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Vernetzten Sie Daten – für eine bessere Beziehung zu ihren Kunden

Amanda St L Jobbins
SVP, Marketing & Digital Demand Generation, EMEA & JAPAC

Es dauert Monate, um Kunden zu finden, und nur Sekunden, um sie zu verlieren, so lautet eine alte Kaufmannsweisheit. Heutzutage sind es wohl eher Millisekunden. Durchschnittlich 70 % aller angefangenen Online-Einkäufe werden nie abgeschlossen, denn Käufer lassen ihren Warenkorb bei den ersten Anzeichen von Unannehmlichkeiten einfach stehen. Wie können Sie führend für Kundenerlebnisse werden und personalisierte Erlebnisse schaffen, wenn Sie so wenig Zeit haben, die Aufmerksamkeit der Menschen zu fesseln? Ihre größte Chance liegt darin, Ihre Organisation vollständig zu vernetzen  – und den Kunden ins Zentrum Ihrer Entscheidungsfindung zu rücken.

Auf einen Blick: Vernetzen Sie Daten für eine bessere Kundenbeziehung

Erschaffen Ihre Daten bessere Kundenerlebnisse? Vernetzte Daten führen zu Innovation und Geschäftserfolg.

 

Wir alle wissen, dass es unzählige andere Websites gibt, die wir besuchen können, wenn uns eine Website frustriert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass schlechte Kundenerlebnisse bis 2020 fast ein Drittel aller digitalen Unternehmensprojekte scheitern lassen werden, wie Gartner betont. In diesem umkämpften Umfeld konzentrieren sich Marketingexperten deshalb immer mehr darauf, reibungslose Erlebnisse zu schaffen. Sie arbeiten jedoch auch daran, sie ansprechender und persönlicher zu gestalten. Dies setzt voraus, dass Sie die Kunden in jedem Moment verstehen und vorhersagen, was sie als Nächstes wollen. Nicht ganz einfach.

Aber nicht unmöglich. Wenn Unternehmen alle Bereiche des Unternehmens vernetzen und Daten nutzen, um jedes Element ihres Kundenerlebnisses zu bereichern, ist dies definitiv möglich.

Zum Glück erzeugen und teilen Verbraucher mehr Daten als je zuvor. Diese Informationen zu ihren Interessen, ihrem Browserverlauf und ihren Vorlieben sind für sich genommen schon wertvoll. Aber ihr volles Potenzial entfalten diese Daten erst, wenn sie kombiniert werden und einen vollständigen Überblick darüber liefern, wer die Kunden eines Unternehmens wirklich sind. Dies gelingt, wenn wir Daten – statt sie in Silos aufzubewahren und nur eine fragmentierte Sicht zu erhalten – vernetzen und damit die reibungslosen, personalisierten Erlebnisse aufbauen, die Kunden fordern.

Cloudbasierte Systeme können für Unternehmen von unschätzbarem Wert sein, die solche Daten integrieren und eine umfassende Ansicht auf ihre Zielgruppe entwickeln möchten. Sie ermöglichen einen sicheren, offenen Informationsaustausch und teamübergreifende Einblicke. Und sie können die Abläufe optimieren und den Benutzern dabei helfen, die Kundenbindung persönlicher zu gestalten.

Dem Amerikanischen Roten Kreuz half ein cloudbasierter Ansatz, die Katastrophenhilfe weniger komplex und dadurch effektiver zu machen. Die Organisation verfügt über fünf große Distributionszentren, muss jedoch kleinere Ausgabestellen eröffnen, wenn von Katastrophen betroffene Gebiete versorgt werden müssen. Häufig fällt diese Aufgabe Freiwilligen zu. Das Rote Kreuz hat in Zusammenarbeit mit Oracle eine mobile App für diese Freiwilligen entwickelt, mit der sie wichtige Vorräte bestellen und nachverfolgen können. Parallel wurde die Integration mit dem Backoffice der Organisation über Oracle Mobile Cloud Dienste abgeschlossen. Eine enorme Hilfe für die Mitarbeiter im Krisengebiet, um mit den Verantwortlichen für die Genehmigung und den Versand von Aufträgen eng in Kontakt zu bleiben.

Ein weiteres Beispiel ist der Hi-Fi Gerätehersteller Denon & Marantz, der seine Produktentwicklung mit cloudbasierten Analysen unterstützt. Die Ingenieure bemerkten, dass viele Kunden eines ihrer Produkte als „Badezimmerlautsprecher“ bezeichneten, und so beschlossen sie, das Gerät badezimmertauglich zu machen. Anschließend führte das Marketing Kampagnen durch, in denen die Feuchtigkeitsbeständigkeit des Lautsprechers hervorgehoben wurde. So konnten die Teams gemeinsam das Produkt verbessern und Kunden das geben, was sie sich wünschen. 

Während einige Unternehmen bestehende Kanäle verfeinern, erschließen andere neue. Intelligente Lautsprecher werden Mainstream: seit dem letzten Weihnachtfest besitzen mehr als 40 % der Amerikaner einen Smart Speaker. Und die Akzeptanz wächst weiter. Ein feinfühliger, sorgfältig ausgearbeiteter Ansatz für diese neue Schnittstelle könnte einen völlig neuen Weg für personalisierte Kundenerlebnisse eröffnen und zu starken, dauerhaften Kundenbeziehungen führen.

Doch unabhängig davon, ob Verbraucher über Mobiltelefone, PCs oder smarte Geräte mit der Sprachsteuerung interagieren – keine einzige Plattform liefert uns die ganze Geschichte. Wenn wir jedoch die Daten aus all diesen Kanälen verknüpfen, können sich Marketingexperten ein ziemlich genaues Bild davon machen, wer die Kunden sind und was sie brauchen. Neue Technologien und Interaktionsmöglichkeiten liefern immer mehr Details zu jeder Person. Profitieren können allerdings davon nur Unternehmen, die bereit sind, die Datenpunkte zu verbinden, bis sich ein Gesamtbild ergibt.

 

 

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