Dienstag Jun 22, 2010

Typische Probleme beim Outsourcing anschaulich erleutert

Ein Consultant der NCC GmbH hat einen anschaulichen Artikel zum Thema Outsourcing und der Rechtfertigung von IT Abteilungen geschrieben.

Technorati Tags: , ,

Montag Nov 09, 2009

IT-Stabilität / stability within IT

Have you ever wondered what causes stability (English / German ) or better instability within IT Systems and -Infrastructure?

All of you did see the problem management process within ITIL Service Management Domain and the new V3 Service Operations book.

But what does that mean to IT-Stability?

Have a look at the Pre-Workshop of the 9. anual German itSMF conference at 30th of Nov. in Neuss or take a sneek peak on the 19th of Nov. 17:30 within the itSMF regional ITIL Forum held at Sun Microsystems GmbH in Langen near Frankfurt.

You will see how system pattern and anti-pattern found in problem analysis will result in refactoring and adjusted designs and architectures for IT Systems and -Infrastructure.

You'll also see what MTBF for IT Services could mean and how volnurability against such pattern or not following them would result in a predictable shorter MTBF.

Defined tags for this entry: , , , , ,

Freitag Sep 25, 2009

Cloud Camp Frankfurt

I'm attending CloudCamp Frankfurt, Sept 28th -- http://bit.ly/gaFl0

So wie es ausschaut wird das eine spannende Veranstaltung.

Technorati Tags:

Donnerstag Jul 23, 2009

Standard for federated CMDB

Within a recent Press-release from the DMTF (Distributed Management Task Force, Inc.) a Standard for CMDBs is presented. It could be found as the introduction and the standard describing document.

It will be interesting to see if and how this standard get embedded within the CMDB and MDR (meta data repository) landscape.

Freitag Jul 17, 2009

Betrieb virtueller Umgebungen, gelöste Fallstrike

Es ist lange her, dass ich den letzten Eintrag in diesem Blog geschrieben habe. Doch jüngst bin ich in einem Forum zu Werkzeugen im Service-Management wieder auf bekannte Themen gestoßen:

Doch verlassen wir den Bereich der ITIL Prozesse und entsprechender Werkzeuge für einen Moment und wenden uns der Technik, der Technologie und dem Thema Virtualisierung zu.

Die Virtualisierung hat sich als der Heilsbringer per se, im Bereich der Kosteneinsparung festgesetzt.

Das dem nicht so ist, hatte sich schon vor Jahren offenbart, wie auch ein schon etwas älterer Eintrag zeig.

Ärgerlicher Weise wird Virtualisierung insbesondere bei den Anwendern und Entscheidern aber immer (noch) nur technologisch besprochen. Es ist viel zu einfach geworden mal eben so eine neue Instanz, insbesondere auch als Kopie einer vorhandenen zu erzeugen. Egal ob es sich hier jetzt um eine VMware, Solaris Container, ldoms, lpars, HyperV oder Xen Instanz handelt.

Das geht einfach und schnell! Das wird auch jeder technologisch Bewanderte so unterschrieben und gerne als Botschaft weitergeben. Hilft es doch auch sich selbst zu vermarkten und seine aktuellen neuen Kenntnisse anzuwenden. Alle Entscheider im Management verstehen diese Botschaft und sind zufrieden.

Wenn doch alles nur so einfach wäre wie die Virtualisierung! :-)

Doch damit haben wir dann viel zu kurz gegriffen. Das war nur die technologische Instanz.

Nur um einige prominente Beispiele aufzugreifen.

Kennen und können wir alles. Der Prozessrahmen ist abgesteckt, die klassischen Migrations-Verfahren und -Methodologien sind bekannt, genauso wie das Begleiten von Veränderungsprozessen (Change Acceptance Program).

Doch warum sollten denn die obigen Punkte jetzt ein Thema sein? Das sind doch Aufwände und Kosten! Wo bei der Virtualisierung doch jetzt alles so einfach und günstig ist! Das hat ja auch jeder (technologisch) bestätigt!

Nur das Organisatorische wird gerne vergessen bzw. ignoriert. :-( Denn dann muss man genauer schauen wo die tatsächlichen Kosteneinsparungseffekte herkommen und echte TCO Berechnungen anstellen und nicht nur auf TCA (Total cost of Aquisition) schauen.

Die wirklichen Kosteneinsparungseffekte kommen aus einem vernünftig durchgeführten Capacity Management! Das Cap.Mgmt. hat jetzt, durch die Virtualisierung, die technologische Machbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit (durch für Windows-Welten notwendige Isolation) erhalten.

Auf Unix Systemen wäre diese Konsolidierung von Lastprofilen und deren Steuerung & Ressource-Mgmt schon vorher möglich gewesen. Aber auch hier wird es jetzt einfacher, da weniger technologische Seiteneffekte auftreten.

Das konsequente Capacity Management unterbleibt nur leider weiterhin. Der Daumen (The rule of Thump) ist immer noch das beliebteste Berechnungs-Werkzeug.

Alles andere kostet Zeit und damit Geld :-( und verliert mangels ganzheitlicher Betrachtung (u.a. TCO) seine Rechtfertigung. Obwohl sich gerade hier zeigen lässt wie sich die Kosteneinsparungseffekte ergeben und realisieren lassen.

Defined tags for this entry: , , , , , ,

Mittwoch Okt 18, 2006

Datacenter in a Box

I always tell people that Sun could deliver a whole datacenter to a greenfield nearby or a unused cellar room if necessary.

The building would be done by any professional building company, the outfitting as a secure datacenter would be done by Lampertz and the complete necessary interior comes from sun.

You know, the whole thing from server, storage and software. Even if it's the network gear. Pre assembled and configured (customized) by our CRS department (customer ready systems). Embedding a Datacenter Reference Architecture which will allow for general purpose compute requirements. It ranges from high available database or ERP-System like SAP to application and web server farms hosting the newest Web 2.0 goodies. Even the monitoring, management and administration framework is embedded.

Wenn ich Leuten erzähle, das ich bei Sun arbeite, gibt es immer die Frage nach dem was wir denn so anbieten. Dabei ernte ich immer wieder großes Erstaunen wenn ich erzähle, dass wir ein komplettes Rechenzentrum out of the Box liefern können.

Das einzige was dafür benötigt wird ist die grüne Wiese oder ein freier Kellerraum.

Das Bauen des Gebäudes überlassen wir den entsprechenden Firmen. Für den sicheren Ausbau als Rechenzentrum bzw. Maschinenraum kommt die Firma Lampertz zum Einsatz. Den benötigten "Rest" bekommen Sie von uns.

Egal um was es sich dabei dreht, Server (ok, Sie ahnten das schon), Storage und Software. Ebenso das sonstige Drumherum, wie Kabel, Netzwerk-Komponenten (z.B. der Secure Application Switch), usw.

Now we brought it to the next level of concreatenes:
The datacenter in a (black)box.

Just call and it's there. Only 3 external connections: power, water, network.

Das alles wird durch Customer Ready Systems gestaged, d.h. nach Kundenwunsch zusammengesetzt und vorkonfiguriert, sowie rackweise, anschlussfertig ausgeliefert.
Dabei wird unsere Datacenter Reference Architektur genutzt, welche die typischen Anforderungen an heutige Rechner-Infrastrukturen erfüllt.

Each person beeing responsible for disaster recovery strategies dream of it.

It includes a full virtualized, lights out datacenter with all it components ready to deploy where you need it. Cool.

See some photos here and also read some background at Jonathans and Gregs blog.

Von hoch verfügbaren Back-End-Systemen wie Datenbanken oder ERP mittels SAP, bis hin zu Farmen von Applikation- und Web-Servern, welche Web 2.0 Anwendungen hosten. Selbst die Infrastruktur für die Überwachung, Administration und das Management ist darin enthalten.

Jetzt ist die Überschrift wahr geworden:
Das Rechenzentrum in der Box


Nur noch ein Anruf, ein freier Platz und die externe Verbindung zu Wasser, Strom und Netzwerk und dem nächsten Supercomputer in Ihrer Nachbarschaft steht nichts mehr im Weg.

Der Traum eines jeden Verantwortlichen für Disaster Recovery Konzepte. (Ob die EDS wohl einer der ersten Käufer sein wird?)

Die Blackbox enthält ein voll virtualisiertes Rechenzentrum, als Lights Out Lösungen mit allen oben beschriebenen Komponenten. Das hat doch was, oder?

Begeisternde Fotos gibt es hier und auch einige Hintergründe von Jonathan Schwarz und Greg Papadopulus in Ihren jeweiligen Blogs.


Defined tags for this entry: , , ,

Dienstag Sep 05, 2006

Metrics for IT Service Management

Did you see this book? Cover

Looks very interesting for all being engaged with setting up a meaningful metric system for IT Service Management implementations. Want to have a look at the TOC of the book?

I just bought it and will post a review after I went through.

But keep in mind, there will never be a metric system out of the box which covers your situation. It'll always be - and need to be - a custom one, set up for your unique situation/environment.

By the way, itSMF Member get a 15% discount :-)

Defined tags for this entry: , , , , ,

Mittwoch Jul 26, 2006

Beobachtenswerte Entwicklung bei den ITIL Rechten

Die APM Group veröffentlichte jüngst Ihren Erfolg im Bieterwettstreit um die ITIL Rechte.

Der in diesem Eintrag des itsm Portals kommentiert wird.

Defined tags for this entry: , , , ,

Donnerstag Jul 13, 2006

Die Antwort auf die Frage nach der Server pro Admin ratio

Die Antwort auf die Frage nach der Server pro Admin ratio

... ist 42 nach Douglas Adams bekanntem Werk, bzw. 20 nach Gartner.

Und doch sind alle diese Antworten nicht wirklich eine Antwort auf eine Frage, die es in dieser einfachen Form eigentlich gar nicht geben darf.

So einfach wie die Frage das Problem erscheinen läßt ist die Welt einfach nicht. Auch die Antwort von Gartner kann nur als das verstanden werden was sie eigentlich ist: "Ein weltweiter Durschschnitt über alle vorhanden Server und mit deren Wartung betrauter Admins (die Gartner im Rahmen von Umfragen und Analysen bislang genannt wurden)".

Doch wer hat hier definiert was ein Server ist, was Admin zu sein bedeutet und welche Aufgaben ein Admin erfüllt?

Damit sind wir mitten im eingentlichen Problem. Es war diejenige Person, welche die Daten zur Verfügung gestellt hat. Hier können wir davon ausgehen, dass jede Person mindestens eine leicht andere Vorstellung von den Inhalten hat.
Bei der Einen ist es der Unix-Server für Web-Infrastrukturen, für die Andere ein Windows Fileserver für Home-Verzeichnisse oder ein geclusterter SMP Oracle Datenbankserver. Wobei der Admin mal ein MSCE, mal eine Person aus der Monitoring Gruppe und mal ein Unix Allrounder ist, der sich um die Server, die Applikationen, die Datenbanken, das SAN und die Backup Infrastruktur kümmert.

Aber zurück zum eigentlichen Problem:
Wieviel Server kann den nun ein Admin betreuen? Das hängt davon ab!
Wovon? Von dem was der Admin für Aufgaben und Verantworlichkeiten hat und davon was es eigentlich zu administrieren gilt!

Im Folgenden mal ein Ansatz dieses in Form von zu betrachtenden Punkten zusammen zu fassen.

Von welchen Systemen/Servern wird denn gesprochen:

  • Was passiert mit diesen Systemen?
  • Wofür werden diese genutzt?
  • Sind diese alle einheitlich aufgebaut?
  • Wird ein einheitliches Betriebssystem verwendet (z.B. Sun Solaris 10 OS)?
  • Haben diese Systeme einen einheitlicher Konfigurations- & Patchstand? (z.B. 20 gleiche Webserver, oder ähnliches)
  • Wieviel physikalische Einheiten (z.B. Domains, lpars, ...) haben die High End Systeme?
  • Heute auch zunehmend die Frage wieviel logische/virtuelle Einheiten (z.B. VMWare VMs, ldoms, ...) befinden auf den Systemen?
  • Sind von diesen Systemen welche in HA/Cluster Konfigurationen eingebunden?
  • Wieviele und welcher Cluster & Filesystem (Sun, Veritas, HP, IBM, ...)?
  • Sind das alles Produktivsysteme oder auch Prelife, Test und Entwicklungssysteme?

Was ist die Aufgabe der Admins?

  • Monitoring, (oder gibt es ein zentrales Monitoring welches nicht zu betrachten ist)
  • Job Scheduling (oder gibt es dazu zentrale Einheiten), wieviele Jobs sind:
    • zu steuern
    • zu überwachen
  • Patchen
  • Scripte erstellen (für was für Aufgaben, Szenarien)
  • Müssen die Admins die Software auf die Systeme verteilen (wie oft gibt es da neue Relases, unabhängig vom PatchMgmt, geschieht das automatisiert?)
  • Ist auch Anwendungsbetreuung mit enthalten?
  • Ist auch Datenbankbetreuung mit enthalten?

Wie ist die organisatorische Einbindung?

  • Welchen Reifegrad hat das Service Management?
  • Welche SkillSets haben die vorhanden Admins (Solaris, Cluster/HA, Datenbanken, Anwendungen,...)?
  • Entspricht dieser SkillSet den Aufgaben?
  • Gibt es im Hause einen zentralen ServiceDesk oder werden die Admins direkt angesprochen?

Alles dieses spielt in die Beantwortung der Frage nach der Menge der betreubaren Server pro Admin hinein. Insbesondere dann, wenn auf der Basis dieser Ratio noch eine Personalplanung erfolgen soll.
Für die Personaleinsatzplanung gibt es dann noch weitere Punkte zu berücksichtigen:

  • Wie sind die Betreuungszeiten definiert?
    • Bürozeiten, d.h. 1 Schicht oder Gleitzeit-betrieb
    • Rund um die Uhr,
      • Bedienter, d.h. 3 Schicht Betrieb
      • oder unbedienter Betrieb, d.h. nur Rufbereitschaft?

Ein Schichtbetrieb würde bedeuten, dass min. 3+1+1 Personen für 7 Tage betreutem Betrieb benötigt werden (3 Betrieb, einer Zeitausgleich/Freischicht, einer Urlaubs-, Krankheits- und Trainingsvertretung).
Die Rufbereitschaft könnte von einer Person für 12 Std. übernommen werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese Person in Abhängigkeit von der Menge der tatsächlichen Einsätze nicht mehr für den folgenden Tagesdienst zur Verfügung steht, d.h. es muss eine Reserve, für die daraufhin nicht mögliche Einsetzbarkeit, bereitstehen.

Aus obigen Ausführungen sehen wir, dass Durchschnittszahlen wie in der Einführung nie eine Grundlage für eine Personaleinsatzplanung sein können.

Nichts desto trotz läßt sich wenn einige grundlegende Rahmendaten bekannt sind ein Industrievergleich durchführen. Diese Rahmendaten sind Branche, Umsatzvolumen, Größe des Unternehmens (Personal, UMsatz), Größe der IT (Personal,Systeme). Hier ist aber wie gesagt wichtig, dass dieser Industrievergleich nicht für eine Planung, sondern nur für ein überschlagendes Benchmarking geeignet ist. Eine verläßliche und vertrauenswürdige Planung kann nur auf der Basis von konkreten Anforderungen und Bedürfnissen erfolgen.

Ein Servicekatalog mit eintsprechenden Service Leveln als Anforderungsgrundlage kann hier eine gute Grundlage bilden. :-)

Oder wie ein Kollege (Bill Walker) vor 3 Jahren schon mal so schön zusammenfassend schrieb:
The answer is "it depends". It depends on:

  • What apps are being hosted
  • The complexity of the environment
  • The maturity of the people
  • The maturity of the processes
  • The maturity of the tools

I have seen datacenters with 3 admins per server, and I have seen datacenters with 100+ servers per admin. I have seen both ends of the spectrum run well, and I have seen both ends of the spectrum as trainwrecks.

The goal should be to reduce the overhead of systems management trough people, process, environment, and tools, while maintaining or exceeding the established customer service levels.

Defined tags for this entry: , , , , , , ,

Montag Jun 26, 2006

Dokumentation im Rechenzentrum -> iDoc

Immer wieder werde ich gefragt, was Sun Microsystems eigentlich im Bereich der Dokumentation im Rechenzentrum empfiehlt und selbst anzubieten hat.

Daher hier mal eine Zusammenstellung der wichtigsten Aspekten und Lösungen:

Das Thema Rechenzentrumsdokumentation ist eine recht umfangreiche und vielfältige Aufgabe. Die wichtigste Aufgabe dabei ist es zu jedem Zeitpunkt eine aktuelle Dokumentation der tatsächlichen Situation vorzufinden. Diese wird von Sun durch das i-Doc Frameworks adressiert, welches im iDoc Datenblatt ausführlich beschrieben wird.

Ein wesentlicher Baustein darin ist die Dokumentation der aktuellen Systemzustände z.B. mit einem Modul namens q-Status, welches in diesem Datenblatt beschrieben wird. Einer der wichtigsten Aspekte an dieser Komponente ist, dass man mittels q-Status eine grafische Darstellung der Systeme bis auf Slot-Karten-Ebene erhält und Vergleiche zwischen verschiedenen Snapshots der Systemzustände durchführen kann.

Alternativ dazu, aber auch ergänzend, bietet ein weiterer Baustein des Frameworks namens eRunbook eine Lösung für das Configuration Management, indem im Rahmen einer CMDB (Configuration Management Database) die Beziehungen zwischen den einzelnen Infrastrukturelemente, mit ihrer aktuellen Zustandsbeschreibung, hergestellt werden können.

Die Beschreibung wie die einzelnen Komponenten zu betreiben sind findet sich innerhalb des Moduls i-Runbook. Es existiert zudem eine Flash-Demo zur Einführung in die Runbook Technologie.

Das i-Doc Framework als "singel point of information" fasst alle diese unterschiedlichen Aufgaben der RZ Dokumentation (siehe oben, sowie einige weitere, wie Betriebshandbücher und Prozessbeschreibungen z.B. nach ITIL) in einem Portal zusammen.

Die abrundenden Dienstleistungen im Rahmen des DataCenter Managements werden in dieser Übersicht "Service Management @ Sun" beschrieben und basieren im Sinne der Dokumentation auf dem i-Doc Framework.

Dienstag Jun 20, 2006

Virtualisierung die Lösung aller IT Probleme oder nur ein weiteres Problem mehr

In letzter Zeit mehren sich die Veröffentlichungen zum Thema Virtualisierung.

Inzwischen sind die Artikel nicht mehr ausschlieslich positiv wie in der Vergangenheit, sondern zeigen die ersten Problemfelder auf.

Es zeigt sich, dass Virtualisierung - verstanden als Hardware-Virtualisierung mittels VMware ESX Server o.ä. - zu kurz greift und wesentlich umfassender, d.h. ganzheitlich, betrachtet werden sollte.

Zugegeben, einen Server nun besser auslasten zu können, indem man 5 ehemalige Server mittels 5 virtuellen Maschinen (VMs) auf einen Server konsolidiert, reduziert den Anteil der TCO Betrachtung, welcher direkt mit den Hardwarekosten verbunden ist. Doch das kann erst ein Anfang sein, der übrigens auch wunderbar mit dem Sun Betriebssystem Solaris 10 und den Servern der Galaxy Familie funktioniert.

Nach dem Hype zeigen sich nun auch die Problemfelder, welche bisher bei der Reduktion der Hardwarekosten nicht betrachtet wurden. Ein Thema sind die initial überproportionalen Kosten bei der Betreuung dieser Systeme. Bestandteile dieser neuen Aufwände sind u.a.:

  • Einarbeitung in den Umgang mit virtuellen Maschinen
  • Erstellen und Ändern, d.h. Konfiguration dieser VMs
  • Provisionieren von Anwendungen in die VMs

Dazu kommen Effekte, wie die Tendenz eine überschwengliche Anzahl von aktiven VMs zu generieren, d.h. mehr Instanzen als vorher Server existierten. Daraus folgt eine Erhöhung der Anzahl der zu überwachenden und zu betreibenden Instanzen.

Es gibt aber auch positive Effekte, die über die Reduktion der Harware Kosten hinausgehen. Zum Beispiel die höhere Flexibilität und Einfachheit gleichartige VMs in Betrieb zu nehmen. Diese Flexibilität und Einfachheit wird zunehmend zu einem Treiber für den Einsatz von Technologien wie OS Virtualisierung.

Weitere neue Aspekte, die bislang wenig betrachtet wurden, betreffen das Management solcher virtualisierten Infrastrukturen. Das Change-, Configuration- und Releas-Management bekommt dabei eine neue Komplexitätsebene im Sinne der Prozesse. Zudem wird eine neue technologische Infrastruktur für das Management und die Automatisierung benötigt.

Beim Financial Management entstehen ebenfalls neue Baustellen. Das Accounting (Die Messung der Ressourcenauslastung und deren finanzielle Bewertung) und die eventuelle Rechnungsstellung. Es wir ganz neue Verfahren zur Messung und verursachergerechten Aufteilung in virtualisierten Umgebungen geben müssen.

Weiteres zu obigen Punkten und Lösungsansätze finden Sie demnächst hier.

About

This is Oracle employee Ingo Wiedermann' personal blog. All opinions expressed herein are solely the author's and do not necessarily reflect those of his employer. If you want to contact him, an email to ingo(dot)wiedermann(at)oracle(dot)com will work

Search

Categories
Archives
« April 2014
MoDiMiDoFrSaSo
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
    
       
Heute