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Vom Schafe hüten zum Hüten von Daten?

Richard Smith
Senior Vice President, UKII, ECEMEA & South Clusters for Technology

Vor ungefähr 7000 Jahren begannen die Menschen in Mesopotamien, den Ertrag ihrer Ernte festzuhalten und wurden so zu unseren ersten Datenanalysten. Heutzutage erfassen und verwalten Unternehmen Daten in allen Formen und Mengen und gewinnen daraus Einblicke, um intelligenter zu arbeiten und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die Prinzipien sind seit Jahrtausenden dieselben geblieben, aber der Aufstieg der KI und der autonomen Systeme haben eine neue Welt der Möglichkeiten in den Zettabytes der von uns gesammelten Informationen eröffnet. 

Auf einen Blick: Vom Schafe hüten zum Hüten von Daten

 

Die Datenbank im Lauf der Geschichte, von der Erntezählung bis zum selbstverwaltenden System.

 

Wie sind wir soweit gekommen? Wie haben wir es von der Erntezählung über die Speicherung großer Datenmengen bis hin zu selbstfahrenden, selbstverwaltenden Systemen geschafft? 
 

Machen wir einen Ausflug in die Geschichte der Datenbankspeicher: 

  • 5000 v. Chr. – Landwirte in Mesopotamien beginnen, die Größe ihrer Herden zu verfolgen und ihre Ernteerträge zu erfassen, was zur ersten Buchhaltung und zur Entwicklung der Schrift führt. 
  • 17. Jh. – John Graunt, der weithin als Vater der modernen Statistik gilt, veröffentlicht die erste Untersuchung zu diesem Thema: „Natural and Political Observations upon the Bills of Mortality“. 
  • Ende des 19 Jh. – Herman Hollerith erfindet die Tabelliermaschine, mit der Daten für die US-Volkszählung von 1890 verarbeitet werden. Die Maschine wurde anschließend von Unternehmen für die Buchhaltung und Bestandskontrolle angepasst.
  • 1980er-Jahre – Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, um die gesammelten Daten zu speichern, zu verfolgen und zu verstehen, und beginnen, die ihnen zur Verfügung stehenden Informationen zu analysieren, um ihre Aktivitäten nachzuvollziehen. 
  • 1990er Jahre – Unternehmenssoftware wird leistungsfähig genug, um vorausschauende Analysen zu unterstützen. Zum ersten Mal können Unternehmen einen wissenschaftlichen Ansatz zur Planung und Strategieentwicklung für die Zukunft verfolgen.
  • 2001 – Der Gartner-Analyst Doug Laney skizziert die Herausforderungen bei der Verwaltung von hohen Datenvolumen, Datenvielfalt und Datengeschwindigkeit. Er argumentiert, dass alle drei Parameter expandieren und dass die einfache Speicherung nicht mehr ausreicht.
  • 2008 – Oracle führt Engineered Systems ein, was zu einer blitzschnellen autonomen Infrastruktur führt, während Unternehmen Cloud-Computing im großen Stil implementieren. Damit können IT-Abteilungen auf unterschiedliche Lösungen mehrerer Anbieter verzichten, mit denen sie die Infrastruktur zuvor umständlich Stück für Stück von Hand aufbauten. 
  • 2012 – Künstliche Intelligenz (KI) wird Mainstream. Unternehmen beginnen Algorithmen einzusetzen, um komplexe Berechnungen für Millionen von Datenpunkten in Echtzeit durchzuführen, indem sie mehr Elemente ihres Betriebs automatisieren und den Kundenservice neu organisieren. 
  • 2018 – Da cloudbasierte Systeme in der Lage sein müssen, autonom zu arbeiten, startet Oracle die Oracle Autonomous Database und definiert damit eine ganz neue Kategorie von IT. Das selbstverwaltende, selbstsichernde und selbstreparierende System erfordert keinen manuellen Eingriff mehr. 
     

Die Datenbank im Lauf der Geschichte, von der Erntezählung bis zum selbstverwaltenden System   

 

Die Zukunft ist autonom

Seit der ersten Zählung von Getreide und Vieh ist viel Zeit vergangen. Die Tage der einfachen Speicherung von Informationen sind einem digitalen Zeitalter gewichen, in dem Computerintelligenz direkt in die Daten integriert wird, die wir aus einer wachsenden Anzahl von Quellen erfassen. 

Jetzt wird die Grundlage dafür gelegt, dass Unternehmen vollständig autonom sind und jedes System und jeder Prozess sich selbst verwalten, aktualisieren, reparieren und sichern kann. So wie das Cloud-Computing das Rechenzentrum von CAPEX auf OPEX verlagerte, versprechen autonome Systeme, dass die Benutzer noch mehr mit ihren Daten erreichen können und gleichzeitig weniger Aufwand und Kosten verursachen.

Das bedeutet nicht, dass die Menschen in den Unternehmen von morgen keinen Platz mehr haben. Tatsächlich kommen unsere Studien  zu dem Ergebnis, dass Mitarbeiter mehr Zeit und Energie in die strategische Nutzung von Daten investieren können und so viel größeren Mehrwert erzielen, wenn Maschinen mehr Verwaltungsaufgaben übernehmen. 

Die Datenbank im Lauf der Geschichte, von der Erntezählung bis zum selbstverwaltenden System   

Die Oracle Autonomous Database markiert nur den Beginn unserer autonomen Zukunft. Inspiriert von der steigenden Kundennachfrage, einschließlich 5000 Installationen von Testversionen im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2019, haben wir jetzt mit dem Start des Service Oracle Autonomous Database Dedicated einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit diesem Service können Kunden problemlos von manuell verwalteten Vor-Ort-Datenbanken zu einer vollständig autonomen und privaten Datenbank wechseln, die in der Oracle Cloud gehostet wird. 

Seien Sie bei unseren Events  dabei und erfahren Sie mehr darüber, was die Zukunft der autonomen Systeme bereithält.

Kontakt:

Wenn Sie noch mehr darüber wissen möchten, dann sind wir gerne für Sie da, per LinkedIn, Facebook oder Twitter.

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