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Neuigkeiten, IT-Strategien und
Expertenwissen von Oracle aus der DACH-Region

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Vertrau mir! Oracle informiert auf DMEXCO 2019 über Lösungen und Strategien für eine datengestützte Kundenbindung

Die innovativsten Marketingtools, smarte Gadgets, Systeme und Ansätze stehen im Mittelpunkt, wenn die DMEXCO in Köln ihre Tore öffnet. 2019 geht es in vielen Foren, Diskussionsrunden und Co. aber nicht nur um das Neuste vom Neusten. Stattdessen wird über ein Thema geredet, das den Kundendienst schon lange vor E-Commerce oder Cloud Computing bewegt hat: Vertrauen! Das Motto des Opening Panels lautet „Trust in You“, es gibt einen Vortrag zur „Trust Revolution“ und eine Veranstaltung, die der Frage nachgeht „How to gain costumers‘ trust in times of deep fake“. Die Bedeutung tiefen Kundenvertrauens – egal ob im analogen oder im digitalen Zeitalter – spiegelt sich wunderbar in einem Zitat des bekannten Unternehmers und Erfinders Robert Bosch: „Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt, lieber Geld verlieren als Vertrauen. Die Unantastbarkeit meiner Versprechungen, der Glaube an den Wert meiner Ware und an mein Wort, standen mir höher als ein vorübergehender Gewinn.“     Exklusive Einblicke schon vor Beginn der Oracle Open World  Auch bei Oracle dreht sich von jeher alles darum, das Vertrauen der Anwender und Partner in unsere Technologien und Systeme zu gewinnen und zu stärken. Diese Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Unternehmensgeschichte und auch durch den Messeauftritt auf der DMEXCO. Wenige Tage vor Beginn der Oracle Open World in Kalifornien geben wir in Köln einen kleinen Ausblick auf die Themen, die kommende Woche in San Francisco ebenfalls eine zentrale Rolle spielen werden. Hierzu gehören neue Lösungen, Partnerschaften sowie künftige Strategie der Geschäftssparten und des gesamten Unternehmens. Alles im Sinne eines steten Vertrauensausbaus. Experience Economy: Innovationsmotor Kunde Los geht es bereits zu Beginn der DMEXCO beim Opening Panel „Trust In You“. Unser Executive Vice President CX Cloud Rob Tarkoff, früher Senior Vice President für Unternehmenslösungen bei Adobe und Geschäftsführer bei Lithium, gibt hier Einblicke in das Konzept der Experience Economy: Hier befeuern nicht Unternehmen, sondern Kunden Geschäftserfolge und Markt mit frischen Ideen und Innovationen. Echtzeitauswertungen, Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) und eine einheitliche Datenbasis – Stichwort CX Unity, sind zentrale Basis dieses Ansatzes. Es geht dabei um eine Hyper-Personalisierung: Firmen adressieren ihre Zielgruppen nicht alleinig auf Grundlage ihrer gemeinsamen Eigenschaften oder demografischer Gruppenzugehörigkeit, sondern sie erfassen Browsing-Muster, inhaltliche Interessen und Konsumbiographien in präzisen „Mikro-Momenten“ und reagieren dann binnen Millisekunden mit maßgeschneiderten Angeboten. Weitere Bereiche, die abgedeckt werden sollten, sind eine verbesserte und leichtere Kontaktaufnahme für den Kunden, zusätzliche Dienstleistungen und Abo-Modelle sowie eine strategische Verknüpfung aller Geschäftsbereiche, die mit Kunden zu tun haben. Hierzu zählen beispielsweise Digitales Marketing, Direkt-E-Commerce und Kundenservice. Oracle hat eine Customer Experience Cloud-Plattform entwickelt, die Unternehmen hilft, besser zu verstehen, wer ihre Kunden sind und wie sie mit ihren Marken umgehen. Mit Hilfe von Artifcial Intelligence lassen sich wichtige Merkmale und Anforderungen von Kunden sofort erkennen und hochpersonalisierte Angebote präsentieren, die auf persönliche Interessen zugeschnitten sind, und zwar genau in dem Moment, in dem sie am ehesten kaufen. Darüber hinaus wird Rob Tarkoff auf der DMEXCO auch auf das Thema „MarTech/AdTech-Convergence“ eingehen und erläutern, wie Oracle Unternehmen hilft, Datensilos zu sprengen, um so Synergien zu schaffen, die Transparenz zu erhöhen und ja, Sie ahnen es bereits: das Kundenvertrauen zu stärken. Eine weitere Technologie, die derzeit in aller Munde ist, und die abermals Kundenansprache und Customer Experiences auf ein neues Level heben kann, ist die Blockchain. Und da es einfacher ist, diese komplexe Thematik anhand eines konkreten Anwenderbeispiels zu erörtern, konnten wir unsere Anwender von CANO / retraced gewinnen, uns zur DMEXCO zu begleiten. Zu „Blockchain: Was steckt dahinter?” zeigen Ihnen Natalie Kirkoroglu, Senior Solution Engineer bei Oracle, und Lukas Puender, Co-Founder Retraced und Cano Shoes, live, wie Retraced mit Hilfe der Oracle Blockchain die Fashion-Industrie revolutioniert. Konsumenten erhalten so einen transparenten, sofortigen und verlässlichen Einblick in die Wertschöpfungskette kooperierender Fashionmarken. Start dieses Vortrags ist am 12. September um 12.30 Uhr in der Demo Arena und im Livestream. Trenddiskussionen am Mittwoch und Donnerstag Erwähnung finden sollen an dieser Stelle aber auch zwei Oracle Data Cloud Sessions: Matt Bennathan, Senior Director, International Data and Distribution, Oracle Data Cloud, spricht am Mittwochnachmittag um 16 Uhr mit hochrangigen Experten über „die Entwicklungen und Herausforderungen bei der Bekämpfung krimineller Aktivitäten und der Förderung der Markensicherheit in der digitalen Werbung.“ Am Donnerstag, 12. September, geht es im Vortrag „Restoring Trust and Quality in Digital Advertising“ um Trends und Herausforderungen auf dem Gebiet der digitalen Werbung und Mediennutzung. Hier werden auch die Ergebnisse der lang erwarteten Benchmark-Studie des IAB Europe, European Programmatic Market Sizing und Attitudes to Programmatic Advertising, vorgestellt. Cengiz Yilmaz (Oracle),  Matthias Wahl (BVDW), Rob Tarkoff (Oracle) Digitale Wirtschaft gemeinsam vorantreiben: Oracle neues BVDW-Mitglied Doch das ist noch nicht alles. Beim digitalen Branchentreff werden wir außerdem über die Vertiefung unserer Partnerschaft mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) informieren. Oracle ist jetzt Mitglied im BVDW, der Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf den Einsatz von digitalern Technologien beruht. Hier darf Oracle natürlich nicht fehlen, denn mit unserer riesigen Vielfalt an digitalen Technologien und Innovationen wie KI oder IoT, die Teil diverser Business-Lösungen in der Cloud sind, unterstützen wir Unternehmen wie kaum ein zweiter Anbieter bei der digitalen Transformation und der Verwirklichung digitaler Geschäftsmodelle. Mit der BVDW-Mitgliedschaft strebt Oracle nun eine engere Zusammenarbeit an, um noch besser über digitale Möglichkeiten aufzuklären und die Digitalwirtschaft in Deutschland gemeinsam voranzubringen.   Hintergrundinfos: Oracle auf der DMEXCO 2019 An unserem Stand C31 in Halle 6 präsentieren wir Fachbesuchern unser stetig wachsendes Portfolio an Cloud-Lösungen, darunter die Oracle Customer Experience Cloud, die Oracle Marketing Cloud und die Oracle Data Cloud. Wussten Sie eigentlich? Viele jüngere Acquisitionen finden sich in der Marketing Cloud, darunter die Applikationen Responsys, Eloqua, Maxymiser und Infinity, sowie in der Data Cloud, etwa Moat, Grapeshot, BlueKai sowie Datalogix. Zudem erklären unsere Experten, wie es gelingt, Einzellösungen gewinnbringend zu einer Suite zusammenzuführen und so Mehrwerte für Anwender zu schaffen. Es gibt einiges zu besprechen, sehen wir uns in Köln?  

Die innovativsten Marketingtools, smarte Gadgets, Systeme und Ansätze stehen im Mittelpunkt, wenn die DMEXCO in Köln ihre Tore öffnet. 2019 geht es in vielen Foren, Diskussionsrunden und Co. aber nicht...

Cloud

Maschinelles Lernen und zukunftsorientierte Finanzlösungen als Katalysatoren innovativer Product-as-a-Service-Modelle

Autor: Ulf Köster, Solution Director Oracle Transformation Solutions Egal ob Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Blockchain: Es ist noch gar nicht so lange her, dass so mancher dies für Zukunftsmusik gehalten hat. Doch 2019 sind diese Technologien weitaus mehr als Buzzwords oder Gedankenexperimente. Unternehmen müssen sich nun dringend mit diesen Themen beschäftigen, um nicht den Anschluss zu verlieren und vom Wettbewerb abgehängt zu werden. Zugleich müssen sie die Herausforderung der wachsenden Kundenerwartungen und -ansprüche stemmen. Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach immer schnelleren und stets fehlerfreien Warenlieferungen – bestenfalls am selben Tag. Viele Firmen und Endverbraucher wollen Maschinen, Lösungen und Services aber auch verstärkt lieber mieten statt kaufen. Investoren wiederum fordern präzisere Nachfrageprognosen und Just-in-Time-Auftragsabwicklung. Damit nicht genug: Regulierungsbehörden verlangen eine immer detailliertere Rückverfolgung aller Bestandteile und Inhaltsstoffe, um Supply Chain-Probleme zu verhindern und manchmal sogar Leben zu retten. Die erfolgreichsten Unternehmen passen sich schnell an diese Veränderungen an. Den gesellschaftlichen und unternehmerischen Wandel zu überholen, stellt nicht länger eine Option dar. Wer überleben und vorne mitmischen will, MUSS neue Wege gehen! Neue Finanzstrategien und -technologien eruieren  Die Schwierigkeit so mancher Firma und IT-Abteilung besteht darin, dass sie mit veralteten und starren Lösungen sowie Systemen zu kämpfen haben. Diese Technologien werden den neuen Ansprüchen nicht länger gerecht und können die Anpassungen am Geschäftsmodell, die für den Unternehmenserfolg so essentiell sind, nicht ausreichend unterstützen. Ein Beispiel: Die meisten älteren On-Premise-Buchhaltungssysteme sind einfach nicht darauf ausgelegt, die neue „Product-as-a-Service“-Welt und die zunehmende Zahl an Abo-Lösungen abzudecken. Das liegt insbesondere daran, dass diese Servicemodelle eine neue Art der Umsatzrealisierung benötigen, die genau auf dieses Umfeld zugeschnitten ist. Diese Hürde lässt sich mithilfe der Cloud umschiffen. Oracle hat beispielsweise ein Abonnementsverwaltungstool in seine ERP-Cloud eingebaut, damit Unternehmen ihre Produkte besser als Services verkaufen können – wenn sie dies benötigen, um ihr Geschäft anzukurbeln. Diese Art neuer Cloud-Technologien hilft Firmen zudem, Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions) erfolgreich umzusetzen. Die Wolke hat das M&A-Feld auf den Kopf gestellt: Neue Geschäftsbereiche lassen sich in der Cloud deutlich schneller aufbauen und auf Touren bringen, Geschäftsbücher besser konsolidieren und Abschlüsse erstellen. Die Zukunft voraussagen Ein weiteres Beispiel: Vor noch gar nicht so langer Zeit stellte die Wartung einer Maschinenanlage oder eines anderen Unternehmen-Assets eine sehr reaktive, zeitgebundene und planmäßige Aufgabe dar. Fiel eine Maschine aus oder war defekt, gestaltete sich dies als großes und kostenintensives Problem. In der Fabrik der Zukunft setzen Firmen stattdessen auf Maschinelles Lernen, um genau voraussagen zu können, wann ein Teil der Ausstattung nicht länger rund laufen wird. So lassen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten ansetzen, bevor ein Teil defekt ist. Das wiederum spart Zeit, Kosten und Aufwand.  Geschäftsplanungen lassen sich mithilfe der Cloud viel besser und effizienter realisieren. Warum dem so ist? Vor allem deshalb, weil Cloud-Lösungen es gestatten, Pläne, Vertrieb, Prozessstrategien und Supply Chain-Planungen auf einer einzigen Plattform zu integrieren. Das Unified Data-Modell von Oracle ist ein gutes Beispiel, wie sich zentrale Ablaufinformationen mit Produkt-, Maschinen- und Partnerdaten zusammenführen lassen. Werden alle diese Einblicke für den Lieferkettenplanungsprozess genutzt, können Angebot und Nachfrage so präzise wie nie zuvor abgeglichen werden. Mithilfe eines durchdachteren und IT-gestützten Abgleichs von Angebot und Nachfrage lassen sich wichtige strategische Ziele wie nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Handeln kinderleicht in die Tat umsetzen. Finanz-, Produktions- und Prozessabläufe müssen künftig wesentlich besser aufeinander abgestimmt und in Einklang gebracht werde, um eine schlankere und effizienter Lagerhaltung, präzisere Produktkosten und profitablere Product-as-a-Service-Geschäftsmodelle zu unterstützen. Denn auch wenn Unternehmen mit zahlreichen Veränderungen zu kämpfen haben, sind die Grundlagen nach wie vor gleich: Profitabilität ist nach wie vor der Motor des Erfolgs, Unternehmen müssen hierbei jedoch zukunftsorientiere Ansätze und Technologien wählen. Ist Ihr Unternehmen bereit, dem Wandel die Stirn zu bieten und ihm sogar voraus zu sein? Erfahren Sie mehr über die Zukunft des Finanz- und Geschäftswesens auf der Oracle OpenWorld 2019 und auf Oracle.com/scm

Autor: Ulf Köster, Solution Director Oracle Transformation Solutions Egal ob Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Blockchain: Es ist noch gar nicht so...

Wie Sie mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen

Ja, Sie können mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen. Aber nur, wenn Ihr Unternehmen die Daten auf die richtige Weise mit den richtigen Werkzeugen erfasst, strukturiert, analysiert und schützt. Moderne Lieferketten integrieren eine Vielzahl von Faktoren (darunter das menschliche Versagen) in Wissenssysteme, zu denen Geschäftsmetriken, Daten zur Nachhaltigkeitsleistung von Lieferanten und sogar geistiges Eigentum gehören. Aus diesem Grund müssen Systeme und Daten auf sicherem Zugriff und nachprüfbarem Vertrauen aufbauen. Bis 2022 wird Cyber-Kriminalität die globale Wirtschaft acht Billionen US-Dollar kosten. Angesichts solcher Statistiken gewinnt Datensicherheit kritische Bedeutung. Cloudbasierte Systeme bieten Unternehmen höchste Sicherheit vor Hackern und menschlichem Versagen. Sie unterstützen den verwalteten Zugang und abgestufte Sichtbarkeitsberechtigungen. Einige davon arbeiten automatisiert und verringern so Sicherheitslücken im Zusammenhang mit Daten und Analysen. Viele Unternehmen suchen Lösungen, um Sicherheitsprobleme in der Technologie zu bekämpfen. Prozessautomatisierung beispielsweise hilft, die Finanzfunktion und weitere Unternehmensbereiche zu entlasten, indem Routineaufgaben an Maschinen delegiert werden, die diese effizienter und genauer erledigen können als der Mensch.  Ein weiterer Vorteil der KI ist, dass sie Algorithmen entwickeln kann, um Abweichungen von der Norm und Missbrauchsanzeichen zu erkennen. Nachhaltigkeit, Diversität, Datenschutz und eine ethische Lieferkette sind die Metriken, die heute helfen, Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen zu definieren. Zunehmend unterliegen sie auch rechtlichen Auflagen. In Großbritannien beispielsweise müssen die meisten großen Unternehmen einen geschlechterspezifischen Lohnunterschied melden.  Auch die Möglichkeit, den Mitarbeitern „verwaltete Transparenz“ bei ihrer Leistung anzubieten, kann ein Vorteil sein. Unternehmen müssen in der Lage sein, Sicherheit – und Daten-Backups – für diese nicht finanzspezifischen Kennzahlen zu gewährleisten. Die nächste Generation der Technologien trägt dieses Konzept der „zuverlässigen Transparenz“ noch weiter. So eröffnet die Blockchain neue Wege für sicheres Transaktionsmanagement in Echtzeit, um so einen einheitlichen, unveränderbaren Datensatz für alle Beteiligten zu erzeugen. Alle Beteiligten, ob Mitarbeiter, Kunde, Lieferant oder Partner, haben ein spezifisches Interesse an einer Vielzahl der verschiedenen neuen Kennzahlen, von der Qualität der Whistleblower-Hotline bis hin zum Ursprung des Kunststoffs in Verpackungen. Intelligente Führungsverantwortliche nutzen die Vorteile agiler Cloud-Technologie, um diese Daten so einfach (und sicher) wie möglich zusammenzutragen. Finden Sie heraus, wie andere globale Finanzführungskräfte Datensicherheit und -zuverlässigkeit sehen. Lesen Sie hierzu unseren Bericht.

Ja, Sie können mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen. Aber nur, wenn Ihr Unternehmen die Daten auf die richtige Weise mit den richtigen Werkzeugen erfasst, strukturiert, analysiert und schützt....

Datensicherheit ist nicht mein Problem?

Im Falle eines Datenverstoßes kann die Rolle des Marketings entscheidend sein. Geschwindigkeit und Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung, da Ihr Unternehmen innerhalb von Minuten Millionen von Euro verlieren kann. Damit das vermieden wird, müssen Marketer alle Kontaktpunkte der Kunden sorgfältig prüfen und mit der IT zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Daten bei jedem Schritt sicher erfasst, analysiert und gespeichert werden. So können Marketer die Wahrscheinlichkeit eines Datenverstoßes verringern und das Vertrauen innerhalb und außerhalb des Unternehmens erhöhen. Eine Datenverletzung oder ein Angriff auf die Datensicherheit liegt in der alleinigen Verantwortung der IT-Abteilung? Lassen Sie uns mal darüber nachdenken. Datensicherheit ist für alle ein Anliegen und es ist wichtig, dass Sie wissen, was zu tun ist, wenn eine Sicherheitsverletzung auftritt – unabhängig von Ihrer Position im Unternehmen. Insbesondere für das Marketing dürfte dieser Bereich schwieriger werden. Die Verbraucher werden sich allmählich immer mehr bewusst, welche Auswirkungen Verletzungen der Datensicherheit in digitalen Systemen und gerade im Cloud Computing auf ihre sensiblen persönlichen Daten haben.  Regelmäßige Berichte darüber, dass wieder private Daten von Millionen von Menschen in die Hände von Hackern gefallen sind, steigern natürlich die kritische Haltung der Verbraucher enorm. Das bedeutet im Umkehrschluss: Das Marketing muss noch härter daran arbeiten, die Kunden davon zu überzeugen, ihnen ihre wertvollen Daten anzuvertrauen. Ein guter Ausgangspunkt ist eine gründliche Bewertung aller Berührungspunkte bei der Kundengewinnung und -bindung. So lässt sich sicherstellen, dass sie keine Schwachstellen aufweisen und angemessene Maßnahmen zur Datensicherheit getroffen werden. CMOs müssen außerdem eng mit ihren IT-Kollegen zusammenarbeiten. Gemeinsam prüfen sie, ob jeder Schritt der Datenerfassung, Analyse und Speicherung sicher ist, damit das Risiko von Cyberangriffen minimiert wird. Wenn das Schlimmste passiert und Ihr Unternehmen Opfer eines  Angriffs wird, muss sich das Marketing auf Schadenbegrenzung konzentrieren: Kunden und andere Interessengruppen müssen klar und schnell darüber informiert werden, ob sie betroffen sein könnten und was das Unternehmen zur Verbesserung der Sicherheit unternimmt. Daher müssen alle Kontaktdaten von Geschäftskontakten – wie Namen, Nummern und E-Mail-Adressen – genauso sicher gespeichert und gemanagt werden wie alle anderen Kundendaten auch. Die Einwilligung muss von jedem Einzelnen bewusst per Opt-in erteilt werden – reines Opt-out ist nicht mehr akzeptabel – und Sie müssen die Kunden darüber informieren, wie Sie ihre Daten verwenden, wie lange sie aufbewahrt werden sollen und ob sie geteilt werden. Marketer schützen ihr Unternehmen vor peinlichen Schlagzeilen, hohen Geldbußen und beschädigten Kundenbeziehungen, indem sie die Datenspeicherung transparent machen, und natürlich die Datensicherheit im Unternehmen und in der Cloud weiter stärken. Wie sich Unternehmensführer mit dem Thema Datensicherheit auseinandersetzen, lesen Sie in unserem Bericht.

Im Falle eines Datenverstoßes kann die Rolle des Marketings entscheidend sein. Geschwindigkeit und Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung, da Ihr Unternehmen innerhalb von Minuten Millionen...

IT Management

Mit eigenen Datenmodellen mehrere Benefits erzielen

Es ist eine Win-Win-Situation im besten Sinne: Migration in die Cloud und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  – Eine gemeinnützige deutsche Einrichtung zur Verteilung von Lebensmittelspenden schafft genau das und könnte damit auch ein Vorbild für andere gemeinnützige Verbände sein. Jede Organisation – ob klein oder groß – muss ihr eigenes Datenmodell finden und sicherstellen, dass die eigenen Ressourcen immer verfügbar, zuverlässig und sicher sind. Organisationen jeder Größe verfügen heute über mehr Daten denn je. Das gilt für Bluechip-Unternehmen genauso wie für kleine Organisationen. Ein Beispiel dafür ist die Tafel Leipzig, eine gemeinnützige Organisation. Sie wurde vor 20 Jahren als kleiner Verein gegründet, verteilt inzwischen allerdings jeden Monat Lebensmittelspenden an 15.000 Personen. Zu den Empfängern in Leipzig gehören Arbeitslose, Obdachlose und inzwischen auch eine wachsende Zahl von Niedriglohnarbeitern, alleinerziehenden Eltern, Rentnern und sogar Studenten. Weil die Zahl der Empfänger ständig steigt, wurden mehr Verteilpunkte eingerichtet. Mit Einführung der strengen Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschloss die Tafel Leipzig, dass die Zeit der manuell geführten Excel-Tabellen vorbei ist. Stattdessen wurden die Empfänger- und Lieferantendaten auf ein zukunftssichereres System migriert: eine cloudbasierte Content-Lösung. Mit dieser Veränderung kann die Tafel Leipzig die Datenschutzvorschriften einhalten und wird dabei auch produktiver. „So können wir für mehr Menschen in Not da sein und wertvolle Nahrungsmittel verteilen, die ansonsten verschwendet werden würden“, sagt Werner Wehmer, Geschäftsführer der Tafel Leipzig. Unternehmen haben ähnliche Ziele, was den Umgang mit Daten angeht. Das gilt auch für die Datensicherheit. Gehen Daten verloren oder werden sie gestohlen, dann werden aus IT-Ressourcen schnell Belastungen, denn die durchschnittlichen Kosten für Datenverletzungen oder die Nichteinhaltung von Vorschriften steigen Jahr für Jahr. Die Datensysteme in die Cloud zu verlegen macht es möglich, sensible Daten und kritische Geschäftsprozesse noch besser zu schützen. Dennoch erfordert jedes Geschäftsmodell einen individuellen Ansatz bei der Datenverwaltung. Wer glaubt, durch Nutzung der größtmöglichen Anzahl an Datenpunkten und das Imitieren von Wettbewerbern erfolgreich zu sein, ist zum Scheitern verurteilt. Es gibt keine Lösung, die für alle passt. Wie die Recherchen von Oracle zeigen, werden sich im Jahr 2019 etwa 80 Prozent aller Enterprise- und missionskritischen Arbeitslasten in der Cloud befinden. Unternehmen müssen ihre Daten dabei durch Auswahl der richtigen Technologie schützen. Sie benötigen allerdings auch das richtige, für sie funktionierende Datenmodell. Bei der Tafel Leipzig schulte ein Oracle-Partner Freiwillige mit sehr grundlegenden IT-Kenntnissen für einen neuen Denkansatz in Sachen Daten:  Welche Daten müssen geschützt werden und was muss an wen verteilt werden? All das geschah bei der Migration der Daten in die Cloud. Damit das Sammeln der Nahrungsmittel und deren Lagerung, Verarbeitung und Verteilung reibungslos abläuft, müssen Daten wie Adressen, Fahrzeuginformationen oder Menge der Nahrungsmittel den richtigen Personen zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Ob man eine gemeinnützige Einrichtung führt oder ein Großunternehmen – Cloud-Lösungen helfen, zuverlässige Daten zu produzieren und daraus aussagekräftige Erkenntnisse abzuleiten. Man findet heraus, wer die Kunden sind und was für sie wirklich zählt. Mit der Integration neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) sind Cloud-Lösungen entscheidend für das Geschäftswachstum und das ständige Entdecken neuer Perspektiven geworden. Das Team der Tafel Leipzig kann jetzt mit Mobilgeräten von fast überall auf die Daten von Bedürftigen und Lieferanten zugreifen. Die gemeinnützige Organisation plant auch, den Gesamtdurchsatz an Lebensmitteln digital zu protokollieren, zu visualisieren und zu bewerten. So können die Lebensmittelspenden, auf denen das Geschäftsmodell der Tafel basiert, maximal effizient genutzt werden. Oder, wie Geschäftsführer Werner Wehmer es ausdrückt: „Damit leistet die Technologie von Oracle einen wichtigen Beitrag für das Gemeinweisen und eine lebenswerte Gesellschaft.“ Lesen Sie bitte unseren jüngsten Bericht über Cloud-Sicherheit und Ethik hier. 

Es ist eine Win-Win-Situation im besten Sinne: Migration in die Cloud und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  – Eine gemeinnützige deutsche Einrichtung zur Verteilung...

CX

Neue Spielregeln, neues Glück

Es wird immer deutlicher, dass die DSGVO digitale Marketing-Paradigmen verändert. Damit verändern sich auch die Spielregeln im Marketing – smarten Marketern bietet sich eine beispiellose Gelegenheit, hierbei zu glänzen. Wenn Marketer erfolgreich die eindeutige und dauerhafte Einwilligung des Kunden erhalten, haben sie die Verpflichtung (besser: das Privileg), die Kommunikation mit den Kunden gewissenhaft zu handhaben. Wer das meistert, wird reich belohnt. Von der Störung hin zur willkommenen Kommunikation Maßgeblich geprägt von Marketing Guru Seth Godin, stützt sich das Permission Marketing darauf, dass Verbraucher der Marketing-Kommunikation zustimmen, die an sie gerichtet ist. Anstatt große Gruppen von Konsumenten mit breiten Botschaften überall zu befeuern, konzentrieren wir uns hierbei auf die relevante Kommunikation für Personen, die wirklich interessiert sind und ihre Einwilligung gegeben haben. In Godins eigenen Worten ist es „das Privileg (nicht das Recht), willkommene, persönliche und relevante Botschaften an Menschen zu übermitteln, die sie wirklich wollen” (Godin, 1999). Und der Schlüsselbegriff, den Marketer mit der neuen DSGVO beachten müssen, ist „willkommen“. Durch die Gewährleistung eines „Opt-In”-Ansatzes für Kundendaten hat die DSGVO sichergestellt, dass wir die ausdrückliche Zustimmung der Kunden zur Verwendung ihrer Daten haben. Es war vielleicht ein etwas schmerzhafter Prozess, diese Änderung vorzunehmen, aber mit angepassten Systemen und neuen Prozessen sind die Vorteile bereits klar: Verstärktes Vertrauen – die neue Transparenz, wie wir Kundendaten verwenden, gibt den Verbrauchern gute Gründe, uns zu vertrauen. Einige Kunden werden sogar bereit sein, uns detailliertere Informationen als je zuvor anzuvertrauen. Effizientere Marketinginvestitionen – Präzise Daten führen zu zielgerichteten Marketingkampagnen und helfen uns, das Budget optimal zu nutzen. Bessere Markenwahrnehmung – erhöhte Daten-Transparenz und die relevantere Ansprache tragen zum Markenimage bei. Präzisere Ansprache der Zielgruppe – dabei hilft auch, dass Daten nicht „ewig” gespeichert und Datenbanken regelmäßig bereinigt werden, wobei irrelevante oder veraltete Kontakte wegfallen. Das bedeutet also weniger Zeit, die wir für passive Verbraucher aufwenden, mehr Zeit für engagierte Konsumenten – und für tatsächliche Conversions. Auch wenn der Begriff „Permission Marketing” schon vor 20 Jahren das Licht der Welt erblickt hat, ist das Prinzip aktueller denn je. Denn strengere Datenvorschriften – insbesondere die DSGVO – haben diese Idee von einer reinen Empfehlung zu einer allgemein praktizierten Arbeitsweise gemacht. France Televisions, Frankreichs führende Rundfunkanstalt, setzt Oracle BlueKai ein, um beide Ziele zu erreichen – und verbessert damit nicht nur den Marketing-ROI deutlich, sondern hält auch die DSGVO und unternehmenseigene Datenschutzrichtlinie ein. Nachdem wir jetzt von den Verbrauchern die ausdrückliche Erlaubnis bekommen haben, ihre Daten zu verwenden, sollten wir darauf achten, dass wir die sich daraus ergebenden Möglichkeiten auch effizient nutzen – und das fängt bei der Datensicherheit an. Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass die DSGVO für alle die Cybersicherheit auf die Tagesordnung gesetzt hat. Mehr darüber, wie moderne Marketer das Thema Datensicherheit und seine effiziente Umsetzung angehen, erfahren Sie in unserem neuen Bericht.

Es wird immer deutlicher, dass die DSGVO digitale Marketing-Paradigmen verändert. Damit verändern sich auch die Spielregeln im Marketing – smarten Marketern bietet sich eine beispiellose Gelegenheit,...

Die Rolle des Finanzwesens bei Datenschutzverletzungen

Ich habe persönlich erlebt, was es heißt, gehackt zu werden. Es ist alles andere als angenehm. Und zwar nicht nur aufgrund des offensichtlichen Verlusts an Vertrauen und Informationen, der mit einer Datenschutzverletzung einhergeht, sondern vor allem weil es keinen Notfallplan gab und unsere Finanzabteilung völlig überraschend getroffen wurde. Seitdem hat sich viel verändert und immer mehr CFOs passen ihre Denkweise an und beginnen für Cyber-Sicherheitsprobleme Vorkehrungen zu treffen. Warum sollte sich die Rolle des CFO in diese Richtung verändern und welche Gründe stehen dahinter? Ein Grund, den ich ganz einfach erklären kann, ist der Anstieg der Cyber-Kriminalität und die Notwendigkeit zuverlässiger Informationssicherheit. Cyber-Kriminalität ist aus einem Grund lukrativ: Geld. Und wer ist Experte in Sachen Geld? Ich habe aus erster Hand erlebt, wie ein Cyber-Angriff ein Unternehmen erschüttern und welche Panik so eine Situation auslösen kann. Leider hat man dabei nicht die Zeit, jedes Lösungsszenario durchzuspielen, bis man das optimale gefunden hat. Was die Sache noch unangenehmer macht, ist, dass es heute einfacher denn je ist, einen Angriff mit mehreren Bedrohungen zu starten – die meisten Angriffe erfolgen unter dem Tarnmantel eines anderen Ereignisses. Muss ein CFO die Risiken einer potenziellen Datenschutzverletzung verstehen? Aber selbstverständlich! Meiner Meinung nach besteht eine erhebliche Lücke zwischen den Kenntnissen von neuen/innovativen und älteren/erfahrenen Mitarbeitern, die es zu schließen gilt. Der CFO muss heute die Konzepte solider Datensicherheit kennen, damit er eine Strategie für potenzielle Cyber- und Ransomware-Angriffe entwickeln kann. Das Budget für Ransomware-/Cyber-Angriffe und ein Notfallplan müssen gut durchdacht und umgesetzt sein, genauso wie dies vom IT-Disaster-Recovery-Plan verlangt wird. Die Realität zeigt, dass ein Unternehmen wahrscheinlicher von Datenschutzverletzungen betroffen ist als von einem Technologieausfall. Der CFO sollte für den Schutz vor Cyber-Angriffen und die Vorbereitungen für den schlimmsten Fall zuständig sein. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob ein solcher Angriff passiert, sondern wann und wie schwer er ausfällt. Bestärkt wurde ich in dieser Einschätzung, als ich im Rahmen der Oracle OpenWorld Veranstaltung in London vor Kurzem an einer Panel-Diskussion zum Thema Vernetzung von Wirtschaft und Finanzen teilnahm. Es entbrannte eine lebhafte Debatte, bei der die „alte Rolle des CFO“ durch die anwesenden Analysten auf den Prüfstand gestellt wurde. Das eindeutige Ergebnis der Diskussion war: In Unternehmen wird zu wenig Wert darauf gelegt, Mitarbeiter mit modernen Technologieprinzipien vertraut zu machen wie KI und Cloud-Software-Migration, geschweige denn mit Initiativen zur Verteidigung gegen Cyber-Kriminalität. Die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität ist sehr real. Die richtige Vorbereitung ist keine Option, sondern ein Muss! Ich habe zwei Empfehlungen für jeden CFO/Finanzverantwortlichen: Arbeiten Sie mit Ihrer IT-Abteilung zusammen und befassen Sie sich mit einem Szenario, in dem Sie mit tatsächlichen Datenschutzverletzungen und einer Erpressungssituation konfrontiert sind, und erarbeiten Sie so einen Plan. Halten Sie ein Budget vor für a) eine potenzielle Lösegeldzahlung und für b) zusätzliche Software und Services, die Sie an der vordersten Verteidigungsfront einsetzen. Wenn Sie Option B effektiv ausgestalten, wird Option A hoffentlich niemals Realität. Cyber-Kriminalität ist real. Sie passiert jeden Tag und wird immer schwerer zu verfolgen. Schätzungen gehen davon aus, dass dieser Markt einen Wert von 1,5 Billionen US-Dollar erreicht hat. Verschließen Sie nicht die Augen vor einer mehr als realen Bedrohung und sehen Sie sich diese Statistiken dazu an. Weitere Informationen finden Sie im Oracle Bericht über den Umgang von Führungsverantwortlichen mit dem Thema Datensicherheit.

Ich habe persönlich erlebt, was es heißt, gehackt zu werden. Es ist alles andere als angenehm. Und zwar nicht nur aufgrund des offensichtlichen Verlusts an Vertrauen und Informationen, der mit einer...

Datensicherheit aus der Perspektive eines CFO

CFOs sollten die Kontrolle über die Datensicherheit haben, nicht die IT. Warum? Weil sie es sind, die das Geld verwalten und am besten qualifiziert sind, Risiken zu planen – in einer Zeit, in der die Frage nicht ist, ob der nächste Cyber-Angriff kommt, sondern vielmehr wann und mit welcher Schlagkraft.   Welche Rolle hat ein CFO also heute und warum sollte sie Datensicherheit beinhalten? Die Rolle des CFO heute ist eine der wenigen, die mit der Einhaltung von Vorschriften vertraut ist. In den Aufgabenbereich des CFO fallen hoch komplexe Rechnungslegungsstandards ebenso wie die schwierig zu erreichenden Branchenakkreditierungen. Ist es da sinnvoll, Datenschutz und Datensicherheit ebenfalls bei der Finanzfunktion anzudocken? Meiner Meinung nach, ja. Mit den komplexen Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen (DSGVO), die jeden Aspekt der Geschäftsdaten betreffen, ist in den letzten Jahren ein neues Aufgabenfeld entstanden: der Datenschutzbeauftragte oder DPO (Data Protection Officer). Seit Mai 2018 muss jedes Unternehmens einen DPO beschäftigen oder zumindest einen Mitarbeiter für diese Rolle ausgewiesen haben. Wer ist dafür geeignet? Ich schlage den CFO vor. Welche Eigenschaften muss ein CFO mitbringen, um für ein zukunftssicheres Unternehmen zu sorgen, in dem die Daten sicher sind? Der CFO ist für die Rolle des DPO wie gemacht, da Datenschutz strenge Prinzipien erfordert, die für alle Daten eines Unternehmens angewendet werden müssen (in jedem System, das Daten erfasst). CRM-, Finanz-, HR-, ERP- und sonstige Daten verlangen Regulierung und Sicherheit, die durch jemanden mit übergeordneter Verantwortung gewährleistet werden muss. Dies lässt sich nicht an untergeordnete, isolierte Abteilungsverantwortliche delegieren. Es gibt massive Strafen bei Verstößen gegen die DSGVO (bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des jährlichen Umsatzes, je nachdem, was höher ist). Eine umfassende Übersicht über die Vorschrift finden Sie hier. Bei einem Oracle OpenWorld Event, das vor Kurzem in London stattfand und unter anderem die seit Mai 2018 geltende DSGVO und deren Auswirkungen auf die Finanzdaten zum Thema hatte, wurde diese Einschätzung in vielen Gesprächen untermauert. Die Rolle des CFO hat sich verändert. Nicht nur muss er Budgets für weitere Datensicherheitsprodukte und -services bereitstellen, sondern er sollte auch ihre Notwendigkeit verstehen. ERP- und HR-Systeme liegen traditionell im Aufgabenbereich des CFO. So drehten sich viele Gespräche um das Entstehen einer Doppelrolle für den CFO-/Finanzvorstand in Unternehmen. Wenn man diese Erkenntnis mit der unerfreulichen Realität steigender Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität verknüpft, ist dies nicht ein starkes Argument dafür, die Rolle des DPO an genau dieser Schnittstelle anzusiedeln? Zusammenfassung Ganz gleich, wie man sich der Datensicherheit und potenziellen Gefährdungen nähert: Es ist eine Gesamtverantwortung und Rechenschaftspflicht gefragt, die genau auf den CFO passt. Datensicherheit ist nicht allein eine IT-Funktion und auch kein Problem, das allein der CISO lösen sollte. Eine gute Kontrolle beginnt von oben nach unten in jeder Organisation. Sie ist mehr als ein weiterer Posten im Budget. Und der CFO spielt eine extrem wichtige Rolle für die aktuelle und künftige Strategie der Datensicherheit.   Lesen Sie hier den aktuellen Oracle Sicherheitsbericht.  

CFOs sollten die Kontrolle über die Datensicherheit haben, nicht die IT. Warum? Weil sie es sind, die das Geld verwalten und am besten qualifiziert sind, Risiken zu planen – in einer Zeit, in der die...

Saubere Daten über clevere Daten

Was nützen all Ihre Daten, wenn sie nicht verlässlich sind? Wenn Marketer neue Technologien nutzen, sind gleichzeitig weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass die Daten genau und zuverlässig sind. Nur so werden Risiken reduziert und das Vertrauen der Kunden bleibt erhalten. Die heutigen Vermarktungsmöglichkeiten sind beispiellos. Die Cloud treibt den Einsatz von KI weiter voran. Dabei werden Daten gesammelt und analysiert, mit denen wir Kundenbedürfnisse besser verstehen. Wenn diese Daten jedoch ungenau sind und wir uns nicht wirklich auf sie verlassen können, gefährdet das nicht nur die Marke, sondern auch das Unternehmen und natürlich die Kundenbeziehung. Oracle prognostiziert , dass alle Anwendungen der nächsten Generation bis 2025 KI-gesteuert sein werden – wie etwa Chatbots, die als eine der großen technologischen Neuerungen für das Marketing gelten. Lassen Sie uns über Chatbots chatten Chatbots kümmern sich um die Schokoladenseite des Marketings. Sie erfüllen die Bedürfnisse der Kunden nach direkter Interaktion, schneller Reaktion und Verständnis für Ihr Anliegen – und das alles ohne Mitarbeiter zu binden. Der Einsatz von Chatbots verringert die Mensch-zu-Mensch-Kontakte um bis zu 70 %. Angesichts dieser Tatsache verwundert es nicht, wenn Gartner prognostiziert dass bis 2020 in 25 % aller Kundenservice-Fälle Chatbots eine Rolle spielen und 85 % der Kunden ihre Interaktion mit der Marke ohne menschlichen Faktor machen werden. Es gibt natürlich auch eine Kehrseite dieser Medaille. Zwar schätzen Kunden zunehmend Chatbots. Gleichzeitig wird ein besseres Kundenverständnis als der wichtigste Bereich angesehen, in dem sich Marken weiter verbessern können. Und Kunden werden die neuen Technologien nur dann akzeptieren, wenn sie einwandfrei funktionieren – 73 % der Befragten einer amerikanischen Umfrage gaben an, dass nur EINE schlechte Erfahrung genügt, sich von der Marke zu verabschieden. Das bringt uns zurück an den Ausgangspunkt – zur Datensicherheit und damit auch zur Datengenauigkeit. Datensicherheit ist Vertrauen Die Cloud bietet dem Marketer ganz neue Möglichkeiten, Kundenerlebnisse zu verbessern, neue Einnahmequellen zu erschließen und frische Ideen schneller umzusetzen. Um dies zu realisieren, muss jede Cloud-Lösung Ihre Unternehmensvision unterstützen – eine umfassende, offene, weiterentwickelte, integrierte und vor allem: sichere Lösung bieten. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass die Wunderwelt der Cloud-Technologie nur dann begeistert angenommen wird, wenn die Kunden sich auf eine angenehme Erfahrung verlassen können. Jetzt ist es an der Zeit für das Marketing, die Verantwortung zu übernehmen – und die Kraft der Cloud für sich zu erschließen. Lesen Sie unseren neuesten Bericht, der dies und mehr weiter veranschaulicht.

Was nützen all Ihre Daten, wenn sie nicht verlässlich sind? Wenn Marketer neue Technologien nutzen, sind gleichzeitig weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass die Daten genau und...

KI analysiert nur Daten – keine Menschen

Warum arbeiten Sie im Personalwesen? Höchstwahrscheinlich deswegen, weil Sie sich für die Mitarbeiter und ihr Wohlergehen interessieren. Sie sind ein geselliger Mensch. KI (Künstliche Intelligenz) wird wahrscheinlich in den nächsten zwei Jahren Ihr neuer bester Freund, doch sie wird niemals den Menschen ersetzen können. Die Grenzen der Technologie müssen verstanden und berücksichtigt werden. Die neueste globale Studie von Oracle: „the adaptable business“  (zu Deutsch: „Das anpassungsfähige Unternehmen“) zeigt: Technologie, einschließlich KI, ist heute entscheidend für Produktivität und Erfolg. KI wird weithin als führende Technologie angesehen. Das Personalwesen muss in der Lage sein mitzuverfolgen, welche Technologie sich die Mitarbeiter am meisten wünschen. Außerdem müssen die HR-Fachkräfte, wie alle anderen auch, die neueste Technologie verwenden und eigene Erfahrungen sammeln. Denn mit diesem Wissen liefern sie Führungskräften die nötigen Einblicke, mit denen diese die Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern verstehen. Ein Unternehmen, das so vorgeht, ist der Versicherer AXA. AXA verwendet die KI-basierte HCM-Anwendung von Oracle mit ausgeklügelten Funktionen wie intelligenten Bewerberlisten. Als globales Großunternehmen mit vielen dezentralisierten Firmen betreut AXAs HR-Team 157.000 Mitarbeiter in 56 Ländern. Mit Oracle HCM lassen sich neue Firmen schneller in AXAs HR-System integrieren. Auch die lokale, regionale und globale Weitergabe und Analyse von Daten wird auf höchstem Sicherheitsniveau unterstützt, damit das Team seinen Service für das Unternehmen verbessert. Haben HR-Mitarbeiter Zugang zu dieser Art intelligenter Technologie, können sie einfach einen Chatbot bitten, bestimmte Datenpunkte zu ermitteln, und so Einblicke in die Leistungshistorie eines Mitarbeiters gewinnen. Eine schwangere Mitarbeiterin, die mehr über die Mutterschutzregelungen des Unternehmens erfahren möchte, könnte einfach per Mobiltelefon mit einem Bot chatten – die KI könnte ihr sogar, basierend auf den Erfahrungen anderer, zusätzliche Maßnahmen oder Aktivitäten vorschlagen. Dennoch ist es wichtig, KI als Ergänzung – nicht als Ersatz – für HR-Mitarbeiter zu behandeln. Sie kann die Personalbeschaffung zwar ausgezeichnet unterstützen, weil sie beispielsweise Talente aus einem breiteren Spektrum von Hintergründen anzieht als es mit herkömmlichen Abläufen möglich ist. Bewerbungsgespräche sind jedoch nach wie vor unerlässlich, um ein Gefühl für den richtigen Kandidaten zu bekommen. Noch entscheidender ist, dass HR-Systeme unter keinen Umständen voreingenommen sein dürfen. Es gab zahlreiche Fälle, in denen sich Unternehmen auf die KI verließen und als rassistisch oder sexistisch bezeichnet wurden. Laut einer Studie des Massachusetts Institute of Technology kam es bei 35 % der Bilder von Frauen mit dunklerer Hautfarbe zu Fehlern bei Gesichtserkennungssoftware, verglichen mit gerade einmal 1 % bei Männern mit hellerer Hautfarbe. Google beispielsweise hat sich bei seiner Smart Compose-Technologie für Gmail dafür entschieden, keine geschlechtsbezogenen Pronomen zu verwenden, um niemandem zu brüskieren. Die Software kann nämlich das biologische oder soziale Geschlecht nicht in allen Fällen korrekt bestimmen. Nehmen wir das Beispiel der schwangeren Mitarbeiterin, die dem Chatbot Fragen zu ihrem bevorstehenden Mutterschaftsurlaub stellt. Das KI-System könnte so programmiert sein, dass es automatisch den Vater des Babys erwähnt, obwohl es sich heutzutage genauso gut um ein gleichgeschlechtliches Paar oder eine alleinerziehende Mutter handeln kann. HR-Mitarbeiter müssen den ihnen vorliegenden Daten vertrauen können. Nur das gibt ihnen die Sicherheit, dass die an Mitarbeiter weitergegebenen und für Geschäftsentscheidungen verwendeten Ratschläge und Informationen zutreffend sind. Die KI sieht nur die Daten, nicht den Menschen dahinter. Es bedarf der menschlichen Interpretation, um systemimmanente Voreingenommenheit und Beleidigungen zu vermeiden. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte zur Datensicherheit stehen, und lesen Sie unseren Bericht hier

Warum arbeiten Sie im Personalwesen? Höchstwahrscheinlich deswegen, weil Sie sich für die Mitarbeiter und ihr Wohlergehen interessieren. Sie sind ein geselliger Mensch. KI (Künstliche Intelligenz)...

IT Management

Datensicherheit ist Teamwork

Die Zeiten sind vorbei, in denen die IT-Abteilung alleine die Systeme eines Unternehmens schützen konnte. Angesichts des enormen Risikos muss die Verteidigung gegen Cyberkriminalität ein zentrales Anliegen für alle Mitarbeiter sein, von der Rezeption bis hin zum CEO. Das birgt allerdings eigene Risiken, die jedoch durch den Einsatz neuer Technologien eingedämmt werden können. Das Umfeld dieses Bereichs wird heute von einer ständig wachsenden Anzahl von „Angriffsvektoren“ bestimmt, von denen der neueste das Mining von Crypto-Währungen ist – eine Art von Cyberangriff, der 2018 um atemberaubende 4000 Prozent gewachsen ist, so McAfee. „Ein erfolgreicher Datenangriff kann das Ende für den CIO und das gesamte Unternehmen bedeuten“, warnt das Beraterunternehmen KuppingerCole. Und eine neue Frontlinie der Cybersicherheit ist Datenbanksicherheit. Entscheidend für IT-Abteilungen ist es, die Datensicherheit als Teamwork zu betrachten. Um Unternehmensressourcen erfolgreich zu schützen, müssen Sicherheitsspezialisten ihr Wissen teilen und ein Bewusstsein für die Risiken schaffen, denen alle Mitarbeiter in einem digitalen Umfeld ausgesetzt sind. „Es ist entscheidend, dass eine Strategie gegen Cyber-Risiken von Grund auf entwickelt und gemanagt wird. Sie muss im Denken des Unternehmens, in der Strategie und den Richtlinien integriert sein und nicht nur in der IT-Architektur und im Systemdesign“, betont das Beraterunternehmen Deloitte. „Führungskräfte in der IT und im Geschäftsbetrieb müssen gemeinsam eine umfassende Strategie gegen Cyber-Risiken entwickeln.“ Wird das Thema Sicherheit erfolgreich gemanagt, so schlussfolgern die Berater, dann kann es zum Wettbewerbsvorteil werden und „die Marktposition eines Unternehmens fördern”. Es ist offensichtlich und zwingend, dass der einzig plausible Weg darin besteht, Mitarbeiter weiterzubilden und den Datenfluss zu kontrollieren. Idealerweise sollten Mitarbeiter nur Zugang zu den Daten haben, die für die Erfüllung ihrer Aufgabe wichtig sind. Und jeder, der das Unternehmen verlässt, muss natürlich sofort jeden Zugang verlieren. Allerdings kann dieses scheinbar einfache Thema schnell zu einer gewaltigen Belastung werden, wenn die Konten in die Tausende gehen. Cloud-Dienste können die Antwort auf viele dieser Herausforderungen sein, denn Administratoren können damit den Informationsfluss zentral überwachen und steuern. Lösungen von Oracle wie die Autonomous Data Warehouse Cloud oder Oracle CASB Cloud Services verschlüsseln nicht nur sämtliche Daten für maximale Sicherheit, sondern automatisieren auch eine Fülle zeitraubender Aktivitäten wie etwa das Patchen der Datenbank mit Sicherheitsaktualisierungen, und das alles ohne Ausfallzeiten. Darüber hinaus erkennen smarte Systeme alles, was aus dem üblichen Rahmen fällt. Das wird möglich durch Machine Learning-Algorithmen, die sofort den Zugang blockieren und Administratoren warnen. Absolute Sicherheit wird es vermutlich nie geben. Die richtigen Technologieentscheidungen machen dennoch einen Unterschied – insbesondere in einem Bereich, in dem jeder und alles miteinander verbunden ist: Bis 2030, so die Prognose von Cisco, werden 500 Milliarden Geräte Daten senden und empfangen und so untereinander, aber auch mit Unternehmenssystemen und deren Mitarbeitern kommunizieren. Damit die digitale Welt von morgen sicher gestaltet wird, müssen menschliche Administratoren und KI-Systeme Hand in Hand arbeiten. Der Großteil der Daten befindet sich dabei in einer vertrauenswürdigen, automatisierten Cloud-Umgebung. Erfahren Sie mehr darüber,  wie Führungskräfte aus IT und Business die Datensicherheit angehen.

Die Zeiten sind vorbei, in denen die IT-Abteilung alleine die Systeme eines Unternehmens schützen konnte. Angesichts des enormen Risikos muss die Verteidigung gegen Cyberkriminalität ein zentrales...

Es gibt keine Fake-Daten

Unsicherheit ist die neue Normalität. In einer Zeit, die dominiert wird von Fake-News und unvorhersehbaren Marktveränderungen, gibt es eine Konstante, der man vertrauen und die man kontrollieren kann: Daten. Daten lügen nicht. Aber sie müssen geschützt werden, damit sie für die Entscheidungsfindung nutzbar sind.   „Unsicherheit tötet Wachstum“, lautete die Schlagzeile der Financial Times Ende Dezember 2018. Der Aufhänger für den Artikel war eine Publikation des IMF und der Stanford University, die den World Uncertainty Index (WUI) präsentierte – ein grober Maßstab für die globale Instabilität. Unsicherheit ist weder neu, noch ein rein politisches Thema. Der WUI liegt seit 2010 deutlich über seinem Langzeitdurchschnitt und spiegelt damit eine Reihe struktureller Probleme wider, denen sich die globale Wirtschaft gegenüber sieht. Dazu kommen disruptive Technologien, die für die meisten Unternehmen schon seit Jahrzehnten eine Herausforderung darstellen. Es gibt nur wenige Branchen, die in den letzten 20 Jahren nicht komplett durch die Technologie verändert wurden. Schnelle Entscheidungen und Umsetzung, schnelles Handeln und schnelle Kommunikation entscheiden heute über die Wettbewerbsfähigkeit. Wie jeder CFO weiß, hat Risikomanagement jedoch zwei Seiten. Es erfordert rasche Anpassung und die Fähigkeit, Chancen zu ergreifen – Chancen, die sich nicht selten aus der Unsicherheit selbst heraus ergeben, die Planung quasi unmöglich macht. Außerdem gilt es sicherzustellen, dass die geschäftliche Basis stabil ist und bei möglichen Erschütterungen nicht ins Wanken gerät. In jedem Fall müssen Entscheider dem vertrauen können, was sie über das Geschäft und ihre Märkte hören. Datensicherheit ist ein Muss – ohne sie verlieren alle Beteiligten, nicht nur die internen Entscheider, das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, seine Position zu verteidigen oder zu wachsen. Heutige Technologien sind in der Lage, die Unternehmensplanung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund lassen sich die beiden Gesichter, die jedes Risiko hat, nicht mehr eindeutig trennen. Mit cloudbasierten Systemen ist es heute so einfach wie noch nie, aus verteilten Organisationen zeitnah an präzise Daten zu gelangen. Durch das Verweben von Kunden- und Lieferantendaten, darunter verhaltensbasierte Erkenntnisse, um z. B. Modelle künftiger Trends zu entwickeln, können Entscheider taktische Entscheidungen agiler und präziser erarbeiten. Ein weiterer wichtiger Faktor: die künstliche Intelligenz. Denken Sie bei KI nicht so sehr an selbstfahrende Autos und autonome Drohnen. Ihr wichtigster Anwendungsbereich ist heute die Entscheidungsfindung in Unternehmen. John Merino, Chief Accounting Officer bei FedEx, wurde vor Kurzem für den Bericht Agile Finance Unleashed: The Key Traits of Digital Finance Leaders zu den wichtigsten Eigenschaften von Finanzführungskräften befragt. Dabei machte er sehr deutlich, was innovative Technologien für sein Team bedeuten: „Die Kombination ... erzeugt ein enormes Potenzial, um eine Reihe massiver Effizienzverbesserungen in praktisch jeder Funktion herauszuholen. Das große Plus für uns ist, dass wir dadurch Zeit gewinnen und das Finanzwesen in der Wertschöpfungskette der Leistungen für das Unternehmen nach oben wandert.“ Die Umfrage ergab, dass 46 Prozent der technisch versierten Finanzführungskräfte auf positives Ertragswachstum verweisen können, im Vergleich zu nur 29 Prozent unter den technisch weniger affinen Experten. Es scheint also ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Implementierung von KI und den Wachstumschancen des Unternehmens zu bestehen. Aber nur 11 Prozent der Finanzführungskräfte setzen bisher tatsächlich auf KI. Das Potenzial ist also noch groß. Kurz gesagt, je unsicherer die Welt ist, desto wichtiger ist es, sicherzustellen, dass die eigenen Daten zuverlässig, zeitnah, richtig analysiert und nutzbar sind, um sowohl die positive als auch die negative Seite des Risikos steuern zu können. Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte heutzutage das Thema Daten behandeln.

Unsicherheit ist die neue Normalität. In einer Zeit, die dominiert wird von Fake-News und unvorhersehbaren Marktveränderungen, gibt es eine Konstante, der man vertrauen und die man kontrollieren kann:...

Ihre Daten machen Ihre Marke wertvoll

Jeder Marketer möchte Vertrauen in seine Marke aufbauen, weil es das Geschäft generell stärkt.  Zwar verwenden Vermarkter zunehmend Daten, um das Markenimage zu stärken und zu messen. Dabei übersehen sie jedoch häufig, dass Datenlecks oder Verstöße gegen den Datenschutz genauso katastrophale Folgen haben können wie ein fehlerhaftes Produkt. Daten und die Marke Kundendaten machen intelligentes und effektives Marketing erst möglich. Sie ermöglichen uns, die richtigen Leute zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise anzusprechen und zu erreichen. Das macht den Unterschied zwischen Marktschreierei und einem informierten Dialog, der überzeugt. So erfahren wir nicht nur, was die Kunden wann kaufen, sondern messen auch Kunden-Zufriedenheit, Engagement und auch, wie unsere Marke wahrgenommen wird. Während der Markenwert aus vielen Faktoren besteht und von Marketern akribisch überwacht wird, wird die generelle Datensicherheit häufig vergessen. Man ist vielerorts noch der Meinung, dass hohe Datensicherheit an sich keine neuen Kunden anzieht. Daten werden von allen Abteilungen vorgehalten, sei es in HR, in der Betriebsführung oder in der Finanzabteilung.  Was die Datensicherheit angeht, können jederzeit, in jeder Abteilung, bei jedem Datensatz Sicherheitslücken auftreten. Wir wissen, dass die Konsequenzen verheerend sein können. Jedes Anzeichen einer Datensicherheitslücke kann Kaufentscheidungen beeinflussen, ein Datenleck kann das Vertrauen der Kunden und den guten Ruf zerstören,  den Sie sich seit Jahren aufgebaut haben. Ihr Geschäft leidet sofort und die Marke könnte noch lange in Mitleidenschaft gezogen werden. Der daraus folgende Umsatzrückgang übt weiteren Druck auf Ihr Marketingteam aus, Neugeschäft an Land zu ziehen. Allerdings mit dem Unterschied, dass jetzt starker Gegenwind herrscht. Die Wahrnehmung Ihrer Marke hat sich geändert, und die Erinnerung an die Verletzung der Datensicherheit kann die kommenden Jahre beeinträchtigen. Beschädigtes Vertrauen bedeutet weniger Leads, Conversions und Verkäufe – die Datensicherheit wird sowohl für die Marke als auch für das Endergebnis zum Problem. Und zur echten Herausforderung, die Zusammenarbeit erfordert. Mark-IT-ing Für viele ist Datensicherheit das Anliegen des IT-Teams – und aus technischer Sicht ist sie das auch. Aber wir wissen, dass sich Führungskräfte oft, sobald jemand das Wort „Kunde” sagt, ausschließlich an die Marketingabteilung wenden. Als Marketer stehen wir an vorderster Front, was sensible Kundendaten anbelangt. Wir sammeln und verwenden sie, um Kampagnen zu unterfüttern, Mediapläne anzupassen und den Erfolg zu messen. Wie können wir also die Datensicherheit unserer Kunden verbessern? Klare Prozesse festlegen – Wenn jedes Team seine eigene Herangehensweise hat, sind die Abläufe bei der Verwendung und der Sicherung der Daten unterschiedlich. Schon wenn Sie nur Best Practices festlegen, die für alle gleichermaßen gelten, verringert sich das Risiko eines Datenlecks. Keine multiplen Daten-Silos – das Vertriebs-, Produkt- und Finanzteam speichert ebenfalls Kundendaten, wahrscheinlich in eigenen Datenbanken und Systemen. Mehr Speicherorte aber bedeuten mehr Schwachstellen. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teams bei der Überprüfung aller Systeme können Sie der IT dabei helfen, einen sicheren Ansatz für die zentrale Datenspeicherung zu finden. Als die Stimme des Kunden im Unternehmen sind Marketer prädestiniert, sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten einzusetzen. Mehr darüber, wie alle Führungskräfte im Unternehmen gemeinsam die neuen Herausforderungen der Datensicherheit meistern, erfahren Sie in unserem neuesten Bericht.

Jeder Marketer möchte Vertrauen in seine Marke aufbauen, weil es das Geschäft generell stärkt.  Zwar verwenden Vermarkter zunehmend Daten, um das Markenimage zu stärken und zu messen. Dabei übersehen...

HCM

Mitarbeiter in einem neuen Licht sehen

Wie wäre es, wenn die Mitarbeiter dem Personalwesen bewährte Methoden vorgeben dürften, die darauf beruhen, wie sie am besten arbeiten? Mithilfe neuer Technologien wie KI erfährt das Personalwesen schneller, wie die Mitarbeiter optimal arbeiten, und kann unnötige Systeme und Abläufe abschaffen. Durch die bessere Kenntnis der Mitarbeiter lassen sich wie bei der Stadtplanung standardisierte Abläufe einrichten. Das macht die Arbeit leichter und effektiver. „Bewährte Methoden“ vorzugeben, funktioniert nur selten, da sich die wenigsten Menschen Abläufe aufzwingen lassen. Doch die neuesten Technologien (wie Künstliche Intelligenz) machen Arbeitsweisen sichtbar und können Vorschläge für mehr Effizienz und Produktivität machen. Darum sagen wir – hier bei Oracle – vorher, dass sich bis 2025 die Produktivitätszuwächse durch KI und neue Technologien im Vergleich zu heute verdoppeln könnten. Doch wie sieht dieser neue Ansatz aus? Unsere Städte bieten eine überzeugende Parallele. Trampelpfade und obligatorische Bürgersteige Mit Straßen und Gehwegen versuchen Stadtplaner, den Menschen- und Verkehrsfluss in Städten zu steuern. Doch mit der Zeit entwickeln sich ungeplante Pfade. Abkürzungen und Trampelpfade entstehen dort, wo Menschen eigene Wege zum Durchqueren der Stadt gefunden haben. Etwas Ähnliches passiert in Unternehmen: Die Mitarbeiter finden unabhängig von den vorgegebenen Systemen und empfohlenen Prozessen eigene Wege, ihre Aufgaben zu erledigen. Statt also Arbeitsweisen aufzuzwingen, sollten wir vielleicht eher analysieren, was momentan passiert, und schrittweise Verbesserungen vorschlagen. Statt gegen den natürlichen Arbeitsfluss anzukämpfen, kann die KI alles nutzen – von Berichten zur Stimmungslage bis hin zu Interaktionsdaten – um Workflows zu gestalten und sie produktiver zu machen, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Und gleichzeitig gewinnt man ein umfassenderes, ganzheitlicheres Verständnis der Mitarbeiter, Teams und des Unternehmens als Ganzem. Global, agil, informiert AXA versteht die Macht dieser Daten. Der globale Versicherungsgigant besaß früher mehrere HR-Kernsysteme, verteilt auf verschiedene Geschäftseinheiten in vielen verschiedenen Ländern. Innerhalb des Personalwesens war effizientes Arbeiten nahezu unmöglich, ganz zu schweigen davon, eine fundierte Sicht auf die Arbeitsweise von AXA-Angestellten zu erhalten. Doch durch die Migration auf die Cloud-basierte HCM-Lösung von Oracle wurde alles anders. Das Unternehmen mit 166.000 Mitarbeitern verfügt heute über zentralisierte HR-Daten aus 64 Ländern, auf die Teams bei Bedarf für Analysen zugreifen können. Die Mitarbeiter organisieren die eigene berufliche Laufbahn digital. Die Arbeit wird durch standardisierte Abläufe einfacher und reibungsloser. Und das Personalwesen besitzt eine ganzheitliche Sicht auf das gesamte Unternehmen, wie eine Stadtplanerin, die sich „ihre“ Stadt aus dem Hubschrauber ansieht. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter sich selbst vorschreiben, wie sie arbeiten wollen – dann profitieren alle! Sehen Sie sich unsere neuesten Ergebnisse dazu an wie Wirtschaftsführer zu Datensicherheit und Compliance stehen.  

Wie wäre es, wenn die Mitarbeiter dem Personalwesen bewährte Methoden vorgeben dürften, die darauf beruhen, wie sie am besten arbeiten? Mithilfe neuer Technologien wie KI erfährt das Personalwesen...

Finanzwirtschaft

Der neue Umgang mit Daten im Finanzwesen der Zukunft

Die Aufgaben des Finanzwesens werden mehr. Damit einher gehen mehr Komplexität und eine neue Art der Verantwortung. Neue Bereiche entstehen, in denen der CFO nicht mehr nur als Berater fungiert, sondern selbst die Hauptverantwortung trägt, speziell wenn es um die Datensicherheit und die Einhaltung von Datenvorschriften geht. Diese Veränderung verlangt ein Umdenken der Finanzführungskräfte, um sich diesem neuen Aufgabenfeld aktiv widmen zu können. Die Matrixstruktur der Verantwortung mit ihren vier Kategorien sieht wie folgt aus: verantwortlich, rechenschaftspflichtig, beratend und informiert. In dieser Matrixstruktur sind die Aufgaben zusammen mit einer Kategorie einzelnen Personen zugeordnet, um einen reibungslosen Ablauf von Projekten und Prozessen zu gewährleisten. Alle gelten für den CFO. Globalisierung und Spezialisierung haben dazu geführt, dass zusammenhängende, begrenzte Organisationen zu Koordinatoren umfangreicher Lieferketten geworden sind. Die Verschachtelung von Lieferanten, häufig in weit gestreuten Netzwerken, bringt Risiken mit sich. In dieser Art von ausgedehnter Organisation „informiert“ und „beratend“ zu sein, ist eine gewaltige Aufgabe. Umso mehr gilt dies für „rechenschaftspflichtige“ oder „verantwortliche“ Personen. Es beginnt mit operativen Problemen und setzt sich fort mit Rechts- und Imagerisiken, die ein erhebliches Schadenspotenzial für ein Unternehmen in sich bergen. Wie kann ein CFO seinem Vorstand verlässlich zusagen, dass z. B. der Lieferant seines Lieferanten den globalen Korruptionsvorschriften oder dem örtlichen Arbeitsrecht entsprechend arbeitet? Neue Technologie hat dafür gesorgt, dass die Grenzen des operativen Geschäfts nicht mehr eindeutig zu ziehen sind. Und sie ist es auch, die vonnöten ist, um jetzt bessere Entscheidungen treffen zu können. Sie ist jedoch auch die Basis für die Einhaltung von Rechtsvorschriften. Der Oracle Kunde Marcura liefert hier ein gutes Beispiel. Das Unternehmen koordiniert das Schifffahrtsgeschäft in acht unterschiedlichen Sektoren. Die meisten davon betreffen Transaktionen, die vom Standard abweichen, was die Bedeutung robuster Daten und Prozesse noch steigert. Ein cloudbasiertes ERP-System hilft bei der Koordinierung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche und bedient eine vielfältige, globale Nutzerbasis, darunter Schiffscrews, Broker und Hafenbehörden. Eine der Hauptüberlegungen, die den CFO Karsten Gregory zur Wahl einer ERP Cloud bewegte, war jedoch ihre Fähigkeit, allen Beteiligten Sicherheit und Vertrauen zu geben. „Unser Unternehmen basiert auf den Prinzipien Compliance, Unabhängigkeit, Transparenz und Effizienz“, erklärte er. Die Sicherheit von Systemen und Kundendaten hat absoluten Vorrang. Für einen globalen Konzern wie Marcura ist die Einhaltung der vielen unterschiedlichen Rechtsvorschriften geschäftsentscheidend. Das Unternehmen braucht eine Datenüberwachung, um die Einhaltung von Korruptions-, Geldwäsche- und Sanktionsgesetzen zu gewährleisten und eine Vielzahl von Kundenanforderungen abzudecken. Wir wissen, dass richtig umgesetzte Cloud-Systeme Sicherheit und Datenrobustheit verbessern können. (Bei der Bewertung der Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud kam die Analystengruppe KuppingerCole zu dem Schluss, dass die intelligenten Automatisierungsfunktionen des Systems das Potenzial menschlicher Fehler und böswilliger Angriffe massiv reduzierte.) Wir wissen, dass damit die zeitnahe, genaue Einhaltung einer Vielzahl von Vorschriften erleichtert wird. Jedes Datenkonzept muss dem CFO jedoch diese Elemente von Verantwortung, Rechenschaftspflicht, Beratung und Information gewährleisten. Wenn es darum geht, verantwortlich, rechenschaftspflichtig, beratend und informiert zu sein – in anderen Worten, wenn man darauf vertrauen muss, dass der Betrieb sowohl den Vorschriften als auch den Kundenerwartungen gerecht wird – braucht man Gewissheit, dass jeder Bereich der Organisation den gleichen Prinzipien folgt, seine Daten zeitnah und robust zur Verfügung stehen und entsprechend geschützt sind. Um mehr darüber zu erfahren, wie heutige Führungskräfte in puncto Datensicherheit denken, lesen Sie unseren jüngsten Bericht.

Die Aufgaben des Finanzwesens werden mehr. Damit einher gehen mehr Komplexität und eine neue Art der Verantwortung. Neue Bereiche entstehen, in denen der CFO nicht mehr nur als Berater fungiert,...

IT Management

Mit Daten umgehen, als wären es Vermögenswerte

Daten sind heute so wertvoll wie Geld. In der Finanzwelt versuchen Investoren, das eigene Portfolio vor Währungsschwankungen zu schützen. Ebenso müssen IT-Führungskräfte nach der höchstmöglichen Datenqualität und -sicherheit streben. Man kann das Thema nicht einfach wie Geld unter der Matratze behandeln. Neue Technologien helfen, das Vertrauen in Cloud-Lösungen aufzubauen. Daten sind – so sagen manche Leute – das neue Geld. Doch wie bei den Banknoten aus dem Geldautomaten gilt: Nicht alle Einsen und Nullen haben denselben Wert. Manche Währungen verlieren über Nacht an Kaufkraft – die Euros im eigenen Geldbeutel sind da wahrscheinlich sicherer. Ganz ähnlich ist das bei IT-Führungskräften. Sie sollten ihre Daten in einem „sicheren Hafen“ ihres Vertrauens parken, in dem das wertvolle Gut immer verfügbar und sicher ist. Cloud-Computing hat sich erheblich weiterentwickelt. Auf die erste Generation von Cloudlösungen reagierten viele Unternehmen noch sehr zögerlich. Sie standen vor dem Dilemma „Sicherheit versus Innovation“ und hatten Bedenken, ihre wertvollen Assets der neuen Technologie anzuvertrauen. Sie entschieden sich stattdessen, sich auf ihre eigene IT-Infrastruktur zu verlassen – wie die Sparer, die ihr Geld lieber unter der Matratze horten, als es zur Bank zu bringen. Alles dreht sich um Vertrauen. Doch die zweite Cloud-Generation brachte wesentliche technologische Fortschritte mit sich. Das hat viel zum Vertrauen der Kunden beigetragen. Heute sind knapp acht von zehn Unternehmen überzeugt, dass die Cloud ihnen ein höheres Maß an Sicherheit bietet. Die neueste Technologie macht hochkomplexe Arbeitslasten möglich und verschafft Zugang zu Innovationen wie etwa autonomen Datenbanken und künstlicher Intelligenz (KI). Tatsächlich geben neun von zehn Unternehmen an, dass mindestens die Hälfte ihrer Cloud-Daten sensible Informationen enthält. Das belegt das gewachsene Vertrauen in die Rechenzentren von Drittanbietern. Als LogOn vor einigen Jahren gegründet wurde, betrieb es seine Software über ein regionales Rechenzentrum, da seine Aktivitäten auf Deutschland ausgerichtet waren. Um seine Dienstleistungen skalierbar zu machen und das sprachbasierte Online-Rekrutierungssystem in zwölf westeuropäischen Sprachen einführen zu können, verschob das Unternehmen sein Geschäft auf Oracle Bare Metal Cloud Services (Oracle BMC).  Das von Peter Kolb geführte Team von LogOn wusste nur zu gut, dass die Durchführung von Geschäften in der Cloud geteilte Verantwortung zwischen seinem Unternehmen und dem Dienstanbieter bedeutet. Wie dem Oracle und KPMG Cloud Threat Report 2018 zu entnehmen ist, „ist es entscheidend, dass jeder im Unternehmen – nicht nur die Führungskräfte – über die Risiken der Cloud und die Richtlinien, die davor schützen sollen, informiert ist.“ Es gehören immer zwei dazu – ob es nun um die Datenqualität geht, die Sicherheit bei Rekrutierungssoftware oder den Schutz des Finanzvermögens. Für LogOn ist der Umstieg auf die Cloud jedoch nur ein erster Schritt: „Derzeit arbeiten wir daran, die Daten durch den Einsatz von Blockchain-Technologie abzusichern”, erklärt Kolb. Die Datenqualität ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Überlegungen bei dieser Entwicklung. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte aus IT und Business die Datensicherheit angehen.  

Daten sind heute so wertvoll wie Geld. In der Finanzwelt versuchen Investoren, das eigene Portfolio vor Währungsschwankungen zu schützen. Ebenso müssen IT-Führungskräfte nach der höchstmöglichen...

CX

Das schwächste Glied in der Kette? Datensicherheit als Potenzial

Datensicherheit wird oft stiefmütterlich behandelt: Sie gilt als kompliziert, sie ersticke Kreativität und überhaupt sei sie doch Sache der IT-Abteilung. Klingt bekannt? Die Wahrheit ist, dass der Bereich Datensicherheit ein starker Motor der technologischen Revolution ist, die das Marketing gerade grundlegend verändert. Marketer müssen dabei nicht einfach nur Verantwortung übernehmen – sie brauchen die Kontrolle. Sobald wir erkennen, wie wichtig die Datensicherheit für den Markenwert ist, wird sie auch nicht mehr als ein lästiges Thema behandelt, mit dem man sich notgedrungen auseinandersetzen muss. Die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks liegen bei über 3,8 Millionen USD ─ die beschädigte Reputation, die verlorenen Kunden und die notwendige Akquise von Neukunden haben dabei den größten Anteil am entstandenen Schaden. Mit der Einführung der DSGVO können die Kosten mit einer möglichen Geldbuße von 20 Millionen Euro beträchtlich steigen. Die Sicherheit Ihrer Daten ist also eng mit dem Wert Ihrer Marke verbunden. Jedes Datenleck verursacht Kosten, bindet Ressourcen und vernichtet lange aufgebaute Marken-Werte. Ja, Datensicherheit ist ein leidiges Thema und oft genug scheint sie kreative Prozesse zu behindern. Aber ganz sicher kann man sagen, dass sich nicht nur die IT-Abteilung ihrer annehmen muss, sondern auch die Marketer und ihre Zulieferer. Es ist an der Zeit, die Verantwortung zu ergreifen und die Kontrolle zu übernehmen. Erhöhte Sorgfalt bei der Datengenerierung und Datenhaltung hat auch positive Auswirkungen auf die Datenqualität. Denn schlechte Daten beeinträchtigen die Kreativität eines Marketers weit mehr als alle Datenschutzbestimmungen. Ein Grund mehr festzuhalten, dass Datensicherheit nicht nur das Anliegen der IT sein kann, sondern auch des Marketings. Die Cloud – Segen oder Fluch? Die Cloud rückt das Thema Datensicherheit erst recht in den Fokus. Unternehmenskritische Anwendungen wie CRM und Datenanalysen werden aus internen Rechenzentren abgerufen. Oracle prognostiziert, dass bis 2025 80 % dieser Anwendungen cloudbasiert sind – 91 % der Unternehmen haben jedoch Sicherheitsbedenken aufgrund dieses Wandels. Die Befürchtung ist groß, dass man den Sicherheitsrisiken nicht gewachsen ist, die mit der Verschiebung zur Cloud einhergehen. Also was ist die Cloud nun? Segen oder Fluch? Weder noch, weil es bei der Cloud-Technology – wie bei jeder Technologie – darauf ankommt, wie man sie einsetzt. Die Cloud kann das Marketing viel effizienter machen und mehr Kreativität ermöglichen. Letztendlich ist jede Cloud-Lösung angewiesen auf die Qualität, Klarheit und Handlungsoptionen, die Nutzer aus den zugrunde liegenden Daten ziehen können. Und natürlich sollten alle Daten sicher sein und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und allgemeinen ethischen Grundsätzen verwendet werden. Ganz klar auf den Punkt gebracht: Das Marketing muss die Kontrolle übernehmen, weil Datensicherheit modernes Marketing ist. Mehr Einblicke, Zahlen und Fakten finden Sie in unserem neuesten Bericht zur Datensicherheit.

Datensicherheit wird oft stiefmütterlich behandelt: Sie gilt als kompliziert, sie ersticke Kreativität und überhaupt sei sie doch Sache der IT-Abteilung. Klingt bekannt? Die Wahrheit ist, dass der...

HCM

Wenn das Personalwesen seine Grenzen überschreitet.

Mitarbeiterdaten müssen mit höchster Achtsamkeit und Sorgfalt behandelt werden. Die entsprechende Gesetzgebung und die wachsende Sensibilisierung kann man als Hindernis bei der Anwerbung geeigneter Mitarbeiter betrachten. Das Personalwesen kann aber auch den eigenen Ansatz überdenken und nicht nur gesetzestreu handeln, sondern vielmehr die Chancen neuer Technologien für die Personalbeschaffung nutzen. Daten und Informationen über potenzielle Mitarbeiter waren in den Anfangstagen des Internets eine freie und offene Ressource. Doch stärkerer legislativer Schutz und mehr Gesetze (beispielsweise die DSGVO), zusammen mit sensibilisierteren und informierteren Verbrauchern, Arbeitssuchenden und Medien, erschweren den Zugang zu solchen Informationen. Gesetzestreu handeln Das bedeutet für uns alle – doch insbesondere für diejenigen, die Fachleute in einem breit zugänglichen, offenen Markt rekrutieren und anwerben – eine ausgeprägtere Sorgfaltspflicht beim Suchen, Finden und Anwerben potenzieller Mitarbeiter für unser Unternehmen. Und dennoch geben wir alle uns, unsere Daten und potenziell nützliche Erkenntnisse über uns noch immer bereitwillig an Orten preis, die durchsucht und verwendet werden können. Wir sind nicht inkognito Nach wie vor hinterlassen wir „Kondensstreifen“ aus Daten überall dort, wo wir Beiträge veröffentlichen, und drücken ein Verhalten aus, nach dem ein Arbeitgeber suchen könnte. Mitgliedschaft in Gruppen, Interessengemeinschaften, Praxiskoalitionen, Lernkreisen, Beiträge in Medien-Blogs veröffentlichen und kommentieren, YouTube-Playlists erstellen und Informationen auf Scoop.It-Websites kuratieren. Urteilsfähige Praktiker mit erhöhtem Interesse und Potenzial werden wahrscheinlich über diese noch immer sehr offenen Kanäle gefunden. Ethische und ehrliche Methoden zum Knüpfen einer Verbindung Personalvermittler aufgepasst: Es geht NICHT darum, Interesse vorzutäuschen, Communitys zweckzuentfremden und Benutzer mit ungebeten Beiträgen zu überschwemmen. Die jüngste Zusammenarbeit von Oracle und LinkedIn bedeutet eine nahtlose Verbindung zwischen einem HR-Informationssystem und dem weltweit größten Berufsnetzwerk. Hier finden Sie potenzielle Mitarbeiter, weil sich Ihnen über ihre Gruppen, Communitys, Posts, Shares und Zugehörigkeiten eine informationsbasierte Sicht ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten bietet. Sie beginnen von einer Position des Wissens. Die möglicherweise wegweisende Mitarbeiterin – die „genau die Richtige“ sein könnte – lernen Sie in einem Umfeld kennen, das durch fundierte Informationen, Neugier und Überzeugung geprägt ist. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie ein- und dieselbe Nachricht an alle sandten, die in einer Suchabfrage gefunden wurden. Neue Technologien Und da sprechen wir noch nicht von Blockchain und ihrem Versprechen, dezentralisierte, sichere und unbestreitbar genaue Informationen über uns zu liefern. Unsere Qualifikationen, beruflichen Akkreditierungen, veröffentlichten Beiträge und Artikel, evidenzbasierte Auswertung von Leistung und Referenzen könnten auf diese Weise validiert werden. Wollen wir unsere von Blockchain validierten Informationen weitergeben, muss achtsam mit Schlüsseln, Zugängen und dem Teilen derartiger vertrauenswürdiger Daten umgegangen werden. Und ich fürchte, wir kennen die hierbei geltenden Prozesse nicht wirklich und sind daher – noch – nicht bereit für die Technologie. Zusammenfassend Es ist durch die Datengesetzgebung und eine sensibilisiertere Öffentlichkeit scheinbar schwerer geworden, Informationen über die perfekte personelle Ergänzung für das Unternehmen zu finden, zu beschaffen und einzusetzen. Doch die altbekannte Devise, dass man einen Menschen erst einmal kennenlernen muss und Hilfsmittel braucht, um mehr über ihn zu erfahren, könnte den Einstellungsprozess effektiver und menschlicher machen. Beziehungen, die auf Erkenntnissen und Erfahrungen beruhen, könnten der entscheidende Faktor sein – zusammen mit hoch integren Informationen, die potenzielle neue Mitarbeiter uns preisgeben wollen. Der cleverste Personalvermittler der Stadt setzt nicht unbedingt auf ein ganz neues Pferd, sondern auf alte und neue Techniken gleichermaßen. Perry Timms 30. Januar 2019

Mitarbeiterdaten müssen mit höchster Achtsamkeit und Sorgfalt behandelt werden. Die entsprechende Gesetzgebung und die wachsende Sensibilisierung kann man als Hindernis bei der Anwerbung geeigneter...

Die neue Daten-Ethik: Marketer stellen sich den Herausforderungen.

Wenn Kunden darauf vertrauen wollen, dass Ihre Marke auch für den verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten steht, müssen Marketer zunächst selbst Vertrauen in die Fähigkeit ihres Unternehmens haben, diese sensiblen Daten sicher zu handhaben. Wir erläutern die entscheidende Rolle, die Führungskräfte im Marketing bei der Förderung und Umsetzung ethischer Richtlinien für das Datenmanagement spielen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen sollen Marken nicht bestrafen. Eine erfolgreiche Marke entspricht einer starken Persönlichkeit im realen Leben, mit hoher Anziehungskraft und großem Einfluss. Ein Ziel der Datenschutzbestimmungen ist, Marken zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer beträchtlichen Macht anzuleiten. Wenn sie richtig implementiert werden, bieten die neuen Datenschutzbestimmungen auch eine große Chancen für das Markenimage. Die letzten Monate haben gezeigt, dass vor hartem Durchgreifen nicht mehr zurückgeschreckt wird: Es gab Durchsuchungen von Büros bei Google mit einer anschließenden Verhängung einer hohen Geldstrafe von 50 Millionen Euro. Streaming-Diensten wie Amazon Prime werden urheberrechtliche Sicherheitslücken vorgeworfen – all dies sollte ein Weckruf für jeden Marketer sein, die Daten-Ethik in den Vordergrund der Daten-Strategie zu stellen. Aber geschieht das auch? Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich nur 39 % der Marketing-Entscheidungsträger sicher sind, dass in ihrem Unternehmen mit Daten verantwortungsbewusst umgegangen wird. Es ist bezeichnend, dass nur 39 % bejahen, dass ihr Unternehmen in der Lage sei, Daten sicher zu managen. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Thema digitale Sicherheit in den IT-Abteilungen der meisten Unternehmen einen hohen Stellenwert hat, ist diese Zahl erstaunlich niedrig. Die IT-Abteilung ist aber nicht die Schnittstelle zu den Kunden und nutzt keine enormen Datenmengen, um jeden Tag direkt mit diesen Kunden zu kommunizieren. Ehe Kunden und Aufsichtsbehörden darauf vertrauen können, dass Marken die Themen Datenschutz und sichere Datenverwaltung ernst nehmen, müssen sich die Marketingteams damit auseinandersetzen, wie Daten innerhalb ihres Unternehmens gepflegt und gemanagt werden. Das macht die Marketingabteilung nicht alleine für die Sicherung der Kundeninformationen verantwortlich, aber sie spielt eine zentrale Rolle in dieser gemeinsamen Mission für das gesamte Unternehmen. Die Notwendigkeit einer erhöhten Datensicherheit wird immer deutlicher, da Marketingautomatisierung und KI-Systeme immer häufiger eingesetzt werden. Diese Technologien kommen Marken und Kunden gleichermaßen zugute. Wenn aber Algorithmen Entscheidungen über personenbezogene Kundendaten in großem Umfang übernehmen, dann wirft das eine Reihe ethischer Fragen auf. Deshalb sind die gemeinsamen Anstrengungen von IT, Marketing- und Personalabteilung entscheidend, um die KI verantwortungsbewusst einzusetzen, sodass sie den Interessen aller dient. Den guten Ruf, die Kundentreue und das Vertrauen der Aktionäre – all das setzen Unternehmen aufs Spiel, die nicht verantwortungsbewusst mit ihren Kundendaten umgehen. Auf der anderen Seite liegt hier aber auch eine große Chance für Ihr Unternehmen, Ihre Marke weiter zu stärken und Ihre Kundendaten an Aussagekraft gewinnen zu lassen.

Wenn Kunden darauf vertrauen wollen, dass Ihre Marke auch für den verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten steht, müssen Marketer zunächst selbst Vertrauen in die Fähigkeit...

HCM

Das Personalwesen als moralischer Kompass für den Datenschutz

Ein ethischer Umgang mit Daten beginnt bei den Mitarbeitern. Wie können wir darauf hoffen, Informationen nachzuverfolgen oder gar zu schützen, wenn Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen? Aufklärung ist der Schlüssel zu Sensibilisierung. Darum muss das Personalwesen das Ruder übernehmen, damit sich das Verhalten im ganzen Unternehmen entsprechend ändert. Wer hätte gedacht, dass USB-Sticks einmal unser ärgster Feind sein würden? Weil USB-Sticks und Mobiltelefone so praktisch sind, haben sie uns produktiver gemacht. Sie sind aber auch zu einem logistischen Alptraum geworden, da all diese im Unternehmen herumschwirrenden Daten nachverfolgt und organisiert werden müssen. Auch wenn die Mitarbeiter die Datenverwaltung und -sicherheit heute ernster nehmen, sind riskante Praktiken noch immer weit verbreitet. Denken wir nur an Leistungsbeurteilungen. Es ist noch gar nicht so lange her bzw. wird vielleicht sogar noch heute so gehandhabt, dass die Daten aus Gesprächen mit Mitarbeitern in einer Tabellenkalkulation eingetragen und weitergegeben wurden – ohne festzuhalten wer was warum im Laufe der Zeit erhalten hat. Das ist bzw. sollte nicht mehr zulässig sein, nicht nur aus logistischer, sondern auch ethischer Perspektive: Die Mitarbeiter verlangen – zu Recht – mehr Transparenz bezüglich der Verwendung ihrer Daten. Damit wären wir beim Wert von Schulungen und der entscheidenden Rolle, die das Personalwesen bei einer gewissenhafteren Datenverwaltung spielt. Derzeit sind nur 35 % der HR-Entscheider voll überzeugt, dass ihr Unternehmen Daten sicher verwalten kann. Darum haben Firmen wie NatWest Datenakademien eingeführt. In diesem Rahmen schulen sie ihre Mitarbeiter über Wert und Macht der Daten, mit denen sie täglich arbeiten. Beim Ausweiten dieses Vorgehens auf das ganze Unternehmen sind Sensibilisierung und bewährte Methoden hauptverantwortlich für den ethischen Umgang mit Daten: 29 % der Befragten gaben an, dass Mitarbeiter Daten über Mobilgeräte oder soziale Plattformen verwalten 28 % gaben an, dass Datenvertraulichkeit wenig beachtet wird 24 % sprachen von regelrechter Blindheit dahingehend, wie Daten eigentlich verwendet werden sollten Liest man zwischen den Zeilen, erkennt man, dass Mitarbeiter besser hinsichtlich Wichtigkeit und Auswirkungen der Datenverwaltung geschult werden müssen. Im Grunde muss das Personalwesen als der moralische Kompass für diese Veränderung agieren. Es kann Mitarbeitern im ganzen Unternehmen dabei helfen, beim Umgang mit Daten die Ethik ganz vorn an zu stellen. Sind die richtigen Abläufe verankert, gibt es keinen Grund, dass Ethik und Zweckmäßigkeit nicht nebeneinander bestehen können. Vielversprechend ist, dass 34 % der Führungskräfte im Personalwesen die Sensibilisierung für Bedrohungen der Datensicherheit zu einer Priorität erklärt haben und dass 40 % über eine Datenverwaltungsstrategie verfügen. Das sind wichtige Schritte in die richtige Richtung für eine Abteilung, die sich in vielen Unternehmen noch immer in der Umstellungsphase auf eine datengestützte Arbeitsweise befinden. Es bleibt noch mehr zu tun. Doch wenn das Personalwesen ein starker moralischer Kompass ist, wird jedes Team im Unternehmen seine Daten achtsamer verwalten. Durch diesen größeren Fokus auf die Ethik werden nicht nur sensible Informationen geschützt: Das Personalwesen wird auch dabei unterstützt, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Das wiederum hilft ihm, datenbewusstere Mitarbeiter anzuziehen, die Produktivität zu verbessern und ein diversifizierteres Arbeitsumfeld zu fördern. Entdecken Sie in unserem Bericht, wie das Personalwesen zur Datensicherheit des Unternehmens beiträgt. 

Ein ethischer Umgang mit Daten beginnt bei den Mitarbeitern. Wie können wir darauf hoffen, Informationen nachzuverfolgen oder gar zu schützen, wenn Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst mit ihnen...

Finanzwirtschaft

Die Vorbildfunktion des Finanzwesens in der Datenethik

Finanzführungskräfte fühlen sich seit jeher für die Daten eines Unternehmens verantwortlich. Allerdings hat sich der Schwerpunkt auf den Schutz von Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens verschoben. Verletzungen von Kunden- und Mitarbeiterdaten können Ruf und Wert eines Unternehmens über Nacht schädigen. Ethisches Datenmanagement wird damit zu einer Priorität in jeder Organisation. Wenn wir von Datenschutzverletzungen erfahren, werden wir nervös, selbst dann, wenn wir nicht selbst direkt betroffen sind. Deshalb haben die jüngsten Datenschutzverletzungen – vom Hacking deutscher Regierungsbeamter bis hin zu Unternehmen, die Daten Minderjähriger erfassten – unseren Eindruck großer Institutionen stärker geprägt als die Historie oder die Marketingkampagnen dieser Unternehmen. Die Ethik datengesteuerter Unternehmen ist mehr als ein emotionales Thema. Lücken in der Sicherheit oder in der Art der Datenverwaltung führen rasch zu einem öffentlichen Aufschrei, schädigen die Kundenloyalität und verschrecken scharenweise Investoren. Das Thema rückt auf der Führungsetage ebenso wie in allen übrigen Geschäftsfunktionen auf Platz eins. Die Herausforderung besteht darin, dass Datensicherheit und -ethik für die meisten Unternehmensteams (relativ) neue Konzepte sind. Marketingteams arbeiten bereits seit einiger Zeit mit Kundendaten, lernen aber erst jetzt allmählich, wie sie all diese Informationen am besten verwalten. Auch HR-Teams nutzen zunehmend zahlreiche Datenströme, um Mitarbeiter zu verwalten und zu rekrutieren. Allerdings haben sich diese Veränderungen so rasch ereignet, dass die Ethik dem Fortschritt hinterherhinkt. Die Finanzteams sind in vielerlei Hinsicht ein Sonderfall. Seit Jahren sind sie es, die für die Verwaltung und den Schutz der sensibelsten Unternehmensdaten verantwortlich sind. Finanzführungskräfte sind wohl die größten Datenkenner im Unternehmen. Sie wissen um die Macht der Daten und wie wichtig ethische Überlegungen im Datenschutz sind. Heute fällt ihnen die Verantwortung zu, dieses Wissen an das übrige Unternehmen weiterzugeben und die Datenethik zum unternehmensweiten Thema zu machen. CFOs und ihre Teams kennen den Wettbewerbs- und Innovationsdruck. Im Laufe der Jahre haben sie in zahlreiche Prozesse und Technologien investiert, die es ihnen erlauben, sofort Erkenntnisse aus Daten abzuleiten, zeit- und ortsunabhängig. Angesichts der Vertraulichkeit dieser Informationen erfolgte dieser Übergang jedoch bewusst und nicht unter Zeitdruck. Dieses feine Gleichgewicht zu finden ist nicht einfach, aber das Vorgehen der Finanzexperten liefert ein gutes Vorbild für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Daten, dem die Marketing- und HR-Teams folgen sollten. Unsere Analysten haben herausgefunden, dass rund 78 % der Finanzführungskräfte mittel bis stark davon überzeugt sind, dass ihr Unternehmen einen ethischen Umgang mit Daten pflegt. Das vermehrte Auftreten von Datenverletzungen macht jedoch deutlich, dass das Sicherheitskonzept eines Unternehmens nur so stark ist wie sein schwächstes Glied. Wenn Teams mit direktem Kundenkontakt in Technologien investieren, die ihre Daten schützen, oder HR Trainingsprogramme für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten durchführt, ist das zu begrüßen. Um sich neues Territorium zu erschließen, brauchen sie jedoch unbedingt die Unterstützung der Finanzexperten, die diesen Weg bereits gegangen sind und ihnen helfen können, die ganze Tragweite ihres Handelns zu verstehen. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie es um Datensicherheit und -ethik in den Unternehmen heute steht? Dann lesen Sie unseren Bericht.

Finanzführungskräfte fühlen sich seit jeher für die Daten eines Unternehmens verantwortlich. Allerdings hat sich der Schwerpunkt auf den Schutz von Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens...

IT Management

Warum die IT sich über Datenethik Gedanken machen sollte

Daten sind vielleicht unsichtbar. Wenn aber etwas schief läuft, dann sind die Auswirkungen für das Unternehmen sehr deutlich spürbar. Die IT ist das Team, das die größte Verantwortung für die Verwaltung der Daten trägt. Von ihr können wir eine Menge über die Macht der Daten lernen – und wie wir einen ethischen Ansatz zum Umgang damit finden. Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner da ist, der das hört: Gibt es dann ein Geräusch? Jahrelang wurde dieser Spruch von George Berkeley gern zitiert, wenn man sich von Problemen distanzieren wollte, die nicht im eigenen Verantwortungsbereich liegen. Es ist genau diese Art von Denken, die uns in unsere aktuellen Schwierigkeiten mit Datenschutz und -sicherheit hineingeritten hat. Die IT steht im Zentrum des Datenmanagements eines Unternehmens. Sie hat ein besonderes Verständnis davon, wie Daten erfasst, gehandhabt und verwendet werden sollten. Dieses Verantwortungsbewusstsein macht die IT auch sensibler für die Ethik des Datenmanagements – knapp 50 % der IT-Führungskräfte geben an, dass in ihrem Unternehmen die ethische Nutzung von Daten ernst genommen wird. Zum Vergleich: Bei Führungskräften im Personalwesen sind es lediglich 38 %. Wie die Datensicherheit hat sich auch die Datenethik zu einer geschäftskritischen Funktion entwickelt. Und wie alle solche Funktionen benötigt sie Struktur. Hier kann die IT helfen und das Unternehmen zu mehr Gewissenhaftigkeit und einem integrierteren Ansatz mobilisieren. Das beginnt mit dem Festlegen klarer Verantwortlichkeiten für das Datenmanagement und der Frage, welchen Beitrag die zuständigen Rollen leisten können. Damit tun sich Unternehmen bisher schwer. Unsere Recherchen haben gezeigt: Lediglich 39 % der IT-Entscheider sind der Ansicht, dass Verantwortung und Aufgaben klar seien, wenn es um das Gewinnen von datenbasierten Erkenntnissen geht. Hier besteht also noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Laut unserem gemeinsamen Threat Report mit KPMG haben 92 % der Cyber-Führungskräfte Bedenken, dass ihre Mitarbeiter nicht den Richtlinien für die Datensicherheit folgen. Derselbe Bericht kommt auch zu dem Ergebnis, das Phishing noch immer die häufigste Schwachstelle in der Verteidigungslinie darstellt. Daraus können wir schließen, dass Unternehmen versuchen können, externe Bedrohungen durch neue Prozesse und Technologien anzugehen. Um sie aber wirklich abzuwehren, ist eine stärkere Ausrichtung auf Ethik und Verantwortung erforderlich. Die IT geht hier seit Jahren voran. Nun ist es an der Zeit, auch den Rest des Unternehmens an Bord zu holen. Lesen Sie unseren Bericht und erfahren Sie, worauf Unternehmen ihre Anstrengungen zur Datensicherheit ausrichten und wie die IT hier eine Führungsrolle übernehmen kann.    

Daten sind vielleicht unsichtbar. Wenn aber etwas schief läuft, dann sind die Auswirkungen für das Unternehmen sehr deutlich spürbar. Die IT ist das Team, das die größte Verantwortung für die...

ERP

Hyper-Vernetzung als Startpunkt radikalen Wandels

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich schnell und radikal verändern müssen, oder sie geraten dem Wettbewerb gegenüber ins Hintertreffen. Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle, ist überzeugt, dass CFOs ihre Fähigkeiten an den Wandel anpassen müssen, um die erforderlichen Umbrüche zu lenken. „Disrupt or be disrupted“ (sinngemäß etwa „Verändere dich radikal, sonst wirst du zerstört!“) ist eine Aussage, die die Notwendigkeit der digitalen Transformation prägnant auf den Punkt bringt. Immer mehr Unternehmen spüren diesen Druck und fragen sich, welche fundamentalen Veränderungen sie in ihrem Betrieb vornehmen sollten. Letztendlich sind disruptive Unternehmen von der Geschwindigkeit ihrer Veränderung angetrieben. Sie können auf das reagieren, was aktuell auf ihrem Markt passiert, und sind vorbereitet, weil sie wissen, was passieren wird. In diesem Umfeld gibt es keine die Geschwindigkeit hemmenden Informationssilos. Intel beispielsweise muss innerhalb des Unternehmens gut vernetzt sein, um sich den Erstanbietervorteil zu sichern – das ist Grundpfeiler der Disruption. Aber wer sollte das Gesicht dieser vernetzten Kultur sein – und wie rüsten wir sie – oder ihn – mit der Fähigkeit aus, der zentrale Punkt der Operation zu sein? Ich hatte das Glück, dieses Thema mit Andrew Harding von der Association of International Certified Professional Accountants, der an unserer Agile Finance Unleashed Studie mitgearbeitet hat, sowie mit Tim Jennings von Ovum zu diskutieren, ihre Gedanken über das Erfolgsgeheimnis zur Schaffung eines gut vernetzten Unternehmens in Erfahrung zu bringen sowie zu erfahren, wer dafür verantwortlich sein soll. Skillset der Finanzfunktion verändern Gemeinsam sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass CFOs und ihre Finanzteams der Mittelpunkt dieser „Hyper-Konnektivität“ sein müssen. Schließlich sind sie perfekt in der Lage, die Punkte zwischen den Geschäftsbereichen zu verbinden und dabei das große Ganze im Blick zu behalten – und es der breiten Organisation beschreiben zu können. Laut unserer Studie sind nur zehn Prozent der Finanzteams der Meinung, dass sie die Fähigkeiten besitzen, um die digitalen Ambitionen ihrer Organisation unterstützen zu können. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht aufsteigen und die führende Rolle übernehmen können – es bedeutet lediglich, dass sich ihre Fähigkeiten etwas verändern müssen. Bis heute haben moderne CFOs und ihre Teams Reaktionsfähigkeit bewiesen und die Leistung des Unternehmens verfolgt. Mehr als ein Drittel dieser Fachleute verbringt immer noch mehr Zeit damit, Daten zu sammeln, als sie zu analysieren. Wir möchten jedoch, dass CFOs diese Informationen proaktiv und vorausschauend nutzen. Andrew Harding wies in unserem Gespräch darauf hin, dass wir einen Wandel vom „Score Keeper“ zum „Storyteller“ in Betracht ziehen müssten, weil wir CFOs dazu ermutigen, Informationen aus verschiedenen Geschäfteeinheiten zu nehmen und diese zu nutzen. Dadurch könne das Unternehmen schnell reagieren und die wichtigsten Stakeholder darüber informieren, was als nächstes komme. Die neue Rolle mag abschreckend erscheinen, aber derartiges haben wir bereits einige Male bei CFOs gesehen. Stitch Fix ist ein Pionier im Online-Modehandel und bietet seinen Kunden durch die Kombination von Data Science und Human Styling eine individuelle Personalisierung. Jessica Ross, Vizepräsidentin und Controllerin des Unternehmens, erkannte, dass sie eine neue strategische Position für sich selbst schaffen musste. „Ich glaube, meine Rolle ist die eines Change Leaders“, beschreibt Jessica Ross. „Zum ersten Mal steht Technologie zur Verfügung, die den Raum schafft, ein besserer Geschäftspartner zu sein. Als Führungskraft ist es jetzt meine oberste Priorität, meinen Teams beim Umstieg auf das neue digitale Betriebsmodell zu helfen und sicherzustellen, dass sie die Fähigkeiten und Kompetenzen besitzen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.“ Es geht um die digitale Denkweise Natürlich handelt es sich dabei um einen Rollen-, aber keinen vollständigen Jobwechsel. Es wäre falsch zu erwarten, dass aus CFOs beispielsweise Data Scientists werden. Aber in der Rolle des Storytellers können sie einen Vorteil aus modernen Applikationen ziehen, die über zusätzliche Intelligenz verfügen. Tim Jennings wies darauf hin, dass es um eine digitale Denkweise gehe – man werde ein Storyteller, indem man die Möglichkeiten der Verknüpfung von Daten und Erkenntnissen verstehe. Dann brauche man ein digitales Grundverstehen, um zu verstehen, was die Daten aussagen. So könne man ein Bild entstehen lassen – sowohl rückblickend als auch vorausschauend –, das Auskunft darüber gebe, was das Unternehmen als Nächstes tue. So wie Unternehmen begonnen haben, die Digitalisierung als einen Weg zu nutzen, um voranzukommen, sehen wir, dass mehr Organisationen diesen entscheidenden nächsten Schritt gehen, um sich stärker mit ihren Anwendungen zu verknüpfen. Niemand möchte „zerstört“ werden, und es sind die Unternehmen mit Hyper-Konnektivität, die dank ihrer blitzschnellen Reaktionsfähigkeit und der Vorhersage von Marktveränderungen allen anderen einen Schritt voraus sind. Es ist eine aufregende Zeit, um ein CFO zu sein, und mit den richtigen Werkzeugen und einer Änderung des eigenen Skillsets lassen sich die Zusammenhänge auf dem Weg zur Konnektivität herstellen. So kann ein moderner CFO ein Change Leader sein, der ein Unternehmen erschafft, das bereit ist, sich disruptiv zu verändern.  

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich schnell und radikal verändern müssen, oder sie geraten dem Wettbewerb gegenüber ins...

Digitalisierung

Bargeld schadet unserer Zukunft!

Von Kenneth Johansen, Vice President und Country Leader Oracle Deutschland In Berlin am internationalen Flughafen angekommen wird es wieder klar: Deutschland ist immer noch ein Bargeld-Land. Mein Taxifahrer will nur Bares. Steigt man in der Stadt in einen Bus, wird dort auch nur Bargeld akzeptiert. Wer zuvor eine App installiert, kann zumindest darüber bargeldlos einen Fahrschein erwerben. Im ersten Restaurant in Kreuzberg angekommen, weist mich ein Schild darauf hin, dass hier keine Kartenzahlung möglich ist. Im Café wird meine Kreditkarte dann ab einem Mindestumsatz von 10 Euro akzeptiert, weshalb ich die beiden Studenten in der Schlange hinter mir auf einen Kaffee einlade, um elektronisch bezahlen zu können. Im Jahr 2018 bezahlten laut einer Studie des Splendid Research 48,9% der Deutschen am liebsten mit Bargeld. Drei Jahre zuvor waren es 42,9%. Die EC-Kartenzahlung hat abgenommen und die Kreditkartenbezahlung verharrt seit Jahren bei 9%. Aber was soll so schlecht am Bargeld und dem Bezahlen mit Bargeld sein? Cyberkriminalität und technologische Pannen können dem Bargeld nichts anhaben. Die Anonymitätsfunktion des Bargeldes bietet weitere Vorteile, birgt andererseits aber viele Risiken für eine Volkswirtschaft: Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit werden durch Bargeld erleichtert. Die Nachverfolgbarkeit von Bargeldzahlungen ist für den Staat kaum möglich. Etwa 30 Milliarden Euro entgehen dem Deutschen Staat allein durch Schwarzarbeit. Gelänge es, nur einen Teil dieses Geldes dem Staat rechtmäßig zuzuführen, stünden Milliarden an Euro für Investitionen zur Verfügung. Idealerweise sind dies Investitionen in die digitale Zukunft unseres Landes. Und es gibt viel aufzuholen in Deutschland, was die Digitalisierung, Netzinfrastruktur, aber auch wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen sowie die Ausbildung junger Menschen mit Blick auf zukunftsorientierte Geschäftsfelder angeht. Technologieführerschaft, wie sie Deutschland über viele Jahrzehnte bewiesen hat, ist bereits heute nur in Verbindung mit Digitalisierung möglich. Dazu gehört auch oder gerade das bargeldlose Bezahlen. Für meinen Teil wähle ich in Zukunft Taxis, Restaurants und Kleingewerbe, die das elektronische Bezahlen mit Kreditkarten oder alternativen Möglichkeiten über Apps erlauben und honoriere dies mit einem großzügigen Trinkgeld. Dabei kann ich mir sicher sein, dass unser Staat die notwendigen Steuereinnahmen erhält, um in unsere Zukunft investieren zu können.  

Von Kenneth Johansen, Vice President und Country Leader Oracle Deutschland In Berlin am internationalen Flughafen angekommen wird es wieder klar: Deutschland ist immer noch ein Bargeld-Land. Mein...

Cloud

McDonald’s Deutschland steigert Effizienz in der Unternehmensplanung mit Oracle

„Mit Oracle Enterprise Planning and Budgeting Cloud Service hat McDonald’s Deutschland einen großen Schritt in die Zukunft seiner Unternehmensplanung getan. Sowohl für die Planung als das Reporting bei McDonald’s Deutschland können wir Höchstleistung gewährleisten.“ – Tim Deege, Senior Manager Finance Systems, McDonald’s Deutschland LLC McDonald’s Deutschland LLC ist die deutsche Vertretung des international führenden Unternehmens in der Systemgastronomie – McDonald’s. Kunden in ganz Deutschland schätzen die Angebote von McDonald’s in 1.489 Restaurants. 92% davon werden als Franchise-Unternehmen geführt. Kontinuierliche Planung und Reporting leisten einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung von McDonald’s Deutschland. Herausforderungen: Die Planungsinfrastruktur von McDonald’s Deutschland sollte in die Cloud verlagert werden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen von gegenwärtigen und künftigen technischen Weiterentwicklungen profitieren kann. Produktivität und Flexibilität des Systems sollten im Vergleich zur bisherigen Lösung gesteigert werden, ohne höhere Kosten und/oder längere Bearbeitungszeiten zu verursachen. McDonald´s Deutschland forderte maximale Transparenz im Planungs- und Budgetierungsprozess, um einen besseren Überblick über die gesamten Planungskosten und den Einsatz von Ressourcen zu gewinnen. Die neue Plattform sollte umfangreich skalierbar sein, um bei Bedarf neue Services entwickeln und testen zu können, ohne sich zu früh oder zu umfassend auf dafür benötigte, neue Hardware oder Rechenleistung festlegen zu müssen. Downtimes des bisherigen Systems insbesondere bei Wartungen oder Upgrades sollten weiter reduziert oder vollständig eliminiert werden. Die bisherige Abhängigkeit von eigener IT-Infrastruktur sollte verringert werden, um Fixkosten zu reduzieren und um Folgekosten für Pflege und Updates zu minimieren. Lösungen und Ergebnisse: McDonald’s Deutschland migrierte die gesamte Unternehmensplanung in die Oracle Budgeting and Planning Cloud. Damit war sichergestellt, dass das Unternehmen heute und in Zukunft modernstes Planungsinstrumentarium nutzen kann, das alle derzeit denkbaren Anforderungen erfüllt. In der Planung und Budgetierung konnte McDonald’s Deutschland weitere Zeit- und Effizienzgewinne realisieren. So konnten beispielsweise Deployment-Zeiten um bis zu 50% reduziert werden, und die für die Überführung neu entwickelter Anwendungen aus einer Test- in eine Produktivumgebung benötigte Zeit sank um bis zu 80%. Dank der problemlosen Skalierbarkeit der Oracle Planning and Budgeting Cloud kann McDonald’s Deutschland jetzt neue Services ohne langfristige, finanzielle Verpflichtungen für Infrastruktur entwickeln und testen. Mit dem nutzungsbasierten Lizenz- und Abrechnungsmodell der Oracle Cloud entfallen für McDonald’s Deutschland die bislang notwendigen Investitionen in Infrastruktur. Gleichzeitig bietet es maximale Transparenz, so dass das Unternehmen seine Planungskosten jetzt fortlaufend überwachen und den jeweiligen Nutzern zuordnen kann. Als Cloud Service bietet die Oracle Planning and Budgeting Cloud maximale Produktivität und Flexibilität. Damit kann McDonald’s Deutschland höhere Kosten oder längere Bearbeitungszeiten vermeiden, selbst wenn in Zukunft noch detailliertere Planungen und Reports benötigt würden. Die jetzt installierte Lösung ist hinsichtlich ihrer Technologie und ihrer Performance auf Jahre hinaus zukunftssicher. Die umfassenden technischen und strukturellen Sicherheitsvorkehrungen, die Oracle für die EPM Cloud trifft, leisten auch für die Unternehmensplanung von McDonald’s Deutschland einen wichtigen Beitrag zur vollständigen Compliance mit der Datenschutz-Grundverordnung. Da Oracle einen störungsfreien Betrieb garantiert und Patches und Upgrades in der Regel ohne Serviceunterbrechung installiert werden, entfallen bei McDonald’s Deutschland künftig die in der Vergangenheit teilweise unvermeidlichen Downtimes für Wartung oder Fehlerbehebung. Damit steht die Planungsplattform sowohl der Unternehmensleitung als auch den angeschlossenen Restaurants jederzeit zur Verfügung. Die selbsterklärende, grafische Benutzeroberfläche der Oracle Budgeting and Planning Cloud erlaubt eine intuitive Bedienung und steigert die Produktivität und Akzeptanz der Anwender. Die Plattform erhielt dafür von zahlreichen Anwendern positives Feedback. „Für die Ablösung unserer in die Jahre gekommenen Planungsinfrastruktur war Oracle als langjähriger, geschätzter Partner von McDonald’s in den USA und in Deutschland unser Favorit. Zusätzlich überzeugt haben uns die Performance, die Funktionalität und die Flexibilität der Oracle Budgeting and Planning Cloud. Damit sind wir für optimal für die Zukunft gerüstet.“  – Tim Deege, Senior Manager Finance Systems, McDonald’s Deutschland LLC  

„Mit Oracle Enterprise Planning and Budgeting Cloud Service hat McDonald’s Deutschland einen großen Schritt in die Zukunft seiner Unternehmensplanung getan. Sowohl für die Planung als das...

Cloud

Holo-Light: Wie Augmented Reality & Mixed Reality Solutions Einzug in industrielle Anwendungsprozesse halten

Augmented und Mixed Reality (AR und MR) haben in der Industrie – besonders bei Produktentwicklung und Design – inzwischen ihren festen Platz. Holo-View ist eine AR/MR-Datenvisualisierungssoftware, ein sogenannter 3D-CAD-Viewer, der es ermöglicht, 3D-Modelle in eine reale Umgebung zu projizieren. Entwickelt wurde das Produkt vom Start-up Holo-Light, welches nun auch die Visualisierung der Daten über die Rechenleistung der Oracle Cloud anbietet. Dass er einmal Mitgründer eines Unternehmens werden würde, war Luis Bollinger bis zum Jahr 2015 nicht klar. Dann traf er in München drei technologiebegeisterte junge Tiroler und es formte sich die Idee und der Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Studenten gründeten ein Unternehmen und sind noch heute an ihren ehemaligen Studienorten aktiv: Holo-Light betreibt das Geschäft von Innsbruck und München aus. Potenzial und Effektivität erweitern Holo-Light, das sind die Gründer Florian (CEO) und Susanne Haspinger (COO), Alexander Werlberger (CTO) und eben Luis Bollinger (CMO). Michael Oberlechner, der als Business Angel zunächst an der Startfinanzierung maßgeblich beteiligt war und heute die Rolle des CFO des Unternehmens übernommen hat, komplettiert die Führungsriege. „Unsere Vision ist die AR/MR-Unterstützung von Anwendern im industriellen Bereich“, beschreibt Luis Bollinger die grundsätzliche Produktidee. Dabei legt er Wert darauf, dass die Produkte keine Arbeitsplätze ersetzen, sondern das Potential und die Effektivität ihrer Anwender erweitern. Holo-Light entwickelt industrielle Softwarelösungen, um Kunden die effiziente Nutzung von Augmented und Mixed Reality ermöglichen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Computing weg von 2D-Bildschirmen in die reale Welt zu transportieren“, so Bollinger weiter. Die Besonderheit lege dabei im eigenen Know-how und in der Tatsache, dass Holo-Light als Pionier auf diesem Gebiet relativ früh am Markt gewesen sei. Der Erfolg gibt dem Unternehmen offenbar recht: So setzten bereits Partner und Kunden wie BMW, Porsche, Microsoft und BASF auf das im Jahr 2015 in Innsbruck gegründete Unternehmen. Holo-View beschleunigt Prozesse „Mit Holo-View haben wir ein Produkt entwickelt, das genau den Bedürfnissen von Industrie 4.0 Rechnung trägt“, bekräftigt Luis Bollinger. „Unser 3D-CAD-Viewer wurde speziell für Ingenieure entwickelt und beschleunigt den Prototyping-Prozess, verbessert die Präsentation von Inhalten und vereinfacht die Entscheidungsfindung bei neuen Designs.“ Mit dem angebotenen Funktionsumfang auch die Hierarchie eines kompletten CAD-Modells übernehmen zu können, sei man anderen Anbietern insoweit überlegen, beispielsweise auch Einzelteile aus einem visualisierten Motorblog entnehmen zu können. Holo-View ermögliche somit detaillierte, schnelle und leistungsstarke Visualisierung von 3D-CAD-Modellen und einen sicheren Upload vertraulicher Daten lokal und über die Cloud. Rechenkraft aus der Oracle Cloud Hierbei erweitert Holo-Light nun sein Produkt um eine Schnittstelle zur Oracle Cloud-Technologie, um seine Kunden und Partner auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu unterstützen. Die Echtzeit-Verfügbarkeit von Datenvisualisierungen und die hierfür benötigte Rechenpower kommen aus der Oracle Cloud. „Oracle ist seit 2018 ein wichtiger Technologie-Partner und spielt gerade für Holo-View eine maßgebliche Rolle“, erklärt Bollinger. „Speziell bei der Visualisierung großer 3D-CAD-Datenmodelle erweitert Oracle durch große Computing- und Grafikpower in der Oracle Cloud die Möglichkeiten von Ingenieuren.“ Oracle biete eine optimale Anwendungsplattform mit niedriger Latenz und hoher Skalierbarkeit. Neue Maßstäbe setzen Holo-Light hat mit seinen Produkten und Lösungen in kürzester Zeit renommierte Preise rund um die Welt gewonnen. So beispielweise auf der „Augmented World Expo“ im Silicon Valley, als das Unternehmen den „Auggie Award 2018“ für die beste „Input & Output Hardware“ für Holo-Stylus gewann, einem 3D-Visualisierungsstift.  „Kurzfristig liegt unser Ziel in der weiteren Etablierung unserer Produkte und Lösungen im industriellen Anwendungsbereich. Das Thema digitaler Zwilling und AR Cloud wird definitiv ein großes Zukunftsthema sein, das neue Maßstäbe setzen wird und an dem wir bereits arbeiten“, erläutert Luis Bollinger. Dabei soll der Start-up-Charakter des Unternehmens auf keinen Fall verloren gehen. „Wir sind Industrieexperten mit Start-up-Charakter und einer eigenen Gründerkultur“, kommentiert Luis Bollinger. „Bei Holo-Light haben wir eine tolle Atmosphäre, indem wir junge Menschen, Leidenschaft und Talent in flachen Hierarchien vereinen.“  

Augmented und Mixed Reality (AR und MR) haben in der Industrie – besonders bei Produktentwicklung und Design – inzwischen ihren festen Platz. Holo-View ist eine AR/MR-Datenvisualisierungssoftware, ein...

CX

In der Erlebniswirtschaft Kontakte knüpfen

Die Ökonomie der Konnektivität ist die letzte Stufe in der Entwicklung von Unternehmen und die anpassungsfähigste, wenn es um Veränderungen geht. Ähnlich wie im Darwinismus gilt die Regel: Man muss nicht der Stärkste sein, um zu überleben, sondern der Anpassungsfähigste. Welche Bedeutung hat die Konnektivität in der aktuellen erlebnisorientierten Wirtschaft? Und auf welche Weise ist sie untrennbar mit der Umsetzung von Kundenerlebnissen verbunden? Von Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle Nach aktuellem Stand sind die Kunden die wahren Innovatoren, die Marken ständig durch ihre eigenen Erwartungen vorantreiben. Kunden wissen genau, was sie wollen und erwarten es unverzüglich. Man kann Lebensmittel bestellen und innerhalb einer Stunde liefern lassen, sich jeden beliebigen Film oder Fernsehsendung ansehen, wann immer man will. Mit ein paar Klicks auf dem Smartphone kann man ein Taxi zu einer direkten Position an der Straße rufen. Keine dieser Erfahrungen ist mehr ein Wow-Erlebnis – sie sind einfach genauso, wie es erwartet wird.   Es ist eine dringende Herausforderung, die jedoch leicht zu bewältigen ist, wenn Unternehmen ihre Daten, Intelligenz und Erfahrung auf einer Plattform zusammenführen und alle Kernprozesse miteinander verbinden. Silos dürfen in dieser Umgebung nicht existieren. Kunden sehen ein Unternehmen nicht als eine Reihe von verschiedenen Abteilungen, sie sehen nur ein Unternehmen und wollen das ihnen versprochene nahtlose Kauferlebnis. Und doch ist ein wirklich vernetztes Unternehmen immer noch eine Seltenheit. Eine Reihe von Unternehmen haben Schritte in die richtige Richtung unternommen – und begonnen, einige ihrer Anwendungen zu integrieren. Aber es geht hier um Unternehmen, die völlig offen und vernetzt sind. Und das nicht nur vertikal, seitlich, diagonal, sondern auch extern: Kunden-, Partner- und sogar Lieferantendaten sind an einem Ort gespeichert. Genau das verbirgt sich hinter Konnektivität und ist der einzige Weg, um verborgene Erkenntnisse aufzudecken, die einem Unternehmen helfen, sich von seiner Konkurrenz zu differenzieren und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass jeder verbunden werden kann – es braucht nur die richtigen Anwendungen und Denkweisen. In vielen Unternehmen herrscht die Meinung vor, dass die Gründung eines vernetzten Unternehmens etwas ist, das auf Technologieunternehmen beschränkt ist. Aber das ist bei weitem nicht der Fall. Es gibt Banken, die alle ihre Systeme miteinander verbinden, um bessere Angebote für den Einzelhandel zu machen, Reifenhändler, die Daten von Autohändlern abrufen, um zu wissen, wann ein Kunde seine Reifen wechseln lassen sollte, oder Einzelhändler, die Kunden im Geschäft zu Kleidungsstücken leiten, von denen sie wissen, dass die Kunden sie online gesehen haben. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Verknüpfungen liegt darin, Informationen zu verwenden, um zu verstehen, was der Kunde will, und davon ausgehend seine Bedürfnisse zu erfüllen. Eine Organisation, die das Kundenerlebnis als Schlüssel zum Erfolg identifiziert und ihre Abläufe entsprechend angepasst hat, ist Scottish Water. „Unsere größte Motivation ist immer die Suche nach Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu verbessern“, erläutert Brian Strathie, Group Financial Controller bei Scottish Water. „Wir wussten, dass die Kunden eine Form der Anpassung wollten, aber wir brauchten eine einzige Version der Wahrheit über alle Aspekte des Unternehmens, sowohl intern als auch mit unseren Lieferanten, um ihnen das zu ermöglichen. Jetzt sind die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, einfacher und auf sie zugeschnitten. Das ist unsere Art, gewagt und radikal in einem wettbewerbsorientierten Markt aufzutreten. Und das hat zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um 21 Prozent geführt.“ Beim Hör- und Gesundheitsdienstleister Amplifon wurden inzwischen alle internen und externen Informationen in den 22 Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, verknüpft. „Es geht darum, agiler und effizienter zu werden, um unseren Kunden letztlich das beste Erlebnis zu bieten", beschreibt Gabriele Chiesa, CIO von Amplifon. „Mit der richtigen Plattform sind unsere Teams voll vernetzt und können die Daten des anderen nutzen, um wichtige Design- und Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Jeder im Unternehmen weiß, dass wir alle als eine vernetzte Einheit und mit der gleichen langfristigen Vision zusammenarbeiten müssen, wenn wir wettbewerbsfähig sein und weiterwachsen wollen.“ Erstklassige Kundenerfahrung ist keine Option mehr, sondern ein Muss, wenn Unternehmen in der erlebnisorientierten Wirtschaft überleben wollen. Kunden bestimmen, wie das aussehen soll. Und Hersteller und Anbieter müssen in der Lage sein, zuzuhören, das Gehörte zu verarbeiten und Wünsche entsprechend zu erfüllen. Aber die Schaffung von kundenorientierten Angeboten bedeutet, eine unendliche Konnektivität zu erreichen, bei der Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt werden können, wie es erforderlich ist. Alle Unternehmen müssen sich anpassen, um erfolgreich zu sein, und in der Erfahrungswirtschaft bedeutet diese Entwicklung sich zu verknüpfen – und zwar so bald wie möglich. Die Ökonomie der Konnektivität ist etwas, das sich in vielerlei Hinsicht manifestieren muss, um Unternehmen bei weiteren Innovation zu unterstützen.  

Die Ökonomie der Konnektivität ist die letzte Stufe in der Entwicklung von Unternehmen und die anpassungsfähigste, wenn es um Veränderungen geht. Ähnlich wie im Darwinismus gilt die Regel: Man muss...

Cloud

Digitalisierung der Energieversorgung

Wenn ein Energieversorger von Wettbewerbern damit beauftragt wird, deren Buchhaltung, Marktkommunikation und Verbrauchsabrechnung in der Cloud zu betreuen, dann kann er nicht so viel falsch gemacht haben. Die Dresdener Firma Enloc Energy GmbH versorgt deutschlandweit Allgemeinanlagen und Leerstandswohnungen mit Strom, Gas und Wärme. Für die Besetzung dieser Marktnische wurde das 2012 am Markt gestartete Unternehmen lange belächelt. Zwischendurch ist Enloc in Marktsegment der Energieversorger immobilienwirtschaftlicher Prägung ein Name. Die in diesem Umfeld gesammelten Erfahrungen haben nun Eingang in eine Software-Lösung für EVUs gefunden, die aktiv vermarktet wird. Dass Enloc einer der Vorreiter bei der Digitalisierung der Energieversorgung ist, fällt zunächst einmal nicht auf. Nach Servern oder Datenspeichern oder einem Drucker sucht man in der Firmenzentrale vergebens. „Hier findet man nur Notebooks und ein dickes Internetkabel“, erklärt Ilin Dobrew, Geschäftsführer der Enloc Energy GmbH, schmunzelnd. Die verwendeten Anwendungen werden schon seit langem extern in einem Rechenzentrum betrieben. Seit April 2018 setzt man auf die Oracle Cloud, genauer gesagt auf eine Lösung, die im Oracle-Rechenzentrum Frankfurt gehostet wird. Preislich unschlagbar „Letztendlich waren Preis, Performance und Wartung die entscheidenden Kriterien für den Umstieg“, erklärt der Enloc Energy Geschäftsführer. Eigentlich ist man mit der jetzigen Lösung vollauf zufrieden. Lediglich die Benutzeroberfläche habe nach Aussage von Dobrew noch gewissen Aufholbedarf. Das tut seiner Begeisterung für die neue Lösung aber keinen Abbruch. Der Enloc Energy Geschäftsführer kann an dieser Stelle auch mit durchaus beeindruckenden Zahlen aufwarten: „Wir hatten jetzt in zehn Monaten einmal einen Ausfall von 18 Minuten“, berichtet Ilin Dobrew. Wie gut die Lösung funktioniert, haben auch Wettbewerber erkannt. Vor allem, weil sich Enloc Energy mit seinem Kerngeschäft in einem bekanntermaßen durch geringe Margen gekennzeichneten Markt bewegt. „Das weckt natürlich Aufmerksamkeit“, freut sich Dobrew. Wer in diesem Markt kostendeckend arbeiten könne, müsse über exzellente Prozesse verfügen. Trotzdem sei es nicht üblich, dass sich Wettbewerber an Enloc Energy gewandt hätten, um auch in den Genuss der Lösung zu kommen. Wettbewerber als Kunden Inzwischen gibt es insgesamt drei EVU-Mandanten mit Produktiv- und Testsystem in der Oracle Cloud, die von Enloc Energy selbst und zwei anderen EVUs genutzt werden. Selbstverständlich sind die Installationen aus Datenschutzgründen getrennt. Allerdings hat man bei Enloc Energy mittlerweile eine gewisse Expertise darin, wenn es darum geht, eine Lösung für neue Interessenten bereitzustellen. „Wir schaffen es, in etwa vier Wochen produktiv zu sein, das ist für die Einführung einer neuen Software ein konkurrenzlos guter Wert“, erläutert Dobrew. Für Enloc Energy bedeutet das, man habe sich zum Vorreiter der Digitalisierung in der Energiewirtschaft, insbesondere im Bereich des BPO (Business Process Outsourcing), gemacht.  

Wenn ein Energieversorger von Wettbewerbern damit beauftragt wird, deren Buchhaltung, Marktkommunikation und Verbrauchsabrechnung in der Cloud zu betreuen, dann kann er nicht so viel falsch gemacht...

CX

Die Daten von heute und Chancen von morgen

Bis 2025 wird es 163 Zettabytes an Daten geben – aber nur 3 % dieser Daten werden laut einer Seagate/IDC-Studie analysiert. Um diesen Datenreichtum zu nutzen, ist es wichtig, den Blick nach vorn und nicht nach hinten zu richten. Eine Organisation, die sich dieser Aufgabe widmet, ist die Shibuya Tourism Association, die Informationen für das Gebiet rund um die legendäre Shibuya-Kreuzung in Tokio bereitstellt. Die Kreuzung und ihre Umgebung Über fünf Millionen ausländische Touristen besuchen jedes Jahr diese belebte Kreuzung, die durch Filme wie Lost in Translation berühmt wurde. Sie kommen, um die mehr als 1000 Menschen zu fotografieren, die die Straße auf einmal überqueren.  Aber die meisten Touristen machen ihr obligatorisches Foto, essen eine Kleinigkeit und ziehen weiter – nur 15 % der Besucher begeben sich zur Touristeninformation, die etwa 10 Gehminuten entfernt liegt. Die Folge? Oft bleibt die Umgebung unentdeckt. Mit dem Wunsch, dies zu ändern – wenn auch mit begrenzten Mitteln, aber dem ehrgeizigen Ziel, vor und während der bevorstehenden Olympischen Spiele in Tokio zehn Millionen Besucher zusätzlich anzuziehen – beschloss das Fremdenverkehrsamt, umzudenken und sich auf die Suche nach einer geeigneten Technologie zu machen. Daten als Grundlage „Daten stehen im Mittelpunkt unseres Handelns“, erklärt Jungo Kanayama, Chairman der Shibuya Tourism Association.  „Das Wissen darum, wer alles in die Umgebung kommt, wohin sie gehen und was sie tun, erlaubt es uns, Muster zu erkennen.  Damit können wir ihnen die passenden lokalen Erlebnisse und Unternehmungen vorschlagen – sowohl tagsüber, wenn die Menschen eher an Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten interessiert sind, als auch nachts, wenn der Schwerpunkt eher auf Essen, Unterkunft und dem Nachtleben in der Region liegt.“ Die Möglichkeiten des Smartphones Über das Smartphone, das die meisten Besucher in der Tasche haben, kann der Tourismusverband sie direkt ansprechen. Er entwickelte eine mobile App und installierte über 1200 Ortungsgeräte in den Straßen rund um den Bahnhof, um die Besucher im Vorbeigehen punktgenau zu orten.  Das Herzstück des Systems, eine intelligente Datenplattform, die auf der Oracle Cloud basiert, unterstützt die Ortungsgeräte und sendet Informationen an sie zurück. Diese ermöglichen es dem Unternehmen, die Besucher, ihre Vorlieben und die jeweils wirksamsten Werbemaßnahmen zu erkennen.  Mit dieser Lösung kann der Tourismusverband außerdem Informationen an die Passanten senden.  Auf diese Weise kann der Verband mit den Besuchern kommunizieren und die Informationen liefern, an denen sie am ehesten interessiert sind – sogar im Voraus durch Werbung, die die Besucher vor ihrer Ankunft erreicht. Der Umstieg auf eine Hospitality-Plattform Auf lange Sicht soll diese wertvolle Ressource in Form einer „Hospitality-Plattform“ auf andere regionale Reiseveranstalter ausgedehnt werden.  Ziel ist es, den Touristen Dienste mit hohem Mehrwert anzubieten, die es verschiedenen Regionen und Unternehmern ermöglichen, zusammenzuarbeiten und Informationen auszutauschen und zu nutzen. „Dies sind aufregende Zeiten, vor allem, wenn es um bedeutende Sportereignisse wie die Rugby-Union-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele geht.  Mit Oracle Cloud können wir unseren Besuchern ihren ganz persönlichen Reiseführer zur Verfügung stellen.  Das bedeutet, dass wir jederzeit an ihrer Seite sind und ihnen Inspirationen für die Entdeckung wunderbarer Orte geben können. Unsere Informationen regen sie dazu an, länger zu bleiben und das wahre Shibuya zu entdecken“, fasst Jungo Kanayama zusammen.   Ein datenorientiertes Marketing bedeutet, dass Sie genauere Vorhersagen darüber treffen können, was Ihre Kunden als Nächstes tun werden. So können Sie nicht nur zurückliegende Trends verstehen, sondern auch Ihre aktuellen und zukünftigen Bemühungen auf den entsprechenden Aufenthaltsort Ihrer Kunden ausrichten. Durch die Kombination dieser Techniken können Sie gezielte Kampagnen starten, die Ihre Kunden mit der richtigen personalisierten Botschaft zur richtigen Zeit erreichen – sogar in der Zukunft. Erfahren Sie in unserem Bericht mehr darüber, wie Führungskräfte von Innovationen profitieren.

Bis 2025 wird es 163 Zettabytes an Daten geben – aber nur 3 % dieser Daten werden laut einer Seagate/IDC-Studie analysiert. Um diesen Datenreichtum zu nutzen, ist es wichtig, den Blick nach vorn und...

HCM

So wird Personalführung wieder persönlich

„Die Zukunft der Arbeit basiert auf KI, Robotern und Automatisierung.“ Das könnte man zumindest denken, wenn man die Schlagzeilen in den letzten Jahren verfolgt hat. Aber es nicht die ganze Wahrheit. Ja, neue Technologien verändern, wie wir arbeiten, machen Unternehmen effizienter und sorgen für Wachstum. Aber es sind die Menschen, die diese Technologien entwickeln, verbessern und verwalten – und sich um Bereiche kümmern, für die die Maschinen nicht geeignet sind. Der Mensch ist die Quelle jeglicher Innovation, und der Einsatz von Innovationen sollte den Arbeitsalltag für die Menschen verbessern. Wenn wir anspruchsvollere Technologien in die Arbeitswelt integrieren, könnte dem HR-Team die Rolle zukommen, diese den Mitarbeitern näher zu bringen. Das HR-Team des indischen Telekommunikationsunternehmens Bharti Airtel hat dies bereits getan. Mit unseren Cloud-Technologien zur Modernisierung von Anwendungen und Mitarbeiterpraktiken in 17 Ländern konnten sie Zeit sparen und die Personalabteilung entlasten. Diese Zeit nutzten sie stattdessen für eine individuelle Unterstützung der 22.000 Mitarbeiter – und machten ihre Arbeit persönlicher. Aber wie genau können neue Technologien und Daten dazu beitragen, dass HR-Teams persönlicher werden und die Mitarbeiter besser unterstützen? Lernen: Mit KI-gesteuerten Schulungsprogrammen können Lerninhalte an Mitarbeiter weitergegeben werden, basierend auf ihren eigenen, spezifischen Bedürfnissen und den zukünftigen Anforderungen des Unternehmens. Mitarbeitermanagement: Fortschrittliche Analysen können helfen, Chancen für bestimmte Mitarbeiter in verschiedenen Teams zu erkennen, basierend auf ihren Fähigkeiten und Erfahrungen. Das hilft diesen Teams, innovativ und erfolgreich zu sein – und jeder einzelne Mitarbeiter bekommt mehr Möglichkeiten, sich auf neue Arten weiterzuentwickeln. Mehr Zeit für die Personalabteilung: Die Automatisierung von zeitaufwendigen Prozessen, wie die Sichtung von Bewerbungen oder das Bewertungsmanagement, kann dem HR-Team bisher unbekannte Freiräume ermöglichen. So kann es sich mehr auf strategische Aufgaben und eine maßgeschneiderte Unterstützung der Mitarbeiter konzentrieren. Mehr Möglichkeiten für Manager: Durch den Zugriff auf Personaldaten sind die Führungskräfte, die jeden Tag mit den Mitarbeitern arbeiten, besser in der Lage, Schulungen, Ziele und Leistungen zu überwachen. Und durch vorausschauende Analytik und Machine Learning können Probleme erkannt werden, bevor sie auftreten, sodass Manager präventiv handeln und sich persönlicher um ihre Mitarbeiter kümmern können. Der Mensch ist die Quelle jeglicher Innovation. Deshalb sollten HR-Teams die treibende Kraft für Fortschritt, Innovation und den Erfolg des Unternehmens sein. Unsere neueste Studie untersucht die „Innovationsagenda“ und wie Organisationen arbeiten, um Innovationen effektiv zu nutzen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

„Die Zukunft der Arbeit basiert auf KI, Robotern und Automatisierung.“ Das könnte man zumindest denken, wenn man die Schlagzeilen in den letzten Jahren verfolgt hat. Aber es nicht die ganze Wahrheit. Ja...

Finanzwirtschaft

Innovation als Mentalität

Laut einer neuen weltweiten Umfrage beschreiben 54 % der CFOs sich selbst als „ungebundene Innovatoren“. Veränderungen können respekteinflößend sein – besonders für CFOs, die mit dem Investitionsfall für Innovation konfrontiert werden. Um die mentale Blockade zu überwinden, ist es notwendig, die Herausforderungen zu überwinden, Veränderungen mit eindeutigen, datengesteuerten Erkenntnissen zu begründen und Projekte auf klar definierte Schwachstellen auszurichten. Diese „ungebundenen Innovatoren“ definieren sich als: „möchten gern innovativer sein, haben jedoch nur selten die Zeit, die finanzielle Unterstützung oder den Support der Führungsebene, um in innovative Finanzprozesse zu investieren.“ Die gute Nachricht? Mehr als ein Drittel der CFOs schätzt sich selbst als Erstanwender neuer Technologien ein und spielt eine aktive Rolle für die Innovationen in ihrem Unternehmen. Die Hälfte aller CFOs, die um Innovationen ringen, steht vor dem Problem, mentale Blockaden zu überwinden, wenn es um Veränderungen geht. Innovationen erfordern nicht nur Investitionen in Zeit und Geld, sondern verlangen ebenso den Mut zum Risiko, die Bereitschaft zum Scheitern und die Fähigkeit, Mitarbeiter, Kollegen und Kunden auf einem potenziell schwierigen Weg zu führen. Das eigentliche Problem besteht möglicherweise darin, dass „Innovationen“ häufig mit unbequemen und disruptiven Veränderungen assoziiert werden. Dabei kann man leicht die kleinen, praktischen und stufenweisen Innovationen aus dem Auge verlieren, die die Betriebsabläufe nicht unbedingt stören, sondern vielmehr zu einem nachhaltigen Wandel führen. Und für die meisten Unternehmen dürften die wiederkehrenden Produkteinführungen, die Verbesserungen ihrer Dienstleistungen und die Projektentwicklungen den Großteil ihrer Innovationsbemühungen ausmachen. CFOs verstehen darunter den Aufbau eines Portfolios an Möglichkeiten – bestehend aus einer Kombination von Risiken, Investitionsbedarf und Renditechancen. Innerhalb dieses Portfolios lohnt es sich, auch die verschiedenen Innovationsarten zu betrachten. Das fachkundige Beratungsunternehmen Doblin (heute Teil von Deloitte) führt zehn Innovationsarten auf. Die Einordnung von Innovationsvorhaben in diese Kategorien eignet sich hervorragend, um zu verstehen, ob es darum geht, Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen, bestehende Märkte zu verteidigen oder neue zu schaffen. Diese Vorgehensweise kann außerdem verhindern, dass Projekte über ihr Ziel hinausschießen, wodurch praktische Innovationen Gefahr laufen, zu hoffnungslosen Fällen zu werden. Das Modell von Doblin unterteilt die zehn Innovationsarten in drei Kategorien: Konfiguration (die Veränderung von Vorgehensweisen), Angebot (die Veränderung der eigentlichen Tätigkeit), und Erfahrung (die Veränderung der Wahrnehmung und des Angebots). Mit dieser Einordnung gelingt es auch, Innovationsprojekte gezielt darauf auszurichten, das Geschäftsmodell zu verändern, indem Erneuerungsprozesse in eindeutige, in sich geschlossene Konzepte zerlegt werden. RPA (robotergesteuerte Prozessautomatisierung) ist ein gutes Beispiel. Mark Hulyer von Deloitte sagt: „Das Tolle an RPA ist, dass Unternehmen dadurch in der Lage sind, die Haupt- und Teilprozesse von Anfang bis Ende zu rationalisieren, zu beschleunigen und effizient zu überwachen. Ein sogenannter „Crawl-Walk-Run“-Ansatz, der auf kleinen, sich weiterentwickelnden Schritten basiert, kann hier ideal sein. Dabei konzentriert sich die anfängliche Implementierung oder die erste Evaluierung von RPA auf einen hochwertigen Bereich, wie zum Beispiel die Abstimmung, damit ein Team oder eine Führungskraft einen Eindruck davon gewinnt, was RPA tatsächlich bewirken kann. Im weiteren Verlauf entwickeln die Mitarbeiter ein immer tieferes Verständnis für die Möglichkeiten der Automatisierung und nehmen zunehmend komplexere Bereiche in Angriff.“ So werden Innovationen einfach und unkompliziert, und die richtige Denkweise und Akzeptanz werden selbstverständlich. Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte Innovationen in ihre Wachstumsagenda integrieren.

Laut einer neuen weltweiten Umfrage beschreiben 54 % der CFOs sich selbst als „ungebundene Innovatoren“. Veränderungen können respekteinflößend sein – besonders für CFOs, die mit dem Investitionsfall...

IT Management

Die neue Verbindung von autonomen Technologien und Innovationen

Ob es darum geht, schneller an den nächsten Mietwagen zu kommen oder Wissenschaftler zu unterstützen, die den Urknall rekonstruieren – autonome Lösungen können überall ein entscheidender Faktor sein, wo es in Organisationen um die erforderlichen kontinuierlichen  Innovationen geht. Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie sicher an Ihrem Urlaubsort gelandet sind, Ihr Gepäck abgeholt und sich vorgestellt haben, wie Sie bald ins Meer springen können, während Sie in der Warteschlange der Autovermietung festsaßen? Glücklicherweise arbeiten Unternehmen wie Hertz jetzt verstärkt daran, ihre Datenerfassung zu beschleunigen, um Ihre gute Laune bei bei solchen Gelegenheiten nicht zu beeinträchtigen. Hertz gehörte zu den Ersten, die die vollständig autonome Datenbank von Oracle einführten, um das ständig steigende Datenvolumen zu bewältigen und letztlich die Wartezeiten der Kunden deutlich zu verkürzen. Mit künstlicher Intelligenz reduziert der Cloud-Dienst drastisch die Zeit, die Hertz für die Erfassung und Ausführung großer Datensammlungen benötigt, sagt  Benjamin Arnulf, Director of Business Intelligence and Analytics bei Hertz. „Für uns ist das eine echte Revolution.“ Während die IT-Abteilung von Hertz in der Vergangenheit Wochen brauchte, um eine neue Datenbank zu genehmigen, zu installieren und zu optimieren, kann sie nun Projekte innerhalb von Minuten einrichten, sagt Arnulf. Besonders beeindruckt hat ihn, dass die autonomen Datenbanken „verschiedene Arten und Mengen von analytischen Aufgaben erfassen und eine bessere Performance ohne jegliche Optimierung von unserer Seite erzielen können“, sagt er. Ein typischer Fall von Maschinen, die Menschen ersetzen, mag man meinen. Nicht ganz. Bei autonomen Datenbanken geht es mehr darum, das Datengeschäft zu transformieren und gleichzeitig die Rolle, die Datenbankanalysten (DBAs) gespielt haben, neu zu definieren, anstatt sie obsolet zu machen: Es befreit Ihre Mitarbeiter von allgemeinen operativen Aufgaben, die häufig monoton und geradezu qualvoll sein können, wenn etwa Genehmigungsprozesse zu lange dauern. Autonome Datenbanken sind wie intelligente „Mitarbeiter“, die Ihnen mehr Zeit geben, sich auf Innovationen zu konzentrieren, egal ob Sie das Wachstum in einem kleinen Unternehmen mit ein paar Dutzend Mitarbeitern vorantreiben wollen oder einer von Tausenden von Wissenschaftlern sind, der sich mit hochenergetischer Teilchenphysik beschäftigt, wie es im CERN der Fall ist: Die Europäische Organisation für Kernforschung mit Sitz außerhalb von Genf beherbergt die größte und teuerste Zeitmaschine der Welt, den über 26 Kilometer langen Teilchenbeschleuniger. Hier, wo Protonen mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren, liefert das Autonomous Data Warehouse eine zuverlässige und sichere Rechenleistung für Daten von 50.000 Sensoren. Die Cloud-Lösung von Oracle steigert die Datenabrufleistung im Internet der Dinge (IoT) und reduziert „den Speicherbedarf wichtiger Steuerungssysteme auf ein Zehntel“, sagt Manuel Martin Marquez, Big Data Engineer und Data Scientist am CERN. Der Versuch, den Urknall zu rekonstruieren und die Lichtgeschwindigkeit zu durchbrechen, ist sicherlich kein alltägliches Anwendungsbeispiel, aber autonome Datenbanken können Innovationen in jeder Organisation fördern, da sie die IT-Abteilungen entlasten, menschliche Fehler vermeiden und die Datenerfassung sicherer machen. Und was man nicht vergessen darf: Es kann sogar sein, dass Sie damit Ihren nächsten Mietwagen schneller bekommen, was die Chancen auf einen guten Start in Ihren nächsten Urlaub erhöht. Sehen Sie sich an, wie Führungskräfte Innovationen in ihre Wachstumsstrategie integrieren.

Ob es darum geht, schneller an den nächsten Mietwagen zu kommen oder Wissenschaftler zu unterstützen, die den Urknall rekonstruieren – autonome Lösungen können überall ein entscheidender Faktor sein,...

Events

Industrie 4.0 für ein besseres Kundenerlebnis

Blenden wir erst einmal etwas zurück: Die CeBIT fand einst in einer Halle auf der damals noch Hannover Messe Industrie genannten weltgrößten Industriemesse statt. Dann wurde sie eigenständig, die Computerisierung der Industrie (heute spricht man von Digitalisierung) wurde in den CIM-Hallen (CIM – Computer Integrated Manufacturing) dem Publikum vorgeführt. 2019 ist die CeBIT Geschichte – aber die Digitalisierung der Industrie schreitet voran. Schlagworte wie Industrie 4.0 oder Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) werden die Hannover Messe dieses Jahr genauso prägen, wie neue Technologien, darunter Blockchain oder Künstliche Intelligenz. Auf dem Messegelände in Hannover zeigt sich einmal mehr, wie stark die Informationstechnologie zum prägenden Faktor in Industrie und Produktion geworden ist. Ohne sie wären weder vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) noch Digitale Zwillinge (zur Verkürzung von Entwicklungszeiten) möglich. Besucher der Hannover Messe können sich bei Oracle in Halle 7, Stand B16, davon überzeugen, dass die vierte industrielle Revolution Lieferketten, Produktentwicklung und Herstellungsprozesse transformiert – immer mit dem Ziel, ein besseres Erlebnis für die Kunden zu schaffen. Die Oracle Partner Accenture, Bosch Rexroth, BISTel, Mitsubishi, Esentri, FESTO, GemDT, Inspirage und PROMATIS zeigen auf der Hannover Messe, wie sie die Lösungen in ihre Fertigungs- und Lieferkette integriert haben. Smart Connected Factory Die Smart Connected Factory-Lösung von Oracle hilft Fertigungsunternehmen, Wartungsanforderungen besser vorherzusagen und zu erfüllen, Qualitätsprobleme mit Maschinen- und Umweltfaktoren in Beziehung zu setzen, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Qualität zu verbessern. Sie bietet eine 360-Grad-Sichtweise auf Fertigungsabläufe auf der ganzen Welt und schafft damit volle Transparenz von Kosten, steigert die Effizienz und verbessert die Qualität in allen Fabriken. Darüber hinaus bietet die Lösung durch die Einbindung von Machine Learning Anwendern eine Plattform zur vorausschauenden Wartung (Stichwort „Predictive Maintenance“). Personalisierte Produktion Als Hersteller reicht es nicht mehr aus, ein Produkt einfach an einen Kunden zu liefern – selbst wenn es genau nach Spezifikation funktioniert. Kunden erwarten heute Personalisierung, Konnektivität und On-Demand-Erfüllung. Die kontinuierliche Erfahrung des Kunden ist zu einem zentralen Bestandteil des Wertes geworden, den Unternehmen heute bieten. Am Oracle-Stand können sich Besucher personalisierte Bierdeckel drucken und so erleben, wie effizient die digitalisierte Herstellung von personalisierten Produkten heute ist. Modernes Logistik- und Lieferkettenmanagement Anhand praktischer, am Messestand ausgestellter Beispiele, zeigt Oracle zusammen mit Partnern, wie IOT und Blockchain für eine umfassende Sichtbarkeit in der Logistik sorgen, unter Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften. Besucher können sich informieren, wie sie Lieferzeiten verbessern und nahtlos mit Kunden, Lieferanten und Partnern zusammenarbeiten können. Eingebettete Analysen der Lieferkette ermöglichen es, alle Logistik- und Handelsinformationen von jedem Endgerät aus einzusehen. Wartung & Digitaler Außendienst Die auf der Hannover Messe gezeigte Digital Field Service-Lösung von Oracle für Asset- und Service-intensive Branchen stellt einen Durchbruch bei der Bereitstellung einer integrierten Plattform für differenziertes Servicegeschäft dar. Sie ermöglicht es Service-Managern und Kunden, mit der Anlage zu interagieren, eine Wissensdatenbank abzufragen, die nächstmögliche Aktion zu ermitteln und Probleme aus der Ferne zu lösen – und so die Betriebskosten zu senken. Alle Funktionalitäten stehen je nach individuellen Anforderungen angepasst als lizenziertes Produkt, als Public Cloud Service, als Hybrid- oder Private Cloud-Modell zur Verfügung. Vernetzte digitale Innovation Die Connected Digital Innovation-Lösung von Oracle ist eine moderne Cloud-Plattform, die es ermöglicht, den Produktlebenszyklus von der Idee bis zur Kommerzialisierung, der Nutzung vor Ort und dem Service zu verfolgen. Durch die Verkürzung der „Time to Market“ können Produkte und Dienstleistungen schneller die Anforderungen der Kunden erfüllen und so zur nachhaltigen Profitabilität des Unternehmens beitragen. Dazu gehört auch die Verbesserung der Innovationspipeline durch die Analyse der Portfoliostrategie. Lead-to-Cash für das digitale Zeitalter Die in Hannover gezeigte Lead-to-Cash-Lösung von Oracle bietet die Grundlage für ein allumfassendes Kundenerlebnis und gibt Unternehmen die Flexibilität, neue Umsatzmodelle zu etablieren. Marketing und Vertrieb werden in die Lage versetzt, Kunden früher zu binden und gleichzeitig den Außendienst durch Einblicke in die Pipeline und dessen Leistung besser zu steuern. Durch verbesserte Automatisierung können Unternehmen neue Umsatzquellen erschliessen und Produktnutzung (Product-as-a-Service) monetarisieren.  

Blenden wir erst einmal etwas zurück: Die CeBIT fand einst in einer Halle auf der damals noch Hannover Messe Industriegenannten weltgrößten Industriemesse statt. Dann wurde sie eigenständig, die...

CX

Der Hypertrend im Marketing

90 % der weltweit existierenden Daten wurden in den letzten zwei Jahren generiert, und der Großteil dieser Daten ist mit Personen verknüpft. Denken Sie an Ihre eigene Interaktion mit Unternehmen in der Rolle als Kunde und nicht als Marketingexperte. Als Verbraucher tolerieren Sie keine Probleme beim Kaufvorgang – denn dann werden Sie Ihr Produkt woanders finden. Solche Probleme sind vielfältig, aber sie haben eine gemeinsame Schwachstelle: die Unfähigkeit, Ihnen als Individuum zu begegnen. Sie zeigen deutlich, dass ein Unternehmen nicht innovativ ist, denn es gibt bereits Technologien, die hyperpersonalisierte Erkenntnisse liefern, um Sie individuell und auf die richtige Weise anzusprechen. Innovation und Wachstum Wenn Sie nicht innovativ sind, können Sie davon ausgehen, dass die Konkurrenz das für Sie übernimmt. Die erfolgreichsten Unternehmen haben bereits eine Innovationsagenda, weil sie ganz genau wissen, dass Innovation und Wachstum sich positiv beeinflussen: Je besser Sie Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie ein maßgeschneidertes Erlebnis bieten. Und je besser das Erlebnis ist, desto größer ist der Gewinn. Diese Unternehmen erkennen, dass zunehmend fragmentierte Zielgruppen Kundentransparenz in Echtzeit erfordern. Deshalb verfolgen sie einen systematischen Ansatz, der kontinuierlich Technologien ermittelt und anwendet, die hyperpersönliche Erkenntnisse liefern. An diesen Ethos hält sich eine zunehmende Zahl von wachstumsorientierten Unternehmen: Das italienische Unternehmen Foodation für zwanglose Gastronomie versteht Innovation als Grundlage für Expansion. Dank der Oracle Simphony Cloud zur Zentralisierung der Systeme für seine sechs Marken erhält das Unternehmen minütlich aktuelle Einblicke – für alle digitalen Kanäle, Bestellungen und Apps. Die vollständige Transparenz der Kundeninteraktionen ermöglicht ihnen die gewünschten optimierten Dienstleistungen und steigert zugleich die Rentabilität. Foodation ist deshalb nicht nur schneller als die Konkurrenz, sondern auch intelligenter. Der globale Modehändler Perry Ellis International (PEI) hat erkannt, dass Hyperpersonalisierung die neue Realität ist – Wachstum kann nur durch das umfassende Verständnis für den Kunden und außergewöhnliche Kundenerlebnisse erzielt werden. Deshalb nutzt PEI die Oracle Retail Customer Engagement Cloud, um seine 21 verschiedenen Marken sowohl in den USA als auch in Großbritannien zusammenzuführen und umfassende Erkenntnisse über mehr als eine Million treue Kunden zu gewinnen. In Spanien setzen die Mutua Madrid Open Hyperpersonalisierung ein, um den Tennisfans persönlich zu begegnen, anstatt nur die Masse anzusprechen. Chatbots, die auf einer Cloud-Plattform basieren, interagieren mit den Besuchern – sie versorgen die Zuschauer nicht nur mit Echtzeitinformationen, sondern schenken ihnen auch Gehör. Das Ergebnis ist ein globales Turnier, das jedem Besucher ein einzigartiges Erlebnis bietet. Legen Sie Ihre Innovationsagenda fest Hyperpersonalisierung ist mehr als nur ein Trend – sie wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Unternehmen wie Foodation, PEI und das Mutua Madrid Open haben erkannt, dass Cloud-Dienste es ihnen ermöglichen, für die zunehmend fragmentierten Zielgruppen ein einheitliches Kundenbild zu entwerfen. Diese Unternehmen haben ihre Innovationsagenda entsprechend festgelegt. Jetzt sind Sie an der Reihe. 

90 % der weltweit existierenden Daten wurden in den letzten zwei Jahren generiert, und der Großteil dieser Daten ist mit Personen verknüpft. Denken Sie an Ihre eigene Interaktion mit Unternehmen in...

HCM

Wenn die Personalführung agil wird

Ähnlich wie professionelle Athleten müssen auch Unternehmen agil sein, um ihre beste Leistung zu erbringen. Ohne Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer geht es nicht, aber es ist die Agilität, die es ihnen ermöglicht, effektiv auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Und sie entscheidet oft darüber, wer am Ende die Konkurrenz hinter sich lässt. In modernen Unternehmen jeglicher Größe basieren Innovationen und Wachstum auf Agilität. Glücklicherweise wird allgemein erkannt, wie wichtig Agilität ist: 94 % der Führungskräfte und Personalverantwortlichen berichten, dass Agilität und Zusammenarbeit für den Erfolg ihres Unternehmens entscheidend sind (Deloitte, 2017). Das bedeutet jedoch nicht, dass die Agilität im HR-Team dort gefördert wird, wo sie am wichtigsten ist. Innovation erfordert effektive Zusammenarbeit, und echte Zusammenarbeit erfordert einen agilen Ansatz für das Human Capital Management (HCM). Warum? Jederzeit die Lage richtig beurteilen zu können, ist entscheidend für ein agiles Workforce Management und gibt Mitarbeitern die besten Chancen, ihr Potenzial zu zeigen. Die neuesten HCM-Tools, die auf KI, Machine Learning und leistungsstarker Analytik basieren, machen dies jetzt möglich. Der indische Kreditkartenanbieter SBI Card ist ein gutes Beispiel dafür. Nachdem sich SBI Card dafür entschieden hat, mehrere HR-Systeme über die HCM Cloud zu integrieren, konnte das HR-Team in den Bereichen Personaleinsatz, Schulung und Mitarbeitermanagement agiler werden – und gleichzeitig von aussagekräftigeren Erkenntnissen und einem besseren Engagement der Mitarbeiter profitieren. Intelligente Mitarbeiterdaten Mitarbeiterdaten können schnell Aufschluss darüber geben, welche Mitarbeiter über besondere Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen. Und sie können mit Daten über Produktivität, Leistung und sogar die aktuelle Verfügbarkeit verknüpft werden. HR-Teams und Projektmanager können dadurch geschickt Teams zusammenstellen, die nicht nur verschiedene Fähigkeiten aus dem gesamten Unternehmen zusammenbringen, sondern sie können das auch tun, ohne andere Arbeitsbereiche zu beeinträchtigen. Dies ermöglicht Ihnen vielleicht, die Person mit den besten Talenten einzustellen, anstatt den am naheliegendsten Kandidaten. Wenn Unterstützung durch Freiberufler oder neue Mitarbeiter benötigt wird, können die Onboarding-Prozesse optimiert und manuelle, zeitaufwändige Aufgaben automatisiert werden. Oder es kann damit begonnen werden, bevor der neue Mitarbeiter seinen ersten Arbeitstag hat. Und wenn interne Ressourcen neu zugeteilt werden müssen, können durch umfassende Einblicke in die Belegschaft des gesamten Unternehmens Talentpools innerhalb von Minuten bewertet und Entscheidungen getroffen werden. Matrixstruktur Langfristig gesehen können diese Technologien sogar die Flexibilität und Agilität liefern, die notwendig sind, um eine Organisation neu zu strukturieren. Da sich Teams aus verschiedenen Funktionen und Standorten zusammensetzen und für jeden Mitarbeiter mehrere Manager zuständig sind, war ein matrixbasierter Ansatz bisher nur schwer zu erreichen. Aber die prädiktive Analyse und Modellierung hilft dabei, potenzielle Probleme vorausschauend zu erkennen, sodass sie der Zusammenarbeit – und der Innovation – kurz- oder langfristig nicht im Wege stehen. Um besser zu verstehen, was Personalverantwortliche über Innovationen denken, haben wir in EMEA und APAC Studien durchgeführt und mit Unternehmen aus allen Branchen gesprochen. Erfahren Sie hier mehr über die Innovationsagenda.  

Ähnlich wie professionelle Athleten müssen auch Unternehmen agil sein, um ihre beste Leistung zu erbringen. Ohne Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer geht es nicht, aber es ist die Agilität, die es ihnen...

Finanzwirtschaft

Maßgeschneiderte Innovationen

Die meisten Führungskräfte erkennen, dass sie innovativ sein müssen – oder andernfalls riskieren, sich selbst im Weg zu stehen. Doch viele Unternehmen laufen Gefahr, auf der Suche nach der nächsten erfolgreichen Idee mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Die Lösung? Konzentrieren Sie sich auf Ihre eigenen (neuen) Stärken … Der Management-Guru Gary Hamel schrieb bereits vor über zehn Jahren: „Sie können darauf warten, dass ein Konkurrent über den nächsten großen Durchbruch im Management stolpert, oder Sie werden selbst zum Innovator im Management, und zwar jetzt. In einer Welt voller neuer Herausforderungen müssen Sie noch erfinderischer sein und weniger an Traditionen festhalten als sämtliche Managementpioniere, die es vor Ihnen gab.“ Was also ist das heutige Rezept für Innovationen in einer Zeit, in der Disruptionen normal geworden sind? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Jedes Unternehmen muss seinen Innovationsprozess auf die Probleme zuschneiden, die es in der eigenen Struktur – und seinen Märkten – erkennt. Selbst für große Unternehmen ist der Einsatz von Makrokennzahlen nicht unbedingt von Nutzen. Laut dem Bericht von PwC Strategy& über die 1.000 innovativsten Unternehmen (in einer über 12 Jahre laufenden Studie), gibt es keine eindeutige Verbindung zwischen R&D-Ausgaben und nachhaltiger finanzieller Performance. Für kleinere Unternehmen hat eine derart grobe Messung sogar noch mehr Nachteile. Ein besserer Ansatz besteht darin, Innovationen zu fördern, indem man die Mitarbeiter in die Lage versetzt – und vor allem dafür belohnt, neue Arbeitsweisen zu nutzen, mit denen ein Unternehmen schrittweise und stetig zum Besseren verändert werden kann. So können zum Beispiel neue Prozesse oder die Anpassung von Dienstleistungsvereinbarungen sowohl Kosten optimieren als auch Wachstum generieren. Jedes Unternehmen sollte sich Ziele stecken, um innovatives Denken zu ermöglichen – sei es durch die Automatisierung von Prozessen, die Senkung von Transaktionskosten, die schnellere Interaktion mit Kunden oder durch die Verbesserung des Net Promoter Scores. Größere Unternehmen können darüber hinaus ein Team für das Innovationsmanagement aufstellen, um Ideen zu fördern und zu optimieren. Doch woher nehmen Sie die Gewissheit, dass all das wirklich funktioniert? Als das Balanced Scorecard Institute sich mit der Messung von Innovationen beschäftigte, unterstrich es, dass Unternehmen „die gewünschten Ergebnisse für das innovationsbasierte Strategieziel ihrer eigenen Organisation individuell festlegen müssen“. Das könnten zum Beispiel häufigere Patentanmeldungen sein. Oder neue Prozesse innerhalb des Unternehmens. Hier spricht man von ‚Aktivitätsmetriken‘. Welche Gesamtstrategie profitiert also von Innovationen? Ist es Umsatzwachstum? Bis zu welchem Ausmaß? Wie sieht es mit der Kundenbindung aus? Oder dem Wert von geistigem Eigentum? Es könnte sogar die Verwaltungskosten betreffen. All das sind ‚Auswirkungsmetriken‘. Einige davon sind sehr wissenschaftlich. McKinsey präferiert zwei Kernmetriken: die Umstellung von Forschung und Entwicklung zugunsten eines neuen Produkts (Research-Development-to-Product, RDP) und die Umstellung von neuen Produkten zugunsten der Gewinnspanne (New-Products-to-Margin, NPM). Das funktioniert vor allem in Unternehmen mit hohen Ausgaben – doch für kleinere Unternehmen könnte der Nutzen gering ausfallen. In jedem Fall sind konkrete Daten ein ausschlaggebender Faktor. Was dem Team bei der Ausrichtung hilft, sind ein echtes Verständnis für die Funktionsweise des Unternehmens, das Wissen um Schwachstellen und welche Chancen der Markt bietet – nicht nur in Kernmärkten, sondern auch in ergänzenden Geschäftsbereichen, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Ein Beispiel dafür ist Rivigo. Das Unternehmen hat die indische Transportindustrie mit genaueren Fahrtprognosen, gesteigerter Effizienz und Automatisierung revolutioniert. Ein tolles Beispiel für ein Unternehmen, das seine individuelle Positionierung analysiert und entsprechend erneuert hat. Mithilfe von Telematik und Unternehmensanalysen hat Rivigo Möglichkeiten für datengesteuerte Effizienz und verbesserte Prognosen gefunden. Dafür sind 40 interne, auf KI und Big Data spezialisierte Technikexperten zuständig. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen ein innovatives Konzept für die Zwischenstopps, das es den Fernfahrern ermöglichte, jede Nacht nach Hause zurückzukehren. Es stellte sich heraus, dass die Schwachstellen des Unternehmens teilweise auf Daten, aber auch auf die Mitarbeitererfahrung zurückzuführen waren. Also eine sehr spezielle Kombination von Problemen, die eine maßgeschneiderte Lösung erforderten. Intelligenz aus vernetzten Unternehmenssystemen ist natürlich sehr wertvoll. Darüber hinaus kann die Vernetzung von einzelnen Mitarbeitern und ganzen Teams zu einem überraschend fruchtbaren Austausch von Ideen führen. Davon hat sogar Oracle selbst profitiert – mit seinem Industry Innovation Advisors Team und der Oracle Cloud. Doch unabhängig davon, ob es um die Umsetzung innovativer Prozesse in der Finanzfunktion oder die Entwicklung neuer Produkte geht – ein weiterer einzigartiger Faktor für jedes Unternehmen ist die Vision. Denn wenn Führungskräfte die Messung von Innovationen in den Mittelpunkt stellen, droht die Vernachlässigung der eigentlichen Innovationen. Für große und kleine Unternehmen gilt gleichermaßen, dass eine Kultur der Befähigung, in der Ideen schnell umgesetzt und Geschäftsmodelle orts- und funktionsübergreifend vernetzt werden, erfolgreich ist … ganz gleich, wie das gemessen wird. Doch die Entscheidung, welche Prioritäten gesetzt werden, kann nur anhand der Erkenntnisse über das einzelne Unternehmen – und die strategischen Ziele seiner Führungskräfte – getroffen werden. Erfahren Sie, welche Ansätze andere Führungskräfte für Innovationen verfolgen und wie sie diese nutzen, um für mehr Wachstum zu sorgen.

Die meisten Führungskräfte erkennen, dass sie innovativ sein müssen – oder andernfalls riskieren, sich selbst im Weg zu stehen. Doch viele Unternehmen laufen Gefahr, auf der Suche nach der nächsten...

IT Management

So sorgt die IT für Innovationen im Unternehmen

Clevere CEOs verstehen Wandel als Leistung des gesamten Teams. Natürlich muss jemand die Richtung vorgeben, doch das gewünschte Ziel wird nur erreicht, wenn möglichst viele Mitarbeiter so reibungslos und effektiv wie möglich zusammenarbeiten. Intelligente Technologien sind dabei die perfekten Assistenten, denn sie befreien Mitarbeiter von alltäglichen Aufgaben und ermöglichen es ihnen, sich auf geschäftskritische Ziele zu konzentrieren. Dabei wird mitunter übersehen, welche entscheidende Rolle die IT bei der erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen oft spielt. Aufmerksamkeit ziehen ja verständlicherweise vor allem die Entscheidungen an der Spitze auf sich. Zum Beispiel Apple: Die Entwicklung eines so disruptiven Produkts wie des iPhones war riskant – und es war eine Entscheidung, die nur eine so außergewöhnliche Führungskraft wie der verstorbene Steve Jobs dank seiner Autorität und Kühnheit treffen konnte. Doch nach dieser Entscheidung brauchte es die Anstrengungen von tausenden Ingenieuren, Entwicklern, Designern und anderen Mitarbeitern, um Apple von einem traditionellen Computerunternehmen zum profitabelsten Smartphone-Hersteller der Welt zu machen. Ein solcher Erfolg erfordert sowohl Inspiration als auch eine sorgfältige Umsetzung. Visionen in die Realität umzusetzen, scheint der weniger aufregende Teil zu sein. Es ist aber nicht weniger wichtig. Die Technologie wird immer entscheidender, wenn es darum geht, Unternehmen den Übergang zur Zukunft zu ermöglichen. Bis 2022 werden mehr als 60 Prozent des globalen BIP digitalisiert sein, prognostizieren die Marktanalysten von IDC. Das Wachstum in jeder Branche wird „von digital verbesserten Angeboten, Abläufen und Beziehungen gesteuert“ werden. Deshalb folgert IDC: „Führungskräfte in jedem Unternehmen müssen die digitale Transformation an die oberste Stelle ihrer Prioritätenliste setzen.“ Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist allerdings häufig eine Herausforderung. Veraltete Systeme und eingefahrene Überzeugungen – „Wir haben es schon immer so gemacht“ – können zu erheblichen Belastungen für den organisatorischen Wandel werden. Daher ist es entscheidend, den Übergang so einfach wie möglich zu gestalten. Diese Aufgabe beginnt bei der IT! So können beispielsweise Machine Learning und Datenanalyse dazu beitragen, interne Engpässe zu identifizieren und Arbeitsabläufe zu optimieren, während die Übertragung von Daten in die Cloud Ressourcen freisetzt, die an anderer Stelle im Unternehmen besser genutzt werden können. Die Ergebnisse sind nicht selten spektakulär. Als die Australian Finance Group, einer der größten Hypothekenmakler des Landes, beschloss, ihren Genehmigungsprozess durch den Einsatz einer Reihe von Oracle Cloud-Lösungen zu optimieren, konnte sie die Gesamtbetriebskosten um 45 Prozent senken. In Großbritannien reduzierten sich die Wartezeiten für Termine von Patienten der Behandlungs- und Beratungsagentur Turning Point von vier Wochen auf zwei Tage, nachdem die Organisation von einem internen Reservierungssystem auf eine Cloud-Lösung umgestellt worden war. Jede Transformation dieser Art basiert vor allem auf Vertrauen in die Anbieter von Technologielösungen, die mit sensiblen Kundendaten zuverlässig umgehen müssen, aber auch auf dem Vertrauen der Führungskräfte in ihre eigenen Teams. Denn der digitale Wandel ist eine zu große Herausforderung für eine einzelne Person, die nicht allein bewältigt werden kann. Erfahren Sie in unserem Bericht mehr darüber, was IT-Führungskräfte über Innovationen denken.

Clevere CEOs verstehen Wandel als Leistung des gesamten Teams. Natürlich muss jemand die Richtung vorgeben, doch das gewünschte Ziel wird nur erreicht, wenn möglichst viele Mitarbeiter so reibungslos...

Cloud

Herstellervertrieb im Einzelhandel: Komplexer als es den Anschein hat

Beim Einkaufen laufen wir an gut befüllten Regalen vorbei – und bemerken nicht, welcher Aufwand für Supermarktbetreiber und deren Lieferanten nötig ist, um das Angebot abwechslungsreich und kundengerecht zu halten. Geschweige denn, dass es noch einen Unterschied gibt, ob es sich nun um einen Lebensmittelhändler, eine Parfümerie oder einen Baumarkt handelt. Die sinkenden Margen haben dafür gesorgt, dass die entsprechenden Prozesse immer schlanker gestaltet werden müssen. Die icon Informationssysteme GmbH hat mit ihrer Software einen großen Anteil an der Vereinfachung der Prozesse. Dem normalen Kunden fällt wahrscheinlich nicht einmal auf, dass es unterschiedliche Platzierungen von Produkten gibt. Sie können hintereinander in einer Reihe oder in mehreren Reihen nebeneinanderstehen. „Das Vermarkten von Produkten im Lebensmitteleinzelhandel ist ein komplexer Vorgang mit vielen Stellschrauben“, beschreibt Werner Fischer, Geschäftsführer der icon Informationssysteme GmbH. Es gebe eine Reihe wichtiger Faktoren, die es zu beachten gelte, wenn man erfolgreich sein wolle. Dem System seien komplexe Strukturen hinterlegt. Hohes Einsparpotenzial durch die Digitalisierung Neben Regalen gibt es im Lebensmitteleinzelhandel immer mehr Sonderverkaufsflächen und -aktionen, die im Wesentlichen vom Vertriebsbeauftragen vor Ort betreut werden. Das sieht beim Handel mit anderen Produkten oftmals ganz anders aus. Steht bei Vertriebsbeauftragten im Lebensmitteleinzelhandel die Präsentation der Waren im Regal im Vordergrund, liegt im Kosmetik- und Parfümhandel das Verkaufsgespräch mit der Präsentation von Produkten und Produkt unterstützenden Werbemaßnahmen im Fokus. „Der Handel mit Kosmetika und Parfüm ist ein gutes Beispiel für das Einsparpotenzial, das die Digitalisierung bietet“, berichtet Fischer. Früher habe es zwischen der Präsentation der Produkte durch den Vertrieb und deren Präsentation im Ladengeschäft einen zumeist Fax-basierten Schriftwechsel gegeben, der schnell hohe Kosten verursacht hätte. Und das ist nur ein Beispiel, wie die Hersteller zu mehr Umsatz und damit mehr Profit kommen können. Gerade in Baumärkten komme der richtigen Platzierung der Produkte gesteigerte Bedeutung zu, weiß Werner Fischer. Hier seien durchaus zweistellige Zuwachsraten möglich. In diesem Umfeld ist Fischer mit seinem Unternehmen unterwegs. Denn die komplexen Anforderungen lassen sich nicht mit einem Customer-Relationship-Management (CRM)-System von der Stange erfüllen. „Wir setzen uns mit unseren Kunden zu einem Brainstorming zusammen, um ihre Prozesse und Zielsetzungen zu verstehen. Danach erstellen wir ihnen einen Maßanzug“, kommentiert Werner Fischer und ergänzt: „Dies ist ein iterativer Prozess, der die Laufzeit des Projekts begleitet, da sich das Rad im Vertrieb immer schneller dreht.“ Ganz wichtig dabei sei, dass der Außendienstmitarbeiter ein einfach und intuitiv zu bedienendes Tool in die Hand bekommt, auch wenn die Lösung auf einer komplexen Datenbank basiere. „Anwender unserer Lösung benötigen überhaupt keine Schulung mehr“, freut sich Fischer. Das sei auch ein wichtiger Posten beim Einsparpotenzial: Bei älteren Lösungen habe der durchschnittliche Schulungsaufwand bei drei Tagen gelegen. Lokale Datenhaltung ist ein Muss Ebenfalls wichtig ist für Werner Fischer, dass alle Daten stets lokal vor Ort gehalten werden. „In den wenigsten Supermärkten gibt es Internetzugang, das ist aus meiner Sicht ein absolutes Muss“, erklärt er. Und auch, wenn die Vertriebler lediglich mit einem Tablet unterwegs seien, befände sich die gesamte Datenbank darauf. Um diese immer auf dem aktuellen Stand zu halten, sei der Einsatz von Cloud-Technologie wichtig. „Wenn der Vertriebsmitarbeiter einen Supermarkt verlässt, wird die Synchronisation mit der Datenbank innerhalb einer Minute durchgeführt“, so Fischer weiter. Auch hier ergibt sich durch die Verwendung moderner IT eine erhebliche Kostenreduktion. Als die Vertriebler noch mit Laptops durch die Märkte gingen, wurden die Datenbanken zumeist offline und mit großem Zeitaufwand gepflegt. Das neue Modell birgt laut Werner Fischer Potenzial für bis zu drei zusätzliche Kundenbesuche durch den Vertriebler pro Tag. Auf den Tablets läuft eine frei verfügbare SQL-Datenbank. Zu Beginn hat man bei icon auch bei der zentralen Datenbank auf ein lizenzfreies Modell gesetzt. Aus Gründen der besseren Wartbarkeit kommen inzwischen eine Cloud-basierte Datenbank und ein Application Server von Oracle zum Einsatz. Auch für die Programmierung setzt das Unternehmen mit dem „JDeveloper“ auf ein Tool von Oracle. Preis-Leistungs-Verhältnis sprach für Oracle Von der Entscheidung für Oracle, die auch aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses getroffen wurde, ist Werner Fischer noch heute überzeugt. „Wir haben inzwischen für vier unserer Kunden identische Anwendungsszenarien in der Cloud aufgebaut und sind begeistert, wie einfach sich die Systeme installieren und warten lassen“, berichtet Fischer. „Mit unserem neuen SaaS-Modell sorgen wir für noch mehr Transparenz bei unseren Kunden“, so Werner Fischer abschließend.  

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Cloud

KonMari: Wie Unternehmen Freude finden können

John Abel, Leiter Innovation und Cloud bei Oracle, erläutert den KonMari-Ansatz von Marie Kondo – und was Unternehmen davon lernen können. Als Marie Kondo 2011 ihr Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" veröffentlichte, wurde es zu einem Bestseller. Mit ihrer TV-Show erobert Kondo nun Netflix im Sturm und ermutigt mehr Menschen, zu entrümpeln. Egal, ob Sie von Kondo mitgerissen wurden oder nicht, es ist schwer, der Überzeugung ihrer KonMari-Methode zu entkommen: Beseitigen Sie alles, was Ihnen keine Freude bereitet. Was können Unternehmen also von den KonMari-Aufräumprinzipien lernen? Dank der Automatisierung sind Unternehmen jetzt in der Lage, Prozesse zu „entfernen“, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie den richtigen Ansatz verfolgen? Hier sind einige Schritte, die von KonMari inspiriert wurden, um Unternehmen beim „Entrümpeln“ zu unterstützen: 1) Vollständige Hingabe zum Ansatz Der erste Schritt zur KonMari-Methode ist die vollständige Hingabe. Es mag sich wie ein langwieriger Prozess anfühlen, aber ein komplettes Bekenntnis wird die Situation langfristig verbessern. Für Unternehmen bedeutet das: alle müssen sich engagieren. Angeleitet vom Führungsteam müssen sich Kulturen ändern, um Faktoren zu minimieren, welche den Ansatz behindert könnten. Kondo sagt, dass die Vorstellung eines idealen Lebensstils diese Motivation vorantreiben kann. Wenn Mitarbeiter die idealen Ergebnisse der Automatisierung verstehen und wissen, was von ihnen erwartet wird, wird dies den kulturellen Wandel hin zu einem „freudigeren“ Unternehmen unterstützen. 2) Folgen Sie dem Plan Die KonMari-Methode fokussiert sich auf das Aufräumen nach Kategorien, nicht nach Standort (also alle Kleidungsstücke anstelle von nur einem Schrank). Für Unternehmen bedeutet das herauszufinden, was umgesetzt werden soll (nicht wo). Alle Bereiche der Organisation sollten zur gleichen Zeit das gleiche Level des Aufräumansatzes erreichen, wobei dieselben Aufgaben automatisiert werden. Mit einem klaren Rollout-Plan wird der Ansatz Schritt für Schritt in der gesamten Organisation eingeführt und umgesetzt. 3) Richtiges Aufräumen Kondo sagt, wir müssen jeden Gegenstand betrachten und entscheiden, ob er uns Freude macht. Wenn dies nicht der Fall ist, wird er entsorgt. Dies sollte auch die Grundlage sein, um zu entscheiden, welche Aufgaben automatisiert werden sollen. In einer einzigen Organisation gibt es hunderte, vielleicht tausende von Geschäftsvorgängen, die den Mitarbeitern keine Freude bereiten. Aber: Nur weil ein Prozess den Mitarbeitern keine Freude bereitet, bedeutet das nicht, dass dieser nicht zwingend notwendig ist. Sicherheits-Updates und -Patches zum Beispiel sind zwar zeitaufwändig und langweilig für die Mitarbeiter, für den Datenschutz eines Unternehmens jedoch unverzichtbar. Und obwohl dem Finanzteam die Gehaltsabrechnung banal erscheinen mag, muss sie sein. Der einfachste Weg, um Mitarbeiter von diesen geschäftskritischen Prozessen zu befreien und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese dennoch stattfinden, ist die Automatisierung der Prozesse. Nach dem obigen Beispiel könnte sich also ein System lohnen, das automatisch Aktualisierungs- und Patching-Prozesse einleitet. Mitarbeiter werden von banalen Prozesse befreit und können sich Aufgaben widmen, die den Geschäftszielen dienen – und ihnen Freude bereiten. 4) Falten und lagern Kondo argumentiert, dass Sie die Dinge, die Sie behalten möchten, so falten und lagern sollten, dass Sie alle gleichzeitig sehen können. Unternehmen sollten dafür die Cloud als leicht überschaubare Schublade betrachten – hier haben Sie jederzeit einen einfachen Zugriff auf Ihre Daten in Echtzeit. Die KonMari-Methode schreibt einen optimierten Ansatz für eine glückliche häusliche Umgebung vor – aber sie ist auch etwas, nach dem sich Unternehmen richten können. Jetzt ist es an der Zeit für Unternehmen zu überlegen, wie sie die Prozesse automatisieren können, für die die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter nicht erforderlich ist, um mit engagierteren Arbeitskräften gemeinsam neue Ziele zu erreichen.  

John Abel, Leiter Innovation und Cloud bei Oracle, erläutert den KonMari-Ansatz von Marie Kondo – und was Unternehmen davon lernen können. Als Marie Kondo 2011 ihr Buch "Magic Cleaning: Wie richtiges...

Events

Wenn neu auf alt trifft bedarf es eines Katalysators für Veränderung

Evolution ist Veränderung. Nicht immer disrupt, sondern manchmal auch weich, integriert – dafür aber nachhaltig. Die Villa Kennedy in Frankfurt ist ein gutes Beispiel für nachhaltige Veränderung. Gerade aus diesem Grund war sie der ideale Veranstaltungsort des diesjährigen Oracle Digital Business Dialogues (DBD6). Auch die Themen hatten etwas mit Veränderung zu tun, der Veränderung nämlich, die wir getrieben durch die digitale Transformation erleben. Autor: Joachim Skura, HCM Thought Leader, Oracle @JoachimSkura Sennheiser, Hersteller von Audiotechnik und Kunde von Oracle, hat die Teilnehmer mitgenommen auf seine eigene digitale Reise, genauso tat es London Borough of Lewisham. Interessanterweise scheint es unabhängig von Land, Industrie oder Unternehmensgröße zu sein, dass die wesentliche Herausforderung im Management in der Veränderung liegt. Die wichtigsten Fragen lauten: Wie lässt man, mal kleinere, mal größere, Veränderungen in seine Organisation einströmen? Wie begeistert man die unterschiedlichen Stakeholder für neue Vorhaben, inklusive Management, Betriebsrat und Mitarbeiter? Trifft „Neu” auf „Alt”, dann ist das naturgemäß nicht immer friktionsfrei. Wie sich auf den Oracle Digital Business Dialogues gezeigt hat, kommt es im Zusammenspiel von Technologie und Organisation in starkem Maße darauf an, schnell greifbare Ergebnisse zu erzielen, um Vorbehalte abzubauen. Technologie plus X ist nicht nur der Katalysator für Veränderung, sondern auch wichtigster Einflussfaktor auf Business Effizienz und damit die Gesamtperformance. Genau über dieses „X” wurde in den späteren Dialogues diskutiert. Nach tollen Einblicken von Sennheiser und London Bureau of Lewisham, hatten die Teilnehmer das Vergnügen von Florian Astor, Extrem-Hiker, Ex-Linien-Manager und Start-Up-Unternehmer, seinen Blick auf die Wichtigkeit des „Verlassens der Komfortzone” zu erfahren. Diese Einblicke waren ungefiltert und authentisch, wie auch bei seinen Vorrednern, und haben das Publikum aus gestandenen ManagerInnen und HR Professionals begeistert. Eben genau wegen dieser Ehrlichkeit. Der ehrliche Erfahrungsaustausch wurde anschließend auf dem „Marketplace” umgesetzt. Die Oracle-Partner Evosys, Promatis, VONQ und ITUP hatten jeweils einen Stand im Garten-Foyer und in lockerer aber professioneller Atmosphäre wurde über konkrete Projekte diskutiert, Lösungen skizziert und Folge-Meetings vereinbart. Evosys hatte ihren Glide-Ansatz mitgebracht, mit dem man die finanziellen Effekte eines Wechsels in eine Oracle Cloud-Umgebung treffend einschätzen kann. Promatis hatte einen tollen Showcase mit Hellmann im Gepäck, VONQ sprach über die eigenen innovativen Wege im Recruiting. Das Oracle Solution Engineering-Team hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen und das Thema „Marketplace” wörtlich genommen und einen Marktplatz aufgebaut. Neben Kürbissen, Äpfeln und Wein konnten sich die DBD-Teilnehmer an Tablets die neue HR-Cloud-Lösung ansehen und vor allem Anfassen. Es wurde jedem sofort klar, wo der Mehrwert in der Oracle- Cloud-Architektur liegt: Sowohl für HR als auch für alle anderen Unternehmensbereiche. Teil drei der DBD war das „D”, die Dialogues. Profis moderierten zu Themen, die im ersten Teil der Veranstaltung angerissen wurden. Es ging um Veränderung, innovative Konzepte in HR, Change Management, User Adoption, der Wert von Analytics. Es wurde intensiv diskutiert, Tische gewechselt, weiter diskutiert. Ein besonderer Dank geht an die Tablehosts von der Boston Consulting Group, Evonik, IPA Institut, VONQ, und viele andere mehr. Der ungefilterte Austausch unter Profis war für alle Seiten wirklich wertstiftend. Alt trifft auf neu, mein Anzug auf meine Turnschuhe, die traditionsreiche Villa Kennedy auf tausend neue Ideen und viel neue Technologie. Ein toller Tag mit tollen Gästen, mit tollen Rednern, tollen Partnern und tollen Table Hosts. Watch out for DBD Nr.7!  

Evolution ist Veränderung. Nicht immer disrupt, sondern manchmal auch weich, integriert – dafür aber nachhaltig. Die Villa Kennedy in Frankfurt ist ein gutes Beispiel für nachhaltige Veränderung....

CX

Anpassen oder zurückbleiben

Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle, erläutert, warum Unternehmen Konnektivität als die nächste Stufe ihrer Entwicklung sehen müssen. Dabei zieht sie Vergleiche zum Darwinismus, in dem nicht automatisch der Stärkste überlebt, sondern der, der sich an Veränderungen am besten anpassen kann. Darüber hinaus geht es um die Einflüsse der Konnektivität auf die Verbesserung von Kundenerlebnissen. In unserer heutigen Landschaft sind die Kunden die wahren Innovatoren, die Marken ständig auf der Grundlage ihrer Erwartungen vorantreiben. Selbstbewusste Kunden wissen, was sie wollen – und erwarten dieses sofort. Man kann Lebensmittel bestellen und sie innerhalb einer Stunde ausliefern lassen, man kann sich jede beliebige Film- oder Fernsehsendung ansehen, wann immer man will und man kann ein Taxi direkt zu seinem eigenen Standpunkt auf der Straße rufen – einfach mit ein paar Klicks auf dem Smartphone. Keine dieser Erfahrungen ist eine „Wow Experience“ – sie sind genau so, wie wir Kunden es erwartet haben. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist es unabdingbar, dass Unternehmen ihre Daten, Intelligenz und Erfahrung auf einer Plattform zusammenführen und alle Kernprozesse miteinander verbinden. Silos können in dieser Umgebung nicht existieren. Kunden sehen Unternehmen nicht als eine Reihe von verschiedenen Abteilungen, sie sehen nur ein Unternehmen und wollen ein nahtloses Erlebnis. Und doch ist ein wirklich vernetztes Unternehmen immer noch eine Seltenheit. Einige Unternehmen haben Schritte in die richtige Richtung unternommen und begonnen, einige ihrer Anwendungen zu integrieren. Aber in dem Beispiel oben sprechen wir eigentlich über ein Unternehmen, das völlig offen und integriert ist. Das gilt nicht nur vertikal, seitlich, diagonal – sondern auch extern: Kunden-, Partner- und sogar Lieferantendaten sind an einem Ort konzentriert. Das nennt man „unendliche" Konnektivität und Experten wissen, dass es der einzige Weg ist, bislang verborgenen Erkenntnisse aufzudecken, die einem Unternehmen dabei helfen, sich von seiner Konkurrenz zu differenzieren und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass jeder verbunden werden kann – es braucht nur die richtigen Anwendungen und Denkweisen, um alles zusammenzubringen. Im Rahmen meiner täglichen Arbeit spreche ich mit vielen Unternehmen, die zu denken scheinen, dass die Gründung eines vernetzten Unternehmens etwas ist, das auf Technologieunternehmen beschränkt ist. Das aber ist bei weitem nicht der Fall! Wir sehen Banken, die alle ihre Systeme miteinander verbinden, um bessere Angebote für den Einzelhandel zu machen. Reifenhändler, die Daten von Autohändlern abrufen, um zu wissen, wann ein Kunde einen Reifenwechsel benötigt. Oder Einzelhändler, die Kunden – von denen sie wissen, dass sie im Internet surfen –  im Geschäft zu Kleidungsstücken leiten, die diese sich angesehen haben. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Verbindung ist es, alle Informationen zu verwenden, um zu verstehen, was der Kunde wünscht, und dann daraus zurück zu arbeiten, um seine Bedürfnisse auch zu erfüllen. Eine Organisation, die das Kundenerlebnis als Schlüssel zum Erfolg identifiziert und ihre Abläufe entsprechend angepasst hat, ist Scottish Water. „Unser Haupttreiber ist immer die Suche nach Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu verbessern“, erläutert Brian Strathie, Group Financial Controller bei Scottish Water. „Wir wussten, dass die Kunden eine Form der Anpassung wollten, aber wir brauchten eine einzige Version der Wahrheit über alle Aspekte des Unternehmens, sowohl intern als auch mit unseren Lieferanten, um ihnen das zu ermöglichen. Jetzt sind die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, einfacher und auf sie zugeschnitten. Es ist unsere Art, mutig und radikal in einem wettbewerbsorientierten Markt zu sein und hat zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um 21 Prozent geführt." Beim Hör- und Gesundheitsdienstleister Amplifon – einem anderen Beispiel – wurden inzwischen alle internen und externen Informationen in den 22 Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, verknüpft. „Es geht darum, agiler und effizienter zu werden, um unseren Kunden letztlich das beste Erlebnis zu bieten", kommentiert Gabriele Chiesa, CIO von Amplifon. „Mit der richtigen Plattform sind unsere Teams voll vernetzt und können die Daten des anderen nutzen, um wichtige Design- und Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Jeder im Unternehmen weiß, dass wir alle als eine vernetzte Einheit und mit der gleichen langfristigen Vision zusammenarbeiten müssen, wenn wir wettbewerbsfähig sein und weiterwachsen wollen." Erstklassige Kundenerfahrung zu liefern, ist keine Option mehr, sie ist ein Muss, wenn Unternehmen überleben wollen. Kunden bestimmen, wie diese aussehen soll und Markenvertreter müssen in der Lage sein, zuzuhören, zu verdauen und ihre Wünsche entsprechend zu erfüllen. Aber die Schaffung von kundenorientierten Angeboten bedeutet, eine „unendliche" Konnektivität zu erreichen, bei der Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt werden können, so wie es unmittelbar – oder sogar schon vorher – erforderlich ist. Alle Unternehmen müssen sich anpassen, um erfolgreich zu sein, und in der Erfahrungswirtschaft bedeutet diese Entwicklung, dass sie vernetzt agieren müssen – und zwar bald. Die Ökonomie der Konnektivität ist etwas, das sich in vielerlei Hinsicht manifestieren muss, um Unternehmen bei ihren Innovationen zu unterstützen. In den nächsten Artikeln zu diesem Thema wird Karine Picard die Konnektivität als das Rückgrat jeder KI-Implementierung sowie die Verhaltensänderungen betrachten, die in einem Unternehmen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass alle Operationen miteinander verknüpft sind.

Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle, erläutert, warum Unternehmen Konnektivität als die nächste Stufe ihrer Entwicklung sehen müssen. Dabei zieht...

CX

Ist Social Media noch immer Marketings Geheimwaffe?

Soziale Netzwerke sind seit knapp zwei Jahrzehnten Leistungsträger für das Marketing. Seit der Einführung von LinkedIn im Jahr 2002 bis 2018 sind fast 3,2 Milliarden Menschen in den sozialen Netzwerken aktiv geworden – das sind 13 % mehr als 2017. Verständlicherweise haben sich die Unternehmen auf jene Netzwerke konzentriert, in denen die Verbraucher heute besonders viel Zeit verbringen. Doch die jüngsten Ereignisse stellen das Erfolgsrezept der sozialen Netzwerke in Frage. Abwanderungsraten zeigen, dass Marketer ihren Kunden folgen müssen – und nicht den Kommunikationskanälen. Aus der Krise lernen Es gibt aber keinen Grund zur Panik. Soziale Netzwerke verschwinden nicht und ebenso wenig der Einfluss, den Sie durch sie gewinnen. Im Jahr 2018 beliefen sich die weltweiten Ausgaben für Social-Media-Werbung auf über 51 Milliarden US-Dollar. Die Menschen verbrachten mehr Zeit in sozialen Netzwerken als beim Fernsehen. Eine Million neue Nutzer kam jeden Tag hinzu; und in Ländern wie Großbritannien stiegen die Ausgaben für Social-Media-Marketing schneller als in jedem anderen Jahr. Trotzdem wäre es unklug, die Trends zu ignorieren, die mit großer Wahrscheinlichkeit Einfluss auf das Social-Media-Marketing nehmen. 2018 wird als das Jahr der Cambridge Analytica/Facebook-Affäre in Erinnerung bleiben. Dieser Vorfall hat zweifellos das Vertrauen sowohl in die Plattform als auch in die sozialen Netzwerke erschüttert. Umfragen deuten beispielsweise darauf hin, dass einer von zehn amerikanischen und einer von zwanzig britischen Nutzern seinen Account deswegen gelöscht hat. Die gute Nachricht ist, dass das Vertrauen zurückgekehrt zu sein scheint. Aber die Krise hat uns wertvolle Erkenntnisse verschafft: Der Status quo kann sich im Handumdrehen ändern und Ihr Unternehmen muss dort präsent sein, wo Ihre Kunden heute sind – und nicht dort, wo sie gestern noch waren. Hyperpersonalisierung statt Hyperintrusion Wie können Marketingprofis mit ihren Kunden Schritt halten? Wie immer liegt die Antwort in der intelligenten Anwendung von Technologien. Und in diesem speziellen Fall liegt sie in der Fähigkeit der Technologie, Ihre Interaktionen mit Kunden zu hyperpersonalisieren. Dafür müssen die Kundendaten zwar umfassend erfasst und analysiert werden, aber es ist das genaue Gegenteil des Datenraubs, der bei Cambridge Analytica zu beobachten war. Denn es geht nicht darum, die Daten heimlich zu verwenden, um Verbraucher unzulässig zu beeinflussen, sondern es geht darum, Daten verantwortungsbewusst zu nutzen, um den Verbrauchern die Erlebnisse zu ermöglichen, die sie haben wollen. Die richtigen Technologien sorgen dafür, dass Sie die ganze Reihe an Kanälen optimal nutzen und jeden Aspekt des Kundenerlebnisses erforschen, um Vermarktungsansätze präzise auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen. Wenn Sie Ihre Kunden besser verstehen, sind Sie außerdem in der Lage, sofort zu reagieren, sobald sich die bevorzugten Kommunikationskanäle verändern – und zwar mit einer Agilität, die integriert und automatisiert ist. Soziale Netzwerke sind also immer noch das Erfolgsrezept für das Marketing – und werden es noch einige Zeit sein. Doch das krisengeschüttelte Jahr 2018 hat die „schmale“ Grenze zwischen Hyperpersonalisierung und Hyperintrusion deutlicher gemacht. Die Technologie entscheidet darüber, ob Ihre Marketingstrategie auf der richtigen Seite steht ─ und mit Ihren Kunden Schritt halten kann.

Soziale Netzwerke sind seit knapp zwei Jahrzehnten Leistungsträger für das Marketing. Seit der Einführung von LinkedIn im Jahr 2002 bis 2018 sind fast 3,2 Milliarden Menschen in den sozialen...

HCM

Die richtige Kultur ermöglicht Innovation

Beim Thema Innovation denken die meisten von uns wahrscheinlich an risikobereite Technologie-Start-ups. Kein Wunder, denn „Innovation“ ist eines der beliebtesten Wörter im Silicon Valley und ein wichtiger Faktor für das Wachstum der meisten Technologieunternehmen. Deshalb denken wir beim Thema Innovation in der Regel an Entwickler, Programmierer und technische Teams. Aber Innovation entsteht, wenn Menschen frei sind, kreative Lösungen für Herausforderungen zu finden und sie umzusetzen – und das kann in jedem Team und in jedem Unternehmen geschehen. Deshalb bewerten 85 % der strategischen Führungskräfte Innovationen als sehr wichtig ( CB Insights, 2018) und deshalb wollen so viele von uns, dass Innovationen im Mittelpunkt unserer Unternehmen stehen. Dafür zu sorgen, dass Innovation in jedem Bereich eines Unternehmens stattfindet, bedeutet, die richtige Kultur zu unterstützen. Genau hier kann das HR-Team ansetzen, indem es Mitarbeiter fördert und entwickelt, innovatives Denken ermöglicht und diese Kultur gestaltet, um das Unternehmenswachstum zu steuern. Genau das geschieht beim französischen Bauunternehmen VINCI. Das HR-Team leitete ein internationales Projekt, das das gesamte Unternehmen durch besser informierte Manager und bessere Einblicke in die Mitarbeiter bei der Kommunikation, Zusammenarbeit und Innovation unterstützte. Aber woran erkennt man eine Kultur der Innovation? Führung: Ein innovationsgetriebenes Unternehmen hat keine strenge Hierarchie. Stattdessen sorgen Führungskräfte für eine Kultur, in der die Mitarbeiter keine Angst haben, etwas beizutragen, scheitern dürfen und sich schnell weiter entwickeln können, während die Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen und den Teams Raum für viele Ideen geben, um die besten zu unterstützen. Entwicklung: Leistungsbeurteilungen beinhalten Innovation als Schwerpunkt, in dem die Mitarbeiter gemessen und bewertet werden. Und Manager werden geschult, um ihre Teams zu Innovationen zu ermutigen und ihnen zu helfen, ihre Ideen zu entwickeln und einzubringen. Rekrutierung:  Bei der Einstellung von Mitarbeitern werden nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Denkweisen berücksichtigt. Die Suche nach Talenten geht über die Qualifikationen hinaus, um Mitarbeiter zu finden, die neue Ideen einbringen, die richtigen Fragen stellen oder beständig lernen wollen – sei es durch die Zuweisung neuer Rollen für Mitarbeiter oder die Suche nach neuen Teammitgliedern. Das heißt im Wesentlichen, dass die Denkweise wichtiger für die Einstellung wird als die Qualifikationen. Zusammenarbeit: Interne Projekte setzen sich aus verschiedenen Mitarbeitern und Abteilungen zusammen, und diese Teams arbeiten eng zusammen, um ihre Ziele zu erreichen. Tools zum Networking und zur Zusammenarbeit werden eingesetzt, damit Mitarbeiter jederzeit, überall und auf jedem Gerät miteinander arbeiten können – und um sicherzustellen, dass die benötigten Daten verfügbar sind und dem Innovationsprozess nichts im Wege steht. Basierend auf Erkenntnissen: Daten sind nur Zahlen. Entscheidend ist die Analysefähigkeit, die der Schlüssel zu kontinuierlicher Innovation ist. Es geht darum, Zahlen in Informationen zu verwandeln, die leicht verständlich und aussagekräftig sind. In unserer neuesten EMEA- und APAC-Studie untersuchen wir, wie Organisationen die „Innovationsagenda“ priorisieren, fördern und wie dies in der Praxis umgesetzt wird. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Beim Thema Innovation denken die meisten von uns wahrscheinlich an risikobereite Technologie-Start-ups. Kein Wunder, denn „Innovation“ ist eines der beliebtesten Wörter im Silicon Valley und ein...

Finanzwirtschaft

Durch Zeiteinsparung den Weg für Wachstum frei machen

Intelligente Unternehmen nutzen die Finanzfunktion als Richtungsweiser, der zeigt, wo investiert werden soll, welche Strategien sinnvoll sind und wie diese umgesetzt werden können. Doch das ist nur möglich, wenn CFOs selbst innovativ sind – und Ressourcen freisetzen, um neue Vorhaben für ihr Unternehmen in Angriff zu nehmen. Es gibt die Theorie, dass es ohne den unglaublichen Reichtum und das effiziente Bankhaus der Medicis im Italien des 15. Jahrhunderts keine Renaissance gegeben hätte. Innovationen in Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Politik basierten auf dem Mäzenatentum und wurden durch den enormen Reichtum und intelligente Formen des Geldtransfers überhaupt erst möglich – während das restliche Europa zum Großteil mit der Subsistenzlandwirtschaft beschäftigt war. Für Unternehmen im 21. Jahrhundert wirft das die Frage auf: Betreiben sie eine Subsistenzwirtschaft, in der die meisten Mitarbeiter hart arbeiten müssen, nur um sich selbst zu versorgen? Oder geben sie ihren besten Talenten den Freiraum für radikale Innovationen? Diese Frage stellt sich in erster Linie den CFOs. Mit Zugang zu unglaublichen Datenmengen und ausgefeilten Analysen kann die Finanzfunktion Wachstumschancen erkennen. Die Herausforderung besteht darin, Möglichkeiten zu finden, mit denen man die alltäglichen Finanzaufgaben effizienter erledigen und richtungsweisende Funktionen entwickeln kann, um Innovationen zu unterstützen. Accenture bezeichnet das als „the evolved CFO“. Wir können diesen Wandel beschreiben, indem wir den Begriff „ERP“ neu definieren. „Enterprise Resource Planning“, die Planung der Unternehmensressourcen, ist nach wie vor unerlässlich. Doch durch eine effizientere Vernetzung der Systeme und die Nutzung fortschrittlicher Analysen kann ERP auf das Wachstum und den Einsatz von Ressourcen ausgerichtet werden. Das schafft Raum für Talente im Finanzbereich und im gesamten Unternehmen, um zu experimentieren und Innovationen einzuführen. ERP wird dann zu „Earn, Rest and Play“. Unternehmen steigern ihren Gewinn, weil sie weniger verschwenden, Kosten kontrollieren und Umsatzträger leichter bestimmen können. Das verschafft ihnen Zeit zur Regeneration, denn der endlose Kreislauf des Reportings zwingt Talente im Bereich der Finanzfunktion in eine ungesunde Work-Life-Balance. Dadurch können sie mehr ausprobieren und mit innovativen Ideen experimentieren, die neue Märkte erschließen. Diese Erkenntnis kommt mittlerweile an. In der Umfrage von Hackett im Jahr 2018 gaben 40 % der Finanzmanager aus Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz an, dass sie bereits fortschrittliche Analysen eingesetzt haben. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird ihre Zahl auf 80 % anwachsen. Einer der CFOs, der bereits den Ansatz „agiler Finanzen“ verfolgt, ist Umair Junaid, CFO bei Access Power, einem schnell wachsenden Energieerzeuger in Afrika und Asien. Seine Absicht war es, Berichte genauer und aktueller zu machen, um die Entscheidungsfindung zu optimieren – und mithilfe der ERP Cloud Prozesse zu automatisieren, um seinem Team zusätzliche Arbeitsstunden zu ersparen. Ein weiteres Beispiel ist Christophe Eouzan, Chief Accounting Officer bei Orange. Das Finanzteam seines Unternehmens sollte sich auf fortschrittlichere Transformationsmaßnahmen konzentrieren können. Die ERP Cloud automatisierte strategisch unbedeutende Aufgaben, beispielsweise die Bedarfsermittlung, Bestellungen und Lieferantenrechnungen. Jetzt kann sich sein Team auf Prognosen, die Transparenz in der Lieferkette und den Aufbau eines Arbeitsumfeldes konzentrieren, das neue, junge Talente anzieht. Declan Tyrrell, ehemaliger CFO und CEO, der jetzt mit Oracle zusammenarbeitet, befürwortet diese Entwicklung: „Der Zugang zu Echtzeitdaten in der Cloud und durch Machine Learning vorangetriebene Automatisierung verschaffen Führungskräften im Finanzbereich mehr Zeit und Möglichkeiten, um für profitable Veränderungen zu sorgen, indem sie Entscheidungen verbessern, Aufgaben ohne Wertschöpfung automatisieren, Risiken managen und Vermögenswerte optimieren.“ Doch genau wie in der Renaissance müssen diese Bemühungen im Mittelpunkt stehen. Neil Sholay, VP of Innovation bei Oracle EMEA, hat über die Philosophie echter „ERP“-Unternehmen nachgedacht. Seiner Ansicht nach sollten sie „fünf unternehmerische Sinne“ schärfen, um ihre Bemühungen sinnvoll auszurichten: Sie müssen „menschlich“ sein, um das Erlebnis für Mitarbeiter und Kunden zu verbessern. Sie sollten vernetzt sein – Innovationen werden beschleunigt, wenn Ideen sich gegenseitig befruchten. Sie sollten auf Erkenntnissen basieren – eine ausgefeilte Analytik verschafft Innovatoren Selbstvertrauen. Sie sollten effizient sein – und Talente aus der alltäglichen Routine befreien. Sie müssen vertrauenswürdig sein, weil Veränderungen verunsichern können – hier hilft eine unterstützende Finanzfunktion. Die neue Definition von „ERP“ wird die westliche Kultur vermutlich nicht im selben Maße umkrempeln wie Kolumbus, Erasmus, Galileo und Da Vinci es getan haben. Doch mit der richtigen Philosophie eröffnet sich eine echte Chance für eine neuzeitliche Renaissance in Unternehmen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte Innovationen als Teil ihrer Wachstumsagenda berücksichtigen. 

Intelligente Unternehmen nutzen die Finanzfunktion als Richtungsweiser, der zeigt, wo investiert werden soll, welche Strategien sinnvoll sind und wie diese umgesetzt werden können. Doch das ist nur...

IT Management

Sicher und innovativ – so lösen Sie den Widerspruch auf

Wie gelingt es Unternehmen, gleichzeitig sicher und innovativ zu bleiben und sich dabei von eingefahrenen Denkweisen der Mitarbeiter freizumachen – wenn technische Innovationen weltweit alle zwei Monate neue Normen setzen? Das ist eine große Herausforderung für jeden IT-Leiter oder Manager. Doch es gibt einen Weg, wie Sie Disruptionen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Als vor einigen Jahren die Virtualisierung gerade zum Thema wurde, stand ich selbst vor einer solchen Herausforderung. Ich musste mich intern gegen viele Widerstände durchsetzen und die Neinsager davon überzeugen, dass Virtualisierung in Zukunft die Norm sein würde. Es galt innerhalb kürzester Zeit ein konkretes Geschäftsszenario auf Basis von OpenSource-Technologien und Hardware-Wartungsverträgen zu präsentieren. Zu dieser Zeit informierten mich alle großen Hardware-Anbieter darüber, dass sie ihre Wartungsverträge nicht garantieren könnten, wenn ich für die Serverlandschaft der Bank in großem Stil Hypervisoren einführen würde. Ich präsentierte dem Vorstand der Bank ein fundiertes Szenario mit allen Vor- und Nachteilen, erhielt die Zustimmung und machte weiter. Jetzt, mehr als 10 Jahre später, sind sowohl OpenSource- als auch Virtualisierungstechnologien aus der Diskussion über die IT-Infrastruktur nicht mehr wegzudenken. Derartige Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit sind heute Normalität geworden. Mit mehr Daten, der IT-Infrastruktur und dem Zugriff auf diese Elemente steigt auch die Verantwortung für die Sicherung dieser Umgebungen. Wir alle haben jetzt zwei Möglichkeiten: selbst für diese Sicherheit zu sorgen oder die Verantwortung an andere zu übertragen. Die Antwort auf diese Frage ist meiner Meinung nach einfach. Ich würde wieder ganz genauso vorgehen, ähnlich wie vor 10 Jahren, als ich den Schritt für diese Bank gewagt habe. Kein Unternehmen kann selbst über alle Sicherheitsfortschritte auf dem Laufenden bleiben, kein Unternehmen kann intern über die Ressourcen verfügen, um angemessene Sicherheitsprinzipien zu gewährleisten, wenn alle zwei Monate disruptive Technologien den Markt verändern. Aber was sehr wohl jedes Unternehmen tun kann, ist, sich zum richtigen Zeitpunkt von Unternehmen beraten zu lassen, die Analysen und Tests durchführen und die richtige Erfahrung haben. Vor dem Hintergrund des Wandels für Technologien, Validierung, Sicherheit und Kosten – und der Schwerpunkt liegt vor allem auf Sicherheit – haben die meisten IT-Teams Schwierigkeiten, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Migration zu einem mehrstufigen Sicherheitsansatz von externen Cloud-Anbietern ist flexibel und kostengünstig, ohne dass neues Sicherheits- oder Infrastrukturpersonal für die Verwaltung dieser Umgebungen eingestellt werden muss. Bedenkt man den Zeitaufwand, die Ressourcen und die Gesamtkosten für die Bereitstellung eines mehrstufigen Sicherheitsansatzes und vergleicht das mit einer Cloud-basierten Lösung, bei der die meisten Sicherheitsebenen ohne Mitarbeitereinsatz auskommen, dann wird schnell klar, welche Lösung die sinnvollere ist. Wenn Ihr bevorzugter Anbieter ein bekanntes Unternehmen wie Oracle ist, das schon lange mit Sicherheitsprinzipien und einer IT-Infrastruktur arbeitet, dann wissen Sie, dass Sie in guten Händen sind und auf Ihrem Weg zu Online-Sicherheit und digitaler Transformation zuverlässig unterstützt und begleitet werden. Neil Cattermull, unabhängiger Branchenanalyst @Neilcattermull Erfahren Sie, was Unternehmer über die Rolle der Innovation in ihrer Wachstumsagenda denken.

Wie gelingt es Unternehmen, gleichzeitig sicher und innovativ zu bleiben und sich dabei von eingefahrenen Denkweisen der Mitarbeiter freizumachen – wenn technische Innovationen weltweit alle zwei...

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Weniger als die Hälfte der Innovationsprojekte schaffen es auf den Markt

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT Oracle hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Unternehmen mehr als die Hälfte der von ihnen vorgeschlagenen Innovationen nicht realisieren. Trotz eines klaren Zusammenhangs zwischen Wachstum und Innovation halten schlechte Prozesse und mangelnde Fokussierung die Unternehmen zurück. Der Bericht zeigt, dass Innovationsbarrieren besonders bei großen Unternehmen sowie bei Unternehmen mit höheren Wachstumsraten ausgeprägt sind. Die Studie „Having a successful innovation agenda" basiert auf einer Umfrage unter mehr als 5.000 Entscheidern für Cloud-Lösungen und -Software. Die Befragten vertraten Unternehmen in 24 Märkten, die einen Umsatz zwischen weniger als einer Million und mehr als 500 Millionen Pfund erwirtschaften und zwischen 100 und 50.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die wichtigsten Ergebnisse: – Ein Drittel der Unternehmen ist von zu vielen Innovationsprojekten überfordert. – 85 Prozent der Unternehmen mit starkem bis signifikantem Wachstum investieren in Innovationen. – 21 Prozent der Befragten sagen, dass mangelndes Engagement innerhalb ihrer Unternehmen ein großes Hindernis für Innovationen ist. – 22 Prozent der Studienteilnehmer sagen, dass fehlende Prozesse ihre Innovationsbemühungen behindern, während 22 Prozent einen Mangel an Visionen beklagen. – 22 Prozent glauben, dass fehlende Investitionen in Technologie ihr Innovationsprogramm behindern. Zu wenig Fokus und Struktur Zu großes Engagement hindert laut der Studie Unternehmen daran, ihre Innovationsinitiativen zum Leben zu erwecken, wobei ein Drittel der Befragten auch zugibt, von zu vielen Projekten überfordert zu sein. Das Problem zeigt sich besonders deutlich bei wachstumsstarken Unternehmen, aus denen 38 Prozent von einem Überschuss an parallelen Initiativen berichten. Trotz der Ambition, Prozesse einzubetten, die Innovationen fördern, gaben 22 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass die idealen Arbeitsabläufe noch nicht richtig implementiert seien. Demgegenüber berichten 19 Prozent, dass sie durch einen Mangel an geeigneter Technologie zurückgehalten würden. Mangelnde Führung Ein unzureichendes Engagement des Unternehmens, gepaart mit einem Mangel an klaren Verantwortlichkeiten, erweist sich ebenfalls als Barriere für den Innovationserfolg eines Unternehmens. Führungskräfte (48 Prozent) und IT (46 Prozent) werden in der Regel als gemeinsame Eigentümer des Innovationsthemas identifiziert. Andere Unternehmensfunktionen bleiben demgegenüber als Innovationstreiber (35-41 Prozent) zurück.   Kundenbindung als Indikator für den Erfolg Unternehmen entfernen sich von den traditionellen KPIs für Mitarbeiterproduktivität (53 Prozent) und Umsatz (53 Prozent) und setzen zunehmend auf Kundenzufriedenheit (57 Prozent) als Maß für den ROI. Diese Verschiebung lenkt jedoch die Aufmerksamkeit weg vom Engagement der Mitarbeiter, wobei nur 44 Prozent die Organisationspipeline als Innovationshebel betrachten und nur 41 Prozent die Unternehmenskultur. „Die Mitarbeiter werden immer ein kritischer Faktor in jedem Innovationsprogramm sein – sowohl bei der Entwicklung neuer Ideen, die echte Probleme lösen, als auch bei der Umsetzung", beschreibt Neil Sholay, Vice President of Innovation, Oracle. „Aber sie brauchen eine effektive und unterstützende Innovationskultur, um erfolgreich zu sein. Das beginnt mit einer klaren Vision der Führungskräfte und der Priorisierung und Finanzierung ausgewählter Projekte. Innovativ zu sein bedeutet nicht nur, Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen. Unternehmen müssen in der Lage sein, auf sich ändernde Kundenanforderungen durch schnelle Umsetzung neuer Ideen zu reagieren“.   Als Beispiel führt er die Melia Hotels an, wo man erkannt habe, dass Gäste daran interessiert seien, sich in einem Hotelresort frei bewegen zu können, ohne dass sie Bargeld, Ausweise, Kreditkarten und Schlüssel mit sich herumtragen müssten. Auf Basis dieses Wissens ist ein persönlicher Gästepass in Form eines Armbandes entwickelt worden, der den Gästen ein völlig neues Maß an Freiheit bietet. Das Konzept ist innerhalb weniger Wochen von der Idee zur praktischen Innovation umgesetzt worden, dank agiler Co-Innovation unter Nutzung der umfassenden Technologie-Möglichkeiten eines Cloud-Anbieters wie Oracle.  

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation, Oracle NEXT Oracle hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Unternehmen mehr als die Hälfte der von ihnen vorgeschlagenen Innovationen...

IT Management

Wie die IT Tools für Innovationen liefern kann

Innovative Ideen haben keinen Wert an sich – erst durch ihre Umsetzung kann man von ihnen profitieren. Und effektives Handeln ist nur mit den genau richtigen Tools für jede Aufgabe möglich. Zum Glück kann uns die IT-Abteilung in einer digitalen Geschäftswelt verschiedenste solcher Tools zur Verfügung stellen. Aber wie genau wollen IT-Führungskräfte in einem Markt, in dem Innovation der neue Antrieb für das Geschäftswachstum ist, diese Agenda unterstützen? Anspruch, Automatisierung, Ambitionen Innovative Unternehmen handeln schnell und testen konstant neue Ideen. Sie brauchen Systeme, die in einigen Bereichen schwierige Aufgaben bewältigen und in anderen Bereichen den Fortschritt beschleunigen können. Unsere neuesten Studien  haben jedoch ergeben, dass sich die Bemühungen um Innovationen in IT-Abteilungen derzeit am ehesten auf Datenschutz und die Abwehr von Cyberangriffen konzentrieren. Das sind zweifellos wichtige Bereiche - aber eben nicht innovationsfördernd für andere Teams. Es gibt Bestrebungen, in anderen Bereichen Innovationen zu implementieren, z. B. Chatbots, Virtual Reality oder bessere Systemsteuerungen, aber tatsächlich werden derzeit eher weniger Innovationen umgesetzt. Vor allem die Automatisierung scheint dabei eine Herausforderung zu sein: Während 82 % der IT-Experten Vorteile durch Innovationen rund um intelligente Automatisierung ermöglichen wollen, implementieren sie nur 70 %. Und wenn es darum geht, zeitaufwändige Aufgaben zu reduzieren und es so den Mitarbeitern zu ermöglichen, sich auf wertvollere (und innovativere) Arbeiten zu konzentrieren, könnte eine intelligente Automatisierung wirklich hilfreich sein. Wir haben herausgefunden, dass IT-Experten „inkrementelle Technologien“, z. B. Backoffice-Systeme und -Tools wie die Cloud und KI, als den Innovationsbereich betrachten, der in ihrem Unternehmen aktuell die größte Rolle spielt. Und sie glauben, dass dies für die nächsten drei Jahre so bleiben wird. Innovationen rund um disruptive Technologien wie mobile Produktivitätstools und Technologien mit Auswirkungen auf die Unternehmenskultur (z. B. verbesserte CX-Plattformen) finden derzeit ebenfalls statt, haben aber keine hohe Priorität. Gerade hier könnten IT-Teams jedoch für die umfassendsten Transformationen, die größte Wirkung und den größten Geschäftswert für die Innovationsagenda sorgen. Dafür müssten Finanz-, Personal- und Marketingteams formulieren, was sie brauchen, und die IT stellt diese Tools dann bereit. Oder die IT informiert die Abteilungen über neue Tools, fortschrittliche Systeme und zukunftsweisende Prozesse, die ihre Ziele unterstützen könnten. Nur das IT-Team kann das in dieser Form leisten. Tools für die Transformation Wenn es darum geht, neue Produkte auf den Markt zu bringen, geben IT-Experten zu, dass hauptsächlich die entsprechenden Technologien fehlen – und auch nach Ansicht von Personal-, Marketing- und Finanzexperten ist die Technologie eines der beiden größten Hindernisse. Aber das könnte sich alles ändern. Ambitionierte IT-Führungskräfte könnten mit transformationalen Technologien den Weg für Innovationen ebnen. Sie könnten es jeder Abteilung ermöglichen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, effizienter zu arbeiten und neue Schwerpunkte für die Innovationsagenda zu setzen. Unser vollständiger Bericht zeigt, was die IT und andere Abteilungen über Innovationen denken – und was die nahe Zukunft bringen könnte. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Innovative Ideen haben keinen Wert an sich – erst durch ihre Umsetzung kann man von ihnen profitieren. Und effektives Handeln ist nur mit den genau richtigen Tools für jede Aufgabe möglich. Zum Glück...

CX

Marketing, Innovation und der neue Maßstab für Wachstum

Unternehmerischer Erfolg wird nicht mehr nur am Umsatz gemessen. Mittlerweile geht es um mehr als die alleinige Finanzkontrolle – insbesondere bei der Darstellung von Fortschritt. Dabei scheinen Metriken aus dem Marketing immer mehr an Wichtigkeit zu gewinnen: Unsere neueste Studie zeigt, dass das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit mittlerweile den wichtigsten Leistungsindikator für innovationsorientiertes Wachstum in allen Unternehmensbereichen darstellt. Doch abgesehen davon wird die ausschlaggebende Rolle des Marketings noch immer verkannt. Vielmehr rangiert das Marketingteam lediglich auf dem vorletzten Platz, wenn es darum geht, welche Unternehmensbereiche für Innovationen sorgen.  Wenn Marketingteams zeigen wollen, was sie für innovationsorientierte Unternehmen leisten, dann müssen die Messung, die Vorhersage und die Steigerung ihrer Leistung ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Und offenbar sind die Teams sich darüber im Klaren, denn die „Nutzung von Daten zur Leistungssteigerung“ ist der wichtigste Bereich, in dem Marketingexperten auf Innovationen hoffen. Allerdings gibt es zwischen ihren Ambitionen und den Maßnahmen, die tatsächlich ergriffen werden, eine Kluft von 10 %.  Könnte das IT-Team diese Kluft schließen? Kollaboration mit der IT Marketingabteilungen sind immer mehr von Technologien abhängig. Es wird erwartet, dass die globalen Ausgaben für den Marketing-IT-Bereich bis 2021 jährlich um 7,3 % steigen werden. Ein Großteil dieser Ausgaben wird vermutlich darauf zurückzuführen sein, dass die Unternehmen immer mehr die Verantwortung für die Kundenbeziehung übernehmen – vom ersten Kontakt über die Kundenbindung, der Gewinnung neuer Marktkenntnis und darüber hinaus. Aber Marketingexperten sehen das IT-Team immer noch nicht als Innovationspartner. Stattdessen liegt der IT-Bereich auf dem vorletzten Platz bei der Bedeutung für die eigene Innovationsagenda. Und das trotz der Tatsache, dass wild zusammengewürfelte Technologien dem Marketing häufig die Arbeit erschweren. Marketingexperten haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Lösungen, Systeme und Tools eingeführt, die jeweils einen bestimmten Zweck verfolgen. Um die so entstandene Komplexität zu reduzieren, den Datenfluss zu optimieren und eine bessere Analyse und Ausrichtung zu erreichen, sind sie auf die Unterstützung der IT-Abteilung und auf bewährte Vorgehensweisen angewiesen. Wenn sie enger zusammenarbeiten würden, könnten sie effizienter arbeiten, Systeme zusammenführen und integrieren, um mehr aus ihren Tools herauszuholen. Der IT würde das helfen, ihre eigene Führungsposition in der Innovationsagenda auszubauen. Metriken, Tools und Innovation Geeignete Metriken festzuhalten unterstützt zweifellos Innovation und Wachstum. Doch solange die Tools fehlen, mit denen man wirksam agieren kann, ist das nicht genug. Marketingexperten berichten, dass das häufigste Hindernis für die Markteinführung neuer Produkte oder Dienstleistungen eine fehlende Technologie ist, die die Umsetzung und Auslieferung ermöglicht.  Mit optimierten Tools, die die richtigen Metriken nachverfolgen, könnten Marketingteams schneller und innovativer sein. Gleichzeitig könnten sie ihrem Unternehmen helfen, zu wachsen und sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen. Lesen Sie hier unseren vollständigen Bericht darüber, was Marketingteams über Innovation denken – und welche Maßnahmen sie ergreifen, um sie auf den Weg zu bringen.

Unternehmerischer Erfolg wird nicht mehr nur am Umsatz gemessen. Mittlerweile geht es um mehr als die alleinige Finanzkontrolle – insbesondere bei der Darstellung von Fortschritt. Dabei scheinen...

HCM

Wie HR Innovationen fördert

Wenn Unternehmen ihren Erfolg messen, spielt der Faktor Mensch dabei eine ganz wesentliche Rolle. Laut unserer Studie ist abteilungsübergreifend der wichtigste KPI für innovationsgetriebenes Wachstum  das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit. Und Organisationen erkennen, was ihre eigenen Mitarbeiter leisten, da die Produktivität der Mitarbeiter an zweiter Stelle steht. Die Unternehmenskultur als KPI Wie ein lebender Organismus braucht Innovation die richtige Umgebung, um zu überleben und zu gedeihen. Grundlage dafür ist in jedem Unternehmen die Unternehmenskultur und die Art und Weise, wie sie gepflegt und gefördert wird. Das HR-Team ist in seinem Umgang mit den Mitarbeitern auf individueller und kollektiver Ebene bestens aufgestellt, um diese Kultur zu gestalten und zu unterstützen. Aber nicht immer gelingt das ohne Widerstände. Unsere neuesten Untersuchungen zeigen, dass viele Unternehmen die Rolle, die die Kultur (oder das HR-Team) bei der Innovation spielt, noch nicht erkennen. Die Produktivität hängt jedoch zum Teil von einem Umfeld ab, in dem die Mitarbeiter sich wohlfühlen und ihre beste Arbeit abliefern können – und die richtige Kultur trägt dazu bei. Die Organisationskultur wird jedoch als am wenigsten wichtig für innovationsgetriebenes Wachstum betrachtet – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass viele Unternehmen die Verbindung zwischen Kultur, Innovation und Leistung noch nicht hergestellt haben. Hier könnten die HR-Teams eine führende Rolle übernehmen. Und viele hoffen, das zu tun, auch wenn sie im Moment noch vor Herausforderungen stehen: Die Schaffung einer Innovationskultur ist ein Bereich, in dem HR-Experten Innovationen fördern wollen, aber 11 % der Befragten gelingt es nicht, diesen Anspruch durchzusetzen und ihr Ziel zu verfolgen. Die Unterstützung durch Führungskräfte könnte hier helfen. Die Rolle der Führungskräfte Im Ganzen betrachtet, spiegelt die Gesamtkultur eines Unternehmens oft die Einstellungen und Verhaltensweisen der obersten Managementebene wider. Die Personalverantwortlichen bewerteten das „Engagement des Führungsteams“ als besonders wichtig auf der Liste der Verhaltensweisen, die eine Innovationskultur unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Top-Management könnten HR-Teams eine Innovationskultur von oben nach unten aufbauen, und zum Beispiel Kultur und Talente messen – und dabei die Wahrnehmung ihrer Funktion verändern. Aktuell sagen IT-, Finanz- und Marketingexperten, dass die Personalabteilung die Abteilung ist, die Innovationen am wenigsten fördert – und etwa jeder Siebte (14 %) ist der Ansicht, dass die Personalabteilung dabei überhaupt keine Rolle spielt. Aber wenn das HR-Team sich stärker und sichtbarer für eine Veränderung der Unternehmenskultur engagiert, könnte es diese Wahrnehmung ändern und gleichzeitig die Grundlage für mehr Produktivität, Innovation und Erfolg schaffen. Die Personalabteilung muss nicht verantwortlich für die Innovationsagenda sein, aber ihre Leistung hat sicherlich das gleiche Gewicht – und steht genauso auf dem Prüfstand – wie die von jedem anderen Team. Um mehr darüber zu erfahren, was HR-Experten und Führungskräfte über Innovationen denken und was sie tun, um sie zu fördern, lesen Sie hier unseren Bericht. 

Wenn Unternehmen ihren Erfolg messen, spielt der Faktor Mensch dabei eine ganz wesentliche Rolle. Laut unserer Studie ist abteilungsübergreifend der wichtigste KPI für innovationsgetriebenes Wachstum ...

Digitalisierung

Fashion 4.0 im Zeitalter von NFC- & Blockchain-Technologie – Wie die Fashion-Plattform „retraced“ eine Branche verändert

Massenware von der Stange, minderwertige Qualität und intransparente Lieferketten zu Lasten von Umwelt und Arbeitern. Dies sind globale, tagtägliche Realitäten und für die beiden Gründer von CANO und „retraced“, die sich aufmachen die Fashion-Industrie zu verändern, vermeidbare Relikte aus einer scheinbar anderen Zeit. Wer sind die Gründer von CANO? Kennengelernt haben sich Lukas Pünder und Philipp Mayer bereits zu Schulzeiten, in Düsseldorf, und auch während ihres BWL Studiums haben sie sich nicht aus den Augen verloren. Ihre Leidenschaft für Mexico, das Essen, Land und Leute, vor allem jedoch für traditionelle Fertigungsmethoden von Schuhen und deren Marktpotential, entdeckten sie während eines Studienaufenthaltes 2014. Die Idee zu CANO realisierten sie 2016 und sie ist so einfach wie genial. Produziert wird mit hochwertigen, umweltverträglichen Materialien und nach traditionellen Flecht- und Fertigungsmethoden. Die Schuhmarke CANO bietet handgemachte Schuhe bester Qualität, Made in Mexico. Was ist die Idee von „retraced“? Als Plattform ermöglicht „retraced“ dem Konsumenten einen transparenten, unmittelbaren und vertrauenswürdigen Einblick in die Wertschöpfungskette der verschiedenen, kooperierenden Fashionmarken. Die Near Field Communication- (NFC) sowie der Einsatz der Oracle Blockchain-Technologie stellen dabei so manches altbekannte Paradigma der Fashion-Industrie auf den Kopf. „Bei uns stehen die Lieferanten, Materialien, klassische mexikanische Fertigungskunst und somit der einzelne Arbeiter im Vordergrund“, betont Lukas. Warum nutzt „retraced“ Blockchain-Technologie für ihre Transparenzlösung? Die Oracle Blockchain-Technologie ermöglicht die transparente Nachverfolgung der Lieferkette bis ins letzte Detail. Dabei stellt die Blockchain sicher, dass die gesammelten Daten nur bei Zustimmung von weiteren Teilnehmern der Wertschöpfungskette in die Blockchain hochgeladen und gespeichert werden. Ebenfalls sind alle Daten, die auf ihr gespeichert wurden, nicht mehr veränderbar oder löschbar. Diese Eigenschaften der Blockchain geben dem Endkonsumenten somit die Sicherheit, dass die erhaltenen Daten über die Wertschöpfungskette korrekt sind und steigert somit das Vertrauen in die Modemarke. Weiterhin gibt es keine technischen Grenzen bei der Menge der Daten, die aufgenommen werden können. Vom Rohstofflieferanten, verwendeten Materialen bis hin zum einzelnen Arbeiter bleibt dem Kunden nichts verborgen. Nachprüfbar ist dies dank des im Schuh versteckten NFC-Chips, der über die CANO-Plattform und direkt per App angesteuert werden kann, wodurch der der Konsument gezielt Informationen zum individuellen Produkt erhält. Warum spielt ihr im nachhaltigen Modemarkt? „Mehr als 60% der Käufer sind interessiert daran, die Herkunft der Produkte sowie die Arbeitsbedingungen, zu welchen Sie produziert wurden zu verstehen“, unterstreicht Philipp. Wer heute Fashion kauft, fragt also nicht mehr nur nach Qualität und Preis. Der bewusste Kunde (engl. conscious Consumer) fragt sich, wer hat den Schuh wirklich produziert, mit welchen Materialien und zu welchen Bedingungen? Diese Kunden gehören somit zur ersten Generation, die gegebene Antworten dank technologischem Know-how auch überprüfen können.   „Wir wollen eine Transparenzlösung nicht nur für unsere Kunden von CANO, sondern für alle Modeunternehmen anbieten, die ebenfalls daran interessiert sind ihre Wertschöpfungsketten nachhaltig aufzubauen“, betonen beide Gründer. Deshalb soll das neugegründete Startup „retraced“ die hierfür nötige Plattform schaffen. Somit gehen Philipp und Lukas mit dieser Plattform noch einen Schritt weiter, indem man in engem Kontakt mit anderen Fashion-Brands daran arbeitet, mittels der eigens entwickelten Technologie, ihrem Beispiel folgen zu können. Fashion 4.0 ist also mehr als nur ein Slogan. Es ist Realität. Die Jungs von CANO haben es bewiesen. Hinweis: CANO und Oracle können Sie live erleben – am 26.03.2019 auf dem Blockchain Summit in Frankfurt. Dort sprechen Oracle und CANO in einem gemeinsamen Vortrag und zeigen die CANO Lösung live auf unserem Oracle Stand!  

Massenware von der Stange, minderwertige Qualität und intransparente Lieferketten zu Lasten von Umwelt und Arbeitern. Dies sind globale, tagtägliche Realitäten und für die beiden Gründer von CANO und...

Finanzwirtschaft

Wie das Finanzwesen mit großen Veränderungen Schritt hält

Die kurzen Öffnungszeiten der Banken wirken in der heutigen rasanten und unvorhersehbaren Geschäftslandschaft äußerst altmodisch. Die Finanzen von heute bewegen sich schnell, rund um die Uhr und über alle Grenzen hinweg – und die Unternehmen müssen damit Schritt halten. Disruptive Technologien sind nach wie vor sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance, indem sie beispielsweise etablierten Banken helfen, neue Realitäten zu meistern – und neue Wettbewerber und Finanzinnovationen ins Spiel bringen, die von alten Systemen und Praktiken unbelastet sind.  Tatsächlich nehmen Technologieinnovationen und Kundenakzeptanz schneller zu, als die Möglichkeiten der IT mithalten können. Und was mit dem Bankensektor geschieht, kann auf jedes Unternehmen angewendet werden. Ein Beispiel dafür ist Square, ein Unternehmen für die Kreditkartenabwicklung. Es wurde 2009 gegründet, hatte aber 2017 den traditionellen Kreditkartenunternehmen bereits Transaktionen im Wert von 65,3 Milliarden US-Dollar (eine Wachstumsrate von 32 % gegenüber dem Vorjahr) abgenommen, und zwar mit einem einfachen Produkt, das auf jedem mobilen Gerät funktioniert. Da Finanzinnovationen die Preise nach unten treiben, schrumpfen die Margen. Traditionelle Banken mit einem Komplettservice können damit rechnen, dass 20 % ihrer Kunden 150 % ihres Nettogewinns ausmachen; die anderen 80 % erreichen entweder gerade so die Gewinnschwelle oder bei jeder Transaktion entsteht sogar Verlust. Etwas muss sich ändern. Den Kunden in den Mittelpunkt stellen Traditionell tendieren Banken dazu, aus interner Sicht nach Geschäftsbereichen zu arbeiten. Aber die Erwartungshaltung heutiger Kunden wurde durch E-Commerce und Apps geprägt und sie erwarten einen schnellen und persönlichen Service. In der Vergangenheit gab es die Öffnungszeiten der Banken, weil die Menschen keine andere Wahl hatten. Heute entscheiden Sie sich für einen Service rund um die Uhr – und nicht für ein Institut, das um 18 Uhr die Türen schließt. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass jeder Kunde mehrere Produkte und Dienstleistungen benötigt – von Hypotheken bis hin zu Unternehmenskrediten und mehr. Ein Spartenansatz hilft der Bank, Einnahmen und Verantwortung zuzuordnen – schränkt aber die Transparenz ein, die erforderlich ist, um alle Bedürfnisse eines Kunden zu erfüllen. Die IT-Systeme, die diesen Geschäftsfeldern zugrunde liegen, sind ebenfalls isoliert. Das schränkt die Möglichkeiten einer Bank ein, einen ihrer wertvollsten Vorteile gegenüber Finanzinnovationen zu nutzen: Daten. Davon haben etablierte Banken viel – aber sie werden selten so eingesetzt, dass sich daraus ein Wettbewerbsvorteil ergibt. Transformationszentren für Banking in der Cloud Es gibt eine Lösung. Eine vernetzte Reihe von Cloud-Systemen fasst Kundendaten in einem umfassenden Datensatz zusammen. Durch Algorithmen und Machine Learning können so breit angelegte Kundenbedürfnisse identifiziert werden – auch wenn die Bereichsleiter die Kontrolle behalten. Die Cloud vereinfacht auch die Einführung neuer Technologien – wie z.B. Chatbots – mit denen Finanzinnovationen Kunden gewinnen. Darüber hinaus reduziert sie die IT-Kosten und vereinfacht die Bereitstellung digitaler Dienste. Regelmäßige Upgrades werden automatisch durchgeführt, um Störungen zu vermeiden. Teure IT-Spezialisten und Lizenzen vor Ort werden zur Ausnahme. Die Cloud rationalisiert das Berichtswesen – was die Kosten und Entscheidungen optimiert – und gibt den Banken so Zeit für Strategie und Wachstum. Durch Kostensenkung und neue Marktansätze können Banken ihre vorhandenen Stärken nutzen: Kapital und die Fähigkeit, in einem sich ständig ändernden Marktumfeld zu bestehen. Finanzinnovationen sorgen für Veränderungen – aber die Cloud sorgt für Wettbewerbsgleichheit und ermöglicht es traditionellen Banken, ihre Stärken auch weiterhin zu nutzen und gleichzeitig neue Produkte und Dienstleistungen in den Angebotskatalog aufzunehmen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte über Technologien denken, und lesen Sie hier unseren Bericht.

Die kurzen Öffnungszeiten der Banken wirken in der heutigen rasanten und unvorhersehbaren Geschäftslandschaft äußerst altmodisch. Die Finanzen von heute bewegen sich schnell, rund um die Uhr und über...

News

OneDollarGlasses – Wie die Vision eines Mannes zu einer Chance für Millionen Menschen weltweit wurde

Auf die Frage, was die erste tragbare, individualisierbare Technologie der Welt war, kommen wohl viele verschiedene Antworten zusammen. Die wenigsten werden aber wissen, dass es ein Gegenstand ist, den wir heute für selbstverständlich halten und den viele auf ihrer Nasenspitze tragen. Die Rede ist von einer Brille. Egal ob sie dabei hilft, das Kleingedruckte zu lesen oder weit in die Ferne zu blicken, Brillen sind unverzichtbar. Aber für mehr als 700 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, vor allem natürlich in Entwicklungsländern und Staaten der Dritten Welt, sind sie ein wahres Luxusgut, das sie sich nicht leisten können. Das ist nicht einfach nur eine Unannehmlichkeit: Die mangelnde Möglichkeit gut zu sehen hat zur Konsequenz, dass Schüler Probleme in der Schule haben und Erwachsene unfähig sind zu arbeiten und ihre Familien zu versorgen. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO betragen die weltweiten Einkommensverluste aufgrund dieser Umstände etwa 202 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Darüber hinaus wären 65.000 Augenärzte erforderlich, um die über 700 Millionen Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zu versorgen, deren Zahl mit dem Wachstum der Weltbevölkerung zunehmen wird. Die Vision 2012 beschloss Martin Aufmuth, ein ehemaliger Mathematik- und Physiklehrer aus Deutschland, etwas zu tun, um zu helfen. Er entwickelte leichte, flexible und robuste Brillen, die vor Ort gefertigt, montiert und verkauft werden können. Das Ergebnis ist, dass OneDollarGlasses Millionen Menschen auf der ganzen Welt eine Chance bieten wieder normal zu sehen. Mit Grundkosten, die durch Spenden finanziert werden, ist die OneDollarGlasses Association ein wahrhaftig soziales Unternehmen, das völlig neue Ansätze schafft. Die Organisation hat ein einjähriges Kompetenzkonzept entwickelt, in dem lokale Experten geschult werden, die für jeden Patienten die bestmöglichen Brillengläser finden. Die Materialkosten der Brille betragen nur 1 US-Dollar, und sie werden an Kunden für zwei bis drei Tageslöhne verkauft, wobei die Gewinne vor Ort einbehalten werden. Es ist ein nachhaltiges Modell, das den Menschen nicht nur zum ersten Mal hilft, richtig zu sehen, sondern auch als Grundlage für neue Geschäfts- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Entwicklungsländern dient. Die Herausforderung Verständlicherweise ist das Konzept unglaublich erfolgreich und umfasst rund 300 internationale Freiwillige sowie mehr als 180 Mitarbeiter in acht Ländern sowie schnell wachsende Stakeholder-Gruppen, darunter Partner, Spender und Mitarbeiter. Dieses schnelle Wachstum hat seine eigenen Herausforderungen mit sich gebracht, insbesondere im Hinblick auf die immer komplexer werdenden IT-Anforderungen. Mit der fortschreitenden Vergrößerung der Organisation mussten auch neue regulatorische Verpflichtungen wie die DSGVO erfüllt werden, die kleine Verwaltungsfunktionen erheblich belasten. Es bedarf einer flexiblen, skalierbaren und kostengünstigen Technologielösung, damit die IT-Infrastruktur der wachsenden Nachfrage Schritt hält. Die Realisierung Nach einer umfassenden Marktanalyse entschied sich OneDollarGlasses für Oracle. Basierend auf der Oracle-Datenbank und APEX konnten IT-Experten der OneDollarGlasses Association eine hochgradig angepasste Lösung entwickeln, die speziell für die Anpassung an sich ändernde Anforderungen angefertigt wurde. Heute ist die Oracle-Lösung das Rückgrat der OneDollarGlasses-Verwaltung. Sie umfasst alles: von Kontaktverwaltung über Spenden und Online-Zahlungen; von interner und externer Kommunikation über Veranstaltungsverwaltung; und von einer freiwilligen Organisation bis hin zur Analytik. Bis heute hat OneDollarGlasses rund 170.000 Menschen dabei geholfen, ihre Sehkraft zu verbessern und damit verbundene Chancen zu schaffen. Für Martin Aufmuth, Gründer von OneDollarGlasses, ist dies bereits ein tolles Ergebnis – aber es gibt noch viel zu tun. „Die Oracle-Lösung gewährleistet, dass unsere Organisation auf der sicheren Seite ist, wenn es um die Verwaltung sensibler Daten geht. Darüber hinaus hilft sie uns dabei, unsere Vision zu erreichen, indem wir unsere internen Prozesse stabiler und effizienter machen – ein wichtiger Schritt für eine wachsende Organisation wie unsere.“  

Auf die Frage, was die erste tragbare, individualisierbare Technologie der Welt war, kommen wohl viele verschiedene Antworten zusammen. Die wenigsten werden aber wissen, dass es ein Gegenstand ist,...

Thought Leadership

Der Kampf um die IT-Souveränität von Unternehmen im Jahr 2019

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle 2018 war das Jahr aufstrebender Technologien: Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung, Big Data und Blockchain waren in aller Munde und viele Steine wurden bereits aus dem Weg geräumt. Nun hat das Jahr 2019 begonnen und es stellt sich die Frage: Welche Technologien werden sich in diesem Jahr weiter etablieren? Hier sind unsere Vorhersagen. Künstliche Intelligenz, Stealth Adoption Künstliche Intelligenz ist von entscheidender Bedeutung – aber nur, wenn Unternehmen diese Technologie verstehen und wissen, wie sie innerhalb der Unternehmensgrenzen eingesetzt werden kann. Ovums „ICT Enterprise Insights Survey“ geht davon aus, dass 60 Prozent der Unternehmen 2019 eine unternehmensweite Strategie für KI haben werden. Viele Unternehmen suchen nach praktischen Wegen, um KI in das Unternehmen zu integrieren. Ein Schlüsselpfad wird darin bestehen, KI in die Unternehmensanwendungen zu integrieren. Laut Expertenschätzung werden 2019 weltweit mehr Daten generiert als jemals zuvor. Unternehmen sind bereits heute mit der Herausforderung konfrontiert, diese Daten intelligent zu nutzen, um Prozesse zu definieren, schneller und effizienter verlässliche Erkenntnisse zu gewinnen und flexibler arbeiten zu können. Dabei kann KI gute Dienste leisten. Statt sich vor dem „Aufstieg der Roboter“ zu fürchten, sollten sich Unternehmen damit beschäftigen, wie sie KI sinnvoll in ihre Infrastruktur einbinden. Erste Auswirkungen die sich durch den Einsatz von KI ergeben, zeigen sich bereits in Back-Office-Anwendungen, die sich durch innovative Frontends und ihren Beitrag zur Automatisierung verändern. Mit Blick auf die Zukunft wird sich diese Transformation weiterverbreiten. Verdoppelung der Produktivität Einer der wichtigsten Treiber für die KI-Einführung ist deren immense Kraft zur Steigerung der Produktivität und Effizienz von Menschen. Eine kürzlich von Oracle durchgeführte Umfrage unter internationalen Entscheidungsträgern ergab, dass bereits 42 Prozent auf KI-Technologie setzen, um die Effizienz in ihrem Unternehmen zu verbessern. Durch die ständigen Verbesserungen der kognitiven KI-Funktionen werden diese Verbesserungen mittelfristig noch größer. Kunden wie der spanische Fußballklub RCD Espanyol haben sich für die Nutzung von KI entschieden, um die Produktivität ihrer Finanzabteilung zu steigern. Sie sind darauf angewiesen, schnell Geschäftsentscheidungen zu treffen, die keinen menschlichen Input erfordern. Mit Blick auf die Zukunft lässt sich prognostizieren, dass bis 2025 im Vergleich zu heutigen Betriebsabläufen durch den Einsatz von KI Produktivitätssteigerungen von bis zu 50 Prozent möglich sind. Daher kann man mit Fug und Recht von einer Transformation sprechen. Autonome IT-Umgebungen werden selbstverständlich Gartner prognostiziert, dass bis 2022 etwa 90 Prozent der Entscheidungsträger Informationen explizit als unternehmenskritischen Faktor nennen werden, wodurch Datenanalysen künftig zu einer wichtigen Kompetenz werden. Da die derzeit verfügbaren Datenmengen für den Menschen zu groß sind, ist ein neuer Ansatz bei deren Verarbeitung und Analyse erforderlich. Vor allem, wenn sie es mit ihren Investitionen in Technologien wie KI oder IoT (Internet of Things) ernst meinen. Was wäre, wenn die komplexen Datenverwaltungssysteme, die Daten in Erkenntnisse umwandeln, als selbstfahrende, selbstreparierende und selbstsichernde autonome Systeme gelten können. Oracle hat mit der autonomen Datenbank einen großen Schritt in der Automatisierung unternommen. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der Unternehmen ähnliche Funktionen künftig für jeden Aspekt des Datenmanagements nutzen wird. Der Automatisierung kommt im Geschäftsalltag immer größere Bedeutung zu. Ein Beispiel sind Routineaufgaben, von denen sich rund 70 Prozent vollständig automatisieren lassen. So können Unternehmen ihre Teams entlasten und stattdessen gezielt für Innovationsthemen einsetzen. Inzwischen müssen auch viele Aufgaben in Bezug auf IT-Sicherheit automatisiert werden, da die Anzahl der sicherheitsrelevanten Ereignisse dramatisch ansteigen wird. Der „Cloud Adoption and Risk Report 2019“ von McAfee zeigt zwar, dass ein durchschnittliches Unternehmen nur eines von 100 Millionen Ereignissen als Bedrohung empfinden wird. Angesichts des hohen Volumens wird es jedoch ohne Automatisierung unmöglich sein, die Nadel im Heuhaufen zu finden. Darüber hinaus werden die Customer Experience und die Automatisierung künftig Hand in Hand gehen. 70 Prozent der Kundeninteraktionen werden automatisiert. Chatbots, die KI-Funktion nutzen, führen zu einer neuen Ära des Kundenerlebnisses. Bereits heute nutzen 89 Prozent der Menschen Voice Assistants für den Kundenservice. 69 Prozent der Kundenservice-Funktionen der Unternehmen nutzen Chatbots. Dieser Trend wird sich zunehmend von einem „nice to have“ zu einer grundlegenden Kundenerwartung in fast allen Märkten entwickeln. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass 85 Prozent aller Interaktionen automatisiert sein werden. Blockchain wird zum Eckpfeiler des Vertrauens Im Jahr 2019 werden die bislang wie siamesische Zwillinge behandelten IT-Themen Blockchain und Bitcoin getrennt. Die Erkenntnis, dass Blockchain weit mehr kann als Geldgeschäfte zu validieren, wird auch die Skepsis gegenüber der Technologie verringern und Vertrauen schaffen. Schon heute werden Blockchains dazu verwendet, um die ethische Produktion von nativem Olivenöl zu zertifizieren, die Nutzung der Sonnenenergie zu verfolgen und eine einzige Quelle der Wahrheit in die Dokumentationsprozesse einzubringen, die etwa die weltweite Schifffahrtsindustrie stützen. Es ist zu erwarten, dass die Vielfalt der Anwendungsfälle rasant ansteigen wird: Von der Überprüfung der Echtheit von Edelsteinen über die Ermittlung der Quelle von Lebensmittelverunreinigungen bis hin zur Bestätigung, dass Arzneimittel gemäß den strengen Branchenvorschriften hergestellt werden. Genauso wie die Künstliche Intelligenz wird sich auch die Blockchain-Technologie immer stärker in das Tagesgeschäft einschleichen, da sie ebenfalls in Geschäftsanwendungen integriert wird. Vom Hype zur Realität 2019 wird das Jahr, in dem einige der großen Modewörter der IT-Branche vom Hype zur Realität werden. Allerdings können sie sich nur dann als wertvoll erweisen, wenn sie echte Wirkung erzielen. Vorbei sind die Zeiten, in denen KI oder Blockchain als separate Einheiten in der Infrastruktur betrachtet wurde. Stattdessen müssen sie in Unternehmensanwendungen integriert werden, um ihren wirklichen Nutzen zu realisieren. Was Unternehmen also brauchen, ist ein solider Partner, der die Stärken der vorhandenen Technologien ausspielen und so ihren Wert steigern kann. Es wird eine vollständig integrierte Cloud benötigt, um Kontrolle, Sicherheit und Innovation an einem Ort zu vereinen, sodass Unternehmen ihre Anwendungen in der Cloud unabhängig von der Arbeitslast oder zukünftigen Trends auch über 2019 hinaus betreiben können. Denn nur so haben sie die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen zu liefern, die sie agil und wettbewerbsfähig halten. Oracle ist ein Platinum-Sponsor auf dem Blockchain-Summit am 26.03.2019 in Frankfurt! Mehr Informationen hier: https://www.blockchainsummitfrankfurt.com/  

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle 2018 war das Jahr aufstrebender Technologien: Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung, Big Data und Blockchain waren in...

News

Christoph Heiming übernimmt die Verantwortung für das Deutsche Oracle Partnergeschäft

München, 04. Februar 2019 – Oracle erweitert das Country Leadership Team in Deutschland um Christoph Heiming, der als „Senior Director Alliances & Channels Germany“ zukünftig das Partnergeschäft verantwortet. Zu den Kernaufgaben des erfahrenen IT-Managers gehört die Weiterentwicklung von Oracles Cloud-Plattform bei den verschiedenen Partnerbereichen und strategischen Allianzen. Christoph Heiming verfügt aus seinen früheren Führungspositionen bei IBM und Microsoft über einen starken Hintergrund im Bereich Digitalisierung sowie direktes- und indirektes Vertriebs-Know-how. Insbesondere seine Fähigkeit und Erfahrung, bestehende Geschäftsmodelle in die digitalisierte Welt zu transformieren, soll den Oracle-Partnern Vorteile verschaffen. Mit Investitionen in das Oracle-Partner-Ökosystem sollen Kunden noch mehr vom Wert der Oracle-Technologieplattform profitieren können. In seiner neuen Rolle möchte Christoph Heiming das gemeinsame Geschäft zwischen Partnern und Oracle weiterentwickeln. „Ich freue mich auf echte Partnerschaften zwischen Menschen und Organisationen“, beschreibt Heiming. „Ich möchte die ganze Bandbreite der Oracle Technologie zusammen mit den Partnern in den Markt bringen. Daneben sehe ich die Rolle meines Teams bei der Entwicklung bestehender Partnerschaften sowie dem Aufbau neuer Partnerschaften auf der Grundlage vertrauenswürdiger Beziehungen. Zusammen mit unseren wichtigsten Partnern sind wir in der Lage, den Kunden die höchste Qualität zu bieten“, so Christoph Heiming weiter.    

München, 04. Februar 2019 – Oracle erweitert das Country Leadership Team in Deutschland um Christoph Heiming, der als „Senior Director Alliances & Channels Germany“ zukünftig das Partnergeschäft...

HCM

Wie das IoT Kunden mehr Freiheiten gibt

Es gibt eine verwirrende Vielzahl neuer unverzichtbarer Marketingtechnologien, darunter KI, Machine Learning und das Internet der Dinge (im Englischen: Internet of Things; IoT). Aber was leisten sie eigentlich – für Sie? Die Antwort ist entscheidend für jedes Unternehmen, das das ultimative Kundenerlebnis bieten möchte. Das IoT ist die App des Internets in der physischen Welt und nicht auf die Online-Welt. Es ist wahrscheinlich am sichtbarsten in den Apps, mit denen wir unsere Heizung und unser Licht vom Sofa, vom Auto oder sogar von einem anderen Kontinent aus einschalten können. Aber das IoT kann so viel mehr und das ist der Grund, warum es so eng mit dem Kundenerlebnis verknüpft ist. Wie sieht das aus? Ein aktueller Artikel im Forbes Magazine sagt: „Durch das IoT müssen Kunden weniger in der Schlange stehen und erleben mehr ... Was vorher umständlich war, ist jetzt ein nahtloses und persönliches Erlebnis.“ So weit die Theorie – und sie klingt überzeugend – aber was ist mit der Umsetzung in der realen Welt? Hier ist nur ein Beispiel dafür, wie ein Unternehmen das Kundenerlebnis durch das IoT wirklich verändert hat. Die globale Hotelgruppe Melia Hotels International plante mehrere Resorts mit verschiedenen Themen, zwischen denen sich die Gäste einfach bewegen können sollten. Die Herausforderung dabei war, dies umzusetzen, ohne dass die Gäste auf künstliche Grenzen trafen. In der Zusammenarbeit mit Oracle entwickelte die Hotelgruppe ein IoT-basiertes smartes Armband. Es war ein durchschlagender Erfolg. Das Armband ermöglicht den Kunden den schlüsselfreien Zugang, bargeldloses Zahlen im Restaurant und Supermarkt sowie verschiedene Aktivitäten, für die sie sich nicht anstellen müssen. Darüber hinaus kann die Hotelgruppe durch die geschickte Nutzung der Daten dem Kunden persönliche Empfehlungen, Rabatte und Angebote bieten. Sie wissen, wann und wie Kunden Einrichtungen nutzen, und können so die Nachfrage besser steuern, was auch die Sicherheit erhöht – durch das Armband lässt sich jeder Gast im Notfall orten. Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie das IoT die Macht in die Hände der Kunden legt – Voraussetzung dafür ist ein Unternehmen, das immer zuhört und sich an ihre Bedürfnisse anpasst. Alles läuft automatisch, sicher und nahtlos ab.  Erfahren Sie mehr darüber, was Führungskräfte über die Zukunft der neuen Technologien denken, und lesen Sie hier unseren Bericht.

Es gibt eine verwirrende Vielzahl neuer unverzichtbarer Marketingtechnologien, darunter KI, Machine Learning und das Internet der Dinge (im Englischen: Internet of Things; IoT). Aber was leisten sie...

HCM

Von Silos zu vernetzten Teams

Ihre Abteilungen sollen mehr miteinander kooperieren? Mangelnde Zusammenarbeit kann alles verlangsamen, von der täglichen Arbeit bis hin zu Großprojekten. Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn die Mitarbeiter digitale Möglichkeiten hätten, sich zu vernetzen und mit Personen außerhalb ihrer Abteilung zusammenzuarbeiten? Die digitale Unternehmensstudie von MIT Sloan Management Review und Deloitte Digital aus dem letzten Jahr lieferte ein interessantes Ergebnis: Je mehr ein Unternehmen auf digitale Technologien setzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es in funktionsübergreifenden Teams organisiert ist. Projekte werden von speziell dafür geschaffenen Gruppen und nicht von Abteilungen übernommen. Für jedes Projekt ein neues Team aufzustellen ist keine leichte Aufgabe, aber das ist eine Herausforderung für die Personalabteilung. Mit einem Human Capital Management (HCM)-System, das durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützt wird, lassen sich Teams einfacher und effektiver zusammenstellen und Unternehmensprozesse klar definieren. Das ideale Team: Mit Daten zur Entwicklung, beruflichem Werdegang und persönlichen Kompetenzen können Sie die richtigen Mitarbeiter aus dem gesamten Unternehmen finden, die über die Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, um das perfekte Projektteam zu bilden. Und Sie können ihre Verfügbarkeit sehen, was auch das Ressourcenmanagement intelligenter macht. Intelligente Entwicklung: Selbstgesteuerte Schulungsprogramme helfen den Mitarbeitern, ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiter auszubilden, mit automatisierten Erinnerungen, die sie motivieren und Kompetenzen vorschlagen, die gebraucht werden. Darüber hinaus ist es für die Personalabteilung einfach, Mitarbeiter mit gemeinsamen Weiterbildungsanforderungen für intelligentere Schulungen zu gruppieren. Anforderungen antizipieren: Kompetenzlücken proaktiv überwachen, bevor sie zu einem Problem werden, mit Empfehlungen für Schulungen oder dem Rekrutieren von neuen Mitarbeitern basierend auf den Geschäftsanforderungen. Und wenn Sie neue Mitarbeiter einstellen müssen, finden Sie mithilfe von Chatbots schnell die idealen Kandidaten, die die zeitaufwendigen frühen Phasen der Rekrutierung übernehmen. Teams, die Ziele erreichen Ein teambasierter Ansatz vereint unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen, vermeidet Abteilungssilos, ist agil (da Teams schnell gebildet und aufgelöst werden) und ermöglicht es, Ideen zu testen und schnell anzupassen. Und das ist alles möglich, weil Entscheidungen auf Teamebene und nicht über eine lange Genehmigungshierarchie getroffen werden können. HR-Führungskräfte können sicherstellen, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, den teambasierten Ansatz zu verfolgen, den es braucht, um intelligent, agil und so zu arbeiten, dass Mitarbeiter motiviert und gefördert werden. Und wenn sich Projekte weiterentwickeln und Ziele sich ändern, können sie schnell neue Teammitglieder finden, die die Kompetenzen, Erfahrungen und Verfügbarkeit mitbringen, um Lücken zu schließen – und sogar vorausschauend auf zukünftige Anforderungen reagieren. Aber das hängt alles von den Erkenntnissen über die Mitarbeiter und den intelligenten Systemen ab, die diese Einblicke skalierbar machen. Unser neuer Bericht untersucht umfassend, wie Führungskräfte über neue Technologien denken und sie implementieren.

Ihre Abteilungen sollen mehr miteinander kooperieren? Mangelnde Zusammenarbeit kann alles verlangsamen, von der täglichen Arbeit bis hin zu Großprojekten. Aber welche Auswirkungen hätte es, wenn die...

Finanzwirtschaft

Wie das Finanzwesen zum Hüter von Innovationen wurde

„Agilität“ ist heutzutage ein beliebtes Schlagwort. Denn Agilität ist ein grundlegender Bestandteil von Innovationen. Innovative Unternehmen bewegen sich schnell und können die Richtung ändern. Dafür müssen sie auf die erforderlichen Ressourcen zugreifen können; und zwar im entscheidenden Moment. Mit anderen Worten: Innovative Unternehmen sind auf ein erstklassiges, agiles Finanzteam angewiesen. Die Finanzabteilung überwacht die Ressourcen und Möglichkeiten eines Unternehmens. Von optimierten Vereinbarungen mit Lieferanten bis hin zur Zuweisung und Priorisierung von Mitteln können sie dazu beitragen, ein Innovationsvorhaben ohne Hindernisse zum Erfolg zu führen. Und viele Unternehmen entwickeln ihre Finanzabteilung bereits weiter, um dazu in der Lage zu sein. Unsere neueste Studie zeigt, dass 72 % aller Finanzexperten Innovation im Rahmen des Änderungsmanagements anstreben – und 65 % handeln bereits danach. Doch obwohl sich zwei Drittel der Experten dafür einsetzen, ihr Unternehmen bei der Anpassung zu unterstützen, stellt sich die Frage, ob es lediglich darum geht, einen Haken auf der To-Do-Liste zu setzen. Oder ob ein größerer Wandel in der Beziehung zwischen Finanzteams und Innovation dahintersteckt. Neue Denkweisen Glaubt man dem Klischee, dann verlangen Finanzteams für jeden ausgegebenen Cent gleich mehrere Rechtfertigungsgründe. Man könnte deshalb vermuten, dass die Finanzabteilung Agilität und Innovation eher ausbremst. Aber das ist nicht der Fall. Wenn es um die Hürden bei der Markteinführung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung geht, geben nur 7 % der IT-, HR- und Marketingfachleute an, unter Druck zu stehen, eine Rendite erzielen zu müssen – und sind damit das Schlusslicht in unserer Befragung. Darüber hinaus gehen bestimmt viele von uns davon aus, dass der erzielte Umsatz die wichtigste Kennzahl zur Erfassung des Fortschritts darstellt. Doch 52 % aller Führungskräfte im Finanzbereich führen stattdessen das Kundenerlebnis und die Kundenzufriedenheit als wichtigsten Indikator an. Das eigentliche Umsatzwachstum liegt auf dem zweiten Platz, zusammen mit der Produktivität der Mitarbeiter und der Datenqualität. Diese Veränderungen im traditionellen Bild der Finanzteams deuten darauf hin, dass sie tatsächlich gut positioniert sind, um die Agilität zu unterstützen, die für Innovationen notwendig ist. Doch Innovation beruht nicht nur auf Agilität. Vielmehr hängt sie von den richtigen Erkenntnissen für bessere Entscheidungen ab, von den passenden Werkzeugen, um handlungsfähig zu sein und einer Unternehmenskultur, die Innovationen langfristig fördert. Auf die Frage nach den wichtigsten Verhaltensweisen, die die Innovationskultur ihrer Organisation unterstützen, wählten die Finanzexperten das Engagement des Führungsteams, eine klar definierte Strategie und eindeutige Aufgabenbereiche sowie eine klar definierte Vision. Die Grundlagen für Innovationen innerhalb der Finanzfunktion existieren also, aber es besteht noch immer Bedarf nach mehr Klarheit und Führung durch das Senior Management. Doch unabhängig von dieser Führung sind die Finanzteams offenbar bereit, Innovationen zu ermöglichen. Um mehr darüber zu erfahren, wie sie dies tun, lesen Sie hier unseren vollständigen Innovationsbericht.

„Agilität“ ist heutzutage ein beliebtes Schlagwort. Denn Agilität ist ein grundlegender Bestandteil von Innovationen. Innovative Unternehmen bewegen sich schnell und können die Richtung ändern. Dafür...

IT Management

Automatisierung und die Herausforderung der Vielfalt

Automatisierung ist ein zentraler Schlüsselfaktor für IT-Führungskräfte, die Zeit und Ressourcen sparen wollen. Aber: die IT muss sich mit der Vielfalt der Automatisierungsprojekte auseinandersetzen und eine Strategie entwickeln, wie sie dem Rest des Unternehmens ihren Wert präsentieren kann. Zugleich ist eine Strategie erforderlich, wie die Vorteile dieser neuesten Technologie für die eigene Abteilung optimal nutzbar gemacht werden kann. Jedes Automatisierungsprojekt ist anders, je nach Mitarbeiter, Prozess, Abteilung und Organisation – insbesondere wenn die Automatisierung mit menschlicher Arbeit kombiniert werden soll. Die richtige Vorbereitung bzw. Kategorisierung ist unerlässlich, auch weil mehr Implementierungen für das gesamte Unternehmen angefordert werden. Kategorien der Automatisierung Wir haben den Analysten und Berater Neil Ward-Dutton zu Automatisierungsprojekten befragt, und er hat drei Arten von Arbeit genannt, die die Automatisierung in unterschiedlichem Maße nutzen können: Beschreibend – Routinearbeit, die auf Regeln basiert. Dazu gehören einfache Kundenanfragen oder Interaktionen mit Lieferanten. Transaktionen – Arbeit, die auf einem definierbaren Prozess basiert, aber immer noch menschlichen Einsatz erfordert, um sie abzuschließen (z. B. Customer Onboarding). Explorativ - wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, aber nicht, was im Voraus getan werden muss. Mit anderen Worten, eine Ermittlungsarbeit, die in der Regel auf Menschen mit spezifischer Ausbildung angewiesen ist – wie z.B. Beschwerdemanagement. Bei jedem Projekt, das sich anhand eines dieser drei allgemeinen Typen kategorisieren lässt, kann jedes Unternehmen eine Template-Architektur für dieses Projekt erstellen. Diese könnte dann in einem ersten Schritt als Grundlage für alle Automatisierungsprojekte und abteilungsübergreifend verwendet werden. Das Ergebnis ist eine schnellere und effizientere Bereitstellung. Die optimale Nutzung Mehr Automatisierung bedeutet mehr Daten. Das mag offensichtlich erscheinen, aber vielleicht nur für IT-Teams und diejenigen, die täglich mit Daten arbeiten. Der Vorteil liegt aber darin: Durch automatisierte Prozesse, die Daten erzeugen, werden dem Unternehmen Einblicke in Echtzeit ermöglicht – von Rechnungsmustern über Online-Produkttrends bis hin zur Betrugserkennung. Wenn man dies den Geschäftsbereichen klar macht, wird der wahre Wert der Automatisierung deutlich, ebenso die Anforderungen des Projekts. Schließlich könnten Echtzeitdaten durch Analyse- oder Datenvisualisierungstools zugeführt werden, um die Art von „Live-Einblicken“ zu schaffen, die es bisher so nicht gab. Und das bedeutet schnellere, bessere Entscheidungen, die den Teams helfen, ihrer Arbeit eine neue Qualität zu verleihen. Die unmittelbaren Vorteile nutzen Die Vorteile sind vermutlich am spannendsten für die IT-Abteilung, denn bald werden Automatisierungs- und KI-Technologien in die eigentlichen Tools für Architektur und Entwicklung integriert sein. Für Entwickler könnte es sich um ei nen KI-Assistenten handeln, der Möglichkeiten zur Anbindung von Datenbanken vorschlägt, oder automatische Vorhersagen über mögliche Probleme macht, basierend auf aktuellen Versionen von Produkten oder Entwicklungstools. Auf jeden Fall wird die Produktivität gesteigert, sodass sich die Mitarbeiter darauf konzentrieren können, einen Mehrwert zu erzeugen und weitere Aufgaben hinzuzufügen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie neue Technologien von den Entscheidungsträgern in Unternehmen eingeschätzt werden, lesen Sie unseren neuesten Bericht.

Automatisierung ist ein zentraler Schlüsselfaktor für IT-Führungskräfte, die Zeit und Ressourcen sparen wollen. Aber: die IT muss sich mit der Vielfalt der Automatisierungsprojekte auseinandersetzen und...

Cloud

SAP’s Slipped Goals Have Businesses Looking for Alternatives

By Aaron Ricadela In Europe’s top automotive market, a huge exporter of cars, the trade magazine Automotive IT in December noted SAP is offering more services for so-called connected cars, including software to help drivers find parking spaces and pay for petrol. The magazine argues though that SAP systems have become highly complex and led to high-profile projects that have fallen short. Automotive IT cites the well-known example of German grocery chain Lidl, which a few years ago was touting a new inventory management system from SAP (the acronym is pronounced like “Elvis” in German) that would arm it for future expansion. Last year, Lidl gave up on the project after a reported investment of 500 million euros ($570 million), citing high costs and missed goals. Deutsche Post DHL, the German national mail service and delivery service, three years ago took a 345 million euro write-off on a failed SAP upgrade, tanking quarterly profit. The trade magazine cites a study by the consultancy Resulting Ltd., which sells software to manage SAP installation projects. It found more than half of SAP projects run over budget and only a third reached their stated business goals. Code that’s extensively customized by businesses may be part of the problem, Automotive IT reports. In contrast, the magazine applauds Oracle’s cloud data security, achieved partly by its practice of isolating its cloud-computing code from customers’ own production software.  “How relevant SAP will be in the future in the ERP market will be decided in the cloud,” said Gartner analyst Massimo Pezzini. (There’s an English version of the article on Automotive IT’s website). Oracle is trying to take advantage of a multi-year SAP transition aimed at persuading its installed base of ERP customers to move to its S/4 Hana suite and the underlying Hana database.  It’s a big upgrade with serious disincentives within a few years to staying on older SAP technology, and businesses are considering moving some ERP applications to another vendor because of costs and support concerns. The German press is picking up on the theme. Business weekly WirtschaftsWoche reported last month that gummy bear maker Haribo produced a quarter less of its popular Gold Bears candy than in previous years because of new software from SAP that hindered the company’s logistics. Supermarkets couldn’t stock shelves with the treat as a result, the magazine wrote. Wirtschaftswoche also cited the stories of other German companies that have encountered SAP project problems including Lidl, Deutsche Post, mail-order house Otto Group, and Deutsche Bank. One customer problem could be considered a hiccup, but so many may point to underlying technical and implementation challenges that are more deep rooted.  

By Aaron Ricadela In Europe’s top automotive market, a huge exporter of cars, the trade magazine Automotive IT in December noted SAP is offering more services for so-called connected cars,...

Cloud

IT-Sicherheit hat höchste Priorität für Unternehmen

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA Die Datensicherheit übertrifft deutlich andere hochkarätige IT-Entwicklungen als das größte Technologiethema. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 4.000 internationalen Top-Entscheidern, die im Auftrag von Oracle zu Technologietrends befragt wurden, mit denen Unternehmen in naher Zukunft konfrontiert sein werden. 86 Prozent der befragten Führungskräfte bewerteten Cloud Security als das wichtigste aktuelle technische Thema, das die Rentabilität ihrer Unternehmen beeinflussen wird, gefolgt von autonomen Datenbanken (78 Prozent) und Künstlicher Intelligenz (KI; 75 Prozent). Trotz des anhaltenden Branchen- und Medienschwerpunkts auf IoT (Internet of Things), Blockchain und Chatbots bewerteten die Wirtschaftsführer diese im Ranking der wichtigsten Technologien deutlich schlechter (IoT mit 70 Prozent, Blockchain 66 Prozent und Chatbots 57 Prozent). Geht es um Technologien, die nach Überzeugung der befragten Unternehmen in naher Zukunft am ehesten revolutionieren werden, steht die Cloud-Sicherheit ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von autonomen Datenbanken. 59 Prozent der Unternehmensführer glauben, dass sie in drei Jahren auf Cloud-Sicherheit angewiesen sein werden. 42 Prozent gehen davon aus, dass sie bis 2021 auf autonome Datenbanken angewiesen sein werden und setzen auf diese Technologie, um die Effizienz zu verbessern und menschliche Fehler zu minimieren. Cloud-Sicherheit in Deutschland Top-Thema In Deutschland wurden 200 Firmenvertreter befragt, die in der Mehrzahl zur IT-Abteilung zu rechnen sind (59,5 Prozent). Bei den Unternehmen stellen Anbieter von Financial Services mit 19 Prozent den größten Anteil, gefolgt von IT-Unternehmen (16,5 Prozent) und dem produzierenden Gewerbe (15 Prozent). Bei den als wichtig eingestuften Themen macht die Cloud-Sicherheit mit 66,5 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennungen waren möglich) das Rennen. Auf den Plätzen landeten KI (65 Prozent), IoT (59,5 Prozent), Blockchain (49,5 Prozent) sowie Autonome Datenbanken (41 Prozent). Konzentration auf Datensicherheit „Unternehmen wissen, dass Sicherheit eine existenzielle Bedrohung ist. Alles andere baut auf diesem Fundament auf", so Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA. Es habe zwar ein enormes Medieninteresse an Technologien wie KI, Blockchain und Co. gegeben, aber im Rahmen der Umfrage zeigte sich, dass sich die Branchenführer am stärksten auf die grundlegende Frage der Datensicherheit konzentrieren. Die Umfrage, die sich ausschließlich auf führende Unternehmen in 21 Schlüsselmärkten außerhalb der Vereinigten Staaten konzentrierte, ergab auch deutliche globale Unterschiede zwischen den Ländern, was die Akzeptanz neuer Technologien betrifft. So werden Indien, Thailand und die VAE (Vereinigte Arabische Emirate) als Pioniere bei der Einführung von Transformationstechnologien hervorgehoben. Indiens Position als internationaler Technologieführer wird außerdem durch die hohe Akzeptanz neuer Technologien wie KI und IoT gestärkt. Die VAE sind Marktführer bei der Implementierung neuer Technologien, was auch durch den beeindruckenden Einsatz von Blockchain-Technologie deutlich wird. Es besteht ein erhebliches Interesse der VAE-Regierung, was dazu geführt hat, dass die Technologie in der Regierung, im privaten Sektor und an der Abu Dhabi Securities Exchange (ADX) eingesetzt wird. Hohes Interesse an Blockchain-Technologie – geringer Umsetzungsgrad Trotz des Medienspektakels hat die Blockchain Europa weitgehend geteilt: Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien weisen eine Verzögerung bei der Einführung dieser Technologie auf. Anders, als in den Niederlanden und Australien, überwiegt das Interesse an Blockchain bei weitem die Umsetzung. „Länder, die nur langsam neue Technologien anwenden, sollten trotzdem sicherstellen, dass in diesen Bereichen investiert wird", sagte Schlabschi. „Es wird interessant sein zu beobachten, wie Lösungen wie KI und Blockchain im kommenden Jahr in verschiedenen Märkten eingesetzt werden." Insgesamt sind die Unternehmensführer mehr an Technologien interessiert, mit denen sich die Effizienz verbessern lässt. Obwohl das Zukunftspotenzial der in der Diskussion stehenden Technologien erkannt wird, sind die Entscheidungsträger auf der Suche nach eine Technologie, die Cyber-Sicherheit und Datenprobleme sofort löst. Befragte aus allen 21 berücksichtigten Ländern wünschen sich den zügigen Einsatz neuer Technologien. Mehr Investitionen und ein kohärenter Ansatz des öffentlichen und privaten Sektors sind jedoch erforderlich, um die erheblichen Unterschiede zwischen der wahrgenommenen Bedeutung und der Umsetzung neuer Technologien auszugleichen.  

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Cloud Technology, Oracle EMEA Die Datensicherheit übertrifft deutlich andere hochkarätige IT-Entwicklungen als das größte Technologiethema. So lautet das Ergebnis...

Cloud

Recruiting bewerbertauglich machen mit LogOn Consulting

Nicht mehr und nicht weniger als das Recruitment wollen die Verantwortlichen bei LogOn Consulting verändern. Für dieses Ziel hatten sie exakt formulierte Anforderungen an die notwendige IT-Ausstattung. Bei der Entscheidung für Oracle stand schließlich die Möglichkeit zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Vordergrund. Und das Vertrauen in den seriösen Umgang mit personenbezogen und vertraulichen Daten. Seit 2014 auf dem Markt aktiv, ist LogOn Consulting angetreten, um das Recruiting bewerbertauglich zu machen. „Recruiting funktioniert derzeit nicht wirklich gut“, beschreibt Peter Kolb, Geschäftsführer von LogOn Consulting die aktuelle Situation. „Die Digitalisierung muss endlich Einzug halten, Prozesse modernisiert, nutzerfreundlich und fit für die Zukunft gemacht werden“. Ziel von LogOn sei es, das bisher bei Job-Portalen übliche Ausfüllen von Formularen zugunsten des einfachen Hochladens einer Stellenanzeige oder eines Lebenslaufs zu eliminieren. „Wir wollen den Bewerber wieder zum Besitzer seiner eigenen Daten machen“, so Kolb weiter. Dabei wird der bisher bekannte Prozess der Mitarbeitersuche im Prinzip umgekehrt. Soll heißen: Statt nach Stichwörtern zu suchen, wird die Anzeige eines Unternehmens profiliert und anschließend Kandidaten mit einem dazu passenden Profil gesucht. Als Beispiel nennt Peter Kolb ein Unternehmen, das via Monster oder LinkedIn auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist. „Wir durchforsten dann das Internet nach passenden Kandidaten, recherchieren Vorerfahrungen und stellen am nächsten Morgen eine Liste geeigneter Personen zur Verfügung“, so Kolb. Die erstellten Profile beinhalten beispielsweise auch persönliche Interessen sowie die Motivation für eine Jobsuche. „Dabei verwenden wir keine Meta-Crawler“, so Kolb weiter. „Ausgehend von einer Filterung und semantischen Aufbereitung der für das Recruiting relevanten Informationen, erstellt unsere Software nach einer Content-Context-Analyse für Stelle und Kandidat Profile über Kompetenzen, Tätigkeiten, Hard und Soft Skills bis hin zu Motivationen.“ Über eine Plausibilitätskontrolle werden die gemachten Angaben verifiziert. Eine automatische Ansprache des potenziell neuen Mitarbeiters sei zwar technisch möglich, aber durch die DSGVO verboten. Neue Chancen für Arbeitgeber und -nehmer Momentan bilden noch geschriebene Lebensläufe und Bewerbungsschreiben die Basis – aber nicht mehr lange, denn noch in diesem Jahr wird ein sprachbasiertes System von LogOn online gehen. „Jobsuchende müssen dann keine Fähigkeiten mehr beschreiben, sondern können mit dem System reden, auf Fragen antworten. Diese werden individuell und dynamisch aus dem Gespräch und der Situation ermittelt“, erläutert Peter Kolb. „Und das nicht nur in allen zwölf westeuropäischen Sprachen.“ Dafür wird eine große Rechnerleistung benötigt, die über die Oracle Cloud zur Verfügung steht. Dass auf Basis der bekannten Kenntnisse eines Bewerbers nach einer passenden Aufgabenbeschreibung gesucht wird, der Recruiting-Prozess quasi umgekehrt wird, hat für Peter Kolb Auswirkungen auf das Personalmanagement im Mittelstand – wo die Unternehmen oftmals gar nicht genau wüssten, über welche Skills der ideale Bewerber verfügen sollte. Aber auch für die Einbindung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bieten sich hierüber neue Chancen. „Für einen Migranten ist es leichter seine Fähigkeiten und Kenntnisse in seiner Muttersprache zu erklären“, führt Peter Kolb aus. In seinen Aktivitäten war LogOn zunächst auf Deutschland fokussiert, sämtliche Software wurde in einem regionalen Rechenzentrum gehostet. Mit der Skalierung musste das Setup verändert werden, die Entscheidung der Verlagerung in die Cloud fiel. „Auf Oracle sind wir gekommen, weil das ein Technologieunternehmen ist und noch dazu Erfahrungen mit Unternehmenslösungen hat“, erinnert sich Peter Kolb. Skalierung veränderte das ursprüngliche Setup Produktseitig fiel die Entscheidung für die Oracle Bare Metal Cloud Services (Oracle BMC), die es ermöglichen, Anwendungen in einer hochverfügbaren, leistungsstarken Umgebung bereitzustellen. Die ebenfalls eingesetzte Datenvisualisierung beschreibt die Darstellung abstrakter Informationen in grafischer Form. Sie ermöglicht es, Muster, Trends und Zusammenhänge zu erkennen, die sonst in traditionellen Berichten oder Tabellen unbemerkt bleiben könnten. Als Abrechnungsmodell nutzt LogOn die sogenannten Universal Credits, bei denen in Zusammenarbeit mit dem Vertriebsmitarbeiter die monatliche Nutzung im Voraus skaliert wird, um danach im „Monthly Flex“-Verfahren flexibel abgerechnet zu werden. Der Produktname „Bare Metal“ ist gleichzeitig ein Fakt, der nach Aussage von Peter Kolb für Oracle spricht. „Oracle arbeitet wie wir, nah am Blech“, erklärt der LogOn-Geschäftsführer. „Wir sind sehr technologisch unterwegs und dazu passt eine Umgebung, auf der wir so arbeiten können, wie auf lokalen Servern.“ Darüber hinaus fühle man sich auch als kleiner Kunde gut betreut. Die nächsten Entwicklungsschritte stehen bereits an. So wird daran gearbeitet, durch den Einsatz von Blockchain-Technologie die Daten von Bewerbern und Unternehmen zu sichern. Es wird auch darüber nachgedacht, jedem Bewerber ein „virtuelles Laufwerk“ für die Speicherung seiner Daten einzurichten. Die Digitalisierung scheint endgültig im Personalmanagement angekommen zu sein.  

Nicht mehr und nicht weniger als das Recruitment wollen die Verantwortlichen bei LogOn Consulting verändern. Für dieses Ziel hatten sie exakt formulierte Anforderungen an die...

CX

3 Tipps wie Ihr Marketing von KI profitiert

Wie wir in unserem letzten Blog gesehen haben, nutzen bereits viele innovative Marketer KI, um Pipelines zu verbessern und immer wieder neue Chancen aufzudecken. Wir haben bereits über das Potenzial und die Anwendungsmöglichkeiten von KI gesprochen – jetzt ist es an der Zeit, sich mit der KI-Implementierung zu beschäftigen. Probleme und Vorteile Das große Potenzial von KI und schnell reifender Technologiensollte sie eigentlich unverzichtbar machen, oder? Falsch. Die Daten von IDC aus dem Jahr 2017 deuten darauf hin, dass 49 % der globalen Unternehmen den Mangel an interner Akzeptanz als eine erhebliche Bedrohung für die Umsetzung ansahen, und dass obwohl 55 % glauben, dass KI innerhalb der nächsten zwei Jahre Auswirkungen auf den Kundenservice haben wird. Es überrascht nicht, dass ein Viertel der Unternehmen Investitionen mit Vorbehalten gegenübersteht. Als Folge davon wird es eine Hauptaufgabe des Marketings sein, KI im eigenen Unternehmen zu vermarkten. Aber das ist für Sie kein Problem – Marketing ist schließlich Ihr Ding! Sie müssen nachweisen, dass Investitionen in KI das Geschäft beleben und sich positiv auf den Gewinn auswirken. KI ist in der Lage, viele wichtige Bereiche zu optimieren: effektivere Akquisition, verbessertes Cross-Selling, höhere Einkaufswerte, eine stärkere Kundenbindung und ein besseres Kundenerlebnis, zufriedenere Mitarbeiter und mehr Effizienz durch Automatisierung – gibt es bessere Argumente? Kultur, Disziplin und Kompetenzen Hier bietet sich Ihnen eine große Chance – mit einem Marketing, das das gesamte Unternehmen von KI überzeugt und in eine innovationsorientierte Zukunft führt. Die erfolgreiche Implementierung von KI wird drei Dinge von Ihnen und Ihrem Unternehmen fordern: Kultur: Hier geht es um die richtige Einstellung und den Wunsch nach Umsetzung. Innovation treibt Ihr Unternehmen voran – ständig auf der Suche nach neuen Wegen, Verbesserungen und Optimierungen. Die Ausschöpfung des gesamten Innovationspotenzials von KI in Ihrem gesamten Unternehmen erfordert eine Kultur der kreativen Freiheit und des ehrgeizigen Experimentierens. Disziplin: Kreativität wird verschwendet, es sei denn, sie existiert in einem disziplinierten Innovationsrahmen, der den ROI nachweisen kann. Den Mitarbeitern steht es frei, das Potenzial von KI auszutesten und neue Ideen zu entwickeln, aber diese müssen überprüft und ständig weiterentwickelt werden, bis aus den besten neue und bessere Geschäftsmethoden werden. Kompetenzen: Sie brauchen die richtigen Mitarbeiter, angemessene Investitionen (sowohl in finanzieller als auch in fachlicher Hinsicht) und Technologie. Ihre Technologie muss ein Werkzeugkasten für Innovationen sein, der Ressourcen wie wiederverwendbare Cloud-Services enthalten könnte, um neue Ideen schnell und effizient auf den Markt zu bringen. Wie bei jeder Technologie erfordert der Weg zur erfolgreichen Einführung den richtigen Partner – das ist der letzte, entscheidende Faktor für den Erfolg. Bei Oracle verfügen wir über die Denkweise, Disziplin, Erfahrung und Ressourcen, die Sie brauchen, um KI optimal zu nutzen und Ihre Kompetenzen als Marketingleiter unter Beweis zu stellen. Machen Sie den entscheidenden Schritt auf dem Weg zum KI-basierten innovativen Marketing.

Wie wir in unserem letzten Blog gesehen haben, nutzen bereits viele innovative Marketer KI, um Pipelines zu verbessern und immer wieder neue Chancen aufzudecken. Wir haben bereits über das Potenzial...

HCM

Smartes Recruiting mit KI

Gut geplant ist halb gewonnen – ein Sprichwort, das bald veraltet sein könnte. Denn durch neue Technologien, und besonders Künstliche Intelligenz, können Unternehmen bald das Ergebnis verschiedener Szenarien vorhersagen, bevor sie überhaupt umgesetzt wurden. Aus HR-Sicht könnten diese Technologien verändern, wie existierende Teammitglieder betreut und neue gefunden werden und wann HR-Maßnahmen eingeleitet werden, um die Mitarbeiterbindung zu optimieren. Laut Deloitte’s Global Human Capital Report von 2018 erkennen bereits 72 % der Führungskräfte, dass KI, Robotik und Automatisierung wichtig sind – aber weniger als ein Drittel (31 %) bereit sind sie einzusetzen. Wie können HR-Teams also KI und prädiktive Analysen tatsächlich nutzen? Erfahren Sie mehr über Ihre Teams Früher überprüften HR-Experten vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich, wie zufrieden die Mitarbeiter waren. Jetzt können Manager und HR-Teams jede Woche die Stimmung und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter mithilfe von Chatbots verfolgen. Sie können sich über den Schulungsfortschritt informieren, um zu sehen, wer im Team an seiner Weiterentwicklung arbeitet und wer die Dinge schleifen lässt. Und sie können in Sekundenschnelle Kompetenzen überprüfen und neue Entwicklungschancen anbieten und so dazu beitragen, dass die Mitarbeiter engagiert bleiben und sich geschätzt fühlen. Anders gesagt können sie dafür sorgen, dass die Mitarbeiterfluktuation möglichst gering bleibt. Mit einem intelligenten Human Capital Management (HCM)-System, das prädiktive Analysen einsetzt, können Manager auf Dutzende von Datensätzen zurückgreifen, um potenzielle Kündigungen von Mitarbeitern vorherzusagen und herauszufinden, was zu tun ist, und dann zu handeln. Und wenn neue Teammitglieder benötigt werden, kann dies auch zu intelligenterem Recruiting führen. Bedürfnisse vorhersagen Durch den Filter der prädiktiven Analyse können Daten der aktuellen Talente Ihnen helfen, herauszufinden, welche Kompetenzen und Personen Sie als Nächstes benötigen. Sie können die Personalplanung weit im Voraus durchführen, die Erfahrung und die Kompetenzen finden, die in einem oder drei Jahren wichtig sind, und die Teams bilden, von denen Sie wissen, dass sie das Unternehmen brauchen wird. Ihr KI-basiertes System könnte auch aufzeigen, wo Sie nach Kandidaten suchen sollten und welche Auswirkungen dies auf das Team haben könnte, dem sie beitreten würden – ganz zu schweigen vom Unternehmen als Ganzes. Es könnte sogar die besten Kandidaten direkt kontaktieren, um einen automatisierten, aber dennoch persönlichen Erstkontakt herzustellen. Die Menschen sind das Unternehmen Die Voraussetzung für diese Erkenntnisse ist eine vollständige Transparenz der Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale aller Mitarbeiter. Das ist seit Langem ein Wunsch der Personalabteilung. Heute können wir dies aufgrund der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten bei der Verwaltung komplexer Daten in der Cloud realisieren. Die Menschen sind das Unternehmen. Neben den erforderlichen Eigenmitteln ist der wichtigste Faktor zur Sicherung des zukünftigen Erfolgs eines Unternehmens das Engagement seiner Mitarbeiter. Die oben beschrieben Möglichkeiten der KI können dabei helfen zu identifizieren, was Ihre Mitarbeiter wirklich wollen, und einzuschätzen, welche Risiken und Chancen es mit sich bringt, wenn Sie ihnen die Position geben, nach der sie streben. Durch den Einsatz von KI und prädiktiver Analytik zum besseren Verständnis der Mitarbeiter können Personalverantwortliche mehr Wert schaffen und Risiken effektiver managen. Aber was denken diese aktuell über KI? Lesen Sie die Ergebnisse unserer neuesten Studie, um das zu erfahren.

Gut geplant ist halb gewonnen – ein Sprichwort, das bald veraltet sein könnte. Denn durch neue Technologien, und besonders Künstliche Intelligenz, können Unternehmen bald das Ergebnis verschiedener...

Finanzwirtschaft

Von Pyramiden zum Diamanten – was Finanzexperten jetzt wissen müssen

Die Finanzfunktion verändert sich. Bis vor Kurzem war das traditionelle Pyramidenmodell durchaus angemessen, aber das Aufkommen neuer Technologien erfordert einen Umbau der Unternehmenstruktur, und zwar buchstäblich. Bisher würden die meisten Finanzfunktionen in etwa so aussehen: Ein CFO an der Spitze, unterstützt durch funktionale Führungskräfte in Bereichen wie Treasury, Reporting, Finanzkontrolle und -planung – alles auf einer Führungsebene. Führungskräfte in ihren Teams teilen Nischenerkenntnisse über Risikomanagement, Leistungsbewertung oder Wertsteigerung. Unter ihnen liefert ein größeres Team von technischen Experten Analysen als Grundlage für diese Erkenntnisse. Und an der Basis arbeiten große Teams, die die Daten sammeln und die grundlegende Verarbeitung und Analyse durchführen. Aber mit den neuen fortschrittlichen Technologien zur automatischen Datenverarbeitung ändert sich das. Wenn ein Unternehmen Systeme wie die Oracle ERP Cloud einsetzt, um einen Großteil der Datenerfassung, -prüfung und -gewinnung zu automatisieren, wird das gesamte Heer an Technikern nicht mehr benötigt. Deshalb hat die Association of International Certified Professional Accountants, die gemeinsame Stimme von AICPA und CIMA, ein neues Modell für die moderne Finanzfunktion definiert. „Ein neues Betriebsmodell für das moderne Finanzwesen bildet sich heraus“, so Peter Simons, stellvertretender technischer Direktor der Association. „Es sollte dem Finanzwesen ermöglichen, die Agilität des Unternehmens besser zu unterstützen.“ Dieses neue Modell ist ein Sechseck – wenn auch oben ein schmaleres als unten. Das Finanzwesen benötigt immer noch Führungskräfte – führende Entscheidungsträger und strategische Einflussnehmer für das gesamte Unternehmen. Aber unter ihnen werden die technischen Experten durch diejenigen mit sozialen Kompetenzen ergänzt, Menschen, die kooperativ und innovativ sind und Einfluss nehmen. Und sie werden zunehmend von den KI-basierten Technologien in ERP-Systemen unterstützt, die ihnen dabei helfen, anderen Funktionen im gesamten Unternehmen zuzuarbeiten und so ihre Arbeitsleistung zu erhöhen. Die Prozesse der Datenverarbeitung und -erfassung werden bereits weniger aufwendig – was sich fortsetzen wird, wenn neue Technologien wie Blockchain, das Internet der Dinge  und Machine Learning (ML) alltäglich werden. Diese Entwicklung wird für einige Mitglieder des Finanzteams unangenehm sein. Die Zusammenstellung genauer Daten und die Gewinnung grundlegender Analysen – zum Beispiel für interne und externe Berichte – sind klar definierte, einfache und leicht überprüfbare Aufgaben. Verfeinerte Analysen zur Generierung von Erkenntnissen, die die Entscheidungen im gesamten Unternehmen beeinflussen, sind viel weniger klar. „Finanzexperten können dazu tendieren, die Bedeutung der Datenintegrität zu stark zu betonen, da dies für das gesetzliche Berichtswesen wichtig ist“, erklärt Simons. „Im Gegensatz kommt es bei der Datenauswertung manchmal nicht auf 100%-ige Genauigkeit an, sondern darauf, Muster oder Zusammenhänge zu entdecken, um festzustellen, ob etwas richtungsweisend ist.“ Dies sind die Gründe für das Wachstum und die Entwicklung der mittleren Ebenen des Modells. Die Association hat dies in einem kürzlich erschienenen Bericht über die sich verändernden Denkweisen und Kompetenzen untersucht, die Finanzleiter in ihren Teams in Zukunft fördern müssen. Die Veränderungen sind klar: von der Sammlung von Wissen zur Interpretation; von der Datenverarbeitung zur Interaktion mit Entscheidungsträgern; von der Bereitstellung grundlegender Antworten bis hin zur Beantwortung anspruchsvoller Fragen. Das spiegelt die breiteren Veränderungen in der Organisationsstruktur wider, die sich von der Pyramide zum Diamanten wandelt, da in jeder Funktion Routineaufgaben automatisiert werden. Und auch weil durch die Cloud verbundene Systeme einen konsistenten, zuverlässigen und zeitnahen Datenstrom für die Teams in den mittleren Ebenen ermöglichen, die durch ihre Analysen Entscheidungen unterstützen. Cloud-basiertes Enterprise Performance Management erleichtert diesen Wandel nicht nur, sondern treibt ihn auch in immer mehr Unternehmen voran. Aber die Finanzführer, die sich diesen Wandel des Modells zu eigen machen, werden im Wettbewerb Vorteile haben, wenn sie in die technologischen Treiber und die neuen Kompetenzen investieren, die in dieser entscheidenden mittleren Ebene benötigt werden. Wenn das Finanzwesen die Flexibilität hat, schnellere, bessere und damit effektivere Analysen und Verknüpfungen im gesamten Unternehmen einzurichten, profitiert das gesamte Unternehmen davon.   Erfahren Sie mehr darüber, wie CFOs zu diesen neuen Brückenbauern werden, und lesen Sie hier unseren neuesten Bericht.

Die Finanzfunktion verändert sich. Bis vor Kurzem war das traditionelle Pyramidenmodell durchaus angemessen, aber das Aufkommen neuer Technologien erfordert einen Umbau der Unternehmenstruktur, und...

IT Management

Blockchain – Ist Ihr Unternehmen wirklich vorbereitet?

Mit dem Schlagwort Blockchain, der cloud-basierten Transaktionsdatenbank, verbindet sich inzwischen eine der gefragtesten aufstrebenden Unternehmenstechnologien. Aber woher wissen Sie, ob Sie vorbereitet sind, Blockchain für Ihr Unternehmen einzusetzen? Blockchains bieten eine geteilte, unveränderliche und sichere Aufzeichnung von Transaktionen in einem Geschäftsnetzwerk. Deshalb steht am Beginn eines Blockchain-Projekts das Engagement in einem Prozess, der über die Grenzen der eigenen Organisation hinausgeht. Es heißt darüber hinaus, sich einem erweiterten Geschäftsnetzwerk anzuschließen oder es sogar zu entwickeln, mit dem Ziel, Prozesse zu verbessern. CargoSmart, ein Anbieter für Softwarelösungen aus Hongkong, hat sein Geschäft aus diesem Blickwinkel überprüft und eine Anwendung entwickelt, die die Komplexität der Dokumentation im globalen Handel reduziert. Die Lösung beschleunigt den Prozess der Erfassung und Bestätigung von Daten von Parteien entlang der Wertschöpfungskette um fast zwei Drittel, z. B. durch eine Reduzierung der Zollabfertigungen und zeitaufwändigen Inspektionen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Datengenauigkeit und Vermeidung von kostenintensiven Streitigkeiten. „Die Blockchain-Technologie bietet unveränderliche Datensätze und ein zuverlässiges Netzwerk, um eine sichere und nachvollziehbare Dokumentation zu liefern“, erläutert Steve Siu, CEO von CargoSmart. Die zweite Frage ist, ob Sie ein digitales oder physisches Asset über das Netzwerk oder die Geschäftskette hinweg überprüfen oder authentifizieren müssen. Während der offensichtlichste Anwendungsfall der Blockchain die Authentifizierung digitaler Assets wie Musik oder digitaler Wallets. Sie kann aber auch für physische Assets eingesetzt werden. Certified Origins, eine Gemeinschaft kleiner Familienbetriebe mit Sitz in der Toskana, produziert natives Olivenöl, das in die USA exportiert wird. Unter dem Motto „Vertrauen durch Rückverfolgbarkeit“ (Trust through Traceability) setzen die Toskaner Blockchain ein, um die Transparenz in der gesamten Lieferkette zu verbessern. Verbraucher schätzen Marken, die wie Belluci die Herkunft „vom Baum bis ins Regal“ offenlegen, sagt Andrea Biagianti, CIO von Certified Origins. In diesem Beispiel muss das Asset nicht nur an jedem Punkt der Lieferkette verfolgt werden, sondern es bedeutet auch, dass allen an dieser Kette beteiligten Lieferanten vertraut wird. Wie viele Technologien sorgt Blockchain zwar für Effizienz und Transparenz in den Transaktionen, aber der effektive Einsatz von Blockchain bedeutet eben auch, dass Silos sowohl innerhalb der Organisation als auch weit darüber hinaus aufgebrochen werden. Der Erfolg von Blockchain beruht auf Führungskräften, die ihr Unternehmen radikal weiterdenken und paradoxerweise bereit sind, ein Risiko einzugehen - das aber zu einem vertrauenswürdigeren Geschäftsumfeld führt.   Erfahren Sie mehr darüber, welche Technologien warum erfolgreicher sind als andere, und lesen Sie hier weiter.

Mit dem Schlagwort Blockchain, der cloud-basierten Transaktionsdatenbank, verbindet sich inzwischen eine der gefragtesten aufstrebenden Unternehmenstechnologien. Aber woher wissen Sie, ob Sie...

Digitalisierung

Wie Blockchain-Technologie verhindern kann, dass aus Lebensmittelskandalen Markenkrisen werden

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle Es war die Schocknachricht des beginnenden Sommers auf der südlichen Halbkugel: Mit Nadeln gespickte Erdbeeren wurden in Supermärkten in Australien und Neuseeland verkauft. Das sorgte nicht nur für Aufsehen, sondern entfachte erneut eine heftige Diskussion um die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln entlang der gesamten Lieferkette. Die aktuelle Entwicklung in „Down Under“ reiht sich nahtlos ein in eine lange Liste von Skandalen, die von mit Kolibakterien verunreinigtem Salat über Kekse mit Salmonellen bis hin zu mit Listerien infiziertem Fleisch reicht. Die Zahl der Lebensmittelrückrufe in der EU hat sich um 58 Prozent gesteigert, in den USA fast verdoppelt und ist auch in Asien massiv gestiegen. Der Anstieg der Rückrufe bedeutet nicht zwangsläufig, dass es heutzutage mehr Probleme mit Lebensmittelverseuchung gibt als früher. Aber er zeigt, dass Aufsichtsbehörden Produkte genauer unter die Lupe nehmen und frühzeitig an die Öffentlichkeit gehen, um so den Druck zu erhöhen, Vorkommnisse um verunreinigte Lebensmittel so schnell wie möglich zu bewältigen, wenn sie auftreten. Auf der anderen Seite erkunden immer mehr Hersteller, ob und wie es durch den Einsatz neuer Technologien möglich ist, eine Lieferkette transparenter zu gestalten. Eine Blockchain beispielweise kann ein sicheres und verlässliches Bestandsbuch sein, mit dem sich sowohl die Bewegungen von Lebensmitteln als auch deren Zutaten rückverfolgen lassen. Damit ließe sich ein großer Schritt machen, denn wenn ein Hersteller schnell und einfach sehen kann, woher die Waren stammen, kann er eventuell auftretende Probleme schneller beheben. Doch Lebensmittelherstellung ist bei weitem kein einfacher Prozess. Die Zutaten werden von überall auf der Welt durch eine Vielzahl von Anbietern und Zwischenhändlern beschafft. Bis vor Kurzem war es nahezu unmöglich für Lebensmittelhersteller, eine klare Einsicht in ihre gesamte Lieferkette und den Ursprung der verwendeten Rohstoffe zu bekommen. Ein Umstand, der letztendlich auch die Fähigkeit erschwerte, den Ursprung von Verseuchungen ausfindig zu machen. Durch die Einbeziehung von Blockchain-Technologie in das bestehende Lieferantenmanagement und in die gesamte Lieferkette, haben Lebensmittelhersteller jetzt das Potenzial, vertrauenswürdige Transaktionen mit ihren Lieferanten und Handelspartnern verlässlich durchzuführen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass alle Stadien eines Prozesses nachverfolgt und mit einem Genehmigungsstempel von Dritten verifiziert werden. Eine andere Industrie, die die Nutzung von Blockchain-Technologie zur Lösung der Sendungsverfolgung bereits nutzt, ist die Logistik. Ähnlich wie bei der Lebensmittellieferkette, sind auch beim Versand von Produkten viele Parteien beteiligt – beispielsweise Verlader, Spediteure, Transportunternehmen, Fernfahrer und Zollbehörden – welche oftmals in komplexen, manuellen und papierbasierten Prozessen zusammenarbeiten müssen. CargoSmart Limited, ein weltweiter Anbieter von Versand-Software-Lösungen und treibende Kraft hinter der Global Shipping Business Network (GSBN) Unternehmensgruppe, führt eine Initiative an, um eine Blockchain-Plattform aufzubauen, über die die beteiligten Organisationen mit einer einzelnen, unveränderbaren Version der Wahrheit über das Lieferdokumentationsmanagement versorgt werden. Das soll ihnen helfen, Frachtsendungen zu jedem Stadium ihrer Reise zu verfolgen, den Fortschritt zu kontrollieren und effizienter zusammenzuarbeiten. Die zu erwartende Beschleunigung der Durchlaufzeit von Dokumenten und die Möglichkeit, sofort zu handeln, wenn etwas Unerwünschtes oder Unerwartetes passiert, generieren weitere Vorteile. Diese Art von Verantwortlichkeit und Verfolgbarkeit ist branchenübergreifend wichtig, wenn es um die Lebensmittelsicherheit geht, bei der sehr viel auf dem Spiel steht, wenn etwas schiefläuft. Daher hat das „Food Safety Consortium“ Blockchain-Technologie als eines der wertvollsten Tools für Hersteller eingeführt, um Lebensmittelsicherheit garantieren zu können. Herkunftskontrollen von Rohstoffen und Fertigprodukten werden sich nur verstärken, wenn noch mehr Lebensmittelskandale aufgedeckt werden. Mithilfe der Blockchain-Technologie kann es gelingen, in diesen Fällen alle Beteiligten zur Verantwortung zu ziehen. Sie kann dabei helfen, die Lebensmittelhersteller selbst zukunftssicher zu machen und größere Krisen zu vermeiden, sowie zusätzlich die Sicherheit der Kunden signifikant zu erhöhen.  

Autor: Michael Franz, Customer Innovation Leader Germany, Oracle Es war die Schocknachricht des beginnenden Sommers auf der südlichen Halbkugel: Mit Nadeln gespickte Erdbeeren wurden in Supermärkten in...

IT Management

Von der Software zur Gesamtlösung

Bereits seit dem Jahr 2000 ist die HUK-COBURG Kunde von Oracle. Die eingesetzten Oracle-Datenbanken wurden zunächst auf Windows- und AIX-Rechnern betrieben. Im Rahmen einer 2016 durchgeführten Plattformbetrachtung entschied man sich, AIX als strategische Plattform für Oracle Datenbanken abzulösen, sowie Tätigkeiten und Schnittstellen zu konsolidieren und die Kosten für Hard- und Software zu optimieren. Die Datenbanklandschaft der HUK in Coburg ist vielfältig. Wie bei einem Unternehmen der Versicherungsbranche nicht anders zu erwarten, laufen die kritischen Daten über ein Legacy-System mit einer Db2-Datenbank. Darüber hinaus sind weitere Lösungen, wie beispielsweise Microsoft SQL Server, im Einsatz. Die Entschlossenheit der HUK-COBURG, neue Wege zu gehen, führte für Oracle Datenbanken Hardware-seitig zu einem strategischen Wechsel auf die Oracle Exadata. „Dass die Hardware-Plattform von demselben Hersteller kommt, wie die schon eingesetzten Datenbanken, war ein weiterer Benefit der Exadata-Lösung“, so Achim Happe, Gruppenleiter Datenbanken bei der HUK in Coburg.   Die Oracle Exadata ist für den Betrieb von Datenbanken optimiert. Sie wurde von Oracle mit dem Ziel entwickelt, eine höhere Leistung und Verfügbarkeit bei niedrigeren Kosten zu erreichen, indem Datenbankalgorithmen und -intelligenz in den Speicher verschoben werden. Dabei werden die traditionellen Verarbeitungsschichten umgangen. Die interne Infiniband-Anbindung der einzelnen Komponenten gewährleistet zusätzlich einen Performance-Gewinn. Von daher passte diese Maschine perfekt in das Anforderungsschema der HUK-COBURG. Konsequente Trennung der Entwicklungs- und Produktionsumgebungen Exadata-Compute-Server verwenden Intel Xeon-Prozessoren als Bare Metal- oder OVM (Oracle Virtual Machine)-Installation auf Basis des Oracle Linux-Betriebssystems, um die Oracle-Datenbanken zu betreiben. Eine der Herausforderungen für die HUK-COBURG war es, mit drei Exadata-Maschinen in unterschiedlichen Rechenzentren die geforderten unterschiedlichen physikalischen Netzwerke zu unterstützen. Dies war nur durch den Einsatz von OVM möglich. „Das war ein gewagter Schritt, weil es zu diesem Zeitpunkt weltweit noch sehr wenige Installationen gab – vor allem keine in unserer Größenordnung“, erinnert sich Kristina Hackert, Projektleiterin für Oracle-Architektur und Infrastruktur-Themen bei der HUK-COBURG. Fast alle Anwendungen, die in der HUK-COBURG auf Oracle-Datenbanken zugreifen, seien Standard-Software-Lösungen, die teilweise firmenintern erweitert oder modifiziert werden. Die Umsetzung der internen Sicherheitsanforderungen der HUK-COBURG stellte – sowohl konzeptionell als auch später im „echten Doing“ – ebenfalls eine hohe Anforderung dar. Zusätzlich bedeutete der Wechsel von der vorher etablierten „Stretched Cluster Architektur“ des Oracle RAC (Real Application Clusters) auf Oracle MAA (Maximum Availability Architecture) mit RAC und DataGuard die Notwendigkeit zu weiteren Know-how-Aufbau im Oracle-Team. Die interne IT wurde beim Umstieg auf Oracle Exadata durch Partner begleitet, hat allerdings den bei weitem größten Teil selbstständig durchgeführt. Der hier gezeigte Einsatz, das hohe vorhandene Wissen und Engagement der HUK Mitarbeiter wurde von allen Beteiligten als außerordentlich und beispielhaft bewertet. Besonders der Aufbau einer so komplexen OVM-Installation (OVM – Oracle Virtual Machine) ist teilweise mit „Pionierarbeit“ zu vergleichen und der Kern des Projekterfolges.   Viel Arbeit in die Konzeption investiert Nach Kauf der drei Maschinen startete das Projekt mit der Feinkonzeption der System-Architektur. Die Einbindung der Exadatas in die firmeninternen Netzwerke, der Aufbau der OVM und das Herausbilden der einzelnen Cluster hat insgesamt etwa ein halbes Jahr gedauert. Die eigentliche Migrationsarbeit, also der Transfer der Datenbanken, begann Ende 2016. „Insgesamt hatten wir eine Netto-Projektlaufzeit von neun Monaten“, erläutert Jörg Rehs, Bereichsleiter Produktionssteuerung Informatik Betrieb der HUK-COBURG. Während des Jahreswechselgeschäfts bei Kfz-Versicherungen zwischen Oktober und Januar mussten alle Migrationsaktivitäten auf Grund der sogenannten „Frozen Zone“ eingestellt werden. Der Zufriedenheit mit der neuen Umgebung hat das keinen Abbruch getan. „Die neuen Systeme laufen sehr gut, stabil und schnell – auch von den Anwendungsbetreuern bekommen wir positives Feedback“, erklärt Rehs. Für 2019 ist der Ausbau der dritten Exadata geplant, wobei die ersten beiden Maschinen bereits in den Jahren 2017 und 2018 entsprechend erweitert wurden.    

Bereits seit dem Jahr 2000 ist die HUK-COBURG Kunde von Oracle. Die eingesetzten Oracle-Datenbanken wurden zunächst auf Windows- und AIX-Rechnern betrieben. Im Rahmen einer 2016...

CX

Wie innovative CMOs von KI profitieren

Wir haben in unserem letzten Blog betrachtet, wie KI intelligente menschliche Analysen im großen Maßstab replizieren und automatisieren kann. Dieses Potenzial ist nicht von der Hand zu weisen, aber wie kann das moderne Marketing es nutzen – und was bietet es? Ergebnisse mit KI Beginnen wir mit ein paar Zahlen. Ein Bericht von eMarketer von 2017 zeigt, dass Marketingleiter KI für die digitalen Transformationen der „Sweet Spots“ im Marketing nutzen – und zwar für folgende Bereiche:  Personalisierung (54 %); Kundenverständnis (54 %); Identifizierung und Reorganisation von Kunden in allen Vertriebskanälen (48 %), Zielgruppenansprache und -akquise (41 %). KI liefert Ergebnisse. Unternehmen berichten von: höherer Marketingeffizienz und -effektivität (86 %); besserer Datenanalyse und neuen Erkenntnissen (79 %); gesteigerter Kreativität (74 %) und besserer Entscheidungsfindung (71 %). Bei solchen Zahlen ist es kaum verwunderlich, dass Gartner prognostiziert, dass die globalen KI-Ausgaben von 450 Millionen Dollar im Jahr 2016 auf über 28 Milliarden Dollar im Jahr 2021 steigen werden. KI in Aktion Durch die technologische Konvergenz können Unternehmen nun mit einem wesentlich leistungsfähigeren Marketing beginnen: Vom Lead Management und Scoring bis hin zum Erfassen von Einblicken und der Verwaltung der Kundendatenbank – Marketingspezialisten können die Leistungsfähigkeit der Technologie nutzen, um ihren Kunden wirkungsvollere Botschaften zukommen zu lassen.   Das Lead-Scoring kann von Machine Learning profitieren, wobei ML-Kampagnen inzwischen eine Pipeline liefern, die um den Faktor 4 größer ist als die von Accounts, bei denen nach dem traditionellen Ansatz verfahren wurde. Es gibt noch weitere praktische Anwendungen für Kunden: Ein Kunde im Gesundheitswesen, der KI einsetzt, um Nachrichten zu optimieren, verzeichnete eine Steigerung der Click-Through-Raten um 200 %. KI kann Prozesse automatisieren und standardisieren, die früher zu weniger Aktivität geführt haben, damit sich Marketingspezialisten auf das konzentrieren können, was sie am besten können. KI-Implementierung Der innovative Marketing Manager zieht seine Lehre: klein anfangen, die Daten richtig erfassen, die richtige Technologie auf die richtige Herausforderung abstimmen (zunächst dort, wo intelligente Automatisierung die größten Unterschiede ausmachen kann), testen und messen, verbessern und berichten. Und am Ende – und das ist entscheidend – den richtigen Partner für die Technologie finden. KI benötigt Daten aus dem gesamten Unternehmen und hat die Fähigkeit, es zu verändern. Deshalb bringen skalierbare, flexible und interoperable Lösungen immer die besten Ergebnisse.   Im nächsten Blog werden wir uns mit der Implementierung von KI befassen und uns ansehen, wie der moderne Marketingmitarbeiter für Verständnis, Begeisterung und Akzeptanz sorgen kann. Wenn Sie in der Zwischenzeit mehr erfahren wollen, sehen Sie sich unsere Erkenntnisse an​.

Wir haben in unserem letzten Blog betrachtet, wie KI intelligente menschliche Analysen im großen Maßstab replizieren und automatisieren kann. Dieses Potenzial ist nicht von der Hand zu weisen, aber...

Finanzwirtschaft

Automatisierung – ein schnelleres, besseres und wertvolleres Finanzwesen

Das Finanzwesen setzt auf Automatisierung. Viele Unternehmen haben schon von der robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) gehört, und jeden Tag setzen mehr von ihnen Software-Bots ein, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu kontrollieren – oft in der Cloud. Viele Finanzprozesse können automatisiert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Abschluss-, Konsolidierungs- und Berichtsprozess, der von vielen Finanzabteilungen gefürchtet wird, da er sehr ressourcenintensiv ist und viele Risiken birgt. Wie Deloitte kürzlich herausfand, gibt es jedoch von den buchstäblich Tausenden von Aktivitäten, die bei der Aufstellung eines Abschlusses anfallen, im Grunde keine, die nicht automatisiert werden können. Aus Sicht des CFO sind die Auswirkungen und Konsequenzen immens: Die Zahlen sind zuverlässig, die Mitarbeiter können sich auf wichtigere Aktivitäten konzentrieren, die stärker zum Geschäftswachstum beitragen, und die Daten können für prädiktive Analysen verwendet werden, anstatt Rückschau zu betreiben. Eine weitere Herausforderung, mit der sich CFOs mehr und mehr auseinandersetzen müssen, ist die exponentiell wachsende Menge an Daten, die für Entscheidungen zur Verfügung stehen, die aber genau dadurch diesen Prozess verhindern, da sie zu unübersichtlich werden. Auch hier machte Deloitte eine erstaunliche Entdeckung: Von allen weltweit vorhandenen Daten werden weniger als ein halbes Prozent tatsächlich genutzt. Um den Datenstrom zu nutzen, können CFOs wieder auf die Automatisierung setzen, mit Lösungen, die aufVereinfachung setzen: automatisierte Cloud-basierte Plattformen und Tools können das „Hintergrundrauschen“ herausfiltern und aufzeigen, welche Daten wirklich wertvoll sind. So können beispielsweise Tools zur Datenvisualisierung eine schnelle und einfache grafische Interpretation komplexer Datensätze bieten. Und durch eine effiziente Visualisierung und damit aussagekräftige Darstellung können Entscheidungsträger schneller überzeugt und letztlich die Entscheidungsfindung vereinfacht werden. All dies sind gute Nachrichten für das Finanzwesen – und auch für den Rest des Unternehmens. Finanzorganisationen können die aus der Automatisierung und anderen Technologien gewonnenen Effizienzeinsparungen nutzen, um sich auf die Finanzplanung und die prädiktive Analyse zu konzentrieren, sowie andere Projekte unterstützen, die dem geschäftlichen Wachstum und der Gewinnoptimierung dienen. Erfahren Sie in unserem neuesten Bericht mehr darüber, wie CFOs zu den neuen Brückenbauern werden.

Das Finanzwesen setzt auf Automatisierung. Viele Unternehmen haben schon von der robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) gehört, und jeden Tag setzen mehr von ihnen Software-Bots ein, um die...

IT Management

Was bedeutet eigentlich „Autonomous“?

Studien zeigen, dass autonome Datenbanken als die zweitwichtigste Technologie bewertet werden. Es ist auch die Technologie, über die am meisten geschrieben wird und das Thema, über das die Menschen mehr hören wollen. Aber was genau bedeutet Autonomous oder auch autonom? Kinder leben und lernen und gehen den Weg ins Erwachsenenalter durch jahrelanges Ausprobieren und lernen aus ihren Fehlern. Jede so gewonnene Einsicht hilft, die Intelligenz aufzubauen, die notwendig ist, um eine Welt voller Herausforderungen zu meistern; eine Welt, die auch viel zu komplex ist, um durch ein einfaches Regelwerk beschrieben zu werden. Das alles tun sie hochgradig autonom; die prinzipielle Fähigkeit dazu hat ihnen niemand beigebracht. Während einfache Computer grundsätzlich komplett auf Basis fester Regeln arbeiten, erweisen sich Expertensysteme nicht nur Kindern, sondern selbst den intelligentesten Erwachsenen gegenüber bereits in einer Reihe von Bereichen als überlegen. Viele der jüngsten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sind auf die Implementierung einer Strategie zurückzuführen, die die natürliche Art und Weise der Erkenntnisgewinnung nachahmt. Die Vorteile von KI sind vielfältig, und sie gehen weit über die automatische Erkennung von Freunden in sozialen Netzwerken oder über Sprachassistenten hinaus, die den Wetterbericht nachschlagen.      KI ist der Kern jeder autonomen Technologie und bietet in einer Geschäftsumgebung eine breite Palette von Anwendungsfällen, durch die Unternehmen die Sicherheit ihrer Systeme verbessern, den Aufwand für Wartungsaufgaben reduzieren, Prozesse durch Automatisierung beschleunigen und neue Geschäftsmöglichkeiten identifizieren können. Die intelligenten Algorithmen, die in autonome Plattformen eingebettet sind, lassen sich mit einem erfahrenen Mentor mit Superkräften vergleichen: Er wird nie hungrig, braucht keinen Schlaf und – am allerbesten – er kann sein Fachgebiet problemlos erweitern. Aufgaben wie die Zuweisung von Datenbankressourcen, Sicherheitspatches oder Upgrades für Produkte sind alle wichtig, aber in der Regel zeitaufwändig und ressourcenintensiv. Durch die Integration einer Reihe fortschrittlicher Machine-Learning-Technologien kann die autonome Cloud solche Dinge stattdessen weitgehend reibungslos durchführen, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Angesichts der Vorteile von autonomen, also selbstgesteuerten Cloud-Lösungen, die sich selbst sichern und selbst reparieren, erwartet Oracle, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmensdaten künftig autonom verwaltet werden. Die Forschungsgruppe IHS Market sieht KI und Machine Learning als einen der wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz von Cloud-Diensten und prognostiziert, dass das globale Geschäft bis 2022 auf 374 Milliarden US-Dollar jährlich wachsen wird. Oracle prognostiziert für diesen Zeitpunkt, dass mehr als 90 % aller Anwendungen und Dienste auf irgendeine Art künstliche Intelligenz implementieren werden – denn in einer vernetzten Welt mit ständig wachsenden Anforderungen an die IT gibt es viel zu gewinnen, wenn man Maschinen Stück für Stück intelligenter macht und mit jedem Rechenzyklus Wissen und Verständnis hinzufügt. So können Algorithmen lernen, mit Aufgaben umzugehen, die ein gewisses Maß an Intelligenz erfordern. Selbst wenn es eine künstliche Intelligenz ist.

Studien zeigen, dass autonome Datenbanken als die zweitwichtigste Technologie bewertet werden. Es ist auch die Technologie, über die am meisten geschrieben wird und das Thema, über das die Menschen...

KI – die Geheimwaffe Ihrer Talente

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor und HR-Teams stehen vor neuen Herausforderungen durch ein neues Arbeitsumfeld. Der Bericht des Weltwirtschaftsforums Future of Work von 2018 prognostiziert, dass bis 2022 75 Millionen Arbeitsplätze verschwinden, aber durch Robotik und KI 133 Millionen Jobs in neuen Funktionen entstehen werden. Mensch gegen Maschine. So haben viele in der Vergangenheit über Künstliche Intelligenz gedacht – die Menschen stehen auf der einen Seite, Computer und Roboter auf der anderen. Aber KI sollte bedeuten, dass Mensch und Maschine besser zusammenarbeiten und Menschen von der Technologie unterstützt und ergänzt werden. Und in der Personalabteilung könnte diese Kombination beginnen und weiterentwickelt werden. Anstelle von HR-Technologie könnten intelligente „Personalsysteme“ uns helfen, unsere eigene Karriere, unsere Teams und die Zukunft unseres Unternehmens zu steuern. Was könnte also die um KI erweiterte Human Capital Management (HCM)-Technologie tun, um die Arbeit weniger komplex und intelligenter zu gestalten? Einblicke: Durch eine immer aktuelle Datenbank haben Manager den Überblick über die ihnen zur Verfügung stehenden Kompetenzen und Erfahrungen und können innerhalb von Sekunden die beste Person für eine bestimmte Aufgabe finden. Mit Hilfe der prädiktiven Analyse können sie sogar feststellen, welche Kompetenzen und Teammitglieder sie im nächsten Jahr und im Jahr danach benötigen – was eine schnelle und einfache Personalplanung ermöglicht. Unterstützung: Chatbots beantworten Routinefragen der Mitarbeiter sofort, ob sie nun über ihren Resturlaub oder andere routinemäßige Anfragen informiert werden möchten, sodass der Personalsachbearbeiter Zeit für die komplexeren Themen hat. Und regelmäßige Stimmungsanalysen, die nahezu in Echtzeit stattfinden, ermöglichen es der Personalabteilung, die Moral im Auge zu behalten. Entwicklung: Die Mitarbeiter werden direkt von einem intelligenten System geleitet, das die Kompetenzen kennt, die sie benötigen, um sich in ihrer aktuellen und zukünftigen Rolle zu behaupten. Proaktive Warnmeldungen geben Empfehlungen und helfen ihnen, den Überblick über Schulungen und Compliance zu behalten. Manager erhalten maßgeschneiderte Berichte und Empfehlungen auf Grundlage der aktuellen Arbeit im Team. Rekrutierung: Anstatt dass Ihr Unternehmen manuell nach Kandidaten sucht, könnte Ihr System die Kandidaten mit den richtigen Kompetenzen finden und sich automatisch mit ihnen in Verbindung setzen. Und es hätte die Antworten auf fast alle Fragen, die sie üblicherweise vor dem Bewerbungsgespräch stellen. Wert: Wenn KI sich um repetitive, manuelle Aufgaben kümmert, können sich die Mitarbeiter auf die Tätigkeiten konzentrieren, mit denen sie den größten Geschäftswert erzielen – und ihre eigenen Talente am besten nutzen. Und innerhalb des HR-Teams gewinnen Mitarbeiter Zeit, um sich auf die persönlichere Betreuung von Mitarbeitern zu konzentrieren. Das ist nur ein kurzer Blick in die Zukunft, aber uns hat interessiert, wie Mitarbeiter momentan die Rolle der KI sehen. Deshalb haben wir in unserer neuesten Umfrage  über 4.000 Führungskräfte zu ihren Gedanken und Gefühlen befragt.    

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor und HR-Teams stehen vor neuen Herausforderungen durch ein neues Arbeitsumfeld. Der Bericht des Weltwirtschaftsforums Future of Work von 2018 progno...

Big Data

Wie persönlich ist zu persönlich?

Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday aus den USA oder der Singles‘ Day aus China werden auch über Landesgrenzen hinweg immer beliebter. Derzeit befinden wir uns mitten in der vorweihnachtlichen Shopping-Zeit, in der man Geschenke für die Liebsten, vielleicht aber auch für sich selbst sucht. Dank individualisierten Kaufempfehlungen auf den digitalen Kanälen sind die richtigen Ideen oft nur einen Klick entfernt. Autor: Bert Bröske, Marketing Direktor, Oracle CX Während des Online-Shoppings hinterlassen Kunden Spuren ihrer Vorlieben auf einer Vielzahl an Kanälen. Die Daten aus den virtuellen Einkaufswagen der Kunden über Zahlungspräferenzen, ihr soziales Profil und sogar der Browser-Verlauf liefern Einzelhändlern wertvolle Einblicke in die Präferenzen ihrer Kunden – kurz, sie verstehen diese immer besser. Doch dieser Vorgang ist auch eine Herausforderung: Wie sollen die Daten gesammelt, gespeichert, gemanagt und analysiert werden, um bessere Produkte and Dienstleistungen anbieten zu können und letztendlich die beste Kundenerfahrung zu ermöglichen? An dieser Stelle kommen Cloud-Services mit künstlicher Intelligenz (KI) ins Spiel, denn sie helfen Unternehmen, diese Informationen zu nutzen, um die personalisierte, datengesteuerte und sichere Kundenerfahrung aufzubauen, die heutzutage eine absolute Notwendigkeit ist. Verknüpfung von Online- und Offline-Erfahrungen Kunden erwarten eine personalisierte, nahtlose Shopping-Erfahrung über mehrere Kanäle hinweg, egal ob im Laden oder Online. Der „Topography of Retail“-Report von Oracle zeigt, dass sich 74 Prozent der Kunden „kompetentes Personal in den Filialen wünschen, welches schnell ihre speziellen Bedürfnisse erfüllen kann“. Außerdem haben 64 Prozent der Kunden in Wachstumsmärkten wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegeben, dass sie Gefallen an der Idee von Virtual Reality in Form von „Try On“-Apps finden, um ein personalisiertes Shopping-Erlebnis zu erhalten. Richtig analysierte Daten sind das Herzstück dieser verknüpften Kundenerfahrung. Durch Analysen bisheriger Verhaltensmuster verstehen Anbieter ihre Kunden besser, sodass sie ihnen schneller die richtigen Empfehlungen geben können. Die KI-Revolution KI ermöglicht eine auf Daten basierende Personifizierung. Dank der Nutzung von Cloud-Services, aufgewertet durch Technologien wie KI, Maschinelles Lernen (ML) und Blockchain, sind Einzelhändler und Markenanbieter nun in der Lage, ein detailreiches Verständnis für das Kundenverhalten zu entwickeln – sowohl in ihren Geschäften als auch über Online-Kanäle und darüber hinaus. Mit diesen Informationen können Vermarkter geeignete Inhalte kreieren, die besonders auf die Zielgruppe abgestimmt sind. e-Sixt, digitale Businesseinheit des globalen Mobilitätsdienstleisters Sixt, hatte sich zum Ziel gesetzt, seine Kunden nicht nur mit Produkten und Services erster Klasse, sondern auch mit personalisierter Kommunikation zu erreichen. Das Unternehmen war bemüht sicherzustellen, Customer Intelligence in allen Online-Kommunikationskanälen zu nutzen, um die Kundenakquise zu erleichtern, Loyalität zu stärken und letztlich personalisierte Werbung zu erzeugen. Die Verarbeitung und Analyse der Kundendaten aller Berührungspunkte (von Webseiten bis hin zu Kampagnen) half dabei, anschließend jeden einzelnen Kunden auf der Website von Sixt, den mobilen Apps, Suchmaschinen-Ergebnissen und Social Media zu erreichen. Schutz der Informationen Eine weit verbreitete Annahme lautet, dass KI und Cloud-basierter Datenaustausch die Identitätssicherheit gefährden. Wenn Online-Anbieter so viel über uns wissen – besteht dann nicht auch das Risiko, dass Hacker genau so einfach an dieselben Informationen gelangen? Hier zeigt sich die Wertigkeit der Blockchain-Technologie. Blockchain, fälschlicherweise oftmals ausschließlich mit Kryptowährungen assoziiert, dient auch dazu, persönliche Informationen abzusichern. Durch die Nutzung verschlüsselter Authentifizierung lassen sich Informationen nur durch einen Sicherheitsschlüssel zugänglich machen – kryptografische Sicherheit entsteht. Vertrauen stärken Das ist keine Zukunftsmusik, diese Innovationen stehen bereits zur Verfügung. Unternehmen müssen sie nun so einsetzen, dass sie das Vertrauen ihrer Kunden in die Technologien stärken. Über 90 Prozent der Kunden in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien und fast die Hälfte in entwickelten Märkten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland, mit denen Oracle gesprochen hat, gaben an, dass ihnen die Kontrolle über die persönlichen Informationen, welche Einzelhändler über sie haben, wichtig sei. Manche würden eine personalisierte digitale Erfahrung basierend auf vorherigen Interaktionen mit Marken begrüßen, aber es müssten auch Grenzen gesetzt werden. Für Einzelhändler ist es ein schmaler Grat zwischen der Wertschätzung der Kunden und dem unbehaglichen Gefühl, wenn ein Vorschlag auf die Stimmung der letzten Instagram Story abgestimmt ist. Das kontinuierliche Streben nach Kundenzufriedenheit ist und bleibt das Herzstück von Unternehmen. Cloud-Lösungen, welche durch den Einsatz neuer Technologien aufgewertet werden, können Unternehmen helfen, mehr aus den Daten herauszuholen und letztendlich ihre Stärken in der digital veränderten Customer Journey auszuspielen.

Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday aus den USA oder der Singles‘ Day aus China werden auch über Landesgrenzen hinweg immer beliebter. Derzeit befinden wir uns mitten in der...

CX

KI unverzichtbar fürs Marketing

Künstliche Intelligenz (KI) ist überall – und nirgends. Zwischen Wunsch und Realität scheinen Welten zu liegen, deshalb beschäftigt sich diese Serie aus drei Blogs mit dem Potenzial, der Anwendung und der Implementierung von KI in einer innovativen Marketingumgebung. Von Null auf Hundert Beginnen wir am Anfang. Sie möchten Ihren Kunden ein erstklassiges Kundenerlebnis bieten und wissen, wie sich dadurch der ROI täglich steigern lässt. Gehen wir also ein paar einfache, aber grundlegende, erstklassige Kundenerlebnisse durch. Wenn Sie in einem Geschäft Schuhe kaufen, werden Sie mit einem freundlichen Lächeln empfangen, das sagt: „Willkommen, sehen Sie sich ruhig um, ich bin hier, falls Sie Fragen haben“. Und wenn Sie sich nicht zwischen zwei Paaren entscheiden können, kommt das Verkaufspersonal zu Ihnen, stellt fachkundige Fragen und gibt Ihnen gute Ratschläge. Jetzt finden Sie genau das, wonach Sie gesucht haben, und sind so beeindruckt, dass Sie gleich beide Paare kaufen und beim nächsten Mal wieder herkommen. Ein gutes Geschäft! Bei vielen digitalen Erfahrungen ist das Kundenerlebnis jedoch nicht so erstklassig: Sie sind genervt von zu vielen Eingabeaufforderungen, bekommen keine Ratschläge und werden über die falschen Kanäle mit den falschen Produkten und zur falschen Zeit mit den falschen Botschaften bombardiert. Aus lauter Frustration kaufen Sie nichts und wenden sich von der Marke ab.   Der Unterschied? Der erstklassige Service basiert auf der Fähigkeit des Verkaufspersonals, das Verhalten des Kunden zu deuten. Schlechte Erfahrungen entstehen durch unflexible Regeln – den Versuch, menschliche Intelligenz durch dumme Technologie zu replizieren. Künstliche Intelligenz – menschliche Erfahrung Die Lösung sind Marketingtechnologien, die Daten einsetzen, um Ziele zu erreichen. Machine Learning, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) und KI fließen zu Marketinginnovationen zusammen, die einen digitalen Kunden verstehen wie der Verkäufer in einem Geschäft – und sein Verhalten analysieren, um Präferenzen zu verstehen. Intelligente, automatisierte Marketingtechnologien werden: Kunden mit einem Lächeln begrüßen, das Ihnen ein Gefühl von: „Willkommen, sehen Sie sich ruhig um, wir sind hier, wenn Sie uns brauchen“ geben. Im richtigen Moment mit den passenden Ratschlägen helfen, die auf persönlichem Verständnis basieren. Zu Käufen, Markentreue und Loyalität inspirieren. Die Profitabilität des Marketing-ROI messen, visualisieren und belegen. Der erste Schritt besteht darin aufzudecken, wo Ihr Marketing schlechte Erlebnisse bietet, und wie KI daraus erstklassige Erlebnisse machen kann. Im nächsten Blog sehen wir uns die Technologien genauer an, mit denen Sie das erreichen. Wenn Sie schon vorher mehr erfahren wollen, sehen Sie sich unsere Erkenntnisse an.  

Künstliche Intelligenz (KI) ist überall – und nirgends. Zwischen Wunsch und Realität scheinen Welten zu liegen, deshalb beschäftigt sich diese Serie aus drei Blogs mit dem Potenzial, der Anwendung und...

Finanzwirtschaft

Wie CFOs die Gegenwart nutzen,um die Zukunft zu verstehen

Neue Technologien revolutionieren die Entscheidungsfindung. CFOs und ihre Teams – die traditionellen Hüter der „Wahrheit“ über die Planung und Durchführung dieser Entscheidungen – haben heute eine nie dagewesene Chance, neue strategische Partnerschaften im gesamten Unternehmen aufzubauen. Die Tage, in denen die Finanzabteilung Prozesse blockierte und der CFO bekannt dafür war, jede neue Investition zunächst einmal abzulehnen, sind lange vorüber. Durch eine Vielzahl von neuen Technologien wird das Finanzteam, einst die Bewahrer von Aufzeichnungen und Berichten, hingeführt zu strategischen Partnerschaften und prädiktiven Analysen. Das ist das Fazit einer aktuellen Untersuchung der Economist Intelligence Unit (EIU) über die Rolle des CFOs. Für ihren Bericht The New Bridge-Builders hat die EIU Interviews mit CFOs und Meinungsführern auf der ganzen Welt geführt und festgestellt, dass der einzige Weg, wie Unternehmen überleben können, darin besteht, Technologien wie künstliche Intelligenz einzusetzen. Denn damit sorgen sie für Effizienz, Agilität, universelle Konnektivität und die Fähigkeit, zu unfehlbaren Prognosen. Oder wie Bhavesh Shah, Senior VP Finance bei Johnson & Johnson, es ausdrückt: „Jeder - vor allem der Kunde - will alles schneller und billiger. Das übt Druck auf das gesamte Unternehmen aus.“ Dadurch steht das Finanzwesen vor zwei Herausforderungen. Zunächst müssen Entscheidungen, die Agilität und Effizienz bieten, auf fundierten Daten basieren – und zunehmend auf fundierten Prognosen. Das Finanzwesen ist nun in der Lage, Entscheidungsträger im gesamten Unternehmen mit umfangreicheren, prädiktiven Analysen zu beeinflussen, um schnelle Entscheidungen fundierter zu treffen. So kann die KI beispielsweise das Verhalten von Lieferanten analysieren und vorhersagen, wo Geschäftseinheiten durch die Suche nach Skontoabzügen Kosten senken können. Zweitens ist das Finanzwesen oft der Vorreiter für Technologien wie KI, die im Laufe der Zeit im ganzen Unternehmen implementiert werden. Was heute im Finanzbereich eingesetzt wird, um Berichte und Analysen zu automatisieren oder um große Mengen von oft unpräzisen Daten zu erfassen und abzufragen – das wird morgen die Grundlage für schnellere, kostengünstigere und bessere Abläufe im Marketing, Personalwesen, Vertrieb und Produktion sein. Aber das stellt eine weitere große Herausforderung für die CFOs dar. Laut einer aktuellen Studie von Grant Thornton sind „nur 12 % der CFOs überzeugt davon, dass sie über ein effektives System zur Messung finanzieller KPIs im Zusammenhang mit Technologie verfügen“. Wenn wir Systeme einführen, deren Abhängigkeiten, Fähigkeiten und Auswirkungen in einem vernetzten Unternehmen viel breiter wahrgenommen werden, wird dieses Problem immer akuter. Und da Technologien wie KI die Finanzfunktion noch sinnvoller mit den immateriellen Assets eines Unternehmens vernetzen, die heute wesentlich den Erfolg definieren, wie Marken, IP und sogar sozialem Einfluss, wird es noch wichtiger, deren Auswirkungen bewerten zu können. James Orpen, Finanzdirektor der Consumer Products Division UK & Ireland bei L'Oreal und einer der EIU-Mitarbeiter, kennt die Risiken. „Die meisten Unternehmen messen wahrscheinlich ein oder zwei Prozent der Dinge, die sie tun, weil sie nicht die Kapazität haben, mehr zu messen.“ Das bedeutet, dass die Möglichkeiten, die KI bietet und die wir bereits sehen, nicht nur ein angenehmer Bonus sind, sondern auch entscheidend für die grundlegendste Funktion des Finanzwesens: das Verständnis dessen, was eigentlich vor sich geht. Ob es um das gesamte Unternehmen oder die von ihm implementierten Technologien geht, der Aufgabenbereich der Finanzfunktion entwickelt sich weiter. CFOs haben sich bisher mit der Vergangenheit beschäftigt, um die Gegenwart zu verstehen. Jetzt können – und müssen – sie die Gegenwart betrachten, um die Zukunft zu verstehen.  Lesen Sie mehr darüber, wie Sie die erforderlichen Erkenntnisse gewinnen, um diese Entscheidungen zu treffen.  

Neue Technologien revolutionieren die Entscheidungsfindung. CFOs und ihre Teams – die traditionellen Hüter der „Wahrheit“ über die Planung und Durchführung dieser Entscheidungen – haben heute eine nie...

HCM

Was Ihre HR-Kollegen wirklich von neuen Technologien halten

Rasanter technologischer Fortschritt ist großartig – oder nicht? Für die Macher im Silicon Valley sind neue Produkte, schnelle Entwicklung und schnelles Wachstum der Schlüssel zum Erfolg. Aber was halten die Menschen in der restlichen Geschäftswelt von neuen Technologien? Sind sie begeistert oder frustriert? Halten Sie den Hype für gerechtfertigt? Jedes Land, jedes Unternehmen und jedes Team hat eine Vielzahl von Meinungen und Einstellungen gegenüber Technologien – und Oracle wollte herausfinden, wie diese aussehen. Deshalb wurden über 4.000 Fachleute zu sechs Schlüsseltechnologien befragt: Künstliche Intelligenz, Blockchain, Chatbots, autonome Datenbanken, Cloud-Sicherheit und das Internet der Dinge. Die Ergebnisse waren äußerst aufschlussreich, besonders im Personalwesen. Cloud-Security liegt vorn In jedem Geschäftsbereich und jedem Land ist Cloud-Security die Spitzentechnologie für Innovationen – und auch die am häufigsten implementierte. Das war keine Überraschung, denn Gartner geht davon aus, dass der globale Markt für öffentliche Cloud-Dienste in diesem Jahr um 21,4 % wachsen und über 186 Milliarden Dollar erreichen wird. Und immer mehr Unternehmen verlagern ihre Systeme dauerhaft in die Cloud. HR-Experten bewerteten Cloud-Security als die Spitzentechnologie, die hält, was sie verspricht. Möglicherweise weil sie das wertvollste Gut des Unternehmens schützt: die Daten der Mitarbeiter. Aber autonome Datenbanken scheinen sie noch mehr zu begeistern. Sie sind die beliebteste Technologie für HR-Experten, vermutlich weil sie zuverlässig sind und sich selbst steuern, sodass die Personalabteilung sich auf andere Bereiche konzentrieren kann. Bot or not Man könnte meinen, dass HR-Teams auch von Chatbots mehr als begeistert sind. Tatsächlich gehören Chatbots jedoch zu den Technologien, über die der größte Unwille geäußert wurde. Sie gelten als überbewertet und liefern die schwächsten Ergebnisse. Und nur 50 % halten Chatbots für wichtig: sie sind die von HR-Experten am schlechtesten bewertete Technologie – obwohl 53 % sie bereits einsetzen. Wir vermuten, dass einige das Potenzial von Chatbots erkannt und sich schnell an die Implementierung gemacht haben, die meisten jedoch nicht das tatsächliche Potenzial erkannt haben bzw. ausschöpfen. Ob es darum geht, Bewerber durch den Bewerbungsprozess zu führen oder die FAQs der Mitarbeiter über ihren Resturlaub oder den Zahltag zu beantworten, Chatbots können die Kommunikation verbessern und gleichzeitig die Personalabteilung entlasten. Aber bis die HR-Teams diese Vorteile nutzen, ist es noch ein weiter Weg. Künstliche Intelligenz Derzeit erkennen 70 % der HR-Experten die Bedeutung von KI, aber nur 60 % haben sie bisher umgesetzt – das ist eine  große technologische Lücke von 10 %. KI kann eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung unterstützen, sei es durch die Erstellung von Auswahllisten für Bewerber, die Verarbeitung Tausender von vierteljährlichen Überprüfungen oder die Identifizierung und Behebung von Lücken in Schulungsprogrammen. Und diese Möglichkeiten, intelligenter zu arbeiten – und schnell neue Erkenntnisse zu gewinnen – sollten für HR-Teams sehr verlockend sein. Sehen Sie sich alle Ergebnisse unserer Studie an und entdecken Sie, wie Menschen in anderen Ländern und Geschäftsabteilungen wirklich über diese Technologien denken. Den Bericht finden Sie hier.

Rasanter technologischer Fortschritt ist großartig – oder nicht? Für die Macher im Silicon Valley sind neue Produkte, schnelle Entwicklung und schnelles Wachstum der Schlüssel zum Erfolg. Aber was...

IT Management

Mit künstlicher Intelligenz die IT weiterdenken

Künstliche Intelligenz (KI) kann und wird viele der anstehenden Veränderungen unterstützen, die Unternehmen als Ganzes, aber insbesondere IT-Abteilungen betreffen. KI gilt als einer der Grundpfeiler der vierten Industriellen Revolution, die das Potenzial hat, völlig zu verändern, wie wir leben und arbeiten. Häufig wurde die KI vor allem als Bedrohung wahrgenommen, die Arbeitsplätze vernichten würde. Doch versierte Organisationen sind sich bereits bewusst, dass das eigentliche Risiko dieser neuen Technologie gerade darin besteht, die möglichen Produktivitätsvorteile nicht zu nutzen. IT-Abteilungen, die noch nicht an KI-Projekten beteiligt sind, sollten schnell handeln, um zu verstehen, wie die Technologie ihre Leistung und die des gesamten Unternehmens verbessern kann. Denn es liegt an ihnen, KI in Geschäftsanwendungen und IT-Plattformen zu integrieren. Durch die jüngsten Fortschritte im Bereich Machine Learning, Konvergenz von Cloud-Rechenleistungen und Big Data wird KI endlich breit gefächert in benutzerfreundlichen Systemen eingesetzt, die für Unternehmen jeder Art und Größe verfügbar sind. Systeme, die auf Machine-Learning (ML) beruhen, können die Marktdynamik ganz neu gestalten – wie z. B. sich selbst wartende Industrieanlagen – und stärken außerdem Geschäftsfelder des Unternehmens. Auf der HR-Seite kann KI Empfehlungen zur Verbesserung des Mitarbeiterengagements und zur Identifizierung des besten Kandidaten für eine bestimmte Position abgeben; für die Finanzabteilungen kann die künstliche Intelligenz Routineaufgaben wie Rechnungsstellung und Abgleich übernehmen, wodurch Zeit für strategischere Projekte frei wird; für Vertriebs- und Marketingteams können KI-Anwendungen die nächste bestmögliche Aktion im Verkaufszyklus vorschlagen und das Kampagnenziel auf der Grundlage früherer Muster verbessern. Künstliche Intelligenz und Machine Learning ermöglichen außerdem Neuro-Linguistisches Programmieren (kurz NLP), die Technologie, die hinter Gesprächsschnittstellen steckt, die auch als Chatbots bekannt sind. Diese intelligenten Schnittstellen ermöglichen es Unternehmen, ihren Kunden, Partnern oder Mitarbeitern spannende neue Erlebnisse zu bieten. All dies wird durch adaptive Intelligenz ermöglicht, die die Fülle der verfügbaren Daten mit menschlichem Wissen und programmierten Erfahrungen kombiniert. Personalisierte Einkaufsvorschläge, selbstfahrende Fahrzeuge und virtuelle Assistenten funktionieren durch diese intelligenten Systeme. Viele Branchenführer nutzen bereits autonome Systeme, um ihre Wettbewerber durch Innovationen zu überholen, und wechseln von der reinen Automatisierung zu den autonomen Möglichkeiten, die ihnen in Cloud-Plattform implementierte Machine Learning Algorithmen bieten. Mit KI kann die IT-Abteilung reibungsloser arbeiten, damit sich die Technologieteams auf strategischere Projekte konzentrieren können, statt nur grundlegende IT-Probleme zu lösen. Und anstatt vorrangig akute Problemen zu bekämpfen, wird Künstliche Intelligenz IT-Experten dabei unterstützen, Geschäftsanwendern, die Hacking-Angriffe befürchten, zusätzliche Sicherheit zu bieten. Sie wird Probleme identifizieren, bevor sie auftreten, und vorhersagen, wie sich eine Entscheidung oder Konfigurationsänderung auf die Abläufe der gesamten Organisation auswirken könnte. Letztlich wird KI es der IT-Abteilung ermöglichen, mehr Wert für die gesamte Organisation zu schaffen und sich mehr zu einer strategischen Abteilung zu entwickeln, die das Unternehmen proaktiv gestaltet. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Fakten vom Hype um innovative Technologien unterscheiden können.

Künstliche Intelligenz (KI) kann und wird viele der anstehenden Veränderungen unterstützen, die Unternehmen als Ganzes, aber insbesondere IT-Abteilungen betreffen. KI gilt als einer der Grundpfeiler...

Cloud

Unbegrenzte Führungsmöglichkeiten: Dank ERP-Lösungen mehr Zeit für geschäftliche Ambitionen

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Menschen nutzen nur zehn Prozent ihres Gehirns – diese Theorie wurde zwar mittlerweile als Mythos entlarvt, doch lange Zeit waren viele Menschen bereit, dies zu glauben. Vielleicht, weil sie als angenehme Erklärung diente, warum man nicht sein gesamtes Potential ausschöpfen kann. Es ist egal, ob es nun darum geht, nur vier Stunden eines Arbeitstages tatsächlich produktiv zu sein. Oder um das Wissen, dass unsere Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, im Laufe des Tages stark abnimmt. Für jeden Menschen bedeutet das, dass er mit gewissen Grenzen belastet ist. Grenzen, von denen jeder glaubt, dass sie ihm im Weg stehen, um sein wahres, ungehemmtes Potenzial zu erreichen. Wie lassen sich menschliche Talente in Spitzenzeiten maximieren und sich so letztendlich so viel wie möglich erreichen? Die Lösung dieses Rätsels lautet: mit intelligenter Unterstützung. Dies ist auch der Grund, warum immer mehr Führungskräfte – insbesondere CFOs – sich für ERP-Lösungen mit integrierter künstlicher Intelligenz entscheiden. Sie wollen ihre für Routineaufgaben benötigte Arbeitszeit verkürzen und so dazu beizutragen, ihre verfügbaren produktiven Stunden optimal zu nutzen. Wenn man bedenkt, dass diese Top-Manager genauso wie der Rest von uns nur eine begrenzte Anzahl von guten Entscheidungen an einem Tag treffen können, warum dann Zeit für manuelle Aufgaben und Entscheidungen auf niedrigerer Ebene verschwenden? Künstliche Intelligenz wird zum Game-Changer Um in einer anspruchsvollen Geschäftsumgebung erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen Führungskräfte, die sich so weit wie möglich auf das Gesamtbild konzentrieren und in ihrer Mission, die Geschäftsstrategie richtig zu gestalten, über das hinausgehen. Unternehmen brauchen diese Menschen, um grenzenlos zu sein mit dem, was sie erreichen können. Das Hinzufügen von künstlicher Intelligenz oder sogar Chatbot-Assistenten zu ERP-Anwendungen, ist der Game-Changer, der dabei hilft, genau das zu tun. CFOs sind von Natur aus ehrgeizig. Aber leider verbringen sie immer noch einen Großteil ihrer produktiven Stunden damit, Aufgaben zu erledigen, die die Finanzfunktion ihrer Organisation lediglich am Laufen halten. Bestellanforderungen, Bestellungen und Lieferantenrechnungen bleiben auch weiterhin wichtig. Aber wenn ein Cloud-basiertes ERP-System mit Automatisierung mit den intelligenten Finanzmanagementfunktionen zur Bewältigung dieser Routineaufgaben ausgestattet ist, befreit es die CFOs von diesen Aufgaben. Brainpower während ihrer produktiveren Stunden kann so dazu genutzt werden, ihren Ehrgeiz anzuzapfen. Es gab noch nie eine bessere Gelegenheit, dies zu tun, als jetzt. Manager der Finanzfunktion sind in der privilegierten Position, Zugang zu Daten über alle Bereiche des Unternehmens zu haben. Das gilt insbesondere, wenn sich die Vorschriften und Compliance-Gesetze verschärfen, was dazu führt, dass verschiedene Geschäftseinheiten, auch innerhalb eines Unternehmens, den Zugriff auf ihre eigenen individuellen Datensätze sperren. CFOs müssen ihre produktiven Arbeitszeiten effektiver nutzen Wenn sie zu den wenigen Menschen gehören, die in unserem digitalen Zeitalter tatsächlich Übersicht und Kontrolle über die vernetzten Daten und Prozesse im eigenen Unternehmen haben, sollten CFOs sicherstellen, jede Gelegenheit zu nutzen, um davon Gebrauch zu machen. CFOs müssen ihre Position nutzen, indem sie ihre produktiven Arbeitszeiten und ihre Entscheidungsfähigkeit auf die ihnen zur Verfügung stehenden Daten anwenden. Diese Erkenntnis gibt eine wertvolle Orientierungshilfe, wie ein CFO dazu beitragen kann, das Unternehmen voranzubringen. Eine konkrete Ausgestaltung dessen kann viele Gesichter haben: Der spanische Fußballclub RCD Espanyol hat ein Cloud-basiertes ERP-System zur Automatisierung seiner Finanzprozesse eingeführt. Joan Fitó, Finanzdirektor, ist überzeugt, dass das Finanzteam seit der Nutzung der Automatisierungsfunktionen viel flexibler geworden ist. Er führt als Beleg eine Produktivitätssteigerung von mehr als 20 Prozent, einer Verkürzung der Berichtszeit um 50 Prozent und eine Reduzierung der Fehlerquote um über 25 Prozent an. Das Team könne sich nun auf die Nutzung von Clubinformationen konzentrieren und diese in Echtzeit analysieren, um sich strategischer aufzustellen und zu einem weltweit anerkannten Namen der Fußballwelt aufzusteigen. ERP-Cloud hilft CFOs Grenzen zu überschreiten Das Ziel von ERP-Anbietern wie Oracle ist es, Finanzchefs dabei zu helfen, ihr Potenzial zu maximieren und ihre Position zu verändern, um bei der strategischen Ausrichtung und beim Betrieb ihrer Organisation als Ganzes zu helfen. Da 80 Prozent der Transaktionen eines Unternehmens im Backoffice abgewickelt werden, besteht die große Chance, hier digital zu transformieren und das Beste aus mehr Datenorientierung und Automatisierung zu schaffen. Die CFOs werden sich künftig noch stärker in den Mittelpunkt des Unternehmens stellen. Aber das ist für sie in der Regel keine Last – es gibt ambitionierten CFOs die Chance zu glänzen. Sie müssen allerdings sicherstellen, dass sie in der Lage sind, dieses Momentum jetzt zu ergreifen. Es ist an der Zeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, indem sie die intelligente Prozessautomatisierung nutzen, die die arbeitsintensiven Aufgaben bewältigen kann, damit sie sich in ihren produktivsten Stunden grenzenlos entfalten können. Eine ERP-Cloud mit starker Financial Komponente, die in eine entsprechende Automatisierung integriert ist, kann CFOs dabei helfen, Grenzen zu überschreiten in dem es untergeordnete Aufgaben übernimmt. So können die Finanzmanager ihre Aufmerksamkeit auf die Darstellung ihres tatsächlichen Wertes beim Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens richten.

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Menschen nutzen nur zehn Prozent ihres Gehirns – diese Theorie wurde zwar mittlerweile als Mythos entlarvt,...

CX

Hey Schatz, heute gehen wir mal so richtig cool Versicherungen shoppen!

Autor: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich Von digitalen Innovationen ist bei klassischen Versicherungen in Österreich auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Hie und da wird mit Chatbots oder Online-Schadensmeldungen experimentiert. Im Vergleich zu Großbritannien oder Deutschland, in dem Insuretecs in bemerkenswerter Zahl den Markt aufmischen, scheint die Branche hier noch im Dornröschenschlaf zu verweilen. Der Eindruck täusche, versicherten die beiden Vorstände der UNIQA Österreich und der Zurich Versicherung, Alexander Bockelmann und Andreas Heidl, sowie Christian Pedak, CEO des Linzer Insuretecs L’Amie, bei einem Round Table auf Einladung von Oracle Austria. Die digitale Innovation finde vor allem im Hintergrund statt – mit dem Ziel der digitalen Evolution, nicht Revolution, wie Heidl betont. v.l.n.r.: Reinhard Harter, CX Sales Manager, Oracle Austria, Alexander Bockelmann, CIO UNIQA Österreich, Christian Pedak, CEO L’Amie direkt, Andreas Heidl, COO Zurich Versicherung (Foto: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich) Vom Prinzip der Branchen-Start-ups wie Lemonade oder trov, die individuelle Tarife auf Basis des persönlichen Risikoverhaltens oder Mikro-Versicherungen anbieten, will die Branche nichts wissen: „Ich spreche lieber von digitaler Innovation, von Erneuerung. Denn das klassische Geschäftsmodell der Versicherung ist die versicherte Gemeinschaft: Viele zahlen ein, um große Schäden abzudecken. Ich glaube nicht, dass sich das Geschäftsmodell verändern wird, aber es wird sich vollständig erneuern. Viele Branchen zeigen uns, was alles möglich ist“, so Heidl. Laut World Economic Forum WEF sei die sichtbarste Disruption im Banking-Umfeld zu sehen, die stärkste hingegen bei Versicherungen. „Wir sind noch am Anfang einer Reise. Ich glaube, dass eine der künftigen Top-10-Versicherungen heute noch gar nicht geboren ist. Jetzt macht es richtig Spaß, in der Versicherungsbranche tätig zu sein“, zeigt sich Bockelmann kämpferisch. Global betrachtet sehen die Versicherungen einer digitaler Disruption entgegen. Das Versicherungsprodukt an sich ist für den Kunden nur in Details voneinander zu unterscheiden – je austauschbarer die Produkte sind, desto mehr wird der Kunde nach dem Preis entscheiden – oder nach dem gebotenen Kundenservice. Eine Riesenchance also auch für traditionelle Versicherer, mit digitaler Convenience zu punkten. Eine Versicherung ohne Daten ist wie ein Blind Date „Früher hat man Schaden gemeldet, drei Wochen später wurde gezahlt, der Kunde war trotzdem unzufrieden, weil der Prozess intransparent ist. Heute wird der Schaden in Echtzeit mitgetrackt. Seit der Wiener Nahverkehr anzeigt, wann die nächste U-Bahn kommt, habe ich gefühlt ein besseres Erlebnis, obwohl ich gleich lange warte“, vergleicht Heidl. Reinhard Harter sieht eine Versicherung ohne Daten „wie ein Blind Date“. Nur wer seine Kunden gut kenne, könne sie mit Produkten und Services adressieren, die für sie zu bestimmten Zeitpunkten relevant sind. Die entscheidende Frage müsse daher sein: Wie gut kennen Sie Ihre Kunden? Bockelmann bekräftigt: „Früher waren Versicherungen so etwas wie mittelalterliche Burgen: Zugbrücke runter, Vertrieb raus, wie dem Raubritter dem Kunden hinterher und dann wieder retour und Zugbrücke rauf. Der Fokus lag auf Datenschutz, Vorsorge, Stabilität.“ Versicherungen würden jedoch nie das Produkt sein, wo man am Samstagmorgen aufwacht und sagt, „Hey Schatz, heute gehen wir mal richtig cool Versicherungen shoppen!“ CX muss unkompliziert, einfach, transparent sein Digitalisierung sei dazu genutzt worden, um Prozesse zu verändern, Papier wegzubekommen, zu zentralisieren, sind sich die Teilnehmer einig. In den vergangenen Jahren hätte man begonnen, mehr auf Kunden zuzugehen. Hätte man damit früher beginnen sollen? „Ja sicher“, so Heidl, „aber jetzt fordert der Kunde das ein.“ Die Customer Experience (CX) müsse unkompliziert, einfach, transparent sein – „da waren wir extrem schlecht“, meint auch Bockelmann. Heute gehe der Kunde dahin, wo es am einfachsten ist. Der beste Schaden ist der, der nie eintritt Aber nicht nur die digitale CX ist ein Feld, an das man sich langsam heranpirscht, sondern auch Zusatzservices. „Der Heilige Gral ist: Wie schaffe ich höhere Kundenfrequenz und höhere Relevanz? Wir wollen also nicht nur Schäden monetär vergüten, sondern in die Vorsorge und Risikovermeidung gehen. 450.000 unserer Kunden bekommen zum Beispiel Informationen mit Unwetterwarnung“, beschreibt Bockelmann die strategische Richtung. Wo ist das nächste Krankenhaus, wo ist der nächste Arzt, der offen hat? All das können Services rund um das versicherte Produkt oder den Menschen sein. „In Zukunft werden wir immer mehr zum Risikomanager für den Kunden, indem wir ihm helfen, Schäden zu vermeiden. Der beste Schaden ist der, der nie eintritt – für beide Seiten“, so Heidl. Schwieriges Online-Geschäft Online-Pionier Christian Pedak geht im Vertrieb neue Wege: „Der Online-Käufer sucht sich nur das Produkt aus, was genau auf seine Bedürfnisse passt, das heißt, man muss die klassischen Produkte zurechtschneiden, zum Beispiel eine Cyber-Security-Versicherungen. Es haben aber auch durchaus komplexere Produkte ihre Berechtigung für den Online-Verkauf. Wir lassen die Versicherungssumme den Kunden selbst abschätzen, zum Beispiel indem er sein Badezimmer mit Beispielbildern beschreibt.“ Österreich sei aber traditionell verhaftet, der analoge Vertrieb noch sehr wichtig. „Wir haben zum Beispiel ausprobiert, die Versicherung kostenlos anzubieten, um zu sehen, ob der Kunden sie dann besser annimmt. Das Ergebnis war: Nein, er nimmt sie auch dann nicht. Die Conversion Rate lag konstant niedrig bei 30 Prozent“, so Bockelmann. Mehr Daten für mehr Service Sehen sich die Versicherungen für ein datengetriebenes Business gerüstet? „Der Kunde ist bereit, für besseren Service seine Daten zu teilen. Bei der Uniqa ist das zum Beispiel der Notfallknopf – der Kunde teilt seine Geodaten, um schnell Hilfe zu bekommen. Der Kunde wird es aber nicht akzeptieren, wenn wir Daten monetarisieren möchten. Jedes Baby bekommt zum Beispiel am dritten Lebenstag einen Bluttest, mit dem man sehr einfach auch ein komplettes DNA Screening machen könnte und darauf aufbauend ein individualisiertes Versicherungsangebot. Aber dann sind wir aus dem Versicherungsprinzip draußen.“ Sogar Insuretec-Chef Pedak stimmt darin überein: „Es kann nicht darum gehen, dem einen eine noch bessere Prämie zu geben zu Lasten der anderen, denn das wäre genau das Gegenteil von Versicherung.“ Heidl: „Je mehr Daten, desto besser können wir das Risiko verstehen und richtig bepreisen. Wir werden in Zukunft auf jeden Fall versuchen, an noch mehr Daten zu kommen, um einen Mehrwert für den Kunden und für uns zu generieren. Aber das ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen sollten.“    

Autor: Gabriele Schöngruber, CX Sales Vertrieb, Oracle Österreich Von digitalen Innovationen ist bei klassischen Versicherungen in Österreich auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Hie und da wird...

IT Management

Warum Chatbots ihre eigenen Fans verdienen

Für Sport ebenso wie für Technologie war 2018 ein wichtiger Meilenstein: Der Videoassistent (Video Assistant Referee, VAR) gab sein WM-Debüt. Im Tennis wird Hawk-Eye schon seit Jahren eingesetzt, im Fußball dagegen wurde diese Art von Technologie als Hilfe für Spieler und Funktionäre nur langsam akzeptiert. Aber nicht nur auf dem Platz oder Spielfeld sind die Auswirkungen des technologischen Wandels zu spüren. Mobile Apps können das Fan-Erlebnis zu Hause oder auf der Tribüne verbessern, indem sie Spielinformationen und Statistiken teilen. Und für diejenigen, die das Glück haben, persönlich an Spielen teilzunehmen, werden Chatbots nun zu einem neuen Faktor. Die Chatbots sind da Während wir die Atmosphäre genießen, beginnen die Organisatoren von Spielen, Chatbots einzusetzen, um unser Sporterlebnis angenehmer, persönlicher und weniger stressig zu gestalten –durch ein Gerät, das wir alle in der Tasche haben. Das Wort „Bot“ erinnert vielleicht an unpersönliche Maschinen, aber mit den richtigen Daten und Lernmöglichkeiten können Bots hochgradig personalisierte Fan-Erlebnisse bieten. Sie können ein digitaler Assistent sein, der schnell und präzise auf Fragen reagiert, damit sich die Fans auf die Action konzentrieren können. Und sie werden bereits eingesetzt: Beim letzten Mutua Madrid Open kommunizierte ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierender Chatbot sehr schnell und einfach mit den Tennisfans. Als Teil der Strategie des Turniers, jüngere Fans anzusprechen und innovativer zu sein, stellte der „Matchbot“ den Teilnehmern über ihr Handy Informationen über Spieler, Spielzeiten und Ergebnisse bereit. Aber auch Details zum Angebot für Gäste, Anfahrtsweg und Parkplätzen wurden angegeben. Und dank seiner Fähigkeiten im Machine Learning wurde der Bot durch jede Interaktion etwas besser und gab immer bessere Antworten. Heineken Urban Polo setzte etwas Ähnliches ein. Ein KI-basierter digitaler Assistent stand über Facebook Messenger zur Verfügung und beantwortete Fragen zum Spiel oder zum Angebot der Wohltätigkeitsveranstaltungen – sei es zu Bar- und DJ-Locations, Zeitplänen oder Informationen über Spieler. Lernen als fortlaufender Prozess Diese Chatbots sind datengesteuert. Die Intelligent Bots-Software von Oracle sammelt Informationen basierend auf früheren Interaktionen mit Kundendiensten über verschiedene Touchpoints hinweg und kombiniert diese mit Ereignisdaten auf einer zentralen Plattform. Der Bot kann dann eine Reihe von Antworten auf Fragen erstellen, und aufgrund seiner Fähigkeiten im Machine Learning im Laufe der Zeit verbessern. Wenn Chatbots intelligenter werden und komplexere Anfragen bearbeiten, können die Zuschauer ein noch besseres Sporterlebnis genießen – zweifellos eines, das den Preis für den Eintritt rechtfertigt. Erfahren Sie, ob alle digitalen Innovationen ihre Versprechen einlösen und lesen Sie unseren Bericht.

Für Sport ebenso wie für Technologie war 2018 ein wichtiger Meilenstein: Der Videoassistent (Video Assistant Referee, VAR) gab sein WM-Debüt. Im Tennis wird Hawk-Eye schon seit Jahren eingesetzt, im...

Finanzwirtschaft

Wie CFOs von kognitiven Tools profitieren

Deloitte hat vor Kurzem definiert, dass künstliche Intelligenz, Machine Learning und Predictive Analytics zu einer Liste kognitiver Tools und Technologien gehören, die (in unterschiedlichem Ausmaß) das menschliche Denken imitieren. Dieser Blog fasst die Ergebnisse und Überlegungen im Hinblick auf die Anwendungsmöglichkeiten für CFOs zusammen. Kognitive Lösungen können Unternehmen helfen, im Laufe der Zeit intelligenter und effizienter zu werden – genau wie Menschen, nur schneller und genauer. Die Lösungen sind alles andere als abstrakt und können sehr praktisch genutzt werden. Beispielsweise kann künstliche Intelligenz und Software für Machine Learning Unternehmen dabei unterstützen, nicht zahlende und spät zahlende Kunden proaktiv zu erkennen, indem sie ihr Verhalten über einen Zeitraum verfolgen und Wiederholungstäter frühzeitig identifizieren und markieren. Und sie können bei der Zahlungsabwicklung helfen, indem sie mit automatisiert Vorzugsrechnungen erkennen, doppelte Zahlungen verwerfen und betrügerisches Kaufverhalten aufdecken. Kognitive Tools umfassen auch Predictive Analytics, die eine Reihe von statistischen Techniken nutzen, um Finanzunternehmen dabei zu helfen, effektiv durch eine unsichere Zukunft zu navigieren. Mit fortschrittlichen cloudbasierten Analysen kann das Finanzwesen die traditionell getrennten Managementsysteme für Transaktionen und Performance zusammenbringen. Das ermöglicht beide Seiten des Finanzwesens – operativ und strategisch –in einem gemeinsamen System zu vereinen. So können Teams der Finanzplanung und -analyse sich effizient auf Faktoren konzentrieren, die Wachstum und Rentabilität fördern oder beeinträchtigen. Nach der Implementierung von fortschrittlichen Analysen in der Cloud hat der CFO schnell und einfach Zugriff auf Daten, die ihm helfen können, als strategischer Partner einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen – wie z. B. die Rentabilität nach Produkt und Kunde. Kognitive Lösungen haben auch das Potenzial, CFOs bei der Bewältigung einer ihrer schwierigsten Aufgaben zu unterstützen: dem Erstellen von Quartalsberichten. CFOs sind zunehmend der Anlaufpunkt des Unternehmens, wenn es darum geht, Investoren, Analysten, Journalisten und Aufsichtsbehörden alles Wissenswerte über Finanzdienstleistungen zu erklären. Diese Rolle erfordert einen schnellen Zugriff auf relevante Fakten und Trends – und kognitive Technologien können dabei helfen.  Vor Kurzem haben wir einem Fortune-50-Telekommunikationsunternehmen ein effektives kognitives Tool aus der Oracle Cloud vorgestellt. In wenigen Minuten durchsucht das Tool das Volumen der GuV-Rechnungen, die ein Jahrzehnt oder länger zurückliegen. Mit Machine Learning Tools und Chatbot-Technologien zur Verarbeitung von natürlicher Sprache erstellt das Tool einen einfach verständlichen Bericht, der die Umsatz- und Wachstumstreiber über den gesamten Zeitraum zusammenfasst. Eine Aufgabe, für die eine Armada von Analysten vermutlich Monate gebraucht hätte.   Kognitive Tools sind nur eine Gruppe von Tools, die das Finanzwesen revolutionieren: Erfahren Sie mehr darüber, wie CFOs und andere Führungskräften neue Technologien wahrnehmen und einschätzen.

Deloitte hat vor Kurzem definiert, dass künstliche Intelligenz, Machine Learning und Predictive Analytics zu einer Liste kognitiver Tools und Technologien gehören, die (in unterschiedlichem Ausmaß)...

Cloud

Customer Experience – die Macht des Kunden

Unter Kaufleuten ist es ein offenes Geheimnis: Es dauert oftmals Monate, um einen Kunden zu gewinnen, und nur wenige Sekunden, um einen zu verlieren. In den Zeiten des Online-Handels sind daraus allerdings wahrscheinlich eher Millisekunden geworden. Autor: Oliver Grell, Sales Director CX Oracle Das Internet sorgt dafür, dass den Kunden vielfältige Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie hohe Erwartungen sowohl an Produkte als auch an das Erlebnis des Kaufprozesses haben. Wird ein Kunde beim Besuch einer Webseite auch nur für den Bruchteil einer Sekunde gelangweilt oder ungeduldig, verwirrt oder gar frustriert, dann gibt es eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, um das gewünschte Produkt zu kaufen. Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner prognostizieren, dass schlechte Kundenerfahrungen bis 2020 fast ein Drittel aller digitalen Geschäftsprojekte zerstören werden. PwC hat zudem ermittelt, dass 73 Prozent der Online-Käufer inzwischen die Einkaufserfahrung als wichtigen Faktor bei ihrer Kaufentscheidung beurteilen. Die Bereitstellung eines personalisierten, nahtlosen und vorausschauenden Kundenerlebnisses ist eine tragende Säule des Geschäftserfolgs geworden. Der einzige Weg, diese Säule zu errichten, besteht darin, jeden Teil des Unternehmens zu vernetzen und sicherzustellen, dass der Kunde stets im Mittelpunkt aller Entscheidungen steht. Vernetzung und Integration helfen Unternehmen, stets eine einheitliche Sicht auf die Kunden zu bewahren. Dabei hilft die zielgerichtete Auswertung vorhandener Daten, die jeder Durchschnittsverbraucher über die Vielzahl genutzter Kanäle täglich erzeugt. Schätzungsweise 90 Prozent der heute vorhandenen Daten wurden in den letzten zwei Jahren erstellt. In sozialen Medien oder dem vernetzten Fernsehen erzeugen Verbraucher eine Vielzahl von Daten, die Rückschlüsse auf ihren Standort, ihre Interessen, ihr Einkaufsverhalten und ihre Haltung zu Markenprodukten ermöglichen. Bleiben alle diese Daten in den abteilungsweiten Datensilos isoliert, verhindern sie die Möglichkeit, Rückschlüsse zu ziehen und die Sicht auf den Kunden wird fragmentiert. Durch die Datenhaltung in der Cloud können Unternehmen Datensilos abbauen, sodass nicht nur mehr Kundendaten gesammelt werden, sondern diese auch offen allen am Verkaufsprozess Beteiligten zur Verfügung stehen. Cloud-Anwendungen sind also ein wesentlicher Faktor, um eine einheitliche Sicht auf Kundendaten zu ermöglichen. Die durch sie realisierbare Integration erstreckt sich über alle Abteilungen bis hin zum Backoffice. Schließlich können Daten schnell und effektiv verwendet werden, um die ineinandergreifenden ERP-Prozesse – in der Lieferkette, der Fertigung, der Logistik – zu optimieren und eine exaktere, strategische Unternehmensplanung zu unterstützen. Bei der Kundenorientierung geht es nicht nur darum, was Kunden sehen können – es geht darum, wie eine ganze Organisation funktioniert, die von innen heraus beginnt. Wenn die bestehende Geschäftsumgebung integriert und interoperabel ist, wird kontinuierliche Innovation endlich möglich. Mutige Organisationen gehen als Vorreiter mit gutem Beispiel voran, um das Kundenerlebnis zu verbessern und Innovationen voranzutreiben. Sie tun dies mit Investitionen in die Cloud, um Daten robuster und vernetzter nutzen zu können. Das „Erste Bank Open“ Tennisturnier ist ein Beispiel für eine Veranstaltung, bei der die Cloud und vernetzte Datenlösungen genutzt wurden, um den Besuchern auf Wunsch detaillierte Informationen zu liefern. Bei dem in Wien veranstalteten Turnier wurden neue Technologien genutzt, um den Zuschauern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Über einen Chatbot, der auf einer Cloud-Plattform entwickelt wurde, stellten die Veranstalter den Fans live und ständig aktualisiert Informationen zur Verfügung. „Echtzeit-Informationen sind die Extrameile für das Fan-Erlebnis“, erklärt Herwig Straka, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur emotion. „Das konnten wir durch den Oracle Chatbot bieten – unseren Erste Bank Open Tennisbutler.“ Für die Implementierung waren die Experten des Oracle-Partners primeone business solutions gmbh an Board. „Der Chatbot war einfach zu installieren“, beschreibt Martin Veren, Geschäftsführer von primeone business solutions gmbh. Innerhalb von nur zwei Wochen sei die Anwendung für das Tennisturnier live geschaltet worden.  

Unter Kaufleuten ist es ein offenes Geheimnis: Es dauert oftmals Monate, um einen Kunden zu gewinnen, und nur wenige Sekunden, um einen zu verlieren. In den Zeiten des Online-Handels sind...

Finanzwirtschaft

Ist die robotergesteuerte Prozessautomatisierung marktreif?

Shared Services Center sind per Definition durch prozessorientierte, sich wiederholende Aufgaben gekennzeichnet. Pionierunternehmen zeigen bereits heute, wie modere Shared Service Center durch neue Möglichkeiten der Automatisierung wesentlich effizienter gestaltet und ausgerichtet werden können. Der Einsatz von Robotern in Fabriken ist nichts Neues. In den letzten zwei Jahren haben jedoch viele dienstleistungsorientierte Unternehmen – und Serviceteams – die Verbindung zwischen der robotergesteuerten Desktop-Automatisierung für Einzelaufgaben und der viel umfassenderen robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) hergestellt. Untersuchungen zeigen, dass fast die Hälfte der Shared Services Center (SSCs) RPA auf irgendeiner Ebene implementiert haben. Wir sehen eine Reihe von Fallstudien, die über Lösungsanbieter, Konferenzen und Online-Foren wie das Shared Services and Outsourcing Network (SSON) ausgetauscht werden. Die Entwicklungen stehen sicherlich noch am Anfang. Und die gemeldeten „Fehlerraten“ von 30 % bis 50 % zeigen, dass RPA sorgfältig implementiert werden muss und nicht planlos verkauft bzw. gekauft werden darf. So werden immer wieder beim Streben nach schnellen Ergebnissen kritische Fehler gemacht. Nicht die „Roboter“ sind das Problem Die Technologie ist in diesem Konstrukt der einfache Teil. Software-Agents wiederholen Aufgaben auf unbestimmte Zeit –  kostengünstig und fehlerfrei. Wie diese Aufgaben gestaltet sind und ob das Unternehmen bereit ist, sich an neue Arbeitsweisen anzupassen, sind komplexere Fragen. Viele Anbieter verkauften (zumindest am Anfang) Unternehmensbereiche mit der Idee, dass sie keine IT-Abteilung benötigten – sie konnten schnelle Entscheidungen treffen, einen Prozess praktisch ohne Aufwand automatisieren und schnelle Ergebnisse erzielen. Aber die IT muss einbezogen werden – zumindest für die Access Governance auf Systeme. Und wenn (nicht falls) etwas schief geht, bietet die IT wichtige Unterstützung. Sehen heißt glauben Ein durchdachterer Ansatz hilft, Vorteile zu sichern – und zeigt auch deutlicher, wie sich RPA entwickeln kann. Untersuchungen zeigen, dass die Automatisierung der Beschaffung vor der Einführung das häufigste Ziel für die Anwender ist. RPA-Teststandorte erweitern ihren Horizont und machen die Kreditorenbuchhaltung zum Hauptziel. Und nach der Implementierung wird eher die vollständige Finanzanalyse als RPA-fähig angesehen. Wo ist der Haken? Die erste Hürde ist das Budget. Das Management muss von der Rendite überzeugt werden. Prozessstandardisierung und Ressourcenallokation sind dabei immer wichtige Faktoren, doch auch das Veränderungsmanagement spielt eine entscheidende Rolle. Unsere Daten zeigen, dass die Angst vor Arbeitsplatzverlusten kein wesentlicher Faktor ist. Auf einer kürzlich stattfindenden RPA-Konferenz beabsichtigten 54 % der von uns befragten Delegierten, Vollzeitäquivalente in höherwertige Arbeit umzuwandeln. Was ist der nächste Schritt? Das Intelligent Automation Universe von SSON Analytics zeigt, was RPA in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Beschaffung und Kundenservice leistet – in einer Vielzahl von Anwendungsfällen, die verdeutlichen, wie weit RPA fortgeschritten ist. Aber das ist nur der Anfang. Durch den Einsatz von Technologien wie der Cloud und künstlicher Intelligenz wird das Potenzial von RPA noch weiter gesteigert, wobei SSCs eine entscheidende Rolle spielen werden. Lesen Sie in unserem Bericht „Delivering on the promise of Digital Innovation (Wie das Versprechen der digitalen Innovation eingelöst wird)“, wie Unternehmen von den Vorteilen neuer Technologien profitieren.

Shared Services Center sind per Definition durch prozessorientierte, sich wiederholende Aufgaben gekennzeichnet. Pionierunternehmen zeigen bereits heute, wie modere Shared Service Center durch neue...