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Cloud Storage - Die Vorteile von Cloud-Speicher

Sind Daten in der Cloud sicher? Welche Kosten verursacht ein Cloud-Speicher? Erlaubt die DSGVO überhaupt, dass ich meine Kunden in der Cloud habe? – Nicht nur solche Basics sind es, die immer noch die Diskussion in vielen Unternehmen (aber auch unter privaten Nutzern) befeuern. Auch die Medien leben ganz gut vom Thema Daten in der Cloud. Wahllos herausgesuchte Schlagzeilen dieses Sommers: „Wahllose Angriffe auf Amazons Cloud-Speicher“ (Golem). „Wider die US-Dominanz: Bundesregierung treibt den Aufbau einer Europa-Cloud voran” (Handelsblatt). “Storage für den Bund: externe Anbieter kontra Bundescloud” (Storage Insider).

 

 

Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte, sondern vorn.

Kein Unternehmen bestückt den Firmenfuhrpark mit den Gewinnern der „Silbernen Zitrone“ des ADAC. Aus demselben Grund sind die tiefschwarzen Schafe auf dem Cloudmarkt nicht repräsentativ für die ganze Speichertechnologie. Und wer wissen will, was Cloud-Speicher können, schaut sich deshalb auch nicht den Durchschnitt an. Sondern die technologischen Anführer und ihre Angebote auf dem Markt für Cloud-Speicher.

Daten in der Cloud zu speichern ist längst alltäglich – und auch alltagstauglich – geworden, egal ob als Backup-Lösung oder um Fotos, Dokumente usw. mit Freunden oder Geschäftspartnern zu teilen. Dropbox, Google Drive und Co haben im privaten Umfeld die Schneise geschlagen, andere Lösungen wiederum sind aus der Unternehmens-IT nicht mehr wegzudenken. Hier kommt nun der Überblick über die Vorteile von Cloud-Speichern und welche Systeme sich für welche Zwecke eignen.

 

Die Cloud als sicheres Speichermedium

Daten zu einem Cloud-Anbieter auszulagern ist unbestreitbar immer auch ein Datenschutz- und Sicherheitsthema – allein schon deshalb, weil selbst bei rechtskonformen Lösungen z. B. strenge Dokumentationspflichten für personenbezogene Daten einzuhalten sind. Technisch gesehen, sind Dateien auf Cloud-Laufwerken wesentlich sicherer aufgehoben als auf eigenen Speichermedien, weil private und öffentliche Clouds mit Schutzmechanismen auf hohem Niveau ausgestattet sind. Hinzu kommen Techniken, die für eine hohe Verfügbarkeit sorgen. Kein Cloud-Provider will wegen Mängeln in der Datensicherheit, häufigen Ausfällen oder gar Datenverlusten tausende Kunden verlieren. Alle Cloud-Hoster sind personell mit Experten aufgestellt, die ausschließlich für die Datensicherheit und Abwehrmaßnahmen gegen Cyberattacken zuständig sind. Regelmäßige Sicherheitsupdates sind hier Standard – ebenso wie weitere sicherheitsrelevante Routinen, die in unternehmenseigenen IT-Abteilungen mitunter auf der Strecke bleiben.

 

Cloud-Lösungen gibt es zu flexiblen Konditionen

Natürlich beruht die Speicherung von Daten bei einem Cloud-Anbieter auf vertraglichen Bindungen. Doch ist damit automatisch ein Nachteil verbunden, so à la „Wie kommen wir da jemals wieder weg“? – Nicht notwendigerweise, denn ein virtuelles Netzwerk auf Basis von Infrastructure-as-a-Service (IaaS) kann relativ problemlos "umziehen". Das ist aber aus Kapazitätsgründen schon einmal gar nicht erforderlich. Denn:

Ein cloudbasiertes Netzwerk lässt sich jederzeit den veränderten Bedürfnissen und Anforderungen anpassen, um z. B. in Spitzenzeiten mehr Performance und Speicherplatz zur Verfügung zu stellen. Während eine interne IT-Abteilung hierfür zusätzliche Hardware anschaffen und in Betrieb nehmen müsste, ist das beim Cloud-Anbieter mit wenigen Klicks auf der Management-Konsole erledigt. Und sollte es zu Problemen mit dem Cloud-Anbieter kommen, dann wechseln Sie zu einem anderen Provider mit vergleichbaren Services. Diese Option macht Ihr Cloud-Management flexibel und wird dadurch kurzfristig planbar.

 

Die Cloud bindet weniger Personal

Cloud-Hosting bedeutet nicht nur Outsourcing von Hardware und Infrastruktur. Zugleich erhalten Sie dabei auch das notwendige Know-how für den Betrieb. Konkret heißt das für Ihre Personalstruktur, dass sich die IT-Fachleute auf ihre Kernkompetenzen und ihr Tagesgeschäft konzentrieren können, sobald die Speichermedien in die Cloud ausgelagert sind. Backups, Datensicherungen und der Betrieb eigener Serverparks fallen damit weg; Ressourcen für unternehmensspezifische Aufgaben werden frei. Also: mehr Fachpersonal dort, wo es in der Wertschöpfungskette gebraucht wird, und weniger Personal im allgemeinen Betriebsaufwand.

 

Kostenvorteile durch Cloud-Hosting

Weil nun aber die Preise für Server-Hardware und Speichermedien sinken: Lohnt sich dann das Outsourcing der IT-Infrastruktur überhaupt? – Ein klares Ja! Denn sobald Sie die laufenden Kosten "Cloud vs. eigenes Datencenter" vergleichen, sehen Sie, dass beim unternehmenseigenen Rechenzentrum nicht nur Hardware und Lizenzen anfallen, sondern auch Fachpersonal, Stromversorgung, Netzanbindung, geeignete Immobilien, Sicherheits-Audits, Klimatisierung der Serverräume usw.

Cloud-Speicher: Was sind die Vorteile für Unternehmen? Vor allem zählen Sicherheit, Flexibilität, Kosten, Skalierbarkeit – sogar ökologische Argumente.

Beim Cloud-Anbieter dagegen haben Sie für den Service pauschal einen monatlichen Komplettpreis. Und hier zahlen Sie nur, was Sie tatsächlich an Rechenleistung und Speicherplatz nutzen. Buchstäblich Goldes wert ist noch etwas anderes: Sie brauchen sich nie wieder Gedanken um Investitionen für Neuanschaffungen zu machen. Insgesamt lohnt sich die Cloud also vor allem finanziell!

 

Cloud-Ressourcen sind skalierbar

Die Flexibilität von IT-Abteilungen in mittelständischen Unternehmen steht inzwischen, milde formuliert, im Stress. Ein Planungshorizont von bis zu drei Jahren – in der EDV früher üblich – fühlt sich inzwischen nach digitaler Steinzeit an. Wird heute in Spitzenzeiten viel Rechenleistung und Speicherplatz gebraucht, dann muss das hier und jetzt verfügbar sein. Da ist keine Zeit für Planungen, Konzepte, Ausschreibungen usw.

In einer Cloud-Umgebung passen sich CPU-Leistungen, Bandbreiten und Speicherplatz automatisch den Bedürfnissen an. Davon profitieren besonders größere Unternehmen, deren Datenbestände und Anwendungen viel Rechenleistung benötigen. Hier können kurzfristig leistungsfähigere Ressourcen und Speicher angemietet werden – für die sonst sofort zu beschaffende Hardware benötigt würde.

 

Die Cloud ist sogar umweltfreundlicher

Die Frage nach der Ökobilanz und dem mit einer Technologie verbundenen CO2-Ausstoß könnte aktueller nicht sein. Cloud Computing muss sich auch diesem Thema stellen. Immerhin können Serverfarmen großer Cloud-Provider so viel Energie wie eine Kleinstadt verbrauchen. Und sie müssen 24/7 in Betrieb sein. Allerdings lässt sich diese Frage im Rahmen einer digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft nur durch den Vergleich gegebener Alternativen bewerten. Und da steht halt auf der anderen Seite die herkömmliche Servertechnik.

Ein großer Cloud-Provider verbraucht viel weniger Strom als die Summe der Einzelserverkapazitäten benötigen würden, die er bei seinen Kunden ja ersetzt. Hinzu kommt, dass immer mehr Cloud-Anbieter bei der Energieversorgung ihrer Rechenzentren auf Ökostrom setzen, was bei vielen Unternehmen allein aus Kostengründen derzeit noch keine Selbstverständlichkeit ist. Somit gilt: Cloud-Speicher sind die umweltfreundlichere Lösung.

 

Cloud-Speicherung ist universal einsetzbar

Im Alltag haben sich Dienste wie Microsoft OneDrive oder Google Drive praktisch global bewährt. Ohne großen Aufwand lassen sich Dateien im Dateimanager einer grafischen Oberfläche wie Windows in ein virtuelles Laufwerk verschieben und von dort aus auf einen Cloud-Server hochladen. Entsprechende Zugriffskontrollen vorausgesetzt, sind diese Dateien nun von jedem anderen PC oder mobilen Gerät aus zugänglich. Fast alle Cloud-Speicher bieten zugleich auch die Möglichkeit der Synchronisation: Änderungen an einer Datei sind sofort online verfügbar. So können z. B. mehrere Team-Mitarbeiter gleichzeitig an einem Dokument arbeiten – Versionierung inklusive. Auch Backups von großen Datenbeständen lassen sich problemlos per Cloud-Speicherung sichern und vor allem bei Bedarf auch wiederherstellen, da die Ausfallquote von Cloud-Laufwerken äußerst gering ist.

Management-Aufwand und Betriebsrisiko werden mit der Auslagerung von Server-Laufwerken auf IaaS-Clouddienste, vertraglich abgesichert, auf den Cloud-Provider übertragen. Technische Aufgaben können an Fachleute abgegeben werden. Der Provider gewährleistet wiederum, dass Ihre Daten jederzeit online zur Verfügung stehen. Cloud-Computing ist somit im Privatbereich ebenso wie für Unternehmen in jedem Fall alltagstauglich.

 

Welche Cloud-Speicher gibt es?

Kriterien für die Auswahl des geeigneten Cloud-Speichers sind neben den erwähnten Vorteilen seriöser Provider heute vorrangig Preis, verfügbarer Speicherplatz, der physische Speicherort und dann eine Reihe einzelner benötigter Features.

Neben kommerziellen Anbietern gibt es noch die Möglichkeit, sich mit Open-Source-Tools wie z. B. NextCloud seine eigene Private Cloud zu realisieren. Bei der Nutzung öffentlicher Cloud-Services ist die Frage wichtig, ob und in welcher Form die Bestimmungen der EU-Datenschutzgrundverordnung eingehalten werden. Während Anbieter mit Sitz in den USA für den Privatanwender durchaus praktikabel sind, sollten Unternehmen auf solche Dienste verzichten, da hier möglicherweise Unternehmens- und damit Kundendaten auf Server in den USA verschoben werden, wo man es bekanntlich mit datenschutzrechtlichen Belangen nicht ganz so genau nimmt.

Zu den bekannten Cloud-Storage-Anbietern gehören Google Drive, Box, Telekom MagentaCLOUD, Microsoft OneDrive und Dropbox. Sie alle unterstützen das Synchronisieren von Dateien, jedoch variiert die maximale Größe einer einzelnen Datei je nach Anbieter. Ebenso hängt der verfügbare Speicherplatz sehr stark vom Preismodell ab. Kostenlose Angebote (und dann natürlich nicht zeitabhängig) gibt es zwischen 2 und 15 GB. Ab 1,99 Euro monatlich gibt es etwa 100 GB, ab 5,75 Euro (Abrechnung nur pro Jahr) 1 TB. (Alle Angaben mit Stand Juli 2019)

 

Hier erfahren Sie auch noch etwas über schnelle und zuverlässige Cloud-Speicheroptionen für alle Unternehmens-Workloads von Oracle.

 

Kontakt:

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