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Neuigkeiten, IT-Strategien und
Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

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Oracle “goes Green”

Bis 2025 stellt Oracle weltweit auf 100 Prozent erneuerbare Energien um Nachhaltiges Wirtschaften, um zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – der auch wir bei Oracle uns stellen. Wir haben uns deshalb dazu verpflichtet, bis 2025 sowohl unsere Anlagen als auch unsere Cloud nur noch mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Ein Schritt von vielen Die angestrebte Umstellung des kompletten Betriebs auf erneuerbare Energien ist ein logischer nächster Schritt auf unserem bereits eingeschlagenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Dafür setzen wir schon folgende Maßnahmen um: Clean Cloud: Wir halten an unserem Ziel fest, bis 2025 in allen unseren Cloud-Regionen der nächsten Generation zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Hardware-Recycling: Um auch in Zukunft das Aufkommen von Elektroschrott zu reduzieren, haben wir im Geschäftsjahr 2020 1.134 Tonnen ausgemusterte Hardware gesammelt, von denen 99,6 Prozent entweder wiederverwendet oder recycelt wurden. Abfallreduzierung: Wir haben die Menge an Abfall, die in unseren Gebäuden anfällt, seit 2015 erheblich reduziert. Verantwortungsvolle Beschaffung: Bis zum Jahr 2025 erwarten wir bei Oracle von allen unseren wichtigsten Lieferanten, dass sie ein Umweltprogramm eingeführt haben. Überdies arbeiten bereits alle Cloud-Regionen in Europa und 51 Büros auf der ganzen Welt vollständig mit erneuerbaren Energien. Wir für unsere Kunden „Erneuerbare Energien zu nutzen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft“, erklärt Oracle CEO Safra Catz. „Wir können am meisten für die Umwelt tun, indem wir unseren Kunden Technologien zur Verfügung stellen, die es ihnen ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel, das wir uns mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien gesetzt haben, spiegelt überdies Werte wider, die wir mit unseren Kunden, Partnern und Investoren teilen.“ Cecilie Heuch, EVP und Chief People and Sustainability Officer vom norwegischen Telekommunikationsanbieter Telenor Group pflichtet dem bei: „Die Telenor Group hat sich kürzlich wissenschaftlich fundierte Ziele gesetzt, um unsere eigenen Emissionen bis 2030 um 57 Prozent zu reduzieren und mit unseren Lieferanten zusammenzuarbeiten, um auch die Emissionen unserer Lieferkette zu verringern. Für uns ist es wichtig, dass unsere Lieferanten unser Engagement teilen. Daher freuen wir uns, dass Oracle sich zum Ziel gesetzt hat, für den Betrieb bis 2025 ausschließlich erneuerbare Energien zu nutzen. Auch weitere Kunden schreiben ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln groß. Entweder gestalten sie dafür ihre Produktionsprozesse ressourcenschonender oder sie bieten Services für verantwortungsvollen Konsum an – immer dabei: Technologie von Oracle. Zum Beispiel reduziert Unilever, einer der weltweit führenden Anbieter von Lebensmitteln, Haushalts- und Körperpflegeprodukten, mit Hilfe unserer Transportmanagementlösung seine CO2-Emissionen in Nordamerika deutlich. Der schwedische Automobilhersteller Volvo, hat ein Blockchain-System auf Basis von Oracle Technologie implementiert, um das in seinen Elektrofahrzeugbatterien verwendete Kobalt zurückverfolgen und recyceln zu können. Und auch die Entwickler, der Fashion-Plattform retraced setzen auf die Oracle Blockchain-Technologie, damit Kunden einen vertrauenswürdigen Einblick in die Wertschöpfungskette verschiedener Modemarken bekommen. Indem wir bei Oracle nun in Zukunft für alle unsere Lösungen auf grüne Energien setzen, unterstützen wir unsere Kunden also auf doppelte Weise bei ihrem Ziel, ihren ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren. Weitere Informationen zu unserem Engagement für Nachhaltigkeit finden Sie im Oracle Corporate Citizenship Report. Die ursprüngliche Pressemeldung findet sich hier.    

Bis 2025 stellt Oracle weltweit auf 100 Prozent erneuerbare Energien um Nachhaltiges Wirtschaften, um zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, ist eine der...

Cloud

Das Geheimnis für Cloud-ERP-Innovationen? Kunden!

Autor: Rondy Ng, Senior Vice President of Applications Development bei Oracle Nicht selten sind es die Kunden, die uns dazu inspirieren, unsere Produkte weiterzuentwickeln. Jeden Monat erhält das Applications-Entwicklungsteam von den Anwendern zahllose Vorschläge für Erweiterungen und macht sich ans Werk, diese Ideen umzusetzen. Es ist ungemein befriedigend, wenn wir sehen, wie unsere Kunden ihr Geschäft mithilfe der neuesten Innovationen optimieren, die wir implementieren.  Wir stellen jedes Quartal Hunderte von Updates für Oracle Fusion Cloud Enterprise Resource Planning (ERP) und Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management (EPM) bereit. Die jüngsten helfen Kunden von Oracle, neue Wachstumschancen zu nutzen, indem sie durch Integration kontaktloser Prozesse das Benutzererlebnis verbessern und die Arbeit erleichtern. Zu den besonderen neue Funktionen bei unseren Produkten Oracle Cloud ERP und Oracle Cloud EPM gehören unter anderem: Intelligentes, von Machine Learning gestütztes Performance Management: Damit können Finanzteams bestehende Machine-Learning-Modelle aus Anwendungen von Drittanbietern in Oracle Cloud EPM importieren. Dazu gehören solche, die Kundendaten, Geschäftsprofildaten oder andere operative Daten außerhalb des Finanzbereichs analysieren. Dies hilft Anwendern, Pläne zu validieren und mit Kontext zu versehen. Auf dieser Basis können sie fundierte Entscheidungen treffen und Vorhersagen schneller in Geschäftschancen umsetzen. Financial Reporting Skills für Oracle Digital Assistant: Diese Funktion unterstützt Finanzteams dabei, Kontenabstimmungen, Finanzkonsolidierungen und Abschlussprozesse mit Oracle Digital Assistant einfach zu verwalten. Mit den verbesserten Finanzberichterstattungsprozessen können die Nutzer schnell und einfach Einblicke in die Leistung des Unternehmens erhalten, indem sie Fragen stellen, wie etwa „Welche Abstimmungen sind heute fällig?“ Neue Oracle Risk Management Workflows und Dashboards: Diese erlauben es, Probleme durch die Analyse von Benutzeraktivitäten und Transaktionen zu erkennen und zu beheben. Unterstützt wird dies durch KI, automatisierte Workflows zur Risikobewertung und vorgefertigte Kontrollen, die schnell gegen Sicherheitsbedrohungen eingesetzt werden können. Das erweiterte Oracle Risk Management Dashboard verbessert das Risikobewusstsein, die Zusammenarbeit und die Kontrolle durch die Geschäftsleitung. So unterstützt es Unternehmen beim Aufbau einer robusten Corporate Governance. Einheitliche Projektplanung, Budgetierung und Ausführung: Dieses neue Feature hilft sicherzustellen, dass Projekte in Übereinstimmung mit den strategischen Zielen einer Organisation geplant und ausgeführt werden. So können Anwender beispielsweise Projekte in Oracle Cloud EPM vorschlagen und zur Ausführung direkt an Oracle Project Management senden oder Budgetkontrollen und Genehmigungen in einer einzigen Lösung einfach erweitern. Der einheitliche Geschäftsablauf macht strategische Projekte absolut transparent für die Anwender. Dadurch können sie die Ausführung beschleunigen und die organisatorische Ausrichtung während des gesamten Projektlebenszyklus ermöglichen. Unser Entwicklerteam ist stolz darauf, Anwendern eine der umfassendsten Lösungen für das Finanzwesen und die Unternehmenssteuerung anbieten zu können. Dazu gehören unter anderem Applikationen für das Finanzwesen: eine Buchhaltungsplattform und Lösungen für die Beschaffung, das Projektmanagement, das Leistungsmanagement, das Risikomanagement sowie die Abonnementverwaltung. Für eine unkomplizierte Nutzung hat Oracle eine dazu passende Plattform entwickelt, die sich selbst aktualisiert und kontinuierlich lernt. Darüber hinaus stellen wir unseren Kunden alle 90 Tage fortschrittliche Technologien bereit, damit sie bei Bedarf neue Geschäftsmöglichkeiten aufbauen, Business Innovation vorantreiben, automatisieren, anpassen und nutzen können. Die im Text genannten Anwendungen wurden von namhaften Analysten ausgezeichnet: Bester Beleg dafür, wie erfolgreich unsere Art der Zusammenarbeit mit den Kunden ist, sind die branchenweiten Auszeichnungen, die wir für unsere Finanz- und Performance-Management-Anwendungen erhalten. So wurde Oracle kürzlich zum fünften Mal in Folge als Leader im 2021 Gartner Magic Quadrant for Cloud Core Financial Management Suites for Midsize, Large and Global Enterprises1 ausgezeichnet. In der 2021 Gartner Peer Insights „Voice of the Customer“: Cloud Financial Planning and Analysis Solutions2 wurden wir zum „Customers' Choice Vendor“ und im 2020 Gartner Magic Quadrant for Cloud Financial Planning and Analysis Solutions3 ebenfalls zu einem Leader gekürt. Außerdem dürfen wir uns zum zweiten Mal alleiniger Leader im 2020 Gartner Magic Quadrant for Cloud ERP for Product-Centric Enterprises4 nennen. Das Feedback unserer Kunden zu berücksichtigen, hilft uns, Updates zu liefern, die unseren Anwendern ihre Arbeit erleichtern. Ich möchte unseren Tausenden von hoch engagierten Kunden auf der ganzen Welt dafür danken, dass sie uns ihr Vertrauen schenken und einen wesentlichen Anteil zu unserem Erfolg beitragen. Wie Unternehmen mit unseren ERP- und EPM-Lösungen in der Praxis Vorteile generieren, erfahren Sie in der Video-Aufzeichnung unseres Apps Live Events.  Steve Miranda, Executive Vice President Applications Product Development bei Oracle, weitere Oracle Executives und Unternehmensentscheider diskutierten über die allgemeine geschäftliche Zukunft, über neue Business-Strategien und das Überwinden altgedienter Technologien.  Die Aufzeichnung finden Sie hier.   Haftungsausschluss von Gartner Gartner bewirbt keine Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen, die in seinen Forschungspublikationen dargestellt werden, und vergibt keine Empfehlungen an Technologieanwender, nur die Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder anderen Bezeichnungen auszuwählen. Die Forschungs-Publikationen von Gartner geben die Meinung der Forschungseinrichtung von Gartner wieder und sollten nicht als Tatsachenbehauptungen ausgelegt werden. Gartner lehnt jede ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung in Bezug auf diese Forschung ab, einschließlich jeglicher Gewährleistung der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck. Haftungsausschluss der Peer Insights von Gartner Die Peer Insights Customers' Choice von Gartner stellt die subjektiven Meinungen einzelner Endbenutzer, Ratings und Daten dar, die anhand einer dokumentierten Methodik angewendet werden. Sie repräsentieren weder die Ansichten von Gartner oder damit verbundener Unternehmen noch stellen sie eine Befürwortung durch Gartner dar.   ---------- [1] Gartner, Magic Quadrant for Cloud Core Financial Management Suites for Midsize, Large and Global Enterprises, John Van Decker, Greg Leiter, Robert Anderson, 10 May 2021 [2] Gartner, Gartner Peer Insights ‘Voice of the Customer’: Cloud Financial Planning and Analysis Solutions, 11 March 2021 [3] Gartner, Magic Quadrant for Cloud Financial Planning and Analysis Solutions, Robert Anderson, Greg Leiter, John Van Decker, 6 October 2020 [4]  Gartner, Magic Quadrant for Cloud ERP for Product-Centric Enterprises, Tim Faith, Duy Nguyen, Denis Torii, Paul Schenck, Christian Hestermann, 22 June 2020

Autor: Rondy Ng, Senior Vice President of Applications Development bei Oracle Nicht selten sind es die Kunden, die uns dazu inspirieren, unsere Produkte weiterzuentwickeln. Jeden Monat erhält...

Cloud

Was eine gute Supply Chain Management Lösung ausmacht

Autor: Terri Hiskey, Vice President SCM und Manufacturing Product Marketing bei Oracle. Leitfaden für die Auswahl geeigneter Supply Chain Management Software Häfen, an denen keine Container bewegt werden, und teils leere Supermarktregale: 2020 war das Jahr, in dem infolge der Corona-Pandemie globale Lieferketten in den Mittelpunkt rückten. Deutlich wurde, dass einige Systeme und Prozesse eines prüfenden Blicks bedürfen, um Störungen zu verhindern oder zumindest abzufedern. Eine weitere Erkenntnis: Wer als Anbieter eines Produkts von einer Störung der Lieferkette betroffen ist, läuft Gefahr, Marktanteile an reaktionsschnellere, cloudfähige Wettbewerber zu verlieren. Anpassungsfähige, integrierte Lieferketten sind in Zukunft also gefragt, um einen möglichst reibungslosen Warenfluss und damit die Wertschöpfung sicherzustellen. Wer erfolgreich am Markt operieren will, kommt nicht umhin, das Supply Chain Management künftig als wichtigen Eckpfeiler der Unternehmensstrategie zu denken. Für Unternehmen stellt sich die Aufgabe, das eigene Supply Chain Management (SCM) auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu modernisieren. In vielen Fällen bedeutet dies, sich am Markt nach einer neuen SCM-Lösung umzusehen. Folgende Fragen sollten Entscheider den Anbietern entsprechender Software stellen: Sind alle Supply-Chain-Anwendungen vollständig integriert? Eine fehlende Integration zwischen den Anwendungen innerhalb der Lieferkette und darüber hinaus, allen voran mit der ERP-Lösung, führt dazu, dass Endanwender keinen Überblick über die Abläufe im Unternehmen haben. Und das wirkt sich unweigerlich auf die Qualität und Geschwindigkeit von Geschäftsentscheidungen aus. Sobald Disruptionen am Markt auftreten, erschweren nicht integrierte Systeme im Extremfall die Anpassung der Prozesse. Viele entscheidende Geschäftsprozesse erstrecken sich über mehrere Funktionsbereiche, wie zum Beispiel Forecast-to-Plan, Order-to-Cash und Procure-to-Pay. Falls die Anwendungen nicht über die gesamte Bandbreite der Prozesse hinweg integriert sind, entsteht schnell Unklarheit, welche Daten aus welchen Systemen zu extrahieren und zu verwenden sind. All diese Probleme erhöhen die Betriebskosten und erschweren es einem Unternehmen, sich an Veränderungen anzupassen. Außerdem ist die IT-Abteilung mit Wartungsaufgaben beschäftigt, anstatt sich auf strategischere Projekte zur Unterstützung des Geschäftswachstums zu konzentrieren. Verhindern lässt sich dies, wenn die gewählte Lösung von Anfang an über eine Integration verfügt. Ist der Anbieter bei der Bereitstellung von Funktionen abhängig von Partnern? Klarheit darüber, welche Produkte innerhalb der Lösung zum Anbieter gehören und welche von Partnern entwickelt wurden, ist unverzichtbar. Gibt es ein einziges Service Level Agreement für die gesamte Lösung? Arbeiten die Entwicklungsteams der verschiedenen Organisationen gemeinsam an einer Roadmap, in der die Technologien aufeinander abgestimmt werden? Liegt ihre Priorität auf der gemeinsamen Entwicklung einer besseren Lösung oder auf der Verbesserung ihrer eigenen Technologie? Wirken sie aktiv darauf hin, einen einfachen Datenfluss innerhalb der Supply-Chain-Lösung sowie im Austausch mit anderen Systemen wie dem ERP zu ermöglichen? Sind sie in der Lage, auftretende technische Probleme zu lösen und den Kundensupport zu optimieren? Wenn der Anbieter nicht in der Lage ist, diese grundlegenden Anforderungen zu erfüllen, ist die Gefahr groß, dass der Kunde mit ständigen Hindernissen in seinen Lieferkettenabläufen konfrontiert wird. Wurde die Lösung für die Cloud entwickelt? Der Einsatz einer Lösung eines Anbieters, die auf Anwendungen unterschiedlichen Ursprungs basiert, kann dazu führen, dass Nutzer es am Ende mit einer Reihe nicht harmonierender Anwendungen ohne gemeinsames Datenmodell und mit verschiedenen Benutzeroberflächen zu tun haben. Das führt zur Ineffizienz im Umgang mit der Lösung sowie im Datenaustausch zwischen den Modulen. Und auch das Deployment von Aktualisierungen sowie das Versionsmanagement werden erschwert. Das Resultat ist nicht selten eine größere Zahl an notwendigen Ausfallzeiten durch verteilte Updates. Verstärkt werden diese Herausforderungen, wenn sie in einer On-Premises-Umgebung gemeistert werden müssen und gegebenenfalls Anpassungen von Geschäftsprozessen und -modellen erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, insbesondere für unternehmerische Kernsysteme eine Cloud-Lösung in Betracht zu ziehen, die Anwender dabei unterstützt, abteilungsübergreifende Geschäftsprozesse nahtlos zu vernetzen, und die sicherstellt, dass Aktualisierungen leicht umgesetzt werden können. Sind maschinelles Lernen, IoT-Funktionen und Blockchain in die Supply-Chain-Anwendungen integriert?  Bewirbt ein Anbieter fortschrittliche Technologien nur in Rahmen von Pilotprojekten? Oder handelt es sich um Insellösungen, die auf einer separaten Plattform gehostet werden? Anhand dieser Fragen lässt sich schnell beantworten, ob und wie tief die Verankerung neuester Technologien in die entsprechende SCM-Lösung tatsächlich fortgeschritten ist. Wie im Consumer-Umfeld wollen auch Business-Kunden heute mehr wissen als nur, ob ein Artikel vorrätig ist. Sie erwarten Tracking-Optionen und Meldungen zum voraussichtlichen Lieferdatum. Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain und Internet of Things (IoT) können diese Transparenz über die gesamten Lieferkette hinweg herstellen. Zugleich geben sie Entscheidern die Tools an die Hand, mit denen sie Engpässe in der Supply Chain frühzeitig erkennen können und die sie zudem in die Lage versetzt, schnell zu handeln. Damit eine solche vollständige Transparenz in der Lieferkette hergestellt werden kann, ist es entscheidend, dass KI, Blockchain und IoT im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes in die SCM-Lösung integriert sind. Darüber hinaus empfiehlt es sich darauf zu achten, dass sich die gesamte Lösung grundsätzlich entsprechend integrationsfähig zeigt und sich in den unternehmerischen Technologie-Stack gut einfügen lässt. Ziel sollte es sein, eine einfache Integration im Unternehmen und gegebenenfalls mit Anwendungen von Drittanbietern zu gewährleisten. Oracle Supply Chain Management & Manufacturing Oracle Cloud SCM wurde speziell für das Ökosystem der Lieferkette entwickelt und umfasst verschiedene Module wie beispielsweise Anwendungen für vernetzte Logistik, intelligente Fertigung und vernetzte Anlagen. Insbesondere punktet das Lösungspaket damit, dass es auf eine einheitliche Datenbasis zurückgreifen kann und dadurch horizontale Transparenz über Abteilungsgrenzen hinweg schafft – eine wertvolle Grundlage für agiles Handeln.   Weitere Artikel zum Thema ERP und SCM: Agile Lieferketten im Fokus: Nur ein integriertes Supply Chain Management schafft echte Transparenz Goodbye „lean“: So kann der CFO helfen Probleme in der Lieferkette zu verbessern Der Schlüssel für kontinuierliche Innovation  

Autor: Terri Hiskey, Vice President SCM und Manufacturing Product Marketing bei Oracle. Leitfaden für die Auswahl geeigneter Supply Chain Management Software Häfen, an denen keine Container bewegt...

Big Data

COVID-19-Pandemie offenbart Handlungsbedarf für Smart City-Initiativen

Die Corona-Pandemie hat die Städte weltweit vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Doch gleichzeitig hat sie zahlreiche Innovationen angestoßen oder beschleunigt, die auch nach der Krise vorangetrieben werden. Dies zeigt die neue Studie „Smart City Solutions for a Riskier World“, des ESI ThoughtLab, die von Oracle, Deloitte, Intel und anderen unterstützt wurde. Sie unterstreicht die entscheidende Rolle, die Technologie, Daten, Cyber-Sicherheit und öffentlich-private Partnerschaften spielen, um nach der Pandemie in Zukunft Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand für die Bürger zu gewährleisten. Die im August und September 2020 durchgeführte Studie umfasst eine Umfrage unter leitenden Beamten in 167 Städten aus 82 Ländern in Asien, Nord- und Lateinamerika, Naher Osten und Nordafrika (MENA), Europa und Afrika. Die Städte repräsentieren 526 Millionen Menschen oder 6,8 Prozent der Weltbevölkerung. Ihre Größe reicht von Städten mit weniger als einer Million Einwohner (39 Prozent der Städte) bis hin zu Ballungsräumen mit fast 27 Millionen Menschen. 53 Prozent dieser Metropolen liegen in Schwellenländern und 47 Prozent in entwickelten Ländern. Die Städte wurden anhand ihrer Fortschritte in zwei Kategorien bewertet. Die erste Kategorie umfasste Fortschritte bei der Anwendung digitaler Lösungen. Im Rahmen dessen wurden die Städte entweder als „Anfänger“, „Fortgeschrittene“ oder „Vorreiter“ eingestuft. Zur zweiten Kategorie gehörten die Fortschritte in Bezug auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen also Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dabei wurden die Städte entweder als „Umsetzer“, „Fortschreitende" oder "Sprinter" eingestuft. Städte, die sich in beiden Bereichen auszeichnen, werden als „Cities 4.0“ bezeichnet. Das definiert sie als hypervernetzte Städte, die sowohl nachhaltig sind als auch bei der Nutzung von Technologien und Daten sowie beim Bürgerengagement weit vorne liegen. Europa sprintet voran In Europa können 13 Städte das Label Cities „4.0“ für sich beanspruchen, darunter Paris, Madrid, Wien, London, Kopenhagen sowie Berlin. In der Gesamtschau zeigt sich, dass europäische Städte grundsätzlich Vorreiter bei der Verwirklichung der SDGs sind und diese ganz klar auf der Agenda haben. 77 Prozent der Städte haben hier im Durchschnitt bereits erhebliche Fortschritte gemacht. 92 Prozent haben die SDGs in ihre Pläne aufgenommen. In punkto Gesundheit und Wohlbefinden, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie nachhaltige Städte und Gemeinden sind Europas Städte ebenfalls stark. Selbst in Bereichen, in denen sie die geringsten Fortschritte zeigen wie bei der Beseitigung von Benachteiligungen oder beim Klimaschutz, liegen sie vor Städten anderer Regionen. Besonders bemerkenswert ist der Vorsprung beim Klimaschutz vor nordamerikanischen Städten, die ganz am Ende der Skala rangieren. Bei den Investitionen in smarte Technologien stehen europäische Städte im Vergleich zum Rest der Welt ebenfalls gut dar. Mit 29,8 Mio. US-Dollar haben sie insgesamt das zweitgrößte durchschnittliche Technologiebudget nach ihren nordamerikanischen Pendants. Jede europäische Kommune hat eine große Investition in cloudbasierte Technologien getätigt, und über 90 Prozent haben dies in den Bereichen Mobilfunk, Biometrie und Internet of Things (IoT) getan. In den nächsten drei Jahren werden europäischen Städte am meisten in digitale Zwillinge, KI, Data Warehouses und Online-Kollaborationstools investieren. Auch im Bereich Cyber-Security agieren europäische Städte vorausschauend: 54 Prozent sind gut oder sehr gut vorbereitet und liegen damit nur knapp hinter den nordamerikanischen Städten (58 Prozent). Wie gut die Städte Europas tatsächlich planen und aufgestellt sind, zeigt sich darin, dass sie den höchsten durchschnittlichen Return on Investment (ROI) für ihre Technologieinvestitionen zur Erreichung der SDGs verzeichnen. Die globale Perspektive Die Studie zeigt ferner, welchen Herausforderungen sich Kommunalpolitiker und Stadtplaner weltweit stellen müssen, um ihre Stadt und Region sowohl lebenswert als auch wettbewerbsfähig zu machen und den Status quo zu erhalten.  In den Augen städtischer Beamter hat die Pandemie bewiesen, dass Smart-City-Programme unabdingbar sind: 65 Prozent der Stadtverantwortlichen gaben an, dass die größte Lektion, die sie während der Pandemie gelernt haben, darin besteht, wie wichtig Smart-City-Programme für die Zukunft sind. 43 Prozent haben festgestellt, wie wichtig operative Kontinuität und Agilität sind. 37 Prozent der Stadtverwaltungen gaben an, dass COVID-19 die Notwendigkeit unterstrichen hat, mehr in die Modernisierung der Kerninfrastruktur zu investieren.   Digitale Technologien weltweit im Kommen Weltweit setzen Städte auf digitale Technologien, insbesondere auf Cloud-Lösungen und Künstliche Intelligenz (KI). So nannten 88 Prozent der Stadtverantwortlichen Investitionen in Cloud-Plattformen als dringendste Voraussetzung für die erfolgreiche Bereitstellung kritischer und nicht-kritischer Bürgerdienste. Zudem investieren 66 Prozent der Städte stark in KI und 80 Prozent werden dies in den nächsten drei Jahren tun, insbesondere im Bereich der digitalen Assistenten und Chatbots. Nordamerikanische (83 Prozent) und kleine Städte (74 Prozent) sind führend bei der Nutzung von KI. In digitale Zwillinge werden 31 Prozent der Städte investieren. Dies ist gleichbedeutend mit einem Anstieg von 300 Prozent gegenüber den 11 Prozent, die heute bereits auf diese Technologie setzen. Alle Cities 4.0 haben bereits hohe Investitionen in die Cloud getätigt. Basierend auf den gemeldeten ROI-Schätzungen liegt die durchschnittliche Rendite der Investitionen von Cities 4.0 in digitale Infrastruktur bei 5,74 Prozent. „Wir sehen, dass die erfolgreichsten Städte sich auf neue Technologien konzentrieren, die einen direkten Einfluss auf die Bereitstellung von Dienstleistungen haben, wie Cloud Computing, KI und digitale Assistenten", sagt John Tuohy, Director, Smart Cities Strategy, Oracle. „Fernzugriff für Mitarbeiter und Einwohner bereitzustellen, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität.“ Smart Cities vertrauen auf ihre Cyber-Sicherheit Für Verantwortliche in vielen Städten ist Cyber-Security noch ein Schreckgespenst. Immerhin 60 Prozent der Stadtoberhäupter erklärten, dass sie nicht das Gefühl haben, dass ihre Städte vor internationalen oder nationalen Cyber-Angriffen sicher seien. Dies sei auf Schwachstellen zurückzuführen, die aus finanziellen Zwängen, einem schrumpfenden IT-Talentpool und anderen Faktoren resultieren. Akteure in Smart Cities haben dagegen ein hohes Maß an Vertrauen in ihre Sicherheitslösungen. In 95 Prozent der „Cities 4.0“ wird sichergestellt, dass die Cyber-Sicherheit bereits in der Frühphase von Projekten berücksichtigt wird. Außerdem gaben 95 Prozent der Smart Cities Vorreiter an, das höchste Vertrauen in ihre Cyber-Sicherheit zu haben, verglichen mit nur 8 Prozent in den Städten, die als Anfänger auf dem Weg zur Smart City eingestuft wurden. Städte holen Partner mit ins Boot Die Verantwortlichen vieler Städte haben die Notwendigkeit von Kooperationen mit privaten oder öffentlichen Partnern erkannt und setzen daher auf Zusammenarbeit. Diesbezüglich gaben 50 Prozent der Stadtoberhäupter an, dass die Suche nach dem richtigen Partner eine der größten Hürden dabei ist, die Ziele ihrer Stadt zu erreichen. In 83 Prozent der Städte wünschen sich die Verantwortlichen, dass ihre Partner Lösungen anbieten, die ein hohes Maß an Innovation ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit gewährleisten (65 Prozent). In nordamerikanischen und europäischen Städten (jeweils 92 Prozent) wird am meisten Wert auf Innovation gelegt. Der Preis ist übrigens nicht das wichtigste Kriterium bei der Bewertung von Smart-City-Angeboten, wie 79 Prozent der befragten Beamten erklärten. Allerdings sind Städte, die gerade erst beginnen, Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs der Vereinten Nationen zu machen (41 Prozent) und Städte in Afrika (47 Prozent) kostenbewusster als ihre Pendants in anderen Regionen.   Weiterführende Informationen: Die vollständige Studie "Smart Solutions for a Riskier World" Smart City wird noch smarter Oracle Smart Cities Projects Solutions   Über ESI ThoughtLab ESI ThoughtLab ist ein innovatives Forschungsunternehmen, das durch gründliche Datenanalysen frische Ideen und umsetzbare Erkenntnisse liefert. Das Team aus 30 Ökonomen und Fachexperten ist darauf spezialisiert, die Auswirkungen technologischer, wirtschaftlicher und demografischer Veränderungen auf Unternehmen, Branchen und Städte zu bewerten. Erfahren Sie mehr unter www.esithoughtlab.com.

Die Corona-Pandemie hat die Städte weltweit vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Doch gleichzeitig hat sie zahlreiche Innovationen angestoßen oder beschleunigt, die auch nach der...

Cloud

Mehr Cloud jetzt noch günstiger – das Oracle Support-Rewards-Programm

Autor: Stefanie Kemp, Country Leaderin Oracle Deutschland  CIOs und IT-Verantwortliche kennen das Phänomen: In Unternehmen wird erwartet, dass Innovationen und der Wechsel in die Cloud kontinuierlich vorangetrieben werden. Was hingegen oft fehlt, ist neues Budget dafür – eine beträchtliche Herausforderung, gerade in Zeiten dünner Personaldecken und eng getakteter Projektlaufzeiten. Als verlässlicher Partner unserer Kunden nehmen wir deren Herausforderungen an und schlagen passende Lösungen vor. Der neueste Ansatz: das Oracle Support Rewards-Programm, das Kunden hilft, die Migration in die Cloud zu beschleunigen und zugleich Kosten für den Softwarelizenz-Support zu verringern. Das Prinzip hinter dem Programm ähnelt den Bonuskonzepten für Vielflieger: Wer als Kunde Services aus der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) erwirbt, profitiert von Prämien, durch die sich Supportkosten für Oracle On-Premises-Technologielizenzen teils erheblich reduzieren lassen. Wie Vielfliegermeilen werden die Support Rewards eines Kunden jeden Monat automatisch in der OCI-Konsole hinzugefügt, und die Rewards können jederzeit eingesetzt werden. Das Ergebnis kann sich zweifach sehen lassen, denn das Prinzip schafft Mehrwert für unsere Bestandskunden im Technologie-Sektor und gestaltet die Einführung von Oracle Cloud Infrastructure für Neukunden noch kosteneffektiver. Gutschriften mit enormem Kosteneffekt Im Rahmen des Programms erhalten alle Kunden, die Support für Oracle-Technologielizenzen in Anspruch nehmen, für jeden in OCI Universal Credits investierten oder verbrauchten US-Dollar mindestens 25 Cent an Support Rewards. Noch attraktiver gestaltet es sich für Oracle Kunden, die ein Unlimited License Agreement (ULA) abgeschlossen haben, denn sie erhalten Rewards zu einem Satz von 33 Prozent und sparen sogar noch mehr. Wie viel zeigt folgendes Beispiel: Ein Kunde mit einer Supportrechnung für Oracle-Technologielizenzen in Höhe von 500.000 US-Dollar könnte den Betrag vollständig mit Support Rewards bezahlen, wenn er Leistungen der Oracle Cloud Infrastructure im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar in Anspruch nimmt. Oracle Cloud Infrastructure – Basis für digitale Prozesseffizienz Der charakteristische Ansatz für Cloud Computing, den wir bei Oracle entwickelt haben, basiert auf einer einfachen Idee: die Cloud so zu gestalten, dass sie jede Anwendung unterstützt, anstatt Anwendungen neu zu entwickeln, damit sie mit der Cloud funktionieren. Mit der Oracle Cloud Infrastructure stellen wir eine Lösung bereit, in der sich kritische Unternehmensanwendungen ganz anwenderfreundlich migrieren und weiterentwickeln lassen. Das macht sie deutlich zukunftsfähiger als ein On-Premises-Betrieb. OCI enthält sämtliche Services, die Entwickler benötigen, um Cloud-native Anwendungen zu erstellen und zu betreiben. Neben höchsten Standards für integrierte und aktive Sicherheit sowie einfachem Management der autonomen Oracle-Datenbank bietet die Lösung umfassende Unterstützung für hybride Cloud-Strategien und somit jede Menge Wahlfreiheit für Anwender. Kunden können OCI-Services in der Oracle Public Cloud, im eigenen Rechenzentrum oder irgendwo dazwischen nutzen und so die Vorteile der Cloud für mehr Einsatzbereiche erschließen – Multi-Cloud-Modelle inklusive. OCI bietet Unternehmen damit die perfekte Möglichkeit ihren meist sehr individuellen Weg in die Cloud behutsam und im eigenen Tempo zu gehen. Ein aktuelles Beispiel: Dialog Semiconductor hat kürzlich gemeinsam mit Oracle seine mehrjährige geplante „Journey to the Cloud“ erfolgreich abgeschlossen. Zunächst hatte das Halbleiterunternehmen seine geschäftskritischen Kernprozesse in einem Zwischenschritt für mehrere Jahre von On-Premises-Lösungen auf Exadata Cloud@Customer umgezogen. Anfang 2021 ist das Unternehmen nun endgültig in die Oracle Cloud Infrastructure migriert.

Autor: Stefanie Kemp, Country Leaderin Oracle Deutschland  CIOs und IT-Verantwortliche kennen das Phänomen: In Unternehmen wird erwartet, dass Innovationen und der Wechsel in die Cloud kontinuierlich...

Cloud

Nach der Pandemie: So sieht die neue Normalität in Human Resources aus

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsorts und dem Management von Aufgaben Die dritte Infektionswelle der Corona-Pandemie ist gebrochen und mit der langsamen Entspannung der Lage wächst der Wunsch zur Rückkehr in die Normalität. Dass die Pandemie aber die Arbeitwelt grundlegend verändert hat und der Weg zum alten Status quo kaum mehr begehbar ist, wird nicht zuletzt an der erneut entflammten Homeoffice-Debatte deutlich. Während viele Arbeitnehmer weiterhin gern flexible Arbeitsmodelle in Anspruch nehmen möchten, stehen einige Vertreter der Arbeitgeberseite einer Neuregelung des Homeoffice für die Zeit nach Corona ablehnend gegenüber. Von Anfang an hat die Corona-Pandemie Unternehmen und Organisationen weltweit mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert: finanzielle Engpässe, zu geringe Kapazitäten auf der einen Seite und wiederum zu hohe auf der anderen stellen die langfristige Relevanz vieler Geschäftsmodelle immer wieder infrage. Kosteneinsparungen sind vielerorts ein Thema, aber auch die strategische Neuausrichtung im Bereich Human Resources im Einklang mit einer eventuell geänderten Unternehmensstrategie. Um dies zu erreichen, mag mehr Flexibilität im Einsatz unserer „humanen Ressourcen“ ein Weg sein. Es hat sich aber gezeigt, dass mit etwas Kreativität und gutem Willen mehr Flexibilität möglich ist, als oft angenommen wird. Durch Umverteilung personeller Ressourcen und Umschulungen kann so manchen wichtigen betrieblichen Anforderungen nachgekommen werden. Gleichzeitig lässt sich auf diese Weise sicherstellen, dass Fähigkeiten und Erfahrungen, die im Laufe der Zeit im Betrieb aufgebaut wurden, nicht verloren gehen. Menschen sind flexibel. Und sie vermögen oft mehr zu leisten, als die Job-Rolle definiert. Der große Vorteil einer solchen „Umschichtung“ ist, dass Unternehmen sich die erforderliche Flexibilität verschaffen und sich gleichzeitig den Kernbestand der benötigten Qualifikationen sichern. Dies zeigt klar und deutlich: Die interne Entwicklung von Mitarbeitern gewinnt gegenüber externem (Neu)-Recruiting. Flexibilität gewinnt gegenüber jedweder organisatorischen Ad-hoc-(Kapazitäts-)-Maßnahme. Wichtig ist, dass sich die gemeinsame konstruktive Lösungsfindung positiv auf Employee Engagement und Loyalität auswirken. Wovon hängt der Erfolg dieses Re-skilling ab? Abgleich des strategischen Bedarfs des Unternehmens durch Führungskräfte und die HR-Abteilung sowie Beachtung von Langzeitstrategien gegenüber der kurzfristigen Notwendigkeit Identifizierung von To-do-Prioritäten und Schlüsselrollen Beurteilung der geleisteten Arbeit und Bewerten individueller Fähigkeiten Change Management in Bezug auf die Auswirkungen auf den Einzelnen Umschulung oder Höherqualifizierung Messung und Überwachung der Effekte Fokus auf Ergebnis und Fokus auf Talente beziehungsweise Individuen Unternehmen, die normalerweise unter sehr volatilen Bedingungen arbeiten, sind bereits erfahren darin, ihre Teams so effizient und flexibel wie möglich einzusetzen. Sie haben gelernt, den Fokus auf das Ergebnis zu richten, und nutzen eine integrierte HR-Plattform, um schnell und hoch adaptiv zu sein. Für viele andere Organisationen war die rasche Umstellung infolge der Corona-Pandemie jedoch eine unglaubliche Herausforderung, da ihre gewohnte Arbeitsweise dadurch untergraben wurde und die selbstauferlegte immanente Statik erst einmal im Weg stand oder noch steht. Zentral für eine schnelle Neupositionierung im HR-Bereich ist die Fähigkeit, das aktuelle Niveau der Qualifikationen in der Belegschaft einzuordnen. Nach der Erfassung gilt es sicherzustellen, dass die Daten leicht zugänglich, analysierbar und modellierbar sind. Auf dieser Basis lassen sich Profile – insbesondere der kritischen Rollen – erstellen, in denen idealerweise auch die bisherige Beschäftigungsdauer und der Standort hinterlegt sind. Voraussetzung ist eine optimale IT-Infrastruktur für HR Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) können uns helfen, das klassische Dilemma des Recruitings und Talent Managements zu lösen: nämlich die Qualifikationen, Kompetenzen und Persönlichkeitsattribute zu erfassen und mit einer (vage) beschriebenen Rolle/Funktion zu matchen. Eine Plattform für das Human Capital Management (HCM), die KI und ML eingebettet hat, ermöglicht es Anwendern, mehrere Szenarien durchzuspielen. Anhand dessen lassen sich die potenzielle Eignung und der Qualifikationsbedarf der Individuen beurteilen. Gezielte Schulungs- und Lernressourcen können bereitgestellt werden. Sofern es sich um eine dauerhafte Veränderung handelt, sind Überlegungen zu Standort, Bezahlung, Sozialleistungen, Arbeitsmuster, Teamstruktur, Leistungsmanagement und Wohlbefinden der Mitarbeiter anzustellen. Nach unserer Erfahrung erfordert die Umsetzung solcher Änderungen in der Regel die Erfassung erheblicher Datenmengen. Das können beispielsweise Dokumentationen, Vertragsänderungen, Genehmigungen, Änderungen von Personaldaten und Gehaltsabrechnungsdaten sein. Oracle Cloud HCM kann sowohl in puncto „verbessertes Matchmaking via KI/ML“ als auch in Bezug auf die „Veränderung der Auf- und Ablauforganisation“ den entsprechenden Aufwand erheblich reduzieren. Im Wesentlichen, weil wir Massenupdates leicht umsetzen können und das gesamte System auf einem einheitlichen Datenmodell läuft und daher sehr leicht verändert werden kann. Dass wir compliant sind, das heißt, dabei die EU DSGVO einhalten, versteht sich von selbst. Mit Oracle Cloud HCM können automatisierte Dashboards einfach eingerichtet werden, um Personaleinsatz-Änderungen schnell umzusetzen und zu verwalten. Dies ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie möchten, dass Ihre neu eingesetzten Personalressourcen so schnell wie möglich effektiv arbeiten. Digitale Assistenten als Enabler des Change und des Re-Onboardings Neue oder modifizierte Mitarbeiter-Rollen setzen ein professionelles Onboarding inklusive des nötigen Learnings voraus. Beides ermöglicht die Oracle Cloud HCM-Plattform. Beispielsweise kann der Onboarding-Prozess gezielt auf den Mitarbeiter ausgerichtet und remote durchgeführt werden. Mithilfe unserer Lösung lässt sich ohne großen Aufwand der Qualifikationsbedarf erfassen und benötigte Schulungen können en bloc gebucht werden, egal ob es sich um eLearning oder Schulungsmaßnahmen im Online-Klassenzimmer handelt. Berichte und Dashboards können erstellt werden, um den Fortschritt zu dokumentieren. Dabei werden die individuellen Qualifikationsprofile nach dem Abschluss von Lerneinheiten aktualisiert. Die Automatisierung und Bereitstellung der Services sind über Oracle Cloud HCM leicht realisierbar. Darüber hinaus macht es die Flexibilität der Oracle HCM Cloud-Plattform möglich, ein Management-Dashboard eigens mit Fokus auf die Neuzuordnung von Personal und deren Effektivität zu erstellen. Zu den Metriken innerhalb des Dashboards können gehören: Profil der Rollen, in denen das Personal neu eingesetzt werden soll Erfahrungsprofil der kritischen Rollen Anzahl der Rollenwechsel Profile der Personen, die ihre Rolle gewechselt haben (Standort/Alter/Geschlecht/Betriebszugehörigkeit/Bewertung der Fähigkeiten) Ergebnis der Bewertung der Qualifikationslücke nach persönlichen Kategorien Erfolg der Versetzungsmaßnahmen (Vergleich der Leistungsbewertung) Wie bereits erwähnt, dient die Oracle HCM Cloud-Funktionalität dem Zweck, Rollenwechsel, Lohnverwaltung, Onboarding-Schulungen sowie die zugehörigen Kontrollen und Messungen zu unterstützen. Dennoch sollten Mitarbeiter, die von organisatorischen Veränderungen betroffen sind, weiterhin durchgängig betreut werden – inklusive direkter Kommunikation und praktischer Anleitung. Die Vorbereitung von Antworten auf häufige Fragen und der Zugriff auf berufsbezogene Richtlinien und HR-Services erleichtern den Übergang für Mitarbeiter mit neuen Aufgaben. Für diese Fälle bilden die digitale Assistentenfunktion von Oracle HCM und der Oracle Policy Assistant äußerst effektive Hilfestellungen, um die Mitarbeiter bei der Umstellung digital zu unterstützen. Die persönliche Erfahrung und die Einbindung der Mitarbeiter ist für jede organisatorische Veränderung von zentraler Bedeutung, egal wie groß oder klein der Betrieb ist. Dasselbe gilt für den Zugang zu den benötigten Informationen zur richtigen Zeit und auf die geeignete Art und Weise. All dies sind Schlüsselfaktoren, um Mitarbeiter bei der Bewältigung von Veränderungen gezielt zu unterstützen.   Weiterführende Beiträge von Joachim Skura: Managementkompass für den digitalen Wandel Kein Tabu mehr: psychische Gesundheit am Arbeitsplatz  

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsorts und dem Management von Aufgaben Die dritte Infektionswelle der Corona-Pandemie...

Big Data

Glückszahl 13: Zahlreiche neue Always Free Services erweitern ab sofort Oracle Cloud Free Tier

Für Developer, Berufseinsteiger, Studierende sowie Start-ups kann die Zahl 13 bei Oracle eine Glückszahl sein: Denn genau 13 neue Always Free Services verstärken ab sofort das Angebot Oracle Cloud Free Tier. Damit bietet Oracle insbesondere jungen Akteuren und Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Hightech-Welt wertvolle Unterstützung. Insgesamt umfasst das Always Free-Portfolio nun mehr als 20 Services und Ressourcen, die dauerhaft kostenlos genutzt werden können. Damit gehört das Programm von Oracle zu den umfangreichsten dieser Art in der Branche. An den Start ging Oracle Cloud Free Tier im September 2019. Zum Angebot gehören Always Free Services wie Compute, Storage und Autonomous Database sowie eine 30-tägige kostenlose Testversion mit 300 US-Dollar Gratis-Guthaben. Indem Start-ups, Entwickler, Berufseinsteiger, Studierende und natürlich auch Mitarbeiter etablierter Unternehmen damit Workloads auf der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) erlernen, ausprobieren und bereitstellen, können sie die Möglichkeiten von OCI unkompliziert kennenlernen und sie zukünftig bei Bedarf in ein reguläres OCI-Konto überführen und skalieren. Alle OCI Always Free Services und -Ressourcen sind zeitlich unbegrenzt kostenlos nutzbar, solange Anwender ein aktives Oracle Cloud-Konto besitzen. Außergewöhnlich umfangreich Das bestehende Angebot umfasste bereits die Services Always Free Compute VM, Object Storage, Block Storage, Load Balancer, Autonomous Data Warehouse und Autonomous Transaction Processing. Die 13 neuen Always Free Services stellen hilfreichen Ergänzungen in den Kategorien Infrastruktur, Netzwerk, Datenbank, Beobachtbarkeit und Management sowie Sicherheit zur Verfügung. Neu sind unter anderem:   Always Free Compute Resources  Zu den neuen Diensten gehören im Bereich Free Compute Resources Ampere A1 Compute-Instanzen, um die zukünftige Arm-Architektur auf Servern zu unterstützen. Das von Oracle geschaffene Arm-Entwickler-Ökosystem ermöglicht den nahtlosen Übergang, die Erstellung und den Betrieb von Anwendungen auf OCI Arm-Instanzen.   Always Free Databases Resources and Services Auch im Bereich Databases Resources and Services sind zwei Neuankömmlinge zu verzeichnen. Mit den neu eingeführten Always Free Autonomous JSON Database-Ressourcen in der Oracle Cloud können Anwender jetzt bis zu zwei Datenbanken mit Workload-Typen ihrer Wahl betreiben – von Autonomous Transaction Processing über Autonomous Data Warehouse bis hin zur neuen Autonomous JSON Database. Darüber hinaus ist jetzt ein vollständig verwalteter NoSQL-Datenbank-Cloud-Service verfügbar. Er ist für Datenbankoperationen ausgelegt, die vorhersehbare Antworten mit einer Latenzzeit im einstelligen Millisekundenbereich auf einfache Abfragen erfordern.   Always Free Application Development Services Bei den Application Development Services ist das Always Free Oracle APEX Low-Code Application Development neu hinzugekommen. Damit können Entwickler schnell und kostenlos Low-Code-Apps in der Oracle Cloud erstellen und bereitstellen, solange sie diese benötigen. Oracle APEX ermöglicht es Entwicklern, moderne datengesteuerte Anwendungen bis zu 38-mal schneller als mit Coding zu erstellen.   Always Free Security Resources  Mit Oracle Security Zones und Oracle Security Advisor wurde auch der Bereich Always Free Security Resources ergänzt. Damit lassen sich automatisch Sicherheitsrichtlinien für Compartments in OCI einrichten und durchsetzen. Beide Services sind komplementär und erleichtern zusammen mit anderen integrierten Sicherheitsfunktionen von OCI den sicheren und automatisierten Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Zum weiteren neuen Always Free Angebot zählen überdies Logging, Service Connector Hub, Application Performance Monitoring (APM), Flexible Load Balancer, Flexible Network Load Balancer, VPN Connect V2 und OCI Bastion. Stark für Start-ups (Unabhängige) Developer, innovative junge Unternehmen, Berufseinsteiger und Studierende zu unterstützen, ist Oracle seit jeher wichtig. Oracle Cloud Free Tier ist Ausdruck dieses Engagements. Besonders stark macht sich Oracle für Start-ups, die auf weiteren Support aus dem Oracle Global Start-up Ecosystem zurückgreifen können. Das Oracle Global Start-up Ecosystem bietet nicht nur Zugang zu Produkt- und Entwicklungsteams, sondern Oracle stellt auch Kontakte zu potenziellen Kunden für die Gründer her. Profitiert haben davon zum Beispiel die Entwickler der nachhaltigen Fashion-Plattform retraced oder die Experten für die KI-gestützte Erstellung audiovisueller Inhalte von aiconix. Mehr zum umfangreichen Angebot von Oracle Cloud Free Tier und Always Free Services erfahren Sie hier.

Für Developer, Berufseinsteiger, Studierende sowie Start-ups kann die Zahl 13 bei Oracle eine Glückszahl sein: Denn genau 13 neue Always Free Services verstärken ab sofort das Angebot Oracle Cloud...

Cloud

Biotechnologiespezialist QIAGEN vertraut im Marketing auf Oracle Eloqua

Ein modernes, kundenorientiertes Marketing ist auch für Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie heute eine wichtige Voraussetzung, um sich gegenüber Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Dies ist besonders dann erfolgreich, wenn Bestandskunden und potenziellen Kunden eine Customer Journey auf allen Kanälen geboten bekommen, wie sie es aus dem privaten Umfeld kennen. Auf diesem Grundgedanken basiert auch die Digitale Transformation von Marketing & Vertrieb bei QIAGEN. Um spannende Kundenerlebnisse schnell und zielgerichtet umsetzen zu können, vertraut das Unternehmen beispielsweise auf Oracle Eloqua. Als Teil von Oracle CX Marketing unterstützt die Lösung Marketing-Experten dabei, B2B-Kampagnen über alle Kanäle hinweg effizient aufzusetzen, durchzuführen und diese im Nachgang präzise auszuwerten. Funktionen zur Automatisierung, die bestimmte Aufgaben erleichtern oder ganz übernehmen, helfen ihnen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Konzeptionierung ansprechender Kampagnen. Bei QIAGEN ist die Plattform seit nun drei Jahren vollständig implementiert. „Unsere Kundeninteraktion findet zunehmend digital statt. Daher waren wir auf der Suche nach einer Lösung, die dies optimal unterstützt. Überzeugt hat uns der Umfang und die technische Qualität von Eloqua“, sagt Dr. Thorsten Harzer, Vice President und Head of Digital Accelerator bei QIAGEN. Entscheidende Unterstützung einer neuen Vertriebsstrategie QIAGEN ist der weltweit führende Anbieter von Probenvorbereitungs- und Testtechnologien für die molekulare Diagnostik. Dabei geht es um die Extraktion, Aufbereitung und Analyse von biologischen Proben jeglicher Art. Die weltweiten Kunden, unter denen auch zahlreiche Nobelpreisträger sind, stammen aus der Forschung, der Pharmaindustrie sowie der angewandten Diagnostik in medizinischen Einrichtungen und Laboren. Seit einigen Jahren verfolgt QIAGEN eine multimodale Vertriebsstrategie, in der die digitalen Marketing- & Vertriebskanäle zunehmend eine integrale Rolle spielen. Der eigene Anspruch besteht heute darin, B2B-Kunden eine Customer Experience zu bieten, die vergleichbar oder noch besser ist als die, die sie aus dem B2C-Bereich kennen. Thorsten Harzer vermittelt den Gedanken dahinter: „Unsere Kunden sind an die Customer Experience aus ihrem privaten Alltag gewohnt; darauf bauen wir unsere UX auf. Wir gehen davon aus, dass sie nicht nur offen dafür sind, sondern sogar erwarten, im Geschäftsumfeld auf dieselbe Art und Weise angesprochen beziehungsweise behandelt zu werden. Für uns war das immer der Maßstab. Inzwischen bieten wir unseren Kunden sogar eine bessere Customer Experience als Amazon – da sie deutlich stärker personalisiert ist.“ Nach den bisherigen Erfahrungen wird der neue Ansatz auch sehr positiv angenommen. In der Praxis gehören unter anderem die automatisierten, mehrstufigen Marketing-Kampagnen, die QIAGEN mithilfe von Oracle Eloqua realisiert, dazu. Die Lösung stellt damit eine entscheidende Unterstützung der Vertriebsstrategie dar. Mit ihr ist QIAGEN in der Lage, Kunden und Interessenten über alle Kanäle hinweg an allen Touchpoints zu adressieren und eine enge Kundenbeziehung aufzubauen. In der Regel setzt das Unternehmen klassische Marketing-Kampagnen um, die häufig auch Inhalte auf Social Media umfassen, die – branchenuntypisch – durchaus auch emotional sein können. Marketing komplett aus einer Hand Im Einsatz profitiert QIAGEN zugleich von mehreren Vorteilen. Zuerst einmal bildet sie die wesentlichen Prozesse des Marketings ab – also von ersten Ideen für eine Kampagne bis hin zu der Übergabe von neuen Leads an Mitarbeiter aus dem Vertrieb. Eloqua ist bei QIAGEN vollständig implementiert. Alle Maßnahmen lassen sich somit einheitlich aus einer Hand orchestrieren. Für das Marketing-Team bedeutet dies eine enormen Effizienzgewinn, denn die Verschlankung der Softwarelandschaft spart Zeit und fördert durch diese Fokussierung zudem die Qualität. „Zuvor haben wir mit vielen Insellösungen gearbeitet. Deshalb war unsere Tool-Landschaft sehr fragmentiert und so kam es immer wieder zu Problemen“, schildert Thorsten Harzer. Der gesamte Fortschritt ist laut Harzer zudem auch quantitativ und somit objektiv messbar. So sind statt 60 bis 80 heute 400 bis 500 Marketing-Kampagnen pro Jahr möglich – vor allem dank der Nutzung integrierter Automatisierungsmöglichkeiten. Das führt wiederum zu einem weiteren Pluspunkt: Mithilfe von Eloqua kann QIAGEN seine Kampagnen viel spezifischer auf einzelne Zielgruppen zuschneiden. Das ist durchaus nötig, denn diese unterscheiden sich oft stark. Die Kunden können im Vergleich zu früher nicht nur persönlicher, sondern mit Blick auf die genutzten Kanäle und Inhalte auch deutlich gezielter angesprochen werden, was zweifellos mehr Erfolg bzgl. der Konversion verspricht. Perfekte Grundlage für Innovation Insgesamt hat Eloqua zu einer Professionalisierung des Marketings bei QIAGEN beigetragen, was sich in der Folge positiv auf Vertrieb und die Customer Experience auswirkt. Damit legt die Lösung ein perfektes Fundament für weitere Innovation. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Effizienzgewinn, den Eloqua uns gebracht hat. Aber das ist erst der erste Schritt. Wir sehen bereits weiteres Optimierungspotenzial, das wir mit Oracle CX Marketing erschließen möchten. Für unsere Kampagnen wollen wir zum einen Daten, die uns bereits aus dem Marketing vorliegen, noch deutlich besser in den Prozessen nutzen. Zum anderen planen wir, die Automatisierung weiter voranzutreiben“, resümiert Thorsten Harzer.   Weiterführende Informationen: Video Customer Spotlight: Thorsten Harzer im Gespräch mit Daniel Renglii, Director CX Field Marketing EMEA North, Oracle Blogbeitrag: Daten bringen die Kunden mitten in die Firma  

Ein modernes, kundenorientiertes Marketing ist auch für Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie heute eine wichtige Voraussetzung, um sich gegenüber Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen....

Cloud

Damit Fans zu Superfans werden – CRM-Lösung für die Europäische Handball Föderation

Autor: Marcel Niedermöller, Head of Sales & Marketing bei primeone business solutions GmbH Die COVID-19-Pandemie hat die Sportbranche vor große Herausforderungen gestellt, auch was den Kontakt zur Fanbase angeht. Unter anderem deshalb hätte die Europäische Handball Föderation (EHF) fast keinen besseren Zeitpunkt finden können, ihr Customer Relationship Management-(CRM)-Projekt „Von der Stakeholder Administration zum Fan-Serviceprovider“ voranzutreiben. Gemeinsam mit Oracle haben wir bei primeone business solutions der EHF passende Plattform- und Software-Lösungen bereitgestellt, mit der die Handballdachorganisation Europas künftig besser und direkter mit ihren Fans kommunizieren kann. Laut EHF ist Handball mit rund 115 Millionen begeisterten Fans der Hallen-Teamsport Nummer eins in Europa. Neben der Betreuung ihrer 1,3 Millionen Social Media Follower kümmert sich der Verband unter anderem um die Organisation großer Wettbewerbe wie der EHF Champions League, EHF EURO und um Spielertransfers oder die Entwicklung des Sports.  Ziel: Bessere Kommunikation mit den Fans Warum stand nun die Implementierung eines CRM im Jahr 2020 bei der EHF auf der Agenda? Hintergrund sind die Ziele ihres neuen Masterplans. Zum einen will der Verband den Kontakt mit der Handballgemeinde – also Stakeholdern und Fans – verstärken. Zum anderen – und das ist das Hauptziel – will die EHF wachsen, indem sie bei noch mehr Menschen Begeisterung für Handball weckt. Während sie früher ihre digitalen Prozesse vor allem auf die Spieladministration und interne Geschäftsprozesse fokussierte, war vor diesem Hintergrund nun ein grundlegender (digitaler) Wandel nach dem Motto „Von der Stakeholder Administration zum Fan-Serviceprovider“ angesagt. Damit aus Fans Superfans werden, die mit ihrer Begeisterung andere anstecken, gilt es, mehr über ihre Bedürfnisse zu wissen und sich zielgerichtet über ihre bevorzugten Kanäle mit ihnen auszutauschen. Für die EHF stand fest, dass es dafür eines Portfolios an Lösungen bedarf und eines Tools, das die damit gesammelten Daten zusammenbringt. Auf der Suche nach der passenden digitalen Lösung kamen nun primeone und Oracle ins Spiel. Ganzheitliches Angebot und hohes Vertrauen Ausschlaggebend für die EHF bei diesem Projekt auf Oracle und primeone zu setzen, war unter anderem, dass wir nicht einfach nur eine Lösung vorstellten, sondern über die Expertise in Sachen Marketing und eine Gesamtstrategie verfügten. Zudem suchte die EHF einen Partner, mit dessen Produkten sich möglichst viele Anforderungen abdecken lassen – für ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Lösungen – und mit dem sie Anwendungen erhält, die auch in Zukunft immer up to date sind. Rückblickend betonen unsere Ansprechpartner bei der EHF, Christoph Gamper, Senior Director IT, und JJ Rowland, Director of Business Development and Marketing, überdies wie sehr sie es schätzen, einen erfahrenen Implementierungspartner zu haben. Ein CRM für alle Im Rahmen der CRM-Implementierung wurde unter anderem eine neue Website und eine Streaming-Plattform, die jedes Handballspiel der EHF überträgt, gelauncht. Hinzu kommen neue Service-Dienste für die Fans und Stakeholder wie ein Ticketing- und Akkreditierungssystem oder ein Benachrichtigungsdienst, wenn Tickets für bestimmte Spiele erhältlich sind. Das CRM fungiert in dieser digitalen Umgebung als Drehscheibe und Single Source of Truth, um alle Daten aus den Plattformen und Services zu sammeln wie zum Beispiel Informationen dazu, wo die Schwerpunktinteressen der Fans liegen oder auf welche Weise sie bestimmte Inhalte erhalten möchten. Auf diese Datenplattform setzt ein Omni-Channel-Marketing auf, um die gesamte Administrations- und Datenwelt damit zu verknüpfen, und um die gesammelten Daten qualitativ anzureichern. Lösungen für jeden Step der Customer Journey Als Teil der erweiterten CRM-Lösung für die EHF haben wir seit Beginn letzten Jahres verschiedene Produkte von Oracle implementiert oder sind aktuell dabei dies zu tun. Dazu gehören etwa die Anwendungen Oracle Marketing Cloud (Responsys), die wir dieses Jahr eingeführt haben, mit denen die EHF Fan-Gruppen segmentieren und noch gezielter ansprechen kann. Als weiterer Bestandteil des Gesamtpakets sorgt außerdem Oracle Infinity Behavioral Intelligence für ein personalisiertes Online-Erlebnis. Die Fans erhalten so den richtigen Inhalt in der richtigen Form zum richtigen Zeitpunkt. Mit Oracle Identity wird der Wunsch nach einer Single-Sign-On-Plattform erfüllt, die den nahtlosen Übergang zwischen den verschiedenen Elementen des CRM ermöglicht und somit die Chancen für Cross-Promotion erhöht. Um die neue Cloud-Umgebung mit der alten On-Premises-Infrastruktur der EHF zu verbinden, haben wir uns zudem für die Nutzung der Oracle Integration und Process Cloud entschieden. Integrationen können aufgrund der unzähligen Adapter in wenigen Tagen statt Wochen zur Verfügung gestellt werden. Mehr dazu, wie primeone und Oracle die EHF bei ihrer digitalen Transformation begleiten, erfahren Sie in diesem Video.   Über primeone Die primeone business solutions GmbH ist spezialisiert auf Beratungs- und Implementierungsleistungen in den Bereichen Customer Experience (CX) und CRM. Das Implementierungsteam mit Sitz in Wien hat bereits viele Kunden im DACH-Raum in die Cloud begleitet.. Seit 2011 ist primeone Oracle Gold Partner und wurde letztes Jahr zum Oracle Innovation Partner of the year (EMEA) ausgezeichnet.  

Autor: Marcel Niedermöller, Head of Sales & Marketing bei primeone business solutions GmbH Die COVID-19-Pandemie hat die Sportbranche vor große Herausforderungen gestellt, auch was den Kontakt zur...

CX

So zeigen Sie dem Kunden: Wir holen dich da raus!

Autor: Johannes Ceh, Gründer der Social Impact Initiative "Our Job To Be Done" Macht mein Lieblingsitaliener zu? Wird das was mit dem Ferienhaus im Juli? Der 50. Geburtstag als Videocall? – Man sagt das nicht gerne, aber ganz ehrlich: Wir fühlen uns schon ziemlich … herumgeschubst, oder? Dieser Erfahrungshintergrund bedeutet, Pläne ändern zu müssen oder erst gar keine machen zu können. Frustration. Unfreiwillig zu improvisieren. Doch zwischendurch dann: Unglaublich froh, fast gerührt zu sein, wenn etwas freundlicherweise einfach gut funktioniert, wenn es so kommt wie erwartet – oder sogar noch ein bisschen besser. Das ist dann schön. Hier ist der Moment, als Unternehmen zu verstehen: Genau so geht es fast flächendeckend unseren Kunden. Und wir haben es gerade jetzt in der Hand: To make a difference. Wir sind die Guten. Wir können positive Gegenerfahrung möglich machen. Also nicht business as usual, sondern Customer Experience vom Feinsten! Jetzt Vorsprung gewinnen – Lösungen, die endlich wieder begeistern In der gegenwärtigen Situation optimale Kundenerfahrungen zu schaffen, setzt einiges voraus. Unternehmen müssen die Bedürfnisse ihrer Kunden tiefgreifend verstehen, am besten schon im Vorhinein. Um dann genau im richtigen Moment bereit zu sein. Doch mit den schwerfälligen Instrumenten herkömmlicher Marktforschung und dem Serviceapparat von gestern wird das nichts. Präzise, detaillierte, aktuelle Erkenntnisse liefert nur eine Technologie, die immer einen Schritt voraus ist. Und die steht heute zur Verfügung: Browsing-Daten lassen sich in Echtzeit erfassen und mit den Verläufen von Kaufdaten zusammenführen. Im laufenden Betrieb können Onlinechat-Agenten vorschlagen, wie sich die Angebotsstruktur angepasst verfeinern lässt. Und ein flüssiges Zusammenspiel im Verbund von Front End und Backoffice bringt dann schon einmal das Kundenerlebnis auf ein spürbar erfreulicheres Level. Best Practice CX-Lösungen #1: B2C Ein gutes Beispiel für die Umsetzung solcher technologischen Ansätze liefert Internetstores, die europaweit führende Online-Plattform für Bikes und Outdoor-Equipment. Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass dies reibungslos funktioniert, war zunächst die erfolgreiche Umstellung auf Corona-bedingtes Homeoffice. Zugleich ermöglichte es Oracle Martech dem Unternehmen, rechtzeitig zum stets turbulenten Frühjahrsgeschäft nahtlos auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Das gelingt Internetstores mit hochgradig individueller Ansprache per Targeting, E-Mails und Online-Offline-Gewichtung. Die Marketingausgaben sollten zugleich noch präziser eingesetzt werden. Oracle unterstützt Internetstores in diesem Bereich mit der fortlaufenden Optimierung der Data Intelligence. Daneben lassen sich so Kundenwünsche individueller berücksichtigen, etwa wenn ein Kunde ein komplett fertig montiertes Bike erwartet, während der andere noch selbst Hand anlegen möchte. Best Practice CX-Lösungen #2: B2B Die niederländische Qiagen NV bietet Technologien zu Probenvorbereitungen und Tests an – derzeit extrem systemrelevant, um den Bedarf in Diagnostik, Forschung, Pharmazie und angewandter Testverfahren abdecken zu können. Das Unternehmen setzt darauf, in jeder Interaktion Signale des Kundenverhaltens in Echtzeit abzulesen und darauf aufbauend zu planen und zu handeln. „Ein Kundenerlebnis jenseits von Amazon“ lautet das Versprechen von Qiagen. Es hat Gründe, warum die Latte hier so hochgelegt wird: Zu den anspruchsvollen Kunden zählen VIPs bis hin zu Nobelpreisträgern. Qiagen hat dazu eine hoch personalisierte vernetzte E-Commerce-Plattform mit Oracle eingerichtet, auf der die Kunden ab dem Log-In individuell an professionelle Funktion und Hintergrund angepasst eine perfekte Nutzerführung durch die Plattform erleben. Hier gibt es Preisvergleiche für Einkäufer; die aktuellsten Testergebnisse für Forschende usw. IoT-Vernetzung ermöglicht es, die Serviceabteilung proaktiv über die Nutzung von Geräten zu informieren, und bei Bedarf Austauschtermine festzulegen. Dieser Grad von Customer Experience wird zukünftig noch ausgebaut werden können: Die nächste Generation der Kundendaten-Plattform CDP, die Machine Learning und Künstliche Intelligenz einbezieht, hat Oracle mit der Customer Intelligence Platform bereits konkret angekündigt. Sie haben keine Zeit? Nutzen Sie sie! Wollen Sie dabei sein, wenn die Karten neu gemischt werden? Dann fassen Sie Ihre Aktivitäten jetzt ebenfalls plattformbasiert zusammen. Kundenerfahrungen, die im Gedächtnis bleiben, funktionieren nur noch so. Es reicht nicht mehr, Kunden zu verstehen – Sie müssen die Erwartungen auch in Echtzeit erfüllen können. Und dazu brauchen Sie Tools, die mit den einlaufenden Informationen synchronisiert sind. Kunden werden morgen die Unternehmen belohnen, die ihnen heute glaubhaft signalisieren, dass sie ihre Bedürfnisse verstehen und darauf prompt reagieren. Das Werkzeug liegt bereit.   Über den Autor Johannes Ceh ist Wirkungs- und Transformationsbegleiter. Er erarbeitet sinnvolle Narrative und „jobs to be done“ um ggf. vorhandene Ängste vor Veränderung zu lösen, und befähigt somit Mitarbeiter das Unternehmen erfolgreich zu machen. Seit vielen Jahren analysiert er „Kunde“ als Organisationsherausforderung im Zusammenwirken von Technik, Führung und Organisation. Mit „Our Job To Be Done“ überträgt er diese Prinzipien auf gesellschaftliche Herausforderungen und lädt zu einem gemeinschaftlich konstruktiven Dialog ein: www.ojtbd.de

Autor: Johannes Ceh, Gründer der Social Impact Initiative "Our Job To Be Done" Macht mein Lieblingsitaliener zu? Wird das was mit dem Ferienhaus im Juli? Der 50. Geburtstag als Videocall? – Man...

Cloud

Verlässlich und flexibel: Optimale Kundenansprache zu Hause und am Gateway

Flughafen München GmbH nutzt Oracle Engagement Cloud, Oracle Cloud Infrastructure (OCI) und Responsys, um Kunden- und Mitarbeiterdialog während der Corona-Pandemie zu stärken und Unsicherheiten zu nehmen. Wie wichtig persönliche Beratung und verlässliche Kommunikation sind, zeigt sich oftmals vor allem in Krisenzeiten. Beispiel Corona: Die Pandemie belastet die Wirtschaft immens, Tourismus und Flugwesen gehören zu den besonders betroffenen Branchen. Prognosen gehen davon aus, dass die Zahl der Fluggäste in Deutschland 2020 um mehr als 117 Millionen zurückgeht. Enger und transparenter Kundenkontakt, Stichwort Customer Experience (CX), war und ist in der schwierigen Lage, in der sich viele Unternehmen befinden, essentiell. Die Flughafen München GmbH hat in diesem Zusammenhang ihre Customer Relationship Management (CRM)-Strategie innerhalb kürzester Zeit angepasst, um so die Kundenkommunikation zu stärken, Ängste zu nehmen und Fluggäste bestmöglich zu informieren. Kern dieses Ansatzes sind die Oracle Engagement Cloud (OEC) sowie die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) gepaart mit Responsys. Diese Technologien ermöglichen einen einfachen eigenständigen Einsatz im Unternehmen, ohne teure externe Berater ins Boot holen zu müssen. Als internationaler Luftverkehrsknotenpunkt zählt der Münchener Flughafen Franz Josef Strauß zu den aktivsten Luftfahrt-Drehkreuzen Europas. Normalerweise, denn das Jahr 2020 hat mit der Corona-Krise Hürden im Gepäck, die die Verantwortlichen vor nie dagewesene Herausforderungen stellen. So war der Flughafen von einem Tag auf den anderen komplett von der Pandemie betroffen. Als im März immer mehr Länder ihre Grenzen schlossen, Meetings und Reisen abgesagt sowie Flugverbindungen gestoppt wurden, sorgte dies sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei Passagieren für große Unsicherheit, der das Unternehmen begegnen wollte. Hygienevorschriften statt Reiseempfehlungen Konrad Best, Vice President Digital beim Flughafen München, und sein Team überlegten, wie sie Kommunikation und Abläufe möglichst schnell, effizient und kostengünstig an die neuen Anforderungen anpassen konnten. Als Basis der neuen Strategie dient die Oracle-Cloud, mit der sich die hohen Kundenzahlen transparent handeln sowie der Dialog stärken lassen. Innerhalb weniger Tage konnte das Flughafen-Team dank CRM und CX-Cloud-Modul die Prozesse neu ausrichten. Es ging hierbei insbesondere darum, offen zu informieren und etwaigen Unsicherheiten zu begegnen.  Die Oracle-Cloud ging am Flughafen München erstmals im Juli 2019 live, wurde jedoch stetig verfeinert und erweitert. Sie ist die technologische Grundlage für die automatisierte Kundenkommunikation – in Zeiten von Corona mit anderen Schwerpunkten als noch vor einem Jahr. „Die Themen der Kundenansprache wurden umfassend geändert. Statt Reiseempfehlungen standen nun die neuen Rahmenbedingungen für Reisen, Vorschriften und Vorkehrungen sowie die Hygienestandards im Fokus. Aber auch der Prozess als solcher ist ein anderer als noch vor einigen Monaten“, berichtet Best. Er fügt hinzu: „Wir mussten in dieser Zeit sehr viel eigenständig und ohne externe Dienstleister wie etwa Agenturen abfangen. Durch die Pandemie und dadurch verbundene Umsatzeinbrüche mussten wir budgetneutral agieren“, berichtet Best. „Der Wechsel auf eine komplette Eigenlösung hat dabei zunächst zu Fragen geführt, konnte dann aber gut gemeistert werden.“  Eigenständiges Handeln ohne externe Berater Durch die Möglichkeit, zu vollständig eigenständigen Prozessen zu wechseln, blieb die Kommunikation agil. „Das Oracle-System hat es unseren Mitarbeitern ermöglicht, ohne fremde Hilfe auszukommen. Sie mussten sich zwar intensiv einarbeiten und haben auch eng mit der IT kooperiert, es waren aber keine externen Schulungen vonnöten.“ Nach rund drei bis vier Wochen konnte die Kommunikation nach dem Lockdown wieder anlaufen, die Mitarbeiter waren eingearbeitet. „Die Neuausrichtung der Themen ist jedoch ein fortlaufender Prozess“, ergänzt Best. Die Oracle Cloud hat in den vergangenen Monaten ihre Möglichkeiten in Sachen Krisenkommunikation unter Beweis stellen können. Die eigenständige Handlungsfähigkeit sehen die Mitarbeiter des Flughafens München dabei als einen der größten Vorteile – auch wenn dies für das Projekt ursprünglich keine Voraussetzung gewesen war und sich erst aufgrund der Corona-Problematik als nützlich erwies. Hierdurch wurde Kommunikation trotz minimierten Budgets ermöglicht. Best ergänzt: „Ein weiterer großer Vorteil war der Rückkanal, der durch das System in dieser Situation entstanden ist. Die Menge der Rückmeldungen war überraschend für uns. Wir haben etwa sehr viel persönliches Feedback zu den Newslettern erhalten.“ Mithilfe der Oracle-Cloud waren qualitative Antworten und Analyse auch ohne externe Marktforschung möglich. Persönlicher Dialog mit Kunden hilft, Vertrauen zurückzugewinnen Der Flughafen München hat diesen Rückkanal über das System mit einer sechsstelligen Kundenzahl im Zuge des Corona-Lockdowns und darüber hinaus aktiv für den Dialog genutzt und zum Beispiel Fragen gestellt wie „Was sind die Voraussetzungen, unter denen Sie sich eine Reise wieder vorstellen könnten?“ oder „Welche Informationen benötigen Sie aktuell für Ihre Reiseplanung?“ Die verantwortlichen Mitarbeiter konnten so herausfinden, welche Themen für Passagiere wichtig sind, und wie und mit welcher Priorität weitere Maßnahmen geplant werden sollten, um das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen und die Unsicherheit zu nehmen. „Ein solcher Rückkanal ist für einen Flughafen ungewöhnlich, da es normalerweise keine richtige Kundenbasis gibt. Durch die Krise und die Unsicherheit der Passagiere entstand ein völlig neuer Aspekt der Nutzung des Systems“, fügt der Digitalchef hinzu.  Die Oracle-Lösung habe eine wichtige Rolle dabei gespielt, das Feedback der Kunden in der Krise zu erhalten, den Dialog zu stärken und Vertrauen zu schaffen. Er resümiert „Das System mit Responsys, der Oracle Engagement Cloud und der Oracle Cloud Infrastructure war für uns auch in der Krise die richtige Lösung, weil wir unsere Maßnahmen flexibel anpassen, pausieren oder vorziehen konnten und können. Das schätzen wir sehr und sind für diese Flexibilität auch sehr dankbar.“ Zudem sei es gut, dass sich mit Oracle derartige Vorhaben auch situationsbedingt und flexibel realisieren ließen.   

Flughafen München GmbH nutzt Oracle Engagement Cloud, Oracle Cloud Infrastructure (OCI) und Responsys, um Kunden- und Mitarbeiterdialog während der Corona-Pandemie zu stärken und Unsicherheiten zu...

Digitalisierung

Vom Datenreichtum zum KI-basierten Finanzmanagement: Smarte Anwendungen als Game Changer im Banken- und Finanzwesen

Studie von Oracle belegt, dass der Einsatz von KI im Bereich Finance von Unternehmen großes Potenzial hat Die Digitalisierung des Wirtschaftslebens ist kaum mehr ohne die Megatrends künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) zu denken und zu praktizieren. Das zeigt insbesondere der Siegeszug, den smarte Technologien in Finanzabteilungen von Unternehmen, aber auch im Bank- und Versicherungsbereich angetreten haben. Grund genug, dem Vertrauensvorschuss auf die Spur zu gehen, den immer mehr Insider des hochsensiblen Bereichs Finanzen neuen Technologien und ihrem Potenzial gewähren. Längst investieren Finanzinstitute auf breiter Basis in innovative KI-Anwendungen, um ihre Geschäftsmodelle und die Customer Experience aufseiten ihrer Kunden zu optimieren. Die Bandbreite reicht dabei von der Reduzierung von Betriebskosten und Risiken über die Verbesserung von Kunden-Support und User Experience via Conversational Banking und Chatbots bis hin zu automatischem Compliance Reporting und KI-basierter Risikomodellierung auf zentralen Geschäftsfeldern wie Investment Management, Kapitalmarkttransaktionen, Kreditgeschäft und Zahlungssystemen. Banking 4.0 auf smarter Basis Viele Standardprozesse im Finanzwesen basieren traditionell auf manuellen und papierintensiven Arbeitsabläufen. Diese führen zu Fehleranfälligkeit und erhöhtem Zeitbedarf – zwei Pain Points, die KI-Ansätze spielend leicht meistern können. Der große Vorteil von KI-Systemen: Sie können ohne Weiteres unterschiedliche Datenquellen gleichzeitig verarbeiten und damit wertvolle Schlüsse aus dem enormen Datenschatz ziehen, der im Tagesgeschäft anfällt. Hier kommt auch der Bedarf nach einer leistungsfähigen Cloud-Infrastruktur ins Spiel. Sie liefert einen idealen Lösungsansatz für die Datenspeicherung und die Verarbeitungskapazitäten, die für das Trainieren neuartiger KI-Modelle benötigt werden. Hinzu kommt die Kombination von KI und IoT, durch die etwa die Finanzbranche Produkte und Dienstleistungen schaffen kann, die sich in alle Arten von intelligenten Geräten integrieren lassen. Die Möglichkeit, aus verfügbaren Daten verlässliche Schlüsse zu ziehen Auch in den Finanzabteilungen von Unternehmen diverser Branchen bricht sich KI mit wegweisenden Anwendungsfällen Bahn. Gerade das Finanzmanagement hat einen hohen Bedarf nach verlässlichen Prognosen auf Basis verfügbarer Daten, die durch KI-Einsatz ein nie dagewesenes Spektrum abdecken können, seien es die Prognose und das Management von Forderungsausfällen, die Echtzeitbewertung von Vermögensbestandteilen, oder Compliance-Regelungen rund um Ausgabenbetrug sowie Geldwäsche. Bei alledem können smarte und lernfähige Algorithmen dem CFO und seinem Team wertvolle Unterstützung leisten, um die Effizienz zu steigern und die Ertragslage des jeweiligen Unternehmens zu optimieren. Oracle Studie zeigt, wie groß das Vertrauen ist Dass der Bedarf und das Vertrauen in KI aufseiten der Entscheider und Anwender in den Unternehmen groß sind, zeigt die Studie „Money and Machines: 2021 Global Study“, die Oracle unter mehr als 9.000 Verbrauchern und Führungskräften aus 14 Ländern durchgeführt hat – darunter auch 1.000 Befragte aus Deutschland. Demnach sind 84 Prozent der Führungskräfte überzeugt, dass KI bei der Bewältigung der Arbeitslast hilft und sich insbesondere für Routineaufgaben ideal eignet. In digitale Assistenten setzen mehr als zwei Drittel größeres Vertrauen als in die Finanzabteilung. Der Grund: Gerade bei Themen wie der Erstellung von Rechnungen und Kosten-Nutzen-Analysen sowie bei der Erkennung von Betrugsversuchen trauen Führungskräfte den mehr zu als einem Menschen. Vom KI-Einsatz bei der Auswertung großer und unübersichtlicher Mengen an Daten versprechen sich 46 Prozent eine größere Genauigkeit, 35 Prozent eine Steigerung der Produktivität und 34 Prozent, dass Mitarbeitern mehr Zeit für wesentliche Aufgaben freigeschaufelt wird. Die wachsende Akzeptanz lässt darauf schließen, dass KI-gestützte Systeme künftig in noch vielen weiteren Bereichen des Finanzmanagements Fuß fassen werden. Wichtig ist, dass Mitarbeiter in diesem Prozess angeleitet und ausgebildet werden. Oracle arbeitet dazu seit einigen Jahren mit Berufsverbänden zusammen. Ash Noah, der das CGMA Finance Leadership-Programm des Verbandes der internationalen Wirtschaftsprüfer (AICPA) und des Chartered Institute of Management Accountants (CIMA)leitet, erklärt: "Finanzteams müssen damit beginnen, ihre Fähigkeiten zu nutzen, um tiefere Einblicke zu liefern, die zum Handeln anregen, Entscheidungen beeinflussen und Werte im gesamten Unternehmen schaffen können. Diese Art von Arbeit erfordert die Zusammenarbeit mit funktionsübergreifenden Teams und Nicht-Finanzfachleuten - und manchmal auch die Führung." Wer jetzt richtig handelt, stellt sich gut auf für die Zukunft Die Studie lässt auch auf das Risikobewusstsein der befragten Führungskräfte wertvolle Rückschlüsse zu: 76 Prozent sehen Risiken auf das eigene Unternehmen zukommen, wenn sie den Wandel nicht mitgehen und die bestehenden Finanzprozesse nicht hinterfragen. Antworten finden sie bei kompetenten IT-Partnern, die über die erforderliche Expertise und ein möglichst breit aufgestelltes Lösungsportfolio verfügen. Die vollständige Studie auf Basis der globalen Erhebung ist hier verfügbar: Oracle Studie „Money and Machines: 2021 Global Study“

Studie von Oracle belegt, dass der Einsatz von KI im Bereich Finance von Unternehmen großes Potenzial hat Die Digitalisierung des Wirtschaftslebens ist kaum mehr ohne die Megatrends künstliche...

Cloud

Vorhang auf: Oracle auf der Hannover Messe 2021

Die virtuelle Messe steht für Oracle im Zeichen kontinuierlicher Innovationen in allen Produktionsphasen. Volatile Märkte, äußere Schocks, disruptive Technologien, wandelnde Kundenanforderungen und ein permanent wachsender internationaler Wettbewerb: Unternehmen unterliegen großen Herausforderungen, um am Markt zu bestehen, neue Lösungen zu entwickeln und erfolgreich sowie profitabel zu etablieren. Agilität und Flexibilität ist also gefragt. Ein Schlüssel dazu liegt in der Integration einheitlicher Daten- und Prozessplattformen. Diese ermöglichen, Innovationsprozesse abteilungsübergreifend zusammenzuführen, aufeinander abzustimmen und Synergien zu schaffen. Unter dem Motto „Unlock Continuous Innovation“ auf der digitalen Hannover Messe 2021 vom 12. bis 16. April präsentiert Oracle Fachbesuchern aus Industrie und Logistik, welche Vorteile ganzheitliche Systeme bieten und wie deren Einführung gelingt. Innovation hört nicht bei der Entwicklung, Herstellung und Auslieferung eines Produkts auf. Sie muss auch Teil operativer Prozesse sein. Von der Entwicklung, über Planung und Fertigung bis hin zum Service müssen Abteilungen reibungslos miteinander zusammenarbeiten, um kritische Budgets und Ressourcen aufeinander abstimmen und Innovation schaffen zu können. Eine einheitliche, cloudbasierte Plattform schafft auf allen Ebenen hierfür die Grundlage. Sie bietet unter anderem folgende Vorteile: Sie erlaubt Teams aus allen Phasen, mobil und kollaborativ in den Entwicklungsprozess einzubinden. Das Verknüpfen von (Echtzeit-) Daten vernetzter Geräte und Anlagen sowie von Kundenfeedback liefert eine faktische Basis zur Prüfung neuer Ideen auf Umsetzbarkeit und deren Compliance im Rahmen der Geschäftsstrategie. In der Fertigung sorgt ein einheitliche Datenbasis für die nötige Transparenz und Effizienz, um schneller, besser und individueller produzieren zu können. Das Supply Chain Management profitiert von einer 360-Grad-Sicht auf Unternehmensdaten, die genaue Prognosen der Nachfrage ermöglichen, und die in Echtzeit weitergegeben werden können. Die abteilungsübergreifende Zusammenführung von Daten ist hilfreich, um den Herausforderungen der zunehmend gefragten „Anything-as-a-Service“-Modelle zu begegnen. Eine zentrale, cloudbasierte Plattform, die die Rückmeldung von Kunden zum Produkt sowie Daten und Feedback aus der Fertigung zusammenführt, unterstützt dabei, Innovationen voranzutreiben, Kunden zufriedenzustellen und diese zu halten. Oracle wird im Rahmen der Messe Fachbesuchern einen tieferen Einblick in die Vorteile ganzheitlicher Lösungen geben. Geschäftspartnern und Interessenten stehen jederzeit Experten für einen intensiven Austausch während der Messetage zur Verfügung. Täglich werden zudem virtuelle Führungen angeboten. Die Anmeldung ist über die Oracle Webseite möglich. Darüber hinaus haben Interessierte in insgesamt acht Livestream-Sessions die Möglichkeit, die Lösungen von Oracle kennenzulernen und sich über aktuelle Trends in Fertigung und Lieferkettenmanagement zu informieren. Oracle Livestreams im Überblick How manufacturers are digitizing to innovate faster and adapt in an ever-changing world Den Auftakt am ersten Messetag machen Kirk Carlsen, Director Product Lifecycle Management Product Marketing bei Oracle, und John Barcus, Group Vice President Manufacturing, Industries and Emerging Technologies bei Oracle. In der ersten Livestream-Session gehen beide auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in der Cloud ein. Von 17 bis 17.30 Uhr erfahren Teilnehmer, wie eine intelligente, einheitliche Plattform Ausfallsicherheit bietet und neue Geschäftsmodelle, kontinuierliche Innovation sowie schnellere Markteinführungen unterstützt.   Industry 4.0 – Smart Manufacturing in Action Hersteller sind mit den Anforderungen sich stetig ändernder Kundenwünsche und beschleunigter Lieferzeiten, dem schnelleren Innovationstempo sowie der Forderung nach hoher Produktivität konfrontiert. In der Live-Session am 13. April von 10.30 bis 11 Uhr mit John Barcus und Surya Kommareddy, Director Industry Strategy Group bei Oracle, erfahren Zuhörer anhand von Kundenbeispielen (Noble Plastics und Titan International), wie sie mit einem einheitlichen digitalen Ansatz Kernprozesse optimieren und für mehr Transparenz, Produktivität und Qualität sorgen können.   Building Sustainable Supply Chain Operations Führungskräfte auf der ganzen Welt stellen die Weichen für das Rennen um die Nutzung alternativer Energien und das Erreichen von CO2-Neutralität. Jon S. Chorley, Chief Sustainability Officer und Group Vice President Supply Chain Management Product Strategy bei Oracle, erklärt am 13. April von 17 bis 17.30 Uhr, inwiefern Supply-Chain-Abläufe entscheidend für diese Bemühungen sind und wie die Oracle Cloud dabei hilft, Prozesse nachhaltiger zu gestalten.   Connected Logistics: Highway to Logistics 4.0 Um immer höhere Kundenanforderungen erfüllen zu können, sind eine End-to-End-Transparenz in Echtzeit und ein besseres Verständnis von Daten erforderlich, um gute Entscheidungen treffen zu können. In der Session am 14. April von 10.30 bis 11 Uhr mit Joan Lim, Senior Manager Product Marketing bei Oracle, und Evelyn Mei, Senior Product Strategy Manager bei Oracle, erfahren Teilnehmer, wie Transport- und Lagerverwaltungslösungen von Oracle konsistente und pünktliche Lieferungen ermöglichen.   Service Transformation: Make new, service-oriented business models profitable Service ist das neue Aktionsfeld, um den Umsatz zu steigern sowie Kunden zu gewinnen und zu binden. Alles kann als Service angeboten werden – Stichwort: Anything-as-a-Service. Doch wie lassen sich solche Geschäftsmodelle profitabel umsetzen? Dies erklärt Aniello Pepe, Director Discrete Industry Solutions bei Oracle, im Live-Stream am 14. April von 17 bis 17.30 Uhr.   Integrated Business Planning and Execution Innovation und die Anpassung an Marktveränderungen erfordern eine flexible und schnelle integrierte Geschäftsplanung. Am 15. April von 10.30 bis 11 Uhr stellt Tom McDonough, Senior Director SCM Product Marketing bei Oracle, die integrierten Lösungen der Oracle Cloud für Geschäftsplanung und operative Ausführung vor.   Intelligent Applications for Supply Chain and Manufacturing Der Ansatz von Oracle für die Lieferkette und die Fabrik der Zukunft umfasst intelligente Anwendungen und eingebettete Technologien. Wie IoT, Blockchain und KI einfach in die digitale Strategie integriert werden können, zeigen Terri Hiskey, Vice President of SCM and Manufacturing Product Marketing bei Oracle, und Michael Richter, Principal Director Product Marketing, Supply Chain and Manufacturing bei Oracle, in der Session am 16. April von 10.30 bis 11 Uhr.   Female Leadership in a Diverse & Inclusive Global Workforce Wie wichtig Diversität in Unternehmen ist, sollte inzwischen jedem bewusst sein. Viele Unternehmen haben jedoch noch einen weiten Weg vor sich, wenn es um die Repräsentation von Frauen, BIPOC, LGBTQ+ Personen oder Menschen mit Behinderung in ihrer Belegschaft geht. Stefanie Kemp, Vice President TSBU Sales & Country Leader Germany bei Oracle, teilt gemeinsam mit Traci Wade, Senior Director Diversity & Inclusion bei Oracle, Terri Hiskey, Vice President of SCM and Manufacturing bei Oracle, und Joseph Clay, Vice President HCM Transformation bei Oracle, ihre Gedanken zum Aufbau einer vielfältigen und inklusiveren Unternehmenskultur. Interessierte können sich am 16. April von 15.30 bis 16 Uhr der Diskussionsrunde anschließen. Weiterführende Informationen zu Oracle auf der Hannover Messe: Präsenz auf der Webseite der virtuellen Hannover Messe 2021 Virtueller Oracle Messestand, Details zu den Livestreams sowie Anmeldung für Gespräche und Führungen „Digitaler Wandel und kontinuierliche Innovation in der produzierenden Industrie“: Prof. Dr. Oliver Höß im Interview mit John Barcus, Group Vice President Manufacturing Industries & Emerging Technologies bei Oracle

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Agile Lieferketten im Fokus: Nur ein integriertes Supply Chain Management schafft echte Transparenz

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM, Oracle Die Bedeutung von Supply Chain Management (SCM) für Unternehmen wandelt sich tiefgreifendend: Bei vielen Entscheidern galt der komplette Bereich von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung lange Zeit als rein operatives Segment ohne strategische Dimension. Dann begann im vergangenen Jahr unversehens die Corona-Pandemie und stellte die globalen Lieferketten vor eine echte Zerreißprobe. Geschlossene Fabriken und Häfen in China, intransparente Prozesse von der Bestellung bis zur letzten Meile und ein klaffendes Integrationsdefizit angesichts eines Wildwuchses von Insellösungen – all dies hat ganze Industriebranchen vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist SCM vielerorts von der lästigen Pflicht zum Wettbewerbsfaktor geworden und taucht immer öfter auf der Agenda von Unternehmensentscheidern auf. Die Diagnose: Eine einheitliche Daten- und Prozessplattform, die Versorgungssicherheit oder zumindest Reaktionsfähigkeit bei Störungen der Lieferkette gewährleistet, wird dringend benötigt. Denn nur ein integriertes Supply Chain Management ermöglicht echte Transparenz, eine perfekte Lieferung und damit eine sichere Wertschöpfung. Die Supply Chain wird zum strategischen Wettbewerbsfaktor Bereits vor der Corona-Pandemie schwappte ein ursprünglich aus dem B2C-Umfeld kommender Trend auf den B2B-Bereich über: Für Mitarbeiter, die sich mit Lieferketten beschäftigen, wie Einkäufer, Disponenten und Produktionsverantwortliche steht das Kundenerlebnis zunehmend hoch im Kurs. Das liegt unter anderem daran, dass die spannende Frage in der Praxis oft lautet: „Wo ist meine Ware?“ So einfach die Frage, so schwierig und komplex ist es, die passende Antwort zu geben. Denn über den ruhenden Bestand im Lager hinaus gibt es den rollenden Bestand, der irgendwo auf der Welt unterwegs ist. Aktuell ist es keineswegs so, dass jede Palette und jeder Container mit einem RFID-Chip ausgestattet ist und getrackt werden kann. Vollständige Auskunftsfähigkeit über die Lieferkette zu bekommen und den gesamten Bestand in einem System konsolidiert abzubilden, ist eine der größten Herausforderungen rund um das Thema „Perfect Delivery“. Resilienz – Was tun bei Störungen in der Lieferkette? Im Kern geht es darum, den gesamten Prozess End-to-End – von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung – systemgestützt auszuführen und zu integrieren, um etwaige Änderungen und Abweichungen in der Kette abfedern zu können. Nichts anderes repräsentiert jene Auffassung, wonach Digitalisierung heißt, systemgestützte Abläufe zu vernetzen, damit ein System mit dem anderen kommuniziert und für Transparenz sorgt, wenn es zu Abweichungen vom Plan kommt. Aktuell verfügen die meisten Unternehmen nicht über diese Transparenz und können daher lediglich auf Basis ihres Bauchgefühls Entscheidungen treffen. Das führt in vielen Firmen zur Erkenntnis, dass sie in puncto „Perfect Delivery“ mehr tun müssen als bisher – und das erfordert einen strategischen Blick und entsprechendes Investment. Früher hieß die Leitfrage für das Investment rund um die Supply Chain: Wie lassen sich die Effizienz steigern und die Kosten senken? Inzwischen ist indes eine neue Ära angebrochen, in der eine andere Regel gilt: Wer seine Partner besser informiert und schneller auf Unvorhergesehenes reagiert, erarbeitet sich einen Wettbewerbsvorteil. Vernetzte Systeme als Garant für Agilität In der Vision von der idealen Supply Chain-Lösung der Gegenwart gilt es, Bedarfe und Anomalien zu erkennen, bevor sie konkret werden. Technologie ist dabei entscheidend, gerade vor dem Hintergrund, dass Bestellungen immer kleinteiliger und kurzfristiger werden. Hier ist es unabdingbar, den rollenden Bestand zu überwachen, sodass Unternehmen wissen, woher die Waren stammen, wo sie sich aktuell befinden und wann mit ihrem Eintreffen zu rechnen ist. Allerdings geht das nur, indem sich Unternehmen neue Technologien wie Internet of Things (IoT) und Blockchain zunutze machen und sie in ihre Applikationen integrieren. Für die technologische Umsetzung sind Anbieter von IT-Komplettlösungen gefragt. Eine weitere Entwicklung, die sich vor diesem Hintergrund und der zudem immer kürzeren Innovationszyklen des IT-Stacks abzeichnet: Unternehmen kommen perspektivisch nicht umhin, ihre Logistik-Software aus der Cloud zu beziehen. Denn der Zyklus, in dem Unternehmen ihre On-Premise-Systeme updaten dauert durchschnittlich fünf Jahre. Demgegenüber bieten moderne SaaS-Lösungen aus der Cloud jährlich mehrere Releases, die die jeweils neuesten Technologien integrieren und in geeigneter Weise praktisch verfügbar machen. Eine Komplettlösung macht den entscheidenden Unterschied Oracle Cloud SCM wurde speziell für das Ökosystem der Lieferkette entwickelt und erlaubt eine nahtlose Verknüpfung mit dem Enterprise Resource Planning (ERP). Die Lösung umfasst verschiedene Module wie beispielsweise Anwendungen für vernetzte Logistik, intelligente Fertigung und vernetzte Anlagen. Jede einzelne davon nutzt die Daten von vernetzten Geräten und Systemen, um Transparenz für die Anwender zu schaffen, damit sie Ihre Lieferkettenprozesse optimieren können. Der entscheidende Unterschied zum Wettbewerb besteht darin, dass dieses SCM-Lösungspaket eine vollständige Suite integrierter Anwendungen bereitstellt, die auf eine einheitliche Datenbasis zurückgreifen kann. Somit schafft sie nicht nur vertikale, sondern auf horizontale Transparenz über Abteilungen hinweg. Eines ist sicher: 2020 war ein Wendepunkt für Lieferketten. Nie zuvor haben sich die Marktkräfte so dramatisch und so schnell verschoben. Wer unter den Bedingungen komplexer Lieferketten am Markt weiterhin erfolgreich sein will, kommt nicht umhin, das Supply Chain Management künftig als wichtigen Eckpfeiler der Unternehmensstrategie zu denken. Wie integriertes Supply Chain Management mit einer einheitliche Daten- und Prozessplattform die perfekte Lieferung ermöglicht und so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann, zeigt Oracle im Rahmen des Auftritts bei der Hannover Messe 2021.   Weitere Artikel zum Thema: Perfect Delivery: Drei Bausteine für den Erfolg Mit System und Expertise zu widerstandsfähigen Lieferketten Datengetriebene Logistik: Weichenstellung in Richtung Normalität

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM, Oracle Die Bedeutung von Supply Chain Management (SCM) für Unternehmen wandelt sich tiefgreifendend: Bei vielen Entscheidern galt der komplette Bereich von der...

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Eine Visitenkarte für das technische Know-how in der DACH-Region: Die Formel 1 setzt auf Cloud Supercomputing und maschinelles Lernen

Autorin: Stefanie Kemp, Country Leader Germany und Head of Sales Technology bei Oracle Als Rennsportenthusiastin und Formel-1-Fan habe ich bereits mehrere Grand Prix weltweit vor Ort verfolgt, und ich bin wirklich gespannt auf die neue Saison mit 23 Rennen, die am 28. März in Bahrain am Persischen Golf beginnt. Zum ersten Mal arbeitet Oracle mit dem Meisterschaftsanwärter Red Bull Racing Honda aus unserem Nachbarland Österreich zusammen. Unser Ziel ist es, die Cloud-Infrastruktur und Datenanalyse-Software bereitzustellen, die bei der Entwicklung der Rennwagen und bei wichtigen Entscheidungen im Vorfeld des Rennens helfen. Ich fahre selbst ein paar Sportwagen und habe Grands Prix in Belgien, Monte Carlo, Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Singapur und anderswo besucht. Eine Sache, die ich dabei gelernt habe: Selbst die agilsten und mutigsten Fahrer – wie Red Bulls niederländisches Wunderkind Max Verstappen – profitieren von einer Reihe technischer Hilfsmittel unter der Motorhaube und hinter den Kulissen. Das lässt sich auch auf die deutsche Wirtschaft übertragen und auf Unternehmen in der Industrie, dem Bankwesen und unserem riesigen nationalen Mittelstand, dem überaus wichtige Hersteller angehören. High Speed erfordert High Performance Im Formel 1-Rennsport, bei dem die Autos mit 320 km/h über die Rennstrecken rasen und Spitzengeschwindigkeiten von 360 km/h erreichen, entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Der Sport dient seit langem als Testfeld für Technologien, die in Straßenautos einfließen: Schaltwippen, Karbonfaser, regenerative Bremssysteme, aktive Federungen, die auf die Straßenbedingungen reagieren, und Traktionskontrolle – all das stammt aus der Formel 1. Computertechnologie spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Weiterentwicklung von Rennwagen wie denen von Red Bull hängt stark von der Fähigkeit ab, riesige Mengen an Datenpunkten zu verwertbaren Erkenntnissen zu verdichten. Das gilt zum Beispiel für die Erhöhung der Kurvengeschwindigkeit durch Optimierung des aerodynamischen „Abtriebs“, der die Fahrzeuge auf der Strecke hält. Dasselbe gilt für die Regeländerungen im kommenden Jahr, die zum ersten Mal seit 40 Jahren Bodeneffekttunnel unter der Karosserie der Autos erlauben, und die größere Räder vorsehen. Der Sport ist einer der am stärksten datengesteuerten der Welt: Jedes Team stützt sich auf Hunderte verschiedener Datenquellen, um das Design des Autos zu entwickeln und zu verfeinern und um sicherzustellen, dass es auf der Strecke seine beste Leistung bringt. Vom Design-, Test- und Herstellungsprozess in der Fabrik und im Windkanal bis hin zur Strategie und Optimierung auf der Rennstrecke liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, im richtigen Moment mit den verfügbaren Informationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und die richtigen Tools zur Verfügung zu haben, um dies zu unterstützen. Auf der Überholspur mit Expertise und Engagement Für Red Bull Racing Honda eröffnet die Zusammenarbeit mit Oracle die Möglichkeit, auf Künstliche Intelligenz und Machine Learning Technologie in der Cloud zuzugreifen, um die riesige Datenmenge in präzise und aufschlussreiche Ergebnisse zu verwandeln. Wir arbeiten daran, das Rennteam proaktiv und mit dem vollen Engagement der technischen Experten von Oracle zu unterstützen, und hoffen, seine Fortschritte sowohl auf als auch neben der Rennstrecke zu beschleunigen. Darüber hinaus ist Red Bull Racing Honda für seine außergewöhnlichen Content- und Fan-Engagement-Plattformen bekannt. Der Clou: Die neue Partnerschaft sorgt dafür, dass die CX Marketing Cloud-Plattform von Oracle dies auf die Spitze treibt! Unser Ziel ist es, das Rennerlebnis so einzigartig und aufschlussreich wie nie zuvor zu gestalten. Hier können Zuschauer und Beobachter ganz neue digitale Erlebnisse und Aktionen erwarten. Leuchtendes Vorbild für die Wirtschaft Es ist durchaus vorstellbar, dass Unternehmen aus Branchen wie Autodesign, Maschinenbau, Finanzwesen und medizinischer Forschung davon profitieren, wenn sie ihre Workloads um High Performance-Rechenleistung in der Cloud ergänzen. Fragile Lieferketten müssen beispielsweise heutzutage in Echtzeit auf Markt- und Wetterbedingungen reagieren, und Finanzplanungsteams arbeiten mit Live-Daten. Red Bull und seine Fahrer bereiten sich darauf vor, die Konkurrenz zu übertrumpfen und auszumanövrieren, und genau daraus können auch viele Unternehmen in diversen Branchen ihre Lehren ziehen.

Autorin: Stefanie Kemp, Country Leader Germany und Head of Sales Technology bei Oracle Als Rennsportenthusiastin und Formel-1-Fan habe ich bereits mehrere Grand Prix weltweit vor Ort verfolgt, und ich...

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Der Schlüssel für kontinuierliche Innovation

Oracle zeigt auf der Hannover Messe 2021, wie sich Unternehmen mithilfe einheitlicher Daten und Prozesse für die Fertigung von morgen rüsten können   Stetige Marktveränderungen erfordern fortlaufend Weiterentwicklung. Das ist in den vergangenen Monaten noch einmal mehr als deutlich geworden. Wie aber können Unternehmen die Voraussetzungen schaffen, um agil auf sich stetig ändernde Kundenanforderungen reagieren zu können und Mitbewerbern so einen Schritt voraus zu sein? Innovation hört nicht bei der Entwicklung, Herstellung und Auslieferung eines Produkts auf. Sie muss auch Teil operativer Prozesse sein. Unternehmen dürfen sich nicht mehr durch abteilungsspezifische oder Alt-Systeme ausbremsen lassen. Stattdessen werden künftig einheitliche Daten und Prozesse – von der Ideenerfassung bis zur Entwicklung, von der Planung über die Fertigung bis zum Service – auf einer einzigen Plattform erforderlich sein, um das Umsatzwachstum weiter vorantreiben und die Wertschöpfung steigern zu können. Antworten darauf, wie ein Wandel gelingen kann, geben Experten von Oracle im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe. Das wichtige Branchenevent findet in diesem Jahr vom 12. bis 16. April zum ersten Mal virtuell statt. Der Messeauftritt von Oracle steht dabei ganz unter dem Motto „Unlock Continuous Innovation“ und zeigt Fachbesuchern aus Industrie und Logistik den Wert einer einheitlichen Plattform, in der alle Unternehmensprozesse und -daten zusammengeführt werden, für die industrielle Produktion von morgen.  Dynamische Marktanforderungen fordern neue Innovationspozesse Ein verschärfter internationaler Wettbewerb, neue Regulierungen, ein rasanter Bedeutungsgewinn verschiedenster "Anything-as-a-Service"-Geschäftsmodelle und immer kürzere Produktlebenszyklen machen es schwierig, kritische Ressourcen und Budgets aufeinander abzustimmen und profitable Lösungen auf den Markt zu bringen. Oft sind Prozesse und Datenhaltung verschiedener Geschäftsbereiche voneinander getrennt. Innovations- und Entscheidungsprozesse verlangsamen sich dadurch erheblich. Klassische On-Premises-Systeme und Software-Insellösungen sind nicht dafür ausgelegt, die heutige Komplexität der Einführung und Skalierung globaler Produkte und Dienstleistungen abzubilden. Sie bieten wenig Flexibilität, um immer kürzere Innovationszyklen zeitnah begleiten zu können. Es reicht daher nicht mehr aus, Prozesse nur mit dem Ziel der Kostensenkung und Effizienzsteigerung zu optimieren. Stattdessen müssen Unternehmensentscheider sich künftig der Herausforderung annehmen, ihren Betrieb für einen stetigen, das Geschäftsumfeld begleitenden Erneuerungsprozess fit zu machen. An der Stelle führt kein Weg an Cloud-Technologien vorbei, denn sie erfüllen das Anforderungsprofil, um kontinuierliche Innovation zu schaffen und Geschäftsmodelle erfolgreich in die Zukunft zu führen. Kundenorientiert in allen Produktionsphasen  Cloud-Lösungen erlauben das Zusammenführen aller Prozesse und Daten auf einer Plattform. Oracle bietet hierfür sowohl eine vollständig integrierte Suite von cloudbasierten Unternehmensanwendungen als auch eine darunterliegende Cloud-Infrastruktur, die für eine Bereitstellung einer einheitliche Datenplattform unerlässlich ist. Die integrierte Plattform ermöglicht es Unternehmen, Innovationsprozesse in allen Produktionsphasen einzuführen: Entwicklung: Das Wachstum von Unternehmen hängt davon ab, wie schnell Ideen entwickelt und umgesetzt werden können, die sich ständig ändernde Kundenanforderungen nicht nur erfüllen, sondern noch übertreffen. Gute Ideen können jedoch unbemerkt bleiben, wenn Prozesse nicht teamübergreifend ablaufen. Alle Mitarbeiter in den Innovationsprozess mit einzubeziehen ist nur dann möglich, wenn sie mit cloudbasierten Anwendungen arbeiten, die benutzerfreundlich, visuell, mobil und kollaborativ sind. Integrierte Analysefunktionen ermöglichen außerdem die Verknüpfung mit Kundenfeedback und den Daten vernetzter Geräte und Fabriken. So kann sichergestellt werden, dass Ideen auch umsetzbar sind und auf allen Ebenen der Geschäftsstrategie entsprechen. Planung: Damit Entwicklungsteams und Lieferkettenplanung ideal zusammenarbeiten können, bedarf es einer 360-Grad-Sicht auf die Unternehmensdaten. Mit einer einheitlichen Plattform kann das Supply Chain Management das Angebot genau auf prognostizierte Nachfragen abstimmen, Daten zur Nachfrage werden in Echtzeit auch an die Entwicklungsteams weitergegeben. Das ermöglicht eine schnellere Reaktion auf Kundenwünsche bei gleichzeitiger Optimierung der Herstellungskosten. In Kombination mit flexiblen Beschaffungsfunktionen entsteht ein systematischer Ansatz, um zuverlässige Lieferanten zu bestimmen und zu halten und so neue Produkt- und Serviceanforderungen zu unterstützen. Fertigung: Auf dem wettbewerbsintensiven Markt von heute muss die Herstellung von Qualitätsprodukten schneller, besser und kundenorientierter erfolgen als je zuvor. Da die Produktkomplexität und das Interesse an stärker personalisierten Produkten zunehmen, müssen Hersteller ihre Agilität erhöhen, ihre Entscheidungsfindung verbessern und mit weniger Ressourcen mehr erreichen. Die nötige Effizienz und Transparenz erreichen Unternehmen, indem sie beispielsweise das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz und Robotik nutzen, um Daten von vernetzen Geräten und Fabriken zu verknüpfen und auf einer einheitlichen Plattform mit Kundenfeedback zu verbinden. Das Ergebnis sind höhere Qualitätsstandards, die Minimierung von Ausfallzeiten, eine Erhöhung der Auslastung und die Reduzierung kostspieliger Produktionsausschüsse und Nacharbeiten. Service: Die Entwicklung hin zu „Anything-as-a-Service“ bietet eine Möglichkeit, eine bessere Kundenbindung zu erzeugen und einen gleichmäßigen Fluss an Dienstleistungen zu gewährleisten. Das Modell birgt jedoch auch Herausforderungen, da die Funktionalität, Aktualität und Sicherheit der Lösungen kontinuierlich sichergestellt werden muss. Eine einzige cloudbasierte Plattform, die das Feedback der Kunden und Produktion zusammenfasst, hilft dabei, kontinuierliche Innovation zu priorisieren, Kunden zufriedenzustellen und zu halten. In insgesamt sieben Livestream-Sessions werden Branchenexperten auf der HMI 2021 unter anderem die Möglichkeiten haben, die Lösungen von Oracle kennenzulernen und sich mit den Experten über die Trends in Fertigung und Lieferkettenmanagement auszutauschen. Geschäftspartnern und Interessenten stehen die Ansprechpartner von Oracle für einen intensiven Austausch während der Messetage zur Verfügung. Anmeldungen zu Gesprächen und die Registrierung für die Livestreams sind hier möglich.  Weitere Informationen:  Oracle auf der Hannover Messe 2021  

Oracle zeigt auf der Hannover Messe 2021, wie sich Unternehmen mithilfe einheitlicher Daten und Prozesse für die Fertigung von morgen rüsten können   Stetige Marktveränderungen erfordern...

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Perfect Delivery: Drei Bausteine für den Erfolg

Autor: Dominic Regan, Senior Director EMEA for Oracle’s Logistics Solutions, und Holger Klug, Director, Strategic Clients Program, EMEA, Oracle Mit Unterbrechungen der Lieferkette, wie sie seit Beginn der Corona-Pandemie zu beobachten sind, hat grundsätzlich jede Branche zu kämpfen. Besonders stark betroffen sind jedoch der Einzelhandel und Hersteller von Konsumgütern. Gleich zu Beginn der Pandemie mussten Unternehmen, die Produkte aus Asien beziehen, Ersatzprodukte finden oder sogar Produkte rationieren, da es in dieser Region zu Lieferengpässen kam. Mit der globalen Ausbreitung des Corona-Virus waren viele Unternehmen gezwungen, massive Mengen an verfügbaren Beständen umzuverteilen, um regionale und landesweite Engpässe zu vermeiden. Wer erinnert sich nicht an den beispiellosen Run auf Handdesinfektionsmittel und Toilettenpapier im März und April 2020? – Und das war lediglich der kleine, von außen sichtbare Bereich, mit dem die gesamte Branche konfrontiert war. Im Extremfall waren manche Unternehmen sogar gezwungen, ihre gesamten Vertriebsnetze und die damit verbundenen Prozesse zu überdenken. Hauptgründe dafür waren Einzelhandelsschließungen in Kombination mit der dramatischen Zunahme von Online-Bestellungen und Lieferungen frei Haus. Hochwertiger Service kombiniert mit pünktlicher Lieferung Die massive Veränderung des Verbraucherverhaltens hin zu digitalen Kanälen und der Lieferung nach Hause zwingt Unternehmen dazu, Strategien zu überdenken, um ihre Marken zu festigen, ihre Angebote von Wettbewerbern zu differenzieren und die Kundenbindung zu stärken. Der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit hängt unmittelbar von einem exzellenten Kundenservice gepaart mit pünktlicher Lieferung ab – eben der perfekten Lieferung. Das mag wie ein unerreichbares Ziel erscheinen. Angesichts der aktuellen Volatilität der Marktnachfrage und der Lieferbeschränkungen müssen möglicherweise die derzeitigen Order-to-Fulfill-Fähigkeiten völlig neu durchdacht werden. Tatsächlich ist die perfekte Lieferung allerdings sehr wohl erreichbar. Drei wichtige Bausteine können dabei helfen: Bestands- und Auftragsverwaltung Exzellente Logistik Vereinfachte globale Compliance im Handel Reibungsloses Kundenerlebnis mit Inventory & Order Orchestration Wettbewerbsfähigkeit hängt verstärkt davon ab, dass Anbieter ein reibungsloses Kundenerlebnis schaffen – von der Vereinfachung des Bestellvorgangs über die präzise Abwicklung bis hin zur schnellen und flexiblen Lieferung. Kombiniert mit einem nahtlosen Retourenprozess ermöglichen es diese Faktoren, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu binden. Allerdings erfordert ein reibungsloses Kauferlebnis eine erstklassige Bestands- und Bestellorchestrierung. Konflikte entstehen zum Beispiel, wenn sich Produkte nicht am richtigen Standort befinden, um eine Bestellung auszuführen, und sich dadurch die Lieferung verlangsamt. Ebenso können Nachfragespitzen zu Lagerausfällen und damit zu Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung führen. Zu beobachten war das auch im Fall von Nahdi Medical, dem führenden saudi-arabischen Apothekenhändler. Wie in einem aktuellen Webcasthervorgehoben wurde, verzeichnete Nahdi Medical innerhalb eines Monats pro Tag einen 20-fachen Anstieg der Online-Bestellungen. Das Unternehmen war in der Lage, die Nachfrage zu decken, weil die Lieferkette mithilfe von Oracle Cloud SCM transparent und übersichtlich gestaltet ist.  Mit diesen Funktionen können kann eine perfekte Lieferung erreicht werden: Omnichannel-Orchestrierung von Bestellungen (z. B. Ladengeschäft, eCommerce, Callcenter), um das richtige Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitzustellen. Universelle Bestandstransparenz, um Bestandsdaten über alle Standorte hinweg zu zentralisieren, einschließlich Distributionsnetzwerke, Lager und Einzelhandelsstandorte. Flexibilität in der Auftragsverwaltung, um die richtige Konfiguration komplexer Produkte und Dienstleistungen zur Optimierung der Auftragsabwicklung sicherzustellen. Transparenz der Materialvorlaufzeiten, um genaue Liefertermine zu gewährleisten. Agilität im Bestandsmanagement, um effizient und effektiv auf Nachfragedynamiken zu reagieren. Kundenorientierung schaffen durch logistische Exzellenz  Pandemiebedingte Störungen wie Hafen- oder Fabrikschließungen, aber auch Transportengpässe und globale Handelskonflikte können zu logistischen Verzögerungen bei der Lieferung führen. Aus den Verzögerungen resultieren in der Regel erhöhte Transportkosten und geringere Kundenzufriedenheit – entscheidende Störfaktoren für eine Kundenorientierung, also die Bereitstellung positiver Kundenerlebnisse am Point of Sale und darüber hinaus, die den Gewinn steigern und Wettbewerbsvorteile erzielen. Damit logistische Exzellenz gelingt, ist ein synchronisiertes Netzwerk von Lieferanten, Transportdienstleistern und Distributionszentren erforderlich, die alle in enger Abstimmung mit den Einzelhändlern arbeiten, um eine perfekte Auslieferung der Kundenbestellungen sicherzustellen. Moderne Logistiksysteme nutzen eine breite Palette neuer Technologien wie KI/ML, robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA), Blockchain und IoT. Alle diese Features sind in Oracle Cloud SCM integriert, um unverzügliche, fundierte Geschäftsentscheidungen zu gewährleisten und die Kundenorientierung zu fördern. Tetra Pak, das globale Unternehmen für Lebensmittelverpackungen, hat kürzlich erklärt, wie der Hersteller Logistikprozesse mit vorausschauender Sendungsübersicht in Echtzeit rationalisiert. Durch den Einsatz von Oracles Transportation Management Cloud Service kann Tetra Pak nun die Logistik auf globaler Ebene koordinieren, um echte Kundenorientierung zu erreichen. Folgende Maßnahmen können die Umsetzung eines kundenorientierten Ansatzes unterstützen:  Proaktive Logistikpläne, in denen logistische Notfallstrategien entwickelt, analysiert, priorisiert und eingesetzt werden, um sowohl potenzielle als auch tatsächliche Störungen der Lieferkette abzumildern. Schnelle Identifizierung von Transportalternativen, um unmittelbar bevorstehenden oder gerade akuten Unterbrechungen zu entgehen. Universelle Bestandstransparenz sowohl während des Transports als auch beim Lagern über sämtliche Standorte hinweg, um eine pünktliche Lieferung zu ermöglichen und sicherzustellen. Minimierung der Kosten für Eiltransporte bei gleichzeitiger Erfüllung weiterer strategischer Unternehmensziele wie zum Beispiel Nachhaltigkeit. Vereinfachte Compliance-Regelungen für den globalen Warenverkehr Bei der Erstellung eines Perfect Delivery-Konzeptes können Verantworliche auf enorme Hindernisse stoßen, sobald in unterschiedlichen administrativen und rechtlichen Rahmenbedingungen gearbeitet wird. Die Einhaltung staatlicher Handelsvorschriften erfordert Fachwissen in puncto Produktklassifizierungen, Zölle und Tarife, Zolldokumente, Handelsabkommen und Lizenzen der einzelnen Länder – und das ist nur der Anfang. Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen mit den Außenhandels- und Compliance-Überlegungen warten konnten, bis der entsprechende Auftrag vom Band lief. Heute müssen proaktiv alle physischen Aspekte einer Sendung mit den branchenspezifischen rechtlichen Erfordernissen synchronisiert werden, damit die Sendungen nahtlos, pünktlich und ohne Bußgelder oder Strafen verlaufen. Erst kürzlich hat World Wide Technology (WWT), ein führenden Technologie-Reseller, auf Basis der Global Trade Management Cloud von Oracle seine globalen Handels- und Compliance-Prozesse komplett neu gestaltet, einschließlich der Überprüfung von Produkten hinsichtlich EAR-, ITAR- und Dual-Use-Anforderungen. Durch die Vereinheitlichung sämtlicher Prozesse innerhalb der Global Trade Management Cloud verfügt WWT über Compliance-Informationen auf Knopfdruck. Dadurch lassen sich Bestellungen prüfen, bevor sie physisch versandt werden. Da WWT plant, seine globale Präsenz in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln, stellt das Unternehmen schon heute die Weichen, damit die Erfüllung globaler Compliance-Vorgaben kein Wachstumshindernis darstellt. Um die globalen Compliance-Vorgaben im Handel unkompliziert zu meistern, ist ein proaktives Screening von Transaktionen mithilfe automatisierter Prozesse für den Außenhandel zur Minimierung von Sanktionen, Zöllen und sonstigen Restriktionen genauso wichtig wie die Transparenz laufender Änderungen der Handelsbestimmungen sicherzustellen, um unnötige Bußgelder, Strafen und Beschlagnahmungen zu vermeiden, die Sendungen verzögern und Kosten erhöhen können. Drei einfache Bausteine können dabei helfen, den richtigen Weg einzuschlagen, damit die perfekte Lieferung möglich wird. Erfahren Sie hier mehr.

Autor: Dominic Regan, Senior Director EMEA for Oracle’s Logistics Solutions, und Holger Klug, Director, Strategic Clients Program, EMEA, Oracle Mit Unterbrechungen der Lieferkette, wie sie seit Beginn...

Thought Leadership

„Finde einen Job, den du liebst und leg los!“

Carme Prats Sandiumenge über ihre Karriere, wertvolle Erfahrungen und was sie Frauen für ihren Berufsweg rät "Tu, was du liebst." Das ist der einfache Karriereratschlag, den Carme Prats Sandiumenge, Head of Customer Experience and Customer Care bei MediaMarktSaturn, jungen Menschen gibt. Sie glaubt, dass Menschen, die einen Beruf finden, der ihnen Spaß macht, jeden Tag Energie und Freude in den Job einbringen.  Aber Freude an der Arbeit reiche nicht aus, um weiterzukommen. Daher rät sie gerade jungen Frauen, die oft zögern, nach einer Beförderung oder Gehalterhöhung zu fragen, sich mehr für sich selbst einzusetzen. "Sei nicht schüchtern", lautet ihr Rat.  "Sag, was Deine Ziele sind, mach klar, was Du tun willst und bitte um Unterstützung. Wenn es eine Position gibt, für die Du dich begeisterst, warte nicht darauf, entdeckt zu werden." Kundenzufriedenheit aus Leidenschaft Prats Sandiumenge ist bei MediaMarkt, Europas führendem Unternehmen für Unterhaltungselektronik, dafür verantwortlich, dass Kunden beim Einkaufen - persönlich oder online - ein positives Erlebnis haben. Mit 53.000 Mitarbeitern in 13 Ländern betreibt der Händler mehr als 1000 Filialen mit einem Gesamtumsatz von rund 20,8 Milliarden Euro pro Jahr. Die gebürtige Spanierin erlebt den Händler als " im Herzen wirklich international", mit Mitarbeitern und Kunden, die viele Nationalitäten repräsentieren. In ihrem ersten Team bei MediaMarkt waren bis zu 5 verschiedene Nationalitäten vertreten. "Es ist bereichernd für mich, so viele Kulturen kennenzulernen und auch die Art und Weise, wie verschiedene Menschen die Dinge sehen. Echte Vielfalt führt zu einer breiteren Perspektive, mit der man besser Probleme überwinden oder Innovationen einführen kann." Als Verantwortliche für Kundenzufriedenheit und Kundenbetreuung hat Prats Sandiumenge das Messen der Kundenzufriedenheit mithilfe des Net Promoter Score (NPS) eingeführt, der den Prozentsatz der Kunden angibt, die den Laden und seine Produkte und Dienstleistungen an Freunde und Kollegen weiterempfehlen würden. Der NPS gilt weithin als Indikator für Kundentreue und Umsatzwachstum. Unter ihrer Leitung konnte MediaMarkt außerdem mit der Migration aller Altsysteme für NPS und Care auf konzernweit einheitliche Plattformen und Messsysteme die Basis für mehrere konzernweite Verbesserungsinitiativen schaffen. Internationale und branchenübergreifende Erfahrungen Prats Sandiumenge, die über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Messungen der Kundenzufriedenheit verfügt, ist stolz darauf, dass sich ihr Arbeitgeber einer echten Kundenorientierung verschrieben hat. Sie profitiert von ihren Erfahrungen in anderen Branchen (Chemie, Telekommunikation, Versicherungen und Einzelhandel) und lässt diese in ihre tägliche Arbeit einfließen. Eine ihrer liebsten Erfahrungen ist die, als sie erfuhr, dass in der Türkei die Führungskräfte des Unternehmens rotierende Aufgaben hatten und Zeit in den Werkshallen mit den Kunden und in den Call Centern verbrachten, um deren Anliegen aus erster Hand zu erfahren. "Viele Leute konzentrieren sich nur darauf, neue Kunden zu gewinnen.  Aber sich um die Kunden zu kümmern, die man bereits hat, ist entscheidend. Kundenloyalität ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, sondern auch ein Indikator dafür, dass man seine Arbeit gut macht", sagt sie. Eine ihrer liebsten Aufgaben ist es, Kunden, die Probleme haben, z. B. weil sie vom Call Center nicht die gewünschten Antworten bekommen, so zu helfen, dass sie das Gefühl haben, eine "tolle Erfahrung mit dem Unternehmen zu machen." Mutiger Weg ins Ausland Prats Sandiumenge wuchs in der Region Katalonien im Nordosten Spaniens auf, wo sie Arbeitsrecht studierte. Nach dem Studium, im Alter von 22 Jahren, arbeitete sie zunächst in einer Versicherungsgesellschaft und beschloss darauf, die Welt zu sehen. Ihre Philosophie zu dieser Zeit:  "Wenn man nichts zu verlieren hat, warum es nicht versuchen, was hindert mich daran?" Mit 23 Jahren landete sie in Deutschland und fand einen Job im Verkauf von Industriechemikalien. Bei diesem Job lernte sie einen starken Mentor kennen, der sie bei ihren nächsten beruflichen Entscheidungen beriet, ihr zeigte, wie wichtig es ist, um Hilfe zu bitten, wenn man sie braucht, und ihr eigenes lebenslanges Interesse an der Betreuung anderer weckte. Schließlich lernte sie ihren Mann, einen Ingenieur, kennen und ließ sich in Deutschland nieder, wo das Paar seine beiden Kinder, ein Mädchen, 11, und einen Jungen, 10, großzieht.  Die Familie spricht zu Hause Deutsch, gemischt mit Katalanisch und Spanisch, kann sich aber in fünf verschiedenen Sprachen verständigen - eine praktische Fähigkeit, da ihre Nachbarn "aus der ganzen Welt" kommen und MediaMarkt international aufgestellt ist. Prats Sandiumenge fasst ihre Lebensphilosophie folgendermaßen zusammen: "Wir sind hier, um eine Work-Life-Balance zu haben und um glücklich zu sein." 

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Cloud

Maximale Kontrolle für Anwender mit der Cloud

Die Enterprise-Lösung von Vienna Advantage basiert auf der Oracle Cloud Infrastructure Vom Hidden Champion bis zum Global Player – leistungsfähige Software mit hoher Systemverfügbarkeit und Usability steht bei Unternehmen jeder Größe hoch im Kurs. Als Lösungsanbieter setzt Vienna Advantage auf umfangreiche Steuerungsoptionen und transparente Prozesse in der Cloud. Maßgeschneiderte Funktionalitäten bilden den Kern der Enterprise-Lösung, die die Softwareexperten mit Hauptsitz im norddeutschen Zetel von mehreren internationalen Standorten aus entwickeln und mithilfe der Oracle Cloud Infrastructure hosten. Das Modell liefert die Grundlage, Anwendern individuelle Konfigurationen einer hochwertigen Unternehmenssoftware entsprechend dem State of the Art bereitzustellen, ohne dass die IT die erforderliche Infrastruktur selbst vorhalten muss. Konzipiert und angeboten wurde die Unternehmenssoftware von Vienna Advantage zunächst als klassische On-Premise-Lösung für Enterprises. Um perspektivisch den Kunden eine noch bessere User Experience und weitgehende Flexibilität bei der Konfiguration ihrer Applikationen zu bieten, fiel im Jahr 2019 der Startschuss für das Cloud-Modell. „Bisher haben wir die Lösung im Rahmen eines Lift-and-Shift-Modells umgesetzt“, erklärt Atul Dua, Geschäftsführer der Vienna Advantage GmbH. „Im Lauf des Jahres 2020 haben wir damit begonnen, eine Art Cloud Orchestration aufzubauen, die wir teilweise selbst entwickelt haben.“ Realisiert wurde ein Modell, bei dem die virtuellen Maschinen dem Zugriff der Anwender entzogen sind und welches dennoch viele Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten auf Applikationsbene bietet. Voller Fokus auf anforderungsgerechte Konfiguration  Dem Kunden wird die Option verschafft, all jene Workflows aktiv zu gestalten und zu steuern, die er für sein Kerngeschäft benötigt, ohne sich um administrative Aspekte wie Sicherheit, Backups sowie Upgrades auf OS-Ebene oder Datenbankebene kümmern zu müssen. „Unser Ansatz ergibt aus Enterprise-Sicht mehr Sinn als ein reines Lift-and-Shift oder eine reine Mandantenlösung, bei der der Nutzer nur die Weboberfläche zur Verfügung hat, aber keinerlei Kontrolle über die Versionen und individuelle Backup-Schedules“, so Dua. Auf der Applikationsebene öffnet das Konzept den Anwendern große Spielräume, um beispielsweise eigenes Customizing in die Lösung einzuschleusen. Jeder Kunde behält die Hoheit über seine eigenen Prozesse in puncto Workflows und Erweiterungen. „Wir betreiben einen Marktplatz, über den der Kunde die eigenen Entwicklungen beziehen und in die Cloudinstanz installieren kann.“ Genau hier sieht Dua auch weiteres Entwicklungspotenzial für die Zukunft. Mit dem Kunden Terraoil, einem schweizer-albanischen Onshore-Ölproduzenten, wurde bereits ein Anwender auf die Oracle Cloud migriert, der von der besonders anwenderfreundlichen Architektur des Systems profitiert. Weitere Vorteile aus Anwendersicht: Kunden, die sich für Software in der Cloud von Vienna Advantage entscheiden, müssen nicht zwangsläufig eine Versionsmigration durchführen. Jeder Kunde kann via Weboberfläche für sich entscheiden, ob und wann er auf welche Patches und Versionen wechseln möchte – deutlich mehr Freiheit als bei einer typischen SaaS-Lösung. Jeder Kunde erhält eine eigene Datenbankinstanz, auf der alle Prozesse automatisiert getriggert werden. Außerdem kann der Kunde bei Bedarf seinen kompletten Datenbestand aus der Cloud herunterladen und bei sich vorhalten. Innovation geht vor Die Entscheidung für Oracle als Cloud-Anbieter fällte Vienna Advantage aufgrund positiver Erfahrungen mit der Oracle Datenbank sowie aufgrund des Innovationsfaktors der Oracle Cloud Infrastructure. Damit kann Vienna Advantage eine Infrastruktur für gehobene Enterprise-Anforderungen bereitstellen, ohne dass die IT dafür spezielles Know-how erwerben muss. Beispiel Load Balancer: Die Entwicklung einer Technologie zum bedarfsgerechten Hoch- und Runterskalieren von Cloud-Ressourcen wäre für das Unternehmen mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen. „Und weil Oracle dies schon fertig anbietet und so zum Deployment zur Verfügung stellt, dass wir einfach damit experimentieren können, ohne uns in größere Investitionen zu stürzen, fiel unsere Wahl auf Oracle als Partner für Innovationen“, resümiert Geschäftsführer Dua. Sobald bei einem Kunden Bedarf nach mehr Ressourcen entsteht, weil beispielsweise die aktuelle Auslastung größer wird, trägt die Architektur von Oracle dazu bei, Maschinen für den Kunden automatisiert hochzufahren. Zugleich besteht die Option, zusätzliche Funktionen oder eigene Entwicklungen des Kunden durch die Applikation selbst zu deployen, sodass der Kunde fast dieselbe Kontrolle hat, die er On-Premise hätte, ohne dass er sich um die Infrastruktur und die Sicherheit kümmern muss. Ideale Bedingungen für Distributed Development Neben einem Plus an Flexibilität und transparenten Workflows im Kundengeschäft profitiert Vienna Advantage auch im Inhouse-Einsatz von den Leistungsmerkmalen der Oracle Cloud Infrastructure. Insbesondere die Migration der internen Server für die Entwicklung von Applikationen in die Cloud hat sich während der Corona-Pandemie bezahlt gemacht. Der Softwareanbieter hat Niederlassungen an verschiedenen Orten auf der Welt, die meisten Mitarbeiter arbeiten zurzeit von zu Hause aus. Die Verlagerung der Entwicklungsserver aus dem Office in die Oracle Cloud brachte unmittelbare Vorteile für die Produktivität, weil die begrenzte Infrastruktur der alten Umgebung aufgelöst und durch Oracle erheblich verbreitert wurde. „Beim Remote Work sind wir teilweise so weit gegangen, dass die Workstations der einzelnen Mitarbeiter in die Oracle Cloud verlagert wurden“, erläutert Atul Dua. Bei der Umstellung hat jeder Mitarbeiter eine virtuelle Workstation erhalten, damit er von seinem Laptop oder PC sicher in die Infrastruktur von Vienna Advantage gelangen und ohne Komplikationen im gemeinsamen Netzwerk arbeiten kann. Weichen stellen für noch mehr Prozessexzellenz Für die Zukunft planen die Verantwortlichen bei Vienna Advantage, verstärkt Containertechnologie und Automatisierungen auf Applikationsebene in ihre Lösung zu integrieren. Eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die Kubernetes und Terraform bereitstellen, soll den Weg dafür ebnen. Vorgesehen ist, dass Container eingesetzt werden, um Applikationskomponenten automatisiert zu deployen, damit die Technik für den Kunden auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Hinzu kommt der Plan, die Cloud Orchestration weiter zu optimieren. „Wir wollen dem Kunden anbieten, dass er auf unsere Website gehen und dort ein Sign-up für unser System gemäß seinem individuell benötigten Control Panel machen kann“, erklärt Dua. Ziel sei es, dem Kunden eine Replizierung der Möglichkeiten der Oracle Cloud auf der Application-Ebene anzubieten, damit er noch mehr Kontrolle erhält.     Über Vienna Advantage Vienna Advantage ERP und CRM ist die erste Open-Source-ERP- und CRM-Lösung auf Unternehmensebene mit integriertem Dokumentenmanagement und Business-Intelligence-System, verfügbar in der Cloud und On-Premise. Die Lösung unterstützt Anwender dabei, ihre strategischen Ziele mit einer einzigen Softwareanwendung für das gesamte Unternehmen umzusetzen. Das System bietet Hunderte von Funktionen innerhalb der integrationsstarken ERP- und CRM-Lösung.  

Die Enterprise-Lösung von Vienna Advantage basiert auf der Oracle Cloud Infrastructure Vom Hidden Champion bis zum Global Player – leistungsfähige Software mit hoher Systemverfügbarkeit und Usability...

HCM

Agiles Personalmanagement mit Weitblick: So profitieren Unternehmen von HR-Lösungen aus der Cloud

Flexibel, effektiv, smart und innovativ – Attribute wie diese führen Cloud-Befürworter ins Feld, wenn es darum geht, die Vorzüge digitaler Prozesse in der Wolke zu charakterisieren. Besondere Beachtung verdient dabei ein Bereich, der von vielen Unternehmen als ihr wertvollstes Kapital benannt wird: die eigenen Mitarbeiter und ein moderner Cloud-Ansatz für das Human Capital Management (HCM). Der folgende Überblick macht es sich zur Aufgabe, die Vorteile des Konzepts herauszustellen und zu zeigen, wieso Cloud-Lösungen wie Oracle Cloud HCM die zentralen Anforderungen adressieren, die Unternehmen an eine zukunftsweisende Komplettlösung für Personalprozesse stellen – einschließlich globaler Personaladministration, Talentmanagement, Personalmanagement und Gehaltsabrechnung. Akzeptanz ist das A und O Wer die Praxis in Unternehmen kennt, weiß: Am Anfang jeder IT-Anwendung, die in standardisierte Abläufe eingebettet wird, steht die Frage nach der Akzeptanz. Dafür spielt vor allem die vielfach beschworene User Experience (UX) eine entscheidende Rolle. Für optimale Akzeptanz reicht eine benutzerfreundliche Oberfläche in aller Regel nicht aus, solange starre und komplexe Workflows sowie mangelhafte Datenqualität und schlechte Integration vorherrschen. Und genau deshalb ist es unverzichtbar, sich zu vergegenwärtigen, welche Leistungsmerkmale eine Cloud-Lösung „unter der Haube“ zu bieten hat. Bei Oracle haben wir uns frühzeitig darauf konzentriert, unseren Lösungen eine persönliche und moderne Benutzererfahrung als Standard zugrunde zu legen. Zu diesem Zweck haben unsere Experten eine neue Suite von Cloud 2.0-Apps entwickelt, die auf der Prämisse von Einfachheit und Intelligenz basieren. Das Ziel: Eine Benutzeroberfläche bereitzustellen, die sich ganz einfach an den Arbeitsstil der User anpassen lässt, damit sie ihren Tag produktiver gestalten können. Willst Du viel, bleib agil Neben der „UX“ bilden Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit weitere wesentliche Aspekte der Systemarchitektur in der Cloud. Damit trägt die Lösung dem Umstand Rechnung, dass sich Märkte und Geschäftsmodelle in einem kontinuierlichen Wandlungs- und Entwicklungsprozess befinden, der oftmals agiles Handeln und Anpassungen erfordert. Cloudbasierte Software-Produkte punkten hier mit ihrer Flexibilität. Moderne Anwendungen lassen sich schnell an veränderte Geschäftspraktiken, Vorschriften und Umgebungen anpassen. Beispielsweise können Nutzer das Organigramm einfach konfigurieren, Vergütungsdaten anpassen und Prozesse einrichten, ohne dass die IT-Abteilung Hilfestellung leisten muss. Vielfach bieten eingebettete Analysen ein personalisiertes Dashboard mit den Informationen, die benötigt werden, um fundierte Personalentscheidungen zu treffen. Smart, innovativ und ein Treiber für den Geschäftswert Der Faktor Innovation bildet den größten Vorteil, wenn ein Unternehmen seine Systeme in die Cloud verlagert. Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen sind jederzeit topaktuell und machen modernste Technologien für Anwender einfach und schnell nutzbar– insbesondere dann, wenn die zugrundeliegende Infrastruktur stimmt. Hier unterscheidet sich Oracle Cloud HCM von Angeboten anderer Anbieter, denn die Lösungen baut auf hauseigenen Cloud-Plattform auf. Diese integriert künstliche Intelligenz (KI), Analytics sowie digitale Assistenten und ermöglicht es Mitarbeitern, schneller und intelligenter zu arbeiten. Die Plattform kombiniert Daten mit Machine Learning, um das Talentmanagement zu verbessern, umfassende Einblicke in die Belegschaft zu bieten und die betriebliche Effizienz zu steigern. Beispielsweise bietet das System einfach zu konfigurierende Dashboards mit Daten aus den Bereichen HR, Finanzen und Vertrieb – neben einem effizienten Management der Personalkosten lässt sich damit Wachstum vorantreiben. Führende Anbieter nehmen sich dabei das Feedback ihrer Nutzer zu Herzen: Mithilfe kontinuierlicher Updates stellt Oracle immer wieder neue Funktionen bereit, die zu 80 Prozent auf dem Feedback der Nutzer basieren. Im Ergebnis unterstütz die Software Unternehmen dabei, ihren Geschäftswert durch eine bessere Benutzereinbindung und -akzeptanz, rationalisierte Prozesse, verbesserte Produktivität und niedrigere Gesamtbetriebskosten zu steigern. Was Kunden an der Cloud schätzen Der Oracle Cloud HCM Value Realization Report aus dem Sommer 2020 fasst Daten zusammen, die direkt aus Kundeninterviews und Bewertungen nach dem Go-Live der Lösung stammen. Sie ermöglichen einen Überblick und eine realistische praxisrelevante Einschätzung, welche Vorteile Kunden durch die Implementierung und den Einsatz der Oracle Cloud-Anwendungen ziehen. Insbesondere die deutlich optimierte Produktivität bei Reportings, wissen die Anwender zu schätzen. Die Cloud-Lösung gewährt sofortigen Zugriff auf sämtliche HR-Informationen, erweiterte Analysen und Berichte von jedem Gerät aus – so können Manager ihre Teams effektiv orchestrieren und bessere Entscheidungen in puncto Unternehmenswachstum treffen. Für 62 Prozent der Befragten ist die Konsolidierung aller HR-Informationen in einem einzigen System, ein echter Effizienzzuwachs, der es möglich macht, alle Reportings auf Wunsch auch ad hoc zu standardisieren und zu automatisieren. Die Administration von Zusatzleistungen ist ein weiterer Punkt, der hohe Wertschätzung genießt: Mit der integrierten Self-Service-Lösung lassen sich alle damit verbundenen Prozesse zeitsparend rationalisieren – ein echter Game Changer im Vergleich zu herkömmlichen papierbasierten Verfahren. Nicht minder wichtig für User ist der Mehrwert, den die Cloud-Anwendung im Bereich Payroll-Prozesse erbringt. Sie ermöglicht Managern und Mitarbeitern der Gehaltsabrechnung einen einfachen Zugriff auf Gehaltsabrechnungsprozesse und unterstützt sie bei der Lösung kniffliger Fragen. Das Leistungsportfolio beinhaltet die Möglichkeit, benutzerdefinierte Prozesse in Gehaltsabrechnungs-Dashboards und Checklisten aufzunehmen, Gehaltsabrechnungsprozesse zu vereinfachen und menschliche Fehler durch die Integration von Oracle Global Payroll zu minimieren. Dadurch lässt sich unter anderem sicherstellen, dass die Mitarbeiter korrekt und pünktlich bezahlt werden. Interaktion und HR-Prozesse ortsunabhängig zulassen Über die genannten Vorteile hinaus profitieren manche Geschäftsmodelle davon, wenn die Mitarbeiter ortsunabhängig, also mit Mobilgeräten überall und jederzeit HR-Prozesse anstoßen und mit der Personalabteilung in Kontakt treten können. Das gilt insbesondere, wenn große Teile der Belegschaft außerhalb arbeiten und tendenziell schlechter zu adressieren sind als reine Bürokräfte. Umgekehrt kommt bei dieser Gruppe von Mitarbeitern oftmals zum Tragen, dass sie ihre HR-Alltagsdinge mit Legacy-Systemen mehr schlecht als recht erledigen können. Eine praktikable Lösung dafür hat die Deutsche Bahn gesucht – und gefunden. Für die Digitalisierung eines Großteils der Personalprozesse setzt das Unternehmen auf die Oracle Fusion Cloud HCM. Durch die Umstellung auf eine cloudbasierte Software können Mitarbeitende künftig ihre Personalangelegenheiten deutlich einfacher erledigen. Die Nutzerfreundlichkeit orientiert sich an den Erwartungen einer Generation von Mitarbeitenden, deren privater Alltag von Smartphone-Apps und der Nutzung von digitalen Services geprägt ist. Oracle Cloud HCM ermöglicht es, künftig einen großen Teil der Personalprozesse digital abzubilden. Grundsätzlich erfordert die Einführung neuer Technologien mehr als nur die Anschaffung, damit sie ihren tatsächlichen Nutzen entfalten kann. HR-Verantwortliche müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter im Prozess der Einführung  mitgenommen und befähigt werden, diese auch einzusetzen. In der neuen digitalen Arbeitswelt gibt es hierfür zahlreiche neue Ansätze und Konzepte, wie dies gelingen kann. In einer kleinen einstündigen Seminarreihe mit vier jeweils 15-minütigen Sessions, stellen Oracle und accenture am 6. Mai gemeinsam einge davon vor. Interessierte können sich hier anmelden: go.oracle.com   Weitere Beiträge: Durch den Sturm: Wie ein integrierter Cloud-Ansatz in unvorhersehbaren Zeiten hilft Für den Wettbewerb wappnen: So lassen sich Cloud-Transformation und Firmenwachstum beschleunigen

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Cloud

In der Cloud: Die digitale Zukunft von ERP

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Deutschland Was (IT-)Entscheider von Cloud-ERP erwarten ERP-Systeme sind in vielen Unternehmen kritische Kernprozesse und zudem zentrale Daten-Hubs. Seit Jahrzehnten sind sie fester Bestandteil der Unternehmens-IT. Natürlich geht auch an ihnen der digitale Wandel nicht vorüber. Umso mehr in unsicheren Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise, die von Unternehmen ein noch agileres und flexibleres Handeln fordert. Viele Betriebe wenden sich dabei der Cloud zu. Doch was soll eine moderne Cloud-ERP-Lösung können? Was ist entscheidend bei der Auswahl? Antworten auf Fragen wie diese haben insgesamt 365 (IT-)Entscheider aus der DACH-Region 2020 in der Online-Umfrage „Cloud-ERP 2021“ der Fachmagazine Computerwoche und CIO gegeben. Zu den Befragten gehörten Verantwortliche aus allen relevanten Unternehmensbereichen, vom C-Level über die Fachbereiche bis hin zur IT. Im Folgenden gehe ich auf die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung ein, die wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern durchgeführt haben. Cloud als Part der Digitalisierungsstrategie Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, planen die meisten der befragten Unternehmen – nämlich fast drei Viertel – die digitale Transformation ihrer Geschäftsprozesse. Im Rahmen dessen halten gut 70 Prozent Cloud-Computing-Technologien und knapp 60 Prozent Cloud-ERP-Systeme für wichtig bis sehr wichtig. Schon jetzt setzen vier von zehn Befragten auf eine native SaaS-ERP-Lösung. Wie sich in der Studie zeigte, ist eine „Alles in der Cloud-Strategie“ aber die Ausnahme. Für annähernd 22 Prozent der Studienteilnehmer ist eine hybride ERP-Lösung das Mittel der Wahl. Das heißt, sie erweitern ihr ERP-Kernsystem durch in der Cloud angesiedelte Funktionen. 45 Prozent der Studienteilnehmer sehen dies als bevorzugte Lösung. Genauso viele betreiben ihr ERP-System derzeit noch lokal. Warum Cloud-ERP-Strategie statt On-Premises-System? In der Studie kristallisierten sich drei Hauptgründe heraus, warum die Befragten für ihre ERP-Systeme auf eine Cloud-Strategie setzen: Fast 56 Prozent schätzen die deutlich kürzere Implementierungszeit gegenüber einer On-Premises-Lösung; bei Unternehmen aus dem klassischen Mittelstand ist dieser Umstand sogar für zwei Drittel ausschlaggebend. Für 52 Prozent ist es wichtig, dass sich vorhandene Unternehmensprozesse in die Cloud überführen lassen. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und interner Compliance-Regeln ist für knapp 40 Prozent ausschlaggebend. Kostenersparnis als wichtiger Grund für Cloud-ERP Auch zu ihren wichtigsten Beweggründen, warum sie ein cloudbasiertes ERP-System gegenüber einer klassischen On-Premises-Lösung bevorzugen, wurden die Teilnehmer befragt. Vorrangig erwarten sie Kosteneinsparungen bei der IT-Infrastruktur (35 Prozent) sowie beim ERP-Systemmanagement (34 Prozent). Eine einfachere und preiswertere Implementierung versprechen sich zudem 32 Prozent. IT-Budgets sind oft knapp und im Zuge der Corona-Krise zusätzlich unter Druck. Der größte Teil davon fließt normalerweise in den laufenden On-Premises-IT-Betrieb. Daher ist es wenig überraschend, dass der Wunsch, Kosten zu sparen, die wichtigste Rolle spielt. Cloud-ERP-Lösungen haben den Vorteil, dass Unternehmen keine eigene IT-Infrastruktur mehr schaffen müssen, sondern auf eine weitgehend vorinstallierte Lösung zurückgreifen können. Pflege, Betrieb und Support obliegen dem Anbieter. Immer und überall auf das Cloud-ERP zugreifen Was 35 Prozent der Studienteilnehmer überdies an einem Cloud-ERP besonders schätzen, ist der unkomplizierte Zugang zu allen ERP-Funktionen und -Daten per Browser. So haben sie zu jeder Zeit und ganz gleich ob vom Büro-PC oder von unterwegs über Mobilgeräte Einblick. Dazu passt, dass fast ein Drittel den mobilen Einsatz und die mangelnde Geschwindigkeit bei Prozessen als größte Herausforderungen in Sachen ERP sehen. Bei den Nutzererwartungen überrascht das Studien-Ergebnis: Die häufig von Anbietern gepriesene „Agilität“ von ERP-Cloud-Lösungen ist nur für zehn Prozent wichtig. Welche Auswahlkriterien spielen die größte Rolle? Wenn es um die endgültige Entscheidung für eine ERP-Cloud-Software geht, zählen für die Befragten vor allem folgende Kriterien: Langfristige Verfügbarkeit (34 Prozent) Umfassende Funktionalitäten (30 Prozent) Geschäftsprozessintegration (25 Prozent) Für immerhin 23 Prozent ist das entscheidende Kriterium, ob die Datenschutzanforderungen erfüllt werden können. Im Rahmen der Studie gab zudem ein Drittel der Teilnehmer an, dass Business- und Big-Data-Analytics sich stärker im ERP widerspiegeln müssten und 43 Prozent halten globale Verfügbarkeit beispielsweise auf rechtlicher Ebene für wichtig bis sehr wichtig. Vor diesem Hintergrund überrascht Folgendes: Nur 2,5 Prozent der Befragten erachten Reporting-Funktionen sowie BI-Dashboards bei ihrer Entscheidung für wichtig und noch weniger, nämlich 0,3 Prozent, die internationale Einsatzfähigkeit. Die komplette Studie kann hier bezogen werden. Rückfragen beantworte ich Ihnen gerne per E-Mail unter: jochen.wiessler@oracle.com Weiterführende Beiträge: „New Normal“ als Chance für dringend notwendige Transformation der Unternehmens-IT Gute Gründe für die Cloud: Ein Gespräch mit … Christoph Friedl Die fünf größten Mythen der ERP-Integration  

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Deutschland Was (IT-)Entscheider von Cloud-ERP erwarten ERP-Systeme sind in vielen Unternehmen kritische Kernprozesse und zudem zentrale Daten-Hubs....

Cloud

In der Pandemie: Top-Manager psychisch stärker belastet als ihre Mitarbeiter

Dass die Corona-Pandemie eine ganze Bandbreite verschiedener Lebensbereiche beeinträchtigt, ist als Erkenntnis nicht weiter überraschend. Welche konkreten Herausforderungen die COVID-19-Pandemie etwa für die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern bereithält, ist Gegenstand einer aktuellen Studie von Oracle und Workplace Intelligence, einem HR-Forschungs- und Beratungsunternehmen. Dafür wurden 1.003 Mitarbeiter, Manager, Personalleiter und Führungskräfte auf Vorstandsebene in Deutschland befragt, in zehn weiteren Ländern insgesamt mehr als 12.000 Mitarbeiter. Die drei wichtigsten Erkenntnisse: Die Geschäftsführungsebene hat mehr Anpassungsschwierigkeiten als ihre Mitarbeiter, die jüngere Generation leidet am stärksten unter Burnout, und die meisten Meldungen über negative Folgen der Pandemie auf die psychische Gesundheit stammen aus Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und den USA. Die Trennung zwischen Privat- und Berufsleben ist vor allem für Manager ein Problem Deutsche Führungskräfte auf höchster Ebene haben am meisten damit zu kämpfen, sich an die Realität der Telearbeit im Homeoffice anzupassen. 49 Prozent berichten, dass sie mehr als ihre Mitarbeiter (31 Prozent) unter psychischen Problemen leiden. Zugleich sind sie jedoch auch am offensten für Hilfe durch künstliche Intelligenz (KI). Besonders große Schwierigkeiten bereitet es den Managern, sich an den virtuellen Lebensstil anzupassen. 87 Prozent berichteten von erheblichen Herausforderungen bei der Remote-Arbeit, einschließlich der virtuellen Zusammenarbeit mit ihren Teams (37 Prozent), der Bewältigung von erhöhtem Stress und Ängsten (34 Prozent) und der fehlenden Trennung zwischen Privat- und Berufsleben (42 Prozent). Im Verhältnis zu Technologie zeichnet sich ein ambivalentes Bild ab: Deutsche Führungskräfte der C-Suite (36 Prozent) hatten auch häufiger Schwierigkeiten, neue Technologien für die Remote-Arbeit zu erlernen als normale Angestellte (26 Prozent); sobald sie sich jedoch an die neue Normalität gewöhnt hatten, stellten C-Suite-Führungskräfte mit 39 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit eine erhöhte Produktivität bei sich selbst fest als andere Mitarbeiter (32 Prozent). Außerdem sind Top-Manager am offensten für den Einsatz von KI zur Unterstützung der psychischen Gesundheit: 70 Prozent würden es vorziehen, mit einer KI etwa in Form eines Chatbots oder digitalen Assistenten über ihre psychische Gesundheit zu sprechen als mit einem Menschen. Unter den übrigen Mitarbeitern sind es 44 Prozent. 79 Prozent der C-Suite-Führungskräfte geben an, dass KI bereits ihrer psychischen Gesundheit bei der Arbeit geholfen habe. Generation Z und Millennials arbeiten härter, leiden mehr und suchen nach KI-Entlastung Jüngere deutsche Arbeitnehmer leiden am meisten unter Burnout aufgrund der psychischen Auswirkungen der Pandemie und sind offener dafür, KI zur Entlastung einzusetzen. Fast 76 Prozent der Befragten aus der Generation Z und der Millennials gaben an, dass COVID-19 sich negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt habe. Bei 86 Prozent der Gen Z und 85 Prozent der Millennials beeinträchtigt der Stress am Arbeitsplatz auch das Privatleben. Bei der Generation Z ist die Wahrscheinlichkeit, während der Pandemie Überstunden zu machen, fast doppelt so hoch wie bei den Babyboomern, und bei den Millennials ist das Risiko, einen Burnout zu erleiden, fünfmal höher. Darüber hinaus sind jüngere Mitarbeiter am ehesten bereit, sich an künstliche Intelligenz zu wenden, um Unterstützung zu erhalten: Im Vergleich zu älteren Kollegen ist es bei der Gen Z dreimal und bei Millennials zweieinhalbmal wahrscheinlicher, mit digitalen Assistenten über Stress und Ängste bei der Arbeit zu sprechen als mit einem Vorgesetzten. 78 Prozent der Generation Z und 65 Prozent der Millennials bevorzugen KI gegenüber Menschen, wenn es um ihre psychische Gesundheit geht. 86 Prozent aus der Gen Z sagen, dass sie ihrer psychischen Gesundheit bei der Arbeit geholfen hat, und 89 Prozent wollen, dass ihre Unternehmen entsprechende Technologien zur Unterstützung ihrer psychischen Gesundheit bereitstellen. Mitarbeiter in verschiedenen Ländern reagieren unterschiedlich auf die Situation Im Fahrwasser von COVID-19 hat eine Krise der psychischen Gesundheit Menschen auf der ganzen Welt unterschiedlich getroffen – am stärksten in Indien und China, wo die Menschen am offensten für KI-Unterstützung sind. Weniger betroffen sind Arbeitnehmer in Italien und Deutschland. Italien meldete die geringste Anzahl von Menschen mit negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit durch die Pandemie (65 Prozent). Arbeitnehmer in Deutschland gaben am seltensten an, dass 2020 das stressigste Jahr am Arbeitsplatz überhaupt war (52 Prozent). Die Menschen in China (97 Prozent) und Indien (92 Prozent) sind am offensten gegenüber KI-gestützter Therapie oder Beratung. 91 Prozent der indischen und 91 Prozent der chinesischen Arbeitnehmer würden künstliche Intelligenz ihrem Vorgesetzten vorziehen, um über Stress und Ängste bei der Arbeit zu sprechen. Bei allen länderspezifischen Unterschieden zeichnet sich global betrachtet ein klarer Handlungsbedarf ab: 78 Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass sich die Pandemie negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt hat. 76 Prozent der Menschen sind der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr für den Schutz ihrer psychischen Gesundheit tun sollte, und 83 Prozent wünschen sich, dass ihr Unternehmen Technologien zur Unterstützung ihrer psychischen Gesundheit bereitstellt. Nun sind Arbeitgeber gefordert, wirksame Hilfe bereitzustellen Die Pandemie hat die psychische Gesundheit der Mitarbeiter weltweit in den Fokus gerückt, aber die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass sie eine wachsende Unterstützung für neue Hilfsangebote und Lösungsansätze einschließlich KI besteht. Die Art und Weise, wie die Pandemie unsere Arbeitsroutinen verändert hat, wirkt wie Wasser auf die Mühlen von Burnout, Stress und anderen psychischen Gesundheitsproblemen. Jeder war und ist auf unterschiedliche Weise betroffen und die Lösungen, die jedes Unternehmen einsetzt, müssen den individuellen Erfordernissen aufseiten der Mitarbeiter gerecht werden. Unter dem Strich belegen die Ergebnisse der Studie, dass die Implementierung von Technologien zur Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter weit oben auf der Agenda jedes Unternehmens stehen sollte. Erfahren Sie mehr über unsere globale Studie und laden Sie die vollständigen Ergebnisse hier herunter. Weitere Inhalte zu diesem Thema: Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz Wie künstliche Intelligenz den Arbeitnehmern beim Umgang mit Stress und psychischen Störungen helfen kann Kein Tabu mehr: psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Dass die Corona-Pandemie eine ganze Bandbreite verschiedener Lebensbereiche beeinträchtigt, ist als Erkenntnis nicht weiter überraschend. Welche konkreten Herausforderungen die COVID-19-Pandemie etwa...

Digitalisierung

Künstliche Intelligenz im Finanzmanagement: Das Vertrauen wächst!

Neue Oracle Studie identifiziert COVID-19-Pandemie als Katalysator für zunehmende Akzeptanz  Autor: Jürgen Lindner, SVP Global Marketing, Oracle Die Finanzprozesse unserer privaten und beruflichen Welt werden seit Jahren immer digitaler und das Jahr 2020 hat den Trend nochmals beschleunigt. Unsere neue Studie „Money and Machines: 2021 Global Study“, bei der wir mehr als 9.000 Verbraucher und Führungskräfte aus 14 Ländern befragt hatten – darunter auch 1.000 Befragte aus Deutschland – zeigt:  Die COVID-19-Pandemie hat, ausgelöst durch eine deutliche Zunahme an finanziellen Sorgen und Ängsten, weltweit den Blick von Menschen auf ihre Finanzen verändert.  Eine weitere darauf aufbauende Erkenntnis ist, dass die Pandemie nicht nur die Digitalisierung von Unternehmen und Privathaushalten beschleunigt. Sie befördert außerdem den vielfach damit einhergehenden Einzug von künstlicher Intelligenz (KI) und den Akzeptanzgewinn, wenn es um ihre Nutzung in sensiblen Bereichen geht. So sprechen viele Studienteilnehmer KI sowohl im privaten als auch geschäftlichen Umfeld bei der Verwaltung von Finanzen ihr Vertrauen aus. Der Grund ist einleuchtend. Digital zu agieren, gehört zur Normalität und Technologien wie künstliche Intelligenz und Chatbots spielen für viele eine große Rolle bei der Verwaltung von Finanzen. Sie übernehmen hier bereits jetzt zahlreiche Aufgaben.  Blickwinkel deutscher Verbraucher Bei den befragten deutschen Verbrauchern haben sich während der Pandemie die finanziellen Ängste mehr als verdoppelt. Insgesamt 80 Prozent schauen mit Bedenken auf ihre Finanzen – bedingt durch die Sorgen, die Arbeit zu verlieren, nicht genug Rente zu haben und Schulden nicht begleichen zu können.  Die unsichere Lage führt dazu, dass viele ihr Finanzmanagement überdenken und sich dafür Hilfe suchen. Der Grund: Sie glauben, nicht über die notwendigen Fähigkeiten zu verfügen, um ihr Vermögen gewinnbringend zu vermehren. Zusammengenommen fühlen sich 64 Prozent nicht kompetent genug oder sind sich unsicher. Daher gibt es auch eine hohe Akzeptanz gegenüber KI für das eigene Finanzmanagement. Bereits 39 Prozent trauen ihr in Bezug darauf mehr zu als sich selbst – in der Altersklasse zwischen 21 und 35 Jahren sind es sogar 59 Prozent, bei über 56-Jährigen nur 33 Prozent. Für sie spart KI wertvolle Zeit, vermeidet unnötige Ausgaben und bezahlt alle Rechnungen stets pünktlich. Dass digitale Assistenten generell Zeit und Kosten sparen, denken 56 Prozent.  Die Hälfte der Befragten kann sich sogar vorstellen eine KI-Berater einem menschlichen Finanzberater vorzuziehen. Knapp 50 Prozent sind außerdem der Meinung, dass KI in den nächsten 2 bis 10 Jahren einen Großteil einfacher Routineaufgaben übernimmt – in der Altersklasse zwischen 21 und 35 Jahren sind es noch einmal 59 Prozent. Sorgen, Herausforderungen und KI in deutschen Unternehmen Ganze 87 Prozent der befragten deutschen Führungskräfte sind über die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf ihr Unternehmen besorgt. Tatsächlich fürchten 42 Prozent eine sich nur langsam erholende Wirtschaft und eine Rezession. Aufgrund dieser aktuellen Unsicherheit wünschen sich viele Entscheider zusätzliche Unterstützung bei Finanzentscheidungen.  Insgesamt sind 64 Prozent besorgt oder frustriert über das Budget, das sie derzeit verwalten und für das sie Verantwortung tragen. Hinzu kommen Herausforderungen bei Reaktionszeiten, mit Blick auf zu komplexe Prozesse und fehlende Echtzeitinformationen für die Entscheidungsfindung.  Dass KI bei der Bewältigung der Arbeitslast helfen und sich vor allem für Routineaufgaben ideal eignet, glauben 84 Prozent der Führungskräfte. Mehr als zwei Drittel sehen solche Aufgaben eher bei digitalen Assistenten als bei ihrer Finanzabteilung. Denn die Führungskräfte trauen der KI bei Themen wie die Erstellung von Rechnungen und Kosten-Nutzen-Analysen sowie bei der Erkennung von Betrugsversuchen mehr zu als einem Menschen. Hierbei ist auch der Einsatz von KI für die Auswertung großer und unübersichtlicher Mengen an Daten zu nennen. Davon versprechen sich 46 Prozent eine größere Genauigkeit, 35 Prozent eine Steigerung der Produktivität und 34 Prozent, dass Mitarbeitern mehr Zeit für wesentliche Aufgaben freigeschaufelt wird. Darüber hinaus besteht der Wunsch, das künstliche Intelligenz in Zukunft auch komplexere Aufgaben bewältigt oder bei deren Lösung zumindest noch tiefgreifender unterstützt. So erhoffen sich 79 Prozent entsprechend Hilfe bei Finanzierungsgenehmigungen, Budgetplanung und Prognosen, im Berichtswesen sowie beim Compliance- und Risikomanagement. Finanzberater sind unersetzlich Auch zur Bewertung der zukünftigen Rollen von Finanzabteilungen in Unternehmen und persönlichen Finanzberatern lassen die Aussagen der Menschen in der Studie ein paar Rückschlüsse zu. Obwohl deutsche Verbraucher und Führungskräfte immer mehr auf KI setzen, gibt es Anliegen, die sie weiterhin lieber mit einem menschlichen Gegenüber umsetzen. Gerade wenn es knifflig wird, vertrauen Verbraucher auf die Hilfe eines Finanzberaters. Beispiele dafür sind der Kauf eines Hauses oder Autos, die Planung einer größeren Reise und auch die Beratung bei der Altersvorsorge. Genauso sehen auch Führungskräfte einige Aufgaben nach wie vor besser bei ihrer Finanzabteilung aufgehoben. Dazu zählen für 45 Prozent die Kundenkommunikation, für 42 Prozent die Verhandlung von Ermäßigungen und für 37 Prozent die Freigabe von Transaktionen. Zugleich gehen 65 Prozent der Führungskräfte aber schon davon aus, dass KI in den nächsten 2 bis 10 Jahren die Rolle der Experten verändert und ihnen mehr Zeit für wesentliche Aufgaben verschafft.  Eines macht die Studie aber auch klar: Die befragten Führungskräfte sind sich bewusst, dass sie die eigenen Finanzprozesse jetzt hinterfragen müssen, denn 76 Prozent sehen Risiken auf das jeweilige Unternehmen zukommen, wenn sie den Wandel nicht mitgehen. Ihnen drohen erhebliche negative Auswirkungen. Die Gefahr ist groß, dass sie den Anschluss an Mitbewerber verlieren, denn potenziell steht die Produktivität, Moral und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter auf dem Spiel. Der Grund: Viele sind die Unterstützung durch KI in unterschiedlichsten Bereichen bereits gewohnt und wünschen sich dies auch im Finanzmanagement. Und zudem wird langfristig auch zunehmend schwerer werden, neue Talente für sich zu gewinnen, für die dieser Aspekt sicherlich noch in einem höheren Maße gelten wird.   Die vollständige Studie auf Basis der globalen Erhebung können Sie hier herunterladen:  Oracle Studie „Money and Machines: 2021 Global Study“

Neue Oracle Studie identifiziert COVID-19-Pandemie als Katalysator für zunehmende Akzeptanz  Autor: Jürgen Lindner, SVP Global Marketing, Oracle Die Finanzprozesse unserer privaten und beruflichen Welt...

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Arbeiten im „New Normal“: Im Mittelpunkt steht der Mensch

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Als vor rund einem Jahr Nachrichten von einem neuartigen Virus die Runde machten, ahnte wohl kaum jemand, wie stark die darauf folgende Pandemie den Lauf der Welt beeinträchtigen würde. Die globalen Auswirkungen sind überaus facettenreich und markieren dennoch nicht überall eine komplette Trendwende. In manchen Bereichen beschleunigt COVID-19 eher einen Wandel, der sich bereits zuvor angebahnt hatte, etwa beim Remote Working oder Homeoffice. Muss man das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern neu denken? Welche Implikationen hat dieses „neue Normal“ auf das HR-Management? Was kann man tun, um die Verbundenheit von Mitarbeiter und Organisation zu erhalten? Im Fokus stehen drei Aspekte: Empathie, Resilienz und Empowerment. Mittels Empathie das Zugehörigkeitsgefühl stützen Physische und psychische Gesundheit, oder allgemein Wohlbefinden im Balanceakt zwischen Home und Office im Homeoffice, sind in diesen Pandemiezeiten Faktoren, die stärker denn je auf den Geschäftserfolg einwirken. Das bestätigt auch eine Umfrage des Beratungsunternehmen Deloitte zum Thema „Human Capital Trends 2020“, der zufolge 80 Prozent der fast 9.000 befragten Führungskräfte aus über 100 Ländern dem Wohlbefinden als Erfolgsfaktor ihres Unternehmens hohe oder höchste Priorität beimessen. Der Personalabteilung kommt dabei die verantwortungsvolle Aufgabe zu, dies umzusetzen, was bedeutet, den Mitarbeitern unnötigen Stress zu ersparen. Angebot zur Unterstützung bei täglichen Herausforderungen wie Kinderbetreuung, Videokonferenzen und Work-Life-Balance können dafür sorgen, dass Mitarbeiter zufriedener, gesünder und produktiver sind. Auch und gerade im Homeoffice bleibt es unverzichtbar, dass Mitarbeiter Wertschätzung für ihre Arbeit erhalten, um Frustration und Burnouts zu vermeiden. Wer als Führungskraft seine Mitarbeiter mit Empathie dazu motiviert, sich gezielt um sich selbst zu kümmern, stärkt die Integration und das Zugehörigkeitsgefühl. Resilienz toppt Effizienz Zu den Grundvoraussetzungen, um den veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen (während und nach der Pandemie) angemessen zu begegnen, zählt unter anderem laut der gemeinsam von Oracle mit der WHU Otto Beisheim of Management durchgeführten Studie „The Adaptable Business“ auch der Faktor „Learning Culture“: Menschen sind durchaus in der Lage und willens, sich neue Felder zu erschließen. Diesen Umstand kann und müssen Unternehmen nutzen. Laut der weiter oben genannten Umfrage von Deloitte geben 74 Prozent der Unternehmen an, dass die Umschulung von Mitarbeitern in den kommenden anderthalb Jahren entscheidend für ihren Erfolg sein wird. Allerdings sind zurzeit lediglich zehn Prozent bereit, diesem Ansatz zu folgen. Um die Unschärfe hinsichtlich der konkreten, aber nicht planbaren Marktanforderungen von morgen beherrschbar zu machen, sollten Unternehmen ihr Augenmerk bei der Personalentwicklung weg von einzelnen Rollen und hin zu “Attitude“, also zur Einstellung jedes Einzelnen (Attitude over Skills) verlagern. Die Personalabteilung kann einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie Mitarbeiter dazu motiviert, ihre Perspektive über ihre Rolle und herkömmliche Karrierewege auszuloten und nötige nächste Schritte zu unterstützen. Mitarbeiter können gezielt, projektbezogen neue Aufgaben übernehmen, die auf ihren Kompetenzen anstelle ihrer Funktion oder Rolle im Unternehmen gründen. Das umfasst beispielsweise kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen oder besondere Skills in den Segmenten IT, Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Unternehmen, die dem Aspekt der Steigerung der Resilienz in puncto Attitude/Skill Management Vorrang vor der Effizienz einräumen, sind in der Lage, angesichts volatiler Marktbedingungen ein gesteigertes Engagement abzurufen und damit flexibler zu (re-) agieren. Ein entsprechendes Umfeld lässt sich zB auch durch gezielte geeignete Programme für Vielfalt, Gerechtigkeit und Integration einrichten – ideale Voraussetzungen, um Krisensituationen souverän zu meistern. Empowerment – mehr Freiräume und mehr Entlastung durch KI Zu den Aspekten, dass die aktuelle Situation mehr Stress erzeugt (siehe aktuelle Oracle Studie „AI@Work“), als auch zum Mehrwert des Erfolgsfaktors „Flexibility and Embracing Change“, welcher sich in der einfachen Ausprägung beispielsweise beim Remote Working zeigt, wurde schon viel geschrieben. Tatsächlich bestätigen zahlreiche Studien, dass Mitarbeiter durch flexible Arbeitsoptionen zufriedener sind. Da überrascht es niemanden, dass Homeoffice auch für die Zeit nach der Pandemie einen festen Bestandteil in den Planungen von Managern bildet. Corona hat sich in diesem Bereich als Treiber einer Entwicklung erwiesen, die bereits im Gang war. Allerdings zeigen die jüngsten Erfahrungen mit flächendeckendem Homeoffice, dass dezentrale Teams und starre Hierarchiestrukturen schlecht zusammenpassen. Wesentliche Bestandteile, um eine agilere Führungskultur zu erreichen, sind eine Aufteilung der Entscheidungsbefugnisse, das Teilen von Informationen und die Offenheit neue, vielleicht auch unbequeme Erkenntnisse zuzulassen. In einer modernen Arbeitswelt ist eine Entlastung der Belegschaft von einfacheren Aufgaben oder Routineaufgaben obligatorisch. Die Integration von KI in Teams kann das unterstützen. Auch erlaubt dies den Mitarbeitern, sich mit den neu gewonnenen Freiräumen verantwortungsvolleren oder sensibleren Aufgaben zu widmen und für transformative Ergebnisse zu sorgen. Hinzu kommen Vorteile auf anderer Ebene. Eine optimierte Datennutzung durch KI bietet die Möglichkeit, bessere Prognosen abgeben zu können und zusätzliche Insights zu gewinnen. Fazit Die Corona-Krise markiert einen Einschnitt, der für viele Menschen mit erheblichen Belastungen und persönlichen Herausforderungen verbunden ist – und sie ist noch nicht ausgestanden. Adaptabilität ist gefragt sowie Anpassung an die geänderte Situation und die Akzeptanz, dass das „Früher“ nicht mehr zurückkommt. Technologie kann dieses „New Normal“ mit spannenden Lösungen in HR unterstützen.   Weiterführende Beiträge Managementkompass für den digitalen Wandel Wie künstliche Intelligenz den Arbeitnehmern beim Umgang mit Stress und psychischen Störungen helfen kann    

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Als vor rund einem Jahr Nachrichten von einem neuartigen Virus die Runde machten, ahnte wohl kaum jemand, wie stark die...

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Drei Gründe für einen datenzentrierten Ansatz in Finanz- und HR-Abteilung

Warum es sinnvoll ist, wenn unterschiedliche Abteilungen auf ein gemeinsames Datenmodell setzen In der Regel nutzen Unternehmen für die Verwaltung ihrer Daten eine Vielzahl von Softwaresystemen mehrerer Anbieter. Die unterschiedlichen Datenmodelle, die damit einhergehen sorgen oft für Hindernisse für die verschiedenen Teams. HR, Vertrieb, Finanzabteilung, Betrieb und Beschaffung – alle haben Prozesse, die sich überschneiden. An diesen Berührungspunkten ist es wichtig, dass alle mit den gleichen Daten arbeiten, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können. Besonders deutlich wird das beim Finanz- und Personalwesen, wo es viele kritische Überschneidungen gibt. Wenn jedes Team seine Daten in einer eigenen Datenbank verwendet, führt dies zu Ineffizienz im gesamten Unternehmen. Jedes Team arbeitet vielleicht mit den besten Daten, über die es verfügt, aber liegen diese isoliert voneinander, hat dies gravierende Nachteile: So müssen die Fachabteilungen die Datensätze doppelt eingeben. Das verursacht nicht nur einen erheblichen administrativen Mehraufwand, auch das Fehlerpotenzial steigt damit unweigerlich. Darüber hinaus entgehen den Beteiligten gegebenenfalls wichtige, abteilungsübergreifende Einblicke in die Daten, was zu einem Informationsdefizit führt und Fehlentscheidungen begünstigt. Oracle zeigt drei Aspekte, bei denen ein datenzentrierter Ansatz mithilfe eines einheitlichen Backend-Systems Konflikte oder schlechte Entscheidungen reduzieren kann. 1.   Effiziente Verwaltung von Mitarbeiterbefugnissen Änderungen in einem Unternehmen können sich auf die verschiedensten Aspekte auswirken, von Aufsichtspflichten bis hin zu alltäglichen Genehmigungen. Wenn beispielsweise ein regionaler Finanzleiter in eine globale Rolle befördert wird, benötigt er Zugang zu Daten im gesamten Unternehmen, um umfassend analysieren, prognostizieren und planen zu können. Gleichzeitig benötigt der neue regionale Finanzvorstand Zugang zu den entsprechenden Daten aus seiner Region sowie zu Genehmigungs-, Einkaufs- und anderen Privilegien, für die er nun verantwortlich ist. Sobald Veränderungen eintreten, muss der Datenzugriff Schritt halten, denn die Arbeit mit veralteten oder falschen Daten, schadet der Effizienz. Es kommt häufiger zu Fehlern sowie zu Verzögerungen durch Rückfragen und zusätzliche Recherchen. Müssen solche betrieblichen Änderungen nicht in zwei separaten Datensätzen nachgehalten werden, minimiert sich das Fehlerpotenzial erheblich. Die unterschiedlichen Befugnisse beim Datenzugriff, die Mitarbeiter beispielsweise für Einkäufe und Ausgaben durch ihre Rolle im Unternehmen innehaben, können bei getrennten Finanz- und HR-Datensätzen abweichend dargestellt werden. Unklare Rollenautoritäten, die zu Prozessstörungen und Inkonsistenzen führen können, lassen sich mit einem einheitlichen Datenmodell gleich von vorneherein vermeiden. 2.   Einfache Compliance-Kontrollen Auch die Durchsetzung neuer Richtlinien profitiert von einem ganzheitlichen Ansatz. Diese können mithilfe einer gemeinsamen Datenbasis sofort in allen entsprechenden Arbeitsabläufen widergespiegelt und somit einfacher umgesetzt werden. Ein neuer globaler Finanzvorstand könnte etwa beschließen, dass alle vorübergehenden Beschäftigten ab sofort vom Vice President der Finanzabteilung genehmigt werden müssen. Wenn Personal- und Finanzabteilung mit unterschiedlichen Datensätzen arbeiten, könnte eine Beantragung für vorübergehend Beschäftigte schnell irrtümlich abgelehnt werden oder gar nicht bis zum Vice President gelangen. Compliance-Kontrollen bieten auch Möglichkeiten zur Automatisierung. Unternehmen haben so unter anderem die Möglichkeit, Regeln für automatische Genehmigungen einzurichten, bei denen der Vice President nur Ausnahmen für Gehälter über einem bestimmten Schwellenwert manuell prüfen und genehmigen muss. Mit solchen Regeln kann ein gemeinsamer Datensatz noch weiter zur Effizienz beitragen. 3. Flexible Budget-Anpassungen Wenn ein Unternehmen wächst und verschiedene Geschäftszyklen durchläuft, beeinflusst das auch die Budgets. Ein einheitliches Datenmodell für Finanz- und HR-Abteilung kann dabei helfen, Budgets schnell und präzise an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Beschließt ein Unternehmen zum Beispiel, die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter zu erhöhen, um von einer neuen Marktchance zu profitieren, kann mit einem einzigen Mitarbeiterdatensatz alles vom Onboarding über Leistungen bis hin zu Reisekostenbegrenzungen an einer Stelle erfasst werden. Die Budgets werden dabei genau angepasst und Genehmigungsprotokolle können automatisiert werden. „Um entscheidende Vorteile aus einem datenzentrierten Ansatz zu generieren, ist es essentiell, team- und abteilungsübergreifend auf alle Ressourcen zugreifen und diese analysieren zu können“, sagt Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle. „Um dies zu gewährleisten bietet sich die Nutzung einer Cloud-basierte Unternehmenssoftware aus einer Hand an. Bei unseren Lösungen für das Enterprise Resource Planning, Supply Chain Management, Human Capital Management, Marketing und Sales setzen wir auf eine einheitliche zugrundeliegende Datenschicht. Dieser Ansatz erlaubt Anwendern aller Fachabteilungen, relevante Daten für ihre Zwecke ohne Umwege nutzbar zu machen, und bildet somit eine die ideale Grundlage für effiziente und agile Arbeitsabläufe.“

Warum es sinnvoll ist, wenn unterschiedliche Abteilungen auf ein gemeinsames Datenmodell setzen In der Regel nutzen Unternehmen für die Verwaltung ihrer Daten eine Vielzahl von Softwaresystemen...

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Automatisierung und Standardisierung in der Cloud – effektive Treiber für flexible IT-Entwicklungsumgebungen

BearingPoint RegTech strebt merkliche Leistungssteigerung bei hohen Kosteneinsparungen durch Umstellung von Abacus Banking Testumgebungen auf die Oracle Cloud Infrastruktur an  Zuverlässige Performance und kosteneffiziente Prozesse sind die Basis für das Geschäftsmodell von BearingPoint RegTech. Das Unternehmen bietet RegTech- und RiskTech-Lösungen entlang der Regulatory Value Chain. Zu den Kunden des Unternehmens zählen meldepflichtige Institute wie Banken und Versicherungen ebenso wie Aufsichtsbehörden. Als ein Marktführer in dem Bereich bietet BearingPoint seinen Kunden ein Full-Service-Portfolio, das Softwareprodukte, Managed Services und Beratungsleistungen umfasst. Die komplexen Lösungen für Kunden setzen flexible Entwicklungsumgebungen mit hohem Testaufwand voraus – Bedingungen, die den Einsatz einer leistungsfähigen Server-Infrastruktur erfordern. Seit 2019 setzen die Software-Experten von BearingPoint auf virtuelle Server im Rahmen von Infrastructure-as-a-Service in der Oracle Cloud. Das Ergebnis: Signifikante Verbesserungen in puncto Performance und Kostenaufwand als Folge automatisierten und standardisierten IT-Managements. Die Finanzaufsichtsbehörden verlangen immer mehr und komplexere Meldungen. Dementsprechend verändern sich die Erwartungen der Kunden von BearingPoint RegTech an die Performance der RegTech-Lösungen mit weitreichenden Konsequenzen für die Server-Infrastruktur. Die Herausforderung: die damals bestehende Infrastruktur, ein proprietärer Cloud-Service auf der Basis von OpenStack, hatte ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Das im Einsatz befindliche Hauptprodukt, Abacus360 Banking, konnte nicht skaliert werden. Um mit der Nachfrage seitens der Kunden Schritt zu halten, entschied sich BearingPoint RegTech dafür, auf eine neue Cloud-Infrastruktur umzusteigen.  Zeit- und Kostendruck ruft Infrastrukturprojekt ins Leben Um die neue Softwareversion zu entwickeln und Testläufe zu fahren, wechselte BearingPoint RegTech zu einem Anbieter, der Bare Metal-Maschinen in der Cloud bereitstellte. Ein Nachteil der Lösung: Die Provisionierungszeit von der Anforderung eines Systems bis zur Bereitstellung betrug bis zu zwei Wochen, da alles manuell aufgesetzt und installiert werden musste. Außerdem verursachte die Lösung hohe Infrastrukturkosten. Hinzu kamen enorme Abweichungen zwischen den eingesetzten Systemen, zum Beispiel bei Prozessorleistung und Speicherkapazität, sowie eine fehlende Standardisierung – ein Problem für die Vergleichbarkeit von Varianten bei Testläufen.  Angesichts des Verbesserungsbedarfs legten die Verantwortlichen bei BearingPoint RegTech als Ziel fest, die Bereitstellungszeiten von zwei Wochen auf vier Stunden zu reduzieren. Darüber hinaus sollten die Prozessautomatisierung und die Standardisierung insgesamt ausgebaut werden. „Die Herausforderung wurde durch eine Evaluierung verschiedener Cloud-Anbieter angegangen“, erinnert sich Markus Alandt, Head of Development Infrastructure bei BearingPoint RegTech und Projektleiter für das daraus resultierende Projekt mit der Oracle Cloud. Die Oracle Cloud kristallisierte sich schnell als die Lösung der Wahl heraus. Es folgte ein Proof of Concept, innerhalb dessen eine Applikation from the scratch aufgebaut wurde, um die Performance zu testen. Mit Erfolg: Das breit gefächerte Portfolio mit Rechen-, Speicher- und Netzwerkdiensten ermöglichte direkt einen einwandfreien Betrieb der neuen Abacus360 Banking-Version und zeigte merkliche Laufzeitverbesserungen. Die Ergebnisse führten zu einer vollständigen Migration auf OCI und zur Ablösung des bisherigen Cloud Anbieters.   Implementation von Infrastructure-as-a-Service Als Berater mit hoher Fachexpertise begleitete der Oracle Partner ICT die anschließende Migration der Server in die Oracle Cloud. Dabei erwies es sich als Vorteil, dass die Auslieferung von Software-Versionen durch BearingPoint RegTech an Kunden alle acht bis zwölf Wochen erfolgt. Somit kann jeder Testzyklus prinzipiell auf einer neuen Infrastruktur stattfinden. In der ersten Phase wurde eine Eins-zu-Eins-Migration der Systeme durchgeführt. „Es gab kleinere Anpassungen der Infrastruktur, wo ohnehin entsprechender Bedarf bestand, weil die Systeme am Limit waren. Insgesamt wurden in der ersten Phase 75 Server Eins-zu-Eins umgezogen“, erklärt Markus Alandt. Im Zuge dessen konnten hohe Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur erzielt werden. Hinzu kommen eine Verbesserung der Kostentransparenz und eine verursachergerechte Zuordnung, weil innerhalb der Oracle Cloud über verschiedene Compartments und Meta-Tags entsprechende Strukturen geschaffen wurden. „Es lässt sich für jeden Server nachvollziehen, zu welchem System-Operator er gehört und zu welcher Kostenstelle – ein großer Sprung im Hinblick auf Kostenmanagement und Budgetplanung für die einzelnen Entwicklerteams“, so der Projektleiter. BearingPoint RegTech managt die Datenbanken von Oracle in den Versionen von 11 bis 19 in der Cloud Infrastruktur selbst, um Flexibilität und volle Kontrolle in der Projektarbeit zu wahren. Variantenvielfalt für verschiedene Installationsszenarien ist eine weitere Neuerung, durch die je nach Bedarf die passende Infrastruktur bereitgestellt wird. Das gilt für All-in-one-Installationen, bei denen Applikationsserver und Datenbankserver gemeinsam gehostet werden, ebenso wie für Multi-Tier-Installationen, bei denen beides auf separaten Hosts liegt. Infolge der weitreichenden Automatisierung und Standardisierung können auf den Servern alle Datenbankversionen vorgehalten und installiert werden – als Enterprise Edition, als Standard Edition oder als Container-Datenbank. Hohe Flexibilität für eine optimale Testabdeckung Die Entwicklerteams haben die Option, je nach den konkreten Vorgaben eines Projekts maßgeschneiderte Server anzufordern. „Heute sind wir in der Lage, einen Server mit Datenbank und Applikationen innerhalb von zwei Stunden bereitzustellen. Das ist zwei Stunden schneller als in der Zielsetzung fixiert“, berichtet Markus Alandt. Darüber hinaus lassen sich die bereitgestellten Systeme präzise auf das Set-up der Kunden zuschneiden. Oracle Cloud Infrastructure ermöglicht es, durch Performance- und Regressionstests einzelne Komponenten wie das Betriebssystem, eine Java-Version oder eine Datenbankversion auszutauschen und die Ergebnisse miteinander zu vergleichen – ein entscheidender Vorteil der Standardisierung. Auch Software-Updates der 130 Systeme, die sich jetzt in der Cloud befinden, lassen sich infolge der Automatisierung einfach per Mausklick ausführen.  Die Wahl einer Private Cloud mit direkter VPN-Verbindung inklusive zusätzlicher Authentifizierung im Unternehmensnetzwerk hat die Sicherheit im Bereich der Entwicklungssysteme signifikant verbessert. Einen weiteren Beitrag zum Sicherheitsmanagement leistet das Prinzip Security First innerhalb der Oracle Cloud. Heute befinden sich die meisten Systeme in der Private Cloud. Über eine VPN-Verbindung sind diese Systeme nur noch intern erreichbar und nicht mehr über das Internet. Ausnahmen bilden lediglich einzelne Anwendungsszenarien im Sales- und Demo-Bereich für Kundenpräsentationen, für die auch ein Public Cloud-Szenario vorgesehen wurde. Bei diesem Szenario werden temporär Systeme provisioniert, die über das Internet erreichbar sind, aber isoliert und ohne Verbindung zum Firmen-Netzwerk. Die Ergebnisse hinsichtlich Performance, Kosteneffizienz und Flexibilität sprechen für sich und auch vom Service und Support zeigt sich Projektleiter Markus Alandt überzeugt: „Was Oracle von anderen Anbietern unterscheidet, ist die direkte Kundenbetreuung inklusive Customer Success-Management, an das wir uns jederzeit wenden können, wenn Fragen auftauchen.“ Für die Zukunft ist bereits die Container-Orchestrierung auf Grundlage von Kubernetes als neues gemeinsames Projekt geplant.     Über BearingPoint RegTech BearingPoint RegTech, eine Business Unit der Management- und Technologieberatung BearingPoint, ist ein international führender Anbieter für innovative Lösungen im Bereich Regulatory and Risk Technology (RegTech/RiskTech) sowie für Services für das aufsichtsrechtliche Meldewesen entlang der regulatorischen Wertschöpfungskette. 6.000 Unternehmen weltweit, darunter bedeutende internationale Banken, die Mehrheit der größten Banken Europas, führende Versicherungsunternehmen sowie Zentralbanken und Aufsichtsbehörden vertrauen auf die Produkte und Services von BearingPoint RegTech.  BearingPoint RegTech steht im engen Kontakt mit Regulatoren und trägt als Mitglied von Standardisierungsgremien wie beispielsweise XBRL aktiv zur Ausarbeitung und Weiterentwicklung von Standards bei. Das Portfolio reicht von regulatorischem Know-how verbunden mit der bewährten, zuverlässigen und zukunftsorientierten RegTech Solution Suite sowie umfassenden Services von Beratung über Schulungen bis hin zu Managed Services. Weitere Informationen: www.reg.tech     

BearingPoint RegTech strebt merkliche Leistungssteigerung bei hohen Kosteneinsparungen durch Umstellung von Abacus Banking Testumgebungen auf die Oracle Cloud Infrastruktur an  Zuverlässige Performance...

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Hello Cloud!

Strengthening performance and resilience: Schluetersche moves SAP applications to the Oracle Cloud SMBs are often seen as reactive rather than proactive, struggling to commit to new initaitives  until the benefits are proven. Despite this, they have embarked on quite a few automation ventures set to take shape over the coming months. One important part of this is the move of applications and data to the cloud. The industry association Bitkom found that around three-quarters of companies (73 percent) are already using computing services in the cloud. However, the current Digitalisierungsbericht Mittelstand, a digitalization report for SMEs written by the KfW Bankengruppe, found that around two thirds of small and medium-sized companies in this country are still delaying implementation of their digitalization projects. Bucking this trend is the Schluetersche Media Group, or Schluetersche for short. This medium-sized media service provider headquartered in Hanover is positioning itself for the future, and demonstrating innovation and resilience through technology. That is why this established company, founded in 1747, was the first German medium-sized company to move its SAP ERP environment, consisting of a development and production system, to Oracle Cloud Infrastructure (OCI). Its project and implementation partner was DXC Technology Deutschland GmbH. OCI and a forward-looking strategy From printed hymnals to digital content, the products and services of Schluetersche have undoubtedly changed over the past 270 years. Nonetheless, the company’s strong focus on the concerns and requirements of its customers remains steadfast. The media group's offering includes marketing services for small and medium-sized companies, with a focus on business directories, websites and online advertising. In addition, Schluetersche develops cross-media specialist content and learning opportunities and organizes leading industry events. Its unifying corporate motto is ‘expertise and marketing under one roof’. What sets the publishing house apart is its sense of innovation and its culture of courage to try new things. For example, the company has now transferred its financial accounting (FI/CO) and human resources management (HCM) processes, which are controlled via SAP, to the Oracle Cloud. This includes financial accounting data, such as accounts payable and invoicing, as well as information relating to employees, such as payroll and personnel management. For Schluetersche, migrating from SAP to the Oracle Cloud is the first step towards moving away from its own data center. Optimizing processes, reducing costs For a long time, Schluetersche could service its IT systems cost-effectively and efficiently on its own computers, in its own data center. However, lately the company has reached its limits. When it came to modernizing the SAP system, a new solution had to be found. Schluetersche was using its own Oracle licenses with a minimum number of licenses per computer core. But without a cost-intensive extension, these could no longer be used with the hardware that was or on the existing virtualization platform. Therefore, they sought a service provider who could offer a suitable technical environment that also ensured compliance with the license. The project team ultimately decided on OCI. Small IT team benefits from the cloud The DXC consultants have both SAP and Oracle expertise, which was essential for a project like this, since Oracle does not perform its own SAP migrations. With the old system, Schluetersche was no longer able to properly perform the necessary upgrades and updates. A switch to S/4 HANA was discussed, but this endeavor was deemed too time-consuming and costly for the mid-sized publishing house. Since the previous environment ran on Oracle and a modernization was planned, the conversation soon turned to the Oracle Cloud. The advantages of OCI were convincing, especially since Schluetersche has only a small IT operations team. This was the first project of this kind for DXC. "We had no previous experience with the Oracle Cloud. So we had to get accustomed to the technology," said Antonio Steinhäuser, SAP Technical Architect for DXC Technology. He praises the collaboration during test migration and integration. "When you do a project like this for the first time, you always have a few questions, but together we were able to answer them and resolve our queries quickly," he added. Seamless migration With initial meetings taking place in December 2018, this was followed by trialling OCI in a test environment. The next phase of the project and installation then proceeded seamlessly and collaboratively. "One challenge we faced was that a solution had to be found that matched Schluetersche's size and requirements," explains Michael Eisner, Head of IT Services Operations. Other cloud transformations, he says, are larger and more complex. What was desired was a more modern and much higher-performing – as well as scalable – environment. "All in all, the migration went off without a hitch," says Eisner. He also praises the cooperation with DXC and Oracle: "The support really was excellent." In total, the project took significantly less than a year. Infrastructure as a Service (IaaS) offers greater flexibility SAP has been certifying the Oracle Cloud, or Oracle Cloud Infrastructure (OCI), since 2017, focusing on OCI certification for the central SAP NetWeaver component SAP Application Server ABAP/Java. This enables SAP users such as Schluetersche to use their business suite applications with ERP – as well as NetWeaver-based finance, BI, CRM or SCM applications – in conjunction with Oracle databases or with the Oracle Exadata Data Machine in the cloud as "Infrastructure as a Service" (IaaS). In this context, the performance of OCI is significantly higher than the compute services of other providers. Memory processing, block storage and network processing are also significantly better. Prioritising better performance So what exactly has changed as a result of moving these financial systems to the cloud? "For SAP users, nothing has changed in terms of workflows; at the same time, performance and readiness for the future has been optimized," Eisner notes, adding: "Response times have improved significantly." In the long term, OCI offers Schluetersche the opportunity to reduce its operating costs. In data centers, for example, UPS, air conditioning and maintenance all cost money – now,  Schluetersche is making these savings, thanks to the cloud. Cloud provides secure and strong IT support for SMBs When German SMBs are asked what is holding them back from a cloud transformation, many cite security concerns as the biggest hurdle. Michael Eisner is keen to dispel these concerns based on his experience: "SMBs are always under huge cost pressures. What SMBs can afford in terms of security and data protection has to be considered in relation to what reasonable cloud providers offer. In my opinion, we are well positioned in terms of security by moving our servers to the cloud, because a large provider such as Oracle can offer much more in this respect than most companies could ever do with their internal know-how and their own resources. This is why, in many cases, the cloud even offers a greater degree of security. The cloud is gradually replacing in-house data centers. This development offers so many advantages." Eisner feels it is important to highlight another aspect: "Digitalisation does not put jobs at risk, because the work of administrators is not tied to a piece of hardware. Rather, it’s tied to the number and complexity of systems and applications." No matter where this system runs, whether in the company's own data center or in the cloud, the support is the same. Now, the goal for Schluetersche's IT is this: “All systems, including ERP, BI or CRM, are to be moved to the cloud in the next five years." Schluetersche is a great example of how a medium-sized company can automate and modernize its IT systems. Many other companies are currently in a similar situation: they need to standardize and digitize. While IT is moving towards a more automated model requiring less effort, at the same time, new innovations are always in demand. Those who rely on the cloud, like Schluetersche, can easily automate and scale so that IT teams can concentrate on value-adding tasks.   About Schluetersche: Schluetersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG is a media service provider for small and medium-sized businesses. With its nationwide holdings and locations, it forms the Schluetersche Media Group, where about 600 employees support more than 70,000 customers. Schluetersche develops advertising and marketing concepts for its customers - digital, print or cross-media, all from a single source. The range of services includes entries in business directories, the creation of corporate websites, and search engine marketing for optimal visibility online. In addition, Schluetersche has extensive industry knowledge: its portfolio includes more than 30 trade journals and newspapers, online media, numerous books, and industry-relevant events. Schluetersche's goal is to provide the ideal marketing presence for its customers by combining industry expertise and media services. This is underlined by the company motto: ‘expertise and marketing under one roof’. www.schluetersche.de

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High Performance Computing in der Cloud gewinnt an Bedeutung

Handlungsempfehlungen für KI-Simulationen und datenintensive Berechnungen in der Cloud Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology und Cloud Computing, Oracle EMEA Ob in der Automobilindustrie, bei Wettervorhersagen, in der medizinischen Forschung oder bei Animationsfilmen: Es gibt immer mehr Einsatzfelder und Entwicklungsszenarien, die ohne High Performance Computing (HPC), also Hochleistungsberechnungen, nicht realisierbar wären. Geht es um die Analyse, Modellierung oder Simulation komplexer Systeme oder die Verarbeitung großer Datenmengen, setzen viele auf HPC. Ein Trend ist diesbezüglich HPC aus der Cloud, da hierbei keine eigene IT-Infrastruktur vorausgesetzt wird, und es besonders skalierbar und flexibel ist. Das Problem: Dem Hochleistungsrechnen in der Public Cloud stehen viele Anwender mit Vorbehalten gegenüber, denn sie erwarten Kompromisse und Lücken im Angebot. Das muss nicht sein, wenn die Erwartungen an Leistung und Zuverlässigkeit durchdacht und kosteneffizient mit den Chancen der Cloud, Flexibilität und Skalierbarkeit vereint werden.   Die Anforderungen an Infrastruktur, Rechenleistung und Flexibilität bei High Performance Computing sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die heute nötigen Rechenkapazitäten sind so hoch, dass diese durch On-Prem-Lösungen kaum noch zu bewältigen sind. Einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen aber eindrücklich, warum die Verfügbarkeit von HPC für Wissenschaft, Gesellschaft und Unternehmen so wichtig ist. So nutzen im Oak Ridge National Laboratory Wissenschaftler der Biotech-Firma BERG etwa den Summit-Supercomputer des Labors – den zweitschnellsten der Welt – um Arzneimittelverbindungen zu analysieren, die Infektionen mit COVID-19 verhindern könnten. Auch das Forschungszentrum Jülich setzt auf einen flexiblen und energieeffizienten Supercomputer, den das renommierte Institut gemeinsam mit Partnern und dem US-Hersteller NVIDIA entwickelt hat. Das JUWELS genannte System ist aktuell der schnellste Supercomputer in Europa und auf Platz 7 der Welt. Er wird ebenfalls für die Forschung an COVID-19-Medikamenten genutzt, steht aber grundsätzlich Forschern aller Disziplinen mit seiner enormen Rechenkapazität zur Verfügung. Cloud-HPC als Alternative zu eigenen Hardware-Investitionen Flexible HPC-Kapazitäten in Public Clouds machen Unternehmen und Forschern mittlerweile Rechenleistungen verfügbar, die bisher nur Supercomputer realisieren konnten. Leistungshungrige KI-Arbeitslasten und Simulationen sind mit Cloud-HPC schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Eine Studie von Hyperion Research geht davon aus, dass der weltweite Markt für Hochleistungs-Computer-Hardware, -Software und -Services bis 2024 ein jährliches Wachstum von 6,2 Prozent erreichen wird. Einer der größten Treiber dieser Entwicklung ist dabei Cloud-basiertes HPC. Public Clouds ermöglichen es Ingenieuren und Wissenschaftlern, Herausforderungen mit fortschrittlichen Chip-Architekturen und anderen innovativen Technologien zu begegnen, ohne große Investitionen in Hardware tätigen oder lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Aufgrund dieses Trends statten immer mehr Anbieter ihre Clouds mit Hochgeschwindigkeitsnetzwerken aus, die KI-intensive Arbeitslasten unterstützen. Im Vordergrund stehen hierbei Leistung, Geschwindigkeit und Flexibilität. Einfacher innovative und nachhaltige Services entwickeln Wie der Cloud-Einsatz bei Hochleistungsberechnungen in der Praxis aussehen kann, zeigt etwa Nissan Motos in Japan, die bei Computational Fluid Dynamics (CFD), Crash-Simulationen und 3D-Visualisierungsworkloads auf die Cloud setzen. Ähnliches gilt für Altair Engineering, die interne Aufgaben und kundenorientierte SaaS-Dienste in die Cloud geführt haben. Sam Mahalingam, CTO bei Altair, kommentiert: „Wir wollen unseren Kunden helfen, komplexe Probleme schneller, einfacher und intelligenter zu lösen. Die Cloud erleichtert es unseren Kunden, innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln.“ Durch folgende Entwicklungen hält Cloud-HPC weitere Vorteile für Anwender bereit: 1.     Verlässlich hohe Leistung Workloads wie Crash-Simulationen, CFD und Electronic Design Automation (EDA)-Lasten werden künftig immer mehr Leistung nötigen – dies gilt insbesondere mit Blick auf die derzeitige Generation an verfügbaren HPC-Instanzen. Führende Anbieter stellen Anwendern in Instanzen heute als Bare-Metal-Lösungen, also ohne installierte Drittsoftware, zur Verfügung und bringen bestenfalls folgende Features mit: Hochleistungsfähiger NVMe-Storage mit hohem I/O (Input/Output)-Durchsatz für lokales Checkpointing Konfigurierbares Core-Memory-Verhältnis für Instanzen Die Möglichkeit Instanzen-Cluster auf RDMA-fähigen (Remote Direct Memory Access) Cluster-Netzwerken aufzubauen. Ein skalierbares Hochleistungsdateisystem, das die Erstellung große verteilte Speichercluster für unterschiedliche Berechnungen erlaubt. 2.     Leistungssteigerungen durch Cloud-basierte GPU-Instanzen Sogenannte Graphic Processing Units (GPUs) kommen im HPC-Umfeld schon seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz. Die ursprünglich für Grafikberechnungen konzipierten Prozessoren dienen heute als hochleistungsfähige Beschleuniger für Berechnungen aller Art. In Supercomputern und im Public Cloud-Umfeld unterstützen insbesondere GPU-Lösungen des Marktführers NVIDIA HPC-Workloads, die meist in Echtzeit ausgeführt werden. Beispiele sind Deep Learning Training oder hardwarebeschleunigte Visualisierungen. Als Bare-Metal-Instanz bereitgestellt, fügt sich die GPU etwa in die Cluster-Netzwerkarchitektur ein und ermöglicht es Anwendern, in einem einzigen Cluster für groß angelegtes KI-Training oder HPC-Workloads zu skalieren. Instanzen mit bis zu 512 NVIDIA GPUs sind dabei theoretisch möglich. Hierbei ist auf die Bandbreite pro Bare-Metal-Knoten zu achten, um ein ausgewogenes Verhältnis sicherzustellen. Zu viele GPUs können am mangelnden Datendurchsatz verhungern und einfach nur die Kosten für Anwender in die Höhe treiben. Für eine maximale Leistung ist es wichtig, dass die GPUs innerhalb der Instanzen vollständig untereinander verbunden sind und eine direkte Anbindung eines großen lokalen NVMe-Speichers besteht. So wird die Beschleunigung großer Workloads oder Datenbanken nicht ausgebremst. Kerem Sozugecer, Mitbegründer und CTO von DeepZen Limited, berichtet in diesem Zusammenhang: „Die Nachbildung der menschlichen Stimme mithilfe künstlicher Intelligenz ist in hohem Maße von Rechenleistung abhängig.“ Daher sei eine Cloud-Infrastruktur notwendig, die sofortige Leistungssteigerungen ermögliche, etwa mithilfe der neuen NVIDIA A100 GPU, um so das Geschäft zu skalieren. Nur GPUs auf höchstem Niveau können die Echtzeitanalysen und -einblicke gewährleisten, die heute vielerorts dringend notwendig sind. Damit nicht genug, denn die Cloud-Infrastruktur sollte nicht nur mit Leistung, sondern auch mit Geschwindigkeit punkten, um Workloads schnell aktiv zu schalten. 3.     Mit ARM von Hardware-Innovationen profitieren Die Verbreitung ARM-basierter Anwendungen steigt stetig. Die ARM-Architektur wird in den kommenden Jahren dem traditionellen x86-Befehlssatz weiter Marktanteile abnehmen, denn sie bietet potenziell hohe Leistungsfähigkeit bei geringerem Ernergieverbrauch. Erst kürzlich hat der US-amerikanische Hersteller Apple damit begonnen, seine Hard- und Software auf ARM-basierte Lösungen umzustellen – ein Meilenstein in der Computertechnologie. Für Entwickler sind ARM-basierte Recheninstanzen daher schon heute eine gute Alternative, um zu diversifizieren und um von Hardware-Innovationen zu profitieren. ARM-Angebote für die Cloud sind daher ein weiteres Feld, das Beachtung finden sollte. Ratsam ist eine Option, Bare-Metal- oder virtuelle Maschineninstanzen mit vielen Cores und hoher Turbofrequenz auf einer Vielzahl von Linux-Distributionen starten zu können. Je nach individuellen Workload-Merkmalen und Anforderungen sollten Anwender unterschiedliche Core- oder Speicherstufen auswählen können. 4.     Shapes: Mehr Flexibilität als Grundlage zukunftsorientierter Berechnungen Flexibilität ist ein weiterer Aspekt, der eine zukunftsorientierte HPC-Cloud-Infrastruktur auszeichnet. So sollte darauf geachtet werden, dass sich Instanzen für allgemeine Berechnungen mit einer benutzerdefinierten Anzahl von CPU-Cores und Arbeitsspeicher entwerfen lassen, um Workloads und Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Wenn die Anwender sich sich nicht auf vorgegebene Größen festlegen müssen, können sie deutlich Ressourcen sparen. Optimal ist in diesem Zusammenhang, wenn der Infrastrukturbetreiber Anwendern die Option anbietet, benutzerdefinierte „Shapes“, also Konfigurationen, selbst zu entwerfen. Wer für eine Arbeitslast beispielsweise nur zwei Rechenkerne, aber 12 GB RAM benötigt, kann diese als benutzerdefinierte Konfiguration festlegen. Oracle als ein führender HPC-Anbieter hat mit seinen E3-Instanzen auf Basis von AMD EPYC CPUs der Rome-Architektur eine Lösung im Portfolio, die sich entsprechend konfigurieren lässt. Für Anwender stellt sie ein sehr kostengünstigstes Pro-Core-Compute-Angebot dar. Mit den 2021 startenden E4-Instanzen legt Oracle dann noch einmal nach. Diese basieren auf den AMD EPYC CPUs der Milan-Architektur und werden in puncto Leistungsfähigkeit pro Core noch einmal zulegen. Weitere Informationen: Was ist High-Performance Computing (HPC)? High-Performance Computing (HPC) in der Oracle Cloud Infrastructure

Handlungsempfehlungen für KI-Simulationen und datenintensive Berechnungen in der Cloud Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology und Cloud Computing, Oracle EMEA Ob in der Automobilindustrie, bei...

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Multi Cloud-Management wichtiger denn je: So lassen sich Aufwand und Kosten minimieren und der Überblick stärken

Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit: Diese Ziele stehen oft als vielbeschworene Erfolgsfaktoren an erster Stelle, wenn Unternehmen den notwendigen digitalen Transformationsprozess nutzen möchten, um sich gegenüber ihren Mitbewerbern abzusetzen. In der Praxis bedeutet das: Hinsichtlich ihrer IT-Infrastruktur stellen sich Betriebe zunehmend vielseitig auf, um den Zugriff auf Lösungen mit dem höchsten Nutzen zu haben. Daraus resultiert ein starker Trend hin zu Multi Cloud-Umgebungen, also zur Verwendung verschiedener Cloud-Computing- und Speicherdienste in einer einzigen heterogenen Architektur. Hier werden Cloud-Assets, Anwendungen und Funktionen auf mehrere Cloud-Hosting-Umgebungen verteilt. Auch wenn eine solche Konstellation viele operative Vorteile mit sich bringt, die wachsende Komplexität der Infrastruktur stellt IT-Verantwortliche vor sehr große Herausforderungen.  Da die Cloud heute nicht mehr wegzudenken ist, überrascht es nicht, dass immer mehr Firmen Cloud-Dienste verschiedener Anbieter im Einsatz haben, um so diverse Anforderungen und Aufgaben abzudecken. Der Vorteil:Anwender profitieren von den Stärken des jeweiligen Angebots und besserer Rechenleistung. Gleichzeitig reduziert sich auch das Risiko von Datenverlusten und Serverausfällen. Der Nachteil: Es ist eine zentrale Managementstrategie vonnöten, um die verschiedenen Cloud-Dienste in Einklang zu bringen und einen nahtlosen Datenfluss zu gewährleisten. Multi-Cloud stärkt Flexibilität Eine Multi Cloud ist im Übrigen nicht immer mit einer Hybrid Cloud gleichzusetzen. Kombiniert letztere immer einePublic Cloud mit einer Private Cloud, kann mit Multi-Cloud auch durchaus eine reine Verknüpfung mehrerer Public Cloud-Angebote gemeint sein. Laut Forrester-Studie „Multicloud Strategies Drive Mission-Critical Benefits“ gewinnen Multi Cloud-Umgebungen für Unternehmen immer mehr an Bedeutung, um flexibler und effizienter agieren zu können. 97 Prozent der Befragten erklärten etwa, dass ihre Multi Cloud-Strategie auch geschäftskritische Anwendungen einschließe. Dazu zählen ERP-Anwendungen mit wichtigen Geschäfts- und Kundendaten (63 Prozent), E-Commerce-Anwendungen (60 Prozent) sowie Lösungen, die für Mitarbeiterproduktivität und HR relevant sind (58 Prozent). Eine parallele Nutzung verschiedener Public Cloud-Anbieter wird aktuell also von vielen Firmen praktiziert, da sie so von den spezifischen Schwerpunkten der einzelnen Public Cloud-Provider profitieren.  Die Hürden: Datensicherheit, wachsende Komplexität und Performance Es gibt aber auch Nachteile, beziehungsweise Herausforderungen, die angegangen werden müssen. Die von Forrester Befragten nennen hier Datensicherheit bei der Migration in die Cloud (26 Prozent) sowie das schwierige Management als Themen, die Kopfschmerzen bereiten würden. 23 Prozent sagen außerdem, dass es schwierig sei, Performance und Latenz über Cloud-Plattformen hinweg zu verwalten.  Das Problem: Die IT-Umgebungen von Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Monitoring- und Administrierungsangebote konnten mit der zunehmenden Komplexität von Multi Cloud- und On-Premise-Systemen nicht Schritt halten. Eine weitere Herausforderung ist laut einer Studie von Omdia weiterhin, dass die verschiedenen Cloud-Anbieter auch unterschiedliche Ansätze für hybride Cloud-Lösungen unterstützen. Auf eine zentrale Managementlösung setzen Was ist also zu tun? Wie können Unternehmen von den Vorteilen der Multi Cloud profitieren, ohne dabei großen Aufwand und Schwierigkeiten bewältigen zu müssen? Um die Knackpunkte geschickt zu adressieren, ist es ratsam, einen integrierten Ansatz zu wählen und so Transparenz und Kontrolle in Multi Cloud-Umgebungen zu verbessern. Statt immer mehr isolierte und fragmentierte Tools einzusetzen, sollte eine umfassende und zusammenhängende Lösung gewählt werden. Hilfreich ist eine Managementlösung, die diverse Verwaltungs-, Diagnose- und Analysedienste zusammenführt – so dass nicht kontinuierlich viele verschiedene Anwendungen kontrolliert und gemanagt werden müssen. Stattdessen geht es darum, die Risiken, Kosten und Komplexität, die mit Multi Cloud- und On-Premises-Umgebungen einhergehen, zu verringern.   Sinnvoll ist eine Plattform, mit der sich die verschiedenen Cloud-Services beobachten, überwachen und verwalten lassen. Eine derartige Lösung sollte einen einheitlichen Überblick über den gesamten „Stack“ ermöglichen. Hinzukommt eine einfache Diagnose von Cloud-nativen und traditionellen Technologien, die in der Cloud oder vor Ort eingesetzt werden. Integriertes Maschinelles Lernen (ML) sorgt dafür, automatisch Anomalien zu erkennen und sie nahezu in Echtzeit zu beheben. Zu empfehlen ist zudem ein offener, standardbasierter und anbieterunabhängiger Ansatz. Hinzukommen Services wie Logging, Logging-Analyse, Datenbankverwaltung, Überwachung der Anwendungsleistung, Prozesseinblicke sowie Benachrichtigungen und Betriebssystemverwaltung. Oracle Cloud Observability and Management Platform Mit der neuen integrierten Observability and Management Platform hat Oracle eine Lösung ins Portfolio aufgenommen, die alle Daten für eine ganzheitliche Analyse aggregiert und betriebsoptimierte ML-Algorithmen anwendet, die anomales Systemverhalten erkennen. So können Leistungsprobleme schnell isolieret und behoben sowie Ausfälle verhindert werden, indem die Algorithmen eine genaue Vorhersage bevorstehender Probleme liefern. Diese Informationen werden in sofort einsatzbereiten und vom Anwender gestalteten Dashboards mit stufenübergreifenden Ansichten bereitgestellt, die einen vollständigen Überblick über Anwendungen, Datenbanken, Infrastruktur und Cloud-Umgebungen bieten.  Es gibt bereits konkrete Einsatzszenarien, die exemplarisch zeigen, wie Organisationen von der neuen Plattform profitieren. Longin Gogu, Vice Chancellor Enterprise Applications am Lone Star College Houston im US-Bundesstaat Texas, berichtet: „Unsere PeopleSoft-Campus-Lösungen und die damit verbundenen Anwendungen unterstützen über 87.000 Studenten an sieben Colleges, zwei Hochschulzentren und zehn weiteren Zentren. Während der Corona-Pandemie bitten wir unsere Mitarbeiter, eine noch nie dagewesene Anzahl von Stundenplanänderungen innerhalb sehr kurzer Zeit zu bewältigen.“ Durch den Einsatz der Oracle-Plattform seien die Erfahrungen der Studenten verbessert, Performance-Beeinträchtigungen um 90 Prozent reduziert sowie Aufwand und Kosten gesenkt worden. Weitere Informationen zur Oracle Cloud Observability and Management Platform sind hier zu finden.

Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit: Diese Ziele stehen oft als vielbeschworene Erfolgsfaktoren an erster Stelle, wenn Unternehmen den notwendigen digitalen Transformationsprozess nutzen möchten,...

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Durch den Sturm: Wie ein integrierter Cloud-Ansatz in unvorhersehbaren Zeiten hilft

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM Western Europe Der flächendeckende Wechsel der Belegschaft ins Homeoffice zu Beginn der COVID-19-Krise hat auf viele Geschäftsprozesse, die Echtzeitdaten aus dem gesamten Unternehmen erfordern, verheerende Auswirkungen gehabt. Dies trifft vor allem auf Unternehmen zu, die geschäftskritische Kernanwendungen oder wichtige Daten wie Tabellenkalkulationen in Abteilungssilos verwenden. Um ihre Bücher zu schließen, mussten diese die notwendigen Daten aus einer Vielzahl von Quellen manuell sammeln und zusammenstellen. Das ist bereits zeitaufwändig und unzuverlässig unter guten Bedingungen, doch die aktuell weit verteilt arbeitende Belegschaft verschärft die Situation deutlich. Einfacher hatten es dagegen Unternehmen, die schon auf Cloud-basierte Unternehmensanwendungen setzen.   Eine integrierte Suite von Cloud-Geschäftsanwendungen, die Enterprise Resource Planning, Supply Chain Management, Human Capital Management und integrierte Geschäftsplanung umfasst, macht es den Betrieben grundsätzlich leichter unvorhersehbare Ereignisse zu umschiffen. Dabei handelt es sich um einen Lösungsansatz, der zuverlässig und umfassend sofortigen Zugriff auf aktuelle Kerndaten bietet, ohne dass ein Eingreifen des IT-Teams erforderlich ist. Dadurch wird das Unternehmen nicht nur in „normalen“ Zeiten agiler und reaktionsschneller, sondern bleibt es auch in stürmischen Zeiten. Agilität und Transparenz: SaaS gewinnt haushoch In den vergangenen Jahren waren Unternehmen mit lokal betriebenen, überalterten Unternehmensanwendungen stets gezwungen, ihre Systeme kontinuierlich zu patchen, zu aktualisieren und anzupassen, um mit den sich ständig ändernden Geschäftsanforderungen Schritt halten zu können. Dies führte zu einem massiven technologischen Investitionsstau, der die Unternehmen mit Blick auf die geschäftliche Weiterentwicklung und Flexibilität hemmt und es ihnen schwierig macht, sich ändernde Marktbedingungen vorauszusehen und zu agieren. Wichtige Entscheidungen können sie meist nur auch Basis veralteter, oft unzuverlässiger Daten treffen. Eine überlegene Alternative stellen dagegen Cloud-basierte Anwendungen, Software-as-a-Service- (SaaS-)Lösungen, dar. Ihr Vorteil: Sie sind immer aktuell und bieten die neuesten Funktionen - wie die Integration von Internet of Things (IoT), maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI) -, sobald sie verfügbar sind, ohne dass Patches oder Anpassungen erforderlich sind. Zudem geben integrierte SaaS-Geschäftsanwendungen Unternehmen aufgrund abteilungsübergreifend gemeinsam genutzter Daten und praktisch unbegrenzter Speicher- und Rechenkapazitäten auch eine größere Zukunftssicherheit. In einer Krise wird die Planung nicht nur wichtiger, sie muss auch häufiger erfolgen beziehungsweise auf den Prüfstand gestellt werden. Die Finanzabteilung kann Szenarien modellieren, um den Cashflow und andere Ressourcen vorherzusagen, während der operationale Betrieb und der Vertrieb dies für die Änderungen bei Angebot und Nachfrage können. Ein gutes Beispiel ist Oracle selbst. Als die Pandemie zuschlug, konnten wir dank der skalierbaren Rechenleistung unseres SaaS-Unternehmens-Backbone einen vierwöchigen Planungszyklus auf eine Woche komprimieren, indem wir Daten aus all unseren Fertigungsbetrieben und entlang der Lieferkette zusammenführten. Das wäre unvorstellbar gewesen, hätten die benötigten Informationen aus verschiedenen Quellen manuell abgerufen werden müssen, ohne zu wissen, ob die Daten überhaupt korrekt sind. Wie die integrierte Geschäftsanwendungssuite von Oracle neue Technologien wie IoT und ML nutzen, um zuverlässige Daten in Echtzeit zu generieren und zu verarbeiten, zeigen folgende Beispiele: Lieferkette und operationaler Betrieb: Die Prognose des Bedarfsniveaus ist für eine erfolgreiche Planung von größter Bedeutung, insbesondere während größerer Umwälzungen. Dabei müssen die Unternehmen Daten über die gesamte Liefer- und Nachfragekette sowie aus den Bereichen Finanzen und Betrieb verknüpfen und analysieren. Die Funktionen zur Erfassung des Bedarfs von Oracle nutzt beispielsweise Erfahrungsdaten, um vorherzusagen, wohin sich die Nachfrage entwickelt, damit die Betriebe ihre Lieferkette darauf ausrichten können. In der Zwischenzeit können operationaler Betrieb und Finanzwesen aus einem einzigen Satz von Echtzeitzahlen schöpfen, um Szenarien zu planen, die einen vollständigen Überblick über das Unternehmen geben, ohne Tabellenkalkulationen auszutauschen oder in verschiedenen Anwendungssilos arbeiten zu müssen. Ein weiteres Beispiel: Angenommen ein Unternehmen produziert seine eigene Energie oder Energie zum Weiterverkauf. Mithilfe der vorausschauenden Wartung – Teil von Oracle IoT Intelligent Applications for Oracle Fusion Cloud ERP and EPM – lässt sich vorhersagen, wann beispielsweise eine Turbine kurz vor dem Ausfall steht und rechtzeitig eine neue beschafft werden muss, um sie zu ersetzen. Verwaltung des Humankapitals: Durch den Zugriff auf Echtzeitdaten über verfügbare Arbeitskräfte können Sie mit Zuversicht planen, um die Produktion und Dienstleistungen zu erweitern oder dorthin zu verlagern, wo Sie sie benötigen. Wenn Sie Szenarioplanung mit Oracle Fusion Cloud EPM durchführen, haben Sie Zugang zu Echtzeitzahlen über die verfügbaren Arbeitskräftekapazitäten. IoT-Anwendungen wie die Worker Safety Intelligent Application von Oracle können auch zum Schutz der Mitarbeiter beitragen, indem sie es beispielsweise ermöglichen, die soziale Distanzierung in neu konfigurierten Fertigungslinien einzuhalten oder eine Warnung zu senden, wenn die Belegung unsichere Niveaus erreicht. Die integrierte Unternehmenssuite von Oracle vs. SAP Alle oben genannten Vorteile ergeben sich aus der Tatsache, dass sich die Unternehmensanwendungen von Oracle - ob ERP, HCM oder SCM - eine gemeinsame Datenarchitektur teilen. Für SAP-Kunden trifft das einfach nicht zu. Anstatt eine einzige Quelle zu nutzen, verlässt sich SAP darauf, dass Kunden S/4HANA mit externen HCM-, SCM- und anderen Branchenanwendungen verbinden, was die technischen Altlasten eher noch erhöht. SAP-Implementierungen werden so schnell zu einem Dickicht aus Integrationen und Anpassungen sowie einem Hort herstellerübergreifender Probleme. Die integrierte Lösung von Oracle verbindet dagegen Produktinnovation, Beschaffung, Produktion und Nachfragemanagement in einer einzigen Suite, die automatisch aktualisiert und aufgerüstet wird und keine laufende Wartung, Patches oder manuelle Aktualisierungen erfordert. Das erlaubt unseren Kunden, grundlegende Änderungen am Geschäfts- und Vertriebsmodell vorzunehmen, wenn die Situation es erfordert – etwa den Wechsel von einem In-Store- oder Distributor-Einzelhandelsmodell zur direkten Interaktion mit Kunden. Letztendlich hinterlässt die COVID-19-Krise den Unternehmen mehrere Lektionen, die sie sich zu Herzen nehmen sollten. Der Planungszyklus hat sich so weit beschleunigt, dass er im Wesentlichen kontinuierlich verläuft. Fortlaufender Wandel bedeutet, dass Unternehmen entscheidungsfreudig sein müssen - und ihre Entscheidungen auf genaue Echtzeitdaten stützen müssen. Und: Evolution reicht nicht mehr aus. Stattdessen müssen Unternehmen so anpassungsfähig und agil sein, wie sie es in der Vergangenheit nie sein mussten. Sie müssen schneller planen, als eine Einheit ausführen und sich dabei schon auf die nächste Veränderung vorbereiten, die mit Sicherheit kommt. Es gibt Anzeichen dafür, dass Unternehmen in dieser Krise verstanden haben, dass die digitale Transformation mithilfe der Cloud nicht nur wünschenswert ist, sondern geradezu ein Muss. Erfahren Sie hier, wie Oracle Cloud Applications Unternehmen agiler und widerstandsfähiger gegen den ständigen Wandel machen können.

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM Western Europe Der flächendeckende Wechsel der Belegschaft ins Homeoffice zu Beginn der COVID-19-Krise hat auf viele Geschäftsprozesse,...

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Kein Tabu mehr: psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Die Corona-Pandemie rückt Thema in den Fokus der Öffentlichkeit Corona und seine Auswirkungen halten Gesellschaft und Wirtschaft in Unsicherheit. Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind hart getroffen. Millionen von Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, und Tausende von Firmen sind gezwungen zu schließen. Hinzu kommen eine wachsende Arbeitsbelastung und auch die simple Sorge vor Ansteckung, die Beschäftigte zusätzlichem Stress aussetzen. Diese außergewöhnliche Situation ermöglicht aber auch einige Themen zu enttabuisieren: So rückt etwa die psychische Gesundheit, sonst eher ein Thema, das höchstens in Arztpraxen oder hinter vorgehaltener Hand Erwähnung fand, vermehrt ins Blickfeld. Psychische Erkrankungen kosten Unternehmen jährlich Milliarden Euro. Daher schenken auch Management und Führungsetage dieser Herausforderung vermehrt Beachtung. Laut Bundesgesundheitsministerium gehen etwa rund 15 Prozent aller Fehltage auf Erkrankungen der Psyche zurück. Besonders brisant: die Krankheitsdauer, die bei psychischen Leiden mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch ist wie bei anderen Erkrankungen mit 12 Tagen. Die Krankheitskosten durch psychische Erkrankungen belaufen sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auf rund 44,4 Milliarden Euro.  Als Technologieunternehmen ist es für uns von jeher wichtig herauszufinden, wie Innovationen und Technologien unser Leben einfacher machen können, das heißt Probleme lösen können. Vor drei Jahren haben wir im Rahmen unserer AI@Work-Studie gefragt, wie Arbeitnehmer über neue Technologien und insbesondere über Künstliche Intelligenz denken. Als mit der Corona-Pandemie Homeoffice zur Norm wurde, wollten wir die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit besser verstehen. Unsere jüngste Umfrage bestätigt, dass 2020 das bisher stressigste Jahr war und ist. In Deutschland verspürten 52 Prozent der Befragten mehr Stress und Angst am Arbeitsplatz als in jedem anderen Jahr zuvor. Bei 68 Prozent litt hierdurch die eigene psychische Gesundheit, was oft weiteren Stress zur Folge hatte. „Work-Life-Balance“ ist für viele Menschen derzeit fast ein Unwort, denn alles unter einem Hut zu bekommen, eingeschränkter Wohnraum, Hobbies, soziale Kontakte, Kochen, Einkaufen und Videokonferenz-Marathone, befeuert Unausgeglichenheit oder gar Burnout und Depressionen. Psychische Gesundheit weit mehr als Nischenthema Fragen rund um die psychische Gesundheit wurden lange Zeit abseits von Büro und Arbeitswelt behandelt. Die aktuellen Ereignisse haben allerdings dazu geführt, dass Privat- und Arbeitsleben häufiger als je zuvor überlappen. 77 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sagen, dass psychische Gesundheitsprobleme sich in Schlafmangel oder der Isolation von Freunden ausdrücken und sich insgesamt negativ auf die körperliche Gesundheit auswirken. All dies beeinträchtigt auch die Arbeitsmoral. Damit nicht genug: Laut Studie arbeiten 28 Prozent der Deutschen im Homeoffice zudem mehr als 40 zusätzliche Stunden pro Monat. 15 Prozent von ihnen hatten aufgrund der Arbeitsüberlastung infolge der Covid-19-Pandemie bereits ein Burnout. Mitarbeiter bevorzugen Gespräche mit Chatbots Um derartige Herausforderungen anzugehen, wenden sich Menschen, auch das hat die Oracle-Erhebung gezeigt, vermehrt technologischen Lösungen zu. 56 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden beispielsweise lieber mit einem KI-gestützten Ansprechpartner als mit ihrem Vorgesetzten über Stress und Angst bei der Arbeit reden. Zudem sind 70 Prozent offen für KI-basierte Lösungen als Therapeut oder Berater. Gespräche mit einem Chatbot beinhalten für sie diverse Vorteile wie etwa eine urteilsfreie Beratung (34 Prozent stimmen zu), unvoreingenommene Gespräche über Probleme (23 Prozent) und schnelle Antworten auf gesundheitsbezogene Fragen (28 Prozent). Für 68 Prozent der Deutschen hat sich KI bereits als Hilfe für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz herausgestellt, indem sie etwa wichtige Informationen bereitstellt, Aufgaben automatisiert oder Stress reduziert. Allerdings wird der psychischen Gesundheit je nach Generation unterschiedlich viel Bedeutung beigemessen. Internationalen Studien zufolge halten 31 Prozent der Babyboomer ihre psychische Gesundheit für ein ernstes Gesundheitsproblem, bei den jüngeren Millenials sind es bereits 60 Prozent und bei Vertretern der noch jüngeren Generation Z sogar 75 Prozent. Doch auch wenn sich hier Unterschiede zeigen, ist allen Altersgruppen gemein, dass Technologie, die Zusammenarbeit, Kommunikation und Produktivität unterstützen und damit positive Auswirkungen auf Arbeitsabläufe (Automatisierung) und Psyche (Ansprechpartner) haben kann.  Vier Tipps für mehr Mental Health am Arbeitsplatz Es ist nicht leicht das Thema anzusprechen. Daher haben wir hier einige Ideen zusammengestellt, die den Einstieg in eine derartige Unterhaltung erleichtern können: Empathie als wichtige Grundlage: Einfühlungsvermögen ist essentiell, um die Gefühle anderer verstehen und teilen zu können. Für Manager und Führungskräfte bedeutet das zunächst einmal, dass sie zuhören und sich auf die Gedanken und Empfindungen ihrer Mitarbeiter einlassen sollten, um dann gemeinsam Wege zu finden, mit einer Situation klarzukommen oder aus ihr herauszukommen. Vermehrt setzen Unternehmen hier auf den Einsatz von digitalen Assistenten (Bots) , die Mitarbeiter online unterstützen. Mitarbeiter müssen sich dazugehörig und wohl fühlen: Der digitale Arbeitsplatz sollte einladend und mit positiven Konnotationen besetzt sein – vor allem in Zeiten, in denen immer mehr von zu Hause aus gearbeitet wird. Die Konzentration auf wichtige Aufgaben kann allein dadurch eingeschränkt werden, wenn das Gefühl aufkommt, nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu haben. Langfristig kann sich die isolierte Arbeit im eigenen Büro oder Homeoffice auf die psychische Gesundheit des Einzelnen auswirken. Was kann dem entgegenwirken? Führungskräfte sollten sich Zeit für persönliche Gespräche nehmen und in ihnen auch Anerkennung für die Beiträge des Einzelnen zum größeren Ganzen einfließen lassen. Tiefergehende Gespräche mit Teammitgliedern fest einplanen: Wöchentliche Einzelgespräche im Büro konzentrieren sich oft auf aktuelle Projekte oder auf Leistungen, die besondere Anerkennung verdienen. Aktuell bietet es sich an den Radius grösser zu ziehen, das heißt Fragen des persönlichen Befindens und Wohlergehens zu adressieren. Es muss Zeit dafür da sein, die Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter mit den Zielen der Organisation zu diskutieren, insbesondere in Unternehmen, in denen es möglicherweise zu Kurzarbeit, Zwangspausen oder Entlassungen gekommen ist. Die Mitarbeiter wollen gehört werden und verstehen, wie das Management mit ihren Anliegen umgeht. Spezielle Tage zur Förderung der psychischen Gesundheit: Manchmal ist es schlichtweg nicht möglich den normalen Arbeitstag mit den sich überschlagenden Ereignissen in Balance zu halten. Daher sollten Mitarbeiter ermutigt werden, sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen, um neue Kraft zu tanken. Dazu gehört, arbeitsbezogene Aufgaben und Gespräche auch einmal kurzzeitig in den Hintergrund zu rücken. Und jetzt? Corona-Pandemie beeinflusst Arbeitswelt von morgen Corona wird auch in den kommenden Wochen und Monaten ein Thema bleiben, das uns beschäftigt, und das sowohl die große Weltwirtschaft als auch die Gesundheit des Einzelnen berührt. Bald werden zwar die ersten Impfungen stattfinden, aber Menschen und Unternehmen werden trotzdem noch eine Weile Wege finden müssen, um Arbeitsbelastung, Privatleben und aktuelle Entwicklungen in Einklang zu bringen. Aber keine Angst: Es gibt nicht nur Hiobsbotschaften. Zwar hat unsere Umfrage gezeigt, dass 2020 das stressigste Jahr der jüngsten Vergangenheit ist, doch neue KI-gestützte Technologie gibt Führungskräften, die nach praktikablen Lösungen suchen, Unterstützung und eine Chance zum Luftholen. Es ist absehbar, dass in nächster Zeit immer mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer die psychische Gesundheit in den Fokus rücken und so eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes einleiten werden. Weitere Artikel zu diesem Thema: Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz Wie künstliche Intelligenz den Arbeitnehmern beim Umgang mit Stress und psychischen Störungen helfen kann  

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Die Corona-Pandemie rückt Thema in den Fokus der Öffentlichkeit Corona und seine Auswirkungen halten Gesellschaft und...

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Maximale Sicherheit in der Cloud – ohne Zusatzkosten

Cloud Guard und Maximum Security Zones automatisieren die Reaktion auf Bedrohungen der IT-Sicherheit und verringern das Cloud-Sicherheitsrisiko der Kunden ohne zusätzliche Kosten Unternehmen verlagern immer mehr geschäftskritische Workloads in die Cloud. Dennoch hat die zunehmende Akzeptanz der Cloud neue „blinde Flecken“ in puncto Sicherheit geschaffen, die allein in den vergangenen zwei Jahren zu mehr als 200 Sicherheitslecks mit mehr als 30 Milliarden ungeschützten Datensätzen geführt haben1. Noch mindestens bis 2025 prognostizieren Gartner Analysten, dass 99 Prozent der Sicherheitsverstöße in der Cloud durch Fehler der Kunden ermöglicht werden2. Von Cloud-Nutzern und -Administratoren wird erwartet, dass sie wissen, wie Cloud-Sicherheitsdienste funktionieren. Das umfasst vor allem Kenntnisse zur Konfiguration und dem Betrieb von Cloud-Services. Die Folgen und Kosten bei Unterlassung sind beträchtlich: Durch Fehlkonfigurationen erleiden Unternehmen Datenverluste, Schäden des Markenimages, erhebliche Zusatzkosten zur Instandsetzung sowie Bußgelder. Auf diese Problematik haben wir bei Oracle mit zwei neuen Lösungen reagiert: Mit Oracle Maximum Security Zones sind wir der erste Public Cloud-Anbieter, der von Anfang an die automatische Anwendung von Sicherheitsrichtlinien basierend auf Best Practices bietet. So helfen wir Kunden, Fehlkonfigurationen zu vermeiden und Workloads sicher bereitzustellen. Des Weiteren überwacht im täglichen Betrieb Oracle Cloud Guard kontinuierlich Konfigurationen und Aktivitäten. Bedrohungen werden so rasch identifiziert und lassen sich überall in der Oracle Cloud automatisch beheben. Das Beste: Oracle stellt diese Funktionen ohne zusätzliche Kosten über ein Cloud Security Management Dashboard bereit, dessen zahlreiche vorinstallierte Tools im Ernstfall selbstständig intervenieren und so das Risiko für alle Kunden schnell und effizient verringern. Fokus auf Sicherheit als Operationsbasis der Oracle Cloud Cloud Guard ist in allen Oracle Cloud Regionen verfügbar. Es fungiert als Log- und Eventaggregator, der direkt in allen wichtigen Oracle Cloud-Infrastrukturdiensten - Compute, Networking, Storage – integriert ist. Darüber hinaus werden automatisch Targets, Detectors und Responder implementiert. Targets beschreiben Ressourcen, die kontrolliert werden sollen, zum Beispiel Compartments und davon abhängige Strukturen innerhalb der Oracle Cloud-Infrastruktur. Detektoren identifizieren Security-Probleme bei Ressourcen oder durch Benutzeraktionen, beispielsweise einer TOR-Anmeldung. Responder reagieren auf diese Security-Probleme mit Benachrichtigungen und veranlassen Korrekturmaßnahmen, etwa indem sie die jeweilige Instanz automatisch stoppen, den Benutzer suspendieren oder Buckets (abgegrenzte Bereiche im Cloud-Storage-Umfeld) deaktivieren. Oracle Cloud Guard bietet Sicherheitsadministratoren also ein Detect-and-Response-Framework für die Cloud, das die Reaktionszeit auf fehlerhafte Security-Konfigurationen und Sicherheitslücken verkürzt und die Effizienz der Security-Überwachung erheblich steigert. Oracle Maximum Security Zones erweitert das IaaS-Zugriffsmanagement, um sicherheitskritische Aktionen oder Konfigurationen durch die Definition von Security-Richtlinien für Cloud-Compartments einzuschränken. Dieser neue Oracle Cloud-Infrastrukturservice gewährleistet die Sicherheit von Ressourcen von Anfang an, indem er strenge Best Practices für hochsensible Workloads konsequent umsetzt. Oracle Maximum Security Zones umfasst Richtlinien für verschiedene zentrale Oracle Cloud-Infrastrukturdienste, einschließlich Object- und File-Storage, Netzwerk, Verschlüsselung und DBaaS (DataBase as a Service). Wegweisender Schritt in Richtung Automatisierung Die neuen Dienste arbeiten Hand-in-Hand mit Oracles Cloud-Infrastruktur der zweiten Generation, die mithilfe autonomer Funktionalitäten von Grund auf für maximale Sicherheit konzipiert ist. Sie basiert auf grundsoliden Design-Prinzipien, unter anderem eine strenge Isolierung von Kunden, Bare-Metal-Server ohne 3rd-Party Software, standardmäßige Verschlüsselung, keine Ausfallzeiten durch Patching und sehr ausgefeilten Datenschutz. Jay Bretzmann, Programmdirektor, IDC Cybersecurity Research, hat gut zusammengefasst, welche Bedeutung die Einführung der neuen Features in Verbindung mit der Oracle Cloud-Infrastruktur für Anwender hat: „Für die Migration von Workloads in die Cloud suchen viele Unternehmen nach einem Anbieter, dessen Security-Technologie für den gesamten Hardware-/Software-Stack designed wurde. Die neuen Cloud-Sicherheitsdienste von Oracle tragen dazu bei, die Verwaltung geschäftskritischer Anwendungen mit sehr strengen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen zu automatisieren und zu vereinfachen. Bis vor kurzem konnte man sich kaum vorstellen, dass solche Anwendungen jemals aus dem Rechenzentrum in die Cloud wandern würden.“ Zahlreiche Kunden nutzen die neu integrierten Sicherheitsdienste Die neuen Security-Features adressieren die Anforderungen vieler Unternehmen in allen Branchen. Auch Accenture, eines der größten Beratungsunternehmen der Welt mit 500.000 Mitarbeitern weltweit, begrüßt die neuen Services: „Unser oberstes Ziel ist es, Mehrwerte zu bieten, Oracle Technologie und die Oracle Cloud sind essentiell um dieses Ziel zu erreichen. Wir sind begeistert von Oracle Cloud Guard – Inbetriebnahme, einfache Anwendung und die schnellen Ergebnisse bei fehlerhaften Konfigurationen haben uns sofort überzeugt.“, sagt Chris Pasternak, Managing Director bei Accenture. „Besonders freut uns, dass diese Services in den Kosten für die Oracle Cloud-Infrastruktur bereits enthalten sind. Es bestätigt meine Aussage gegenüber Klienten, dass die Oracle Cloud von Grund auf für höchste Sicherheit konzipiert wurde. Oracle Cloud Guard ist ein weiterer Baustein auf diesem Weg.“ ALEF ist eine Forschungseinrichtung für Finanzen und Ökonomie und entwickelt Lösungen für Probleme von öffentlichen und privaten Unternehmen, Banken und Versicherungen. Auch ALEF setzt auf die neuen Dienste: „Die Oracle Cloud-Infrastruktur liefert uns und unseren Kunden höhere und bessere Performance für tiefergehende Analysen.“, sagt Pietro Lascary, Delivery Mnager bei ALEF. „Mit Oracle Cloud Guard sind wir bestens gerüstet für kommende Compliance- und Sicherheitsanforderungen und können diese mit den Tools und APIs schnell implementieren. Oracle Cloud Guard ist ein hervorragendes Tool um Security- und Compliance-Bedenken proaktiv zu beantworten.“ --- 1. “The State of DevSecOps Report - Summer 2020,” Accurics. 2. Smarter With Gartner, “Is the Cloud Secure?” October 10, 2019.

Cloud Guard und Maximum Security Zones automatisieren die Reaktion auf Bedrohungen der IT-Sicherheit und verringern das Cloud-Sicherheitsrisiko der Kunden ohne zusätzliche Kosten Unternehmen verlagern...

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Neue Technologie am Arbeitsplatz: Hilfreich oder schädlich?

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Im Homeoffice zu arbeiten, ist kein völlig neuer Trend. Doch die COVID-19-Pandemie wirkt an der Stelle als Transformationsbeschleuniger. Weltweit sind wesentlich mehr Angestellte aus dem Homeoffice heraus tätig als in den Jahren zuvor. Viele Unternehmen waren auf die drastische Zunahme nicht vorbereitet, sodass sich für sie eine Mammutaufgabe auftat. Denn es muss nicht nur die Infrastruktur stehen, inklusive Videokonferenzlösungen und Chat-Tools, sondern auch die Zugriffsrechte für remote working geklärt sein. Darüber hinaus muss in der geänderten Arbeitsorganisation sichergestellt werden, dass die Produktivität gewahrt bleibt. Hierzu setzen Unternehmen immer häufiger neue Technologie wie Machine Learning, künstliche Intelligenz (KI) und Chatbots ein. Zum einen können diese Arbeitsschritte teilweise automatisieren oder unterstützen (direkter Produktivitätsgewinn), zum anderen können sie Kommunikation und Interaktion fördern (indirekter Produktivitätsgewinn). Und auch bei den Mitarbeitern erzeugen die abrupten Veränderungen der Arbeitswelt insbesondere mit Blick auf die aktuellen Entwicklung in vielerlei Hinsicht einen enormen Stress: Zusammengenommen zählen zu den Ursachen die generelle berufliche Unsicherheit, Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation bei der Trennung von Home Office und Privatleben, mehr oder minder gut funktionierende (Kollaborations-) Tools sowie die Entfremdung von der Arbeit. Oracle untersucht die Auswirkung neuer Technologien am Arbeitsplatz seit 2018 in Zusammenarbeit mit Workforce Intelligence in der jährlichen Studie AI@Work. In 2020 lag der Fokus der Studie darauf, wie Technologie den Menschen hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz helfen kann, damit es nicht zu Problemen oder einem Burnout kommt. Die Anwendungsfälle sind vielfältig und lassen einen Blick in die Zukunft der Arbeit zu: Gespräche mit Chatbots: Viele Arbeitnehmer wenden sich bei persönlichen Anliegen lieber an einen digitalen Assistenten beziehungsweise intelligenten Bot als an ihren Vorgesetzten. Diese Präferenz hat sich bereits bei den Befragten im Jahr 2019 abgezeichnet. Nun ist sie aber noch einmal gestiegen. Laut der neuen Studie wollen 56 Prozent der Deutschen lieber mit einem digitalen Assistenten als mit ihrem Vorgesetzten über Stress und Angst am Arbeitsplatz reden. Nicht alle Menschen trauen sich, offen über ihre Probleme zu sprechen, da sie negative Reaktionen befürchten und nicht als Sorgenkind gelten wollen. Die Technologie kann den direkten Kontakt zu einem anderen Menschen und seine Fürsorge nicht vollständig ersetzen, aber sie bietet andere Vorteile, beispielsweise Neutralität und Anonymität, und findet vielleicht daher eine nie dagewesene Akzeptanz. Insbesondere in der aktuellen Situation wären solche Bots sehr hilfreich, denn weltweit gibt es aktuell viel Stress und Angst am Arbeitsplatz – teils, weil die Anzahl der geleisteten Stunden im Durchschnitt deutlich steigt (siehe AI@Work-Studie: >10 h/Woche), und teils, weil Angst vor dem  Verlust des Jobs besteht oder es Schwierigkeiten gibt Berufliches und Privates voneinander zu trennen.   Künstliche Intelligenz als Informationsquelle: Die Deutschen stehen dem Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz offen gegenüber. Wie die Studie zeigt, wünschen sich dort insgesamt 81 Prozent Unterstützung durch KI. Die aktuelle Lage verursacht für viele Arbeitnehmer Einschränkungen ihrer gewohnten Arbeitsweise. Abstimmungsprozesse mit Kollegen und Informationssuchen können im Homeoffice deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als gewohnt, sodass die Effizienz leidet. An dieser Stelle kann künstliche Intelligenz sehr hilfreich sein und stundenlange Recherchen vermeiden. Das reduziert den Stress bei den einzelnen Arbeitnehmern und entlastet damit zugleich die HR-Kollegen. Im Arbeitsalltag kann KI schnell wichtige Informationen auf Knopfdruck liefern. Und: Digitale Assistenten lernen permanent dazu und verbessern sich kontinuierlich, sodass sie schneller und treffsicherer auf Anfragen reagieren.   Automatisierung von administrativen Aufgaben: Zur Arbeit gehören oft auch administrative Aufgaben – von der Bearbeitung von Urlaubsanträgen bis hin zu Spesenabrechnungen. Allerdings lenken sie von der eigentlichen strategischen und kreativen Arbeit ab. Zudem kann ein entsprechend hohes Arbeitspensum zu einem Burnout führen. Administrative Aufgaben zu automatisieren, hat daher viel Zuspruch (57 Prozent in Deutschland).   Künstliche Intelligenz als Karrierecoach: Die Pandemie hat von einigen Arbeitnehmern gefordert, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, den Schulungsbedarf einer Person zu ermitteln, indem sie ihre Kompetenzen mit ihrer Rolle im Unternehmen abgleicht. Darüber hinaus ist künstliche Intelligenz dazu fähig, Arbeitnehmer mit Lernmaterial zu versorgen, falls sie eine neue Position anstreben. Ein weiterer Pluspunkt: Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie so eine Möglichkeit zur Weiterbildung haben. Ihr Engagement steigt dadurch potenziell.   Digitaler Wandel braucht Orientierung Gewünscht hat sich die COVID-19-Pandemie niemand. Aber sie bietet Unternehmen die Chance, sich weiterzuentwickeln. Insgesamt hat Technologie einen massiven Einfluss auf die Produktivität innerhalb eines Unternehmens, sofern sie richtig eingesetzt wird, etwa indem sie Stress und Angst vorbeugt. Außerdem kann sie für mehr Prozesseffizienz sorgen. Jedoch muss beim digitalen Wandel sorgsam das Vorgehen abgestimmt sein, wie es auch das Adaptable-Business-Modell in einer Studie von Oracle und der WHU Otto Beisheim School of Management beschreibt. Die Mitarbeiter wollen sich auch in einer veränderten Welt einbringen, denn der Mensch war, ist und bleibt anpassungsfähig. Im unternehmerischen Kontext bietet es sich an, im Prozess Fakten und Daten einzubeziehen und nicht einfach „los zu transformieren“. Sie geben die nötige Orientierung und Priorisierung. Weiterführende Inhalte zum Thema Managementkompass für den digitalen Wandel Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz    

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Im Homeoffice zu arbeiten, ist kein völlig neuer Trend. Doch die COVID-19-Pandemie wirkt an der Stelle...

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Neues Zeitalter des Customer Experience Managements im Anflug

Flughafen München GmbH entscheidet sich für kontinuierliche Digitalisierung und Automatisierung von Kundenansprache, -kommunikation und Marketing mithilfe der Oracle-Cloud. Ein Flughafen ist wie ein Mikrokosmos. Es geht längst nicht nur um Abflug und Ankunft. Stattdessen erwarten Passagiere und Besucher tagtäglich eine große Portion Service, Unterhaltung und individuelle Ansprache, Stichwort Customer Experience (CX). Um Kunden bestmöglich anzusprechen und da abzuholen, wo sie sich gerade befinden, erarbeitet die Flughafen München GmbH derzeit eine moderne und umfassende Customer Relationship Management (CRM)-Strategie, flankiert von Oracle-Technologie für die Marketing-Automatisierung. Konkret sind dabei die Lösungen Responsys für Cross-Channel- und E-Mail-Marketing, die Oracle Engagement Cloud (OEC) sowie die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) im Einsatz. Sowohl während des Stillstands als auch während der Wiederaufnahme des Passagierverkehrs konnte der Flughafen München seine Kunden so um ein Vielfaches besser informieren. Der Flughafen München ist der internationale Verkehrsflughafen der bayerischen Landeshauptstadt München und zählt mit rund 48 Millionen Passagieren im Jahre 2019 zu den verkehrsreichsten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa. Rund 100 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 250 Flugzielen in etwa 70 Ländern. Dass der Münchner Airport laut Deutschem Kundeninstitut (DKI) auch der beliebteste der Republik ist, hängt zweifelsohne damit zusammen, dass die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft stets nach Wegen suchen, Kunden noch besser und individueller anzusprechen und ihnen innovative Tools für ihren Aufenthalt an die Hand zu geben.  Personalisierte Servicequalität als zentrale Projektvorgabe Als Leiter Digital kümmern sich Konrad Best, Vice President Digital beim Flughafen München, und sein Team derzeit darum, die Kundenkommunikation zu digitalisieren und zu personalisieren. Die Oracle-Cloud ging in diesem Zusammenhang im Juli 2019 erstmals live, wird jedoch stetig verfeinert und erweitert. Den Start bildete eine Erneuerung des Mailingsystems, sukzessive gefolgt von neuen Datenquellen und Tools, um Kampagnen aussenden zu können. Best führt aus: „Historisch gesehen sind wir ein Infrastrukturbetreiber. Wir haben im klassischen Sinn keine direkten Kundenbeziehungen zu den Passagieren, sondern stehen quasi zwischen den Airlines und ihren Fluggästen. Daher sind unsere Möglichkeiten, mit Kunden zu interagieren, eingeschränkt. Um Kunden besser digital unterstützen zu können, ist es daher wichtig für uns, Informationen über die Passagiere und Gäste zu erhalten. Erst wenn etwa die Flugnummer bekannt ist und wir wissen, wann der Kunde fliegt, ist es möglich, Änderungen zum Flugstatus und andere Veränderungen, die für ihn relevant sein können, mitzuteilen.“ Die technologische Grundlage für diese automatisierte Kundenkommunikation bildet am Münchner Flughafen nun die Cloud von Oracle. Zwar gab es im Vorfeld eine Datenbank mit einzelnen Kundendaten sowie einen E-Mail-Client für den Versand von Newslettern. „Aber wir hatten keine Möglichkeit, den Millionen von Fluggästen im Jahr auch nur ansatzweise die Servicequalität liefern zu können, die wir uns vorstellten“, führt Best aus. Alle wichtigen Informationen mit Passngr-App im Blick Durch umfassende Analysen im Vorfeld hat das Planungsteam herausgefunden, dass die Bedürfnisse der Münchner Fluggäste extrem heterogen sind, was sich auch in der digitalen Ansprache widerspiegeln sollte. So benötigt ein chinesischer Umsteiger, der nach Paris weiterfliegt, einen anderen Service und andere Informationen als ein Geschäftsreisender, der im Umland von München lebt. Da beiden entlang ihrer Customer Journey mit passenden Tipps geholfen werden soll, ist eine systemgestützte Lösung vonnöten, die die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Dies geschieht beispielsweise über die App Passngr. Mit ihr haben Fluggäste alle Reiseinformationen immer auf ihrem Handy parat: Abflug- und Ankunftsdaten sind schnell abrufbar und auch Gate-Änderungen bekommen sie aktuell und zeitnah angezeigt. Hinzu kommen kontextabhängige Infos, wenn beispielsweise ein Parkhaus bald besetzt ist oder ein Stau vorhersehbar wird. In einem derartigen Fall erhält der App-User eine Push-Nachricht: „Reservieren Sie bitte einen Parkplatz, da ein Engpass erwartet wird.“ Darüber hinaus hilft die App bei der Orientierung am Flughafen, informiert über Einkaufsangebote sowie das Gastronomieangebot. Haben sich Gäste eingeloggt, bleiben sie im kostenlosen WLAN des Flughafens. Die Passngr-App ist neben München auch für die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Münster-Osnabrück verfügbar. Weitere Airports sollen folgen. Die Informationen, mit denen die App gefüttert wird, kam bislang aus einem proprietären und künftig aus dem zentralen Oracle-System. Workshops gemeinsam mit Anbietern Mithilfe der zentralen Oracle-Lösung profitieren die Anwender der Flughafengesellschaft von einem holistischen Überblick über die benötigten Kundendaten. Hierzu gehören das Customer Relationship Management ebenso wie nach und nach Module der Customer Experience Cloud und Responsys, um Botschaften an den Kunden auszuspielen. Die Oracle Cloud ist hierdurch die höchste Aggregationsebene aller benötigten Kundeninformationen. Im Zuge eines rund einjährigen Vergabeverfahrens fiel die Wahl auf Oracle, was in erster Linie auf das Preisleistungsverhältnis zurückzuführen ist. In Workshops wurden die unterschiedlichen Lösungen bezogen auf konkrete Anwendungsszenarien gemeinsam mit den Anwendern skizziert. „So konnten wir gut bestimmen, was welches System wirklich kosten und welche Vorteile es uns bringen würde“, beschreibt Best den Auswahlprozess. Zu Beginn waren weit über zehn Anbieter im Rennen, am Ende dann drei Unternehmen mit ihren Lösungen. Als Integrations- und Implementierungspartner fungierte der Münchner IT-Dienstleister Reply. Schrittweise Einführung neuer Tools und Module Nachdem Oracle als Sieger aus diesem Vergleich herausgegangen war, begann das Projektteam mit der Umsetzung. „Wir sind gestartet, wie es bei einem derart großen Vorhaben angebracht ist: First things first, also nicht mit den komplexesten Aufgaben, sondern mit einfachen Use Cases beginnen, bei denen feststeht, was zu tun ist. Wir haben uns nicht zu viel vorgenommen“, erläutert Digitalleiter Best. Konkret ging es zunächst um die Ablösung des E-Mail-Clients und das grundsätzliche Aufsetzen der Plattform. Newsletter, die an die Kunden geschickt werden, sollten nun über das neue System versendet werden. Peu à peu werden auch personalisierte Mailings hinzukommen. „Wichtig war aber auch, gemeinsam zu lernen und zu wachsen, also unsere IT, unser Team und der Partner Reply“, fügt Best hinzu. Rechenzentrum in Deutschland Auch das Thema Datensicherheit, Stichwort DSGVO-Compliance, spielte für die Flughafen München GmbH eine zentrale Rolle. So war es aufgrund der Gesellschafterstruktur des Unternehmens beispielsweise wichtig, dass sich die Rechenzentren des Cloud-Providers, wie bei Oracle gegeben, in Deutschland befinden. Hauptgesellschafter ist das Land Bayern, gefolgt von der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt München. „Datenschutz ist für uns essentiell. Daher sind wir den Bereich DSGVO-Auskunftsfähigkeit bereits angegangen und auch die Auskunftsanforderungen vonseiten der Kunden sind umgesetzt“, so Best. Fluggäste und Besucher sollen in verschiedenen Kanälen passgenaue Informationen erhalten Mit der neuen Customer Relationship Management-Lösung lassen sich auch eventbasierte Kampagnen umsetzen. Ein Beispiel aus dem Flughafenalltag: Hat ein Kunde angegeben, dass er in drei Tagen eine Reise plant, bekommt er automatisch und zeitgenau Informationen zugestellt, wie er am besten seine Anreise organisieren kann – sowohl via App, als auch klassisch per E-Mail. „Multichannel ist uns ebenfalls sehr wichtig, denn wir wollen viele Kanäle anschließen“, führt Best aus. Die Oracle-Cloud sowie alle beteiligten Partner würden dafür sorgen, dass das Projekt in Ausschreibungs- und Implementierungsphase sowie darüber hinaus erfreulich reibungslos und gut gelaufen sei: „Es war alles sehr harmonisch und stets auf Augenhöhe. Üblicherweise implementiert ein Flughafen nicht in der Cloud sondern viel on-premise – vor allem aufgrund der strikten Sicherheitsauflagen. Umso schöner, dass wir so schnell agieren konnten. Außerdem sind wir im Kostenrahmen geblieben und mussten keine Kompromisse eingehen.“ Ausblick: Cloud-Lösung bewährt sich auch in Corona-Zeiten Der langfristige Plan des Flughafen Münchens sieht vor, das CRM- und CX-Konzept kontinuierlich zu erweitern. Hierzu gehören die Einbeziehung weiterer relevanter Datenquellen und Systeme sowie die Anbindung der Retail-Tochter am Flughafen. Durch Corona und die damit einhergehende Stilllegung des Flugverkehrs mussten diese Integrationen jedoch zunächst pausiert werden. „Die Pandemie hat uns mitten in unserem Projekt vor eine gänzlich neue Herausforderung gestellt. Es ging plötzlich nicht mehr darum, eine einmalige Customer Experience zu bieten, sondern eine verlässliche Kundenkommunikation sicherzustellen“, erklärt Konrad Best. Innerhalb weniger Tage konnte das Team am Flughafen München dank CRM und CX-Cloud-Modul die Prozesse neu ausrichten und an die veränderten Bedürfnisse anpassen. Kunden wurden anstelle von Reiseangeboten regelmäßig über Neuigkeiten zum Flugverkehr sowie neuen Hygienestandards informiert. Als Folge dessen verbesserte sich auch das Wohlbefinden der Kunden während ihres Besuchs am Flughafen München wieder. „Glücklicherweise waren wir zum Start der Corona-Pandemie bereits so weit fortgeschritten, dass wir uns schnell an die neue Situation anpassen konnten. Durch die Oracle-Lösung haben wir uns unsere Flexibilität erhalten und konnten unsere Kunden fortlaufend über den Status quo informieren. Auf diese Weise haben wir eine gleichbleibend hohe Qualität an Services wie zuvor geboten und das Vertrauen unserer Kunden in uns gefestigt,“ resümiert Best.

Flughafen München GmbH entscheidet sich für kontinuierliche Digitalisierung und Automatisierung von Kundenansprache, -kommunikation und Marketing mithilfe der Oracle-Cloud. Ein Flughafen ist wie ein...

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„New Normal“ als Chance für dringend notwendige Transformation der Unternehmens-IT

Cloud forciert krisenfeste Lieferketten und fundierte Planungen. In die Jahre gekommene ERP- und SCM-Anwendungen jetzt auf Prüfstand stellen. Kaum ging es der Wirtschaft im September ein wenig besser, warnen Experten nun, dass die zweite Corona-Welle Warenabsätze und Co. abermals negativ beeinflussen wird. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin prognostiziert etwa eine um 19 Milliarden Euro geringere Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2020. Die zeitgleichen Umsatzeinbrüche in vielen Ländern torpedieren Lieferketten weltweit, führen zu Einkommenseinbußen und verunsichern Verbraucher. Finanz- und Wirtschaftsexperten wie die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde sehen die Pandemie aber auch als Chance für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die französische Juristin schreibt im Blog der Bank for International Settlements (BIS), dass die Pandemie positive Trends diesbezüglich intensiviere, indem sie etwa dazu beitrage, dass Produktion, Arbeitsabläufe und Lieferketten überdacht und neu strukturiert würden. Würde jetzt an den richtigen Stellen investiert, so Lagarde, könne die Wirtschaft durch Corona langfristig profitieren. Doch wie können Unternehmen diesbezüglich die Weichen stellen, sich und ihr Geschäft besser auf unvorhergesehene Situationen vorbereiten? Eine zentrale Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Unternehmens-IT zu: Datengestützte Entscheidungsfindung forciert durch skalierbare und integrierte Business-Anwendungen aus der Cloud sind – das bestätigen Analysten wie Deloitte – der Grundpfeiler, um stark aus Krisen hervorzugehen. ERP-, SCM- und EPM-Software nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein. Liegt sie cloud-basiert vor, ist sie besonders einfach an aktuelle Erfordernisse und Anforderungen anpass- und zudem erweiterbar. Diese Flexibilität ist Voraussetzung für erfolgreiches Business Continuity Management. So manches Unternehmen fragt sich jedoch, wie diesbezüglich am besten vorzugehen ist. Essentiell sind Konzepte zur Szenariomodellierung, integrierte Daten und automatisierte Geschäftsprozesse in der Cloud, da sie Entscheider unterstützen, sich auf die nächste Hürde vorzubereiten. Zentraler und transparenter Datenbestand im Fokus Der wichtigste Vorteil in Sachen Krisenbewältigung und Supply-Chain-Transparenz: Ein zentraler Datenbestand in der Cloud fördert proaktiv einen modernen Collaboration-Ansatz, denn Workflows und Daten existieren in einem statt in mehreren Systemen. Bereiche wie Cloud Enterprise Resource Planning (ERP) und Supply Chain Management (SCM) im Zusammenspiel mit Human Capital Management (HCM) sowie Customer Experience Management (CX) liefern eine gute Grundlage für optimiertes Datenmanagement, zukunftsgerichtete Entscheidungsfindung, verlässliche Prognosen, verbesserte Kommunikation und mehr. ERP- und SCM-Funktionen unter einem Cloud-Dach Eine einheitliche Datenbasis in Form eines cloud-basierten ERP-Systems gibt Mitarbeitern in verschiedenen Abteilungen beispielsweise den Support, den sie benötigen, um im Connected Backoffice gemeinsam schneller auf Unwägbarkeiten und Krisen zu reagieren. Vor allem der hohe Bedarf an dynamischen Prozessen im volatilen Wirtschaftsumfeld verdeutlicht, dass manuelle oder papierbasierte Standardabläufe in Beschaffung, Finance und Logistik veraltet sind und rationalisiert werden müssen. Sinnvolle Entscheidungsparameter für passende ERP-Unterstützung sind vor allem Usability und Integrationsfähigkeit, um die Komplexität in der Logistik gezielt zu reduzieren. Hilfreich sind zudem SCM-Funktionen als integraler Bestandteil einer derartigen Lösung, um die Anforderungen aller Beteiligtem und Unternehmensbelange in der Supply Chain abzudecken. Cloudbasierte Lieferketten optimieren Krisenstärke Grundsätzlich unterstützt die Cloud Unternehmen durch Zugriff auf eine Masse von Daten, die Nachfrage besser vorherzusagen und die Fulfillment-Planung bis zum Endverbraucher zu optimieren. Zu achten ist hierbei auf ein dynamisches und leicht konfigurierbares System für Lager und Warehouse Management, um komplexe Erfüllungsprozesse zu realisieren, die Genauigkeit für Lagerbestände und Lieferungen zu erhöhen und umfassende Bestandsvisibilität entlang der Supply Chain zu erreichen. Jochen Wießler, Vice President ERP, SCM und EPM Deutschland bei Oracle, erläutert: „Künftig wird die Bedeutung cloudbasierter Supply Chains wachsen, da sie deutlich flexibler, leichter skalierbar und anpassungsfähiger gegenüber selbst betriebenen Rechenzentren sind. Mit ihnen lassen sich kurzfristige Änderungen bei Materialverfügbarkeit, Rohstoffpreisen, gesetzlichen Vorgaben oder unerwartete Hürden auf der letzten Meile einer Lieferung deutlich besser antizipieren und planen – wesentliche Voraussetzung in unsicheren Zeiten.“ Wichtig sei zudem Datentransparenz in Echtzeit, etwa bezüglich des Trackings der Fracht oder eines Monitorings kritischer Rahmenbedingungen. Beispiele sind die Auslastung von Flughäfen oder nationale Grenzschließungen. Chatbots und KI unterstützen Supply Chain-Experten, Abläufe besser zu überwachen und Updates in einer einfachen, dialogorientierten Benutzeroberfläche zu erhalten. Auswahltipps: Anforderungskatalog und Firmenziele im Fokus Soweit die Theorie. Doch worauf ist bei Anwendungsauswahl und Cloud-Migration zu achten? Wie in vielen anderen Bereichen auch, gilt hier: Planung und Vorbereitung ist alles. Die Ziele und Anforderungen der Integration stehen im Vordergrund. Hinzukommt ein umfassendes Verständnis für die Integration älterer Systeme und Anwendungen, die ERP- und SCM-bezogene Daten enthalten. Geschäftssoftware-Experte Wießler erläutert: „Bei Auswahl und Integration kann es oft zu Fehlern kommen, wenn etwa ungeeignete Integrationswerkzeuge auf Grundlage von IT- oder Hersteller-Präferenzen gewählt werden. Andere Schwierigkeiten sind das krampfhafte Festhalten an Altsystemen, weil bestimmte Daten oder Berichte vermeintlich benötigt werden, fehlendes Wissen hinsichtlich der Qualität der zu integrierenden Daten und nicht kompatible Datenzuordnungen.“  Auf Funktionen und Anwendungen „aus einem Guss“ achten Ein detaillierter Integrationsentwurf, der auf die zugrundeliegende Strategie abgestimmt ist, die Einbeziehung aller Beteiligten, die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten sowie ein vollständiges Datenmapping sind weitere Etappen zum Projekterfolg. Zudem sind Tests erforderlich. Ratsam ist ein zuvor definierter Upgrade-Pfad, um die Migration zu Cloud-Anwendungen automatisieren zu können. Wießler weiter: „Um Skalierfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten, sollten sich neue Technologien wie KI-, IoT- oder Blockchain-Funktionen nahtlos und schnell in der Cloud-Anwendung bereitstellen lassen, damit Unternehmen sofort einen geschäftlichen Mehrwert erzielen können. Ein Beispiel ist das Oracle Fusion Cloud SCM, das das Liefernetzwerk mit einer integrierten Suite von Cloud-Anwendungen verbindet, die speziell für den technologischen Wandel entwickelt wurde.“ Dieser integrative Ansatz sei wichtig, da einige Anbieter noch immer auf die Kopplung verschiedener Systeme setzen würden, was die flexible und umfassende Funktionsbereitstellung jedoch verlangsame und behindere. Resiliente Lieferketten und störungsfreie Abläufe bestimmen Zukunftsfähigkeit Egal, ob es um Corona-Pandemie, Herausforderungen wie den Brexit, Naturkatastrophen oder eine zunehmende Zahl an Cyberattacken geht: Unternehmen müssen heute mehr denn je auf resiliente und störungsfreie Lieferketten und Abläufe achten. Das Management von Lieferplanungen und Transportbetrieb sowie allen hiermit verbundenen Playern und Risiken muss in diesem Zusammenhang transparenter und vorausschauender denn je sein. Die Digitalisierung der Lieferketten basierend auf Cloud-Technologie sorgt für einen verbesserten Überblick, optimierte Rückverfolgbarkeit und Belastbarkeit der Supply Chain durch Einbeziehung externer Daten. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt etwas das Beispiel Volvo Cars, der erste Automobilhersteller, der das in seinen Batterien verwendete Kobalt mithilfe innovativer Blockchain-Technologie rückverfolgt.   Schritt für Schritt wachsen und weitere Bereiche anbinden Moderne Cloud- und SaaS-Lösungen bieten den Vorteil, auch schrittweise im Unternehmen eingeführt werden zu können. Das modulare Vorgehen gestattet es Unternehmen, sich zunächst auf ein oder zwei Kernsysteme zu konzentrieren, um so planungssicherer zu sein. In einem nächsten Schritt lassen sich dann auch Personalabteilung, Vertrieb oder Marketing mithilfe von HCM-, EPM- und CX-Tools mit ins Boot holen, damit auch sie von den Synergien eines einheitlichen Datenstamms über Abteilungsgrenzen hinweg profitieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig, solange Supply Chain- und Planungsstrategie auf einer verlässlichen und ausbaufähigen Cloud-Basis fußen. Wer gerne mehr erfahren möchte, wie sich Lieferketten krisenfest machen und Planungen zukunftssicher realisieren lassen, findet hier weitere Informationen: Oracle Cloud SCM Virtual Summits 2020

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ERP

Die fünf größten Mythen der ERP-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Ausweg aus dem Datendschungel: Agile und datengetriebene Geschäftsprozesse sind der Schlüssel zum erfolgreichen Projektmanagement in digitalisierten Märkten. Vor diesem Hintergrund werden ERP-Systeme als moderne Innovationsplattformen zu Treibern für Wachstum und Wertschöpfung. Die erfolgreiche Integration eines neuen ERP-Systems in die IT-Landschaft eines Unternehmens ermöglicht es, zukünftig die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. Ein modernes ERP ist für die geschäftliche Weiterentwicklung heute unerlässlich, denn nur damit lassen sich schlüssige Entscheidungen in Echtzeit treffen und Wettbewerbsvorteile generieren. Leider halten sich rund um das Thema der ERP-Integration eine Reihe hartnäckiger Mythen, die Digitalisierungsprojekte oft kräftig ausbremsen oder sie sogar verhindern.   Im Folgenden nehme ich die fünf größten Vorurteile unter die Lupe, die mir in Gesprächen mit Unternehmensentscheidern immer wieder begegnen, und zeige, wie die ERP-Integration zum Erfolg führt. 1. Die ERP-Integration ist zu komplex Dieser Mythos ist in vielen Branchen verbreitet: Vielerorts befürchten Entscheider und Anwender, dass Software-Integrationen zu komplex zu konfigurieren und zu verwalten sind. Tatsächlich kann ein ERP-System als digitales Abbild sämtlicher realer Vorgänge in einem Unternehmen verstanden werden – und diese sind eben oft komplex. Allerdings haben viele ERP-Anbieter den hohen Wert von Usability aufseiten der Nutzer sowie Administratoren erkannt und das Design ihrer Integrationsplattformen auf deren Anforderungen zugeschnitten. Das Ergebnis sind transparente, skalierbare Systeme, die von Anfang an zuverlässig für klare Prozessabläufe sorgen. 2. Integrationsplattformen sind zu teuer Das Gegenteil ist der Fall: Moderne Integrationsplattformen ersetzen mehrere benutzerdefinierte Integrationen, reduzieren Punkt-zu-Punkt-Integrationen und bieten einfache und sofort einsatzbereite vorgefertigte Integrationsoptionen für gängige Softwarepakete. Die Synergieeffekte machen entsprechende Lösungen zu einem entscheidenden Faktor für Kosteneinsparungen.  3. Integrationsprojekte sind zeitintensiv, langwierig und neigen zum Scheitern Es ist mancherorts Realität, dass angestoßene Integrationsprojekte den gesetzten Zeit- und Budgetrahmen überschreiten. Allerdings ist das in aller Regel kein generisches ERP-Problem. Den meisten dieser Projekte mangelt es vielmehr an der Strategie, dem Engagement der Entscheider, den richtigen Tools oder dem richtigen Anbieter und Integrationspartner. Hinzu kommt, dass die schleichende Ausweitung des Umfangs und sich ändernde Anforderungen das Risiko des Scheiterns von Integrationsprojekten erhöhen. 4. Integrationsplattformen sind nicht sicher Daten- und IT-Sicherheit sind ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Integration. Ein offener Port und ein unsicherer Datentransfer beziehungsweise -zugriff können katastrophale Folgen haben. Hier setzen sorgfältig konzipierte Integrationsplattformen in Kombination mit einem geeignetem Identitätsmanagement an und verringern Sicherheitsrisiken beim Cloud-Zugriff gezielt, anstatt sie zu erhöhen. 5. Das vorhandene System reicht aus, eine Integrationsplattform ist nicht nötig Insbesondere in traditionell geprägten Umgebungen wird Veränderung oft von der Vorstellung ausgebremst, dass Integrationen bislang erfolgreich intern konfiguriert und gemanagt wurden und dass dies auch weiterhin gelingt. Das vorhandene System scheint gut dokumentiert und daher wird eine neue Integrationsplattform abgelehnt. Zwar wird der hauseignen IT-Abteilung durch diese Sichtweise ein großer Vertrauensvorschuss gewährt, doch gleichzeitig mindert sie die Reaktionsfähigkeit im Fall von Überraschungen. Gerade sie erfordern jedoch angemessene Systemfunktionalitäten angesichts disruptiver Entwicklungen in der digitalen Welt. In der gegenwärtigen Situation von Unternehmen, die ihre digitale Transformation mithilfe einer ERP-Integration vorantreiben könnten, kommt es auf ihren Integrationspartner und seinen Lösungsansatz an, das Potenzial zu nutzen. Wir bei Oracle setzen daher auf erfahrene Teams, die durch ihre Expertise in der Lage sind, sämtliche Risiken und Hemmnisse, die in diesen modernen Mythen zum Tragen kommen, gezielt zu widerlegen und auszuräumen. Weitere Blogbeiträge zum Thema: ERP Systemwechsel: Altbausanierung oder Sprung auf modernen Standard? Gute Gründe für die Cloud: Ein Gespräch mit … Christoph Friedl Schnell und einfach zum gut funktionierenden ERP: Neun Punkte für eine erfolgreiche System-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Ausweg aus dem Datendschungel: Agile und datengetriebene Geschäftsprozesse sind der Schlüssel zum erfolgreichen...

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Mit System und Expertise zu widerstandsfähigen Lieferketten

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Fukushima, Erdbeben, Corona – disruptive Ereignisse stellen globale Lieferketten immer wieder vor enorme Herausforderungen. Um die Versorgung von Unternehmen und Endverbrauchern dennoch sicherzustellen, ist ein leistungsfähiges Risikomanagement unverzichtbar. Im Zuge der Digitalisierung muss dieses auch in den Strukturen, Prozessen sowie IT-Systemen von Unternehmen und in den unternehmensübergreifenden Supply Chains abgebildet werden. Für das aktuelle Whitepaper „Risikomanagement disruptiver Ereignisse in Supply Chains“ hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik gemeinsam mit uns einen branchenübergreifenden Blick auf das Thema der disruptiven Risiken geworfen. Dabei ist es gelungen, vielfach vorhandene Defizite beim Risikomanagement und im gleichen Zug die Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Das Umfeld globaler Supply Chains lässt sich durch die Abkürzung VUCA charakterisieren: Die Verbindung aus Volatilität (volatility), Unsicherheit (uncertainty), Komplexität (complexity) und Mehrdeutigkeit (ambiguity) führt zu der Notwendigkeit der Weiterentwicklung klassischer Risikomanagement-Instrumente. Den Umfrageergebnissen des Fraunhofer-Instituts zufolge ist die Erkennung und Identifikation potenzieller Disruptionen allgemein mit vielen Risiken behaftet. Viele Unternehmen nutzen die teilweise vorhandene Vorwarnzeit aufgrund von fehlendem Risikobewusstsein, mangelnder Transparenz und fehlenden Instrumenten nicht aus. Hinzu kommt, dass sie potenzielle Risiken und konkrete Ereignisse nicht zeitnah identifizieren können. Durch eine fehlende Vorbereitung notwendiger Maßnahmen zur Erlangung der Kontrolle und zur Reduzierung von Schäden sind Maßnahmenpläne, sofern sie überhaupt existieren, im Risikofall häufig unkoordiniert, zeitverzögert und im schlimmsten Fall sogar wirkungslos. Drei wegweisende Technologieansätze zur Risikominimierung Dennoch sind Unternehmen nicht dazu verurteilt, sich tatenlos einem ungewissen Schicksal zu fügen. Die folgende Übersicht fasst Technologien zusammen, die das Potenzial zur Bewältigung zukünftiger disruptiver Ereignisse bieten. 1. Big Data und künstliche Intelligenz Durch die Möglichkeiten von Big Data und künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich neue Potenziale für die Analyse von Wirkzusammenhängen, die Prognose von Szenarien und die Entscheidungsunterstützung nutzen. Datenanalysen können Systematiken und kausale Zusammenhänge im Rahmen der prädiktiven Analyse in die Zukunft erweitern. In einem weiteren Schritt ist es möglich, Handlungsempfehlungen zu genieren und gegeneinander abzuwägen. Die zunehmende Transparenz innerhalb von Lieferketten durch moderne Analysemethoden beeinflusst auch die proaktive Risikoidentifikation und die Risikobeherrschung positiv. 2. Simulation Durch Simulationsexperimente und die Übertragung der Ergebnisse auf dynamische und komplexe Anwendungsfälle lassen sich Folgerungen und Maßnahmen ableiten, die aufgrund der hohen Dynamik und Komplexität der Realität nicht analytisch zu gewinnen sind. Auf diese Weise führt die simulative Bewertung verschiedener Risikosituationen und -reaktionen zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen disruptiver Ereignisse und ermöglicht gezielte Vorbereitungen. 3. Blockchain und Smart Contracts Die Blockchain-Technologie stellt eine Möglichkeit dar, den Datenaustausch, Transaktionen und Verträge in einem Netzwerk dezentral zu organisieren. Über die verteilte Prüfung und Speicherung der Informationen bei allen beteiligten Parteien durch das Distributed Ledger, also ein verteiltes Logbuch, sowie dem kodierten Verweis auf den jeweils vorherigen, abgespeicherten Block lässt sich die Manipulation verhindern und eine redundante, sichere Datenspeicherung erreichen. Zudem können intelligente, automatisch ausführende Verträge, sogenannte Smart Contracts, integriert werden, die eine Automatisierung der Interaktionen ermöglichen. Mithilfe beider Technologien lassen sich Prozesse verschlanken, Vertrauen herstellen und Transkationen zweifelsfrei nachverfolgen. Vier Methoden und Lösungen für die Bewältigung disruptiver Ereignisse Mithilfe der angeführten Technologien ist die gezielte Adressierung der Problemzonen im Risikomanagement möglich. 1. Risikobewusstsein Das Risikobewusstsein hängt entscheidend von der Sammlung und Aufbereitung relevanter Analysedaten ab. Um ein vollständiges Risikobild und eine unternehmensweit abgestimmte Risikostrategie zu erreichen, leisten moderne Software-Lösungen, die die Kernsysteme eines Unternehmens miteinander verbinden, wertvolle Unterstützung. Leistungsfähige Monitoring-Plattformen, die sich Machine Learning und künstliche Intelligenz zunutze machen, ermöglichen eine schnelle Risikoidentifikation, echtzeitnahe Analysen der Auswirkungen, eine Zentralisierung der Informationen und der Risikosteuerung. 2. Transparenz Die Transparenz innerhalb eines Unternehmens betrifft Stammdaten, Supply Chain-Strukturen und die aktuelle Risikosituation. Als Fundament der IT-Infrastruktur für das Risikomanagement sorgen vielerorts ein ERP-System oder eine vergleichbare Plattform für Informations- sowie Planungstransparenz, schaffen vollständiges Bild der Supply Chain und tragen zur Sicherstellung der Datensouveränität sowie zur manipulationssicheren Dokumentation des Informationsaustauschs bei. 3. Flexibilität und Resilienz Hohe Flexibilität ermöglicht überhaupt erst systematische Risikoreaktionen. Entscheidend sind dabei strategisch ausgerichtete Redundanzen in Form von Beständen, alternativen Lieferanten oder erweiterten, im Normalfall ungenutzten, Produktions- oder Lagerkapazitäten. Um die Wirksamkeit einzelner Redundanzen hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Bilanz zu analysieren und die damit verbundene Resilienz der Lieferkette zu veranschaulichen, empfiehlt sich die Simulation verschiedener Szenarien mithilfe von Tools wie Oracle Supply Chain Planning, AnyLogic, OTD-NET, Plant Simulation oder Supply Chain Guru. 4. Kooperation Die Kooperation zwischen den Unternehmen einer Supply Chain bildet die grundlegende Basis eines optimierten Supply Chain Risk Managements. Das umfasst die vertiefte Vernetzung von Planungs- und Kommunikationsprozessen sowie die proaktive Vorbereitung und Planung, um die Wirtschaftlichkeit der sonst häufig sehr teuren Notfallmaßnahmen zu optimieren. Durch die unternehmensübergreifende Abstimmung und Umsetzung von Business Continuity Plänen lassen sich Standard-Reaktionen auf Einschränkungen der Lieferkette festlegen und eine einheitliche Risikoreaktion anbahnen.   Mehr zum Thema Supply Chain Management: Eine reißfeste Lieferkette: Worauf Logistiker und Supply Chain-Manager achten müssen Datengetriebene Logistik: Weichenstellung in Richtung Normalität Goodbye „lean“: So kann der CFO helfen Probleme in der Lieferkette zu verbessern

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Fukushima, Erdbeben, Corona – disruptive Ereignisse stellen globale Lieferketten immer wieder vor enorme...

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Budgetplanung in unsicheren Zeiten

Oracle erläutert im Interview, wie Unternehmen ihre Finanzen in einer laufenden Krise erfolgreich neu ausrichten können Jede Budgetplanung kommt einem Blick in die Zukunft gleich. Dabei müssen geschätzte Einnahmen und Ausgaben in Einklang gebracht werden, um definierte Geschäftsziele über einen bestimmten Zeitraum zu erreichen. Doch wie genau kann eine solche Prognose sein angesichts einer nie dagewesenen Pandemie und einem Mangel an dazu passenden historischen Unternehmensdaten? Im Interview erläutert Jochen Wießler, Vice President ERP, SCM und EPM bei Oracle, wie COVID-19 die Art und Weise verändert, wie Unternehmen für die Zukunft planen und budgetieren. Herr Wießler, was genau hat sich seit COVID-19 verändert und wie müssen Unternehmen ihre Budgets planen, um am Markt bestehen zu können? Jochen Wießler: Die Corona-Krise hat Unternehmen strategisch, wirtschaftlich und finanziell vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Man könnte es geradezu mit der großen Wirtschaftskrise vor knapp 100 Jahren vergleichen. Bestehende Systeme und Strukturen werden den neuen Anforderungen, die sich in kürzester Zeit durch die Pandemie am Markt ergeben haben, nicht mehr gerecht werden. Das hat natürlich Einfluss darauf, wie Unternehmen mit Blick auf die Zukunft planen und budgetieren müssen. Jährliche oder halbjährliche Budgethorizonte können mit dem Tempo der Veränderungen und Unterbrechungen nicht Schritt halten. Stattdessen sind Unternehmen besser bedient mit regelmäßigeren, vorläufigen Budgets und einer ständigen Neuprognose auf Grundlage der jeweils neuesten Geschäftsdaten. Inwiefern verschiebt sich mit dem zeitlichen Horizont auch der Fokus der Budgetplanung auf rein finanzielle Belange? Jochen Wießler: In einem sich schnell verändernden Geschäftsumfeld besteht der kritische Punkt bei der Budgetplanung darin, „Was-wäre-wenn“-Szenarien nicht nur schnell, sondern wiederholt zu berücksichtigen und umzusetzen. Hier ist die Fähigkeit gefragt, bei der Planung stets unterschiedliche Annahmen zugrunde zu legen. Insofern kann die Budgetierung gar nicht länger als eine rein finanzielle Frage betrachtet werden. Es besteht die Notwendigkeit, mit verschiedenen Geschäftsbereichen zusammenzuarbeiten, insbesondere den HR-, Vertriebs- und Lieferkettenteams. Und dabei gilt es, die Probleme und Herausforderungen zu verstehen, mit denen sie konfrontiert sind. Beispielsweise muss das Vertriebsteam verstehen, was aktuell bei den Bestandskunden los ist: Haben sie Geld zum Ausgeben, ändern sie ihr Kaufverhalten und steigt oder sinkt die Nachfrage nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen? All dies bedeutet, dass sich die Budgetierung und Planung zunehmend zu einem fortlaufenden Prozess entwickelt. In der Vergangenheit war es üblich und bewährt, diesen Prozess monatlich durchzuführen. Jetzt aber müssen CFOs und Finanzteams dies noch häufiger tun. Hier kommt als neue Herausforderung hinzu, dass die Belegschaft infolge von Remote Work nicht permanent und gebündelt im Büro anzutreffen ist. Welche zusätzlichen Informationen werden benötigt, um eine bessere Planung zu ermöglichen? Jochen Wießler: In einem ersten Schritt müssen die Unternehmen eine Bestandsaufnahme der teils noch gar nicht absehbaren Auswirkungen von COVID-19 auf alle Abteilungen, Funktionsbereiche und Märkte vornehmen. Eine integrierte Cloud-Infrastruktur bietet die passende Plattform für diesen Informationsaustausch und stellt gleichzeitig die Werkzeuge bereit, um ein Echtzeit- und granulares Verständnis von der Performance des gesamten Unternehmens zu schaffen. CFOs müssen sicherstellen, dass sie eine ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen haben, damit sie die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen besser verstehen können – beispielsweise Umsatzeffekte als Folge von Personalentscheidungen. Die Notwendigkeit für CFOs, eine solche allumfassende Sichtweise einzunehmen, wächst mit der Größe des Unternehmens. Wir haben zum Beispiel kürzlich mit einem multinationalen Konzern gesprochen, der in verschiedenen Branchen tätig ist. Die Nachfrage nach einigen seiner Produkte, wie zum Beispiel Milcherzeugnisse für das Gastgewerbe ist auf nahezu Null gesunken. Aber auf der anderen Seite kam es zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach Reinigungsprodukten. Der CFO musst daher über alle Informationen verfügen, die er benötigt, um planen und budgetieren zu können. Nur dadurch ist er in der Lage, das exponentielle Wachstum bei Reinigungsprodukten kurzfristig zu bewältigen und die Möglichkeit zu wahren, zu gegebener Zeit wieder auf Milchprodukte zurückzugreifen. Geschwindigkeit ist eine weiterer Schlüsselfaktor. Wenn Budgets auf einer dynamischen Basis erstellt werden sollen, muss dies schnell geschehen. Das Ersetzen von Tabellenkalkulationen und Uploads durch automatisierte Dateneingabe und Workflows ermöglicht es Analysten und Budgetplanern, mehr Zeit für wirklich wichtige Aufgaben zu verwenden. Welche Lektionen sollten wir alle aus dem Lockdown zu Beginn der Pandemie gelernt haben? Jochen Wießler: Die Arbeitsweise vieler Finanzabteilungen wird sich wahrscheinlich für immer verändern. Einige namhafte Unternehmen wie Siemens werden es ihren Mitarbeitern nach der Corona-Pandemie ermöglichen, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten. Daher sollten Unternehmen sicherstellen, dass sie über eine Cloud-Lösung verfügen, damit mehrere Personen von verschiedenen Standorten aus auf derselben Plattform arbeiten können. Diese Cloud-Lösung muss in der Lage sein, verschiedene Datenpunkte aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen zu integrieren. Darüber hinaus wird sich in den Finanzabteilungen ein gewisser kultureller Wandel vollziehen. Finanzteams sind daran gewöhnt, dass Zahlen Gewissheit geben. Oft besteht eine regelrechte Abneigung dagegen, mit Schätzungen statt mit Ist-Werten zu arbeiten. Dies wird sich in Zukunft ändern müssen. Bei der Budgetierung sollte es darum gehen, das Management mit genügend Informationen auszustatten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Derweil sollten für kritische Unwägbarkeiten bestimmte Spielräume und geeignete Optionen zur Verfügung stehen, um entscheiden zu können, wie mit dieser Ungewissheit umgangen werden soll. Nicht zuletzt muss diese Unsicherheit zu einem integralen Bestandteil des Budgetierungsprozesses gemacht werden. Lokale Ausbrüche oder regionale Lockdowns können ohne Vorwarnung auftreten. Daher sollten sich Finanzplaner nicht allzu fest an Forecasts binden. Welche abschließende Empfehlung würden Sie Unternehmen geben? Jochen Wießler: Budgetplanung ist kein To-do mehr, das lediglich ein- oder zweimal pro Jahr anfällt. Sie muss zu einem kontinuierlichen, proaktiven Prozess werden. Und wenn dieser sorgfältig, schnell und mit den erforderlichen Insights umgesetzt wird, führt er zu einer besseren Ressourcenallokation, effektiveren Abläufen und höheren Gewinnen.

Oracle erläutert im Interview, wie Unternehmen ihre Finanzen in einer laufenden Krise erfolgreich neu ausrichten können Jede Budgetplanung kommt einem Blick in die Zukunft gleich. Dabei müssen...

HCM

Wie künstliche Intelligenz den Arbeitnehmern beim Umgang mit Stress und psychischen Störungen helfen kann

Autor: Emily He, Senior Vice President of Global Marketing – HCM Bei Begriffen wie künstliche Intelligenz oder Bot denken viele Menschen an kalte, unpersönliche Technologie – also im Grunde an das Gegenteil von dem, was menschlich ist. Wenn künstliche Intelligenz richtig angewandt wird, kann sie den Arbeiternehmern aber öfter als man denkt dabei helfen, über einige ihrer persönlichen Sorgen zu sprechen. Hervor geht das aus der neuen, global durchgeführten Studie AI@Work 2020 Study: As Uncertainty Remains, Anxiety and Stress Reach a Tipping Point at Work von Oracle. Laut der Erhebung würden beispielsweise 68 Prozent (Deutschland: 56 Prozent) aller befragten Arbeitnehmer lieber mit einem Roboter als mit ihrem Vorgesetzten über Stress am Arbeitsplatz reden. Zudem ist mit 80 Prozent (Deutschland: 70 Prozent) eine noch größere Mehrheit offen dafür, einen Roboter als Therapeuten oder Berater für den Umgang mit Angst zu haben. Zur Erklärung: Für die Befragung der Studienteilnehmer wurde ein Roboter als ein KI-gestützter Ansprechpartner beziehungsweise als ein Chatbot-Berater definiert. All das ist sehr aufschlussreich – gerade im Hinblick auf die aktuelle Zeit. Die COVID-19-Pandemie hat in den vergangenen sieben Monaten in der gesamten Bevölkerung für Stress gesorgt. So verspüren 70 Prozent (Deutschland: 56 Prozent) der Arbeitnehmer in 2020 mehr Stress als im Jahr zuvor. Das heißt, der Bedarf an Anlaufstellen und Beratung nimmt ebenfalls zu.  Ein Grund für die Bevorzugung von Robotern als Ansprechpartner ist, dass sie eine urteilsfreie Beratung für Arbeitnehmer bieten, die nach Infos zu einem Employee Assistance Program (EAPs) – also einer externen Mitarbeiterberatung – oder andere Leistungen suchen. Denn Vorgesetzte können dagegen (scheinbar oder tatsächlich) negativ auf einen Arbeitnehmer reagieren, der Hilfe sucht. Für viele Menschen ist diese Urteilsfreiheit beim Gegenüber wichtig – vor allem wenn sie der Meinung sind, dass jedes Anzeichen auf ein Problem mit ihrer psychischen Gesundheit ein schlechtes Licht auf sie oder ihre Arbeitsfähigkeit wirft. Einige sehen einen Fortschritt beim Abbau der Stigmatisierung von psychischen Störungen, da Personen des öffentlichen Lebens nun häufiger dazu bereit sind, über ihre eigenen Depressionen oder andere Fragen der psychischen Gesundheit zu sprechen. Zu diesen Personen gehören neben Entertainern und Sportlern wie Lady Gaga, Dak Prescott sowie Bruce Springsteen auch Geschäftsleute wie der Risikokapitalgeber Brad Feld.  Jedoch ist mit einer entsprechenden Offenlegung immer noch ein Risiko verbunden. Zum Beispiel hat ein Sportreporter das Statement von NFL-Star Dak Prescott kritisiert und ihm als Quarterback der Dallas Cowboys eine Führungsschwäche vorgeworfen. Das Beispiel unterscheidet sich aber von anderen Fällen, denn die Kommentare des Sportreports wurden von anderen Sportlern, Trainern und sogar von seinem Arbeitgeber entschieden verurteilt.  Angesichts solcher Fälle ist es verständlich, warum Arbeitnehmer eventuell zögern, ihren Vorgesetzten ihre Probleme mitzuteilen. Das oft zögerliche Verhalten zeigt die Grenzen menschlicher Beziehungen auf und macht deutlich, inwiefern ein Bot Menschen bei persönlichen Problemen helfen kann, selbst wenn das nur bedeutet, sie an die besten Beratungsstellen zu verweisen. Die neue Studie bestätigt das. In Bezug auf die eigene psychische Gesundheit wenden sich nur 18 Prozent der weltweit Befragten lieber einem Menschen als einer künstlichen Intelligenz zu. In einem Gespräch mit einem Chatbot sehen sie einige Vorteile: Hier nennen 34 Prozent (Deutschland: ebenfalls 34 Prozent) eine urteilsfreie Beratung, 30 Prozent (Deutschland: 23 Prozent) unvoreingenommene Gespräche über Probleme und 29 Prozent (Deutschland: 28 Prozent) schnelle Antworten auf gesundheitsbezogene Fragen. Insgesamt zeichnet sich hier ein Trend ab. Immer mehr Menschen wollen mit Bots interagieren. Zugleich sinkt dadurch logischerweise die Anzahl der Menschen, die das ablehnen. Deutlich wird das, wenn man sich die Zahlen aus der letztjährigen Auflage der AI@Work-Studie von Oracle anschaut. So gaben weltweit beispielsweise 64 Prozent der Arbeitnehmer an, dass sie Bots mehr vertrauen als ihren Vorgesetzten. Außerdem haben sich 50 Prozent für Ratschläge an Bots gewandt und nicht an ihre Vorgesetzten. Mit 93 Prozent der Befragten war darüber hinaus im Vorjahr eine große Mehrheit dazu bereit, sich von einem Bot beraten zu lassen.  Hinzu kommt, dass die aktuelle Studie die Grenzen menschlicher Beziehungen offenbart. Mit ihnen verbunden sind unsere tief verwurzelten Vorurteile gegenüber psychischen Störungen und die aus ihnen resultierende Stigmatisierung, die insbesondere am Arbeitsplatz existiert. Stress am Arbeitsplatz ist nicht neu. Allerdings wirkt sich in diesem Jahr die COVID-19-Pandemie zusätzlich negativ auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern aus. Und obwohl viele Menschen gerne zu Hause arbeiten, sagen in der neuen Studie 41 Prozent der weltweit Befragten, dass im Homeoffice die Grenzen zwischen ihrem Berufs- und Privatleben zunehmend verschwinden. Eine optimale Situation ist das nicht. Im Vergleich zu der Zeit vor dem Ausbruch der Pandemie arbeiten 28 Prozent der Deutschen zudem mehr als 40 zusätzliche Stunden pro Monat. Das Positive: Die Pandemie hat dabei geholfen, das Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ in den Vordergrund zu rücken und Unternehmen dazu zu veranlassen, zu reagieren. Wie die neue Studie zeigt, wünschen sich Arbeitnehmer von ihren Unternehmen mehr Unterstützung beim Umgang mit dem erhöhten Stress. Von den Studienteilnehmern sind 76 Prozent (Deutschland: 63 Prozent) der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr für den Schutz der psychischen Gesundheit der Belegschaft tun sollte. Dagegen merken 51 Prozent (Deutschland: 46 Prozent) an, dass ihr Unternehmen infolge der Pandemie nun mehr Unterstützung anbietet, um Probleme mit der psychischen Gesundheit zu adressieren. Unternehmen sollten sich die Daten der neuen Erhebung genau anschauen. Ein gestresster oder deprimierter Mitarbeiter ist nämlich per Definition keine glückliche oder produktive Person. In ihrer Gesamtheit bedeuten die Zahlen, dass irgendwann auch die Produktivität der Unternehmen selbst beeinträchtigt wird, wenn das nicht schon bereits geschehen ist. Angesichts der schieren Zahl von Menschen, die in diesem Jahr von erhöhtem Stress berichten, wären Unternehmen daher gut beraten, in Lösungen – einschließlich KI-basierter Tools – zu investieren, die dem entgegenwirken und dazu beitragen, aus der negativen eine positive Situation zu machen.

Autor: Emily He, Senior Vice President of Global Marketing – HCM Bei Begriffen wie künstliche Intelligenz oder Bot denken viele Menschen an kalte, unpersönliche Technologie – also im Grunde an das...

Digitalisierung

Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz

KI-gestützte Therapeuten helfen Arbeitnehmern bei der Bewältigung von mentalen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie Home Office, Unsicherheit und wenig persönlicher Kontakt zu den Kollegen – die Corona-Pandemie hat seit Beginn des Jahres die Arbeitswelt für viele radikal verändert. Trotz der unbestrittenen Vorteile der Arbeit zu Hause offenbarten sich für viele Arbeitnehmer auch die negativen Seiten eben jener. Die sich zunehmend auflösenden Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben sowie die verstärkte soziale Isolierung erzeugten bei zahlreichen Betroffenen hohe Belastungen für die mentale Gesundheit. Dass 2020 für Arbeitnehmer weltweit das stressigste Jahr der Geschichte ist und viele von ihnen sich in entsprechenden Situationen Hilfe wünschen, zeigt die neue Studie von Oracle und Workplace Intelligence. Laut dieser führte die COVID-19-Pandemie bei Menschen weltweit zu mehr Stress, Angst und Burnout. Eine zentrale Erkenntnis: Betroffene nehmen dabei lieber von KI-gestützten Therapeuten als von anderen Menschen Hilfe an. Auswirkungen auf die psychische Gesundheit Die COVID-19-Pandemie wirkte sich in allen Ländern negativ auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern aus. In Deutschland verspürten zum Beispiel 52 Prozent der Befragten 2020 mehr Stress und Angst am Arbeitsplatz als in jedem anderen Jahr zuvor. Bei 68 Prozent litt dadurch die psychische Gesundheit, was oft weiteren Stress, eine unausgeglichene Work-Life-Balance, Burnout oder eine Depression aufgrund fehlender menschlicher Kontakte zur Folge hatte. Das alles stellt eine neue Belastung am Arbeitsplatz dar, die zu den bisherigen Anforderungen hinzukommt. Dazu gehörten für 42 Prozent die Einhaltung von Leistungsstandards, für 33 Prozent die Bewältigung routinemäßiger sowie monotoner Aufgaben und für 41 Prozent der Umgang mit einem nicht zu schaffenden Arbeitspensum. „Angesichts der neuen Gegebenheiten in puncto Fernarbeit und der verschwindenden Grenzen zwischen dem Berufs- und Privatleben ist der Tribut, den die COVID-19-Pandemie von unserer psychischen Gesundheit fordert, beträchtlich. Damit müssen Arbeitnehmer aus jeder Branche und in jedem Land zurechtkommen“, sagt Dan Schawbel, Managing Partner bei Workplace Intelligence. „Die Pandemie hat die psychische Gesundheit der Menschen in den Fokus gerückt. Die Beeinträchtigung eben jener stellt sowohl heute als auch im kommenden Jahrzehnt eine der zentralen Herausforderungen für die Arbeitswelt dar. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, wie weit verbreitet psychische Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz inzwischen sind und warum es jetzt für Unternehmen an der Zeit ist, darüber zu sprechen und neue Lösungen für dieses Problem zu finden.“ Berufs- und Privatleben sind schwerer zu trennen Die Auswirkungen beschränken sich aber nicht nur auf das Berufsleben, die Menschen spüren sie auch zu Hause. Von den deutschen Teilnehmern der Studie sagen 77 Prozent, dass psychische Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz (Stress, Angst, Depression etc.) ihr Leben daheim generell negativ beeinflussen. Die häufigsten Auswirkungen waren Schlafentzug, eine schlechte körperliche Gesundheit, weniger Freude zu Hause, leidende Beziehungen innerhalb der eigenen Familie und eine Isolation von Freunden. Zudem investieren einige Menschen nun mehr Zeit in ihren Job, da die Grenzen zwischen dem Berufs- und Privatleben zunehmend verschwinden und sie vermehrt im Home Office aktiv sind. So arbeiten laut der Studie 28 Prozent der Deutschen mehr als 40 zusätzliche Stunden pro Monat. 15 Prozent von ihnen haben aufgrund der Arbeitsüberlastung infolge der COVID-19-Pandemie bereits ein Burnout. Im Vergleich dazu stufen Menschen, die auch schon vor der Krise unter der fehlenden Trennung des Berufs- und Privatlebens gelitten haben, die Belastung heute nicht mehr so hoch ein. So sahen sich in der Vergangenheit mehr als drei Viertel der befragten deutschen Arbeitnehmer im Segment Fernarbeit (77 Prozent) mit Herausforderungen konfrontiert. Genannt wurden dabei unter anderem Stress und Angst. Demgegenüber finden laut Oracle-Studie 54 Prozent der Remote-Work-Beschäftigten heute trotz der wahrgenommenen Nachteile ihre Arbeit attraktiver als noch vor der Pandemie. Sie gaben an, dass sie jetzt mehr Zeit für die Familie, zum Schlafen und für die Arbeit haben.   Arbeitnehmer wünschen sich Unterstützung durch Technologien und KI In Bezug auf die eigene psychische Gesundheit wünschen sich viele Arbeitnehmer Hilfe. Die Studie zeigt, dass sie sich dafür eher künstlicher Intelligenz zuwenden als anderen Menschen. Sie versprechen sich von Technologie mehr als nur Collaboration Tools. 56 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden laut der Studie lieber mit einem KI-gestützten Ansprechpartner als mit ihrem Vorgesetzten über Stress und Angst am Arbeitsplatz reden. Zudem sind 70 Prozent offen dafür, eine künstliche Intelligenz als Therapeuten oder Berater zu haben. Die deutschen Arbeitnehmer sehen in dem Gespräch mit einem Chatbot einige Vorteile: eine urteilsfreie Beratung (sagen 34 Prozent), unvoreingenommene Gespräche über Probleme (sagen 23 Prozent) und schnelle Antworten auf gesundheitsbezogene Fragen (sagen 28 Prozent). Künstliche Intelligenz kann auch eine wichtige Stütze bei der Arbeit sein und so die mentale Gesundheit verbessern. Laut der Studie bot sie für 68 Prozent der Deutschen bereits eine Hilfe. Beispielsweise liefert künstliche Intelligenz ihnen die Informationen, die sie benötigen, um ihre Arbeit effektiver zu erledigen (sagen 26 Prozent). Sie automatisiert zudem Aufgaben und verringert so das Arbeitspensum, um Burnout zu vermeiden (sagen 21 Prozent). Außerdem reduziert künstliche Intelligenz Stress, da sie Menschen bei der Priorisierung von Aufgaben unterstützt (sagen 21 Prozent). Arbeitnehmer stehen hierzulande künstlicher Intelligenz also grundsätzlich positiv gegenüber. Dank der KI verkürzte sich für 36 Prozent die eigene Arbeitswoche und bei 34 Prozent war es möglich, länger Urlaub zu nehmen. Darüber hinaus sorgt künstliche Intelligenz bei den Arbeitnehmern für mehr Produktivität (sagen 49 Prozent), Zufriedenheit (sagen 39 Prozent) und allgemeines Wohlbefinden (sagen 35 Prozent). Psychische Gesundheitsprobleme beeinflussen direkt den Geschäftserfolg Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Weltweit wünschen sich Arbeitnehmer von ihren Unternehmen mehr Unterstützung beim Thema psychische Gesundheit. Wenn sie keine Hilfe erhalten, kann das drastische Auswirkungen auf ihre Produktivität sowie auf ihr gesamtes Berufs- und Privatleben haben. Von den befragten Deutschen sind 63 Prozent der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr für den Schutz der psychischen Gesundheit der Belegschaft tun sollte. Die COVID-19-Pandemie bringt jedoch eine neue Dynamik in die Angelegenheit. Denn 46 Prozent merken an, dass ihr Unternehmen infolge der Pandemie nun Services und Unterstützung für die psychische Gesundheit anbietet. Abgesehen davon würden es aber 75 Prozent begrüßen, wenn ihr Unternehmen Technologien für die psychische Gesundheit zur Verfügung stellt. Auf der Wunschliste stehen Beratungsdienste auf Abruf (bei 36 Prozent), ein Zugang zu Apps aus den Bereichen Wellness und Meditation (bei 31 Prozent), proaktive Tools zur Überwachung der eigenen Gesundheit (bei 28 Prozent), ein Self-Service-Zugang zu Gesundheitsangeboten (bei 26 Prozent) und Chatbots zur Beantwortung gesundheitsbezogener Fragen (bei 25 Prozent). Sich als Unternehmen um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu kümmern, ist auch entscheidend für den geschäftlichen Erfolg. Immerhin sagen 40 Prozent der Befragten, dass ihre Produktivität aufgrund von Stress, Angst oder Depression sinkt. Für weitere 38 Prozent führen diese Faktoren zu schlechteren Entscheidungsfindungen. „Im Verlauf der Pandemie ist psychische Gesundheit nicht nur zu einem breiteren gesellschaftlichen Thema geworden, sondern auch zu einer der größten Herausforderungen der Arbeitswelt. Sie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die individuelle Leistung von Arbeitnehmern, die Effektivität von Teams und die Produktivität von Unternehmen. Über sie zu sprechen ist jetzt mehr denn je erforderlich und Arbeitnehmer erwarten von Führungskräften, dass sie sich stärker engagieren und Lösungen anbieten“, erklärt Emily He, Senior Vice President bei Oracle Cloud HCM. „Es gibt viele Mittel, um für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen – gerade eine Technologie wie künstliche Intelligenz bietet hierzu einige Möglichkeiten. Doch erst einmal müssen Unternehmen psychische Gesundheit auf ihre Tagesordnung setzen. Wenn es gelingt, sowohl auf der HR- als auch auf der Führungsebene entsprechende Gespräche zu starten, ist ein Fortschritt möglich. Die Zeit dafür ist jetzt gekommen.“   Zum Download der vollständigen globalen Studie „As Uncertainity Remains, Anxiety and Stress Reach a Tipping Point at Work” von Oracle und Workplace Intelligence

KI-gestützte Therapeuten helfen Arbeitnehmern bei der Bewältigung von mentalen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie Home Office, Unsicherheit und wenig persönlicher Kontakt zu den Kollegen – die...

Events

Cloud Virtual Summits: Oracle stellt Neuheiten seiner Cloud Applikationen für mehr Agilität und Innovationsstärke vor

Oracle nutzt in diesem Jahr seine Cloud Virtual Summits als Plattform, Produktneuheiten und Unternehmensneuigkeiten durch Vorträge hochkarätiger Sprecher und Experten anzukündigen. Die Reihe kostenfreier Vorträge thematisiert Innovationen im Bereich der Cloud-Infrastruktur sowie Cloud-Applikationen (ERP, SCM, HCM und CX) und gibt interessierten Zuhörern Einblicke in die aktuelle Produkt- und Unternehmensstrategie des Unternehmens.  Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang ist die Keynote “The time is now – recapture growth with Oracle Cloud Applications” von Steve Miranda, Executive Vice President Applications Development bei Oracle. In dieser präsentieren er und zahlreiche weitere Oracle Executives die wichtigsten Neuerungen der Oracle Cloud Applikationen: Touchless Automation-, Predictive Planning- und Digital Experience-News für Cloud-ERP  Oracle baut seine Führungsposition auf dem Cloud-ERP-Markt kontinuierlich aus und kündigt daher Aktualisierungen für Oracle Fusion Cloud Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management (EPM) an. Zu den Neuerungen gehören Funktionen, die Business Continuity und Remote-Sicherheit unterstützen, aber auch digitale Assistenten für die Reisekostenabrechnung und branchenspezifische Funktionen, die Finanzteams helfen, Abläufe widerstandsfähiger und verlässlicher zu machen sowie Wachstumspotenziale zu erschließen. Die neuesten Produktaktualisierungen für Oracle Cloud ERP ermöglichen es Unternehmen jeder Größe, schnell und einfach die Vorteile von Touchless Automation, Predictive Planning und verbesserter digitaler Erfahrungen zu nutzen, um die Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und die Kontrolle zu verbessern.  Vorbereitet auf Krisenzeiten: Business Continuity Management Ein konkretes Beispiel ist das Business Continuity Management-Tool: Es unterstützt Anwender bei der Vorbereitung und Reaktion auf Betriebs- und Sicherheitsrisiken, die durch Covid-19 und andere künftige Herausforderungen verursacht werden. Mit Business Continuity Management können Finanzteams Risiken schnell bewerten, Recovery-Pläne dokumentieren und genehmigen sowie die Management-Etage auf dem Laufenden halten, um die Auswirkungen auf Image, Abläufe und Finanzen zu minimieren.  Über 7.300 Firmen und Organisationen, wie PUMA oder Deichmann, setzen bereits auf Oracle Cloud ERP und Oracle Cloud EPM, um Geschäftsabläufe zu optimieren. Mit Oracle Fusion Cloud Applications für die Finance Oracle ERP Cloud können Unternehmen jeder Größe schnell und einfach neueste Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, digitale Assistenten, Verarbeitung natürlicher Sprache und Internet of Things (IoT) nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Weitere Informationen über die Cloud ERP-Neuerungen finden Sie hier. Future Work: Oracle hilft HR-Teams, neue Arbeitsanforderungen zu erfüllen  Zufriedene Mitarbeiter sind essentiell für den Unternehmenserfolg. Um Firmen zu begleiten, ihre Angestellten bestmöglich zu finden und zu binden, aber gleichzeitig den Anforderungen moderner Arbeitsplätze gerecht zu werden, wartet auch die Oracle Cloud Human Capital Management (HCM) mit neuen Funktionen auf. Die Features unterstützen etwa personalisierte Karrierewege und Karrierepfade für Mitarbeiter. Gleichzeitig verbessern sie aber auch die Genauigkeit und Verlässlichkeit von Daten für HR-Teams.  Ein Beispiel ist „Journeys“: Diese Funktion ermöglicht nahtlose, schrittweise Unterstützung  für Mitarbeiter bei der Bewältigung persönlicher und beruflicher Situationen, die komplexe Aufgaben und Interaktionen erfordern. Journeys sammelt verschiedene Komponenten dieser mehrschichtigen Abläufe, um etwa die Wiedereingliederung von Mitarbeitern bei ihrer Rückkehr ins Büro zu erleichtern oder den Zugang zu im Unternehmen bereitgestellten Gesundheitsressourcen zu verbessern. Auch kurze Vorstellungsvideos einzelner Mitarbeiter auf den Profilseiten in Oracle Connections gehören zur neuen HCM-Cloud. Hinzu kommen die Anzeige karriererelevanter offener Stellen im Unternehmen oder eine bessere Kopplung mit externen Lohnabrechnungspartnern. Personaler profitieren darüber hinaus von verbesserter Datentransparenz und erweiterten Analysefunktionen. Noch mehr Input zu den Cloud HCM-Neuerungen finden Sie hier. Lieferketten neu gedacht: Oracle hilft Unternehmen bei ihren größten Supply Chain-Herausforderungen Neues gibt es auch im Bereich Oracle Fusion Cloud Supply Chain und Manufacturing (SCM): Diese Aktualisierungen helfen, die Zusammenarbeit über Liefernetzwerke hinweg zu verbessern, Lieferkettenressourcen proaktiv zu verwalten und langfristige Supply Chain-Planungen zu realisieren. „Die vergangenen zwölf Monate haben viele Lieferketten bis an ihre Grenzen belastet, da so viele Unternehmen mit Unterbrechungen aufgrund der Corona-Krise, sich verschiebenden globalen Handelsabkommen, sich schnell ändernden Kundenerwartungen und zahlreichen anderen unvorhergesehenen Umständen zu kämpfen hatten und haben“, berichtet Rick Jewell, Senior Vice President Oracle Applications Development. „Die neuen Funktionen der Oracle Cloud SCM helfen Kunden, diese Komplexität zu bewältigen und anpassungs- sowie widerstandsfähigere Unternehmen zu werden, die auf heutige Herausforderungen und alles, was danach kommt, reagieren können.“  Zu den Neuerungen gehören ein Oracle Logistics Digital Assistant, ein Oracle AI Planning Advisor, Field Service Preventive Maintenance, Multi-Tier Supply Chain Collaboration, Cross-Product Procurement-Verbesserungen und mehr. Der digitale Logistikassistent ermöglicht etwa unterwegs Zugriff auf Echtzeit-Lieferketteninformationen via Konversationsschnittstelle, die schnell reagiert, die Benutzerzufriedenheit verbessert und die Geschäftseffizienz steigert. Darüber hinaus können Anwender nun einfach per Fernzugriff auf Auftragsstatus oder Sendungsverfolgung zugreifen, ohne durch die Oracle Transportation Management-Anwendung navigieren oder diese verstehen zu müssen. Weitere Informationen zu den Supply Chain-Neuerungen finden Sie hier. Erweiterungen Oracle Unity: Kundendatenplattform mit neuen Features Image ist alles, und daher müssen sich Firmen einiges einfallen lassen, um ihre Marken zu schützen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Hierbei leistet die Datenplattform Oracle Unity wertvolle Schützenhilfe. Die unternehmensweite Customer-Intelligence-Plattform bietet ab jetzt diverse Innovationen und Partnerintegrationen, um B2B-Erfahrungen zu optimieren, Kundeninteraktionen vorherzusagen und zu personalisieren, „blinde Flecken” bei Kunden durch die Vereinheitlichung unterschiedlicher Adtech- und Martech-Daten zu beseitigen und Compliance sowie Time-to-Value zu verbessern. Oracle Unity führt hierbei Online-, Offline-, Back-Office- und Kundendatenquellen von Drittanbietern zusammen. Integriertes maschinelles Lernen sorgt in einem nächsten Schritt für optimale Erfahrungen innerhalb bestehender Geschäftsprozesse.   Die neue Oracle Unity unterstützt sowohl B2B- als auch B2C-Marken mit einer kompletten Plattform für die Verwaltung all ihrer Kundendaten. Zu den erweiterten B2B-Funktionen gehören ein B2B-Datenschema, Support für Kunden und Kontakte sowie die Integration mit Oracle Eloqua. Hinzukommen Echtzeitverhaltensdaten und Personalisierungsoptionen via Oracle Infinity. Dadurch können Unternehmen maschinelles Lernen auf Verhaltensinformationen ihrer Kunden anwenden, um personalisierte digitale Erfahrungen über Webseiten, Anwendungen und Point-of-Sales hinweg zu ermöglichen. Sie möchten gerne mehr über die Funktionen und Möglichkeiten von Oracle Unity erfahren? Hier geht es zur aktuellen Pressemeldung. Weitere Infos zu den Oracle Cloud Virtual Summits: Die Cloud Virtual Summits sind eine Reihe von kostenlosen virtuellen Veranstaltungen mit News und Einblicke zu Oracle und seinen Produkten: Oracle Cloud Platform Virtual Summit Serie Oracle Cloud CX Virtual Summit Series Oracle Cloud ERP Virtual Summit Series Oracle Cloud HCM Virtual Summit Series und Anwenderberichte  Livestream-Keynotes und  On-Demand-Videos

Oracle nutzt in diesem Jahr seine Cloud Virtual Summits als Plattform, Produktneuheiten und Unternehmensneuigkeiten durch Vorträge hochkarätiger Sprecher und Experten anzukündigen. Die Reihe...

Cloud

Der Wahrsager aus der Wolke: Business Resillience dank Cloud

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe Haben Sie sich damit abgefunden, dass sichere Prognosen in der Wirtschaft eher die Ausnahme sind? Falls ja, dürften Sie dennoch erstaunt sein, in welchem Ausmaß sich die Gegenwart angesichts der Corona-Pandemie als neues Zeitalter der Unsicherheit für Unternehmen erweist. Gerade in solch einer Situation voller Widrigkeiten ist Widerstandsfähigkeit, auch Resilienz genannt, entscheidend für die Kontinuität des Geschäftsbetriebs. Ein unverzichtbarer Faktor dafür ist die Fähigkeit zur Voraussicht. Entscheider und Führungskräfte in der Wirtschaft benötigen daher entsprechende Tools, die ihnen helfen, vorausschauend zu handeln, in die Zukunft zu blicken, künftige Störungen vorherzusehen und sich entsprechend anzupassen. Planung bei Unsicherheit Doch wie können Unternehmen überhaupt genaue Prognosen abgeben, wenn sich alles um sie herum verändert hat und alte Modelle über Bord geworfen worden sind? Die Antwort: Konzepte zur Szenariomodellierung, integrierte Daten und automatisierte Geschäftsprozesse in der Cloud können Unternehmen dabei helfen, sich auf die nächste Hürde vorzubereiten. Für den klaren Blick nach vorn sollten Unternehmen jedes Mittel aus ihrem Arsenal nutzen. Dabei ist es wichtig, zwischen Vorhersage, Szenariomodellierung und Planung zu unterscheiden. Bei einer Prognose handelt es sich um die Vorhersage, wo sich Ihr Unternehmen oder der Markt an einem zukünftigen Zeitpunkt in der Zukunft befinden werden. Die Basis dafür liefern relevante historische Daten. Von Szenariomodellierung spricht man hingegen, wenn Analysten eine Reihe wahrscheinlicher Szenarien erstellen, indem sie mögliche entscheidende Wendepunkte einbeziehen. Planung umfasst die Maßnahmen und Entscheidungen, die Sie auf der Grundlage dieser Erkenntnisse treffen. Prognosen und Szenarioanalysen speisen den Planungsprozess und machen ihn zu einem entscheidenden Frühstadium bei der Anpassung an Störungen. Dennoch sind Vorhersagen im gegenwärtigen Umfeld zu einer Herausforderung geworden. Grundsätzlich sind Prognosen abhängig von enormen Mengen an Daten, die aus erster Hand stammen und öffentlich zugänglich sind. COVID-19 hat Unternehmen jedoch auf ein völlig unbekanntes Terrain geführt. Eine Erhebung von McKinsey zeigt, dass Unternehmen nach wie vor geteilter Meinung sind, was die Erholung von der Pandemie betrifft. Die allgemeine Erwartung tendiert in Richtung einer gedämpften, langsamen Erholung. Und genau hier liegt die Krux: Uns fehlen die historischen Daten, auf die wir normalerweise angewiesen sind, um eine Krise zu analysieren. Außerdem fehlen uns Trends für eine verlässliche Vorhersage, wie die Bedingungen nach dem Ende der Störung aussehen werden. An dieser Stelle kommt die Szenariomodellierung ins Spiel: Sie hilft den Unternehmen, sich ein breites Spektrum möglicher Zukunftsszenarien vorzustellen, mehrere davon zu planen und zu beurteilen, wie auf jedes einzelne zu reagieren ist. Wenngleich der Prozess immer noch von Daten abhängt, benötigt er keine historischen Daten, die für ein bestimmtes Szenario relevant sind. Stattdessen wird eine Reihe von wahrscheinlichen Ergebnissen entworfen, auf die sich Unternehmen vorbereiten können – das ideale Hilfsmittel für eine Zukunft, in der wenig sicher ist. Die jüngsten Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass ein noch ausgereifterer Ansatz für die Szenariomodellierung erforderlich ist. Denn obwohl viele Organisationen vor der Krise aktiv Zukunftsszenarien modelliert haben, konnten nur wenige die Pandemie vorhersehen oder für sie planen. Die Lehre daraus: Man kann nicht für jedes Ergebnis planen, aber Unternehmen sollten anfangen, in Zukunft für ein breiteres Spektrum möglicher Szenarien vorzusorgen. Die Einrichtung dedizierter Analyse-Teams in jeder Abteilung kann dazu beitragen, die Szenariomodellierung in alltägliche Geschäftsprozesse zu integrieren.         Eine Plattform für Business Resillience Bei aller Sinnfälligkeit werden auch regelmäßigere, umfassendere Szenariomodelle allein nicht ausreichen, um echte Business Resillience zu gewährleisten. Im Laufe der Zeit sammeln Organisationen immer mehr Daten, die Prognosen nach herkömmlichem Muster erleichtern. Beide Prognosemethoden sind notwendig, um Unternehmen bei der Zukunftsplanung zu unterstützen. Dennoch können beide auch leicht durch die Qualität der Daten und Systeme im Unternehmen untergraben werden. Egal ob Daten über Kunden, Mitarbeiter oder Wettbewerber – die Erfahrung lehrt, dass massive Datenmengen mitunter schwer zu verwalten sind. Häufig werden sie innerhalb des Unternehmens segmentiert und in zahlreiche Silos aufgeteilt, was eine gemeinsame Analyse ausschließt. Allerdings erfordert die Planung des Verhaltens bei Störungen eine koordinierte Reaktion, Beratung und Zusammenarbeit. Genau das aber ist schwierig zu erreichen, wenn Silos vorherrschen.  Ein weiteres zentrales Thema ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Die Zeit, die für manuelle und unnötige Aufgaben – einschließlich Datenbereinigung oder Eingabe für die Analyse – benötigt wird, ist pure Verschwendung kostbarer Zeit und Ressourcen. Zugleich nährt die Dominanz schwerfälliger Prozesse den Verdacht, das Unternehmen sei möglicherweise zu langsam, um auf sich rasch abzeichnende Trends, Herausforderungen oder Chancen zu reagieren. Die keineswegs zu unterschätzende Aufgabe können Unternehmen sich durch den Einsatz von Cloud-Tools und -Anwendungen erleichtern. Viele Unternehmen tun dies bereits: Gartner geht davon aus, dass die Cloud-Ausgaben im Jahr 2020 um 19 Prozent steigen –  eine Wachstumsrate die einst für 2023 prognostiziert war. Wenn auch Sie Ihren Datenbestand in der Cloud zentralisieren, fördern Sie proaktiv einen modernen Collaboration-Ansatz, denn Workflows und Daten existieren in einem statt in mehreren Systemen. Die Konsolidierung in der Cloud von allem, was Prognosen betrifft, schafft auch mehr Vertrauen in die Gesamtheit aller Prozesse, da alle die gleichen Methoden und Tools verwenden. Cloud-Anwendungen können regelmäßig nach Maßgabe neuester Best Practices aktualisiert werden, sodass sämtliche Prozesse für alle Gruppen immer auf dem aktuellsten Stand sind. Eingebettete KI-Anwendungen und -Lösungen können Prognosen und Vorhersagen durch die Automatisierung manueller Datenprozesse erheblich beschleunigen. Dies trägt zur Agilität bei, da Mitarbeiter weniger Zeit mit dem Sammeln und Verifizieren von Daten verbringen und mehr Zeit für die Planung für Störfälle haben. Mit den richtigen Informationen können Führungskräfte und Geschäftszweige schneller und sicherer Entscheidungen treffen. Voraussicht und Resilienz sind zwei Seiten derselben Medaille Wer sein Geschäft mithilfe einer kombinierten Planungs- und Prognose-Cloud-Lösung modernisiert, profitiert mehrfach: Sowohl die Szenariomodellierung als auch die Prognosefähigkeiten werden verbessert. Dasselbe gilt für die Fähigkeit, bei Bedarf agiler und transformativer aufzutreten. Sobald ein Unternehmen in der Lage ist, einen nahenden Trend oder eine Herausforderung zu antizipieren, gewinnt es einen unschätzbaren Vorsprung vor der Konkurrenz. Das verschafft ihm den nötigen Spielraum, um sich anzupassen und Mehrwert daraus zu generieren.  

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe Haben Sie sich damit abgefunden, dass sichere Prognosen in der Wirtschaft eher die Ausnahme sind? Falls ja, dürften Sie...

Cloud

Expertentipps für Cross Channel-Personalisierung und Marketingautomatisierung

Digitale Messe mit Weitblick: Oracle erklärt auf der DMEXCO @home 2020, wie Unternehmen die Corona-Krise als Chance für bessere Kundenerfahrungen nutzen können Dass Unternehmen sich stets neue Wege und Kniffe ausdenken müssen, um ihre Kunden bestmöglich anzusprechen und zu binden, steht außer Frage. Die aktuelle Corona-Krise zeigt jedoch eindrücklich, dass digitale Customer Experiences für passgenaue Konzepte in Marketing, Handel, Vertrieb und Service das Gebot der Stunde sind – wer diesen Trend verschläft, hat das Nachsehen. Nur diejenigen Firmen und Organisationen, denen es gelingt, das Beste aus ihren Daten herauszuholen und Kunden mit personalisierten Erfahrungen zu überraschen und zu begeistern, werden gestärkt aus der Krise hervortreten. Doch wie kann dieser Ansatz gelingen? Worauf müssen Sie achten? Wie lassen sich schwierige Zeiten mithilfe von Cloud und Data Intelligence meistern? Antworten wollen Experten von Oracle auf der diesjährigen DMEXCO @home 2020 geben. Erstmals findet dieser wichtige Branchentreff in diesem Jahr am 23. und 24. September virtuell statt. Passend dazu steht Oracles Online-Messeauftritt ganz im Zeichen des „Personalized Engagement in the Experience Economy“. In virtuellen Key Notes, Workshops und Web-Seminaren erfahren Sie so einiges über wichtige Trends auf dem Gebiet der Customer Experience. Zudem lernen Sie Insider-Tipps und Kniffe für Cross Channel-Personalisierung und Marketingautomatisierung kennen – CX-Rüstzeug in Zeiten fortschreitender Digitalisierung. DMEXCO-Events von Oracle auf einen Blick: Key Note: „ Mastering Customer Signals in the Experience Economy” Bereits 1998 entstanden, nimmt der Begriff der „Experience Economy“ derzeit rasant an Fahrt auf. Woran das liegt? Verbraucher von heute sind nicht nur Kunden, sie sind auch Innovatoren. Mithilfe neuer Technologie experimentieren sie, um Produkte und Services immer schneller und besser zu finden und zu konsumieren. Sie wünschen unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten und Bequemlichkeit. Benötigt wird daher eine CX Cloud-Plattform, die Unternehmen hilft, besser zu verstehen, wer ihre Kunden sind und wie sie mit ihren Marken interagieren. In seiner Keynote berichtet Nate Skinner, Global Marketing Leader – CX bei Oracle, worauf es in Sachen Experience Economy „in the Next Normal“ ankommt und wie Unternehmen mit Hilfe einer flexiblen und cloud-basierten Infrastruktur Kundensignale erkennen, deuten und nutzen können. Die Analysten von McKinsey kommen in einem aktuellen Report zu dem Ergebnis, dass die Welt im Verlauf der Corona-Pandemie immer digitaler werde, digitale Tools das „Next Normal“ seien. Skinner verknüpft diesen Trend mit der Experience Economy und zeigt zentrale Themen und Handlungsempfehlungen auf. Da CX-Fachleute im Zuge der Covid-Krise nach Wegen suchen, ihr Geschäft wieder anzukurbeln, und in vielen Fällen auf Neuausrichtung setzen, sind sie mehr denn je auf Kundensignale angewiesen. Ratsam sind daher Ansätze, die helfen, diese Signale richtig einzusetzen und die Zukunft des Unternehmens mithilfe positiver Kundenerfahrungen zu sichern. Masterclass Customer Intelligence-Plattform Daten über Daten – in unserer heutigen Informationsflut sind dringend Lösungen vonnöten, die helfen, Daten in geschäftsrelevante Erkenntnisse zu verwandeln. Genau um dieses Thema geht es in der Masterclass „Customer Intelligence Platform – Aktiviere das volle Potential der Daten“, in der vorgestellt wird, worauf hinsichtlich optimaler Datennutzung zu achten ist. Wie lassen sich vorhandene Systeme etwa mit einer Customer Intelligence-Plattform ergänzen, um den kanalweiten Überblick zu stärken und das Kundenverhalten in Echtzeit zu analysieren? Wer an dieser für Teilnehmer der DMEXCO @home kostenfreien Online-Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sie ab dem 14. September über den Showroom von Oracle bookmarken. Spezialisten treffen bei den „Meet the Expert Tables“ In medias res geht es bei den virtuellen Experten-Roundtables der DMEXCO @home,  etwa um die fünf Schlüssel des Marketing-Automatisierungsprozesses. Wie können Sie optimal auf die Bedürfnisse Ihrer einzelnen Kunden eingehen und die richtige Botschaft zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal übermitteln? Traditionelle Marketingtools stoßen hier oftmals an ihre Grenzen. Leistungsstarke Automatisierungslösungen und passgenaue Inhalte sind das A und O, um die Lead-Qualifizierung der Vertriebspipeline mit qualitativ hochwertigen Optionen zu erweitern. Im Roundtable „Marketing and Sales Alignment – Easy Steps to Success” werden Möglichkeiten gezeigt, wie sich Vertrieb und Marketing besser vernetzen lassen. Im Fokus stehen dabei Marketing- und Sales-Leadgenerierung. Tipps, wie einfach sich Marketing-Leads in Vertriebs-Leads umwandeln und so Geschäftsoptionen realisieren lassen gibt es im Roundtable „5 Tips on how to Drive Lead Progression”. Im Vortrag „Cross Channel Personalization for B2B Marketers” wiederum wird erläutert,wie Unternehmen B2B-Marketingkampagnen verbessern und Kundenerfahrungen vernetzen können. Auch die Nutzung von Verhaltensdaten und die Reaktion auf Kundensignale, sind Teil des Vortrags.  Passgenaue Kundenansprache: Internetstores macht’s vor Kunden individuell zu beraten und informieren ist bei Internetstores eine besondere Herausforderung. Denn  bei Europas führendem Multichannel-Händler für Bike und Outdoor stehen in 14 Ländern mit rund 40 digitalen Fachhändlern wie fahrrad.de, Brügelmann oder Bikester sowie stationären Stores über 1.000 Marken und 125.000 Produkte zur Wahl. Um Kunden bei dieser großen Auswahl in den unterschiedlichsten Kanälen automatisiert relevante und auf ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Informationen bereitstellen zu können, vertraut das Marketingteam von Internetstores auf Responsys. Als Teil der Oracle Marketing Cloud erlaubt das intelligente Tool, Customer Experiences und Messaging nahezu in Echtzeit zu orchestrieren. In einer Session der DMEXCO @home können Teilnehmer erfahren, wie Internetstores über die Kategorisierung und Selektion von Kunden über die Filterung und Bereitstellung von Content durch die Marketing Cloud seine Kundenansprache automatisiert und dadurch immer mehr Menschen zum Radfahren bringt als jeder andere Anbieter in Europa. Die Teilnahme an den virtuellen Roundtable-Veranstaltungen ist ohne Anmeldung möglich. Die Vielzahl an Themen, praxisorientierten Expertenvorträgen, Handlungsempfehlungen und mehr zeigt eindrücklich, dass die DMEXCO @home in diesem Jahr zwar nicht wie gewohnt in Messehalle und Co., dafür aber durchaus im Home Office stattfinden kann. Der Umzug ins Netz tut der Qualität der Sprecher und Events dabei keinen Abbruch. Das Oracle-Team freut sich auf einen regen virtuellen Austausch. Weitere Informationen: Alle Oracle Veranstaltungen auf einen Blick Oracle Showroom

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Cloud

Fünf Wege zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten

Oracle erklärt, wie sich die Supply Chain als Schlüsselfaktor für Resilienz und Wachstum einsetzen lässt Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications Corona-Pandemie, Lockdown, massive Veränderung der Güternachfrage: Weltweit waren Lieferketten im Jahr 2020 einem beispiellosen Stresstest ausgesetzt. Und eine Rückkehr zur völligen Normalität steht nach wie vor aus. Oracle nimmt die fortbestehende Unwägbarkeit zum Anlass, Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik einen Leitfaden zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten zu präsentieren. Ziel ist es, Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen zu meistern. Dadurch wird eine Basis geschaffen, um die Kontinuität des eigenen Geschäftsmodells sicherzustellen. Widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, erfordert leistungsfähige Planungs- und Managementlösungen. Sie unterstützen Anwender dabei, die Effizienz der unternehmensweiten Abläufe zu verbessern, eine größere Voraussicht in Bezug auf Angebot und Nachfrage in ihren Netzwerken zu gewinnen und ihren Kunden einen verbesserten Service zu bieten. Zum anderen ist es ratsam, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um die operativen Prozesse im Unternehmen mit IT-basierten Supply Chain Management zu synchronisieren. Die folgenden fünf Punkte geben Orientierung. Effiziente Nachschubplanung Viele Unternehmen haben in diesem Jahr massive Nachfrageschwankungen erlebt. Als Hilfe, um diese Veränderungen zu bewältigen und das erforderliche Angebot aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich ein verlässliches Tool zur Nachschubplanung. Damit können Unternehmen branchenübergreifend den Bedarf prognostizieren und Nachschub an Gütern auf effiziente und überschaubare Weise planen und beschaffen. Insbesondere bewähren sich automatisierte Lösungen, die sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren lassen. Differenziertes Management von Auftragsrückständen Lange Zeit galt bei der Administration offener Aufträge das wenig differenzierte Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Um es Unternehmen zu erleichtern, ausstehende Aufträge zu priorisieren und systematisch sowie ressourcenoptimiert abzuarbeiten, bieten moderne Systeme für das Supply Chain Management Funktionen wie zum Beispiel Backlog Management. Sie unterstützen gezielt bei der Priorisierung, damit die wichtigsten Aufträge zuerst ausgeführt werden können. Transparentes Field Service Management Hochwertigen Kundenservice auch in Zeiten extremer Veränderungen zu gewährleisten, kann unglaublich schwierig sein. Damit Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung adäquate Unterstützung erhalten, wurden für den Bereich Field Service spezielle Lösungen entwickelt. Damit lässt sich der gesamte Workflow in Organisationen, die Wartungs- und Reparaturdienste anbieten, einfach und transparent verwalten. Auf dieser Basis werden Unternehmen in die Lage versetzt, die Anlagen ihrer Kunden schnell und einfach zu reparieren, die durchgeführten Arbeiten zu dokumentieren und die erbrachten Leistungen ordnungsgemäß in Rechnung zu stellen. Projektbezogene Lieferkette Um insbesondere produzierende und anlagenintensive Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Lieferkettenstrategie an den sich ändernden Geschäftskontext anzupassen, wurde das Konzept der projektgesteuerten Lieferkette entwickelt. Eine entsprechende End-to-End-Lösung für Oracle Cloud SCM und Oracle Fusion Cloud ERP ermöglicht es Kunden, projektbezogene Material-, Fertigungs- und Wartungskosten in einer integrierten Lösung zu erfassen, in Rechnung zu stellen und zu bilanzieren. Automatisiertes Channel Revenue Management Sich ändernde Nachfrage- und Verbrauchsmuster gestalten die Erfassung von Erlösen pro Vertriebskanal schwieriger denn je. Um Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung und der effizienten Verwaltung ihrer Handelsprogramme zu unterstützen, automatisiert das innovative Channel Revenue Management die Verarbeitung und Abrechnung in der Cloud. Dies ermöglicht es Anwendern, ihre Geschäftsprozesse zu rationalisieren und gleichzeitig den Umsatz, den Gewinn und den Marktanteil zu steigern. „Es gibt leider keinen Zauberstab, der kleinere und größere Hürden für Unternehmen entlang der Lieferkette beseitigt“, erklärt Tobias Stähle, Sales Director SCM bei Oracle. „Gerade deshalb liefern wir mit einer Reihe von Updates unserer Supply Chain Management-Lösungen Ansätze, die für die Schaffung effizienter und widerstandsfähiger Liefernetzwerke erforderlich sind. Die Entwicklungen der jüngsten Zeit haben uns darin bestärkt, dass wir unseren Kunden und Partnern weiterhin entschlossen dabei zur Seite stehen, ihre Lieferketten neu zu gestalten und ihr Geschäft wieder in Richtung Wachstum zu navigieren.“

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ERP

Schnell und einfach zum gut funktionierenden ERP: Neun Punkte für eine erfolgreiche System-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Wie gelingt die erfolgreiche Implementierung eines ERP-Systems? Und wie erkennt man, ob man auf dem richtigen Weg ist? Oracle präsentiert eine Checkliste mit Punkten, die Verantwortliche für ein erfolgreiches ERP-Projekt zwingend beachten sollten:  Checkpunkt 1: Verstehen des Geschäftsbedarfs und -werts Um ERP erfolgreich zu implementieren, muss das Integrationsteam wissen, was das Unternehmen mit der erforderlichen Integration erreichen will. Insbesondere muss es bestimmen, welchen Mehrwert das Projekt bringt und wie es sich auf das Geschäft des Unternehmens auswirkt. Eine typische Fehlerquelle: ein unklares Bild von den Anforderungen sowie von dem, was das Unternehmen erreichen möchte. Dies führt dazu, dass der Fokus auf die falschen Daten oder Prozesse gelegt wird. Checkpunkt 2: Sammeln von Anforderungen Für den Projekterfolg ist es unerlässlich, sich einen Überblick über die Geschäftsanforderungen zu verschaffen und ein umfassendes Verständnis für die Integration älterer Systeme und Anwendungen zu entwickeln, die ERP-bezogene Daten enthalten. Denn unzureichendes Wissen über Legacy-Integrationen führt zu unvollständigen Anforderungen, da manche Einflussfaktoren nicht einbezogen werden. Checkpunkt 3: Definition der Integration Außerdem müssen IT-Entscheider eine Auswahl treffen in Bezug auf das am besten geeignete Integrationsmuster, die Art der Anbindung und die Trigger, die die Anwendungs- oder Datenintegration veranlassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auswahl der am besten geeigneten Technologie zur Realisierung der Integration. Die Koexistenz mit Altsystemen ist eine mögliche Fehlerquelle. Besonders negativ wirken sich aus: die Auswahl der falschen Integrationswerkzeuge auf der Grundlage von IT- oder Hersteller- Präferenzen, das Festhalten an Altsystemen, weil bestimmte Daten oder Berichte vermeintlich benötigt werden, fehlendes Wissen hinsichtlich der Qualität der zu integrierenden Daten und nicht kompatible Datenzuordnungen. Checkpunkt 4: Erstellen eines Systemintegrationsentwurfs Wer ein ERP-Projekt startet, muss einen Integrationsentwurf erstellen. Jedoch führt der Versuch, alle möglichen Szenarien zu vereinfachen, oftmals zu einer übermäßigen Konzentration auf das Systemdesign und zu einer erhöhten Komplexität der Integration. Hinzu kommt, dass ungenügende Kenntnisse der Altsysteme zu Inkonsistenzen bei der Abbildung der Daten führen. Checkpunkt 5: Ausrichtung des Integrationsdesigns auf die Integrationsstrategie Es muss überprüft und sichergestellt werden, ob die Ausrichtung des Integrationsdesigns auf die festgelegte Strategie abgestimmt ist. Eine falsche Ausrichtung führt zu vielen, falschen oder auch unvollständigen Integrationen. Oft liegen Probleme darin begründet, dass verantwortliche Unternehmensentscheider oder Interessenvertreter zu spät in den Prozess einbezogen werden. Checkpunkt 6: Integrationsentwicklung und -konfiguration  Integrationen sind nach Maßgabe der gewählten Strategie und der gewählten Integrationsmuster durchzuführen. Typische Fehlerquellen sind ein unklares Design, unvollständige Datenmappings und übersehene Sicherheitsrisiken. Checkpunkt 7: Qualitätssicherung der Integration Ein erfolgskritischer Faktor sind auch detaillierte Tests in einer Entwicklungs- oder Testumgebung. Dadurch lässt sich verifizieren, ob die Ausrichtung des Integrationsdesigns mit der festgelegten Strategie harmoniert. Dazu ist es unverzichtbar, dass die Tester die ursprünglichen Anforderungen kennen. Auch muss klar sein, welchem Zweck eine Legacy-Funktionalität in der neuen Umgebung dient. Das Problem: Aufgrund der Einschränkungen der Testumgebung kann eine Integration vielfach nicht anwendungsübergreifend getestet werden. Checkpunkt 8: Umsetzen des Go-Live Nach Abschluss umfassender Tests steht der Praxiseinsatz in der Produktionsumgebung des anwendenden Unternehmens an. Hier ist zu beachten, dass sämtliche Integrationen ordnungsgemäß getestet sind. Andernfalls kann es passieren, dass Integrationen zwar konfiguriert sind, Konnektivitätsprobleme jedoch verhindern, dass die Dienste funktionieren. Checkpunkt 9: Langfristige Administration Im letzten Schritt gilt es, den Betrieb der Integrationen langfristig aufrechtzuerhalten. Fehler können vor allem dann auftreten, wenn Aktualisierungen an API-Integrationen zusammenbrechen lassen. Außerdem können widersprüchliche Stammdatenrechte in verschiedenen Systemen den Zusammenbruch von Integrationen auslösen.    

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Cloud

Prozesssicherheit im Kerngeschäft: Oracle-Kunden geben wertvolle Einsichten zu datengetriebener Logistik für resiliente Lieferketten

Autor: Holger Klug, Leader Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials bei ORACLE Ob Nudeln oder Klopapier: Die Coronakrise hat die Anfälligkeit globaler Lieferketten schonungslos offengelegt. Ebenso deutlich hat sich gezeigt, dass derjenige klar im Vorteil ist, der seine Supply Chain auf digitalem Weg im Blick behält und in Echtzeit auf Unerwartetes reagieren kann. In einem aktuellen Web-Seminar haben wir thematisiert, wie Systeme für das Transportmanagement und das Supply Chain Risk Management vielen Unternehmen dabei helfen können und wie eine datengetriebene Logistik funktioniert. Namhafte Akteure der Konsumgüterindustrie wie Henkel oder der Paket-, Brief- und Express-Dienst DHL, die auf Lösungen von Oracle setzen, haben am Web-Seminar teilgenommen und wertvolle Praxiseinblicke gegeben. Henkel setzt auf smartes Transportmanagement Ein detailliertes Bild von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Konsumgüterindustrie hat Sylvia Opiela, Head of Global Purchasing Logistics, Henkel Global Supply Chain B.V., gezeichnet. Sie äußerte sich im Gespräch ausführlich zum Oracle Transportation Management System (OTM). Seit 2014 nutzt der Konzern OTM zusätzlich zu SAP und hat den Einsatz im Laufe der Zeit auf globaler Ebene ausgedehnt. Das Oracle Transportation Management bildet heute einen zentralen Part der Standardlösung von Henkel und führte zu erheblichen Verbesserungen beim Schnittstellen- und Datenmanagement. Um die Transparenz innerhalb von Henkel weiter zu erhöhen, wurde das Konzept darüber hinaus um eine Business Intelligence-Plattform erweitert. Durch den integrierten Systemeinsatz lässt sich das reale Geschäft von Henkel virtuell widerspiegeln. Dafür werden Daten aus verschiedenen internen und externen Quellen konsolidiert und zusammengefasst. Die Datensammlung findet in der Cloud statt, wo das Unternehmen auch große Massen an Daten handhaben kann. Dort laufen Daten aus verschiedenen Bereichen zusammen, aus denen sich Berichte und Auswertungen generieren lassen – von der Logistik bis zur Beschaffung. Die zentralen Vorteile: Transparenz im gesamten Netzwerk, hohe Dynamik, erweiterte Analysen durch die Kombination von alten, aktuellen und prognostizierten Daten sowie eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung. Der Mehrwert dieses Ansatzes zeigte sich auch während der Corona-Pandemie. Als in der Phase der Hamsterkäufe der Bedarf nach Produkten des Hygiene- und Reinigungsgeschäfts stieg, konnte Henkel durch sein Konzept seine Flexibilität und Transparenz erhalten. Bereits vom zweiten Tag der Corona-Krise an war eine gezielte Kommunikation zwischen Henkel und seinen Partnern möglich. Dadurch konnten Mehrkapazitäten umgeleitet und die Gesamtkapazität effizient ausbalanciert werden – unter anderem dank einer automatischen Spot Buy-Funktion, die in das System integriert ist. Kosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent in der Automotive-Branche Welche entscheidende Rolle smarte IT-Technologien für resiliente Lieferketten in der Automobilbranche spielen können, hat René Kaschta, Head of Ford OLLP & FGP, DHL Supply Chain, im Web-Seminar erläutert. Er verantwortet bei DHL den Bereich Lead Logistics Providing (LLP) für den Automobilhersteller Ford. LLP steuert die gesamte Logistikkette der Kunden, sodass diese sich voll und ganz auf die Produktion konzentrieren können. Aufgrund der ausgeprägten Expertise und neutralen Herangehensweise lassen sich Kosteneinsparungen von 20 bis 30 Prozent erzielen. Natürlich stellt sich die Frage, wie DHL das umsetzt. Die Antwort: Oracle Transportation Management und Resilience 360 werden als integrale Bestandteile der LLP SUPPLY CHAIN END-TO-END SERVICES eingesetzt. In dem System laufen Daten aus dem LLP Digital Order Portal, der Carrier Integration und der Robotics Automation zusammen. Indem die Systeme, die bei Ford die Produktion steuern, mit OTM integriert sind, kann das gesamte Potenzial der Prozesskette ausgeschöpft werden. Akteure entlang der Supply Chain profitieren von Integration und Interaktion Am Beispiel von DHL bei Ford lässt sich klar ablesen, worin der Mehrwert für das Management der Lieferketten besteht, wenn Unternehmen sich öffnen und Plattformen nutzen: Logistik lebt von Kollaboration und ist auf Integrationsfähigkeit auf der Prozess-, Geschäfts- und Datenebene angewiesen. Im Zuge dessen werden die Prozesse in der Logistik und entlang der Supply Chain datengetriebener und autonomer, während zugleich die Balance menschlicher und maschineller Arbeitsleistung gewahrt bleibt. Denn gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass die Logistik ein Funktionsbereich ist, der ohne menschliche Interaktion unvorstellbar wäre. Das passende IT-Stack mit Oracle Transportation Management als Fundament bringt Kernprozesse und Standardisierungen zusammen. Es fungiert dabei wie ein Taktgeber, damit das Business reibungslos läuft. Das Kernsystem muss mit Daten aus externen Systemen angereicht werden. Gefragt sind daher Offenheit und Sicherheit sowie die Möglichkeit, neue Technologien einzubringen. Die Erfahrung zeigt, dass intelligente Lösungen schnell helfen, neue Prozesse zu steuern und auch die Prognosefähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Wenn man die Auswirkungen der Corona-Pandemie betrachtet, hat sich bei aller Tragik durch sie gezeigt: Manchmal ist es für den Fortbestand von Geschäftsmodellen ratsam, Grenzen aufzuheben. Das betrifft sowohl technische wie auch operative Grenzen zwischen Geschäftspartnern. Werden moderne IT-Technologien als verbindendes Element sinnvoll eigesetzt, lassen sich selbst unvorhersehbare Herausforderungen an die Supply Chain souverän meistern.   Hier der Link zum Web-Seminar: https://go.oracle.com/LP=96643?elqCampaignId=256012

Autor: Holger Klug, Leader Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials bei ORACLE Ob Nudeln oder Klopapier: Die Coronakrise hat die Anfälligkeit globaler Lieferketten schonungslos...

Cloud

Vier entscheidende Änderungen, die jeder CFO gerade jetzt vornehmen sollte

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Germany Die vergangenen Wochen und Monate waren für die meisten Chief Financial Officer (CFO) wahrscheinlich die größte Herausforderung in ihrer bisherigen Laufbahn. Fast ohne Vorwarnung mussten Millionen von Unternehmen – völlig unabhängig von ihrer Größe – ihre gewohnte Arbeitsweise auf enorme Unwägbarkeiten abstimmen, mit denen sie sich plötzlich konfrontiert sahen. In dieser von Widrigkeiten geprägten Situation wurde eins mehr als deutlich: Ab jetzt müssen CFOs in ihren Unternehmen verstärkt die Rolle der Verwalter der Zukunft einnehmen. Wo globale Unsicherheit und die prüfenden Blicke von Chief Executive Officer (CEO), Vorstand, Investoren, Mitarbeitern und Kunden zusammenkommen, ist jeder einzelne Schritt entscheidend. Angesichts dieser Herausforderungen und der schwierigen Entscheidungen, die es zu treffen gilt, steht der CFO im Zentrum einer sich schnell verändernden Wirtschaft.   Die wichtigsten Herausforderungen Es gibt vier Bereiche, in denen der CFO künftig eine Schlüsselrolle spielt: Management des Cashflows, Investitionen in die Supply Chain, enge Zusammenarbeit mit der Personalabteilung und Konzentration auf die Kunden. Wir möchten analysieren, wie CFOs diese Herausforderungen frontal angehen können, um wichtige Veränderungen dort vorzunehmen, wo es nötig ist, und das Unternehmen selbstbewusst durch die Krise zu steuern. Die unmittelbarste Herausforderung ist das Management des Cashflows. Viele Unternehmen waren bislang zwar von Natur aus profitabel, hatten jedoch Schwierigkeiten über die Runden zu kommen, da das Betriebskapital nicht dafür ausreichte, zahlungsfähig zu bleiben. Dieser Mangel an ökonomischer Resilienz erfordert zwar kurzfristige Kürzungen, aber zugleich profitiert das Unternehmen auch von intelligenten Entscheidungen, die es langfristig gesund halten. Der nächste Schwerpunktbereich ist die Lieferkette. Jahrzehntelang war hier „Lean“ das Zauberwort. Aber schlanke Just-in-time-Lieferketten haben sich angesichts der globalen Krise zuletzt überaus schwergetan. Damit Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur kommen und vorausschauend planen können, sind hohe Ausgaben erforderlich. Sie dienen dazu sicherzustellen, dass die Lieferketten zukünftig robust und widerstandsfähig sind und eben nicht schlank. Kostensenkungen sind eine Seite der Medaille – der Fortbestand des Unternehmens die andere. Deshalb ist es essenziell, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beidem zu finden, damit das Unternehmen weiterhin effektiv operiert. Besonderes Augenmerk sollte den eigenen Talenten zukommen, die das größte Kapital und zugleich einen der größten Kostenpunkte darstellen. Um diesen schmalen Grat zu meistern, sollte der CFO enger denn je mit der Personalabteilung zusammenarbeiten. Gemeinsam können sie Unternehmensdaten analysieren und erkennen, wo Kompetenzen und Ressourcen aktuell am meisten gefordert sind, und gleichzeitig für die Zukunft planen. Ein Beispiel für diese Umsetzung ist FedEx. Das weltweit operierende Kurier- und Logistikunternehmen ist bekannt dafür, dass es mit Hilfe technischer Innovationen nicht nur die Zustellung von Paketen, sondern auch die Informationen, die die Kunden über dieses Paket haben, ständig verbessert. FedEx wollte denselben Innovationsgeist auf die Erfahrungen der Mitarbeiter im Back-Office anwenden, insbesondere auf die Finanz- und Lieferkettenfunktionen. Dieser Wandel erforderte nicht nur eine Integration effizienter Technologien und Taktiken, sondern auch eine groß angelegte Umstellung auf Cloud-Anwendungen. Mit Erfolg: Durch den Einsatz moderner Analysetools kann das Unternehmen heute schnell auf Veränderungen reagieren. Mehr als 3.000 Mitarbeiter nutzen heute Oracle Analytics Cloud für datengesteuerte Entscheidungsfindung sowie für den Zugriff auf KI, maschinelles Lernen und Service-Automatisierung. Im digitalen Betrieb hat FedEx den manuellen Aufwand erheblich reduziert und die Geschwindigkeit der Code-Bereitstellung erhöht. Dank der digitalen Transformation und der Nutzung von Oracle Cloud-Anwendungen, Infrastruktur und Plattformfunktionen ist FedEx jetzt zwei Mal schneller auf dem Markt.   Adé, Status quo! Menschen mehr in den Fokus zu rücken, ist zunehmend wichtig. Jedoch nicht nur in Bezug auf Mitarbeiter, sondern auch mit Blick auf Kunden. Ein gutes Kundenerlebnis zu liefern, ist eine Sache. Aber gerade jetzt, wo CFOs näher als je zuvor an Kunden und auch an Lieferanten herankommen, können sie ihre Qualitäten als Partner und Teamplayer einsetzen. Indem sie ihre Ansprüche mit denen der Kunden in Einklang bringen, beweisen sie, dass die Kunden ihnen vertrauen können, wenn allgemeine Unsicherheit herrscht, jetzt und in Zukunft. Der CFO ist nicht nur für den „Geldbeutel“ verantwortlich und dafür, die Geschäftszahlen wieder zu verbessern. Längst erfordert seine Funktion als gewissenhafter Manager mehr, als nur den Status quo aufrechtzuerhalten. Es geht auch darum, entschlossen zu sein, Veränderungen dort voranzutreiben, wo sie am wichtigsten sind. Sie müssen dem CEO und Vorstand neue Maßstäbe vermitteln sowie Impulse geben. Dazu gehört auch ein Wandel in der Führungskultur und ein Gespür dafür, wie sich das Unternehmen wieder erholen kann und was es braucht, um voranzukommen. All das erfordert Belastbarkeit, langfristiges Denken und Einfühlungsvermögen. Unternehmen, denen die Entschlossenheit fehlt, den Fokus vom Shareholder auf den Stakeholder zu verschieben, werden kaum ihre Ziele erreichen: den Kunden die gewünschte Leistung zu liefern, die Rentabilität zu erhalten und erfolgreich zu sein. Derweil haben Unternehmen, die ihre Messlatte jetzt hochlegen und langfristig Erfolg haben, eins gemeinsam: CFOs, die das Gesicht des Wandels sind und sich im wahrsten Sinne des Wortes als Führungskräfte behaupten.

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Germany Die vergangenen Wochen und Monate waren für die meisten Chief Financial Officer (CFO) wahrscheinlich die größte Herausforderung in ihrer...

Cloud

Oberstes Gebot im Service: Lassen Sie Ihre Kunden nicht warten, sondern helfen Sie sofort!

Fünf Tipps, wie systematisches Knowledge Management den Kunden in Zeiten von Krisen und knappen Ressourcen passende Antworten und Hilfestellungen geben kann. Autor: Cengiz Yilmaz, Head of CX Cloud Germany, Switzerland & Nordics Bereitet es Ihrem Unternehmen Schwierigkeiten, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kundensupport zu bewältigen? Je nach Branche stellen die Kunden wahrscheinlich viele Fragen, wie zum Beispiel „Ist Ihr Geschäft noch geöffnet?“, „Kann ich online bestellen?“, „Wie lange dauert die Lieferung?“, „Kann ich eine Abholung an der Ladentür vornehmen?“ und „Welche Sicherheitsstandards halten Sie ein?“ Eventuell fühlt sich Ihr Kunden-Support mit solchen eingehenden Anfragen überfordert und hat zudem mit verknappten Ressourcen zu kämpfen. Als Kunde von Oracle Knowledge Management wissen Sie bereits, wie dynamisch die Oracle-Lösung ist. Sie ermöglicht es Ihnen, den Endbenutzern schnellstmöglich Antworten zu liefern. Möglicherweise fehlt Ihnen jedoch noch Detailwissen über einige Schlüsselfunktionen, die dabei helfen könnten, den Endbenutzern und Kunden noch effektiver und mit weniger Support-Ressourcen Antworten zu liefern. Schauen wir uns fünf B2C Knowledge Management-Funktionen an, die es Kunden ermöglichen, Probleme mit Produkten selbst zu lösen und Fragen selbstständig zu beantworten – ein effektiver Ansatz, um das Gesamtvolumen von Anfragen deutlich zu reduzieren. 1. Fix at Top: Über die Anzeigeposition in der Knowledge Foundation können Sie Fix at Top auswählen. Dadurch wird die Antwort am Anfang der Liste fixiert – unabhängig davon, welche Suche durchgeführt wird. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, die wichtigsten COVID-19-bezogenen Antworten anzuzeigen, die Ihre Kunden beim Besuch Ihrer Support-Seiten als Erstes sehen sollen. Dies kann die Kundenzufriedenheit signifikant erhöhen, denn wie schnell ein Kunde Antworten findet, wirkt sich erheblich auf die Customer Experience aus. 2. Knowledge Inlay: Mit dem neuen Top-Antwort-Inlay können B2C-Kunden, die Knowledge Foundation verwenden, von praktisch überall auf Ihren bereitgestellten Wissensbestand zugreifen. Platzieren Sie das Inlay auf einer Webseite, damit User Artikel auf Ihrer Website suchen und anzeigen können, ohne das Kundenportal betreten zu müssen. Das Inlay ähnelt dem Kundenportal-Widget, das beliebte Antworten anzeigt – mit dem Unterschied, dass das Inlay auf jeder beliebigen Webseite platziert werden kann und nur die zehn häufigsten Antworten anzeigt. Die Bereitstellung eines guten Serviceerlebnisses auf einer beliebigen Webseite bedeutet, dass Kunden nicht vom Kauferlebnis wegnavigieren müssen, um einfache Fragen zu beantworten. Dies kann zu einem Wettbewerbsvorteil führen und den Verkauf steigern, sofern auf jeder Webseite ein guter Service geboten wird. 3. Stellen Sie eine Frage: Aufgrund der Weisung, wegen der COVID-19-Pandemie zu Hause zu bleiben, haben Zentren für Kundenservice möglicherweise weniger Mitarbeiter im Einsatz, die Telefonanrufe entgegennehmen können. Sobald Sie jedoch die Funktion „Frage stellen“ aktivieren, können Sie Fragen via E-Mail weiterleiten und von Mitarbeitern im Homeoffice zu jeder Tageszeit leicht beantworten lassen. Wenn es den Servicemitarbeitern ermöglicht wird, über verschiedene Kanäle auf Kundendienstanfragen zu antworten, verbessert dies die Effizienz und Produktivität und sorgt für ein besseres Kundenerlebnis. 4. Smarter Assistent: Wenn Sie die Funktion „Frage stellen“ aktivieren, vergessen Sie nicht, zugleich auch den smarten Assistenten zu aktivieren. Dadurch wird die Wissensdatenbank automatisch nach Antworten auf Kundenfragen durchsucht, was zu schnelleren Antworten führen kann und unnötige Eskalationen vermeidet. Auf der Grundlage der Inhaltsanalyse und der Fragen schlägt der smarte Assistent Antworten vor. Die Reduzierung des Supportaufwands und der Kosten durch Self Service Tools, die es den Kunden ermöglichen, ihre produktbezogenen Probleme selbst zu lösen, leitet eingehende Anrufe um und reduziert so das Gesamtvolumen der Anfragen und die Kosten für das Servicecenter. 5. Standard-Antwort: Konfigurieren Sie eine Regel, die automatisch eine Standardantwort mit Informationen aus der Wissensdatenbank an den Kunden senden kann, wenn er Ihnen eine E-Mail schickt. Das verschafft dem Kunden die Möglichkeit, schnell eine Antwort auf seine Frage zu erhalten. Darüber hinaus können Sie bei Hilfeanfragen, die über die Seite „Frage stellen“ eingereicht werden, dem Endbenutzer eine Standardtextantwort direkt anzeigen lassen, wenn er die Anfrage einreicht. Falls die Hilfeanfrage den Regelkriterien entspricht, wird die Standardantwort direkt auf der Webseite angezeigt – eine erhebliche Erleichterung für Ihre Kunden. Die Implementierung einer oder aller dieser Features könnte Ihrem Unternehmen helfen, die Herausforderungen zu meistern, denen Sie zurzeit gegenüberstehen. Denn die genannten Funktionen tragen effektiv zur Bereitstellung eines genauen, unmittelbaren und konsistenten Kundendienstes bei. Weitere Tipps zur einfachen Bereitstellung einer Wissensdatenbank erhalten Sie unter diesem Link. Klicken Sie außerdem hier, um weitere Informationen zu den oben genannten Funktionen zu erhalten.

Fünf Tipps, wie systematisches Knowledge Management den Kunden in Zeiten von Krisen und knappen Ressourcen passende Antworten und Hilfestellungen geben kann. Autor: Cengiz Yilmaz, Head of CX Cloud...

Big Data

Datengetriebene Logistik: Weichenstellung in Richtung Normalität

Autoren: Dominic Regan, Senior Director for Oracle’s Value Chain Executive Solutions, Oracle Western Europe, EMEA und Holger Klug, Leader EMEA Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials Die Entwicklungen der vergangenen Monate haben die Störanfälligkeit von Lieferketten in den Blickpunkt gerückt. Ein Großteil resultiert aus mangelnder Sichtbarkeit von Beständen, seien sie im Lager vorrätig oder auf dem Transportweg. Weitere wesentliche Einflussfaktoren liegen typischerweise außerhalb der Reichweite der eigenen Lieferkette eines Unternehmens und fernab von dessen Einflussbereich. Vor diesem Hintergrund wird die Fähigkeit immer wichtiger, mit verschiedenen Beteiligten auf den verschiedenen Ebenen der Lieferkette effektiv zusammenzuarbeiten. Zuverlässige und genaue Daten, die von allen Akteuren gemeinsam genutzt werden und für alle sichtbar sind, sind der Schlüssel zu besseren Ergebnissen und Kosteneinsparungen. Gerade in der Logistik geht es um Netzwerke, die starke Partner oder auch Start-ups ausdrücklich einbeziehen, sei es im Geschäftsbetrieb oder in der IT. Unabhängig von der Branche wenden sich Unternehmen zunehmend neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML), Blockchain und dem Internet of Things (IoT) zu. Ziel ist es, auf einer noch granulareren, zeitnahen und physischen Ebene zu verstehen, wie ihre Lieferkette durch Probleme im eigenen Betrieb, mit ihren Lieferanten (und den Lieferanten der Lieferanten) oder mit ihren Kunden (und den Kunden dieser Kunden) beeinflusst werden kann. In letzter Zeit haben wir gemeinsam mit Partnern an einer Vielzahl von Anwendungsfällen von datengetriebener Logistik für einige der innovativsten Unternehmen gearbeitet. Dieses Engagement hat einen wertvollen Beitrag geliefert, für unsere Kunden systematische Wege zur Wertschöpfung abzuleiten. Schauen wir uns drei Schwerpunktbereiche genauer an: Resilienz der Lieferkette und Risikomanagement Seien es der Klimawandel, ungewöhnliche Wetterbedingungen, die wachsende Zahl physischer Angriffe auf Lastwagen und Schiffe, die Bedrohung durch schwere Cyberattacken oder nicht zuletzt die aktuelle Covid-19 Pandemie – all diese Störungen können kontinuierliche Services gefährden und die Versorgung mit kritischen Gütern unterbrechen. Zudem können sie zu Vertrauensverlust bei den Kunden führen, den Ruf der Marke von Herstellern schädigen und erhebliche Kosten verursachen, die sich auf das Geschäftsergebnis auswirken. Immer wichtiger werden daher das Management sowohl der mittelfristigen Lieferplanung als auch des laufenden Transportbetriebs im vollen Bewusstsein für Risiken und sicherheitsrelevante Ereignisse. Viele Unternehmen haben bereits Schritte zur Digitalisierung ihrer Lieferketten unternommen. Allerdings haben sie nicht unbedingt darauf geachtet, die Sichtbarkeit und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette zu verbessern. Dasselbe gilt für die Planung der Resilienz – der Belastbarkeit der Supply Chain – durch Einbeziehung externer Daten. Um Logistikplanern und Kundendienstmitarbeitern, die das Oracle Transportation Management einsetzen, diese Optionen zu bieten, hat Oracle als Kooperationspartner mit DHL Resilience360 zusammengearbeitet, einer webbasierten Big Data Supply Chain Risk Management-Lösung. Die Vorteile, von denen die Anwender profitieren sollen: eine verbesserte Sichtbarkeit potenzieller Risiken auf globaler Ebene für die Supply-Chain-Operationen erreichen, um auf Vorfälle nahezu in Echtzeit sowohl während der Planung als auch während der Ausführung reagieren zu können, einschließlich der Möglichkeit, Sendungen bei Bedarf neu zu planen, um Unterbrechungen zu vermeiden. Endkunden proaktiv über mögliche Verzögerungen und Lieferunterbrechungen informieren, indem sie Informationsdienste mit Mehrwert anbieten, Reputationsverluste vermeiden und den Umsatz ihres Unternehmens schützen. Seit einiger Zeit betreibt DHL Supply Chain eine Integration beider Lösungen, um seinen Lead Logistics Partner-Service globalen Versendern aus verschiedenen Branchen wie der Automobilindustrie und dem Life Science-Segment anzubieten.  Track and Trace über mehrstufige Netzwerke Moderne Lieferketten sind zum Teil hochkomplex und verknüpfen häufig Akteure aus Netzwerken, die sich über mehrere Ebenen und Regionen erstrecken. Deshalb ist die Überwachung der Transaktionen und der Bewegung von Vermögenswerten oder Waren zwischen Organisationen immer schwieriger geworden. Das gilt auch für die Erkennung des Zustands von Produkten, für die Verifizierung ihres Ursprungs sowie die Serialisierung und Genealogie von Produktkomponenten. Die siloförmigen, zentralisierten IT-Systeme der Vergangenheit sind für die Bewältigung dieser verzweigten Organisations- und Betriebsstrukturen keineswegs mehr optimal, weshalb sich einige Unternehmen jetzt den architektonischen Vorteilen des Distributed Ledgers zuwenden, das an die Blockchain-Technologie gekoppelt ist. Volvo Cars ist zum Beispiel der erste Automobilhersteller, der die globale Rückverfolgbarkeit des in seinen Batterien verwendeten Kobalts durch Anwendung der Blockchain einführt. Das Technologieunternehmen Circulor und Oracle betreiben gemeinsam die Blockchain-Technologie in der gesamten Lieferkette von CATL, einem der beiden globalen Batterielieferanten von Volvo. Da die Lieferkette jetzt sichtbar, rückverfolgbar und durch die Blockchain verifiziert ist, können sich sowohl Volvo Cars als auch die Kunden sicher sein, dass nur unverfälschte Autoteile verbaut wurden, die verantwortungsbewusst unter Einhaltung gültiger Compliance-Vorgaben beschafft worden sind. Mischen und Filtern großer Datenmengen für eine zeitnahe Entscheidungsfindung Die Übernahme neuer Technologien wie Blockchain und IoT ist schön und gut, aber der unvermeidliche Nebeneffekt ist, dass wir exponentiell wachsende Datenmengen erzeugen. Für Supply Chain-Praktiker wird es immer schwieriger, diesen Datenberg innerhalb eines ausreichend kurzen Zeithorizonts abzuernten, zu bereinigen, zu analysieren und zu interpretieren, um die Schlussfolgerungen aussagekräftig auf den Punkt zu bringen und alle Empfehlungen umzusetzen. Daher ist es inzwischen von entscheidender Bedeutung, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen maschineller und menschlicher Intelligenz zu finden, um den Wert zu maximieren, den neue Basistechnologien im täglichen Betrieb der Supply Chain bieten. In diesem Kontext wenden sich Unternehmen zunehmend dem maschinellen Lernen und der KI zu, um den Entscheidungsprozess zu optimieren. Ein anschauliches Beispiel dafür liefert der Konsumgüterriese Unilever, der Cloud, IoT und KI gezielt nutzt, um datengesteuert Entscheidungen zu treffen. Dazu werden interne Daten aus der Transportplanung mit externen Daten aus dem Track and Trace-Bereich kombiniert, um Transparenz zu erreichen und Analysen in Echtzeit bereitzustellen. Zugleich setzt das Unternehmen auf IoT und maschinelles Lernen, um Prozesse rund um das Thema Predictive Maintenance zu optimieren. Dringend gesucht: der optimale Kurs in Richtung Normalität Lieferketten und Logistikprozessen sind darauf ausgelegt, kundenorientierter, selbstbewusster, umtriebiger, autonomer und sicherlich auch resilienter zu werden. Gleichzeitig sind sie aber auch einer immer größeren Vielfalt von Risiken ausgesetzt. Da Produktionsbetriebe zusehends wieder in Schwung kommen und die Supply Chain-Abläufe allmählich zur Normalität zurückkehren, befinden sich die Unternehmen in einer besonderen Situation: Für sie gilt es, ihre Prozesse zu bewerten und die technologischen Grundlagen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, mittel- und langfristig messbare Vorteile zu erhalten und davon zu profitieren.

Autoren: Dominic Regan, Senior Director for Oracle’s Value Chain Executive Solutions, Oracle Western Europe, EMEA und Holger Klug, Leader EMEA Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials Di...

Cloud

Cloud-Vorteile für Kunden, die die Public Cloud nicht nutzen können: Oracle Dedicated Region Cloud@Customer und Oracle Autonomous Database

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology & Cloud Computing, Oracle EMEA Entwickler und Anwender haben eines gemeinsam: beide Gruppen befassen sich intensiv mit Softwaretechnologien und -lösungen und beide streben nach nützlichen Lösungen für Geschäftsanwendungen. Dennoch haben sie sehr unterschiedliche Anforderungen. Mit dem Ziel, diesen gerecht zu werden, haben wir daher nun unsere Cloud-Angebote erweitert. Cloud@Customer-Kunden kennen unser Exadata Cloud@Customer-Angebot bereits. Dieses ermöglicht die Bereitstellung eines vollständig von Oracle verwalteten Exadata-Services im eigenen Rechenzentrum. Die Funktionalität unterscheidet sich dabei in keinster Weise von dem eines Public Cloud-Services, allerdings verlassen die Kundendaten niemals das Rechenzentrum. Ein unschätzbarer Vorteil – insbesondere bei regulatorischen Vorschriften und Anwendungen, die extrem kurze Antwortzeiten von der Datenbank erfordern. Nun stellen wir Anwendern zwei zusätzliche Angebote zur Verfügung, die auf die sehr konkreten Anforderungen unserer Nutzergruppen abgestimmt sind: Oracle Dedicated Region Cloud@Customer: Eine einzigartige Innovation im IT-Markt, die alle Vorteile und Services der Public Cloud in einer On-Premise-Umgebung bietet Seit ihrer Ankündigung war Exadata Cloud@Customer die leistungsfähigste Lösung für die Konsolidierung und den effizienten Betrieb von On-Premise-Datenbanken im eigenen Rechenzentrum. Nun bietet Oracle Dedicated Region Cloud@Customer Kunden die Möglichkeit, nicht nur einen Datenbank-Service, sondern alle Oracle Public Cloud-Services im eigenen Rechenzentrum zu betreiben. Oracle Dedicated Region Cloud@Customer entspricht einer Oracle Public Cloud-Region für den Betrieb in den Rechenzentren unserer Kunden. Dabei sind Kundenschnittstelle, Architektur, Public Cloud Services, Betriebsmodell, Servicekosten bis hin zum Service-Level-Agreement identisch mit der Oracle Public Cloud. Kunden, für die aus Compliance-Gründen oder wegen technischer Restriktionen die Public Cloud keine Option ist, können mit diesem neuen Angebot sämtliche Vorteile des Cloud Computing in ihrem eigenen Rechenzentrum nutzen. In kürzester Zeit sind Vorteile realisierbar, vor allem hinsichtlich Automatisierung, Agilität, Skalierbarkeit und Senkung der Betriebskosten durch Pay-per-Use. Alle in der Public Cloud verfügbaren Dienste werden in einer solchen Dedicated Region bereitgestellt – als Software-as-a-Service, Platform-as-a-Service oder Infrastructure-as-a-Service, einschließlich des Exadata Cloud-Service und der Autonomous Database. Autonomous Database auf Exadata Cloud@Customer: Mehr Flexibilität für die systematische digitale Transformation Als zweite Neuerung ist ab sofort die Oracle Autonomous Database auf der Exadata Cloud@Customer Plattform verfügbar. Die Ankündigung des Autonomous Database Service in unserer Public Cloud stieß auf bemerkenswertes Interesse. Besonderen Anklang fand die Tatsache, dass diese Datenbank-Lösung autonom, also ohne jeden menschlichen Eingriff, den Betrieb und die Sicherheit gewährleistet und Reparaturen selbstständig ausführt. Dadurch werden die Betriebskosten gesenkt, Effizienz und Sicherheit übertreffen nicht automatisierte Lösungen bei weitem. Für Kunden, die die Public Cloud nicht nutzen können, stehen diese Funktionen jetzt auch direkt im Rechenzentrum auf Basis von Exadata Cloud@Customer zur Verfügung. Selbstverständlich ist diese Funktion auch auf Basis von Oracle Dedicated Region Cloud@Customer verfügbar, auf dieser Plattform können alle Public Cloud-Dienste einschließlich Autonomous Database bereitgestellt werden. Kunden, die aus den verschiedensten Gründen auf On-Premise-Lösungen setzen müssen, erhalten mit diesen Angeboten die Flexibilität, Cloud Computing im eigenen Rechenzentrum einzusetzen. Die Anwendungsmöglichkeiten umfassen alle Bereiche der Enterprise-IT. Im Vordergrund stehen Effizienzsteigerungen im Rechenzentrum durch die Nutzung von Public Cloud-Diensten. Erhebliche Vorteile bringt zudem die Umstellung von konventionellen Datenbanken auf die beschriebenen Cloud-Datenbank-Dienste. Die klassische Migration von Anwendungen in die flexibel nutzbare, hochsichere und extrem leistungsfähige OCI Public Cloud Infrastruktur ist ein weiteres attraktives Nutzungsscenario. Darüber hinaus ist auch die Umstellung von für das Rechenzentrum optimierten Management-Infrastrukturen auf Multicloud-fähige Management-Lösungen nun risikolos und effizient möglich. Mit dem erweiterten Angebot von Oracle war der Einstieg in die Hybrid Cloud nie einfacher und sicherer. Die neuen Oracle Dienste – allen voran Oracle Dedicated Region Cloud@Customer – bieten die Möglichkeit, Anwendungen und Daten aus dem klassischen Rechenzentrum-Betrieb auf Public Cloud-Services umzustellen, ohne dass Anwendungen und Daten dabei das Rechenzentrum verlassen müssen. Wo möglich kann bei Bedarf zudem nahtlos in die Public Cloud skaliert werden – alle Bedienungsmechanismen und Kostenstrukturen sind identisch und wohlbekannt. Auch die jahrzehntelange zentrale Herausforderung klassischer Rechenzentren, nämlich die Konsolidierung aller Daten in einen extrem skalierbaren Data Lake sowie deren sichere Evaluierung und Weiterverarbeitung, lässt sich durch die Oracle Autonomous Database und Exadata Cloud@Customer-Services so einfach wie noch nie lösen. Durch diesen Schritt wird das Rechenzentrum zum Datacenter im eigentlichen Sinne – und schafft damit die eine solide Datenbasis, die Grundvoraussetzung für Digitalisierung und Entwicklung moderner Services für Mitarbeiter, Partner und Kunden zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist. Die Gründe, warum manche Anwender die Public Cloud nicht in vollem Umfang nutzen und On-Premise-Lösungen den Vorzug geben, sind vielfältig und triftig. Mit den beiden neuen Cloud@Customer-Angeboten adressiert Oracle gezielt die Bedürfnisse dieser User und stellt für sie die Services der Oracle Enterprise Cloud im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung – eine echte Weichenstellung für die digitale Transformation und Innovation im Unternehmen. Weiterführende Informationen: Mehr über Cloud@Customer Mehr über Oracle Autonomous Database on Exadata Cloud@Customer Mehr über Exadata Cloud@Customer Hier lesen, was Kunden und Industrieanalysten sagen

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology & Cloud Computing, Oracle EMEA Entwickler und Anwender haben eines gemeinsam: beide Gruppen befassen sich intensiv mit Softwaretechnologien und -lösungen...

Cloud

Goodbye „lean“: So kann der CFO helfen Probleme in der Lieferkette zu verbessern

Oracle erläutert den Weg zu einer flexiblen Supply Chain  Während der Corona-Krise sind viele Lieferketten ins Stocken geraten. Einige haben völlig versagt. Das Gute: C-Level-Führungskräfte können daraus lernen und so sicherstellen, dass die Lieferkette der Zukunft widerstandsfähiger wird und flexibel genug ist, um sich Veränderungen anzupassen. Für den CFO bedeutet dies jedoch auch ein völliges Umdenken in Bezug darauf, aus welchem Blickwinkel er die Lieferkette betrachtet. Denn seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie die Lieferkette so „schlank“ wie möglich gestaltet werden kann. Dieser Ansatz schien gut zu funktionieren – bis Covid-19 die Fragilität moderner Lieferketten aufzeigte. Lieferkette abstützen Der erste Schritt für eine flexiblere Lieferkette ist die Zusammenarbeit mit den Supply Chain-Verantwortlichen, um den Status quo der aktuellen Lieferkette zu verstehen. Arbeiten sie schon seit Jahren mit den gleichen Altsystemen oder haben sie bereits mit dem digitalen Transformationsprozess begonnen? Welche Schwachstellen wurden aufgedeckt? Antworten auf diese Fragen helfen dem CFO, zu verstehen, wo Schwachstellen liegen und wo genau Änderungen vorgenommen werden können und müssen. Dies ist möglicherweise ein völlig anderer Ansatz als in vielen anderen Bereichen eines Unternehmens. Ein Großteil der CFOs konzentriert sich im Moment in erster Linie auf die Stärkung des Cashflow und Kostensenkungen, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Gleichzeitig sollten CFOs jedoch beginnen, sich damit zu befassen, wie Lieferketten besser unterstützt werden können und wo durch Investitionen Verbesserungen zu erzielen sind. Zunehmende Transparenz Eine der grundlegenden Schwachstellen, die aller Wahrscheinlichkeit nach bei einem Großteil der Unternehmen zutage treten wird, ist ein Mangel an Transparenz innerhalb der Lieferkette. Dies bedeutet nicht nur Sichtbarkeit darüber, wo sich die Produkte befinden, sondern auch über die involvierten Partner und Interessengruppen, auf die sich die Lieferkette stützt. Vielen Unternehmen mit einer schlanken Supply Chain mangelt es schlicht und einfach an der Transparenz innerhalb ihres Betriebes, um neue, kritische Probleme zu erkennen und sich entsprechend anzupassen.  Zudem wissen viele nicht, mit welch naheliegenden Mitteln mangelnde Transparenz behoben werden kann. Mit der Herstellung von Transparenz kann viel gewonnen werden. Auch kleine und kleinste Schwachstellen zu erkennen, kann eine signifikante Verbesserung herbeiführen, denn auch kleine Ursachen können eine große Wirkung haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei der Einsatz von Business Intelligence. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, auch kleinste Veränderungen sowie Ungereimtheiten zu erkennen und Abhilfe zu schaffen: Angebot und Nachfrage können sich stündlich ändern, Lieferengpässe die Produktion zum Stillstand bringen und Wartungsstaus die Produktivität signifikant behindern. Die Fähigkeit, sich ständig verändernde Szenarien zu erkennen und schnell darauf reagieren zu können, wird für Supply Chain Manager den entscheidenden Unterschied ausmachen. Die Bereitstellung der dafür erforderlichen Technologien ist zweifellos ein längerfristiges Projekt. Zunächst sollten CFOs eng mit den Supply Chain Managern zusammenarbeiten, um zu identifizieren, welche Veränderungen oberste Priorität haben. Für Unternehmen, die noch mit einer jahrzehntealten Infrastruktur arbeiten, kann es einfach nur darum gehen, die richtigen IT-Systeme einzurichten. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn nach und nach Technologien wie das Internet of Things zur besseren Überwachung und Nachverfolgung von Waren und Gütern eingesetzt werden. Für diejenigen, die mit der digitalen Transformation weiter fortgeschritten sind, ist hingegen die Integration von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie sinnvoll, um die Transparenz in der Supply Chain zu optimieren. Zukunftssicherheit der Lieferkette „Die Lieferkette muss sich ändern. Die meisten CFOs haben dies bereits erkannt. Laut der Deloitte CFO Survey von Mai 2020 glauben 89 Prozent von ihnen, dass die Diversifizierung und Stärkung der Lieferketten nach der Pandemie langfristig zunehmen wird“, erklärt Tobias Stähle, Sales Director SCM bei Oracle. „Um sicherzustellen, dass dieser Wandel erfolgreich verläuft, ist die Rolle des CFO entscheidend. Er muss die Führung übernehmen, indem er sich von dem Lean-Ansatz und Kostensenkungen wegbewegt und stattdessen weitsichtige Investitionen tätigt, die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit schaffen. Je früher dieser Wandel stattfindet, desto besser werden die Geschäfte laufen.“

Oracle erläutert den Weg zu einer flexiblen Supply Chain  Während der Corona-Krise sind viele Lieferketten ins Stocken geraten. Einige haben völlig versagt. Das Gute: C-Level-Führungskräfte können...

Cloud

Für den Wettbewerb wappnen: So lassen sich Cloud-Transformation und Firmenwachstum beschleunigen

Zentraler Hebel des digitalen Wandels: Backoffice-Funktionen reibungslos und zügig in die Cloud auslagern Welche Fähigkeiten und Werkzeuge benötigt die Führungsriege deutscher Unternehmen eigentlich, um dem starken internationalen Wettbewerb die Stirn zu bieten? Laut aktueller EY CEO Imperative Study 2019 sind digitale Transformations- und Innovationsstärke die zentralen Aspekte nachhaltigen Firmenwachstums. Das bedeutet: Alle Mitglieder der sogenannten C-Suite – vom CTO bis zu den Leitern der Personal- und Finanzabteilung – sollten ihre Aufmerksamkeit auf das Herz ihrer Organisation richten, ihre zentralen Geschäftsabläufe. Worauf hierbei zu achten ist und warum ein schneller Wechsel in die Cloud so wichtig ist, haben die Experten von Oracle jetzt zusammengefasst. Geschäftsrelevante Funktionen – von ERP, HR bis Beschaffung – waren bislang oft auf lokale Rechenzentren beschränkt. Doch aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels und wachsender Anforderungen vonseiten der Zielgruppen und Mitarbeiter, gestaltet sich eine derartige Vorgehensweise immer schwieriger. „Wer hier schnell, proaktiv und effizient agieren und in einem begrenzten Zeitrahmen positivste Veränderungen vorantreiben möchte, sollte sein Backoffice in die Cloud verlagern“, rät Matthias von Blohn, Vice President EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle. Veraltete Silo-Systeme durch Cloud-Anwendungen ablösen Der digitale Wandel setzt Lösungen voraus, mit denen zügig und agil auf neue Anforderungen eingegangen werden kann. Viele Silo-Systeme sind in diesem Zusammenhang nicht nur veraltet, sondern auch zu langsam und starr. Aktualisierungen oder Skalierungen lassen sich nur mühsam und teuer realisieren. Der Vorteil eines Cloud-basierten Systems liegt dagegen in seiner Flexibilität. Unabhängig von Einschränkungen vor Ort kann die Kapazität je nach Bedarf schnell rauf- oder runterskaliert werden. Aktualisierungen werden einmal vom Plattformanbieter vorgenommen und dann über alle Prozesse hinweg ausgerollt. Zudem unterstützt die Cloud Firmenlenker, sich als Unternehmen zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Ein Cloud-fähiges Backoffice schafft Schnittpunkte, an denen die verschiedenen Geschäftsbereiche zusammenarbeiten können. Mit dem gleichen Pool an Informationen und Erkenntnissen können Personal- und Finanzabteilung in höherwertige Funktionen expandieren. Beispiele sind die Budgetierung für neue Mitarbeiter oder die Durchführung von Was-wäre-wenn-Analysen bei erweiterten Teams. Royal Bank of Scotland und Illy führen ERP- und HR-Abläufe in die Cloud Zwei konkrete Beispiele aus der Cloud-Praxis: Die Royal Bank of Scotland (RBS) konnte durch die Verlagerung ihrer Planungs-, Budgetierungs- und Prognoseabläufe in die Cloud den Kundenservice signifikant verbessern und die strategische Modellierung beschleunigen, sodass Kunden optimierte Vorhersagen erhalten. Und auch der italienische Kaffeekonzern Illy hat auf die Cloud gesetzt, um ein weltweites, zentralisiertes HR-System für seine Mitarbeiter zu schaffen. Manager profitieren so von einer einzigen Informationsquelle, um die besten Talente zu identifizieren. Zugleich kann das Unternehmen mithilfe der Cloud weltweit die gleichen Leistungspakete und Löhne anbieten.      Migrationslösung beschleunigt Cloud-Transformation Da Manager in der Führungsriege ihre Rollen verhältnismäßig oft wechseln, kann es vorkommen, dass ein wichtiger Projektsponsor eine angefangene Implementierung zurücklässt und einen Projektplan verwirft oder eine Zwangspause eintritt. Je länger aber ein Projekt dauert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolgs. Eine sinnvolle Gegenmaßnahme ist eine automatisierte Migrationslösung, die hilft, Kernsysteme schneller und günstiger in die Cloud zu führen. Diese Tools automatisieren viele der Prozesse, bei denen menschliche Intervention ein Projekt verzögern kann. Sie reduzieren Fehler, Zeit und helfen, mit den Systemen schneller Wert zu generieren. Matthias von Blohn resümiert: „Eine wirklich geschäftsrelevante IT-Transformation ist nie ein Kinderspiel. Doch wenn sie mit modernen Tools und unter Einbeziehung von Experten mit umfassender Erfahrung mit echten Cloud-Systemen durchgeführt wird, überwiegen die Vorteile klar. Durch eine konsequente Verlagerung des Backoffice in eine moderne Cloud-Umgebung sind Unternehmen bestmöglich gewappnet.“ Weitere Informationen: Oracle Cloud der zweiten Generation Oracle Cloud-Applikationen  

Zentraler Hebel des digitalen Wandels: Backoffice-Funktionen reibungslos und zügig in die Cloud auslagern Welche Fähigkeiten und Werkzeuge benötigt die Führungsriege deutscher Unternehmen eigentlich,...

HCM

Der Aufstieg der Generation R, der Generation Remote Work

Wie der Lockdown für einen nachhaltigen Wandel in der Mitarbeiterstruktur sorgt Autor: Joachim Skura, Strategy Director HCM Applications, Oracle Corporation Während die Welt gespannt auf das Ende des Lockdowns wartet, steht eine neue Generation von Arbeitnehmern in den Startlöchern und bereitet sich auf eine veränderte Arbeitswelt vor. Die Arbeitnehmerschaft, wie wir sie kennen, setzt sich weltweit aus fünf verschiedenen Generationen zusammen – jede mit ihren eigenen, individuellen Arbeitsstilen und Vorlieben. Der globale Lockdown hat viele Menschen jedoch zu einem neuen, sehr identischen Lebensstil gezwungen, der auf Remote Work und Homeoffice basiert. Die Generationen, die eigentlich sehr unterschiedlich sind, sehen sich nun alle mit ähnlichen beruflichen Anforderungen und gemeinsamen Einschränkungen konfrontiert. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine große Mehrheit der Arbeitnehmer an die Situation angepasst und neue Gewohnheiten, Überzeugungen und ethische Grundsätze entwickelt. Zum ersten Mal fangen verschiedene Generationen an, ähnlich zu denken. Wir haben mit mehreren Geschäftsführern und Angestellten in verschiedenen Branchen und Regionen gesprochen. Dabei wurde festgestellt, dass Menschen aufgrund der Pandemie bestimme Dinge lernen, verlernen und sich neu einstellen. Sie scheinen sich an die neuen Lebensumstände angepasst und zu einer neuen Generation entwickelt zu haben. Nennen wir sie die Generation R. Was ist die Generation R? Die Generation R – oder kurz Gen-R – bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die im Zuge der Lockdowns neue Fähigkeiten entwickelt, neue Paradigmen angenommen und ihre Weltsicht neu justiert haben. Sie haben ihre alte Denkweise aufgegeben und verfügen nun über eine neue Perspektive. Diese Generation fühlt sich viel souveräner, belastbarer und wohler auch angesichts plötzlicher Unwägbarkeiten. Sie bereitet sich darauf vor, härter als je zuvor zu arbeiten und auf neuen Wegen zu Produktivität, Gleichgewicht und vor allem ans Ziel zu gelangen. Wir haben vier Merkmale identifiziert, die unserer Ansicht nach die Arbeitnehmer der Generation R charakterisieren: 1. Sie bereiten sich proaktiv auf die neue Normalität der Arbeit vor Die Arbeitnehmer der Generation R glauben, dass sich die Arbeitswelt erheblich verändern wird, wenn die aktuellen Herausforderungen gelöst sind und sie bereiten sich schon jetzt darauf vor. Voraussichtlich wird der Arbeitsplatz der Zukunft stärker als zuvor vom Wettbewerb bestimmt, was sich auf ihre berufliche Entwicklung und ihre Zukunftschancen auswirken wird. Aber anstatt nur in der Warteposition zu verharren, haben die Mitglieder der Gen-R während des Lockdowns eine oder noch weitere neue Fertigkeiten erlernt. Sie antizipieren, dass sie mehrere Einkommensquellen haben und neue Rollen oder Jobs ausprobieren werden, sobald sich die Lage wieder normalisiert hat. Die Flexibilität im eigenen beruflichen Handeln steigt.     2. Auch in Remote Work-Umgebungen arbeiten sie proaktiv Viele Arbeitnehmer ziehen es vor, zu vordefinierten, festen Bürozeiten zu arbeiten. Die Gen-R arbeitet jedoch lieber flexibel aus der Ferne. Sie glaubt, dass flexible Arbeitszeiten und die verfügbare Technologie es ermöglicht, von zu Hause aus produktiver zu arbeiten. So hat sich die Produktivität von Zeit und Ort entkoppelt. 3. Sie legen großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen persönlicher und beruflicher Entfaltung Trotz des Lockdowns, der die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit zu verwischen droht, können die Mitarbeiter der Gen-R erfolgreich zwischen Privat- und Berufsleben trennen. Unterstützt von Managern, die Verständnis für veränderte Abläufe zeigen und harte Arbeit anerkennen, finden diese Mitarbeiter zudem neue Wege, ein Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben herzustellen. 4. Sie werden umweltbewusster Interessanterweise hat sich als Folge des Lockdowns die Wahrnehmung der Gen-R in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit gewandelt. Nachdem sie erkannt hat, welchen Einfluss die Menschheit auf die Umwelt hat, fühlt sie sich ihr und der Gesellschaft gegenüber mehr verpflichtet als früher.   Was bedeutet das aber für Unternehmen? Die Mitarbeiter von morgen werden nach der Pandemie mit neuen Überzeugungen, Fähigkeiten, Bestrebungen und einer neuen Arbeitsethik an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Als Beschäftigte haben sie neue Erwartungen und Prioritäten. Das zwingt Organisationen dazu, sich anzupassen und weiterzuentwickeln, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Hier sind vier Möglichkeiten, wie die eigene HR-Abteilung das leisten kann: 1. Etablieren Sie ein neues Personalentwicklungskonzept für Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter einigermaßen in ihren Arbeitsalltag zurückgefunden haben, werden viele von ihnen neue Herausforderungen annehmen, neue Fähigkeiten ausprobieren und neue Rollen finden wollen. Unternehmen sollten Wege finden, diese Möglichkeiten auch anzubieten. Ein Entwicklungskonzept, mit dem neue Projekte in Angriff genommen und andere Rollen ausprobiert werden können, wird vielen Mitarbeitern die nötigen Optionen bieten. Es ist geradewegs so, als würde man eine Gig-Economy für die bestehende Belegschaft einrichten, damit diese sich nicht außerhalb umschauen muss. 2. Ermöglichen Sie wirklich flexible Arbeitsumgebungen Für diejenigen, die eine erhöhte Produktivität und Effizienz in einem Remote Work-Umfeld an den Tag legen, sollten Unternehmen erwägen, diese Arbeitsbedingungen mit der richtigen Technologie und den richtigen Prozessen zu unterstützen. Dies würde bedeuten, technische und funktionelle Einschränkungen für Mitarbeiter im Homeoffice zu beseitigen und Hochsicherheitsplattformen und Cloud-Anwendungen bereitzustellen, die jederzeit, überall und auf jedem Gerät performant laufen. 3. Stärkung der Arbeitsplatzkultur Die Erwartungen der Mitarbeiter an Einfühlungsvermögen und Verständnis vonseiten des Arbeitgebers werden sich dauerhaft ändern, sobald wieder Normalität einkehrt. Privat- und Berufsleben sind nun stärker verknüpft und es wird weiterhin wichtig sein, dass Teams Verständnis und Flexibilität für persönliche Angelegenheiten zeigen. Führungskräfte und Manager müssen ihren Führungs- und Managementstil entsprechend weiterentwickeln. Für Unternehmen wird es wichtig sein, ihre spezifische Arbeitsplatzkultur zu identifizieren und zu stärken, indem sie ihre Mitarbeiter in der neuen Normalität mit Rat und Tat unterstützen. 4. Ermöglichen Sie mehr gemeinschaftliches Handeln mit Sinn und Zweck Die gegenwärtige Situation lässt bei vielen Menschen ein neues Gefühl für Zweckmäßigkeit und Sinn aufkeimen. Mitarbeiter werden von ihrem Unternehmen erwarten, dass es mehr soziale Verantwortung übernimmt, um das Gemeinwohl zu unterstützen. Unternehmen, die keine verantwortungsbewussten Corporate Citizens sind, werden es immer schwerer haben, Gen-R-Talente für sich zu interessieren, zu rekrutieren und zu halten. Einfache Dinge wie Initiativen für Wellness und freiwillige Aktionen können Organisationen bei einem entsprechenden Wandel unterstützen.   Wie sich die Arbeitswelt nach der gegenwärtigen Krise entwickeln wird, ist nicht vorhersehbar. Einige der genannten Trends werden jedoch den Beginn einer neuen Ära einleiten. Die Unterschiede zwischen den Generationen verlieren an Bedeutung und die Gemeinsamkeiten der Generation R werden in der Arbeitswelt der Zukunft im Mittelpunkt stehen.

Wie der Lockdown für einen nachhaltigen Wandel in der Mitarbeiterstruktur sorgt Autor: Joachim Skura, Strategy Director HCM Applications, Oracle Corporation Während die Welt gespannt auf das Ende des...

Cloud

Passgenaue Informationen für moderne Abenteurer und Radfahrer

Fahrrad- und Outdoor-Spezialist Internetstores nutzt Oracle Marketing Cloud und Responsys, um Multichannel-Ansprache und Customer Experience kontinuierlich zu verbessern Für die einen ist das Mountainbike das Maß aller Dinge, andere kurven mit dem schicken Retro-Rad durch den Großstadtdschungel und wieder andere haben das E-Bike für sich entdeckt. Egal in welcher Form oder Farbe: Das Fahrrad gehört zum liebsten Fortbewegungsmittel der Deutschen. Der aktuelle „Fahrradmonitor Deutschland“ kommt in diesem Zusammenhang zu dem Ergebnis, dass 78 Prozent der Deutschen Rad fahren, Tendenz steigend. Sport- und Bewegung an der frischen Luft steht also weiterhin hoch im Kurs. Wichtiger Partner im breit gefächerten Bike- und Outdoor-Umfeld ist das Unternehmen Internetstores. Europas führender Multichannel-Händler für Bike und Outdoor ist in 14 Ländern mit rund 40 digitalen Fachhändlern wie fahrrad.de, Brügelmann oder Bikester sowie stationären Stores und Serviceangeboten aktiv. Zur Wahl stehen über 1.000 Marken und 125.000 Produkte. Um seinen Kunden bei dieser großen Auswahl in den unterschiedlichsten Kanälen automatisiert relevante und auf ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Informationen bereitstellen zu können, vertraut das Marketingteam von Internetstores auf Responsys. Als Teil der  Oracle Marketing Cloud erlaubt das intelligente Tool, Customer Experiences und Messaging nahezu in Echtzeit zu orchestrieren. Persönliche Kundenerfahrungen im Fokus „Zentrales Ziel von Internetstores ist es, immer mehr Menschen aufs Rad zu bringen und ihnen Möglichkeiten zu geben, die Natur zu entdecken. Wir wollen der Ansprechpartner Nummer eins für Kunden und Marken sein, wenn es um Fahrrad und Outdoor geht. Damit das gelingt, verfolgen wir einen konsequenten Multichannel-Ansatz. Wir wollen dabei sicherstellen, unsere Zielgruppen immer mit passgenauen Informationen auf dem Gerät ihrer Wahl zu erreichen und an jedem Punkt des Einkaufserlebnisses abholen zu können“, berichtet Thomas Spengler, Chief Customer Officer (CCO) bei Internetstores. Im Handelsbereich Fahrrad sei dies besonders wichtig, da es Kunden gebe, die ihr Rad vor Kauf ausprobieren und in Augenschein nehmen wollten. Auch Aftersales-Aspekte wie Reparatur und Inspektion lassen sich besser im stationären Geschäft adressieren. Gleichzeitig bietet Internetstores Kunden aber auch den Service, online zu bestellen und das gekaufte Fahrrad dann vor Ort von einem Experten zusammenbauen zu lassen. Um diese sehr komplexe Gefüge von Dienstleistungen und Angeboten zur Verfügung stellen und Kunden personalisiert informieren zu können, ist eine verlässliche, verknüpfte Datenbasis gepaart mit einer automatischen Ausspielung relevanter Inhalte bei limitiertem Ressourcenaufwand essentiell. Hier setzen die Oracle Marketing Cloud und das integrierte B2C-Marketing-Tool Responsys an. Datenüberblick in Realtime Konkret sieht das so aus: Die Kategorisierung und Selektion von Kunden sowie die Filterung und Bereitstellung von Content finden durch die Marketing Cloud automatisiert statt. Hierbei kommen sowohl historische Kauf- als auch Verhaltens- sowie Reaktionsinformationen, Sortimentsdaten aus dem Backend-System und mehr zum Einsatz. Hinzu kommen automatisierte Vorhersage- und Prognosemodelle, Reporting und Analyse. Damit stellt das System sicher, dass jeder Kunde abhängig von Aktivität und Affinität relevanten Content erhält – sowohl kunden- als auch zielgruppenspezifisch. „Responsys nutzen wir schon lange, aber in den vergangenen Jahren haben sich die Möglichkeiten dank der Einbettung der Software in die Oracle Marketing Cloud deutlich erweitert. Vor allem im Bereich des Echtzeit-Trackings haben wir dank einheitlicher Datenbasis heute viel mehr Funktionen sowie Informationen über das Kundenverhalten ”, erläutert Spengler. Kundenkommunikation aus einem Guss Darüber hinaus erlaubt die Cloud, Touchpoints so zu verknüpfen, dass Kunden und auch Mitarbeiter immer wissen, wo sich ein Produkt gerade befindet und welcher Schritt als nächstes ansteht. Egal ob Kundennewsletter, Chat, E-Mail oder Service-Rückfrage via Telefon: Das System unterstützt auf allen Kanälen bei der zielgruppengerechten Kundenkommunikation. „Zu den Kernfunktionalitäten von Responsys gehört die automatisierte Filterung bei der Content-Ausspielung. Das hilft unseren Mitarbeitern bei der richtigen Ansprache unserer Kunden enorm und bietet diesen dank stets passender Inhalte ebenfalls klare Mehrwerte“, sagt Spengler. Zudem lobt er die intuitive Anwendung der Lösung sowie deren unkomplizierte Implementierung. „Unserer Erfahrung nach lässt sich Responsys sehr einfach und flexibel in die täglichen Arbeitsprozesse des Unternehmens einbauen. Und dank der zugrundeliegenden Marketing Cloud sind die nötigen Datenquellen schnell eingebunden.” Wachstums- und Umsatzpartner Cloud Der Outdoor-Retailer setzt bereits seit 2013 auf die Oracle Marketing Cloud – zunächst, um den E-Mail-Versand an Kunden automatisch zu steuern, Adresslisten aufzugliedern und Inhalte zielgruppengerecht auszuspielen. Auch Newsletter werden, unterstützt von der Marketing Cloud, dynamisch auf Basis von Verfügbarkeit und Nachfrage der Ware mit Content gefüttert. Dieses Vorgehen half Internetstores seitdem, den Umsatz zu steigern und den Wachstumskurs zu begleiten.  Aktuelle Zahlen untermauern den Erfolg dieser cloud-gestützten Strategie: Neben einer durchschnittlichen Wachstumsrate von über 30 Prozent in den vergangenen drei Jahren verkündete Internetstores jüngst die Eröffnung weiterer Stores sowie die Verdopplung der fahrrad.de-Servicepartner in Deutschland. Allein 2020 sollen rund 10.000 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche hinzukommen, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Flexibilität der Cloud unterstützt Nachhaltigkeitstrend „Die Zeichen stehen in ganz Europa weiterhin auf Wachstum“, kommentiert CCO Spengler. Derzeit machten E-Bikes bereits 40 Prozent des Umsatzes bei Fahrrädern aus – Tendenz steigend. „Außerdem wollen wir unser Geschäft für Fahrradteile und -zubehör erweitern und so auch für anspruchsvollere Kundensegmente die erste Anlaufstelle sein.“ Um auf jeden einzelnen Kunden eingehen zu können und die sehr komplexen Aufgabenfelder bestmöglich zusammenzuführen, vertraut Internetstores auf die Cloud, die alle wichtigen Informationsschritte automatisiert und transparent zusammenführt. „Oracle hilft uns, Komplexität zu meistern, zugleich kanalübergreifend die beste Customer Experience zu bieten, auf alle relevanten Daten zuzugreifen und dabei hocheffizient an unserer Systemlandschaft anzupassen”, resümiert Spengler und ergänzt: „Die Marketing Cloud im Generellen und Responsys im Speziellen sind große Ergebnistreiber und Wachstumspartner für uns. So sehen wir etwa, dass Wiederkaufraten zunehmen. Der Trend nachhaltige Mobilität wird sich fortsetzen. Wir wollen Kunden hierbei bestmöglich ansprechen, und die Oracle Cloud leistet uns dabei unschätzbare Unterstützung.”   Über Internetstores Die Internetstores GmbH ist Europas führender Multichannel-Ausrüster für Bike und Outdoor. In 14 Ländern betreibt das multinationale Unternehmen rund 40 digitale Fachhändler, darunter fahrrad.de, Brügelmann, Bikester, Campz sowie Addnature. Seit 2017 gehört auch Probikeshop zur Unternehmensgruppe. Das Internetstores Team ermöglicht seinen Kunden eine umfassende Auswahl, die sich sowohl an Freizeitsportler als auch an Profis richtet: Bike- und Outdoor-Fans finden unter mehr als 900 Marken und 100.000 Produkten das richtige Equipment und egal über welchen Kanal eine kompetente Beratung von Experten. Zum Angebot gehören neben den Bike- und Outdoor Top Brands auch exklusiv vertriebene und beliebte Eigenmarken wie Ortler, Serious, Fixie Inc. und Votec. Die Multi- Channel-Strategie bedeutet, dass Internetstores genau dort ist, wo es die Kunden wünschen: online und ebenso im Laden oder mit dem Service vor Ort direkt beim Kunden. In Deutschland wurden daher seit Sommer 2018 fahrrad.de Stores in Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Hamburg und Dortmund eröffnet und durch ein deutschlandweites Netzwerk an Service-Partnern ergänzt. Außerdem gibt es Ladengeschäfte von Addnature und Bikester in Stockholm und von Probikeshop in Lyon. Internetstores ist seit 2016 Teil der SIGNA Sports United Gruppe und beschäftigt an den Standorten Stuttgart, Esslingen, Berlin, Lyon und Stockholm derzeit mehr als 700 MitarbeiterInnen. Mehr unter www.internetstores.com

Fahrrad- und Outdoor-Spezialist Internetstores nutzt Oracle Marketing Cloud und Responsys, um Multichannel-Ansprache und Customer Experience kontinuierlich zu verbessern Für die einen ist das...

ERP

Unternehmensziele erreichen und Resilienz aufbauen – das Erfolgsrezept für schwierige Zeiten

Der moderne CFO bewährt sich als Garant für Business Resilience Autor: Enzo Tolino, VP of Finance EMEA, Oracle Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der moderne Chief Financial Officer (CFO) in vielen Unternehmensbereichen für Balance sorgen muss, während disruptive Einflüsse und unsichere Märkte beinahe schon zum Alltag gehören. Folglich wird die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Unternehmens immer mehr zur Hauptaufgabe des CFO. Das führt zur Frage, ob der Fokus der Rolle nicht von Fall zu Fall etwas zu eng gefasst ist und eine ausgewogene Sicht auf kurz- und langfristige Pläne vermissen lässt, um wirkliche Resilienz zu gewährleisten. Die entscheidenden Faktoren für Business Resilience Vor Kurzem unternahm McKinsey den Versuch zu definieren, was ein resilientes Unternehmen im Kern ausmacht. Bei der Analyse der Situation von 1.100 börsennotierten Unternehmen während des letzten wirtschaftlichen Abschwungs stellte sich heraus, dass eine Minderheit von zehn Prozent „materiell besser“ dastand als die Masse. Die Unternehmen dieses Zehntels hatten drei Aspekte gemeinsam, die ihre Widerstandsfähigkeit und vor allem die Kontinuität ihres Geschäfts in schwierigen Zeiten und darüber hinaus sicherten. Erstens war eine effektive Handlungsfähigkeit der Finanzabteilung von zentraler Bedeutung für diese zehn Prozent, insbesondere dadurch, dass aktuelle Finance-Themen mit hoher Relevanz versehen und im gesamten Unternehmen sofort zugänglich gemacht wurden. Finanzexperten waren in die gesamte Organisation eingebettet, um Daten, die zuvor in Silos gelagert waren, freizugeben und verschiedene Perspektiven und Handlungsoptionen unternehmensweit zu teilen. Dies bedeutete in erster Linie, dass das Finanzwesen in der Lage war, die strategische Richtung in der realen Welt zu bestimmen. Zweitens testete das Finanzwesen aktiv eine breite Palette potenzieller Szenarien und achtete darauf, stets ein gutes Gleichgewicht zwischen der Analyse vergangener Ereignisse (GAAP) und der eingehenden Bewertung wahrscheinlicher künftiger Ereignisse zu finden. Darauf aufbauend konnte der CFO klare Risikofaktoren identifizieren und diese mit dem gesamten Unternehmen teilen, sodass die Finanzfunktion die entscheidende Rolle des proaktiven Überwachers der Organisation wahrnehmen konnte. Der letzte Aspekt betraf die Erschließung des vollen Geschäftspotenzials bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Bilanz. Diesen geschäftskritischen Aspekt musste das Finanzteam garantieren, um zu gewährleisten, dass der Cashflow angemessen und die Zukunft der Organisation gesichert war. Testen und optimieren Sie Ihre Resilienz mithilfe datengestützter Geschäftstransparenz Anhand der McKinsey-Studie lässt sich belegen, dass eine klare und praktikable Transparenz Hand in Hand mit einer besseren Business Resilience geht. Wenn wir uns McKinseys Drei-Punkte-Definition eines wirklich „widerstandsfähigen Unternehmens“ ganz genau ansehen, geht es nicht nur darum, den Betrieb aufrechtzuerhalten, sondern darum eine proaktive Finanzabteilung als eine Art Leuchtturm ins Leben zu rufen und dadurch für Sicherheit und Sichtbarkeit zu sorgen. Deshalb erweist es sich als vorteilhaft, sich selbst und anderen Finanzexperten einige zentrale Fragen zu stellen, um die Resilienz auch innerhalb Ihres Unternehmens zu stärken. Dazu könnte die Frage gehören, wie schnell und kohärent Ihr Unternehmen auf sich schnell verändernde Ereignisse reagieren kann, und darüber hinaus, was Sie tun können, damit Ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten konzentriert und motiviert bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir nicht alle Antworten ad hoc geben können, aber wie der Titel dieses Abschnitts andeutet, ist ein klarer und umfassender Blick über das gesamte Unternehmen perspektivisch von überaus großem Wert. Die Finanzfunktion muss in die Lage versetzt werden, sich tiefgreifende, aussagekräftige und relevante Einblicke zu verschaffen, um Quick Wins zu identifizieren, die auch längerfristige Pläne und Ziele erfüllen. Dies kann sich als besonders nützlich erweisen, wenn unternehmensüberspannende Szenarien geplant werden, beispielsweise die proaktive Überwachung von Veränderungen über Lieferketten hinweg. Denn wenn eine „Just-in-time-Lieferkette“ scheitert, sieht sich Ihr Unternehmen erst recht vor große Herausforderungen gestellt. Meiner Meinung nach sollte ein solcher erkenntnisorientierter Ansatz auch ein Gleichgewicht zwischen den Geschäftszahlen und dem Humankapital herstellen und dem CFO dabei helfen, besser zu verstehen, wie verschiedene Teile des Unternehmens auf die Herausforderung des Wandels reagieren. Dies kann sich in längerfristigen Geschäftsstrategien in Bereichen wie der Marktdiversifizierung niederschlagen, um den Wert des Unternehmens in sich verändernden Märkten zu schützen. Ich würde argumentieren, dass es dem CFO obliegt, hier die Führung zu übernehmen. Wenn die Finanzabteilung in der Lage ist, neue digitale Technologien zusammen mit menschlicher Innovation zu nutzen und dabei zu helfen, ihr Business an eine neue Arbeitsweise anzupassen, dann kann sie ein resilientes Geschäftsmodell etablieren, um die Organisation als ganze auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Eine grundlegende Stärkung der Widerstandsfähigkeit ist zwar unerlässlich, aber nur solange dies zugleich mit der Steigerung von Effizienz, Performance und Zweckmäßigkeit in Einklang gebracht wird.

Der moderne CFO bewährt sich als Garant für Business Resilience Autor: Enzo Tolino, VP of Finance EMEA, Oracle Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der moderne Chief Financial Officer (CFO) in...

Cloud

Hallo Cloud!

Performance und Zukunftsfähigkeit stärken: Die Schlütersche führt SAP-Anwendungen in die Oracle Cloud. Die deutsche Wirtschaft im Digitalisierungswettstreit: Der vielfach als zu abwartend beschriebene Mittelstand hat sich für die kommenden Monate so manches Automatisierungsvorhaben auf die Agenda gesetzt. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang der Umzug von Anwendungen und Daten in die Cloud. So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass derzeit bereits rund drei von vier Unternehmen (73 Prozent) Rechenleistungen aus der Wolke nutzen. Der aktuelle Digitalisierungsbericht Mittelstand hat aber herausgefunden, dass etwa zwei Drittel der kleinen und mittelgroßen Firmen hierzulande eine Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte noch hinauszögern. Die Schlütersche Mediengruppe, kurz Schlütersche, ein mittelständischer Mediendienstleister mit Hauptsitz in Hannover, stellt sich zukunftssicher auf und zeigt Innovationsstärke. Deshalb hat das Traditionsunternehmen, das bereits 1747 gegründet wurde, als erster deutscher Mittelständler seine SAP-ERP-Umgebung, bestehend aus einem Entwicklungs- und Produktivsystem, in die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) geführt. Projekt- und Implementierungspartner war die DXC Technology Deutschland GmbH. OCI unterstützt Zukunftsstrategie Vom gedruckten Gesangbuch zum digitalen Content: Die Produkte und Services der Schlüterschen haben sich im Verlauf der vergangenen 270 Jahre zweifelsohne verändert. Damals wie heute fokussiert sich das Unternehmen jedoch stark auf die Belange und Anforderungen seiner Kunden. Zum Angebot der Mediengruppe gehören Marketing-Dienstleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen, mit dem Fokus auf Branchenverzeichnissen, Webseiten und Online-Werbung. Darüber hinaus entwickelt die Schlütersche crossmediale Fachinhalte und Lernangebote und organisiert führende Branchenverantaltungen. Das verbindende Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. Was den Verlag auszeichnet, sind seine große Innovationsstärke und der Mut, Neues zu wagen. So hat das Unternehmen seine über SAP gesteuerten Abläufe im Finanzwesen (FI/CO) und der Personalwirtschaft (HCM) nun in die Oracle Cloud überführt. Hierzu gehören Finanzbuchhaltungsdaten wie beispielsweise das Mahnwesen ebenso wie Informationen, die die Mitarbeiter betreffen, wie Lohnabrechnung und Personalverwaltung. Für die Schlütersche ist die SAP-Migration in die Oracle-Cloud der erste Schritt, sich vom eigenen Rechenzentrum zu trennen. Prozesse optimieren, Kosten senken Lange war es für die Schlütersche möglich, verlagseigene IT-Systeme kosteneffizient und zukunftssicher auf eigenen Rechnern und im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung zu stellen. In jüngster Vergangenheit stieß das Unternehmen hier vermehrt an Grenzen. Als es um die Modernisierung des SAP-Systems ging, musste eine neue Lösung gefunden werden. Zum Hintergrund: Die Schlütersche setzt eigene Oracle-Lizenzen mit einer Mindestlizenzzahl pro Rechnerkern ein. Diese können ohne eine kostenintensive Erweiterung jedoch nicht mehr mit aktuell verfügbarer Hardware oder auf der vorhandenen Virtualisierungsplattform eingesetzt werden. Gesucht wurde deshalb ein Dienstleister, der eine passende technische Umgebung lizenzkonform zur Verfügung stellt. Das Projektteam entschied sich letztlich für OCI. Kleines IT-Team profitiert von Cloud Die DXC-Berater verfügen sowohl über SAP- als auch Oracle-Knowhow, was für ein Vorhaben dieser Art essentiell war, da Oracle keine eigenen SAP-Migrationen durchführt. Die Schlütersche war mit dem alten System nicht länger in der Lage, notwendige Upgrades und Updates sauber durchzuführen. Daher wurde ein Wechsel auf SAP HANA diskutiert, ein für das mittelständische Verlagshaus zu aufwändiges und kostspieliges Unterfangen. Da die bisherige Umgebung auf Oracle lief und eine Modernisierung geplant war, kam die Sprache bald auf die Oracle-Cloud. Insbesondere da die Schlütersche lediglich ein kleines IT-Betriebsteam hat, überzeugten die OCI-Vorteile. Auch für DXC war es das erste Projekt dieser Art. „Wir hatten zuvor noch keine Erfahrungen mit der Oracle-Cloud. Daher mussten wir uns erst eingewöhnen“, berichtet Antonio Steinhäuser, SAP Technical Architect für DXC Technology. Er lobt die Zusammenarbeit während Testmigration und Integration. „Wer ein derartiges Projekt das erste Mal macht, hat stets ein paar Fragen, die sich gemeinsam aber schnell aus dem Weg schaffen ließen“, so Antonio Steinhäuser.  Reibungslose Migration Die ersten Gespräche fanden im Dezember 2018 statt. Es folgte die Erprobung der OCI in einer Testumgebung. Projektphase und Installation verliefen im Anschluss reibungslos und partnerschaftlich. „Eine Herausforderung war jedoch, dass eine Lösung gefunden werden musste, die der Größe und den Anforderungen der Schlüterschen entspricht“, erläutert Michael Eisner, Leiter IT-Services Operations. Andere Cloud-Transformationen seien größer und komplexer. Gewünscht war eine modernere und wesentlich performantere sowie skalierbare Umgebung. „Alles in allem verlief die Migration problemlos“, sagt Eisner. Er lobt zudem die Zusammenarbeit mit DXC und Oracle: „Der Support ist wirklich topp.“ Insgesamt hat das Projekt deutlich weniger als ein Jahr benötigt. Infrastructure as a Service (IaaS) bietet Plus an Flexibilität SAP zertifiziert die Oracle Cloud, beziehungsweise die Oracle Cloud Infrastructure (OCI), seit 2017. Im Fokus steht hierbei die OCI-Zertifizierung für die zentrale SAP-NetWeaver-Komponente SAP Application Server ABAP/Java. Hierdurch können SAP-Anwender wie beispielsweise die Schlütersche, ihre Business-Suite-Applikationen mit ERP sowie NetWeaver-basierten Finance-, BI-, CRM- oder SCM-Anwendungen in Verbindung mit Oracle-Datenbanken oder mit der ­Oracle Exadata Data Machine in der Cloud als „Infrastructure as a Service“ (IaaS) nutzen. Die Performance der OCI ist in diesem Zusammenhang wesentlich höher als die Compute-Leistungen anderer Anbieter. Auch Memory-Verarbeitung, Block- Storage-und Netzwerkverarbeitung sind deutlich besser. Zentrales Ziel: Optimierte Performance Und was hat sich durch den Wechsel der Finanzsysteme in die Cloud konkret geändert? „Für die Anwender von SAP ändert sich in den Arbeitsabläufen nichts, gleichzeitig wurden Zukunftsfähigkeit und Performance optimiert“, erwidert Eisner. „Die Antwortzeiten haben sich erheblich verbessert.“ Langfristig bietet OCI der Schlüterschen die Chance, Betriebskosten zu senken. Im Rechenzentrum fallen beispielsweise stets Bestriebskosten an, sei es für USV, Klimaanlage oder Wartung. Dies alles sind Kosten, die Unternehmen durch die Cloud einsparen können. Cloud bietet Mittelstand sicheren und starken IT-Support Werden deutsche KMU gefragt, was sie von einer Cloud-Transformation abhalte, nennen viele Sicherheitsbedenken als größte Hürde. Michael Eisner möchte diese Sorgen aufgrund seiner Erfahrungen entkräftigen: „Der Mittelstand steht immer unter einem massiven Kostendruck. Das, was sich Mittelständler im Bereich Sicherheit und Datenschutz erlauben können, gilt es ins Verhältnis zu setzen zu dem, was vernünftige Cloud-Provider anbieten. Meiner Meinung nach stellen wir uns sicherheitstechnisch mit dem Umzug der Server in die Cloud gut auf, denn ein großer Anbieter wie Oracle kann diesbezüglich ja viel mehr bieten, als die meisten Unternehmen dies mit ihrem Knowhow und mit eigenen Mitteln überhaupt könnten. Daher bietet die Wolke in vielen Fällen sogar ein Plus an Sicherheit. Die Cloud ersetzt peu à peu betriebseigene Rechenzentren. Doch diese Entwicklung ist nicht negativ, sondern bietet vor allem Vorteile.“ Eisner ist es wichtig, einen weiteren Aspekt hervorzuheben: „Die Virtualisierung kostet keine Arbeitsplätze, denn die Arbeit der Administratoren ist nicht an ein Stück Hardware gebunden. Sie liegt in der Anzahl und Komplexität an Systemen und Anwendungen.“ Egal, wo dieses System läuft – im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud: Die Betreuung ist die gleiche. Ziel für die IT der Schlüterschen: „In den nächsten fünf Jahren sollen alle Systeme, darunter ERP, BI oder CRM, in die Cloud geführt werden.“ Die Schlütersche ist ein gutes Beispiel, wie ein mittelständisches Unternehmen IT und Systeme automatisieren und modernisieren kann. Viele andere Unternehmen sind aktuell in einer ähnlichen Situation: Sie müssen standardisieren und digitalisieren. Die IT soll weniger Aufwand machen, doch zugleich sind immer neue Innovationssprünge gefragt. Wer wie die Schlütersche auf die Cloud setzt, kann problemlos automatisieren und skalieren, damit sich die IT-Teams auf wertsteigernde Aufgaben konzentrieren können.   Über die Schlütersche: Die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG ist ein Mediendienstleister für kleine und mittlere Unternehmen. Mit ihren bundesweiten Beteiligungen und Standorten bildet sie die Schlütersche Mediengruppe, in der rund 600 Mitarbeiter mehr als 70.000 Kunden betreuen. Für ihre Kunden entwickelt die Schlütersche Werbe- und Marketingkonzepte – digital, in Print oder crossmedial, alles aus einer Hand. Das Service-Angebot umfasst unter anderem Einträge in Branchenverzeichnissen, die Erstellung von Unternehmenswebseiten und Suchmaschinenmarketing zur optimalen Sichtbarkeit im Web. Daneben verfügt die Schlütersche über ein umfangreiches Branchenwissen: Mehr als 30 Fachzeitschriften und -zeitungen, Online-Medien, zahlreiche Bücher sowie branchenrelevante Fachveranstaltungen gehören zum Portfolio. Das Ziel der Schlüterschen ist es, durch die Verbindung von Branchenexpertise und Mediendienstleistungen den idealen Marketing-Auftritt ihrer Kunden zu ermöglichen. Dies unterstreicht das Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. www.schluetersche.de

Performance und Zukunftsfähigkeit stärken: Die Schlütersche führt SAP-Anwendungen in die Oracle Cloud. Die deutsche Wirtschaft im Digitalisierungswettstreit: Der vielfach als zu abwartend beschriebene...

Jubiläum: 25 Jahre Java!

Programmiersprache revolutioniert seit einem Vierteljahrhundert IT-Anwendungen in zahlreichen Einsatzszenarien Autor: Georges Saab, VP Software Development, Java Platform Group, Oracle Vor 25 Jahren hätten wir uns nicht träumen lassen, was für eine Bandbreite an Content und technischen Möglichkeiten uns heute zur Verfügung steht. Alles, was wir brauchen, ist nur ein paar Klicks entfernt – und das ist gerade jetzt wichtiger denn je. Viele dieser Entwicklungen sind auf die Innovationskraft zurückzuführen, mit der Java unser Leben tagtäglich bereichert. Bereits als Java vor 25 Jahren weltweit startete, hatte das Team große Ambitionen. Durch die kontinuierliche Bereitstellung moderner Entwicklungsfunktionen hat Java seither eine Vielzahl von Anwendungen um uns herum beeinflusst: die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, 1-Klick-Online-Zahlungssysteme, Streaming-Dienste im Bereich Entertainment, die Weltraumforschung und vieles mehr. All das haben wir Millionen von Java Entwicklern zu verdanken. Ohne ihre Leidenschaft und ihren Einfallsreichtum wäre die Welt vielleicht ein bisschen anders. Das fortwährende Engagement von Oracle für Java Innovationen hat zahllose Entwickler in die Lage versetzt, weit über ihre ursprünglichen Ambitionen. Heute verlassen wir uns im Alltag oftmals auf Java ohne es zu wissen, und jeden Tag kommen neue Innovationen hinzu. Hier ein paar Beispiele, wie Java seit seiner Einführung im Jahr 1995 eingesetzt wird: Big Data – a matter of space Im Jahr 2004 ermöglichte Java der NASA den Betrieb des Mars-Roboters Spirit, der die Aufgabe hat, Spuren von Wasser und Leben auf dem roten Planeten aufzuspüren. Die NASA setzte Java zur Entwicklung des ferngesteuerten Rovers ein. Im Zuge dessen extrahierte sie die Rohdaten aus ihrer Datenbank zu der Mission, um ein 3D-Gelände mit „Point and Click“-Funktion zu erstellen, in dem die Wissenschaftler jede Bewegung des Rovers steuern konnten. Java ist nicht nur in der Lage, die enormen Datenmengen zu verarbeiten, die für die Mission erforderlich sind. Es ist auch die einzige Programmierumgebung, die von allen beteiligten Wissenschaftlern weltweit beherrscht wird, und somit eine unverzichtbare Grundlage für internationale Kooperationen. Verlässliche Basis für Tweets ohne Ende Wachstum verpflichtet: Mit täglich mehr als 400 Millionen Tweets musste Twitter im Jahr 2015 die Performance seiner Plattform anpassen, um das Wachstum der User Base zu unterstützen. Twitter wechselte zum Zweck der Leistungsoptimierung in die Laufzeitumgebung der Java Virtual Machine (JVM). Damit erhielt das Team, das für den Betrieb der Plattform verantwortlich war, ein geeignetes Instrumentarium, um Fehler zu erkennen, sobald sie auftreten, und die Ursache besser zu verstehen. Seit dem Umstieg konnte Twitter den Service Tag für Tag weiter verbessern und seinen Nutzern genau die Echtzeit- und Live-Erfahrung bieten, die sie kennen und lieben. Optimierte Performance beim Streaming Ebenfalls 2015 half Java Netflix bei der Skalierung seines Dienstes auf mehr als 57 Millionen Abonnenten, die monatlich eine Milliarde Stunden streamen. Netflix hat die Dienste innerhalb seiner Architektur auf Java und JVM aufgebaut. Darüber hinaus verwendet der Streaming-Anbieter Java basierte Open-Source-Tools, um seine Dienste kontinuierlich zu überwachen, zu aktualisieren und zu skalieren. Die von Netflix gesammelten Daten empfehlen den weltweit mehr als 180 Millionen Abonnenten Shows und Filme und das durch Java gewonnene Plus an Innovationsfähigkeit sorgt dafür, dass immer mehr Zuschauer den Dienst dauerhaft nutzen. Stabiles Backoffice für die Grundlagenforschung Aufzudecken, woraus das Universum besteht und wie es funktioniert, ist keine leichte Aufgabe. Seit Jahrzehnten verlässt sich das CERN auf Java als Software-Basis des Large Hadron Collider – und seiner 100.000 angeschlossenen Geräte und zwei Millionen Endpunkte. Im Jahr 2016 trat das CERN mit einer weiteren Herausforderung an Java heran, die es zu lösen galt: die Verwaltung seiner IT-Infrastruktur, insbesondere eines umfangreichen ERP-Systems, das dem Team hilft, sein milliardenschweres Forschungsbudget effizient einzusetzen. Java bildet nun das stabile und vertrauenswürdige System, das dafür sorgt, dass die größte Maschine der Welt reibungslos läuft und dass die Mission des CERN erfüllt wird. Spielerische Lernerfolge der Programmierer von morgen Im Jahr 2019 wurde Minecraft, das in der Programmiersprache Java geschrieben wurde und Millionen von Kindern weltweit begeistert, zum meistverkauften Videospiel aller Zeiten. Die Programmier-Experten von CodaKid haben weitergehendes Potenzial erkannt und einen Minecraft-Codierkurs entwickelt, in dem Kinder ihre eigenen Blöcke und verschiedene Komponenten erstellen können – während sie gleichzeitig lernen, mit Java zu programmieren. Durch Minecraft wächst mit Java die nächste Generation von Informatikern und Programmierern heran. Heute sind sie noch dabei, ihr eigenes Schwert für die Spielwelt zu bauen, doch vielleicht konstruieren sie eines Tages etwas, das die Welt verändert. Auf zu neuen Horizonten! Der Rückblick offenbart eine Reihe anschaulicher Best Practices, doch auch in Zukunft bleibt Oracle der Java Innovation verpflichtet. Auf diese Weise können Millionen Entwickler mithilfe der Programmiersprache weiterhin Anwendungen erstellen, die die Welt, in der wir leben, prägen – vom Entertainment-Bereich über Kernphysik bis hin zu sozialen Medien und der Entdeckung unbekannten Lebens auf dem Mars. Ein Vierteljahrhundert lang haben wir dank der modernen Lösungsansätze, die Java uns beschert, enorme positive Veränderungen erlebt. Wenn wir es uns wünschen dürfen, sehen die kommenden 25 Jahre und die Zeit danach genauso vielversprechend aus. Mehr über das 25-jährige Jubiläum von Java finden Sie auf der Landingpage unserer Kampagne Our world moved by Java.

Programmiersprache revolutioniert seit einem Vierteljahrhundert IT-Anwendungen in zahlreichen Einsatzszenarien Autor: Georges Saab, VP Software Development, Java Platform Group, Oracle Vor 25 Jahren...

Abgesang aufs Auslesen und Abtippen

Der auf Signaltechnik für Schienenverkehr spezialisierte und in Braunschweig ansässige Geschäftsbereich der Siemens Mobility GmbH automatisiert Abläufe im Projektmanagement mit cloudbasierter Datenbanktechnologie von Oracle Quelle: Siemens Mobility GmbH Manuelle Abläufe wie das Abtippen und Vergleichen verschiedener Dokumente kosten Unternehmen nicht nur extrem viel Zeit und Aufwand, sie sind auch sehr fehleranfällig. Daher sind die meisten Digitalisierungsvorhaben darauf ausgelegt, händische Aufgaben effizienter zu gestalten, die Datentransparenz zu erhöhen und die Entscheidungsfindung zu befeuern. Dieses Ziel verfolgt auch die Siemens Mobility GmbH, die 2018 damit begann, Prozesse in Projekt- und Dokumentenmanagement mithilfe von Oracle zu automatisieren. Zwei Großprojekte, die derzeit vom Siemens-Standort in Braunschweig aus gesteuert werden, sind die Modernisierung der Zugsicherungssysteme im belgischen und norwegischen Schienenverkehr. Die Umstellung auf Autonomous Cloud und Transaction Processing von Oracle unterstützt somit nicht nur die Projektverantwortlichen und Anwender im niedersächsischen Braunschweig, sondern indirekt auch Bahnreisende in Belgien und Norwegen. Reibungslose Überführung in die Cloud-Datenbank Die vielen Informationen, die für die europäischen Projekte benötigt werden, manuell zusammenzusuchen, stellte das Projektteam bei Siemens Mobility zuvor vor eine große Herausforderung – der Aufwand war teilweise riesig. Hier schaffen die Cloud und Dokumentenautomatisierungstools nun Abhilfe. In Braunschweig verwenden heute verschiedene Bereiche Technologie von Oracle, darunter die Bereiche Mainline, Masstransit, Vertriebsorganisation Deutschland, R&D (Forschung und Entwicklung) sowie das Qualitätsmanagement, um Prozesse reibungslos von Excel in die Datenbank überführen zu können. Weniger Administrationsaufwand Hintergrund, warum sich das Projektteam rund um Datenbankexpertin Dr. Birthe Gebhardt für die Autonomous Transaction Processing (ATP)-Lösung von Oracle entschieden hat: Excel-Dateien sollten reduziert werden, um die Informationen in den Oracle Application Express (APEX)-Anwendungen jedem Projektanwender schneller zur Verfügung zu stellen. Siemens Mobility wünschte effizientere Dokumentenmanagmentprozesse durch eine verwaltungsfreie und kosteneffizientere Infrastruktur für die Projekte. Die Oracle Cloud mit der autonomen Datenbank und APEX als Service erfüllten diese Anforderung. Digitalisierung von Signaltechnik und Projektmanagement Zwei große Projekte, die das Siemens Mobility-Team in Braunschweig vorrangig mit Oracle-Technologie automatisiert, ist die Ausgestaltung des nationalen belgischen sowie norwegischen Schienenverkehrs mit moderner Signaltechnik von Siemens. Das Unternehmen stattet in Belgien mehr als 2.200 Schienenkilometer mit dem ETCS European Train Control System, Level 2, aus, und unterstützt so die Erneuerung des europäischen Schienenverkehrs. Bane NOR, das staatliche Bahninfrastrukturunternehmen Norwegens, hat Siemens ebenfalls mit der Installation des Europäischen Zugsicherungssystems ETCS im gesamten norwegischen Bahnnetz beauftragt. Die Inbetriebnahme aller Strecken, rund 4.200 Streckenkilometer und mehr als 350 Bahnhöfe, soll bis 2034 abgeschlossen sein. 2022 wird die Nordlandsbanen als erste digitalisierte Strecke den Betrieb aufnehmen. Der digitale Wandel verändert dabei nicht nur den Zugverkehr, sondern auch die Art und Weise, wie diese Vorhaben bei Siemens Mobility in die Tat umgesetzt werden. Aufwändiger manueller Abgleich des Planungsstatus „Bei diesen beiden Großprojekten müssen wir sehr, sehr viele Informationen abgreifen und konsolidieren, ein Vorgang, der ohne die ATP-Unterstützung von Oracle extrem aufwändig und papierlastig war“, berichtet Dr. Birthe Gebhardt, die das Transformationsprojekt verantwortet. Sie erläutert: „Zuvor konnte es durchaus vorkommen, dass ein Mitarbeiter vor drei Monitoren saß – links und rechts Applikationen wie Primavera und SAP und in der Mitte Excel – und dann die für ihn wichtigen Informationen auslas und in Excel eintippte. So konnte es mehrere Tage dauern, einen Planungsstatus manuell abzugleichen – ein viel zu zeitaufwändiges Unterfangen.“ Deutsches Rechenzentrum wichtig Zu Beginn des Projektes bei Siemens Mobility 2018 ging es daher zunächst vorrangig darum, den Status der Dokumente in dem Projekt Belgien auf einen Blick sehen zu können, ohne dass ein Dokumentenmanager die benötigten Informationen manuell aus SAP ziehen und in Excel übertragen musste. Andere Lösungen wie MS Access waren für das Siemens-Team dabei keine Option, da ein Tool gesucht wurde, das mit größeren Datenmengen zurechtkommt. „Außerdem lässt sich der Umgang mit der APEX-Technologie schnell erlernen, da es sich um ein Rapid Application-Tool handelt. Von Vorteil ist aber auch, dass sich die Rechenzentren der Oracle Cloud in Frankfurt befinden – das war für den sicheren Einsatz bei Siemens Mobility essentiell“, fügt Dr. Gebhardt hinzu. Verlässliche und aktuelle Projektinformationen Durch die Automatisierung, beziehungsweise Umstellung auf ATP, kann Siemens Mobility bei der Projektplanung wesentlich schneller und flexibler agieren. Mit einem Knopfdruck erhält der Anwender morgens alle für ihn relevanten Informationen, die er zuvor mühsam zusammensuchen musste. Diese Aufgabe wird nun durch Schnittstellen von den Quellsystem SAP, Primavera und Sharepoint zur ATP durchgeführt. Jedes Quellsystem beinhaltet Projektinformationen, so existieren neben SAP als Dokumentensystem, der Zeitplan in Primavera und die Kundenrückmeldungen auf dem Sharepoint. Die automatische Verknüpfung und Aktualisierung gestattet es Anwendern, sofort einzusehen, ob ein Dokument bearbeitet wird, wann es fertiggestellt sein muss, und ob der Kunde sein Einverständnis gegeben hat. Da dies alles automatisch abläuft, kennt der Projektleiter alle wichtigen Abläufe und den Projektstatus nahezu in Echtzeit. Hinzukommen Informationen zu Produktlisten, Installationen und mehr. So lassen sich etwa Serialnummern einsehen, um nachzuverfolgen wo und wann ein Bauteil einer Signalanlage installiert wurde – transparent, verlässlich und übersichtlich zur Verfügung gestellt über die Oracle-Datenbank in der Cloud. „Es ist gut, bei einem derartigen Vorhaben, das sich immer weiterentwickelt und bei den immer neue Funktionen hinzukommen, auf einen erfahrenen Partner wie Oracle setzen zu können. APEX unterstützt uns hier stets schnell und problemlos skalierbar“, resümiert Gebhardt. „Ich arbeite schon viele Jahre mit APEX, daher weiß ich, wie gut sich Unternehmen mit dieser Technologie auf neue Anforderungen einstellen können.“ Auch andere Abteilungen und Teams bei Siemens Mobility beschäftigen sich aufgrund der positiven Erfahrungen der Signaltechnik-Kollegen derzeit mit einer Ablösung der Excel-basierten Abläufe durch APEX. „ATP und APEX sind ein schönes Gespann“, so die Datenexpertin.   Über die Siemens Mobility GmbH Siemens Mobility ist ein eigenständig geführtes Unternehmen der Siemens AG. Siemens Mobility ist seit über 160 Jahren ein führender Anbieter im Bereich Transportlösungen und entwickelt sein Portfolio durch Innovationen ständig weiter. Zum Kerngeschäft gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen, schlüsselfertige Systeme, intelligente Straßenverkehrstechnik sowie die dazugehörigen Serviceleistungen. Mit der Digitalisierung ermöglicht Siemens Mobility Mobilitätsbetreibern auf der ganzen Welt, ihre Infrastruktur intelligent zu machen, eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen, den Fahrgastkomfort zu verbessern sowie Verfügbarkeit zu garantieren. Im Geschäftsjahr 2019, das am 30. September 2019 endete, hat die ehemalige Siemens-Division Mobility einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro ausgewiesen und rund 36.800 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.de/mobility.

Der auf Signaltechnik für Schienenverkehr spezialisierte und in Braunschweig ansässige Geschäftsbereich der Siemens Mobility GmbH automatisiert Abläufe im Projektmanagement mit...

Cloud

Gute Gründe für die Cloud: Ein Gespräch mit … Christoph Friedl

Die Digitalisierung schreitet stetig voran – das ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Dennoch: Viele Betriebe setzen in Finanz-, HR- und Planungsabteilungen noch auf historisch gewachsene Bestandssysteme, deren Ablaufdatum längst überschritten ist und deren Pflege sich meist nur noch auf ein Mindestmaß beschränkt. Neue Funktionen sind Mangelware und ein Austausch der Lösungen täte dringend Not. Doch viele Unternehmenslenker, allen voran Finanzverantwortliche, sehen hier nur ein großes, zeitintensives und kostspieliges IT-Projekt, das dem Unternehmen keine Vorteile bietet. Warum diese kurzsichtige Herangehensweise ein unternehmenskritischer Fehler sein kann, erklärt Christoph Friedl, Senior Director Sales ERP/EPM/SCM bei Oracle Deutschland, in einem kurzen Interview.   1.     Hallo Christoph, du hast ja einen guten Einblick in verschiedene Unternehmen. Wie ist es deiner Meinung nach um die Akzeptanz von ERP-Systemen derzeit bestellt? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen zwar ERP-Lösungen einsetzen, doch teilweise werden sie gar nicht richtig genutzt. Oft empfinden Anwender deren Nutzung für Planung und Steuerung als zu kompliziert und benutzerunfreundlich. Viele tägliche Arbeiten erfolgen dann doch noch in Excel. Für den Monats-, Quartals-, oder Jahresabschluss übertragen die Mitarbeiter die Daten dann lieber von der liebgewonnenen Tabellenkalkulation in das System, weil es eben gefordert wird. Das ist natürlich eine enorme Verschwendung von Potenzial, denn es wird nicht nur viel Zeit vergeudet, auch die Stärken eines ERP-Systems kommen so überhaupt nicht zum Tragen. Das ist schade, denn ein ERP-Systeme bildet eine fundierte Grundlage für Unternehmensentscheidungen. So lassen sich beispielsweise mit einem Cloud-basierten ERP mit einheitlicher, abteilungsübergreifender Datenbasis jederzeit Echtzeitanalysen zur aktuellen Lage sowie What-if-Analysen durchführen. Das erlaubt CFOs eine Unternehmensplanung mit verlässlichen und aktuellen Zahlen und ermöglicht ihnen, vorausschauend zu agieren sowie auf Marktveränderungen blitzschnell zu reagieren. Um Berührungsängste zu minimieren, haben wir bei der Entwicklung der Oracle Applications Suite von Anfang an darauf geachtet, eine leicht zugängliche Software zu erstellen, welche die Bedürfnisse der Nutzer im Blick hat. Frei nach dem Motto: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen.“ So bietet unsere Suite über das gesamte Anwendungsspektrum hinweg beispielsweise eine einheitliche Oberfläche, sodass sich nach einer ersten Einarbeitung jeder in allen Modulen schnell zurechtfindet.     2.     Welche Vorteile bietet der Einsatz von Cloud-basierten Unternehmenssoftwarelösungen über die bereits genannten hinaus? Der Einsatz einer Public Cloud-Lösung bietet Unternehmen Vorteile auf mehreren Ebenen. Die Vorzüge auf Anwendungsseite mit Blick auf Analysen und Entscheidungsfindung haben wir ja bereits angesprochen. Ein weiterer Vorteil moderner Unternehmenssoftware ist hier ihr grundlegender Ansatz, dass alle Teilmodule für unterschiedlichste Abteilungen auf einem einheitlichen Datenmodell basieren. Nur wenn alle Systeme von Grund auf miteinander verwoben sind und es keine Datensilos gibt, ist gewährleistet, dass Synergien entstehen und abteilungsübergreifende Potenziale genutzt werden können. Und das ist nur bei nativen Cloud-Lösungen ohne weiteres möglich. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Aspekt. Die Cloud erlaubt Unternehmen, ihre Software tagesaktuell auf dem neuesten Stand zu halten. Hier gibt es keine Patch-Days oder Betriebsunterbrechungen, weil eine neue Funktion implementiert wird. Optimierungen, neue Technologien wie Machine Learning und Funktionserweiterungen werden im Hintergrund implementiert und kommen den Nutzern direkt zugute. Und dann gibt es noch eine zweite Seite der Medaille. Wenn wir uns die Kostenentwicklung der IT-Infrastruktur sowie beispielsweise klassischer Private Cloud-Ansätze ansehen, dann spricht bereits nicht mehr viel für diese. Und die wachsenden Datenmengen und Cybersicherheitsrisiken spielen den unternehmenseigenen Rechenzentren nicht in die Karten. Die wachsenden Kosten für Kapazitäten und IT-Fachkräfte übersteigen hier klar den Nutzen. Externe Rechenzentren bieten nicht nur ein Mehr an wertvoller Sicherheit für Kernsysteme, sie sind eben auch stufenlos skalierbar. Werden mehr Kapazitäten benötigt, lassen sich diese ohne Investitionskosten nutzen.   3.     Wie lassen sich solche Lösungen schnell und einfach implementieren? Was raten Sie Unternehmen? Viele Unternehmen möchten zumeist ihre bisherigen Prozesse und Applikationen am liebsten in der Cloud abbilden. Um die eben schon genannten Vorteile auszuspielen, müssen allerdings die Geschäftsprozesse neu gedacht und standardisiert werden. Nur dann wird beispielsweise ein ERP- oder EPM-System zu einer echten Hilfe mit Mehrwerten für den CFO, statt einfach nur ein Abrechnungssystem zu sein. Es ist also durchaus eine Umstellung der Arbeitsweise erforderlich, doch glücklicherweise lässt sich der Übergang durch verschiedene Tools erleichtern. Welche in Frage kommen, liegt an der individuellen Struktur des Unternehmens. Grundsätzlich sollten sich Unternehmenslenker diesbezüglich keine zu großen Sorgen machen, denn die Zeiten großer IT-Projekte, die nach dem Wasserfall-Prinzip ausgerollt werden, sind längst Geschichte. Cloud ERP-Lösungen werden häufig Out-of-the-Box angeboten, mit sehr starren Prozessen und wenig Flexibilität. Die Lösung von Oracle bietet neben einer Vielzahl von Best-Practices aber die Möglichkeit, die individuellen Anforderungen der Unternehmen zu berücksichtigen, ohne die Software zu modifizieren. In einem Workshop erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Oracle oder mit einem Oracle Partner welche Möglichkeiten die Software bietet und wie diese genutzt werden kann. So können sie gemeinsam direkt Strukturen entwickeln, die auf das Cloud-Produkt passen und mit denen sich durch dessen Nutzung künftig Prozessoptimierungen erzielen lassen. Sinn macht es, sich dabei von unten nach oben vorzuarbeiten. Heutzutage wird die Einführung neuer Prozesse an einem einzelnen Business Case, in einer Abteilung oder von einer kleineren Tochterfirma im Feld erprobt. Ist der Proof of Concept oder auch ein initialier Pilot erfolgreich, kann die Lösung dank der Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud schrittweise auf weitere Teile des Unternehmens ausgeweitet werden. Mit Blick auf die mannigfaltigen Vorteile der Geschäftssteuerung, die sich Unternehmen bieten, und den völlig risikofreien Testmöglichkeiten ermutige ich alle Entscheider den Weg zu gehen. Es zahlt sich definitiv aus!

Die Digitalisierung schreitet stetig voran – das ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Dennoch: Viele Betriebe setzen in Finanz-, HR- und Planungsabteilungen noch auf historisch...

Digitalisierung

Zoom setzt bei seinen zentralen Online-Meeting-Services auf Cloud-Infrastruktur von Oracle

Oracle Cloud macht Millionen von Zoom Meeting-Teilnehmern möglich Redwood Shores, Kalifornien, 28. April 2020 – Heute gibt Oracle bekannt, dass Zoom Video Communications, ein weltweit führender Anbieter von Software für Videokonferenzen, seine Services ab sofort über die Oracle Cloud Infrastructure bereitstellt, um damit die sich weiterentwickelnden Geschäftsanforderungen sowie das Unternehmenswachstum zu adressieren. Mit der neuen Infrastruktur stellt Zoom künftig nicht nur seine Innovationsfähigkeit sicher, das Unternehmen sorgt außerdem für eine weiterhin zuverlässige Bereitstellung eines für seinen großen Kundenstamm existenziell wichtigen Services. Um der rasch steigenden Nachfrage nach seinen Dienstleistungen gerecht zu werden, darunter plötzliche Anstiege auf bis zu 300 Millionen tägliche Meeting-Teilnehmer, benötigte Zoom sofort zusätzliche Cloud-Kapazität. Das Unternehmen entschied sich für die Oracle Cloud Infrastructure aufgrund ihrer Vorteile in Bezug auf Leistung, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Cloud-Sicherheit. Nach der Bereitstellung innerhalb weniger Stunden sorgte die neue Infrastruktur bereits für Hunderttausende von gleichzeitigen Zoom Meeting-Teilnehmern. Nach der nun vollständig abgeschlossenen Implementierung kann Zoom seinen Service Millionen von Meeting-Teilnehmern simultan zur Verfügung stellen. Die Oracle Cloud-Infrastruktur der zweiten Generation wird Zoom dabei helfen, seinem Kundenstamm weiterhin einen hochwertigen Service zu bieten, sich flexibel an sich ändernde Anforderungen anzupassen und seine Führungsrolle in der Videokommunikationsbranche zu sichern. "Unser Unternehmen erlebte kürzlich das bedeutendste Wachstum seiner Geschichte. Das machte eine massive Erhöhung unserer Kapazitäten erforderlich. Wir haben mehrere Plattformen geprüft und die Oracle Cloud-Infrastruktur hat uns dabei geholfen, unsere Kapazität schnell zu erweitern und die Bedürfnisse unserer neuen Kunden zu erfüllen", erklärt Eric S. Yuan, CEO von Zoom Video Communications. "Wir haben uns für Oracle Cloud-Infrastruktur aufgrund der branchenführenden Sicherheit, der hervorragenden Leistung und des unübertroffenen Supports entschieden." "Videokommunikation ist zu einem wesentlichen Bestandteil unseres beruflichen und privaten Lebens geworden, und Zoom hat die Innovation in dieser Branche angeführt", ergänzt Safra Catz, CEO von Oracle. "Wir sind stolz darauf, mit Zoom sowohl als Anbieter der Cloud-Infrastruktur als auch als Kunde zusammenzuarbeiten, während das Unternehmen wächst und weiterhin Unternehmen, Menschen und Regierungen auf der ganzen Welt miteinander verbindet." Oracle ist aufgrund seiner Netzwerkarchitektur, Kapazität und Rechenzentrumsstandorte bestens positioniert, um die schnelle Expansion von Zoom und dessen innovative Videokommunikationsplattform zu ermöglichen. Bereits jetzt überträgt Zoom täglich mehr als sieben Petabyte über die Server der Oracle Cloud-Infrastruktur, was ungefähr einem HD-Video von etwa 93 Jahren länge entspricht. Mit seiner Security-Expertise in Verbindung mit der Cloud-Infrastruktur der zweiten Generation unterstützt Oracle Zoom bei der Bereitstellung einer Videokommunikationserfahrung auf Enterprise-Niveau.   Weitere Informationen: Erfahren Sie mehr zur Oracle Cloud der zweiten Generation.

Oracle Cloud macht Millionen von Zoom Meeting-Teilnehmern möglich Redwood Shores, Kalifornien, 28. April 2020 – Heute gibt Oracle bekannt, dass Zoom Video Communications, ein weltweit führender...

Cloud

Eine reißfeste Lieferkette: Worauf Logistiker und Supply Chain-Manager achten müssen

In Zeiten starker Marktschwankungen hilft das passende Tech-Stack, die Güterversorgung bis zum Endkunden sicherzustellen Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, sagt das Sprichwort. Was aber, wenn die Funktionsfähigkeit der Lieferkette ökonomisch und gesellschaftlich so entscheidend ist, dass sie unter keinen Umständen reißen darf? Diese Frage erhält besondere Relevanz angesichts der Belastung, unter der die Warenlogistik in Handel und Industrie aktuell steht. Es lohnt sich, genau hinzusehen, was gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit von den Verantwortlichen verlangt, und wie zeitgemäßes Supply Chain Management dazu beitragen kann, die Lieferketten zu stabilisieren. 1. ERP als verbindendes Element im Datenverkehr nutzen Eine einheitliche Datenbasis in Form eines ERP-Systems liefert Mitarbeitern in unterschiedlichen Abteilungen einen Ausgangspunkt, um im Rahmen des Konzepts Connected Backoffice gemeinsam schneller auf Unwägbarkeiten und Krisen zu reagieren. Gerade im Hinblick auf den hohen Bedarf an schnellen und dynamischen Prozessen muss allen Beteiligten klar sein, dass manuelle oder papierbasierte Standardabläufe in Beschaffung, Finance und Logistik ausgedient haben. Sinnvolle Entscheidungsparameter für ein System sind vor allem Usability und Integrationsfähigkeit, um die Komplexität in der Logistik gezielt zu reduzieren. Die Oracle ERP Cloud Suite enthält eine ganze Reihe von SCM-Funktionen als integralen Bestandteil und adressiert die Anforderungen aller beteiligten Usergruppen und Unternehmensfunktionen in der der Supply Chain. 2. Ausgewogenheit schaffen bei Taktung und Fluss innerhalb von Lieferketten Den kurzfristigen Bedarf an Produkten mit unterschiedlicher Komplexität schnell zu bedienen, ist eine enorme Herausforderung im Kontext globaler Supply Chains. Es gilt die Faustregel: Lagerprodukte mit hohem Standardisierungsgrad oder Produkte mit längeren Lieferfristen eignen sich besser für den weltweiten Handel. Hinzu kommt das Erfordernis, in der Logistik einen konstanten Fluss mit ausreichend Puffer zu etablieren, falls einzelne Lieferungen kurzfristig ausfallen. Grundsätzlich bietet die Cloud den Unternehmen durch Zugriff auf eine Masse von Daten wertvolle Unterstützung, die Nachfrage besser vorherzusagen und die Fulfillment-Planung bis zum Endverbraucher zu optimieren. Hier setzt die Oracle Warehouse Management Cloud (WMS) an. Das dynamische und leicht konfigurierbare System für Lager und Warehouse Management unterstützt Anwender dabei, komplexe Erfüllungsprozesse zu realisieren, die Genauigkeit für Lagerbestände und Lieferungen zu erhöhen und umfassende Bestandsvisibilität entlang der Supply Chain zu erreichen – von den Vertriebszentren bis zu den Warenregalen. In Zukunft wird die Bedeutung cloudbasierter Supply Chains wachsen, da sie deutlich flexibler, leichter skalierbar und anpassungsfähiger gegenüber On-Premise-Systemen sind. So lassen sich kurzfristige Änderungen bei Materialverfügbarkeit, Rohstoffpreisen, gesetzlichen Vorgaben oder unerwartete Hürden auf der letzten Meile einer Lieferung deutlich agiler antizipieren und planen. 3. Den Informationsfluss durch KI und IoT-Vernetzung stabilisieren Bei einer volatilen Nachfrage und in Krisen ist es besonders wichtig, maximale Transparenz in der Logistik hinsichtlich Kapazitäten und möglichen Lieferterminen zu erzielen. Um die Notfallplanung unter sich rasch verändernden Umständen zu verbessern, gewährleisten das Tracking der Fracht und ein Monitoring der kritischen Rahmenbedingungen Transparenz in Echtzeit. Dazu gehören beispielsweise die Auslastung von Flughäfen und nationale Grenzschließungen. Schon heute unterstützt die Oracle Transport Management Software gezielt Spediteure und Logistikanbieter bei der Verwaltung sämtlicher Transportaktivitäten innerhalb der globalen Supply Chain. Darüber hinaus verschafft der Einsatz von Technologien auf KI-Basis Unternehmen den dringend benötigten kontinuierlichen Support gepaart mit Echtzeit-Informationen. Chatbots und KI unterstützen Supply Chain-Experten dabei, Abläufe besser zu überwachen und Updates in einer einfachen, dialogorientierten Benutzeroberfläche zu erhalten. Die Wirkung: weniger manueller Aufwand und eine höhere Genauigkeit. Flankiert wird diese Entwicklung von immer leistungsfähigeren IoT-Geräten, die Daten für automatisierte Warnungen, Aktualisierungen und Aktionen sowie für Ad-hoc-Berichte und -Modelle zur Verfügung stellen – in Zukunft immer öfter auch Track-and-Trace-Funktionen in Echtzeit via Blockchain. 4. Frühzeitig die richtigen Lehren für die Zukunft ziehen Krisenfestigkeit zeigt sich zuletzt auch daran, wie widerstandfähig oder resilient sich eine Lieferkette in einer schwierigen Situation verhält. Ein wichtiger Faktor ist die Lernfähigkeit, die idealerweise bereits im Unternehmen etabliert ist. Es muss sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein und die Bereitschaft haben, den kontinuierlichen Wandel in seinem Umfeld als Herausforderung und Chance für die eigene Marktposition zu begreifen. Mit Blick auf die Supply Chain gilt es daher, die verfügbaren Ressourcen basierend auf einer verlässlichen Absatzplanung optimal zu nutzen und Notfallszenarien für den Bedarfsfall auszuarbeiten. Dazu gehört konsequenterweise auch ein Business Continuity Management. Strategische Entscheidungen unter außergewöhnlichen Bedingungen verlangen die Fähigkeit, über den Tellerrand üblicher Kosten-Nutzen-Analysen zu blicken. Dazu gehört nicht zuletzt die Bereitschaft, etablierte SCM-Modelle und -Strategien zu hinterfragen und stärker auf ein agileres, vernetztes Ökosystem zu setzen. Denn niemals sonst zeigen sich die Dynamik und das Entwicklungspotenzial von Supply Chain-Prozessen so deutlich wie in Situationen, die sie an ihre Grenze bringen.

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Cloud

Geschickt transformiert: So pushen SaaS und KI Umsatz und Firmenwachstum

Autor: Dirk-Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland Kennen Sie dieses Gefühl? Es vergeht scheinbar kaum ein Tag, an dem keine neue Lösung, kein neues Gadget oder kein neuer IT-Trend bejubelt wird. Und auch wenn einige dieser Neuerscheinungen recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, so gibt es doch sehr viele, die sich durchsetzen und zum Mainstream werden. Bekannte Beispiele sind Blockchain, künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) oder virtuelle Realität (VR), die längst nicht nur Zukunftsvisionen sondern im Alltag vieler Unternehmen angekommen sind. Eine aktuelle Untersuchung von Enterprise Strategy Group und Oracle hat jetzt herausgefunden, dass 84 Prozent der Unternehmen derzeit mindestens eine der genannten neuen Technologien verwenden. Und sie ernten die Früchte dieser Investitionen, indem sie schneller wachsen und ihren Return on Investment (ROI) steigern. So hat die Analyse etwa festgestellt, dass durch innovative Technologien...   ... Firmeneinnahmen schneller zunehmen. Unternehmen, die besonders viele moderne Tools und Lösungen einsetzen, konnten ihre jährlichen Einnahmen um 58 Prozent schneller steigern als Unternehmen, die nicht in derartige Systeme investiert haben. Zukunftsorientiertere Organisationen konnten zudem ein um 80 Prozent schnelleres Gewinnwachstum verzeichnen. ... die Produktivität steigt und Fehler abnehmen. Anwender künstlicher Intelligenz im Finanzwesen berichten außerdem von einer durchschnittlichen Produktivitätsverbesserung um 33 Prozent und einer Fehlerreduzierung um 37 Prozent. Das ist vor allem auf die Automatisierung manueller Prozesse zurückzuführen. Der monatliche Finanzabschluss dauert in Unternehmen, die neue Technologien einsetzen, rund vier Tage weniger als in Unternehmen, die diese nicht nutzen. Organisationen, die auf digitale Finanzassistenten setzen, berichten von einer durchschnittlichen Produktivitätssteigerung von 36 Prozent sowie 38 Prozent schnelleren Analysemöglichkeiten. .... die Lieferkette unterstützt wird. Die Ergänzung des Supply Chain Managements (SCM) um eine Blockchain half 87 Prozent der befragten Firmen, ihre ROI-Erwartungen zu erfüllen oder sogar zu übertreffen. Mehr als drei von vier Befragten (76 Prozent) gaben außerdem an, dass KI-gestütztes SCM die Mitarbeiterproduktivität erhöht habe. Die Integration von IoT-Daten in Lieferkettensysteme und Workflows verkürzte die Zeit für Herstellung und Auftragserfüllung um durchschnittlich mehr als sechs Arbeitstage. 83 Prozent der Unternehmen, die IoT-Daten zur Unterstützung von SCM verwenden, gaben zudem an, dass der ROI die Erwartungen erfüllt oder übertroffen habe. Der SaaS-Effekt Einer der Gründe, wie es zum zunehmenden Einsatz von Innovationen in Unternehmen und die Nutzung ihrer Vorteile kommt, ist die wachsende Bedeutung des Software-as-a-Service-Modells (SaaS). SaaS ermöglicht es Firmen, neue Technologien nahtlos und effektiv in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Tatsächlich sehen laut Studie 91 Prozent aller Befragten SaaS als gute Möglichkeit für die Einführung dieser. Die meisten Unternehmen wissen mittlerweile, dass Cloud-Lösungen On-Premise-Anwendungen in Sachen Effektivität und Flexibilität den Rang ablaufen. Es gibt aber noch weitere Gründe, die für einen Wechsel in die Cloud sprechen, darunter: Kosteneinsparungen: Die Einführung eines Cloud-basierten SaaS-Ansatzes für neue Technologien reduziert oder eliminiert viele kostenbedingte Hindernisse bei Einführung und Optimierung. So entfallen teure Hardware-Käufe und Upgrades. Regelmäßige Software-Updates – oft mehrmals im Jahr – und Servicekosten sind normalerweise im SaaS-Modell enthalten oder lassen sich durch einen Servicevertrag ergänzen. Neben der Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) helfen Cloud-Lösungen auch, Planungen, finanzielle Konsolidierung und Abschlusszeiten sowie das Managementreporting erheblich zu verbessern. Agilität: Die Cloud-Suite von Oracle wird auf einer integrierten Plattform bereitgestellt. Benutzer können End-to-End-Geschäftsprozesse mit einer konsistenten, problemlos anwendbaren Oberfläche entwerfen. Wer über einen auf seine Rolle zugeschnittenen Datenzugriff verfügt, kann Entscheidungen auf Basis einheitlicher und aktueller Informationen treffen. Das wiederum stärkt Teamarbeit und Entscheidungsfindung. Zugang zu Innovationen: Anstatt zwei bis vier Jahre auf teure Upgrades zu warten, um auf neue Funktionen zugreifen zu können, werden diese bei Cloud-Lösungen in einem regelmäßigen Rhythmus herausgegeben, wodurch Unternehmen viel schneller innovative Ansätze nutzen können. Einfacher Einstieg: Sinnvoll ist es zudem, auf eine Cloud-Suite zu setzen, die KI, maschinelles Lernen und andere neue Technologien direkt in die Anwendungen einbettet. Die Anschaffung von „Anwendungen von der Stange“ ist eine einfachere und in vielen Fällen effektivere Option als die Entwicklung vollkommen neuer eigener Lösungen. Auch die Untersuchungen von Oracle haben diesbezüglich ergeben, dass Unternehmen, die neue Technologien einsetzen wollen, viel eher bereit sind, vorgefertigte Lösungen zu kaufen, als sie selbst zu entwickeln. Es gibt je nach Technologie zwei- bis dreimal so viele Lösungskäufer wie Hersteller. Zu guter Letzt: Fünf Tipps für den durchdachteren Einsatz neuer Technologien Wer dem Wettbewerb voraus sein und gleich jetzt sein Geschäftsmodell durch Innovationen verbessern und anschieben möchte, dem helfen die folgenden fünf Tipps weiter: 1.     Modernisieren Sie geschäftsrelevante Systeme durch die Migration auf SaaS mit einer leistungsstarken und vollständig integrierten Cloud-Suite. 2.     Analysieren Sie Ihre Business Cases und finden Sie die geeignetsten für Sofortinvestitionen. Priorisieren Sie diejenigen, die Herausforderungen lösen oder die den größten ROI versprechen. 3.     Wählen Sie Standardlösungen mit eingebetteten neuen Technologien aus, die Ihr Unternehmen am besten unterstützen. 4.     Führen Sie ein Pilotprojekt durch und stellen Sie sicher, dass es ein messbares Ziel und einen wahrscheinlichen Nutzen hat. 5.     Denken und handeln Sie proaktiv und agil – und vergessen Sie nicht die Beteiligten! Oft ist die Einführung neuer Prozesse und Technologien mit Herausforderungen für Mitarbeiter und Firmenkultur verbunden. Durch die Definition Ihrer Ziele und eines klaren Weges für Veränderungen sowie durch regelmäßige Kommunikation und Schulungen können Sie einige dieser Hindernisse abbauen. Weitere Informationen: Hier finden Sie eine Zusammenfassung der ESG-Studie. Den gesamten Bericht können Sie hier herunterladen: „Emerging Technologies: The competitive edge for finance and supply chain operations“

Autor: Dirk-Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle DeutschlandKennen Sie dieses Gefühl? Es vergeht scheinbar kaum ein Tag, an dem keine neue Lösung, kein neues Gadget oder kein...

Cloud

Innovationsschub fürs Finanzmanagement durch Cloud-ERP und Machine Learning

Routineabläufe automatisieren, Finanzteam in Geschäftsstrategen verwandeln: So lässt sich das Potenzial neuer Technologien strategisch nutzen Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland Finanz- und Buchhaltungsthemen gelten manchmal als etwas sperrig. Dabei darf nicht vergessen werden, wie wichtig dieser Bereich für jede auf Wachstum ausgelegte Geschäftsstrategie ist. Die Größe des Unternehmens oder die jeweilige Branche spielen hierbei keine Rolle: Finanzexperten steuern und gewährleisten regulatorische Compliance, sie unterstützen eine positive Außendarstellung und sie verantworten natürlich alle finanzrelevanten Berichte und Analysen. Da Aufgabenfeld und Verantwortung in diesem Bereich stetig wachsen, fragt sich so mancher Buchhalter und Finanzmanager, wie sich neue Herausforderungen bestmöglich stemmen lassen. Weitere drängende Fragen: Wie lassen sich der Datenüberblick verbessern und die Kontrolle stärken? Viele Jahre verfolgte die Finanzabteilung diesbezüglich die Strategie: „Abwarten und Füße still halten. Um neue Technologien und Geräte sollen sich bitte andere kümmern. Wenn etwas nicht kaputt ist, warum sollte es dann repariert werden?“ Aktuelle Studien und Zahlen untermauern das Vorherrschen dieser Denkweise: So bezeichnen 26 Prozent der von PwC in der Studie „Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen 2019“ Befragten ihren Technologieeinsatz als konservativ. 56 Prozent verzichten beispielsweise noch auf künstliche Intelligenz. Wer sich mit Finanzmanagern und Führungskräften weltweit unterhält, erfährt , dass sie ein gemeinsames Thema teilen: Sie sprechen über den rasanten, von neuen Technologien forcierten Wandel ihrer Aufgaben, aber auch stetig neue Kundenanforderungen. Die Oracle Studie unterstreicht diese Wahrnehmung. Der Bericht stellt zudem heraus, dass Unternehmen, die auf KI setzen, eher ein Umsatzwachstum verzeichnen können als Firmen, die einen Bogen um Künstliche Intelligenz machen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Einsatz und die Nutzung neuer Technologien zwingend sind, um Unternehmenswachstum und Wettbewerbsstärke voranzutreiben. Warum das so ist? KI und insbesondere Machine Learning (ML) nehmen derzeit vor allem im Customer Service, Gesundheitswesen, in der Produktion und anderen Branchen an Fahrt auf. Auch im Finanzbereich werden auf KI und ML basierende Technologien vermehrt unseren Alltag und unser Handeln bestimmen. Deshalb sollten wir uns möglichst frühzeitig mit den Chancen und Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen derartiger Tools und Lösungen beschäftigen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Maschinelles Lernen verändert Kunden- und Anwendererwartungen KI oder ML ist zwar in aller Munde, aber manchmal fällt es schwer, diese Entwicklungen in den eigenen Alltag zu übertragen. Dabei können derartige Technologien als smarte Tools in Geschäftsanwendungen wie ERP, HCM und Co. sowie in Business-Strategien im Allgemeinen konkret dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen, Mitarbeiter zu entlasten und Abläufe zu automatisieren. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anbietern, die neue Technologien in ihre Anwendungen integrieren, um CFOs und CIOs bei dieser wichtigen Aufgabe unter die Arme zu greifen. ERP-Software aus der Cloud erleichtert es beispielsweise immens, neue Technologien wie Blockchain, das Internet der Dinge, KI und Maschinelles Lernen sowie Cybersicherheitsinnovationen zu nutzen. Mithilfe von Cloud ERP-Technologien können Finanzexperten die Anzahl der manuellen Transaktionen reduzieren, schnellere Abschlüsse realisieren und die Kosten für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften senken. So haben sie mehr Zeit und Möglichkeiten, sich um strategischere Projekte für ihr Unternehmen zu kümmern. Die Migration in die ERP Cloud kann beispielsweise helfen, einen Großteil des Aufwands, der mit Datenerfassung und -abgleich einhergeht, zu beseitigen. Und auch mit Blick auf technische und strukturelle Sicherheit bieten Cloud-Lösungen intrinsische Vorteile. Unternehmen wie McDonalds Deutschland vertrauen bei Planung und Budgetierung auf Cloud-Applikationen wie die Oracle EPM Cloud, da sie mit Ihnen die vollständige Compliance zur Einhaltung der DSGVO sicherstellen können. Des weiteren garantieren sie einen störungs- und unterbrechungsfreien Betrieb. Je mehr Daten hinzukommen, Stichwort Big Data, umso besser können Systeme nicht nur berichten, was gerade jetzt im Moment passiert, sondern auch fundiertere Vorhersagen darüber treffen, was in Zukunft geschehen wird. Grundlage sind hierbei sowohl die bisherige Performance als auch zahlreiche weitere Faktoren. Stellen Sie sich die vielen Möglichkeiten vor, die sich bei der Aufdeckung von Finanzbetrug, Prozessverbesserungen und integriertem Reporting bieten. Finanzdienste und -abläufe, wie wir sie kennen, darunter auch Prüfungs-, Steuer- und Beratungsdienstleistungen werden sich in diesem Zusammenhang stetig weiter entwickeln, so dass Stillstand keine Option ist. Fazit: Technologie- und Kommunikationsskills benötigt Unternehmen brauchen heute mehr denn je technologisch versierte Entscheider im Finanzumfeld. Deshalbt müssen Mitarbeitern in Finanzwesen und Buchhaltung jetzt die Fähigkeiten vermittelt werden, die sie benötigen, um in einem unglaublich wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen. Dabei geht es nicht nur um das unmittelbare Unternehmensumfeld, sondern um alle Märkte, in denen das jeweilige Unternehmen aktiv ist. Eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Technologien ist in diesem Zusammenhang durchaus verständlich und auch gut. In vielen Fällen ist es aber ratsam, neugierig zu bleiben. Es gilt, innovative Lösungen und Geräte zu analysieren und auszuprobieren, die die Partnerschaft des Finanzteams mit den Strategie- und Entscheidungsträgern in der Organisation verbessern. Es ist großartig, einen guten Überblick über alle historischen Entwicklungen des Unternehmens zu haben. Aber viel wichtiger ist es, als echter Co-Pilot und Partner zu fungieren: In enger Zusammenarbeit mit Finanz- und anderen Unternehmensentscheidern lassen sich neue Wachstumschancen, Produkte und Angebote entwickeln, Störungen minimieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Damit das geschehen kann, sind Finanzexperten vonnöten, die partnerschaftlich mitentscheiden können, in welche Richtung die Unternehmensreise gehen soll. Hierbei sind nicht nur technische Fähigkeiten gefragt. Damit Finanzexperten in ihrer erweiterten Rolle erfolgreich sein können, benötigen sie starke Kommunikationsfähigkeiten, um bei der Abgabe einer Empfehlung oder der Überprüfung eines Berichts zu überzeugen. Die nächste Generation von Finanzmanagern benötigt soziale, Führungs- und Kommunikationskompetenz sowie analytisches Knowhow, um Entscheidungen beeinflussen zu können und Werte für das Unternehmen zu schaffen. Derartige Fähigkeiten lassen sich nicht über Nacht gewinnen, da sie mit Technologie, Strategie und Finanzen verknüpft werden müssen. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. In diesem Sinne: Auf in neuer Finanzwelten!

Routineabläufe automatisieren, Finanzteam in Geschäftsstrategen verwandeln: So lässt sich das Potenzial neuer Technologien strategisch nutzen Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Developement Leader...

Digitalisierung

Von wegen Hype! So verändern Unternehmen Workflows in Fabrikhalle, Lager und Büro mithilfe von KI nachhaltig

Autor: Matthias von Blohn, Vice President, EMEA Insight & Customer Strategy Wie halten Sie es eigentlich mit guten Vorsätzen? Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bereits vorüber und damit so mancher gute Vorsatz schon wieder vergessen. Weniger Süßigkeiten oder mehr Sport gehören sicherlich zu den Top-Themen, die jedes Jahr rund um Silvester genannt werden. 2020 wollen die Deutschen mehr für die Umwelt tun. Das haben 64 Prozent der Befragten in einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit angegeben. Stressabbau und mehr Zeit für die Familie sind weitere hehre Vorhaben. Das Problem: Bei 27 Prozent der von Statista in einer Umfrage Befragten halten gute Vorsätze gerade mal zwei Monate. Die Mehrheit (36 Prozent) kümmert sich sogar nur zwischen einem Tag bis zu einem Monat um derartige Pläne. Wie wäre es stattdessen, Vorsätze das ganze Jahr über und dafür langfristiger anzugehen? Vielleicht lassen sie sich dann effektiver und erfolgreicher umsetzen? Das gilt im Übrigen für persönliche Vorhaben genauso wie für geschäftliche Pläne. Nehmen wir das Beispiel künstliche Intelligenz, ein Thema, das vielfach diskutiert, aber doch so viel mehr als ein Technikhype ist. Oracle hat mit Blick auf Künstliche Intelligenz fünf Anwendungstipps herausgearbeitet, die Ihre ERP-Systeme und Geschäftssoftware von Grund auf, nachhaltig transformieren und Unternehmensabläufe revolutionieren. Denn in diesen neuen 20er-Jahren des Aufbruchs geht es nicht nur darum, KI-Trends zu folgen. Künstliche Intelligenz und Machine Learning müssen sich mit den unterschiedlichsten Geschäftsanwendungen verbinden lassen, um so Innovations- und Wettbewerbsstärke zu forcieren. Weg vom guten Vorsatz, hin zu ganzheitlichen Transformationsstrategien! Darum geht‘s: 1. Nutzen Sie KI in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen Egal ob es um Gesichtserkennung beim Smartphone, Einparkhilfe im Auto oder eine Diagnose von Krankheiten in der Arztpraxis geht: Von KI befeuerte Anwendungen finden sich heute bereits in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen sich ebenso smarte Helfer auch für ihren Beruf wünschen. KI wird in diesem Zusammenhang vermehrt zu einem wichtigen Kollegen, der den Arbeitsalltag erleichtert. Auf künstlicher Intelligenz basierende Lösungen automatisieren repetitive Aufgaben, werten Dateneingaben auf, liefern smarte Einblicke für die Entscheidungsfindung und werden sich kontinuierlich weiterentwickeln, um neue Bedarfe abzudecken. Innovative Apps mit intelligenter UX und fortschrittlichen digitalen Assistenten werden den Büroalltag transformieren. Bestimmt wollen Sie hilfreiche KI-Fähigkeiten künftig eng mit bereits vorhandenen Prozessen verbinden, damit sie smarter sowie effizienter arbeiten und vernetzen können. KI wird Ihnen in Zukunft nicht nur die nächstbesten Aktionen empfehlen, sondern diese auch sofort auslösen. 2.    Beschäftigen Sie sich mit den Möglichkeiten smarter digitaler Assistenten   Chatbots sind mittlerweile alles andere als neu und begegnen uns nahezu tagtäglich. Sie eignen sich wunderbar, um beispielsweise im Kundendienst einfache Kundenfragen zu beantworten. Die Zukunft gehört aber noch smarteren digitalen Assistenten: KI unterstützt diese Bots, Absichten und Zusammenhänge hinter den Anfragen besser zu verstehen und natürliche Konversationen zu führen. Zudem wird KI den digitalen Assistenten helfen, Fragen und Bedenken proaktiv statt reaktiv anzugehen, um Vorhersagen zu treffen und Empfehlungen für die nächsten Schritte zu geben. Auch im Bereich der Unternehmenssoftware nehmen digitale Assistenten eine immer wichtigere Rolle für eine effizientere Mensch-Maschine-Interaktion ein. Einige Cloud-Software-Suiten erlauben es Anwendern bereits, beispielsweise direkt mit dem Finanzsystem zu sprechen und zu interagieren. So hilft der Oracle Digital Assistant Unternehmen, diese Fähigkeiten zu nutzen, indem es vorgefertigte digitale Assistentenfähigkeiten für Oracle SaaS im gesamten Unternehmen anbietet. 3. Setzen Sie auf fundiertes Datenmanagement und leistungsstarkes Data Enrichment Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, sind eine Menge passender Informationen erforderlich. Deshalb benötigen Sie verlässliche sowie einfach anwendbare Strategien und Tools, mit denen Sie Ihre Datensätze bereinigen und anreichern, bevor KI-Modelle die Daten aufnehmen können. Lösungen wie die DataFox-Engine erleichtern es Firmen, genau die Daten zu erhalten, die KI für eine gute Arbeit benötigt, denn sie reichern diese so an, dass sie zu intelligenteren und präziseren Ergebnissen führen.   4. Legen Sie Ihre App-Entwicklung in erfahrene Hände Hand aufs Herz: Die Entwicklung von Anwendungen kann ein schwieriger und auch frustrierender Prozess sein. Außerdem fällt es oft schwer, KI-Apps zu entwickeln, da es Ihnen an der notwendigen Expertise, Zeit und Datenkompetenz mangelt. Eine Studie von Oracle und ESG kommt in diesem Zusammenhang zu dem Schluss, dass Unternehmen mit etwa doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit vorgefertigte KI-Anwendungen einsetzen, als dass sie eigene Lösungen entwickeln. Anbieter müssen daher die App-Entwicklung für ihre Kunden übernehmen, um von Anfang an einsatzbereite Lösungen bereitzustellen und einen sofortigen geschäftlichen Nutzen zu erzielen. 5. Denken Sie an Datenschutz und IT-Sicherheit Last but not least, gilt es auch sicherheitstechnische Aspekte zu berücksichtigen. Hierzu gehören ethische Fragen ebenso wie Aspekte im Zusammenhang mit IT-Sicherheit und Datenschutz, denn sie beeinflussen die Art und Weise, wie KI persönliche Daten am Arbeitsplatz nutzt. In einer Erhebung von Oracle erklärten 80 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen um Erlaubnis bitten sollte, bevor es Daten über sie sammelt, wenn es KI-Technologie verwendet. Das bedeutet, dass Unternehmen sich darüber informieren müssen, wie Datenschutz und KI am Arbeitsplatz zusammenwirken werden. Bedenken Sie dies bei allen Vorhaben!   KI-Technologien sind 2020 im Geschäftsalltag angekommen. Nun müssen sie durchdacht und strategisch – und nicht nur als guter Vorsatz – bewertet und diskutiert werden. Wo finden sich bei Ihnen konkrete Möglichkeiten, mithilfe von KI Geschäftsziele zu erreichen und den Umsatz zu steigern?

Autor: Matthias von Blohn, Vice President, EMEA Insight & Customer Strategy Wie halten Sie es eigentlich mit guten Vorsätzen? Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bereits vorüber und damit...

ERP

Keine Chance dem Technostress! KI-gestütztes ERP unterstützt Erkenntnisgewinn und Entscheidungsfindung

Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Development Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland  Kennen Sie das? Das gestern noch so prächtig neue Smartphone wird bereits nach wenigen Monaten als reichlich veraltet belächelt. Der Kollege rät zu noch einer weiteren App, „die einfach sein muss!“. Und das neue System, an das Sie sich gerade so prima gewöhnt hatten, soll bald abgelöst werden. Wenn sich Technologien und Geräte so rasant ändern und weiterentwickeln, dass es schwerfällt mitzuhalten, ist von einem „Technostress“ die Rede. Eine derartige Überforderung durch Technik und Datenschwemme kann Firmen unterschiedlichster Größen und Branchen treffen: Sie müssen rasend schnell alte Geschäftsmodelle über den Haufen werfen und neue Ansätze aus dem Boden stampfen. Prominente Beispiele für derartige Innovationen sind 5G, das Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz (KI). KI-gestütztes ERP im Fokus Fakt ist: Um zu überleben, müssen sich Organisationen immer schneller auf Veränderungen einstellen. Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Generation von Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen, die von Künstlicher Intelligenz (KI) befeuert werden. Doch die schlauste Geschäftssoftware verfehlt ihre Möglichkeiten, wenn die Anwender nicht mitziehen. Daher ist es essentiell, schon vor Auswahl und Implementierung die Mitarbeiter ins Boot zu holen. Rezept gegen Systemausfall ERP bestimmt Geschäftsabläufe bereits seit Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass es diesbezüglich keinen Raum für Verbesserungen mehr gibt. So sind derzeitige ERP-Systeme beispielsweise stark kundenspezifisch angelegt, was zu Herausforderungen bei der Interoperabilität führt, da sich viele wichtige Änderungen nicht ohne Systemausfall einführen lassen. Das wiederum bedeutet, dass enorme Ressourcen vonnöten sind, um die Modelle neu aufzusetzen. Zum Glück stehen wir im Moment an der Schwelle einer echten Revolution. KI-gestützte Datenbanken können in diesem Zusammenhang das Echtzeit-Feedback ihrer Anwender nutzen, um immer reaktionsschneller zu werden und Regeln selbständig zu ändern. Statt Anwendungen zu stoppen, um das Regelwerk neu zu schreiben, lässt sich dieses reibungslos und flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.   Scheitert ein ERP-Projekt, liegt das meist an Datenproblemen, die durch einen Mangel an intuitiven Tools und fehlende Unterstützung vonseiten der Geschäftsleitung noch verstärkt werden. Sind wichtige Informationen nicht zur Hand, behindert das außerdem die Transparenz. Unternehmen bekommen nicht die wichtigen Einblicke, die sie benötigen. Wie wäre es mit einem cloud-basierten und KI-gestützten System, das genau dieses Problem angeht? Da alle Ihre Daten in der Cloud liegen, lassen sie sich viel einfacher überwachen, was wiederum Technikangst und die Sorge, im Datenchaos zu ersticken, minimiert. Damit nicht genug: Self-Patching und eigenständige Reparatur stellen außerdem eine hohe Datenqualität sicher und verbessern die Genauigkeit sowie den Wert der Vorhersagen. KI-beschleunigtes Lernen Soviel zur technologischen Seite der Medaille. Kommen wir nun zur zweiten Herausforderung, die jede Technologieeinführung mit sich bringt: KI-gestützte beziehungsweise mit Machine Learning-Komponenten versehene ERP-Lösungen können viele alltägliche zentrale Abläufe in Unternehmen automatisieren. Mitarbeiter benötigen Hilfe, um mit den neuen Systemen klar zu kommen und Ängste davor zu verlieren. Und das betrifft wirklich jeden Mitarbeiter– vom Vorstandschef bis zum Azubi. Für eine erfolgreichen kulturellen Wandel müssen sich Mitarbeiter sicher sein, dass sie nicht durch KI ersetzt werden. Stattdessen geht es darum, Hand in Hand mit der neuen Technologie zu arbeiten. Erkenntnisgewinn dank KI Der Wandel muss als Chance und nicht nur als Herausforderung gesehen und gelebt werden. Der wahre Wert von KI liegt darin, Mitarbeiter mit hilfreichen Erkenntnissen aus zuvor unstrukturierten, ja chaotischen Daten zu versorgen. Durch den Zugang zu diesen Insights können sie bessere Entscheidungen treffen, die strategischen Wert schaffen. Ein konkretes Beispiel: Die Rolle des CFO etwa bietet viel Raum für Veränderung und Wachstum. Die Mehrheit (89 Prozent) der Führungskräfte im Finanzbereich setzt noch immer keine KI ein, und das, obwohl derartige Tools und Funktionen das Umsatzwachstum signifikant ankurbeln können. Durch den Einsatz von KI könnten sie beispielsweise Transaktionsaufgaben automatisieren, die noch immer einen Großteil ihrer Zeit in Anspruch nehmen, und sich stattdessen auf wertsteigernde, innovative Aufgaben konzentrieren. Die erfolgreichsten Mitarbeiter werden künftig diejenigen sein, die wissen, wie sie neue Technologien zu ihrem und dem Vorteil des Unternehmens bestmöglich nutzen können. Die Impulse gehen dabei aber nicht nur von ihnen aus. Unternehmen können ihre Mitarbeiter mit Lösungen unterstützen, die eine optimierte Benutzererfahrung und Navigation bieten, darunter Technologien zur Spracherkennung oder virtuelle Assistenten. Das war’s dann, Technostress! Bisherige Automatisierungsvorhaben waren oft gestückelt und von kurzfristigem Denken sowie einem Fokus auf reine Effizienzsteigerung geprägt. Das ist jetzt anders. KI-gesteuertes ERP wird den Mitarbeitern fundierte Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Unternehmens geben. Es wird ihre Arbeitsweise verändern und ihnen die Fähigkeit geben, Innovationen viel schneller als zuvor in die Tat umzusetzen. Wer sich dies immer wieder vor Augen führt, für den verliert der Technostress seinen Schrecken.

Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Development Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland  Kennen Sie das? Das gestern noch so prächtig neue Smartphone wird bereits nach wenigen Monaten als reichlich...

Cloud

Und auf welcher Seite der Macht stehen Sie?

Sicherheitsattacken im Stil von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi bekämpfen. Mit KI und Cloud gegen die Dunkle Seite des Cyberspace. Die einen kaufen jeden Fan-Artikel – vom Darth Vader-Toaster bis zur Yoda-Fußmatte – und fiebern Neuigkeiten viele Monate entgegen. Andere können mit dem Star Wars-Hype wenig anfangen und haben längst den Überblick verloren, wer nun eigentlich mit wem verwandt ist und gegen wen kämpft. Und Sie? Haben Sie den letzten und lange herbei gesehnten Abschluss der Skywalker-Saga „Star Wars 9“ bereits gesehen? Gute Kräfte bündeln Wir von Oracle haben uns die Geschichte rund um Luke, Anakin, Leia, Obi-Wan, Han Solo und Co. einmal mit der IT-Security-Brille angeschaut und festgestellt: Das Star Wars-Universum bietet ein paar hilfreiche Ansätze, die Unternehmen bei ihrer Sicherheitsstrategie 2020 unterstützen können. So zeigen aktuelle Studien beispielsweise, dass sich Cyberbedrohungen derzeit rasant weiterentwickeln. Um diese „Dunkle Seite der IT-Macht“ wirkungsvoll zu bekämpfen, sollten sich, das zeigt auch ein Blick auf den Star Wars-Epos, gute Kräfte zusammenschließen und gemeinsam ausgeklügelte Angriffsmethoden überwinden. Cyberkriminelle, Meister der Verwandlung Machen wir uns nichts vor: Wie das Star Wars-Universum ist der Cyberspace ein ungemein düsteres und vielerorts gefährliches Umfeld. Und wie die Dunkle Seite denken sich Hacker immer wieder neue Kniffe aus, um an Ihr wertvollstes Gut zu kommen: Ihr Knowhow und Ihre Daten. Interessante Hintergrundzahlen bietet in diesem Zusammenhang der Cloud Threat Report 2019 (CTR) von Oracle und KPMG. Er untermauert, in welch unterschiedlichen Gewändern und Formen Attacken daherkommen. Befragte aus Großbritannien, Kanada und Australien nennen beispielsweise E-Mail-Phishing als größte Bedrohung, die am ehesten ihre Abwehr durchbricht. Unternehmen in Singapur fürchten sich vor allem vor Zero-Day-Schwachstellen, Firmen in den USA sagen, dass Malware ihr größtes Problem sei. Auf die Frage, was am meisten Schutz benötigt, sprechen sich Interviewte in den USA, Kanada und Großbritannien als erstes für ERP- oder Supply-Chain-Anwendungen aus, asiatische Unternehmen hingegen für den Schutz von mobilen Geräten, CRM-Systemen und Identity-Servern. Sicherheitsschild Cloud Soweit die Ausgangslage. Doch was können Unternehmen konkret tun, um der Dunklen Seite die Stirn zu bieten? An Skalierbarkeit führt diesbezüglich kein Weg vorbei, und daher nutzen Firmen vermehrt Cloud-Technologien, um ihre Daten in einem sicheren Umfeld gespeichert zu wissen. In unserem CTR-Bericht erklären 73 Prozent, dass die Cloud ihre Daten besser absichere, als wenn sie diese im eigenen Unternehmen vorhalten würden. Warum? Zum einen fokussieren und skalieren Cloud-Anbieter ihre Sicherheitsinvestitionen für ihre öffentlichen Cloud-Umgebungen stärker als Unternehmen, die die IT im eigenen Haus betreiben. Sicherheit hat für Cloud-Anbieter oberste Priorität. Sie müssen stets in die neuesten und stärksten Technologien investieren, um die bei ihnen gespeicherten Daten bestmöglich zu schützen. Zugleich können sie immer Ausschau nach den richtigen Waffen halten, um sich gegen Angriffe zu wappnen und Daten proaktiv statt reaktionär zu schützen. Selbstreparierend und selbstsichernd Künstliche Intelligenz und Machine Learning werden bei derartigen Plänen immer wichtiger, denn Cloud-Umgebungen gepaart mit zusätzlicher Automatisierung machen die Umgebung selbstsichernd und selbstreparierend. Sie können sich eigenständig gegen Angriffe verteidigen und die Notwendigkeit menschlicher Eingriffe minimieren. Damit nicht genug: „Bewaffnete“ Cloud-Umgebungen tragen außerdem dazu bei, menschliche Fehler auszuschließen. ML ermöglicht es dem System, Schwachstellen vorherzusagen und zu beheben, bevor sie überhaupt auftreten, damit das System durchgehend läuft. Eine derartige Prävention ist deutlich präziser als eine Verwaltung der Umgebungen durch Menschen allein. Zu bedenken ist auch, dass das Patchen von Schwachstellen extrem zeitaufwändig ist und eine Menge Ausfallzeiten verursachen kann. Automatisiertes Patch-Management ist nur der Anfang Aus diesem Grund ist es großartig, dass heute bereits so viele Unternehmen ihre Daten in die Cloud verlagern. Doch geht es um den Einsatz smarter Algorithmen und automatisierter Abläufe, gibt es noch einiges zu tun. Unser Threat-Report zeigt diesbezüglich eine Entwicklung in die richtige Richtung: 89 Prozent der Unternehmen haben demzufolge automatisches Patch-Management implementiert oder planen dies in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent wollen automatisiertes Patch-Management in den nächsten 24 Monaten einführen. Das ist ein wunderbarer Anfang, doch je mehr ein Unternehmen Abläufe automatisieren kann, umso vorausschauender und umfassender kann es Sicherheitsmaßnahmen gestalten. Ein ganzheitliches Konzept tut Not, insbesondere weil Sicherheitsbedrohungen immer ausgefeilter werden und in so vielen Facetten auftreten können. Daher sollten Unternehmen vermehrt auf Cloud-Lösungen gepaart mit KI-Technologien setzen. KI-gestützte Cloud: Hand in Hand gegen Invasionen Kommen wir zurück zum Star Wars-Vergleich: So wie die Jedi stets aus früheren Misserfolgen gelernt und sich immer weiterentwickelt haben, wird auch Ihnen das Zusammenkommen in einer Streitmacht – oder einer Cloud-Umgebung – helfen, sich bestmöglich und stark gegen feindliche Invasoren aufzustellen. Denn nicht nur unsere Verteidigungsmaßnahmen werden immer smarter. Leider trifft das auch auf Cyber-Angriffe und Angreifer zu. Maschinen können Systeme auf eine Art und Weise schützen, wie es Menschen nicht gelingt. Deshalb ist KI-gestützte Automatisierung der Weg in die Zukunft. Da der Grad der Komplexität von Cyber-Angriffen kontinuierlich zunimmt, wird die KI-gestützte Cloud zur einzigen Möglichkeit, das aufzuhalten, was lange Zeit als unaufhaltsam galt. Den vollständigen Cloud Threat Report finden Sie hier: https://www.oracle.com/fr/a/ocom/docs/dc/final-oracle-and-kpmg-cloud-threat-report-2019.pdf

Sicherheitsattacken im Stil von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi bekämpfen. Mit KI und Cloud gegen die Dunkle Seite des Cyberspace. Die einen kaufen jeden Fan-Artikel – vom Darth Vader-Toaster bis zur...

Cloud

Transparenz und Skalierbarkeit aus der Wolke: Energiekonzern OMV führt Konzern-Webauftritt mit Oracle und eXa Online in die Cloud

Oracle WebCenter Sites Grundlage für neue benutzerfreundliche und hochverfügbare Webplattform der OMV Group OMV Headoffice Wien, Quelle: OMV Um einen ansprechenden und hochverfügbaren Webauftritt sicherzustellen, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre Webseiten und Content-Systeme  in die Cloud zu führen. So ist es auch beim Öl-, Gas- und Energieunternehmen OMV. Die Online-Plattform des weltweit tätigen Konzerns war bereits 2007 in Betrieb genommen worden und konnte aufgrund der hohen Wartungskosten und der komplexen Backendsysteme die Anforderungen an die effiziente und nutzerfreundliche Content-Pflege und Bereitstellung nicht länger erfüllen. Daher entschied sich OMV für die Ablöse der existierenden Plattform mit dem Ziel, einerseits die Komplexität zu verringern und andererseits Verfügbarkeit, Performance und Erweiterbarkeit zu erhöhen. Herausforderung: zeitaufwändige Contentpflege und kompliziertes technisches Setup  „Aufgrund der technischen Komplexität, war der Aufwand, die Inhalte der Webseiten zu aktualisieren und auf dem neuesten Stand zu halten, teilweise enorm. Auch dass die Navigation in einem System, die Content-Erstellung jedoch in einem anderen erfolgte, erschwerte die Redaktions-Prozesse ungemein“, erläutert Markus Pilsl, Senior Expert Digital Communications und Projektleiter auf Business-Seite bei OMV. Hohe Wartungskosten, lange Vorlaufzeiten bei Funktionserweiterungen und vermehrt auftretende technische Probleme zeigten den Projektverantwortlichen bei OMV: Es war Zeit für eine neue Lösung. Wunsch nach verbesserter Performance, Skalierbarkeit und Usability Gesucht wurde seit Sommer 2016 ein System, mit dem die OMV ihren Webauftritt grunderneuern konnte. Oberstes Ziel dabei war, die IT-Komplexität, die Administration sowie hiermit verbundene Kosten durch die Zusammenführung auf ein einziges System zu reduzieren. Auch die Time-to-Market neuer Erweiterungen sollte optimiert, umfassendes responsive Design für die mobile Nutzung unterstützt werden. Zudem ist es für OMV wichtig, dass das neue System höchste Flexibilität mit umfassenden Funktionalitäten im Frontend sicherstellt. Aus diesem Grund wurden die Usability- und User Experience-Experten von USECON zur Unterstützung in dieses Projekt geholt. „Inhalte müssen schnell auf der jeweiligen lokalen OMV-Webseite in der jeweiligen Landessprache veröffentlicht werden. Und letztlich war es unser Ziel, dass Kunden und Mitarbeiter von einem modernen, attraktiven Webdesign profitieren“, ergänzt Pilsl. OMV-Implementierungspartner eXa Online lobt Vorteile der Cloud Die Wahl des technischen Implementierungspartners fiel auf die Digitalisierungsexperten des in Leipzig ansässigen Unternehmens eXa Online, die wiederum auf Technologie von Oracle setzen: „Für sehr große CMS-Installationen wie hier bei OMV war Oracle WebCenter Sites in der Oracle Cloud-Infratruktur gepaart mit Database-as-a-Service einfach die beste Lösung, da sie komplett anpassbar ist“, berichtet eXa-Online-Geschäftsführer Carsten Paul. Weitere Vorteile seien die Stabilität, Performance sowie Flexibilität der Plattform. „Dieses für uns erste Cloud-CMS-Projekt dieser Art in Europa hat auch uns als Systemintegratoren eindrücklich gezeigt: Es gibt nur sehr wenige Gründe, nicht in die Cloud zu gehen.“ Intensive, aber erfolgreiche Implementierung Eine besondere Herausforderung dieses Projekts war es, den mehr als 20.000 Usern des Intranets in über 20 Ländern eine verlässliche Performance des Webauftritts zu gewährleisten. Vor allem die umfassende Personalisierung von Inhalten und das automatisierte E-Mail-Newsupdate erwiesen sich während des Projekts als herausfordernd. „Konzernweit und extern gerichtet war dies eines der ersten großangelegten Cloud-Projekte für uns. Wir konnten unsere Erfahrungen sammeln und werden diese auch in potentiellen Cloud-Projekten in der Zukunft einbringen können“, sagt Sabin Sadean, technischer Projektleiter bei OMV. Durch die Transformation des CMS in die Cloud, konnte OMV die angestrebten Kostensenkungen realisieren und die Web-Plattform zukunftssicher machen. Dies bestätigt auch Jan Leitermann, Group CIO der OMV: „Mit dieser Cloud-Lösung können wir nun ohne Weiteres skalieren – ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung und Transformation der IT. Das neue System hilft uns, Komplexität im Backend und auch Wartungskosten zu verringern. Usability und modulare Anpassbarkeit sind gegeben.“

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CX

Süßer die Kassen nie klingeln – aber wehe die Lieferung kommt zu spät!

Worauf deutsche Kunden Wert legen, und wie sich die Customer Experience im kommenden Jahr verbessern lässt. Nur noch wenige Tage, und in unzähligen Wohnzimmern glitzern wieder die Weihnachtsbäume, die Familie trifft sich zu Gänsebraten oder Kartoffelsalat. Haben Sie schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, möchte ich Ihnen einen Rat geben: Fragen Sie sich wirklich ganz genau, ob das Gekaufte auch gut ankommen wird! Eine aktuelle Umfrage von Oracle Retail hat jetzt nämlich herausgefunden, dass 74 Prozent der Verbraucher in Europa bereits planen, mindestens ein Geschenk wieder zurückzugeben. Stolze 14 Prozent glauben sogar, dass sie mehr als die Hälfte ihrer Geschenke wieder zurück an den Händler schicken oder ins Geschäft zurücktragen werden. Kunden wünschen sich bequemere Retouren Dieses Studienergebnis untermauert recht eindrücklich, dass sich deutsche Händler 2020 einiges einfallen lassen müssen, um die Gunst ihrer Kunden zu gewinnen und zu halten. Denn auf diesem Gebiet gibt es noch enormen Nachholbedarf. So haben unsere Oracle Kollegen auch herausgefunden, dass viele Retailer die Erwartungen ihrer Kunden einfach nicht erfüllen. Ein Beispiel: 57 Prozent der 210 befragten Einzelhändler denken zwar, dass ihre Rücksendemodalitäten von Waren „sehr einfach“ seien. Die Verbraucher sehen das aber ganz anders: Für sie ist die Rücksendung von Bestellungen ein unglaublicher Akt, den sie sich einfacher erhoffen würden. Auch in Sachen Service-Qualität und Bequemlichkeit vertreten Händler und Kunden reichlich konträre Ansichten. So ist für jeden zweiten Verbraucher Bequemlichkeit, beziehungsweise Service-Qualität, also ob beispielsweise das gewünschte Kleid in ihrer Größe vorrätig ist, essentiell. Aber nur ein Drittel der Einzelhändler sehen dies als sehr wichtig an. Damit nicht genug: Auch spannende Einkaufsentdeckungen wie das Ausprobieren neuer Produkte (36 Prozent) und Expertenratschläge (22 Prozent) spielen für Kunden eine wichtige Rolle beim Einkauf im Geschäft. Unter den Einzelhändlern sind es nur 18, beziehungsweise 6 Prozent, die diese Aspekte als wichtig erachten. Kunden begrüßen neue Online- und VR-Tools Für Käufer von heute sind Online und In-Store übrigens keine per se vollkommen verschiedenen Kanäle: Sie erwarten überall dasselbe Maß an „Bequemlichkeit“, unabhängig davon, wo sie shoppen. Für 43 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer ist Convenience oberstes Gebot. Außerdem sind Verbraucher offen für neue Technologien, mit denen sie ihre Einkaufserlebnisse komfortabler gestalten können. Die Hälfte der europäischen Befragten finden Online-Tools toll, mit denen sie sich eine digitale Version von sich anzeigen und Produkte wie Sonnenbrillen oder Kleidung anprobieren können. 38 Prozent der deutschen Kunden äußerten zudem Interesse an Virtual Reality (VR)-Technologien, mit denen sie „online in einem virtuellen Kleiderschrank surfen und Artikel wie in einem Geschäft auswählen können“. Weitere 41 Prozent aller Befragten sind außerdem interessiert an „Online-Abos für Mode-Services, die ihnen automatisch Artikel in ihrem Stil zusenden, die sie dann von Fall zu Fall zurückschicken können.“ Lieferungen innerhalb eines Tages liegen im Trend Und wie können Retailer die stets neuen Anforderungen ihrer Kunden besser adressieren, um der Konkurrenz voraus zu sein? Hier führt kein Weg am Thema Versandgeschwindigkeit vorbei. Verbraucher zeigen sich offen gegenüber neuen Liefermethoden wie Drohnen oder fahrerlosen Autos. Allerdings ist es ihnen am allerwichtigsten, dass sie ihre Bestellungen schnell und günstig bekommen. Werden sie diesbezüglich enttäuscht, suchen sie sich beim nächsten Mal einen anderen Anbieter. Verbraucher sind immer offener für alles, was Lieferungen beschleunigt. Über 90 Prozent der Befragten suchen nach kostenlosen und schnellen Lieferungen innerhalb eines Tages. 87 Prozent der stationären Einzelhändler wiederum wissen, dass Auswahloptionen für Verbraucher extrem wichtig sind – trotzdem wird der Bedarf diesbezüglich noch nicht gedeckt. 47 Prozent der Verbraucher geben an, dass die von ihnen gewünschte Lieferoption „manchmal, selten oder nie verfügbar“ ist. Online-Einzelhändler haben hier die Nase vorn: 61 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, dass sie die präferierte Lieferoption bekommen. Obwohl Online-Händler hier derzeit noch vorne liegen, sind traditionelle Einzelhändler nicht weit entfernt. Es lohnt sich also am Ball zu bleiben. Kundentreue belohnen Doch das ist noch nicht alles: Bei der Schaffung persönlicher Erlebnisse geht es, das zeigt die Oracle-Studie, nicht länger nur um dynamische Inhalte oder „Sonderangebote“. Verbraucher wünschen sich eine bevorzugte Behandlung, wenn sie schon lange einer Marke die Treue halten. Ungefähr die Hälfte (48 Prozent) gibt an, dass Angebote oder Preisnachlässe, die besser sind als das, was andere aufgrund ihrer Loyalität zu diesem Einzelhändler erhalten können, „absolut notwendig“ sind. Markentreue setzt aber Transparenz voraus: Etwa die Hälfte (52 Prozent) der Verbraucher haben größeres Vertrauen in Einzelhändler, die im Falle eines Problems oder Rückrufs sofort reagieren, und 47 Prozent kaufen eher bei aufstrebenden Marken, wenn sie ehrlich sind und authentisch. Treten Probleme mit den von ihnen gekauften Produkten auf, erwarten 66 Prozent der Verbraucher, dass sie sofort benachrichtigt werden. Unsere Analyse zeigt eindrücklich, dass es eigentlich egal ist, welche neuen Tools und Möglichkeiten sich Händler ausdenken, um ihre Kunden glücklich zu machen, solange sie sie glücklich machen: Am Ende des Tages geht es um stets gleichbleibend guten Service auf allen Kanälen. Egal, ob Kunden bequem mit dem Handy shoppen oder ein Geschäft in der Fußgängerzone vorziehen: Sie wollen überall gut bedient und beraten werden. In diesem Sinne: Viel Erfolg noch bei Ihrer Jagd nach den allerletzten Last-Minute-Geschenken, die hoffentlich so gut gefallen, dass sie nicht umgetauscht werden. --- Zur Umfragemethodik Die Studie „Setting the Bar: Global Customer Experience Trends 2019“ von Oracle Retail wurde 2019 unter über 15.800 Verbrauchern und 210 Einzelhändlern in ganz Europa (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien), Vereinigte Arabische Emirate, JAPAC (Australien, China, Indien, Japan) sowie LATAM (Brasilien, Chile, Mexiko) und Nordamerika (Kanada, USA) durchgeführt. Die vollständige Oracle-Studie finden Sie hier: http://oracle.com/goto/settingthebar.

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Cloud

Verändertes Rollenbild von CFO und CHRO erfordert neue Cloud-Strategie

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Märkte und Unternehmen sind einem rasanten Wandel unterworfen – das steht außer Frage. Diese Entwicklung stellt Firmenlenker vor immer neue Herausforderungen. Nur wem es gelingt, Geschäftsmodell und Organisationsstruktur flexibel an neue Anforderungen anzupassen, wird sich durchsetzen können. Andernfalls kann es sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Wettbewerbsstärke schwierig werden.  Durch meine Gespräche mit Kunden weiß ich, dass sie die Dringlichkeit ihres Transformationsbedarfs erkannt haben. Sie sind sich einig, dass es bei diesem Wandel nicht länger nur um Produkte oder Services geht. Denn um diesen Bereich haben sie sich in den vergangenen fünf bis zehn Jahren bereits ausgiebig gekümmert. Stattdessen rücken ihre „Backoffice-Funktionen“ wie Finanzen und Controlling sowie HR vermehrt in den Fokus. Sowohl Personal- als auch Finanzwesen sind im Moment tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Das gilt zum einen für die Rollen und Verantwortlichkeiten der einzelnen Mitarbeiter und Führungskräfte. Andererseits geht es aber auch um ihren Beitrag zum nachhaltigen Wachstum einer Organisation. Für den Finanzbereich bedeutet das: Bücher lassen sich immer schneller schließen, Stichwort One-Day-Close, Abläufe werden automatisiert und so effizienter. Zugleich entwickeln sich Teams weiter und interpretieren neue Daten, um so Empfehlungen abzugeben und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Die HR-Abteilung steht vor der großen Aufgabe, verschiedene Demographien und Generationen unter einen Hut zu bekommen und stets neue Talente zu finden und zu binden. Manager müssen sich diesen neuen Anforderungen jetzt stellen, indem sie neue Daten integrieren und analysieren und gleichzeitig die Führungsetage strategisch beraten. Das bedeutet, dass sie aufgrund ihrer Rolle bei der Unterstützung des Firmenwachstums sowie bei Mergers and Acquisitions (M&A) eine immer wichtigere Position in Führungsteam und Vorstand einnehmen.  Um den Bedarf besser einschätzen zu können, werden sich viele CFOs und HR-Experten zunächst nach neuen Technologien umsehen. Wer ein neues ERP einführen will, kommt hierbei an der Cloud nicht vorbei. Noch viel wichtiger sind jedoch die Definition der Daten, Prozessänderungen sowie die Skills und das Knowhow, die benötigt werden. Nur dann lassen sich die Erwartungen der Teams erfüllen. Zwar gilt Technologie vielerorts „nur“ als Enabler, gleichzeitig bildet sie aber auch die Grundlage für die Fähigkeiten, die Teams im Laufe der Zeit entwickeln. Daher sind die Evaluierung und die Wahl des richtigen Partners essentiell für den Projekterfolg und auch um teure fehlgeschlagene Implementierungen zu verhindern, von denen es viele gibt. Wir kennen so manche Herausforderung, die mit der Einführung eines neuen ERP-Systems einhergeht. Ein wichtiger Aspekt sind beispielsweise die Menschen, die beteiligt sind. Rollen werden sich ändern, und offene sowie ehrliche Gespräche sind der Schlüssel, um Diskussionen diesbezüglich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Andere Rollen werden zudem von automatisierten Abläufen abgelöst, während frische Daten zugleich neue Möglichkeiten der Interpretation und Analyse schaffen. Diese Veränderungen können für Unternehmen und ihre Teams sehr spannend sein. Allerdings spielen Change Management und Schulungen für den Erfolg eine immens wichtige Rolle.  Damit nicht genug: Die Art und Weise der Implementierung nimmt ebenfalls eine wichtige Funktion ein. Tatsache ist: Das Konzept eines großen Urknalls, also einer groß angelegten Implementierung in einem Schritt, ist veraltet! Dieses Vorgehen ist riskant, da das Unternehmen große Veränderungen in sehr kurzer Zeit verarbeiten und gleichzeitig mit dem Tagesgeschäft weitermachen muss. Egal, auf welcher Planungsebene dies geschieht, bleiben die Risiken hoch und werden sogar noch größer, wenn eine Organisation aufgrund einer bestimmten Technologiewahl zu diesem Ansatz gezwungen wird. Geschieht das, hat der CFO die Erfolgskontrolle quasi an den Technologieanbieter abgegeben. Nicht gerade wünschenswert, oder? Außerdem sind derartige Projekte groß, komplex und eine Schadensbegrenzung kann sehr teuer werden.   Die Cloud bietet bereits in ihrem Konzept Agilität und Flexibilität bei der Bereitstellung, so dass sich der Implementierungsrhythmus an den Takt des Unternehmens anpassen lässt. Installation und Geschäftsalltag können gleichzeitig stattfinden.  Bei Oracle befinden wir uns gerade auf unserer eigenen Transformationsreise, und auch unser CFO ist bestrebt, den Gesamterfolg zu sichern und ist genauso risikobewusst wie jeder andere CFO in einem großen Unternehmen. Daher haben wir einen Phasen-Ansatz gewählt, bei dem wir neue Technologie sorgfältig abwägen, Change-Management-Programme einführen und transparente Rollenwechsel realisieren. Ein weiteres Augenmerk waren Trainings und Schulungen. Außerdem haben wir ein Organisationsdesign entwickelt, das unseren künftigen Status unterstützt und nicht nur den Übergang.  Die Vorteile dieses Vorgehens sind schon jetzt gut sichtbar. Wir haben eine globale Infrastruktur für ERP und EPM eingeführt, und in 18 Monaten konnten wir eine 98-prozentige Reduzierung der Kostenzuteilungsprogramme sowie eine 25-prozentige Minimierung der manuellen Berichte erzielen. Damit nicht genug, denn wir wollen diese positive Entwicklung gerne fortsetzen. Zeitgleich konnten wir den globalen Abgleich um 40 Prozent erhöhen, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich der lokalen Compliance eingehen zu müssen. Manchmal kann es schwierig sein zu unterscheiden, was jetzt und kurzfristig benötigt wird, um unmittelbare Herausforderungen zu lösen; und gleichzeitig festzulegen, wie dieselbe Technologie im Laufe der Zeit Veränderungen ermöglichen soll und wie das Unternehmen in fünf Jahren aussehen könnte.Ich habe kürzlich unseren Finance Controller gefragt, wie er mit vierteljährlichen Updates umgeht. Schließlich muss er diese Herausforderung genauso meistern wie jede andere Organisation auch. Seine Herangehensweise ist es, ein Team für die Evaluierung der Funktionalitäten zu bilden, das im Finanzbereich angesiedelt ist. Dessen Aufgabe ist es zu beurteilen, wann eine neue Funktion basierend auf der Bereitschaft und dem Bedarf des Teams am besten eingeführt wird. Es gibt also keine einfachen Implementierungen – auch  nicht für uns. Deshalb setze ich mich für einen grundlegenden Wandel im Dialog mit den Kunden ein. Ein Dialog, der erst durch die Möglichkeiten der Cloud zustande kommt. Ich beziehe mich nicht auf einen Produkt- oder Integrationsdialog, denn diese Themen sind mit dem Niedergang von On-Premise-Anwendungen gestorben. Stattdessen geht es mir um Gespräche, bei denen der Kunde im Mittelpunkt steht, die im Verlauf der Zeit starke Partnerschaften schaffen, gegenseitiges Vertrauen stärken und eine gemeinsame Sichtweise auf den Erfolg und den Wert des jeweiligen Unternehmens ermöglichen. Wir von Oracle haben es uns zum Ziel gesetzt, Sie erfolgreich in die Cloud zu führen. Ich glaube sogar, dass das unsere Pflicht und Verantwortung ist.

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Märkte und Unternehmen sind einem rasanten Wandel unterworfen – das steht außer Frage. Diese Entwicklung...

Cloud

Voller Schwung in die Zukunft: Oracle Cloud-Day in Darmstadt geht dem Riesenpotenzial des ganzheitlichen Cloud-Konzepts auf den Grund

Autor: Harald Gessner, Head of Corporate Communications Europe North bei Oracle Branchenevents leben von der Qualität ihrer Vorträge und Redner – das bewies gestern unser hochkarätig besetzter Innovationstreff in Darmstadt erneut. Unter einem gemeinsamen Dach fanden in diesem Jahr die Oracle Cloud Days, der Oracle CX Summit und der Oracle Business Summit statt, bei denen Themen wie Cloud Applikationen und Infrastruktur, Customer Experience sowie Geschäftsstrategie im Fokus standen. Als Keynote Speaker begeisterten die Wirtschaftsinformatikerin und Kabarettistin Professor Dr. Elisabeth Heinemann sowie der dreifache Welttorhüter und Unternehmer Oliver Kahn die über 600 Zuhörer. Auf dem Event wurden Fragen diskutiert, die das Denken über den Tellerrand hinaus forcieren: Wie sieht die Zukunft der Cloud aus? Wie lassen sich Kunden bestmöglich ansprechen und binden? Und wie sollten sich Unternehmen aufstellen, um aktuelle und künftige Herausforderungen zu meistern? Alte Denkmuster durchbrechen, Klarheit über seine Mission finden, produktiv mit Erfolgen und Rückschlägen umgehen und dabei Menschen und Mitarbeiter stark machen – das sind die Themen, mit denen sich auch die Entscheider in Unternehmen täglich auseinandersetzen müssen, für die digitale Chancen, Businessthemen und Kundenerlebnisse im Mittelpunkt stehen. Bloß keine Hemmungen: Offenheit für Neues als Prinzip Von Anfang an war die Veranstaltung geprägt durch eine tolle Stimmung. Für einen lockerer Einstieg sorgten die kurze und knackige Begrüßung der Teilnehmer durch Jürgen Kunz, Senior Vice President Technology Northern Europe bei Oracle, sowie die sehr amüsante Vorstellung von Elisabeth Heinemann. Mit ihrem unterhaltsamen Vortrag „Die digitale Leichtigkeit des Seins“ hielt sie IT-lern und der digitalen Gesellschaft den Spiegel vor. Weitere Schwerpunktthemen der anschließenden Keynotes waren die innovativen Möglichkeiten der Oracle Cloud sowie die Chancen der Data Economy. Jürgen Lindner, Senior Vice President SaaS Marketing bei Oracle, betonte in seiner Keynote „Architekten unserer Zukunft: Mensch und Maschine gemeinsam auf der Überholspur“ den Einfluss der Monetarisierung von Daten als Key Driver. Im Zentrum stünden Daten und der Erfolg der Zukunft hänge von deren Verknüpfung ab, so Lindner. Neue Technologien werden direkt über die Cloud an Anwender ausgeliefert – und zwar quartalsweise. So kommen Kunden Stück für Stück in den Genuss von künstlicher Intelligenz und Machine Learning, Blockchain, Chatbots, Iot und Co. Geballte Expertise für eine cloudgeprägte Zukunft Für die Neugestaltung des Geschäfts im Zuge des digitalen Wandels empfiehlt sich Oracle durch seine Historie: Wir haben Datenmanagement im Blut, weil Datenbanktechnologien untrennbar zum Ursprung unseres Geschäftsmodells gehören. Vor diesem Hintergrund bringen wir alles mit, um das datenbasierte Geschäft von morgen zu meistern. Insbesondere die Leistungsfähigkeit unseres ganzheitlichen Cloud-Modell wurde auf dem Cloud-Day durch zahlreiche Kundenbeispiele untermauert. Schließlich unterstützen wir den digitalen Wandel durch Generation2 Cloud bestehend aus dem Oracle Stack Apps/Analytics, Database und Infrastructure. Oracle Experten, Anwender und Besucher des Events gingen Fragen zu Multi-Cloud-Strategien, Data Analytics, hybriden Architekturen und der Migration von Unternehmensanwendungen in die Oracle Cloud auf den Grund. Vorträge gab es zudem von Oracle Anwendern wie Puma, Deutsche Post DHL, Kühne + Nagel. Ebenso standen die Potenziale von künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Chatbots etwa im Bereich Recruiting auf der Agenda. Themenspezifische Workshops boten den idealen Rahmen, sich über vollintegrierte SCM-Prozesse, mobile Tools, HCM-, Finanz- und ERP-Lösungen auszutauschen. Auch erhielten Teilnehmer Tipps und Anregungen zu Kundendienst, Omnichannel-Vertrieb und Customer Experience Management. Wer das Gespräch auf Augenhöhe sucht, ist klar im Vorteil Die lebendige Diskussionsatmosphäre, die das Event mit unzähligen Teilnehmern ausgezeichnet hat, zeugt von der Aktualität der behandelten Themen. Darüber hinaus lässt sie Rückschlüsse zu auf das Engagement der Anwesenden, die entscheidenden Zukunftsthemen rund um das Thema Cloud-Einsatz entschlossen zu adressieren und den digitalen Wandel von Prozessketten und Geschäftsmodellen systematisch voranzutreiben. Fazit: Professioneller Austausch belebt das Geschäft von morgen – wir freuen uns auf das nächste Zusammenkommen! Impressionen des Events finden Sie im Video:

Autor: Harald Gessner, Head of Corporate Communications Europe North bei Oracle Branchenevents leben von der Qualität ihrer Vorträge und Redner – das bewies gestern unser hochkarätig besetzter...

Cloud

Hosting von Blockchain Nodes: Oracle Cloud liefert Infrastruktur für visionären IIoT-Ansatz von ZkSystems

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation bei Oracle Blockchain – das ist doch diese Sache mit Bitcoins, nicht wahr? Korrekt. Allerdings geht das Potenzial der Technologie weit über Kryptowährungen hinaus und genau dieses Wissen erreicht nach und nach immer größere Kreise. Einen wertvollen Beitrag dazu und zur Weiterentwicklung von Blockchain-Anwendungen mit Mehrwert leistet ZkSystems. Das Berliner Start-up betreibt skalierbare Blockchain-Lösungenfür das Industrial Internet of Things – kurz IIoT. Maschinenbauunternehmen erhalten dadurch die Option, ihren Kunden attraktive Angebote aus dem zukunftsweisenden Segment Equipment-as-a-Service (EaaS) zu unterbreiten. Aufmerksame Leser unseres Blogs ahnen wahrscheinlich längst, dass wir nicht bloß Zaungast dieser Entwicklung sind, sondern einen handfesten Beitrag dazu leisten. Welchen? Ganz einfach: ZkSystems lässt die anfallenden Blockchain Nodes ihres Geschäftsmodells in der Oracle Cloud als zugrundeliegender Infrastruktur hosten. Am besten betrachten wir die Sache von Anfang an. Equipment-as-a-Service – was ist das eigentlich? Immer mehr Maschinenhersteller gehen dazu über, ihren Kunden moderne Produktionsanlagen im Rahmen nutzungsbasierter Modelle zur Verfügung zu stellen. Kurz gesagt: Bezahlt werden die tatsächlichen Nutzungseinheiten der Maschine, anstatt auf kapitalintensive Investitionen zu setzen. Dabei stellt sich die Frage, wie sich diese Nutzungseinheiten validiert erfassen und für alle Beteiligten fair und transparent abrechnen lassen. Genau hier setzt die Blockchain-Lösung an, die ZkSystems entwickelt hat. Das IIoT stellt spezielle Anforderungen in puncto Skalierbarkeit und genau darauf ist die Blockchain von ZkSystems zugeschnitten. Mit Ihrer eigener Blockchain liefern Diana Rees und Amine Ünal, die beiden Gründerinnen von ZkSystems, dem Maschinenhersteller die Grundlage für ein hoch skalierbares und einfach zu integrierendes Pay-per-Use und EaaS-Modell. „Setzt man für die Abrechnung der Maschinenleistung eine entsprechend ausgelegte Blockchain-Lösung ein, erhält man einen Track Record von validierten Nutzungsdaten – das ist unser Ansatz“, so Rees. Turbolader in puncto Skalierbarkeit Um ihren Ansatz im Vergleich zu frühen Blockchain-Lösungen entscheidend zu dynamisieren, haben die Experten von ZkSystems eine eigene Blockchain-Infrastruktur geschaffen. Mit bis zu 5.000 Transaktionen pro Sekunde ist diese hoch skalierbar und überaus effizient. Genau das prädestiniert die Lösung für die Anwendung im IIoT. Auf Basis des EaaS-Modells zahlen die Kunden nur für die Nutzung. Derweil erhält der Maschinenanbieter präzise und zuverlässige Informationen über die Nutzung, die er verwerten kann, um beispielsweise gemeinsam mit Partnern und Kunden neue Geschäftspotenziale zu erschließen. Automatisierung liegt im Trend – und dennoch stecken die Ansätze vieler Unternehmen noch in den Kinderschuhen, wenn es darum geht, ihre gewohnten und oft genug abgekapselten Silo-Anwendungen auf ein neues Level zu heben. Der Ausweg: ZkSystems hat eine Möglichkeit gefunden, die Blockchain nahtlos in die vorhandenen IT-Systeme zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden Schnittstellen zu ERP- und Enterprise-Payment-and-Billing-Systemen aufgebaut. Die präzise und lückenlose Erfassung und Auslösung der Zahlungssätze erfolgt somit täglich oder wöchentlich über vorhandene Enterprise Payment Systeme – die Grundlage für automatisierte Abrechnungen mithilfe von IoT-Sensor-Daten. Aussichtsreiche Bedingungen für datenbasierte Services Darüber hinaus bietet die Lösung weitreichendes Zukunftspotenzial für die Entwicklung innovativer datenbasierter Services – von Predictive Maintenance über leistungsbezogene Garantien und nutzungsbezogene Automatisierung bis hin zu Smart Contracts. Und weil derlei Services ihre volle Funktionalität idealerweise in einer homogenen Infrastruktur entfalten, profitieren nicht zuletzt jene Anwender, die in ihrem Unternehmen bereits Lösungen von Oracle verwenden. Der beste Beweis: Bereits heute ist das Hosting in der Oracle Cloud konstitutiv für den EaaS-Ansatz von ZkSystems.

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation bei Oracle Blockchain – das ist doch diese Sache mit Bitcoins, nicht wahr? Korrekt. Allerdings geht das Potenzial der Technologie weit über...

Dürfen wir vorstellen? Die erstaunlichen Kräfte von Daniella.

Vor kurzem habe ich eine interessante Geschichte über den Sohn eines Kunden und dessen Freund gehört. Die Jungs, beide Teenager, unterhielten sich demnach permanent über eine Dame namens „Daniella“. Ihr Name fiel immer wieder. Doch wer war diese Daniella? Handelte es sich vielleicht um eine neue Mitschülerin? Oder waren sie etwa in diese ominöse Unbekannte verliebt? Warum war sie für die Jungs eigentlich so interessant? Wie sich nach einigen Fragen herausstellte, handelte es sich bei Daniella keinesfalls um ein Mädchen aus Fleisch und Blut sondern um ein geheimes Codewort für einen Datenschatz, den die Jungen sammelten, um ein Spiel zu gewinnen. Dieses Codewort sollte andere Spieler verwirren, ihre vertraulichen und wertvollen Informationen absichern und ihnen so letztlich einen Vorteil verschaffen. Irgendwie hat mich diese Idee und auch die Strategie der Jungs begeistert, denn diese Geschichte zeigt einmal mehr, dass wir am Beginn eines neuen Datenzeitalters stehen. Daten werden zunehmend zu einem der wichtigsten Güter unserer Welt, wobei diejenigen, die sie sammeln und kontrollieren, irgendwann wohl in der Lage sein werden, immer mehr Macht zu gewinnen. Meiner Meinung nach sollten Teams Daten vermehrt nutzen, um clevere Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig müssen wir all die Mechanismen, die ihrer Erfassung, Stichwort Capture, zugrunde liegen, und vor allem ihre analytische Nutzung vereinfachen. Unser Hauptaugenmerk sollte darauf gerichtet sein, was wir aus den unterschiedlichen Daten machen, um smart zu agieren und um Innovationen voranzutreiben. Einige machen sich dafür stark, Daten je nach Typ oder Anwendung in spezielle Datenbanken aufzuteilen. Aber haben wir nicht schon jetzt viel zu viele verschiedene Datenbanken?   Was am Ende wirklich zählt Ich weiß von einigen Anwendern, dass sie keine fundierten Entscheidungen über ihre Zielgruppen und Kunden treffen können, wenn sich die benötigten Daten in zehn verschiedenen Datensilos befinden und ihr maschineller Lernalgorithmus nur Zugriff auf ein System hat. Unsere Kollegen müssen frei agieren können, um innovativ zu sein und das Geschäft zu erweitern, um zu gewinnen, genau wie es die Jungs im genannten Beispiel planten. Supply Chain-Verantwortliche, Marketing- oder HR-Experten können keine umfangreichen und verlässlichen Abfragen durchführen, wenn die benötigten Daten kreuz und quer verteilt sind. Gleichzeitig können Management und Führungsriege keinen umfassenden Überblick über das Geschehen im Unternehmen bekommen, wenn sie erst einmal Daten in Tabellen einpflegen und verschiedene Berechnungen mühsam miteinander vergleichen müssen. Doch nicht nur die zerstückelte IT, auch der Aufwand, den eine derartige Datenbank mit sich bringt, stellt eine riesige Herausforderung dar. Viele Unternehmen müssen bis zu drei Viertel ihrer gesamten Kosten für die Datenbankverwaltung allein für den Arbeitsaufwand aufwenden. Das bedeutet, dass sie sich auf die Erledigung weniger interessanter administrativer und operativer Aufgaben konzentrieren und nicht auf wertsteigernde, spannende Aufgaben rund innovative Ansätze. Damit nicht genug: Eine fragmentierte IT ist zudem ein großes Sicherheitsrisiko. Die Oracle Autonomous Database, eine eigenständig arbeitende, sich selbst reparierende und selbstsichernde Datenbank, bietet automatisierte Performance-Tuning-, Enterprise-Class-Funktionen und mehr. Weitere Informationen finden Sie hier: www.oracle.com/cloud/free/ Mit der Oracle Autonomous Database profitieren Sie von einer integrierten Datenbank, die jede Anwendung unterstützt, und in der Sie keine Zeit damit verbringen müssen, sich für Tools oder Architektur zu entscheiden – oder sogar für den täglichen Betrieb. Sie haben also viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen und wertsteigernden Aufgaben.   Was am Ende des Tages wirklich zählt, ist, dass Sie und Ihre Mitarbeiter die Probleme lösen können, die Ihnen im Weg stehen. Sie müssen sich auf das konzentrieren, was es Ihnen ermöglicht, Einblicke in Ihren größten Unternehmenswert zu erhalten – egal, ob wir von Daten oder von Daniella sprechen. Denn nur so erhalten Sie das, was Sie für Ihren Geschäftserfolg benötigen, und Ihre Entwickler können Sie bei diesem hehren Ziel unterstützen. http://www.oracle.com/us/products/database/idc-oracles-autonomous-database-4497146.pdf

Vor kurzem habe ich eine interessante Geschichte über den Sohn eines Kunden und dessen Freund gehört. Die Jungs, beide Teenager, unterhielten sich demnach permanent über eine Dame namens „Daniella“....

ERP

Willkommen in der Finanzwelt von morgen!

Autoren: Emma Hitzke, Oracle und Shagun Goyal, Deloitte Egal, wo wir auch hinschauen: Überall begegnen uns neue disruptive Technologien, die sich aufmachen, die Finanzwelt der Zukunft auf den Kopf zu stellen. Von der Robotic Process Automation (RPA) über künstliche Intelligenz (KI) bis zu maschinellem Lernen und Blockchain: Innovative digitale Tools geben CFOs ein Meer von Möglichkeiten an die Hand, um Backoffice-Prozesse zu rationalisieren und zu automatisieren. Nehmen wir KI und Maschinelles Lernen als Beispiele: Mithilfe dieser Technologien lassen sich beispielsweise riesige Datenmengen analysieren, Muster finden, die ein Mensch nie sehen würde, und datengesteuerte Erkenntnisse in der gesamten Organisation verteilen. Prozessautomatisierung und berührungslose Transaktionen können alltägliche Aufgaben automatisieren und Finanzteams unterstützen: Anstatt den Großteil ihrer Zeit mit althergebrachten, ja auch ermüdenden, Routineabläufen wie internen Kontrollen, Compliance und Bilanzabschlüssen zu verbringen, können sie sich stattdessen auf neue Erkenntnisse und Möglichkeiten konzentrieren, um das Umsatzwachstum voranzutreiben. Mehr denn je hat die Finanzabteilung heute die Chance, strategisch zu agieren und Entscheidungsträger mit präzisem, zeitnahem Reporting, Planung, Budgetierung und Prognose zu unterstützen. Digitale Tools sorgen dafür, dass Abschlüsse nicht länger monatlich sondern täglich umgesetzt werden können. Damit nicht genug: Finanzexperten können zudem Innovationen vorantreiben, indem sie eine Kultur der Daten, Erkenntnisse und Vorausschau etablieren. Doch trotz der Fülle an Möglichkeiten, die das digitale Finanzwesen bietet, bleiben viele Unternehmen außen vor. Sie stecken zu tief in eingefahrenen Wegen, um Kosteneffizienz und Effektivität zu verbessern. Die wichtige Frage lautet daher: Was hält diese Unternehmen eigentlich von der Modernisierung ab, wenn sie doch offensichtlich so viele Vorteile beinhaltet? Hürden aus dem Weg schaffen Um diese Frage beantworten zu können, müssen die Hindernisse betrachtet werden, denen so mancher Finanzler Tag für Tag begegnet. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus stark angepassten und veralteten sowie verstreuten Systemen, die alle unterschiedliche Informationen bereitstellen, und einem Finanzteam, das traditionell geschult und auf Transaktionen fokussiert ist. Cloud-Technologien können dazu beitragen, diese Herausforderungen zu bewältigen und das Finanzwesen automatisierter und effizienter zu machen. Viele dieser digitalen Technologien adressieren per se wichtige Finanzaspekte, was sie für CFO sehr interessant macht. Die Blockchain verspricht beispielsweise ein optimiertes Management von Finanzanlagen und grenzüberschreitenden Abrechnungen, um den Austausch geschäftskritischer Transaktionsdaten im gesamten Ökosystem, auch in Lieferketten, Gesundheitsnetzwerken und anderen Wertschöpfungsketten zu revolutionieren. Maschinelles Lernen automatisiert heute bereits viele Routineaufgaben im Finanzbereich. Hierzu gehören Betrugserkennung (Fraud Detection) und interner Audit, aber auch Kontoabstimmungen und andere Aufgaben im Zusammenhang mit dem Finanzabschluss. Hinzu kommen KI, Cognitive Computing, Predictive Analytics und Datenvisualisierungstechnologien, die den Finanzteams Einblicke geben, wie sie in der digitalen Wirtschaft mithalten und die Nase vorn haben können. Sechs Strategien zur Nutzung digitaler Technologien Wie können CFOs das enorme Potenzial dieser neuen digitalen Technologien nun also bestmöglich für ihre Belange nutzen? Wir haben sechs Tipps zusammengestellt, die Ihrem Unternehmen helfen können. 1. Vertiefen Sie Ihr digitales Verständnis Jetzt ist es an der Zeit zu überprüfen, welche konkreten Vorteile digitale Technologien, einschließlich Prozessautomatisierung, für Sie beinhalten, und diese Erkenntnisse mit Ihrem Team zu teilen. Zeigen Sie dem Rest des Unternehmens, dass Sie Ihren Teil dazu beitragen, Kosten zu senken und gleichzeitig Zeit für wertvollere Arbeiten zu gewinnen. 2. Lernen Sie sowohl digitale Marktführer als auch Nachzügler kennen Erfahren Sie, wer in Ihrer Branche das Sagen hat, und wer zurückbleibt. Digitale Leader verfolgen konsequent Automatisierung und Innovation und übertreffen Nachzügler immer bei wichtigen Key Performance-Kennzahlen wie Gewinnwachstum und Rentabilität. Eine Studie der Association of International Chartered Professional Accountants und Oracle hat die wichtigsten Merkmale erfolgreicher digitaler Finanzführungskräfte zusammengetragen – darunter eine offene Einstellung gegenüber neuen digitalen Technologien und der Cloud. 3. Migration detailliert planen Die Einführung digitaler Technologien kann eine einschneidende Veränderung für Ihr Unternehmen darstellen. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall bewerten, wo sich Ihr Unternehmen gerade befindet und eine Roadmap für Ihre Migrationsreise erstellen. Hierbei kann es hilfreich sein, sich zunächst auf einen Bereich zu konzentrieren, beispielsweise Record-to-Report.  4. Es sind neue Talente und Fähigkeiten gefragt Eine auf digitale Möglichkeiten abgestimmte Finanzabteilung erfordert ganz neue Fähigkeiten und fundiertes Knowhow. Setzen Sie daher auf Datenwissenschaftler, Business-Analysten und schlaue Köpfe, die Zusammenhänge gut kommunizieren können. Stellen Sie sicher, dass Ihre neuen Mitarbeiter die Zukunft repräsentieren, die Sie anstreben. Wichtige Eigenschaften sind eine starke Kundenorientierung, Flexibilität sowie gute Kooperations- und Teamfähigkeiten. 5. Starten Sie klein, aber haben Sie stets Ihr Wachstum im Hinterkopf Wenn Sie Ihre digitale Reise planen, sollten Sie sich Zeit nehmen, die Vor- und Nachteile verschiedener Implementierungswege abzuwägen. Aber zögern Sie nicht, sondern legen Sie direkt los! Sie können beispielsweise zunächst mit Ihren Geschäftsprozessen und Standardisierungen beginnen, Verantwortlichkeiten festlegen und die Transformation so vereinfachen. Sie können aber auch auf ein „Value-and-Complexity-Framework“ setzen, um Anwendungsfälle zu identifizieren, die gute Erfolgsaussichten für eine erste Bereitstellung haben. 6. Innovationen als Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum Innovative Technologie ist zentrale Grundlage eines erfolgreichen digitalen Wandels im Finanzwesen. Innovation ist die primäre Vorgabe für den Wechsel in die Cloud, nicht nur die Senkung der operativen Kosten. Die Innovationsrate, die sich mithilfe der Cloud realisieren lässt, da Anbieter ihre Software mehrmals im Jahr aktualisieren, ist um ein Vielfaches höher als bei On-Premise- oder gehosteten ERP-Systemen. Ein Fokus auf Innovationsstärke ist daher essentiell. Am Wandel im Finanzwesen führt kein Weg vorbei Das digitale Finanzzeitalter steht vor der Tür, und die Veränderungen, die wir in den Finanzorganisationen erleben, beginnen gerade erst. Deloitte prognostiziert in diesem Zusammenhang, dass sich das Finanzwesen bis 2025 weniger auf Rechnungsverbuchung und Datenabgleich konzentrieren wird. Stattdessen nehmen die Bereitstellung von Mehrwert und Dienstleistungen, die Verbesserungen in allen Geschäftsaktivitäten bewirken, immer mehr Raum ein. Ganz gleich, ob es Ihnen um talentierte Bewerber, neue Technologie, Analysemöglichkeiten oder andere Aspekte geht, im Endeffekt kommt es immer auf das Gleiche heraus: Unternehmenslenker wünschen sich, dass die Finanzabteilung ihnen bessere Einblicke schneller liefert, damit sie intelligentere und weniger riskante Entscheidungen treffen können. Der Finanzwandel im digitalen Zeitalter kann Unternehmen helfen, diese Erwartungen schnell und effizient zu erfüllen. Im vollständigen Deloitte-Oracle-Report „The Digital Age of Finance“ finden sich weitere Informationen, wie Finanzorganisationen digitale Technologien einsetzen können, um sich wettbewerbsstark aufzustellen.

Autoren: Emma Hitzke, Oracle und Shagun Goyal, Deloitte Egal, wo wir auch hinschauen: Überall begegnen uns neue disruptive Technologien, die sich aufmachen, die Finanzwelt der Zukunft auf den Kopf zu...

Cloud

Frisch gebrüht: HCM-Cloud hilft illy, besten Kaffee der Welt zu servieren

Autor: Emily He, SVP, HCM Cloud Business Group, Oracle   illy, dieser Name steht für Kaffeeperfektion. Dabei konzentriert sich die italienische Marke mit ihrem Konzept auf nur eine einzige Kaffeemischung. Die in den vergangenen acht Jahrzehnten stets sorgfältig optimierte Röstung aus neun Arabica-Bohnen wird heute in 140 Ländern getrunken. illy vertreibt seinen Kaffee sowie diverses Zubehör dabei sowohl online als auch in 259 Geschäften und Cafés weltweit. Hinzukommen rund 100.000 Einzelhändler, die illy-Kaffee servieren oder verkaufen. Dass es hierbei nicht zu Lager- und Lieferengpässen kommen darf, steht außer Frage. Erfolgsrezept dieser renommierten Marke sind ihre über 1.200 engagierten Mitarbeiter. Um Profitabilität und nachhaltige Wachstumspraktiken zu unterstützen, legt das Unternehmen zudem großen Wert auf enge Beziehungen zwischen Angestellten und Kaffeeproduzenten. Die Pflege dieser persönlichen Kontakte ist für illy entscheidend, um den Firmenerfolg im hart umkämpften Markt zu stärken. Francesco Illy gründete illy Caffè 1933 in der norditalienischen Hafenstadt Triest. Heute wird das Familienunternehmen bereits von der dritten Generation geführt. Auf fünf Kontinenten ist illy für die hohe Qualität und den unverwechselbar samtigen Geschmack seines Kaffees bekannt. Täglich genießen Millionen von Menschen zu Hause, in Büros, Hotels, Restaurants und Cafés die außergewöhnliche Mischung reiner Arabica-Bohnen Um auch weiterhin den besten Kaffee der Welt servieren zu können, entschied sich illy für eine Neugestaltung seiner IT, die insbesondere die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt: Die Oracle HCM Cloud optimiert Standard-HR-Abläufe an allen Standorten. „Technologien helfen uns, Unklarheiten zu minimieren, und geben uns zudem nutzbare Daten in kürzester Zeit an die Hand. So können wir einen ansprechenden, schnellen Service bieten“, berichtet Massimiliano Pogliani, CEO von illy. Die Cloud-Plattform von Oracle hilft dem Kaffeeexperten, die besten Mitarbeiter zu finden, zu gewinnen und zu halten, Standardgehalts- und Leistungspakete in verschiedenen Regionen anzubieten und talentierte Mitarbeiter für neue Standorte zu identifizieren. Gleichzeitig dient das System Managern und Entscheidern als zentrale Quelle für detaillierte Informationen über die wachsende Zahl von Mitarbeitern. In weniger als zwei Jahren hat illy die Implementierung die Oracle HCM Cloud – einschließlich aller Kernfunktionen des Personalwesens und des Talentmanagements – abgeschlossen und das Unternehmen so verlässlich auf künftiges internationales Wachstum vorbereitet.                

Autor: Emily He, SVP, HCM Cloud Business Group, Oracle   illy, dieser Name steht für Kaffeeperfektion. Dabei konzentriert sich die italienische Marke mit ihrem Konzept auf nur eine einzige...