B. Beschwerdemanagement. Bei jedem Projekt, das sich anhand eines dieser drei allgemeinen Typen kategorisieren lässt, kann jedes Unternehmen eine Template-Architektur für dieses Projekt erstellen. Diese könnte dann in einem ersten Schritt als Grundlage für alle Automatisierungsprojekte und abteilungsübergreifend verwendet werden. Das Ergebnis ist eine schnellere und effizientere Bereitstellung. Die optimale Nutzung Mehr Automatisierung bedeutet mehr Daten. Das mag offensichtlich erscheinen, aber vielleicht nur für IT-Teams und diejenigen, die täglich mit Daten arbeiten. Der Vorteil liegt aber darin: Durch automatisierte Prozesse, die Daten erzeugen, werden dem Unternehmen Einblicke in Echtzeit ermöglicht – von Rechnungsmustern über Online-Produkttrends bis hin zur Betrugserkennung. Wenn man dies den Geschäftsbereichen klar macht, wird der wahre Wert der Automatisierung deutlich, ebenso die Anforderungen des Projekts. Schließlich könnten Echtzeitdaten durch Analyse- oder Datenvisualisierungstools zugeführt werden, um die Art von „Live-Einblicken“ zu schaffen, die es bisher so nicht gab. Und das bedeutet schnellere, bessere Entscheidungen, die den Teams helfen, ihrer Arbeit eine neue Qualität zu verleihen. Die unmittelbaren Vorteile nutzen Die Vorteile sind vermutlich am spannendsten für die IT-Abteilung, denn bald werden Automatisierungs- und KI-Technologien in die eigentlichen Tools für Architektur und Entwicklung integriert sein. Für Entwickler könnte es sich um ei nen KI-Assistenten handeln, der Möglichkeiten zur Anbindung von Datenbanken vorschlägt, oder automatische Vorhersagen über mögliche Probleme macht, basierend auf aktuellen Versionen von Produkten oder Entwicklungstools. Auf jeden Fall wird die Produktivität gesteigert, sodass sich die Mitarbeiter darauf konzentrieren können, einen Mehrwert zu erzeugen und weitere Aufgaben hinzuzufügen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie neue Technologien von den Entscheidungsträgern in Unternehmen eingeschätzt werden, lesen Sie unseren neuesten Bericht.

Automatisierung ist ein zentraler Schlüsselfaktor für IT-Führungskräfte, die Zeit und Ressourcen sparen wollen. Aber: die IT muss sich mit der Vielfalt der Automatisierungsprojekte auseinandersetzen und...

Cloud

SAP’s Slipped Goals Have Businesses Looking for Alternatives

By Aaron Ricadela In Europe’s top automotive market, a huge exporter of cars, the trade magazine Automotive IT in December noted SAP is offering more services for so-called connected cars, including software to help drivers find parking spaces and pay for petrol. The magazine argues though that SAP systems have become highly complex and led to high-profile projects that have fallen short. Automotive IT cites the well-known example of German grocery chain Lidl, which a few years ago was touting a new inventory management system from SAP (the acronym is pronounced like “Elvis” in German) that would arm it for future expansion. Last year, Lidl gave up on the project after a reported investment of 500 million euros ($570 million), citing high costs and missed goals. Deutsche Post DHL, the German national mail service and delivery service, three years ago took a 345 million euro write-off on a failed SAP upgrade, tanking quarterly profit. The trade magazine cites a study by the consultancy Resulting Ltd., which sells software to manage SAP installation projects. It found more than half of SAP projects run over budget and only a third reached their stated business goals. Code that’s extensively customized by businesses may be part of the problem, Automotive IT reports. In contrast, the magazine applauds Oracle’s cloud data security, achieved partly by its practice of isolating its cloud-computing code from customers’ own production software.  “How relevant SAP will be in the future in the ERP market will be decided in the cloud,” said Gartner analyst Massimo Pezzini. (There’s an English version of the article on Automotive IT’s website). Oracle is trying to take advantage of a multi-year SAP transition aimed at persuading its installed base of ERP customers to move to its S/4 Hana suite and the underlying Hana database.  It’s a big upgrade with serious disincentives within a few years to staying on older SAP technology, and businesses are considering moving some ERP applications to another vendor because of costs and support concerns. The German press is picking up on the theme. Business weekly WirtschaftsWoche reported last month that gummy bear maker Haribo produced a quarter less of its popular Gold Bears candy than in previous years because of new software from SAP that hindered the company’s logistics. Supermarkets couldn’t stock shelves with the treat as a result, the magazine wrote. Wirtschaftswoche also cited the stories of other German companies that have encountered SAP project problems including Lidl, Deutsche Post, mail-order house Otto Group, and Deutsche Bank. One customer problem could be considered a hiccup, but so many may point to underlying technical and implementation challenges that are more deep rooted.  

By Aaron Ricadela In Europe’s top automotive market, a huge exporter of cars, the trade magazine Automotive IT in December noted SAP is offering more services for so-called connected cars,...

Cloud

IT-Sicherheit hat höchste Priorität für Unternehmen

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA Die Datensicherheit übertrifft deutlich andere hochkarätige IT-Entwicklungen als das größte Technologiethema. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 4.000 internationalen Top-Entscheidern, die im Auftrag von Oracle zu Technologietrends befragt wurden, mit denen Unternehmen in naher Zukunft konfrontiert sein werden. 86 Prozent der befragten Führungskräfte bewerteten Cloud Security als das wichtigste aktuelle technische Thema, das die Rentabilität ihrer Unternehmen beeinflussen wird, gefolgt von autonomen Datenbanken (78 Prozent) und Künstlicher Intelligenz (KI; 75 Prozent). Trotz des anhaltenden Branchen- und Medienschwerpunkts auf IoT (Internet of Things), Blockchain und Chatbots bewerteten die Wirtschaftsführer diese im Ranking der wichtigsten Technologien deutlich schlechter (IoT mit 70 Prozent, Blockchain 66 Prozent und Chatbots 57 Prozent). Geht es um Technologien, die nach Überzeugung der befragten Unternehmen in naher Zukunft am ehesten revolutionieren werden, steht die Cloud-Sicherheit ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von autonomen Datenbanken. 59 Prozent der Unternehmensführer glauben, dass sie in drei Jahren auf Cloud-Sicherheit angewiesen sein werden. 42 Prozent gehen davon aus, dass sie bis 2021 auf autonome Datenbanken angewiesen sein werden und setzen auf diese Technologie, um die Effizienz zu verbessern und menschliche Fehler zu minimieren. Cloud-Sicherheit in Deutschland Top-Thema In Deutschland wurden 200 Firmenvertreter befragt, die in der Mehrzahl zur IT-Abteilung zu rechnen sind (59,5 Prozent). Bei den Unternehmen stellen Anbieter von Financial Services mit 19 Prozent den größten Anteil, gefolgt von IT-Unternehmen (16,5 Prozent) und dem produzierenden Gewerbe (15 Prozent). Bei den als wichtig eingestuften Themen macht die Cloud-Sicherheit mit 66,5 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennungen waren möglich) das Rennen. Auf den Plätzen landeten KI (65 Prozent), IoT (59,5 Prozent), Blockchain (49,5 Prozent) sowie Autonome Datenbanken (41 Prozent). Konzentration auf Datensicherheit „Unternehmen wissen, dass Sicherheit eine existenzielle Bedrohung ist. Alles andere baut auf diesem Fundament auf", so Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA. Es habe zwar ein enormes Medieninteresse an Technologien wie KI, Blockchain und Co. gegeben, aber im Rahmen der Umfrage zeigte sich, dass sich die Branchenführer am stärksten auf die grundlegende Frage der Datensicherheit konzentrieren. Die Umfrage, die sich ausschließlich auf führende Unternehmen in 21 Schlüsselmärkten außerhalb der Vereinigten Staaten konzentrierte, ergab auch deutliche globale Unterschiede zwischen den Ländern, was die Akzeptanz neuer Technologien betrifft. So werden Indien, Thailand und die VAE (Vereinigte Arabische Emirate) als Pioniere bei der Einführung von Transformationstechnologien hervorgehoben. Indiens Position als internationaler Technologieführer wird außerdem durch die hohe Akzeptanz neuer Technologien wie KI und IoT gestärkt. Die VAE sind Marktführer bei der Implementierung neuer Technologien, was auch durch den beeindruckenden Einsatz von Blockchain-Technologie deutlich wird. Es besteht ein erhebliches Interesse der VAE-Regierung, was dazu geführt hat, dass die Technologie in der Regierung, im privaten Sektor und an der Abu Dhabi Securities Exchange (ADX) eingesetzt wird. Hohes Interesse an Blockchain-Technologie – geringer Umsetzungsgrad Trotz des Medienspektakels hat die Blockchain Europa weitgehend geteilt: Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien weisen eine Verzögerung bei der Einführung dieser Technologie auf. Anders, als in den Niederlanden und Australien, überwiegt das Interesse an Blockchain bei weitem die Umsetzung. „Länder, die nur langsam neue Technologien anwenden, sollten trotzdem sicherstellen, dass in diesen Bereichen investiert wird", sagte Schlabschi. „Es wird interessant sein zu beobachten, wie Lösungen wie KI und Blockchain im kommenden Jahr in verschiedenen Märkten eingesetzt werden." Insgesamt sind die Unternehmensführer mehr an Technologien interessiert, mit denen sich die Effizienz verbessern lässt. Obwohl das Zukunftspotenzial der in der Diskussion stehenden Technologien erkannt wird, sind die Entscheidungsträger auf der Suche nach eine Technologie, die Cyber-Sicherheit und Datenprobleme sofort löst. Befragte aus allen 21 berücksichtigten Ländern wünschen sich den zügigen Einsatz neuer Technologien. Mehr Investitionen und ein kohärenter Ansatz des öffentlichen und privaten Sektors sind jedoch erforderlich, um die erheblichen Unterschiede zwischen der wahrgenommenen Bedeutung und der Umsetzung neuer Technologien auszugleichen.  

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA Die Datensicherheit übertrifft deutlich andere hochkarätige IT-Entwicklungen als das größte Technologiethema. So lautet das Ergebnis...

Cloud

Recruiting bewerbertauglich machen mit LogOn Consulting

Nicht mehr und nicht weniger als das Recruitment wollen die Verantwortlichen bei LogOn Consulting verändern. Für dieses Ziel hatten sie exakt formulierte Anforderungen an die notwendige IT-Ausstattung. Bei der Entscheidung für Oracle stand schließlich die Möglichkeit zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Vordergrund. Und das Vertrauen in den seriösen Umgang mit personenbezogen und vertraulichen Daten. Seit 2014 auf dem Markt aktiv, ist LogOn Consulting angetreten, um das Recruiting bewerbertauglich zu machen. „Recruiting funktioniert derzeit nicht wirklich gut“, beschreibt Peter Kolb, Geschäftsführer von LogOn Consulting die aktuelle Situation. „Die Digitalisierung muss endlich Einzug halten, Prozesse modernisiert, nutzerfreundlich und fit für die Zukunft gemacht werden“. Ziel von LogOn sei es, das bisher bei Job-Portalen übliche Ausfüllen von Formularen zugunsten des einfachen Hochladens einer Stellenanzeige oder eines Lebenslaufs zu eliminieren. „Wir wollen den Bewerber wieder zum Besitzer seiner eigenen Daten machen“, so Kolb weiter. Dabei wird der bisher bekannte Prozess der Mitarbeitersuche im Prinzip umgekehrt. Soll heißen: Statt nach Stichwörtern zu suchen, wird die Anzeige eines Unternehmens profiliert und anschließend Kandidaten mit einem dazu passenden Profil gesucht. Als Beispiel nennt Peter Kolb ein Unternehmen, das via Monster oder LinkedIn auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist. „Wir durchforsten dann das Internet nach passenden Kandidaten, recherchieren Vorerfahrungen und stellen am nächsten Morgen eine Liste geeigneter Personen zur Verfügung“, so Kolb. Die erstellten Profile beinhalten beispielsweise auch persönliche Interessen sowie die Motivation für eine Jobsuche. „Dabei verwenden wir keine Meta-Crawler“, so Kolb weiter. „Ausgehend von einer Filterung und semantischen Aufbereitung der für das Recruiting relevanten Informationen, erstellt unsere Software nach einer Content-Context-Analyse für Stelle und Kandidat Profile über Kompetenzen, Tätigkeiten, Hard und Soft Skills bis hin zu Motivationen.“ Über eine Plausibilitätskontrolle werden die gemachten Angaben verifiziert. Eine automatische Ansprache des potenziell neuen Mitarbeiters sei zwar technisch möglich, aber durch die DSGVO verboten. Neue Chancen für Arbeitgeber und -nehmer Momentan bilden noch geschriebene Lebensläufe und Bewerbungsschreiben die Basis – aber nicht mehr lange, denn noch in diesem Jahr wird ein sprachbasiertes System von LogOn online gehen. „Jobsuchende müssen dann keine Fähigkeiten mehr beschreiben, sondern können mit dem System reden, auf Fragen antworten. Diese werden individuell und dynamisch aus dem Gespräch und der Situation ermittelt“, erläutert Peter Kolb. „Und das nicht nur in allen zwölf westeuropäischen Sprachen.“ Dafür wird eine große Rechnerleistung benötigt, die über die Oracle Cloud zur Verfügung steht. Dass auf Basis der bekannten Kenntnisse eines Bewerbers nach einer passenden Aufgabenbeschreibung gesucht wird, der Recruiting-Prozess quasi umgekehrt wird, hat für Peter Kolb Auswirkungen auf das Personalmanagement im Mittelstand – wo die Unternehmen oftmals gar nicht genau wüssten, über welche Skills der ideale Bewerber verfügen sollte. Aber auch für die Einbindung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bieten sich hierüber neue Chancen. „Für einen Migranten ist es leichter seine Fähigkeiten und Kenntnisse in seiner Muttersprache zu erklären“, führt Peter Kolb aus. In seinen Aktivitäten war LogOn zunächst auf Deutschland fokussiert, sämtliche Software wurde in einem regionalen Rechenzentrum gehostet. Mit der Skalierung musste das Setup verändert werden, die Entscheidung der Verlagerung in die Cloud fiel. „Auf Oracle sind wir gekommen, weil das ein Technologieunternehmen ist und noch dazu Erfahrungen mit Unternehmenslösungen hat“, erinnert sich Peter Kolb. Skalierung veränderte das ursprüngliche Setup Produktseitig fiel die Entscheidung für die Oracle Bare Metal Cloud Services (Oracle BMC), die es ermöglichen, Anwendungen in einer hochverfügbaren, leistungsstarken Umgebung bereitzustellen. Die ebenfalls eingesetzte Datenvisualisierung beschreibt die Darstellung abstrakter Informationen in grafischer Form. Sie ermöglicht es, Muster, Trends und Zusammenhänge zu erkennen, die sonst in traditionellen Berichten oder Tabellen unbemerkt bleiben könnten. Als Abrechnungsmodell nutzt LogOn die sogenannten Universal Credits, bei denen in Zusammenarbeit mit dem Vertriebsmitarbeiter die monatliche Nutzung im Voraus skaliert wird, um danach im „Monthly Flex“-Verfahren flexibel abgerechnet zu werden. Der Produktname „Bare Metal“ ist gleichzeitig ein Fakt, der nach Aussage von Peter Kolb für Oracle spricht. „Oracle arbeitet wie wir, nah am Blech“, erklärt der LogOn-Geschäftsführer. „Wir sind sehr technologisch unterwegs und dazu passt eine Umgebung, auf der wir so arbeiten können, wie auf lokalen Servern.“ Darüber hinaus fühle man sich auch als kleiner Kunde gut betreut. Die nächsten Entwicklungsschritte stehen bereits an. So wird daran gearbeitet, durch den Einsatz von Blockchain-Technologie die Daten von Bewerbern und Unternehmen zu sichern. Es wird auch darüber nachgedacht, jedem Bewerber ein „virtuelles Laufwerk“ für die Speicherung seiner Daten einzurichten. Die Digitalisierung scheint endgültig im Personalmanagement angekommen zu sein.  

Nicht mehr und nicht weniger als das Recruitment wollen die Verantwortlichen bei LogOn Consulting verändern. Für dieses Ziel hatten sie exakt formulierte Anforderungen an die...

CX

3 Tipps wie Ihr Marketing von KI profitiert

Wie wir in unserem letzten Blog gesehen haben, nutzen bereits viele innovative Marketer KI, um Pipelines zu verbessern und immer wieder neue Chancen aufzudecken. Wir haben bereits über das Potenzial und die Anwendungsmöglichkeiten von KI gesprochen – jetzt ist es an der Zeit, sich mit der KI-Implementierung zu beschäftigen. Probleme und Vorteile Das große Potenzial von KI und schnell reifender Technologiensollte sie eigentlich unverzichtbar machen, oder? Falsch. Die Daten von IDC aus dem Jahr 2017 deuten darauf hin, dass 49 % der globalen Unternehmen den Mangel an interner Akzeptanz als eine erhebliche Bedrohung für die Umsetzung ansahen, und dass obwohl 55 % glauben, dass KI innerhalb der nächsten zwei Jahre Auswirkungen auf den Kundenservice haben wird. Es überrascht nicht, dass ein Viertel der Unternehmen Investitionen mit Vorbehalten gegenübersteht. Als Folge davon wird es eine Hauptaufgabe des Marketings sein, KI im eigenen Unternehmen zu vermarkten. Aber das ist für Sie kein Problem – Marketing ist schließlich Ihr Ding! Sie müssen nachweisen, dass Investitionen in KI das Geschäft beleben und sich positiv auf den Gewinn auswirken. KI ist in der Lage, viele wichtige Bereiche zu optimieren: effektivere Akquisition, verbessertes Cross-Selling, höhere Einkaufswerte, eine stärkere Kundenbindung und ein besseres Kundenerlebnis, zufriedenere Mitarbeiter und mehr Effizienz durch Automatisierung – gibt es bessere Argumente? Kultur, Disziplin und Kompetenzen Hier bietet sich Ihnen eine große Chance – mit einem Marketing, das das gesamte Unternehmen von KI überzeugt und in eine innovationsorientierte Zukunft führt. Die erfolgreiche Implementierung von KI wird drei Dinge von Ihnen und Ihrem Unternehmen fordern: Kultur: Hier geht es um die richtige Einstellung und den Wunsch nach Umsetzung. Innovation treibt Ihr Unternehmen voran – ständig auf der Suche nach neuen Wegen, Verbesserungen und Optimierungen. Die Ausschöpfung des gesamten Innovationspotenzials von KI in Ihrem gesamten Unternehmen erfordert eine Kultur der kreativen Freiheit und des ehrgeizigen Experimentierens. Disziplin: Kreativität wird verschwendet, es sei denn, sie existiert in einem disziplinierten Innovationsrahmen, der den ROI nachweisen kann. Den Mitarbeitern steht es frei, das Potenzial von KI auszutesten und neue Ideen zu entwickeln, aber diese müssen überprüft und ständig weiterentwickelt werden, bis aus den besten neue und bessere Geschäftsmethoden werden. Kompetenzen: Sie brauchen die richtigen Mitarbeiter, angemessene Investitionen (sowohl in finanzieller als auch in fachlicher Hinsicht) und Technologie. Ihre Technologie muss ein Werkzeugkasten für Innovationen sein, der Ressourcen wie wiederverwendbare Cloud-Services enthalten könnte, um neue Ideen schnell und effizient auf den Markt zu bringen. Wie bei jeder Technologie erfordert der Weg zur erfolgreichen Einführung den richtigen Partner – das ist der letzte, entscheidende Faktor für den Erfolg. Bei Oracle verfügen wir über die Denkweise, Disziplin, Erfahrung und Ressourcen, die Sie brauchen, um KI optimal zu nutzen und Ihre Kompetenzen als Marketingleiter unter Beweis zu stellen. Machen Sie den entscheidenden Schritt auf dem Weg zum KI-basierten innovativen Marketing.

Wie wir in unserem letzten Blog gesehen haben, nutzen bereits viele innovative Marketer KI, um Pipelines zu verbessern und immer wieder neue Chancen aufzudecken. Wir haben bereits über das Potenzial...

HCM

Smartes Recruiting mit KI

Gut geplant ist halb gewonnen – ein Sprichwort, das bald veraltet sein könnte. Denn durch neue Technologien, und besonders Künstliche Intelligenz, können Unternehmen bald das Ergebnis verschiedener Szenarien vorhersagen, bevor sie überhaupt umgesetzt wurden. Aus HR-Sicht könnten diese Technologien verändern, wie existierende Teammitglieder betreut und neue gefunden werden und wann HR-Maßnahmen eingeleitet werden, um die Mitarbeiterbindung zu optimieren. Laut Deloitte’s Global Human Capital Report von 2018 erkennen bereits 72 % der Führungskräfte, dass KI, Robotik und Automatisierung wichtig sind – aber weniger als ein Drittel (31 %) bereit sind sie einzusetzen. Wie können HR-Teams also KI und prädiktive Analysen tatsächlich nutzen? Erfahren Sie mehr über Ihre Teams Früher überprüften HR-Experten vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich, wie zufrieden die Mitarbeiter waren. Jetzt können Manager und HR-Teams jede Woche die Stimmung und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter mithilfe von Chatbots verfolgen. Sie können sich über den Schulungsfortschritt informieren, um zu sehen, wer im Team an seiner Weiterentwicklung arbeitet und wer die Dinge schleifen lässt. Und sie können in Sekundenschnelle Kompetenzen überprüfen und neue Entwicklungschancen anbieten und so dazu beitragen, dass die Mitarbeiter engagiert bleiben und sich geschätzt fühlen. Anders gesagt können sie dafür sorgen, dass die Mitarbeiterfluktuation möglichst gering bleibt. Mit einem intelligenten Human Capital Management (HCM)-System, das prädiktive Analysen einsetzt, können Manager auf Dutzende von Datensätzen zurückgreifen, um potenzielle Kündigungen von Mitarbeitern vorherzusagen und herauszufinden, was zu tun ist, und dann zu handeln. Und wenn neue Teammitglieder benötigt werden, kann dies auch zu intelligenterem Recruiting führen. Bedürfnisse vorhersagen Durch den Filter der prädiktiven Analyse können Daten der aktuellen Talente Ihnen helfen, herauszufinden, welche Kompetenzen und Personen Sie als Nächstes benötigen. Sie können die Personalplanung weit im Voraus durchführen, die Erfahrung und die Kompetenzen finden, die in einem oder drei Jahren wichtig sind, und die Teams bilden, von denen Sie wissen, dass sie das Unternehmen brauchen wird. Ihr KI-basiertes System könnte auch aufzeigen, wo Sie nach Kandidaten suchen sollten und welche Auswirkungen dies auf das Team haben könnte, dem sie beitreten würden – ganz zu schweigen vom Unternehmen als Ganzes. Es könnte sogar die besten Kandidaten direkt kontaktieren, um einen automatisierten, aber dennoch persönlichen Erstkontakt herzustellen. Die Menschen sind das Unternehmen Die Voraussetzung für diese Erkenntnisse ist eine vollständige Transparenz der Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale aller Mitarbeiter. Das ist seit Langem ein Wunsch der Personalabteilung. Heute können wir dies aufgrund der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten bei der Verwaltung komplexer Daten in der Cloud realisieren. Die Menschen sind das Unternehmen. Neben den erforderlichen Eigenmitteln ist der wichtigste Faktor zur Sicherung des zukünftigen Erfolgs eines Unternehmens das Engagement seiner Mitarbeiter. Die oben beschrieben Möglichkeiten der KI können dabei helfen zu identifizieren, was Ihre Mitarbeiter wirklich wollen, und einzuschätzen, welche Risiken und Chancen es mit sich bringt, wenn Sie ihnen die Position geben, nach der sie streben. Durch den Einsatz von KI und prädiktiver Analytik zum besseren Verständnis der Mitarbeiter können Personalverantwortliche mehr Wert schaffen und Risiken effektiver managen. Aber was denken diese aktuell über KI? Lesen Sie die Ergebnisse unserer neuesten Studie, um das zu erfahren.

Gut geplant ist halb gewonnen – ein Sprichwort, das bald veraltet sein könnte. Denn durch neue Technologien, und besonders Künstliche Intelligenz, können Unternehmen bald das Ergebnis verschiedener...

Finanzwirtschaft

Von Pyramiden zum Diamanten – was Finanzexperten jetzt wissen müssen

Die Finanzfunktion verändert sich. Bis vor Kurzem war das traditionelle Pyramidenmodell durchaus angemessen, aber das Aufkommen neuer Technologien erfordert einen Umbau der Unternehmenstruktur, und zwar buchstäblich. Bisher würden die meisten Finanzfunktionen in etwa so aussehen: Ein CFO an der Spitze, unterstützt durch funktionale Führungskräfte in Bereichen wie Treasury, Reporting, Finanzkontrolle und -planung – alles auf einer Führungsebene. Führungskräfte in ihren Teams teilen Nischenerkenntnisse über Risikomanagement, Leistungsbewertung oder Wertsteigerung. Unter ihnen liefert ein größeres Team von technischen Experten Analysen als Grundlage für diese Erkenntnisse. Und an der Basis arbeiten große Teams, die die Daten sammeln und die grundlegende Verarbeitung und Analyse durchführen. Aber mit den neuen fortschrittlichen Technologien zur automatischen Datenverarbeitung ändert sich das. Wenn ein Unternehmen Systeme wie die Oracle ERP Cloud einsetzt, um einen Großteil der Datenerfassung, -prüfung und -gewinnung zu automatisieren, wird das gesamte Heer an Technikern nicht mehr benötigt. Deshalb hat die Association of International Certified Professional Accountants, die gemeinsame Stimme von AICPA und CIMA, ein neues Modell für die moderne Finanzfunktion definiert. „Ein neues Betriebsmodell für das moderne Finanzwesen bildet sich heraus“, so Peter Simons, stellvertretender technischer Direktor der Association. „Es sollte dem Finanzwesen ermöglichen, die Agilität des Unternehmens besser zu unterstützen.“ Dieses neue Modell ist ein Sechseck – wenn auch oben ein schmaleres als unten. Das Finanzwesen benötigt immer noch Führungskräfte – führende Entscheidungsträger und strategische Einflussnehmer für das gesamte Unternehmen. Aber unter ihnen werden die technischen Experten durch diejenigen mit sozialen Kompetenzen ergänzt, Menschen, die kooperativ und innovativ sind und Einfluss nehmen. Und sie werden zunehmend von den KI-basierten Technologien in ERP-Systemen unterstützt, die ihnen dabei helfen, anderen Funktionen im gesamten Unternehmen zuzuarbeiten und so ihre Arbeitsleistung zu erhöhen. Die Prozesse der Datenverarbeitung und -erfassung werden bereits weniger aufwendig – was sich fortsetzen wird, wenn neue Technologien wie Blockchain, das Internet der Dinge  und Machine Learning (ML) alltäglich werden. Diese Entwicklung wird für einige Mitglieder des Finanzteams unangenehm sein. Die Zusammenstellung genauer Daten und die Gewinnung grundlegender Analysen – zum Beispiel für interne und externe Berichte – sind klar definierte, einfache und leicht überprüfbare Aufgaben. Verfeinerte Analysen zur Generierung von Erkenntnissen, die die Entscheidungen im gesamten Unternehmen beeinflussen, sind viel weniger klar. „Finanzexperten können dazu tendieren, die Bedeutung der Datenintegrität zu stark zu betonen, da dies für das gesetzliche Berichtswesen wichtig ist“, erklärt Simons. „Im Gegensatz kommt es bei der Datenauswertung manchmal nicht auf 100%-ige Genauigkeit an, sondern darauf, Muster oder Zusammenhänge zu entdecken, um festzustellen, ob etwas richtungsweisend ist.“ Dies sind die Gründe für das Wachstum und die Entwicklung der mittleren Ebenen des Modells. Die Association hat dies in einem kürzlich erschienenen Bericht über die sich verändernden Denkweisen und Kompetenzen untersucht, die Finanzleiter in ihren Teams in Zukunft fördern müssen. Die Veränderungen sind klar: von der Sammlung von Wissen zur Interpretation; von der Datenverarbeitung zur Interaktion mit Entscheidungsträgern; von der Bereitstellung grundlegender Antworten bis hin zur Beantwortung anspruchsvoller Fragen. Das spiegelt die breiteren Veränderungen in der Organisationsstruktur wider, die sich von der Pyramide zum Diamanten wandelt, da in jeder Funktion Routineaufgaben automatisiert werden. Und auch weil durch die Cloud verbundene Systeme einen konsistenten, zuverlässigen und zeitnahen Datenstrom für die Teams in den mittleren Ebenen ermöglichen, die durch ihre Analysen Entscheidungen unterstützen. Cloud-basiertes Enterprise Performance Management erleichtert diesen Wandel nicht nur, sondern treibt ihn auch in immer mehr Unternehmen voran. Aber die Finanzführer, die sich diesen Wandel des Modells zu eigen machen, werden im Wettbewerb Vorteile haben, wenn sie in die technologischen Treiber und die neuen Kompetenzen investieren, die in dieser entscheidenden mittleren Ebene benötigt werden. Wenn das Finanzwesen die Flexibilität hat, schnellere, bessere und damit effektivere Analysen und Verknüpfungen im gesamten Unternehmen einzurichten, profitiert das gesamte Unternehmen davon.   Erfahren Sie mehr darüber, wie CFOs zu diesen neuen Brückenbauern werden, und lesen Sie hier unseren neuesten Bericht.

Die Finanzfunktion verändert sich. Bis vor Kurzem war das traditionelle Pyramidenmodell durchaus angemessen, aber das Aufkommen neuer Technologien erfordert einen Umbau der Unternehmenstruktur, und...

IT Management

Blockchain – Ist Ihr Unternehmen wirklich vorbereitet?

Mit dem Schlagwort Blockchain, der cloud-basierten Transaktionsdatenbank, verbindet sich inzwischen eine der gefragtesten aufstrebenden Unternehmenstechnologien. Aber woher wissen Sie, ob Sie vorbereitet sind, Blockchain für Ihr Unternehmen einzusetzen? Blockchains bieten eine geteilte, unveränderliche und sichere Aufzeichnung von Transaktionen in einem Geschäftsnetzwerk. Deshalb steht am Beginn eines Blockchain-Projekts das Engagement in einem Prozess, der über die Grenzen der eigenen Organisation hinausgeht. Es heißt darüber hinaus, sich einem erweiterten Geschäftsnetzwerk anzuschließen oder es sogar zu entwickeln, mit dem Ziel, Prozesse zu verbessern. CargoSmart, ein Anbieter für Softwarelösungen aus Hongkong, hat sein Geschäft aus diesem Blickwinkel überprüft und eine Anwendung entwickelt, die die Komplexität der Dokumentation im globalen Handel reduziert. Die Lösung beschleunigt den Prozess der Erfassung und Bestätigung von Daten von Parteien entlang der Wertschöpfungskette um fast zwei Drittel, z. B. durch eine Reduzierung der Zollabfertigungen und zeitaufwändigen Inspektionen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Datengenauigkeit und Vermeidung von kostenintensiven Streitigkeiten. „Die Blockchain-Technologie bietet unveränderliche Datensätze und ein zuverlässiges Netzwerk, um eine sichere und nachvollziehbare Dokumentation zu liefern“, erläutert Steve Siu, CEO von CargoSmart. Die zweite Frage ist, ob Sie ein digitales oder physisches Asset über das Netzwerk oder die Geschäftskette hinweg überprüfen oder authentifizieren müssen. Während der offensichtlichste Anwendungsfall der Blockchain die Authentifizierung digitaler Assets wie Musik oder digitaler Wallets. Sie kann aber auch für physische Assets eingesetzt werden. Certified Origins, eine Gemeinschaft kleiner Familienbetriebe mit Sitz in der Toskana, produziert natives Olivenöl, das in die USA exportiert wird. Unter dem Motto „Vertrauen durch Rückverfolgbarkeit“ (Trust through Traceability) setzen die Toskaner Blockchain ein, um die Transparenz in der gesamten Lieferkette zu verbessern. Verbraucher schätzen Marken, die wie Belluci die Herkunft „vom Baum bis ins Regal“ offenlegen, sagt Andrea Biagianti, CIO von Certified Origins. In diesem Beispiel muss das Asset nicht nur an jedem Punkt der Lieferkette verfolgt werden, sondern es bedeutet auch, dass allen an dieser Kette beteiligten Lieferanten vertraut wird. Wie viele Technologien sorgt Blockchain zwar für Effizienz und Transparenz in den Transaktionen, aber der effektive Einsatz von Blockchain bedeutet eben auch, dass Silos sowohl innerhalb der Organisation als auch weit darüber hinaus aufgebrochen werden. Der Erfolg von Blockchain beruht auf Führungskräften, die ihr Unternehmen radikal weiterdenken und paradoxerweise bereit sind, ein Risiko einzugehen - das aber zu einem vertrauenswürdigeren Geschäftsumfeld führt.   Erfahren Sie mehr darüber, welche Technologien warum erfolgreicher sind als andere, und lesen Sie hier weiter.

Mit dem Schlagwort Blockchain, der cloud-basierten Transaktionsdatenbank, verbindet sich inzwischen eine der gefragtesten aufstrebenden Unternehmenstechnologien. Aber woher wissen Sie, ob Sie...

Digitalisierung

Wie Blockchain-Technologie verhindern kann, dass aus Lebensmittelskandalen Markenkrisen werden

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle Es war die Schocknachricht des beginnenden Sommers auf der südlichen Halbkugel: Mit Nadeln gespickte Erdbeeren wurden in Supermärkten in Australien und Neuseeland verkauft. Das sorgte nicht nur für Aufsehen, sondern entfachte erneut eine heftige Diskussion um die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln entlang der gesamten Lieferkette. Die aktuelle Entwicklung in „Down Under“ reiht sich nahtlos ein in eine lange Liste von Skandalen, die von mit Kolibakterien verunreinigtem Salat über Kekse mit Salmonellen bis hin zu mit Listerien infiziertem Fleisch reicht. Die Zahl der Lebensmittelrückrufe in der EU hat sich um 58 Prozent gesteigert, in den USA fast verdoppelt und ist auch in Asien massiv gestiegen. Der Anstieg der Rückrufe bedeutet nicht zwangsläufig, dass es heutzutage mehr Probleme mit Lebensmittelverseuchung gibt als früher. Aber er zeigt, dass Aufsichtsbehörden Produkte genauer unter die Lupe nehmen und frühzeitig an die Öffentlichkeit gehen, um so den Druck zu erhöhen, Vorkommnisse um verunreinigte Lebensmittel so schnell wie möglich zu bewältigen, wenn sie auftreten. Auf der anderen Seite erkunden immer mehr Hersteller, ob und wie es durch den Einsatz neuer Technologien möglich ist, eine Lieferkette transparenter zu gestalten. Eine Blockchain beispielweise kann ein sicheres und verlässliches Bestandsbuch sein, mit dem sich sowohl die Bewegungen von Lebensmitteln als auch deren Zutaten rückverfolgen lassen. Damit ließe sich ein großer Schritt machen, denn wenn ein Hersteller schnell und einfach sehen kann, woher die Waren stammen, kann er eventuell auftretende Probleme schneller beheben. Doch Lebensmittelherstellung ist bei weitem kein einfacher Prozess. Die Zutaten werden von überall auf der Welt durch eine Vielzahl von Anbietern und Zwischenhändlern beschafft. Bis vor Kurzem war es nahezu unmöglich für Lebensmittelhersteller, eine klare Einsicht in ihre gesamte Lieferkette und den Ursprung der verwendeten Rohstoffe zu bekommen. Ein Umstand, der letztendlich auch die Fähigkeit erschwerte, den Ursprung von Verseuchungen ausfindig zu machen. Durch die Einbeziehung von Blockchain-Technologie in das bestehende Lieferantenmanagement und in die gesamte Lieferkette, haben Lebensmittelhersteller jetzt das Potenzial, vertrauenswürdige Transaktionen mit ihren Lieferanten und Handelspartnern verlässlich durchzuführen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass alle Stadien eines Prozesses nachverfolgt und mit einem Genehmigungsstempel von Dritten verifiziert werden. Eine andere Industrie, die die Nutzung von Blockchain-Technologie zur Lösung der Sendungsverfolgung bereits nutzt, ist die Logistik. Ähnlich wie bei der Lebensmittellieferkette, sind auch beim Versand von Produkten viele Parteien beteiligt – beispielsweise Verlader, Spediteure, Transportunternehmen, Fernfahrer und Zollbehörden – welche oftmals in komplexen, manuellen und papierbasierten Prozessen zusammenarbeiten müssen. CargoSmart Limited, ein weltweiter Anbieter von Versand-Software-Lösungen und treibende Kraft hinter der Global Shipping Business Network (GSBN) Unternehmensgruppe, führt eine Initiative an, um eine Blockchain-Plattform aufzubauen, über die die beteiligten Organisationen mit einer einzelnen, unveränderbaren Version der Wahrheit über das Lieferdokumentationsmanagement versorgt werden. Das soll ihnen helfen, Frachtsendungen zu jedem Stadium ihrer Reise zu verfolgen, den Fortschritt zu kontrollieren und effizienter zusammenzuarbeiten. Die zu erwartende Beschleunigung der Durchlaufzeit von Dokumenten und die Möglichkeit, sofort zu handeln, wenn etwas Unerwünschtes oder Unerwartetes passiert, generieren weitere Vorteile. Diese Art von Verantwortlichkeit und Verfolgbarkeit ist branchenübergreifend wichtig, wenn es um die Lebensmittelsicherheit geht, bei der sehr viel auf dem Spiel steht, wenn etwas schiefläuft. Daher hat das „Food Safety Consortium“ Blockchain-Technologie als eines der wertvollsten Tools für Hersteller eingeführt, um Lebensmittelsicherheit garantieren zu können. Herkunftskontrollen von Rohstoffen und Fertigprodukten werden sich nur verstärken, wenn noch mehr Lebensmittelskandale aufgedeckt werden. Mithilfe der Blockchain-Technologie kann es gelingen, in diesen Fällen alle Beteiligten zur Verantwortung zu ziehen. Sie kann dabei helfen, die Lebensmittelhersteller selbst zukunftssicher zu machen und größere Krisen zu vermeiden, sowie zusätzlich die Sicherheit der Kunden signifikant zu erhöhen.  

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle Es war die Schocknachricht des beginnenden Sommers auf der südlichen Halbkugel: Mit Nadeln gespickte Erdbeeren wurden in Supermärkten in...

IT Management

Von der Software zur Gesamtlösung

Bereits seit dem Jahr 2000 ist die HUK-COBURG Kunde von Oracle. Die eingesetzten Oracle-Datenbanken wurden zunächst auf Windows- und AIX-Rechnern betrieben. Im Rahmen einer 2016 durchgeführten Plattformbetrachtung entschied man sich, AIX als strategische Plattform für Oracle Datenbanken abzulösen, sowie Tätigkeiten und Schnittstellen zu konsolidieren und die Kosten für Hard- und Software zu optimieren. Die Datenbanklandschaft der HUK in Coburg ist vielfältig. Wie bei einem Unternehmen der Versicherungsbranche nicht anders zu erwarten, laufen die kritischen Daten über ein Legacy-System mit einer Db2-Datenbank. Darüber hinaus sind weitere Lösungen, wie beispielsweise Microsoft SQL Server, im Einsatz. Die Entschlossenheit der HUK-COBURG, neue Wege zu gehen, führte für Oracle Datenbanken Hardware-seitig zu einem strategischen Wechsel auf die Oracle Exadata. „Dass die Hardware-Plattform von demselben Hersteller kommt, wie die schon eingesetzten Datenbanken, war ein weiterer Benefit der Exadata-Lösung“, so Achim Happe, Gruppenleiter Datenbanken bei der HUK in Coburg.   Die Oracle Exadata ist für den Betrieb von Datenbanken optimiert. Sie wurde von Oracle mit dem Ziel entwickelt, eine höhere Leistung und Verfügbarkeit bei niedrigeren Kosten zu erreichen, indem Datenbankalgorithmen und -intelligenz in den Speicher verschoben werden. Dabei werden die traditionellen Verarbeitungsschichten umgangen. Die interne Infiniband-Anbindung der einzelnen Komponenten gewährleistet zusätzlich einen Performance-Gewinn. Von daher passte diese Maschine perfekt in das Anforderungsschema der HUK-COBURG. Konsequente Trennung der Entwicklungs- und Produktionsumgebungen Exadata-Compute-Server verwenden Intel Xeon-Prozessoren als Bare Metal- oder OVM (Oracle Virtual Machine)-Installation auf Basis des Oracle Linux-Betriebssystems, um die Oracle-Datenbanken zu betreiben. Eine der Herausforderungen für die HUK-COBURG war es, mit drei Exadata-Maschinen in unterschiedlichen Rechenzentren die geforderten unterschiedlichen physikalischen Netzwerke zu unterstützen. Dies war nur durch den Einsatz von OVM möglich. „Das war ein gewagter Schritt, weil es zu diesem Zeitpunkt weltweit noch sehr wenige Installationen gab – vor allem keine in unserer Größenordnung“, erinnert sich Kristina Hackert, Projektleiterin für Oracle-Architektur und Infrastruktur-Themen bei der HUK-COBURG. Fast alle Anwendungen, die in der HUK-COBURG auf Oracle-Datenbanken zugreifen, seien Standard-Software-Lösungen, die teilweise firmenintern erweitert oder modifiziert werden. Die Umsetzung der internen Sicherheitsanforderungen der HUK-COBURG stellte – sowohl konzeptionell als auch später im „echten Doing“ – ebenfalls eine hohe Anforderung dar. Zusätzlich bedeutete der Wechsel von der vorher etablierten „Stretched Cluster Architektur“ des Oracle RAC (Real Application Clusters) auf Oracle MAA (Maximum Availability Architecture) mit RAC und DataGuard die Notwendigkeit zu weiteren Know-how-Aufbau im Oracle-Team. Die interne IT wurde beim Umstieg auf Oracle Exadata durch Partner begleitet, hat allerdings den bei weitem größten Teil selbstständig durchgeführt. Der hier gezeigte Einsatz, das hohe vorhandene Wissen und Engagement der HUK Mitarbeiter wurde von allen Beteiligten als außerordentlich und beispielhaft bewertet. Besonders der Aufbau einer so komplexen OVM-Installation (OVM – Oracle Virtual Machine) ist teilweise mit „Pionierarbeit“ zu vergleichen und der Kern des Projekterfolges.   Viel Arbeit in die Konzeption investiert Nach Kauf der drei Maschinen startete das Projekt mit der Feinkonzeption der System-Architektur. Die Einbindung der Exadatas in die firmeninternen Netzwerke, der Aufbau der OVM und das Herausbilden der einzelnen Cluster hat insgesamt etwa ein halbes Jahr gedauert. Die eigentliche Migrationsarbeit, also der Transfer der Datenbanken, begann Ende 2016. „Insgesamt hatten wir eine Netto-Projektlaufzeit von neun Monaten“, erläutert Jörg Rehs, Bereichsleiter Produktionssteuerung Informatik Betrieb der HUK-COBURG. Während des Jahreswechselgeschäfts bei Kfz-Versicherungen zwischen Oktober und Januar mussten alle Migrationsaktivitäten auf Grund der sogenannten „Frozen Zone“ eingestellt werden. Der Zufriedenheit mit der neuen Umgebung hat das keinen Abbruch getan. „Die neuen Systeme laufen sehr gut, stabil und schnell – auch von den Anwendungsbetreuern bekommen wir positives Feedback“, erklärt Rehs. Für 2019 ist der Ausbau der dritten Exadata geplant, wobei die ersten beiden Maschinen bereits in den Jahren 2017 und 2018 entsprechend erweitert wurden.    

Bereits seit dem Jahr 2000 ist die HUK-COBURG Kunde von Oracle. Die eingesetzten Oracle-Datenbanken wurden zunächst auf Windows- und AIX-Rechnern betrieben. Im Rahmen einer 2016...

CX

Wie innovative CMOs von KI profitieren

Wir haben in unserem letzten Blog betrachtet, wie KI intelligente menschliche Analysen im großen Maßstab replizieren und automatisieren kann. Dieses Potenzial ist nicht von der Hand zu weisen, aber wie kann das moderne Marketing es nutzen – und was bietet es? Ergebnisse mit KI Beginnen wir mit ein paar Zahlen. Ein Bericht von eMarketer von 2017 zeigt, dass Marketingleiter KI für die digitalen Transformationen der „Sweet Spots“ im Marketing nutzen – und zwar für folgende Bereiche:  Personalisierung (54 %); Kundenverständnis (54 %); Identifizierung und Reorganisation von Kunden in allen Vertriebskanälen (48 %), Zielgruppenansprache und -akquise (41 %). KI liefert Ergebnisse. Unternehmen berichten von: höherer Marketingeffizienz und -effektivität (86 %); besserer Datenanalyse und neuen Erkenntnissen (79 %); gesteigerter Kreativität (74 %) und besserer Entscheidungsfindung (71 %). Bei solchen Zahlen ist es kaum verwunderlich, dass Gartner prognostiziert, dass die globalen KI-Ausgaben von 450 Millionen Dollar im Jahr 2016 auf über 28 Milliarden Dollar im Jahr 2021 steigen werden. KI in Aktion Durch die technologische Konvergenz können Unternehmen nun mit einem wesentlich leistungsfähigeren Marketing beginnen: Vom Lead Management und Scoring bis hin zum Erfassen von Einblicken und der Verwaltung der Kundendatenbank – Marketingspezialisten können die Leistungsfähigkeit der Technologie nutzen, um ihren Kunden wirkungsvollere Botschaften zukommen zu lassen.   Das Lead-Scoring kann von Machine Learning profitieren, wobei ML-Kampagnen inzwischen eine Pipeline liefern, die um den Faktor 4 größer ist als die von Accounts, bei denen nach dem traditionellen Ansatz verfahren wurde. Es gibt noch weitere praktische Anwendungen für Kunden: Ein Kunde im Gesundheitswesen, der KI einsetzt, um Nachrichten zu optimieren, verzeichnete eine Steigerung der Click-Through-Raten um 200 %. KI kann Prozesse automatisieren und standardisieren, die früher zu weniger Aktivität geführt haben, damit sich Marketingspezialisten auf das konzentrieren können, was sie am besten können. KI-Implementierung Der innovative Marketing Manager zieht seine Lehre: klein anfangen, die Daten richtig erfassen, die richtige Technologie auf die richtige Herausforderung abstimmen (zunächst dort, wo intelligente Automatisierung die größten Unterschiede ausmachen kann), testen und messen, verbessern und berichten. Und am Ende – und das ist entscheidend – den richtigen Partner für die Technologie finden. KI benötigt Daten aus dem gesamten Unternehmen und hat die Fähigkeit, es zu verändern. Deshalb bringen skalierbare, flexible und interoperable Lösungen immer die besten Ergebnisse.   Im nächsten Blog werden wir uns mit der Implementierung von KI befassen und uns ansehen, wie der moderne Marketingmitarbeiter für Verständnis, Begeisterung und Akzeptanz sorgen kann. Wenn Sie in der Zwischenzeit mehr erfahren wollen, sehen Sie sich unsere Erkenntnisse an​.

Wir haben in unserem letzten Blog betrachtet, wie KI intelligente menschliche Analysen im großen Maßstab replizieren und automatisieren kann. Dieses Potenzial ist nicht von der Hand zu weisen, aber...

Finanzwirtschaft

Automatisierung – ein schnelleres, besseres und wertvolleres Finanzwesen

Das Finanzwesen setzt auf Automatisierung. Viele Unternehmen haben schon von der robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) gehört, und jeden Tag setzen mehr von ihnen Software-Bots ein, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu kontrollieren – oft in der Cloud. Viele Finanzprozesse können automatisiert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Abschluss-, Konsolidierungs- und Berichtsprozess, der von vielen Finanzabteilungen gefürchtet wird, da er sehr ressourcenintensiv ist und viele Risiken birgt. Wie Deloitte kürzlich herausfand, gibt es jedoch von den buchstäblich Tausenden von Aktivitäten, die bei der Aufstellung eines Abschlusses anfallen, im Grunde keine, die nicht automatisiert werden können. Aus Sicht des CFO sind die Auswirkungen und Konsequenzen immens: Die Zahlen sind zuverlässig, die Mitarbeiter können sich auf wichtigere Aktivitäten konzentrieren, die stärker zum Geschäftswachstum beitragen, und die Daten können für prädiktive Analysen verwendet werden, anstatt Rückschau zu betreiben. Eine weitere Herausforderung, mit der sich CFOs mehr und mehr auseinandersetzen müssen, ist die exponentiell wachsende Menge an Daten, die für Entscheidungen zur Verfügung stehen, die aber genau dadurch diesen Prozess verhindern, da sie zu unübersichtlich werden. Auch hier machte Deloitte eine erstaunliche Entdeckung: Von allen weltweit vorhandenen Daten werden weniger als ein halbes Prozent tatsächlich genutzt. Um den Datenstrom zu nutzen, können CFOs wieder auf die Automatisierung setzen, mit Lösungen, die aufVereinfachung setzen: automatisierte Cloud-basierte Plattformen und Tools können das „Hintergrundrauschen“ herausfiltern und aufzeigen, welche Daten wirklich wertvoll sind. So können beispielsweise Tools zur Datenvisualisierung eine schnelle und einfache grafische Interpretation komplexer Datensätze bieten. Und durch eine effiziente Visualisierung und damit aussagekräftige Darstellung können Entscheidungsträger schneller überzeugt und letztlich die Entscheidungsfindung vereinfacht werden. All dies sind gute Nachrichten für das Finanzwesen – und auch für den Rest des Unternehmens. Finanzorganisationen können die aus der Automatisierung und anderen Technologien gewonnenen Effizienzeinsparungen nutzen, um sich auf die Finanzplanung und die prädiktive Analyse zu konzentrieren, sowie andere Projekte unterstützen, die dem geschäftlichen Wachstum und der Gewinnoptimierung dienen. Erfahren Sie in unserem neuesten Bericht mehr darüber, wie CFOs zu den neuen Brückenbauern werden.

Das Finanzwesen setzt auf Automatisierung. Viele Unternehmen haben schon von der robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) gehört, und jeden Tag setzen mehr von ihnen Software-Bots ein, um die...

IT Management

Was bedeutet eigentlich „Autonomous“?

Studien zeigen, dass autonome Datenbanken als die zweitwichtigste Technologie bewertet werden. Es ist auch die Technologie, über die am meisten geschrieben wird und das Thema, über das die Menschen mehr hören wollen. Aber was genau bedeutet Autonomous oder auch autonom? Kinder leben und lernen und gehen den Weg ins Erwachsenenalter durch jahrelanges Ausprobieren und lernen aus ihren Fehlern. Jede so gewonnene Einsicht hilft, die Intelligenz aufzubauen, die notwendig ist, um eine Welt voller Herausforderungen zu meistern; eine Welt, die auch viel zu komplex ist, um durch ein einfaches Regelwerk beschrieben zu werden. Das alles tun sie hochgradig autonom; die prinzipielle Fähigkeit dazu hat ihnen niemand beigebracht. Während einfache Computer grundsätzlich komplett auf Basis fester Regeln arbeiten, erweisen sich Expertensysteme nicht nur Kindern, sondern selbst den intelligentesten Erwachsenen gegenüber bereits in einer Reihe von Bereichen als überlegen. Viele der jüngsten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sind auf die Implementierung einer Strategie zurückzuführen, die die natürliche Art und Weise der Erkenntnisgewinnung nachahmt. Die Vorteile von KI sind vielfältig, und sie gehen weit über die automatische Erkennung von Freunden in sozialen Netzwerken oder über Sprachassistenten hinaus, die den Wetterbericht nachschlagen.      KI ist der Kern jeder autonomen Technologie und bietet in einer Geschäftsumgebung eine breite Palette von Anwendungsfällen, durch die Unternehmen die Sicherheit ihrer Systeme verbessern, den Aufwand für Wartungsaufgaben reduzieren, Prozesse durch Automatisierung beschleunigen und neue Geschäftsmöglichkeiten identifizieren können. Die intelligenten Algorithmen, die in autonome Plattformen eingebettet sind, lassen sich mit einem erfahrenen Mentor mit Superkräften vergleichen: Er wird nie hungrig, braucht keinen Schlaf und – am allerbesten – er kann sein Fachgebiet problemlos erweitern. Aufgaben wie die Zuweisung von Datenbankressourcen, Sicherheitspatches oder Upgrades für Produkte sind alle wichtig, aber in der Regel zeitaufwändig und ressourcenintensiv. Durch die Integration einer Reihe fortschrittlicher Machine-Learning-Technologien kann die autonome Cloud solche Dinge stattdessen weitgehend reibungslos durchführen, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Angesichts der Vorteile von autonomen, also selbstgesteuerten Cloud-Lösungen, die sich selbst sichern und selbst reparieren, erwartet Oracle, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmensdaten künftig autonom verwaltet werden. Die Forschungsgruppe IHS Market sieht KI und Machine Learning als einen der wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz von Cloud-Diensten und prognostiziert, dass das globale Geschäft bis 2022 auf 374 Milliarden US-Dollar jährlich wachsen wird. Oracle prognostiziert für diesen Zeitpunkt, dass mehr als 90 % aller Anwendungen und Dienste auf irgendeine Art künstliche Intelligenz implementieren werden – denn in einer vernetzten Welt mit ständig wachsenden Anforderungen an die IT gibt es viel zu gewinnen, wenn man Maschinen Stück für Stück intelligenter macht und mit jedem Rechenzyklus Wissen und Verständnis hinzufügt. So können Algorithmen lernen, mit Aufgaben umzugehen, die ein gewisses Maß an Intelligenz erfordern. Selbst wenn es eine künstliche Intelligenz ist.

Studien zeigen, dass autonome Datenbanken als die zweitwichtigste Technologie bewertet werden. Es ist auch die Technologie, über die am meisten geschrieben wird und das Thema, über das die Menschen...

KI – die Geheimwaffe Ihrer Talente

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor und HR-Teams stehen vor neuen Herausforderungen durch ein neues Arbeitsumfeld. Der Bericht des Weltwirtschaftsforums Future of Work von 2018 prognostiziert, dass bis 2022 75 Millionen Arbeitsplätze verschwinden, aber durch Robotik und KI 133 Millionen Jobs in neuen Funktionen entstehen werden. Mensch gegen Maschine. So haben viele in der Vergangenheit über Künstliche Intelligenz gedacht – die Menschen stehen auf der einen Seite, Computer und Roboter auf der anderen. Aber KI sollte bedeuten, dass Mensch und Maschine besser zusammenarbeiten und Menschen von der Technologie unterstützt und ergänzt werden. Und in der Personalabteilung könnte diese Kombination beginnen und weiterentwickelt werden. Anstelle von HR-Technologie könnten intelligente „Personalsysteme“ uns helfen, unsere eigene Karriere, unsere Teams und die Zukunft unseres Unternehmens zu steuern. Was könnte also die um KI erweiterte Human Capital Management (HCM)-Technologie tun, um die Arbeit weniger komplex und intelligenter zu gestalten? Einblicke: Durch eine immer aktuelle Datenbank haben Manager den Überblick über die ihnen zur Verfügung stehenden Kompetenzen und Erfahrungen und können innerhalb von Sekunden die beste Person für eine bestimmte Aufgabe finden. Mit Hilfe der prädiktiven Analyse können sie sogar feststellen, welche Kompetenzen und Teammitglieder sie im nächsten Jahr und im Jahr danach benötigen – was eine schnelle und einfache Personalplanung ermöglicht. Unterstützung: Chatbots beantworten Routinefragen der Mitarbeiter sofort, ob sie nun über ihren Resturlaub oder andere routinemäßige Anfragen informiert werden möchten, sodass der Personalsachbearbeiter Zeit für die komplexeren Themen hat. Und regelmäßige Stimmungsanalysen, die nahezu in Echtzeit stattfinden, ermöglichen es der Personalabteilung, die Moral im Auge zu behalten. Entwicklung: Die Mitarbeiter werden direkt von einem intelligenten System geleitet, das die Kompetenzen kennt, die sie benötigen, um sich in ihrer aktuellen und zukünftigen Rolle zu behaupten. Proaktive Warnmeldungen geben Empfehlungen und helfen ihnen, den Überblick über Schulungen und Compliance zu behalten. Manager erhalten maßgeschneiderte Berichte und Empfehlungen auf Grundlage der aktuellen Arbeit im Team. Rekrutierung: Anstatt dass Ihr Unternehmen manuell nach Kandidaten sucht, könnte Ihr System die Kandidaten mit den richtigen Kompetenzen finden und sich automatisch mit ihnen in Verbindung setzen. Und es hätte die Antworten auf fast alle Fragen, die sie üblicherweise vor dem Bewerbungsgespräch stellen. Wert: Wenn KI sich um repetitive, manuelle Aufgaben kümmert, können sich die Mitarbeiter auf die Tätigkeiten konzentrieren, mit denen sie den größten Geschäftswert erzielen – und ihre eigenen Talente am besten nutzen. Und innerhalb des HR-Teams gewinnen Mitarbeiter Zeit, um sich auf die persönlichere Betreuung von Mitarbeitern zu konzentrieren. Das ist nur ein kurzer Blick in die Zukunft, aber uns hat interessiert, wie Mitarbeiter momentan die Rolle der KI sehen. Deshalb haben wir in unserer neuesten Umfrage  über 4.000 Führungskräfte zu ihren Gedanken und Gefühlen befragt.    

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor und HR-Teams stehen vor neuen Herausforderungen durch ein neues Arbeitsumfeld. Der Bericht des Weltwirtschaftsforums Future of Work von 2018 progno...

Big Data

Wie persönlich ist zu persönlich?

Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday aus den USA oder der Singles‘ Day aus China werden auch über Landesgrenzen hinweg immer beliebter. Derzeit befinden wir uns mitten in der vorweihnachtlichen Shopping-Zeit, in der man Geschenke für die Liebsten, vielleicht aber auch für sich selbst sucht. Dank individualisierten Kaufempfehlungen auf den digitalen Kanälen sind die richtigen Ideen oft nur einen Klick entfernt. Autor: Bert Bröske, Marketing Direktor, Oracle CX Während des Online-Shoppings hinterlassen Kunden Spuren ihrer Vorlieben auf einer Vielzahl an Kanälen. Die Daten aus den virtuellen Einkaufswagen der Kunden über Zahlungspräferenzen, ihr soziales Profil und sogar der Browser-Verlauf liefern Einzelhändlern wertvolle Einblicke in die Präferenzen ihrer Kunden – kurz, sie verstehen diese immer besser. Doch dieser Vorgang ist auch eine Herausforderung: Wie sollen die Daten gesammelt, gespeichert, gemanagt und analysiert werden, um bessere Produkte and Dienstleistungen anbieten zu können und letztendlich die beste Kundenerfahrung zu ermöglichen? An dieser Stelle kommen Cloud-Services mit künstlicher Intelligenz (KI) ins Spiel, denn sie helfen Unternehmen, diese Informationen zu nutzen, um die personalisierte, datengesteuerte und sichere Kundenerfahrung aufzubauen, die heutzutage eine absolute Notwendigkeit ist. Verknüpfung von Online- und Offline-Erfahrungen Kunden erwarten eine personalisierte, nahtlose Shopping-Erfahrung über mehrere Kanäle hinweg, egal ob im Laden oder Online. Der „Topography of Retail“-Report von Oracle zeigt, dass sich 74 Prozent der Kunden „kompetentes Personal in den Filialen wünschen, welches schnell ihre speziellen Bedürfnisse erfüllen kann“. Außerdem haben 64 Prozent der Kunden in Wachstumsmärkten wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegeben, dass sie Gefallen an der Idee von Virtual Reality in Form von „Try On“-Apps finden, um ein personalisiertes Shopping-Erlebnis zu erhalten. Richtig analysierte Daten sind das Herzstück dieser verknüpften Kundenerfahrung. Durch Analysen bisheriger Verhaltensmuster verstehen Anbieter ihre Kunden besser, sodass sie ihnen schneller die richtigen Empfehlungen geben können. Die KI-Revolution KI ermöglicht eine auf Daten basierende Personifizierung. Dank der Nutzung von Cloud-Services, aufgewertet durch Technologien wie KI, Maschinelles Lernen (ML) und Blockchain, sind Einzelhändler und Markenanbieter nun in der Lage, ein detailreiches Verständnis für das Kundenverhalten zu entwickeln – sowohl in ihren Geschäften als auch über Online-Kanäle und darüber hinaus. Mit diesen Informationen können Vermarkter geeignete Inhalte kreieren, die besonders auf die Zielgruppe abgestimmt sind. e-Sixt, digitale Businesseinheit des globalen Mobilitätsdienstleisters Sixt, hatte sich zum Ziel gesetzt, seine Kunden nicht nur mit Produkten und Services erster Klasse, sondern auch mit personalisierter Kommunikation zu erreichen. Das Unternehmen war bemüht sicherzustellen, Customer Intelligence in allen Online-Kommunikationskanälen zu nutzen, um die Kundenakquise zu erleichtern, Loyalität zu stärken und letztlich personalisierte Werbung zu erzeugen. Die Verarbeitung und Analyse der Kundendaten aller Berührungspunkte (von Webseiten bis hin zu Kampagnen) half dabei, anschließend jeden einzelnen Kunden auf der Website von Sixt, den mobilen Apps, Suchmaschinen-Ergebnissen und Social Media zu erreichen. Schutz der Informationen Eine weit verbreitete Annahme lautet, dass KI und Cloud-basierter Datenaustausch die Identitätssicherheit gefährden. Wenn Online-Anbieter so viel über uns wissen – besteht dann nicht auch das Risiko, dass Hacker genau so einfach an dieselben Informationen gelangen? Hier zeigt sich die Wertigkeit der Blockchain-Technologie. Blockchain, fälschlicherweise oftmals ausschließlich mit Kryptowährungen assoziiert, dient auch dazu, persönliche Informationen abzusichern. Durch die Nutzung verschlüsselter Authentifizierung lassen sich Informationen nur durch einen Sicherheitsschlüssel zugänglich machen – kryptografische Sicherheit entsteht. Vertrauen stärken Das ist keine Zukunftsmusik, diese Innovationen stehen bereits zur Verfügung. Unternehmen müssen sie nun so einsetzen, dass sie das Vertrauen ihrer Kunden in die Technologien stärken. Über 90 Prozent der Kunden in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien und fast die Hälfte in entwickelten Märkten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland, mit denen Oracle gesprochen hat, gaben an, dass ihnen die Kontrolle über die persönlichen Informationen, welche Einzelhändler über sie haben, wichtig sei. Manche würden eine personalisierte digitale Erfahrung basierend auf vorherigen Interaktionen mit Marken begrüßen, aber es müssten auch Grenzen gesetzt werden. Für Einzelhändler ist es ein schmaler Grat zwischen der Wertschätzung der Kunden und dem unbehaglichen Gefühl, wenn ein Vorschlag auf die Stimmung der letzten Instagram Story abgestimmt ist. Das kontinuierliche Streben nach Kundenzufriedenheit ist und bleibt das Herzstück von Unternehmen. Cloud-Lösungen, welche durch den Einsatz neuer Technologien aufgewertet werden, können Unternehmen helfen, mehr aus den Daten herauszuholen und letztendlich ihre Stärken in der digital veränderten Customer Journey auszuspielen.

Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday aus den USA oder der Singles‘ Day aus China werden auch über Landesgrenzen hinweg immer beliebter. Derzeit befinden wir uns mitten in der...

CX

KI unverzichtbar fürs Marketing

Künstliche Intelligenz (KI) ist überall – und nirgends. Zwischen Wunsch und Realität scheinen Welten zu liegen, deshalb beschäftigt sich diese Serie aus drei Blogs mit dem Potenzial, der Anwendung und der Implementierung von KI in einer innovativen Marketingumgebung. Von Null auf Hundert Beginnen wir am Anfang. Sie möchten Ihren Kunden ein erstklassiges Kundenerlebnis bieten und wissen, wie sich dadurch der ROI täglich steigern lässt. Gehen wir also ein paar einfache, aber grundlegende, erstklassige Kundenerlebnisse durch. Wenn Sie in einem Geschäft Schuhe kaufen, werden Sie mit einem freundlichen Lächeln empfangen, das sagt: „Willkommen, sehen Sie sich ruhig um, ich bin hier, falls Sie Fragen haben“. Und wenn Sie sich nicht zwischen zwei Paaren entscheiden können, kommt das Verkaufspersonal zu Ihnen, stellt fachkundige Fragen und gibt Ihnen gute Ratschläge. Jetzt finden Sie genau das, wonach Sie gesucht haben, und sind so beeindruckt, dass Sie gleich beide Paare kaufen und beim nächsten Mal wieder herkommen. Ein gutes Geschäft! Bei vielen digitalen Erfahrungen ist das Kundenerlebnis jedoch nicht so erstklassig: Sie sind genervt von zu vielen Eingabeaufforderungen, bekommen keine Ratschläge und werden über die falschen Kanäle mit den falschen Produkten und zur falschen Zeit mit den falschen Botschaften bombardiert. Aus lauter Frustration kaufen Sie nichts und wenden sich von der Marke ab.   Der Unterschied? Der erstklassige Service basiert auf der Fähigkeit des Verkaufspersonals, das Verhalten des Kunden zu deuten. Schlechte Erfahrungen entstehen durch unflexible Regeln – den Versuch, menschliche Intelligenz durch dumme Technologie zu replizieren. Künstliche Intelligenz – menschliche Erfahrung Die Lösung sind Marketingtechnologien, die Daten einsetzen, um Ziele zu erreichen. Machine Learning, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) und KI fließen zu Marketinginnovationen zusammen, die einen digitalen Kunden verstehen wie der Verkäufer in einem Geschäft – und sein Verhalten analysieren, um Präferenzen zu verstehen. Intelligente, automatisierte Marketingtechnologien werden: Kunden mit einem Lächeln begrüßen, das Ihnen ein Gefühl von: „Willkommen, sehen Sie sich ruhig um, wir sind hier, wenn Sie uns brauchen“ geben. Im richtigen Moment mit den passenden Ratschlägen helfen, die auf persönlichem Verständnis basieren. Zu Käufen, Markentreue und Loyalität inspirieren. Die Profitabilität des Marketing-ROI messen, visualisieren und belegen. Der erste Schritt besteht darin aufzudecken, wo Ihr Marketing schlechte Erlebnisse bietet, und wie KI daraus erstklassige Erlebnisse machen kann. Im nächsten Blog sehen wir uns die Technologien genauer an, mit denen Sie das erreichen. Wenn Sie schon vorher mehr erfahren wollen, sehen Sie sich unsere Erkenntnisse an.  

Künstliche Intelligenz (KI) ist überall – und nirgends. Zwischen Wunsch und Realität scheinen Welten zu liegen, deshalb beschäftigt sich diese Serie aus drei Blogs mit dem Potenzial, der Anwendung und...

Finanzwirtschaft

Wie CFOs die Gegenwart nutzen,um die Zukunft zu verstehen

Neue Technologien revolutionieren die Entscheidungsfindung. CFOs und ihre Teams – die traditionellen Hüter der „Wahrheit“ über die Planung und Durchführung dieser Entscheidungen – haben heute eine nie dagewesene Chance, neue strategische Partnerschaften im gesamten Unternehmen aufzubauen. Die Tage, in denen die Finanzabteilung Prozesse blockierte und der CFO bekannt dafür war, jede neue Investition zunächst einmal abzulehnen, sind lange vorüber. Durch eine Vielzahl von neuen Technologien wird das Finanzteam, einst die Bewahrer von Aufzeichnungen und Berichten, hingeführt zu strategischen Partnerschaften und prädiktiven Analysen. Das ist das Fazit einer aktuellen Untersuchung der Economist Intelligence Unit (EIU) über die Rolle des CFOs. Für ihren Bericht The New Bridge-Builders hat die EIU Interviews mit CFOs und Meinungsführern auf der ganzen Welt geführt und festgestellt, dass der einzige Weg, wie Unternehmen überleben können, darin besteht, Technologien wie künstliche Intelligenz einzusetzen. Denn damit sorgen sie für Effizienz, Agilität, universelle Konnektivität und die Fähigkeit, zu unfehlbaren Prognosen. Oder wie Bhavesh Shah, Senior VP Finance bei Johnson & Johnson, es ausdrückt: „Jeder - vor allem der Kunde - will alles schneller und billiger. Das übt Druck auf das gesamte Unternehmen aus.“ Dadurch steht das Finanzwesen vor zwei Herausforderungen. Zunächst müssen Entscheidungen, die Agilität und Effizienz bieten, auf fundierten Daten basieren – und zunehmend auf fundierten Prognosen. Das Finanzwesen ist nun in der Lage, Entscheidungsträger im gesamten Unternehmen mit umfangreicheren, prädiktiven Analysen zu beeinflussen, um schnelle Entscheidungen fundierter zu treffen. So kann die KI beispielsweise das Verhalten von Lieferanten analysieren und vorhersagen, wo Geschäftseinheiten durch die Suche nach Skontoabzügen Kosten senken können. Zweitens ist das Finanzwesen oft der Vorreiter für Technologien wie KI, die im Laufe der Zeit im ganzen Unternehmen implementiert werden. Was heute im Finanzbereich eingesetzt wird, um Berichte und Analysen zu automatisieren oder um große Mengen von oft unpräzisen Daten zu erfassen und abzufragen – das wird morgen die Grundlage für schnellere, kostengünstigere und bessere Abläufe im Marketing, Personalwesen, Vertrieb und Produktion sein. Aber das stellt eine weitere große Herausforderung für die CFOs dar. Laut einer aktuellen Studie von Grant Thornton sind „nur 12 % der CFOs überzeugt davon, dass sie über ein effektives System zur Messung finanzieller KPIs im Zusammenhang mit Technologie verfügen“. Wenn wir Systeme einführen, deren Abhängigkeiten, Fähigkeiten und Auswirkungen in einem vernetzten Unternehmen viel breiter wahrgenommen werden, wird dieses Problem immer akuter. Und da Technologien wie KI die Finanzfunktion noch sinnvoller mit den immateriellen Assets eines Unternehmens vernetzen, die heute wesentlich den Erfolg definieren, wie Marken, IP und sogar sozialem Einfluss, wird es noch wichtiger, deren Auswirkungen bewerten zu können. James Orpen, Finanzdirektor der Consumer Products Division UK & Ireland bei L'Oreal und einer der EIU-Mitarbeiter, kennt die Risiken. „Die meisten Unternehmen messen wahrscheinlich ein oder zwei Prozent der Dinge, die sie tun, weil sie nicht die Kapazität haben, mehr zu messen.“ Das bedeutet, dass die Möglichkeiten, die KI bietet und die wir bereits sehen, nicht nur ein angenehmer Bonus sind, sondern auch entscheidend für die grundlegendste Funktion des Finanzwesens: das Verständnis dessen, was eigentlich vor sich geht. Ob es um das gesamte Unternehmen oder die von ihm implementierten Technologien geht, der Aufgabenbereich der Finanzfunktion entwickelt sich weiter. CFOs haben sich bisher mit der Vergangenheit beschäftigt, um die Gegenwart zu verstehen. Jetzt können – und müssen – sie die Gegenwart betrachten, um die Zukunft zu verstehen.  Lesen Sie mehr darüber, wie Sie die erforderlichen Erkenntnisse gewinnen, um diese Entscheidungen zu treffen.  

Neue Technologien revolutionieren die Entscheidungsfindung. CFOs und ihre Teams – die traditionellen Hüter der „Wahrheit“ über die Planung und Durchführung dieser Entscheidungen – haben heute eine nie...

HCM

Was Ihre HR-Kollegen wirklich von neuen Technologien halten

Rasanter technologischer Fortschritt ist großartig – oder nicht? Für die Macher im Silicon Valley sind neue Produkte, schnelle Entwicklung und schnelles Wachstum der Schlüssel zum Erfolg. Aber was halten die Menschen in der restlichen Geschäftswelt von neuen Technologien? Sind sie begeistert oder frustriert? Halten Sie den Hype für gerechtfertigt? Jedes Land, jedes Unternehmen und jedes Team hat eine Vielzahl von Meinungen und Einstellungen gegenüber Technologien – und Oracle wollte herausfinden, wie diese aussehen. Deshalb wurden über 4.000 Fachleute zu sechs Schlüsseltechnologien befragt: Künstliche Intelligenz, Blockchain, Chatbots, autonome Datenbanken, Cloud-Sicherheit und das Internet der Dinge. Die Ergebnisse waren äußerst aufschlussreich, besonders im Personalwesen. Cloud-Security liegt vorn In jedem Geschäftsbereich und jedem Land ist Cloud-Security die Spitzentechnologie für Innovationen – und auch die am häufigsten implementierte. Das war keine Überraschung, denn Gartner geht davon aus, dass der globale Markt für öffentliche Cloud-Dienste in diesem Jahr um 21,4 % wachsen und über 186 Milliarden Dollar erreichen wird. Und immer mehr Unternehmen verlagern ihre Systeme dauerhaft in die Cloud. HR-Experten bewerteten Cloud-Security als die Spitzentechnologie, die hält, was sie verspricht. Möglicherweise weil sie das wertvollste Gut des Unternehmens schützt: die Daten der Mitarbeiter. Aber autonome Datenbanken scheinen sie noch mehr zu begeistern. Sie sind die beliebteste Technologie für HR-Experten, vermutlich weil sie zuverlässig sind und sich selbst steuern, sodass die Personalabteilung sich auf andere Bereiche konzentrieren kann. Bot or not Man könnte meinen, dass HR-Teams auch von Chatbots mehr als begeistert sind. Tatsächlich gehören Chatbots jedoch zu den Technologien, über die der größte Unwille geäußert wurde. Sie gelten als überbewertet und liefern die schwächsten Ergebnisse. Und nur 50 % halten Chatbots für wichtig: sie sind die von HR-Experten am schlechtesten bewertete Technologie – obwohl 53 % sie bereits einsetzen. Wir vermuten, dass einige das Potenzial von Chatbots erkannt und sich schnell an die Implementierung gemacht haben, die meisten jedoch nicht das tatsächliche Potenzial erkannt haben bzw. ausschöpfen. Ob es darum geht, Bewerber durch den Bewerbungsprozess zu führen oder die FAQs der Mitarbeiter über ihren Resturlaub oder den Zahltag zu beantworten, Chatbots können die Kommunikation verbessern und gleichzeitig die Personalabteilung entlasten. Aber bis die HR-Teams diese Vorteile nutzen, ist es noch ein weiter Weg. Künstliche Intelligenz Derzeit erkennen 70 % der HR-Experten die Bedeutung von KI, aber nur 60 % haben sie bisher umgesetzt – das ist eine  große technologische Lücke von 10 %. KI kann eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung unterstützen, sei es durch die Erstellung von Auswahllisten für Bewerber, die Verarbeitung Tausender von vierteljährlichen Überprüfungen oder die Identifizierung und Behebung von Lücken in Schulungsprogrammen. Und diese Möglichkeiten, intelligenter zu arbeiten – und schnell neue Erkenntnisse zu gewinnen – sollten für HR-Teams sehr verlockend sein. Sehen Sie sich alle Ergebnisse unserer Studie an und entdecken Sie, wie Menschen in anderen Ländern und Geschäftsabteilungen wirklich über diese Technologien denken. Den Bericht finden Sie hier.

Rasanter technologischer Fortschritt ist großartig – oder nicht? Für die Macher im Silicon Valley sind neue Produkte, schnelle Entwicklung und schnelles Wachstum der Schlüssel zum Erfolg. Aber was...

IT Management

Mit künstlicher Intelligenz die IT weiterdenken

Künstliche Intelligenz (KI) kann und wird viele der anstehenden Veränderungen unterstützen, die Unternehmen als Ganzes, aber insbesondere IT-Abteilungen betreffen. KI gilt als einer der Grundpfeiler der vierten Industriellen Revolution, die das Potenzial hat, völlig zu verändern, wie wir leben und arbeiten. Häufig wurde die KI vor allem als Bedrohung wahrgenommen, die Arbeitsplätze vernichten würde. Doch versierte Organisationen sind sich bereits bewusst, dass das eigentliche Risiko dieser neuen Technologie gerade darin besteht, die möglichen Produktivitätsvorteile nicht zu nutzen. IT-Abteilungen, die noch nicht an KI-Projekten beteiligt sind, sollten schnell handeln, um zu verstehen, wie die Technologie ihre Leistung und die des gesamten Unternehmens verbessern kann. Denn es liegt an ihnen, KI in Geschäftsanwendungen und IT-Plattformen zu integrieren. Durch die jüngsten Fortschritte im Bereich Machine Learning, Konvergenz von Cloud-Rechenleistungen und Big Data wird KI endlich breit gefächert in benutzerfreundlichen Systemen eingesetzt, die für Unternehmen jeder Art und Größe verfügbar sind. Systeme, die auf Machine-Learning (ML) beruhen, können die Marktdynamik ganz neu gestalten – wie z. B. sich selbst wartende Industrieanlagen – und stärken außerdem Geschäftsfelder des Unternehmens. Auf der HR-Seite kann KI Empfehlungen zur Verbesserung des Mitarbeiterengagements und zur Identifizierung des besten Kandidaten für eine bestimmte Position abgeben; für die Finanzabteilungen kann die künstliche Intelligenz Routineaufgaben wie Rechnungsstellung und Abgleich übernehmen, wodurch Zeit für strategischere Projekte frei wird; für Vertriebs- und Marketingteams können KI-Anwendungen die nächste bestmögliche Aktion im Verkaufszyklus vorschlagen und das Kampagnenziel auf der Grundlage früherer Muster verbessern. Künstliche Intelligenz und Machine Learning ermöglichen außerdem Neuro-Linguistisches Programmieren (kurz NLP), die Technologie, die hinter Gesprächsschnittstellen steckt, die auch als Chatbots bekannt sind. Diese intelligenten Schnittstellen ermöglichen es Unternehmen, ihren Kunden, Partnern oder Mitarbeitern spannende neue Erlebnisse zu bieten. All dies wird durch adaptive Intelligenz ermöglicht, die die Fülle der verfügbaren Daten mit menschlichem Wissen und programmierten Erfahrungen kombiniert. Personalisierte Einkaufsvorschläge, selbstfahrende Fahrzeuge und virtuelle Assistenten funktionieren durch diese intelligenten Systeme. Viele Branchenführer nutzen bereits autonome Systeme, um ihre Wettbewerber durch Innovationen zu überholen, und wechseln von der reinen Automatisierung zu den autonomen Möglichkeiten, die ihnen in Cloud-Plattform implementierte Machine Learning Algorithmen bieten. Mit KI kann die IT-Abteilung reibungsloser arbeiten, damit sich die Technologieteams auf strategischere Projekte konzentrieren können, statt nur grundlegende IT-Probleme zu lösen. Und anstatt vorrangig akute Problemen zu bekämpfen, wird Künstliche Intelligenz IT-Experten dabei unterstützen, Geschäftsanwendern, die Hacking-Angriffe befürchten, zusätzliche Sicherheit zu bieten. Sie wird Probleme identifizieren, bevor sie auftreten, und vorhersagen, wie sich eine Entscheidung oder Konfigurationsänderung auf die Abläufe der gesamten Organisation auswirken könnte. Letztlich wird KI es der IT-Abteilung ermöglichen, mehr Wert für die gesamte Organisation zu schaffen und sich mehr zu einer strategischen Abteilung zu entwickeln, die das Unternehmen proaktiv gestaltet. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Fakten vom Hype um innovative Technologien unterscheiden können.

Künstliche Intelligenz (KI) kann und wird viele der anstehenden Veränderungen unterstützen, die Unternehmen als Ganzes, aber insbesondere IT-Abteilungen betreffen. KI gilt als einer der Grundpfeiler...

Cloud

Unbegrenzte Führungsmöglichkeiten: Dank ERP-Lösungen mehr Zeit für geschäftliche Ambitionen

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Menschen nutzen nur zehn Prozent ihres Gehirns – diese Theorie wurde zwar mittlerweile als Mythos entlarvt, doch lange Zeit waren viele Menschen bereit, dies zu glauben. Vielleicht, weil sie als angenehme Erklärung diente, warum man nicht sein gesamtes Potential ausschöpfen kann. Es ist egal, ob es nun darum geht, nur vier Stunden eines Arbeitstages tatsächlich produktiv zu sein. Oder um das Wissen, dass unsere Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, im Laufe des Tages stark abnimmt. Für jeden Menschen bedeutet das, dass er mit gewissen Grenzen belastet ist. Grenzen, von denen jeder glaubt, dass sie ihm im Weg stehen, um sein wahres, ungehemmtes Potenzial zu erreichen. Wie lassen sich menschliche Talente in Spitzenzeiten maximieren und sich so letztendlich so viel wie möglich erreichen? Die Lösung dieses Rätsels lautet: mit intelligenter Unterstützung. Dies ist auch der Grund, warum immer mehr Führungskräfte – insbesondere CFOs – sich für ERP-Lösungen mit integrierter künstlicher Intelligenz entscheiden. Sie wollen ihre für Routineaufgaben benötigte Arbeitszeit verkürzen und so dazu beizutragen, ihre verfügbaren produktiven Stunden optimal zu nutzen. Wenn man bedenkt, dass diese Top-Manager genauso wie der Rest von uns nur eine begrenzte Anzahl von guten Entscheidungen an einem Tag treffen können, warum dann Zeit für manuelle Aufgaben und Entscheidungen auf niedrigerer Ebene verschwenden? Künstliche Intelligenz wird zum Game-Changer Um in einer anspruchsvollen Geschäftsumgebung erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen Führungskräfte, die sich so weit wie möglich auf das Gesamtbild konzentrieren und in ihrer Mission, die Geschäftsstrategie richtig zu gestalten, über das hinausgehen. Unternehmen brauchen diese Menschen, um grenzenlos zu sein mit dem, was sie erreichen können. Das Hinzufügen von künstlicher Intelligenz oder sogar Chatbot-Assistenten zu ERP-Anwendungen, ist der Game-Changer, der dabei hilft, genau das zu tun. CFOs sind von Natur aus ehrgeizig. Aber leider verbringen sie immer noch einen Großteil ihrer produktiven Stunden damit, Aufgaben zu erledigen, die die Finanzfunktion ihrer Organisation lediglich am Laufen halten. Bestellanforderungen, Bestellungen und Lieferantenrechnungen bleiben auch weiterhin wichtig. Aber wenn ein Cloud-basiertes ERP-System mit Automatisierung mit den intelligenten Finanzmanagementfunktionen zur Bewältigung dieser Routineaufgaben ausgestattet ist, befreit es die CFOs von diesen Aufgaben. Brainpower während ihrer produktiveren Stunden kann so dazu genutzt werden, ihren Ehrgeiz anzuzapfen. Es gab noch nie eine bessere Gelegenheit, dies zu tun, als jetzt. Manager der Finanzfunktion sind in der privilegierten Position, Zugang zu Daten über alle Bereiche des Unternehmens zu haben. Das gilt insbesondere, wenn sich die Vorschriften und Compliance-Gesetze verschärfen, was dazu führt, dass verschiedene Geschäftseinheiten, auch innerhalb eines Unternehmens, den Zugriff auf ihre eigenen individuellen Datensätze sperren. CFOs müssen ihre produktiven Arbeitszeiten effektiver nutzen Wenn sie zu den wenigen Menschen gehören, die in unserem digitalen Zeitalter tatsächlich Übersicht und Kontrolle über die vernetzten Daten und Prozesse im eigenen Unternehmen haben, sollten CFOs sicherstellen, jede Gelegenheit zu nutzen, um davon Gebrauch zu machen. CFOs müssen ihre Position nutzen, indem sie ihre produktiven Arbeitszeiten und ihre Entscheidungsfähigkeit auf die ihnen zur Verfügung stehenden Daten anwenden. Diese Erkenntnis gibt eine wertvolle Orientierungshilfe, wie ein CFO dazu beitragen kann, das Unternehmen voranzubringen. Eine konkrete Ausgestaltung dessen kann viele Gesichter haben: Der spanische Fußballclub RCD Espanyol hat ein Cloud-basiertes ERP-System zur Automatisierung seiner Finanzprozesse eingeführt. Joan Fitó, Finanzdirektor, ist überzeugt, dass das Finanzteam seit der Nutzung der Automatisierungsfunktionen viel flexibler geworden ist. Er führt als Beleg eine Produktivitätssteigerung von mehr als 20 Prozent, einer Verkürzung der Berichtszeit um 50 Prozent und eine Reduzierung der Fehlerquote um über 25 Prozent an. Das Team könne sich nun auf die Nutzung von Clubinformationen konzentrieren und diese in Echtzeit analysieren, um sich strategischer aufzustellen und zu einem weltweit anerkannten Namen der Fußballwelt aufzusteigen. ERP-Cloud hilft CFOs Grenzen zu überschreiten Das Ziel von ERP-Anbietern wie Oracle ist es, Finanzchefs dabei zu helfen, ihr Potenzial zu maximieren und ihre Position zu verändern, um bei der strategischen Ausrichtung und beim Betrieb ihrer Organisation als Ganzes zu helfen. Da 80 Prozent der Transaktionen eines Unternehmens im Backoffice abgewickelt werden, besteht die große Chance, hier digital zu transformieren und das Beste aus mehr Datenorientierung und Automatisierung zu schaffen. Die CFOs werden sich künftig noch stärker in den Mittelpunkt des Unternehmens stellen. Aber das ist für sie in der Regel keine Last – es gibt ambitionierten CFOs die Chance zu glänzen. Sie müssen allerdings sicherstellen, dass sie in der Lage sind, dieses Momentum jetzt zu ergreifen. Es ist an der Zeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, indem sie die intelligente Prozessautomatisierung nutzen, die die arbeitsintensiven Aufgaben bewältigen kann, damit sie sich in ihren produktivsten Stunden grenzenlos entfalten können. Eine ERP-Cloud mit starker Financial Komponente, die in eine entsprechende Automatisierung integriert ist, kann CFOs dabei helfen, Grenzen zu überschreiten in dem es untergeordnete Aufgaben übernimmt. So können die Finanzmanager ihre Aufmerksamkeit auf die Darstellung ihres tatsächlichen Wertes beim Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens richten.

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Menschen nutzen nur zehn Prozent ihres Gehirns – diese Theorie wurde zwar mittlerweile als Mythos entlarvt,...

CX

Hey Schatz, heute gehen wir mal so richtig cool Versicherungen shoppen!

Autor: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich Von digitalen Innovationen ist bei klassischen Versicherungen in Österreich auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Hie und da wird mit Chatbots oder Online-Schadensmeldungen experimentiert. Im Vergleich zu Großbritannien oder Deutschland, in dem Insuretecs in bemerkenswerter Zahl den Markt aufmischen, scheint die Branche hier noch im Dornröschenschlaf zu verweilen. Der Eindruck täusche, versicherten die beiden Vorstände der UNIQA Österreich und der Zurich Versicherung, Alexander Bockelmann und Andreas Heidl, sowie Christian Pedak, CEO des Linzer Insuretecs L’Amie, bei einem Round Table auf Einladung von Oracle Austria. Die digitale Innovation finde vor allem im Hintergrund statt – mit dem Ziel der digitalen Evolution, nicht Revolution, wie Heidl betont. v.l.n.r.: Reinhard Harter, CX Sales Manager, Oracle Austria, Alexander Bockelmann, CIO UNIQA Österreich, Christian Pedak, CEO L’Amie direkt, Andreas Heidl, COO Zurich Versicherung (Foto: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich) Vom Prinzip der Branchen-Start-ups wie Lemonade oder trov, die individuelle Tarife auf Basis des persönlichen Risikoverhaltens oder Mikro-Versicherungen anbieten, will die Branche nichts wissen: „Ich spreche lieber von digitaler Innovation, von Erneuerung. Denn das klassische Geschäftsmodell der Versicherung ist die versicherte Gemeinschaft: Viele zahlen ein, um große Schäden abzudecken. Ich glaube nicht, dass sich das Geschäftsmodell verändern wird, aber es wird sich vollständig erneuern. Viele Branchen zeigen uns, was alles möglich ist“, so Heidl. Laut World Economic Forum WEF sei die sichtbarste Disruption im Banking-Umfeld zu sehen, die stärkste hingegen bei Versicherungen. „Wir sind noch am Anfang einer Reise. Ich glaube, dass eine der künftigen Top-10-Versicherungen heute noch gar nicht geboren ist. Jetzt macht es richtig Spaß, in der Versicherungsbranche tätig zu sein“, zeigt sich Bockelmann kämpferisch. Global betrachtet sehen die Versicherungen einer digitaler Disruption entgegen. Das Versicherungsprodukt an sich ist für den Kunden nur in Details voneinander zu unterscheiden – je austauschbarer die Produkte sind, desto mehr wird der Kunde nach dem Preis entscheiden – oder nach dem gebotenen Kundenservice. Eine Riesenchance also auch für traditionelle Versicherer, mit digitaler Convenience zu punkten. Eine Versicherung ohne Daten ist wie ein Blind Date „Früher hat man Schaden gemeldet, drei Wochen später wurde gezahlt, der Kunde war trotzdem unzufrieden, weil der Prozess intransparent ist. Heute wird der Schaden in Echtzeit mitgetrackt. Seit der Wiener Nahverkehr anzeigt, wann die nächste U-Bahn kommt, habe ich gefühlt ein besseres Erlebnis, obwohl ich gleich lange warte“, vergleicht Heidl. Reinhard Harter sieht eine Versicherung ohne Daten „wie ein Blind Date“. Nur wer seine Kunden gut kenne, könne sie mit Produkten und Services adressieren, die für sie zu bestimmten Zeitpunkten relevant sind. Die entscheidende Frage müsse daher sein: Wie gut kennen Sie Ihre Kunden? Bockelmann bekräftigt: „Früher waren Versicherungen so etwas wie mittelalterliche Burgen: Zugbrücke runter, Vertrieb raus, wie dem Raubritter dem Kunden hinterher und dann wieder retour und Zugbrücke rauf. Der Fokus lag auf Datenschutz, Vorsorge, Stabilität.“ Versicherungen würden jedoch nie das Produkt sein, wo man am Samstagmorgen aufwacht und sagt, „Hey Schatz, heute gehen wir mal richtig cool Versicherungen shoppen!“ CX muss unkompliziert, einfach, transparent sein Digitalisierung sei dazu genutzt worden, um Prozesse zu verändern, Papier wegzubekommen, zu zentralisieren, sind sich die Teilnehmer einig. In den vergangenen Jahren hätte man begonnen, mehr auf Kunden zuzugehen. Hätte man damit früher beginnen sollen? „Ja sicher“, so Heidl, „aber jetzt fordert der Kunde das ein.“ Die Customer Experience (CX) müsse unkompliziert, einfach, transparent sein – „da waren wir extrem schlecht“, meint auch Bockelmann. Heute gehe der Kunde dahin, wo es am einfachsten ist. Der beste Schaden ist der, der nie eintritt Aber nicht nur die digitale CX ist ein Feld, an das man sich langsam heranpirscht, sondern auch Zusatzservices. „Der Heilige Gral ist: Wie schaffe ich höhere Kundenfrequenz und höhere Relevanz? Wir wollen also nicht nur Schäden monetär vergüten, sondern in die Vorsorge und Risikovermeidung gehen. 450.000 unserer Kunden bekommen zum Beispiel Informationen mit Unwetterwarnung“, beschreibt Bockelmann die strategische Richtung. Wo ist das nächste Krankenhaus, wo ist der nächste Arzt, der offen hat? All das können Services rund um das versicherte Produkt oder den Menschen sein. „In Zukunft werden wir immer mehr zum Risikomanager für den Kunden, indem wir ihm helfen, Schäden zu vermeiden. Der beste Schaden ist der, der nie eintritt – für beide Seiten“, so Heidl. Schwieriges Online-Geschäft Online-Pionier Christian Pedak geht im Vertrieb neue Wege: „Der Online-Käufer sucht sich nur das Produkt aus, was genau auf seine Bedürfnisse passt, das heißt, man muss die klassischen Produkte zurechtschneiden, zum Beispiel eine Cyber-Security-Versicherungen. Es haben aber auch durchaus komplexere Produkte ihre Berechtigung für den Online-Verkauf. Wir lassen die Versicherungssumme den Kunden selbst abschätzen, zum Beispiel indem er sein Badezimmer mit Beispielbildern beschreibt.“ Österreich sei aber traditionell verhaftet, der analoge Vertrieb noch sehr wichtig. „Wir haben zum Beispiel ausprobiert, die Versicherung kostenlos anzubieten, um zu sehen, ob der Kunden sie dann besser annimmt. Das Ergebnis war: Nein, er nimmt sie auch dann nicht. Die Conversion Rate lag konstant niedrig bei 30 Prozent“, so Bockelmann. Mehr Daten für mehr Service Sehen sich die Versicherungen für ein datengetriebenes Business gerüstet? „Der Kunde ist bereit, für besseren Service seine Daten zu teilen. Bei der Uniqa ist das zum Beispiel der Notfallknopf – der Kunde teilt seine Geodaten, um schnell Hilfe zu bekommen. Der Kunde wird es aber nicht akzeptieren, wenn wir Daten monetarisieren möchten. Jedes Baby bekommt zum Beispiel am dritten Lebenstag einen Bluttest, mit dem man sehr einfach auch ein komplettes DNA Screening machen könnte und darauf aufbauend ein individualisiertes Versicherungsangebot. Aber dann sind wir aus dem Versicherungsprinzip draußen.“ Sogar Insuretec-Chef Pedak stimmt darin überein: „Es kann nicht darum gehen, dem einen eine noch bessere Prämie zu geben zu Lasten der anderen, denn das wäre genau das Gegenteil von Versicherung.“ Heidl: „Je mehr Daten, desto besser können wir das Risiko verstehen und richtig bepreisen. Wir werden in Zukunft auf jeden Fall versuchen, an noch mehr Daten zu kommen, um einen Mehrwert für den Kunden und für uns zu generieren. Aber das ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen sollten.“    

Autor: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich Von digitalen Innovationen ist bei klassischen Versicherungen in Österreich auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Hie und da wird...

IT Management

Warum Chatbots ihre eigenen Fans verdienen

Für Sport ebenso wie für Technologie war 2018 ein wichtiger Meilenstein: Der Videoassistent (Video Assistant Referee, VAR) gab sein WM-Debüt. Im Tennis wird Hawk-Eye schon seit Jahren eingesetzt, im Fußball dagegen wurde diese Art von Technologie als Hilfe für Spieler und Funktionäre nur langsam akzeptiert. Aber nicht nur auf dem Platz oder Spielfeld sind die Auswirkungen des technologischen Wandels zu spüren. Mobile Apps können das Fan-Erlebnis zu Hause oder auf der Tribüne verbessern, indem sie Spielinformationen und Statistiken teilen. Und für diejenigen, die das Glück haben, persönlich an Spielen teilzunehmen, werden Chatbots nun zu einem neuen Faktor. Die Chatbots sind da Während wir die Atmosphäre genießen, beginnen die Organisatoren von Spielen, Chatbots einzusetzen, um unser Sporterlebnis angenehmer, persönlicher und weniger stressig zu gestalten –durch ein Gerät, das wir alle in der Tasche haben. Das Wort „Bot“ erinnert vielleicht an unpersönliche Maschinen, aber mit den richtigen Daten und Lernmöglichkeiten können Bots hochgradig personalisierte Fan-Erlebnisse bieten. Sie können ein digitaler Assistent sein, der schnell und präzise auf Fragen reagiert, damit sich die Fans auf die Action konzentrieren können. Und sie werden bereits eingesetzt: Beim letzten Mutua Madrid Open kommunizierte ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierender Chatbot sehr schnell und einfach mit den Tennisfans. Als Teil der Strategie des Turniers, jüngere Fans anzusprechen und innovativer zu sein, stellte der „Matchbot“ den Teilnehmern über ihr Handy Informationen über Spieler, Spielzeiten und Ergebnisse bereit. Aber auch Details zum Angebot für Gäste, Anfahrtsweg und Parkplätzen wurden angegeben. Und dank seiner Fähigkeiten im Machine Learning wurde der Bot durch jede Interaktion etwas besser und gab immer bessere Antworten. Heineken Urban Polo setzte etwas Ähnliches ein. Ein KI-basierter digitaler Assistent stand über Facebook Messenger zur Verfügung und beantwortete Fragen zum Spiel oder zum Angebot der Wohltätigkeitsveranstaltungen – sei es zu Bar- und DJ-Locations, Zeitplänen oder Informationen über Spieler. Lernen als fortlaufender Prozess Diese Chatbots sind datengesteuert. Die Intelligent Bots-Software von Oracle sammelt Informationen basierend auf früheren Interaktionen mit Kundendiensten über verschiedene Touchpoints hinweg und kombiniert diese mit Ereignisdaten auf einer zentralen Plattform. Der Bot kann dann eine Reihe von Antworten auf Fragen erstellen, und aufgrund seiner Fähigkeiten im Machine Learning im Laufe der Zeit verbessern. Wenn Chatbots intelligenter werden und komplexere Anfragen bearbeiten, können die Zuschauer ein noch besseres Sporterlebnis genießen – zweifellos eines, das den Preis für den Eintritt rechtfertigt. Erfahren Sie, ob alle digitalen Innovationen ihre Versprechen einlösen und lesen Sie unseren Bericht.

Für Sport ebenso wie für Technologie war 2018 ein wichtiger Meilenstein: Der Videoassistent (Video Assistant Referee, VAR) gab sein WM-Debüt. Im Tennis wird Hawk-Eye schon seit Jahren eingesetzt, im...

Finanzwirtschaft

Wie CFOs von kognitiven Tools profitieren

Deloitte hat vor Kurzem definiert, dass künstliche Intelligenz, Machine Learning und Predictive Analytics zu einer Liste kognitiver Tools und Technologien gehören, die (in unterschiedlichem Ausmaß) das menschliche Denken imitieren. Dieser Blog fasst die Ergebnisse und Überlegungen im Hinblick auf die Anwendungsmöglichkeiten für CFOs zusammen. Kognitive Lösungen können Unternehmen helfen, im Laufe der Zeit intelligenter und effizienter zu werden – genau wie Menschen, nur schneller und genauer. Die Lösungen sind alles andere als abstrakt und können sehr praktisch genutzt werden. Beispielsweise kann künstliche Intelligenz und Software für Machine Learning Unternehmen dabei unterstützen, nicht zahlende und spät zahlende Kunden proaktiv zu erkennen, indem sie ihr Verhalten über einen Zeitraum verfolgen und Wiederholungstäter frühzeitig identifizieren und markieren. Und sie können bei der Zahlungsabwicklung helfen, indem sie mit automatisiert Vorzugsrechnungen erkennen, doppelte Zahlungen verwerfen und betrügerisches Kaufverhalten aufdecken. Kognitive Tools umfassen auch Predictive Analytics, die eine Reihe von statistischen Techniken nutzen, um Finanzunternehmen dabei zu helfen, effektiv durch eine unsichere Zukunft zu navigieren. Mit fortschrittlichen cloudbasierten Analysen kann das Finanzwesen die traditionell getrennten Managementsysteme für Transaktionen und Performance zusammenbringen. Das ermöglicht beide Seiten des Finanzwesens – operativ und strategisch –in einem gemeinsamen System zu vereinen. So können Teams der Finanzplanung und -analyse sich effizient auf Faktoren konzentrieren, die Wachstum und Rentabilität fördern oder beeinträchtigen. Nach der Implementierung von fortschrittlichen Analysen in der Cloud hat der CFO schnell und einfach Zugriff auf Daten, die ihm helfen können, als strategischer Partner einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen – wie z. B. die Rentabilität nach Produkt und Kunde. Kognitive Lösungen haben auch das Potenzial, CFOs bei der Bewältigung einer ihrer schwierigsten Aufgaben zu unterstützen: dem Erstellen von Quartalsberichten. CFOs sind zunehmend der Anlaufpunkt des Unternehmens, wenn es darum geht, Investoren, Analysten, Journalisten und Aufsichtsbehörden alles Wissenswerte über Finanzdienstleistungen zu erklären. Diese Rolle erfordert einen schnellen Zugriff auf relevante Fakten und Trends – und kognitive Technologien können dabei helfen.  Vor Kurzem haben wir einem Fortune-50-Telekommunikationsunternehmen ein effektives kognitives Tool aus der Oracle Cloud vorgestellt. In wenigen Minuten durchsucht das Tool das Volumen der GuV-Rechnungen, die ein Jahrzehnt oder länger zurückliegen. Mit Machine Learning Tools und Chatbot-Technologien zur Verarbeitung von natürlicher Sprache erstellt das Tool einen einfach verständlichen Bericht, der die Umsatz- und Wachstumstreiber über den gesamten Zeitraum zusammenfasst. Eine Aufgabe, für die eine Armada von Analysten vermutlich Monate gebraucht hätte.   Kognitive Tools sind nur eine Gruppe von Tools, die das Finanzwesen revolutionieren: Erfahren Sie mehr darüber, wie CFOs und andere Führungskräften neue Technologien wahrnehmen und einschätzen.

Deloitte hat vor Kurzem definiert, dass künstliche Intelligenz, Machine Learning und Predictive Analytics zu einer Liste kognitiver Tools und Technologien gehören, die (in unterschiedlichem Ausmaß)...

Cloud

Customer Experience – die Macht des Kunden

Unter Kaufleuten ist es ein offenes Geheimnis: Es dauert oftmals Monate, um einen Kunden zu gewinnen, und nur wenige Sekunden, um einen zu verlieren. In den Zeiten des Online-Handels sind daraus allerdings wahrscheinlich eher Millisekunden geworden. Autor: Oliver Grell, Sales Director CX Oracle Das Internet sorgt dafür, dass den Kunden vielfältige Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie hohe Erwartungen sowohl an Produkte als auch an das Erlebnis des Kaufprozesses haben. Wird ein Kunde beim Besuch einer Webseite auch nur für den Bruchteil einer Sekunde gelangweilt oder ungeduldig, verwirrt oder gar frustriert, dann gibt es eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, um das gewünschte Produkt zu kaufen. Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner prognostizieren, dass schlechte Kundenerfahrungen bis 2020 fast ein Drittel aller digitalen Geschäftsprojekte zerstören werden. PwC hat zudem ermittelt, dass 73 Prozent der Online-Käufer inzwischen die Einkaufserfahrung als wichtigen Faktor bei ihrer Kaufentscheidung beurteilen. Die Bereitstellung eines personalisierten, nahtlosen und vorausschauenden Kundenerlebnisses ist eine tragende Säule des Geschäftserfolgs geworden. Der einzige Weg, diese Säule zu errichten, besteht darin, jeden Teil des Unternehmens zu vernetzen und sicherzustellen, dass der Kunde stets im Mittelpunkt aller Entscheidungen steht. Vernetzung und Integration helfen Unternehmen, stets eine einheitliche Sicht auf die Kunden zu bewahren. Dabei hilft die zielgerichtete Auswertung vorhandener Daten, die jeder Durchschnittsverbraucher über die Vielzahl genutzter Kanäle täglich erzeugt. Schätzungsweise 90 Prozent der heute vorhandenen Daten wurden in den letzten zwei Jahren erstellt. In sozialen Medien oder dem vernetzten Fernsehen erzeugen Verbraucher eine Vielzahl von Daten, die Rückschlüsse auf ihren Standort, ihre Interessen, ihr Einkaufsverhalten und ihre Haltung zu Markenprodukten ermöglichen. Bleiben alle diese Daten in den abteilungsweiten Datensilos isoliert, verhindern sie die Möglichkeit, Rückschlüsse zu ziehen und die Sicht auf den Kunden wird fragmentiert. Durch die Datenhaltung in der Cloud können Unternehmen Datensilos abbauen, sodass nicht nur mehr Kundendaten gesammelt werden, sondern diese auch offen allen am Verkaufsprozess Beteiligten zur Verfügung stehen. Cloud-Anwendungen sind also ein wesentlicher Faktor, um eine einheitliche Sicht auf Kundendaten zu ermöglichen. Die durch sie realisierbare Integration erstreckt sich über alle Abteilungen bis hin zum Backoffice. Schließlich können Daten schnell und effektiv verwendet werden, um die ineinandergreifenden ERP-Prozesse – in der Lieferkette, der Fertigung, der Logistik – zu optimieren und eine exaktere, strategische Unternehmensplanung zu unterstützen. Bei der Kundenorientierung geht es nicht nur darum, was Kunden sehen können – es geht darum, wie eine ganze Organisation funktioniert, die von innen heraus beginnt. Wenn die bestehende Geschäftsumgebung integriert und interoperabel ist, wird kontinuierliche Innovation endlich möglich. Mutige Organisationen gehen als Vorreiter mit gutem Beispiel voran, um das Kundenerlebnis zu verbessern und Innovationen voranzutreiben. Sie tun dies mit Investitionen in die Cloud, um Daten robuster und vernetzter nutzen zu können. Das „Erste Bank Open“ Tennisturnier ist ein Beispiel für eine Veranstaltung, bei der die Cloud und vernetzte Datenlösungen genutzt wurden, um den Besuchern auf Wunsch detaillierte Informationen zu liefern. Bei dem in Wien veranstalteten Turnier wurden neue Technologien genutzt, um den Zuschauern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Über einen Chatbot, der auf einer Cloud-Plattform entwickelt wurde, stellten die Veranstalter den Fans live und ständig aktualisiert Informationen zur Verfügung. „Echtzeit-Informationen sind die Extrameile für das Fan-Erlebnis“, erklärt Herwig Straka, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur emotion. „Das konnten wir durch den Oracle Chatbot bieten – unseren Erste Bank Open Tennisbutler.“ Für die Implementierung waren die Experten des Oracle-Partners primeone business solutions gmbh an Board. „Der Chatbot war einfach zu installieren“, beschreibt Martin Veren, Geschäftsführer von primeone business solutions gmbh. Innerhalb von nur zwei Wochen sei die Anwendung für das Tennisturnier live geschaltet worden.  

Unter Kaufleuten ist es ein offenes Geheimnis: Es dauert oftmals Monate, um einen Kunden zu gewinnen, und nur wenige Sekunden, um einen zu verlieren. In den Zeiten des Online-Handels sind...

Finanzwirtschaft

Ist die robotergesteuerte Prozessautomatisierung marktreif?

Shared Services Center sind per Definition durch prozessorientierte, sich wiederholende Aufgaben gekennzeichnet. Pionierunternehmen zeigen bereits heute, wie modere Shared Service Center durch neue Möglichkeiten der Automatisierung wesentlich effizienter gestaltet und ausgerichtet werden können. Der Einsatz von Robotern in Fabriken ist nichts Neues. In den letzten zwei Jahren haben jedoch viele dienstleistungsorientierte Unternehmen – und Serviceteams – die Verbindung zwischen der robotergesteuerten Desktop-Automatisierung für Einzelaufgaben und der viel umfassenderen robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) hergestellt. Untersuchungen zeigen, dass fast die Hälfte der Shared Services Center (SSCs) RPA auf irgendeiner Ebene implementiert haben. Wir sehen eine Reihe von Fallstudien, die über Lösungsanbieter, Konferenzen und Online-Foren wie das Shared Services and Outsourcing Network (SSON) ausgetauscht werden. Die Entwicklungen stehen sicherlich noch am Anfang. Und die gemeldeten „Fehlerraten“ von 30 % bis 50 % zeigen, dass RPA sorgfältig implementiert werden muss und nicht planlos verkauft bzw. gekauft werden darf. So werden immer wieder beim Streben nach schnellen Ergebnissen kritische Fehler gemacht. Nicht die „Roboter“ sind das Problem Die Technologie ist in diesem Konstrukt der einfache Teil. Software-Agents wiederholen Aufgaben auf unbestimmte Zeit –  kostengünstig und fehlerfrei. Wie diese Aufgaben gestaltet sind und ob das Unternehmen bereit ist, sich an neue Arbeitsweisen anzupassen, sind komplexere Fragen. Viele Anbieter verkauften (zumindest am Anfang) Unternehmensbereiche mit der Idee, dass sie keine IT-Abteilung benötigten – sie konnten schnelle Entscheidungen treffen, einen Prozess praktisch ohne Aufwand automatisieren und schnelle Ergebnisse erzielen. Aber die IT muss einbezogen werden – zumindest für die Access Governance auf Systeme. Und wenn (nicht falls) etwas schief geht, bietet die IT wichtige Unterstützung. Sehen heißt glauben Ein durchdachterer Ansatz hilft, Vorteile zu sichern – und zeigt auch deutlicher, wie sich RPA entwickeln kann. Untersuchungen zeigen, dass die Automatisierung der Beschaffung vor der Einführung das häufigste Ziel für die Anwender ist. RPA-Teststandorte erweitern ihren Horizont und machen die Kreditorenbuchhaltung zum Hauptziel. Und nach der Implementierung wird eher die vollständige Finanzanalyse als RPA-fähig angesehen. Wo ist der Haken? Die erste Hürde ist das Budget. Das Management muss von der Rendite überzeugt werden. Prozessstandardisierung und Ressourcenallokation sind dabei immer wichtige Faktoren, doch auch das Veränderungsmanagement spielt eine entscheidende Rolle. Unsere Daten zeigen, dass die Angst vor Arbeitsplatzverlusten kein wesentlicher Faktor ist. Auf einer kürzlich stattfindenden RPA-Konferenz beabsichtigten 54 % der von uns befragten Delegierten, Vollzeitäquivalente in höherwertige Arbeit umzuwandeln. Was ist der nächste Schritt? Das Intelligent Automation Universe von SSON Analytics zeigt, was RPA in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Beschaffung und Kundenservice leistet – in einer Vielzahl von Anwendungsfällen, die verdeutlichen, wie weit RPA fortgeschritten ist. Aber das ist nur der Anfang. Durch den Einsatz von Technologien wie der Cloud und künstlicher Intelligenz wird das Potenzial von RPA noch weiter gesteigert, wobei SSCs eine entscheidende Rolle spielen werden. Lesen Sie in unserem Bericht „Delivering on the promise of Digital Innovation (Wie das Versprechen der digitalen Innovation eingelöst wird)“, wie Unternehmen von den Vorteilen neuer Technologien profitieren.

Shared Services Center sind per Definition durch prozessorientierte, sich wiederholende Aufgaben gekennzeichnet. Pionierunternehmen zeigen bereits heute, wie modere Shared Service Center durch neue...

IT Management

Alles Cloud? Wie Sie die 5 häufigsten Cloud-Sicherheitsprobleme vermeiden

Die Akzeptanz der Cloud steigt weiter an. Öffentliche Cloud-Dienste werden heute von 85 % der IT- und Cyber-Sicherheitsexperten genutzt, gegenüber 57 % im Jahr 2013. Aber könnte es ernsthafte Bedrohungen der Sicherheit geben? Aktuelle Antworten auf diese Frage liegen jetzt wieder vor. Jedes Jahr erstellen Oracle und KPMG den Oracle und KPMG Cloud Threat Report, der auf einer Umfrage zur Nutzung der öffentlichen Cloud und zu Cyber-Sicherheitsmaßnahmen basiert. Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass es viel Vertrauen gibt, aber auch einige Fehler, die häufiger vorkommen als andere – hier sind unsere Top 5. Verantwortung Cloud-Dienste können die Sicherheit erleichtern, aber es gibt bestimmte Dinge, die sie nicht tun können – wie z. B. ein Auge darauf haben, wie vorsichtig Mitarbeiter mit ihren Zugangsdaten sind. Am besten ist es, die Verantwortlichkeiten von Anfang an zu klären. Legen Sie fest, wofür Sie verantwortlich sind und worum sich Ihr Cloud-Anbieter frühzeitig kümmern muss, um sicherzustellen, dass es keine Lücken gibt. Schulungen Einer der häufigsten Gründe für eine Schädigung des Unternehmens ist ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Die häufigsten Angriffsmethoden sind Betrugsversuche durch Phishing. Dabei muss nur eine Person einen Fehler machen, um Ihr Unternehmen zu gefährden. In diesem Fall sorgen Schulungen und nicht irgendwelche ausgefeilten Technologien für den Unterschied. Automatisierung Bedrohungen für die Cloud zu erkennen und darauf zu reagieren – das ist die größte Herausforderung für Sicherheitsverantwortliche. Aber nur 14 % der Befragten des Cloud Threat Reports gaben an, dass sie alle relevanten Daten zu Sicherheitsereignissen und Telemetrie analysieren können. Dieser Mangel an Erkenntnissen ist in der Regel darauf zurückzuführen, dass Cloud-Dienste schneller bereitgestellt werden als die SecOps sie unterstützen kann. Indem manuelle Prozesse entfernt und mehr Reaktionen auf Risiken automatisiert werden, können Sie dazu beitragen, dieses Problem zu lösen. Compliance Gesetzliche Vorschriften einzuhalten bedeutet nicht, dass alles sicher ist. Bei der Einhaltung von Compliance geht es vor allem um Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten. Aber es ist immer noch schwierig, Compliance-Ziele ohne die Beratung durch einen Experten zu erreichen. Es ist ratsam, dafür zu sorgen, dass es eine Person gibt, die das Gesamtbild im Blick hat – bei Bedarf auch auf globaler Ebene – und den besten Weg ausarbeitet, um den Compliance-Anforderungen gerecht zu werden. Führungskräfte Im Bestreben, alles schnell umzusetzen, überstürzen die Unternehmensbereiche oft die Einführung von Cloud-Diensten, ohne die Sicherheitsabteilungen einzubeziehen. Und das kann bedeuten, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt werden. Die richtige Führung ist die Lösung. Indem eine Person die Bereitstellungen betreut, können Teams effizient implementieren und gleichzeitig das Unternehmen schützen.   Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Vorteile neuer Technologien am besten nutzen und lesen Sie unseren Bericht: „Delivering on the promise of Digital Innovation (Wie das Versprechen der digitalen Innovation eingelöst wird)“.

Die Akzeptanz der Cloud steigt weiter an. Öffentliche Cloud-Dienste werden heute von 85 % der IT- und Cyber-Sicherheitsexperten genutzt, gegenüber 57 % im Jahr 2013. Aber könnte es ernsthafte...

Cloud

DACH Oracle Partner Executive Forum – Your Tomorrow, Today!

Autor: Christian Reinhold, Channel Sales Leader EMEA North Cloud ist heute keine reine Technologieentscheidung mehr, sondern steht im Mittelpunkt eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Ähnlich prägend wie die Erfindung des Buchdrucks, die die Verbreitung von Informationen erst ermöglichte, oder die Erfindung von Dampfmaschine und Elektrizität, die eine Massenproduktion von Gütern hervorbrachte, sowie Verbrennungsmotoren, die erst Mobilität und internationalen Handel nach sich zogen, macht die Cloud neue Technologien wie Blockchain, Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) sinnvoll nutzbar. Im Cloud-Geschäft von Oracle spielen Partner eine entscheidende Rolle, denn sie unterstützen ihre Kunden tagtäglich an vorderster Front auf ihrem Weg in die Cloud und bilden damit die Basis für die Geschäftsmodelle der Zukunft, leben also das Motto „Your Tomorrow, Today“. Um den Austausch untereinander zu fördern, lud Oracle am 7. November 2018 die Geschäftsführer und Führungskräfte der Partner zum Partner Executive Forum mit einem abwechslungsreichen Programm nach München ein. Sandhya Prabhu, Channel Director Alps Region, und Christian Reinhold, Channel Sales Leader EMEA North, begrüßten die Teilnehmer und führten gemeinsam durch den Tag. Die Cloud führt zu „Commodifikation“, Dematerialisierung, Transparenz und Innovation Im Folgenden nahm Javier Torres, Vice President EMEA Alliances & Channel EMEA die Partner mit auf die Reise in die Cloud und zeigte anschaulich wie die Oracle Channel Strategie die Partner unterstützt. Hannes Häfele, Senior Director Enterprise Sales Deutschland, machte es danach spannend mit seinem Vortrag „8% – Why the cloud will succeed“, und zeigte auf, warum die Cloud viele Entwicklungen für Zukunftsszenarien bringen wird, wie Dematerialisierung (alles immer überall verfügbar), Commodification (alles auf einem Device verfügbar), Total Transparency (jeder hat Zugriff auf alle Informationen) und Globalization (keine Grenzen). „Time is now“ war die Headline von Jean Marc Gotteros Vortrag, Vice President, EMEA Cloud & Sales Strategy, bei dem er, begleitet von seinem „Digital Assistant“, den Partnern die Geschäftschancen der Oracle Cloud Technologien aufzeigte. Er führte aus, wie Partner mit Hilfe von Oracle Cloud die Schlüssel-Innovationsthemen wie Geschäftsmodell-Branding, Talent Management und Wettbewerbsvorteil durch Technologieführerschaft besetzen können.   Ein „Futurist“ über Arbeiten und Leben in der Zukunft und „Rulebreaker“ Im zweiten Programmabschnitt nahm Sven Gábor Jánszky, Trend- und Zukunftsforscher sowie CEO eines der größten europäischen Think Tanks die gebannte Zuhörerschaft mit auf die Reise „2030 – The way we work and live in the future“. Eindrucksvoll zeigte er auf, wie sich durch Technologie unser Leben und die Arbeit in den kommenden Jahren verändern wird, und warum es „Rulebreaker“ wie Uber oder auch ganz praktisch ein Comedy-Theater mit einer „pay per laugh“-Strategie braucht, um wirkliche Innovation zu treiben.   Zum Abschluss des Programms wurden noch die „Oracle Partner of the Year“ Awards FY19 an die erfolgreichsten, innovativen Partner des Jahres verliehen. Folgende Preisträger wurden ausgezeichnet:    – Partner of the Year, CX Cloud, FY19 DACH: Riverland Reply    – Partner of the Year, ERPM/HCM Cloud, FY19 Germany: Deloitte    – Partner of the Year, ERPM/HCM Cloud, FY19 Alps: Synchrotech    – Partner of the Year, IaaS & PaaS, FY19 Germany: record-consult GmbH    – Partner of the Year, IaaS & PaaS, FY19 Alps: Esentri    – Partner of the Year, Cloud Implementation Excellence, FY19 Germany: Cloud CX    – Partner of the Year, Innovation, FY19 Germany: Red Reply    – Partner of the Year, Innovation, FY19 Alps: SQLI    – Partner of the Year, Autonomous, FY19 Alps: Trivadis    – Partner of the Year, Systems, FY19 Germany: Bechtle    – Partner of the Year, Systems, FY19 Alps: DBConcepts GmbH    – Partner of the Year, Volume Sales, FY19 Germany: Team GmbH Der gelungene, kurzweilige Tag mit vielen positiven Anregungen endete mit einem Get-together gegen 20:00 Uhr, bei dem die teilnehmenden Partner wie Oracle Mitarbeiter ihr ganz persönliches „Tomorrow, Today“ mit nach Hause nahmen. Sie möchten mehr wissen über das Oracle Partner Network? Wir informieren Sie gerne – E-Mail an Oracle-Germany@bm.com genügt oder direkt unter http://www.oracle.com/partners/index.html!  

Autor: Christian Reinhold, Channel Sales Leader EMEA North Cloud ist heute keine reine Technologieentscheidung mehr, sondern steht im Mittelpunkt eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels....

Digitalisierung

Industrie 4.0 sorgt für beschleunigte Innovationen

Selten haben Innovationen in derart beispiellosem Tempo für Veränderungen gesorgt. Sich schnell wandelnde Technologien verändern Märkte. Unternehmen engagieren sich in Märkten, die sie bislang nicht beachtet haben. Wer sich der disruptiven Grundstimmung entzieht und sich nicht auf den Wandel vorbereitet, dem steht eine düstere Zukunft bevor. Die Datenlage, auf der Entscheidungen basieren, war noch nie so gut. Durch Ansätze wie Industrie 4.0 bieten sich weitere Möglichkeiten, die Unternehmensplanung exakt und vorausschauend wie nie zu gestalten. Autor: John Barcus, Vice President Manufacturing Industries, Oracle  Mit Strategien wie Industrie 4.0 wird die Vernetzung auf eine ganz neue Stufe gehoben. Die Automatisierung gewinnt in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. ERP-Systeme unterstützen dabei schon seit geraumer Zeit den Alltag. Mit dem Aufkommen des Internet der Dinge (IoT) und der zunehmenden Vernetzung von ERP-Systemen mit IoT-fähigen Geräten gewinnen die Ideen der automatisierten Ressourcenplanung, der vorausschauenden Wartung und des automatisierten Service an Fahrt. Doch auch durch die sogenannte Hyper-Konnektivität sind ERP-Lösungen in vernetzten Industriebetrieben kein Allheilmittel. Noch immer gibt es zu viele Lücken zwischen Fachabteilungen, noch immer sorgen Datensilos für Inkonsistenz. Daraus können Probleme entstehen, wenn beispielsweise Schwierigkeiten im Produktionsprozess zu spät erkannt werden oder es zu lange dauert, ehe sie behoben sind. Die Konsequenz sind negative Auswirkungen auf Qualität und Kosten. Datensilos führen auch dazu, dass Kundenprobleme nicht behoben werden können, weil sie an den „richtigen Stellen“ gar nicht bekannt sind oder verstanden wurden. Die Verbesserung der digitalen Konnektivität ist daher sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens ein entscheidender Punkt für einen Hersteller, um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Direkter Kundeneinblick Durch Social Monitoring ist es beispielsweise möglich, in Echtzeit zu erfahren, was die Kunden denken und wie sie auf Produkte und Dienstleistungen reagieren. Diese Informationen werden seit einiger Zeit auch verwendet, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern oder spezifische Kundenprobleme zu lösen – insbesondere im Gastgewerbe. Viele Hersteller der produzierenden Industrie sind noch auf dem Weg, dieses Fenster zur Stimmung der Kunden für technische oder innovative Updates zu nutzen. Das liegt zum Teil daran, dass die Auswirkungen möglicherweise nicht mit denen im Dienstleistungsgewerbe zu vergleichen sind und die Prävalenz von sozialem Feedback auf B2B-Geschäftsinteraktion immer noch nicht als gleichwertig erscheint. Dies wird sich zukünftig ändern, da zunehmend die Generation der Millennials in die Unternehmen kommt. Für diese ist es normal über soziale Netzwerke Bewertungen auch im B2B-Umfeld abzugeben. Und dies wird auch die Reputation beeinflussen. Rückrufaktionen und Garantiekosten sind beispielsweise für Automobilhersteller ein großes Problem. Im Jahr 2016 wurden in den USA 53,1 Millionen Kraftfahrzeuge zurückgerufen, was für die Automobilhersteller die Zahlung von 11,8 Milliarden Dollar an Forderungen nach sich zog. Bei diesen Kosten unberücksichtigt sind der Verlust von Ansehen oder Umsatz, die einen weit größeren Einfluss auf ihr Geschäft haben können. IoT-basiertes Feedback Gegenwärtig – und auch in den nächsten Jahren – wird die IoT-Konnektivität zunehmend genutzt, um die Effizienz zu verbessern, die Automatisierung zu erweitern und Kosten zu senken. So werden Anlagen beispielsweise überwacht, um den Wartungsbedarf vorherzusagen und somit Ausfallzeiten zu reduzieren. Allerdings ergeben sich wirkliche Geschäftsvorteile erst dann, wenn diese Verbindungen vom Single zum Multi Purpose werden. Die gezielte Verwendung von vernetzten Daten sowohl für den Service als auch für die Konstruktion und die Entwicklung steigert den Wert dieser Verbindungen erheblich. Immer stärker ins Blickfeld der IT kommt dabei die Automobilindustrie. Es wird geschätzt, dass Automobile schon heute mit über 100 Millionen Zeilen Computercode ausgestattet sind. Verglichen mit den geschätzten 400.000 Zeilen Code, die im Space-Shuttle verwendet werden, ein extrem hoher, fast unglaublicher Wert. Das zeigt, wie die Automobilhersteller zunehmend Software zur Differenzierung und Innovation ihrer Produkte einsetzen. Sie werden immer erfolgreicher, wenn es darum geht, die allgemeine Benutzerfreundlichkeit allein mit Software zu verbessern. Dass Software zum Unterscheidungsmerkmal wird, gilt inzwischen für viele der im Alltag verwendeten Produkte. Ebenso wichtig ist in diesem Zusammenhang die Fähigkeit, Probleme schnell und allein über Software zu lösen, was die Bedeutung eines digitalen Fadens zwischen Produkt und Engineering unterstreicht, da in vielen Fällen sonst kostspielige physische Rückrufaktionen nötig wären. Als Tesla beispielsweise wegen der Bremsleistung des Tesla 3 einen negativen Verbraucherbericht erhielt, hätte dies verheerende Auswirkungen auf den Ruf und die Verkaufsleistung des Fahrzeugs haben können. Stattdessen konnte eine Woche nach der Veröffentlichung der Bewertung ein Over-the-Air-Update installiert werden, das den Bremsweg um sechs Meter reduzierte. Die Lösung des Problems allein über Software verkürzte die Zeit zur Lösung des Gesamtproblems und verhinderte die Notwendigkeit der physischen Rückgabe der Fahrzeuge, wodurch sich Garantiekosten drastisch reduzieren ließen. Aktivieren der Innovationsgeschwindigkeit Wie bereits erwähnt, ist die Innovationsgeschwindigkeit entscheidend, und die Unternehmen müssen kreativ sein, wenn es darum geht zu entscheiden, wie sie vorgehen wollen. Sie müssen aggressiv nach Wegen suchen, um alle Rückkopplungsschleifen zu verkürzen, bei denen Informationen zur Lösung von Problemen oder zur Beschleunigung von Innovationen beitragen können. Diese Feedbackquellen können von überall herkommen, aus dem Feld, über die Werkstatt, die Produkte bis hin zum Kunden. Die Mehrzwecknutzung von Vernetzung und Daten bietet die beste Möglichkeit für eine schnelle Verbesserung. Eine unternehmensweite Transformationsstrategie ist der beste Weg, um einen ganzheitlichen, effektiven Ansatz zu ermöglichen. Es ist heute wichtiger denn je, die Optionen und technologischen Möglichkeiten zu identifizieren, um diese Transformation zu ermöglichen. Dazu ist es wichtig, Datensilos aufzubrechen, damit alle Abteilungen eines Unternehmens profitieren können. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Technologie zwar für viele digitale Transformationen der Schlüssel ist, die Unternehmen aber möglicherweise noch kulturelle Hindernisse überwinden müssen. Um die Vorteile einer transformativen Hyper-Konnektivität nutzen zu können, kann der Industrie 4.0-Ansatz einen großen Vorteil darstellen.  

Selten haben Innovationen in derart beispiellosem Tempo für Veränderungen gesorgt. Sich schnell wandelnde Technologien verändern Märkte. Unternehmen engagieren sich in Märkten, die sie bislang nicht...

Events

Impact Event – Oracle präsentiert sich als Innovation Enabler

Autor: Julian Saal Künstliche Intelligenz, IoT, Blockchain, Chatbots und Cloud: Diese Schlagworte bestimmen derzeit die Diskussion um die erfolgreiche Zukunft von Unternehmen. Doch wie lassen sich Innovationen und smarte Gehilfen der digitalen Transformation erfolgreich implementieren und über verschiedenste Hürden wie die der Datenmigration hinweg optimal nutzen? Experten von Oracle und Start-ups präsentierten beim „Oracle Impact Event“ am 06. November 2018 im historischen Backsteingebäude der Isarpost in München ihre Antworten hierauf. Für die Teilnehmer bot die Veranstaltung, die unter dem Motto „Wo die Technologie von morgen auf Ihr Business von heute trifft“, spannende Einblicke in innovative Technologietrends und Erfahrungswerte aus erster Hand. Mark Borgmann, Senior Director Customer Innovation, Oracle Europe North, moderierte durch den Tag und begrüßte zu Beginn Michael Bednar-Brandt, Director Business Innovation von Oracle Next. In seinem Impuls-Vortrag referierte Bednar-Brandt zur Rolle und Bedeutung von Innovationen über verschiedene Branchen und Unternehmen hinweg, um Märkte neu zu erfinden und einen deutlich messbaren wirtschaftlichen Mehrwert in Form eines Wettbewerbsvorteils zu erzeugen. Der zentrale Kern eines zukunftsorientierten Unternehmens sei ein „human centered design“: „Die Wertschöpfungskette muss vom Menschen und seinen Bedürfnissen ausgehen.“ Um diesen Kern positionieren sich die Themen des Business of the future: „connected“, „data & insight driven“, „autonomous“ sowie „trust & security“. Gareth Williams, Gründer und CEO von YellowDog, stimmte seinem Vorredner zu. Mit seinem 2015 in Bristol gegründeten Start-up erfüllt er mit der YellowDog-Multicloud-Plattform bereits die von Bednar-Brandt genannten Attribute. In seinem Impuls-Vortrag „How Oracle Cloud has enabled YellowDog to revolutionise the film industry“, berichtete er, wie die Rechenpower dank Cloud-Technologie zu extremen Zeit- und Kostenersparnissen bei der Datenverarbeitung großer Workloads beigetragen hat. „Virtualisierungen, Animationen, Effekte und das Rendern von Filmen hat früher Wochen oder gar Monate an Rechenleistung benötigt. Heute ist dies innerhalb weniger Stunden und Tage realisierbar. So haben wir von YellowDog bereits erfolgreich bewiesen, dass ein 90-minütiger Film nicht mehr in über zwei Wochen, sondern innerhalb von neun Tagen gerendert werden kann – alles Dank der Möglichkeiten aus der Cloud.“ Dr. Sebastian Klenk, Geschäftsführer von 5Analytics, sprach in seinem Impuls-Vortrag „KI im Unternehmenseinsatz“ über neue digitale Geschäftsmodelle auf Basis Künstlicher Intelligenz. Vom Einsatz der Machine- und Deep-Learning-Algorithmen bei der Prozessautomatisierung und Überwachung, beispielsweise zur Verringerung von Ausfall-, Lager- und Lieferzeiten oder Vorhersagen bezüglich generellen Konsum- und Kaufgebarens bis hin zu neuen Chancen im Bereich der Customer Experience. Dem Unternehmenseinsatz Künstlicher Intelligenz sind nach Ansicht Klenks keine Grenzen gesetzt: „KI kann gerade einfache, repetitive Aufgaben effizient übernehmen und Mitarbeiter für komplexere Tätigkeiten entlasten. Beispielsweise für Sachbearbeiter in der Versicherungsbranche ist dies bei der Klassifizierung simpler Schadensfällen eine willkommene Entlastung.“ KI sei entscheidend, um Zeit- und Kostenaufwand zu reduzieren. Allerdings sei ein programmierter Algorithmus immer nur ein kleiner Teil der Lösung und somit nur die Spitze des Eisbergs. Der Großteil verberge sich noch immer in der Standard-IT und letztlich in der Implementierung der Lösung. So müsse der Programmier-Code an die lokale Infrastruktur angepasst sein, um auf alle vorhandenen Daten zugreifen zu können. Mehr als 60 Prozent der Unternehmen und Wettbewerber scheitern noch immer daran, den Algorithmus zu implementieren und eine zuverlässige und skalierbare KI-Lösung live zu schalten. „Oracle war von Anfang an ein professioneller Partner für unsere Ziele. Bei 5Analytics lief die erste Live-Schaltung einer KI-Demo in der Cloud innerhalb von 15 Minuten“, berichtete Klenk dem Publikum. Mit dem Mobilitätsunternehmen FlixMobility präsentierte sich ein weiteres junges und spannendes Unternehmen mit seiner Aufstiegsgeschichte vom einstigen Start-up zum europäischen Player. In den letzten fünf Jahren hat sich FlixBus als feste Größe in der deutschen sowie europäischen Mobilitätslandschaft neben bekannten Anbietern wie Lufthansa oder der Deutschen Bahn etabliert. Robert Zetzl, Teamlead Accounting, FlixMobility GmbH, präsentierte Erfahrungswerte über das skalierbare Asset-Light Geschäftsmodell, basierend auf maßgeschneiderter Technologie. „Im Jahr 2015 begann unsere Zusammenarbeit mit Oracle. Unsere bestehenden IT-Ressourcen bei FlixBus sollten geschont werden und der Fokus weiterhin auf dem Kerngeschäft bleiben. Daher fiel die Wahl auf die dynamische und skalierbare ERP-Cloud, mit der wir weiterhin wachsen und neue Märkte erschließen können.“ Für ein Highlight des Tages sorgte Asser Smidt, Gründer und CEO von BotSupply. Mit dem Beitrag „Putting AI to Work“ zeigte er beeindruckende Fähigkeiten von Chat- und Voicebots. „Deep Learning ist seit geraumer Zeit die wahre Revolution. Selbstlernend, nicht programmiert. Künstliche Intelligenz wird alle Bereiche unseres Lebens betreffen“, so Smidt. Im Bereich der Texterkerkennung zeigte Smidt durch Markierung eines Artikels über die Midterm-Wahlen in den USA, dass der zugeschaltete Bot Fragen rund um die markierten Inhalte beantworten konnte. Der nachfolgend präsentierte VoiceBot beendete das Live-Gespräch zwar vorzeitig, war jedoch noch in der Lage, auf Grundlage von Name, Ort und Kundennummer bei einer fingierten Autopanne Hilfe zu rufen. „Heute geht es darum, dass Unternehmen mutiger werden müssen, solche innovativen Technologien zu nutzen.“ Jan Schmid, Director of Digital Business bei esentri AG, präsentierte sein Unternehmen mit dem Impuls-Vortrag „Taking Blockchain Mainstream“: „Kein Unternehmen kann es sich erlauben, Blockchain-Technologien nicht zu bewerten. Bis ins Jahr 2021 werden wir ca. 70 Milliarden IoT-Devices vorfinden, also knapp neun Stück pro Mensch. Die Automatisierung der zu erwartenden Datenflut wird zuverlässig nur mit der Blockchain-Technologie zu bewältigen sein. Wir nutzen bei esentri AG den Oracle Autonomous Blockchain Cloud-Service. Dieser bietet u.a. einfache Integrationsmöglichkeiten und Enterprise-ready Funktionalitäten, die eine Public Blockchain out-of-the-box nicht bieten kann.“ Sowohl das Impact Event als auch die Keynotes konnten mit dem Evaluierungstool „holler.live“ bewertet werden. So blitzten und blinkten die Bewertungs-Bubbles nach den Vorträgen über die großen Screens des historischen Backsteingebäudes der Isarpost München.  

Autor: Julian Saal Künstliche Intelligenz, IoT, Blockchain, Chatbots und Cloud: Diese Schlagworte bestimmen derzeit die Diskussion um die erfolgreiche Zukunft von Unternehmen. Doch wie lassen...

Digitalisierung

Die Blockchain ist weit mehr als Bitcoin

Wie immer, wenn ein neues Schlagwort auf der großen IT-Bühne erscheint, werden unterschiedlichste Interpretationen der Begriffe offenbar. Das geht auch der Blockchain nicht anders, weshalb ein genauerer Blick lohnt. Denn anders, als viele vermuten, verbirgt sich hinter einer Blockchain viel mehr als Bitcoins. Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle Eigentlich wäre es angebracht, im Zusammenhang mit Blockchain von „Distributed Ledger Technologie“ (DLT) zu sprechen. Denn wie im Hauptbuch (Ledger) werden Transaktionen nicht veränderbar abgespeichert. So wird auch klar, warum die Blockchain künftig in vielen unterschiedlichen Business-to-Business-Transaktionen eine Rolle spielen wird. Zur Verdeutlichung werfen wir einen Blick auf vier unterschiedliche Szenarien, in denen Blockchain für Unternehmen nützlich sein kann und wie die Technologie innerhalb von Unternehmensanwendungen funktionieren kann, um flexiblere, sicherere und schlankere Geschäftsprozesse bereitzustellen – oder sogar neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. 1. Verteilte, autonome Marktplätze Blockchain-Technologie ermöglicht es Asset-Besitzern, werthaltige Dinge – wie ausstehende Rechnungen – in einer sicheren, transparenten, privaten und selbstabgleichenden „Kette“ von Transaktionen zu verfolgen und zu handeln. Auf diese Weise lassen sich die Geschwindigkeit und Flexibilität des Cash- und Asset-Managements erhöhen. Beispielsweise können Unternehmen mit geprüften Rechnungen aus ERP-Anwendungen (Enterprise Resource Planning) den benötigten Bargeldbedarf schnell decken oder den Cashflow beschleunigen, indem sie Rechnungen auf einem autonomen Marktplatz verkaufen. Mittelfristig werden sich autonome Marktplätze für derartige (oder andere) Vermögenswerte voraussichtlich vervielfachen. Die jeweils erzeugte „Kontrolldatei“ ist ein kontrolliertes und offenes Framework, das für alle Transaktionsteilnehmer sichtbar ist. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Assets wertmäßig multidimensional betrachten, anstatt nur den Nennwert zu beurteilen. 2. Reduzieren von Reibungsverlusten bei Geschäftsvorgängen Das Ausgabenmanagement ist in den meisten Unternehmen eine Herausforderung. Das verdeutlicht ein Blick auf die Statistiken von Ardent Partners CPO Rising 2016.      – Weniger als die Hälfte (45 Prozent) der getätigten Ausgaben sind vertragskonform.      – Nur 39 Prozent der adressierbaren Ausgaben stammen aus dem Ausland.      – Nur 63 Prozent der Ausgaben sind mit einer Bestellung verknüpft. Zur besseren Kontrolle können Unternehmen wie Ardent ein selbstverwaltetes Blockchain-Netzwerk für Lieferanten und Partner aufbauen. So lassen sich automatisierte Smart Contracts, sofortige Zahlungen und Internet of Things (IoT)-aktivierte Lieferungen realisieren. Dies reduziert nicht nur Fehler, sondern die Transaktionen erfolgen schneller, da Käufer und Verkäufer nun direkt miteinander verbunden sind. 3. Verwaltung und Sicherung dezentraler, verschlüsselter privater Daten Eines der grundlegenden Merkmale einer Blockchain ist, dass jeder einzelne Datensatz oder jedes einzelne „Ketten“-Element verschlüsselt wird. Traditionell verlassen sich Branchen auf Drittanbieter, um Datenbanken mit ihren gemeinsamen Informationen über Firewalls und eingeschränkten Zugriff zu schützen. Wie der Anstieg von Datenschutzverletzungen zeigt aber, funktioniert diese Praxis allerdings nicht mehr. Wenn jedoch jedes Datenelement mit dem Schlüssel eines Blockchain-Mitglieds gesichert und verschlüsselt ist, müsste ein Cyberkrimineller Zugriff auf die Schlüssel jedes Mitglieds haben, um auf alle Blockchain-Daten zugreifen zu können. Das soll nicht heißen, dass Blockchain-Technologie alle Daten zu 100 Prozent sicher macht. Allerdings kann sie dazu beitragen, die Offenlegung einer großen Anzahl von privaten Datensätzen in einem einzigen Schritt zu verhindern. Eine logische Anwendung könnte beispielsweise die Erfassung von beruflichen Qualifikationen durch Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen sein. Nicht nur sie selbst, sondern auch die Zertifizierungsstellen der Industrie wären in der Lage neue Qualifikationen, Noten oder Arbeitspositionen hinzufügen, sobald sie im Angebot erscheinen. Man stelle sich vor, jeder Mitarbeiter bekäme einen Schlüssel für den Zugriff auf alle seine Mitarbeiterdaten, die Teil einer sicheren Blockkette, an der auch die Personalabteilung (HR) beteiligt ist, wären. Einzelpersonen könnten ihre Hochschulzeugnisse oder ihre Arbeit mit Arbeitgebern oder anderen Bildungseinrichtungen sicher teilen und müssten sich nicht darauf verlassen, Kopien von Zertifikaten zu faxen, da dieser Weg unzuverlässig ist und Dokumente leicht verfälscht werden können. 4. Verfolgung der Herkunft von Produkten und Materialien Blockchain-Technologie kann auch dazu beitragen, die Produktqualität und -sicherheit zu gewährleisten, indem es die Verfolgung und Lokalisierung von Produkten und Materialien im Alltag erleichtert. Legt beispielsweise ein Automobilhersteller eine qualitätsorientierte Blockchain für Zulieferer (Teilelieferanten, Unterbaugruppenhersteller und die öffentliche Aufsichtsbehörde), dann lässt sich der Rückruf von defekten Teilen schneller und effektiver gestalten. Für jedes Teil wäre dokumentiert, wo es verbaut wurde. Pilotprojekte in Betracht ziehen Dies sind nur vier von vielen weiteren Möglichkeiten, wie die Blockchain-Technologie künftig in der Praxis genutzt wird. Derzeit befinden wir uns in der Phase, in der wir uns in Ruhe über die Blockchain-Technologie informieren können, um anschließend Pilotprojekte in Betracht zu ziehen, die einen Mehrwert für das Geschäft darstellen. In einigen Fällen erfordert die Verwendung von der Technologie den Aufbau neuer Geschäftsprozesse oder die Rekonstruktion bestehender Geschäftsprozesse auf Basis von Cloud-Anwendungen. Auch wenn es noch einige Zeit dauern dürfte, ehe es soweit ist: Es steht schon jetzt fest, dass die Blockchain-Technologie über genügend Flexibilität verfügt, um in jeder Branche gewinnbringend eingesetzt zu werden. Bei den IT-Anbietern ist Blockchain auf jeden Fall schon so fest verankert, dass diese sofort agieren können, wenn die Nachfrage seitens der Kunden zunimmt.  

Wie immer, wenn ein neues Schlagwort auf der großen IT-Bühne erscheint, werden unterschiedlichste Interpretationen der Begriffe offenbar. Das geht auch der Blockchain nicht anders, weshalb...

CX

Positive Kundenerlebnisse maximieren

Lottospielen im Internet hört sich nach dem Normalsten der Welt an. Ist es aber bei näherer Betrachtung dann doch nicht. Das fängt schon bei den zahlreichen gesetzlichen Vorgaben und Regeln an und geht bis an den Punkt, dass auch Online-Lottospieler gerne ihren bekannten Lottoschein ausfüllen möchten. Kein Wunder also, dass die Optimierung einer Webseite wie der von LOTTO 24 ein fortlaufender Prozess ist.  In Zeiten, in denen fast alles online funktioniert, kommt es einem fast anachronistisch vor, dass man erst seit Ende 2012 seinen Lottoschein wieder via Internet ausfüllen und abgeben kann. Frank Tekaat ist der Mann der ersten Stunde. Als Produktmanager bei LOTTO24 erhielt er den Auftrag, die Webseite des damaligen Start-ups kundengerecht zu optimieren. Auf der Suche nach einer Software, die ihn bei seinem Unterfangen unterstützt, landete er schnell bei Maxymiser. „Ich habe dort gefunden, was ich gesucht habe“, beschreibt er kurz und bündig. „Vor allem der umfassende Service hat mich von Anfang an überzeugt.“ Rundum-sorglos-Paket Vor Ort habe es bereits damals ein fähiges Kundenteam gegeben, das in die Lotto-Thematik hineingewachsen ist und immer wieder mit interessanten Ideen die Roadmap geformt hat. „Ich hatte damals ein Zeitbudget von nur einem Manntag pro Woche, da war die Zusammenarbeit mit dem Team eine ideale Kombination“, berichtet Tekaat. Man habe viele neue Dinge schnell und einfach hinbekommen. Im Prinzip habe sich die Entscheidung für Oracle Maxymiser als Rundum-sorglos-Paket herausgestellt. Mit Oracle Maxymiser lässt sich die Optimierung von Webseiten vereinfachen. Über diverse Tools ist ein On-Site-Testing möglich: Sowohl einfache A/B-Tests als auch komplexe Multivarianten-Tests lassen sich genauso realisieren, wie das Verfolgen und Analysieren des Kundenverhaltens in allen Kanälen. Kunden können so auf Knopfdruck mit individuellen Inhalten angesprochen werden. Auf diese Art und Weise lassen sich Erkenntnisse sammeln, wie es vorher noch nicht möglich gewesen ist. Die gesetzlichen Regelungen und Vorgaben engen die Kreativität bei der Gestaltung von Webseite und -angebot jedoch ein und sorgen so für Herausforderungen, die ein normaler Webshop nicht zu bewältigen hat. „Wir betreiben ein Jackpot-getriebenes Geschäft“, erklärt Frank Tekaat. „Wenn unsere Anwender von wo auch immer eine Information über die Höhe des Jackpots bekommen, wollen sie sofort spielen“. Das bedeutet beispielsweise bezüglich der Verifikation des Spieleralters – Lottospieler müssen volljährig sein – große Herausforderungen, da die Verifikation quasi in Echtzeit erfolgen muss. Daher lag ein Fokus bei der Optimierung der Webseite auf der Verbesserung der Registrierung. Registrierung auf mobile Anwender zugeschnitten Eine weitere Herausforderung, die es zu bewältigen gab, war die Umstellung des Angebots von einem rein Desktop-orientierten Design, bei dem die mobilen Devices nur mitbedient wurden, zu einem nahezu komplett auf die mobilen Anwender zugeschnittenen Aufbau. „Das kann man auch recht gut an der Registrierung erklären“, erläutert Frank Tekaat. Während diese zunächst zweispaltig aufgebaut und für die Desktop-User angepasst war, ist sie inzwischen mehrheitskonform auf die mobilen Anwender zugeschnitten. Dass dies so unkompliziert gelang, ist aus Sicht von LOTTO24 nur einer der vielen Vorteile des Oracle Maxymiser.  

Lottospielen im Internet hört sich nach dem Normalsten der Welt an. Ist es aber bei näherer Betrachtung dann doch nicht. Das fängt schon bei den zahlreichen gesetzlichen Vorgaben und Regeln an...

Finanzwirtschaft

Wie Blockchain ein Netzwerk des Vertrauens ermöglicht

Blockchain entwickelt sich derzeit zu einer fundamentalen Technologie in einem globalen, vernetzten Ökosystem für Unternehmen. Die erheblichen Investitionen namhafter Marken und innovativer Unternehmen in Wachstumsmärkten zeigen das deutlich auf – Zeit, dass sich die Finanzfunktion damit auseinandersetzt. Die einfachste Lösung ist die beste. Das besagt zumindest das KISS-Prinzip (engl. „Keep it simple, stupid“). Da die globalen Lieferketten immer komplexer werden, während  Unternehmen ihre Agilität steigern müssen, kommen wir immer wieder darauf zurück. Blockchain ist eine Technologie, die großes Potenzial für diese Revolution der Einfachheit bietet. Auf der grundlegendsten Ebene ist eine Blockchain nur eine Datenbank - aber mit der Besonderheit, dass dort jeder Eintrag dauerhaft festgehalten wird. Die Datenbank wird an mehreren Standorten (meist in der Cloud) gehostet, wobei alle Parteien die gleichen Administrationsrechte haben. Und sie ist kryptographisch sicher. Alle Parteien können jede Transaktion sehen, und sie kann später nicht mehr manipuliert werden. Das ist einer der Gründe, warum Banken vermehrt in Blockchain-Innovationen investiert haben. Sie haben nicht nur die Chance erkannt, Zahlungssysteme zu beschleunigen und zu sichern, sondern auch die Herausforderung für ihr bestehendes Geschäftsmodell. Blockchain-Datenbanken leisten viel mehr als nur das Speichern von Daten. Wir beobachten bereits, wie Unternehmen mit „Smart Contracts“ Transaktionen automatisch verwalten – das sind Anwendungen, die vor Manipulationen geschützt sind und auf einer Blockchain laufen. Sobald ein Ereignis erfasst wird, beispielsweise eine Lieferung oder ein Stundenzettel, löst der Smart Contract automatisch eine Zahlung oder eine Benachrichtigung aus. Die Anwendungsfälle für die Finanzfunktion von Unternehmen sind nicht weniger überzeugend als die für Banken. Zahlungen können einfach und sicher abgewickelt werden – und der zentrale, permanente Ledger benötigt weniger komplexe Überprüfungen. Identitätsmanagement und Kundenidentitätsanforderungen werden durch gemeinsame Ledger vereinfacht. Es besteht Konsens über Gegenparteien und Ereignisse. Die Abwicklung von Finanzinstrumenten gestaltet sich einfacher und zuverlässiger. All das beschleunigt die digitale Transformation innerhalb der Finanzfunktion und versetzt Mitarbeiter in die Lage, sich auf anspruchsvollere Arbeit zu konzentrieren, anstatt  Transaktionen manuell zu verarbeiten oder zu überprüfen. Das Ergebnis ist gesteigerte Produktivität. Wo ist dann der Haken? Einfach ausgedrückt: Blockchain ist noch keine ausgereifte Technologie. Aber die einzelnen Bausteine sind bereits vorhanden. Standardprotokolle wie Hyperledger sind bereits im Einsatz. Somit kann Oracle den Oracle Blockchain Cloud Service aufbauen und Plug-and-Play-Funktionen innerhalb der Blockchain anbieten, die sich  vollständig in die Oracle-Plattform integrieren lassen: eine Lösung, die von Anfang an einsatzbereit ist – von der Managementkonsole bis zur Sicherheit und darüber hinaus. Diese Einfachheit ist der Grund, warum IntellectEU Oracle einsetzt, um eigene Blockchain-Lösungen für neue Geschäftsideen zu entwickeln. Solche Spezialisten – und große Unternehmen wie Banken, Versicherungen und Regierungen – arbeiten heutzutage an der Entwicklung von Anwendungen, die völlig neu definieren, wie wir in Zukunft Daten verwalten und speichern. In einer Welt, in der Vertrauen von zentraler Bedeutung ist und Unternehmen Prozesse massiv beschleunigen müssen, ohne deren Sicherheit zu beeinträchtigen, ist Blockchain wirklich die einfache Lösung, damit Ihre Zukunft bereits heute beginnt. Lesen Sie in unseren Bericht Delivering on the Promise of Digital Innovation mehr über die Ansichten und Erfahrungen einiger Führungskräfte der weltweit erfolgreichsten Marken.

Blockchain entwickelt sich derzeit zu einer fundamentalen Technologie in einem globalen, vernetzten Ökosystem für Unternehmen. Die erheblichen Investitionen namhafter Marken und innovativer...

IT Management

Ideen umsetzen – die digitale Transformation in großem Maßstab

Die Ausführung macht wirtschaftlich den entscheidenden Unterschied zwischen einer Idee und einer Innovation aus. Doch Innovation geht über die erste Umsetzung hinaus. Eine erfolgreiche Implementierung in kleinem Maßstab kann zur Umsetzung im ganzen Unternehmen führen. Und der kontinuierliche Prozess der Analyse, Überarbeitung, Verbesserung und Feinabstimmung erfordert wiederum in jeder Phase immer neue Innovationen. Meiner Erfahrung nach gibt es viele Herausforderungen, die den Erfolg einer neuen Initiative beeinflussen, sobald sie sich in einer kritischen Phase befindet. Bei einer Idee, die noch in den Kinderschuhen steckt, kann man vorrangig mit drei Herausforderungen rechnen, die zu meistern sind: Skalierbarkeit Bei dem Gedanken, einen neuen Prozess oder eine neue Technologie unternehmensweit einzusetzen, kann selbst der erfahrenste CIO nervös werden. Zwar können frühzeitige Tests erfolgreich und nützlich sein, doch sobald der Punkt der unternehmensweiten Implementierung erreicht ist, können unvorhergesehene Schwierigkeiten und Kosten auftauchen. Wenn Sie jedoch von Anfang an die Skalierbarkeit berücksichtigen – in Bezug auf Technologien, Mitarbeiter und Prozesse –, dann können Sie sich viel Kopfzerbrechen ersparen.   Priorisierung Stellen Sie sich vor, Sie haben so viele neue Ideen, dass Sie sich unmöglich entscheiden können, welche Sie zuerst umsetzen sollen. Das klingt vielleicht erstrebenswert, aber wenn Sie in dieser Situation sind, dann müssen Sie Prioritäten setzen. Welche Innovationen würden die größte Auswirkung haben? Könnte dieses Widget entwickelt und implementiert werden, ohne dass es zu nennenswerten Problemen kommt? Ist dieses System stark genug, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen? Und, was vielleicht am wichtigsten ist, welche Ideen werden dem Unternehmen jetzt zugutekommen, und nicht erst in der längerfristigen Planung? Die Trennung von Taktik und Strategie kann helfen, sowohl langfristige Innovationen als auch schnelle, einfache Gewinne zu priorisieren.   Anreize schaffen Menschen können nicht gezwungen werden, Veränderungen zu begrüßen, aber sie können Anreize erhalten, diese anzunehmen. Achten Sie bei der Einführung einer Innovation darauf, dass es messbare Ziele für Mitarbeiter und Führungskräfte gibt – und verbinden Sie diese Ziele mit Anreizen.   Der Ruf ein innovatives Unternehmen zu sein, kann eines der stärksten Tools für die Personalsuche sein und auf allen Ebenen neue Talente anziehen. Aber die Fähigkeit, das Potenzial einer innovativen Idee zu erkennen, sie zu entwickeln, zu testen und bis zur Markteinführung zu betreuen, ist an sich schon ein seltenes Talent. Lesen Sie in unseren Bericht Delivering on the Promise of Digital Innovation mehr über die Ansichten und Erfahrungen einiger Führungskräfte der weltweit erfolgreichsten Marken.

Die Ausführung macht wirtschaftlich den entscheidenden Unterschied zwischen einer Idee und einer Innovation aus. Doch Innovation geht über die erste Umsetzung hinaus. Eine erfolgreiche Implementierung...

Finanzwirtschaft

Neue Geschäftsmodelle durch das IoT

Der vermehrte Einsatz von vernetzten Sensoren in allen Bereichen, von Maschinen bis hin zu Verpackungen, liefert CFOs und Führungsteams riesige Datenmengen, die weit über die bisherige Größenordnung hinausgehen. Die daraus resultierende Analyse erklärt nicht nur das eigene operative Geschäft besser – sie zeigt auch neue Geschäftsmöglichkeiten auf. Mittlerweile haben wir uns an den wertschöpfenden CFO gewöhnt, der mithilfe seiner datenbasierten Sicht auf das Unternehmen dabei hilft, Investitionsmöglichkeiten für Innovationen zu erkennen. Durch den nahezu nahtlosen Einsatz von Sensoren, die detaillierte Daten über Betrieb, Logistik, Kundeninteraktionen und Produktnutzung liefern, ist ihre Analyse zunehmend strategischer geworden. Im Zeitalter des Internets der Dinge (IoT) geht es aber nicht nur um Effizienz und Produktivität. Denn diese Fülle an neuen Daten ermöglicht eine komplette Neuausrichtung des Unternehmens. Die heutige Analytik kann die vom IoT erzeugten Big Data auf eine Weise verarbeiten, die vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Doch wir fangen gerade erst an, das Potenzial des heutigen Wirtschaftsökosystems zu verstehen. Heute sehen wir in Dubai intelligente Parkplätze in Form eines IoT-Services, der Drittunternehmen ergänzt und ihnen hilft, neue Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen. National Statistics nutzt Daten von intelligenten Parkuhren, um zu verstehen, wann die Menschen zuhause sind und um ihre Besuchszeiten abzustimmen. Die Cloud ermöglicht es uns, in Echtzeit auf Daten zuzugreifen, diese zu analysieren und darauf zu reagieren. Diese Daten werden nach dem Verkauf der Produkte von integrierten IoT-Sensoren generiert. Viele Unternehmen nutzen diese Daten nicht nur, um das Produkt an sich zu verkaufen, sondern um zusätzlich eine Dienstleistung anzubieten. Dieselben Daten können, in gesammelter und anonymisierter Form, ein eigenständiges Produkt darstellen. Werden sie zusammen mit KI analysiert, dann können sie wertvolle Einblicke in das menschliche Verhalten und in neue Produktkonzepte bieten. Diejenigen, die dieses neue Verständnis über das menschliche Verhalten – und das Effizienzpotential in der eigenen Wertschöpfungskette – nutzen, können ganz neue Produkte oder Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln. Die Vorteile sind klar: Das IoT ermöglicht Unternehmen, sich nicht nur mit ihren Geräten, sondern auch mit ihren Kunden zu verbinden. Deshalb verwundert es nicht, dass laut einer Prognose des Weltwirtschaftsforums die Zahl der IoT-Geräte bis 2020 auf über 20 Milliarden ansteigen wird. In diesem Jahrzehnt werden Fahrzeuge dem IoT zum großen Durchbruch verhelfen. Die über die Cloud vernetzten Sensoren, die in den heutigen Autos integriert sind, können den Herstellern eine Menge über ihre Leistung erzählen. Sie helfen ihnen bei der proaktiven Betreuung ihrer Kunden und decken Nutzungsmuster auf. Aber für andere werden jene Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg sein, die über geeignete Mitarbeiter und Technologien verfügen, um typische Kundennutzungsmuster für ihre vernetzten Geräte zu verstehen. So können sie Abweichungen identifizieren und dann über die integrierte Lieferkette, den Kundenservice oder die Entwicklungssysteme darauf reagieren, um die Lieferung, den Service oder das Design neuer Produkte schnell und effizient neu zu konzipieren und anzupassen. Das Finanzteam verfügt dabei über das notwendige Vorstellungsvermögen, um cloudfähige IoT-Initiativen einzuberufen. Durch ihre Position im Zentrum des Unternehmens haben CFOs die besten Voraussetzungen, um aus der IoT-Datenrevolution Wert zu schöpfen. Ihrem bisherigen Fokus auf Risiko und Kosten kommt es entgegen, dass das IoT sowohl die Belastbarkeit und Überprüfbarkeit als auch die Produktivität revolutionieren kann. Noch wichtiger ist jedoch, dass das IoT dabei hilft, Chancen zu erkennen und Wachstum durch neue Geschäftsmodelle zu erzielen. Wenn leistungsstarke neue Technologien wie das IoT für die breite Masse zugänglich werden, beginnen wir zu verstehen, wie wir ihr Potenzial zur Transformation unserer Arbeitsweise und Wertschöpfung nutzen können. In den letzten zehn Jahren hat sich das Produktivitätswachstum weltweit in allen Branchen verlangsamt. Doch CFOs können jetzt die nächste Erfolgswelle anführen und intelligente Finanzfunktionen schaffen, die in der Lage sind, die Chancen, die sich durch diese Technologien und bewährte Vorgehensweisen ergeben, effektiv zu nutzen. Sehen Sie sich in unserer interaktiven Infografik an, welche Produktivitätsdaten die OECD für Ihr Land gesammelt hat.

Der vermehrte Einsatz von vernetzten Sensoren in allen Bereichen, von Maschinen bis hin zu Verpackungen, liefert CFOs und Führungsteams riesige Datenmengen, die weit über die bisherige Größenordnung...

IT Management

Heureka! Wie aus Herausforderungen Innovationen entstehen

Die besten Ideen entstehen oft aus dem Nichts – durch eine plötzliche Inspiration. Ein Heureka-Moment. Und für Unternehmen, die Innovationen in ihren Alltag integrieren wollen, besteht eine der größten Herausforderungen darin, die Häufigkeit dieser Momente zu steigern. Wie können Sie dafür sorgen, dass Innovationen in den nächsten Jahren kontinuierlich entstehen und gefördert werden und nicht nur ein kurz auftretendes Phänomen sind? Mitarbeiter zum Experimentieren und innovativen Denken zu motivieren, mag ein entscheidender erster Schritt sein, aber die treibende Kraft hinter Ihrer digitalen Transformation muss das Engagement auf höchster Ebene sein. Wenn dieses Engagement fehlt, ist das eine von vielen Herausforderungen, die Ihren Fortschritt behindern. Das Engagement des Managements Die Entscheidungen des Senior Managements orientieren sich an Prioritäten, Notwendigkeiten und Notfällen. Jeder Verantwortliche für Gewinne und Verluste wird wissen wollen, wie ein Innovationsprogramm ihm helfen kann, seine eigenen Ziele – und die Ziele seiner Abteilung – zu erreichen. Wie können er und seine Mitarbeiter von diesem Wandel profitieren? Die positiven Auswirkungen der digitalen Transformation lassen sich anschaulich und überzeugend illustrieren, sofern sie eindeutig mit der Erfüllung einer bestimmten Geschäftsanforderung verbunden sind. Dann können mit der Unterstützung des Managements strukturierte Innovationsprozesse geschaffen werden, die in jeder Abteilung zur Stärkung der Innovationskraft beitragen. Und die Implementierung von leistungsorientierten, auf Innovationen basierenden KPIs treibt den Fortschritt voran. Doch meiner Erfahrung nach sind der Einstieg und die Programmbeständigkeit nicht die einzigen Hürden, die sich Ihnen in den Weg stellen werden. Angst: Scheitern ist ein unvermeidbarer Bestandteil von Innovationen. Aber es ist keinesfalls leicht, Menschen davon zu überzeugen, Scheitern als Chance zum Lernen zu sehen – und eine ganze Unternehmenskultur lässt sich nicht über Nacht verändern. Geschwindigkeit: Um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben, müssen schnelle Fortschritte erzielt werden, doch iterative Entwicklung braucht Zeit. Bereits vorhandene Technologien können Innovationen ausbremsen. Erfolg versprechen dagegen neuere Technologien, die die Entwicklungsgeschwindigkeit von Innovationen ankurbeln. Fokus: Welche Ideen sollten zuerst umgesetzt werden? Was ist wichtiger: langfristig und strategisch oder kurzfristig und taktisch zu handeln? Wie sollten Innovationen priorisiert werden? Eine klare Führung und Entscheidungsfindung sollte den Fokus schärfen und den Fortschritt vorantreiben – nicht behindern. Wenn Sie mehr über die Herausforderungen der digitalen Transformation erfahren wollen und wie Sie diese meistern können, lesen Sie unseren Bericht: Wie Sie das Versprechen der digitalen Revolution einlösen. Darin haben wir zur Inspiration und Orientierung die Ansichten von 20 Führungskräften einiger der weltweit führenden Marken gesammelt.

Die besten Ideen entstehen oft aus dem Nichts – durch eine plötzliche Inspiration. Ein Heureka-Moment. Und für Unternehmen, die Innovationen in ihren Alltag integrieren wollen, besteht eine der...

Finanzwirtschaft

KI in der Praxis

Übertriebene Behauptungen über die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) lassen viele Unternehmen an deren Potenzial zweifeln. Laut Dee Houchen entwickeln CFOs jedoch ein immer besseres Verständnis dafür, wie leistungsstark diese neuen Tools bereits sind. Einige Forscher meinen, die Entwicklung von KI könnte stagnieren, sobald die Grenzen der Technologien deutlicher werden. Dabei könnten die Skeptiker durch einen Blick auf führende Finanzfunktionen erkennen, was KI schon heute leistet. Vernetzte Systeme produzieren ernorme Datenmengen – die alle durch das Finanzwesen fließen. Und überall dort, wo datengesteuerte Prozesse zu finden sind, gibt es auch KI-Lösungen, die diese unterstützen. Wie also lassen sich die Vorteile von KI besser erkennen und einschätzen? Zunächst sollte der Nutzen in drei Kernbereiche unterteilt werden: Effizienz, Einblicke und Einfluss. Die robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) ist ein gutes Beispiel für die Effizienz von KI. Aber „berührungslose“ Transaktionen – das intelligente Zusammenführen von Bestellungen, Warenforderungen und Rechnungen – sind erst der Anfang. Oracle arbeitet gemeinsam mit Unternehmen an empfohlenen Benutzeraktionen, einem intelligenten Dokumentenabgleich, automatisierten Audits, enger Orchestrierung und der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. KI funktioniert am besten mit großen Datensätzen. Hier zeigt sie am deutlichsten, welche Möglichkeiten für Einblicke sie bieten kann. Mit großen Mengen an internen, Lieferanten- und Kundendaten können intelligentere Analysen an beiden Enden der Lieferkette unter anderem Bestandsverwaltung, Logistik, Zahlungen und Preissgestaltung optimieren. Der Faktor Einfluss zeigt sich auf einer höheren Ebene, wo mit KI etwa eine kontinuierliche, feinmaschige und intelligentere Überwachung von Ausnahmen ermöglicht wird. Damit kann das Finanzwesen das Unternehmen auf neue Weise definieren, wodurch sich gänzlich neue Geschäftsmodelle erkennen lassen. Oracle hilft Unternehmen mit seinen Adaptive Intelligence Apps, diese Vorteile zu erzielen – mit KI, die von Anfang an im Kern der Anwendung integriert ist, statt nachträglich aufgesetzt zu werden. Stellen Sie sich vor, Ihre Finanzfunktion könnte die Lieferantenleistung in Echtzeit messen und Diskontierungssätze dynamisch justieren, um Zahlungsbedingungen an den täglichen Bedarf an Betriebskapital anzupassen. Die Nutzung von mehr Datenquellen – insbesondere durch die Möglichkeiten der Cloud – zum Aufbau besserer Lösungen hilft außerdem, Silo-Strukturen zwischen Finanzwesen, Marketing, Betrieb und anderen Abteilungen abzubauen. „Dank maschinellem Lernen können wir die Kreditanalyse auf ganz andere Art und Weise nutzen“, erklärt Tina Singh, Chief Digital Officer bei Mahindra Finance. „Durch die Kombination neuer Kreditmodelle mit Daten zu den Kosten der Kundenakquise sowie zu Verhalten und Mobilitätsmustern von Kunden kann unser Marketing Kunden viel effektiver ansprechen.“ Mit der zunehmenden Verbreitung leistungsstarker neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und intelligenter Automatisierung beginnen wir, ihr Potenzial für die Transformation unserer Arbeit und Wertschöpfung zu begreifen. In den letzten zehn Jahren hat sich das Produktivitätswachstum weltweit branchenübergreifend verlangsamt. Doch CFOs können jetzt die nächste Erfolgswelle ins Rollen bringen und intelligente Finanzfunktionen schaffen, die in der Lage sind, die Chancen, die sich durch diese Technologien und Best Practices ergeben, effektiv zu nutzen. Finden Sie heraus, wieviel effizienter Ihr Unternehmen durch den Einsatz von KI und Cloud-Technologien werden kann. 

Übertriebene Behauptungen über die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) lassen viele Unternehmen an deren Potenzial zweifeln. Laut Dee Houchen entwickeln CFOs jedoch ein immer besseres...

IT Management

Den Nährboden für Innovationen schaffen

Da Vinci. Einstein. Edison. Das sind nur einige der Köpfe, die unsere Welt geprägt haben und in fast allen Bereichen – von der Malerei über die Technik bis hin zur Wirtschaft – für Innovationen und Transformationen gesorgt haben. Wären sie im späten 20. Jahrhundert geboren worden, würden sie wahrscheinlich in den innovativsten Unternehmen der Welt arbeiten (oder sie sogar leiten). Und dabei erfolgreich sein – digital innovative Unternehmen sind laut einer Studie des MIT um 26 % profitabler als ihre Wettbewerber. Aber warum ist Innovation gerade für Ihr Unternehmen so wichtig? Bevor Sie versuchen, Innovationen gewinnbringend einzusetzen, sollten Sie eine klare Vorstellung davon haben, was Sie zu erreichen versuchen und warum. Dann können Sie Ihre Vision in Meetings des Managements präsentieren, sie mit Gleichgesinnten diskutieren und in Gesprächen immer wieder erwähnen, bis jeder verstanden hat, warum Innovation und digitale Transformation unverzichtbar für Ihr Unternehmen sind. Sobald Sie Ihre Vision kommuniziert haben, können Sie anfangen, für eine Kultur zu sorgen, in der sie gedeihen kann. Kultur kultivieren Eine Kultur der Innovation regt zu jeder Zeit und auf allen Ebenen zum Erforschen und Experimentieren an – von der Vorstandsetage bis hin zum Serverraum, vom Eckbüro bis hin zum Großraumbüro. Veranstaltungen wie Hackathons oder Ideenwettbewerbe machen die Bedeutung von Innovationen deutlich und laden zum Mitwirken ein, reichen aber allein nicht aus. Innovatives Denken sollte vielmehr fester Bestandteil des Arbeitsalltags sein. Ein perfektes Beispiel für eine Innovationskultur findet sich bei Toyota. Dort kann jeder Ideen einbringen, von einem einfachen Widget bis hin zu gänzlichen neuen Prozessen. Toyota war weltweit die meistverkaufte Automarke des Jahres 2017 – was deutlich zeigt, dass die eingeschlagene Richtung die richtige ist. Solch eine Kultur muss aber auch durch die richtigen Tools unterstützt werden, damit Innovationen gedeihen können. Tools für Veränderungen Für Innovation braucht es Flexibilität, Agilität und Tools, die schnelles Experimentieren ermöglichen, egal ob es um bessere APIs, schnellere Analysen oder skalierbare Cloud-Funktionen geht. Die Innovatoren in Ihrem Unternehmen müssen in der Lage sein, überall zu arbeiten, mit besseren Einblicken und nahtlosem Zugriff auf Daten. Auf diese Weise können sie rasch herausfinden, was funktioniert und was nicht, und schnell Anpassungen vornehmen. Ich habe vor Kurzem an einer Reihe von Gesprächsrunden bei Oracle teilgenommen, in denen untersucht wurde, wie verschiedene führende Marken ihre Unternehmen transformieren, um Innovationen voranzutreiben. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die richtige Kultur und die richtigen Tools die Grundlagen für den Wandel, aber zugleich nur der erste Schritt sind. Lesen Sie in unserem Bericht Wie Sie das Versprechen der digitalen Revolution einlösen weitere Empfehlungen dieser Führungskräfte.

Da Vinci. Einstein. Edison. Das sind nur einige der Köpfe, die unsere Welt geprägt haben und in fast allen Bereichen – von der Malerei über die Technik bis hin zur Wirtschaft – für Innovationen und...

Finanzwirtschaft

Wie Sie die Finanzfunktion der Zukunft entwickeln können

Steve Cox Group Vice President, Cloud Business Group, Oracle Vor etwas mehr als zwei Jahren starteten wir diese Publikation mit einer Vision: Das Finanzteam ist der Kopilot des Unternehmens. Seitdem haben sich in wenigen Jahren die Vision und die Rolle der Finanzen kontinuierlich weiterentwickelt. Heute reicht es nicht mehr, nur der Kopilot zu sein. Finanzführungskräfte müssen auch die Erneuerer des Unternehmens sein, die heute innovativ sind, das Morgen prognostizieren und die Zukunft mitgestalten. Die wichtigste Frage, die sich die Finanzführungskräfte stellen müssen, lautet: „Was wird morgen geschehen, und wie können wir uns darauf vorbereiten?“ Ein Teil unserer Mission hier bei Oracle ist es, die Technologie bereitzustellen, die Ihr Team benötigt, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Ich werde es Ihnen an einem Beispiel erklären. Stellen Sie sich vor, sie sind CFO und hören beim morgendlichen Joggen Ihren Lieblingspodcast auf Ihrem Smartphone. Plötzlich erhalten Sie eine dringende Benachrichtigung: Ein Last-Minute-Gebot könnte eine Akquisition vereiteln, die Ihr Unternehmen heute abschließen wollte. Sie bleiben mitten in Ihrem Lauf stehen, denn daran könnte alles scheitern. Eine Million Fragen gehen Ihnen durch den Kopf: Können wir unser Angebot erhöhen? Um wie viel? Wird dann der Deal noch profitabel sein? Maschinelles Lernen, Sprachinteraktionen, intelligente Automatisierung und mehr sollten mit Ihren Finanzsystemen zusammenarbeiten, um Ihnen innerhalb von Minuten die Antworten zu geben, die Sie jetzt brauchen – damit der wichtige Deal nicht scheitert. Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren wie Bevor Sie dieser CFO sein können, müssen Sie der bereits erwähnte Erneuerer werden. Die Technologie, auf die Sie sich bisher verlassen haben, hat Ihrem Geschäft gute Dienste geleistet. Doch mit den neuen Technologien und Anwendungsfällen, die jeden Tag entstehen, kann das ERP von gestern nicht mehr mithalten. Das auf maschinellem Lernen basierende ERP der Zukunft kann Ihr operatives Tagesgeschäft schon heute automatisieren. So kann sich Ihr Team auf die Führung des Unternehmens konzentrieren, anstatt Transaktionen zu verarbeiten und Berichte zu erstellen. Da Unternehmen eine scheinbar unendliche Menge an Daten aus internen und externen Quellen produzieren und erhalten, sind es die Finanzspezialisten, die am besten in der Lage sind, die Produktivität radikal zu verbessern und historische und vorausschauende Erkenntnisse mit strategischer Planung und Zielen zu verbinden. Cloud-basierte ERP-Anwendungen mit integrierten maschinellen Lernfunktionen sind entscheidend, um die Finanzfunktion auf diese Weise neu zu definieren. Sie führen nicht nur kontinuierlich arbeitsintensive Aufgaben im Hintergrund aus, sondern entdecken dabei auch immer wieder neue Wege, um die Effizienz zu steigern. Gleichzeitig liefern sie schnelle Antworten auf „Was-wäre-wenn“-Fragen, die über Chatbots, Dashboards mit umfassendem Kontext und andere Tools gestellt werden und einfach verfügbar sind.   Dem Wandel einen Schritt voraus Es ist riskant, so weiterzumachen wie bisher. Fast die Hälfte (49 Prozent) der flexiblen Unternehmen haben ihre Geschäftsmodelle bereits weiterentwickelt. Wir beobachten, wie sich Organisationen entwickeln: von Geschäftsmodellen mit einzelnen und endgültigen Zielen zu Unternehmen mit vielfältigen, simultanen und dynamischen Modellen. von stufenweisen Verbesserungsprogrammen und -initiativen zu Anwendungen, die maschinelles Lernen nutzen, um kontinuierliche Verbesserungen und bewährte Vorgehensweisen zu automatisieren. von der arbeitsintensiven Verarbeitung von Transaktionen zur radikalen Automatisierung von Routineprozessen, damit sich die Finanzprofis auf ihre strategischen Aktivitäten konzentrieren können. vom Kopieren flexibler Modelle zum Entwickeln flexibler Geschäftssysteme, die es ermöglichen, Veränderungen vorherzusagen und darauf zu reagieren. vom Verwalten von Datenbanken zum Ermöglichen von aussagekräftigen Einblicken, die sich mit den Führungskräften des Unternehmens teilen lassen. vom Betrachten des Back-Office als Kostenfaktor zum Wertschätzen der Back-Office-Funktionen, die einen Mehrwert generieren. von unflexiblen Techniklösungen mit Silo-Struktur zu einer einzigen vernetzten Cloud, die immer auf dem aktuellsten Stand ist, weniger kostet und einfacher zu managen ist. Denken Sie über traditionelle 12-Monats-Verkaufsprognosen nach, die ohne kritische Bewertung fortgeführt werden. Mit intelligenten Cloud-Anwendungen können Unternehmen ihre Prognosen in Echtzeit aktualisieren und auf aussagekräftige Kontextdaten zugreifen, um täglich kleine Anpassungen vorzunehmen. Das ist einer der Gründe, warum wir ein Wiederaufleben von Praktiken wie Zero-Base-Budgeting beobachten, die auf der Grundlage aktueller Daten eine laufende Überprüfung und Neuanpassung in die Vermögensplanung und -verwaltung integrieren. Finanzteams für die Zukunft rüsten Das ERP von gestern erfordert oft kosten- und zeitintensive Neuimplementierungen, um es zu aktualisieren – so kann das Unternehmen nur alle zwei bis fünf Jahre (oder später) von den Vorteilen einer aktualisierten Software profitieren. Die Cloud eliminiert das alles durch: häufige Updates durch den Anbieter in 90-Tage-Intervallen eine 3,2-fach höhere Kapitalrendite und 52 Prozent weniger laufende Kosten Das Risiko, veraltete Technologien zu nutzen, existiert nicht mehr – Sie sind immer auf dem neuesten und besten Stand. Es ist das letzte Upgrade, das Sie je durchführen werden. Die Cloud ist immer auf dem aktuellsten Stand mit den neuesten Funktionen sowie den gesetzlichen Vorschriften und regulatorischen Anforderungen Ihrer Branche. Das ist echte fortlaufende Innovation, die neue moderne und bewährte Vorgehensweisen und Funktionen regelmäßig aktualisiert. Mit einem vertrauenswürdigen Innovationspartner, der als Ihr Cloud-Provider (und Technologieexperte) fungiert, werden die Finanzteams zu den strategischen Mitgestaltern, die das Unternehmen von morgen braucht. Und natürlich bietet das für das Ringen um die besten Talente – vor allem im Finanzbereich – einen großen Vorteil, wenn es darum geht, die Zukunft eines Unternehmens mitzugestalten (und nicht nur Zahlen zu verwalten). Wenn Finanzführungskräfte zu Erneuerern werden und die kontinuierliche Innovation von Cloud-ERP nutzen, können sie: aussagekräftigere Einblicke in das Unternehmen ermöglichen. besser gesetzlichen Anforderungen nachkommen. die Verwaltung von Ausnahmen als Standardpraxis automatisieren. von flexiblen Hierarchien, dynamischem Reporting sowie Szenarienanalyse und -planung profitieren. mehr Verständnis für Investitionen zur flexiblen und stabilen Kostensteuerung gewinnen Cloud-ERP ist die Zukunft des Finanzwesens Technologien sind die treibende Kraft hinter der neuen Produktivität von Unternehmen, und die Finanzführungskräfte haben die einzigartige Chance, diesen Wandel anzuführen. Traditionelle, lokale ERP-Systeme geben Finanzführungskräften und ihren Teams einfach nicht mehr die Funktionen, die sie brauchen, um heute und in Zukunft erfolgreich zu sein. Führungskräfte, die den richtigen Technologien gegenüber aufgeschlossen sind, können besser antizipieren und vorhersagen, was als Nächstes kommt – sie werden zum Erneuerer und jener Führungskraft, die jedes Unternehmen braucht, um erfolgreich zu sein. Bald werden wir einen genaueren Blick darauf werfen, wie Finanzführungskräfte heute innovativ sein können und die Zukunft voraussagen und mitgestalten können – mit der Leistung kontinuierlicher Innovation in der Cloud. Finden Sie heraus, wie einfach es ist, Ihre Unternehmensressourcen zu planen und mit Oracle Cloud die Kosten zu senken. Ersparnis berechnen

Steve Cox Group Vice President, Cloud Business Group, Oracle Vor etwas mehr als zwei Jahren starteten wir diese Publikation mit einer Vision: Das Finanzteam ist der Kopilot des Unternehmens. Seitdem...

IT Management

Die fünf wichtigsten Bereiche, in denen künstliche Intelligenz und Automatisierung Unternehmen am meisten beeinflussen können

Laut Accenture hat künstliche Intelligenz (KI) schnell einen Platz in den Unternehmen gefunden, wo sie 25 Prozent der Ausgaben für Technologien ausmachen soll[1]. .  Besser informierte Entscheidungen zu ermöglichen, indem man die menschliche Intelligenz um leistungsstarke Datenverarbeitung und präzise Datenanalyse erweitert und dann die folgenden Aufgaben automatisiert – so haben KI und Automatisierung die Kraft, das Business anzukurbeln und zum Erfolg zu führen.  Innovation mit dem Fokus auf KI kann viele potentielle Anwendungen nutzen. Wo sollen Unternehmen also beginnen, insbesondere angesichts der Warnung von Forrester, dass im Jahr 2018 75 Prozent der KI-Projekte die Erwartungen nicht erfüllen werden, weil sie betriebliche Überlegungen nicht abbilden können?[2]Hier sind die fünf wichtigsten Bereiche, die Sie bedenken sollten: 1. Daten in Werte umwandeln: Wir leben in einer Welt der Big Data, in der Einblicke in Echtzeit erfolgen müssen.  Wenn die Datenmengen größer werden, müssen neue, automatisierte, KI-fähige Tools die Suche nach der Nadel im Heuhaufen beschleunigen und dann sicherstellen, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Diese Tools werden außerdem eine unglaublich wichtige Rolle bei der Verwaltung der Daten spielen. Diese neuen Angebote übernehmen die Aufgabe, Datenbanken und Datenlager zu betreiben, zu patchen und zu optimieren und bieten eine beispiellose Verfügbarkeit, Leistung und Sicherheit – zu deutlich geringeren Kosten, da die Kosten für menschliche Fehler durch manuelle Prozesse entfallen.  2. Maßnahmen gegen Cyber-Kriminalität: Ein weiterer Bereich, in dem Menschen nicht mithalten können, sind die schnell wachsenden Herausforderungen, die mit der Cybersicherheit in Unternehmen verbunden sind. Es gibt zu viele Geräte, zu viele Anwendungen, zu viele Benutzer, zu viele Verstöße und zu viele Megabytes an Protokolldateien, als dass Menschen das alles verstehen und dann in einem Zeitrahmen reagieren könnten, der etwas bewirken würde. In der heutigen Welt könnten das nur Millisekunden sein.  Unternehmen müssen sich auf KI und Automatisierung verlassen können, um automatisch Sicherheitsverletzungen, Leistungsanomalien und Schwachstellen zu erkennen, zu verhindern und darauf zu reagieren. Nur durch den Einsatz von Maschinen zur Bekämpfung von Maschinen werden Unternehmen in der Lage sein, neue Prioritäten zu setzen und den Schutz ihrer Informationen zu überdenken.  3. Das Streben nach operativer Exzellenz: Unternehmen stehen zunehmend unter dem Druck, die Produkteinführungszeit für neue Anwendungen und Dienstleistungen zu verkürzen.  Gleichzeitig werden sie vom dezentralen Charakter und der Größe ihrer betrieblichen Systeme erdrückt, deren Silo-Struktur sie daran hindert, fundierte Entscheidungen zu treffen, Probleme zu beheben und geschäftsübergreifende Zusammenarbeit voranzutreiben.  Die Cloud hat bestimmte Bereiche vereinfacht, jedoch eine zusätzliche Dimension hinzugefügt, die es IT-Teams erschwert, Unternehmenssysteme zu optimieren und katastrophale Ausfälle zu verhindern. KI kann die vielen verschiedenen Überwachungs- und Kontrollanforderungen automatisieren, die erforderlich sind, um den optimalen Betrieb von  Unternehmenssystemen zu gewährleisten. Darüber hinaus hilft sie dabei, Anomalien zu erkennen, die menschliche Teams übersehen hätten, und ermöglicht so ein neues Niveau an Optimierung.    4. Die Leistung des Unternehmens steigern: Integrierte KI-Funktionen in wichtigen Geschäftsanwendungen tragen dazu bei, den Entscheidungsprozess für Fachkräfte im gesamten Unternehmen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Im Finanzbereich können dadurch Aktivitäten wie Lieferantenverhandlungen verbessert werden, insbesondere zu Zeiten wie dem Berichtswesen zum Quartalsende, in denen sich die Unternehmen ebenfalls auf die Optimierung des Cashflow-Bedarfs und den Kostenausgleich konzentrieren. Im Personalwesen können Personalverantwortliche in kürzerer Zeit die besten Kandidaten finden. Marketingprofis setzen KI bereits ein, um personalisiertere Kampagnen im Rahmen der „Next Best Offer“ durchzuführen.   5. Nutzung von Chatbots: Ein guter Bereich, um KI zuerst einzusetzen, sind Chatbots. Das gilt vor allem wegen der steigenden Bedeutung des Kundenerlebnisses, das für 2018 ein wichtiger Wettbewerbsfaktor sein wird.   Mit neuen KI-fähigen Plattformen können schnell und einfach intelligente Bots erstellt und trainiert werden, ganz ohne spezielle KI-Kenntnisse. So wird KI ohne Zweifel ein zunehmend wichtigeres Element für Unternehmen werden, das nicht links liegengelassen werden darf.  Und angesichts der Tatsache, dass die Vorteile der KI wirklich ganz einfach sind – schnellere Prozesse durch Automatisierung und die Möglichkeit, fundiertere Entscheidungen zu treffen – wenn Ihre Wettbewerber bessere und schnellere Entscheidungen treffen, werden Sie das Nachsehen haben.  Sie können es sich nicht leisten, sich zurückzulehnen und abzuwarten. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihr Unternehmen auf KI vorbereiten und es Ihrer Organisation ermöglichen, diese Technologie jetzt und in Zukunft optimal zu nutzen. Lesen Sie unser Essay über die transformativen Technologien von heute. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten die Cloud eröffnet und wie sie Prozesse beschleunigt. Entdecken Sie, welche Funktionen Oracle mit KI, IoT und Blockchain für Sie bereithält, die für sich genommen schon leistungsstark sind, aber transformativ, wenn sie miteinander kombiniert werden.

Laut Accenture hat künstliche Intelligenz (KI) schnell einen Platz in den Unternehmen gefunden, wo sie 25 Prozent der Ausgaben für Technologien ausmachen soll[1]. .  Besser informierte Entscheidungen...

IT Management

Was CIOs über die wichtigsten Veränderungen im Jahr 2018 wissen müssen

Esmond Tong, Vice President, Plattform Cloud, Oracle APAC Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Cloud grundlegende Veränderungen mit sich bringt und als Katalysator für die Entstehung und Einführung einer ganzen Reihe von neuen, transformativen Technologien und Modellen für Unternehmen fungiert.  Chatbots, künstliche Intelligenz und Blockchain versprechen neue Wachstumschancen für Unternehmen, indem sie personalisierte Erlebnisse fördern, neue Einnahmequellen erschließen und Service- und Infrastrukturkosten senken.  Was müssen CIOs bei all diesen schnellen Veränderungen über die wichtigsten neuen Technologien wissen, um sicherzustellen, dass sie das Unternehmen erfolgreich unterstützen? Die Blase der künstlichen Intelligenz (KI) Wir stehen vor der Herausforderung, mit der raschen Verbreitung von Daten Schritt zu halten und sie sinnvoll zu nutzen – in Finanz-, Personal-, Vertriebs- oder Marketingsystemen oder in Prozessen rund um Systemmanagement und Sicherheit.  Doch obwohl die KI viele Vorteile verspricht, gibt es derzeit nur wenige Implementierungen, die sie ernsthaft nutzen. Laut McKinsey geben nur 20 Prozent der KI-bewussten Unternehmen an, dass sie diese Technologie aktuell nutzen und Forrester prognostiziert in seinem Bericht „Predictions 2018: The Honeymoon for AI Is Over“, dass die Umsetzung des Hypes harte Arbeit erfordern wird; und zwar durch die richtige Planung, den richtigen Einsatz und die richtige Steuerung.  Alternativ sollten Unternehmen die 25 Prozent aller anderen Cloud-Tools und Unternehmensanwendungen in Betracht ziehen, die nach unserer Einschätzung bis 2020 einen benutzerdefinierten, KI-basierten Leistungsumfang bieten werden[1].  Damit können Organisationen alle Vorteile der KI nutzen, ohne sich die speziellen Fähigkeiten aneignen zu müssen, um sie zu entwickeln. Umfassende Automatisierung Ein Thema, das oft in Zusammenhang mit KI auftaucht, ist die Automatisierung: Forrester prognostiziert, dass sich dieser Markt 2018 schneller beschleunigen wird, da die Unternehmen die Leistungen und die Erkenntnisse aus den bisherigen Commodity-Geschäften nutzen wollen.   Die Automatisierung wird Unternehmen dabei helfen, Unregelmäßigkeiten in der Leistung und Sicherheitsrisiken in Echtzeit zu erkennen und möglicherweise menschliche Fehler komplett ausmerzen. Es wird erwartet, dass Abläufe, die derzeit 20.000 Eingriffe von Menschenhand pro Jahr haben, bald auf 20 Eingriffe von Menschenhand pro Jahr sinken werden. Mehr als die Hälfte aller Unternehmensdaten wird bis 2020 automatisch in der Cloud verwaltet werden[2]. Chatbots übernehmen den Kundensupport  Chatbots haben sich zu vollständigen Konversationsschnittstellen für den Zugriff auf Informationen und die Durchführung von Geschäftsvorgängen entwickelt und erweisen sich als ein großartiges Tool, um den Kundenservice zu verbessern und die Produktivität zu steigern.  Mit einer steigenden Anzahl von fortschrittlichen Konversationsplattformen wird erwartet, dass bis 2020 die meisten Interaktionen im Kundensupport von intelligenten Chatbots übernommen werden[3] Blockchain bringt Veränderungen – nicht nur für die Finanzwelt Eine weitere leistungsstarke transformative Technologie ist Blockchain, die unter anderem die globale Finanzbranche verändert. Bereits jetzt wurden mehr als 2.500 neue Patente im Zusammenhang mit Blockchain angemeldet, und ihre finanziellen Auswirkungen sollen sich bis zum Jahr 2025 auf über 176 Milliarden US-Dollar belaufen[4]. Wir stehen aber noch am Anfang dieser Entwicklungen.  Ende 2017 berichtete Deloitte, dass nur 8 Prozent der 27.000 neuen Blockchain-Projekte, die 2016 entstanden sind, noch aktiv sind.  Die Dinge verändern sich.  In Zukunft werden Cloud-Lösungen auf Unternehmensebene entwickelt und es wird erwartet, dass 30 Prozent der Blockchain Proof of Concepts Zustimmung finden werden[5]. Das zeigt, dass Blockchain das Potenzial hat, der transformative Standard für Mehrparteien- und komplexen Vertragshandel zu werden. Dabei werden Finanzdienstleistungen und Lieferketten die Vorreiter sein; gefolgt vom Gesundheitswesen, dem Einzelhandel und dem öffentlichen Sektor. IoT wird endlich integriert Zu Gartners Prognosen für die Technologie im Jahr 2018 gehört die Verbreitung von intelligenten Objekten, die für einen „Wandel von eigenständigen intelligenten Dingen zu einem Schwarm kollaborativer intelligenter Dinge“ sorgen werden.  Während heute bereits mehr als 50 Milliarden vernetzte Geräte im Umlauf sind, wird derzeit nur ein Prozent der IoT-Daten analysiert und genutzt, und der Fokus liegt auf Geräten und Konnektivität – nicht auf Geschäftsergebnissen und Maßnahmen[6]. Dieser Trend ändert sich rasant.  Tatsächlich sollten Unternehmen sich für die Möglichkeiten begeistern, die sich 2018 bieten – mit Produkten und Tools rund um Technologien wie Blockchain, Chatbots und maschinelles Lernen, die reif genug für reale Projekte werden.   Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihr Unternehmen auf KI, IoT und Blockchain vorbereiten und es Ihrem Unternehmen ermöglichen, diese Technologien jetzt und in Zukunft optimal zu nutzen. Lesen Sie unser Essay über die transformativen Technologien von heute. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten die Cloud eröffnet und wie sie Prozesse beschleunigt. Entdecken Sie, welche Funktionen Oracle mit KI, IoT und Blockchain für Sie bereithält, die für sich genommen schon leistungsstark sind, aber transformativ, wenn sie miteinander kombiniert werden.                  

Esmond Tong, Vice President, Plattform Cloud, Oracle APAC Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Cloud grundlegende Veränderungen mit sich bringt und als Katalysator für die Entstehung und Einführung...

Finanzwirtschaft

Was ist die Zukunft der Finanzführung?

von Dee Houchen, Senior Marketing Director, ERP/EPM, Oracle Wie sieht die Zukunft der Finanzführung im digitalen Zeitalter aus? Die CFOs von heute sind alarmiert, weil sie Ihre Rolle infolge von digitalen Veränderungen, immer größeren Datenmengen, einer genaueren Prüfung von Interessengruppen und fortlaufend neuen Gesetzen und Vorschriften neu definieren müssen. CFOs müssen diesen Moment nutzen, um den zukünftigen Stand der Finanzfunktion zu entwerfen und die Rolle der Technologie darin zu definieren. Es wird allgemein anerkannt, dass die Automatisierung – besonders durch die Cloud und maschinelles Lernen – viele Routineaufgaben überflüssig machen wird, die Finanzmitarbeitern momentan viel Zeit bei ihrer Arbeit kosten. Kontoabstimmungen, die oft mit Hilfe von Tabellenkalkulationen stattfinden, können bereits automatisch in der Cloud durchgeführt werden. Es wird erwartet, dass intelligente Prozessautomatisierung in naher Zukunft den gesamten Finanzabschluss automatisieren kann, so dass es sich um einen fortlaufenden Prozess handelt, bei dem die Mitarbeiter nur zur Verwaltung von Ausnahmen eingreifen.   Bedeutet das, dass Buchhaltungsjobs bald überflüssig sein werden? Zum Datenexperten werden CIMA-Vizepräsident Nick Jackson erklärte kürzlich in einem Webcast: „Der historische, transaktionale Teil des Finanzwesens ist wirklich eine Ware und kein Wettbewerbsvorteil“. „Ein Teil der Investitionen, die CFOs tätigen, sollte in Echtzeit-Daten fließen und der andere Teil in Echtzeit-Analysen.“ Jackson betonte den Wert von Echtzeitdaten als strategisches Kapital, das Finanzfachleute verstehen und analysieren können, um Antworten auf die wichtigsten Fragen des Unternehmens zu erhalten. „Daten allein können unsere Herausforderungen nicht bewältigen, egal wie gut wir sie automatisieren und bereinigen. Die Finanzabteilung ist perfekt positioniert, um die menschliche Schnittstelle zu sein, die notwendig ist, damit dieser Prozess richtig funktioniert.“ Durch ihre Schulung mit Zahlen und mathematischen Formeln sind Finanzprofis perfekt positioniert, um die „menschliche Schnittstelle“ zu sein, die Daten interpretiert, Empfehlungen macht und das Unternehmen bei seinem nächsten strategischen Schritt weiterbringt. Anstatt durch die Technologie überflüssig zu werden, rückt das explosionsartige Wachstum von Daten die analytischen Fähigkeiten der Finanzprofis in den Vordergrund.  „Es gibt immer eine weitere Frage, die man sich stellen sollte“, sagt Jackson. „Die Finanzfunktion entwickelt sich zu einer Rolle als Geschäftspartner, der die Einblicke in die Zahlen interpretiert, die Berichte geliefert haben und erklärt, was tatsächlich in dem Teil des Unternehmens vor sich geht, auf den sie sich beziehen.“ „Ich glaube, dass Finanzchefs zu Erneuerern für Unternehmen werden“, fügt er hinzu. „Wenn die Tools und Mitarbeiter positioniert sind, ist die nächste Schlüsselfrage für eine effektive Veränderung, wie Sie die daraus resultierenden Businessdaten verwalten.“ Welche Rolle spielt die Cloud? Durch ihre Fähigkeit, Daten in Echtzeit effektiv zu verwalten, wird die Cloud unverzichtbar. Durch die Nutzung eines gemeinsamen Datenmodells in mehreren Cloud-Systemen – einschließlich Finanzen, Personalwesen, Lieferkette und Kundenerlebnis – erhalten Unternehmen eine einzige verlässliche Quelle für ihr gesamtes Unternehmen und können zuverlässige Profile für jeden Kunden erstellen. Nach der Einrichtung kann eine vernetzte Cloud kontinuierlich Innovationen im gesamten Unternehmen bieten, mit neuen Funktionen und bewährten Vorgehensweisen, die regelmäßig vom Cloud-Provider zur Verfügung gestellt werden. Diese kontinuierliche Innovation ist einer der wichtigsten Vorteile der Cloud. In einer kürzlichen Umfrage von Oracle nannten überwältigende 85 Prozent der Befragten „Immer auf dem neuesten Stand der Technik“ zu sein als den größten Vorteil der Cloud-Finanzen. Neue Technologien zu nutzen (wie maschinelles Lernen), um personalintensive Prozesse zu automatisieren und zu skalieren, und neue Dienstleistungen zu schaffen, ist viel einfacher, wenn Sie bei deren Entwicklung sofort auf diese Funktionen zugreifen können. Menschen, Prozesse und Technologien Und wie bei jeder Veränderung geht es nicht nur um die Technologie. Wenn Sie über die Zukunft Ihrer Finanzverwaltung nachdenken, müssen Sie sie gleichzeitig im Einklang mit der Geschäftsstrategie Ihres Unternehmens berücksichtigen. Schauen Sie sich zuerst die Ziele Ihres Unternehmens an; ermitteln Sie, wohin Ihr Unternehmen sich entwickeln soll und welche Fähigkeiten Ihr Finanzteam benötigt, um es dabei zu unterstützen. Identifizieren Sie dann die Tools, Technologien und Prozesse, die Ihnen helfen, die richtigen Antworten zu finden – und automatisieren Sie so viele Routineaufgaben wie möglich, damit Ihre Mitarbeiter mehr Zeit haben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.    Finden Sie heraus, wie einfach es ist, Ihre Unternehmensressourcen zu planen und mit Oracle Cloud die Kosten zu senken. Ersparnis berechnen              

von Dee Houchen, Senior Marketing Director, ERP/EPM, Oracle Wie sieht die Zukunft der Finanzführung im digitalen Zeitalter aus? Die CFOs von heute sind alarmiert, weil sie Ihre Rolle infolge von...

Finanzwirtschaft

Ist die Technologie für Finanzsysteme veraltet?

  Sie kamen wegen des Gewinns. Sie blieben wegen der Innovation. Sie kamen wegen der geringeren Kosten. Sie blieben wegen der Innovation. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Oracle zu Trends in ERP (Enterprise Resource Planning) und EPM (Enterprise Performance Management). In dieser Umfrage unter mehr als 400 Finanz- und IT-Führungskräften gaben 79 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Finanzanwendungen entweder in die Cloud verschoben haben oder dies in den nächsten zwei Jahren planen. Die Gründe für den Umzug sind vor allem wirtschaftlicher Natur – etwa der Wunsch, Infrastrukturinvestitionen (45 %) und Upgrades vor Ort (33 %) zu vermeiden sowie die Gesamtkosten des Betriebs (TCO) zu senken (38 %). Die große Mehrheit der Befragten (63 %) konnte den wirtschaftlich angestrebten Nutzen erreichen.  Doch aus den Ergebnissen der Umfrage ging auch etwas Überraschendes hervor. Auf die Frage nach den wichtigsten Vorteilen von ERP in der Cloud antworteten überwältigende 85 Prozent der Befragten damit, „Immer auf dem neuesten Stand der Technik“ zu sein – mit großem Abstand zu allen anderen genannten Vorteilen. Die Fähigkeit, mit dem beispiellosen Tempo der geschäftlichen Veränderungen Schritt zu halten – also die neuesten empfohlenen Vorgehensweisen und Innovationen regelmäßig zu implementieren – ist ein völlig neues Phänomen. In diesem Modell werden mehrmals im Jahr neue Funktionen für die Finanzfunktion bereitgestellt (ähnlich wie bei IOS-Updates als eine Mischung aus obligatorischen und optionalen Erweiterungen).  In der traditionellen Welt der On-Premises-Systeme ist es undenkbar, ERP in einem so rasanten Tempo zu aktualisieren. Zwischen den Upgrades vergehen oft Jahre – und mit jedem Jahr wächst das Risiko, dass das Unternehmen hinter den Wettbewerbern zurückfällt, während zugleich das Risiko für die Sicherheit steigt. Mit der Cloud dagegen sinkt das Risiko, veraltete Technologien einzusetzen, auf Null, und das Unternehmen kann auf einer solideren Wettbewerbsbasis aufbauen. Der Schritt zur Cloud-Anwendung ist das letzte Upgrade, das Sie je durchführen werden. • vernetzte Unternehmensplanung • Erstellen von umfassenden monatlichen Berichtspaketen innerhalb von vier Tagen nach Monatsende • einfaches Erstellen von Berichten, die die Kundenanforderungen erfüllen • Gewinn- und Verlustrechnung auf Knopfdruck Neue und aufstrebende Technologien verändern die Finanzwelt. Die Cloud ist außerdem die erste Wahl, um neue und aufstrebende Technologien bereitzustellen: Blockchain, künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, kognitives Computing, intelligente Prozessautomatisierung und das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). Finanzprofis zeigen großes Interesse an diesen Technologien. Rund vier von zehn Unternehmen erkunden diese Bereiche bereits – und kommen damit ihrem Wunsch nach Innovation und neuen Möglichkeiten nach.  Viele dieser neuen Technologien fallen direkt in die Charta der Finanzfunktion. So gibt es beispielsweise eine Reihe von Anwendungsfällen der Blockchain, die sich auf die Finanzen und die Lieferkette auswirken können, während KI und maschinelles Lernen Muster in riesigen Datensätzen erkennen, die ein Mensch niemals aufdecken, potenziell reduzieren und sogar korrigieren könnte, um materielle Risiken zu reduzieren.  Diese Technologien haben das Potenzial, die routinemäßige Transaktionsverarbeitung zu automatisieren, manuelle Aufgaben zu eliminieren und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern zu reduzieren. Durch diese Automatisierung können Finanzexperten mehr Zeit mit zukunftsweisender Beratung verbringen und dem Senior Management neue Möglichkeiten aufzeigen und empfehlen. Es geht nicht um „Cloud First“, sondern um „Cloud Jetzt“. Da die Vorteile deutlicher sind als je zuvor, ist das Finanzwesen in der Cloud zum neuen Standard für Finanzabteilungen geworden. Es geht nicht länger darum, wann umgestellt werden soll. Der Zeitpunkt ist jetzt.  Da geschäftliche Veränderungen immer schneller passieren, erkennen Finanzführungskräfte, dass die Technologie der Vergangenheit ihnen nicht dabei helfen wird, mit dem Wettbewerb Schritt zu halten. Der Wechsel in die Cloud ist eine Chance für Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse zu erneuern und zu transformieren. Mit den regelmäßigen Innovationen der Cloud und dem Nullrisiko, veraltete Technologien zu verwenden, sind Finanzführungskräfte gut positioniert, um das Business von morgen schon heute aufzubauen. Finden Sie heraus, wie einfach es ist, Ihre Unternehmensressourcen zu planen und mit Oracle Cloud die Kosten zu senken. Ersparnis berechnen

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IT Management

Bringen Sie Technologien zur Kollision um Ihren Unternehmenskosmos zu verändern

Beim Wort ‚Kollision‘ denke ich automatisch an die Milliarden Teilchen, die das CERN bei Genf jede Sekunde im "Large Hadron Collider (LHC)" – dem bisher größten Physikexperiment der Welt –  beschleunigt und zur Kollision bringt. Ein 27 km langer Ring aus supraleitenden Magneten beschleunigt die Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit und bringt sie dazu, aufeinanderzuprallen – so entdecken die Wissenschaftler neue und erstaunliche Dinge über das Universum. Das ist ein Beispiel für die unglaubliche Fähigkeit der Menschen, mehr über die Welt, in der wir leben, zu erfahren und neue Wege zu finden, uns zu verbessern. Ich bin begeistert von dieser Idee, dass Dinge aufeinandertreffen, um etwas ganz Neues zu erschaffen. Und genau das beobachte ich auch bei den Kunden von Oracle und den beeindruckenden Dingen, die sie erschaffen. Ich stellte fest, dass viele der innovativsten Projekte durch die Kollision verschiedener Technologien und Geschäftsprobleme entstanden sind, die zusammen etwas Neues erschufen.  Die meisten unserer Kunden haben keinen 27 km langen Teilchenbeschleuniger für ihre Experimente. Aber sie haben etwas ebenso Revolutionäres und bisher Unvorstellbares:  Sie haben Zugriff auf die hyperskalierbare Cloud-Plattform der nächsten Generation von Oracle. Eine Plattform, mit der Unternehmen auf bisher unerreichte Leistung und eine Reihe von Technologien zugreifen können, die sich beliebig aktivieren oder deaktivieren lassen. Diese Technologien können miteinander zur Kollision gebracht werden, um Ergebnisse zu erzielen, die verändern, wie Unternehmen arbeiten.  Was passiert zum Beispiel, wenn man Vertrauen mit Technologien wie Big Data, Blockchain, künstliche Intelligenz und IoT kombiniert? Denn Kunden auf der ganzen Welt versuchen zu verstehen, wem sie wirklich vertrauen können. Verbraucher verlangen von Unternehmen, die Waren vertreiben, dass nachgewiesen wird, woher die Rohstoffe stammen, und dass bestimmte Zertifizierungen eingehalten werden.  Lieferanten und Hersteller digitalisieren mit dem IoT ihre Fertigungsprozesse und Logistik. So werden mehr Daten über den Lebenszyklus eines Projekts erfasst als je zuvor.  Blockchain ermöglicht es, diese Informationen zu speichern und zu teilen, um für mehr Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Vertrauen zu sorgen.  Sultan Ahmed bin Sulayem, Group Chairman und CEO von DP World, einem der bedeutendsten globalen Logistikunternehmen der Welt, sagte: „Supply Chain Intelligence, Blockchain und künstliche Intelligenz werden die globale Lieferkette schneller, billiger und produktiver machen“. In der Zusammenarbeit mit DP World unterstützt Oracle das Unternehmen dabei, die Branche zu verändern und seinen Kunden beispiellose Transparenz und Vertrauenswürdigkeit zu bieten. An dieser Stelle wird Blockchain für sie zu einer unverzichtbaren Technologie.  Zum Thema der Rückverfolgbarkeit arbeitet Oracle auch mit einigen Bio-Lebensmittelproduzenten zusammen, die mit Blockchain die Bewegungen ihrer Produkte innerhalb der Lieferkette aufzeichnen. So können sie den Endverbrauchern zeigen, wo die Produkte waren und woher sie stammen. Neben Vertrauen verlangen Kunden und Fans außerdem einen besseren Service. Viele zukunftsorientierte Unternehmen setzen auf KI, um diese Ansprüche zu erfüllen. So entwickeln beispielsweise Organisationen wie das Mutua Madrid Open in Partnerschaft mit Oracle eigene Chatbots, um ihren Fans den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Das Mutua Madrid Open, eines der führenden Tennisturniere der Welt, das vom 4. bis 13. Mai dieses Jahres in Madrid stattfand, setzte erstmalig einen Chatbot mit künstlicher Intelligenz ein, um die Kommunikation mit den Tennisfans effektiver zu gestalten. Der Chatbot ist ein Computerprogramm, das künstliche Intelligenz nutzt, um natürlich wirkende Gespräche mit den Nutzern zu führen. Er bietet fortlaufende Informationen über die Veranstaltung, die Spieler und Ergebnisse sowie Details zu Dienstleistungen, Anreise und Parkmöglichkeiten.  Er ist auch eine Vertriebsmöglichkeit für den Verkauf von Tickets und bietet Rabatte auf Merchandising-Produkte. Das Team taufte ihn 'MatchBot' und er kann in der Mutua Madrid Open App auf Mobilgeräten und auf der Webseite des Events aufgerufen werden. Außerdem können Informationen über Facebook Messenger und Twitter mit dem direkten Nachrichtensystem ausgetauscht werden.  Diese Innovation macht das Mutua Madrid Open zum ersten ATP Masters 1000 oder WTA-Premier-Tournament mit einem Chatbot, dessen Zweck es ist, das Benutzererlebnis zu verbessern, um jederzeit die gesuchten Informationen zu liefern und als virtueller Assistent alle Fragen der Fans zu beantworten.  Gegenwärtig geschehen unglaubliche Dinge. Unsere Kunden nutzen die von uns angebotenen Technologien und bringen diese mit den größten Herausforderungen ihres Unternehmens zur Kollision. Das ermöglicht es ihnen, innovativ zu sein und Mehrwert zu schaffen.  Was passiert, wenn Sie diese transformativen Technologien mit den wichtigsten Herausforderungen Ihres Unternehmens zur Kollision bringen? Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Organisation auf KI, IoT und Blockchain vorbereiten und es Ihrem Unternehmen ermöglichen, diese Technologien jetzt und in Zukunft optimal zu nutzen. Lesen Sie unser Essay über die transformativen Technologien von heute. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten die Cloud eröffnet und wie sie Prozesse beschleunigt. Entdecken Sie, welche Funktionen Oracle mit KI, IoT und Blockchain für Sie bereithält, die für sich genommen schon leistungsstark sind, aber transformativ, wenn sie miteinander kombiniert werden.   Finden Sie heraus, wie einfach es ist, Ihre Unternehmensressourcen zu planen und mit Oracle Cloud die Kosten zu senken. Ersparnis berechnen

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CX

Mit Automatisierung ein positives Reiseerlebnis schaffen

Mehr Bequemlichkeit für Reisende – höhere Kundenbindung für den Anbieter: Innovative Anbieter automatisieren ihre Dienstleistungen Autor: Michael Bednar-Brandt (Head of Business Innovation, Oracle NEXT), @mic_br Von A nach B zu kommen ist oft ein unerfreulicher Prozess – damit haben wir uns als Reisende mehr oder weniger abgefunden. Auf dem Weg gibt es viele Unannehmlichkeiten: Am Flughafen müssen wir warten, um das Gepäck aufzugeben, dann stehen wir Schlange für einen Taxi-Transfer und im Hotel verschwenden wir unnötig Zeit mit dem Check-in, der uns nach einer zehnstündigen Reise an der Hotelrezeption aufhält. All das macht Reisen heute so manches Mal zu einer eher frustrierenden als schönen Erfahrung. Das oftmals schlechte Kundenerlebnis ist einer der Hauptgründe dafür, warum sich die Reise- und Gastgewerbe-Branche heute vorwiegend über den Preis definiert: Wenn Kunden keinen Vorteil darin sehen, direkt bei einer Fluggesellschaft oder einem Hotel zu buchen, wenden sie sich lieber gleich an Online-Reisebüros und Vergleichsportale, die ihnen wenigstens das günstigste Angebot garantieren. Mit positiven Reiseerlebnissen punkten Reisende wollen ihre Zeit nicht mit Warten verbringen, sondern ihren Urlaub genießen oder sich unter anderem nach einem langen Flug ausruhen. Um sich vom Wettbewerb abzuheben, müssen Unternehmen daher ein möglichst positives Reiseerlebnis schaffen. Es gilt dabei, nicht nur Abläufe reibungsloser zu gestalten, sondern auch vorherzusehen, was Kunden wollen. So können Anbieter einen Mehrwert bieten, der über den Preis hinausgeht, und dauerhafte Kundenbeziehungen fördert. Um dies zu erreichen, setzen Fluggesellschaften, Hotels und andere Gastgewerbe-Unternehmen bereits automatisierte Services ein. Mit ihrer Hilfe können sie klassische Engpässe vermeiden und den Menschen wieder mehr Zeit schenken. So hat die dänische Hotelkette Cabinn zum Beispiel Wartezeiten an der Rezeption reduziert, indem die Gäste von überall auf ihrem Handy einchecken können. Zudem können die Neuankömmlinge direkt auf ihr Zimmer gehen und es mit ihrem Mobiltelefon aufschließen. Optimierte Services fördern Kundenbindung Beim Begriff „Automatisierung“ denken wir häufig an gesichtslose Prozesse und Roboter, die unsere Bedürfnisse nicht verstehen. Dieses Bild ist völlig falsch, denn Automatisierung kann Menschen einen direkten Nutzwert bringen. Dazu müssen Unternehmen ihre Kunden jedoch genau kennen und verstehen und Automatisierungen auf diesen Erkenntnissen aufbauen. Nur dann können sie Reiseerfahrungen schaffen, die sich nicht nur durch reibungslose Abläufe auszeichnen, sondern auch hochgradig personalisiert sind. Entscheidend ist dabei, dass Services nicht zum reinen Selbstzweck automatisiert werden: Stattdessen müssen sich Airlines und andere Touristik-Unternehmen in ihre Kunden hineinversetzen und mit ihren Automatisierungsstrategien die Schwachstellen angehen, die das Reiseerlebnis am meisten beeinträchtigen. Die Hotelgruppe Barceló Hotels & Resorts nutzt zum Beispiel Daten, um den Kundenservice in ihren weltweit 120 Hotels zu optimieren, und konnte so die Kundenbindung fördern. Wenn Kunden anrufen, hängen sie etwa nicht in der Warteschleife fest, sondern erhalten automatisch einen Rückruf, sobald ein Mitglied des Barceló-Teams frei ist. Da Kundendienstmitarbeiter Echtzeitdaten zu jedem Anrufer haben, kennen sie bereits seine bisherigen Anfragen und mögliche Anliegen und sind dadurch in der Lage, individuell auf jeden Kunden einzugehen und ihm zu helfen. Reise-Ökosystem liefert wertvolle Informationen Personalisierung und Automatisierung verändern nicht nur einzelne Segmente wie die Hotellerie, sondern die ganze Branche. Führende Fluggesellschaften wie Emirates Airlines nutzen beispielsweise Kundendaten, um ihr Bordunterhaltungsangebot den Wünschen der Gäste anzupassen und zu verbessern. So bietet Emirates Fluggästen neben einem maßgeschneiderten Unterhaltungsprogramm auch personalisierte Reiseempfehlungen für ihren Ankunftsort an. Online-Reisebüros wie Etraveli erleichtern Kunden mit punktgenauen Dienstleistungen das Leben, zum Beispiel der Möglichkeit, einen Flughafentransfer ins Hotel zu buchen, sobald sie das Flugzeug verlassen. Solche automatisierten Services sind nur möglich, wenn man in der Lage ist, Kundendaten zu konsolidieren und zu verstehen. Die genannten Hotels, Fluggesellschaften und Reisebüros sammeln wertvolle Informationen aus jeder Interaktion des Kunden mit allen Kontaktpunkten im Reise-Ökosystem und führen sie in einer zentralen Umgebung zusammen. Dadurch können sie detaillierte Kundenprofile erstellen. Indem die Unternehmen Reisenden relevante und personalisierte Erlebnisse ermöglichen, die den Kundenkomfort an erste Stelle rücken, heben sie sich vom Wettbewerb ab. Fazit: Schon kleine Verbesserungen erzielen große Wirkung Die Reisebranche ist heute unerbittlich: Noch nie war es schwerer, in einem Markt herauszustechen, in dem die Kundengewinnung – zumindest in vielen Segmenten – vorwiegend über den Preis funktioniert. Unternehmen stehen jetzt vor der Herausforderung, potenzielle Kunden daran zu erinnern, dass es beim Service große Unterschiede zwischen den Anbietern gibt. Derzeit gibt es sehr viele Schwachstellen, die Reisenden unterwegs Probleme bereiten. Schon eine kleine Verbesserung hat daher weitreichende positive Wirkung. Indem sie die Reise von A nach B etwas angenehmer gestalten, bieten Tourismus- und Gastgewerbeunternehmen ihren Kunden den ultimativen Wert – mehr Zeit und Ruhe, um ihre Reise zu genießen.  

Mehr Bequemlichkeit für Reisende – höhere Kundenbindung für den Anbieter: Innovative Anbieter automatisieren ihre Dienstleistungen Autor: Michael Bednar-Brandt (Head of Business Innovation, Oracle...

Digitalisierung

Industrie 4.0: Ist der Osten dem Westen wirklich voraus?

Autor: Tobias Staehle, Sales Director SCM & PLM, Oracle Deutschland Im globalen Wettbewerb um Innovationen sah es bisher nicht so aus, als würde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden – Asien hat ganz klar die Nase vorn, wie auch jüngste Zahlen der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey zeigen: So investierte Europa im Jahr 2016 nur etwa drei bis vier Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz, während Asien sich dies ganze 6,2 Milliarden US-Dollar kosten ließ. Auch die EU zeigt sich besorgt, dass der eigene Wirtschaftsraum hinterherhinkt: Im Juni dieses Jahres hat sie Förderungen in Höhe von 9,2 Milliarden Euro für technische Innovationen angekündigt. Diese sollen europäischen Unternehmen dabei helfen, zu Innovationszentren wie China aufzuschließen. Aber liegt Europa tatsächlich so weit zurück? Studie zeigt: Osten und Westen beinahe gleichauf Wie es diesbezüglich im Produktionssektor aussieht, hat Oracle im Rahmen einer aktuellen internationalen Studie zur Nutzung von Industrie 4.0-Technologien in der Fertigung untersucht. Die Studie bietet Einblick darin, wie Unternehmen die neuen Technologien annehmen, und auch welche Vorteile die Hersteller aus ihren bisherigen Implementierungen generiert haben. Die Ergebnisse zeigen insgesamt: Die meisten Hersteller nutzen Industrie 4.0-Technologien bereits in irgendeiner Form. Trotzdem gibt es noch viel Potenzial, wenn es darum geht, über die Technologien auch die komplette Wertschöpfungskette zu integrieren, Daten besser zu nutzen und die Interaktion mit den Kunden zu verbessern. Um mögliche Unterschiede zwischen Ost und West aufzudecken, wurde die Studie in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz einerseits sowie China und den Vereinigten Arabischen Emiraten andererseits durchgeführt. Überraschenderweise waren die Ergebnisse sehr ausgeglichen – Industrieunternehmen aus China und den Vereinigten Arabischen Emiraten befinden sich auf einem ähnlichen Entwicklungsstand wie ihre europäischen Pendants.  Vereinigte Arabische Emirate haben die Nase in Sachen Kundennähe vorn Trotzdem gibt es regionale Unterschiede: Spitzenreiter in der Nutzung von Kundendaten für die Entwicklung neuer Produkte sind die Vereinigten Arabischen Emirate mit 71 Prozent. Im Länderdurchschnitt hingegen geben dies nur rund die Hälfte der befragten Unternehmen an. Auch in anderen Aspekten der Kundennähe scheinen die Vereinigten Arabischen Emirate eine Vorreiterrolle zu spielen: Dort gaben 72 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie nicht via Handels- und Vertriebspartner, sondern direkt an Kunden verkaufen. Im internationalen Vergleich sind dazu nach eigenen Angaben nur zwei Drittel der Hersteller in der Lage – in Deutschland sogar nur 47 Prozent.   Die Studie untersucht auch einige Vorteile des Einsatzes von Industrie 4.0-Technologien. So beginnt etwa ein Drittel aller befragten Hersteller mithilfe der Technologien damit, neue Vertriebswege für ihre Produkte zu erschließen. China liegt hier mit 42 Prozent deutlich vor Frankreich (22 Prozent) und der Schweiz (25 Prozent).  Fazit: Der Westen liegt nicht so weit zurück wie gedacht In einigen Anwendungsfällen ist der Osten innovativer beim Einsatz von Industrie 4.0-Technologien als der Westen – die Anzahl dieser Fälle ist jedoch relativ gering. Zwar haben westliche Unternehmen noch einen weiten Weg vor sich, bis sie ihre Wertschöpfungsketten nahtlos integriert haben (Digital Thread) und Innovationen aus Industrie 4.0-Technologien ableiten können. Für einen „Abgesang“ auf den angeblich weniger innovativen Westen ist es jedoch definitiv zu früh – und noch längst nicht aller Tage Abend. Mehr Informationen über Industrie 4.0-Technologien und wie Hersteller sie gewinnbringend einsetzen können, finden Sie hier: https://www.oracle.com/de/applications/manufacturing.html Fallen europäische Industrieunternehmen tatsächlich hinter ihre Konkurrenz zurück? Und welche Anforderungen und Herausforderungen müssen sie meistern? Sehen Sie dazu die Einschätzungen von Emmanuel Le Gouguec (Perfect Industry), John Barcus (Oracle) und Michael Krebs (esentri AG) im Video auf der Hannover Messe.  

Autor: Tobias Staehle, Sales Director SCM & PLM, Oracle Deutschland Im globalen Wettbewerb um Innovationen sah es bisher nicht so aus, als würde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden – Asien hat ganz klar...

Big Data

DSGVO: CEOs müssen kulturellen Wandel im Unternehmen anstoßen

Autor: Ernst Lorenz, Business Development Manager, Oracle Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt verbindlich seit dem 25. Mai 2018, ist aber natürlich bereits seit der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2016 ein großes Thema für Organisationen aller Branchen und Größen. Einige wenige – beispielsweise die Leipziger Tafel – begannen frühzeitig damit, ihre IT-Prozesse anzupassen, andere bürdeten die gesamte Verantwortung ihrer Rechtsabteilung auf – die meisten packten die Vorbereitungen jedoch erst kurz vor knapp an. Aber Datenschutz ist ein wichtiges Thema, und die Nichteinhaltung der Vorschriften hat potenziell gravierende Konsequenzen. Die Annahme, man müsse sich nicht um regulatorische Fragen kümmern, solange man mit den sensiblen Daten „nichts Ungewöhnliches“ anstellt, ist hier sicherlich zu kurz gedacht. Denn die neue Verordnung markiert mit großer Wahrscheinlichkeit nur den Anfang globaler Datenschutz-Regulierungen – und diese werden zukünftig vermutlich eher anspruchsvoller als lockerer. Technologie und Nutzerverhalten müssen sich ergänzen Ein wirkungsvoller und konsequenter Datenschutz ist jedoch mehr als ein reines Technologiethema, sondern erfordert außerdem ein Umdenken auf Ebene der Unternehmenskultur. In vielen Firmen beobachten wir jedoch noch immer eine eher nachlässige Herangehensweise. Die Art und Weise, wie Unternehmen Daten verwalten, deckt sich noch nicht damit, wie Mitarbeiter Technologien nutzen: Sie speichern Unternehmensinformationen auf persönlichen Geräten, nutzen (und verlieren manchmal auch) Geschäftshandys im Zug und tauschen Informationen über Filesharing-Websites aus. All diese Praktiken stellen ein Sicherheitsrisiko dar – und müssen bei der Sicherheits- und Datenstrategie mitgedacht werden. Die Kosten bei Nichteinhaltung der DSGVO liegen bei bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes, und können damit erheblich zu Buche schlagen. Doch es gibt auch weniger offensichtliche Konsequenzen: Datenverstöße müssen der Aufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden nach Kenntnisnahme mitgeteilt werden. Kommt es zu gravierenden Vorfällen, schlägt sich der damit verbundene Reputationsschaden als zusätzlicher Kostenfaktor nieder. Darüber hinaus ist eine Aufsichtsbehörde befugt, eine vorübergehende oder endgültige Beschränkung der Datenverarbeitung, einschließlich eines Verbots zu verhängen. Die betroffenen Personen haben außerdem das Recht, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Datenschutz betriff jeden Einzelnen im Unternehmen All dies macht die DSGVO zu einem Thema, dessen sich die Geschäftsführung annehmen sollte. Jemanden zu ernennen, der sich um die Einhaltung der Vorschriften kümmert, reicht jedoch nicht: Vielmehr müssen CEOs den Datenschutz ganz oben auf die Unternehmensagenda setzen. Denn für einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Daten und einen durchgängigen Datenschutz ist auch die Unterstützung aller Mitarbeiter gefragt. Jeder Einzelne muss für sein Handeln verantwortlich sein und seinen Teil dazu beitragen. Um dies zu erreichen, muss die Unternehmensleitung mit gutem Beispiel vorangehen und Datenschutz aktiv vorantreiben. Ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung sind hier sicherlich verpflichtende Schulungen für alle Mitarbeiter. Die Bandbreite an den zu behandelnden Themen ist groß und umfasst Datenmanagement-Trainings über Workshops zum Schutz von Daten bis hin zu Phishing-Tests zur Erkennung verdächtiger E-Mails. Incentives schaffen hierbei den notwendigen Anreiz, um den Wandel voranzutreiben: Wie wäre es beispielsweise, Teamleiter zu belohnen, wenn sie dafür sorgen, dass alle Mitglieder ihres Teams entsprechende Schulungen absolviert haben? Eine weitere Möglichkeit ist, die Schulungen in die Leistungsziele des einzelnen Mitarbeiters mit einzubeziehen. Die Entwicklung dieser Initiativen ist letztlich Sache der Personal-, IT- oder Rechtsabteilung, aber der Impuls dafür muss von der Führungsetage kommen. Weitere Informationen über die DSGVO und ihre Auswirkungen auf die Führungskräfte im gesamten Unternehmen finden Sie hier. Erfahren Sie außerdem mehr darüber, wie Unternehmen wie UBI Banca, Baker Tilly Klitou & Partners, NOS oder Wind Hellas den Anforderungen von GDPR begegnen.  

Autor: Ernst Lorenz, Business Development Manager, Oracle Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt verbindlich seit dem 25. Mai 2018, ist aber natürlich bereits seit der Verabschiedung des...

Cloud

„Autonom“ wird das Wirtschafts-Wort des Jahres 2019

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT, @mic_br Im kommenden Jahr wird das Wort „autonom“ den öffentlichen Diskurs maßgeblich bestimmen. Zahlreiche Annahmen von Analysten sowie jüngste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung stützen diese These. Speziell drei Entwicklungen untermauern die Theorie ganz konkret und sollen deshalb im Folgenden näher erläutert werden. 1. Bahn frei für autonomes Fahren auf Level 4 Der internationale Verband der Automobilingenieure (SAE) teilt die Entwicklung hin zum autonomen Fahren in insgesamt sechs Stufen ein. Diese reichen von „Driver only“ (Level 0) bis hin zu Vollautomatisierung (Level 5). Momentan befinden wir uns jedoch erst auf Stufe 2: Durch Fahrhilfe-Tools lässt sich eine Teilautomatisierung erreichen wie etwa bei Autopilot and „Self-Driving-Capable Hardware“ des Tesla Modells S oder der Fahr-Assistenz der Mercedes-Benz S-Klasse. Dieses Level kann allerdings noch nicht als autonomes Fahren bezeichnet werden, denn der Fahrer muss noch immer bereit sein, selbst einzugreifen und ist damit letztlich für die Sicherheit verantwortlich. Der große Durchbruch hin zum autonomen Fahren kommt erst, wenn das Fahrzeug in bestimmten Situationen (Level 3) oder dauerhaft (Level 4) die Verantwortung für das Fahren und die Sicherheit übernimmt. Die großen Automobilhersteller wie Tesla und BMW liefern sich derzeit ein Rennen um die Entwicklung des ersten wirklich autonomen Fahrzeugs. Als realistischen Zeithorizont geben sie meist das Jahr 2021 an. Der Wettbewerbsdruck ist enorm – denn das erste Unternehmen, das autonome Fahrzeuge auf den Markt bringt, wird damit sicherlich nicht nur gewaltige Gewinne erzielen, sondern damit auch Geschichte schreiben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Hersteller großen Wind um ihre Level-4-Prototypen machen. Hierzu zählt auch der Renault Symbioz oder der Audi A8 als erstes bedingt automatisiertes Level-3-Serienfahrzeug. Verfolgt man also die aktuellen Entwicklungen, kann man nur zu einem Schluss kommen: Das erste Level-4-Fahrzeug wird bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen – und das Wort „autonom“ damit in aller Munde sein. 2. Unternehmen: Ganze Kernbereiche arbeiten zukünftig autonom Die Führung eines Unternehmens dem Autopiloten überlassen? Das ist doch viel zu komplex! Doch tatsächlich werden heute die meisten Produktionsprozesse in der Fertigung bereits von Robotern ausgeführt und von Computern verwaltet. Mitarbeiter sind lediglich dafür zuständig, Wartungsarbeiten durchzuführen und bei Störungen einzugreifen. Das Alltagsgeschäft selbst läuft jedoch hochgradig automatisiert ab. Intelligente Technologien wie Machine Learning oder natürliche Sprachverarbeitung rücken zudem auch immer mehr in Arbeitsbereiche vor, in denen kognitive Fähigkeiten gefragt sind und so bisher nur von Menschen ausgeführt werden konnten. Roboter übernehmen etwa zunehmend repetitive Aufgaben und Menschen können die gewonnene Zeit in anspruchsvollere Bereiche wie etwa das Innovationsmanagement investieren – denn hier ist nach wie vor menschliche Kreativität erforderlich. Und da Automatisierung sich entlang der Wertschöpfungskette weiterentwickelt, werden wir bald an den Punkt kommen, an dem nicht mehr nur einzelne Aufgaben autonom ablaufen. Zukünftig werden es ganze Kernbereiche sein, die ohne menschliches Zutun auskommen. In einigen Bereichen ist dies sogar heute schon Realität: Bei genauerer Betrachtung haben viele Unternehmen bereits autonome Technologien im Einsatz, die dem SAE Level 3 entsprechen – und Level 4 wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. So wird das Wort „autonom“ 2019 auch in Zusammenhang mit Unternehmen massiv an Bedeutung gewinnen. 3. Cloud Computing: Autonome Cloud-Dienste revolutionieren die Industrie Bereits seit einigen Jahren lässt sich der Trend beobachten, dass Technologien auf den Menschen und seine Bedürfnisse ausgerichtet werden, um ihn zu verstehen und mit ihm zu interagieren. War zu Beginn noch enormer Aufwand nötig, um Technologien mit sehr begrenzten Fähigkeiten zu entwickeln, stehen dafür heute beinahe unbegrenzt Rechenressourcen zur Verfügung. Diese Entwicklung bedeutet aber auch: In bestimmten Bereichen ist Technologie bereits heute besser geeignet, andere Technologien zu steuern, als der Mensch selbst. So können beispielsweise Cloud-Services Technologiekosten senken und gleichzeitig Effizienz und Sicherheit verbessern. Die autonomen PaaS Cloud Services von Oracle ebenen so den Weg für eine neue Generation autonomer Tools – und diese werden einer der nächsten großen Trends im Bereich Industrie sein. Und so avanciert „autonom“ zum zentralen Dreh- und Angelpunkt unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt. Fazit: Automobilindustrie, Unternehmen, Cloud Computing – drei Bereiche, in denen autonome Technologien im kommenden Jahr einen Scheidepunkt erreichen und damit die öffentliche Diskussion anfeuern werden. Grund genug also, um „autonom“ bereits jetzt zum Wort des Jahres 2019 zu küren. Weitere Informationen:  - HERTZ beschleunigt IT-Projekte mit der Autonomous Data Warehouse Cloud  

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT, @mic_br Im kommenden Jahr wird das Wort „autonom“ den öffentlichen Diskurs maßgeblich bestimmen. Zahlreiche Annahmen von...

Cloud

Oracle liefert den nächsten Satz autonomer Cloud-Plattform-Services

Autor: Michael Franz, Senior Sales Manager, Oracle Cloud Anfang des Jahres brachte Oracle die weltweit erste autonome Datenbank für Data-Warehouse-Workloads auf den Markt und kündigte zudem an, alle PaaS-Services um grundlegende autonome Fähigkeiten zu erweitern: automatisierter Betrieb (Self-Driving), automatische Sicherheit (Self-Securing) und automatische Fehlerbehebung (Self-Reparing). Diese sollen zudem mit spezifischen autonomen Fähigkeiten für jeden Funktionsbereich gekoppelt werden.  Mit der Oracle Autonomous Analytics Cloud, der Oracle Autonomous Integration Cloud und der Oracle Autonomous Visual Builder Cloud hat Oracle nun einen weiteren Satz autonomer Cloud-Plattform-Services vorgestellt. Im weiteren Jahresverlauf 2018 sollen weitere autonome Dienste hinzukommen. Der Fokus wird dabei auf Mobile und Chatbots, Datenintegration, Blockchain, Sicherheit und Management sowie zusätzlichen Datenbank-Workloads inklusive OLTP liegen. Die Integration von künstlicher Intelligenz und Machine Learning in diese Cloud-Dienste wird Unternehmen dabei helfen, ihre Innovationsfähigkeit zu optimieren. Die Services sind die jüngsten einer Reihe von Maßnahmen von Oracle, um branchenweit erstmalig autonome Funktionen in Cloud-Dienste zu integrieren. Mit ihnen können Kunden ihre Betriebskosten signifikant senken, die Produktivität steigern und Risiken reduzieren. Unternehmen konzentrieren sich darauf, schnell Innovationen bereitzustellen. Sie möchten sichere, umfassende und integrierte Cloud-Services, um neue Anwendungen zu erstellen und ihre anspruchsvollsten Enterprise-Workloads auszuführen. Nur die Cloud-Services von Oracle können wichtige operative Funktionen wie Tuning, Patches, Backups und Upgrades während des Betriebs automatisieren und so maximale Leistung, hohe Verfügbarkeit und bedarfsgerechte Sicherheitsfunktionen bieten. Bremsenhersteller Brake Parts beschleunigt Prozesse mit der Oracle Autonomous Integration Cloud Brake Parts, ein führender globaler Hersteller von Bremsen für Pkw, Transporter, Geländewagen sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge, vertraut auf Oracle, um einen intelligenten Vertrieb aufzubauen. Durch die Automatisierung zahlreicher End-to-End-Prozesse konnte Brake Parts manuelle Schritte eliminieren und die Reaktionsfähigkeit auf Kundenanfragen verbessern. Lisa Oliver, Sales Operations bei Brake Parts, sagte dazu: „Dank der Oracle Autonomous Integration Cloud und der Oracle Sales Cloud konnten wir unsere Anwendungen modernisieren und kundenorientierte Workloads abteilungsübergreifend automatisieren. Dadurch haben wir unseren Vertrieb regelrecht revolutioniert. Mithilfe der autonomen PaaS-Services von Oracle können wir viele unserer manuellen Prozesse digitalisieren und damit Kosten senken, Einblicke in Geschäftsprozesse verbessern und unsere Innovationsfähigkeit steigern.“ Die Oracle Autonomous Analytics Cloud  Die Oracle Autonomous Analytics Cloud kombiniert maschinelles Lernen, adaptive Intelligence und Serviceautomatisierung – und schafft so eine Analyseplattform, die Barrieren zwischen Personen, Orten, Daten und Systemen abbaut. Damit verändert sie grundlegend die Art und Weise, wie Menschen Informationen analysieren, verstehen und auf sie einwirken.  Die Oracle Autonomous Integration Cloud  Die Oracle Autonomous Integration Cloud beschleunigt die digitale Transformation. Geschäftsprozesse erstrecken sich dabei über mehrere Oracle- sowie Nicht-Oracle-SaaS- und lokale Anwendungen. Dies gelingt mithilfe einer Kombination aus Machine-Learning-Funktionen, eingebetteten Best-Practice-Anleitungen sowie vordefinierter Anwendungsintegration und Prozessautomatisierung.  Die Autonomous Visual Builder Cloud  Die Oracle Autonomous Visual Builder Cloud beschleunigt die Entwicklung und Bereitstellung von Mobile- und Webanwendungen. Mit ihr können Business-Anwender und Entwickler diese Anwendungen ohne Kodierung erstellen. Alle Services der Oracle Cloud Platform verfügen außerdem über die folgenden, grundlegenden autonome Fähigkeiten: - Automatisierter Betrieb (Self-Driving) senkt Kosten und steigert die Produktivität: Mitarbeiter müssen sich nicht länger um Bereitstellung, Sicherung, Überwachung, Backup, Wiederherstellung und Fehlerbehebung kümmern. Automatische Upgrades und Patches werden im laufenden Betrieb durchgeführt. Rechen- und Speicherleistung lassen sich ohne Downtime jederzeit vergrößern und verkleinern. - Automatische Sicherheit (Self-Securing) minimiert Risiken: Schutz vor externen und internen Angriffen durch automatische Sicherheits-Updates und automatische Verschlüsselung von Daten. - Automatische Fehlerbehebung (Self-Reparing) für höchste Verfügbarkeit: Schutz vor geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten sorgt für eine Verfügbarkeit von bis zu 99,995 Prozent und einer Downtime von weniger als 2,5 Minuten im Monat – geplante Wartungsarbeiten eingeschlossen. Wir sehen: Die Oracle Cloud-Plattform bietet die umfassendste und fortschrittlichste Suite an PaaS-Lösungen, mit der Unternehmen ihre Agilität steigern und Innovationen in der Cloud proaktiv vorantreiben können.  

Autor: Michael Franz, Senior Sales Manager, Oracle Cloud Anfang des Jahres brachte Oracle die weltweit erste autonome Datenbank für Data-Warehouse-Workloads auf den Markt und kündigte zudem an, alle...

Events

Oracle als Hauptsponsor beim Open Geneva Innovation Festival

Autorin: Sandhya Prabhu, Director & Country Lead Alliances and Channel Switzerland, @sandhyaprabhu3 An der diesjährigen Innovationswoche im Raum Genf beteiligte sich Oracle als Hauptsponsor und als Veranstalter eines Hackathons. Das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Talenten an einem Hackathon widerspiegelt genau die Innovationskultur von Oracle. Der Austausch mit der Entwickler-Community ist wichtig für Oracle, ist sie doch der Taktgeber für neue Technologien. Genf öffnet sich einmal mehr für Innovation Vom 9. bis 15. April 2018 fand in Genf das «Open Geneva Innovation Festival» statt und Oracle war einer der Hauptpartner des einwöchigen Events. Das Open Geneva wurde 2015 durch das «Geneva Creativity Center» gegründet, um Innovationen zu unterstützen, die die Lebensqualität im Raum Genf fördern. Dazu passend finden seit letztem Jahr im Rahmen der Open Geneva auch mehrere sogenannte Hackathons statt. Dabei treffen Personen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten zusammen, um kollektiv innerhalb einer gesetzten Zeit eine meist kreative oder nützliche Softwarelösung zu entwickeln. Das Ziel ist dabei, eine möglichst einfache Lösung für ein klar definiertes Problem zu kreieren. Ein Hackathon bringt dadurch viele interessierte, motivierte Personen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen zusammen und bietet somit ein großes Potenzial für neue Ideen. Einblick in die Entwickler-Community Dieser Erfindungs- und Entdeckergeist ist bei Oracle auf offene Ohren gestoßen – und wir haben uns entschlossen, ebenfalls unseren Beitrag zu leisten. Daher organisierte Oracle dieses Jahr einen eigenen Hackathon anlässlich der Open Geneva. Dabei stand die Zukunftstechnologie Blockchain im Fokus. Oracle bot den Mitgliedern des Hackathons ein entsprechendes Training zum Thema Blockchain und sorgte für die passende Infrastruktur. Besonders gefreut hat mich, dass das Team «TalentProof» ihren «Hack» auf der großen Bühne am Sonntag vor rund 300 Personen präsentieren durfte. Das Team hat eine Publikationsplattform für Hochschulzertifikate entwickelt, die einen gesicherten und vertraulichen Zugriff für Arbeitgeber erlaubt. Dadurch erhalten die Arbeitgeber einen raschen und verlässlichen Einblick in die Leistungen eines Bewerbers, was die heutige Talentsuche mit Bewerbern aus der ganzen Welt sehr vereinfacht und Zertifikatsfälschungen verunmöglicht.  Das Networking-Potenzial eines solchen Hackathons wurde ebenfalls von vielen genutzt. So entstand direkt aus dem Hackathon das vielversprechende Start-up «KYNANE», das eine auf Blockchain basierende realistische Messung von Werbekampagnen verspricht. Der Austausch mit der Entwicklerszene war sehr bereichernd und die Lösungsansätze erstaunten immer wieder. Denn genau diese motivierten und talentierten Personen sind es, die den «Technologien der Zukunft» wahren Zukunftscharakter geben und sich mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit wagen, um daraus disruptive Start-ups zu gründen. Ungezügelter Wissensdrang nach Neuem Mit den Bestrebungen des Oracle Next Teams bewegt sich auch Oracle in die Richtung, wo Innovation großgeschrieben wird. Gerade solche ungewöhnlichen Anlässe wie der Hackathon sind eine gute Gelegenheit, um mit jungen, aufstrebenden Talenten in Kontakt zu treten und deren Interesse für eine Karriere bei Oracle zu wecken. Es ist wichtig, dass man am Puls des sich immer schneller verändernden Technologiezeitalters bleibt und dessen Takt mit Ideenwettbewerben gar mitprägen kann. Der Spirit eines Hackathons, alles etwas simpler und besser zu machen, entspricht somit genau der Innovationskultur von Oracle. Wir wollen mit begeisterungsfähigen Leuten die einfachsten und besten Lösungen für unsere Kunden schaffen.  

Autorin: Sandhya Prabhu, Director & Country Lead Alliances and Channel Switzerland, @sandhyaprabhu3 An der diesjährigen Innovationswoche im Raum Genf beteiligte sich Oracle als Hauptsponsor und als...

Cloud

Industrie 4.0 aus der Oracle Cloud

Das System- und Softwarehaus AIS Automation Dresden schafft eine Umgebung in der Oracle Cloud, über die Maschinenhersteller ihr Equipment-Lifecycle-Management ganzheitlich abwickeln können Die Maschinen eines Herstellers stehen meist an vielen Standorten rund um den Globus. Dadurch gestaltet sich das Equipment-Lifecycle-Management oftmals sehr schwierig. Abhilfe kann hier eine moderne Cloud-Lösung schaffen – so geschehen beim Oracle-Kunden AIS Automation. Der Automationsspezialist aus Dresden setzte innerhalb eines halben Jahres ein System mit eigenen Anwendungen in der Oracle Cloud auf, mit dem Kunden einfach von den SaaS-Angeboten (Software as a Service) von AIS Automation profitieren können. Maschinenhersteller sind damit in der Lage, ihre Anlagen schneller und kostengünstiger zu managen, da sie keine eigene Softwareentwicklung leisten müssen – und kommen so der Industrie 4.0 einen großen Schritt näher. International agierende Maschinenhersteller benötigen einfach zu handhabende Lösungen, die einen weltweit verteilten Maschinenpark kostengünstig steuern. Den Anwenderwunsch kennt AIS Automation Dresden (AIS) nur zu gut, ist das System- und Softwarehaus doch auf industrielle Software spezialisiert. AIS wurde 1990 gegründet, hat seinen Sitz in Dresden und beschäftigt derzeit rund 135 Mitarbeiter. Das Gros der Belegschaft besteht aus Ingenieuren, Elektrotechnikern und Informatikern. AIS gehört heute zur Meyer Burger Gruppe und konzentriert sich auf Prozess- und Anlagenautomation, Fabrik- und Fertigungsautomation inklusive Manufacturing-Execution-System (MES) sowie Maschinensteuerung und -integration. „Wir erleben hautnah die Entwicklung hin zur Industrie 4.0, die für uns in der Automatisierung bedeutet, Maschinen untereinander und in der Fabrik-IT stärker zu verketten. Zugleich schreitet die Digitalisierung der Geschäftsprozesse bei unseren Kunden voran, wobei wir sie tatkräftig unterstützen wollen. Somit sind wir für unsere Kunden das Bindeglied zur Industrie 4.0“, sagt Thomas Dreyer, Director Research & Development bei AIS. Umstellen auf Webentwicklung in der Cloud Um gewaltige Datenmengen verwalten zu können, braucht es innovative Datenbanklösungen. AIS hatte hier bereits seit einiger Zeit eine Oracle Datenbank im Einsatz, auf der das hauseigene MES basierte. Im Zuge der Modernisierung der Bedienoberflächen des Systems war bei den Software-Experten schnell das Interesse für Oracle Application Express (APEX) geweckt. APEX funktioniert sozusagen als Aufsatz auf die Datenbank, um schnell Webvisualisierungen zu realisieren und auszuliefern. Ein Entwickler programmiert dabei direkt in der Datenbank – es gibt keine übergeordnete Ebene. „Wir haben zeitgleich nach einem passenden Cloud-Anbieter gesucht und waren mit der Oracle-Datenbank und APEX dann schnell in der Oracle-Cloud“, fasst Dreyer die Vorgeschichte zusammen.  „Die Entscheidung, APEX als ein Equipment-System in der Oracle Cloud für die eigenen Kunden zu nutzen, fiel im Januar 2017.“ Das von AIS entwickelte System erreichte wie geplant Mitte 2017 die Produktivreife. „Unser Produktteam mit sieben Kollegen hat nicht mal ein halbes Jahr gebraucht, um mit APEX eine komplette Lösung in der Cloud aufzubauen. Oracle sehen wir auf dem Gebiet deutlich vorn“, lobt Software-Experte Dreyer. Die Herausforderung für AIS bestand in der Doppelpremiere, selbst ein System in der Cloud einzurichten und gleichzeitig eine Cloud-Lösung für Kunden zu entwickeln. Ein Drittel weniger Inbetriebnahmekosten „Wir haben ein Cloud-Produkt auf den Weg gebracht, das es in dieser Form vorher nicht gab. Mit unserem System können wir dank Oracle Maschinenhersteller optimal unterstützen – egal ob es um Zustandsdaten oder Informationsflüsse ihrer rund um die Welt verteilten Maschinen geht. Das Überwachen der Maschinenverfügbarkeit und Auslesen von Fehlern hilft den Firmen bei der Entwicklung einer neuen Maschinengeneration, beispielsweise um bisherige Fehlermuster zu eliminieren“, erklärt Dreyer. Die Resonanz ist durchweg positiv: Einige Kunden konnten die Kosten für die Inbetriebnahme von Maschinen sogar um ein Drittel herunterfahren. Die Experten von AIS denken sogar bereits über eine Erweiterung für maschinelles Lernen in der Wartung nach. Lösungen dazu finden sich im Oracle Portfolio.  

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Digitalisierung

Digitalisierung – weit mehr als nur ein Technologieprojekt

Erfolgsbeispiele für die digitale Transformation: Unternehmen berichten beim IDC & Oracle Executive Summit Autorin: Claudia Wittwer, Senior Manager Technology bei Burson-Marsteller, @ClaudiaWittwer Die digitale Transformation hat Fahrt aufgenommen – und sie macht vor niemandem halt: „Bis 2027 haben 75 Prozent der europäischen Unternehmen ihre Transformation durchlaufen und sind zu einem Digital Native Enterprise geworden“, ist Phil Carter, Chief Analyst Europe bei IDC, überzeugt. Inzwischen gehen die Bemühungen zunehmend dahin, Innovationen zu skalieren und mit der Digitalisierung auch tatsächlich Geld zu verdienen. Wie das funktionieren kann, demonstrierten beim IDC & Oracle Executive Summit Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen. Moderiert wurde das Event von Dr. Thomas Bruggner, Vice President of ERP / EPM Cloud Sales und ApplicationsCluster Leader bei Oracle in Deutschland. Jürgen Pinkl, Leiter des Bereichs Technology bei dem Beratungsunternehmen Accenture in Deutschland, Österreich und der Schweiz, stellte mit der Technology Vision 2018 Technologietrends vor, die in den nächsten drei Jahren den Markt erheblich prägen werden und schon heute umsetzbar sind. Die Technology Vision bündelt die Ergebnisse eigener Forschung mit der Expertise eines unabhängigen Experten-Gremiums, gekoppelt an eine Umfrage bei Entscheidern – und Pinkl präsentierte sie stilecht mithilfe von Augmented Reality. Die Möglichkeiten der Vernetzung von künstlicher Intelligenz, Big Data und CRM für eine erfolgreiche Kundenansprache waren dann Thema des Vortrags von Stefan Möller, Partner bei Reply, und Joel Puznava, Associate Partner bei Riverland Reply. Das Geschäftsmodell Connected Cars ist dafür ein gutes Beispiel: Hier ist künstliche Intelligenz beispielsweise im Fall eines Fahrzeugschadens in der Lage, Fahrer durch den kompletten Prozess vom ersten Hinweis bis zur Abholung des Fahrzeugs aus der Werkstatt zu führen. „Das ist ein klassisches CRM-Thema, und hier bietet Oracle für jedes Level die richtige Plattform an“, kommentiert Möller. „Deshalb ist Oracle für uns ein sehr wichtiger Partner.“ Marketing: vom Kostenfaktor zum Werttreiber Die Entwicklung des Marketings vom Kostenfaktor zum Werttreiber wiederum war Gegenstand des Vortrags von Christof Thesinga, Head of Corporate Marketing bei TÜV Rheinland. Das Prinzip der Customer Centricity in einem ingenieursgetriebenen Konzern umzusetzen, ist ein anspruchsvoller Prozess – aber auch in B2B-Märkten angesichts der Veränderung von Kundenansprüchen quasi „alternativlos“. Um eine konsistente und kanalübergreifende Customer Journey zu etablieren, setzte TÜV Rheinland auf Oracle Eloqua – zunächst im Rahmen eines Pilotprojektes: „Wir haben viel Zeit gespart durch die Automation von aufwändigen manuellen Prozessen, haben unsere Datenqualität gesteigert und die Zusammenarbeit von Vertrieb und Marketing verbessert“, resümiert Thesinga die Ergebnisse. „Vor allem aber haben wir durch eine Optimierung der Kundenansprache bessere Conversion-Rates erzielt.“ Sein Tipp für Unternehmen, die einen ähnlichen Weg verfolgen: „Die meisten Unternehmen beginnen mit der Auswahl des passenden Tools. Tatsächlich aber sollte ein umfassendes Verständnis des Marketing-Prozesses und eine Strukturierung der Daten ganz am Anfang stehen.“ 8 Minuten bis zur Speisekarte – oder: Der Digital Native im Restaurant Etwas leichter hatte es demgegenüber sicherlich die Restaurantkette MoschMosch – denn sie hatte von vornherein technikaffine Digital Natives mit wenig Zeit und geringer Aufmerksamkeitsspanne im Visier: MoschMosch wurde 2002 gegründet, ist mit zwölf Restaurants in vier Bundesländern präsent und bietet japanisch-europäische Fusion-Küche für qualitäts- und gesundheitsbewusste Gäste an. „Was unsere Gäste charakterisiert, ist eine Kombination aus Eile, Abgelenktheit und gleichzeitig dem Wunsch nach individueller Aufmerksamkeit und auch Beratung“, berichtet Regionalleiter Christopher Grünewald. „Untersuchungen zufolge dauert es im Schnitt 8 Minuten, bis sich ein Gast der Speisekarte zuwendet.“ MoschMosch reagiert auf den Trend zur „Always-Online-Mentalität“ unter anderem mit speziellen Angeboten wie einem mobilen Bestell- und Bezahlservice. Aber auch Digital Non-Natives werden weiterhin angesprochen: „Wir setzen Technologie nur dort ein, wo der Gast gezielt etwas davon hat“, bestätigt Grünewald.    Mobilität: Segmentierung dank moderner Datenanalyse Von der Gastronomie für Digital Natives zur individuellen Mobility: e-Sixt stand – wie so viele Unternehmen – vor der Herausforderung, wachsende Mengen an Daten gezielt zu analysieren, daraus verwertbare Erkenntnisse zu seinen Kunden zu ermitteln, und diese Kunden dann gezielt anzusprechen. Eine Customer Data Platform führte den Mobilitätsanbieter zum Ziel: „Über Cluster-Analysen von Daten und eine präzise Segmentierung können wir unseren Kunden genau die Angebote unterbreiten, die zu ihrer persönlichen Situation optimal passen“, erläutert Julian Certain, Senior Data Analyst bei e-Sixt. „So bekommt der Familienvater das Fahrzeug mit Kindersitz – und der Lifestyle-orientierte Fahrer das attraktive Angebot für ein Cabrio für’s Wochenende.“ Technologie-Kompetenz ist unverzichtbar Die Ampel für die digitale Transformation steht also auf grün – und dies nicht nur in der Privatwirtschaft: „Wir haben erst kürzlich den ersten Marketing-Professor ernannt, der eine Basis-Ausbildung in Informatik hat“, berichtet Prof. Dr. Walter Brenner, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen. „Aber nicht nur im Marketing geht es nicht mehr ohne Technologie-Kompetenz: Wer über Zukunftsinvestitionen entscheidet, braucht entsprechende Software-Kompetenz, um ihren Nutzen und Wert zu beurteilen – zumal diese Investitionen Unternehmen oft auf Jahre hinaus binden.“ Kompetenz ist jedoch das eine – und Kultur das andere: Laut einer Studie von Capgemini scheitern zahlreiche Projekte der digitalen Transformation genau daran. In Deutschland liegt der Wert bei beachtlichen 72 Prozent. „Veränderung ist mühsam – viele wollen das daher nicht wirklich, auch wenn sie etwas anderes sagen“, kommentiert Brenner. In der abschließenden Debatte diskutierten Dr. Bruggner und Phil Carter noch einmal, worauf es bei der Digitalisierung ankommt, und was Deutschland dabei auszeichnet. „Wenn es darum geht, Governance und Innovation auszugleichen, spielt Deutschland definitiv eine ganz besondere Rolle“, so das Fazit von Phil Carter. Klar wurde über den Tag hinweg jedoch auch eins: Die Digitalisierung ist nicht nur Technologie-Thema, sondern ein disruptives Großprojekt, das letztlich von Menschen umgesetzt wird. Hier ist noch sehr viel zu tun, ob nun im Thema Weiterbildung, Change Management oder auch nur Information der Mitarbeiter zu Stand und Planung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen. Es wäre wünschenswert, wenn auch hier Deutschland eine ganz besondere Rolle spielen würde. Sie haben den IDC & Oracle Executive Summit 2018 verpasst? Eine Zusammenfassung des Events finden Sie hier im Video.    

Erfolgsbeispiele für die digitale Transformation: Unternehmen berichten beim IDC & Oracle Executive Summit Autorin: Claudia Wittwer, Senior Manager Technology bei Burson-Marsteller, @ClaudiaWittwer Die...

News

Eröffnung des Oracle SMART Innovation Centers in Zürich – Wo Innovation neue Höhen erlebt

Autor: Hanspeter Kipfer, Vice President Technology Sales & Country Leader ALPS Am 17. April 2018 feierte Oracle die Eröffnung des SMART Innovation Centers in Zürich. Die Räumlichkeiten im Prime Tower vereinen einerseits das Oracle Labs sowie auch ein Besuchercenter, wo Kundenprojekte erarbeitet werden. In Zeiten von immer rasanteren Fortschritten im Technologiesektor schafft sich Oracle damit einen Ort, um den disruptiven Entwicklungen einen Schritt voraus zu sein. Hoch über den Dächern der Stadt Zürich wurde im 17. Stock des Prime Towers bei der Hardbrücke das SMART Innovation Center von Oracle feierlich eröffnet. Der neue Standort von Oracle wird zum einen als Präsentationsfläche für Showcases genutzt, zum anderen werden die rund 50 Mitarbeitenden von Oracle Labs dort tätig sein. Der Präsentationsbereich ist vorgesehen, um bestehenden oder potentiellen Kunden an besonderer Lage ausgewählte Innovationen vorzustellen und somit die Vielfältigkeit der Produktpalette von Oracle in einem wahrlich innovativen Umfeld zu präsentieren. Zusätzlich wird der multifunktionelle Bereich auch für Kunden-Workshops genutzt, um mit Weitblick gemeinsam an der nächsten Innovation zu schmieden. Wo Forschung großgeschrieben wird Der Schweizer Ableger von Oracle Labs unter der Leitung von Dr. Thomas Würthinger, Senior Director, Oracle Labs, erhält mit den neuen Büroräumlichkeiten einen zentralen Arbeitsort, der großzügig Platz für alle Mitarbeitenden am gleichen Ort bietet. Das Oracle Labs entstand aus den früheren Sun Labs, die mitunter die Programmiersprache Java entwickelten. Der Schweizer Ableger von Oracle Labs beschäftigt ein internationales und hochqualifiziertes Team. Der Standort Zürich hat für Oracle Labs dabei erhebliche Vorteile, liegt dieser doch in geographischer Nähe zu führenden Hochschulen der Schweiz sowie ist er durch den internationalen Flughafen weltweit vernetzt. Des Weiteren positioniert sich Oracle mit dem neuen Arbeitsort auch als attraktiver Arbeitgeber für junge Talente, die ihre Visionen bei Oracle einbringen möchten – denn gerade solche neuen Visionen sind das A und O bei Oracle, um sich auch in der Zukunft durchzusetzen. Gemeinsam wird an den Technologien der Zukunft geforscht mit Fokus auf den Themen Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Blockchain. Innovationstreiber Oracle Next Damit die Ideen von Oracle Labs auch Anwendung bei den Kunden finden sowie Inputs von Kundenseite auf Umsetzung bei Oracle treffen, dafür sorgt Dr. Thierry Bücheler, Head of Innovation Strategy and Operations von Oracle Next. Er und sein Team sind die Innovationstreiber bei Oracle und sorgen dafür, dass der Innovationsgedanke Teil der DNA der Oracle-Unternehmenskultur wird. Auch die Zusammenarbeit mit den Kunden erhält eine neue Facette. Im partnerschaftlichen Rahmen bei gemeinsamen Workshops sind den Ideen keine Grenzen gesetzt; so suchen wir in einem kollektiven Ideenwettbewerb die nächste Innovation. Der Redewendung «the sky is the limit» folgend, bietet das SMART Innovation Center nun auch die für die nächste bahnbrechende Innovation passenden Räumlichkeiten im höchsten Gebäude der Stadt Zürich. So bilden das Oracle Labs mit ihren Forschern sowie die Zusammenarbeit mit den Kunden, begleitet durch Oracle Next, eine zukunftsgerichtete Symbiose und finden sich vereint im SMART Innovation Center wieder.  

Autor: Hanspeter Kipfer, Vice President Technology Sales & Country Leader ALPS Am 17. April 2018 feierte Oracle die Eröffnung des SMART Innovation Centers in Zürich. Die Räumlichkeiten im Prime...

Cloud

„Hilfe, ich habe mich bei meinem Geburtsdatum vertan!“ – Parship bearbeitet Kundenanfragen mit Service Cloud von Oracle

Online-Dating-Plattformen boomen. Laut Statista stieg die Anzahl der Profile bei Online-Dating-Börsen in Deutschland schnell von 9,7 Mio. im Jahr 2003 auf rund 136 Millionen im Jahr 2017. Damit einher geht eine große Anzahl an Kundenanfragen, die das Service-Team der Plattformbetreiber bewältigen muss. Parship – Deutschlands führende Online-Partnervermittlung – setzt dafür die Oracle Service Cloud ein. Mit Erfolg: Die Plattform bietet Singles auf der Suche nach einer festen Beziehung eine riesige Auswahl passender Partner – und verzeichnet wachsende Mitarbeiterzahlen im Kundenservice. Bei der Suche nach Mr. oder Mrs. Right kann auch im Netz einiges schiefgehen: Die Auswahl des Profilfotos fällt einem schwer, man möchte Einträge im Steckbrief korrigieren, es wird Feedback zur Gestaltung des Profils gewünscht, ein Abo soll gekündigt werden – oder es entstehen Fragen wie „Mir schreibt keiner … woran liegt das?“. Glücklicherweise gibt es bei Parship für technische Probleme und Fragen ein Service-Team, das sich um alle Themen rund um die Dating-Plattform und das eigene Profil kümmert sowie Auskünfte erteilt. Bereits vor einigen Jahren wurde klar, dass bei der stetig steigenden Mitgliederzahl eine skalierbare und performante Cloud-Lösung für den Kundenservice benötigt wird. Dafür holte der Spezialist für die Online-Partnersuche Oracle ins Boot. Das Kundenanliegen gelangt direkt zum richtigen Mitarbeiter Die Anfragen erreichen die Firma auf unterschiedliche Weise: per Webformular, als klassische E-Mail, telefonisch, aber auch per Post oder Fax. Alle Kundenanfragen laufen in das Cloud-basierte Tool ein und werden von dort an die über 80 Mitarbeiter des Parship-Service-Teams verteilt. Für Parship besonders interessant: Das Tool lässt sich problemlos an die internen Systeme anpassen. Der Oracle-Partner „BE EXCELLENT (part of Dept)“ hat die Lösung über ein Customizing an die individuellen Anforderungen von Parship angepasst und die bestehenden internen Systeme in die Oracle Service Cloud integriert. Über ein einziges Arbeitsfenster stehen jedem Mitarbeiter nun alle Dokumente zur Verfügung. Ein integriertes Skill Set ermöglicht es außerdem, jede Anfrage demjenigen Mitarbeiter zuzuweisen, der auf das jeweilige Themengebiet spezialisiert ist. Das erspart lästige Wartezeiten und erlaubt es Parship, seine Ressourcen effizient einzusetzen. Last but not least profitiert der Kunde von einer schnellen, reibungslosen und kompetenten Bearbeitung seines Anliegens. Skalierbarkeit kommt Wachstum des Unternehmens entgegen Ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Cloud-Lösung war die Möglichkeit zur Skalierung. Denn das Partnervermittlungs-Unternehmen wächst schnell: Die Zahl der Mitarbeiter im Kundenservice ist innerhalb von drei Jahren von 40 auf 80 gestiegen; insgesamt arbeiten heute mehr als 230 Kollegen am Hamburger Hauptsitz des Unternehmens für die Liebe. Die technologische „Aufrüstung“ hat durch die wachsende Dynamik des Geschäfts den Bedarf an Arbeitskräften deutlich erhöht. Vor einigen Jahren wurde zudem die Marke Elitepartner erfolgreich ins Unternehmen – und auch ins System – integriert. Die beiden Portale werden über die gleiche Service-Oberfläche bedient. Das Investment in die Service Cloud von Oracle hat sich für Parship gelohnt: Seit Beginn des Einsatzes der Lösung wurde ein deutlicher Zuwachs an Mitgliedern verzeichnet. Inzwischen ist die Integration weiterer Kanäle in der Planung: Eine wachsende Rolle für Parship spielt zum einen die mobile Kommunikation; auch die Einführung eines Chats und Antworten in Echtzeit sind im Gespräch. Mit Oracle kein Problem – das Chat-Modul bringt die Oracle Service Cloud bereits mit.    

Online-Dating-Plattformen boomen. Laut Statista stieg die Anzahl der Profile bei Online-Dating-Börsen in Deutschland schnell von 9,7 Mio. im Jahr 2003 auf rund 136 Millionen im Jahr 2017. Damit einher...

Cloud

Was den CFO umtreibt – und den ERP-Markt antreibt

Interview mit Dr. Thomas Bruggner, Vice President Cloud Applications bei Oracle in Deutschland, @ThomasB0803 Sie sind seit einiger Zeit Vice President Cloud Applications bei Oracle in Deutschland. Welche Trends dominieren derzeit Ihr Geschäft? Hier sehe ich in erster Linie den Wandel der Rolle des CFOs und die neuen Anforderungen an ihn, die daraus resultieren: Bislang war der CFO – zumindest in der Außensicht – in erster Linie eine Art Verwalter der Zahlen. Mit der technologischen Entwicklung, und hierzu zählen vor allem neue Cloud-Lösungen, ändert sich das jedoch sehr stark: Unternehmen müssen inzwischen sehr schnell auf Veränderungen und Trends im Markt reagieren, und die manifestieren sich natürlich auch in ihren Zahlen. Hierbei kommt der neuen Rolle des CFOs eine zentrale Bedeutung zu. Der CFO bietet seinem Unternehmen einen neuen IT-gestützten Mehrwert, geprägt durch Agilität und Dynamik. Der CFO sollte deshalb heute „auf Knopfdruck” die relevanten Daten und Informationen bereitstellen können, die der Unternehmensleitung als Entscheidungsgrundlage dienen. Angesichts der wachsenden Datenströme im Unternehmen ist das praktisch nur noch mit der Cloud möglich. Daneben muss der CFO auch noch drei ureigene Ziele verfolgen: Zum einen muss er gültige Gesetze einhalten und absolut wasserdichte Bilanzen erstellen. Ein weiteres Ziel diktiert die Globalisierung: Praktisch alle Unternehmen expandieren ins Ausland, setzen aber unter Umständen in jedem Land unterschiedliche Schwerpunkte. Im Sinne einer einheitlichen Übersicht und Bewertbarkeit der Zahlen gehen jedoch die Bestrebungen dahin, alle Prozesse zu standardisieren, was mit der Cloud ja auch möglich ist. Und drittens muss der CFO auf die Kosten achten. Wie man also sieht, sind die skizzierten Trends – Globalisierung, Kostendruck, Anforderungen des Gesetzgebers und die Dynamik des Wettbewerbsumfelds – ganz eng mit der sich wandelnden Rolle des CFOs verbunden. Und von da aus sind wir dann ganz schnell bei Finanz- und Unternehmenslösungen, die ihn bei der Umsetzung seiner Ziele unterstützen. Nun gibt es ja mit SAP im ERP-Markt einen relevanten Mitbewerber. Wie positioniert sich Oracle hier? Keine Frage, gerade die SAP-Finanzsoftware ist in vielen großen und mittelständischen Unternehmen im Einsatz. Nun steht im Zeitraum bis 2025 der Wechsel auf S/4HANA an – und das ist keineswegs ein einfaches Migrationsprojekt, sondern eine echte Neuimplementierung. S/4HANA ist eine komplett neue Systemlandschaft mit einer neuen Datenstruktur; da muss jeder Prozess neu betrachtet und neu implementiert werden. Ich führe viele Gespräche, sei es mit Firmen, Analysten oder Systemintegratoren. Viele Unternehmen sind mit dem Prozess dieser Neueinführung nicht zufrieden, und nutzen nun die aktuelle Situation, um sich generell Gedanken zu machen, wie die IT-Plattform der Zukunft für sie aussehen könnte. Kunden erkundigen sich bei Analysten wie beispielsweise Gartner oder IDC nach den Marktführern, und fragen vor diesem Hintergrund aktiv nach Cloud-Lösungen von Oracle als attraktive Alternative zu SAP. Die Oracle-Cloud-Lösung bietet vordefinierte Industry-Best-Practice-Prozesse, die wir mit dem Kunden eng abstimmen und einrichten. Außerdem sind unsere Cloud-Lösungen nicht nur leistungsstark, flexibel und skalierbar, sondern haben vor allem viele Innovationen bereits integriert. Wenn wir von Innovationen sprechen – und die werden ja vor allem in den verschiedenen Unternehmensbereichen umgesetzt – wie nah kommen CFOs denn heute den Fachthemen? Der Finanzbereich rückt definitiv näher an die Fachbereiche heran, denn von diesen geht häufig der Impuls aus für den Einsatz von Cloud-Lösungen. Das können dann Cloud-Lösungen für Transport und Logistik sein oder für Sales und Marketing, Finanz- oder Konsolidierungslösungen – aber natürlich auch die IoT-Cloud in der Produktion. Gerade bei größeren Investitionen ist das Finanzteam praktisch automatisch involviert. Das bedeutet dann aber auch, dass der Finanzbereich ein Verständnis für die aktuellen IT-Anforderungen entwickeln muss – allein schon, um den Wertbeitrag von Investitionen beurteilen zu können. Ganz davon abgesehen kommen Innovationen durchaus auch direkt im Finanzbereich zum Einsatz: Unter anderem nutzen Kunden von Oracle heute schon Machine-Learning-Module und künstliche Intelligenz im Bereich der Rechnungseingangsprüfung: Dabei analysieren die Systeme typische Anwender-Muster und wenden diese für gleichartige neue Geschäftsvorgänge an. Dies kann beispielsweise in der Rechnungseingangsprüfung dazu führen, dass nur bestimmte Rechnungen wie bisher zur Prüfung an den Sachbearbeiter weitergeleitet wurden, während andere vom System automatisch auf Basis von Machine-Learning-Komponenten als „genehmigt” eingestuft wurden. Die Cloud in Kombinationen mit innovativen Technologien kann demnach jeden Fachbereich voranbringen. Gerade Oracle ist dafür hervorragend gerüstet, denn wir bieten nicht nur Cloud-Lösungen auf drei Layern (IaaS, PaaS, SaaS) an, sondern auch Lösungen für die unterschiedlichsten Fachthemen von HR bis zur Supply Chain. Das unterstützt dann auch ein integriertes Vorgehen im Unternehmen – denn es macht wenig Sinn, wenn jeder Fachbereich isoliert losläuft und Lösungen implementiert, die dann hinterher ein Zusammenführen der Daten und Informationen erschweren. Gerade der CFO muss ein Interesse an einem integrierten Cloud-Ansatz haben, wenn er unternehmensweit den Überblick behalten will – und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit erleichtert es ohnehin. Und von wegen erleichtern: Die Innovationen im Cloud-Umfeld erhält der Kunde ja automatisch per Release-Update; eine Implementierung oder Ähnliches ist also nicht erforderlich. Welche Vorteile haben CFOs und ihre Teams durch den Einsatz von Cloud-Lösungen – und wofür ist das wichtig? Wie schon erwähnt, müssen CFOs in der Lage sein, per Knopfdruck Auskunft zu geben, wo das Unternehmen mit seinen Finanzen steht, allein schon um Probleme beim Cash-Flow schnell in den Griff zu bekommen. Und das geht einfach nur mit einer agilen IT-Umgebung, die die Datenströme im Unternehmen in Echtzeit integriert und flexible Analysen ermöglicht. Daneben unterstützt die Cloud aber auch eine internationale Standardisierung und die Compliance mit verschiedensten rechtlichen Regelungen. Darauf sind Unternehmen, die auf internationalen Märkten unterwegs sind, einfach angewiesen. Die Cloud unterstützt demnach die globalen Aktivitäten von Unternehmen – und keinesfalls nur die der großen Konzerne. Mit der schnellen Bereitstellung von Daten und Analysen muss es dann im Übrigen auch keine vier Wochen nach Quartalsende mehr dauern, bis die Bilanz erstellt ist. Und schließlich lassen sich auch Akquisitionen schnell mit Oracle-Cloud-Lösungen integrieren – das beschleunigt M&A-Prozesse ganz erheblich. Damit wird schon deutlich: Der CFO ist einer der „Hauptprofiteure“ von Cloud-Lösungen, denn die versetzen ihn in die Lage, seinem Unternehmen einen echten Mehrwert zu bieten. Ein Vorteil, den sicher kein CFO ausschlägt.      

Interview mit Dr. Thomas Bruggner, Vice President Cloud Applications bei Oracle in Deutschland, @ThomasB0803 Sie sind seit einiger Zeit Vice President Cloud Applications bei Oracle in Deutschland....

Cloud

GDPR Compliance – kein Weg führt an der Cloud vorbei!

Author: Ernst Lorenz, Business Development Manager, Oracle Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die Bestimmungen der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) umzusetzen. Diese gilt ab Mai 2018 bindend für alle Mitgliedsstaaten und soll den Datenschutz in der Europäischen Union harmonisieren. Unternehmen müssen sich jetzt auf die neuen Regularien vorbereiten, sollten sie jedoch nicht als lästige Pflicht betrachten. Denn richtig angepackt, bietet die neue Verordnung die Chance, die digitale Transformation des eigenen Unternehmens durch langfristige Technologieinvestitionen aktiv voranzutreiben. Zahlreiche Studien zeigen: Unternehmen in Deutschland sind zum Teil noch immer nicht adäquat auf die neue Datenschutz-Grundverordnung vorbereitet. Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass die Gesetzgebung an einigen Stellen einen mehr oder weniger großen Interpretationsspielraum zulässt: So sind Unternehmen etwa verpflichtet, den „Stand der Technik” im Bereich Cyber-Sicherheit zu berücksichtigen. Doch spezifische Technologien, Kontrollen oder Prozesse werden nicht detailliert aufgeführt. Unternehmen müssen Risikobewertungen und die Entwicklung angemessener Sicherheitsmaßnahmen also selbst übernehmen. Eine weitere Herausforderung ist für viele Verantwortliche, sich darüber klar zu werden, welche Daten im Unternehmen überhaupt vorliegen und ob diese als personenbezogen gelten. Denn die Verordnung selbst beschränkt sich zwar auf die Verarbeitung personenbezogener Daten – die Definition, welche Daten als personenbezogen gelten, ist jedoch vergleichsweise breit gefasst: Im Wesentlichen gehören dazu alle Daten, die sich auf einen identifizierbaren lebenden Menschen beziehen. Darin eingeschlossen sind aber beispielsweise auch Daten wie IP-Adressen, die über ein Endgerät Rückschlüsse auf eine Person zulassen. Bei Nicht-Einhaltung der Vorgaben drohen hohe Strafzahlungen – und diese haben die neue Verordnung nicht nur in den Vorstandsetagen innerhalb der EU, sondern auch weltweit in den Blickpunkt gerückt: 4 Prozent des globalen Umsatzes eines Unternehmens oder 20 Millionen Euro – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Hinzu kommt der potenzielle Rufschaden, der sich aus den neuen obligatorischen Meldepflichten für Verstöße ergeben kann. GDPR als Katalysator für die digitale Transformation Die neue Verordnung stellt ein gutes Datenmanagement in den Mittelpunkt. Eine der wichtigsten gesetzlichen Anforderungen besteht beispielsweise darin, jeder Person alle Daten und Aktivitätsprotokolle zur Verfügung zu stellen, die eine Organisation über sie speichert. Um dies zu gewährleisten, muss die IT in Unternehmen vereinfacht und standardisiert werden. Sie muss in der Lage sein, Daten zu ordnen und zusammenzufassen, um sie anschließend auf Knopfdruck bereitstellen. Das ist zwar anspruchsvoll, beschert Organisationen aber auch zahlreiche Vorteile wie mehr Sicherheit und Betriebseffizienz sowie kundenorientiertere Services und eine verbesserte Unternehmensreputation. Unternehmen sollten die neue Grundverordnung also zum Anlass nehmen, ihre IT langfristig zu modernisieren und in eine kosteneffiziente Infrastruktur investieren. Damit könnte sich GDPR sogar als die Chance für Unternehmen entpuppen, ihre digitale Transformation erheblich zu beschleunigen. Cloud – kein Weg führt daran vorbei Welche Rolle spielt hierbei nun die Cloud? Gewiss ist zunächst, dass das allgemeine Verständnis für die Cloud – ob Public oder Privat, ob SaaS, IaaS oder PaaS – in vielen Branchen, insbesondere in Bezug auf Compliance und Sicherheit, noch unausgereift ist. Fest steht aber auch: Für Unternehmen führt über kurz oder lang kein Weg an der Cloud vorbei. Sie sollten ihn also sorgsam angehen und sich frühzeitig Gedanken über Datensicherheit und Regularien wie GDPR machen. So geschehen bei der Leipziger Tafel: Um die Sicherheit ihrer Daten gemäß den neuen Richtlinien zu gewährleisten, setzt die Tafel seit Januar 2018 auf Exadata Express X20 und die Content u