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Wie sich Personalchefs mit Daten auf die Zukunft vorbereiten

Karine Picard
Vice President Business Development EMEA Applications

Nur 20 Prozent der HR-Experten sind der Überzeugung, dass sie durch geeignete Planungsmaßnahmen den künftigen Personalanforderungen ihres Unternehmens gerecht werden können. Dennoch ergab eine HR-Umfrage, dass die Prognose der Mitarbeiterzahl der wichtigste Einsatz von Datenanalysen ist. Wie lässt sich diese Diskrepanz erklären?

Auf einen Blick: Wie sich Personalchefs mit Daten auf die Zukunft vorbereiten

 

Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und halten: Personalchefs verbessern hier ihre Personalsituation spürbar mit datengestützten HRM-Maßnahmen, die Arbeitszufriedenheit und Motivation steigern. Ein starkes Tool dafür ist die Oracle Analytics Cloud.

 

Unsere Untersuchungen liefern einige aufschlussreiche Antworten:  In einem von der Bewerberseite dominierten Markt helfen Datenanalysen Personalchefs, die Anforderungen von Talenten vorauszusehen, die Mitarbeiterzufriedenheit besser im Blick zu behalten und letztlich personalbezogene Grundsätze mit den Geschäftszielen in Einklang zu bringen. Kurz gesagt, HR kann die Vergangenheit studieren, die Gegenwart zur Kenntnis nehmen und sich dadurch für die Zukunft rüsten. 

Laut der Investmentbank UBS erreichte die weltweite Arbeitslosenrate im Dezember 2018 den niedrigsten Stand in 40 Jahren. Sicherlich ist dieser Tiefststand der Arbeitslosenzahlen hocherfreulich, allerdings geht er mit einer hohen Nachfrage nach Bewerbern einher. Wir sind immer stärker dem Risiko ausgesetzt, dass unsere besten Mitarbeiter abgeworben werden – sei es von Personalvermittlern, ehemaligen Kollegen oder durch gut getimte LinkedIn-Annoncen.

Als scheinbar einfache Antwort auf dieses vertraute Problem gilt die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. Das ist jedoch deutlich schwieriger, als man annehmen würde. Zwar lassen sich mithilfe von Zufriedenheitsumfragen und Mitarbeitergesprächen Informationen sammeln, aber deren Auswertung kostet Zeit und Geld. Obendrein ist die Zuverlässigkeit der Antworten keineswegs gewährleistet, und bis die Ergebnisse vorliegen, ist das Thema oft bereits überholt. 

Was wäre, wenn Personalchefs aus vorhandenen Daten und in Echtzeit Fakten gewinnen könnten, um für ihre Mitarbeiter ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem diese gerne ihre Arbeitszeit verbringen – einen Ort, an dem sie sich verwirklichen können und motiviert fühlen?
 

Ihr HRM verbessern Personalchefs durch datengestützte Maßnahmen für mehr Arbeitszufriedenheit und Motivation mit Tools wie der Oracle Analytics Cloud.

 

Die Daten sind bereits verfügbar

Mit jeder Neueinstellung, Beförderung, Gehaltserhöhung, Leistungsbeurteilung und mit jeder Kündigung werden in den zentralen HR-Systemen Daten erfasst, die nur auf ihre Auswertung warten. Tools wie die Oracle Analytics Cloud können diese – und noch viele weitere – Daten entschlüsseln, um Trends zu offenbaren, Prognosen zu unterstützen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. 

Auf diese Weise können beispielsweise Informationen über Mitarbeiterfluktuation mit Daten zu Standort, Einkommen oder Beförderungen kombiniert werden. Setzt man diese Daten in Bezug zu aktuellen Führungskräften, ließe sich erkennen, wo das Kündigungsrisiko am größten ist. So könnten Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor es zu spät ist. Im Laufe der Zeit würden sich Fluktuationsbewegungen im gesamten Unternehmen abzeichnen. Anhand der aus diesen Vorhersageanalysen gewonnenen Einblicken können Pläne erarbeitet werden, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern, die Fluktuation zu reduzieren und Talente zu halten.

Ein globales Logistikunternehmen nutzt Analysen, um die Arbeitszufriedenheit seiner Auslieferungsfahrer zu verbessern. Die mobilen Geräte, mit denen die Fahrer die Annahmeunterschriften erfassen, bieten viele nützliche Informationen und helfen den Fahrern, die schnellsten und effizientesten Zustellungsrouten zu ermitteln. Mehr Effizienz heißt: Das Unternehmen kann pro Fahrer mehr Pakete zustellen. Diese Produktivitätssteigerung führt dazu, dass die Fahrer zu den Spitzenverdienern ihrer Branche zählen. Zufriedenere Fahrer bedeutet weniger Personalwechsel.

 

Strategische Einblicke

Wenn wir nun aber noch einen Schritt weiter gingen? So könnte man etwa die HR-Analysen mit anderen Geschäftsdaten kombinieren, um neue Einblicke zu gewinnen. Daten aus Onboarding, Bonusprogrammen und Zielmanagement können die strategischen Entscheidungen Ihres Unternehmens beeinflussen.

Einer der größten Mobilfunkanbieter der USA stellte fest, dass sich aus den in Schulprüfungen und bei Ausbildungsabschlüssen erzielten Noten kaum Rückschlüsse auf den künftigen Erfolg von Mitarbeitern ziehen lassen. Stattdessen zeigte sich, dass Erfahrung in der Organisation sportlicher Aktivitäten ein viel besserer Erfolgsindikator ist. Diese Erkenntnis ergab sich allerdings erst, als die Analyse der längerfristigen Leistungen von Mitarbeitern mit deren Bewerbungen verknüpft wurden.

Die innovative Kombination unterschiedlicher Datengruppen kann der direkteste Weg sein, um neue Einblicke zu gewinnen und daraus Prognosen und Pläne zu erstellen, die helfen, wichtige und künftig benötigte Talente auszumachen und zu binden. HR kann ihre Position als strategische Basis für die Unternehmenskontinuität festigen. Denn eines ist klar: Wie viel Potenzial in motivierten, engagierten, produktiven Mitarbeitern steckt, lässt sich gar nicht zu hoch ansetzen.
 

 

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