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Was HR tatsächlich leistet – und leisten könnte

Alex Doneth Dodds
Program Manager, ERPM

Worin besteht die Leistung von HR? Kennt man sich nicht mit der Materie aus, mag man dazu neigen, diesen äußerst komplexen Aufgabenbereich zu vereinfachen und auf „die kümmern sich um Mitarbeiter und Verwaltungskram“ zu reduzieren. Denn obwohl das Personalwesen von wesentlicher Bedeutung für ein Unternehmen ist, sind HR-Experten selten in einer Position, in der sie Einfluss auf die Gestaltung der Unternehmensziele nehmen könnten – bisher jedenfalls. Durch die Verbindung von Daten und Datenanalysen erschließt sich  HR die Möglichkeit, den Einsatz von Talenten in der Welt geografisch abzubilden und die Auswirkungen der eigenen Einstellungs- und sonstigen Strategien auf die Unternehmensziele zu messen.

 

Auf einen Blick: Was HR tatsächlich leistet - und leisten könnte

 

Der HR-Bereich wird zum Produktivitätsfaktor – wenn wirklich alle Daten aus dem Personalwesen gezielt gesammelt und analysiert werden. Mit Cloudtechnologie gelingt es, die komplexen HR-Informationen – von Talentlücken über Bildungstrends und das Maß an Engagement bis hin zur Dynamik innerhalb der Belegschaft – in den Dienst der Unternehmensziele zu stellen. Beispiele aus Amerika und Europa belegen dies bereits.

 

Alex Doneth-Dodds, Program Lead bei Oracle, legte hierzu kürzlich ihre Sichtweise dar. 

In der Personalabteilung werden fortlaufend Daten erzeugt. Mit der Gehaltsabrechnung, Schulungsprogrammen, Einstellungsberichten und Mitarbeitergesprächen werden Daten im Überfluss erzeugt und in entsprechend großen Mengen gespeichert. Doch die meisten HR-Experten fühlen sich unsicher im Umgang mit Daten. 

Laut einer unserer jüngeren Umfragen  sagen gerade einmal 27 % der Befragten aus dem Personalwesen, dass sie das Management der Datenflut gut bewältigen, und nur 35 % vertrauen auf die Sicherheit ihrer Daten. 
 

Was ist Ihrer Ansicht nach der Grund hierfür?
Ich denke, dies liegt daran, dass Daten und Analysen im Allgemeinen immer noch mit dem IT-Team in Verbindung gebracht werden. Oder vielleicht auch mit den betriebswirtschaftlichen Analysen der Finanzabteilung. Oder eventuell mit den Auswertungen von Werbekampagnen durch Marketing? Der Unterschied besteht darin, dass sich die HR-Daten auf die wichtigste Unternehmensressource beziehen: seine Mitarbeiter.

Wenn also Mitarbeiter die wertvollste Ressource darstellen, über die Sie verfügen, möchten Sie selbstverständlich gewährleisten, dass Sie die besten Mitarbeiter haben, die optimal arbeiten und dabei so produktiv und zufrieden wie nur möglich sind. Sie möchten also dafür sorgen, dass Sie in puncto Personalbeschaffung, Schulung, Gestaltung eines leistungsgerechten Arbeitsumfelds und Arbeitszufriedenheit als Marktführer wahrgenommen werden.

Und was fällt Ihnen in der Regel in Personalabteilungen führender Unternehmen auf?
Die besten HR-Teams sind fortlaufend mit der Prüfung und Analyse von Daten befasst, um Einblicke in alle relevanten Aspekte zu gewinnen, von Talentlücken über Bildungstrends und das Maß an Engagement bis hin zur Dynamik innerhalb der Belegschaft. Durch die Analyse, Messung und Quantifizierung der „Ressource Mensch“ kann ein Unternehmen dieses Kapital umsichtiger pflegen – und Tools entwickeln, die dabei helfen können.

 

Können Sie uns einige Beispiele liefern, wo dies bereits zum Tragen kommt?
Natürlich. Beispielsweise stellte einer der größten Mobilfunkanbieter der USA nach der Erstellung mehrerer Kombinationsanalysen fest, dass Schulnoten für die Auswahl von Mitarbeitern eigentlich kaum von Bedeutung sind. Viel aussagekräftiger im Hinblick auf die Erfolgsaussichten von Mitarbeitern sind Erfahrung mit der Organisation sportlicher Aktivitäten und Belege für Teamfähigkeit.

Die Royal Bank of Canada entwickelte eine App namens „Embark“, die neuen Mitarbeitern hilft, die Lücke zwischen ihrer Erfahrung vor Eintritt in das Unternehmen und den neuen Anforderungen zu schließen. Damit können sie sich von Anfang an mit ihren Vorgesetzten, Teamkollegen und HR in Verbindung setzen und sich dadurch unmittelbar als engagierte, kenntnisreiche Kollegen einbringen. 

Können Sie auch ein Unternehmen als Beispiel anführen, das nicht aus dem nordamerikanischen Raum stammt?
Sicher doch. Lane Crawford ist ein Luxusanbieter in Hongkong, der Software für Zusammenarbeit und Lernen zur kontinuierlichen Personalentwicklung nutzt. Durch die Kombination mit Datenanalysen kann das Unternehmen dadurch den Lernbedarf im Auge behalten und Maßnahmen ergreifen, damit Mitarbeiter die nötige Unterstützung zur Weiterentwicklung erhalten.

Was ist Ihrer Ansicht nach das entscheidende Argument für die Datenauswertung durch die Personalabteilungen?
Echter wirtschaftlicher Nutzen fußt auf erfolgreichen Entscheidungen. Solche Entscheidungen stützen sich auf zeitnah verfügbare, einwandfreie Fakten, die aus Daten gewonnen werden. Personalabteilungen, die sich diese Erkenntnis zu Herzen nehmen, können ihr Unternehmen auf beispiellose Weise bereichern und sich gleichzeitig zu einem strategischen Partner entwickeln.

Besuchen Sie uns bei einem Event in Ihrer Nähe, um zu besprechen, wie und in welchem Ausmaß der Personalbereich von Daten profitieren kann.

 

 

Kontakt:

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