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3 kreative Highlights aus Cannes Lions

Steve Olenski
Master Principal Sales Architect

Das ‚Cannes Lions International Festival of Creativity‘ ist ein globales Event für jeden, der in der kreativen Kommunikation, Werbung und verwandten Feldern im Marketing tätig ist. Auf Grund des Feedbacks vom zweifachen Oracle-Aufgebot auf dem Festival, kann man eines der Themen, welches dort besonders hervorstach, in einem Wort zusammenfassen: MadTech.

„In Cannes war deutlich zu erkennen, dass die Tage des ‚MadTech‘ (martech + adtech) gekommen sind,“ sagt Nick Bell, Senior Director Corporate Marketing für die Oracle Marketing Cloud. „Agenturen können Daten greifbar machen. Das ist ein großer Vorteil für die Beziehungen von Marken und der Entwicklung neuer Werte.“

„Anbieter wie die Oracle Data Cloud und die Oracle Marketing Cloud werden am Markt genauso schnell anerkannt, wie die Anbieter aus den Bereichen Kreativität und Medien,“ fügt er hinzu. „Fragen Sie einfach ein paar von den Leuten, die wir bei der Oracle Rooftop Party abweisen mussten, weil uns leider der Platz ausgegangen ist.“

Angela Wells, Senior Director der Oracle Social Cloud, war zum ersten Mal auf dem Event in Cannes und fand es interessant, sich mit dem Thema Virtual Reality (VR) auseinanderzusetzen. Was Sie aber wirklich beeindruckte, war zu sehen, wie Marketer Daten nutzen wollen um bessere Entscheidungen treffen zu können. „Als ich angefangen habe im Marketing zu arbeiten, war es ein Running Gag, dass Marketer kein Mathe können müssen. Jetzt müssen wir uns mit vielen Zahlen auseinandersetzen, verstehen was sie bedeuten und Sie verwerten können um das größte Potenzial für die Kundenkommunikation auszuschöpfen.“

Hier sind drei Highlights aus Cannes, die zu dieser Verschmelzung von MarTech und AdTech passen.

1. Vogue in Vogue

Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour – die ebenfalls einige weitere Zeitschriften des Conde Nast-Verlags wie die Vanity Fair, The New Yorker, Glamour oder GQ überblickt – sagte, dass es ernüchternd sei, wie Marketer und Werbetreibende sich ständig über die gleichen Dinge beklagen: „Alles geht zu schnell, alles ist zu unsicher. Dank Social Media und mobiler Technologie haben wir heutzutage mehr Möglichkeiten als je zuvor, mit den Leuten zu interagieren, die wir mit unseren Botschaften erreichen wollen. Und wir haben mehr Informationen, als wir verarbeiten können … Wie wir damit umgehen und wie wir mit unserer Zielgruppe interagieren – während wir unsere Arbeit relevant und nützlich für sie machen – ist der Teil des Puzzle’s, den wir alle zu lösen versuchen.“

Sie fügte hinzu, dass all diese Fragen die gleiche Antwort haben: „Einen Weg zu finden, beudetet nicht zu überleben. Die eigenen Inhalte für SEO und Facebook-Algorythmen zu verbiegen bedeutet auch nicht, einem Besucher zu gefallen. Das macht zwar jeder, doch das ist einfallslos. Das ist kalter Kaffee. Für uns bedeutet Kreativität über das Leben unserer Zielgruppe nachzudenken und darüber, wie wir sie am besten erreichen können.“

Und um das zu ermöglichen, sollte einem klar sein, dass mit ihnen zu interagieren bedeutet, sie zu verstehen und Daten hinzuziehen… die richtigen Daten.

2. Der Prinz aus Bel Air sagt ‘Keep It Real!’

Hollywood-Star und Schauspieler Will Smith hat eine klare und direkte Nachricht für Marketer: „Im Marketing und Sales gibt es kein ‚Schall und Rauch‘ mehr.“ Smith, der sich selbst als Marketer sieht und daran glaubt, dass Menschen weltweit sehr früh genau erkennen, ob ein Produkt seine Versprechen einhält, ergänzt „die Macht, Dinge zu beeinflussen, hat Marketer verlassen.“

Mit anderen Worten: der Konsument hat die volle Kontrolle.

Marketer und Werbetreibende sind nun in der Pflicht, zusammenzuarbeiten und zuzuhören. Sie müssen beide genau zuhören, was Konsumenten ihnen über Social Media erzählen und verstehen, was sie ihnen im übertragenen Sinne über Maßnahmen bzw. ihre Daten verraten. Wenn sie ständig auf ein Produkt klicken und es kaufen, besteht die Möglichkeit, dass sie dieses Produkt mögen – also hören Sie auf Dinge anzubieten, die ihnen nicht gefallen.

3. Generation Y sind auch nur Menschen

Anscheinend haben sich viele Marketer dazu entschieden, dass die viel umworbene Generation Y demografisch in das sprichwörtliche ‚One-Size-Fits-All‘ passt. Zumindest ein Cannes-Besucher hatte davon genug. Sein Name ist David „Shingy“ Shing – und er ist AOL’s digitaler Prophet.

„Die Wahrheit ist, jeder möchte sie auf Basis ihres Verhaltens fesseln – das verstehe ich,“ sagt er in einem Video Pitch um die Bezeichnung ‚Millennials‘ (Generation Y) für immer von den Seiten auf ‚The Drum‘ entfernen zu lassen. „Doch es sind junge Erwachsene… also lasst sie uns nennen, was sie sind.“

Er machte diese Anmerkung, als er das Video unten aufgenommen hat. Es ist Teil einer Serie, in der Marketer, Agenturen und Medienleuten auf Cannes Lions gefragt wurden, was ihre meist gehassten Phrasen und Buzzwords sind, die für immer von ‚The Drum‘ verbannt werden sollten.

Übersetzt bedeutet diese Anmerkung: Daten über die Generation Y sind leicht zugänglich – genau wie Daten über alle anderen Generationen. Daher gibt es für Marketer keinen Grund, sie alle in einen Top zu werfen und ihnen allen zusammen vergeblich den gleichen Content, mit derselben Message, anzubieten.

Ein neues Zeitalter hat begonnen

Ohne dramatisch klingen zu wollen, aber es ist wahrlich ein neues Zeitalter in dem wir leben und arbeiten. Der Handlungsdruck für Marketer und Werbetreibende noch enger zusammenzuarbeiten war noch nie größer. Aus diesem Grund brauchen Sie das E-Book „Das Zeitalter der Kollaboration von Marke, Agentur & Kunde“ von der Oracle Marketing Cloud und Forbes Insights.

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