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Oracle Autonomous Database: Wie selbstfahrende Datenbanken mit teurer DBA-Knochenarbeit radikal Schluss machen

Bis zu 75 % der Gesamtkosten des Datenbankmanagements (einschließlich der über fünf Jahre amortisierten Software- und Hardwarekosten) können auf Arbeitszeit entfallen. Das ist eigentlich vorsintflutlich – war bisher aber schwer zu vermeiden. Die Zahl stammt von der US-amerikanischen IDC.

 

Deren Research Vice President Carl W. Olofson sagt dazu: „Die größte Herausforderung eines Datenbankadministrators (DBA) ist das Tuning und der Betrieb einer unternehmenskritischen Transaktionsdatenbank“, und er weiß, dass neben der Untersuchung von Statistiken und Optimierungsanpassungen auch sehr häufig das Einspielen von Patches einschließlich Sicherheitspatches dazugehört. Das birgt die Gefahr von Bedienungsfehlern und bremst auch Betriebsabläufe aus.

Was gehört zur Lösung dieses Problems? – Automatische Upgrades, Patches und Tuning während des Betriebs; auf 30 Minuten jährlich reduzierte Stehzeiten; weniger Rechen- und Speicherkapazitätsverbrauch, kein menschliches Versagen mehr – bei halbierten Kosten und hundertfach gesteigerter Zuverlässigkeit. Oracle Executive Chairman und CTO Larry Ellison erklärte bei seiner Präsentation diese Vorteile der Oracle Autonomous Database Cloud mit einem drastischen Vergleich:

"Weißt du, was du lernen musst? Nichts. Es ist das Gleiche wie bei einem autonomen Fahrzeug. Wie schwierig ist es, damit zu fahren, wenn du einsteigst? Was musst du tun, um damit zu fahren? – Schlicht gesagt, du musst ihm sagen, wohin du willst."

Und plötzlich sind die Dinge ganz einfach...

Wie ein selbststeuerndes Auto kümmert sich die Oracle Autonomous Database jetzt automatisch um ein ganzes Konglomerat komplizierter Dinge, für die bisher ein Mensch zuständig war – und bei anderen Datenbanken auch noch immer ist! Dazu gehören das Einrichten der Datenbank, das Optimieren der Leistung, das Überwachen von Sicherheitsproblemen, das Patchen und das Entscheiden, wie viel Rechen-, Speicher- und Netzwerkkapazität benötigt wird.

Zwar konnten schon bisher DBaaS-Dienste einen großen Teil der betrieblichen Arbeit (Ausführen von Backups, Anwenden von Patches usw.) eliminieren, aber DBaaS verwandelt derzeit „nur“ den Großteil der verbleibenden Arbeit von "Plackerei" in hochqualifizierte Aufgaben, die dem Unternehmen direkt zugute kommen. In der ersten Version dieser Funktion kümmert sich die Autonomous Database (Version 18c) mit analytischen – also nichttransaktionalen – Datenbanken. Der Plan ist nun, alle Oracle Database-Workloads im Laufe des nächsten Jahres zu unterstützen.

Wie selbststeuernde Datenbanken mit teurer DBA-Knochenarbeit radikal Schluss machen

 

… auch bei den „harten Nüssen“

Eine besondere Herausforderung sind Datenbanken, die für lebenswichtige Unternehmensaktivitäten oder für die Analyse von Unternehmensdaten verwendet werden. Missionskritische Transaktionsdatenbanken müssen nicht nur immer verfügbar sein; sie müssen auch einen exzellenten Transaktionsdurchsatz bieten. Datenbanken, die Enterprise Data Warehouses unterstützen, können enorme Größenordnungen erreichen und sehr komplexe Abfragen mit vielen verschachtelten Verknüpfungen unterstützen. Dabei erwartet man aber Antwortzeiten von unter einer Sekunde auf diese Abfragen. Automatisierung allein reicht hier nicht mehr.

Deshalb geht Oracle mit seinem neuesten Angebot weit darüber hinaus: Die autonome Datenbank ist so konzipiert, dass sie menschliche Administratoren überhaupt von der Prozesskontrolle ausblendet und somit den fehleranfälligen menschlichen Faktor vollständig aus dem Datenbankmanagement eliminiert. DBAs müssen nur noch einige Richtlinien definieren, der Rest geschieht automatisch – einschließlich Instanzenbereitstellung, Ressourcenskalierung, Patches und Updates, Backup und Recovery und sogar Leistungsoptimierung. Dieser Ansatz bietet potentiell ungeheuer große Vorteile, und zwar nicht allein, um Personalaufwand sowie Kosten für Kunden drastisch zu minimieren, sondern ebenso auch die Ursachen für Ausfälle durch menschliche Fehler und schädliche interne sowie externe Aktivitäten.

Was alles möglich wird

Ellisons Auftritt am 7. August im Oracle-Hauptquartier drehte sich um die Oracle Autonomous Transaction Processing Cloud, die zweite der Cloud-basierten autonomen Datenbanken von Oracle, die jetzt am Markt erhältlich ist. Das erste Oracle Autonomous Data Warehouse ist für Analysen gedacht. Oracle Autonomous Transaction Processing Cloud hingegen ist für eine komplexe Reihe von hochperformanten Transaktionen, sowie gemischte Workloads optimiert, sodass Batch-Verarbeitung, Reporting, Internet of Things-Daten und vieles mehr möglich sind.

Diese autonomen Prozesse senken wie gesagt Betriebskosten, verbessern Sicherheit und Zuverlässigkeit, ermöglichen niedrigere IT-Arbeitskosten und verschaffen DBAs mehr Zeit, produktive Innovationen voranzutreiben, statt Datenbanken zu optimieren, Speicher zuzuordnen etc.

Entwickler können jetzt alle Funktionen und die ganze Leistung der Oracle-Datenbank in einem Service nutzen, der sogar einfacher einzurichten und zu verwenden ist als NoSQL-Datenbanken mit deutlich geringeren Fähigkeiten.

"Die echte Sensation für die herkömmlichen Entwickler mit ihren NoSQL-Datenbanken war, dass es kaum etwas zu lernen gab", berichtete Ellison. "Die Oracle-Datenbank war eine komplizierte Geschichte – wie man eine Datenbank erstellt, wie man die Datenbank verwaltet usw. usw. Das ist jetzt alles weg. Jetzt sind wir so einfach wie die einfachsten Datenbanken auf dem ganzen Planeten."

IT-Talente kommen endlich zu wertvoller kreativer Arbeit

"CIOs heißen Chief Information Officers, weil sie die Informationen des Unternehmens optimal nutzbar machen sollen. Und DBAs sollen sie dabei unterstützen", sagte Ellison. "Unsere Datenbankadministratoren sollen in genau diese Richtung gehen: den Wert der Daten maximieren und mehr Anwendungen erstellen, die Analysen und die Erkenntnisse verbessern, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Sie sollten wirklich nicht mehr bloß das Betriebssystem patchen."

Die echt elastische Datenbank

Oracle Autonomous Database ist wirklich elastisch, weil hier ständig die verwendete Rechenkapazität angepasst wird – während zugleich die Anwendungen laufen. "Alles, was Sie bezahlen, ist die Infrastruktur, die Sie nutzen", sagte Ellison. "Und übrigens, wir sind sehr gut darin, auch die von Ihnen genutzte Infrastruktur zu minimieren."

Oracle verspricht eine Verfügbarkeit von 99,995 %. Das entspricht einer Ausfallzeit von weniger als zweieinhalb Minuten pro Monat – maximal. Mit ein Grund dafür, warum Oracle dieses Versprechen (ohne Ausschlüsse für geplante Downtime bei Aufgaben wie Patching und Upgrades) machen kann, ist, dass die Autonomous Database das Patchen, Tuning und Failover durchführt, während das System weiterläuft, so Ellison.

Automatisches Patchen bedeutet auch besseren Datenschutz

"Es ist ziemlich peinlich und auch kostspielig, aber die meisten Datendiebstähle sind bisher passiert, lange nachdem die entsprechende Sicherheitslücke bekannt war – und ein Patch verfügbar war, um diese Lücke zu schließen", sagte Ellison. Mit Oracle Autonomous Database entfallen solche Zeitverzögerungen. IT- und Sicherheitsexperten müssen also nicht mehr das Risiko einer Schwachstelle einerseits und die Kosten und Unannehmlichkeiten beim Herunterfahren eines Systems andererseits abwägen. Noch wichtiger ist, dass keine Datenbank mehr übersehen werden kann, die dringend gepatcht werden muss.

Wie selbststeuernde Datenbanken mit teurer DBA-Knochenarbeit radikal Schluss machen

"Kaum vorstellbar, aber es gibt in großen Unternehmen tausende oder sogar zehntausende Datenbanken", so Ellison. "Es war bisher einfach sehr schwierig, die alle im Auge zu behalten, sie sich vorzunehmen und sicherzustellen, dass sie gepatcht sind. Wenn das manuell passierte, gab es eben Fehler, weil es ein risikoreicher Prozess war. Jetzt hingegen ist das komplett automatisiert – und sofort wieder verfügbar."

Vorteile

IT-Verantwortliche müssen gleichzeitig in Richtung Cloudtechnologie transformieren und mit weniger mehr erreichen. Die Oracle Autonomous Database ist die einzige Lösung, mit der Führungskräfte im IT-Bereich sowohl neue Anwendungen als auch ihre vorhandenen Bestände auf sichere und effektive Weise transformieren können.

Der fehlertolerante Scale-Out-Cluster der Autonomous Database arbeitet transparent für OLTP- und Analytic-Workloads und ermöglicht eine einzigartige Ausführung von Mission Critical Workloads.

Autonomous Database ist auch die sicherste Form, Datenbanken in der Cloud bereitzustellen, da die Daten automatisch verschlüsselt und Sicherheitsupdates automatisch angewendet werden, sobald sie verfügbar sind. Die autonome Datenbank bietet die einfachste, schnellste und sicherste Migration mit der schnellsten Amortisierungszeit, da Kunden ihre vorhandenen Datenbanken problemlos in die Autonomous Database migrieren können, ohne Änderungen an ihren Anwendungen vornehmen zu müssen – in der Public Cloud- oder Cloud at Customer-Umgebung.

Dieses Konzept der autonomen Datenbank ist mit Sicherheit eine bahnbrechende Innovation, vergleichbar mit den jüngsten Entwicklungen in anderen Bereichen der Informationstechnologie wie maschinelles Lernen oder Serverless Computing. Oracle hat hier einiges kombiniert:

•     jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Unternehmensdatenbanklösungen,

•     die neuesten AI-gestützten Innovationen in der Oracle Database 18c und

•     die Skalierbarkeit und Leistung der dazugehörigen Exadata-Hardwareplattform

… und so ein einzigartiges Angebot auch für die anspruchsvollsten Unternehmensdatenbank-Kunden geschaffen.

Entwickler können Oracle Autonomous Database kostenlos als Cloud-Service mit 2 Terabyte Daten für 3.300 Stunden testen: Starten Sie jetzt Ihre kostenlose Testversion der Oracle Autonomous Transaction Processing Cloud

Kontakt:

Wenn Sie mehr über dieses spannende Thema wissen möchten, spreche ich gerne mit Ihnen darüber, per E-MailXingLinkedIn oder Twitter. Enzo Favuzzi, Business Development Manager, Cloud Platform.

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