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Neue Technologie am Arbeitsplatz: Hilfreich oder schädlich?

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Im Homeoffice zu arbeiten, ist kein völlig neuer Trend. Doch die COVID-19-Pandemie wirkt an der Stelle als Transformationsbeschleuniger. Weltweit sind wesentlich mehr Angestellte aus dem Homeoffice heraus tätig als in den Jahren zuvor. Viele Unternehmen waren auf die drastische Zunahme nicht vorbereitet, sodass sich für sie eine Mammutaufgabe auftat. Denn es muss nicht nur die Infrastruktur stehen, inklusive Videokonferenzlösungen und Chat-Tools, sondern auch die Zugriffsrechte für remote working geklärt sein. Darüber hinaus muss in der geänderten Arbeitsorganisation sichergestellt werden, dass die Produktivität gewahrt bleibt. Hierzu setzen Unternehmen immer häufiger neue Technologie wie Machine Learning, künstliche Intelligenz (KI) und Chatbots ein. Zum einen können diese Arbeitsschritte teilweise automatisieren oder unterstützen (direkter Produktivitätsgewinn), zum anderen können sie Kommunikation und Interaktion fördern (indirekter Produktivitätsgewinn). Und auch bei den Mitarbeitern erzeugen die abrupten Veränderungen der Arbeitswelt insbesondere mit Blick auf die aktuellen Entwicklung in vielerlei Hinsicht einen enormen Stress: Zusammengenommen zählen zu den Ursachen die generelle berufliche Unsicherheit, Schwierigkeiten bei der Selbstorganisation bei der Trennung von Home Office und Privatleben, mehr oder minder gut funktionierende (Kollaborations-) Tools sowie die Entfremdung von der Arbeit. Oracle untersucht die Auswirkung neuer Technologien am Arbeitsplatz seit 2018 in Zusammenarbeit mit Workforce Intelligence in der jährlichen Studie AI@Work. In 2020 lag der Fokus der Studie darauf, wie Technologie den Menschen hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz helfen kann, damit es nicht zu Problemen oder einem Burnout kommt. Die Anwendungsfälle sind vielfältig und lassen einen Blick in die Zukunft der Arbeit zu: Gespräche mit Chatbots: Viele Arbeitnehmer wenden sich bei persönlichen Anliegen lieber an einen digitalen Assistenten beziehungsweise intelligenten Bot als an ihren Vorgesetzten. Diese Präferenz hat sich bereits bei den Befragten im Jahr 2019 abgezeichnet. Nun ist sie aber noch einmal gestiegen. Laut der neuen Studie wollen 56 Prozent der Deutschen lieber mit einem digitalen Assistenten als mit ihrem Vorgesetzten über Stress und Angst am Arbeitsplatz reden. Nicht alle Menschen trauen sich, offen über ihre Probleme zu sprechen, da sie negative Reaktionen befürchten und nicht als Sorgenkind gelten wollen. Die Technologie kann den direkten Kontakt zu einem anderen Menschen und seine Fürsorge nicht vollständig ersetzen, aber sie bietet andere Vorteile, beispielsweise Neutralität und Anonymität, und findet vielleicht daher eine nie dagewesene Akzeptanz. Insbesondere in der aktuellen Situation wären solche Bots sehr hilfreich, denn weltweit gibt es aktuell viel Stress und Angst am Arbeitsplatz – teils, weil die Anzahl der geleisteten Stunden im Durchschnitt deutlich steigt (siehe AI@Work-Studie: >10 h/Woche), und teils, weil Angst vor dem  Verlust des Jobs besteht oder es Schwierigkeiten gibt Berufliches und Privates voneinander zu trennen.   Künstliche Intelligenz als Informationsquelle: Die Deutschen stehen dem Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz offen gegenüber. Wie die Studie zeigt, wünschen sich dort insgesamt 81 Prozent Unterstützung durch KI. Die aktuelle Lage verursacht für viele Arbeitnehmer Einschränkungen ihrer gewohnten Arbeitsweise. Abstimmungsprozesse mit Kollegen und Informationssuchen können im Homeoffice deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als gewohnt, sodass die Effizienz leidet. An dieser Stelle kann künstliche Intelligenz sehr hilfreich sein und stundenlange Recherchen vermeiden. Das reduziert den Stress bei den einzelnen Arbeitnehmern und entlastet damit zugleich die HR-Kollegen. Im Arbeitsalltag kann KI schnell wichtige Informationen auf Knopfdruck liefern. Und: Digitale Assistenten lernen permanent dazu und verbessern sich kontinuierlich, sodass sie schneller und treffsicherer auf Anfragen reagieren.   Automatisierung von administrativen Aufgaben: Zur Arbeit gehören oft auch administrative Aufgaben – von der Bearbeitung von Urlaubsanträgen bis hin zu Spesenabrechnungen. Allerdings lenken sie von der eigentlichen strategischen und kreativen Arbeit ab. Zudem kann ein entsprechend hohes Arbeitspensum zu einem Burnout führen. Administrative Aufgaben zu automatisieren, hat daher viel Zuspruch (57 Prozent in Deutschland).   Künstliche Intelligenz als Karrierecoach: Die Pandemie hat von einigen Arbeitnehmern gefordert, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, den Schulungsbedarf einer Person zu ermitteln, indem sie ihre Kompetenzen mit ihrer Rolle im Unternehmen abgleicht. Darüber hinaus ist künstliche Intelligenz dazu fähig, Arbeitnehmer mit Lernmaterial zu versorgen, falls sie eine neue Position anstreben. Ein weiterer Pluspunkt: Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie so eine Möglichkeit zur Weiterbildung haben. Ihr Engagement steigt dadurch potenziell.   Digitaler Wandel braucht Orientierung Gewünscht hat sich die COVID-19-Pandemie niemand. Aber sie bietet Unternehmen die Chance, sich weiterzuentwickeln. Insgesamt hat Technologie einen massiven Einfluss auf die Produktivität innerhalb eines Unternehmens, sofern sie richtig eingesetzt wird, etwa indem sie Stress und Angst vorbeugt. Außerdem kann sie für mehr Prozesseffizienz sorgen. Jedoch muss beim digitalen Wandel sorgsam das Vorgehen abgestimmt sein, wie es auch das Adaptable-Business-Modell in einer Studie von Oracle und der WHU Otto Beisheim School of Management beschreibt. Die Mitarbeiter wollen sich auch in einer veränderten Welt einbringen, denn der Mensch war, ist und bleibt anpassungsfähig. Im unternehmerischen Kontext bietet es sich an, im Prozess Fakten und Daten einzubeziehen und nicht einfach „los zu transformieren“. Sie geben die nötige Orientierung und Priorisierung. Weiterführende Inhalte zum Thema Managementkompass für den digitalen Wandel Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz    

Autor: Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management bei Oracle Im Homeoffice zu arbeiten, ist kein völlig neuer Trend. Doch die COVID-19-Pandemie wirkt an der Stelle...

Cloud

Neues Zeitalter des Customer Experience Managements im Anflug

Flughafen München GmbH entscheidet sich für kontinuierliche Digitalisierung und Automatisierung von Kundenansprache, -kommunikation und Marketing mithilfe der Oracle-Cloud. Ein Flughafen ist wie ein Mikrokosmos. Es geht längst nicht nur um Abflug und Ankunft. Stattdessen erwarten Passagiere und Besucher tagtäglich eine große Portion Service, Unterhaltung und individuelle Ansprache, Stichwort Customer Experience (CX). Um Kunden bestmöglich anzusprechen und da abzuholen, wo sie sich gerade befinden, erarbeitet die Flughafen München GmbH derzeit eine moderne und umfassende Customer Relationship Management (CRM)-Strategie, flankiert von Oracle-Technologie für die Marketing-Automatisierung. Konkret sind dabei die Lösungen Responsys für Cross-Channel- und E-Mail-Marketing, die Oracle Engagement Cloud (OEC) sowie die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) im Einsatz. Sowohl während des Stillstands als auch während der Wiederaufnahme des Passagierverkehrs konnte der Flughafen München seine Kunden so um ein Vielfaches besser informieren. Der Flughafen München ist der internationale Verkehrsflughafen der bayerischen Landeshauptstadt München und zählt mit rund 48 Millionen Passagieren im Jahre 2019 zu den verkehrsreichsten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa. Rund 100 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 250 Flugzielen in etwa 70 Ländern. Dass der Münchner Airport laut Deutschem Kundeninstitut (DKI) auch der beliebteste der Republik ist, hängt zweifelsohne damit zusammen, dass die Mitarbeiter der Flughafengesellschaft stets nach Wegen suchen, Kunden noch besser und individueller anzusprechen und ihnen innovative Tools für ihren Aufenthalt an die Hand zu geben.  Personalisierte Servicequalität als zentrale Projektvorgabe Als Leiter Digital kümmern sich Konrad Best, Vice President Digital beim Flughafen München, und sein Team derzeit darum, die Kundenkommunikation zu digitalisieren und zu personalisieren. Die Oracle-Cloud ging in diesem Zusammenhang im Juli 2019 erstmals live, wird jedoch stetig verfeinert und erweitert. Den Start bildete eine Erneuerung des Mailingsystems, sukzessive gefolgt von neuen Datenquellen und Tools, um Kampagnen aussenden zu können. Best führt aus: „Historisch gesehen sind wir ein Infrastrukturbetreiber. Wir haben im klassischen Sinn keine direkten Kundenbeziehungen zu den Passagieren, sondern stehen quasi zwischen den Airlines und ihren Fluggästen. Daher sind unsere Möglichkeiten, mit Kunden zu interagieren, eingeschränkt. Um Kunden besser digital unterstützen zu können, ist es daher wichtig für uns, Informationen über die Passagiere und Gäste zu erhalten. Erst wenn etwa die Flugnummer bekannt ist und wir wissen, wann der Kunde fliegt, ist es möglich, Änderungen zum Flugstatus und andere Veränderungen, die für ihn relevant sein können, mitzuteilen.“ Die technologische Grundlage für diese automatisierte Kundenkommunikation bildet am Münchner Flughafen nun die Cloud von Oracle. Zwar gab es im Vorfeld eine Datenbank mit einzelnen Kundendaten sowie einen E-Mail-Client für den Versand von Newslettern. „Aber wir hatten keine Möglichkeit, den Millionen von Fluggästen im Jahr auch nur ansatzweise die Servicequalität liefern zu können, die wir uns vorstellten“, führt Best aus. Alle wichtigen Informationen mit Passngr-App im Blick Durch umfassende Analysen im Vorfeld hat das Planungsteam herausgefunden, dass die Bedürfnisse der Münchner Fluggäste extrem heterogen sind, was sich auch in der digitalen Ansprache widerspiegeln sollte. So benötigt ein chinesischer Umsteiger, der nach Paris weiterfliegt, einen anderen Service und andere Informationen als ein Geschäftsreisender, der im Umland von München lebt. Da beiden entlang ihrer Customer Journey mit passenden Tipps geholfen werden soll, ist eine systemgestützte Lösung vonnöten, die die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Dies geschieht beispielsweise über die App Passngr. Mit ihr haben Fluggäste alle Reiseinformationen immer auf ihrem Handy parat: Abflug- und Ankunftsdaten sind schnell abrufbar und auch Gate-Änderungen bekommen sie aktuell und zeitnah angezeigt. Hinzu kommen kontextabhängige Infos, wenn beispielsweise ein Parkhaus bald besetzt ist oder ein Stau vorhersehbar wird. In einem derartigen Fall erhält der App-User eine Push-Nachricht: „Reservieren Sie bitte einen Parkplatz, da ein Engpass erwartet wird.“ Darüber hinaus hilft die App bei der Orientierung am Flughafen, informiert über Einkaufsangebote sowie das Gastronomieangebot. Haben sich Gäste eingeloggt, bleiben sie im kostenlosen WLAN des Flughafens. Die Passngr-App ist neben München auch für die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Münster-Osnabrück verfügbar. Weitere Airports sollen folgen. Die Informationen, mit denen die App gefüttert wird, kam bislang aus einem proprietären und künftig aus dem zentralen Oracle-System. Workshops gemeinsam mit Anbietern Mithilfe der zentralen Oracle-Lösung profitieren die Anwender der Flughafengesellschaft von einem holistischen Überblick über die benötigten Kundendaten. Hierzu gehören das Customer Relationship Management ebenso wie nach und nach Module der Customer Experience Cloud und Responsys, um Botschaften an den Kunden auszuspielen. Die Oracle Cloud ist hierdurch die höchste Aggregationsebene aller benötigten Kundeninformationen. Im Zuge eines rund einjährigen Vergabeverfahrens fiel die Wahl auf Oracle, was in erster Linie auf das Preisleistungsverhältnis zurückzuführen ist. In Workshops wurden die unterschiedlichen Lösungen bezogen auf konkrete Anwendungsszenarien gemeinsam mit den Anwendern skizziert. „So konnten wir gut bestimmen, was welches System wirklich kosten und welche Vorteile es uns bringen würde“, beschreibt Best den Auswahlprozess. Zu Beginn waren weit über zehn Anbieter im Rennen, am Ende dann drei Unternehmen mit ihren Lösungen. Als Integrations- und Implementierungspartner fungierte der Münchner IT-Dienstleister Reply. Schrittweise Einführung neuer Tools und Module Nachdem Oracle als Sieger aus diesem Vergleich herausgegangen war, begann das Projektteam mit der Umsetzung. „Wir sind gestartet, wie es bei einem derart großen Vorhaben angebracht ist: First things first, also nicht mit den komplexesten Aufgaben, sondern mit einfachen Use Cases beginnen, bei denen feststeht, was zu tun ist. Wir haben uns nicht zu viel vorgenommen“, erläutert Digitalleiter Best. Konkret ging es zunächst um die Ablösung des E-Mail-Clients und das grundsätzliche Aufsetzen der Plattform. Newsletter, die an die Kunden geschickt werden, sollten nun über das neue System versendet werden. Peu à peu werden auch personalisierte Mailings hinzukommen. „Wichtig war aber auch, gemeinsam zu lernen und zu wachsen, also unsere IT, unser Team und der Partner Reply“, fügt Best hinzu. Rechenzentrum in Deutschland Auch das Thema Datensicherheit, Stichwort DSGVO-Compliance, spielte für die Flughafen München GmbH eine zentrale Rolle. So war es aufgrund der Gesellschafterstruktur des Unternehmens beispielsweise wichtig, dass sich die Rechenzentren des Cloud-Providers, wie bei Oracle gegeben, in Deutschland befinden. Hauptgesellschafter ist das Land Bayern, gefolgt von der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt München. „Datenschutz ist für uns essentiell. Daher sind wir den Bereich DSGVO-Auskunftsfähigkeit bereits angegangen und auch die Auskunftsanforderungen vonseiten der Kunden sind umgesetzt“, so Best. Fluggäste und Besucher sollen in verschiedenen Kanälen passgenaue Informationen erhalten Mit der neuen Customer Relationship Management-Lösung lassen sich auch eventbasierte Kampagnen umsetzen. Ein Beispiel aus dem Flughafenalltag: Hat ein Kunde angegeben, dass er in drei Tagen eine Reise plant, bekommt er automatisch und zeitgenau Informationen zugestellt, wie er am besten seine Anreise organisieren kann – sowohl via App, als auch klassisch per E-Mail. „Multichannel ist uns ebenfalls sehr wichtig, denn wir wollen viele Kanäle anschließen“, führt Best aus. Die Oracle-Cloud sowie alle beteiligten Partner würden dafür sorgen, dass das Projekt in Ausschreibungs- und Implementierungsphase sowie darüber hinaus erfreulich reibungslos und gut gelaufen sei: „Es war alles sehr harmonisch und stets auf Augenhöhe. Üblicherweise implementiert ein Flughafen nicht in der Cloud sondern viel on-premise – vor allem aufgrund der strikten Sicherheitsauflagen. Umso schöner, dass wir so schnell agieren konnten. Außerdem sind wir im Kostenrahmen geblieben und mussten keine Kompromisse eingehen.“ Ausblick: Cloud-Lösung bewährt sich auch in Corona-Zeiten Der langfristige Plan des Flughafen Münchens sieht vor, das CRM- und CX-Konzept kontinuierlich zu erweitern. Hierzu gehören die Einbeziehung weiterer relevanter Datenquellen und Systeme sowie die Anbindung der Retail-Tochter am Flughafen. Durch Corona und die damit einhergehende Stilllegung des Flugverkehrs mussten diese Integrationen jedoch zunächst pausiert werden. „Die Pandemie hat uns mitten in unserem Projekt vor eine gänzlich neue Herausforderung gestellt. Es ging plötzlich nicht mehr darum, eine einmalige Customer Experience zu bieten, sondern eine verlässliche Kundenkommunikation sicherzustellen“, erklärt Konrad Best. Innerhalb weniger Tage konnte das Team am Flughafen München dank CRM und CX-Cloud-Modul die Prozesse neu ausrichten und an die veränderten Bedürfnisse anpassen. Kunden wurden anstelle von Reiseangeboten regelmäßig über Neuigkeiten zum Flugverkehr sowie neuen Hygienestandards informiert. Als Folge dessen verbesserte sich auch das Wohlbefinden der Kunden während ihres Besuchs am Flughafen München wieder. „Glücklicherweise waren wir zum Start der Corona-Pandemie bereits so weit fortgeschritten, dass wir uns schnell an die neue Situation anpassen konnten. Durch die Oracle-Lösung haben wir uns unsere Flexibilität erhalten und konnten unsere Kunden fortlaufend über den Status quo informieren. Auf diese Weise haben wir eine gleichbleibend hohe Qualität an Services wie zuvor geboten und das Vertrauen unserer Kunden in uns gefestigt,“ resümiert Best.

Flughafen München GmbH entscheidet sich für kontinuierliche Digitalisierung und Automatisierung von Kundenansprache, -kommunikation und Marketing mithilfe der Oracle-Cloud. Ein Flughafen ist wie ein...

Cloud

„New Normal“ als Chance für dringend notwendige Transformation der Unternehmens-IT

Cloud forciert krisenfeste Lieferketten und fundierte Planungen. In die Jahre gekommene ERP- und SCM-Anwendungen jetzt auf Prüfstand stellen. Kaum ging es der Wirtschaft im September ein wenig besser, warnen Experten nun, dass die zweite Corona-Welle Warenabsätze und Co. abermals negativ beeinflussen wird. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin prognostiziert etwa eine um 19 Milliarden Euro geringere Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2020. Die zeitgleichen Umsatzeinbrüche in vielen Ländern torpedieren Lieferketten weltweit, führen zu Einkommenseinbußen und verunsichern Verbraucher. Finanz- und Wirtschaftsexperten wie die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde sehen die Pandemie aber auch als Chance für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die französische Juristin schreibt im Blog der Bank for International Settlements (BIS), dass die Pandemie positive Trends diesbezüglich intensiviere, indem sie etwa dazu beitrage, dass Produktion, Arbeitsabläufe und Lieferketten überdacht und neu strukturiert würden. Würde jetzt an den richtigen Stellen investiert, so Lagarde, könne die Wirtschaft durch Corona langfristig profitieren. Doch wie können Unternehmen diesbezüglich die Weichen stellen, sich und ihr Geschäft besser auf unvorhergesehene Situationen vorbereiten? Eine zentrale Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Unternehmens-IT zu: Datengestützte Entscheidungsfindung forciert durch skalierbare und integrierte Business-Anwendungen aus der Cloud sind – das bestätigen Analysten wie Deloitte – der Grundpfeiler, um stark aus Krisen hervorzugehen. ERP-, SCM- und EPM-Software nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein. Liegt sie cloud-basiert vor, ist sie besonders einfach an aktuelle Erfordernisse und Anforderungen anpass- und zudem erweiterbar. Diese Flexibilität ist Voraussetzung für erfolgreiches Business Continuity Management. So manches Unternehmen fragt sich jedoch, wie diesbezüglich am besten vorzugehen ist. Essentiell sind Konzepte zur Szenariomodellierung, integrierte Daten und automatisierte Geschäftsprozesse in der Cloud, da sie Entscheider unterstützen, sich auf die nächste Hürde vorzubereiten. Zentraler und transparenter Datenbestand im Fokus Der wichtigste Vorteil in Sachen Krisenbewältigung und Supply-Chain-Transparenz: Ein zentraler Datenbestand in der Cloud fördert proaktiv einen modernen Collaboration-Ansatz, denn Workflows und Daten existieren in einem statt in mehreren Systemen. Bereiche wie Cloud Enterprise Resource Planning (ERP) und Supply Chain Management (SCM) im Zusammenspiel mit Human Capital Management (HCM) sowie Customer Experience Management (CX) liefern eine gute Grundlage für optimiertes Datenmanagement, zukunftsgerichtete Entscheidungsfindung, verlässliche Prognosen, verbesserte Kommunikation und mehr. ERP- und SCM-Funktionen unter einem Cloud-Dach Eine einheitliche Datenbasis in Form eines cloud-basierten ERP-Systems gibt Mitarbeitern in verschiedenen Abteilungen beispielsweise den Support, den sie benötigen, um im Connected Backoffice gemeinsam schneller auf Unwägbarkeiten und Krisen zu reagieren. Vor allem der hohe Bedarf an dynamischen Prozessen im volatilen Wirtschaftsumfeld verdeutlicht, dass manuelle oder papierbasierte Standardabläufe in Beschaffung, Finance und Logistik veraltet sind und rationalisiert werden müssen. Sinnvolle Entscheidungsparameter für passende ERP-Unterstützung sind vor allem Usability und Integrationsfähigkeit, um die Komplexität in der Logistik gezielt zu reduzieren. Hilfreich sind zudem SCM-Funktionen als integraler Bestandteil einer derartigen Lösung, um die Anforderungen aller Beteiligtem und Unternehmensbelange in der Supply Chain abzudecken. Cloudbasierte Lieferketten optimieren Krisenstärke Grundsätzlich unterstützt die Cloud Unternehmen durch Zugriff auf eine Masse von Daten, die Nachfrage besser vorherzusagen und die Fulfillment-Planung bis zum Endverbraucher zu optimieren. Zu achten ist hierbei auf ein dynamisches und leicht konfigurierbares System für Lager und Warehouse Management, um komplexe Erfüllungsprozesse zu realisieren, die Genauigkeit für Lagerbestände und Lieferungen zu erhöhen und umfassende Bestandsvisibilität entlang der Supply Chain zu erreichen. Jochen Wießler, Vice President ERP, SCM und EPM Deutschland bei Oracle, erläutert: „Künftig wird die Bedeutung cloudbasierter Supply Chains wachsen, da sie deutlich flexibler, leichter skalierbar und anpassungsfähiger gegenüber selbst betriebenen Rechenzentren sind. Mit ihnen lassen sich kurzfristige Änderungen bei Materialverfügbarkeit, Rohstoffpreisen, gesetzlichen Vorgaben oder unerwartete Hürden auf der letzten Meile einer Lieferung deutlich besser antizipieren und planen – wesentliche Voraussetzung in unsicheren Zeiten.“ Wichtig sei zudem Datentransparenz in Echtzeit, etwa bezüglich des Trackings der Fracht oder eines Monitorings kritischer Rahmenbedingungen. Beispiele sind die Auslastung von Flughäfen oder nationale Grenzschließungen. Chatbots und KI unterstützen Supply Chain-Experten, Abläufe besser zu überwachen und Updates in einer einfachen, dialogorientierten Benutzeroberfläche zu erhalten. Auswahltipps: Anforderungskatalog und Firmenziele im Fokus Soweit die Theorie. Doch worauf ist bei Anwendungsauswahl und Cloud-Migration zu achten? Wie in vielen anderen Bereichen auch, gilt hier: Planung und Vorbereitung ist alles. Die Ziele und Anforderungen der Integration stehen im Vordergrund. Hinzukommt ein umfassendes Verständnis für die Integration älterer Systeme und Anwendungen, die ERP- und SCM-bezogene Daten enthalten. Geschäftssoftware-Experte Wießler erläutert: „Bei Auswahl und Integration kann es oft zu Fehlern kommen, wenn etwa ungeeignete Integrationswerkzeuge auf Grundlage von IT- oder Hersteller-Präferenzen gewählt werden. Andere Schwierigkeiten sind das krampfhafte Festhalten an Altsystemen, weil bestimmte Daten oder Berichte vermeintlich benötigt werden, fehlendes Wissen hinsichtlich der Qualität der zu integrierenden Daten und nicht kompatible Datenzuordnungen.“  Auf Funktionen und Anwendungen „aus einem Guss“ achten Ein detaillierter Integrationsentwurf, der auf die zugrundeliegende Strategie abgestimmt ist, die Einbeziehung aller Beteiligten, die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten sowie ein vollständiges Datenmapping sind weitere Etappen zum Projekterfolg. Zudem sind Tests erforderlich. Ratsam ist ein zuvor definierter Upgrade-Pfad, um die Migration zu Cloud-Anwendungen automatisieren zu können. Wießler weiter: „Um Skalierfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten, sollten sich neue Technologien wie KI-, IoT- oder Blockchain-Funktionen nahtlos und schnell in der Cloud-Anwendung bereitstellen lassen, damit Unternehmen sofort einen geschäftlichen Mehrwert erzielen können. Ein Beispiel ist das Oracle Fusion Cloud SCM, das das Liefernetzwerk mit einer integrierten Suite von Cloud-Anwendungen verbindet, die speziell für den technologischen Wandel entwickelt wurde.“ Dieser integrative Ansatz sei wichtig, da einige Anbieter noch immer auf die Kopplung verschiedener Systeme setzen würden, was die flexible und umfassende Funktionsbereitstellung jedoch verlangsame und behindere. Resiliente Lieferketten und störungsfreie Abläufe bestimmen Zukunftsfähigkeit Egal, ob es um Corona-Pandemie, Herausforderungen wie den Brexit, Naturkatastrophen oder eine zunehmende Zahl an Cyberattacken geht: Unternehmen müssen heute mehr denn je auf resiliente und störungsfreie Lieferketten und Abläufe achten. Das Management von Lieferplanungen und Transportbetrieb sowie allen hiermit verbundenen Playern und Risiken muss in diesem Zusammenhang transparenter und vorausschauender denn je sein. Die Digitalisierung der Lieferketten basierend auf Cloud-Technologie sorgt für einen verbesserten Überblick, optimierte Rückverfolgbarkeit und Belastbarkeit der Supply Chain durch Einbeziehung externer Daten. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt etwas das Beispiel Volvo Cars, der erste Automobilhersteller, der das in seinen Batterien verwendete Kobalt mithilfe innovativer Blockchain-Technologie rückverfolgt.   Schritt für Schritt wachsen und weitere Bereiche anbinden Moderne Cloud- und SaaS-Lösungen bieten den Vorteil, auch schrittweise im Unternehmen eingeführt werden zu können. Das modulare Vorgehen gestattet es Unternehmen, sich zunächst auf ein oder zwei Kernsysteme zu konzentrieren, um so planungssicherer zu sein. In einem nächsten Schritt lassen sich dann auch Personalabteilung, Vertrieb oder Marketing mithilfe von HCM-, EPM- und CX-Tools mit ins Boot holen, damit auch sie von den Synergien eines einheitlichen Datenstamms über Abteilungsgrenzen hinweg profitieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig, solange Supply Chain- und Planungsstrategie auf einer verlässlichen und ausbaufähigen Cloud-Basis fußen. Wer gerne mehr erfahren möchte, wie sich Lieferketten krisenfest machen und Planungen zukunftssicher realisieren lassen, findet hier weitere Informationen: Oracle Cloud SCM Virtual Summits 2020 BVL-Webinar zum Thema "Risikomanagement disruptiver Ereignisse in Supply Chains"

Cloud forciert krisenfeste Lieferketten und fundierte Planungen. In die Jahre gekommene ERP- und SCM-Anwendungen jetzt auf Prüfstand stellen. Kaum ging es der Wirtschaft im September ein wenig...

ERP

Die fünf größten Mythen der ERP-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Ausweg aus dem Datendschungel: Agile und datengetriebene Geschäftsprozesse sind der Schlüssel zum erfolgreichen Projektmanagement in digitalisierten Märkten. Vor diesem Hintergrund werden ERP-Systeme als moderne Innovationsplattformen zu Treibern für Wachstum und Wertschöpfung. Die erfolgreiche Integration eines neuen ERP-Systems in die IT-Landschaft eines Unternehmens ermöglicht es, zukünftig die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. Ein modernes ERP ist für die geschäftliche Weiterentwicklung heute unerlässlich, denn nur damit lassen sich schlüssige Entscheidungen in Echtzeit treffen und Wettbewerbsvorteile generieren. Leider halten sich rund um das Thema der ERP-Integration eine Reihe hartnäckiger Mythen, die Digitalisierungsprojekte oft kräftig ausbremsen oder sie sogar verhindern.   Im Folgenden nehme ich die fünf größten Vorurteile unter die Lupe, die mir in Gesprächen mit Unternehmensentscheidern immer wieder begegnen, und zeige, wie die ERP-Integration zum Erfolg führt. 1. Die ERP-Integration ist zu komplex Dieser Mythos ist in vielen Branchen verbreitet: Vielerorts befürchten Entscheider und Anwender, dass Software-Integrationen zu komplex zu konfigurieren und zu verwalten sind. Tatsächlich kann ein ERP-System als digitales Abbild sämtlicher realer Vorgänge in einem Unternehmen verstanden werden – und diese sind eben oft komplex. Allerdings haben viele ERP-Anbieter den hohen Wert von Usability aufseiten der Nutzer sowie Administratoren erkannt und das Design ihrer Integrationsplattformen auf deren Anforderungen zugeschnitten. Das Ergebnis sind transparente, skalierbare Systeme, die von Anfang an zuverlässig für klare Prozessabläufe sorgen. 2. Integrationsplattformen sind zu teuer Das Gegenteil ist der Fall: Moderne Integrationsplattformen ersetzen mehrere benutzerdefinierte Integrationen, reduzieren Punkt-zu-Punkt-Integrationen und bieten einfache und sofort einsatzbereite vorgefertigte Integrationsoptionen für gängige Softwarepakete. Die Synergieeffekte machen entsprechende Lösungen zu einem entscheidenden Faktor für Kosteneinsparungen.  3. Integrationsprojekte sind zeitintensiv, langwierig und neigen zum Scheitern Es ist mancherorts Realität, dass angestoßene Integrationsprojekte den gesetzten Zeit- und Budgetrahmen überschreiten. Allerdings ist das in aller Regel kein generisches ERP-Problem. Den meisten dieser Projekte mangelt es vielmehr an der Strategie, dem Engagement der Entscheider, den richtigen Tools oder dem richtigen Anbieter und Integrationspartner. Hinzu kommt, dass die schleichende Ausweitung des Umfangs und sich ändernde Anforderungen das Risiko des Scheiterns von Integrationsprojekten erhöhen. 4. Integrationsplattformen sind nicht sicher Daten- und IT-Sicherheit sind ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Integration. Ein offener Port und ein unsicherer Datentransfer beziehungsweise -zugriff können katastrophale Folgen haben. Hier setzen sorgfältig konzipierte Integrationsplattformen in Kombination mit einem geeignetem Identitätsmanagement an und verringern Sicherheitsrisiken beim Cloud-Zugriff gezielt, anstatt sie zu erhöhen. 5. Das vorhandene System reicht aus, eine Integrationsplattform ist nicht nötig Insbesondere in traditionell geprägten Umgebungen wird Veränderung oft von der Vorstellung ausgebremst, dass Integrationen bislang erfolgreich intern konfiguriert und gemanagt wurden und dass dies auch weiterhin gelingt. Das vorhandene System scheint gut dokumentiert und daher wird eine neue Integrationsplattform abgelehnt. Zwar wird der hauseignen IT-Abteilung durch diese Sichtweise ein großer Vertrauensvorschuss gewährt, doch gleichzeitig mindert sie die Reaktionsfähigkeit im Fall von Überraschungen. Gerade sie erfordern jedoch angemessene Systemfunktionalitäten angesichts disruptiver Entwicklungen in der digitalen Welt. In der gegenwärtigen Situation von Unternehmen, die ihre digitale Transformation mithilfe einer ERP-Integration vorantreiben könnten, kommt es auf ihren Integrationspartner und seinen Lösungsansatz an, das Potenzial zu nutzen. Wir bei Oracle setzen daher auf erfahrene Teams, die durch ihre Expertise in der Lage sind, sämtliche Risiken und Hemmnisse, die in diesen modernen Mythen zum Tragen kommen, gezielt zu widerlegen und auszuräumen. Weitere Blogbeiträge zum Thema: ERP Systemwechsel: Altbausanierung oder Sprung auf modernen Standard? Gute Gründe für die Cloud: Ein Gespräch mit … Christoph Friedl Schnell und einfach zum gut funktionierenden ERP: Neun Punkte für eine erfolgreiche System-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Ausweg aus dem Datendschungel: Agile und datengetriebene Geschäftsprozesse sind der Schlüssel zum erfolgreichen...

Cloud

Mit System und Expertise zu widerstandsfähigen Lieferketten

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Fukushima, Erdbeben, Corona – disruptive Ereignisse stellen globale Lieferketten immer wieder vor enorme Herausforderungen. Um die Versorgung von Unternehmen und Endverbrauchern dennoch sicherzustellen, ist ein leistungsfähiges Risikomanagement unverzichtbar. Im Zuge der Digitalisierung muss dieses auch in den Strukturen, Prozessen sowie IT-Systemen von Unternehmen und in den unternehmensübergreifenden Supply Chains abgebildet werden. Für das aktuelle Whitepaper „Risikomanagement disruptiver Ereignisse in Supply Chains“ hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik gemeinsam mit uns einen branchenübergreifenden Blick auf das Thema der disruptiven Risiken geworfen. Dabei ist es gelungen, vielfach vorhandene Defizite beim Risikomanagement und im gleichen Zug die Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Das Umfeld globaler Supply Chains lässt sich durch die Abkürzung VUCA charakterisieren: Die Verbindung aus Volatilität (volatility), Unsicherheit (uncertainty), Komplexität (complexity) und Mehrdeutigkeit (ambiguity) führt zu der Notwendigkeit der Weiterentwicklung klassischer Risikomanagement-Instrumente. Den Umfrageergebnissen des Fraunhofer-Instituts zufolge ist die Erkennung und Identifikation potenzieller Disruptionen allgemein mit vielen Risiken behaftet. Viele Unternehmen nutzen die teilweise vorhandene Vorwarnzeit aufgrund von fehlendem Risikobewusstsein, mangelnder Transparenz und fehlenden Instrumenten nicht aus. Hinzu kommt, dass sie potenzielle Risiken und konkrete Ereignisse nicht zeitnah identifizieren können. Durch eine fehlende Vorbereitung notwendiger Maßnahmen zur Erlangung der Kontrolle und zur Reduzierung von Schäden sind Maßnahmenpläne, sofern sie überhaupt existieren, im Risikofall häufig unkoordiniert, zeitverzögert und im schlimmsten Fall sogar wirkungslos. Drei wegweisende Technologieansätze zur Risikominimierung Dennoch sind Unternehmen nicht dazu verurteilt, sich tatenlos einem ungewissen Schicksal zu fügen. Die folgende Übersicht fasst Technologien zusammen, die das Potenzial zur Bewältigung zukünftiger disruptiver Ereignisse bieten. 1. Big Data und künstliche Intelligenz Durch die Möglichkeiten von Big Data und künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich neue Potenziale für die Analyse von Wirkzusammenhängen, die Prognose von Szenarien und die Entscheidungsunterstützung nutzen. Datenanalysen können Systematiken und kausale Zusammenhänge im Rahmen der prädiktiven Analyse in die Zukunft erweitern. In einem weiteren Schritt ist es möglich, Handlungsempfehlungen zu genieren und gegeneinander abzuwägen. Die zunehmende Transparenz innerhalb von Lieferketten durch moderne Analysemethoden beeinflusst auch die proaktive Risikoidentifikation und die Risikobeherrschung positiv. 2. Simulation Durch Simulationsexperimente und die Übertragung der Ergebnisse auf dynamische und komplexe Anwendungsfälle lassen sich Folgerungen und Maßnahmen ableiten, die aufgrund der hohen Dynamik und Komplexität der Realität nicht analytisch zu gewinnen sind. Auf diese Weise führt die simulative Bewertung verschiedener Risikosituationen und -reaktionen zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen disruptiver Ereignisse und ermöglicht gezielte Vorbereitungen. 3. Blockchain und Smart Contracts Die Blockchain-Technologie stellt eine Möglichkeit dar, den Datenaustausch, Transaktionen und Verträge in einem Netzwerk dezentral zu organisieren. Über die verteilte Prüfung und Speicherung der Informationen bei allen beteiligten Parteien durch das Distributed Ledger, also ein verteiltes Logbuch, sowie dem kodierten Verweis auf den jeweils vorherigen, abgespeicherten Block lässt sich die Manipulation verhindern und eine redundante, sichere Datenspeicherung erreichen. Zudem können intelligente, automatisch ausführende Verträge, sogenannte Smart Contracts, integriert werden, die eine Automatisierung der Interaktionen ermöglichen. Mithilfe beider Technologien lassen sich Prozesse verschlanken, Vertrauen herstellen und Transkationen zweifelsfrei nachverfolgen. Vier Methoden und Lösungen für die Bewältigung disruptiver Ereignisse Mithilfe der angeführten Technologien ist die gezielte Adressierung der Problemzonen im Risikomanagement möglich. 1. Risikobewusstsein Das Risikobewusstsein hängt entscheidend von der Sammlung und Aufbereitung relevanter Analysedaten ab. Um ein vollständiges Risikobild und eine unternehmensweit abgestimmte Risikostrategie zu erreichen, leisten moderne Software-Lösungen, die die Kernsysteme eines Unternehmens miteinander verbinden, wertvolle Unterstützung. Leistungsfähige Monitoring-Plattformen, die sich Machine Learning und künstliche Intelligenz zunutze machen, ermöglichen eine schnelle Risikoidentifikation, echtzeitnahe Analysen der Auswirkungen, eine Zentralisierung der Informationen und der Risikosteuerung. 2. Transparenz Die Transparenz innerhalb eines Unternehmens betrifft Stammdaten, Supply Chain-Strukturen und die aktuelle Risikosituation. Als Fundament der IT-Infrastruktur für das Risikomanagement sorgen vielerorts ein ERP-System oder eine vergleichbare Plattform für Informations- sowie Planungstransparenz, schaffen vollständiges Bild der Supply Chain und tragen zur Sicherstellung der Datensouveränität sowie zur manipulationssicheren Dokumentation des Informationsaustauschs bei. 3. Flexibilität und Resilienz Hohe Flexibilität ermöglicht überhaupt erst systematische Risikoreaktionen. Entscheidend sind dabei strategisch ausgerichtete Redundanzen in Form von Beständen, alternativen Lieferanten oder erweiterten, im Normalfall ungenutzten, Produktions- oder Lagerkapazitäten. Um die Wirksamkeit einzelner Redundanzen hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Bilanz zu analysieren und die damit verbundene Resilienz der Lieferkette zu veranschaulichen, empfiehlt sich die Simulation verschiedener Szenarien mithilfe von Tools wie Oracle Supply Chain Planning, AnyLogic, OTD-NET, Plant Simulation oder Supply Chain Guru. 4. Kooperation Die Kooperation zwischen den Unternehmen einer Supply Chain bildet die grundlegende Basis eines optimierten Supply Chain Risk Managements. Das umfasst die vertiefte Vernetzung von Planungs- und Kommunikationsprozessen sowie die proaktive Vorbereitung und Planung, um die Wirtschaftlichkeit der sonst häufig sehr teuren Notfallmaßnahmen zu optimieren. Durch die unternehmensübergreifende Abstimmung und Umsetzung von Business Continuity Plänen lassen sich Standard-Reaktionen auf Einschränkungen der Lieferkette festlegen und eine einheitliche Risikoreaktion anbahnen.   Mehr zum Thema Supply Chain Management: Eine reißfeste Lieferkette: Worauf Logistiker und Supply Chain-Manager achten müssen Datengetriebene Logistik: Weichenstellung in Richtung Normalität Goodbye „lean“: So kann der CFO helfen Probleme in der Lieferkette zu verbessern

Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Fukushima, Erdbeben, Corona – disruptive Ereignisse stellen globale Lieferketten immer wieder vor enorme...

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Budgetplanung in unsicheren Zeiten

Oracle erläutert im Interview, wie Unternehmen ihre Finanzen in einer laufenden Krise erfolgreich neu ausrichten können Jede Budgetplanung kommt einem Blick in die Zukunft gleich. Dabei müssen geschätzte Einnahmen und Ausgaben in Einklang gebracht werden, um definierte Geschäftsziele über einen bestimmten Zeitraum zu erreichen. Doch wie genau kann eine solche Prognose sein angesichts einer nie dagewesenen Pandemie und einem Mangel an dazu passenden historischen Unternehmensdaten? Im Interview erläutert Jochen Wießler, Vice President ERP, SCM und EPM bei Oracle, wie COVID-19 die Art und Weise verändert, wie Unternehmen für die Zukunft planen und budgetieren. Herr Wießler, was genau hat sich seit COVID-19 verändert und wie müssen Unternehmen ihre Budgets planen, um am Markt bestehen zu können? Jochen Wießler: Die Corona-Krise hat Unternehmen strategisch, wirtschaftlich und finanziell vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Man könnte es geradezu mit der großen Wirtschaftskrise vor knapp 100 Jahren vergleichen. Bestehende Systeme und Strukturen werden den neuen Anforderungen, die sich in kürzester Zeit durch die Pandemie am Markt ergeben haben, nicht mehr gerecht werden. Das hat natürlich Einfluss darauf, wie Unternehmen mit Blick auf die Zukunft planen und budgetieren müssen. Jährliche oder halbjährliche Budgethorizonte können mit dem Tempo der Veränderungen und Unterbrechungen nicht Schritt halten. Stattdessen sind Unternehmen besser bedient mit regelmäßigeren, vorläufigen Budgets und einer ständigen Neuprognose auf Grundlage der jeweils neuesten Geschäftsdaten. Inwiefern verschiebt sich mit dem zeitlichen Horizont auch der Fokus der Budgetplanung auf rein finanzielle Belange? Jochen Wießler: In einem sich schnell verändernden Geschäftsumfeld besteht der kritische Punkt bei der Budgetplanung darin, „Was-wäre-wenn“-Szenarien nicht nur schnell, sondern wiederholt zu berücksichtigen und umzusetzen. Hier ist die Fähigkeit gefragt, bei der Planung stets unterschiedliche Annahmen zugrunde zu legen. Insofern kann die Budgetierung gar nicht länger als eine rein finanzielle Frage betrachtet werden. Es besteht die Notwendigkeit, mit verschiedenen Geschäftsbereichen zusammenzuarbeiten, insbesondere den HR-, Vertriebs- und Lieferkettenteams. Und dabei gilt es, die Probleme und Herausforderungen zu verstehen, mit denen sie konfrontiert sind. Beispielsweise muss das Vertriebsteam verstehen, was aktuell bei den Bestandskunden los ist: Haben sie Geld zum Ausgeben, ändern sie ihr Kaufverhalten und steigt oder sinkt die Nachfrage nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen? All dies bedeutet, dass sich die Budgetierung und Planung zunehmend zu einem fortlaufenden Prozess entwickelt. In der Vergangenheit war es üblich und bewährt, diesen Prozess monatlich durchzuführen. Jetzt aber müssen CFOs und Finanzteams dies noch häufiger tun. Hier kommt als neue Herausforderung hinzu, dass die Belegschaft infolge von Remote Work nicht permanent und gebündelt im Büro anzutreffen ist. Welche zusätzlichen Informationen werden benötigt, um eine bessere Planung zu ermöglichen? Jochen Wießler: In einem ersten Schritt müssen die Unternehmen eine Bestandsaufnahme der teils noch gar nicht absehbaren Auswirkungen von COVID-19 auf alle Abteilungen, Funktionsbereiche und Märkte vornehmen. Eine integrierte Cloud-Infrastruktur bietet die passende Plattform für diesen Informationsaustausch und stellt gleichzeitig die Werkzeuge bereit, um ein Echtzeit- und granulares Verständnis von der Performance des gesamten Unternehmens zu schaffen. CFOs müssen sicherstellen, dass sie eine ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen haben, damit sie die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen besser verstehen können – beispielsweise Umsatzeffekte als Folge von Personalentscheidungen. Die Notwendigkeit für CFOs, eine solche allumfassende Sichtweise einzunehmen, wächst mit der Größe des Unternehmens. Wir haben zum Beispiel kürzlich mit einem multinationalen Konzern gesprochen, der in verschiedenen Branchen tätig ist. Die Nachfrage nach einigen seiner Produkte, wie zum Beispiel Milcherzeugnisse für das Gastgewerbe ist auf nahezu Null gesunken. Aber auf der anderen Seite kam es zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach Reinigungsprodukten. Der CFO musst daher über alle Informationen verfügen, die er benötigt, um planen und budgetieren zu können. Nur dadurch ist er in der Lage, das exponentielle Wachstum bei Reinigungsprodukten kurzfristig zu bewältigen und die Möglichkeit zu wahren, zu gegebener Zeit wieder auf Milchprodukte zurückzugreifen. Geschwindigkeit ist eine weiterer Schlüsselfaktor. Wenn Budgets auf einer dynamischen Basis erstellt werden sollen, muss dies schnell geschehen. Das Ersetzen von Tabellenkalkulationen und Uploads durch automatisierte Dateneingabe und Workflows ermöglicht es Analysten und Budgetplanern, mehr Zeit für wirklich wichtige Aufgaben zu verwenden. Welche Lektionen sollten wir alle aus dem Lockdown zu Beginn der Pandemie gelernt haben? Jochen Wießler: Die Arbeitsweise vieler Finanzabteilungen wird sich wahrscheinlich für immer verändern. Einige namhafte Unternehmen wie Siemens werden es ihren Mitarbeitern nach der Corona-Pandemie ermöglichen, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten. Daher sollten Unternehmen sicherstellen, dass sie über eine Cloud-Lösung verfügen, damit mehrere Personen von verschiedenen Standorten aus auf derselben Plattform arbeiten können. Diese Cloud-Lösung muss in der Lage sein, verschiedene Datenpunkte aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen zu integrieren. Darüber hinaus wird sich in den Finanzabteilungen ein gewisser kultureller Wandel vollziehen. Finanzteams sind daran gewöhnt, dass Zahlen Gewissheit geben. Oft besteht eine regelrechte Abneigung dagegen, mit Schätzungen statt mit Ist-Werten zu arbeiten. Dies wird sich in Zukunft ändern müssen. Bei der Budgetierung sollte es darum gehen, das Management mit genügend Informationen auszustatten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Derweil sollten für kritische Unwägbarkeiten bestimmte Spielräume und geeignete Optionen zur Verfügung stehen, um entscheiden zu können, wie mit dieser Ungewissheit umgangen werden soll. Nicht zuletzt muss diese Unsicherheit zu einem integralen Bestandteil des Budgetierungsprozesses gemacht werden. Lokale Ausbrüche oder regionale Lockdowns können ohne Vorwarnung auftreten. Daher sollten sich Finanzplaner nicht allzu fest an Forecasts binden. Welche abschließende Empfehlung würden Sie Unternehmen geben? Jochen Wießler: Budgetplanung ist kein To-do mehr, das lediglich ein- oder zweimal pro Jahr anfällt. Sie muss zu einem kontinuierlichen, proaktiven Prozess werden. Und wenn dieser sorgfältig, schnell und mit den erforderlichen Insights umgesetzt wird, führt er zu einer besseren Ressourcenallokation, effektiveren Abläufen und höheren Gewinnen.

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HCM

Wie künstliche Intelligenz den Arbeitnehmern beim Umgang mit Stress und psychischen Störungen helfen kann

Autor: Emily He, Senior Vice President of Global Marketing – HCM Bei Begriffen wie künstliche Intelligenz oder Bot denken viele Menschen an kalte, unpersönliche Technologie – also im Grunde an das Gegenteil von dem, was menschlich ist. Wenn künstliche Intelligenz richtig angewandt wird, kann sie den Arbeiternehmern aber öfter als man denkt dabei helfen, über einige ihrer persönlichen Sorgen zu sprechen. Hervor geht das aus der neuen, global durchgeführten Studie AI@Work 2020 Study: As Uncertainty Remains, Anxiety and Stress Reach a Tipping Point at Work von Oracle. Laut der Erhebung würden beispielsweise 68 Prozent (Deutschland: 56 Prozent) aller befragten Arbeitnehmer lieber mit einem Roboter als mit ihrem Vorgesetzten über Stress am Arbeitsplatz reden. Zudem ist mit 80 Prozent (Deutschland: 70 Prozent) eine noch größere Mehrheit offen dafür, einen Roboter als Therapeuten oder Berater für den Umgang mit Angst zu haben. Zur Erklärung: Für die Befragung der Studienteilnehmer wurde ein Roboter als ein KI-gestützter Ansprechpartner beziehungsweise als ein Chatbot-Berater definiert. All das ist sehr aufschlussreich – gerade im Hinblick auf die aktuelle Zeit. Die COVID-19-Pandemie hat in den vergangenen sieben Monaten in der gesamten Bevölkerung für Stress gesorgt. So verspüren 70 Prozent (Deutschland: 56 Prozent) der Arbeitnehmer in 2020 mehr Stress als im Jahr zuvor. Das heißt, der Bedarf an Anlaufstellen und Beratung nimmt ebenfalls zu.  Ein Grund für die Bevorzugung von Robotern als Ansprechpartner ist, dass sie eine urteilsfreie Beratung für Arbeitnehmer bieten, die nach Infos zu einem Employee Assistance Program (EAPs) – also einer externen Mitarbeiterberatung – oder andere Leistungen suchen. Denn Vorgesetzte können dagegen (scheinbar oder tatsächlich) negativ auf einen Arbeitnehmer reagieren, der Hilfe sucht. Für viele Menschen ist diese Urteilsfreiheit beim Gegenüber wichtig – vor allem wenn sie der Meinung sind, dass jedes Anzeichen auf ein Problem mit ihrer psychischen Gesundheit ein schlechtes Licht auf sie oder ihre Arbeitsfähigkeit wirft. Einige sehen einen Fortschritt beim Abbau der Stigmatisierung von psychischen Störungen, da Personen des öffentlichen Lebens nun häufiger dazu bereit sind, über ihre eigenen Depressionen oder andere Fragen der psychischen Gesundheit zu sprechen. Zu diesen Personen gehören neben Entertainern und Sportlern wie Lady Gaga, Dak Prescott sowie Bruce Springsteen auch Geschäftsleute wie der Risikokapitalgeber Brad Feld.  Jedoch ist mit einer entsprechenden Offenlegung immer noch ein Risiko verbunden. Zum Beispiel hat ein Sportreporter das Statement von NFL-Star Dak Prescott kritisiert und ihm als Quarterback der Dallas Cowboys eine Führungsschwäche vorgeworfen. Das Beispiel unterscheidet sich aber von anderen Fällen, denn die Kommentare des Sportreports wurden von anderen Sportlern, Trainern und sogar von seinem Arbeitgeber entschieden verurteilt.  Angesichts solcher Fälle ist es verständlich, warum Arbeitnehmer eventuell zögern, ihren Vorgesetzten ihre Probleme mitzuteilen. Das oft zögerliche Verhalten zeigt die Grenzen menschlicher Beziehungen auf und macht deutlich, inwiefern ein Bot Menschen bei persönlichen Problemen helfen kann, selbst wenn das nur bedeutet, sie an die besten Beratungsstellen zu verweisen. Die neue Studie bestätigt das. In Bezug auf die eigene psychische Gesundheit wenden sich nur 18 Prozent der weltweit Befragten lieber einem Menschen als einer künstlichen Intelligenz zu. In einem Gespräch mit einem Chatbot sehen sie einige Vorteile: Hier nennen 34 Prozent (Deutschland: ebenfalls 34 Prozent) eine urteilsfreie Beratung, 30 Prozent (Deutschland: 23 Prozent) unvoreingenommene Gespräche über Probleme und 29 Prozent (Deutschland: 28 Prozent) schnelle Antworten auf gesundheitsbezogene Fragen. Insgesamt zeichnet sich hier ein Trend ab. Immer mehr Menschen wollen mit Bots interagieren. Zugleich sinkt dadurch logischerweise die Anzahl der Menschen, die das ablehnen. Deutlich wird das, wenn man sich die Zahlen aus der letztjährigen Auflage der AI@Work-Studie von Oracle anschaut. So gaben weltweit beispielsweise 64 Prozent der Arbeitnehmer an, dass sie Bots mehr vertrauen als ihren Vorgesetzten. Außerdem haben sich 50 Prozent für Ratschläge an Bots gewandt und nicht an ihre Vorgesetzten. Mit 93 Prozent der Befragten war darüber hinaus im Vorjahr eine große Mehrheit dazu bereit, sich von einem Bot beraten zu lassen.  Hinzu kommt, dass die aktuelle Studie die Grenzen menschlicher Beziehungen offenbart. Mit ihnen verbunden sind unsere tief verwurzelten Vorurteile gegenüber psychischen Störungen und die aus ihnen resultierende Stigmatisierung, die insbesondere am Arbeitsplatz existiert. Stress am Arbeitsplatz ist nicht neu. Allerdings wirkt sich in diesem Jahr die COVID-19-Pandemie zusätzlich negativ auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern aus. Und obwohl viele Menschen gerne zu Hause arbeiten, sagen in der neuen Studie 41 Prozent der weltweit Befragten, dass im Homeoffice die Grenzen zwischen ihrem Berufs- und Privatleben zunehmend verschwinden. Eine optimale Situation ist das nicht. Im Vergleich zu der Zeit vor dem Ausbruch der Pandemie arbeiten 28 Prozent der Deutschen zudem mehr als 40 zusätzliche Stunden pro Monat. Das Positive: Die Pandemie hat dabei geholfen, das Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ in den Vordergrund zu rücken und Unternehmen dazu zu veranlassen, zu reagieren. Wie die neue Studie zeigt, wünschen sich Arbeitnehmer von ihren Unternehmen mehr Unterstützung beim Umgang mit dem erhöhten Stress. Von den Studienteilnehmern sind 76 Prozent (Deutschland: 63 Prozent) der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr für den Schutz der psychischen Gesundheit der Belegschaft tun sollte. Dagegen merken 51 Prozent (Deutschland: 46 Prozent) an, dass ihr Unternehmen infolge der Pandemie nun mehr Unterstützung anbietet, um Probleme mit der psychischen Gesundheit zu adressieren. Unternehmen sollten sich die Daten der neuen Erhebung genau anschauen. Ein gestresster oder deprimierter Mitarbeiter ist nämlich per Definition keine glückliche oder produktive Person. In ihrer Gesamtheit bedeuten die Zahlen, dass irgendwann auch die Produktivität der Unternehmen selbst beeinträchtigt wird, wenn das nicht schon bereits geschehen ist. Angesichts der schieren Zahl von Menschen, die in diesem Jahr von erhöhtem Stress berichten, wären Unternehmen daher gut beraten, in Lösungen – einschließlich KI-basierter Tools – zu investieren, die dem entgegenwirken und dazu beitragen, aus der negativen eine positive Situation zu machen.

Autor: Emily He, Senior Vice President of Global Marketing – HCM Bei Begriffen wie künstliche Intelligenz oder Bot denken viele Menschen an kalte, unpersönliche Technologie – also im Grunde an das...

Digitalisierung

Gesund am Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz

KI-gestützte Therapeuten helfen Arbeitnehmern bei der Bewältigung von mentalen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie Home Office, Unsicherheit und wenig persönlicher Kontakt zu den Kollegen – die Corona-Pandemie hat seit Beginn des Jahres die Arbeitswelt für viele radikal verändert. Trotz der unbestrittenen Vorteile der Arbeit zu Hause offenbarten sich für viele Arbeitnehmer auch die negativen Seiten eben jener. Die sich zunehmend auflösenden Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben sowie die verstärkte soziale Isolierung erzeugten bei zahlreichen Betroffenen hohe Belastungen für die mentale Gesundheit. Dass 2020 für Arbeitnehmer weltweit das stressigste Jahr der Geschichte ist und viele von ihnen sich in entsprechenden Situationen Hilfe wünschen, zeigt die neue Studie von Oracle und Workplace Intelligence. Laut dieser führte die COVID-19-Pandemie bei Menschen weltweit zu mehr Stress, Angst und Burnout. Eine zentrale Erkenntnis: Betroffene nehmen dabei lieber von KI-gestützten Therapeuten als von anderen Menschen Hilfe an. Auswirkungen auf die psychische Gesundheit Die COVID-19-Pandemie wirkte sich in allen Ländern negativ auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern aus. In Deutschland verspürten zum Beispiel 52 Prozent der Befragten 2020 mehr Stress und Angst am Arbeitsplatz als in jedem anderen Jahr zuvor. Bei 68 Prozent litt dadurch die psychische Gesundheit, was oft weiteren Stress, eine unausgeglichene Work-Life-Balance, Burnout oder eine Depression aufgrund fehlender menschlicher Kontakte zur Folge hatte. Das alles stellt eine neue Belastung am Arbeitsplatz dar, die zu den bisherigen Anforderungen hinzukommt. Dazu gehörten für 42 Prozent die Einhaltung von Leistungsstandards, für 33 Prozent die Bewältigung routinemäßiger sowie monotoner Aufgaben und für 41 Prozent der Umgang mit einem nicht zu schaffenden Arbeitspensum. „Angesichts der neuen Gegebenheiten in puncto Fernarbeit und der verschwindenden Grenzen zwischen dem Berufs- und Privatleben ist der Tribut, den die COVID-19-Pandemie von unserer psychischen Gesundheit fordert, beträchtlich. Damit müssen Arbeitnehmer aus jeder Branche und in jedem Land zurechtkommen“, sagt Dan Schawbel, Managing Partner bei Workplace Intelligence. „Die Pandemie hat die psychische Gesundheit der Menschen in den Fokus gerückt. Die Beeinträchtigung eben jener stellt sowohl heute als auch im kommenden Jahrzehnt eine der zentralen Herausforderungen für die Arbeitswelt dar. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, wie weit verbreitet psychische Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz inzwischen sind und warum es jetzt für Unternehmen an der Zeit ist, darüber zu sprechen und neue Lösungen für dieses Problem zu finden.“ Berufs- und Privatleben sind schwerer zu trennen Die Auswirkungen beschränken sich aber nicht nur auf das Berufsleben, die Menschen spüren sie auch zu Hause. Von den deutschen Teilnehmern der Studie sagen 77 Prozent, dass psychische Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz (Stress, Angst, Depression etc.) ihr Leben daheim generell negativ beeinflussen. Die häufigsten Auswirkungen waren Schlafentzug, eine schlechte körperliche Gesundheit, weniger Freude zu Hause, leidende Beziehungen innerhalb der eigenen Familie und eine Isolation von Freunden. Zudem investieren einige Menschen nun mehr Zeit in ihren Job, da die Grenzen zwischen dem Berufs- und Privatleben zunehmend verschwinden und sie vermehrt im Home Office aktiv sind. So arbeiten laut der Studie 28 Prozent der Deutschen mehr als 40 zusätzliche Stunden pro Monat. 15 Prozent von ihnen haben aufgrund der Arbeitsüberlastung infolge der COVID-19-Pandemie bereits ein Burnout. Im Vergleich dazu stufen Menschen, die auch schon vor der Krise unter der fehlenden Trennung des Berufs- und Privatlebens gelitten haben, die Belastung heute nicht mehr so hoch ein. So sahen sich in der Vergangenheit mehr als drei Viertel der befragten deutschen Arbeitnehmer im Segment Fernarbeit (77 Prozent) mit Herausforderungen konfrontiert. Genannt wurden dabei unter anderem Stress und Angst. Demgegenüber finden laut Oracle-Studie 54 Prozent der Remote-Work-Beschäftigten heute trotz der wahrgenommenen Nachteile ihre Arbeit attraktiver als noch vor der Pandemie. Sie gaben an, dass sie jetzt mehr Zeit für die Familie, zum Schlafen und für die Arbeit haben.   Arbeitnehmer wünschen sich Unterstützung durch Technologien und KI In Bezug auf die eigene psychische Gesundheit wünschen sich viele Arbeitnehmer Hilfe. Die Studie zeigt, dass sie sich dafür eher künstlicher Intelligenz zuwenden als anderen Menschen. Sie versprechen sich von Technologie mehr als nur Collaboration Tools. 56 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden laut der Studie lieber mit einem KI-gestützten Ansprechpartner als mit ihrem Vorgesetzten über Stress und Angst am Arbeitsplatz reden. Zudem sind 70 Prozent offen dafür, eine künstliche Intelligenz als Therapeuten oder Berater zu haben. Die deutschen Arbeitnehmer sehen in dem Gespräch mit einem Chatbot einige Vorteile: eine urteilsfreie Beratung (sagen 34 Prozent), unvoreingenommene Gespräche über Probleme (sagen 23 Prozent) und schnelle Antworten auf gesundheitsbezogene Fragen (sagen 28 Prozent). Künstliche Intelligenz kann auch eine wichtige Stütze bei der Arbeit sein und so die mentale Gesundheit verbessern. Laut der Studie bot sie für 68 Prozent der Deutschen bereits eine Hilfe. Beispielsweise liefert künstliche Intelligenz ihnen die Informationen, die sie benötigen, um ihre Arbeit effektiver zu erledigen (sagen 26 Prozent). Sie automatisiert zudem Aufgaben und verringert so das Arbeitspensum, um Burnout zu vermeiden (sagen 21 Prozent). Außerdem reduziert künstliche Intelligenz Stress, da sie Menschen bei der Priorisierung von Aufgaben unterstützt (sagen 21 Prozent). Arbeitnehmer stehen hierzulande künstlicher Intelligenz also grundsätzlich positiv gegenüber. Dank der KI verkürzte sich für 36 Prozent die eigene Arbeitswoche und bei 34 Prozent war es möglich, länger Urlaub zu nehmen. Darüber hinaus sorgt künstliche Intelligenz bei den Arbeitnehmern für mehr Produktivität (sagen 49 Prozent), Zufriedenheit (sagen 39 Prozent) und allgemeines Wohlbefinden (sagen 35 Prozent). Psychische Gesundheitsprobleme beeinflussen direkt den Geschäftserfolg Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Weltweit wünschen sich Arbeitnehmer von ihren Unternehmen mehr Unterstützung beim Thema psychische Gesundheit. Wenn sie keine Hilfe erhalten, kann das drastische Auswirkungen auf ihre Produktivität sowie auf ihr gesamtes Berufs- und Privatleben haben. Von den befragten Deutschen sind 63 Prozent der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr für den Schutz der psychischen Gesundheit der Belegschaft tun sollte. Die COVID-19-Pandemie bringt jedoch eine neue Dynamik in die Angelegenheit. Denn 46 Prozent merken an, dass ihr Unternehmen infolge der Pandemie nun Services und Unterstützung für die psychische Gesundheit anbietet. Abgesehen davon würden es aber 75 Prozent begrüßen, wenn ihr Unternehmen Technologien für die psychische Gesundheit zur Verfügung stellt. Auf der Wunschliste stehen Beratungsdienste auf Abruf (bei 36 Prozent), ein Zugang zu Apps aus den Bereichen Wellness und Meditation (bei 31 Prozent), proaktive Tools zur Überwachung der eigenen Gesundheit (bei 28 Prozent), ein Self-Service-Zugang zu Gesundheitsangeboten (bei 26 Prozent) und Chatbots zur Beantwortung gesundheitsbezogener Fragen (bei 25 Prozent). Sich als Unternehmen um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu kümmern, ist auch entscheidend für den geschäftlichen Erfolg. Immerhin sagen 40 Prozent der Befragten, dass ihre Produktivität aufgrund von Stress, Angst oder Depression sinkt. Für weitere 38 Prozent führen diese Faktoren zu schlechteren Entscheidungsfindungen. „Im Verlauf der Pandemie ist psychische Gesundheit nicht nur zu einem breiteren gesellschaftlichen Thema geworden, sondern auch zu einer der größten Herausforderungen der Arbeitswelt. Sie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die individuelle Leistung von Arbeitnehmern, die Effektivität von Teams und die Produktivität von Unternehmen. Über sie zu sprechen ist jetzt mehr denn je erforderlich und Arbeitnehmer erwarten von Führungskräften, dass sie sich stärker engagieren und Lösungen anbieten“, erklärt Emily He, Senior Vice President bei Oracle Cloud HCM. „Es gibt viele Mittel, um für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen – gerade eine Technologie wie künstliche Intelligenz bietet hierzu einige Möglichkeiten. Doch erst einmal müssen Unternehmen psychische Gesundheit auf ihre Tagesordnung setzen. Wenn es gelingt, sowohl auf der HR- als auch auf der Führungsebene entsprechende Gespräche zu starten, ist ein Fortschritt möglich. Die Zeit dafür ist jetzt gekommen.“   Zum Download der vollständigen globalen Studie „As Uncertainity Remains, Anxiety and Stress Reach a Tipping Point at Work” von Oracle und Workplace Intelligence

KI-gestützte Therapeuten helfen Arbeitnehmern bei der Bewältigung von mentalen Belastungen durch die COVID-19-Pandemie Home Office, Unsicherheit und wenig persönlicher Kontakt zu den Kollegen – die...

Events

Cloud Virtual Summits: Oracle stellt Neuheiten seiner Cloud Applikationen für mehr Agilität und Innovationsstärke vor

Oracle nutzt in diesem Jahr seine Cloud Virtual Summits als Plattform, Produktneuheiten und Unternehmensneuigkeiten durch Vorträge hochkarätiger Sprecher und Experten anzukündigen. Die Reihe kostenfreier Vorträge thematisiert Innovationen im Bereich der Cloud-Infrastruktur sowie Cloud-Applikationen (ERP, SCM, HCM und CX) und gibt interessierten Zuhörern Einblicke in die aktuelle Produkt- und Unternehmensstrategie des Unternehmens.  Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang ist die Keynote “The time is now – recapture growth with Oracle Cloud Applications” von Steve Miranda, Executive Vice President Applications Development bei Oracle. In dieser präsentieren er und zahlreiche weitere Oracle Executives die wichtigsten Neuerungen der Oracle Cloud Applikationen: Touchless Automation-, Predictive Planning- und Digital Experience-News für Cloud-ERP  Oracle baut seine Führungsposition auf dem Cloud-ERP-Markt kontinuierlich aus und kündigt daher Aktualisierungen für Oracle Fusion Cloud Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management (EPM) an. Zu den Neuerungen gehören Funktionen, die Business Continuity und Remote-Sicherheit unterstützen, aber auch digitale Assistenten für die Reisekostenabrechnung und branchenspezifische Funktionen, die Finanzteams helfen, Abläufe widerstandsfähiger und verlässlicher zu machen sowie Wachstumspotenziale zu erschließen. Die neuesten Produktaktualisierungen für Oracle Cloud ERP ermöglichen es Unternehmen jeder Größe, schnell und einfach die Vorteile von Touchless Automation, Predictive Planning und verbesserter digitaler Erfahrungen zu nutzen, um die Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und die Kontrolle zu verbessern.  Vorbereitet auf Krisenzeiten: Business Continuity Management Ein konkretes Beispiel ist das Business Continuity Management-Tool: Es unterstützt Anwender bei der Vorbereitung und Reaktion auf Betriebs- und Sicherheitsrisiken, die durch Covid-19 und andere künftige Herausforderungen verursacht werden. Mit Business Continuity Management können Finanzteams Risiken schnell bewerten, Recovery-Pläne dokumentieren und genehmigen sowie die Management-Etage auf dem Laufenden halten, um die Auswirkungen auf Image, Abläufe und Finanzen zu minimieren.  Über 7.300 Firmen und Organisationen, wie PUMA oder Deichmann, setzen bereits auf Oracle Cloud ERP und Oracle Cloud EPM, um Geschäftsabläufe zu optimieren. Mit Oracle Fusion Cloud Applications für die Finance Oracle ERP Cloud können Unternehmen jeder Größe schnell und einfach neueste Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, digitale Assistenten, Verarbeitung natürlicher Sprache und Internet of Things (IoT) nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Weitere Informationen über die Cloud ERP-Neuerungen finden Sie hier. Future Work: Oracle hilft HR-Teams, neue Arbeitsanforderungen zu erfüllen  Zufriedene Mitarbeiter sind essentiell für den Unternehmenserfolg. Um Firmen zu begleiten, ihre Angestellten bestmöglich zu finden und zu binden, aber gleichzeitig den Anforderungen moderner Arbeitsplätze gerecht zu werden, wartet auch die Oracle Cloud Human Capital Management (HCM) mit neuen Funktionen auf. Die Features unterstützen etwa personalisierte Karrierewege und Karrierepfade für Mitarbeiter. Gleichzeitig verbessern sie aber auch die Genauigkeit und Verlässlichkeit von Daten für HR-Teams.  Ein Beispiel ist „Journeys“: Diese Funktion ermöglicht nahtlose, schrittweise Unterstützung  für Mitarbeiter bei der Bewältigung persönlicher und beruflicher Situationen, die komplexe Aufgaben und Interaktionen erfordern. Journeys sammelt verschiedene Komponenten dieser mehrschichtigen Abläufe, um etwa die Wiedereingliederung von Mitarbeitern bei ihrer Rückkehr ins Büro zu erleichtern oder den Zugang zu im Unternehmen bereitgestellten Gesundheitsressourcen zu verbessern. Auch kurze Vorstellungsvideos einzelner Mitarbeiter auf den Profilseiten in Oracle Connections gehören zur neuen HCM-Cloud. Hinzu kommen die Anzeige karriererelevanter offener Stellen im Unternehmen oder eine bessere Kopplung mit externen Lohnabrechnungspartnern. Personaler profitieren darüber hinaus von verbesserter Datentransparenz und erweiterten Analysefunktionen. Noch mehr Input zu den Cloud HCM-Neuerungen finden Sie hier. Lieferketten neu gedacht: Oracle hilft Unternehmen bei ihren größten Supply Chain-Herausforderungen Neues gibt es auch im Bereich Oracle Fusion Cloud Supply Chain und Manufacturing (SCM): Diese Aktualisierungen helfen, die Zusammenarbeit über Liefernetzwerke hinweg zu verbessern, Lieferkettenressourcen proaktiv zu verwalten und langfristige Supply Chain-Planungen zu realisieren. „Die vergangenen zwölf Monate haben viele Lieferketten bis an ihre Grenzen belastet, da so viele Unternehmen mit Unterbrechungen aufgrund der Corona-Krise, sich verschiebenden globalen Handelsabkommen, sich schnell ändernden Kundenerwartungen und zahlreichen anderen unvorhergesehenen Umständen zu kämpfen hatten und haben“, berichtet Rick Jewell, Senior Vice President Oracle Applications Development. „Die neuen Funktionen der Oracle Cloud SCM helfen Kunden, diese Komplexität zu bewältigen und anpassungs- sowie widerstandsfähigere Unternehmen zu werden, die auf heutige Herausforderungen und alles, was danach kommt, reagieren können.“  Zu den Neuerungen gehören ein Oracle Logistics Digital Assistant, ein Oracle AI Planning Advisor, Field Service Preventive Maintenance, Multi-Tier Supply Chain Collaboration, Cross-Product Procurement-Verbesserungen und mehr. Der digitale Logistikassistent ermöglicht etwa unterwegs Zugriff auf Echtzeit-Lieferketteninformationen via Konversationsschnittstelle, die schnell reagiert, die Benutzerzufriedenheit verbessert und die Geschäftseffizienz steigert. Darüber hinaus können Anwender nun einfach per Fernzugriff auf Auftragsstatus oder Sendungsverfolgung zugreifen, ohne durch die Oracle Transportation Management-Anwendung navigieren oder diese verstehen zu müssen. Weitere Informationen zu den Supply Chain-Neuerungen finden Sie hier. Erweiterungen Oracle Unity: Kundendatenplattform mit neuen Features Image ist alles, und daher müssen sich Firmen einiges einfallen lassen, um ihre Marken zu schützen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Hierbei leistet die Datenplattform Oracle Unity wertvolle Schützenhilfe. Die unternehmensweite Customer-Intelligence-Plattform bietet ab jetzt diverse Innovationen und Partnerintegrationen, um B2B-Erfahrungen zu optimieren, Kundeninteraktionen vorherzusagen und zu personalisieren, „blinde Flecken” bei Kunden durch die Vereinheitlichung unterschiedlicher Adtech- und Martech-Daten zu beseitigen und Compliance sowie Time-to-Value zu verbessern. Oracle Unity führt hierbei Online-, Offline-, Back-Office- und Kundendatenquellen von Drittanbietern zusammen. Integriertes maschinelles Lernen sorgt in einem nächsten Schritt für optimale Erfahrungen innerhalb bestehender Geschäftsprozesse.   Die neue Oracle Unity unterstützt sowohl B2B- als auch B2C-Marken mit einer kompletten Plattform für die Verwaltung all ihrer Kundendaten. Zu den erweiterten B2B-Funktionen gehören ein B2B-Datenschema, Support für Kunden und Kontakte sowie die Integration mit Oracle Eloqua. Hinzukommen Echtzeitverhaltensdaten und Personalisierungsoptionen via Oracle Infinity. Dadurch können Unternehmen maschinelles Lernen auf Verhaltensinformationen ihrer Kunden anwenden, um personalisierte digitale Erfahrungen über Webseiten, Anwendungen und Point-of-Sales hinweg zu ermöglichen. Sie möchten gerne mehr über die Funktionen und Möglichkeiten von Oracle Unity erfahren? Hier geht es zur aktuellen Pressemeldung. Weitere Infos zu den Oracle Cloud Virtual Summits: Die Cloud Virtual Summits sind eine Reihe von kostenlosen virtuellen Veranstaltungen mit News und Einblicke zu Oracle und seinen Produkten: Oracle Cloud Platform Virtual Summit Serie Oracle Cloud CX Virtual Summit Series Oracle Cloud ERP Virtual Summit Series Oracle Cloud HCM Virtual Summit Series und Anwenderberichte  Livestream-Keynotes und  On-Demand-Videos

Oracle nutzt in diesem Jahr seine Cloud Virtual Summits als Plattform, Produktneuheiten und Unternehmensneuigkeiten durch Vorträge hochkarätiger Sprecher und Experten anzukündigen. Die Reihe...

Cloud

Der Wahrsager aus der Wolke: Business Resillience dank Cloud

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe Haben Sie sich damit abgefunden, dass sichere Prognosen in der Wirtschaft eher die Ausnahme sind? Falls ja, dürften Sie dennoch erstaunt sein, in welchem Ausmaß sich die Gegenwart angesichts der Corona-Pandemie als neues Zeitalter der Unsicherheit für Unternehmen erweist. Gerade in solch einer Situation voller Widrigkeiten ist Widerstandsfähigkeit, auch Resilienz genannt, entscheidend für die Kontinuität des Geschäftsbetriebs. Ein unverzichtbarer Faktor dafür ist die Fähigkeit zur Voraussicht. Entscheider und Führungskräfte in der Wirtschaft benötigen daher entsprechende Tools, die ihnen helfen, vorausschauend zu handeln, in die Zukunft zu blicken, künftige Störungen vorherzusehen und sich entsprechend anzupassen. Planung bei Unsicherheit Doch wie können Unternehmen überhaupt genaue Prognosen abgeben, wenn sich alles um sie herum verändert hat und alte Modelle über Bord geworfen worden sind? Die Antwort: Konzepte zur Szenariomodellierung, integrierte Daten und automatisierte Geschäftsprozesse in der Cloud können Unternehmen dabei helfen, sich auf die nächste Hürde vorzubereiten. Für den klaren Blick nach vorn sollten Unternehmen jedes Mittel aus ihrem Arsenal nutzen. Dabei ist es wichtig, zwischen Vorhersage, Szenariomodellierung und Planung zu unterscheiden. Bei einer Prognose handelt es sich um die Vorhersage, wo sich Ihr Unternehmen oder der Markt an einem zukünftigen Zeitpunkt in der Zukunft befinden werden. Die Basis dafür liefern relevante historische Daten. Von Szenariomodellierung spricht man hingegen, wenn Analysten eine Reihe wahrscheinlicher Szenarien erstellen, indem sie mögliche entscheidende Wendepunkte einbeziehen. Planung umfasst die Maßnahmen und Entscheidungen, die Sie auf der Grundlage dieser Erkenntnisse treffen. Prognosen und Szenarioanalysen speisen den Planungsprozess und machen ihn zu einem entscheidenden Frühstadium bei der Anpassung an Störungen. Dennoch sind Vorhersagen im gegenwärtigen Umfeld zu einer Herausforderung geworden. Grundsätzlich sind Prognosen abhängig von enormen Mengen an Daten, die aus erster Hand stammen und öffentlich zugänglich sind. COVID-19 hat Unternehmen jedoch auf ein völlig unbekanntes Terrain geführt. Eine Erhebung von McKinsey zeigt, dass Unternehmen nach wie vor geteilter Meinung sind, was die Erholung von der Pandemie betrifft. Die allgemeine Erwartung tendiert in Richtung einer gedämpften, langsamen Erholung. Und genau hier liegt die Krux: Uns fehlen die historischen Daten, auf die wir normalerweise angewiesen sind, um eine Krise zu analysieren. Außerdem fehlen uns Trends für eine verlässliche Vorhersage, wie die Bedingungen nach dem Ende der Störung aussehen werden. An dieser Stelle kommt die Szenariomodellierung ins Spiel: Sie hilft den Unternehmen, sich ein breites Spektrum möglicher Zukunftsszenarien vorzustellen, mehrere davon zu planen und zu beurteilen, wie auf jedes einzelne zu reagieren ist. Wenngleich der Prozess immer noch von Daten abhängt, benötigt er keine historischen Daten, die für ein bestimmtes Szenario relevant sind. Stattdessen wird eine Reihe von wahrscheinlichen Ergebnissen entworfen, auf die sich Unternehmen vorbereiten können – das ideale Hilfsmittel für eine Zukunft, in der wenig sicher ist. Die jüngsten Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass ein noch ausgereifterer Ansatz für die Szenariomodellierung erforderlich ist. Denn obwohl viele Organisationen vor der Krise aktiv Zukunftsszenarien modelliert haben, konnten nur wenige die Pandemie vorhersehen oder für sie planen. Die Lehre daraus: Man kann nicht für jedes Ergebnis planen, aber Unternehmen sollten anfangen, in Zukunft für ein breiteres Spektrum möglicher Szenarien vorzusorgen. Die Einrichtung dedizierter Analyse-Teams in jeder Abteilung kann dazu beitragen, die Szenariomodellierung in alltägliche Geschäftsprozesse zu integrieren.         Eine Plattform für Business Resillience Bei aller Sinnfälligkeit werden auch regelmäßigere, umfassendere Szenariomodelle allein nicht ausreichen, um echte Business Resillience zu gewährleisten. Im Laufe der Zeit sammeln Organisationen immer mehr Daten, die Prognosen nach herkömmlichem Muster erleichtern. Beide Prognosemethoden sind notwendig, um Unternehmen bei der Zukunftsplanung zu unterstützen. Dennoch können beide auch leicht durch die Qualität der Daten und Systeme im Unternehmen untergraben werden. Egal ob Daten über Kunden, Mitarbeiter oder Wettbewerber – die Erfahrung lehrt, dass massive Datenmengen mitunter schwer zu verwalten sind. Häufig werden sie innerhalb des Unternehmens segmentiert und in zahlreiche Silos aufgeteilt, was eine gemeinsame Analyse ausschließt. Allerdings erfordert die Planung des Verhaltens bei Störungen eine koordinierte Reaktion, Beratung und Zusammenarbeit. Genau das aber ist schwierig zu erreichen, wenn Silos vorherrschen.  Ein weiteres zentrales Thema ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Die Zeit, die für manuelle und unnötige Aufgaben – einschließlich Datenbereinigung oder Eingabe für die Analyse – benötigt wird, ist pure Verschwendung kostbarer Zeit und Ressourcen. Zugleich nährt die Dominanz schwerfälliger Prozesse den Verdacht, das Unternehmen sei möglicherweise zu langsam, um auf sich rasch abzeichnende Trends, Herausforderungen oder Chancen zu reagieren. Die keineswegs zu unterschätzende Aufgabe können Unternehmen sich durch den Einsatz von Cloud-Tools und -Anwendungen erleichtern. Viele Unternehmen tun dies bereits: Gartner geht davon aus, dass die Cloud-Ausgaben im Jahr 2020 um 19 Prozent steigen –  eine Wachstumsrate die einst für 2023 prognostiziert war. Wenn auch Sie Ihren Datenbestand in der Cloud zentralisieren, fördern Sie proaktiv einen modernen Collaboration-Ansatz, denn Workflows und Daten existieren in einem statt in mehreren Systemen. Die Konsolidierung in der Cloud von allem, was Prognosen betrifft, schafft auch mehr Vertrauen in die Gesamtheit aller Prozesse, da alle die gleichen Methoden und Tools verwenden. Cloud-Anwendungen können regelmäßig nach Maßgabe neuester Best Practices aktualisiert werden, sodass sämtliche Prozesse für alle Gruppen immer auf dem aktuellsten Stand sind. Eingebettete KI-Anwendungen und -Lösungen können Prognosen und Vorhersagen durch die Automatisierung manueller Datenprozesse erheblich beschleunigen. Dies trägt zur Agilität bei, da Mitarbeiter weniger Zeit mit dem Sammeln und Verifizieren von Daten verbringen und mehr Zeit für die Planung für Störfälle haben. Mit den richtigen Informationen können Führungskräfte und Geschäftszweige schneller und sicherer Entscheidungen treffen. Voraussicht und Resilienz sind zwei Seiten derselben Medaille Wer sein Geschäft mithilfe einer kombinierten Planungs- und Prognose-Cloud-Lösung modernisiert, profitiert mehrfach: Sowohl die Szenariomodellierung als auch die Prognosefähigkeiten werden verbessert. Dasselbe gilt für die Fähigkeit, bei Bedarf agiler und transformativer aufzutreten. Sobald ein Unternehmen in der Lage ist, einen nahenden Trend oder eine Herausforderung zu antizipieren, gewinnt es einen unschätzbaren Vorsprung vor der Konkurrenz. Das verschafft ihm den nötigen Spielraum, um sich anzupassen und Mehrwert daraus zu generieren.  

Autor: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe Haben Sie sich damit abgefunden, dass sichere Prognosen in der Wirtschaft eher die Ausnahme sind? Falls ja, dürften Sie...

Cloud

Expertentipps für Cross Channel-Personalisierung und Marketingautomatisierung

Digitale Messe mit Weitblick: Oracle erklärt auf der DMEXCO @home 2020, wie Unternehmen die Corona-Krise als Chance für bessere Kundenerfahrungen nutzen können Dass Unternehmen sich stets neue Wege und Kniffe ausdenken müssen, um ihre Kunden bestmöglich anzusprechen und zu binden, steht außer Frage. Die aktuelle Corona-Krise zeigt jedoch eindrücklich, dass digitale Customer Experiences für passgenaue Konzepte in Marketing, Handel, Vertrieb und Service das Gebot der Stunde sind – wer diesen Trend verschläft, hat das Nachsehen. Nur diejenigen Firmen und Organisationen, denen es gelingt, das Beste aus ihren Daten herauszuholen und Kunden mit personalisierten Erfahrungen zu überraschen und zu begeistern, werden gestärkt aus der Krise hervortreten. Doch wie kann dieser Ansatz gelingen? Worauf müssen Sie achten? Wie lassen sich schwierige Zeiten mithilfe von Cloud und Data Intelligence meistern? Antworten wollen Experten von Oracle auf der diesjährigen DMEXCO @home 2020 geben. Erstmals findet dieser wichtige Branchentreff in diesem Jahr am 23. und 24. September virtuell statt. Passend dazu steht Oracles Online-Messeauftritt ganz im Zeichen des „Personalized Engagement in the Experience Economy“. In virtuellen Key Notes, Workshops und Web-Seminaren erfahren Sie so einiges über wichtige Trends auf dem Gebiet der Customer Experience. Zudem lernen Sie Insider-Tipps und Kniffe für Cross Channel-Personalisierung und Marketingautomatisierung kennen – CX-Rüstzeug in Zeiten fortschreitender Digitalisierung. DMEXCO-Events von Oracle auf einen Blick: Key Note: „ Mastering Customer Signals in the Experience Economy” Bereits 1998 entstanden, nimmt der Begriff der „Experience Economy“ derzeit rasant an Fahrt auf. Woran das liegt? Verbraucher von heute sind nicht nur Kunden, sie sind auch Innovatoren. Mithilfe neuer Technologie experimentieren sie, um Produkte und Services immer schneller und besser zu finden und zu konsumieren. Sie wünschen unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten und Bequemlichkeit. Benötigt wird daher eine CX Cloud-Plattform, die Unternehmen hilft, besser zu verstehen, wer ihre Kunden sind und wie sie mit ihren Marken interagieren. In seiner Keynote berichtet Nate Skinner, Global Marketing Leader – CX bei Oracle, worauf es in Sachen Experience Economy „in the Next Normal“ ankommt und wie Unternehmen mit Hilfe einer flexiblen und cloud-basierten Infrastruktur Kundensignale erkennen, deuten und nutzen können. Die Analysten von McKinsey kommen in einem aktuellen Report zu dem Ergebnis, dass die Welt im Verlauf der Corona-Pandemie immer digitaler werde, digitale Tools das „Next Normal“ seien. Skinner verknüpft diesen Trend mit der Experience Economy und zeigt zentrale Themen und Handlungsempfehlungen auf. Da CX-Fachleute im Zuge der Covid-Krise nach Wegen suchen, ihr Geschäft wieder anzukurbeln, und in vielen Fällen auf Neuausrichtung setzen, sind sie mehr denn je auf Kundensignale angewiesen. Ratsam sind daher Ansätze, die helfen, diese Signale richtig einzusetzen und die Zukunft des Unternehmens mithilfe positiver Kundenerfahrungen zu sichern. Masterclass Customer Intelligence-Plattform Daten über Daten – in unserer heutigen Informationsflut sind dringend Lösungen vonnöten, die helfen, Daten in geschäftsrelevante Erkenntnisse zu verwandeln. Genau um dieses Thema geht es in der Masterclass „Customer Intelligence Platform – Aktiviere das volle Potential der Daten“, in der vorgestellt wird, worauf hinsichtlich optimaler Datennutzung zu achten ist. Wie lassen sich vorhandene Systeme etwa mit einer Customer Intelligence-Plattform ergänzen, um den kanalweiten Überblick zu stärken und das Kundenverhalten in Echtzeit zu analysieren? Wer an dieser für Teilnehmer der DMEXCO @home kostenfreien Online-Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sie ab dem 14. September über den Showroom von Oracle bookmarken. Spezialisten treffen bei den „Meet the Expert Tables“ In medias res geht es bei den virtuellen Experten-Roundtables der DMEXCO @home,  etwa um die fünf Schlüssel des Marketing-Automatisierungsprozesses. Wie können Sie optimal auf die Bedürfnisse Ihrer einzelnen Kunden eingehen und die richtige Botschaft zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal übermitteln? Traditionelle Marketingtools stoßen hier oftmals an ihre Grenzen. Leistungsstarke Automatisierungslösungen und passgenaue Inhalte sind das A und O, um die Lead-Qualifizierung der Vertriebspipeline mit qualitativ hochwertigen Optionen zu erweitern. Im Roundtable „Marketing and Sales Alignment – Easy Steps to Success” werden Möglichkeiten gezeigt, wie sich Vertrieb und Marketing besser vernetzen lassen. Im Fokus stehen dabei Marketing- und Sales-Leadgenerierung. Tipps, wie einfach sich Marketing-Leads in Vertriebs-Leads umwandeln und so Geschäftsoptionen realisieren lassen gibt es im Roundtable „5 Tips on how to Drive Lead Progression”. Im Vortrag „Cross Channel Personalization for B2B Marketers” wiederum wird erläutert,wie Unternehmen B2B-Marketingkampagnen verbessern und Kundenerfahrungen vernetzen können. Auch die Nutzung von Verhaltensdaten und die Reaktion auf Kundensignale, sind Teil des Vortrags.  Passgenaue Kundenansprache: Internetstores macht’s vor Kunden individuell zu beraten und informieren ist bei Internetstores eine besondere Herausforderung. Denn  bei Europas führendem Multichannel-Händler für Bike und Outdoor stehen in 14 Ländern mit rund 40 digitalen Fachhändlern wie fahrrad.de, Brügelmann oder Bikester sowie stationären Stores über 1.000 Marken und 125.000 Produkte zur Wahl. Um Kunden bei dieser großen Auswahl in den unterschiedlichsten Kanälen automatisiert relevante und auf ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Informationen bereitstellen zu können, vertraut das Marketingteam von Internetstores auf Responsys. Als Teil der Oracle Marketing Cloud erlaubt das intelligente Tool, Customer Experiences und Messaging nahezu in Echtzeit zu orchestrieren. In einer Session der DMEXCO @home können Teilnehmer erfahren, wie Internetstores über die Kategorisierung und Selektion von Kunden über die Filterung und Bereitstellung von Content durch die Marketing Cloud seine Kundenansprache automatisiert und dadurch immer mehr Menschen zum Radfahren bringt als jeder andere Anbieter in Europa. Die Teilnahme an den virtuellen Roundtable-Veranstaltungen ist ohne Anmeldung möglich. Die Vielzahl an Themen, praxisorientierten Expertenvorträgen, Handlungsempfehlungen und mehr zeigt eindrücklich, dass die DMEXCO @home in diesem Jahr zwar nicht wie gewohnt in Messehalle und Co., dafür aber durchaus im Home Office stattfinden kann. Der Umzug ins Netz tut der Qualität der Sprecher und Events dabei keinen Abbruch. Das Oracle-Team freut sich auf einen regen virtuellen Austausch. Weitere Informationen: Alle Oracle Veranstaltungen auf einen Blick Oracle Showroom

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Cloud

Fünf Wege zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten

Oracle erklärt, wie sich die Supply Chain als Schlüsselfaktor für Resilienz und Wachstum einsetzen lässt Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications Corona-Pandemie, Lockdown, massive Veränderung der Güternachfrage: Weltweit waren Lieferketten im Jahr 2020 einem beispiellosen Stresstest ausgesetzt. Und eine Rückkehr zur völligen Normalität steht nach wie vor aus. Oracle nimmt die fortbestehende Unwägbarkeit zum Anlass, Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik einen Leitfaden zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten zu präsentieren. Ziel ist es, Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen zu meistern. Dadurch wird eine Basis geschaffen, um die Kontinuität des eigenen Geschäftsmodells sicherzustellen. Widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, erfordert leistungsfähige Planungs- und Managementlösungen. Sie unterstützen Anwender dabei, die Effizienz der unternehmensweiten Abläufe zu verbessern, eine größere Voraussicht in Bezug auf Angebot und Nachfrage in ihren Netzwerken zu gewinnen und ihren Kunden einen verbesserten Service zu bieten. Zum anderen ist es ratsam, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um die operativen Prozesse im Unternehmen mit IT-basierten Supply Chain Management zu synchronisieren. Die folgenden fünf Punkte geben Orientierung. Effiziente Nachschubplanung Viele Unternehmen haben in diesem Jahr massive Nachfrageschwankungen erlebt. Als Hilfe, um diese Veränderungen zu bewältigen und das erforderliche Angebot aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich ein verlässliches Tool zur Nachschubplanung. Damit können Unternehmen branchenübergreifend den Bedarf prognostizieren und Nachschub an Gütern auf effiziente und überschaubare Weise planen und beschaffen. Insbesondere bewähren sich automatisierte Lösungen, die sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren lassen. Differenziertes Management von Auftragsrückständen Lange Zeit galt bei der Administration offener Aufträge das wenig differenzierte Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Um es Unternehmen zu erleichtern, ausstehende Aufträge zu priorisieren und systematisch sowie ressourcenoptimiert abzuarbeiten, bieten moderne Systeme für das Supply Chain Management Funktionen wie zum Beispiel Backlog Management. Sie unterstützen gezielt bei der Priorisierung, damit die wichtigsten Aufträge zuerst ausgeführt werden können. Transparentes Field Service Management Hochwertigen Kundenservice auch in Zeiten extremer Veränderungen zu gewährleisten, kann unglaublich schwierig sein. Damit Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung adäquate Unterstützung erhalten, wurden für den Bereich Field Service spezielle Lösungen entwickelt. Damit lässt sich der gesamte Workflow in Organisationen, die Wartungs- und Reparaturdienste anbieten, einfach und transparent verwalten. Auf dieser Basis werden Unternehmen in die Lage versetzt, die Anlagen ihrer Kunden schnell und einfach zu reparieren, die durchgeführten Arbeiten zu dokumentieren und die erbrachten Leistungen ordnungsgemäß in Rechnung zu stellen. Projektbezogene Lieferkette Um insbesondere produzierende und anlagenintensive Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Lieferkettenstrategie an den sich ändernden Geschäftskontext anzupassen, wurde das Konzept der projektgesteuerten Lieferkette entwickelt. Eine entsprechende End-to-End-Lösung für Oracle Cloud SCM und Oracle Fusion Cloud ERP ermöglicht es Kunden, projektbezogene Material-, Fertigungs- und Wartungskosten in einer integrierten Lösung zu erfassen, in Rechnung zu stellen und zu bilanzieren. Automatisiertes Channel Revenue Management Sich ändernde Nachfrage- und Verbrauchsmuster gestalten die Erfassung von Erlösen pro Vertriebskanal schwieriger denn je. Um Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung und der effizienten Verwaltung ihrer Handelsprogramme zu unterstützen, automatisiert das innovative Channel Revenue Management die Verarbeitung und Abrechnung in der Cloud. Dies ermöglicht es Anwendern, ihre Geschäftsprozesse zu rationalisieren und gleichzeitig den Umsatz, den Gewinn und den Marktanteil zu steigern. „Es gibt leider keinen Zauberstab, der kleinere und größere Hürden für Unternehmen entlang der Lieferkette beseitigt“, erklärt Tobias Stähle, Sales Director SCM bei Oracle. „Gerade deshalb liefern wir mit einer Reihe von Updates unserer Supply Chain Management-Lösungen Ansätze, die für die Schaffung effizienter und widerstandsfähiger Liefernetzwerke erforderlich sind. Die Entwicklungen der jüngsten Zeit haben uns darin bestärkt, dass wir unseren Kunden und Partnern weiterhin entschlossen dabei zur Seite stehen, ihre Lieferketten neu zu gestalten und ihr Geschäft wieder in Richtung Wachstum zu navigieren.“

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ERP

Schnell und einfach zum gut funktionierenden ERP: Neun Punkte für eine erfolgreiche System-Integration

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Wie gelingt die erfolgreiche Implementierung eines ERP-Systems? Und wie erkennt man, ob man auf dem richtigen Weg ist? Oracle präsentiert eine Checkliste mit Punkten, die Verantwortliche für ein erfolgreiches ERP-Projekt zwingend beachten sollten:  Checkpunkt 1: Verstehen des Geschäftsbedarfs und -werts Um ERP erfolgreich zu implementieren, muss das Integrationsteam wissen, was das Unternehmen mit der erforderlichen Integration erreichen will. Insbesondere muss es bestimmen, welchen Mehrwert das Projekt bringt und wie es sich auf das Geschäft des Unternehmens auswirkt. Eine typische Fehlerquelle: ein unklares Bild von den Anforderungen sowie von dem, was das Unternehmen erreichen möchte. Dies führt dazu, dass der Fokus auf die falschen Daten oder Prozesse gelegt wird. Checkpunkt 2: Sammeln von Anforderungen Für den Projekterfolg ist es unerlässlich, sich einen Überblick über die Geschäftsanforderungen zu verschaffen und ein umfassendes Verständnis für die Integration älterer Systeme und Anwendungen zu entwickeln, die ERP-bezogene Daten enthalten. Denn unzureichendes Wissen über Legacy-Integrationen führt zu unvollständigen Anforderungen, da manche Einflussfaktoren nicht einbezogen werden. Checkpunkt 3: Definition der Integration Außerdem müssen IT-Entscheider eine Auswahl treffen in Bezug auf das am besten geeignete Integrationsmuster, die Art der Anbindung und die Trigger, die die Anwendungs- oder Datenintegration veranlassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auswahl der am besten geeigneten Technologie zur Realisierung der Integration. Die Koexistenz mit Altsystemen ist eine mögliche Fehlerquelle. Besonders negativ wirken sich aus: die Auswahl der falschen Integrationswerkzeuge auf der Grundlage von IT- oder Hersteller- Präferenzen, das Festhalten an Altsystemen, weil bestimmte Daten oder Berichte vermeintlich benötigt werden, fehlendes Wissen hinsichtlich der Qualität der zu integrierenden Daten und nicht kompatible Datenzuordnungen. Checkpunkt 4: Erstellen eines Systemintegrationsentwurfs Wer ein ERP-Projekt startet, muss einen Integrationsentwurf erstellen. Jedoch führt der Versuch, alle möglichen Szenarien zu vereinfachen, oftmals zu einer übermäßigen Konzentration auf das Systemdesign und zu einer erhöhten Komplexität der Integration. Hinzu kommt, dass ungenügende Kenntnisse der Altsysteme zu Inkonsistenzen bei der Abbildung der Daten führen. Checkpunkt 5: Ausrichtung des Integrationsdesigns auf die Integrationsstrategie Es muss überprüft und sichergestellt werden, ob die Ausrichtung des Integrationsdesigns auf die festgelegte Strategie abgestimmt ist. Eine falsche Ausrichtung führt zu vielen, falschen oder auch unvollständigen Integrationen. Oft liegen Probleme darin begründet, dass verantwortliche Unternehmensentscheider oder Interessenvertreter zu spät in den Prozess einbezogen werden. Checkpunkt 6: Integrationsentwicklung und -konfiguration  Integrationen sind nach Maßgabe der gewählten Strategie und der gewählten Integrationsmuster durchzuführen. Typische Fehlerquellen sind ein unklares Design, unvollständige Datenmappings und übersehene Sicherheitsrisiken. Checkpunkt 7: Qualitätssicherung der Integration Ein erfolgskritischer Faktor sind auch detaillierte Tests in einer Entwicklungs- oder Testumgebung. Dadurch lässt sich verifizieren, ob die Ausrichtung des Integrationsdesigns mit der festgelegten Strategie harmoniert. Dazu ist es unverzichtbar, dass die Tester die ursprünglichen Anforderungen kennen. Auch muss klar sein, welchem Zweck eine Legacy-Funktionalität in der neuen Umgebung dient. Das Problem: Aufgrund der Einschränkungen der Testumgebung kann eine Integration vielfach nicht anwendungsübergreifend getestet werden. Checkpunkt 8: Umsetzen des Go-Live Nach Abschluss umfassender Tests steht der Praxiseinsatz in der Produktionsumgebung des anwendenden Unternehmens an. Hier ist zu beachten, dass sämtliche Integrationen ordnungsgemäß getestet sind. Andernfalls kann es passieren, dass Integrationen zwar konfiguriert sind, Konnektivitätsprobleme jedoch verhindern, dass die Dienste funktionieren. Checkpunkt 9: Langfristige Administration Im letzten Schritt gilt es, den Betrieb der Integrationen langfristig aufrechtzuerhalten. Fehler können vor allem dann auftreten, wenn Aktualisierungen an API-Integrationen zusammenbrechen lassen. Außerdem können widersprüchliche Stammdatenrechte in verschiedenen Systemen den Zusammenbruch von Integrationen auslösen.    

Autor: Matthias von Blohn, VP EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle Wie gelingt die erfolgreiche Implementierung eines ERP-Systems? Und wie erkennt man, ob man auf dem richtigen Weg ist?...

Cloud

Prozesssicherheit im Kerngeschäft: Oracle-Kunden geben wertvolle Einsichten zu datengetriebener Logistik für resiliente Lieferketten

Autor: Holger Klug, Leader Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials bei ORACLE Ob Nudeln oder Klopapier: Die Coronakrise hat die Anfälligkeit globaler Lieferketten schonungslos offengelegt. Ebenso deutlich hat sich gezeigt, dass derjenige klar im Vorteil ist, der seine Supply Chain auf digitalem Weg im Blick behält und in Echtzeit auf Unerwartetes reagieren kann. In einem aktuellen Web-Seminar haben wir thematisiert, wie Systeme für das Transportmanagement und das Supply Chain Risk Management vielen Unternehmen dabei helfen können und wie eine datengetriebene Logistik funktioniert. Namhafte Akteure der Konsumgüterindustrie wie Henkel oder der Paket-, Brief- und Express-Dienst DHL, die auf Lösungen von Oracle setzen, haben am Web-Seminar teilgenommen und wertvolle Praxiseinblicke gegeben. Henkel setzt auf smartes Transportmanagement Ein detailliertes Bild von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Konsumgüterindustrie hat Sylvia Opiela, Head of Global Purchasing Logistics, Henkel Global Supply Chain B.V., gezeichnet. Sie äußerte sich im Gespräch ausführlich zum Oracle Transportation Management System (OTM). Seit 2014 nutzt der Konzern OTM zusätzlich zu SAP und hat den Einsatz im Laufe der Zeit auf globaler Ebene ausgedehnt. Das Oracle Transportation Management bildet heute einen zentralen Part der Standardlösung von Henkel und führte zu erheblichen Verbesserungen beim Schnittstellen- und Datenmanagement. Um die Transparenz innerhalb von Henkel weiter zu erhöhen, wurde das Konzept darüber hinaus um eine Business Intelligence-Plattform erweitert. Durch den integrierten Systemeinsatz lässt sich das reale Geschäft von Henkel virtuell widerspiegeln. Dafür werden Daten aus verschiedenen internen und externen Quellen konsolidiert und zusammengefasst. Die Datensammlung findet in der Cloud statt, wo das Unternehmen auch große Massen an Daten handhaben kann. Dort laufen Daten aus verschiedenen Bereichen zusammen, aus denen sich Berichte und Auswertungen generieren lassen – von der Logistik bis zur Beschaffung. Die zentralen Vorteile: Transparenz im gesamten Netzwerk, hohe Dynamik, erweiterte Analysen durch die Kombination von alten, aktuellen und prognostizierten Daten sowie eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung. Der Mehrwert dieses Ansatzes zeigte sich auch während der Corona-Pandemie. Als in der Phase der Hamsterkäufe der Bedarf nach Produkten des Hygiene- und Reinigungsgeschäfts stieg, konnte Henkel durch sein Konzept seine Flexibilität und Transparenz erhalten. Bereits vom zweiten Tag der Corona-Krise an war eine gezielte Kommunikation zwischen Henkel und seinen Partnern möglich. Dadurch konnten Mehrkapazitäten umgeleitet und die Gesamtkapazität effizient ausbalanciert werden – unter anderem dank einer automatischen Spot Buy-Funktion, die in das System integriert ist. Kosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent in der Automotive-Branche Welche entscheidende Rolle smarte IT-Technologien für resiliente Lieferketten in der Automobilbranche spielen können, hat René Kaschta, Head of Ford OLLP & FGP, DHL Supply Chain, im Web-Seminar erläutert. Er verantwortet bei DHL den Bereich Lead Logistics Providing (LLP) für den Automobilhersteller Ford. LLP steuert die gesamte Logistikkette der Kunden, sodass diese sich voll und ganz auf die Produktion konzentrieren können. Aufgrund der ausgeprägten Expertise und neutralen Herangehensweise lassen sich Kosteneinsparungen von 20 bis 30 Prozent erzielen. Natürlich stellt sich die Frage, wie DHL das umsetzt. Die Antwort: Oracle Transportation Management und Resilience 360 werden als integrale Bestandteile der LLP SUPPLY CHAIN END-TO-END SERVICES eingesetzt. In dem System laufen Daten aus dem LLP Digital Order Portal, der Carrier Integration und der Robotics Automation zusammen. Indem die Systeme, die bei Ford die Produktion steuern, mit OTM integriert sind, kann das gesamte Potenzial der Prozesskette ausgeschöpft werden. Akteure entlang der Supply Chain profitieren von Integration und Interaktion Am Beispiel von DHL bei Ford lässt sich klar ablesen, worin der Mehrwert für das Management der Lieferketten besteht, wenn Unternehmen sich öffnen und Plattformen nutzen: Logistik lebt von Kollaboration und ist auf Integrationsfähigkeit auf der Prozess-, Geschäfts- und Datenebene angewiesen. Im Zuge dessen werden die Prozesse in der Logistik und entlang der Supply Chain datengetriebener und autonomer, während zugleich die Balance menschlicher und maschineller Arbeitsleistung gewahrt bleibt. Denn gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass die Logistik ein Funktionsbereich ist, der ohne menschliche Interaktion unvorstellbar wäre. Das passende IT-Stack mit Oracle Transportation Management als Fundament bringt Kernprozesse und Standardisierungen zusammen. Es fungiert dabei wie ein Taktgeber, damit das Business reibungslos läuft. Das Kernsystem muss mit Daten aus externen Systemen angereicht werden. Gefragt sind daher Offenheit und Sicherheit sowie die Möglichkeit, neue Technologien einzubringen. Die Erfahrung zeigt, dass intelligente Lösungen schnell helfen, neue Prozesse zu steuern und auch die Prognosefähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Wenn man die Auswirkungen der Corona-Pandemie betrachtet, hat sich bei aller Tragik durch sie gezeigt: Manchmal ist es für den Fortbestand von Geschäftsmodellen ratsam, Grenzen aufzuheben. Das betrifft sowohl technische wie auch operative Grenzen zwischen Geschäftspartnern. Werden moderne IT-Technologien als verbindendes Element sinnvoll eigesetzt, lassen sich selbst unvorhersehbare Herausforderungen an die Supply Chain souverän meistern.   Hier der Link zum Web-Seminar: https://go.oracle.com/LP=96643?elqCampaignId=256012

Autor: Holger Klug, Leader Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials bei ORACLE Ob Nudeln oder Klopapier: Die Coronakrise hat die Anfälligkeit globaler Lieferketten schonungslos...

Cloud

Vier entscheidende Änderungen, die jeder CFO gerade jetzt vornehmen sollte

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Germany Die vergangenen Wochen und Monate waren für die meisten Chief Financial Officer (CFO) wahrscheinlich die größte Herausforderung in ihrer bisherigen Laufbahn. Fast ohne Vorwarnung mussten Millionen von Unternehmen – völlig unabhängig von ihrer Größe – ihre gewohnte Arbeitsweise auf enorme Unwägbarkeiten abstimmen, mit denen sie sich plötzlich konfrontiert sahen. In dieser von Widrigkeiten geprägten Situation wurde eins mehr als deutlich: Ab jetzt müssen CFOs in ihren Unternehmen verstärkt die Rolle der Verwalter der Zukunft einnehmen. Wo globale Unsicherheit und die prüfenden Blicke von Chief Executive Officer (CEO), Vorstand, Investoren, Mitarbeitern und Kunden zusammenkommen, ist jeder einzelne Schritt entscheidend. Angesichts dieser Herausforderungen und der schwierigen Entscheidungen, die es zu treffen gilt, steht der CFO im Zentrum einer sich schnell verändernden Wirtschaft.   Die wichtigsten Herausforderungen Es gibt vier Bereiche, in denen der CFO künftig eine Schlüsselrolle spielt: Management des Cashflows, Investitionen in die Supply Chain, enge Zusammenarbeit mit der Personalabteilung und Konzentration auf die Kunden. Wir möchten analysieren, wie CFOs diese Herausforderungen frontal angehen können, um wichtige Veränderungen dort vorzunehmen, wo es nötig ist, und das Unternehmen selbstbewusst durch die Krise zu steuern. Die unmittelbarste Herausforderung ist das Management des Cashflows. Viele Unternehmen waren bislang zwar von Natur aus profitabel, hatten jedoch Schwierigkeiten über die Runden zu kommen, da das Betriebskapital nicht dafür ausreichte, zahlungsfähig zu bleiben. Dieser Mangel an ökonomischer Resilienz erfordert zwar kurzfristige Kürzungen, aber zugleich profitiert das Unternehmen auch von intelligenten Entscheidungen, die es langfristig gesund halten. Der nächste Schwerpunktbereich ist die Lieferkette. Jahrzehntelang war hier „Lean“ das Zauberwort. Aber schlanke Just-in-time-Lieferketten haben sich angesichts der globalen Krise zuletzt überaus schwergetan. Damit Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur kommen und vorausschauend planen können, sind hohe Ausgaben erforderlich. Sie dienen dazu sicherzustellen, dass die Lieferketten zukünftig robust und widerstandsfähig sind und eben nicht schlank. Kostensenkungen sind eine Seite der Medaille – der Fortbestand des Unternehmens die andere. Deshalb ist es essenziell, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beidem zu finden, damit das Unternehmen weiterhin effektiv operiert. Besonderes Augenmerk sollte den eigenen Talenten zukommen, die das größte Kapital und zugleich einen der größten Kostenpunkte darstellen. Um diesen schmalen Grat zu meistern, sollte der CFO enger denn je mit der Personalabteilung zusammenarbeiten. Gemeinsam können sie Unternehmensdaten analysieren und erkennen, wo Kompetenzen und Ressourcen aktuell am meisten gefordert sind, und gleichzeitig für die Zukunft planen. Ein Beispiel für diese Umsetzung ist FedEx. Das weltweit operierende Kurier- und Logistikunternehmen ist bekannt dafür, dass es mit Hilfe technischer Innovationen nicht nur die Zustellung von Paketen, sondern auch die Informationen, die die Kunden über dieses Paket haben, ständig verbessert. FedEx wollte denselben Innovationsgeist auf die Erfahrungen der Mitarbeiter im Back-Office anwenden, insbesondere auf die Finanz- und Lieferkettenfunktionen. Dieser Wandel erforderte nicht nur eine Integration effizienter Technologien und Taktiken, sondern auch eine groß angelegte Umstellung auf Cloud-Anwendungen. Mit Erfolg: Durch den Einsatz moderner Analysetools kann das Unternehmen heute schnell auf Veränderungen reagieren. Mehr als 3.000 Mitarbeiter nutzen heute Oracle Analytics Cloud für datengesteuerte Entscheidungsfindung sowie für den Zugriff auf KI, maschinelles Lernen und Service-Automatisierung. Im digitalen Betrieb hat FedEx den manuellen Aufwand erheblich reduziert und die Geschwindigkeit der Code-Bereitstellung erhöht. Dank der digitalen Transformation und der Nutzung von Oracle Cloud-Anwendungen, Infrastruktur und Plattformfunktionen ist FedEx jetzt zwei Mal schneller auf dem Markt.   Adé, Status quo! Menschen mehr in den Fokus zu rücken, ist zunehmend wichtig. Jedoch nicht nur in Bezug auf Mitarbeiter, sondern auch mit Blick auf Kunden. Ein gutes Kundenerlebnis zu liefern, ist eine Sache. Aber gerade jetzt, wo CFOs näher als je zuvor an Kunden und auch an Lieferanten herankommen, können sie ihre Qualitäten als Partner und Teamplayer einsetzen. Indem sie ihre Ansprüche mit denen der Kunden in Einklang bringen, beweisen sie, dass die Kunden ihnen vertrauen können, wenn allgemeine Unsicherheit herrscht, jetzt und in Zukunft. Der CFO ist nicht nur für den „Geldbeutel“ verantwortlich und dafür, die Geschäftszahlen wieder zu verbessern. Längst erfordert seine Funktion als gewissenhafter Manager mehr, als nur den Status quo aufrechtzuerhalten. Es geht auch darum, entschlossen zu sein, Veränderungen dort voranzutreiben, wo sie am wichtigsten sind. Sie müssen dem CEO und Vorstand neue Maßstäbe vermitteln sowie Impulse geben. Dazu gehört auch ein Wandel in der Führungskultur und ein Gespür dafür, wie sich das Unternehmen wieder erholen kann und was es braucht, um voranzukommen. All das erfordert Belastbarkeit, langfristiges Denken und Einfühlungsvermögen. Unternehmen, denen die Entschlossenheit fehlt, den Fokus vom Shareholder auf den Stakeholder zu verschieben, werden kaum ihre Ziele erreichen: den Kunden die gewünschte Leistung zu liefern, die Rentabilität zu erhalten und erfolgreich zu sein. Derweil haben Unternehmen, die ihre Messlatte jetzt hochlegen und langfristig Erfolg haben, eins gemeinsam: CFOs, die das Gesicht des Wandels sind und sich im wahrsten Sinne des Wortes als Führungskräfte behaupten.

Autor: Jochen Wießler, Vice President ERPM, Oracle Germany Die vergangenen Wochen und Monate waren für die meisten Chief Financial Officer (CFO) wahrscheinlich die größte Herausforderung in ihrer...

Cloud

Oberstes Gebot im Service: Lassen Sie Ihre Kunden nicht warten, sondern helfen Sie sofort!

Fünf Tipps, wie systematisches Knowledge Management den Kunden in Zeiten von Krisen und knappen Ressourcen passende Antworten und Hilfestellungen geben kann. Autor: Cengiz Yilmaz, Head of CX Cloud Germany, Switzerland & Nordics Bereitet es Ihrem Unternehmen Schwierigkeiten, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kundensupport zu bewältigen? Je nach Branche stellen die Kunden wahrscheinlich viele Fragen, wie zum Beispiel „Ist Ihr Geschäft noch geöffnet?“, „Kann ich online bestellen?“, „Wie lange dauert die Lieferung?“, „Kann ich eine Abholung an der Ladentür vornehmen?“ und „Welche Sicherheitsstandards halten Sie ein?“ Eventuell fühlt sich Ihr Kunden-Support mit solchen eingehenden Anfragen überfordert und hat zudem mit verknappten Ressourcen zu kämpfen. Als Kunde von Oracle Knowledge Management wissen Sie bereits, wie dynamisch die Oracle-Lösung ist. Sie ermöglicht es Ihnen, den Endbenutzern schnellstmöglich Antworten zu liefern. Möglicherweise fehlt Ihnen jedoch noch Detailwissen über einige Schlüsselfunktionen, die dabei helfen könnten, den Endbenutzern und Kunden noch effektiver und mit weniger Support-Ressourcen Antworten zu liefern. Schauen wir uns fünf B2C Knowledge Management-Funktionen an, die es Kunden ermöglichen, Probleme mit Produkten selbst zu lösen und Fragen selbstständig zu beantworten – ein effektiver Ansatz, um das Gesamtvolumen von Anfragen deutlich zu reduzieren. 1. Fix at Top: Über die Anzeigeposition in der Knowledge Foundation können Sie Fix at Top auswählen. Dadurch wird die Antwort am Anfang der Liste fixiert – unabhängig davon, welche Suche durchgeführt wird. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, die wichtigsten COVID-19-bezogenen Antworten anzuzeigen, die Ihre Kunden beim Besuch Ihrer Support-Seiten als Erstes sehen sollen. Dies kann die Kundenzufriedenheit signifikant erhöhen, denn wie schnell ein Kunde Antworten findet, wirkt sich erheblich auf die Customer Experience aus. 2. Knowledge Inlay: Mit dem neuen Top-Antwort-Inlay können B2C-Kunden, die Knowledge Foundation verwenden, von praktisch überall auf Ihren bereitgestellten Wissensbestand zugreifen. Platzieren Sie das Inlay auf einer Webseite, damit User Artikel auf Ihrer Website suchen und anzeigen können, ohne das Kundenportal betreten zu müssen. Das Inlay ähnelt dem Kundenportal-Widget, das beliebte Antworten anzeigt – mit dem Unterschied, dass das Inlay auf jeder beliebigen Webseite platziert werden kann und nur die zehn häufigsten Antworten anzeigt. Die Bereitstellung eines guten Serviceerlebnisses auf einer beliebigen Webseite bedeutet, dass Kunden nicht vom Kauferlebnis wegnavigieren müssen, um einfache Fragen zu beantworten. Dies kann zu einem Wettbewerbsvorteil führen und den Verkauf steigern, sofern auf jeder Webseite ein guter Service geboten wird. 3. Stellen Sie eine Frage: Aufgrund der Weisung, wegen der COVID-19-Pandemie zu Hause zu bleiben, haben Zentren für Kundenservice möglicherweise weniger Mitarbeiter im Einsatz, die Telefonanrufe entgegennehmen können. Sobald Sie jedoch die Funktion „Frage stellen“ aktivieren, können Sie Fragen via E-Mail weiterleiten und von Mitarbeitern im Homeoffice zu jeder Tageszeit leicht beantworten lassen. Wenn es den Servicemitarbeitern ermöglicht wird, über verschiedene Kanäle auf Kundendienstanfragen zu antworten, verbessert dies die Effizienz und Produktivität und sorgt für ein besseres Kundenerlebnis. 4. Smarter Assistent: Wenn Sie die Funktion „Frage stellen“ aktivieren, vergessen Sie nicht, zugleich auch den smarten Assistenten zu aktivieren. Dadurch wird die Wissensdatenbank automatisch nach Antworten auf Kundenfragen durchsucht, was zu schnelleren Antworten führen kann und unnötige Eskalationen vermeidet. Auf der Grundlage der Inhaltsanalyse und der Fragen schlägt der smarte Assistent Antworten vor. Die Reduzierung des Supportaufwands und der Kosten durch Self Service Tools, die es den Kunden ermöglichen, ihre produktbezogenen Probleme selbst zu lösen, leitet eingehende Anrufe um und reduziert so das Gesamtvolumen der Anfragen und die Kosten für das Servicecenter. 5. Standard-Antwort: Konfigurieren Sie eine Regel, die automatisch eine Standardantwort mit Informationen aus der Wissensdatenbank an den Kunden senden kann, wenn er Ihnen eine E-Mail schickt. Das verschafft dem Kunden die Möglichkeit, schnell eine Antwort auf seine Frage zu erhalten. Darüber hinaus können Sie bei Hilfeanfragen, die über die Seite „Frage stellen“ eingereicht werden, dem Endbenutzer eine Standardtextantwort direkt anzeigen lassen, wenn er die Anfrage einreicht. Falls die Hilfeanfrage den Regelkriterien entspricht, wird die Standardantwort direkt auf der Webseite angezeigt – eine erhebliche Erleichterung für Ihre Kunden. Die Implementierung einer oder aller dieser Features könnte Ihrem Unternehmen helfen, die Herausforderungen zu meistern, denen Sie zurzeit gegenüberstehen. Denn die genannten Funktionen tragen effektiv zur Bereitstellung eines genauen, unmittelbaren und konsistenten Kundendienstes bei. Weitere Tipps zur einfachen Bereitstellung einer Wissensdatenbank erhalten Sie unter diesem Link. Klicken Sie außerdem hier, um weitere Informationen zu den oben genannten Funktionen zu erhalten.

Fünf Tipps, wie systematisches Knowledge Management den Kunden in Zeiten von Krisen und knappen Ressourcen passende Antworten und Hilfestellungen geben kann. Autor: Cengiz Yilmaz, Head of CX Cloud...

Big Data

Datengetriebene Logistik: Weichenstellung in Richtung Normalität

Autoren: Dominic Regan, Senior Director for Oracle’s Value Chain Executive Solutions, Oracle Western Europe, EMEA und Holger Klug, Leader EMEA Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials Die Entwicklungen der vergangenen Monate haben die Störanfälligkeit von Lieferketten in den Blickpunkt gerückt. Ein Großteil resultiert aus mangelnder Sichtbarkeit von Beständen, seien sie im Lager vorrätig oder auf dem Transportweg. Weitere wesentliche Einflussfaktoren liegen typischerweise außerhalb der Reichweite der eigenen Lieferkette eines Unternehmens und fernab von dessen Einflussbereich. Vor diesem Hintergrund wird die Fähigkeit immer wichtiger, mit verschiedenen Beteiligten auf den verschiedenen Ebenen der Lieferkette effektiv zusammenzuarbeiten. Zuverlässige und genaue Daten, die von allen Akteuren gemeinsam genutzt werden und für alle sichtbar sind, sind der Schlüssel zu besseren Ergebnissen und Kosteneinsparungen. Gerade in der Logistik geht es um Netzwerke, die starke Partner oder auch Start-ups ausdrücklich einbeziehen, sei es im Geschäftsbetrieb oder in der IT. Unabhängig von der Branche wenden sich Unternehmen zunehmend neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML), Blockchain und dem Internet of Things (IoT) zu. Ziel ist es, auf einer noch granulareren, zeitnahen und physischen Ebene zu verstehen, wie ihre Lieferkette durch Probleme im eigenen Betrieb, mit ihren Lieferanten (und den Lieferanten der Lieferanten) oder mit ihren Kunden (und den Kunden dieser Kunden) beeinflusst werden kann. In letzter Zeit haben wir gemeinsam mit Partnern an einer Vielzahl von Anwendungsfällen von datengetriebener Logistik für einige der innovativsten Unternehmen gearbeitet. Dieses Engagement hat einen wertvollen Beitrag geliefert, für unsere Kunden systematische Wege zur Wertschöpfung abzuleiten. Schauen wir uns drei Schwerpunktbereiche genauer an: Resilienz der Lieferkette und Risikomanagement Seien es der Klimawandel, ungewöhnliche Wetterbedingungen, die wachsende Zahl physischer Angriffe auf Lastwagen und Schiffe, die Bedrohung durch schwere Cyberattacken oder nicht zuletzt die aktuelle Covid-19 Pandemie – all diese Störungen können kontinuierliche Services gefährden und die Versorgung mit kritischen Gütern unterbrechen. Zudem können sie zu Vertrauensverlust bei den Kunden führen, den Ruf der Marke von Herstellern schädigen und erhebliche Kosten verursachen, die sich auf das Geschäftsergebnis auswirken. Immer wichtiger werden daher das Management sowohl der mittelfristigen Lieferplanung als auch des laufenden Transportbetriebs im vollen Bewusstsein für Risiken und sicherheitsrelevante Ereignisse. Viele Unternehmen haben bereits Schritte zur Digitalisierung ihrer Lieferketten unternommen. Allerdings haben sie nicht unbedingt darauf geachtet, die Sichtbarkeit und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette zu verbessern. Dasselbe gilt für die Planung der Resilienz – der Belastbarkeit der Supply Chain – durch Einbeziehung externer Daten. Um Logistikplanern und Kundendienstmitarbeitern, die das Oracle Transportation Management einsetzen, diese Optionen zu bieten, hat Oracle als Kooperationspartner mit DHL Resilience360 zusammengearbeitet, einer webbasierten Big Data Supply Chain Risk Management-Lösung. Die Vorteile, von denen die Anwender profitieren sollen: eine verbesserte Sichtbarkeit potenzieller Risiken auf globaler Ebene für die Supply-Chain-Operationen erreichen, um auf Vorfälle nahezu in Echtzeit sowohl während der Planung als auch während der Ausführung reagieren zu können, einschließlich der Möglichkeit, Sendungen bei Bedarf neu zu planen, um Unterbrechungen zu vermeiden. Endkunden proaktiv über mögliche Verzögerungen und Lieferunterbrechungen informieren, indem sie Informationsdienste mit Mehrwert anbieten, Reputationsverluste vermeiden und den Umsatz ihres Unternehmens schützen. Seit einiger Zeit betreibt DHL Supply Chain eine Integration beider Lösungen, um seinen Lead Logistics Partner-Service globalen Versendern aus verschiedenen Branchen wie der Automobilindustrie und dem Life Science-Segment anzubieten.  Track and Trace über mehrstufige Netzwerke Moderne Lieferketten sind zum Teil hochkomplex und verknüpfen häufig Akteure aus Netzwerken, die sich über mehrere Ebenen und Regionen erstrecken. Deshalb ist die Überwachung der Transaktionen und der Bewegung von Vermögenswerten oder Waren zwischen Organisationen immer schwieriger geworden. Das gilt auch für die Erkennung des Zustands von Produkten, für die Verifizierung ihres Ursprungs sowie die Serialisierung und Genealogie von Produktkomponenten. Die siloförmigen, zentralisierten IT-Systeme der Vergangenheit sind für die Bewältigung dieser verzweigten Organisations- und Betriebsstrukturen keineswegs mehr optimal, weshalb sich einige Unternehmen jetzt den architektonischen Vorteilen des Distributed Ledgers zuwenden, das an die Blockchain-Technologie gekoppelt ist. Volvo Cars ist zum Beispiel der erste Automobilhersteller, der die globale Rückverfolgbarkeit des in seinen Batterien verwendeten Kobalts durch Anwendung der Blockchain einführt. Das Technologieunternehmen Circulor und Oracle betreiben gemeinsam die Blockchain-Technologie in der gesamten Lieferkette von CATL, einem der beiden globalen Batterielieferanten von Volvo. Da die Lieferkette jetzt sichtbar, rückverfolgbar und durch die Blockchain verifiziert ist, können sich sowohl Volvo Cars als auch die Kunden sicher sein, dass nur unverfälschte Autoteile verbaut wurden, die verantwortungsbewusst unter Einhaltung gültiger Compliance-Vorgaben beschafft worden sind. Mischen und Filtern großer Datenmengen für eine zeitnahe Entscheidungsfindung Die Übernahme neuer Technologien wie Blockchain und IoT ist schön und gut, aber der unvermeidliche Nebeneffekt ist, dass wir exponentiell wachsende Datenmengen erzeugen. Für Supply Chain-Praktiker wird es immer schwieriger, diesen Datenberg innerhalb eines ausreichend kurzen Zeithorizonts abzuernten, zu bereinigen, zu analysieren und zu interpretieren, um die Schlussfolgerungen aussagekräftig auf den Punkt zu bringen und alle Empfehlungen umzusetzen. Daher ist es inzwischen von entscheidender Bedeutung, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen maschineller und menschlicher Intelligenz zu finden, um den Wert zu maximieren, den neue Basistechnologien im täglichen Betrieb der Supply Chain bieten. In diesem Kontext wenden sich Unternehmen zunehmend dem maschinellen Lernen und der KI zu, um den Entscheidungsprozess zu optimieren. Ein anschauliches Beispiel dafür liefert der Konsumgüterriese Unilever, der Cloud, IoT und KI gezielt nutzt, um datengesteuert Entscheidungen zu treffen. Dazu werden interne Daten aus der Transportplanung mit externen Daten aus dem Track and Trace-Bereich kombiniert, um Transparenz zu erreichen und Analysen in Echtzeit bereitzustellen. Zugleich setzt das Unternehmen auf IoT und maschinelles Lernen, um Prozesse rund um das Thema Predictive Maintenance zu optimieren. Dringend gesucht: der optimale Kurs in Richtung Normalität Lieferketten und Logistikprozessen sind darauf ausgelegt, kundenorientierter, selbstbewusster, umtriebiger, autonomer und sicherlich auch resilienter zu werden. Gleichzeitig sind sie aber auch einer immer größeren Vielfalt von Risiken ausgesetzt. Da Produktionsbetriebe zusehends wieder in Schwung kommen und die Supply Chain-Abläufe allmählich zur Normalität zurückkehren, befinden sich die Unternehmen in einer besonderen Situation: Für sie gilt es, ihre Prozesse zu bewerten und die technologischen Grundlagen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, mittel- und langfristig messbare Vorteile zu erhalten und davon zu profitieren.

Autoren: Dominic Regan, Senior Director for Oracle’s Value Chain Executive Solutions, Oracle Western Europe, EMEA und Holger Klug, Leader EMEA Industry Advisors Consumer/Energy/Healthcare/Industrials Di...

Cloud

Cloud-Vorteile für Kunden, die die Public Cloud nicht nutzen können: Oracle Dedicated Region Cloud@Customer und Oracle Autonomous Database

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology & Cloud Computing, Oracle EMEA Entwickler und Anwender haben eines gemeinsam: beide Gruppen befassen sich intensiv mit Softwaretechnologien und -lösungen und beide streben nach nützlichen Lösungen für Geschäftsanwendungen. Dennoch haben sie sehr unterschiedliche Anforderungen. Mit dem Ziel, diesen gerecht zu werden, haben wir daher nun unsere Cloud-Angebote erweitert. Cloud@Customer-Kunden kennen unser Exadata Cloud@Customer-Angebot bereits. Dieses ermöglicht die Bereitstellung eines vollständig von Oracle verwalteten Exadata-Services im eigenen Rechenzentrum. Die Funktionalität unterscheidet sich dabei in keinster Weise von dem eines Public Cloud-Services, allerdings verlassen die Kundendaten niemals das Rechenzentrum. Ein unschätzbarer Vorteil – insbesondere bei regulatorischen Vorschriften und Anwendungen, die extrem kurze Antwortzeiten von der Datenbank erfordern. Nun stellen wir Anwendern zwei zusätzliche Angebote zur Verfügung, die auf die sehr konkreten Anforderungen unserer Nutzergruppen abgestimmt sind: Oracle Dedicated Region Cloud@Customer: Eine einzigartige Innovation im IT-Markt, die alle Vorteile und Services der Public Cloud in einer On-Premise-Umgebung bietet Seit ihrer Ankündigung war Exadata Cloud@Customer die leistungsfähigste Lösung für die Konsolidierung und den effizienten Betrieb von On-Premise-Datenbanken im eigenen Rechenzentrum. Nun bietet Oracle Dedicated Region Cloud@Customer Kunden die Möglichkeit, nicht nur einen Datenbank-Service, sondern alle Oracle Public Cloud-Services im eigenen Rechenzentrum zu betreiben. Oracle Dedicated Region Cloud@Customer entspricht einer Oracle Public Cloud-Region für den Betrieb in den Rechenzentren unserer Kunden. Dabei sind Kundenschnittstelle, Architektur, Public Cloud Services, Betriebsmodell, Servicekosten bis hin zum Service-Level-Agreement identisch mit der Oracle Public Cloud. Kunden, für die aus Compliance-Gründen oder wegen technischer Restriktionen die Public Cloud keine Option ist, können mit diesem neuen Angebot sämtliche Vorteile des Cloud Computing in ihrem eigenen Rechenzentrum nutzen. In kürzester Zeit sind Vorteile realisierbar, vor allem hinsichtlich Automatisierung, Agilität, Skalierbarkeit und Senkung der Betriebskosten durch Pay-per-Use. Alle in der Public Cloud verfügbaren Dienste werden in einer solchen Dedicated Region bereitgestellt – als Software-as-a-Service, Platform-as-a-Service oder Infrastructure-as-a-Service, einschließlich des Exadata Cloud-Service und der Autonomous Database. Autonomous Database auf Exadata Cloud@Customer: Mehr Flexibilität für die systematische digitale Transformation Als zweite Neuerung ist ab sofort die Oracle Autonomous Database auf der Exadata Cloud@Customer Plattform verfügbar. Die Ankündigung des Autonomous Database Service in unserer Public Cloud stieß auf bemerkenswertes Interesse. Besonderen Anklang fand die Tatsache, dass diese Datenbank-Lösung autonom, also ohne jeden menschlichen Eingriff, den Betrieb und die Sicherheit gewährleistet und Reparaturen selbstständig ausführt. Dadurch werden die Betriebskosten gesenkt, Effizienz und Sicherheit übertreffen nicht automatisierte Lösungen bei weitem. Für Kunden, die die Public Cloud nicht nutzen können, stehen diese Funktionen jetzt auch direkt im Rechenzentrum auf Basis von Exadata Cloud@Customer zur Verfügung. Selbstverständlich ist diese Funktion auch auf Basis von Oracle Dedicated Region Cloud@Customer verfügbar, auf dieser Plattform können alle Public Cloud-Dienste einschließlich Autonomous Database bereitgestellt werden. Kunden, die aus den verschiedensten Gründen auf On-Premise-Lösungen setzen müssen, erhalten mit diesen Angeboten die Flexibilität, Cloud Computing im eigenen Rechenzentrum einzusetzen. Die Anwendungsmöglichkeiten umfassen alle Bereiche der Enterprise-IT. Im Vordergrund stehen Effizienzsteigerungen im Rechenzentrum durch die Nutzung von Public Cloud-Diensten. Erhebliche Vorteile bringt zudem die Umstellung von konventionellen Datenbanken auf die beschriebenen Cloud-Datenbank-Dienste. Die klassische Migration von Anwendungen in die flexibel nutzbare, hochsichere und extrem leistungsfähige OCI Public Cloud Infrastruktur ist ein weiteres attraktives Nutzungsscenario. Darüber hinaus ist auch die Umstellung von für das Rechenzentrum optimierten Management-Infrastrukturen auf Multicloud-fähige Management-Lösungen nun risikolos und effizient möglich. Mit dem erweiterten Angebot von Oracle war der Einstieg in die Hybrid Cloud nie einfacher und sicherer. Die neuen Oracle Dienste – allen voran Oracle Dedicated Region Cloud@Customer – bieten die Möglichkeit, Anwendungen und Daten aus dem klassischen Rechenzentrum-Betrieb auf Public Cloud-Services umzustellen, ohne dass Anwendungen und Daten dabei das Rechenzentrum verlassen müssen. Wo möglich kann bei Bedarf zudem nahtlos in die Public Cloud skaliert werden – alle Bedienungsmechanismen und Kostenstrukturen sind identisch und wohlbekannt. Auch die jahrzehntelange zentrale Herausforderung klassischer Rechenzentren, nämlich die Konsolidierung aller Daten in einen extrem skalierbaren Data Lake sowie deren sichere Evaluierung und Weiterverarbeitung, lässt sich durch die Oracle Autonomous Database und Exadata Cloud@Customer-Services so einfach wie noch nie lösen. Durch diesen Schritt wird das Rechenzentrum zum Datacenter im eigentlichen Sinne – und schafft damit die eine solide Datenbasis, die Grundvoraussetzung für Digitalisierung und Entwicklung moderner Services für Mitarbeiter, Partner und Kunden zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist. Die Gründe, warum manche Anwender die Public Cloud nicht in vollem Umfang nutzen und On-Premise-Lösungen den Vorzug geben, sind vielfältig und triftig. Mit den beiden neuen Cloud@Customer-Angeboten adressiert Oracle gezielt die Bedürfnisse dieser User und stellt für sie die Services der Oracle Enterprise Cloud im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung – eine echte Weichenstellung für die digitale Transformation und Innovation im Unternehmen. Weiterführende Informationen: Mehr über Cloud@Customer Mehr über Oracle Autonomous Database on Exadata Cloud@Customer Mehr über Exadata Cloud@Customer Hier lesen, was Kunden und Industrieanalysten sagen

Autor: Gerhard Schlabschi, Director Technology & Cloud Computing, Oracle EMEA Entwickler und Anwender haben eines gemeinsam: beide Gruppen befassen sich intensiv mit Softwaretechnologien und -lösungen...

Cloud

Goodbye „lean“: So kann der CFO helfen Probleme in der Lieferkette zu verbessern

Oracle erläutert den Weg zu einer flexiblen Supply Chain  Während der Corona-Krise sind viele Lieferketten ins Stocken geraten. Einige haben völlig versagt. Das Gute: C-Level-Führungskräfte können daraus lernen und so sicherstellen, dass die Lieferkette der Zukunft widerstandsfähiger wird und flexibel genug ist, um sich Veränderungen anzupassen. Für den CFO bedeutet dies jedoch auch ein völliges Umdenken in Bezug darauf, aus welchem Blickwinkel er die Lieferkette betrachtet. Denn seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie die Lieferkette so „schlank“ wie möglich gestaltet werden kann. Dieser Ansatz schien gut zu funktionieren – bis Covid-19 die Fragilität moderner Lieferketten aufzeigte. Lieferkette abstützen Der erste Schritt für eine flexiblere Lieferkette ist die Zusammenarbeit mit den Supply Chain-Verantwortlichen, um den Status quo der aktuellen Lieferkette zu verstehen. Arbeiten sie schon seit Jahren mit den gleichen Altsystemen oder haben sie bereits mit dem digitalen Transformationsprozess begonnen? Welche Schwachstellen wurden aufgedeckt? Antworten auf diese Fragen helfen dem CFO, zu verstehen, wo Schwachstellen liegen und wo genau Änderungen vorgenommen werden können und müssen. Dies ist möglicherweise ein völlig anderer Ansatz als in vielen anderen Bereichen eines Unternehmens. Ein Großteil der CFOs konzentriert sich im Moment in erster Linie auf die Stärkung des Cashflow und Kostensenkungen, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Gleichzeitig sollten CFOs jedoch beginnen, sich damit zu befassen, wie Lieferketten besser unterstützt werden können und wo durch Investitionen Verbesserungen zu erzielen sind. Zunehmende Transparenz Eine der grundlegenden Schwachstellen, die aller Wahrscheinlichkeit nach bei einem Großteil der Unternehmen zutage treten wird, ist ein Mangel an Transparenz innerhalb der Lieferkette. Dies bedeutet nicht nur Sichtbarkeit darüber, wo sich die Produkte befinden, sondern auch über die involvierten Partner und Interessengruppen, auf die sich die Lieferkette stützt. Vielen Unternehmen mit einer schlanken Supply Chain mangelt es schlicht und einfach an der Transparenz innerhalb ihres Betriebes, um neue, kritische Probleme zu erkennen und sich entsprechend anzupassen.  Zudem wissen viele nicht, mit welch naheliegenden Mitteln mangelnde Transparenz behoben werden kann. Mit der Herstellung von Transparenz kann viel gewonnen werden. Auch kleine und kleinste Schwachstellen zu erkennen, kann eine signifikante Verbesserung herbeiführen, denn auch kleine Ursachen können eine große Wirkung haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei der Einsatz von Business Intelligence. Unternehmen werden dadurch in die Lage versetzt, auch kleinste Veränderungen sowie Ungereimtheiten zu erkennen und Abhilfe zu schaffen: Angebot und Nachfrage können sich stündlich ändern, Lieferengpässe die Produktion zum Stillstand bringen und Wartungsstaus die Produktivität signifikant behindern. Die Fähigkeit, sich ständig verändernde Szenarien zu erkennen und schnell darauf reagieren zu können, wird für Supply Chain Manager den entscheidenden Unterschied ausmachen. Die Bereitstellung der dafür erforderlichen Technologien ist zweifellos ein längerfristiges Projekt. Zunächst sollten CFOs eng mit den Supply Chain Managern zusammenarbeiten, um zu identifizieren, welche Veränderungen oberste Priorität haben. Für Unternehmen, die noch mit einer jahrzehntealten Infrastruktur arbeiten, kann es einfach nur darum gehen, die richtigen IT-Systeme einzurichten. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn nach und nach Technologien wie das Internet of Things zur besseren Überwachung und Nachverfolgung von Waren und Gütern eingesetzt werden. Für diejenigen, die mit der digitalen Transformation weiter fortgeschritten sind, ist hingegen die Integration von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie sinnvoll, um die Transparenz in der Supply Chain zu optimieren. Zukunftssicherheit der Lieferkette „Die Lieferkette muss sich ändern. Die meisten CFOs haben dies bereits erkannt. Laut der Deloitte CFO Survey von Mai 2020 glauben 89 Prozent von ihnen, dass die Diversifizierung und Stärkung der Lieferketten nach der Pandemie langfristig zunehmen wird“, erklärt Tobias Stähle, Sales Director SCM bei Oracle. „Um sicherzustellen, dass dieser Wandel erfolgreich verläuft, ist die Rolle des CFO entscheidend. Er muss die Führung übernehmen, indem er sich von dem Lean-Ansatz und Kostensenkungen wegbewegt und stattdessen weitsichtige Investitionen tätigt, die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit schaffen. Je früher dieser Wandel stattfindet, desto besser werden die Geschäfte laufen.“

Oracle erläutert den Weg zu einer flexiblen Supply Chain  Während der Corona-Krise sind viele Lieferketten ins Stocken geraten. Einige haben völlig versagt. Das Gute: C-Level-Führungskräfte können...

Cloud

Für den Wettbewerb wappnen: So lassen sich Cloud-Transformation und Firmenwachstum beschleunigen

Zentraler Hebel des digitalen Wandels: Backoffice-Funktionen reibungslos und zügig in die Cloud auslagern Welche Fähigkeiten und Werkzeuge benötigt die Führungsriege deutscher Unternehmen eigentlich, um dem starken internationalen Wettbewerb die Stirn zu bieten? Laut aktueller EY CEO Imperative Study 2019 sind digitale Transformations- und Innovationsstärke die zentralen Aspekte nachhaltigen Firmenwachstums. Das bedeutet: Alle Mitglieder der sogenannten C-Suite – vom CTO bis zu den Leitern der Personal- und Finanzabteilung – sollten ihre Aufmerksamkeit auf das Herz ihrer Organisation richten, ihre zentralen Geschäftsabläufe. Worauf hierbei zu achten ist und warum ein schneller Wechsel in die Cloud so wichtig ist, haben die Experten von Oracle jetzt zusammengefasst. Geschäftsrelevante Funktionen – von ERP, HR bis Beschaffung – waren bislang oft auf lokale Rechenzentren beschränkt. Doch aufgrund des beschleunigten digitalen Wandels und wachsender Anforderungen vonseiten der Zielgruppen und Mitarbeiter, gestaltet sich eine derartige Vorgehensweise immer schwieriger. „Wer hier schnell, proaktiv und effizient agieren und in einem begrenzten Zeitrahmen positivste Veränderungen vorantreiben möchte, sollte sein Backoffice in die Cloud verlagern“, rät Matthias von Blohn, Vice President EMEA Insight & Customer Strategy bei Oracle. Veraltete Silo-Systeme durch Cloud-Anwendungen ablösen Der digitale Wandel setzt Lösungen voraus, mit denen zügig und agil auf neue Anforderungen eingegangen werden kann. Viele Silo-Systeme sind in diesem Zusammenhang nicht nur veraltet, sondern auch zu langsam und starr. Aktualisierungen oder Skalierungen lassen sich nur mühsam und teuer realisieren. Der Vorteil eines Cloud-basierten Systems liegt dagegen in seiner Flexibilität. Unabhängig von Einschränkungen vor Ort kann die Kapazität je nach Bedarf schnell rauf- oder runterskaliert werden. Aktualisierungen werden einmal vom Plattformanbieter vorgenommen und dann über alle Prozesse hinweg ausgerollt. Zudem unterstützt die Cloud Firmenlenker, sich als Unternehmen zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Ein Cloud-fähiges Backoffice schafft Schnittpunkte, an denen die verschiedenen Geschäftsbereiche zusammenarbeiten können. Mit dem gleichen Pool an Informationen und Erkenntnissen können Personal- und Finanzabteilung in höherwertige Funktionen expandieren. Beispiele sind die Budgetierung für neue Mitarbeiter oder die Durchführung von Was-wäre-wenn-Analysen bei erweiterten Teams. Royal Bank of Scotland und Illy führen ERP- und HR-Abläufe in die Cloud Zwei konkrete Beispiele aus der Cloud-Praxis: Die Royal Bank of Scotland (RBS) konnte durch die Verlagerung ihrer Planungs-, Budgetierungs- und Prognoseabläufe in die Cloud den Kundenservice signifikant verbessern und die strategische Modellierung beschleunigen, sodass Kunden optimierte Vorhersagen erhalten. Und auch der italienische Kaffeekonzern Illy hat auf die Cloud gesetzt, um ein weltweites, zentralisiertes HR-System für seine Mitarbeiter zu schaffen. Manager profitieren so von einer einzigen Informationsquelle, um die besten Talente zu identifizieren. Zugleich kann das Unternehmen mithilfe der Cloud weltweit die gleichen Leistungspakete und Löhne anbieten.      Migrationslösung beschleunigt Cloud-Transformation Da Manager in der Führungsriege ihre Rollen verhältnismäßig oft wechseln, kann es vorkommen, dass ein wichtiger Projektsponsor eine angefangene Implementierung zurücklässt und einen Projektplan verwirft oder eine Zwangspause eintritt. Je länger aber ein Projekt dauert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolgs. Eine sinnvolle Gegenmaßnahme ist eine automatisierte Migrationslösung, die hilft, Kernsysteme schneller und günstiger in die Cloud zu führen. Diese Tools automatisieren viele der Prozesse, bei denen menschliche Intervention ein Projekt verzögern kann. Sie reduzieren Fehler, Zeit und helfen, mit den Systemen schneller Wert zu generieren. Matthias von Blohn resümiert: „Eine wirklich geschäftsrelevante IT-Transformation ist nie ein Kinderspiel. Doch wenn sie mit modernen Tools und unter Einbeziehung von Experten mit umfassender Erfahrung mit echten Cloud-Systemen durchgeführt wird, überwiegen die Vorteile klar. Durch eine konsequente Verlagerung des Backoffice in eine moderne Cloud-Umgebung sind Unternehmen bestmöglich gewappnet.“ Weitere Informationen: Oracle Cloud der zweiten Generation Oracle Cloud-Applikationen  

Zentraler Hebel des digitalen Wandels: Backoffice-Funktionen reibungslos und zügig in die Cloud auslagern Welche Fähigkeiten und Werkzeuge benötigt die Führungsriege deutscher Unternehmen eigentlich,...

HCM

Der Aufstieg der Generation R, der Generation Remote Work

Wie der Lockdown für einen nachhaltigen Wandel in der Mitarbeiterstruktur sorgt Autor: Joachim Skura, Strategy Director HCM Applications, Oracle Corporation Während die Welt gespannt auf das Ende des Lockdowns wartet, steht eine neue Generation von Arbeitnehmern in den Startlöchern und bereitet sich auf eine veränderte Arbeitswelt vor. Die Arbeitnehmerschaft, wie wir sie kennen, setzt sich weltweit aus fünf verschiedenen Generationen zusammen – jede mit ihren eigenen, individuellen Arbeitsstilen und Vorlieben. Der globale Lockdown hat viele Menschen jedoch zu einem neuen, sehr identischen Lebensstil gezwungen, der auf Remote Work und Homeoffice basiert. Die Generationen, die eigentlich sehr unterschiedlich sind, sehen sich nun alle mit ähnlichen beruflichen Anforderungen und gemeinsamen Einschränkungen konfrontiert. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine große Mehrheit der Arbeitnehmer an die Situation angepasst und neue Gewohnheiten, Überzeugungen und ethische Grundsätze entwickelt. Zum ersten Mal fangen verschiedene Generationen an, ähnlich zu denken. Wir haben mit mehreren Geschäftsführern und Angestellten in verschiedenen Branchen und Regionen gesprochen. Dabei wurde festgestellt, dass Menschen aufgrund der Pandemie bestimme Dinge lernen, verlernen und sich neu einstellen. Sie scheinen sich an die neuen Lebensumstände angepasst und zu einer neuen Generation entwickelt zu haben. Nennen wir sie die Generation R. Was ist die Generation R? Die Generation R – oder kurz Gen-R – bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die im Zuge der Lockdowns neue Fähigkeiten entwickelt, neue Paradigmen angenommen und ihre Weltsicht neu justiert haben. Sie haben ihre alte Denkweise aufgegeben und verfügen nun über eine neue Perspektive. Diese Generation fühlt sich viel souveräner, belastbarer und wohler auch angesichts plötzlicher Unwägbarkeiten. Sie bereitet sich darauf vor, härter als je zuvor zu arbeiten und auf neuen Wegen zu Produktivität, Gleichgewicht und vor allem ans Ziel zu gelangen. Wir haben vier Merkmale identifiziert, die unserer Ansicht nach die Arbeitnehmer der Generation R charakterisieren: 1. Sie bereiten sich proaktiv auf die neue Normalität der Arbeit vor Die Arbeitnehmer der Generation R glauben, dass sich die Arbeitswelt erheblich verändern wird, wenn die aktuellen Herausforderungen gelöst sind und sie bereiten sich schon jetzt darauf vor. Voraussichtlich wird der Arbeitsplatz der Zukunft stärker als zuvor vom Wettbewerb bestimmt, was sich auf ihre berufliche Entwicklung und ihre Zukunftschancen auswirken wird. Aber anstatt nur in der Warteposition zu verharren, haben die Mitglieder der Gen-R während des Lockdowns eine oder noch weitere neue Fertigkeiten erlernt. Sie antizipieren, dass sie mehrere Einkommensquellen haben und neue Rollen oder Jobs ausprobieren werden, sobald sich die Lage wieder normalisiert hat. Die Flexibilität im eigenen beruflichen Handeln steigt.     2. Auch in Remote Work-Umgebungen arbeiten sie proaktiv Viele Arbeitnehmer ziehen es vor, zu vordefinierten, festen Bürozeiten zu arbeiten. Die Gen-R arbeitet jedoch lieber flexibel aus der Ferne. Sie glaubt, dass flexible Arbeitszeiten und die verfügbare Technologie es ermöglicht, von zu Hause aus produktiver zu arbeiten. So hat sich die Produktivität von Zeit und Ort entkoppelt. 3. Sie legen großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen persönlicher und beruflicher Entfaltung Trotz des Lockdowns, der die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit zu verwischen droht, können die Mitarbeiter der Gen-R erfolgreich zwischen Privat- und Berufsleben trennen. Unterstützt von Managern, die Verständnis für veränderte Abläufe zeigen und harte Arbeit anerkennen, finden diese Mitarbeiter zudem neue Wege, ein Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben herzustellen. 4. Sie werden umweltbewusster Interessanterweise hat sich als Folge des Lockdowns die Wahrnehmung der Gen-R in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit gewandelt. Nachdem sie erkannt hat, welchen Einfluss die Menschheit auf die Umwelt hat, fühlt sie sich ihr und der Gesellschaft gegenüber mehr verpflichtet als früher.   Was bedeutet das aber für Unternehmen? Die Mitarbeiter von morgen werden nach der Pandemie mit neuen Überzeugungen, Fähigkeiten, Bestrebungen und einer neuen Arbeitsethik an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Als Beschäftigte haben sie neue Erwartungen und Prioritäten. Das zwingt Organisationen dazu, sich anzupassen und weiterzuentwickeln, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Hier sind vier Möglichkeiten, wie die eigene HR-Abteilung das leisten kann: 1. Etablieren Sie ein neues Personalentwicklungskonzept für Mitarbeiter Wenn Mitarbeiter einigermaßen in ihren Arbeitsalltag zurückgefunden haben, werden viele von ihnen neue Herausforderungen annehmen, neue Fähigkeiten ausprobieren und neue Rollen finden wollen. Unternehmen sollten Wege finden, diese Möglichkeiten auch anzubieten. Ein Entwicklungskonzept, mit dem neue Projekte in Angriff genommen und andere Rollen ausprobiert werden können, wird vielen Mitarbeitern die nötigen Optionen bieten. Es ist geradewegs so, als würde man eine Gig-Economy für die bestehende Belegschaft einrichten, damit diese sich nicht außerhalb umschauen muss. 2. Ermöglichen Sie wirklich flexible Arbeitsumgebungen Für diejenigen, die eine erhöhte Produktivität und Effizienz in einem Remote Work-Umfeld an den Tag legen, sollten Unternehmen erwägen, diese Arbeitsbedingungen mit der richtigen Technologie und den richtigen Prozessen zu unterstützen. Dies würde bedeuten, technische und funktionelle Einschränkungen für Mitarbeiter im Homeoffice zu beseitigen und Hochsicherheitsplattformen und Cloud-Anwendungen bereitzustellen, die jederzeit, überall und auf jedem Gerät performant laufen. 3. Stärkung der Arbeitsplatzkultur Die Erwartungen der Mitarbeiter an Einfühlungsvermögen und Verständnis vonseiten des Arbeitgebers werden sich dauerhaft ändern, sobald wieder Normalität einkehrt. Privat- und Berufsleben sind nun stärker verknüpft und es wird weiterhin wichtig sein, dass Teams Verständnis und Flexibilität für persönliche Angelegenheiten zeigen. Führungskräfte und Manager müssen ihren Führungs- und Managementstil entsprechend weiterentwickeln. Für Unternehmen wird es wichtig sein, ihre spezifische Arbeitsplatzkultur zu identifizieren und zu stärken, indem sie ihre Mitarbeiter in der neuen Normalität mit Rat und Tat unterstützen. 4. Ermöglichen Sie mehr gemeinschaftliches Handeln mit Sinn und Zweck Die gegenwärtige Situation lässt bei vielen Menschen ein neues Gefühl für Zweckmäßigkeit und Sinn aufkeimen. Mitarbeiter werden von ihrem Unternehmen erwarten, dass es mehr soziale Verantwortung übernimmt, um das Gemeinwohl zu unterstützen. Unternehmen, die keine verantwortungsbewussten Corporate Citizens sind, werden es immer schwerer haben, Gen-R-Talente für sich zu interessieren, zu rekrutieren und zu halten. Einfache Dinge wie Initiativen für Wellness und freiwillige Aktionen können Organisationen bei einem entsprechenden Wandel unterstützen.   Wie sich die Arbeitswelt nach der gegenwärtigen Krise entwickeln wird, ist nicht vorhersehbar. Einige der genannten Trends werden jedoch den Beginn einer neuen Ära einleiten. Die Unterschiede zwischen den Generationen verlieren an Bedeutung und die Gemeinsamkeiten der Generation R werden in der Arbeitswelt der Zukunft im Mittelpunkt stehen.

Wie der Lockdown für einen nachhaltigen Wandel in der Mitarbeiterstruktur sorgt Autor: Joachim Skura, Strategy Director HCM Applications, Oracle Corporation Während die Welt gespannt auf das Ende des...

Cloud

Passgenaue Informationen für moderne Abenteurer und Radfahrer

Fahrrad- und Outdoor-Spezialist Internetstores nutzt Oracle Marketing Cloud und Responsys, um Multichannel-Ansprache und Customer Experience kontinuierlich zu verbessern Für die einen ist das Mountainbike das Maß aller Dinge, andere kurven mit dem schicken Retro-Rad durch den Großstadtdschungel und wieder andere haben das E-Bike für sich entdeckt. Egal in welcher Form oder Farbe: Das Fahrrad gehört zum liebsten Fortbewegungsmittel der Deutschen. Der aktuelle „Fahrradmonitor Deutschland“ kommt in diesem Zusammenhang zu dem Ergebnis, dass 78 Prozent der Deutschen Rad fahren, Tendenz steigend. Sport- und Bewegung an der frischen Luft steht also weiterhin hoch im Kurs. Wichtiger Partner im breit gefächerten Bike- und Outdoor-Umfeld ist das Unternehmen Internetstores. Europas führender Multichannel-Händler für Bike und Outdoor ist in 14 Ländern mit rund 40 digitalen Fachhändlern wie fahrrad.de, Brügelmann oder Bikester sowie stationären Stores und Serviceangeboten aktiv. Zur Wahl stehen über 1.000 Marken und 125.000 Produkte. Um seinen Kunden bei dieser großen Auswahl in den unterschiedlichsten Kanälen automatisiert relevante und auf ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Informationen bereitstellen zu können, vertraut das Marketingteam von Internetstores auf Responsys. Als Teil der  Oracle Marketing Cloud erlaubt das intelligente Tool, Customer Experiences und Messaging nahezu in Echtzeit zu orchestrieren. Persönliche Kundenerfahrungen im Fokus „Zentrales Ziel von Internetstores ist es, immer mehr Menschen aufs Rad zu bringen und ihnen Möglichkeiten zu geben, die Natur zu entdecken. Wir wollen der Ansprechpartner Nummer eins für Kunden und Marken sein, wenn es um Fahrrad und Outdoor geht. Damit das gelingt, verfolgen wir einen konsequenten Multichannel-Ansatz. Wir wollen dabei sicherstellen, unsere Zielgruppen immer mit passgenauen Informationen auf dem Gerät ihrer Wahl zu erreichen und an jedem Punkt des Einkaufserlebnisses abholen zu können“, berichtet Thomas Spengler, Chief Customer Officer (CCO) bei Internetstores. Im Handelsbereich Fahrrad sei dies besonders wichtig, da es Kunden gebe, die ihr Rad vor Kauf ausprobieren und in Augenschein nehmen wollten. Auch Aftersales-Aspekte wie Reparatur und Inspektion lassen sich besser im stationären Geschäft adressieren. Gleichzeitig bietet Internetstores Kunden aber auch den Service, online zu bestellen und das gekaufte Fahrrad dann vor Ort von einem Experten zusammenbauen zu lassen. Um diese sehr komplexe Gefüge von Dienstleistungen und Angeboten zur Verfügung stellen und Kunden personalisiert informieren zu können, ist eine verlässliche, verknüpfte Datenbasis gepaart mit einer automatischen Ausspielung relevanter Inhalte bei limitiertem Ressourcenaufwand essentiell. Hier setzen die Oracle Marketing Cloud und das integrierte B2C-Marketing-Tool Responsys an. Datenüberblick in Realtime Konkret sieht das so aus: Die Kategorisierung und Selektion von Kunden sowie die Filterung und Bereitstellung von Content finden durch die Marketing Cloud automatisiert statt. Hierbei kommen sowohl historische Kauf- als auch Verhaltens- sowie Reaktionsinformationen, Sortimentsdaten aus dem Backend-System und mehr zum Einsatz. Hinzu kommen automatisierte Vorhersage- und Prognosemodelle, Reporting und Analyse. Damit stellt das System sicher, dass jeder Kunde abhängig von Aktivität und Affinität relevanten Content erhält – sowohl kunden- als auch zielgruppenspezifisch. „Responsys nutzen wir schon lange, aber in den vergangenen Jahren haben sich die Möglichkeiten dank der Einbettung der Software in die Oracle Marketing Cloud deutlich erweitert. Vor allem im Bereich des Echtzeit-Trackings haben wir dank einheitlicher Datenbasis heute viel mehr Funktionen sowie Informationen über das Kundenverhalten ”, erläutert Spengler. Kundenkommunikation aus einem Guss Darüber hinaus erlaubt die Cloud, Touchpoints so zu verknüpfen, dass Kunden und auch Mitarbeiter immer wissen, wo sich ein Produkt gerade befindet und welcher Schritt als nächstes ansteht. Egal ob Kundennewsletter, Chat, E-Mail oder Service-Rückfrage via Telefon: Das System unterstützt auf allen Kanälen bei der zielgruppengerechten Kundenkommunikation. „Zu den Kernfunktionalitäten von Responsys gehört die automatisierte Filterung bei der Content-Ausspielung. Das hilft unseren Mitarbeitern bei der richtigen Ansprache unserer Kunden enorm und bietet diesen dank stets passender Inhalte ebenfalls klare Mehrwerte“, sagt Spengler. Zudem lobt er die intuitive Anwendung der Lösung sowie deren unkomplizierte Implementierung. „Unserer Erfahrung nach lässt sich Responsys sehr einfach und flexibel in die täglichen Arbeitsprozesse des Unternehmens einbauen. Und dank der zugrundeliegenden Marketing Cloud sind die nötigen Datenquellen schnell eingebunden.” Wachstums- und Umsatzpartner Cloud Der Outdoor-Retailer setzt bereits seit 2013 auf die Oracle Marketing Cloud – zunächst, um den E-Mail-Versand an Kunden automatisch zu steuern, Adresslisten aufzugliedern und Inhalte zielgruppengerecht auszuspielen. Auch Newsletter werden, unterstützt von der Marketing Cloud, dynamisch auf Basis von Verfügbarkeit und Nachfrage der Ware mit Content gefüttert. Dieses Vorgehen half Internetstores seitdem, den Umsatz zu steigern und den Wachstumskurs zu begleiten.  Aktuelle Zahlen untermauern den Erfolg dieser cloud-gestützten Strategie: Neben einer durchschnittlichen Wachstumsrate von über 30 Prozent in den vergangenen drei Jahren verkündete Internetstores jüngst die Eröffnung weiterer Stores sowie die Verdopplung der fahrrad.de-Servicepartner in Deutschland. Allein 2020 sollen rund 10.000 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche hinzukommen, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Flexibilität der Cloud unterstützt Nachhaltigkeitstrend „Die Zeichen stehen in ganz Europa weiterhin auf Wachstum“, kommentiert CCO Spengler. Derzeit machten E-Bikes bereits 40 Prozent des Umsatzes bei Fahrrädern aus – Tendenz steigend. „Außerdem wollen wir unser Geschäft für Fahrradteile und -zubehör erweitern und so auch für anspruchsvollere Kundensegmente die erste Anlaufstelle sein.“ Um auf jeden einzelnen Kunden eingehen zu können und die sehr komplexen Aufgabenfelder bestmöglich zusammenzuführen, vertraut Internetstores auf die Cloud, die alle wichtigen Informationsschritte automatisiert und transparent zusammenführt. „Oracle hilft uns, Komplexität zu meistern, zugleich kanalübergreifend die beste Customer Experience zu bieten, auf alle relevanten Daten zuzugreifen und dabei hocheffizient an unserer Systemlandschaft anzupassen”, resümiert Spengler und ergänzt: „Die Marketing Cloud im Generellen und Responsys im Speziellen sind große Ergebnistreiber und Wachstumspartner für uns. So sehen wir etwa, dass Wiederkaufraten zunehmen. Der Trend nachhaltige Mobilität wird sich fortsetzen. Wir wollen Kunden hierbei bestmöglich ansprechen, und die Oracle Cloud leistet uns dabei unschätzbare Unterstützung.”   Über Internetstores Die Internetstores GmbH ist Europas führender Multichannel-Ausrüster für Bike und Outdoor. In 14 Ländern betreibt das multinationale Unternehmen rund 40 digitale Fachhändler, darunter fahrrad.de, Brügelmann, Bikester, Campz sowie Addnature. Seit 2017 gehört auch Probikeshop zur Unternehmensgruppe. Das Internetstores Team ermöglicht seinen Kunden eine umfassende Auswahl, die sich sowohl an Freizeitsportler als auch an Profis richtet: Bike- und Outdoor-Fans finden unter mehr als 900 Marken und 100.000 Produkten das richtige Equipment und egal über welchen Kanal eine kompetente Beratung von Experten. Zum Angebot gehören neben den Bike- und Outdoor Top Brands auch exklusiv vertriebene und beliebte Eigenmarken wie Ortler, Serious, Fixie Inc. und Votec. Die Multi- Channel-Strategie bedeutet, dass Internetstores genau dort ist, wo es die Kunden wünschen: online und ebenso im Laden oder mit dem Service vor Ort direkt beim Kunden. In Deutschland wurden daher seit Sommer 2018 fahrrad.de Stores in Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Hamburg und Dortmund eröffnet und durch ein deutschlandweites Netzwerk an Service-Partnern ergänzt. Außerdem gibt es Ladengeschäfte von Addnature und Bikester in Stockholm und von Probikeshop in Lyon. Internetstores ist seit 2016 Teil der SIGNA Sports United Gruppe und beschäftigt an den Standorten Stuttgart, Esslingen, Berlin, Lyon und Stockholm derzeit mehr als 700 MitarbeiterInnen. Mehr unter www.internetstores.com

Fahrrad- und Outdoor-Spezialist Internetstores nutzt Oracle Marketing Cloud und Responsys, um Multichannel-Ansprache und Customer Experience kontinuierlich zu verbessern Für die einen ist das...

ERP

Unternehmensziele erreichen und Resilienz aufbauen – das Erfolgsrezept für schwierige Zeiten

Der moderne CFO bewährt sich als Garant für Business Resilience Autor: Enzo Tolino, VP of Finance EMEA, Oracle Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der moderne Chief Financial Officer (CFO) in vielen Unternehmensbereichen für Balance sorgen muss, während disruptive Einflüsse und unsichere Märkte beinahe schon zum Alltag gehören. Folglich wird die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Unternehmens immer mehr zur Hauptaufgabe des CFO. Das führt zur Frage, ob der Fokus der Rolle nicht von Fall zu Fall etwas zu eng gefasst ist und eine ausgewogene Sicht auf kurz- und langfristige Pläne vermissen lässt, um wirkliche Resilienz zu gewährleisten. Die entscheidenden Faktoren für Business Resilience Vor Kurzem unternahm McKinsey den Versuch zu definieren, was ein resilientes Unternehmen im Kern ausmacht. Bei der Analyse der Situation von 1.100 börsennotierten Unternehmen während des letzten wirtschaftlichen Abschwungs stellte sich heraus, dass eine Minderheit von zehn Prozent „materiell besser“ dastand als die Masse. Die Unternehmen dieses Zehntels hatten drei Aspekte gemeinsam, die ihre Widerstandsfähigkeit und vor allem die Kontinuität ihres Geschäfts in schwierigen Zeiten und darüber hinaus sicherten. Erstens war eine effektive Handlungsfähigkeit der Finanzabteilung von zentraler Bedeutung für diese zehn Prozent, insbesondere dadurch, dass aktuelle Finance-Themen mit hoher Relevanz versehen und im gesamten Unternehmen sofort zugänglich gemacht wurden. Finanzexperten waren in die gesamte Organisation eingebettet, um Daten, die zuvor in Silos gelagert waren, freizugeben und verschiedene Perspektiven und Handlungsoptionen unternehmensweit zu teilen. Dies bedeutete in erster Linie, dass das Finanzwesen in der Lage war, die strategische Richtung in der realen Welt zu bestimmen. Zweitens testete das Finanzwesen aktiv eine breite Palette potenzieller Szenarien und achtete darauf, stets ein gutes Gleichgewicht zwischen der Analyse vergangener Ereignisse (GAAP) und der eingehenden Bewertung wahrscheinlicher künftiger Ereignisse zu finden. Darauf aufbauend konnte der CFO klare Risikofaktoren identifizieren und diese mit dem gesamten Unternehmen teilen, sodass die Finanzfunktion die entscheidende Rolle des proaktiven Überwachers der Organisation wahrnehmen konnte. Der letzte Aspekt betraf die Erschließung des vollen Geschäftspotenzials bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Bilanz. Diesen geschäftskritischen Aspekt musste das Finanzteam garantieren, um zu gewährleisten, dass der Cashflow angemessen und die Zukunft der Organisation gesichert war. Testen und optimieren Sie Ihre Resilienz mithilfe datengestützter Geschäftstransparenz Anhand der McKinsey-Studie lässt sich belegen, dass eine klare und praktikable Transparenz Hand in Hand mit einer besseren Business Resilience geht. Wenn wir uns McKinseys Drei-Punkte-Definition eines wirklich „widerstandsfähigen Unternehmens“ ganz genau ansehen, geht es nicht nur darum, den Betrieb aufrechtzuerhalten, sondern darum eine proaktive Finanzabteilung als eine Art Leuchtturm ins Leben zu rufen und dadurch für Sicherheit und Sichtbarkeit zu sorgen. Deshalb erweist es sich als vorteilhaft, sich selbst und anderen Finanzexperten einige zentrale Fragen zu stellen, um die Resilienz auch innerhalb Ihres Unternehmens zu stärken. Dazu könnte die Frage gehören, wie schnell und kohärent Ihr Unternehmen auf sich schnell verändernde Ereignisse reagieren kann, und darüber hinaus, was Sie tun können, damit Ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten konzentriert und motiviert bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir nicht alle Antworten ad hoc geben können, aber wie der Titel dieses Abschnitts andeutet, ist ein klarer und umfassender Blick über das gesamte Unternehmen perspektivisch von überaus großem Wert. Die Finanzfunktion muss in die Lage versetzt werden, sich tiefgreifende, aussagekräftige und relevante Einblicke zu verschaffen, um Quick Wins zu identifizieren, die auch längerfristige Pläne und Ziele erfüllen. Dies kann sich als besonders nützlich erweisen, wenn unternehmensüberspannende Szenarien geplant werden, beispielsweise die proaktive Überwachung von Veränderungen über Lieferketten hinweg. Denn wenn eine „Just-in-time-Lieferkette“ scheitert, sieht sich Ihr Unternehmen erst recht vor große Herausforderungen gestellt. Meiner Meinung nach sollte ein solcher erkenntnisorientierter Ansatz auch ein Gleichgewicht zwischen den Geschäftszahlen und dem Humankapital herstellen und dem CFO dabei helfen, besser zu verstehen, wie verschiedene Teile des Unternehmens auf die Herausforderung des Wandels reagieren. Dies kann sich in längerfristigen Geschäftsstrategien in Bereichen wie der Marktdiversifizierung niederschlagen, um den Wert des Unternehmens in sich verändernden Märkten zu schützen. Ich würde argumentieren, dass es dem CFO obliegt, hier die Führung zu übernehmen. Wenn die Finanzabteilung in der Lage ist, neue digitale Technologien zusammen mit menschlicher Innovation zu nutzen und dabei zu helfen, ihr Business an eine neue Arbeitsweise anzupassen, dann kann sie ein resilientes Geschäftsmodell etablieren, um die Organisation als ganze auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Eine grundlegende Stärkung der Widerstandsfähigkeit ist zwar unerlässlich, aber nur solange dies zugleich mit der Steigerung von Effizienz, Performance und Zweckmäßigkeit in Einklang gebracht wird.

Der moderne CFO bewährt sich als Garant für Business Resilience Autor: Enzo Tolino, VP of Finance EMEA, Oracle Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der moderne Chief Financial Officer (CFO) in...

Cloud

Hallo Cloud!

Performance und Zukunftsfähigkeit stärken: Die Schlütersche führt SAP-Anwendungen in die Oracle Cloud. Die deutsche Wirtschaft im Digitalisierungswettstreit: Der vielfach als zu abwartend beschriebene Mittelstand hat sich für die kommenden Monate so manches Automatisierungsvorhaben auf die Agenda gesetzt. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang der Umzug von Anwendungen und Daten in die Cloud. So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass derzeit bereits rund drei von vier Unternehmen (73 Prozent) Rechenleistungen aus der Wolke nutzen. Der aktuelle Digitalisierungsbericht Mittelstand hat aber herausgefunden, dass etwa zwei Drittel der kleinen und mittelgroßen Firmen hierzulande eine Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte noch hinauszögern. Die Schlütersche Mediengruppe, kurz Schlütersche, ein mittelständischer Mediendienstleister mit Hauptsitz in Hannover, stellt sich zukunftssicher auf und zeigt Innovationsstärke. Deshalb hat das Traditionsunternehmen, das bereits 1747 gegründet wurde, als erster deutscher Mittelständler seine SAP-ERP-Umgebung, bestehend aus einem Entwicklungs- und Produktivsystem, in die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) geführt. Projekt- und Implementierungspartner war die DXC Technology Deutschland GmbH. OCI unterstützt Zukunftsstrategie Vom gedruckten Gesangbuch zum digitalen Content: Die Produkte und Services der Schlüterschen haben sich im Verlauf der vergangenen 270 Jahre zweifelsohne verändert. Damals wie heute fokussiert sich das Unternehmen jedoch stark auf die Belange und Anforderungen seiner Kunden. Zum Angebot der Mediengruppe gehören Marketing-Dienstleistungen für kleine und mittelständische Unternehmen, mit dem Fokus auf Branchenverzeichnissen, Webseiten und Online-Werbung. Darüber hinaus entwickelt die Schlütersche crossmediale Fachinhalte und Lernangebote und organisiert führende Branchenverantaltungen. Das verbindende Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. Was den Verlag auszeichnet, sind seine große Innovationsstärke und der Mut, Neues zu wagen. So hat das Unternehmen seine über SAP gesteuerten Abläufe im Finanzwesen (FI/CO) und der Personalwirtschaft (HCM) nun in die Oracle Cloud überführt. Hierzu gehören Finanzbuchhaltungsdaten wie beispielsweise das Mahnwesen ebenso wie Informationen, die die Mitarbeiter betreffen, wie Lohnabrechnung und Personalverwaltung. Für die Schlütersche ist die SAP-Migration in die Oracle-Cloud der erste Schritt, sich vom eigenen Rechenzentrum zu trennen. Prozesse optimieren, Kosten senken Lange war es für die Schlütersche möglich, verlagseigene IT-Systeme kosteneffizient und zukunftssicher auf eigenen Rechnern und im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung zu stellen. In jüngster Vergangenheit stieß das Unternehmen hier vermehrt an Grenzen. Als es um die Modernisierung des SAP-Systems ging, musste eine neue Lösung gefunden werden. Zum Hintergrund: Die Schlütersche setzt eigene Oracle-Lizenzen mit einer Mindestlizenzzahl pro Rechnerkern ein. Diese können ohne eine kostenintensive Erweiterung jedoch nicht mehr mit aktuell verfügbarer Hardware oder auf der vorhandenen Virtualisierungsplattform eingesetzt werden. Gesucht wurde deshalb ein Dienstleister, der eine passende technische Umgebung lizenzkonform zur Verfügung stellt. Das Projektteam entschied sich letztlich für OCI. Kleines IT-Team profitiert von Cloud Die DXC-Berater verfügen sowohl über SAP- als auch Oracle-Knowhow, was für ein Vorhaben dieser Art essentiell war, da Oracle keine eigenen SAP-Migrationen durchführt. Die Schlütersche war mit dem alten System nicht länger in der Lage, notwendige Upgrades und Updates sauber durchzuführen. Daher wurde ein Wechsel auf SAP HANA diskutiert, ein für das mittelständische Verlagshaus zu aufwändiges und kostspieliges Unterfangen. Da die bisherige Umgebung auf Oracle lief und eine Modernisierung geplant war, kam die Sprache bald auf die Oracle-Cloud. Insbesondere da die Schlütersche lediglich ein kleines IT-Betriebsteam hat, überzeugten die OCI-Vorteile. Auch für DXC war es das erste Projekt dieser Art. „Wir hatten zuvor noch keine Erfahrungen mit der Oracle-Cloud. Daher mussten wir uns erst eingewöhnen“, berichtet Antonio Steinhäuser, SAP Technical Architect für DXC Technology. Er lobt die Zusammenarbeit während Testmigration und Integration. „Wer ein derartiges Projekt das erste Mal macht, hat stets ein paar Fragen, die sich gemeinsam aber schnell aus dem Weg schaffen ließen“, so Antonio Steinhäuser.  Reibungslose Migration Die ersten Gespräche fanden im Dezember 2018 statt. Es folgte die Erprobung der OCI in einer Testumgebung. Projektphase und Installation verliefen im Anschluss reibungslos und partnerschaftlich. „Eine Herausforderung war jedoch, dass eine Lösung gefunden werden musste, die der Größe und den Anforderungen der Schlüterschen entspricht“, erläutert Michael Eisner, Leiter IT-Services Operations. Andere Cloud-Transformationen seien größer und komplexer. Gewünscht war eine modernere und wesentlich performantere sowie skalierbare Umgebung. „Alles in allem verlief die Migration problemlos“, sagt Eisner. Er lobt zudem die Zusammenarbeit mit DXC und Oracle: „Der Support ist wirklich topp.“ Insgesamt hat das Projekt deutlich weniger als ein Jahr benötigt. Infrastructure as a Service (IaaS) bietet Plus an Flexibilität SAP zertifiziert die Oracle Cloud, beziehungsweise die Oracle Cloud Infrastructure (OCI), seit 2017. Im Fokus steht hierbei die OCI-Zertifizierung für die zentrale SAP-NetWeaver-Komponente SAP Application Server ABAP/Java. Hierdurch können SAP-Anwender wie beispielsweise die Schlütersche, ihre Business-Suite-Applikationen mit ERP sowie NetWeaver-basierten Finance-, BI-, CRM- oder SCM-Anwendungen in Verbindung mit Oracle-Datenbanken oder mit der ­Oracle Exadata Data Machine in der Cloud als „Infrastructure as a Service“ (IaaS) nutzen. Die Performance der OCI ist in diesem Zusammenhang wesentlich höher als die Compute-Leistungen anderer Anbieter. Auch Memory-Verarbeitung, Block- Storage-und Netzwerkverarbeitung sind deutlich besser. Zentrales Ziel: Optimierte Performance Und was hat sich durch den Wechsel der Finanzsysteme in die Cloud konkret geändert? „Für die Anwender von SAP ändert sich in den Arbeitsabläufen nichts, gleichzeitig wurden Zukunftsfähigkeit und Performance optimiert“, erwidert Eisner. „Die Antwortzeiten haben sich erheblich verbessert.“ Langfristig bietet OCI der Schlüterschen die Chance, Betriebskosten zu senken. Im Rechenzentrum fallen beispielsweise stets Bestriebskosten an, sei es für USV, Klimaanlage oder Wartung. Dies alles sind Kosten, die Unternehmen durch die Cloud einsparen können. Cloud bietet Mittelstand sicheren und starken IT-Support Werden deutsche KMU gefragt, was sie von einer Cloud-Transformation abhalte, nennen viele Sicherheitsbedenken als größte Hürde. Michael Eisner möchte diese Sorgen aufgrund seiner Erfahrungen entkräftigen: „Der Mittelstand steht immer unter einem massiven Kostendruck. Das, was sich Mittelständler im Bereich Sicherheit und Datenschutz erlauben können, gilt es ins Verhältnis zu setzen zu dem, was vernünftige Cloud-Provider anbieten. Meiner Meinung nach stellen wir uns sicherheitstechnisch mit dem Umzug der Server in die Cloud gut auf, denn ein großer Anbieter wie Oracle kann diesbezüglich ja viel mehr bieten, als die meisten Unternehmen dies mit ihrem Knowhow und mit eigenen Mitteln überhaupt könnten. Daher bietet die Wolke in vielen Fällen sogar ein Plus an Sicherheit. Die Cloud ersetzt peu à peu betriebseigene Rechenzentren. Doch diese Entwicklung ist nicht negativ, sondern bietet vor allem Vorteile.“ Eisner ist es wichtig, einen weiteren Aspekt hervorzuheben: „Die Virtualisierung kostet keine Arbeitsplätze, denn die Arbeit der Administratoren ist nicht an ein Stück Hardware gebunden. Sie liegt in der Anzahl und Komplexität an Systemen und Anwendungen.“ Egal, wo dieses System läuft – im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud: Die Betreuung ist die gleiche. Ziel für die IT der Schlüterschen: „In den nächsten fünf Jahren sollen alle Systeme, darunter ERP, BI oder CRM, in die Cloud geführt werden.“ Die Schlütersche ist ein gutes Beispiel, wie ein mittelständisches Unternehmen IT und Systeme automatisieren und modernisieren kann. Viele andere Unternehmen sind aktuell in einer ähnlichen Situation: Sie müssen standardisieren und digitalisieren. Die IT soll weniger Aufwand machen, doch zugleich sind immer neue Innovationssprünge gefragt. Wer wie die Schlütersche auf die Cloud setzt, kann problemlos automatisieren und skalieren, damit sich die IT-Teams auf wertsteigernde Aufgaben konzentrieren können.   Über die Schlütersche: Die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG ist ein Mediendienstleister für kleine und mittlere Unternehmen. Mit ihren bundesweiten Beteiligungen und Standorten bildet sie die Schlütersche Mediengruppe, in der rund 600 Mitarbeiter mehr als 70.000 Kunden betreuen. Für ihre Kunden entwickelt die Schlütersche Werbe- und Marketingkonzepte – digital, in Print oder crossmedial, alles aus einer Hand. Das Service-Angebot umfasst unter anderem Einträge in Branchenverzeichnissen, die Erstellung von Unternehmenswebseiten und Suchmaschinenmarketing zur optimalen Sichtbarkeit im Web. Daneben verfügt die Schlütersche über ein umfangreiches Branchenwissen: Mehr als 30 Fachzeitschriften und -zeitungen, Online-Medien, zahlreiche Bücher sowie branchenrelevante Fachveranstaltungen gehören zum Portfolio. Das Ziel der Schlüterschen ist es, durch die Verbindung von Branchenexpertise und Mediendienstleistungen den idealen Marketing-Auftritt ihrer Kunden zu ermöglichen. Dies unterstreicht das Unternehmensmotto: Fachwissen und Marketing unter einem Dach. www.schluetersche.de

Performance und Zukunftsfähigkeit stärken: Die Schlütersche führt SAP-Anwendungen in die Oracle Cloud. Die deutsche Wirtschaft im Digitalisierungswettstreit: Der vielfach als zu abwartend beschriebene...

Jubiläum: 25 Jahre Java!

Programmiersprache revolutioniert seit einem Vierteljahrhundert IT-Anwendungen in zahlreichen Einsatzszenarien Autor: Georges Saab, VP Software Development, Java Platform Group, Oracle Vor 25 Jahren hätten wir uns nicht träumen lassen, was für eine Bandbreite an Content und technischen Möglichkeiten uns heute zur Verfügung steht. Alles, was wir brauchen, ist nur ein paar Klicks entfernt – und das ist gerade jetzt wichtiger denn je. Viele dieser Entwicklungen sind auf die Innovationskraft zurückzuführen, mit der Java unser Leben tagtäglich bereichert. Bereits als Java vor 25 Jahren weltweit startete, hatte das Team große Ambitionen. Durch die kontinuierliche Bereitstellung moderner Entwicklungsfunktionen hat Java seither eine Vielzahl von Anwendungen um uns herum beeinflusst: die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, 1-Klick-Online-Zahlungssysteme, Streaming-Dienste im Bereich Entertainment, die Weltraumforschung und vieles mehr. All das haben wir Millionen von Java Entwicklern zu verdanken. Ohne ihre Leidenschaft und ihren Einfallsreichtum wäre die Welt vielleicht ein bisschen anders. Das fortwährende Engagement von Oracle für Java Innovationen hat zahllose Entwickler in die Lage versetzt, weit über ihre ursprünglichen Ambitionen. Heute verlassen wir uns im Alltag oftmals auf Java ohne es zu wissen, und jeden Tag kommen neue Innovationen hinzu. Hier ein paar Beispiele, wie Java seit seiner Einführung im Jahr 1995 eingesetzt wird: Big Data – a matter of space Im Jahr 2004 ermöglichte Java der NASA den Betrieb des Mars-Roboters Spirit, der die Aufgabe hat, Spuren von Wasser und Leben auf dem roten Planeten aufzuspüren. Die NASA setzte Java zur Entwicklung des ferngesteuerten Rovers ein. Im Zuge dessen extrahierte sie die Rohdaten aus ihrer Datenbank zu der Mission, um ein 3D-Gelände mit „Point and Click“-Funktion zu erstellen, in dem die Wissenschaftler jede Bewegung des Rovers steuern konnten. Java ist nicht nur in der Lage, die enormen Datenmengen zu verarbeiten, die für die Mission erforderlich sind. Es ist auch die einzige Programmierumgebung, die von allen beteiligten Wissenschaftlern weltweit beherrscht wird, und somit eine unverzichtbare Grundlage für internationale Kooperationen. Verlässliche Basis für Tweets ohne Ende Wachstum verpflichtet: Mit täglich mehr als 400 Millionen Tweets musste Twitter im Jahr 2015 die Performance seiner Plattform anpassen, um das Wachstum der User Base zu unterstützen. Twitter wechselte zum Zweck der Leistungsoptimierung in die Laufzeitumgebung der Java Virtual Machine (JVM). Damit erhielt das Team, das für den Betrieb der Plattform verantwortlich war, ein geeignetes Instrumentarium, um Fehler zu erkennen, sobald sie auftreten, und die Ursache besser zu verstehen. Seit dem Umstieg konnte Twitter den Service Tag für Tag weiter verbessern und seinen Nutzern genau die Echtzeit- und Live-Erfahrung bieten, die sie kennen und lieben. Optimierte Performance beim Streaming Ebenfalls 2015 half Java Netflix bei der Skalierung seines Dienstes auf mehr als 57 Millionen Abonnenten, die monatlich eine Milliarde Stunden streamen. Netflix hat die Dienste innerhalb seiner Architektur auf Java und JVM aufgebaut. Darüber hinaus verwendet der Streaming-Anbieter Java basierte Open-Source-Tools, um seine Dienste kontinuierlich zu überwachen, zu aktualisieren und zu skalieren. Die von Netflix gesammelten Daten empfehlen den weltweit mehr als 180 Millionen Abonnenten Shows und Filme und das durch Java gewonnene Plus an Innovationsfähigkeit sorgt dafür, dass immer mehr Zuschauer den Dienst dauerhaft nutzen. Stabiles Backoffice für die Grundlagenforschung Aufzudecken, woraus das Universum besteht und wie es funktioniert, ist keine leichte Aufgabe. Seit Jahrzehnten verlässt sich das CERN auf Java als Software-Basis des Large Hadron Collider – und seiner 100.000 angeschlossenen Geräte und zwei Millionen Endpunkte. Im Jahr 2016 trat das CERN mit einer weiteren Herausforderung an Java heran, die es zu lösen galt: die Verwaltung seiner IT-Infrastruktur, insbesondere eines umfangreichen ERP-Systems, das dem Team hilft, sein milliardenschweres Forschungsbudget effizient einzusetzen. Java bildet nun das stabile und vertrauenswürdige System, das dafür sorgt, dass die größte Maschine der Welt reibungslos läuft und dass die Mission des CERN erfüllt wird. Spielerische Lernerfolge der Programmierer von morgen Im Jahr 2019 wurde Minecraft, das in der Programmiersprache Java geschrieben wurde und Millionen von Kindern weltweit begeistert, zum meistverkauften Videospiel aller Zeiten. Die Programmier-Experten von CodaKid haben weitergehendes Potenzial erkannt und einen Minecraft-Codierkurs entwickelt, in dem Kinder ihre eigenen Blöcke und verschiedene Komponenten erstellen können – während sie gleichzeitig lernen, mit Java zu programmieren. Durch Minecraft wächst mit Java die nächste Generation von Informatikern und Programmierern heran. Heute sind sie noch dabei, ihr eigenes Schwert für die Spielwelt zu bauen, doch vielleicht konstruieren sie eines Tages etwas, das die Welt verändert. Auf zu neuen Horizonten! Der Rückblick offenbart eine Reihe anschaulicher Best Practices, doch auch in Zukunft bleibt Oracle der Java Innovation verpflichtet. Auf diese Weise können Millionen Entwickler mithilfe der Programmiersprache weiterhin Anwendungen erstellen, die die Welt, in der wir leben, prägen – vom Entertainment-Bereich über Kernphysik bis hin zu sozialen Medien und der Entdeckung unbekannten Lebens auf dem Mars. Ein Vierteljahrhundert lang haben wir dank der modernen Lösungsansätze, die Java uns beschert, enorme positive Veränderungen erlebt. Wenn wir es uns wünschen dürfen, sehen die kommenden 25 Jahre und die Zeit danach genauso vielversprechend aus. Mehr über das 25-jährige Jubiläum von Java finden Sie auf der Landingpage unserer Kampagne Our world moved by Java.

Programmiersprache revolutioniert seit einem Vierteljahrhundert IT-Anwendungen in zahlreichen Einsatzszenarien Autor: Georges Saab, VP Software Development, Java Platform Group, Oracle Vor 25 Jahren...

Abgesang aufs Auslesen und Abtippen

Der auf Signaltechnik für Schienenverkehr spezialisierte und in Braunschweig ansässige Geschäftsbereich der Siemens Mobility GmbH automatisiert Abläufe im Projektmanagement mit cloudbasierter Datenbanktechnologie von Oracle Quelle: Siemens Mobility GmbH Manuelle Abläufe wie das Abtippen und Vergleichen verschiedener Dokumente kosten Unternehmen nicht nur extrem viel Zeit und Aufwand, sie sind auch sehr fehleranfällig. Daher sind die meisten Digitalisierungsvorhaben darauf ausgelegt, händische Aufgaben effizienter zu gestalten, die Datentransparenz zu erhöhen und die Entscheidungsfindung zu befeuern. Dieses Ziel verfolgt auch die Siemens Mobility GmbH, die 2018 damit begann, Prozesse in Projekt- und Dokumentenmanagement mithilfe von Oracle zu automatisieren. Zwei Großprojekte, die derzeit vom Siemens-Standort in Braunschweig aus gesteuert werden, sind die Modernisierung der Zugsicherungssysteme im belgischen und norwegischen Schienenverkehr. Die Umstellung auf Autonomous Cloud und Transaction Processing von Oracle unterstützt somit nicht nur die Projektverantwortlichen und Anwender im niedersächsischen Braunschweig, sondern indirekt auch Bahnreisende in Belgien und Norwegen. Reibungslose Überführung in die Cloud-Datenbank Die vielen Informationen, die für die europäischen Projekte benötigt werden, manuell zusammenzusuchen, stellte das Projektteam bei Siemens Mobility zuvor vor eine große Herausforderung – der Aufwand war teilweise riesig. Hier schaffen die Cloud und Dokumentenautomatisierungstools nun Abhilfe. In Braunschweig verwenden heute verschiedene Bereiche Technologie von Oracle, darunter die Bereiche Mainline, Masstransit, Vertriebsorganisation Deutschland, R&D (Forschung und Entwicklung) sowie das Qualitätsmanagement, um Prozesse reibungslos von Excel in die Datenbank überführen zu können. Weniger Administrationsaufwand Hintergrund, warum sich das Projektteam rund um Datenbankexpertin Dr. Birthe Gebhardt für die Autonomous Transaction Processing (ATP)-Lösung von Oracle entschieden hat: Excel-Dateien sollten reduziert werden, um die Informationen in den Oracle Application Express (APEX)-Anwendungen jedem Projektanwender schneller zur Verfügung zu stellen. Siemens Mobility wünschte effizientere Dokumentenmanagmentprozesse durch eine verwaltungsfreie und kosteneffizientere Infrastruktur für die Projekte. Die Oracle Cloud mit der autonomen Datenbank und APEX als Service erfüllten diese Anforderung. Digitalisierung von Signaltechnik und Projektmanagement Zwei große Projekte, die das Siemens Mobility-Team in Braunschweig vorrangig mit Oracle-Technologie automatisiert, ist die Ausgestaltung des nationalen belgischen sowie norwegischen Schienenverkehrs mit moderner Signaltechnik von Siemens. Das Unternehmen stattet in Belgien mehr als 2.200 Schienenkilometer mit dem ETCS European Train Control System, Level 2, aus, und unterstützt so die Erneuerung des europäischen Schienenverkehrs. Bane NOR, das staatliche Bahninfrastrukturunternehmen Norwegens, hat Siemens ebenfalls mit der Installation des Europäischen Zugsicherungssystems ETCS im gesamten norwegischen Bahnnetz beauftragt. Die Inbetriebnahme aller Strecken, rund 4.200 Streckenkilometer und mehr als 350 Bahnhöfe, soll bis 2034 abgeschlossen sein. 2022 wird die Nordlandsbanen als erste digitalisierte Strecke den Betrieb aufnehmen. Der digitale Wandel verändert dabei nicht nur den Zugverkehr, sondern auch die Art und Weise, wie diese Vorhaben bei Siemens Mobility in die Tat umgesetzt werden. Aufwändiger manueller Abgleich des Planungsstatus „Bei diesen beiden Großprojekten müssen wir sehr, sehr viele Informationen abgreifen und konsolidieren, ein Vorgang, der ohne die ATP-Unterstützung von Oracle extrem aufwändig und papierlastig war“, berichtet Dr. Birthe Gebhardt, die das Transformationsprojekt verantwortet. Sie erläutert: „Zuvor konnte es durchaus vorkommen, dass ein Mitarbeiter vor drei Monitoren saß – links und rechts Applikationen wie Primavera und SAP und in der Mitte Excel – und dann die für ihn wichtigen Informationen auslas und in Excel eintippte. So konnte es mehrere Tage dauern, einen Planungsstatus manuell abzugleichen – ein viel zu zeitaufwändiges Unterfangen.“ Deutsches Rechenzentrum wichtig Zu Beginn des Projektes bei Siemens Mobility 2018 ging es daher zunächst vorrangig darum, den Status der Dokumente in dem Projekt Belgien auf einen Blick sehen zu können, ohne dass ein Dokumentenmanager die benötigten Informationen manuell aus SAP ziehen und in Excel übertragen musste. Andere Lösungen wie MS Access waren für das Siemens-Team dabei keine Option, da ein Tool gesucht wurde, das mit größeren Datenmengen zurechtkommt. „Außerdem lässt sich der Umgang mit der APEX-Technologie schnell erlernen, da es sich um ein Rapid Application-Tool handelt. Von Vorteil ist aber auch, dass sich die Rechenzentren der Oracle Cloud in Frankfurt befinden – das war für den sicheren Einsatz bei Siemens Mobility essentiell“, fügt Dr. Gebhardt hinzu. Verlässliche und aktuelle Projektinformationen Durch die Automatisierung, beziehungsweise Umstellung auf ATP, kann Siemens Mobility bei der Projektplanung wesentlich schneller und flexibler agieren. Mit einem Knopfdruck erhält der Anwender morgens alle für ihn relevanten Informationen, die er zuvor mühsam zusammensuchen musste. Diese Aufgabe wird nun durch Schnittstellen von den Quellsystem SAP, Primavera und Sharepoint zur ATP durchgeführt. Jedes Quellsystem beinhaltet Projektinformationen, so existieren neben SAP als Dokumentensystem, der Zeitplan in Primavera und die Kundenrückmeldungen auf dem Sharepoint. Die automatische Verknüpfung und Aktualisierung gestattet es Anwendern, sofort einzusehen, ob ein Dokument bearbeitet wird, wann es fertiggestellt sein muss, und ob der Kunde sein Einverständnis gegeben hat. Da dies alles automatisch abläuft, kennt der Projektleiter alle wichtigen Abläufe und den Projektstatus nahezu in Echtzeit. Hinzukommen Informationen zu Produktlisten, Installationen und mehr. So lassen sich etwa Serialnummern einsehen, um nachzuverfolgen wo und wann ein Bauteil einer Signalanlage installiert wurde – transparent, verlässlich und übersichtlich zur Verfügung gestellt über die Oracle-Datenbank in der Cloud. „Es ist gut, bei einem derartigen Vorhaben, das sich immer weiterentwickelt und bei den immer neue Funktionen hinzukommen, auf einen erfahrenen Partner wie Oracle setzen zu können. APEX unterstützt uns hier stets schnell und problemlos skalierbar“, resümiert Gebhardt. „Ich arbeite schon viele Jahre mit APEX, daher weiß ich, wie gut sich Unternehmen mit dieser Technologie auf neue Anforderungen einstellen können.“ Auch andere Abteilungen und Teams bei Siemens Mobility beschäftigen sich aufgrund der positiven Erfahrungen der Signaltechnik-Kollegen derzeit mit einer Ablösung der Excel-basierten Abläufe durch APEX. „ATP und APEX sind ein schönes Gespann“, so die Datenexpertin.   Über die Siemens Mobility GmbH Siemens Mobility ist ein eigenständig geführtes Unternehmen der Siemens AG. Siemens Mobility ist seit über 160 Jahren ein führender Anbieter im Bereich Transportlösungen und entwickelt sein Portfolio durch Innovationen ständig weiter. Zum Kerngeschäft gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen, schlüsselfertige Systeme, intelligente Straßenverkehrstechnik sowie die dazugehörigen Serviceleistungen. Mit der Digitalisierung ermöglicht Siemens Mobility Mobilitätsbetreibern auf der ganzen Welt, ihre Infrastruktur intelligent zu machen, eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen, den Fahrgastkomfort zu verbessern sowie Verfügbarkeit zu garantieren. Im Geschäftsjahr 2019, das am 30. September 2019 endete, hat die ehemalige Siemens-Division Mobility einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro ausgewiesen und rund 36.800 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.de/mobility.

Der auf Signaltechnik für Schienenverkehr spezialisierte und in Braunschweig ansässige Geschäftsbereich der Siemens Mobility GmbH automatisiert Abläufe im Projektmanagement mit...

Cloud

Gute Gründe für die Cloud: Ein Gespräch mit … Christoph Friedl

Die Digitalisierung schreitet stetig voran – das ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Dennoch: Viele Betriebe setzen in Finanz-, HR- und Planungsabteilungen noch auf historisch gewachsene Bestandssysteme, deren Ablaufdatum längst überschritten ist und deren Pflege sich meist nur noch auf ein Mindestmaß beschränkt. Neue Funktionen sind Mangelware und ein Austausch der Lösungen täte dringend Not. Doch viele Unternehmenslenker, allen voran Finanzverantwortliche, sehen hier nur ein großes, zeitintensives und kostspieliges IT-Projekt, das dem Unternehmen keine Vorteile bietet. Warum diese kurzsichtige Herangehensweise ein unternehmenskritischer Fehler sein kann, erklärt Christoph Friedl, Senior Director Sales ERP/EPM/SCM bei Oracle Deutschland, in einem kurzen Interview.   1.     Hallo Christoph, du hast ja einen guten Einblick in verschiedene Unternehmen. Wie ist es deiner Meinung nach um die Akzeptanz von ERP-Systemen derzeit bestellt? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen zwar ERP-Lösungen einsetzen, doch teilweise werden sie gar nicht richtig genutzt. Oft empfinden Anwender deren Nutzung für Planung und Steuerung als zu kompliziert und benutzerunfreundlich. Viele tägliche Arbeiten erfolgen dann doch noch in Excel. Für den Monats-, Quartals-, oder Jahresabschluss übertragen die Mitarbeiter die Daten dann lieber von der liebgewonnenen Tabellenkalkulation in das System, weil es eben gefordert wird. Das ist natürlich eine enorme Verschwendung von Potenzial, denn es wird nicht nur viel Zeit vergeudet, auch die Stärken eines ERP-Systems kommen so überhaupt nicht zum Tragen. Das ist schade, denn ein ERP-Systeme bildet eine fundierte Grundlage für Unternehmensentscheidungen. So lassen sich beispielsweise mit einem Cloud-basierten ERP mit einheitlicher, abteilungsübergreifender Datenbasis jederzeit Echtzeitanalysen zur aktuellen Lage sowie What-if-Analysen durchführen. Das erlaubt CFOs eine Unternehmensplanung mit verlässlichen und aktuellen Zahlen und ermöglicht ihnen, vorausschauend zu agieren sowie auf Marktveränderungen blitzschnell zu reagieren. Um Berührungsängste zu minimieren, haben wir bei der Entwicklung der Oracle Applications Suite von Anfang an darauf geachtet, eine leicht zugängliche Software zu erstellen, welche die Bedürfnisse der Nutzer im Blick hat. Frei nach dem Motto: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen.“ So bietet unsere Suite über das gesamte Anwendungsspektrum hinweg beispielsweise eine einheitliche Oberfläche, sodass sich nach einer ersten Einarbeitung jeder in allen Modulen schnell zurechtfindet.     2.     Welche Vorteile bietet der Einsatz von Cloud-basierten Unternehmenssoftwarelösungen über die bereits genannten hinaus? Der Einsatz einer Public Cloud-Lösung bietet Unternehmen Vorteile auf mehreren Ebenen. Die Vorzüge auf Anwendungsseite mit Blick auf Analysen und Entscheidungsfindung haben wir ja bereits angesprochen. Ein weiterer Vorteil moderner Unternehmenssoftware ist hier ihr grundlegender Ansatz, dass alle Teilmodule für unterschiedlichste Abteilungen auf einem einheitlichen Datenmodell basieren. Nur wenn alle Systeme von Grund auf miteinander verwoben sind und es keine Datensilos gibt, ist gewährleistet, dass Synergien entstehen und abteilungsübergreifende Potenziale genutzt werden können. Und das ist nur bei nativen Cloud-Lösungen ohne weiteres möglich. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Aspekt. Die Cloud erlaubt Unternehmen, ihre Software tagesaktuell auf dem neuesten Stand zu halten. Hier gibt es keine Patch-Days oder Betriebsunterbrechungen, weil eine neue Funktion implementiert wird. Optimierungen, neue Technologien wie Machine Learning und Funktionserweiterungen werden im Hintergrund implementiert und kommen den Nutzern direkt zugute. Und dann gibt es noch eine zweite Seite der Medaille. Wenn wir uns die Kostenentwicklung der IT-Infrastruktur sowie beispielsweise klassischer Private Cloud-Ansätze ansehen, dann spricht bereits nicht mehr viel für diese. Und die wachsenden Datenmengen und Cybersicherheitsrisiken spielen den unternehmenseigenen Rechenzentren nicht in die Karten. Die wachsenden Kosten für Kapazitäten und IT-Fachkräfte übersteigen hier klar den Nutzen. Externe Rechenzentren bieten nicht nur ein Mehr an wertvoller Sicherheit für Kernsysteme, sie sind eben auch stufenlos skalierbar. Werden mehr Kapazitäten benötigt, lassen sich diese ohne Investitionskosten nutzen.   3.     Wie lassen sich solche Lösungen schnell und einfach implementieren? Was raten Sie Unternehmen? Viele Unternehmen möchten zumeist ihre bisherigen Prozesse und Applikationen am liebsten in der Cloud abbilden. Um die eben schon genannten Vorteile auszuspielen, müssen allerdings die Geschäftsprozesse neu gedacht und standardisiert werden. Nur dann wird beispielsweise ein ERP- oder EPM-System zu einer echten Hilfe mit Mehrwerten für den CFO, statt einfach nur ein Abrechnungssystem zu sein. Es ist also durchaus eine Umstellung der Arbeitsweise erforderlich, doch glücklicherweise lässt sich der Übergang durch verschiedene Tools erleichtern. Welche in Frage kommen, liegt an der individuellen Struktur des Unternehmens. Grundsätzlich sollten sich Unternehmenslenker diesbezüglich keine zu großen Sorgen machen, denn die Zeiten großer IT-Projekte, die nach dem Wasserfall-Prinzip ausgerollt werden, sind längst Geschichte. Cloud ERP-Lösungen werden häufig Out-of-the-Box angeboten, mit sehr starren Prozessen und wenig Flexibilität. Die Lösung von Oracle bietet neben einer Vielzahl von Best-Practices aber die Möglichkeit, die individuellen Anforderungen der Unternehmen zu berücksichtigen, ohne die Software zu modifizieren. In einem Workshop erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Oracle oder mit einem Oracle Partner welche Möglichkeiten die Software bietet und wie diese genutzt werden kann. So können sie gemeinsam direkt Strukturen entwickeln, die auf das Cloud-Produkt passen und mit denen sich durch dessen Nutzung künftig Prozessoptimierungen erzielen lassen. Sinn macht es, sich dabei von unten nach oben vorzuarbeiten. Heutzutage wird die Einführung neuer Prozesse an einem einzelnen Business Case, in einer Abteilung oder von einer kleineren Tochterfirma im Feld erprobt. Ist der Proof of Concept oder auch ein initialier Pilot erfolgreich, kann die Lösung dank der Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud schrittweise auf weitere Teile des Unternehmens ausgeweitet werden. Mit Blick auf die mannigfaltigen Vorteile der Geschäftssteuerung, die sich Unternehmen bieten, und den völlig risikofreien Testmöglichkeiten ermutige ich alle Entscheider den Weg zu gehen. Es zahlt sich definitiv aus!

Die Digitalisierung schreitet stetig voran – das ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Dennoch: Viele Betriebe setzen in Finanz-, HR- und Planungsabteilungen noch auf historisch...

Digitalisierung

Zoom setzt bei seinen zentralen Online-Meeting-Services auf Cloud-Infrastruktur von Oracle

Oracle Cloud macht Millionen von Zoom Meeting-Teilnehmern möglich Redwood Shores, Kalifornien, 28. April 2020 – Heute gibt Oracle bekannt, dass Zoom Video Communications, ein weltweit führender Anbieter von Software für Videokonferenzen, seine Services ab sofort über die Oracle Cloud Infrastructure bereitstellt, um damit die sich weiterentwickelnden Geschäftsanforderungen sowie das Unternehmenswachstum zu adressieren. Mit der neuen Infrastruktur stellt Zoom künftig nicht nur seine Innovationsfähigkeit sicher, das Unternehmen sorgt außerdem für eine weiterhin zuverlässige Bereitstellung eines für seinen großen Kundenstamm existenziell wichtigen Services. Um der rasch steigenden Nachfrage nach seinen Dienstleistungen gerecht zu werden, darunter plötzliche Anstiege auf bis zu 300 Millionen tägliche Meeting-Teilnehmer, benötigte Zoom sofort zusätzliche Cloud-Kapazität. Das Unternehmen entschied sich für die Oracle Cloud Infrastructure aufgrund ihrer Vorteile in Bezug auf Leistung, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Cloud-Sicherheit. Nach der Bereitstellung innerhalb weniger Stunden sorgte die neue Infrastruktur bereits für Hunderttausende von gleichzeitigen Zoom Meeting-Teilnehmern. Nach der nun vollständig abgeschlossenen Implementierung kann Zoom seinen Service Millionen von Meeting-Teilnehmern simultan zur Verfügung stellen. Die Oracle Cloud-Infrastruktur der zweiten Generation wird Zoom dabei helfen, seinem Kundenstamm weiterhin einen hochwertigen Service zu bieten, sich flexibel an sich ändernde Anforderungen anzupassen und seine Führungsrolle in der Videokommunikationsbranche zu sichern. "Unser Unternehmen erlebte kürzlich das bedeutendste Wachstum seiner Geschichte. Das machte eine massive Erhöhung unserer Kapazitäten erforderlich. Wir haben mehrere Plattformen geprüft und die Oracle Cloud-Infrastruktur hat uns dabei geholfen, unsere Kapazität schnell zu erweitern und die Bedürfnisse unserer neuen Kunden zu erfüllen", erklärt Eric S. Yuan, CEO von Zoom Video Communications. "Wir haben uns für Oracle Cloud-Infrastruktur aufgrund der branchenführenden Sicherheit, der hervorragenden Leistung und des unübertroffenen Supports entschieden." "Videokommunikation ist zu einem wesentlichen Bestandteil unseres beruflichen und privaten Lebens geworden, und Zoom hat die Innovation in dieser Branche angeführt", ergänzt Safra Catz, CEO von Oracle. "Wir sind stolz darauf, mit Zoom sowohl als Anbieter der Cloud-Infrastruktur als auch als Kunde zusammenzuarbeiten, während das Unternehmen wächst und weiterhin Unternehmen, Menschen und Regierungen auf der ganzen Welt miteinander verbindet." Oracle ist aufgrund seiner Netzwerkarchitektur, Kapazität und Rechenzentrumsstandorte bestens positioniert, um die schnelle Expansion von Zoom und dessen innovative Videokommunikationsplattform zu ermöglichen. Bereits jetzt überträgt Zoom täglich mehr als sieben Petabyte über die Server der Oracle Cloud-Infrastruktur, was ungefähr einem HD-Video von etwa 93 Jahren länge entspricht. Mit seiner Security-Expertise in Verbindung mit der Cloud-Infrastruktur der zweiten Generation unterstützt Oracle Zoom bei der Bereitstellung einer Videokommunikationserfahrung auf Enterprise-Niveau.   Weitere Informationen: Erfahren Sie mehr zur Oracle Cloud der zweiten Generation.

Oracle Cloud macht Millionen von Zoom Meeting-Teilnehmern möglich Redwood Shores, Kalifornien, 28. April 2020 – Heute gibt Oracle bekannt, dass Zoom Video Communications, ein weltweit führender...

Cloud

Eine reißfeste Lieferkette: Worauf Logistiker und Supply Chain-Manager achten müssen

In Zeiten starker Marktschwankungen hilft das passende Tech-Stack, die Güterversorgung bis zum Endkunden sicherzustellen Autor: Tobias Stähle, Sales Director SCM/IoT/Blockchain Applications bei Oracle Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, sagt das Sprichwort. Was aber, wenn die Funktionsfähigkeit der Lieferkette ökonomisch und gesellschaftlich so entscheidend ist, dass sie unter keinen Umständen reißen darf? Diese Frage erhält besondere Relevanz angesichts der Belastung, unter der die Warenlogistik in Handel und Industrie aktuell steht. Es lohnt sich, genau hinzusehen, was gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit von den Verantwortlichen verlangt, und wie zeitgemäßes Supply Chain Management dazu beitragen kann, die Lieferketten zu stabilisieren. 1. ERP als verbindendes Element im Datenverkehr nutzen Eine einheitliche Datenbasis in Form eines ERP-Systems liefert Mitarbeitern in unterschiedlichen Abteilungen einen Ausgangspunkt, um im Rahmen des Konzepts Connected Backoffice gemeinsam schneller auf Unwägbarkeiten und Krisen zu reagieren. Gerade im Hinblick auf den hohen Bedarf an schnellen und dynamischen Prozessen muss allen Beteiligten klar sein, dass manuelle oder papierbasierte Standardabläufe in Beschaffung, Finance und Logistik ausgedient haben. Sinnvolle Entscheidungsparameter für ein System sind vor allem Usability und Integrationsfähigkeit, um die Komplexität in der Logistik gezielt zu reduzieren. Die Oracle ERP Cloud Suite enthält eine ganze Reihe von SCM-Funktionen als integralen Bestandteil und adressiert die Anforderungen aller beteiligten Usergruppen und Unternehmensfunktionen in der der Supply Chain. 2. Ausgewogenheit schaffen bei Taktung und Fluss innerhalb von Lieferketten Den kurzfristigen Bedarf an Produkten mit unterschiedlicher Komplexität schnell zu bedienen, ist eine enorme Herausforderung im Kontext globaler Supply Chains. Es gilt die Faustregel: Lagerprodukte mit hohem Standardisierungsgrad oder Produkte mit längeren Lieferfristen eignen sich besser für den weltweiten Handel. Hinzu kommt das Erfordernis, in der Logistik einen konstanten Fluss mit ausreichend Puffer zu etablieren, falls einzelne Lieferungen kurzfristig ausfallen. Grundsätzlich bietet die Cloud den Unternehmen durch Zugriff auf eine Masse von Daten wertvolle Unterstützung, die Nachfrage besser vorherzusagen und die Fulfillment-Planung bis zum Endverbraucher zu optimieren. Hier setzt die Oracle Warehouse Management Cloud (WMS) an. Das dynamische und leicht konfigurierbare System für Lager und Warehouse Management unterstützt Anwender dabei, komplexe Erfüllungsprozesse zu realisieren, die Genauigkeit für Lagerbestände und Lieferungen zu erhöhen und umfassende Bestandsvisibilität entlang der Supply Chain zu erreichen – von den Vertriebszentren bis zu den Warenregalen. In Zukunft wird die Bedeutung cloudbasierter Supply Chains wachsen, da sie deutlich flexibler, leichter skalierbar und anpassungsfähiger gegenüber On-Premise-Systemen sind. So lassen sich kurzfristige Änderungen bei Materialverfügbarkeit, Rohstoffpreisen, gesetzlichen Vorgaben oder unerwartete Hürden auf der letzten Meile einer Lieferung deutlich agiler antizipieren und planen. 3. Den Informationsfluss durch KI und IoT-Vernetzung stabilisieren Bei einer volatilen Nachfrage und in Krisen ist es besonders wichtig, maximale Transparenz in der Logistik hinsichtlich Kapazitäten und möglichen Lieferterminen zu erzielen. Um die Notfallplanung unter sich rasch verändernden Umständen zu verbessern, gewährleisten das Tracking der Fracht und ein Monitoring der kritischen Rahmenbedingungen Transparenz in Echtzeit. Dazu gehören beispielsweise die Auslastung von Flughäfen und nationale Grenzschließungen. Schon heute unterstützt die Oracle Transport Management Software gezielt Spediteure und Logistikanbieter bei der Verwaltung sämtlicher Transportaktivitäten innerhalb der globalen Supply Chain. Darüber hinaus verschafft der Einsatz von Technologien auf KI-Basis Unternehmen den dringend benötigten kontinuierlichen Support gepaart mit Echtzeit-Informationen. Chatbots und KI unterstützen Supply Chain-Experten dabei, Abläufe besser zu überwachen und Updates in einer einfachen, dialogorientierten Benutzeroberfläche zu erhalten. Die Wirkung: weniger manueller Aufwand und eine höhere Genauigkeit. Flankiert wird diese Entwicklung von immer leistungsfähigeren IoT-Geräten, die Daten für automatisierte Warnungen, Aktualisierungen und Aktionen sowie für Ad-hoc-Berichte und -Modelle zur Verfügung stellen – in Zukunft immer öfter auch Track-and-Trace-Funktionen in Echtzeit via Blockchain. 4. Frühzeitig die richtigen Lehren für die Zukunft ziehen Krisenfestigkeit zeigt sich zuletzt auch daran, wie widerstandfähig oder resilient sich eine Lieferkette in einer schwierigen Situation verhält. Ein wichtiger Faktor ist die Lernfähigkeit, die idealerweise bereits im Unternehmen etabliert ist. Es muss sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein und die Bereitschaft haben, den kontinuierlichen Wandel in seinem Umfeld als Herausforderung und Chance für die eigene Marktposition zu begreifen. Mit Blick auf die Supply Chain gilt es daher, die verfügbaren Ressourcen basierend auf einer verlässlichen Absatzplanung optimal zu nutzen und Notfallszenarien für den Bedarfsfall auszuarbeiten. Dazu gehört konsequenterweise auch ein Business Continuity Management. Strategische Entscheidungen unter außergewöhnlichen Bedingungen verlangen die Fähigkeit, über den Tellerrand üblicher Kosten-Nutzen-Analysen zu blicken. Dazu gehört nicht zuletzt die Bereitschaft, etablierte SCM-Modelle und -Strategien zu hinterfragen und stärker auf ein agileres, vernetztes Ökosystem zu setzen. Denn niemals sonst zeigen sich die Dynamik und das Entwicklungspotenzial von Supply Chain-Prozessen so deutlich wie in Situationen, die sie an ihre Grenze bringen.

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Cloud

Geschickt transformiert: So pushen SaaS und KI Umsatz und Firmenwachstum

Autor: Dirk-Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland Kennen Sie dieses Gefühl? Es vergeht scheinbar kaum ein Tag, an dem keine neue Lösung, kein neues Gadget oder kein neuer IT-Trend bejubelt wird. Und auch wenn einige dieser Neuerscheinungen recht schnell wieder in Vergessenheit geraten, so gibt es doch sehr viele, die sich durchsetzen und zum Mainstream werden. Bekannte Beispiele sind Blockchain, künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) oder virtuelle Realität (VR), die längst nicht nur Zukunftsvisionen sondern im Alltag vieler Unternehmen angekommen sind. Eine aktuelle Untersuchung von Enterprise Strategy Group und Oracle hat jetzt herausgefunden, dass 84 Prozent der Unternehmen derzeit mindestens eine der genannten neuen Technologien verwenden. Und sie ernten die Früchte dieser Investitionen, indem sie schneller wachsen und ihren Return on Investment (ROI) steigern. So hat die Analyse etwa festgestellt, dass durch innovative Technologien...   ... Firmeneinnahmen schneller zunehmen. Unternehmen, die besonders viele moderne Tools und Lösungen einsetzen, konnten ihre jährlichen Einnahmen um 58 Prozent schneller steigern als Unternehmen, die nicht in derartige Systeme investiert haben. Zukunftsorientiertere Organisationen konnten zudem ein um 80 Prozent schnelleres Gewinnwachstum verzeichnen. ... die Produktivität steigt und Fehler abnehmen. Anwender künstlicher Intelligenz im Finanzwesen berichten außerdem von einer durchschnittlichen Produktivitätsverbesserung um 33 Prozent und einer Fehlerreduzierung um 37 Prozent. Das ist vor allem auf die Automatisierung manueller Prozesse zurückzuführen. Der monatliche Finanzabschluss dauert in Unternehmen, die neue Technologien einsetzen, rund vier Tage weniger als in Unternehmen, die diese nicht nutzen. Organisationen, die auf digitale Finanzassistenten setzen, berichten von einer durchschnittlichen Produktivitätssteigerung von 36 Prozent sowie 38 Prozent schnelleren Analysemöglichkeiten. .... die Lieferkette unterstützt wird. Die Ergänzung des Supply Chain Managements (SCM) um eine Blockchain half 87 Prozent der befragten Firmen, ihre ROI-Erwartungen zu erfüllen oder sogar zu übertreffen. Mehr als drei von vier Befragten (76 Prozent) gaben außerdem an, dass KI-gestütztes SCM die Mitarbeiterproduktivität erhöht habe. Die Integration von IoT-Daten in Lieferkettensysteme und Workflows verkürzte die Zeit für Herstellung und Auftragserfüllung um durchschnittlich mehr als sechs Arbeitstage. 83 Prozent der Unternehmen, die IoT-Daten zur Unterstützung von SCM verwenden, gaben zudem an, dass der ROI die Erwartungen erfüllt oder übertroffen habe. Der SaaS-Effekt Einer der Gründe, wie es zum zunehmenden Einsatz von Innovationen in Unternehmen und die Nutzung ihrer Vorteile kommt, ist die wachsende Bedeutung des Software-as-a-Service-Modells (SaaS). SaaS ermöglicht es Firmen, neue Technologien nahtlos und effektiv in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Tatsächlich sehen laut Studie 91 Prozent aller Befragten SaaS als gute Möglichkeit für die Einführung dieser. Die meisten Unternehmen wissen mittlerweile, dass Cloud-Lösungen On-Premise-Anwendungen in Sachen Effektivität und Flexibilität den Rang ablaufen. Es gibt aber noch weitere Gründe, die für einen Wechsel in die Cloud sprechen, darunter: Kosteneinsparungen: Die Einführung eines Cloud-basierten SaaS-Ansatzes für neue Technologien reduziert oder eliminiert viele kostenbedingte Hindernisse bei Einführung und Optimierung. So entfallen teure Hardware-Käufe und Upgrades. Regelmäßige Software-Updates – oft mehrmals im Jahr – und Servicekosten sind normalerweise im SaaS-Modell enthalten oder lassen sich durch einen Servicevertrag ergänzen. Neben der Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) helfen Cloud-Lösungen auch, Planungen, finanzielle Konsolidierung und Abschlusszeiten sowie das Managementreporting erheblich zu verbessern. Agilität: Die Cloud-Suite von Oracle wird auf einer integrierten Plattform bereitgestellt. Benutzer können End-to-End-Geschäftsprozesse mit einer konsistenten, problemlos anwendbaren Oberfläche entwerfen. Wer über einen auf seine Rolle zugeschnittenen Datenzugriff verfügt, kann Entscheidungen auf Basis einheitlicher und aktueller Informationen treffen. Das wiederum stärkt Teamarbeit und Entscheidungsfindung. Zugang zu Innovationen: Anstatt zwei bis vier Jahre auf teure Upgrades zu warten, um auf neue Funktionen zugreifen zu können, werden diese bei Cloud-Lösungen in einem regelmäßigen Rhythmus herausgegeben, wodurch Unternehmen viel schneller innovative Ansätze nutzen können. Einfacher Einstieg: Sinnvoll ist es zudem, auf eine Cloud-Suite zu setzen, die KI, maschinelles Lernen und andere neue Technologien direkt in die Anwendungen einbettet. Die Anschaffung von „Anwendungen von der Stange“ ist eine einfachere und in vielen Fällen effektivere Option als die Entwicklung vollkommen neuer eigener Lösungen. Auch die Untersuchungen von Oracle haben diesbezüglich ergeben, dass Unternehmen, die neue Technologien einsetzen wollen, viel eher bereit sind, vorgefertigte Lösungen zu kaufen, als sie selbst zu entwickeln. Es gibt je nach Technologie zwei- bis dreimal so viele Lösungskäufer wie Hersteller. Zu guter Letzt: Fünf Tipps für den durchdachteren Einsatz neuer Technologien Wer dem Wettbewerb voraus sein und gleich jetzt sein Geschäftsmodell durch Innovationen verbessern und anschieben möchte, dem helfen die folgenden fünf Tipps weiter: 1.     Modernisieren Sie geschäftsrelevante Systeme durch die Migration auf SaaS mit einer leistungsstarken und vollständig integrierten Cloud-Suite. 2.     Analysieren Sie Ihre Business Cases und finden Sie die geeignetsten für Sofortinvestitionen. Priorisieren Sie diejenigen, die Herausforderungen lösen oder die den größten ROI versprechen. 3.     Wählen Sie Standardlösungen mit eingebetteten neuen Technologien aus, die Ihr Unternehmen am besten unterstützen. 4.     Führen Sie ein Pilotprojekt durch und stellen Sie sicher, dass es ein messbares Ziel und einen wahrscheinlichen Nutzen hat. 5.     Denken und handeln Sie proaktiv und agil – und vergessen Sie nicht die Beteiligten! Oft ist die Einführung neuer Prozesse und Technologien mit Herausforderungen für Mitarbeiter und Firmenkultur verbunden. Durch die Definition Ihrer Ziele und eines klaren Weges für Veränderungen sowie durch regelmäßige Kommunikation und Schulungen können Sie einige dieser Hindernisse abbauen. Weitere Informationen: Hier finden Sie eine Zusammenfassung der ESG-Studie. Den gesamten Bericht können Sie hier herunterladen: „Emerging Technologies: The competitive edge for finance and supply chain operations“

Autor: Dirk-Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle DeutschlandKennen Sie dieses Gefühl? Es vergeht scheinbar kaum ein Tag, an dem keine neue Lösung, kein neues Gadget oder kein...

Cloud

Innovationsschub fürs Finanzmanagement durch Cloud-ERP und Machine Learning

Routineabläufe automatisieren, Finanzteam in Geschäftsstrategen verwandeln: So lässt sich das Potenzial neuer Technologien strategisch nutzen Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Developement Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland Finanz- und Buchhaltungsthemen gelten manchmal als etwas sperrig. Dabei darf nicht vergessen werden, wie wichtig dieser Bereich für jede auf Wachstum ausgelegte Geschäftsstrategie ist. Die Größe des Unternehmens oder die jeweilige Branche spielen hierbei keine Rolle: Finanzexperten steuern und gewährleisten regulatorische Compliance, sie unterstützen eine positive Außendarstellung und sie verantworten natürlich alle finanzrelevanten Berichte und Analysen. Da Aufgabenfeld und Verantwortung in diesem Bereich stetig wachsen, fragt sich so mancher Buchhalter und Finanzmanager, wie sich neue Herausforderungen bestmöglich stemmen lassen. Weitere drängende Fragen: Wie lassen sich der Datenüberblick verbessern und die Kontrolle stärken? Viele Jahre verfolgte die Finanzabteilung diesbezüglich die Strategie: „Abwarten und Füße still halten. Um neue Technologien und Geräte sollen sich bitte andere kümmern. Wenn etwas nicht kaputt ist, warum sollte es dann repariert werden?“ Aktuelle Studien und Zahlen untermauern das Vorherrschen dieser Denkweise: So bezeichnen 26 Prozent der von PwC in der Studie „Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen 2019“ Befragten ihren Technologieeinsatz als konservativ. 56 Prozent verzichten beispielsweise noch auf künstliche Intelligenz. Wer sich mit Finanzmanagern und Führungskräften weltweit unterhält, erfährt , dass sie ein gemeinsames Thema teilen: Sie sprechen über den rasanten, von neuen Technologien forcierten Wandel ihrer Aufgaben, aber auch stetig neue Kundenanforderungen. Die Oracle Studie unterstreicht diese Wahrnehmung. Der Bericht stellt zudem heraus, dass Unternehmen, die auf KI setzen, eher ein Umsatzwachstum verzeichnen können als Firmen, die einen Bogen um Künstliche Intelligenz machen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Einsatz und die Nutzung neuer Technologien zwingend sind, um Unternehmenswachstum und Wettbewerbsstärke voranzutreiben. Warum das so ist? KI und insbesondere Machine Learning (ML) nehmen derzeit vor allem im Customer Service, Gesundheitswesen, in der Produktion und anderen Branchen an Fahrt auf. Auch im Finanzbereich werden auf KI und ML basierende Technologien vermehrt unseren Alltag und unser Handeln bestimmen. Deshalb sollten wir uns möglichst frühzeitig mit den Chancen und Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen derartiger Tools und Lösungen beschäftigen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Maschinelles Lernen verändert Kunden- und Anwendererwartungen KI oder ML ist zwar in aller Munde, aber manchmal fällt es schwer, diese Entwicklungen in den eigenen Alltag zu übertragen. Dabei können derartige Technologien als smarte Tools in Geschäftsanwendungen wie ERP, HCM und Co. sowie in Business-Strategien im Allgemeinen konkret dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen, Mitarbeiter zu entlasten und Abläufe zu automatisieren. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anbietern, die neue Technologien in ihre Anwendungen integrieren, um CFOs und CIOs bei dieser wichtigen Aufgabe unter die Arme zu greifen. ERP-Software aus der Cloud erleichtert es beispielsweise immens, neue Technologien wie Blockchain, das Internet der Dinge, KI und Maschinelles Lernen sowie Cybersicherheitsinnovationen zu nutzen. Mithilfe von Cloud ERP-Technologien können Finanzexperten die Anzahl der manuellen Transaktionen reduzieren, schnellere Abschlüsse realisieren und die Kosten für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften senken. So haben sie mehr Zeit und Möglichkeiten, sich um strategischere Projekte für ihr Unternehmen zu kümmern. Die Migration in die ERP Cloud kann beispielsweise helfen, einen Großteil des Aufwands, der mit Datenerfassung und -abgleich einhergeht, zu beseitigen. Und auch mit Blick auf technische und strukturelle Sicherheit bieten Cloud-Lösungen intrinsische Vorteile. Unternehmen wie McDonalds Deutschland vertrauen bei Planung und Budgetierung auf Cloud-Applikationen wie die Oracle EPM Cloud, da sie mit Ihnen die vollständige Compliance zur Einhaltung der DSGVO sicherstellen können. Des weiteren garantieren sie einen störungs- und unterbrechungsfreien Betrieb. Je mehr Daten hinzukommen, Stichwort Big Data, umso besser können Systeme nicht nur berichten, was gerade jetzt im Moment passiert, sondern auch fundiertere Vorhersagen darüber treffen, was in Zukunft geschehen wird. Grundlage sind hierbei sowohl die bisherige Performance als auch zahlreiche weitere Faktoren. Stellen Sie sich die vielen Möglichkeiten vor, die sich bei der Aufdeckung von Finanzbetrug, Prozessverbesserungen und integriertem Reporting bieten. Finanzdienste und -abläufe, wie wir sie kennen, darunter auch Prüfungs-, Steuer- und Beratungsdienstleistungen werden sich in diesem Zusammenhang stetig weiter entwickeln, so dass Stillstand keine Option ist. Fazit: Technologie- und Kommunikationsskills benötigt Unternehmen brauchen heute mehr denn je technologisch versierte Entscheider im Finanzumfeld. Deshalbt müssen Mitarbeitern in Finanzwesen und Buchhaltung jetzt die Fähigkeiten vermittelt werden, die sie benötigen, um in einem unglaublich wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen. Dabei geht es nicht nur um das unmittelbare Unternehmensumfeld, sondern um alle Märkte, in denen das jeweilige Unternehmen aktiv ist. Eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Technologien ist in diesem Zusammenhang durchaus verständlich und auch gut. In vielen Fällen ist es aber ratsam, neugierig zu bleiben. Es gilt, innovative Lösungen und Geräte zu analysieren und auszuprobieren, die die Partnerschaft des Finanzteams mit den Strategie- und Entscheidungsträgern in der Organisation verbessern. Es ist großartig, einen guten Überblick über alle historischen Entwicklungen des Unternehmens zu haben. Aber viel wichtiger ist es, als echter Co-Pilot und Partner zu fungieren: In enger Zusammenarbeit mit Finanz- und anderen Unternehmensentscheidern lassen sich neue Wachstumschancen, Produkte und Angebote entwickeln, Störungen minimieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Damit das geschehen kann, sind Finanzexperten vonnöten, die partnerschaftlich mitentscheiden können, in welche Richtung die Unternehmensreise gehen soll. Hierbei sind nicht nur technische Fähigkeiten gefragt. Damit Finanzexperten in ihrer erweiterten Rolle erfolgreich sein können, benötigen sie starke Kommunikationsfähigkeiten, um bei der Abgabe einer Empfehlung oder der Überprüfung eines Berichts zu überzeugen. Die nächste Generation von Finanzmanagern benötigt soziale, Führungs- und Kommunikationskompetenz sowie analytisches Knowhow, um Entscheidungen beeinflussen zu können und Werte für das Unternehmen zu schaffen. Derartige Fähigkeiten lassen sich nicht über Nacht gewinnen, da sie mit Technologie, Strategie und Finanzen verknüpft werden müssen. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. In diesem Sinne: Auf in neuer Finanzwelten!

Routineabläufe automatisieren, Finanzteam in Geschäftsstrategen verwandeln: So lässt sich das Potenzial neuer Technologien strategisch nutzen Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Developement Leader...

Digitalisierung

Von wegen Hype! So verändern Unternehmen Workflows in Fabrikhalle, Lager und Büro mithilfe von KI nachhaltig

Autor: Matthias von Blohn, Vice President, EMEA Insight & Customer Strategy Wie halten Sie es eigentlich mit guten Vorsätzen? Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bereits vorüber und damit so mancher gute Vorsatz schon wieder vergessen. Weniger Süßigkeiten oder mehr Sport gehören sicherlich zu den Top-Themen, die jedes Jahr rund um Silvester genannt werden. 2020 wollen die Deutschen mehr für die Umwelt tun. Das haben 64 Prozent der Befragten in einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit angegeben. Stressabbau und mehr Zeit für die Familie sind weitere hehre Vorhaben. Das Problem: Bei 27 Prozent der von Statista in einer Umfrage Befragten halten gute Vorsätze gerade mal zwei Monate. Die Mehrheit (36 Prozent) kümmert sich sogar nur zwischen einem Tag bis zu einem Monat um derartige Pläne. Wie wäre es stattdessen, Vorsätze das ganze Jahr über und dafür langfristiger anzugehen? Vielleicht lassen sie sich dann effektiver und erfolgreicher umsetzen? Das gilt im Übrigen für persönliche Vorhaben genauso wie für geschäftliche Pläne. Nehmen wir das Beispiel künstliche Intelligenz, ein Thema, das vielfach diskutiert, aber doch so viel mehr als ein Technikhype ist. Oracle hat mit Blick auf Künstliche Intelligenz fünf Anwendungstipps herausgearbeitet, die Ihre ERP-Systeme und Geschäftssoftware von Grund auf, nachhaltig transformieren und Unternehmensabläufe revolutionieren. Denn in diesen neuen 20er-Jahren des Aufbruchs geht es nicht nur darum, KI-Trends zu folgen. Künstliche Intelligenz und Machine Learning müssen sich mit den unterschiedlichsten Geschäftsanwendungen verbinden lassen, um so Innovations- und Wettbewerbsstärke zu forcieren. Weg vom guten Vorsatz, hin zu ganzheitlichen Transformationsstrategien! Darum geht‘s: 1. Nutzen Sie KI in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen Egal ob es um Gesichtserkennung beim Smartphone, Einparkhilfe im Auto oder eine Diagnose von Krankheiten in der Arztpraxis geht: Von KI befeuerte Anwendungen finden sich heute bereits in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen sich ebenso smarte Helfer auch für ihren Beruf wünschen. KI wird in diesem Zusammenhang vermehrt zu einem wichtigen Kollegen, der den Arbeitsalltag erleichtert. Auf künstlicher Intelligenz basierende Lösungen automatisieren repetitive Aufgaben, werten Dateneingaben auf, liefern smarte Einblicke für die Entscheidungsfindung und werden sich kontinuierlich weiterentwickeln, um neue Bedarfe abzudecken. Innovative Apps mit intelligenter UX und fortschrittlichen digitalen Assistenten werden den Büroalltag transformieren. Bestimmt wollen Sie hilfreiche KI-Fähigkeiten künftig eng mit bereits vorhandenen Prozessen verbinden, damit sie smarter sowie effizienter arbeiten und vernetzen können. KI wird Ihnen in Zukunft nicht nur die nächstbesten Aktionen empfehlen, sondern diese auch sofort auslösen. 2.    Beschäftigen Sie sich mit den Möglichkeiten smarter digitaler Assistenten   Chatbots sind mittlerweile alles andere als neu und begegnen uns nahezu tagtäglich. Sie eignen sich wunderbar, um beispielsweise im Kundendienst einfache Kundenfragen zu beantworten. Die Zukunft gehört aber noch smarteren digitalen Assistenten: KI unterstützt diese Bots, Absichten und Zusammenhänge hinter den Anfragen besser zu verstehen und natürliche Konversationen zu führen. Zudem wird KI den digitalen Assistenten helfen, Fragen und Bedenken proaktiv statt reaktiv anzugehen, um Vorhersagen zu treffen und Empfehlungen für die nächsten Schritte zu geben. Auch im Bereich der Unternehmenssoftware nehmen digitale Assistenten eine immer wichtigere Rolle für eine effizientere Mensch-Maschine-Interaktion ein. Einige Cloud-Software-Suiten erlauben es Anwendern bereits, beispielsweise direkt mit dem Finanzsystem zu sprechen und zu interagieren. So hilft der Oracle Digital Assistant Unternehmen, diese Fähigkeiten zu nutzen, indem es vorgefertigte digitale Assistentenfähigkeiten für Oracle SaaS im gesamten Unternehmen anbietet. 3. Setzen Sie auf fundiertes Datenmanagement und leistungsstarkes Data Enrichment Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, sind eine Menge passender Informationen erforderlich. Deshalb benötigen Sie verlässliche sowie einfach anwendbare Strategien und Tools, mit denen Sie Ihre Datensätze bereinigen und anreichern, bevor KI-Modelle die Daten aufnehmen können. Lösungen wie die DataFox-Engine erleichtern es Firmen, genau die Daten zu erhalten, die KI für eine gute Arbeit benötigt, denn sie reichern diese so an, dass sie zu intelligenteren und präziseren Ergebnissen führen.   4. Legen Sie Ihre App-Entwicklung in erfahrene Hände Hand aufs Herz: Die Entwicklung von Anwendungen kann ein schwieriger und auch frustrierender Prozess sein. Außerdem fällt es oft schwer, KI-Apps zu entwickeln, da es Ihnen an der notwendigen Expertise, Zeit und Datenkompetenz mangelt. Eine Studie von Oracle und ESG kommt in diesem Zusammenhang zu dem Schluss, dass Unternehmen mit etwa doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit vorgefertigte KI-Anwendungen einsetzen, als dass sie eigene Lösungen entwickeln. Anbieter müssen daher die App-Entwicklung für ihre Kunden übernehmen, um von Anfang an einsatzbereite Lösungen bereitzustellen und einen sofortigen geschäftlichen Nutzen zu erzielen. 5. Denken Sie an Datenschutz und IT-Sicherheit Last but not least, gilt es auch sicherheitstechnische Aspekte zu berücksichtigen. Hierzu gehören ethische Fragen ebenso wie Aspekte im Zusammenhang mit IT-Sicherheit und Datenschutz, denn sie beeinflussen die Art und Weise, wie KI persönliche Daten am Arbeitsplatz nutzt. In einer Erhebung von Oracle erklärten 80 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen um Erlaubnis bitten sollte, bevor es Daten über sie sammelt, wenn es KI-Technologie verwendet. Das bedeutet, dass Unternehmen sich darüber informieren müssen, wie Datenschutz und KI am Arbeitsplatz zusammenwirken werden. Bedenken Sie dies bei allen Vorhaben!   KI-Technologien sind 2020 im Geschäftsalltag angekommen. Nun müssen sie durchdacht und strategisch – und nicht nur als guter Vorsatz – bewertet und diskutiert werden. Wo finden sich bei Ihnen konkrete Möglichkeiten, mithilfe von KI Geschäftsziele zu erreichen und den Umsatz zu steigern?

Autor: Matthias von Blohn, Vice President, EMEA Insight & Customer Strategy Wie halten Sie es eigentlich mit guten Vorsätzen? Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bereits vorüber und damit...

ERP

Keine Chance dem Technostress! KI-gestütztes ERP unterstützt Erkenntnisgewinn und Entscheidungsfindung

Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Development Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland  Kennen Sie das? Das gestern noch so prächtig neue Smartphone wird bereits nach wenigen Monaten als reichlich veraltet belächelt. Der Kollege rät zu noch einer weiteren App, „die einfach sein muss!“. Und das neue System, an das Sie sich gerade so prima gewöhnt hatten, soll bald abgelöst werden. Wenn sich Technologien und Geräte so rasant ändern und weiterentwickeln, dass es schwerfällt mitzuhalten, ist von einem „Technostress“ die Rede. Eine derartige Überforderung durch Technik und Datenschwemme kann Firmen unterschiedlichster Größen und Branchen treffen: Sie müssen rasend schnell alte Geschäftsmodelle über den Haufen werfen und neue Ansätze aus dem Boden stampfen. Prominente Beispiele für derartige Innovationen sind 5G, das Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz (KI). KI-gestütztes ERP im Fokus Fakt ist: Um zu überleben, müssen sich Organisationen immer schneller auf Veränderungen einstellen. Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Generation von Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen, die von Künstlicher Intelligenz (KI) befeuert werden. Doch die schlauste Geschäftssoftware verfehlt ihre Möglichkeiten, wenn die Anwender nicht mitziehen. Daher ist es essentiell, schon vor Auswahl und Implementierung die Mitarbeiter ins Boot zu holen. Rezept gegen Systemausfall ERP bestimmt Geschäftsabläufe bereits seit Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass es diesbezüglich keinen Raum für Verbesserungen mehr gibt. So sind derzeitige ERP-Systeme beispielsweise stark kundenspezifisch angelegt, was zu Herausforderungen bei der Interoperabilität führt, da sich viele wichtige Änderungen nicht ohne Systemausfall einführen lassen. Das wiederum bedeutet, dass enorme Ressourcen vonnöten sind, um die Modelle neu aufzusetzen. Zum Glück stehen wir im Moment an der Schwelle einer echten Revolution. KI-gestützte Datenbanken können in diesem Zusammenhang das Echtzeit-Feedback ihrer Anwender nutzen, um immer reaktionsschneller zu werden und Regeln selbständig zu ändern. Statt Anwendungen zu stoppen, um das Regelwerk neu zu schreiben, lässt sich dieses reibungslos und flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.   Scheitert ein ERP-Projekt, liegt das meist an Datenproblemen, die durch einen Mangel an intuitiven Tools und fehlende Unterstützung vonseiten der Geschäftsleitung noch verstärkt werden. Sind wichtige Informationen nicht zur Hand, behindert das außerdem die Transparenz. Unternehmen bekommen nicht die wichtigen Einblicke, die sie benötigen. Wie wäre es mit einem cloud-basierten und KI-gestützten System, das genau dieses Problem angeht? Da alle Ihre Daten in der Cloud liegen, lassen sie sich viel einfacher überwachen, was wiederum Technikangst und die Sorge, im Datenchaos zu ersticken, minimiert. Damit nicht genug: Self-Patching und eigenständige Reparatur stellen außerdem eine hohe Datenqualität sicher und verbessern die Genauigkeit sowie den Wert der Vorhersagen. KI-beschleunigtes Lernen Soviel zur technologischen Seite der Medaille. Kommen wir nun zur zweiten Herausforderung, die jede Technologieeinführung mit sich bringt: KI-gestützte beziehungsweise mit Machine Learning-Komponenten versehene ERP-Lösungen können viele alltägliche zentrale Abläufe in Unternehmen automatisieren. Mitarbeiter benötigen Hilfe, um mit den neuen Systemen klar zu kommen und Ängste davor zu verlieren. Und das betrifft wirklich jeden Mitarbeiter– vom Vorstandschef bis zum Azubi. Für eine erfolgreichen kulturellen Wandel müssen sich Mitarbeiter sicher sein, dass sie nicht durch KI ersetzt werden. Stattdessen geht es darum, Hand in Hand mit der neuen Technologie zu arbeiten. Erkenntnisgewinn dank KI Der Wandel muss als Chance und nicht nur als Herausforderung gesehen und gelebt werden. Der wahre Wert von KI liegt darin, Mitarbeiter mit hilfreichen Erkenntnissen aus zuvor unstrukturierten, ja chaotischen Daten zu versorgen. Durch den Zugang zu diesen Insights können sie bessere Entscheidungen treffen, die strategischen Wert schaffen. Ein konkretes Beispiel: Die Rolle des CFO etwa bietet viel Raum für Veränderung und Wachstum. Die Mehrheit (89 Prozent) der Führungskräfte im Finanzbereich setzt noch immer keine KI ein, und das, obwohl derartige Tools und Funktionen das Umsatzwachstum signifikant ankurbeln können. Durch den Einsatz von KI könnten sie beispielsweise Transaktionsaufgaben automatisieren, die noch immer einen Großteil ihrer Zeit in Anspruch nehmen, und sich stattdessen auf wertsteigernde, innovative Aufgaben konzentrieren. Die erfolgreichsten Mitarbeiter werden künftig diejenigen sein, die wissen, wie sie neue Technologien zu ihrem und dem Vorteil des Unternehmens bestmöglich nutzen können. Die Impulse gehen dabei aber nicht nur von ihnen aus. Unternehmen können ihre Mitarbeiter mit Lösungen unterstützen, die eine optimierte Benutzererfahrung und Navigation bieten, darunter Technologien zur Spracherkennung oder virtuelle Assistenten. Das war’s dann, Technostress! Bisherige Automatisierungsvorhaben waren oft gestückelt und von kurzfristigem Denken sowie einem Fokus auf reine Effizienzsteigerung geprägt. Das ist jetzt anders. KI-gesteuertes ERP wird den Mitarbeitern fundierte Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Unternehmens geben. Es wird ihre Arbeitsweise verändern und ihnen die Fähigkeit geben, Innovationen viel schneller als zuvor in die Tat umzusetzen. Wer sich dies immer wieder vor Augen führt, für den verliert der Technostress seinen Schrecken.

Autor: Dirk Thomas Wagner, Sales Development Leader ERP Cloud bei Oracle Deutschland  Kennen Sie das? Das gestern noch so prächtig neue Smartphone wird bereits nach wenigen Monaten als reichlich...

Cloud

Und auf welcher Seite der Macht stehen Sie?

Sicherheitsattacken im Stil von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi bekämpfen. Mit KI und Cloud gegen die Dunkle Seite des Cyberspace. Die einen kaufen jeden Fan-Artikel – vom Darth Vader-Toaster bis zur Yoda-Fußmatte – und fiebern Neuigkeiten viele Monate entgegen. Andere können mit dem Star Wars-Hype wenig anfangen und haben längst den Überblick verloren, wer nun eigentlich mit wem verwandt ist und gegen wen kämpft. Und Sie? Haben Sie den letzten und lange herbei gesehnten Abschluss der Skywalker-Saga „Star Wars 9“ bereits gesehen? Gute Kräfte bündeln Wir von Oracle haben uns die Geschichte rund um Luke, Anakin, Leia, Obi-Wan, Han Solo und Co. einmal mit der IT-Security-Brille angeschaut und festgestellt: Das Star Wars-Universum bietet ein paar hilfreiche Ansätze, die Unternehmen bei ihrer Sicherheitsstrategie 2020 unterstützen können. So zeigen aktuelle Studien beispielsweise, dass sich Cyberbedrohungen derzeit rasant weiterentwickeln. Um diese „Dunkle Seite der IT-Macht“ wirkungsvoll zu bekämpfen, sollten sich, das zeigt auch ein Blick auf den Star Wars-Epos, gute Kräfte zusammenschließen und gemeinsam ausgeklügelte Angriffsmethoden überwinden. Cyberkriminelle, Meister der Verwandlung Machen wir uns nichts vor: Wie das Star Wars-Universum ist der Cyberspace ein ungemein düsteres und vielerorts gefährliches Umfeld. Und wie die Dunkle Seite denken sich Hacker immer wieder neue Kniffe aus, um an Ihr wertvollstes Gut zu kommen: Ihr Knowhow und Ihre Daten. Interessante Hintergrundzahlen bietet in diesem Zusammenhang der Cloud Threat Report 2019 (CTR) von Oracle und KPMG. Er untermauert, in welch unterschiedlichen Gewändern und Formen Attacken daherkommen. Befragte aus Großbritannien, Kanada und Australien nennen beispielsweise E-Mail-Phishing als größte Bedrohung, die am ehesten ihre Abwehr durchbricht. Unternehmen in Singapur fürchten sich vor allem vor Zero-Day-Schwachstellen, Firmen in den USA sagen, dass Malware ihr größtes Problem sei. Auf die Frage, was am meisten Schutz benötigt, sprechen sich Interviewte in den USA, Kanada und Großbritannien als erstes für ERP- oder Supply-Chain-Anwendungen aus, asiatische Unternehmen hingegen für den Schutz von mobilen Geräten, CRM-Systemen und Identity-Servern. Sicherheitsschild Cloud Soweit die Ausgangslage. Doch was können Unternehmen konkret tun, um der Dunklen Seite die Stirn zu bieten? An Skalierbarkeit führt diesbezüglich kein Weg vorbei, und daher nutzen Firmen vermehrt Cloud-Technologien, um ihre Daten in einem sicheren Umfeld gespeichert zu wissen. In unserem CTR-Bericht erklären 73 Prozent, dass die Cloud ihre Daten besser absichere, als wenn sie diese im eigenen Unternehmen vorhalten würden. Warum? Zum einen fokussieren und skalieren Cloud-Anbieter ihre Sicherheitsinvestitionen für ihre öffentlichen Cloud-Umgebungen stärker als Unternehmen, die die IT im eigenen Haus betreiben. Sicherheit hat für Cloud-Anbieter oberste Priorität. Sie müssen stets in die neuesten und stärksten Technologien investieren, um die bei ihnen gespeicherten Daten bestmöglich zu schützen. Zugleich können sie immer Ausschau nach den richtigen Waffen halten, um sich gegen Angriffe zu wappnen und Daten proaktiv statt reaktionär zu schützen. Selbstreparierend und selbstsichernd Künstliche Intelligenz und Machine Learning werden bei derartigen Plänen immer wichtiger, denn Cloud-Umgebungen gepaart mit zusätzlicher Automatisierung machen die Umgebung selbstsichernd und selbstreparierend. Sie können sich eigenständig gegen Angriffe verteidigen und die Notwendigkeit menschlicher Eingriffe minimieren. Damit nicht genug: „Bewaffnete“ Cloud-Umgebungen tragen außerdem dazu bei, menschliche Fehler auszuschließen. ML ermöglicht es dem System, Schwachstellen vorherzusagen und zu beheben, bevor sie überhaupt auftreten, damit das System durchgehend läuft. Eine derartige Prävention ist deutlich präziser als eine Verwaltung der Umgebungen durch Menschen allein. Zu bedenken ist auch, dass das Patchen von Schwachstellen extrem zeitaufwändig ist und eine Menge Ausfallzeiten verursachen kann. Automatisiertes Patch-Management ist nur der Anfang Aus diesem Grund ist es großartig, dass heute bereits so viele Unternehmen ihre Daten in die Cloud verlagern. Doch geht es um den Einsatz smarter Algorithmen und automatisierter Abläufe, gibt es noch einiges zu tun. Unser Threat-Report zeigt diesbezüglich eine Entwicklung in die richtige Richtung: 89 Prozent der Unternehmen haben demzufolge automatisches Patch-Management implementiert oder planen dies in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent wollen automatisiertes Patch-Management in den nächsten 24 Monaten einführen. Das ist ein wunderbarer Anfang, doch je mehr ein Unternehmen Abläufe automatisieren kann, umso vorausschauender und umfassender kann es Sicherheitsmaßnahmen gestalten. Ein ganzheitliches Konzept tut Not, insbesondere weil Sicherheitsbedrohungen immer ausgefeilter werden und in so vielen Facetten auftreten können. Daher sollten Unternehmen vermehrt auf Cloud-Lösungen gepaart mit KI-Technologien setzen. KI-gestützte Cloud: Hand in Hand gegen Invasionen Kommen wir zurück zum Star Wars-Vergleich: So wie die Jedi stets aus früheren Misserfolgen gelernt und sich immer weiterentwickelt haben, wird auch Ihnen das Zusammenkommen in einer Streitmacht – oder einer Cloud-Umgebung – helfen, sich bestmöglich und stark gegen feindliche Invasoren aufzustellen. Denn nicht nur unsere Verteidigungsmaßnahmen werden immer smarter. Leider trifft das auch auf Cyber-Angriffe und Angreifer zu. Maschinen können Systeme auf eine Art und Weise schützen, wie es Menschen nicht gelingt. Deshalb ist KI-gestützte Automatisierung der Weg in die Zukunft. Da der Grad der Komplexität von Cyber-Angriffen kontinuierlich zunimmt, wird die KI-gestützte Cloud zur einzigen Möglichkeit, das aufzuhalten, was lange Zeit als unaufhaltsam galt. Den vollständigen Cloud Threat Report finden Sie hier: https://www.oracle.com/fr/a/ocom/docs/dc/final-oracle-and-kpmg-cloud-threat-report-2019.pdf

Sicherheitsattacken im Stil von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi bekämpfen. Mit KI und Cloud gegen die Dunkle Seite des Cyberspace. Die einen kaufen jeden Fan-Artikel – vom Darth Vader-Toaster bis zur...

Cloud

Transparenz und Skalierbarkeit aus der Wolke: Energiekonzern OMV führt Konzern-Webauftritt mit Oracle und eXa Online in die Cloud

Oracle WebCenter Sites Grundlage für neue benutzerfreundliche und hochverfügbare Webplattform der OMV Group OMV Headoffice Wien, Quelle: OMV Um einen ansprechenden und hochverfügbaren Webauftritt sicherzustellen, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre Webseiten und Content-Systeme  in die Cloud zu führen. So ist es auch beim Öl-, Gas- und Energieunternehmen OMV. Die Online-Plattform des weltweit tätigen Konzerns war bereits 2007 in Betrieb genommen worden und konnte aufgrund der hohen Wartungskosten und der komplexen Backendsysteme die Anforderungen an die effiziente und nutzerfreundliche Content-Pflege und Bereitstellung nicht länger erfüllen. Daher entschied sich OMV für die Ablöse der existierenden Plattform mit dem Ziel, einerseits die Komplexität zu verringern und andererseits Verfügbarkeit, Performance und Erweiterbarkeit zu erhöhen. Herausforderung: zeitaufwändige Contentpflege und kompliziertes technisches Setup  „Aufgrund der technischen Komplexität, war der Aufwand, die Inhalte der Webseiten zu aktualisieren und auf dem neuesten Stand zu halten, teilweise enorm. Auch dass die Navigation in einem System, die Content-Erstellung jedoch in einem anderen erfolgte, erschwerte die Redaktions-Prozesse ungemein“, erläutert Markus Pilsl, Senior Expert Digital Communications und Projektleiter auf Business-Seite bei OMV. Hohe Wartungskosten, lange Vorlaufzeiten bei Funktionserweiterungen und vermehrt auftretende technische Probleme zeigten den Projektverantwortlichen bei OMV: Es war Zeit für eine neue Lösung. Wunsch nach verbesserter Performance, Skalierbarkeit und Usability Gesucht wurde seit Sommer 2016 ein System, mit dem die OMV ihren Webauftritt grunderneuern konnte. Oberstes Ziel dabei war, die IT-Komplexität, die Administration sowie hiermit verbundene Kosten durch die Zusammenführung auf ein einziges System zu reduzieren. Auch die Time-to-Market neuer Erweiterungen sollte optimiert, umfassendes responsive Design für die mobile Nutzung unterstützt werden. Zudem ist es für OMV wichtig, dass das neue System höchste Flexibilität mit umfassenden Funktionalitäten im Frontend sicherstellt. Aus diesem Grund wurden die Usability- und User Experience-Experten von USECON zur Unterstützung in dieses Projekt geholt. „Inhalte müssen schnell auf der jeweiligen lokalen OMV-Webseite in der jeweiligen Landessprache veröffentlicht werden. Und letztlich war es unser Ziel, dass Kunden und Mitarbeiter von einem modernen, attraktiven Webdesign profitieren“, ergänzt Pilsl. OMV-Implementierungspartner eXa Online lobt Vorteile der Cloud Die Wahl des technischen Implementierungspartners fiel auf die Digitalisierungsexperten des in Leipzig ansässigen Unternehmens eXa Online, die wiederum auf Technologie von Oracle setzen: „Für sehr große CMS-Installationen wie hier bei OMV war Oracle WebCenter Sites in der Oracle Cloud-Infratruktur gepaart mit Database-as-a-Service einfach die beste Lösung, da sie komplett anpassbar ist“, berichtet eXa-Online-Geschäftsführer Carsten Paul. Weitere Vorteile seien die Stabilität, Performance sowie Flexibilität der Plattform. „Dieses für uns erste Cloud-CMS-Projekt dieser Art in Europa hat auch uns als Systemintegratoren eindrücklich gezeigt: Es gibt nur sehr wenige Gründe, nicht in die Cloud zu gehen.“ Intensive, aber erfolgreiche Implementierung Eine besondere Herausforderung dieses Projekts war es, den mehr als 20.000 Usern des Intranets in über 20 Ländern eine verlässliche Performance des Webauftritts zu gewährleisten. Vor allem die umfassende Personalisierung von Inhalten und das automatisierte E-Mail-Newsupdate erwiesen sich während des Projekts als herausfordernd. „Konzernweit und extern gerichtet war dies eines der ersten großangelegten Cloud-Projekte für uns. Wir konnten unsere Erfahrungen sammeln und werden diese auch in potentiellen Cloud-Projekten in der Zukunft einbringen können“, sagt Sabin Sadean, technischer Projektleiter bei OMV. Durch die Transformation des CMS in die Cloud, konnte OMV die angestrebten Kostensenkungen realisieren und die Web-Plattform zukunftssicher machen. Dies bestätigt auch Jan Leitermann, Group CIO der OMV: „Mit dieser Cloud-Lösung können wir nun ohne Weiteres skalieren – ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung und Transformation der IT. Das neue System hilft uns, Komplexität im Backend und auch Wartungskosten zu verringern. Usability und modulare Anpassbarkeit sind gegeben.“

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CX

Süßer die Kassen nie klingeln – aber wehe die Lieferung kommt zu spät!

Worauf deutsche Kunden Wert legen, und wie sich die Customer Experience im kommenden Jahr verbessern lässt. Nur noch wenige Tage, und in unzähligen Wohnzimmern glitzern wieder die Weihnachtsbäume, die Familie trifft sich zu Gänsebraten oder Kartoffelsalat. Haben Sie schon alle Geschenke beisammen? Falls nicht, möchte ich Ihnen einen Rat geben: Fragen Sie sich wirklich ganz genau, ob das Gekaufte auch gut ankommen wird! Eine aktuelle Umfrage von Oracle Retail hat jetzt nämlich herausgefunden, dass 74 Prozent der Verbraucher in Europa bereits planen, mindestens ein Geschenk wieder zurückzugeben. Stolze 14 Prozent glauben sogar, dass sie mehr als die Hälfte ihrer Geschenke wieder zurück an den Händler schicken oder ins Geschäft zurücktragen werden. Kunden wünschen sich bequemere Retouren Dieses Studienergebnis untermauert recht eindrücklich, dass sich deutsche Händler 2020 einiges einfallen lassen müssen, um die Gunst ihrer Kunden zu gewinnen und zu halten. Denn auf diesem Gebiet gibt es noch enormen Nachholbedarf. So haben unsere Oracle Kollegen auch herausgefunden, dass viele Retailer die Erwartungen ihrer Kunden einfach nicht erfüllen. Ein Beispiel: 57 Prozent der 210 befragten Einzelhändler denken zwar, dass ihre Rücksendemodalitäten von Waren „sehr einfach“ seien. Die Verbraucher sehen das aber ganz anders: Für sie ist die Rücksendung von Bestellungen ein unglaublicher Akt, den sie sich einfacher erhoffen würden. Auch in Sachen Service-Qualität und Bequemlichkeit vertreten Händler und Kunden reichlich konträre Ansichten. So ist für jeden zweiten Verbraucher Bequemlichkeit, beziehungsweise Service-Qualität, also ob beispielsweise das gewünschte Kleid in ihrer Größe vorrätig ist, essentiell. Aber nur ein Drittel der Einzelhändler sehen dies als sehr wichtig an. Damit nicht genug: Auch spannende Einkaufsentdeckungen wie das Ausprobieren neuer Produkte (36 Prozent) und Expertenratschläge (22 Prozent) spielen für Kunden eine wichtige Rolle beim Einkauf im Geschäft. Unter den Einzelhändlern sind es nur 18, beziehungsweise 6 Prozent, die diese Aspekte als wichtig erachten. Kunden begrüßen neue Online- und VR-Tools Für Käufer von heute sind Online und In-Store übrigens keine per se vollkommen verschiedenen Kanäle: Sie erwarten überall dasselbe Maß an „Bequemlichkeit“, unabhängig davon, wo sie shoppen. Für 43 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer ist Convenience oberstes Gebot. Außerdem sind Verbraucher offen für neue Technologien, mit denen sie ihre Einkaufserlebnisse komfortabler gestalten können. Die Hälfte der europäischen Befragten finden Online-Tools toll, mit denen sie sich eine digitale Version von sich anzeigen und Produkte wie Sonnenbrillen oder Kleidung anprobieren können. 38 Prozent der deutschen Kunden äußerten zudem Interesse an Virtual Reality (VR)-Technologien, mit denen sie „online in einem virtuellen Kleiderschrank surfen und Artikel wie in einem Geschäft auswählen können“. Weitere 41 Prozent aller Befragten sind außerdem interessiert an „Online-Abos für Mode-Services, die ihnen automatisch Artikel in ihrem Stil zusenden, die sie dann von Fall zu Fall zurückschicken können.“ Lieferungen innerhalb eines Tages liegen im Trend Und wie können Retailer die stets neuen Anforderungen ihrer Kunden besser adressieren, um der Konkurrenz voraus zu sein? Hier führt kein Weg am Thema Versandgeschwindigkeit vorbei. Verbraucher zeigen sich offen gegenüber neuen Liefermethoden wie Drohnen oder fahrerlosen Autos. Allerdings ist es ihnen am allerwichtigsten, dass sie ihre Bestellungen schnell und günstig bekommen. Werden sie diesbezüglich enttäuscht, suchen sie sich beim nächsten Mal einen anderen Anbieter. Verbraucher sind immer offener für alles, was Lieferungen beschleunigt. Über 90 Prozent der Befragten suchen nach kostenlosen und schnellen Lieferungen innerhalb eines Tages. 87 Prozent der stationären Einzelhändler wiederum wissen, dass Auswahloptionen für Verbraucher extrem wichtig sind – trotzdem wird der Bedarf diesbezüglich noch nicht gedeckt. 47 Prozent der Verbraucher geben an, dass die von ihnen gewünschte Lieferoption „manchmal, selten oder nie verfügbar“ ist. Online-Einzelhändler haben hier die Nase vorn: 61 Prozent der Verbraucher sind der Meinung, dass sie die präferierte Lieferoption bekommen. Obwohl Online-Händler hier derzeit noch vorne liegen, sind traditionelle Einzelhändler nicht weit entfernt. Es lohnt sich also am Ball zu bleiben. Kundentreue belohnen Doch das ist noch nicht alles: Bei der Schaffung persönlicher Erlebnisse geht es, das zeigt die Oracle-Studie, nicht länger nur um dynamische Inhalte oder „Sonderangebote“. Verbraucher wünschen sich eine bevorzugte Behandlung, wenn sie schon lange einer Marke die Treue halten. Ungefähr die Hälfte (48 Prozent) gibt an, dass Angebote oder Preisnachlässe, die besser sind als das, was andere aufgrund ihrer Loyalität zu diesem Einzelhändler erhalten können, „absolut notwendig“ sind. Markentreue setzt aber Transparenz voraus: Etwa die Hälfte (52 Prozent) der Verbraucher haben größeres Vertrauen in Einzelhändler, die im Falle eines Problems oder Rückrufs sofort reagieren, und 47 Prozent kaufen eher bei aufstrebenden Marken, wenn sie ehrlich sind und authentisch. Treten Probleme mit den von ihnen gekauften Produkten auf, erwarten 66 Prozent der Verbraucher, dass sie sofort benachrichtigt werden. Unsere Analyse zeigt eindrücklich, dass es eigentlich egal ist, welche neuen Tools und Möglichkeiten sich Händler ausdenken, um ihre Kunden glücklich zu machen, solange sie sie glücklich machen: Am Ende des Tages geht es um stets gleichbleibend guten Service auf allen Kanälen. Egal, ob Kunden bequem mit dem Handy shoppen oder ein Geschäft in der Fußgängerzone vorziehen: Sie wollen überall gut bedient und beraten werden. In diesem Sinne: Viel Erfolg noch bei Ihrer Jagd nach den allerletzten Last-Minute-Geschenken, die hoffentlich so gut gefallen, dass sie nicht umgetauscht werden. --- Zur Umfragemethodik Die Studie „Setting the Bar: Global Customer Experience Trends 2019“ von Oracle Retail wurde 2019 unter über 15.800 Verbrauchern und 210 Einzelhändlern in ganz Europa (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien), Vereinigte Arabische Emirate, JAPAC (Australien, China, Indien, Japan) sowie LATAM (Brasilien, Chile, Mexiko) und Nordamerika (Kanada, USA) durchgeführt. Die vollständige Oracle-Studie finden Sie hier: http://oracle.com/goto/settingthebar.

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Cloud

Verändertes Rollenbild von CFO und CHRO erfordert neue Cloud-Strategie

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Märkte und Unternehmen sind einem rasanten Wandel unterworfen – das steht außer Frage. Diese Entwicklung stellt Firmenlenker vor immer neue Herausforderungen. Nur wem es gelingt, Geschäftsmodell und Organisationsstruktur flexibel an neue Anforderungen anzupassen, wird sich durchsetzen können. Andernfalls kann es sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Wettbewerbsstärke schwierig werden.  Durch meine Gespräche mit Kunden weiß ich, dass sie die Dringlichkeit ihres Transformationsbedarfs erkannt haben. Sie sind sich einig, dass es bei diesem Wandel nicht länger nur um Produkte oder Services geht. Denn um diesen Bereich haben sie sich in den vergangenen fünf bis zehn Jahren bereits ausgiebig gekümmert. Stattdessen rücken ihre „Backoffice-Funktionen“ wie Finanzen und Controlling sowie HR vermehrt in den Fokus. Sowohl Personal- als auch Finanzwesen sind im Moment tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Das gilt zum einen für die Rollen und Verantwortlichkeiten der einzelnen Mitarbeiter und Führungskräfte. Andererseits geht es aber auch um ihren Beitrag zum nachhaltigen Wachstum einer Organisation. Für den Finanzbereich bedeutet das: Bücher lassen sich immer schneller schließen, Stichwort One-Day-Close, Abläufe werden automatisiert und so effizienter. Zugleich entwickeln sich Teams weiter und interpretieren neue Daten, um so Empfehlungen abzugeben und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Die HR-Abteilung steht vor der großen Aufgabe, verschiedene Demographien und Generationen unter einen Hut zu bekommen und stets neue Talente zu finden und zu binden. Manager müssen sich diesen neuen Anforderungen jetzt stellen, indem sie neue Daten integrieren und analysieren und gleichzeitig die Führungsetage strategisch beraten. Das bedeutet, dass sie aufgrund ihrer Rolle bei der Unterstützung des Firmenwachstums sowie bei Mergers and Acquisitions (M&A) eine immer wichtigere Position in Führungsteam und Vorstand einnehmen.  Um den Bedarf besser einschätzen zu können, werden sich viele CFOs und HR-Experten zunächst nach neuen Technologien umsehen. Wer ein neues ERP einführen will, kommt hierbei an der Cloud nicht vorbei. Noch viel wichtiger sind jedoch die Definition der Daten, Prozessänderungen sowie die Skills und das Knowhow, die benötigt werden. Nur dann lassen sich die Erwartungen der Teams erfüllen. Zwar gilt Technologie vielerorts „nur“ als Enabler, gleichzeitig bildet sie aber auch die Grundlage für die Fähigkeiten, die Teams im Laufe der Zeit entwickeln. Daher sind die Evaluierung und die Wahl des richtigen Partners essentiell für den Projekterfolg und auch um teure fehlgeschlagene Implementierungen zu verhindern, von denen es viele gibt. Wir kennen so manche Herausforderung, die mit der Einführung eines neuen ERP-Systems einhergeht. Ein wichtiger Aspekt sind beispielsweise die Menschen, die beteiligt sind. Rollen werden sich ändern, und offene sowie ehrliche Gespräche sind der Schlüssel, um Diskussionen diesbezüglich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Andere Rollen werden zudem von automatisierten Abläufen abgelöst, während frische Daten zugleich neue Möglichkeiten der Interpretation und Analyse schaffen. Diese Veränderungen können für Unternehmen und ihre Teams sehr spannend sein. Allerdings spielen Change Management und Schulungen für den Erfolg eine immens wichtige Rolle.  Damit nicht genug: Die Art und Weise der Implementierung nimmt ebenfalls eine wichtige Funktion ein. Tatsache ist: Das Konzept eines großen Urknalls, also einer groß angelegten Implementierung in einem Schritt, ist veraltet! Dieses Vorgehen ist riskant, da das Unternehmen große Veränderungen in sehr kurzer Zeit verarbeiten und gleichzeitig mit dem Tagesgeschäft weitermachen muss. Egal, auf welcher Planungsebene dies geschieht, bleiben die Risiken hoch und werden sogar noch größer, wenn eine Organisation aufgrund einer bestimmten Technologiewahl zu diesem Ansatz gezwungen wird. Geschieht das, hat der CFO die Erfolgskontrolle quasi an den Technologieanbieter abgegeben. Nicht gerade wünschenswert, oder? Außerdem sind derartige Projekte groß, komplex und eine Schadensbegrenzung kann sehr teuer werden.   Die Cloud bietet bereits in ihrem Konzept Agilität und Flexibilität bei der Bereitstellung, so dass sich der Implementierungsrhythmus an den Takt des Unternehmens anpassen lässt. Installation und Geschäftsalltag können gleichzeitig stattfinden.  Bei Oracle befinden wir uns gerade auf unserer eigenen Transformationsreise, und auch unser CFO ist bestrebt, den Gesamterfolg zu sichern und ist genauso risikobewusst wie jeder andere CFO in einem großen Unternehmen. Daher haben wir einen Phasen-Ansatz gewählt, bei dem wir neue Technologie sorgfältig abwägen, Change-Management-Programme einführen und transparente Rollenwechsel realisieren. Ein weiteres Augenmerk waren Trainings und Schulungen. Außerdem haben wir ein Organisationsdesign entwickelt, das unseren künftigen Status unterstützt und nicht nur den Übergang.  Die Vorteile dieses Vorgehens sind schon jetzt gut sichtbar. Wir haben eine globale Infrastruktur für ERP und EPM eingeführt, und in 18 Monaten konnten wir eine 98-prozentige Reduzierung der Kostenzuteilungsprogramme sowie eine 25-prozentige Minimierung der manuellen Berichte erzielen. Damit nicht genug, denn wir wollen diese positive Entwicklung gerne fortsetzen. Zeitgleich konnten wir den globalen Abgleich um 40 Prozent erhöhen, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich der lokalen Compliance eingehen zu müssen. Manchmal kann es schwierig sein zu unterscheiden, was jetzt und kurzfristig benötigt wird, um unmittelbare Herausforderungen zu lösen; und gleichzeitig festzulegen, wie dieselbe Technologie im Laufe der Zeit Veränderungen ermöglichen soll und wie das Unternehmen in fünf Jahren aussehen könnte.Ich habe kürzlich unseren Finance Controller gefragt, wie er mit vierteljährlichen Updates umgeht. Schließlich muss er diese Herausforderung genauso meistern wie jede andere Organisation auch. Seine Herangehensweise ist es, ein Team für die Evaluierung der Funktionalitäten zu bilden, das im Finanzbereich angesiedelt ist. Dessen Aufgabe ist es zu beurteilen, wann eine neue Funktion basierend auf der Bereitschaft und dem Bedarf des Teams am besten eingeführt wird. Es gibt also keine einfachen Implementierungen – auch  nicht für uns. Deshalb setze ich mich für einen grundlegenden Wandel im Dialog mit den Kunden ein. Ein Dialog, der erst durch die Möglichkeiten der Cloud zustande kommt. Ich beziehe mich nicht auf einen Produkt- oder Integrationsdialog, denn diese Themen sind mit dem Niedergang von On-Premise-Anwendungen gestorben. Stattdessen geht es mir um Gespräche, bei denen der Kunde im Mittelpunkt steht, die im Verlauf der Zeit starke Partnerschaften schaffen, gegenseitiges Vertrauen stärken und eine gemeinsame Sichtweise auf den Erfolg und den Wert des jeweiligen Unternehmens ermöglichen. Wir von Oracle haben es uns zum Ziel gesetzt, Sie erfolgreich in die Cloud zu führen. Ich glaube sogar, dass das unsere Pflicht und Verantwortung ist.

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERP, EPM, SCM Western Europe bei Oracle Märkte und Unternehmen sind einem rasanten Wandel unterworfen – das steht außer Frage. Diese Entwicklung...

Cloud

Voller Schwung in die Zukunft: Oracle Cloud-Day in Darmstadt geht dem Riesenpotenzial des ganzheitlichen Cloud-Konzepts auf den Grund

Autor: Harald Gessner, Head of Corporate Communications Europe North bei Oracle Branchenevents leben von der Qualität ihrer Vorträge und Redner – das bewies gestern unser hochkarätig besetzter Innovationstreff in Darmstadt erneut. Unter einem gemeinsamen Dach fanden in diesem Jahr die Oracle Cloud Days, der Oracle CX Summit und der Oracle Business Summit statt, bei denen Themen wie Cloud Applikationen und Infrastruktur, Customer Experience sowie Geschäftsstrategie im Fokus standen. Als Keynote Speaker begeisterten die Wirtschaftsinformatikerin und Kabarettistin Professor Dr. Elisabeth Heinemann sowie der dreifache Welttorhüter und Unternehmer Oliver Kahn die über 600 Zuhörer. Auf dem Event wurden Fragen diskutiert, die das Denken über den Tellerrand hinaus forcieren: Wie sieht die Zukunft der Cloud aus? Wie lassen sich Kunden bestmöglich ansprechen und binden? Und wie sollten sich Unternehmen aufstellen, um aktuelle und künftige Herausforderungen zu meistern? Alte Denkmuster durchbrechen, Klarheit über seine Mission finden, produktiv mit Erfolgen und Rückschlägen umgehen und dabei Menschen und Mitarbeiter stark machen – das sind die Themen, mit denen sich auch die Entscheider in Unternehmen täglich auseinandersetzen müssen, für die digitale Chancen, Businessthemen und Kundenerlebnisse im Mittelpunkt stehen. Bloß keine Hemmungen: Offenheit für Neues als Prinzip Von Anfang an war die Veranstaltung geprägt durch eine tolle Stimmung. Für einen lockerer Einstieg sorgten die kurze und knackige Begrüßung der Teilnehmer durch Jürgen Kunz, Senior Vice President Technology Northern Europe bei Oracle, sowie die sehr amüsante Vorstellung von Elisabeth Heinemann. Mit ihrem unterhaltsamen Vortrag „Die digitale Leichtigkeit des Seins“ hielt sie IT-lern und der digitalen Gesellschaft den Spiegel vor. Weitere Schwerpunktthemen der anschließenden Keynotes waren die innovativen Möglichkeiten der Oracle Cloud sowie die Chancen der Data Economy. Jürgen Lindner, Senior Vice President SaaS Marketing bei Oracle, betonte in seiner Keynote „Architekten unserer Zukunft: Mensch und Maschine gemeinsam auf der Überholspur“ den Einfluss der Monetarisierung von Daten als Key Driver. Im Zentrum stünden Daten und der Erfolg der Zukunft hänge von deren Verknüpfung ab, so Lindner. Neue Technologien werden direkt über die Cloud an Anwender ausgeliefert – und zwar quartalsweise. So kommen Kunden Stück für Stück in den Genuss von künstlicher Intelligenz und Machine Learning, Blockchain, Chatbots, Iot und Co. Geballte Expertise für eine cloudgeprägte Zukunft Für die Neugestaltung des Geschäfts im Zuge des digitalen Wandels empfiehlt sich Oracle durch seine Historie: Wir haben Datenmanagement im Blut, weil Datenbanktechnologien untrennbar zum Ursprung unseres Geschäftsmodells gehören. Vor diesem Hintergrund bringen wir alles mit, um das datenbasierte Geschäft von morgen zu meistern. Insbesondere die Leistungsfähigkeit unseres ganzheitlichen Cloud-Modell wurde auf dem Cloud-Day durch zahlreiche Kundenbeispiele untermauert. Schließlich unterstützen wir den digitalen Wandel durch Generation2 Cloud bestehend aus dem Oracle Stack Apps/Analytics, Database und Infrastructure. Oracle Experten, Anwender und Besucher des Events gingen Fragen zu Multi-Cloud-Strategien, Data Analytics, hybriden Architekturen und der Migration von Unternehmensanwendungen in die Oracle Cloud auf den Grund. Vorträge gab es zudem von Oracle Anwendern wie Puma, Deutsche Post DHL, Kühne + Nagel. Ebenso standen die Potenziale von künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Chatbots etwa im Bereich Recruiting auf der Agenda. Themenspezifische Workshops boten den idealen Rahmen, sich über vollintegrierte SCM-Prozesse, mobile Tools, HCM-, Finanz- und ERP-Lösungen auszutauschen. Auch erhielten Teilnehmer Tipps und Anregungen zu Kundendienst, Omnichannel-Vertrieb und Customer Experience Management. Wer das Gespräch auf Augenhöhe sucht, ist klar im Vorteil Die lebendige Diskussionsatmosphäre, die das Event mit unzähligen Teilnehmern ausgezeichnet hat, zeugt von der Aktualität der behandelten Themen. Darüber hinaus lässt sie Rückschlüsse zu auf das Engagement der Anwesenden, die entscheidenden Zukunftsthemen rund um das Thema Cloud-Einsatz entschlossen zu adressieren und den digitalen Wandel von Prozessketten und Geschäftsmodellen systematisch voranzutreiben. Fazit: Professioneller Austausch belebt das Geschäft von morgen – wir freuen uns auf das nächste Zusammenkommen! Impressionen des Events finden Sie im Video:

Autor: Harald Gessner, Head of Corporate Communications Europe North bei Oracle Branchenevents leben von der Qualität ihrer Vorträge und Redner – das bewies gestern unser hochkarätig besetzter...

Cloud

Hosting von Blockchain Nodes: Oracle Cloud liefert Infrastruktur für visionären IIoT-Ansatz von ZkSystems

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation bei Oracle Blockchain – das ist doch diese Sache mit Bitcoins, nicht wahr? Korrekt. Allerdings geht das Potenzial der Technologie weit über Kryptowährungen hinaus und genau dieses Wissen erreicht nach und nach immer größere Kreise. Einen wertvollen Beitrag dazu und zur Weiterentwicklung von Blockchain-Anwendungen mit Mehrwert leistet ZkSystems. Das Berliner Start-up betreibt skalierbare Blockchain-Lösungenfür das Industrial Internet of Things – kurz IIoT. Maschinenbauunternehmen erhalten dadurch die Option, ihren Kunden attraktive Angebote aus dem zukunftsweisenden Segment Equipment-as-a-Service (EaaS) zu unterbreiten. Aufmerksame Leser unseres Blogs ahnen wahrscheinlich längst, dass wir nicht bloß Zaungast dieser Entwicklung sind, sondern einen handfesten Beitrag dazu leisten. Welchen? Ganz einfach: ZkSystems lässt die anfallenden Blockchain Nodes ihres Geschäftsmodells in der Oracle Cloud als zugrundeliegender Infrastruktur hosten. Am besten betrachten wir die Sache von Anfang an. Equipment-as-a-Service – was ist das eigentlich? Immer mehr Maschinenhersteller gehen dazu über, ihren Kunden moderne Produktionsanlagen im Rahmen nutzungsbasierter Modelle zur Verfügung zu stellen. Kurz gesagt: Bezahlt werden die tatsächlichen Nutzungseinheiten der Maschine, anstatt auf kapitalintensive Investitionen zu setzen. Dabei stellt sich die Frage, wie sich diese Nutzungseinheiten validiert erfassen und für alle Beteiligten fair und transparent abrechnen lassen. Genau hier setzt die Blockchain-Lösung an, die ZkSystems entwickelt hat. Das IIoT stellt spezielle Anforderungen in puncto Skalierbarkeit und genau darauf ist die Blockchain von ZkSystems zugeschnitten. Mit Ihrer eigener Blockchain liefern Diana Rees und Amine Ünal, die beiden Gründerinnen von ZkSystems, dem Maschinenhersteller die Grundlage für ein hoch skalierbares und einfach zu integrierendes Pay-per-Use und EaaS-Modell. „Setzt man für die Abrechnung der Maschinenleistung eine entsprechend ausgelegte Blockchain-Lösung ein, erhält man einen Track Record von validierten Nutzungsdaten – das ist unser Ansatz“, so Rees. Turbolader in puncto Skalierbarkeit Um ihren Ansatz im Vergleich zu frühen Blockchain-Lösungen entscheidend zu dynamisieren, haben die Experten von ZkSystems eine eigene Blockchain-Infrastruktur geschaffen. Mit bis zu 5.000 Transaktionen pro Sekunde ist diese hoch skalierbar und überaus effizient. Genau das prädestiniert die Lösung für die Anwendung im IIoT. Auf Basis des EaaS-Modells zahlen die Kunden nur für die Nutzung. Derweil erhält der Maschinenanbieter präzise und zuverlässige Informationen über die Nutzung, die er verwerten kann, um beispielsweise gemeinsam mit Partnern und Kunden neue Geschäftspotenziale zu erschließen. Automatisierung liegt im Trend – und dennoch stecken die Ansätze vieler Unternehmen noch in den Kinderschuhen, wenn es darum geht, ihre gewohnten und oft genug abgekapselten Silo-Anwendungen auf ein neues Level zu heben. Der Ausweg: ZkSystems hat eine Möglichkeit gefunden, die Blockchain nahtlos in die vorhandenen IT-Systeme zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden Schnittstellen zu ERP- und Enterprise-Payment-and-Billing-Systemen aufgebaut. Die präzise und lückenlose Erfassung und Auslösung der Zahlungssätze erfolgt somit täglich oder wöchentlich über vorhandene Enterprise Payment Systeme – die Grundlage für automatisierte Abrechnungen mithilfe von IoT-Sensor-Daten. Aussichtsreiche Bedingungen für datenbasierte Services Darüber hinaus bietet die Lösung weitreichendes Zukunftspotenzial für die Entwicklung innovativer datenbasierter Services – von Predictive Maintenance über leistungsbezogene Garantien und nutzungsbezogene Automatisierung bis hin zu Smart Contracts. Und weil derlei Services ihre volle Funktionalität idealerweise in einer homogenen Infrastruktur entfalten, profitieren nicht zuletzt jene Anwender, die in ihrem Unternehmen bereits Lösungen von Oracle verwenden. Der beste Beweis: Bereits heute ist das Hosting in der Oracle Cloud konstitutiv für den EaaS-Ansatz von ZkSystems.

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation bei Oracle Blockchain – das ist doch diese Sache mit Bitcoins, nicht wahr? Korrekt. Allerdings geht das Potenzial der Technologie weit über...

Dürfen wir vorstellen? Die erstaunlichen Kräfte von Daniella.

Vor kurzem habe ich eine interessante Geschichte über den Sohn eines Kunden und dessen Freund gehört. Die Jungs, beide Teenager, unterhielten sich demnach permanent über eine Dame namens „Daniella“. Ihr Name fiel immer wieder. Doch wer war diese Daniella? Handelte es sich vielleicht um eine neue Mitschülerin? Oder waren sie etwa in diese ominöse Unbekannte verliebt? Warum war sie für die Jungs eigentlich so interessant? Wie sich nach einigen Fragen herausstellte, handelte es sich bei Daniella keinesfalls um ein Mädchen aus Fleisch und Blut sondern um ein geheimes Codewort für einen Datenschatz, den die Jungen sammelten, um ein Spiel zu gewinnen. Dieses Codewort sollte andere Spieler verwirren, ihre vertraulichen und wertvollen Informationen absichern und ihnen so letztlich einen Vorteil verschaffen. Irgendwie hat mich diese Idee und auch die Strategie der Jungs begeistert, denn diese Geschichte zeigt einmal mehr, dass wir am Beginn eines neuen Datenzeitalters stehen. Daten werden zunehmend zu einem der wichtigsten Güter unserer Welt, wobei diejenigen, die sie sammeln und kontrollieren, irgendwann wohl in der Lage sein werden, immer mehr Macht zu gewinnen. Meiner Meinung nach sollten Teams Daten vermehrt nutzen, um clevere Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig müssen wir all die Mechanismen, die ihrer Erfassung, Stichwort Capture, zugrunde liegen, und vor allem ihre analytische Nutzung vereinfachen. Unser Hauptaugenmerk sollte darauf gerichtet sein, was wir aus den unterschiedlichen Daten machen, um smart zu agieren und um Innovationen voranzutreiben. Einige machen sich dafür stark, Daten je nach Typ oder Anwendung in spezielle Datenbanken aufzuteilen. Aber haben wir nicht schon jetzt viel zu viele verschiedene Datenbanken?   Was am Ende wirklich zählt Ich weiß von einigen Anwendern, dass sie keine fundierten Entscheidungen über ihre Zielgruppen und Kunden treffen können, wenn sich die benötigten Daten in zehn verschiedenen Datensilos befinden und ihr maschineller Lernalgorithmus nur Zugriff auf ein System hat. Unsere Kollegen müssen frei agieren können, um innovativ zu sein und das Geschäft zu erweitern, um zu gewinnen, genau wie es die Jungs im genannten Beispiel planten. Supply Chain-Verantwortliche, Marketing- oder HR-Experten können keine umfangreichen und verlässlichen Abfragen durchführen, wenn die benötigten Daten kreuz und quer verteilt sind. Gleichzeitig können Management und Führungsriege keinen umfassenden Überblick über das Geschehen im Unternehmen bekommen, wenn sie erst einmal Daten in Tabellen einpflegen und verschiedene Berechnungen mühsam miteinander vergleichen müssen. Doch nicht nur die zerstückelte IT, auch der Aufwand, den eine derartige Datenbank mit sich bringt, stellt eine riesige Herausforderung dar. Viele Unternehmen müssen bis zu drei Viertel ihrer gesamten Kosten für die Datenbankverwaltung allein für den Arbeitsaufwand aufwenden. Das bedeutet, dass sie sich auf die Erledigung weniger interessanter administrativer und operativer Aufgaben konzentrieren und nicht auf wertsteigernde, spannende Aufgaben rund innovative Ansätze. Damit nicht genug: Eine fragmentierte IT ist zudem ein großes Sicherheitsrisiko. Die Oracle Autonomous Database, eine eigenständig arbeitende, sich selbst reparierende und selbstsichernde Datenbank, bietet automatisierte Performance-Tuning-, Enterprise-Class-Funktionen und mehr. Weitere Informationen finden Sie hier: www.oracle.com/cloud/free/ Mit der Oracle Autonomous Database profitieren Sie von einer integrierten Datenbank, die jede Anwendung unterstützt, und in der Sie keine Zeit damit verbringen müssen, sich für Tools oder Architektur zu entscheiden – oder sogar für den täglichen Betrieb. Sie haben also viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen und wertsteigernden Aufgaben.   Was am Ende des Tages wirklich zählt, ist, dass Sie und Ihre Mitarbeiter die Probleme lösen können, die Ihnen im Weg stehen. Sie müssen sich auf das konzentrieren, was es Ihnen ermöglicht, Einblicke in Ihren größten Unternehmenswert zu erhalten – egal, ob wir von Daten oder von Daniella sprechen. Denn nur so erhalten Sie das, was Sie für Ihren Geschäftserfolg benötigen, und Ihre Entwickler können Sie bei diesem hehren Ziel unterstützen. http://www.oracle.com/us/products/database/idc-oracles-autonomous-database-4497146.pdf

Vor kurzem habe ich eine interessante Geschichte über den Sohn eines Kunden und dessen Freund gehört. Die Jungs, beide Teenager, unterhielten sich demnach permanent über eine Dame namens „Daniella“....

ERP

Willkommen in der Finanzwelt von morgen!

Autoren: Emma Hitzke, Oracle und Shagun Goyal, Deloitte Egal, wo wir auch hinschauen: Überall begegnen uns neue disruptive Technologien, die sich aufmachen, die Finanzwelt der Zukunft auf den Kopf zu stellen. Von der Robotic Process Automation (RPA) über künstliche Intelligenz (KI) bis zu maschinellem Lernen und Blockchain: Innovative digitale Tools geben CFOs ein Meer von Möglichkeiten an die Hand, um Backoffice-Prozesse zu rationalisieren und zu automatisieren. Nehmen wir KI und Maschinelles Lernen als Beispiele: Mithilfe dieser Technologien lassen sich beispielsweise riesige Datenmengen analysieren, Muster finden, die ein Mensch nie sehen würde, und datengesteuerte Erkenntnisse in der gesamten Organisation verteilen. Prozessautomatisierung und berührungslose Transaktionen können alltägliche Aufgaben automatisieren und Finanzteams unterstützen: Anstatt den Großteil ihrer Zeit mit althergebrachten, ja auch ermüdenden, Routineabläufen wie internen Kontrollen, Compliance und Bilanzabschlüssen zu verbringen, können sie sich stattdessen auf neue Erkenntnisse und Möglichkeiten konzentrieren, um das Umsatzwachstum voranzutreiben. Mehr denn je hat die Finanzabteilung heute die Chance, strategisch zu agieren und Entscheidungsträger mit präzisem, zeitnahem Reporting, Planung, Budgetierung und Prognose zu unterstützen. Digitale Tools sorgen dafür, dass Abschlüsse nicht länger monatlich sondern täglich umgesetzt werden können. Damit nicht genug: Finanzexperten können zudem Innovationen vorantreiben, indem sie eine Kultur der Daten, Erkenntnisse und Vorausschau etablieren. Doch trotz der Fülle an Möglichkeiten, die das digitale Finanzwesen bietet, bleiben viele Unternehmen außen vor. Sie stecken zu tief in eingefahrenen Wegen, um Kosteneffizienz und Effektivität zu verbessern. Die wichtige Frage lautet daher: Was hält diese Unternehmen eigentlich von der Modernisierung ab, wenn sie doch offensichtlich so viele Vorteile beinhaltet? Hürden aus dem Weg schaffen Um diese Frage beantworten zu können, müssen die Hindernisse betrachtet werden, denen so mancher Finanzler Tag für Tag begegnet. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus stark angepassten und veralteten sowie verstreuten Systemen, die alle unterschiedliche Informationen bereitstellen, und einem Finanzteam, das traditionell geschult und auf Transaktionen fokussiert ist. Cloud-Technologien können dazu beitragen, diese Herausforderungen zu bewältigen und das Finanzwesen automatisierter und effizienter zu machen. Viele dieser digitalen Technologien adressieren per se wichtige Finanzaspekte, was sie für CFO sehr interessant macht. Die Blockchain verspricht beispielsweise ein optimiertes Management von Finanzanlagen und grenzüberschreitenden Abrechnungen, um den Austausch geschäftskritischer Transaktionsdaten im gesamten Ökosystem, auch in Lieferketten, Gesundheitsnetzwerken und anderen Wertschöpfungsketten zu revolutionieren. Maschinelles Lernen automatisiert heute bereits viele Routineaufgaben im Finanzbereich. Hierzu gehören Betrugserkennung (Fraud Detection) und interner Audit, aber auch Kontoabstimmungen und andere Aufgaben im Zusammenhang mit dem Finanzabschluss. Hinzu kommen KI, Cognitive Computing, Predictive Analytics und Datenvisualisierungstechnologien, die den Finanzteams Einblicke geben, wie sie in der digitalen Wirtschaft mithalten und die Nase vorn haben können. Sechs Strategien zur Nutzung digitaler Technologien Wie können CFOs das enorme Potenzial dieser neuen digitalen Technologien nun also bestmöglich für ihre Belange nutzen? Wir haben sechs Tipps zusammengestellt, die Ihrem Unternehmen helfen können. 1. Vertiefen Sie Ihr digitales Verständnis Jetzt ist es an der Zeit zu überprüfen, welche konkreten Vorteile digitale Technologien, einschließlich Prozessautomatisierung, für Sie beinhalten, und diese Erkenntnisse mit Ihrem Team zu teilen. Zeigen Sie dem Rest des Unternehmens, dass Sie Ihren Teil dazu beitragen, Kosten zu senken und gleichzeitig Zeit für wertvollere Arbeiten zu gewinnen. 2. Lernen Sie sowohl digitale Marktführer als auch Nachzügler kennen Erfahren Sie, wer in Ihrer Branche das Sagen hat, und wer zurückbleibt. Digitale Leader verfolgen konsequent Automatisierung und Innovation und übertreffen Nachzügler immer bei wichtigen Key Performance-Kennzahlen wie Gewinnwachstum und Rentabilität. Eine Studie der Association of International Chartered Professional Accountants und Oracle hat die wichtigsten Merkmale erfolgreicher digitaler Finanzführungskräfte zusammengetragen – darunter eine offene Einstellung gegenüber neuen digitalen Technologien und der Cloud. 3. Migration detailliert planen Die Einführung digitaler Technologien kann eine einschneidende Veränderung für Ihr Unternehmen darstellen. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall bewerten, wo sich Ihr Unternehmen gerade befindet und eine Roadmap für Ihre Migrationsreise erstellen. Hierbei kann es hilfreich sein, sich zunächst auf einen Bereich zu konzentrieren, beispielsweise Record-to-Report.  4. Es sind neue Talente und Fähigkeiten gefragt Eine auf digitale Möglichkeiten abgestimmte Finanzabteilung erfordert ganz neue Fähigkeiten und fundiertes Knowhow. Setzen Sie daher auf Datenwissenschaftler, Business-Analysten und schlaue Köpfe, die Zusammenhänge gut kommunizieren können. Stellen Sie sicher, dass Ihre neuen Mitarbeiter die Zukunft repräsentieren, die Sie anstreben. Wichtige Eigenschaften sind eine starke Kundenorientierung, Flexibilität sowie gute Kooperations- und Teamfähigkeiten. 5. Starten Sie klein, aber haben Sie stets Ihr Wachstum im Hinterkopf Wenn Sie Ihre digitale Reise planen, sollten Sie sich Zeit nehmen, die Vor- und Nachteile verschiedener Implementierungswege abzuwägen. Aber zögern Sie nicht, sondern legen Sie direkt los! Sie können beispielsweise zunächst mit Ihren Geschäftsprozessen und Standardisierungen beginnen, Verantwortlichkeiten festlegen und die Transformation so vereinfachen. Sie können aber auch auf ein „Value-and-Complexity-Framework“ setzen, um Anwendungsfälle zu identifizieren, die gute Erfolgsaussichten für eine erste Bereitstellung haben. 6. Innovationen als Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum Innovative Technologie ist zentrale Grundlage eines erfolgreichen digitalen Wandels im Finanzwesen. Innovation ist die primäre Vorgabe für den Wechsel in die Cloud, nicht nur die Senkung der operativen Kosten. Die Innovationsrate, die sich mithilfe der Cloud realisieren lässt, da Anbieter ihre Software mehrmals im Jahr aktualisieren, ist um ein Vielfaches höher als bei On-Premise- oder gehosteten ERP-Systemen. Ein Fokus auf Innovationsstärke ist daher essentiell. Am Wandel im Finanzwesen führt kein Weg vorbei Das digitale Finanzzeitalter steht vor der Tür, und die Veränderungen, die wir in den Finanzorganisationen erleben, beginnen gerade erst. Deloitte prognostiziert in diesem Zusammenhang, dass sich das Finanzwesen bis 2025 weniger auf Rechnungsverbuchung und Datenabgleich konzentrieren wird. Stattdessen nehmen die Bereitstellung von Mehrwert und Dienstleistungen, die Verbesserungen in allen Geschäftsaktivitäten bewirken, immer mehr Raum ein. Ganz gleich, ob es Ihnen um talentierte Bewerber, neue Technologie, Analysemöglichkeiten oder andere Aspekte geht, im Endeffekt kommt es immer auf das Gleiche heraus: Unternehmenslenker wünschen sich, dass die Finanzabteilung ihnen bessere Einblicke schneller liefert, damit sie intelligentere und weniger riskante Entscheidungen treffen können. Der Finanzwandel im digitalen Zeitalter kann Unternehmen helfen, diese Erwartungen schnell und effizient zu erfüllen. Im vollständigen Deloitte-Oracle-Report „The Digital Age of Finance“ finden sich weitere Informationen, wie Finanzorganisationen digitale Technologien einsetzen können, um sich wettbewerbsstark aufzustellen.

Autoren: Emma Hitzke, Oracle und Shagun Goyal, Deloitte Egal, wo wir auch hinschauen: Überall begegnen uns neue disruptive Technologien, die sich aufmachen, die Finanzwelt der Zukunft auf den Kopf zu...

Cloud

Frisch gebrüht: HCM-Cloud hilft illy, besten Kaffee der Welt zu servieren

Autor: Emily He, SVP, HCM Cloud Business Group, Oracle   illy, dieser Name steht für Kaffeeperfektion. Dabei konzentriert sich die italienische Marke mit ihrem Konzept auf nur eine einzige Kaffeemischung. Die in den vergangenen acht Jahrzehnten stets sorgfältig optimierte Röstung aus neun Arabica-Bohnen wird heute in 140 Ländern getrunken. illy vertreibt seinen Kaffee sowie diverses Zubehör dabei sowohl online als auch in 259 Geschäften und Cafés weltweit. Hinzukommen rund 100.000 Einzelhändler, die illy-Kaffee servieren oder verkaufen. Dass es hierbei nicht zu Lager- und Lieferengpässen kommen darf, steht außer Frage. Erfolgsrezept dieser renommierten Marke sind ihre über 1.200 engagierten Mitarbeiter. Um Profitabilität und nachhaltige Wachstumspraktiken zu unterstützen, legt das Unternehmen zudem großen Wert auf enge Beziehungen zwischen Angestellten und Kaffeeproduzenten. Die Pflege dieser persönlichen Kontakte ist für illy entscheidend, um den Firmenerfolg im hart umkämpften Markt zu stärken. Francesco Illy gründete illy Caffè 1933 in der norditalienischen Hafenstadt Triest. Heute wird das Familienunternehmen bereits von der dritten Generation geführt. Auf fünf Kontinenten ist illy für die hohe Qualität und den unverwechselbar samtigen Geschmack seines Kaffees bekannt. Täglich genießen Millionen von Menschen zu Hause, in Büros, Hotels, Restaurants und Cafés die außergewöhnliche Mischung reiner Arabica-Bohnen Um auch weiterhin den besten Kaffee der Welt servieren zu können, entschied sich illy für eine Neugestaltung seiner IT, die insbesondere die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt: Die Oracle HCM Cloud optimiert Standard-HR-Abläufe an allen Standorten. „Technologien helfen uns, Unklarheiten zu minimieren, und geben uns zudem nutzbare Daten in kürzester Zeit an die Hand. So können wir einen ansprechenden, schnellen Service bieten“, berichtet Massimiliano Pogliani, CEO von illy. Die Cloud-Plattform von Oracle hilft dem Kaffeeexperten, die besten Mitarbeiter zu finden, zu gewinnen und zu halten, Standardgehalts- und Leistungspakete in verschiedenen Regionen anzubieten und talentierte Mitarbeiter für neue Standorte zu identifizieren. Gleichzeitig dient das System Managern und Entscheidern als zentrale Quelle für detaillierte Informationen über die wachsende Zahl von Mitarbeitern. In weniger als zwei Jahren hat illy die Implementierung die Oracle HCM Cloud – einschließlich aller Kernfunktionen des Personalwesens und des Talentmanagements – abgeschlossen und das Unternehmen so verlässlich auf künftiges internationales Wachstum vorbereitet.                

Autor: Emily He, SVP, HCM Cloud Business Group, Oracle   illy, dieser Name steht für Kaffeeperfektion. Dabei konzentriert sich die italienische Marke mit ihrem Konzept auf nur eine einzige...

Big Data

So lässt sich die Natur in einen Datenpunkt verwandeln

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation EMEA bei Oracle Vom Datenmeer zum Datenmehr: Meteorologische Daten wie Windgeschwindigkeit oder Wellenhöhe lassen sich mithilfe smarter Sensor-, Cloud- und Analysetechnologie für wertvolle Einblicke und innovative Geschäftsoptionen nutzen Egal, welche smarten Innovationen und manchmal auch Gimmicks unser Arbeits- und Privatleben aktuell bestimmen: Trotz vieler Errungenschaften werden unsere wichtigsten Entscheidungen noch immer vom Klima und unserem natürlichen Umfeld beeinflusst. Kaum gibt es den ersten Herbststurm, erinnern wir uns, wie sehr  Umwelt, Natur und Wetter unser Leben bestimmen. Würde es nicht Sinn machen, Daten und innovative Auswertungsmethoden diesbezüglich noch durchdachter zu nutzen? Daten sind der Innovationsmotor schlechthin, und wir werden immer besser, sie mithilfe analytischer Tools in wertvolle und präzise Erkenntnisse zu verwandeln. Doch obwohl die wachsende Menge an Daten allein kein Garant für Qualität ist: Je mehr Daten vorliegen und je mehr Daten innerhalb einer begrenzten Zeit effizient analysiert werden können, umso tiefer wird das Verständnis für eine geschäftliche Herausforderung oder neue Umsatzoption. Je mehr fundierte Einblicke sich gewinnen lassen, umso erfolgreicher können Unternehmen, Organisationen, Sportler oder Wissenschaftler agieren.  Die Natur und ihre spezifischen Herausforderungen werden in diesem Zusammenhang noch viel zu häufig als unüberwindbare Grenze angesehen. Die Auswertung meteorologischer Daten wie Luftdruck, Niederschlag, Windgeschwindigkeit wird noch immer nicht umfassend genug genutzt. Selbst in der Handelsschifffahrt wird der Analyse von Daten viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt – vor allem wenn man bedenkt, dass den Akteuren in diesem Umfeld ein wahrhaftiges Meer von Daten zur Verfügung steht. Hier lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die für die unterschiedlichsten Einsatzfelder und Branchen von Bedeutung sein können. SailGP: Daten geben Rückenwind Das bekannte Segelrennen SailGP dient in diesem Zusammenhang als eine Art Lehrstunde für andere in der Nutzung von Daten und Analysen. Im Verlauf dieses Rennens traten die Teams 2019 in identischen Katamaranen, die mit Tausenden von Sensoren ausgestattet waren, gegeneinander an. Die gesammelten Daten wurden anschließend zur Analyse in die Cloud hochgeladen, bevor sie an die Teamchefs weitergegeben wurden. Die Teilnehmer erhielten so einen noch nie dagewesenen Einblick in Aspekte wie Windgeschwindigkeit und Wellenhöhe und konnten ihre Taktik und Route entsprechend anpassen, um schnellste Geschwindigkeiten zu erreichen. Ist es nicht faszinierend, wie eine derartige Datenanalyse auch die kommerzielle Schifffahrt verändern könnte? Treibstoffkosten machen aktuell zwischen 50 und 60 Prozent der Gesamtbetriebskosten aus. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt wenn es um die vielfach diskutierten Emissionen geht. Auch Produktpreise und Transportgebühren sind betroffen, da Reedereien über sie versuchen, ihre Kosten zu decken. Dies ist eine enorme Verschwendung wertvoller Ressourcen, vor allem wenn man bedenkt, dass Containerschiffe ständig zwei der bedeutendsten erneuerbaren Energien ausgesetzt sind: Wind und Wasserkraft.  Natürlich stellen Wellen im Schiffsumfeld auch eine große Herausforderung dar. Die Reibung, auf die ein Containerschiff stößt, ist eine der Hauptursachen für die hohen Treibstoffkosten. Aus Zeit- und Kostengründen sollten Kapitäne deshalb einen Kurs mit dem geringsten Wellenwiderstand einschlagen, sofern er nicht zu weit von ihrer Fahrrinne abweicht. Hinzukommt die Frage des Windes. Da es so gut wie unmöglich ist, immer im Einklang mit dem vorherrschenden Wind zu reisen, könnten Schiffe von speziellen einziehbaren Segeln profitieren, die je nach Bedarf zum Einsatz kommen. Die Besatzung muss hierbei genau wissen, wann der Wind zu ihren Gunsten steht und wie die Segel angewinkelt werden sollten, um die Vorteile zu nutzen. Datenanalyse hilft, sowohl den optimalen Weg durch die Wellen zu finden als auch den Einsatz der Segel zu bestimmen, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Sind zudem Sensoren in den Außenrumpf des Schiffes eingebettet, könnten Daten über die Wellenhöhe an andere Schiffe auf der Route übertragen werden. Dieser kooperative Ansatz für den Datenaustausch würde es Kapitänen ermöglichen, raue Gewässer zu erkennen und zu meiden. Ebenso würden Sensoren für Windgeschwindigkeit und -richtung anzeigen, wann und wie die Segel des Schiffes ideal positioniert werden sollten. Es ist sogar möglich, eine Anwendung zu entwickeln, die das Segel als Antwort auf die von den Sensoren gesammelten Informationen automatisch ausrichtet. Hört sich das nach Zukunftsmusik für Sie an? Oder denken Sie: Ja, aber die Schifffahrt ist schon ein sehr spezielles Einsatzgebiet? Nein, denn diese Art der Datenanalyse ist nur ein Beispiel, wie Unternehmen Streaming-Daten zur Steuerung ihrer Entscheidungen nutzen können. Ein weiteres Beispiel bietet das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung: Hier verwenden Wissenschaftler Echtzeitdaten, die von 50.000 angeschlossenen Sensoren in der sogenannten Large Hadron Collider-Anlage gesammelt werden, um die Leistung zu messen, die Betriebszeit sicherzustellen und die bei der Entscheidung helfen, in welche Bereiche investiert werden sollte. Der Vorteil moderner Technologien Die Welt um uns herum in einen Datenpunkt zu verwandeln, stellt natürlich keine leichte Aufgabe dar. Die immense Menge an Daten, die das Meer allein produzieren könnte, ist verblüffend. Eine derart große und komplexe Aufgabe erfordert für die IT einen Cloud-basierten, automatisierten Ansatz für die Datenerfassung, -verwaltung und -analyse. Nur so lassen sich Einblicke in der Geschwindigkeit gewinnen, die Unternehmen benötigen, um flexibel, wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben. Technologien wie autonome Datenbanken, Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) ermöglichen es Unternehmen, Erkenntnisse und manuelle Aufgaben zu automatisieren und gleichzeitig Kosten und Risiken zu senken. Sie unterstützen Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen, so dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können – Unternehmenswachstum und Innovation.          

Autor: Michael Bednar-Brandt, Head of Business Innovation EMEA bei Oracle Vom Datenmeer zum Datenmehr: Meteorologische Daten wie Windgeschwindigkeit oder Wellenhöhe lassen sich mithilfe smarter Sensor-,...

Digitalisierung

Den Balanceakt aus Konnektivität und Komplexität gelassen und agil meistern

Das Backoffice als Motor digitaler Geschäftsstrategien: Migration von Funktionen in die Cloud verhindert Fragmentierung Autor: Karine Picard, Vice President EMEA Applications Strategy & Business Development bei Oracle Wie sang bereits Bob Dylan? „The Times They Are A-Changin‘“. Konstanter Wechsel bestimmt auch unsere heutige Zeit des digitalen Wandels. Für zukunftsorientierte Unternehmen bedeutet das: Nur, wenn sie sich immer wieder an neue und veränderte Anforderungen anpassen können, werden sie erfolgreich sein und sich von der Masse der Wettbewerber abheben. Umgekehrt rennt denjenigen, die im Korsett komplexer und unzusammenhängender Backoffice-Systemen stecken, die Zeit davon. Tatsächlich ist bereits die Hälfte der größten FTSE100-Unternehmen seit 2009 aus diesem Index verschwunden. Fakt ist: Unternehmen, die sich gegen Veränderungen stellen und sich weigern, Neues zu wagen, können auf dem heutigen digitalen Markt nicht länger wettbewerbsfähig agieren. Sie werden zwar nicht über Nacht verschwinden, doch sie müssen sich auf sinkende Einnahmen, immer weniger Bekanntheit in den ihnen wichtigen Zielgruppen und ein krampfhaftes Suchen nach Auswegen und Lösungen einstellen, die ihnen vielleicht doch noch das Überleben sichern.  Wer sich als Unternehmen hingegen frühzeitig und proaktiv um sich ändernde Marktgegebenheiten kümmert und das rasante Tempo des Wandels für seine Geschäftszwecke nutzt, wird als Sieger aus diesem Rennen um Bekanntheit, Umsätze und Relevanz hervorgehen. Sie fragen sich, was Firmen benötigen, um hier mithalten zu können? Einblicke aus mehreren Datenquellen und die Fähigkeit, schnell zu reagieren, sind heute wichtiger denn je. Doch das ist noch nicht alles: Unternehmen sollten außerdem nach Hyper-Konnektivität streben. Das bedeutet, dass Geschäfts-, Kunden- und Lieferantendaten organisationsweit schnell und leicht zugänglich sein sollten. Benötigen Chief Financial Officer (CFO) oder Chief Human Ressources Officer (CHRO) aktuelle und verlässliche Einblicke in die Produktivität ihrer Mitarbeiter oder die finanziellen Auswirkungen, sollten er oder sie in der Lage sein, diese Informationen auch innerhalb weniger Sekunden zu finden. Soweit die Theorie, denn die Praxis gestaltet sich leider wie so oft weitaus weniger unkompliziert. Eine große Hürde für so manchen Firmenlenker stellt diesbezüglich das häufig vernachlässigte Backoffice dar, in dem einige der wichtigsten Unternehmensbereiche, darunter Gehaltsabrechnung, Personalwesen und Lieferkette, anzutreffen sind.   Das Backoffice ist der Motor des Wandels. Läuft er stockend und nicht effizient, steht das gesamte Unternehmen still. Damit Manager und Co. Veränderungen ankurbeln und umsetzen können, muss das Backoffice integriert werden. Die Migration von Funktionen in die Cloud vermeidet diesbezüglich eine chaotische Fragmentierung und stellt sicher, dass Sie alle Daten an einem Ort und in einer skalierbaren Umgebung vorliegen haben, in der sich auch Änderungen vornehmen lassen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Doch auch wenn Bereiche des Backoffice in die Cloud ausgelagert werden, kosten Funktionen wie Personal- und Supply Chain Management oder Buchhaltung Zeit sowie Ressourcen und lenken Mitarbeiter von wichtigeren, wertsteigernden Aufgaben ab. Kulturelle Widerstände und starre Prozesse behindern nach wie vor die Fähigkeit, den Wandel voranzutreiben und die ach so wichtigen Veränderungen in die Tat umzusetzen. Um dieses Hemmnis auszuschalten, sollten Unternehmen auf KI und Machine Learning (ML) setzen, denn derartige Technologien erlauben es ihnen, Abläufe zu vereinfachen, zu standardisieren und zu automatisieren. Eine ML-Anwendung kann beispielsweise einen Großteil der Spesen und Auslagen problemlos selbst bearbeiten; die Mitarbeiter haben Zeit für Wichtigeres. Werden Prozesse und Abläufe im Unternehmen miteinander gekoppelt und automatisiert, kann dies transformative Auswirkungen auf das gesamte Firmengefüge haben. Verfügen sie über die richtigen Tools, können Führungskräfte noch nie dagewesene Einblicke gewinnen, die Zusammenarbeit verbessern und Marktveränderungen vorhersehen. Der Bedarf derartiger Ansätze ist groß. Fast drei Viertel der Personal- und Finanzchefs haben aufgrund mangelnder Zusammenarbeit und zu kurzfristigem Denken Schwierigkeiten, sich auf die künftige strategische Ausrichtung zu konzentrieren. Mit einer einzigen Datenquelle, auf die alle zugreifen können, und die zuverlässige Informationen liefert, müssen Unternehmensentscheider keine Entscheidung mehr aufs Geratewohl treffen.   Ausgefeilte und innovative KI- und Prognoseinstrumente ermöglichen es, Budget und Mitarbeiterzahl zu prognostizieren und frühzeitig zu reagieren, um künftige Engpässe zu vermeiden. Insgesamt lassen sich mithilfe eines derartigen Vorgehens fundiertere und auf konkreten Daten basierende Entscheidungen treffen, die das Unternehmenswachstum ankurbeln.  Viele Unternehmen wissen bereits um die Schlagkraft zentraler datengetriebener Strategien und Technologien. Amplifon, der weltweit größte Hersteller von Hörgeräten, konnte Customer Experiences und Arbeitsabläufe beispielsweise verbessern und gleichzeitig Netzwerk und Kundenstamm erweitern. Der globale Modekonzern Apparel Group hat sich ebenfalls durch einen Mix intelligenter Cloud-Anwendungen innovativ positioniert. Konnektivität und Komplexität lassen sich mit den zwei Enden einer Wippe vergleichen: Geht die eine Seite nach oben, kommt zeitgleich die andere Seite wieder nach unten. Arbeiten die beiden Seiten nicht gut genug zusammen, wird es extrem schwierig, das Gleichgewicht zu finden, geschweige denn erfolgreiche Geschäfte zu führen.  Erst ein vernetzter und automatisierter Ansatz macht IT-Strategien in Zeiten des digitalen Wandels wirklich erfolgreich. Diese Agilität ist essentiell, damit Unternehmen Veränderungen schnell bewältigen können und sich schneller als der Wettbewerb entwickeln.

Das Backoffice als Motor digitaler Geschäftsstrategien: Migration von Funktionen in die Cloud verhindert Fragmentierung Autor: Karine Picard, Vice President EMEA Applications Strategy & Business...

CX

Vertrau mir! Oracle informiert auf DMEXCO 2019 über Lösungen und Strategien für eine datengestützte Kundenbindung

Die innovativsten Marketingtools, smarte Gadgets, Systeme und Ansätze stehen im Mittelpunkt, wenn die DMEXCO in Köln ihre Tore öffnet. 2019 geht es in vielen Foren, Diskussionsrunden und Co. aber nicht nur um das Neuste vom Neusten. Stattdessen wird über ein Thema geredet, das den Kundendienst schon lange vor E-Commerce oder Cloud Computing bewegt hat: Vertrauen! Das Motto des Opening Panels lautet „Trust in You“, es gibt einen Vortrag zur „Trust Revolution“ und eine Veranstaltung, die der Frage nachgeht „How to gain costumers‘ trust in times of deep fake“. Die Bedeutung tiefen Kundenvertrauens – egal ob im analogen oder im digitalen Zeitalter – spiegelt sich wunderbar in einem Zitat des bekannten Unternehmers und Erfinders Robert Bosch: „Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt, lieber Geld verlieren als Vertrauen. Die Unantastbarkeit meiner Versprechungen, der Glaube an den Wert meiner Ware und an mein Wort, standen mir höher als ein vorübergehender Gewinn.“     Exklusive Einblicke schon vor Beginn der Oracle Open World  Auch bei Oracle dreht sich von jeher alles darum, das Vertrauen der Anwender und Partner in unsere Technologien und Systeme zu gewinnen und zu stärken. Diese Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Unternehmensgeschichte und auch durch den Messeauftritt auf der DMEXCO. Wenige Tage vor Beginn der Oracle Open World in Kalifornien geben wir in Köln einen kleinen Ausblick auf die Themen, die kommende Woche in San Francisco ebenfalls eine zentrale Rolle spielen werden. Hierzu gehören neue Lösungen, Partnerschaften sowie künftige Strategie der Geschäftssparten und des gesamten Unternehmens. Alles im Sinne eines steten Vertrauensausbaus. Experience Economy: Innovationsmotor Kunde Los geht es bereits zu Beginn der DMEXCO beim Opening Panel „Trust In You“. Unser Executive Vice President CX Cloud Rob Tarkoff, früher Senior Vice President für Unternehmenslösungen bei Adobe und Geschäftsführer bei Lithium, gibt hier Einblicke in das Konzept der Experience Economy: Hier befeuern nicht Unternehmen, sondern Kunden Geschäftserfolge und Markt mit frischen Ideen und Innovationen. Echtzeitauswertungen, Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) und eine einheitliche Datenbasis – Stichwort CX Unity, sind zentrale Basis dieses Ansatzes. Es geht dabei um eine Hyper-Personalisierung: Firmen adressieren ihre Zielgruppen nicht alleinig auf Grundlage ihrer gemeinsamen Eigenschaften oder demografischer Gruppenzugehörigkeit, sondern sie erfassen Browsing-Muster, inhaltliche Interessen und Konsumbiographien in präzisen „Mikro-Momenten“ und reagieren dann binnen Millisekunden mit maßgeschneiderten Angeboten. Weitere Bereiche, die abgedeckt werden sollten, sind eine verbesserte und leichtere Kontaktaufnahme für den Kunden, zusätzliche Dienstleistungen und Abo-Modelle sowie eine strategische Verknüpfung aller Geschäftsbereiche, die mit Kunden zu tun haben. Hierzu zählen beispielsweise Digitales Marketing, Direkt-E-Commerce und Kundenservice. Oracle hat eine Customer Experience Cloud-Plattform entwickelt, die Unternehmen hilft, besser zu verstehen, wer ihre Kunden sind und wie sie mit ihren Marken umgehen. Mit Hilfe von Artifcial Intelligence lassen sich wichtige Merkmale und Anforderungen von Kunden sofort erkennen und hochpersonalisierte Angebote präsentieren, die auf persönliche Interessen zugeschnitten sind, und zwar genau in dem Moment, in dem sie am ehesten kaufen. Darüber hinaus wird Rob Tarkoff auf der DMEXCO auch auf das Thema „MarTech/AdTech-Convergence“ eingehen und erläutern, wie Oracle Unternehmen hilft, Datensilos zu sprengen, um so Synergien zu schaffen, die Transparenz zu erhöhen und ja, Sie ahnen es bereits: das Kundenvertrauen zu stärken. Eine weitere Technologie, die derzeit in aller Munde ist, und die abermals Kundenansprache und Customer Experiences auf ein neues Level heben kann, ist die Blockchain. Und da es einfacher ist, diese komplexe Thematik anhand eines konkreten Anwenderbeispiels zu erörtern, konnten wir unsere Anwender von CANO / retraced gewinnen, uns zur DMEXCO zu begleiten. Zu „Blockchain: Was steckt dahinter?” zeigen Ihnen Natalie Kirkoroglu, Senior Solution Engineer bei Oracle, und Lukas Puender, Co-Founder Retraced und Cano Shoes, live, wie Retraced mit Hilfe der Oracle Blockchain die Fashion-Industrie revolutioniert. Konsumenten erhalten so einen transparenten, sofortigen und verlässlichen Einblick in die Wertschöpfungskette kooperierender Fashionmarken. Start dieses Vortrags ist am 12. September um 12.30 Uhr in der Demo Arena und im Livestream. Trenddiskussionen am Mittwoch und Donnerstag Erwähnung finden sollen an dieser Stelle aber auch zwei Oracle Data Cloud Sessions: Matt Bennathan, Senior Director, International Data and Distribution, Oracle Data Cloud, spricht am Mittwochnachmittag um 16 Uhr mit hochrangigen Experten über „die Entwicklungen und Herausforderungen bei der Bekämpfung krimineller Aktivitäten und der Förderung der Markensicherheit in der digitalen Werbung.“ Am Donnerstag, 12. September, geht es im Vortrag „Restoring Trust and Quality in Digital Advertising“ um Trends und Herausforderungen auf dem Gebiet der digitalen Werbung und Mediennutzung. Hier werden auch die Ergebnisse der lang erwarteten Benchmark-Studie des IAB Europe, European Programmatic Market Sizing und Attitudes to Programmatic Advertising, vorgestellt. Cengiz Yilmaz (Oracle),  Matthias Wahl (BVDW), Rob Tarkoff (Oracle) Digitale Wirtschaft gemeinsam vorantreiben: Oracle neues BVDW-Mitglied Doch das ist noch nicht alles. Beim digitalen Branchentreff werden wir außerdem über die Vertiefung unserer Partnerschaft mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) informieren. Oracle ist jetzt Mitglied im BVDW, der Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf den Einsatz von digitalern Technologien beruht. Hier darf Oracle natürlich nicht fehlen, denn mit unserer riesigen Vielfalt an digitalen Technologien und Innovationen wie KI oder IoT, die Teil diverser Business-Lösungen in der Cloud sind, unterstützen wir Unternehmen wie kaum ein zweiter Anbieter bei der digitalen Transformation und der Verwirklichung digitaler Geschäftsmodelle. Mit der BVDW-Mitgliedschaft strebt Oracle nun eine engere Zusammenarbeit an, um noch besser über digitale Möglichkeiten aufzuklären und die Digitalwirtschaft in Deutschland gemeinsam voranzubringen.   Hintergrundinfos: Oracle auf der DMEXCO 2019 An unserem Stand C31 in Halle 6 präsentieren wir Fachbesuchern unser stetig wachsendes Portfolio an Cloud-Lösungen, darunter die Oracle Customer Experience Cloud, die Oracle Marketing Cloud und die Oracle Data Cloud. Wussten Sie eigentlich? Viele jüngere Acquisitionen finden sich in der Marketing Cloud, darunter die Applikationen Responsys, Eloqua, Maxymiser und Infinity, sowie in der Data Cloud, etwa Moat, Grapeshot, BlueKai sowie Datalogix. Zudem erklären unsere Experten, wie es gelingt, Einzellösungen gewinnbringend zu einer Suite zusammenzuführen und so Mehrwerte für Anwender zu schaffen. Es gibt einiges zu besprechen, sehen wir uns in Köln?  

Die innovativsten Marketingtools, smarte Gadgets, Systeme und Ansätze stehen im Mittelpunkt, wenn die DMEXCO in Köln ihre Tore öffnet. 2019 geht es in vielen Foren, Diskussionsrunden und Co. aber nicht...

Cloud

Maschinelles Lernen und zukunftsorientierte Finanzlösungen als Katalysatoren innovativer Product-as-a-Service-Modelle

Autor: Ulf Köster, Solution Director Oracle Transformation Solutions Egal ob Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Blockchain: Es ist noch gar nicht so lange her, dass so mancher dies für Zukunftsmusik gehalten hat. Doch 2019 sind diese Technologien weitaus mehr als Buzzwords oder Gedankenexperimente. Unternehmen müssen sich nun dringend mit diesen Themen beschäftigen, um nicht den Anschluss zu verlieren und vom Wettbewerb abgehängt zu werden. Zugleich müssen sie die Herausforderung der wachsenden Kundenerwartungen und -ansprüche stemmen. Hierzu gehört beispielsweise der Wunsch nach immer schnelleren und stets fehlerfreien Warenlieferungen – bestenfalls am selben Tag. Viele Firmen und Endverbraucher wollen Maschinen, Lösungen und Services aber auch verstärkt lieber mieten statt kaufen. Investoren wiederum fordern präzisere Nachfrageprognosen und Just-in-Time-Auftragsabwicklung. Damit nicht genug: Regulierungsbehörden verlangen eine immer detailliertere Rückverfolgung aller Bestandteile und Inhaltsstoffe, um Supply Chain-Probleme zu verhindern und manchmal sogar Leben zu retten. Die erfolgreichsten Unternehmen passen sich schnell an diese Veränderungen an. Den gesellschaftlichen und unternehmerischen Wandel zu überholen, stellt nicht länger eine Option dar. Wer überleben und vorne mitmischen will, MUSS neue Wege gehen! Neue Finanzstrategien und -technologien eruieren  Die Schwierigkeit so mancher Firma und IT-Abteilung besteht darin, dass sie mit veralteten und starren Lösungen sowie Systemen zu kämpfen haben. Diese Technologien werden den neuen Ansprüchen nicht länger gerecht und können die Anpassungen am Geschäftsmodell, die für den Unternehmenserfolg so essentiell sind, nicht ausreichend unterstützen. Ein Beispiel: Die meisten älteren On-Premise-Buchhaltungssysteme sind einfach nicht darauf ausgelegt, die neue „Product-as-a-Service“-Welt und die zunehmende Zahl an Abo-Lösungen abzudecken. Das liegt insbesondere daran, dass diese Servicemodelle eine neue Art der Umsatzrealisierung benötigen, die genau auf dieses Umfeld zugeschnitten ist. Diese Hürde lässt sich mithilfe der Cloud umschiffen. Oracle hat beispielsweise ein Abonnementsverwaltungstool in seine ERP-Cloud eingebaut, damit Unternehmen ihre Produkte besser als Services verkaufen können – wenn sie dies benötigen, um ihr Geschäft anzukurbeln. Diese Art neuer Cloud-Technologien hilft Firmen zudem, Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions) erfolgreich umzusetzen. Die Wolke hat das M&A-Feld auf den Kopf gestellt: Neue Geschäftsbereiche lassen sich in der Cloud deutlich schneller aufbauen und auf Touren bringen, Geschäftsbücher besser konsolidieren und Abschlüsse erstellen. Die Zukunft voraussagen Ein weiteres Beispiel: Vor noch gar nicht so langer Zeit stellte die Wartung einer Maschinenanlage oder eines anderen Unternehmen-Assets eine sehr reaktive, zeitgebundene und planmäßige Aufgabe dar. Fiel eine Maschine aus oder war defekt, gestaltete sich dies als großes und kostenintensives Problem. In der Fabrik der Zukunft setzen Firmen stattdessen auf Maschinelles Lernen, um genau voraussagen zu können, wann ein Teil der Ausstattung nicht länger rund laufen wird. So lassen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten ansetzen, bevor ein Teil defekt ist. Das wiederum spart Zeit, Kosten und Aufwand.  Geschäftsplanungen lassen sich mithilfe der Cloud viel besser und effizienter realisieren. Warum dem so ist? Vor allem deshalb, weil Cloud-Lösungen es gestatten, Pläne, Vertrieb, Prozessstrategien und Supply Chain-Planungen auf einer einzigen Plattform zu integrieren. Das Unified Data-Modell von Oracle ist ein gutes Beispiel, wie sich zentrale Ablaufinformationen mit Produkt-, Maschinen- und Partnerdaten zusammenführen lassen. Werden alle diese Einblicke für den Lieferkettenplanungsprozess genutzt, können Angebot und Nachfrage so präzise wie nie zuvor abgeglichen werden. Mithilfe eines durchdachteren und IT-gestützten Abgleichs von Angebot und Nachfrage lassen sich wichtige strategische Ziele wie nachhaltigeres und umweltfreundlicheres Handeln kinderleicht in die Tat umsetzen. Finanz-, Produktions- und Prozessabläufe müssen künftig wesentlich besser aufeinander abgestimmt und in Einklang gebracht werde, um eine schlankere und effizienter Lagerhaltung, präzisere Produktkosten und profitablere Product-as-a-Service-Geschäftsmodelle zu unterstützen. Denn auch wenn Unternehmen mit zahlreichen Veränderungen zu kämpfen haben, sind die Grundlagen nach wie vor gleich: Profitabilität ist nach wie vor der Motor des Erfolgs, Unternehmen müssen hierbei jedoch zukunftsorientiere Ansätze und Technologien wählen. Ist Ihr Unternehmen bereit, dem Wandel die Stirn zu bieten und ihm sogar voraus zu sein? Erfahren Sie mehr über die Zukunft des Finanz- und Geschäftswesens auf der Oracle OpenWorld 2019 und auf Oracle.com/scm

Autor: Ulf Köster, Solution Director Oracle Transformation Solutions Egal ob Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Blockchain: Es ist noch gar nicht so...

Wie Sie mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen

Ja, Sie können mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen. Aber nur, wenn Ihr Unternehmen die Daten auf die richtige Weise mit den richtigen Werkzeugen erfasst, strukturiert, analysiert und schützt. Moderne Lieferketten integrieren eine Vielzahl von Faktoren (darunter das menschliche Versagen) in Wissenssysteme, zu denen Geschäftsmetriken, Daten zur Nachhaltigkeitsleistung von Lieferanten und sogar geistiges Eigentum gehören. Aus diesem Grund müssen Systeme und Daten auf sicherem Zugriff und nachprüfbarem Vertrauen aufbauen. Bis 2022 wird Cyber-Kriminalität die globale Wirtschaft acht Billionen US-Dollar kosten. Angesichts solcher Statistiken gewinnt Datensicherheit kritische Bedeutung. Cloudbasierte Systeme bieten Unternehmen höchste Sicherheit vor Hackern und menschlichem Versagen. Sie unterstützen den verwalteten Zugang und abgestufte Sichtbarkeitsberechtigungen. Einige davon arbeiten automatisiert und verringern so Sicherheitslücken im Zusammenhang mit Daten und Analysen. Viele Unternehmen suchen Lösungen, um Sicherheitsprobleme in der Technologie zu bekämpfen. Prozessautomatisierung beispielsweise hilft, die Finanzfunktion und weitere Unternehmensbereiche zu entlasten, indem Routineaufgaben an Maschinen delegiert werden, die diese effizienter und genauer erledigen können als der Mensch.  Ein weiterer Vorteil der KI ist, dass sie Algorithmen entwickeln kann, um Abweichungen von der Norm und Missbrauchsanzeichen zu erkennen. Nachhaltigkeit, Diversität, Datenschutz und eine ethische Lieferkette sind die Metriken, die heute helfen, Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen zu definieren. Zunehmend unterliegen sie auch rechtlichen Auflagen. In Großbritannien beispielsweise müssen die meisten großen Unternehmen einen geschlechterspezifischen Lohnunterschied melden.  Auch die Möglichkeit, den Mitarbeitern „verwaltete Transparenz“ bei ihrer Leistung anzubieten, kann ein Vorteil sein. Unternehmen müssen in der Lage sein, Sicherheit – und Daten-Backups – für diese nicht finanzspezifischen Kennzahlen zu gewährleisten. Die nächste Generation der Technologien trägt dieses Konzept der „zuverlässigen Transparenz“ noch weiter. So eröffnet die Blockchain neue Wege für sicheres Transaktionsmanagement in Echtzeit, um so einen einheitlichen, unveränderbaren Datensatz für alle Beteiligten zu erzeugen. Alle Beteiligten, ob Mitarbeiter, Kunde, Lieferant oder Partner, haben ein spezifisches Interesse an einer Vielzahl der verschiedenen neuen Kennzahlen, von der Qualität der Whistleblower-Hotline bis hin zum Ursprung des Kunststoffs in Verpackungen. Intelligente Führungsverantwortliche nutzen die Vorteile agiler Cloud-Technologie, um diese Daten so einfach (und sicher) wie möglich zusammenzutragen. Finden Sie heraus, wie andere globale Finanzführungskräfte Datensicherheit und -zuverlässigkeit sehen. Lesen Sie hierzu unseren Bericht.

Ja, Sie können mehr Vertrauen in Ihre Daten aufbauen. Aber nur, wenn Ihr Unternehmen die Daten auf die richtige Weise mit den richtigen Werkzeugen erfasst, strukturiert, analysiert und schützt....

Datensicherheit ist nicht mein Problem?

Im Falle eines Datenverstoßes kann die Rolle des Marketings entscheidend sein. Geschwindigkeit und Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung, da Ihr Unternehmen innerhalb von Minuten Millionen von Euro verlieren kann. Damit das vermieden wird, müssen Marketer alle Kontaktpunkte der Kunden sorgfältig prüfen und mit der IT zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Daten bei jedem Schritt sicher erfasst, analysiert und gespeichert werden. So können Marketer die Wahrscheinlichkeit eines Datenverstoßes verringern und das Vertrauen innerhalb und außerhalb des Unternehmens erhöhen. Eine Datenverletzung oder ein Angriff auf die Datensicherheit liegt in der alleinigen Verantwortung der IT-Abteilung? Lassen Sie uns mal darüber nachdenken. Datensicherheit ist für alle ein Anliegen und es ist wichtig, dass Sie wissen, was zu tun ist, wenn eine Sicherheitsverletzung auftritt – unabhängig von Ihrer Position im Unternehmen. Insbesondere für das Marketing dürfte dieser Bereich schwieriger werden. Die Verbraucher werden sich allmählich immer mehr bewusst, welche Auswirkungen Verletzungen der Datensicherheit in digitalen Systemen und gerade im Cloud Computing auf ihre sensiblen persönlichen Daten haben.  Regelmäßige Berichte darüber, dass wieder private Daten von Millionen von Menschen in die Hände von Hackern gefallen sind, steigern natürlich die kritische Haltung der Verbraucher enorm. Das bedeutet im Umkehrschluss: Das Marketing muss noch härter daran arbeiten, die Kunden davon zu überzeugen, ihnen ihre wertvollen Daten anzuvertrauen. Ein guter Ausgangspunkt ist eine gründliche Bewertung aller Berührungspunkte bei der Kundengewinnung und -bindung. So lässt sich sicherstellen, dass sie keine Schwachstellen aufweisen und angemessene Maßnahmen zur Datensicherheit getroffen werden. CMOs müssen außerdem eng mit ihren IT-Kollegen zusammenarbeiten. Gemeinsam prüfen sie, ob jeder Schritt der Datenerfassung, Analyse und Speicherung sicher ist, damit das Risiko von Cyberangriffen minimiert wird. Wenn das Schlimmste passiert und Ihr Unternehmen Opfer eines  Angriffs wird, muss sich das Marketing auf Schadenbegrenzung konzentrieren: Kunden und andere Interessengruppen müssen klar und schnell darüber informiert werden, ob sie betroffen sein könnten und was das Unternehmen zur Verbesserung der Sicherheit unternimmt. Daher müssen alle Kontaktdaten von Geschäftskontakten – wie Namen, Nummern und E-Mail-Adressen – genauso sicher gespeichert und gemanagt werden wie alle anderen Kundendaten auch. Die Einwilligung muss von jedem Einzelnen bewusst per Opt-in erteilt werden – reines Opt-out ist nicht mehr akzeptabel – und Sie müssen die Kunden darüber informieren, wie Sie ihre Daten verwenden, wie lange sie aufbewahrt werden sollen und ob sie geteilt werden. Marketer schützen ihr Unternehmen vor peinlichen Schlagzeilen, hohen Geldbußen und beschädigten Kundenbeziehungen, indem sie die Datenspeicherung transparent machen, und natürlich die Datensicherheit im Unternehmen und in der Cloud weiter stärken. Wie sich Unternehmensführer mit dem Thema Datensicherheit auseinandersetzen, lesen Sie in unserem Bericht.

Im Falle eines Datenverstoßes kann die Rolle des Marketings entscheidend sein. Geschwindigkeit und Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung, da Ihr Unternehmen innerhalb von Minuten Millionen...

CX

Neue Spielregeln, neues Glück

Es wird immer deutlicher, dass die DSGVO digitale Marketing-Paradigmen verändert. Damit verändern sich auch die Spielregeln im Marketing – smarten Marketern bietet sich eine beispiellose Gelegenheit, hierbei zu glänzen. Wenn Marketer erfolgreich die eindeutige und dauerhafte Einwilligung des Kunden erhalten, haben sie die Verpflichtung (besser: das Privileg), die Kommunikation mit den Kunden gewissenhaft zu handhaben. Wer das meistert, wird reich belohnt. Von der Störung hin zur willkommenen Kommunikation Maßgeblich geprägt von Marketing Guru Seth Godin, stützt sich das Permission Marketing darauf, dass Verbraucher der Marketing-Kommunikation zustimmen, die an sie gerichtet ist. Anstatt große Gruppen von Konsumenten mit breiten Botschaften überall zu befeuern, konzentrieren wir uns hierbei auf die relevante Kommunikation für Personen, die wirklich interessiert sind und ihre Einwilligung gegeben haben. In Godins eigenen Worten ist es „das Privileg (nicht das Recht), willkommene, persönliche und relevante Botschaften an Menschen zu übermitteln, die sie wirklich wollen” (Godin, 1999). Und der Schlüsselbegriff, den Marketer mit der neuen DSGVO beachten müssen, ist „willkommen“. Durch die Gewährleistung eines „Opt-In”-Ansatzes für Kundendaten hat die DSGVO sichergestellt, dass wir die ausdrückliche Zustimmung der Kunden zur Verwendung ihrer Daten haben. Es war vielleicht ein etwas schmerzhafter Prozess, diese Änderung vorzunehmen, aber mit angepassten Systemen und neuen Prozessen sind die Vorteile bereits klar: Verstärktes Vertrauen – die neue Transparenz, wie wir Kundendaten verwenden, gibt den Verbrauchern gute Gründe, uns zu vertrauen. Einige Kunden werden sogar bereit sein, uns detailliertere Informationen als je zuvor anzuvertrauen. Effizientere Marketinginvestitionen – Präzise Daten führen zu zielgerichteten Marketingkampagnen und helfen uns, das Budget optimal zu nutzen. Bessere Markenwahrnehmung – erhöhte Daten-Transparenz und die relevantere Ansprache tragen zum Markenimage bei. Präzisere Ansprache der Zielgruppe – dabei hilft auch, dass Daten nicht „ewig” gespeichert und Datenbanken regelmäßig bereinigt werden, wobei irrelevante oder veraltete Kontakte wegfallen. Das bedeutet also weniger Zeit, die wir für passive Verbraucher aufwenden, mehr Zeit für engagierte Konsumenten – und für tatsächliche Conversions. Auch wenn der Begriff „Permission Marketing” schon vor 20 Jahren das Licht der Welt erblickt hat, ist das Prinzip aktueller denn je. Denn strengere Datenvorschriften – insbesondere die DSGVO – haben diese Idee von einer reinen Empfehlung zu einer allgemein praktizierten Arbeitsweise gemacht. France Televisions, Frankreichs führende Rundfunkanstalt, setzt Oracle BlueKai ein, um beide Ziele zu erreichen – und verbessert damit nicht nur den Marketing-ROI deutlich, sondern hält auch die DSGVO und unternehmenseigene Datenschutzrichtlinie ein. Nachdem wir jetzt von den Verbrauchern die ausdrückliche Erlaubnis bekommen haben, ihre Daten zu verwenden, sollten wir darauf achten, dass wir die sich daraus ergebenden Möglichkeiten auch effizient nutzen – und das fängt bei der Datensicherheit an. Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass die DSGVO für alle die Cybersicherheit auf die Tagesordnung gesetzt hat. Mehr darüber, wie moderne Marketer das Thema Datensicherheit und seine effiziente Umsetzung angehen, erfahren Sie in unserem neuen Bericht.

Es wird immer deutlicher, dass die DSGVO digitale Marketing-Paradigmen verändert. Damit verändern sich auch die Spielregeln im Marketing – smarten Marketern bietet sich eine beispiellose Gelegenheit,...

IT Management

Mit eigenen Datenmodellen mehrere Benefits erzielen

Es ist eine Win-Win-Situation im besten Sinne: Migration in die Cloud und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  – Eine gemeinnützige deutsche Einrichtung zur Verteilung von Lebensmittelspenden schafft genau das und könnte damit auch ein Vorbild für andere gemeinnützige Verbände sein. Jede Organisation – ob klein oder groß – muss ihr eigenes Datenmodell finden und sicherstellen, dass die eigenen Ressourcen immer verfügbar, zuverlässig und sicher sind. Organisationen jeder Größe verfügen heute über mehr Daten denn je. Das gilt für Bluechip-Unternehmen genauso wie für kleine Organisationen. Ein Beispiel dafür ist die Tafel Leipzig, eine gemeinnützige Organisation. Sie wurde vor 20 Jahren als kleiner Verein gegründet, verteilt inzwischen allerdings jeden Monat Lebensmittelspenden an 15.000 Personen. Zu den Empfängern in Leipzig gehören Arbeitslose, Obdachlose und inzwischen auch eine wachsende Zahl von Niedriglohnarbeitern, alleinerziehenden Eltern, Rentnern und sogar Studenten. Weil die Zahl der Empfänger ständig steigt, wurden mehr Verteilpunkte eingerichtet. Mit Einführung der strengen Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschloss die Tafel Leipzig, dass die Zeit der manuell geführten Excel-Tabellen vorbei ist. Stattdessen wurden die Empfänger- und Lieferantendaten auf ein zukunftssichereres System migriert: eine cloudbasierte Content-Lösung. Mit dieser Veränderung kann die Tafel Leipzig die Datenschutzvorschriften einhalten und wird dabei auch produktiver. „So können wir für mehr Menschen in Not da sein und wertvolle Nahrungsmittel verteilen, die ansonsten verschwendet werden würden“, sagt Werner Wehmer, Geschäftsführer der Tafel Leipzig. Unternehmen haben ähnliche Ziele, was den Umgang mit Daten angeht. Das gilt auch für die Datensicherheit. Gehen Daten verloren oder werden sie gestohlen, dann werden aus IT-Ressourcen schnell Belastungen, denn die durchschnittlichen Kosten für Datenverletzungen oder die Nichteinhaltung von Vorschriften steigen Jahr für Jahr. Die Datensysteme in die Cloud zu verlegen macht es möglich, sensible Daten und kritische Geschäftsprozesse noch besser zu schützen. Dennoch erfordert jedes Geschäftsmodell einen individuellen Ansatz bei der Datenverwaltung. Wer glaubt, durch Nutzung der größtmöglichen Anzahl an Datenpunkten und das Imitieren von Wettbewerbern erfolgreich zu sein, ist zum Scheitern verurteilt. Es gibt keine Lösung, die für alle passt. Wie die Recherchen von Oracle zeigen, werden sich im Jahr 2019 etwa 80 Prozent aller Enterprise- und missionskritischen Arbeitslasten in der Cloud befinden. Unternehmen müssen ihre Daten dabei durch Auswahl der richtigen Technologie schützen. Sie benötigen allerdings auch das richtige, für sie funktionierende Datenmodell. Bei der Tafel Leipzig schulte ein Oracle-Partner Freiwillige mit sehr grundlegenden IT-Kenntnissen für einen neuen Denkansatz in Sachen Daten:  Welche Daten müssen geschützt werden und was muss an wen verteilt werden? All das geschah bei der Migration der Daten in die Cloud. Damit das Sammeln der Nahrungsmittel und deren Lagerung, Verarbeitung und Verteilung reibungslos abläuft, müssen Daten wie Adressen, Fahrzeuginformationen oder Menge der Nahrungsmittel den richtigen Personen zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Ob man eine gemeinnützige Einrichtung führt oder ein Großunternehmen – Cloud-Lösungen helfen, zuverlässige Daten zu produzieren und daraus aussagekräftige Erkenntnisse abzuleiten. Man findet heraus, wer die Kunden sind und was für sie wirklich zählt. Mit der Integration neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) sind Cloud-Lösungen entscheidend für das Geschäftswachstum und das ständige Entdecken neuer Perspektiven geworden. Das Team der Tafel Leipzig kann jetzt mit Mobilgeräten von fast überall auf die Daten von Bedürftigen und Lieferanten zugreifen. Die gemeinnützige Organisation plant auch, den Gesamtdurchsatz an Lebensmitteln digital zu protokollieren, zu visualisieren und zu bewerten. So können die Lebensmittelspenden, auf denen das Geschäftsmodell der Tafel basiert, maximal effizient genutzt werden. Oder, wie Geschäftsführer Werner Wehmer es ausdrückt: „Damit leistet die Technologie von Oracle einen wichtigen Beitrag für das Gemeinweisen und eine lebenswerte Gesellschaft.“ Lesen Sie bitte unseren jüngsten Bericht über Cloud-Sicherheit und Ethik hier. 

Es ist eine Win-Win-Situation im besten Sinne: Migration in die Cloud und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  – Eine gemeinnützige deutsche Einrichtung zur Verteilung...

Die Rolle des Finanzwesens bei Datenschutzverletzungen

Ich habe persönlich erlebt, was es heißt, gehackt zu werden. Es ist alles andere als angenehm. Und zwar nicht nur aufgrund des offensichtlichen Verlusts an Vertrauen und Informationen, der mit einer Datenschutzverletzung einhergeht, sondern vor allem weil es keinen Notfallplan gab und unsere Finanzabteilung völlig überraschend getroffen wurde. Seitdem hat sich viel verändert und immer mehr CFOs passen ihre Denkweise an und beginnen für Cyber-Sicherheitsprobleme Vorkehrungen zu treffen. Warum sollte sich die Rolle des CFO in diese Richtung verändern und welche Gründe stehen dahinter? Ein Grund, den ich ganz einfach erklären kann, ist der Anstieg der Cyber-Kriminalität und die Notwendigkeit zuverlässiger Informationssicherheit. Cyber-Kriminalität ist aus einem Grund lukrativ: Geld. Und wer ist Experte in Sachen Geld? Ich habe aus erster Hand erlebt, wie ein Cyber-Angriff ein Unternehmen erschüttern und welche Panik so eine Situation auslösen kann. Leider hat man dabei nicht die Zeit, jedes Lösungsszenario durchzuspielen, bis man das optimale gefunden hat. Was die Sache noch unangenehmer macht, ist, dass es heute einfacher denn je ist, einen Angriff mit mehreren Bedrohungen zu starten – die meisten Angriffe erfolgen unter dem Tarnmantel eines anderen Ereignisses. Muss ein CFO die Risiken einer potenziellen Datenschutzverletzung verstehen? Aber selbstverständlich! Meiner Meinung nach besteht eine erhebliche Lücke zwischen den Kenntnissen von neuen/innovativen und älteren/erfahrenen Mitarbeitern, die es zu schließen gilt. Der CFO muss heute die Konzepte solider Datensicherheit kennen, damit er eine Strategie für potenzielle Cyber- und Ransomware-Angriffe entwickeln kann. Das Budget für Ransomware-/Cyber-Angriffe und ein Notfallplan müssen gut durchdacht und umgesetzt sein, genauso wie dies vom IT-Disaster-Recovery-Plan verlangt wird. Die Realität zeigt, dass ein Unternehmen wahrscheinlicher von Datenschutzverletzungen betroffen ist als von einem Technologieausfall. Der CFO sollte für den Schutz vor Cyber-Angriffen und die Vorbereitungen für den schlimmsten Fall zuständig sein. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob ein solcher Angriff passiert, sondern wann und wie schwer er ausfällt. Bestärkt wurde ich in dieser Einschätzung, als ich im Rahmen der Oracle OpenWorld Veranstaltung in London vor Kurzem an einer Panel-Diskussion zum Thema Vernetzung von Wirtschaft und Finanzen teilnahm. Es entbrannte eine lebhafte Debatte, bei der die „alte Rolle des CFO“ durch die anwesenden Analysten auf den Prüfstand gestellt wurde. Das eindeutige Ergebnis der Diskussion war: In Unternehmen wird zu wenig Wert darauf gelegt, Mitarbeiter mit modernen Technologieprinzipien vertraut zu machen wie KI und Cloud-Software-Migration, geschweige denn mit Initiativen zur Verteidigung gegen Cyber-Kriminalität. Die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität ist sehr real. Die richtige Vorbereitung ist keine Option, sondern ein Muss! Ich habe zwei Empfehlungen für jeden CFO/Finanzverantwortlichen: Arbeiten Sie mit Ihrer IT-Abteilung zusammen und befassen Sie sich mit einem Szenario, in dem Sie mit tatsächlichen Datenschutzverletzungen und einer Erpressungssituation konfrontiert sind, und erarbeiten Sie so einen Plan. Halten Sie ein Budget vor für a) eine potenzielle Lösegeldzahlung und für b) zusätzliche Software und Services, die Sie an der vordersten Verteidigungsfront einsetzen. Wenn Sie Option B effektiv ausgestalten, wird Option A hoffentlich niemals Realität. Cyber-Kriminalität ist real. Sie passiert jeden Tag und wird immer schwerer zu verfolgen. Schätzungen gehen davon aus, dass dieser Markt einen Wert von 1,5 Billionen US-Dollar erreicht hat. Verschließen Sie nicht die Augen vor einer mehr als realen Bedrohung und sehen Sie sich diese Statistiken dazu an. Weitere Informationen finden Sie im Oracle Bericht über den Umgang von Führungsverantwortlichen mit dem Thema Datensicherheit.

Ich habe persönlich erlebt, was es heißt, gehackt zu werden. Es ist alles andere als angenehm. Und zwar nicht nur aufgrund des offensichtlichen Verlusts an Vertrauen und Informationen, der mit einer...

Datensicherheit aus der Perspektive eines CFO

CFOs sollten die Kontrolle über die Datensicherheit haben, nicht die IT. Warum? Weil sie es sind, die das Geld verwalten und am besten qualifiziert sind, Risiken zu planen – in einer Zeit, in der die Frage nicht ist, ob der nächste Cyber-Angriff kommt, sondern vielmehr wann und mit welcher Schlagkraft.   Welche Rolle hat ein CFO also heute und warum sollte sie Datensicherheit beinhalten? Die Rolle des CFO heute ist eine der wenigen, die mit der Einhaltung von Vorschriften vertraut ist. In den Aufgabenbereich des CFO fallen hoch komplexe Rechnungslegungsstandards ebenso wie die schwierig zu erreichenden Branchenakkreditierungen. Ist es da sinnvoll, Datenschutz und Datensicherheit ebenfalls bei der Finanzfunktion anzudocken? Meiner Meinung nach, ja. Mit den komplexen Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen (DSGVO), die jeden Aspekt der Geschäftsdaten betreffen, ist in den letzten Jahren ein neues Aufgabenfeld entstanden: der Datenschutzbeauftragte oder DPO (Data Protection Officer). Seit Mai 2018 muss jedes Unternehmens einen DPO beschäftigen oder zumindest einen Mitarbeiter für diese Rolle ausgewiesen haben. Wer ist dafür geeignet? Ich schlage den CFO vor. Welche Eigenschaften muss ein CFO mitbringen, um für ein zukunftssicheres Unternehmen zu sorgen, in dem die Daten sicher sind? Der CFO ist für die Rolle des DPO wie gemacht, da Datenschutz strenge Prinzipien erfordert, die für alle Daten eines Unternehmens angewendet werden müssen (in jedem System, das Daten erfasst). CRM-, Finanz-, HR-, ERP- und sonstige Daten verlangen Regulierung und Sicherheit, die durch jemanden mit übergeordneter Verantwortung gewährleistet werden muss. Dies lässt sich nicht an untergeordnete, isolierte Abteilungsverantwortliche delegieren. Es gibt massive Strafen bei Verstößen gegen die DSGVO (bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des jährlichen Umsatzes, je nachdem, was höher ist). Eine umfassende Übersicht über die Vorschrift finden Sie hier. Bei einem Oracle OpenWorld Event, das vor Kurzem in London stattfand und unter anderem die seit Mai 2018 geltende DSGVO und deren Auswirkungen auf die Finanzdaten zum Thema hatte, wurde diese Einschätzung in vielen Gesprächen untermauert. Die Rolle des CFO hat sich verändert. Nicht nur muss er Budgets für weitere Datensicherheitsprodukte und -services bereitstellen, sondern er sollte auch ihre Notwendigkeit verstehen. ERP- und HR-Systeme liegen traditionell im Aufgabenbereich des CFO. So drehten sich viele Gespräche um das Entstehen einer Doppelrolle für den CFO-/Finanzvorstand in Unternehmen. Wenn man diese Erkenntnis mit der unerfreulichen Realität steigender Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität verknüpft, ist dies nicht ein starkes Argument dafür, die Rolle des DPO an genau dieser Schnittstelle anzusiedeln? Zusammenfassung Ganz gleich, wie man sich der Datensicherheit und potenziellen Gefährdungen nähert: Es ist eine Gesamtverantwortung und Rechenschaftspflicht gefragt, die genau auf den CFO passt. Datensicherheit ist nicht allein eine IT-Funktion und auch kein Problem, das allein der CISO lösen sollte. Eine gute Kontrolle beginnt von oben nach unten in jeder Organisation. Sie ist mehr als ein weiterer Posten im Budget. Und der CFO spielt eine extrem wichtige Rolle für die aktuelle und künftige Strategie der Datensicherheit.   Lesen Sie hier den aktuellen Oracle Sicherheitsbericht.  

CFOs sollten die Kontrolle über die Datensicherheit haben, nicht die IT. Warum? Weil sie es sind, die das Geld verwalten und am besten qualifiziert sind, Risiken zu planen – in einer Zeit, in der die...

Saubere Daten über clevere Daten

Was nützen all Ihre Daten, wenn sie nicht verlässlich sind? Wenn Marketer neue Technologien nutzen, sind gleichzeitig weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass die Daten genau und zuverlässig sind. Nur so werden Risiken reduziert und das Vertrauen der Kunden bleibt erhalten. Die heutigen Vermarktungsmöglichkeiten sind beispiellos. Die Cloud treibt den Einsatz von KI weiter voran. Dabei werden Daten gesammelt und analysiert, mit denen wir Kundenbedürfnisse besser verstehen. Wenn diese Daten jedoch ungenau sind und wir uns nicht wirklich auf sie verlassen können, gefährdet das nicht nur die Marke, sondern auch das Unternehmen und natürlich die Kundenbeziehung. Oracle prognostiziert , dass alle Anwendungen der nächsten Generation bis 2025 KI-gesteuert sein werden – wie etwa Chatbots, die als eine der großen technologischen Neuerungen für das Marketing gelten. Lassen Sie uns über Chatbots chatten Chatbots kümmern sich um die Schokoladenseite des Marketings. Sie erfüllen die Bedürfnisse der Kunden nach direkter Interaktion, schneller Reaktion und Verständnis für Ihr Anliegen – und das alles ohne Mitarbeiter zu binden. Der Einsatz von Chatbots verringert die Mensch-zu-Mensch-Kontakte um bis zu 70 %. Angesichts dieser Tatsache verwundert es nicht, wenn Gartner prognostiziert dass bis 2020 in 25 % aller Kundenservice-Fälle Chatbots eine Rolle spielen und 85 % der Kunden ihre Interaktion mit der Marke ohne menschlichen Faktor machen werden. Es gibt natürlich auch eine Kehrseite dieser Medaille. Zwar schätzen Kunden zunehmend Chatbots. Gleichzeitig wird ein besseres Kundenverständnis als der wichtigste Bereich angesehen, in dem sich Marken weiter verbessern können. Und Kunden werden die neuen Technologien nur dann akzeptieren, wenn sie einwandfrei funktionieren – 73 % der Befragten einer amerikanischen Umfrage gaben an, dass nur EINE schlechte Erfahrung genügt, sich von der Marke zu verabschieden. Das bringt uns zurück an den Ausgangspunkt – zur Datensicherheit und damit auch zur Datengenauigkeit. Datensicherheit ist Vertrauen Die Cloud bietet dem Marketer ganz neue Möglichkeiten, Kundenerlebnisse zu verbessern, neue Einnahmequellen zu erschließen und frische Ideen schneller umzusetzen. Um dies zu realisieren, muss jede Cloud-Lösung Ihre Unternehmensvision unterstützen – eine umfassende, offene, weiterentwickelte, integrierte und vor allem: sichere Lösung bieten. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass die Wunderwelt der Cloud-Technologie nur dann begeistert angenommen wird, wenn die Kunden sich auf eine angenehme Erfahrung verlassen können. Jetzt ist es an der Zeit für das Marketing, die Verantwortung zu übernehmen – und die Kraft der Cloud für sich zu erschließen. Lesen Sie unseren neuesten Bericht, der dies und mehr weiter veranschaulicht.

Was nützen all Ihre Daten, wenn sie nicht verlässlich sind? Wenn Marketer neue Technologien nutzen, sind gleichzeitig weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass die Daten genau und...

KI analysiert nur Daten – keine Menschen

Warum arbeiten Sie im Personalwesen? Höchstwahrscheinlich deswegen, weil Sie sich für die Mitarbeiter und ihr Wohlergehen interessieren. Sie sind ein geselliger Mensch. KI (Künstliche Intelligenz) wird wahrscheinlich in den nächsten zwei Jahren Ihr neuer bester Freund, doch sie wird niemals den Menschen ersetzen können. Die Grenzen der Technologie müssen verstanden und berücksichtigt werden. Die neueste globale Studie von Oracle: „the adaptable business“  (zu Deutsch: „Das anpassungsfähige Unternehmen“) zeigt: Technologie, einschließlich KI, ist heute entscheidend für Produktivität und Erfolg. KI wird weithin als führende Technologie angesehen. Das Personalwesen muss in der Lage sein mitzuverfolgen, welche Technologie sich die Mitarbeiter am meisten wünschen. Außerdem müssen die HR-Fachkräfte, wie alle anderen auch, die neueste Technologie verwenden und eigene Erfahrungen sammeln. Denn mit diesem Wissen liefern sie Führungskräften die nötigen Einblicke, mit denen diese die Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern verstehen. Ein Unternehmen, das so vorgeht, ist der Versicherer AXA. AXA verwendet die KI-basierte HCM-Anwendung von Oracle mit ausgeklügelten Funktionen wie intelligenten Bewerberlisten. Als globales Großunternehmen mit vielen dezentralisierten Firmen betreut AXAs HR-Team 157.000 Mitarbeiter in 56 Ländern. Mit Oracle HCM lassen sich neue Firmen schneller in AXAs HR-System integrieren. Auch die lokale, regionale und globale Weitergabe und Analyse von Daten wird auf höchstem Sicherheitsniveau unterstützt, damit das Team seinen Service für das Unternehmen verbessert. Haben HR-Mitarbeiter Zugang zu dieser Art intelligenter Technologie, können sie einfach einen Chatbot bitten, bestimmte Datenpunkte zu ermitteln, und so Einblicke in die Leistungshistorie eines Mitarbeiters gewinnen. Eine schwangere Mitarbeiterin, die mehr über die Mutterschutzregelungen des Unternehmens erfahren möchte, könnte einfach per Mobiltelefon mit einem Bot chatten – die KI könnte ihr sogar, basierend auf den Erfahrungen anderer, zusätzliche Maßnahmen oder Aktivitäten vorschlagen. Dennoch ist es wichtig, KI als Ergänzung – nicht als Ersatz – für HR-Mitarbeiter zu behandeln. Sie kann die Personalbeschaffung zwar ausgezeichnet unterstützen, weil sie beispielsweise Talente aus einem breiteren Spektrum von Hintergründen anzieht als es mit herkömmlichen Abläufen möglich ist. Bewerbungsgespräche sind jedoch nach wie vor unerlässlich, um ein Gefühl für den richtigen Kandidaten zu bekommen. Noch entscheidender ist, dass HR-Systeme unter keinen Umständen voreingenommen sein dürfen. Es gab zahlreiche Fälle, in denen sich Unternehmen auf die KI verließen und als rassistisch oder sexistisch bezeichnet wurden. Laut einer Studie des Massachusetts Institute of Technology kam es bei 35 % der Bilder von Frauen mit dunklerer Hautfarbe zu Fehlern bei Gesichtserkennungssoftware, verglichen mit gerade einmal 1 % bei Männern mit hellerer Hautfarbe. Google beispielsweise hat sich bei seiner Smart Compose-Technologie für Gmail dafür entschieden, keine geschlechtsbezogenen Pronomen zu verwenden, um niemandem zu brüskieren. Die Software kann nämlich das biologische oder soziale Geschlecht nicht in allen Fällen korrekt bestimmen. Nehmen wir das Beispiel der schwangeren Mitarbeiterin, die dem Chatbot Fragen zu ihrem bevorstehenden Mutterschaftsurlaub stellt. Das KI-System könnte so programmiert sein, dass es automatisch den Vater des Babys erwähnt, obwohl es sich heutzutage genauso gut um ein gleichgeschlechtliches Paar oder eine alleinerziehende Mutter handeln kann. HR-Mitarbeiter müssen den ihnen vorliegenden Daten vertrauen können. Nur das gibt ihnen die Sicherheit, dass die an Mitarbeiter weitergegebenen und für Geschäftsentscheidungen verwendeten Ratschläge und Informationen zutreffend sind. Die KI sieht nur die Daten, nicht den Menschen dahinter. Es bedarf der menschlichen Interpretation, um systemimmanente Voreingenommenheit und Beleidigungen zu vermeiden. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte zur Datensicherheit stehen, und lesen Sie unseren Bericht hier

Warum arbeiten Sie im Personalwesen? Höchstwahrscheinlich deswegen, weil Sie sich für die Mitarbeiter und ihr Wohlergehen interessieren. Sie sind ein geselliger Mensch. KI (Künstliche Intelligenz)...

IT Management

Datensicherheit ist Teamwork

Die Zeiten sind vorbei, in denen die IT-Abteilung alleine die Systeme eines Unternehmens schützen konnte. Angesichts des enormen Risikos muss die Verteidigung gegen Cyberkriminalität ein zentrales Anliegen für alle Mitarbeiter sein, von der Rezeption bis hin zum CEO. Das birgt allerdings eigene Risiken, die jedoch durch den Einsatz neuer Technologien eingedämmt werden können. Das Umfeld dieses Bereichs wird heute von einer ständig wachsenden Anzahl von „Angriffsvektoren“ bestimmt, von denen der neueste das Mining von Crypto-Währungen ist – eine Art von Cyberangriff, der 2018 um atemberaubende 4000 Prozent gewachsen ist, so McAfee. „Ein erfolgreicher Datenangriff kann das Ende für den CIO und das gesamte Unternehmen bedeuten“, warnt das Beraterunternehmen KuppingerCole. Und eine neue Frontlinie der Cybersicherheit ist Datenbanksicherheit. Entscheidend für IT-Abteilungen ist es, die Datensicherheit als Teamwork zu betrachten. Um Unternehmensressourcen erfolgreich zu schützen, müssen Sicherheitsspezialisten ihr Wissen teilen und ein Bewusstsein für die Risiken schaffen, denen alle Mitarbeiter in einem digitalen Umfeld ausgesetzt sind. „Es ist entscheidend, dass eine Strategie gegen Cyber-Risiken von Grund auf entwickelt und gemanagt wird. Sie muss im Denken des Unternehmens, in der Strategie und den Richtlinien integriert sein und nicht nur in der IT-Architektur und im Systemdesign“, betont das Beraterunternehmen Deloitte. „Führungskräfte in der IT und im Geschäftsbetrieb müssen gemeinsam eine umfassende Strategie gegen Cyber-Risiken entwickeln.“ Wird das Thema Sicherheit erfolgreich gemanagt, so schlussfolgern die Berater, dann kann es zum Wettbewerbsvorteil werden und „die Marktposition eines Unternehmens fördern”. Es ist offensichtlich und zwingend, dass der einzig plausible Weg darin besteht, Mitarbeiter weiterzubilden und den Datenfluss zu kontrollieren. Idealerweise sollten Mitarbeiter nur Zugang zu den Daten haben, die für die Erfüllung ihrer Aufgabe wichtig sind. Und jeder, der das Unternehmen verlässt, muss natürlich sofort jeden Zugang verlieren. Allerdings kann dieses scheinbar einfache Thema schnell zu einer gewaltigen Belastung werden, wenn die Konten in die Tausende gehen. Cloud-Dienste können die Antwort auf viele dieser Herausforderungen sein, denn Administratoren können damit den Informationsfluss zentral überwachen und steuern. Lösungen von Oracle wie die Autonomous Data Warehouse Cloud oder Oracle CASB Cloud Services verschlüsseln nicht nur sämtliche Daten für maximale Sicherheit, sondern automatisieren auch eine Fülle zeitraubender Aktivitäten wie etwa das Patchen der Datenbank mit Sicherheitsaktualisierungen, und das alles ohne Ausfallzeiten. Darüber hinaus erkennen smarte Systeme alles, was aus dem üblichen Rahmen fällt. Das wird möglich durch Machine Learning-Algorithmen, die sofort den Zugang blockieren und Administratoren warnen. Absolute Sicherheit wird es vermutlich nie geben. Die richtigen Technologieentscheidungen machen dennoch einen Unterschied – insbesondere in einem Bereich, in dem jeder und alles miteinander verbunden ist: Bis 2030, so die Prognose von Cisco, werden 500 Milliarden Geräte Daten senden und empfangen und so untereinander, aber auch mit Unternehmenssystemen und deren Mitarbeitern kommunizieren. Damit die digitale Welt von morgen sicher gestaltet wird, müssen menschliche Administratoren und KI-Systeme Hand in Hand arbeiten. Der Großteil der Daten befindet sich dabei in einer vertrauenswürdigen, automatisierten Cloud-Umgebung. Erfahren Sie mehr darüber,  wie Führungskräfte aus IT und Business die Datensicherheit angehen.

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Es gibt keine Fake-Daten

Unsicherheit ist die neue Normalität. In einer Zeit, die dominiert wird von Fake-News und unvorhersehbaren Marktveränderungen, gibt es eine Konstante, der man vertrauen und die man kontrollieren kann: Daten. Daten lügen nicht. Aber sie müssen geschützt werden, damit sie für die Entscheidungsfindung nutzbar sind.   „Unsicherheit tötet Wachstum“, lautete die Schlagzeile der Financial Times Ende Dezember 2018. Der Aufhänger für den Artikel war eine Publikation des IMF und der Stanford University, die den World Uncertainty Index (WUI) präsentierte – ein grober Maßstab für die globale Instabilität. Unsicherheit ist weder neu, noch ein rein politisches Thema. Der WUI liegt seit 2010 deutlich über seinem Langzeitdurchschnitt und spiegelt damit eine Reihe struktureller Probleme wider, denen sich die globale Wirtschaft gegenüber sieht. Dazu kommen disruptive Technologien, die für die meisten Unternehmen schon seit Jahrzehnten eine Herausforderung darstellen. Es gibt nur wenige Branchen, die in den letzten 20 Jahren nicht komplett durch die Technologie verändert wurden. Schnelle Entscheidungen und Umsetzung, schnelles Handeln und schnelle Kommunikation entscheiden heute über die Wettbewerbsfähigkeit. Wie jeder CFO weiß, hat Risikomanagement jedoch zwei Seiten. Es erfordert rasche Anpassung und die Fähigkeit, Chancen zu ergreifen – Chancen, die sich nicht selten aus der Unsicherheit selbst heraus ergeben, die Planung quasi unmöglich macht. Außerdem gilt es sicherzustellen, dass die geschäftliche Basis stabil ist und bei möglichen Erschütterungen nicht ins Wanken gerät. In jedem Fall müssen Entscheider dem vertrauen können, was sie über das Geschäft und ihre Märkte hören. Datensicherheit ist ein Muss – ohne sie verlieren alle Beteiligten, nicht nur die internen Entscheider, das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens, seine Position zu verteidigen oder zu wachsen. Heutige Technologien sind in der Lage, die Unternehmensplanung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund lassen sich die beiden Gesichter, die jedes Risiko hat, nicht mehr eindeutig trennen. Mit cloudbasierten Systemen ist es heute so einfach wie noch nie, aus verteilten Organisationen zeitnah an präzise Daten zu gelangen. Durch das Verweben von Kunden- und Lieferantendaten, darunter verhaltensbasierte Erkenntnisse, um z. B. Modelle künftiger Trends zu entwickeln, können Entscheider taktische Entscheidungen agiler und präziser erarbeiten. Ein weiterer wichtiger Faktor: die künstliche Intelligenz. Denken Sie bei KI nicht so sehr an selbstfahrende Autos und autonome Drohnen. Ihr wichtigster Anwendungsbereich ist heute die Entscheidungsfindung in Unternehmen. John Merino, Chief Accounting Officer bei FedEx, wurde vor Kurzem für den Bericht Agile Finance Unleashed: The Key Traits of Digital Finance Leaders zu den wichtigsten Eigenschaften von Finanzführungskräften befragt. Dabei machte er sehr deutlich, was innovative Technologien für sein Team bedeuten: „Die Kombination ... erzeugt ein enormes Potenzial, um eine Reihe massiver Effizienzverbesserungen in praktisch jeder Funktion herauszuholen. Das große Plus für uns ist, dass wir dadurch Zeit gewinnen und das Finanzwesen in der Wertschöpfungskette der Leistungen für das Unternehmen nach oben wandert.“ Die Umfrage ergab, dass 46 Prozent der technisch versierten Finanzführungskräfte auf positives Ertragswachstum verweisen können, im Vergleich zu nur 29 Prozent unter den technisch weniger affinen Experten. Es scheint also ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Implementierung von KI und den Wachstumschancen des Unternehmens zu bestehen. Aber nur 11 Prozent der Finanzführungskräfte setzen bisher tatsächlich auf KI. Das Potenzial ist also noch groß. Kurz gesagt, je unsicherer die Welt ist, desto wichtiger ist es, sicherzustellen, dass die eigenen Daten zuverlässig, zeitnah, richtig analysiert und nutzbar sind, um sowohl die positive als auch die negative Seite des Risikos steuern zu können. Erfahren Sie, wie andere Führungskräfte heutzutage das Thema Daten behandeln.

Unsicherheit ist die neue Normalität. In einer Zeit, die dominiert wird von Fake-News und unvorhersehbaren Marktveränderungen, gibt es eine Konstante, der man vertrauen und die man kontrollieren kann:...

Ihre Daten machen Ihre Marke wertvoll

Jeder Marketer möchte Vertrauen in seine Marke aufbauen, weil es das Geschäft generell stärkt.  Zwar verwenden Vermarkter zunehmend Daten, um das Markenimage zu stärken und zu messen. Dabei übersehen sie jedoch häufig, dass Datenlecks oder Verstöße gegen den Datenschutz genauso katastrophale Folgen haben können wie ein fehlerhaftes Produkt. Daten und die Marke Kundendaten machen intelligentes und effektives Marketing erst möglich. Sie ermöglichen uns, die richtigen Leute zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise anzusprechen und zu erreichen. Das macht den Unterschied zwischen Marktschreierei und einem informierten Dialog, der überzeugt. So erfahren wir nicht nur, was die Kunden wann kaufen, sondern messen auch Kunden-Zufriedenheit, Engagement und auch, wie unsere Marke wahrgenommen wird. Während der Markenwert aus vielen Faktoren besteht und von Marketern akribisch überwacht wird, wird die generelle Datensicherheit häufig vergessen. Man ist vielerorts noch der Meinung, dass hohe Datensicherheit an sich keine neuen Kunden anzieht. Daten werden von allen Abteilungen vorgehalten, sei es in HR, in der Betriebsführung oder in der Finanzabteilung.  Was die Datensicherheit angeht, können jederzeit, in jeder Abteilung, bei jedem Datensatz Sicherheitslücken auftreten. Wir wissen, dass die Konsequenzen verheerend sein können. Jedes Anzeichen einer Datensicherheitslücke kann Kaufentscheidungen beeinflussen, ein Datenleck kann das Vertrauen der Kunden und den guten Ruf zerstören,  den Sie sich seit Jahren aufgebaut haben. Ihr Geschäft leidet sofort und die Marke könnte noch lange in Mitleidenschaft gezogen werden. Der daraus folgende Umsatzrückgang übt weiteren Druck auf Ihr Marketingteam aus, Neugeschäft an Land zu ziehen. Allerdings mit dem Unterschied, dass jetzt starker Gegenwind herrscht. Die Wahrnehmung Ihrer Marke hat sich geändert, und die Erinnerung an die Verletzung der Datensicherheit kann die kommenden Jahre beeinträchtigen. Beschädigtes Vertrauen bedeutet weniger Leads, Conversions und Verkäufe – die Datensicherheit wird sowohl für die Marke als auch für das Endergebnis zum Problem. Und zur echten Herausforderung, die Zusammenarbeit erfordert. Mark-IT-ing Für viele ist Datensicherheit das Anliegen des IT-Teams – und aus technischer Sicht ist sie das auch. Aber wir wissen, dass sich Führungskräfte oft, sobald jemand das Wort „Kunde” sagt, ausschließlich an die Marketingabteilung wenden. Als Marketer stehen wir an vorderster Front, was sensible Kundendaten anbelangt. Wir sammeln und verwenden sie, um Kampagnen zu unterfüttern, Mediapläne anzupassen und den Erfolg zu messen. Wie können wir also die Datensicherheit unserer Kunden verbessern? Klare Prozesse festlegen – Wenn jedes Team seine eigene Herangehensweise hat, sind die Abläufe bei der Verwendung und der Sicherung der Daten unterschiedlich. Schon wenn Sie nur Best Practices festlegen, die für alle gleichermaßen gelten, verringert sich das Risiko eines Datenlecks. Keine multiplen Daten-Silos – das Vertriebs-, Produkt- und Finanzteam speichert ebenfalls Kundendaten, wahrscheinlich in eigenen Datenbanken und Systemen. Mehr Speicherorte aber bedeuten mehr Schwachstellen. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Teams bei der Überprüfung aller Systeme können Sie der IT dabei helfen, einen sicheren Ansatz für die zentrale Datenspeicherung zu finden. Als die Stimme des Kunden im Unternehmen sind Marketer prädestiniert, sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten einzusetzen. Mehr darüber, wie alle Führungskräfte im Unternehmen gemeinsam die neuen Herausforderungen der Datensicherheit meistern, erfahren Sie in unserem neuesten Bericht.

Jeder Marketer möchte Vertrauen in seine Marke aufbauen, weil es das Geschäft generell stärkt.  Zwar verwenden Vermarkter zunehmend Daten, um das Markenimage zu stärken und zu messen. Dabei übersehen...

HCM

Mitarbeiter in einem neuen Licht sehen

Wie wäre es, wenn die Mitarbeiter dem Personalwesen bewährte Methoden vorgeben dürften, die darauf beruhen, wie sie am besten arbeiten? Mithilfe neuer Technologien wie KI erfährt das Personalwesen schneller, wie die Mitarbeiter optimal arbeiten, und kann unnötige Systeme und Abläufe abschaffen. Durch die bessere Kenntnis der Mitarbeiter lassen sich wie bei der Stadtplanung standardisierte Abläufe einrichten. Das macht die Arbeit leichter und effektiver. „Bewährte Methoden“ vorzugeben, funktioniert nur selten, da sich die wenigsten Menschen Abläufe aufzwingen lassen. Doch die neuesten Technologien (wie Künstliche Intelligenz) machen Arbeitsweisen sichtbar und können Vorschläge für mehr Effizienz und Produktivität machen. Darum sagen wir – hier bei Oracle – vorher, dass sich bis 2025 die Produktivitätszuwächse durch KI und neue Technologien im Vergleich zu heute verdoppeln könnten. Doch wie sieht dieser neue Ansatz aus? Unsere Städte bieten eine überzeugende Parallele. Trampelpfade und obligatorische Bürgersteige Mit Straßen und Gehwegen versuchen Stadtplaner, den Menschen- und Verkehrsfluss in Städten zu steuern. Doch mit der Zeit entwickeln sich ungeplante Pfade. Abkürzungen und Trampelpfade entstehen dort, wo Menschen eigene Wege zum Durchqueren der Stadt gefunden haben. Etwas Ähnliches passiert in Unternehmen: Die Mitarbeiter finden unabhängig von den vorgegebenen Systemen und empfohlenen Prozessen eigene Wege, ihre Aufgaben zu erledigen. Statt also Arbeitsweisen aufzuzwingen, sollten wir vielleicht eher analysieren, was momentan passiert, und schrittweise Verbesserungen vorschlagen. Statt gegen den natürlichen Arbeitsfluss anzukämpfen, kann die KI alles nutzen – von Berichten zur Stimmungslage bis hin zu Interaktionsdaten – um Workflows zu gestalten und sie produktiver zu machen, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Und gleichzeitig gewinnt man ein umfassenderes, ganzheitlicheres Verständnis der Mitarbeiter, Teams und des Unternehmens als Ganzem. Global, agil, informiert AXA versteht die Macht dieser Daten. Der globale Versicherungsgigant besaß früher mehrere HR-Kernsysteme, verteilt auf verschiedene Geschäftseinheiten in vielen verschiedenen Ländern. Innerhalb des Personalwesens war effizientes Arbeiten nahezu unmöglich, ganz zu schweigen davon, eine fundierte Sicht auf die Arbeitsweise von AXA-Angestellten zu erhalten. Doch durch die Migration auf die Cloud-basierte HCM-Lösung von Oracle wurde alles anders. Das Unternehmen mit 166.000 Mitarbeitern verfügt heute über zentralisierte HR-Daten aus 64 Ländern, auf die Teams bei Bedarf für Analysen zugreifen können. Die Mitarbeiter organisieren die eigene berufliche Laufbahn digital. Die Arbeit wird durch standardisierte Abläufe einfacher und reibungsloser. Und das Personalwesen besitzt eine ganzheitliche Sicht auf das gesamte Unternehmen, wie eine Stadtplanerin, die sich „ihre“ Stadt aus dem Hubschrauber ansieht. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter sich selbst vorschreiben, wie sie arbeiten wollen – dann profitieren alle! Sehen Sie sich unsere neuesten Ergebnisse dazu an wie Wirtschaftsführer zu Datensicherheit und Compliance stehen.  

Wie wäre es, wenn die Mitarbeiter dem Personalwesen bewährte Methoden vorgeben dürften, die darauf beruhen, wie sie am besten arbeiten? Mithilfe neuer Technologien wie KI erfährt das Personalwesen...

Finanzwirtschaft

Der neue Umgang mit Daten im Finanzwesen der Zukunft

Die Aufgaben des Finanzwesens werden mehr. Damit einher gehen mehr Komplexität und eine neue Art der Verantwortung. Neue Bereiche entstehen, in denen der CFO nicht mehr nur als Berater fungiert, sondern selbst die Hauptverantwortung trägt, speziell wenn es um die Datensicherheit und die Einhaltung von Datenvorschriften geht. Diese Veränderung verlangt ein Umdenken der Finanzführungskräfte, um sich diesem neuen Aufgabenfeld aktiv widmen zu können. Die Matrixstruktur der Verantwortung mit ihren vier Kategorien sieht wie folgt aus: verantwortlich, rechenschaftspflichtig, beratend und informiert. In dieser Matrixstruktur sind die Aufgaben zusammen mit einer Kategorie einzelnen Personen zugeordnet, um einen reibungslosen Ablauf von Projekten und Prozessen zu gewährleisten. Alle gelten für den CFO. Globalisierung und Spezialisierung haben dazu geführt, dass zusammenhängende, begrenzte Organisationen zu Koordinatoren umfangreicher Lieferketten geworden sind. Die Verschachtelung von Lieferanten, häufig in weit gestreuten Netzwerken, bringt Risiken mit sich. In dieser Art von ausgedehnter Organisation „informiert“ und „beratend“ zu sein, ist eine gewaltige Aufgabe. Umso mehr gilt dies für „rechenschaftspflichtige“ oder „verantwortliche“ Personen. Es beginnt mit operativen Problemen und setzt sich fort mit Rechts- und Imagerisiken, die ein erhebliches Schadenspotenzial für ein Unternehmen in sich bergen. Wie kann ein CFO seinem Vorstand verlässlich zusagen, dass z. B. der Lieferant seines Lieferanten den globalen Korruptionsvorschriften oder dem örtlichen Arbeitsrecht entsprechend arbeitet? Neue Technologie hat dafür gesorgt, dass die Grenzen des operativen Geschäfts nicht mehr eindeutig zu ziehen sind. Und sie ist es auch, die vonnöten ist, um jetzt bessere Entscheidungen treffen zu können. Sie ist jedoch auch die Basis für die Einhaltung von Rechtsvorschriften. Der Oracle Kunde Marcura liefert hier ein gutes Beispiel. Das Unternehmen koordiniert das Schifffahrtsgeschäft in acht unterschiedlichen Sektoren. Die meisten davon betreffen Transaktionen, die vom Standard abweichen, was die Bedeutung robuster Daten und Prozesse noch steigert. Ein cloudbasiertes ERP-System hilft bei der Koordinierung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche und bedient eine vielfältige, globale Nutzerbasis, darunter Schiffscrews, Broker und Hafenbehörden. Eine der Hauptüberlegungen, die den CFO Karsten Gregory zur Wahl einer ERP Cloud bewegte, war jedoch ihre Fähigkeit, allen Beteiligten Sicherheit und Vertrauen zu geben. „Unser Unternehmen basiert auf den Prinzipien Compliance, Unabhängigkeit, Transparenz und Effizienz“, erklärte er. Die Sicherheit von Systemen und Kundendaten hat absoluten Vorrang. Für einen globalen Konzern wie Marcura ist die Einhaltung der vielen unterschiedlichen Rechtsvorschriften geschäftsentscheidend. Das Unternehmen braucht eine Datenüberwachung, um die Einhaltung von Korruptions-, Geldwäsche- und Sanktionsgesetzen zu gewährleisten und eine Vielzahl von Kundenanforderungen abzudecken. Wir wissen, dass richtig umgesetzte Cloud-Systeme Sicherheit und Datenrobustheit verbessern können. (Bei der Bewertung der Oracle Autonomous Data Warehouse Cloud kam die Analystengruppe KuppingerCole zu dem Schluss, dass die intelligenten Automatisierungsfunktionen des Systems das Potenzial menschlicher Fehler und böswilliger Angriffe massiv reduzierte.) Wir wissen, dass damit die zeitnahe, genaue Einhaltung einer Vielzahl von Vorschriften erleichtert wird. Jedes Datenkonzept muss dem CFO jedoch diese Elemente von Verantwortung, Rechenschaftspflicht, Beratung und Information gewährleisten. Wenn es darum geht, verantwortlich, rechenschaftspflichtig, beratend und informiert zu sein – in anderen Worten, wenn man darauf vertrauen muss, dass der Betrieb sowohl den Vorschriften als auch den Kundenerwartungen gerecht wird – braucht man Gewissheit, dass jeder Bereich der Organisation den gleichen Prinzipien folgt, seine Daten zeitnah und robust zur Verfügung stehen und entsprechend geschützt sind. Um mehr darüber zu erfahren, wie heutige Führungskräfte in puncto Datensicherheit denken, lesen Sie unseren jüngsten Bericht.

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IT Management

Mit Daten umgehen, als wären es Vermögenswerte

Daten sind heute so wertvoll wie Geld. In der Finanzwelt versuchen Investoren, das eigene Portfolio vor Währungsschwankungen zu schützen. Ebenso müssen IT-Führungskräfte nach der höchstmöglichen Datenqualität und -sicherheit streben. Man kann das Thema nicht einfach wie Geld unter der Matratze behandeln. Neue Technologien helfen, das Vertrauen in Cloud-Lösungen aufzubauen. Daten sind – so sagen manche Leute – das neue Geld. Doch wie bei den Banknoten aus dem Geldautomaten gilt: Nicht alle Einsen und Nullen haben denselben Wert. Manche Währungen verlieren über Nacht an Kaufkraft – die Euros im eigenen Geldbeutel sind da wahrscheinlich sicherer. Ganz ähnlich ist das bei IT-Führungskräften. Sie sollten ihre Daten in einem „sicheren Hafen“ ihres Vertrauens parken, in dem das wertvolle Gut immer verfügbar und sicher ist. Cloud-Computing hat sich erheblich weiterentwickelt. Auf die erste Generation von Cloudlösungen reagierten viele Unternehmen noch sehr zögerlich. Sie standen vor dem Dilemma „Sicherheit versus Innovation“ und hatten Bedenken, ihre wertvollen Assets der neuen Technologie anzuvertrauen. Sie entschieden sich stattdessen, sich auf ihre eigene IT-Infrastruktur zu verlassen – wie die Sparer, die ihr Geld lieber unter der Matratze horten, als es zur Bank zu bringen. Alles dreht sich um Vertrauen. Doch die zweite Cloud-Generation brachte wesentliche technologische Fortschritte mit sich. Das hat viel zum Vertrauen der Kunden beigetragen. Heute sind knapp acht von zehn Unternehmen überzeugt, dass die Cloud ihnen ein höheres Maß an Sicherheit bietet. Die neueste Technologie macht hochkomplexe Arbeitslasten möglich und verschafft Zugang zu Innovationen wie etwa autonomen Datenbanken und künstlicher Intelligenz (KI). Tatsächlich geben neun von zehn Unternehmen an, dass mindestens die Hälfte ihrer Cloud-Daten sensible Informationen enthält. Das belegt das gewachsene Vertrauen in die Rechenzentren von Drittanbietern. Als LogOn vor einigen Jahren gegründet wurde, betrieb es seine Software über ein regionales Rechenzentrum, da seine Aktivitäten auf Deutschland ausgerichtet waren. Um seine Dienstleistungen skalierbar zu machen und das sprachbasierte Online-Rekrutierungssystem in zwölf westeuropäischen Sprachen einführen zu können, verschob das Unternehmen sein Geschäft auf Oracle Bare Metal Cloud Services (Oracle BMC).  Das von Peter Kolb geführte Team von LogOn wusste nur zu gut, dass die Durchführung von Geschäften in der Cloud geteilte Verantwortung zwischen seinem Unternehmen und dem Dienstanbieter bedeutet. Wie dem Oracle und KPMG Cloud Threat Report 2018 zu entnehmen ist, „ist es entscheidend, dass jeder im Unternehmen – nicht nur die Führungskräfte – über die Risiken der Cloud und die Richtlinien, die davor schützen sollen, informiert ist.“ Es gehören immer zwei dazu – ob es nun um die Datenqualität geht, die Sicherheit bei Rekrutierungssoftware oder den Schutz des Finanzvermögens. Für LogOn ist der Umstieg auf die Cloud jedoch nur ein erster Schritt: „Derzeit arbeiten wir daran, die Daten durch den Einsatz von Blockchain-Technologie abzusichern”, erklärt Kolb. Die Datenqualität ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Überlegungen bei dieser Entwicklung. Erfahren Sie mehr darüber, wie Führungskräfte aus IT und Business die Datensicherheit angehen.  

Daten sind heute so wertvoll wie Geld. In der Finanzwelt versuchen Investoren, das eigene Portfolio vor Währungsschwankungen zu schützen. Ebenso müssen IT-Führungskräfte nach der höchstmöglichen...

CX

Das schwächste Glied in der Kette? Datensicherheit als Potenzial

Datensicherheit wird oft stiefmütterlich behandelt: Sie gilt als kompliziert, sie ersticke Kreativität und überhaupt sei sie doch Sache der IT-Abteilung. Klingt bekannt? Die Wahrheit ist, dass der Bereich Datensicherheit ein starker Motor der technologischen Revolution ist, die das Marketing gerade grundlegend verändert. Marketer müssen dabei nicht einfach nur Verantwortung übernehmen – sie brauchen die Kontrolle. Sobald wir erkennen, wie wichtig die Datensicherheit für den Markenwert ist, wird sie auch nicht mehr als ein lästiges Thema behandelt, mit dem man sich notgedrungen auseinandersetzen muss. Die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks liegen bei über 3,8 Millionen USD ─ die beschädigte Reputation, die verlorenen Kunden und die notwendige Akquise von Neukunden haben dabei den größten Anteil am entstandenen Schaden. Mit der Einführung der DSGVO können die Kosten mit einer möglichen Geldbuße von 20 Millionen Euro beträchtlich steigen. Die Sicherheit Ihrer Daten ist also eng mit dem Wert Ihrer Marke verbunden. Jedes Datenleck verursacht Kosten, bindet Ressourcen und vernichtet lange aufgebaute Marken-Werte. Ja, Datensicherheit ist ein leidiges Thema und oft genug scheint sie kreative Prozesse zu behindern. Aber ganz sicher kann man sagen, dass sich nicht nur die IT-Abteilung ihrer annehmen muss, sondern auch die Marketer und ihre Zulieferer. Es ist an der Zeit, die Verantwortung zu ergreifen und die Kontrolle zu übernehmen. Erhöhte Sorgfalt bei der Datengenerierung und Datenhaltung hat auch positive Auswirkungen auf die Datenqualität. Denn schlechte Daten beeinträchtigen die Kreativität eines Marketers weit mehr als alle Datenschutzbestimmungen. Ein Grund mehr festzuhalten, dass Datensicherheit nicht nur das Anliegen der IT sein kann, sondern auch des Marketings. Die Cloud – Segen oder Fluch? Die Cloud rückt das Thema Datensicherheit erst recht in den Fokus. Unternehmenskritische Anwendungen wie CRM und Datenanalysen werden aus internen Rechenzentren abgerufen. Oracle prognostiziert, dass bis 2025 80 % dieser Anwendungen cloudbasiert sind – 91 % der Unternehmen haben jedoch Sicherheitsbedenken aufgrund dieses Wandels. Die Befürchtung ist groß, dass man den Sicherheitsrisiken nicht gewachsen ist, die mit der Verschiebung zur Cloud einhergehen. Also was ist die Cloud nun? Segen oder Fluch? Weder noch, weil es bei der Cloud-Technology – wie bei jeder Technologie – darauf ankommt, wie man sie einsetzt. Die Cloud kann das Marketing viel effizienter machen und mehr Kreativität ermöglichen. Letztendlich ist jede Cloud-Lösung angewiesen auf die Qualität, Klarheit und Handlungsoptionen, die Nutzer aus den zugrunde liegenden Daten ziehen können. Und natürlich sollten alle Daten sicher sein und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und allgemeinen ethischen Grundsätzen verwendet werden. Ganz klar auf den Punkt gebracht: Das Marketing muss die Kontrolle übernehmen, weil Datensicherheit modernes Marketing ist. Mehr Einblicke, Zahlen und Fakten finden Sie in unserem neuesten Bericht zur Datensicherheit.

Datensicherheit wird oft stiefmütterlich behandelt: Sie gilt als kompliziert, sie ersticke Kreativität und überhaupt sei sie doch Sache der IT-Abteilung. Klingt bekannt? Die Wahrheit ist, dass der...

HCM

Wenn das Personalwesen seine Grenzen überschreitet.

Mitarbeiterdaten müssen mit höchster Achtsamkeit und Sorgfalt behandelt werden. Die entsprechende Gesetzgebung und die wachsende Sensibilisierung kann man als Hindernis bei der Anwerbung geeigneter Mitarbeiter betrachten. Das Personalwesen kann aber auch den eigenen Ansatz überdenken und nicht nur gesetzestreu handeln, sondern vielmehr die Chancen neuer Technologien für die Personalbeschaffung nutzen. Daten und Informationen über potenzielle Mitarbeiter waren in den Anfangstagen des Internets eine freie und offene Ressource. Doch stärkerer legislativer Schutz und mehr Gesetze (beispielsweise die DSGVO), zusammen mit sensibilisierteren und informierteren Verbrauchern, Arbeitssuchenden und Medien, erschweren den Zugang zu solchen Informationen. Gesetzestreu handeln Das bedeutet für uns alle – doch insbesondere für diejenigen, die Fachleute in einem breit zugänglichen, offenen Markt rekrutieren und anwerben – eine ausgeprägtere Sorgfaltspflicht beim Suchen, Finden und Anwerben potenzieller Mitarbeiter für unser Unternehmen. Und dennoch geben wir alle uns, unsere Daten und potenziell nützliche Erkenntnisse über uns noch immer bereitwillig an Orten preis, die durchsucht und verwendet werden können. Wir sind nicht inkognito Nach wie vor hinterlassen wir „Kondensstreifen“ aus Daten überall dort, wo wir Beiträge veröffentlichen, und drücken ein Verhalten aus, nach dem ein Arbeitgeber suchen könnte. Mitgliedschaft in Gruppen, Interessengemeinschaften, Praxiskoalitionen, Lernkreisen, Beiträge in Medien-Blogs veröffentlichen und kommentieren, YouTube-Playlists erstellen und Informationen auf Scoop.It-Websites kuratieren. Urteilsfähige Praktiker mit erhöhtem Interesse und Potenzial werden wahrscheinlich über diese noch immer sehr offenen Kanäle gefunden. Ethische und ehrliche Methoden zum Knüpfen einer Verbindung Personalvermittler aufgepasst: Es geht NICHT darum, Interesse vorzutäuschen, Communitys zweckzuentfremden und Benutzer mit ungebeten Beiträgen zu überschwemmen. Die jüngste Zusammenarbeit von Oracle und LinkedIn bedeutet eine nahtlose Verbindung zwischen einem HR-Informationssystem und dem weltweit größten Berufsnetzwerk. Hier finden Sie potenzielle Mitarbeiter, weil sich Ihnen über ihre Gruppen, Communitys, Posts, Shares und Zugehörigkeiten eine informationsbasierte Sicht ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten bietet. Sie beginnen von einer Position des Wissens. Die möglicherweise wegweisende Mitarbeiterin – die „genau die Richtige“ sein könnte – lernen Sie in einem Umfeld kennen, das durch fundierte Informationen, Neugier und Überzeugung geprägt ist. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie ein- und dieselbe Nachricht an alle sandten, die in einer Suchabfrage gefunden wurden. Neue Technologien Und da sprechen wir noch nicht von Blockchain und ihrem Versprechen, dezentralisierte, sichere und unbestreitbar genaue Informationen über uns zu liefern. Unsere Qualifikationen, beruflichen Akkreditierungen, veröffentlichten Beiträge und Artikel, evidenzbasierte Auswertung von Leistung und Referenzen könnten auf diese Weise validiert werden. Wollen wir unsere von Blockchain validierten Informationen weitergeben, muss achtsam mit Schlüsseln, Zugängen und dem Teilen derartiger vertrauenswürdiger Daten umgegangen werden. Und ich fürchte, wir kennen die hierbei geltenden Prozesse nicht wirklich und sind daher – noch – nicht bereit für die Technologie. Zusammenfassend Es ist durch die Datengesetzgebung und eine sensibilisiertere Öffentlichkeit scheinbar schwerer geworden, Informationen über die perfekte personelle Ergänzung für das Unternehmen zu finden, zu beschaffen und einzusetzen. Doch die altbekannte Devise, dass man einen Menschen erst einmal kennenlernen muss und Hilfsmittel braucht, um mehr über ihn zu erfahren, könnte den Einstellungsprozess effektiver und menschlicher machen. Beziehungen, die auf Erkenntnissen und Erfahrungen beruhen, könnten der entscheidende Faktor sein – zusammen mit hoch integren Informationen, die potenzielle neue Mitarbeiter uns preisgeben wollen. Der cleverste Personalvermittler der Stadt setzt nicht unbedingt auf ein ganz neues Pferd, sondern auf alte und neue Techniken gleichermaßen. Perry Timms 30. Januar 2019

Mitarbeiterdaten müssen mit höchster Achtsamkeit und Sorgfalt behandelt werden. Die entsprechende Gesetzgebung und die wachsende Sensibilisierung kann man als Hindernis bei der Anwerbung geeigneter...

Die neue Daten-Ethik: Marketer stellen sich den Herausforderungen.

Wenn Kunden darauf vertrauen wollen, dass Ihre Marke auch für den verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten steht, müssen Marketer zunächst selbst Vertrauen in die Fähigkeit ihres Unternehmens haben, diese sensiblen Daten sicher zu handhaben. Wir erläutern die entscheidende Rolle, die Führungskräfte im Marketing bei der Förderung und Umsetzung ethischer Richtlinien für das Datenmanagement spielen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen sollen Marken nicht bestrafen. Eine erfolgreiche Marke entspricht einer starken Persönlichkeit im realen Leben, mit hoher Anziehungskraft und großem Einfluss. Ein Ziel der Datenschutzbestimmungen ist, Marken zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer beträchtlichen Macht anzuleiten. Wenn sie richtig implementiert werden, bieten die neuen Datenschutzbestimmungen auch eine große Chancen für das Markenimage. Die letzten Monate haben gezeigt, dass vor hartem Durchgreifen nicht mehr zurückgeschreckt wird: Es gab Durchsuchungen von Büros bei Google mit einer anschließenden Verhängung einer hohen Geldstrafe von 50 Millionen Euro. Streaming-Diensten wie Amazon Prime werden urheberrechtliche Sicherheitslücken vorgeworfen – all dies sollte ein Weckruf für jeden Marketer sein, die Daten-Ethik in den Vordergrund der Daten-Strategie zu stellen. Aber geschieht das auch? Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich nur 39 % der Marketing-Entscheidungsträger sicher sind, dass in ihrem Unternehmen mit Daten verantwortungsbewusst umgegangen wird. Es ist bezeichnend, dass nur 39 % bejahen, dass ihr Unternehmen in der Lage sei, Daten sicher zu managen. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Thema digitale Sicherheit in den IT-Abteilungen der meisten Unternehmen einen hohen Stellenwert hat, ist diese Zahl erstaunlich niedrig. Die IT-Abteilung ist aber nicht die Schnittstelle zu den Kunden und nutzt keine enormen Datenmengen, um jeden Tag direkt mit diesen Kunden zu kommunizieren. Ehe Kunden und Aufsichtsbehörden darauf vertrauen können, dass Marken die Themen Datenschutz und sichere Datenverwaltung ernst nehmen, müssen sich die Marketingteams damit auseinandersetzen, wie Daten innerhalb ihres Unternehmens gepflegt und gemanagt werden. Das macht die Marketingabteilung nicht alleine für die Sicherung der Kundeninformationen verantwortlich, aber sie spielt eine zentrale Rolle in dieser gemeinsamen Mission für das gesamte Unternehmen. Die Notwendigkeit einer erhöhten Datensicherheit wird immer deutlicher, da Marketingautomatisierung und KI-Systeme immer häufiger eingesetzt werden. Diese Technologien kommen Marken und Kunden gleichermaßen zugute. Wenn aber Algorithmen Entscheidungen über personenbezogene Kundendaten in großem Umfang übernehmen, dann wirft das eine Reihe ethischer Fragen auf. Deshalb sind die gemeinsamen Anstrengungen von IT, Marketing- und Personalabteilung entscheidend, um die KI verantwortungsbewusst einzusetzen, sodass sie den Interessen aller dient. Den guten Ruf, die Kundentreue und das Vertrauen der Aktionäre – all das setzen Unternehmen aufs Spiel, die nicht verantwortungsbewusst mit ihren Kundendaten umgehen. Auf der anderen Seite liegt hier aber auch eine große Chance für Ihr Unternehmen, Ihre Marke weiter zu stärken und Ihre Kundendaten an Aussagekraft gewinnen zu lassen.

Wenn Kunden darauf vertrauen wollen, dass Ihre Marke auch für den verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten steht, müssen Marketer zunächst selbst Vertrauen in die Fähigkeit...

HCM

Das Personalwesen als moralischer Kompass für den Datenschutz

Ein ethischer Umgang mit Daten beginnt bei den Mitarbeitern. Wie können wir darauf hoffen, Informationen nachzuverfolgen oder gar zu schützen, wenn Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen? Aufklärung ist der Schlüssel zu Sensibilisierung. Darum muss das Personalwesen das Ruder übernehmen, damit sich das Verhalten im ganzen Unternehmen entsprechend ändert. Wer hätte gedacht, dass USB-Sticks einmal unser ärgster Feind sein würden? Weil USB-Sticks und Mobiltelefone so praktisch sind, haben sie uns produktiver gemacht. Sie sind aber auch zu einem logistischen Alptraum geworden, da all diese im Unternehmen herumschwirrenden Daten nachverfolgt und organisiert werden müssen. Auch wenn die Mitarbeiter die Datenverwaltung und -sicherheit heute ernster nehmen, sind riskante Praktiken noch immer weit verbreitet. Denken wir nur an Leistungsbeurteilungen. Es ist noch gar nicht so lange her bzw. wird vielleicht sogar noch heute so gehandhabt, dass die Daten aus Gesprächen mit Mitarbeitern in einer Tabellenkalkulation eingetragen und weitergegeben wurden – ohne festzuhalten wer was warum im Laufe der Zeit erhalten hat. Das ist bzw. sollte nicht mehr zulässig sein, nicht nur aus logistischer, sondern auch ethischer Perspektive: Die Mitarbeiter verlangen – zu Recht – mehr Transparenz bezüglich der Verwendung ihrer Daten. Damit wären wir beim Wert von Schulungen und der entscheidenden Rolle, die das Personalwesen bei einer gewissenhafteren Datenverwaltung spielt. Derzeit sind nur 35 % der HR-Entscheider voll überzeugt, dass ihr Unternehmen Daten sicher verwalten kann. Darum haben Firmen wie NatWest Datenakademien eingeführt. In diesem Rahmen schulen sie ihre Mitarbeiter über Wert und Macht der Daten, mit denen sie täglich arbeiten. Beim Ausweiten dieses Vorgehens auf das ganze Unternehmen sind Sensibilisierung und bewährte Methoden hauptverantwortlich für den ethischen Umgang mit Daten: 29 % der Befragten gaben an, dass Mitarbeiter Daten über Mobilgeräte oder soziale Plattformen verwalten 28 % gaben an, dass Datenvertraulichkeit wenig beachtet wird 24 % sprachen von regelrechter Blindheit dahingehend, wie Daten eigentlich verwendet werden sollten Liest man zwischen den Zeilen, erkennt man, dass Mitarbeiter besser hinsichtlich Wichtigkeit und Auswirkungen der Datenverwaltung geschult werden müssen. Im Grunde muss das Personalwesen als der moralische Kompass für diese Veränderung agieren. Es kann Mitarbeitern im ganzen Unternehmen dabei helfen, beim Umgang mit Daten die Ethik ganz vorn an zu stellen. Sind die richtigen Abläufe verankert, gibt es keinen Grund, dass Ethik und Zweckmäßigkeit nicht nebeneinander bestehen können. Vielversprechend ist, dass 34 % der Führungskräfte im Personalwesen die Sensibilisierung für Bedrohungen der Datensicherheit zu einer Priorität erklärt haben und dass 40 % über eine Datenverwaltungsstrategie verfügen. Das sind wichtige Schritte in die richtige Richtung für eine Abteilung, die sich in vielen Unternehmen noch immer in der Umstellungsphase auf eine datengestützte Arbeitsweise befinden. Es bleibt noch mehr zu tun. Doch wenn das Personalwesen ein starker moralischer Kompass ist, wird jedes Team im Unternehmen seine Daten achtsamer verwalten. Durch diesen größeren Fokus auf die Ethik werden nicht nur sensible Informationen geschützt: Das Personalwesen wird auch dabei unterstützt, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Das wiederum hilft ihm, datenbewusstere Mitarbeiter anzuziehen, die Produktivität zu verbessern und ein diversifizierteres Arbeitsumfeld zu fördern. Entdecken Sie in unserem Bericht, wie das Personalwesen zur Datensicherheit des Unternehmens beiträgt. 

Ein ethischer Umgang mit Daten beginnt bei den Mitarbeitern. Wie können wir darauf hoffen, Informationen nachzuverfolgen oder gar zu schützen, wenn Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst mit ihnen...

Finanzwirtschaft

Die Vorbildfunktion des Finanzwesens in der Datenethik

Finanzführungskräfte fühlen sich seit jeher für die Daten eines Unternehmens verantwortlich. Allerdings hat sich der Schwerpunkt auf den Schutz von Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens verschoben. Verletzungen von Kunden- und Mitarbeiterdaten können Ruf und Wert eines Unternehmens über Nacht schädigen. Ethisches Datenmanagement wird damit zu einer Priorität in jeder Organisation. Wenn wir von Datenschutzverletzungen erfahren, werden wir nervös, selbst dann, wenn wir nicht selbst direkt betroffen sind. Deshalb haben die jüngsten Datenschutzverletzungen – vom Hacking deutscher Regierungsbeamter bis hin zu Unternehmen, die Daten Minderjähriger erfassten – unseren Eindruck großer Institutionen stärker geprägt als die Historie oder die Marketingkampagnen dieser Unternehmen. Die Ethik datengesteuerter Unternehmen ist mehr als ein emotionales Thema. Lücken in der Sicherheit oder in der Art der Datenverwaltung führen rasch zu einem öffentlichen Aufschrei, schädigen die Kundenloyalität und verschrecken scharenweise Investoren. Das Thema rückt auf der Führungsetage ebenso wie in allen übrigen Geschäftsfunktionen auf Platz eins. Die Herausforderung besteht darin, dass Datensicherheit und -ethik für die meisten Unternehmensteams (relativ) neue Konzepte sind. Marketingteams arbeiten bereits seit einiger Zeit mit Kundendaten, lernen aber erst jetzt allmählich, wie sie all diese Informationen am besten verwalten. Auch HR-Teams nutzen zunehmend zahlreiche Datenströme, um Mitarbeiter zu verwalten und zu rekrutieren. Allerdings haben sich diese Veränderungen so rasch ereignet, dass die Ethik dem Fortschritt hinterherhinkt. Die Finanzteams sind in vielerlei Hinsicht ein Sonderfall. Seit Jahren sind sie es, die für die Verwaltung und den Schutz der sensibelsten Unternehmensdaten verantwortlich sind. Finanzführungskräfte sind wohl die größten Datenkenner im Unternehmen. Sie wissen um die Macht der Daten und wie wichtig ethische Überlegungen im Datenschutz sind. Heute fällt ihnen die Verantwortung zu, dieses Wissen an das übrige Unternehmen weiterzugeben und die Datenethik zum unternehmensweiten Thema zu machen. CFOs und ihre Teams kennen den Wettbewerbs- und Innovationsdruck. Im Laufe der Jahre haben sie in zahlreiche Prozesse und Technologien investiert, die es ihnen erlauben, sofort Erkenntnisse aus Daten abzuleiten, zeit- und ortsunabhängig. Angesichts der Vertraulichkeit dieser Informationen erfolgte dieser Übergang jedoch bewusst und nicht unter Zeitdruck. Dieses feine Gleichgewicht zu finden ist nicht einfach, aber das Vorgehen der Finanzexperten liefert ein gutes Vorbild für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Daten, dem die Marketing- und HR-Teams folgen sollten. Unsere Analysten haben herausgefunden, dass rund 78 % der Finanzführungskräfte mittel bis stark davon überzeugt sind, dass ihr Unternehmen einen ethischen Umgang mit Daten pflegt. Das vermehrte Auftreten von Datenverletzungen macht jedoch deutlich, dass das Sicherheitskonzept eines Unternehmens nur so stark ist wie sein schwächstes Glied. Wenn Teams mit direktem Kundenkontakt in Technologien investieren, die ihre Daten schützen, oder HR Trainingsprogramme für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten durchführt, ist das zu begrüßen. Um sich neues Territorium zu erschließen, brauchen sie jedoch unbedingt die Unterstützung der Finanzexperten, die diesen Weg bereits gegangen sind und ihnen helfen können, die ganze Tragweite ihres Handelns zu verstehen. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie es um Datensicherheit und -ethik in den Unternehmen heute steht? Dann lesen Sie unseren Bericht.

Finanzführungskräfte fühlen sich seit jeher für die Daten eines Unternehmens verantwortlich. Allerdings hat sich der Schwerpunkt auf den Schutz von Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens...

IT Management

Warum die IT sich über Datenethik Gedanken machen sollte

Daten sind vielleicht unsichtbar. Wenn aber etwas schief läuft, dann sind die Auswirkungen für das Unternehmen sehr deutlich spürbar. Die IT ist das Team, das die größte Verantwortung für die Verwaltung der Daten trägt. Von ihr können wir eine Menge über die Macht der Daten lernen – und wie wir einen ethischen Ansatz zum Umgang damit finden. Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner da ist, der das hört: Gibt es dann ein Geräusch? Jahrelang wurde dieser Spruch von George Berkeley gern zitiert, wenn man sich von Problemen distanzieren wollte, die nicht im eigenen Verantwortungsbereich liegen. Es ist genau diese Art von Denken, die uns in unsere aktuellen Schwierigkeiten mit Datenschutz und -sicherheit hineingeritten hat. Die IT steht im Zentrum des Datenmanagements eines Unternehmens. Sie hat ein besonderes Verständnis davon, wie Daten erfasst, gehandhabt und verwendet werden sollten. Dieses Verantwortungsbewusstsein macht die IT auch sensibler für die Ethik des Datenmanagements – knapp 50 % der IT-Führungskräfte geben an, dass in ihrem Unternehmen die ethische Nutzung von Daten ernst genommen wird. Zum Vergleich: Bei Führungskräften im Personalwesen sind es lediglich 38 %. Wie die Datensicherheit hat sich auch die Datenethik zu einer geschäftskritischen Funktion entwickelt. Und wie alle solche Funktionen benötigt sie Struktur. Hier kann die IT helfen und das Unternehmen zu mehr Gewissenhaftigkeit und einem integrierteren Ansatz mobilisieren. Das beginnt mit dem Festlegen klarer Verantwortlichkeiten für das Datenmanagement und der Frage, welchen Beitrag die zuständigen Rollen leisten können. Damit tun sich Unternehmen bisher schwer. Unsere Recherchen haben gezeigt: Lediglich 39 % der IT-Entscheider sind der Ansicht, dass Verantwortung und Aufgaben klar seien, wenn es um das Gewinnen von datenbasierten Erkenntnissen geht. Hier besteht also noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Laut unserem gemeinsamen Threat Report mit KPMG haben 92 % der Cyber-Führungskräfte Bedenken, dass ihre Mitarbeiter nicht den Richtlinien für die Datensicherheit folgen. Derselbe Bericht kommt auch zu dem Ergebnis, das Phishing noch immer die häufigste Schwachstelle in der Verteidigungslinie darstellt. Daraus können wir schließen, dass Unternehmen versuchen können, externe Bedrohungen durch neue Prozesse und Technologien anzugehen. Um sie aber wirklich abzuwehren, ist eine stärkere Ausrichtung auf Ethik und Verantwortung erforderlich. Die IT geht hier seit Jahren voran. Nun ist es an der Zeit, auch den Rest des Unternehmens an Bord zu holen. Lesen Sie unseren Bericht und erfahren Sie, worauf Unternehmen ihre Anstrengungen zur Datensicherheit ausrichten und wie die IT hier eine Führungsrolle übernehmen kann.    

Daten sind vielleicht unsichtbar. Wenn aber etwas schief läuft, dann sind die Auswirkungen für das Unternehmen sehr deutlich spürbar. Die IT ist das Team, das die größte Verantwortung für die...

ERP

Hyper-Vernetzung als Startpunkt radikalen Wandels

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich schnell und radikal verändern müssen, oder sie geraten dem Wettbewerb gegenüber ins Hintertreffen. Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle, ist überzeugt, dass CFOs ihre Fähigkeiten an den Wandel anpassen müssen, um die erforderlichen Umbrüche zu lenken. „Disrupt or be disrupted“ (sinngemäß etwa „Verändere dich radikal, sonst wirst du zerstört!“) ist eine Aussage, die die Notwendigkeit der digitalen Transformation prägnant auf den Punkt bringt. Immer mehr Unternehmen spüren diesen Druck und fragen sich, welche fundamentalen Veränderungen sie in ihrem Betrieb vornehmen sollten. Letztendlich sind disruptive Unternehmen von der Geschwindigkeit ihrer Veränderung angetrieben. Sie können auf das reagieren, was aktuell auf ihrem Markt passiert, und sind vorbereitet, weil sie wissen, was passieren wird. In diesem Umfeld gibt es keine die Geschwindigkeit hemmenden Informationssilos. Intel beispielsweise muss innerhalb des Unternehmens gut vernetzt sein, um sich den Erstanbietervorteil zu sichern – das ist Grundpfeiler der Disruption. Aber wer sollte das Gesicht dieser vernetzten Kultur sein – und wie rüsten wir sie – oder ihn – mit der Fähigkeit aus, der zentrale Punkt der Operation zu sein? Ich hatte das Glück, dieses Thema mit Andrew Harding von der Association of International Certified Professional Accountants, der an unserer Agile Finance Unleashed Studie mitgearbeitet hat, sowie mit Tim Jennings von Ovum zu diskutieren, ihre Gedanken über das Erfolgsgeheimnis zur Schaffung eines gut vernetzten Unternehmens in Erfahrung zu bringen sowie zu erfahren, wer dafür verantwortlich sein soll. Skillset der Finanzfunktion verändern Gemeinsam sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass CFOs und ihre Finanzteams der Mittelpunkt dieser „Hyper-Konnektivität“ sein müssen. Schließlich sind sie perfekt in der Lage, die Punkte zwischen den Geschäftsbereichen zu verbinden und dabei das große Ganze im Blick zu behalten – und es der breiten Organisation beschreiben zu können. Laut unserer Studie sind nur zehn Prozent der Finanzteams der Meinung, dass sie die Fähigkeiten besitzen, um die digitalen Ambitionen ihrer Organisation unterstützen zu können. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht aufsteigen und die führende Rolle übernehmen können – es bedeutet lediglich, dass sich ihre Fähigkeiten etwas verändern müssen. Bis heute haben moderne CFOs und ihre Teams Reaktionsfähigkeit bewiesen und die Leistung des Unternehmens verfolgt. Mehr als ein Drittel dieser Fachleute verbringt immer noch mehr Zeit damit, Daten zu sammeln, als sie zu analysieren. Wir möchten jedoch, dass CFOs diese Informationen proaktiv und vorausschauend nutzen. Andrew Harding wies in unserem Gespräch darauf hin, dass wir einen Wandel vom „Score Keeper“ zum „Storyteller“ in Betracht ziehen müssten, weil wir CFOs dazu ermutigen, Informationen aus verschiedenen Geschäfteeinheiten zu nehmen und diese zu nutzen. Dadurch könne das Unternehmen schnell reagieren und die wichtigsten Stakeholder darüber informieren, was als nächstes komme. Die neue Rolle mag abschreckend erscheinen, aber derartiges haben wir bereits einige Male bei CFOs gesehen. Stitch Fix ist ein Pionier im Online-Modehandel und bietet seinen Kunden durch die Kombination von Data Science und Human Styling eine individuelle Personalisierung. Jessica Ross, Vizepräsidentin und Controllerin des Unternehmens, erkannte, dass sie eine neue strategische Position für sich selbst schaffen musste. „Ich glaube, meine Rolle ist die eines Change Leaders“, beschreibt Jessica Ross. „Zum ersten Mal steht Technologie zur Verfügung, die den Raum schafft, ein besserer Geschäftspartner zu sein. Als Führungskraft ist es jetzt meine oberste Priorität, meinen Teams beim Umstieg auf das neue digitale Betriebsmodell zu helfen und sicherzustellen, dass sie die Fähigkeiten und Kompetenzen besitzen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.“ Es geht um die digitale Denkweise Natürlich handelt es sich dabei um einen Rollen-, aber keinen vollständigen Jobwechsel. Es wäre falsch zu erwarten, dass aus CFOs beispielsweise Data Scientists werden. Aber in der Rolle des Storytellers können sie einen Vorteil aus modernen Applikationen ziehen, die über zusätzliche Intelligenz verfügen. Tim Jennings wies darauf hin, dass es um eine digitale Denkweise gehe – man werde ein Storyteller, indem man die Möglichkeiten der Verknüpfung von Daten und Erkenntnissen verstehe. Dann brauche man ein digitales Grundverstehen, um zu verstehen, was die Daten aussagen. So könne man ein Bild entstehen lassen – sowohl rückblickend als auch vorausschauend –, das Auskunft darüber gebe, was das Unternehmen als Nächstes tue. So wie Unternehmen begonnen haben, die Digitalisierung als einen Weg zu nutzen, um voranzukommen, sehen wir, dass mehr Organisationen diesen entscheidenden nächsten Schritt gehen, um sich stärker mit ihren Anwendungen zu verknüpfen. Niemand möchte „zerstört“ werden, und es sind die Unternehmen mit Hyper-Konnektivität, die dank ihrer blitzschnellen Reaktionsfähigkeit und der Vorhersage von Marktveränderungen allen anderen einen Schritt voraus sind. Es ist eine aufregende Zeit, um ein CFO zu sein, und mit den richtigen Werkzeugen und einer Änderung des eigenen Skillsets lassen sich die Zusammenhänge auf dem Weg zur Konnektivität herstellen. So kann ein moderner CFO ein Change Leader sein, der ein Unternehmen erschafft, das bereit ist, sich disruptiv zu verändern.  

Autorin: Angela Mazza Teufer, Senior Vice President ERPM bei Oracle Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich schnell und radikal verändern müssen, oder sie geraten dem Wettbewerb gegenüber ins...

Digitalisierung

Bargeld schadet unserer Zukunft!

Von Kenneth Johansen, Vice President und Country Leader Oracle Deutschland In Berlin am internationalen Flughafen angekommen wird es wieder klar: Deutschland ist immer noch ein Bargeld-Land. Mein Taxifahrer will nur Bares. Steigt man in der Stadt in einen Bus, wird dort auch nur Bargeld akzeptiert. Wer zuvor eine App installiert, kann zumindest darüber bargeldlos einen Fahrschein erwerben. Im ersten Restaurant in Kreuzberg angekommen, weist mich ein Schild darauf hin, dass hier keine Kartenzahlung möglich ist. Im Café wird meine Kreditkarte dann ab einem Mindestumsatz von 10 Euro akzeptiert, weshalb ich die beiden Studenten in der Schlange hinter mir auf einen Kaffee einlade, um elektronisch bezahlen zu können. Im Jahr 2018 bezahlten laut einer Studie des Splendid Research 48,9% der Deutschen am liebsten mit Bargeld. Drei Jahre zuvor waren es 42,9%. Die EC-Kartenzahlung hat abgenommen und die Kreditkartenbezahlung verharrt seit Jahren bei 9%. Aber was soll so schlecht am Bargeld und dem Bezahlen mit Bargeld sein? Cyberkriminalität und technologische Pannen können dem Bargeld nichts anhaben. Die Anonymitätsfunktion des Bargeldes bietet weitere Vorteile, birgt andererseits aber viele Risiken für eine Volkswirtschaft: Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit werden durch Bargeld erleichtert. Die Nachverfolgbarkeit von Bargeldzahlungen ist für den Staat kaum möglich. Etwa 30 Milliarden Euro entgehen dem Deutschen Staat allein durch Schwarzarbeit. Gelänge es, nur einen Teil dieses Geldes dem Staat rechtmäßig zuzuführen, stünden Milliarden an Euro für Investitionen zur Verfügung. Idealerweise sind dies Investitionen in die digitale Zukunft unseres Landes. Und es gibt viel aufzuholen in Deutschland, was die Digitalisierung, Netzinfrastruktur, aber auch wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen sowie die Ausbildung junger Menschen mit Blick auf zukunftsorientierte Geschäftsfelder angeht. Technologieführerschaft, wie sie Deutschland über viele Jahrzehnte bewiesen hat, ist bereits heute nur in Verbindung mit Digitalisierung möglich. Dazu gehört auch oder gerade das bargeldlose Bezahlen. Für meinen Teil wähle ich in Zukunft Taxis, Restaurants und Kleingewerbe, die das elektronische Bezahlen mit Kreditkarten oder alternativen Möglichkeiten über Apps erlauben und honoriere dies mit einem großzügigen Trinkgeld. Dabei kann ich mir sicher sein, dass unser Staat die notwendigen Steuereinnahmen erhält, um in unsere Zukunft investieren zu können.  

Von Kenneth Johansen, Vice President und Country Leader Oracle Deutschland In Berlin am internationalen Flughafen angekommen wird es wieder klar: Deutschland ist immer noch ein Bargeld-Land. Mein...

Cloud

McDonald’s Deutschland steigert Effizienz in der Unternehmensplanung mit Oracle

„Mit Oracle Enterprise Planning and Budgeting Cloud Service hat McDonald’s Deutschland einen großen Schritt in die Zukunft seiner Unternehmensplanung getan. Sowohl für die Planung als das Reporting bei McDonald’s Deutschland können wir Höchstleistung gewährleisten.“ – Tim Deege, Senior Manager Finance Systems, McDonald’s Deutschland LLC McDonald’s Deutschland LLC ist die deutsche Vertretung des international führenden Unternehmens in der Systemgastronomie – McDonald’s. Kunden in ganz Deutschland schätzen die Angebote von McDonald’s in 1.489 Restaurants. 92% davon werden als Franchise-Unternehmen geführt. Kontinuierliche Planung und Reporting leisten einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung von McDonald’s Deutschland. Herausforderungen: Die Planungsinfrastruktur von McDonald’s Deutschland sollte in die Cloud verlagert werden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen von gegenwärtigen und künftigen technischen Weiterentwicklungen profitieren kann. Produktivität und Flexibilität des Systems sollten im Vergleich zur bisherigen Lösung gesteigert werden, ohne höhere Kosten und/oder längere Bearbeitungszeiten zu verursachen. McDonald´s Deutschland forderte maximale Transparenz im Planungs- und Budgetierungsprozess, um einen besseren Überblick über die gesamten Planungskosten und den Einsatz von Ressourcen zu gewinnen. Die neue Plattform sollte umfangreich skalierbar sein, um bei Bedarf neue Services entwickeln und testen zu können, ohne sich zu früh oder zu umfassend auf dafür benötigte, neue Hardware oder Rechenleistung festlegen zu müssen. Downtimes des bisherigen Systems insbesondere bei Wartungen oder Upgrades sollten weiter reduziert oder vollständig eliminiert werden. Die bisherige Abhängigkeit von eigener IT-Infrastruktur sollte verringert werden, um Fixkosten zu reduzieren und um Folgekosten für Pflege und Updates zu minimieren. Lösungen und Ergebnisse: McDonald’s Deutschland migrierte die gesamte Unternehmensplanung in die Oracle Budgeting and Planning Cloud. Damit war sichergestellt, dass das Unternehmen heute und in Zukunft modernstes Planungsinstrumentarium nutzen kann, das alle derzeit denkbaren Anforderungen erfüllt. In der Planung und Budgetierung konnte McDonald’s Deutschland weitere Zeit- und Effizienzgewinne realisieren. So konnten beispielsweise Deployment-Zeiten um bis zu 50% reduziert werden, und die für die Überführung neu entwickelter Anwendungen aus einer Test- in eine Produktivumgebung benötigte Zeit sank um bis zu 80%. Dank der problemlosen Skalierbarkeit der Oracle Planning and Budgeting Cloud kann McDonald’s Deutschland jetzt neue Services ohne langfristige, finanzielle Verpflichtungen für Infrastruktur entwickeln und testen. Mit dem nutzungsbasierten Lizenz- und Abrechnungsmodell der Oracle Cloud entfallen für McDonald’s Deutschland die bislang notwendigen Investitionen in Infrastruktur. Gleichzeitig bietet es maximale Transparenz, so dass das Unternehmen seine Planungskosten jetzt fortlaufend überwachen und den jeweiligen Nutzern zuordnen kann. Als Cloud Service bietet die Oracle Planning and Budgeting Cloud maximale Produktivität und Flexibilität. Damit kann McDonald’s Deutschland höhere Kosten oder längere Bearbeitungszeiten vermeiden, selbst wenn in Zukunft noch detailliertere Planungen und Reports benötigt würden. Die jetzt installierte Lösung ist hinsichtlich ihrer Technologie und ihrer Performance auf Jahre hinaus zukunftssicher. Die umfassenden technischen und strukturellen Sicherheitsvorkehrungen, die Oracle für die EPM Cloud trifft, leisten auch für die Unternehmensplanung von McDonald’s Deutschland einen wichtigen Beitrag zur vollständigen Compliance mit der Datenschutz-Grundverordnung. Da Oracle einen störungsfreien Betrieb garantiert und Patches und Upgrades in der Regel ohne Serviceunterbrechung installiert werden, entfallen bei McDonald’s Deutschland künftig die in der Vergangenheit teilweise unvermeidlichen Downtimes für Wartung oder Fehlerbehebung. Damit steht die Planungsplattform sowohl der Unternehmensleitung als auch den angeschlossenen Restaurants jederzeit zur Verfügung. Die selbsterklärende, grafische Benutzeroberfläche der Oracle Budgeting and Planning Cloud erlaubt eine intuitive Bedienung und steigert die Produktivität und Akzeptanz der Anwender. Die Plattform erhielt dafür von zahlreichen Anwendern positives Feedback. „Für die Ablösung unserer in die Jahre gekommenen Planungsinfrastruktur war Oracle als langjähriger, geschätzter Partner von McDonald’s in den USA und in Deutschland unser Favorit. Zusätzlich überzeugt haben uns die Performance, die Funktionalität und die Flexibilität der Oracle Budgeting and Planning Cloud. Damit sind wir für optimal für die Zukunft gerüstet.“  – Tim Deege, Senior Manager Finance Systems, McDonald’s Deutschland LLC  

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Holo-Light: Wie Augmented Reality & Mixed Reality Solutions Einzug in industrielle Anwendungsprozesse halten

Augmented und Mixed Reality (AR und MR) haben in der Industrie – besonders bei Produktentwicklung und Design – inzwischen ihren festen Platz. Holo-View ist eine AR/MR-Datenvisualisierungssoftware, ein sogenannter 3D-CAD-Viewer, der es ermöglicht, 3D-Modelle in eine reale Umgebung zu projizieren. Entwickelt wurde das Produkt vom Start-up Holo-Light, welches nun auch die Visualisierung der Daten über die Rechenleistung der Oracle Cloud anbietet. Dass er einmal Mitgründer eines Unternehmens werden würde, war Luis Bollinger bis zum Jahr 2015 nicht klar. Dann traf er in München drei technologiebegeisterte junge Tiroler und es formte sich die Idee und der Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Studenten gründeten ein Unternehmen und sind noch heute an ihren ehemaligen Studienorten aktiv: Holo-Light betreibt das Geschäft von Innsbruck und München aus. Potenzial und Effektivität erweitern Holo-Light, das sind die Gründer Florian (CEO) und Susanne Haspinger (COO), Alexander Werlberger (CTO) und eben Luis Bollinger (CMO). Michael Oberlechner, der als Business Angel zunächst an der Startfinanzierung maßgeblich beteiligt war und heute die Rolle des CFO des Unternehmens übernommen hat, komplettiert die Führungsriege. „Unsere Vision ist die AR/MR-Unterstützung von Anwendern im industriellen Bereich“, beschreibt Luis Bollinger die grundsätzliche Produktidee. Dabei legt er Wert darauf, dass die Produkte keine Arbeitsplätze ersetzen, sondern das Potential und die Effektivität ihrer Anwender erweitern. Holo-Light entwickelt industrielle Softwarelösungen, um Kunden die effiziente Nutzung von Augmented und Mixed Reality ermöglichen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Computing weg von 2D-Bildschirmen in die reale Welt zu transportieren“, so Bollinger weiter. Die Besonderheit lege dabei im eigenen Know-how und in der Tatsache, dass Holo-Light als Pionier auf diesem Gebiet relativ früh am Markt gewesen sei. Der Erfolg gibt dem Unternehmen offenbar recht: So setzten bereits Partner und Kunden wie BMW, Porsche, Microsoft und BASF auf das im Jahr 2015 in Innsbruck gegründete Unternehmen. Holo-View beschleunigt Prozesse „Mit Holo-View haben wir ein Produkt entwickelt, das genau den Bedürfnissen von Industrie 4.0 Rechnung trägt“, bekräftigt Luis Bollinger. „Unser 3D-CAD-Viewer wurde speziell für Ingenieure entwickelt und beschleunigt den Prototyping-Prozess, verbessert die Präsentation von Inhalten und vereinfacht die Entscheidungsfindung bei neuen Designs.“ Mit dem angebotenen Funktionsumfang auch die Hierarchie eines kompletten CAD-Modells übernehmen zu können, sei man anderen Anbietern insoweit überlegen, beispielsweise auch Einzelteile aus einem visualisierten Motorblog entnehmen zu können. Holo-View ermögliche somit detaillierte, schnelle und leistungsstarke Visualisierung von 3D-CAD-Modellen und einen sicheren Upload vertraulicher Daten lokal und über die Cloud. Rechenkraft aus der Oracle Cloud Hierbei erweitert Holo-Light nun sein Produkt um eine Schnittstelle zur Oracle Cloud-Technologie, um seine Kunden und Partner auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu unterstützen. Die Echtzeit-Verfügbarkeit von Datenvisualisierungen und die hierfür benötigte Rechenpower kommen aus der Oracle Cloud. „Oracle ist seit 2018 ein wichtiger Technologie-Partner und spielt gerade für Holo-View eine maßgebliche Rolle“, erklärt Bollinger. „Speziell bei der Visualisierung großer 3D-CAD-Datenmodelle erweitert Oracle durch große Computing- und Grafikpower in der Oracle Cloud die Möglichkeiten von Ingenieuren.“ Oracle biete eine optimale Anwendungsplattform mit niedriger Latenz und hoher Skalierbarkeit. Neue Maßstäbe setzen Holo-Light hat mit seinen Produkten und Lösungen in kürzester Zeit renommierte Preise rund um die Welt gewonnen. So beispielweise auf der „Augmented World Expo“ im Silicon Valley, als das Unternehmen den „Auggie Award 2018“ für die beste „Input & Output Hardware“ für Holo-Stylus gewann, einem 3D-Visualisierungsstift.  „Kurzfristig liegt unser Ziel in der weiteren Etablierung unserer Produkte und Lösungen im industriellen Anwendungsbereich. Das Thema digitaler Zwilling und AR Cloud wird definitiv ein großes Zukunftsthema sein, das neue Maßstäbe setzen wird und an dem wir bereits arbeiten“, erläutert Luis Bollinger. Dabei soll der Start-up-Charakter des Unternehmens auf keinen Fall verloren gehen. „Wir sind Industrieexperten mit Start-up-Charakter und einer eigenen Gründerkultur“, kommentiert Luis Bollinger. „Bei Holo-Light haben wir eine tolle Atmosphäre, indem wir junge Menschen, Leidenschaft und Talent in flachen Hierarchien vereinen.“  

Augmented und Mixed Reality (AR und MR) haben in der Industrie – besonders bei Produktentwicklung und Design – inzwischen ihren festen Platz. Holo-View ist eine AR/MR-Datenvisualisierungssoftware, ein...

CX

In der Erlebniswirtschaft Kontakte knüpfen

Die Ökonomie der Konnektivität ist die letzte Stufe in der Entwicklung von Unternehmen und die anpassungsfähigste, wenn es um Veränderungen geht. Ähnlich wie im Darwinismus gilt die Regel: Man muss nicht der Stärkste sein, um zu überleben, sondern der Anpassungsfähigste. Welche Bedeutung hat die Konnektivität in der aktuellen erlebnisorientierten Wirtschaft? Und auf welche Weise ist sie untrennbar mit der Umsetzung von Kundenerlebnissen verbunden? Von Karine Picard, EMEA Vice President Applications Strategy & Sales Development bei Oracle Nach aktuellem Stand sind die Kunden die wahren Innovatoren, die Marken ständig durch ihre eigenen Erwartungen vorantreiben. Kunden wissen genau, was sie wollen und erwarten es unverzüglich. Man kann Lebensmittel bestellen und innerhalb einer Stunde liefern lassen, sich jeden beliebigen Film oder Fernsehsendung ansehen, wann immer man will. Mit ein paar Klicks auf dem Smartphone kann man ein Taxi zu einer direkten Position an der Straße rufen. Keine dieser Erfahrungen ist mehr ein Wow-Erlebnis – sie sind einfach genauso, wie es erwartet wird.   Es ist eine dringende Herausforderung, die jedoch leicht zu bewältigen ist, wenn Unternehmen ihre Daten, Intelligenz und Erfahrung auf einer Plattform zusammenführen und alle Kernprozesse miteinander verbinden. Silos dürfen in dieser Umgebung nicht existieren. Kunden sehen ein Unternehmen nicht als eine Reihe von verschiedenen Abteilungen, sie sehen nur ein Unternehmen und wollen das ihnen versprochene nahtlose Kauferlebnis. Und doch ist ein wirklich vernetztes Unternehmen immer noch eine Seltenheit. Eine Reihe von Unternehmen haben Schritte in die richtige Richtung unternommen – und begonnen, einige ihrer Anwendungen zu integrieren. Aber es geht hier um Unternehmen, die völlig offen und vernetzt sind. Und das nicht nur vertikal, seitlich, diagonal, sondern auch extern: Kunden-, Partner- und sogar Lieferantendaten sind an einem Ort gespeichert. Genau das verbirgt sich hinter Konnektivität und ist der einzige Weg, um verborgene Erkenntnisse aufzudecken, die einem Unternehmen helfen, sich von seiner Konkurrenz zu differenzieren und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass jeder verbunden werden kann – es braucht nur die richtigen Anwendungen und Denkweisen. In vielen Unternehmen herrscht die Meinung vor, dass die Gründung eines vernetzten Unternehmens etwas ist, das auf Technologieunternehmen beschränkt ist. Aber das ist bei weitem nicht der Fall. Es gibt Banken, die alle ihre Systeme miteinander verbinden, um bessere Angebote für den Einzelhandel zu machen, Reifenhändler, die Daten von Autohändlern abrufen, um zu wissen, wann ein Kunde seine Reifen wechseln lassen sollte, oder Einzelhändler, die Kunden im Geschäft zu Kleidungsstücken leiten, von denen sie wissen, dass die Kunden sie online gesehen haben. Der Schlüssel zur optimalen Nutzung der Verknüpfungen liegt darin, Informationen zu verwenden, um zu verstehen, was der Kunde will, und davon ausgehend seine Bedürfnisse zu erfüllen. Eine Organisation, die das Kundenerlebnis als Schlüssel zum Erfolg identifiziert und ihre Abläufe entsprechend angepasst hat, ist Scottish Water. „Unsere größte Motivation ist immer die Suche nach Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu verbessern“, erläutert Brian Strathie, Group Financial Controller bei Scottish Water. „Wir wussten, dass die Kunden eine Form der Anpassung wollten, aber wir brauchten eine einzige Version der Wahrheit über alle Aspekte des Unternehmens, sowohl intern als auch mit unseren Lieferanten, um ihnen das zu ermöglichen. Jetzt sind die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, einfacher und auf sie zugeschnitten. Das ist unsere Art, gewagt und radikal in einem wettbewerbsorientierten Markt aufzutreten. Und das hat zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um 21 Prozent geführt.“ Beim Hör- und Gesundheitsdienstleister Amplifon wurden inzwischen alle internen und externen Informationen in den 22 Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, verknüpft. „Es geht darum, agiler und effizienter zu werden, um unseren Kunden letztlich das beste Erlebnis zu bieten", beschreibt Gabriele Chiesa, CIO von Amplifon. „Mit der richtigen Plattform sind unsere Teams voll vernetzt und können die Daten des anderen nutzen, um wichtige Design- und Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Jeder im Unternehmen weiß, dass wir alle als eine vernetzte Einheit und mit der gleichen langfristigen Vision zusammenarbeiten müssen, wenn wir wettbewerbsfähig sein und weiterwachsen wollen.“ Erstklassige Kundenerfahrung ist keine Option mehr, sondern ein Muss, wenn Unternehmen in der erlebnisorientierten Wirtschaft überleben wollen. Kunden bestimmen, wie das aussehen soll. Und Hersteller und Anbieter müssen in der Lage sein, zuzuhören, das Gehörte zu verarbeiten und Wünsche entsprechend zu erfüllen. Aber die Schaffung von kundenorientierten Angeboten bedeutet, eine unendliche Konnektivität zu erreichen, bei der Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt werden können, wie es erforderlich ist. Alle Unternehmen müssen sich anpassen, um erfolgreich zu sein, und in der Erfahrungswirtschaft bedeutet diese Entwicklung sich zu verknüpfen – und zwar so bald wie möglich. Die Ökonomie der Konnektivität ist etwas, das sich in vielerlei Hinsicht manifestieren muss, um Unternehmen bei weiteren Innovation zu unterstützen.  

Die Ökonomie der Konnektivität ist die letzte Stufe in der Entwicklung von Unternehmen und die anpassungsfähigste, wenn es um Veränderungen geht. Ähnlich wie im Darwinismus gilt die Regel: Man muss...