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  • 19. January 2018

Schneller und günstiger: Microservices statt Monolithen

Auf einem Dinosaurier gewinnt man kein Polo-Turnier. Denn Mächtigkeit ist zwar nicht schlecht, aber wenn Agilität gefragt ist … Agile Unternehmen brauchen agile digitale Lösungen. Apps, die schnell sind, wendig, flexibel, skalierbar. Software, die innerbetrieblich genauso tauglich ist wie in der Cloud. Unternehmen müssen disruptive Innovationen auf den Markt bringen und auf Disruptionen reagieren können. Die Elastizität der Cloud und cloudbasierte Ansätze sowie eine IT-Architektur auf der Basis von Microservices schaffen die Voraussetzungen dafür.

Anwendungen können so direkt in der Cloud entwickelt und angepasst werden. Services werden schneller bereitgestellt, Innovationen einfacher entwickelt, neue Produkte bedarfsgerecht skaliert – und das alles kostengünstiger als zuvor. Kurz: Mit Microservices wächst die Wettbewerbsfähigkeit. Dennoch ist vielen Unternehmen noch unklar, wo wirklich der Vorteil liegt, wie die Abläufe beim Programmieren vereinfacht werden und was das alles mit der nötigenTransformation des Geschäftsmodells zu tun haben soll.

Die Migration in die Cloud vollziehen inzwischen ohnehin Unternehmen jeder Größe, ob etabliert oder Start-up. Sie ersparen sich damit kapitalintensive Investitionen sowie Betriebs- und Wartungskosten. Und sie bekommen schier unbegrenzte Rechen- und Speicherkapazitäten mit hohen Übertragungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Start-ups und junge, expandierende Unternehmen konkurrieren mit dieser Technologie plötzlich mit Großunternehmen auf Augenhöhe. Dank des bedarfsorientierten, nutzungsbasierten Modells, das herkömmliche Kostenhürden beseitigt, können sie neue Ideen praktisch sofort auf den Markt bringen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Small is smart

Traditionelle monolithische IT-Systeme sind über die Jahre hinweg gewachsen und umfassen teilweise mehrere Millionen Code-Zeilen. Will ein Programmierer hier auch nur kleine Änderungen vornehmen, muss er die gesamte Software aus dem internen Source-Verwaltungssystem ziehen, sie bearbeiten und anschließend wieder komplett zurückschieben. Dieser Prozess ist aufgrund der Dateigröße äußerst langwierig.  Selbst Experten müssen sich oft erst wieder in den Code einarbeiten.

Cloud-native Apps hingegen verwenden oft das Microservices-Konzepts. Diese extrem kleinen Softwarekomponenten lassen sich deutlich schneller überblicken bzw. bearbeiten.

Allerdings hat auch der Umgang mit solchen Codebestandteilen seine Tücken. So muss kontinuierlich geprüft werden, ob die einzelnen Komponenten noch miteinander kompatibel sind. Darum sind regelmäßige automatische sog. Unit- und Integrationstests Pflicht, sobald die Arbeit daran abgeschlossen ist. Diese Tests brauchen immer wieder nur temporär Computing-Ressourcen, daher finden sie idealerweise wiederum in der Cloud statt – Stichwort: Elastizität.

Außerdem: Reduzierte Komplexität und minimale Ausfallzeiten

Cloud-Plattformen machen die Entwicklung von Anwendungen schlanker und einfacher. Entwickler können sich also auf die eigentliche Programmierung und die Bereitstellung konzentrieren, statt Zeit mit der Einrichtung einer Entwicklungsinfrastruktur zu verschwenden. Entwicklung und Betrieb sollten über einen gut abgestimmten DevOps-Mechanismus enger miteinander verknüpft sein, um Kommunikation, Zusammenarbeit und Kohäsion zwischen den beiden Bereichen zu optimieren. Vorteil: mehr Servicestabilität und ein Minimum an Ausfallzeiten.

Schnellere Einführung neuer Funktionen bei höherer Mobilität

Wer schneller auf Marktentwicklungen und neue Kundenanforderungen regieren will, bekommt mit Microservices einen schlanken, integrierten Prozess für die kontinuierliche Integration und Bereitstellung. Zugleich heißt moderne Anwendungsentwicklung auch, Lösungen sowohl für stationäre als auch für Mobilgeräte zu entwickeln. Mit einem „API-first“-Ansatz lassen sich Schwerpunkte ganz nach Bedarf setzen, also auf Anwendungen für Mobilgeräte oder stationär oder für die Erweiterung gebrauchsfertiger Lösungen.

Maßgeschneiderte Erweiterungen und Anpassungen bei effizienter Verwaltung und stärkerer Sicherheit

Eigene cloud-native Anwendungen ermöglichen es, erforderliche Funktionen zielgenau zu entwickeln und diese schnell zu implementieren. Betriebsprozesse lassen sich straffen und Kosten senken, und zwar durch

  • die Verwaltung eigener Anwendungen über vollständig integrierte Überwachungs- und Analysedienste sowie
  • die Migration der Anwendungen in eine vertrauenswürdige und robuste Cloud bei der nötigen physischen Netzwerk- und Systemsicherheit

… auf einem Niveau, das die meisten Unternehmen kaum erreichen können. Außerdem gibt es weitere Vorteile durch automatisierte Prozesse für Failover, Backup, Wiederherstellung u.v.a.

Weitere Infos in unserer Broschüre "Managing Containers Easily on Oracle Public Cloud

und in diesen Videos:

Kontakt:

Eine spannende Sache, über die ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailXingLinkedIn oder Twitter. Enzo Favuzzi, Business Development Manager, Cloud Platform.

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