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Trend-Check: Sind Ihre Skills als IT-Entwickler noch up-to-date?

Eine ganze Reihe heißer Softwaretrends wurden zum Jahreswechsel für 2018 prognostiziert. Eine besonders interessante Liste mit 10 aktuellen Trends hatte im Januar Siddhartha Agarwal, Vice President bei Oracle Cloud Plattform für Product Management und Strategie, zusammengestellt, speziell für Entwicklung und Einsatz von Software in diesem Jahr.

 

 

Sie als IT-Entwickler müssen wissen, wie Sie ihre Kenntnisse erweitern und Ihre Karriere ausbauen können – und das angesichts  stetig wachsenden Drucks, Anwendungen immer schneller und effizienter zu entwickeln, zugleich aber ohne Abstriche bei Sicherheit und Performance. Für Sie bieten diese 10 Trends heute, in der Mitte des Jahres, wertvolle Benchmarks: Sie können anhand aktueller Daten prüfen, was auf Sie als Entwickler zukommt, wenn Sie innovative Technologie einsetzen möchten, um neue Geschäftsprozesse zu realisieren.

B2B Transaktionen, die die Blockchain nutzen, jetzt auch im Bereich Produktion!

Im Finanzsektor und in Produktions-Lieferketten haben Entwickler 2018 zahlreiche Blockchain-Anwendungen implementiert. Die bekanntesten sind noch immer die Kryptowährungen. Die gesamte Finanzdienstleistungsbranche setzt mittlerweile auf die Blockchain-Technologie – und das, obwohl Bitcoin seit Jahresbeginn Verluste hinnehmen musste. Aber immerhin beträgt sein aktueller Wert noch immer mehr als das Dreifache des Vergleichswertes aus dem Vorjahr.

Die neuesten Anwendungen aus dem Finanzbereich werden pausenlos auf Konferenzen weltweit diskutiert und analysiert. Diese Anwendungen treiben voll funktionsfähige Blockchain-Projekte voran, die die Finanzdienstleistungsbranche wirklich grundlegend verändern. Das Potenzial der Blockchain-Technologie als universelles Betriebssystem zeigt sich auch im Bereich des Supply Chain Managements immer deutlicher.

IT-Entwickler erfahren mit diesem 10-Punkte-Check von Oracle, welche Skills sie für aktuelle Software-Trends 2018 brauchen: Von Blockchain und Chatbots über KI und ML bis zu Serverless-Architektur, Container und OpenSaaS. Die Software-Prognosen für 2018 bestätigen sich schon jetzt.

Anderes Beispiel, gleiche Dynamik: ImTourismus wurden bereits erste Blockchain-Anwendungen getestet, so von SITA, Amadeus und Lufthansa. Es fehlt – wie häufig bei neuen Technologien – nur noch am erforderlichen Know-how, um das volle Potenzial dieser Technologie zu erschließen.

Chatbots kommunizieren ganz selbstverständlich mit Kunden und Personal.

Chatbots tummeln sich in immer mehr Bereichen. Bis 2025 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum dieses Marktes um 27 % prognostiziert. Zwar leiden Chatbots noch immer unter dem schlechten Ruf, Antworten von der Stange auf jede Frage auszuspucken, und die meisten Kunden ziehen die Interaktion mit einem Menschen vor – obwohl die Fähigkeiten dieser Apps längst die holprigen Anfänge hinter sich gelassen haben. Aber jedenfalls wird weiter in ihr Potenzial investiert, personalisierte Interaktionen mit Menschen zu bewältigen. Heute erteilen sie zum Beispiel bereits Auskünfte im Erstkontakt mit Bewerbern auf Stellenausschreibungen und führen Interviews.

Künstliche Intelligenz statt Button anklicken: AI wird Schnittstelle zwischen App und Benutzer.

Das synchrone Request-/Response-Modell zur Bedienung von Apps und Services geht unweigerlich seinem Ende entgegen. Stattdessen wissen intelligente Apps, was, wann, warum, wo und wie der Mensch am Bildschirm will. Dementsprechend legen sie mit den entsprechenden Interaktionen los.

User Experience Communities erwarten übereinstimmend, dass herkömmliche Benutzerschnittstellen irgendwann vollständig von der Bild(schirm)fläche verschwinden. Sie sind darauf eingestellt, dass Texteingaben und Klicks durch künstliche Intelligenz aus dem User-Repertoire verschwinden und dass sich Computer organisch und nahtlos in unser Leben integrieren werden. Beim derzeitigen Stand der Entwicklung gilt allerdings noch die frühere Empfehlung von Oracle: Sie als Entwickler müssen verstehen, welche Daten wirklich wichtig für Ihre Business-Anwendungen sind und welche geschäftlichen Entscheidungen am meisten von proaktiver künstlicher Intelligenz profitieren würden. – Und dann müssen Sie beginnen, damit zu experimentieren.

Maschinelles Lernen übernimmt praktische fachspezifische Aufgaben.

Bei maschinellem Lernen (ML) kommt es immer auf den Kontext an. Für die Effizienz ist bei ML daher Abstimmung und Training in einer fachspezifischen Umgebung ausschlaggebend. Sie als Entwickler müssen also mehr über fachspezifische Use Cases wissen, um zu entscheiden, welche Daten Sie brauchen, welche ML-Algorithmen Sie nutzen können und welche Fragen Sie stellen müssen.

Dass diese Prognose zutrifft, zeigt sich schon jetzt immer deutlicher. ML wird bereits in Dutzenden, überraschend unterschiedlichen Anwendungsfeldern genutzt, Tendenz steigend. Alles deutet darauf hin, dass sich 2018 die Zahl der ML-Installationen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Aus DevOps wird NoOps.

IT-Verantwortliche machen Druck. Sie als Entwickler sollen Innovationen immer schneller liefern. Konsequenz: Das DevOps-Modell muss mehr Zeit für Entwickler bereitstellen, die heute 60 % ihrer Zeit in den Systembetrieb stecken. Daher fordern Entwickler 2018 zunehmend Cloud-Services. Denn die ermöglichen es ihnen, den Schwerpunkt ihrer Arbeit wieder auf ihre eigentliche Domäne, die Entwicklung zu legen.

IT-Entwickler erfahren mit diesem 10-Punkte-Check von Oracle, welche Skills sie für aktuelle Software-Trends 2018 brauchen: Von Blockchain und Chatbots über KI und ML bis zu Serverless-Architektur, Container und OpenSaaS. Die Software-Prognosen für 2018 bestätigen sich schon jetzt.

Das Pendel schwingt offensichtlich zurück: Ein aktueller Gartner-Report prognostiziert für 2018, dass der weltweite Markt für Cloud Application Infrastruktur Services (PaaS) von 26% auf 15 Milliarden Dollar steigt, bis 2021 sogar auf über 27 Milliarden.

Beschleunigte Innovationen im Open Source Bereich durch Open source as a service (OpenSaaS).

Die Implementierung und Pflege ist bei innovativen Open Source Systemen wie Kafka, Kubernetes oder Cassandra oft zu komplex. Entwickler bevorzugen daher Cloud Services, die die kurzen Innovationszyklen von Open Source bieten und zusätzlich die Systeme betreiben und managen.

Mittlerweile entwickelt sich Open Source sehr schnell zum Standard bei Enterprise-Software. Gartner erwartet, dass 2018 70 % aller neuen Anwendungen auf Open Source laufen werden. Und immer mehr OpenSaaS-Anbieter können die Nachfrage nach schnellen, problemlosen Innovationen zu minimierten Kosten befriedigen. Der Bedarf entsteht zunehmend auch im öffentlichen Sektor. Für Andrew Hoppin, früherer CIO des Senats des US-Bundesstaates New York, ist OpenSaaS „die Zukunft der Innovation in der öffentlichen Verwaltung“.

Großes Kino in der Produktion mit Serverless-Architekturen

Das Aneinanderreihen von Serverless-Funktionen zur Durchführung komplexer Transaktionen schafft für Sie als Entwickler rasant neue Herausforderungen. Cloud Services und Open Source Tools helfen Ihnen wirkungsvoll, etwa bei der einfachen Programmierung und Verbindung, beim Debugging, beim Lifecycle Management von Serverless Funktionen und bei Installationen und Tests in beliebigen Umgebungen. Entscheidend ist dabei die Wahl einer Serverless-Plattform mit maximaler Portabilität.

Es hat wichtige Neuerungen in der Serverless Landschaft gegeben, z. B. das Fn Project. Serverless Services und unser Verständnis, wie wir sie einsetzen können, sind eindeutig den Kinderschuhen entwachsen. Einige Experten sehen sie jetzt im Teenager-Alter– das heißt, die spannendsten Fortschritte liegen vor uns.

Die einzig offene Frage zu Containern wird sein: „Warum nicht?“

Container als Entwicklungs- und Testumgebung werden Standard und alltägliche Lösung für produktive Anwendungen. Eine aktuelle Untersuchung legt nahe, dass sich dieser Trend mit deutlich mehr Know-how bei den IT-Serviceprovidern fortsetzt – und von denen sagt die Hälfte, dass treibende Kraft für die Einführung von Containern die Nachfrage von Endkunden ist. Zugleich bleibt der Erwerb ausreichender Kenntnisse und Fähigkeiten eine Herausforderung: 74 % der befragten Provider orten Qualifikationsdefizite als Hindernis.

Und trotzdem explodiert der Markt für Container-Anwendungen! Das Technologie-Marktforschungsunternehmen 451 Research schätzt, dass „2018 1,6 Milliarden USD für Container ausgegeben werden und der Markt bis 2022 um durchschnittlich 31 % pro Jahr wächst.“

IT-Entwickler erfahren mit diesem 10-Punkte-Check von Oracle, welche Skills sie für aktuelle Software-Trends 2018 brauchen: Von Blockchain und Chatbots über KI und ML bis zu Serverless-Architektur, Container und OpenSaaS. Die Software-Prognosen für 2018 bestätigen sich schon jetzt.

Software und Systeme werden sich selbst reparieren, tunen und managen.

Cloud-basierte Systemmanagement-Services werden große Datenmengen miteinander verbinden (Logs, Performance-Metriken, User Experience, Konfiguration etc.), sie werden viel Rechenkapazität aufwenden und maschinelles Lernen nutzen. Damit wird das Monitoring von Systemen einfacher, Entwickler werden bei Anomalien automatisch alarmiert, und die Ursachen von Problemen bei spezifischen Transaktionen lassen sich genau lokalisieren. Bei der Programmierung ihrer Anwendungen müssen Sie sich als Entwickler überlegen, wie Sie diese Automatisierung nutzen können.

Das Interesse an diesem Bereich wächst ebenso wie die diesbezügliche Expertise. Das zeigten jüngst das 13th International Symposium on Software Engineering for Adaptive and Self-Managing Systems und die 40th International Conference on Software Engineering in Schweden.

Hochautomatisierte Sicherheits- und Compliance-Mechanismen unterstützen Entwickler bei der Arbeit.

Die Einführung umfassender, ML-basierter und als SaaS bereitgestellter Sicherheits- und Compliance-Systeme flankiert das hohe Entwicklungstempo. Die kontinuierliche Überwachung der Compliance entsprechend den Vorgaben der DSGVO und vergleichbarer Regelungen wird solche automatischen Sicherungseinrichtungen in einigen Fällen auch zwingend vorschreiben.

Die DSGVO, die seit dem 25. Mai des Jahres in Kraft ist, verursacht Kopfschmerzen bei vielen Entwicklern, Datenschutzverantwortlichen und Compliance-Experten in allen Branchen – nicht zuletzt auch in der IT Security. Entwickler müssen deshalb ihren Teil der Verantwortung übernehmen und weiterhin automatisierte Sicherheits-Technologien nutzen.

Fazit:

Es gibt seit Jahresbeginn alles in allem zahlreiche spannende Fortschritte in der Softwareentwicklung. Sie vorauszusehen, war eigentlich keine Hexerei. Jedenfalls: Wenn Sie als Implementierer von Oracle Technologien die aktuellen Software-Trends weiter beobachten und auf regelmäßige Updates Ihrer Oracle Development Skills achten, sind Sie auch zukünftig stets umfassend auf neue Herausforderungen vorbereitet.

 

Kontakt

Gerne unterhalte ich mich auch mit Ihnen darüber, per E-Mail oder LinkedIn. Ottmar Kugelmann, Senior Director Oracle University - Cloud, EMEA

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