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Oracle und Open Source? – Eine Hochzeit, die in der Cloud geschlossen wird!

Es gibt Weltbilder, die schwer auszurotten sind (googeln Sie nur mal „flat earth“). Ähnlich abwegig wie die Erde als Scheibe, erscheint manchen Leuten die Vorstellung, dass ein großes Softwareunternehmen wie Oracle etwas mit Open Source am Hut haben soll: absurd; völlig andere Baustelle – stimmt aber nicht! Oracle ist einer der größten Förderer von Open Source Software weltweit.

 

Als aktives und förderndes Mitglied in einer Vielzahl von Stiftungen hat sich Oracle dem Ziel verschrieben, das Open Source Ökosystem nachhaltig zu unterstützen und nimmt z. B. als Platin-Mitglied der Linux Foundation seit 2008 an einer ganzen Reihe von Projekten teil, u. a. der Cloud Native Computing Foundation (CNCF), der Open Container Initiative (OCI), am Xen Project, an Hyperledger, Automotive Grade Linux, dem R-Consortium… – noch Fragen? Die CNCF etwa ist Cloud-Native-Gurus und DevOps-Experten wohl bekannt und wird als bedeutende Größe auch geschätzt.

Das Entwickler-Ecosystem wächst und gedeiht weltweit. Und Oracle hilft der Community aktiv auf verschiedenste Weise. Zugleich ist Oracle einer der größten Hersteller von Open Source Software. Abgesehen von Entwicklungen und Contributions, sponsort Oracle auch weitere Ressourcen für die Projekte Apache NetBeans, Berkeley DB, Eclipse Jakarta, GraalVM, Kubernetes, Linux, MySQL, OpenJDK, PHP, VirtualBox und Xen. Dieses Commitment schließt zudem Public Cloud Computing ein und zeigt unseren Cloud-Kunden, dass sie Ihre Workloads mit minimalen Auswirkungen auf ihr Geschäft, ihren Code und ihre Runtime in die Oracle Cloud migrieren können.

Kern-Services der Oracle Cloud Infrastructure basieren auf Open Source-Technologien, um die Workloads für cloud-native Anwendungen, Data Streams, Eventing sowie Data Transformation und Processing gleichermaßen zu unterstützen. Darüber hinaus bietet OCI alles rund um API-Management, Persistenzmechanisment, Orchestrierung, Container-Frameworks und Serverless.

Guter Support für Open Source Communities

Eine Public Cloud schaffen, die Open Source Software (OSS) und die Communities umfasst, die das unterstützen – daran liegt Oracle etwas. Angesichts des starken Trends hin zu cloud-nativen Technologien und DevOps-Methoden suchen Unternehmen ja nach einem offenen, cloud-neutralen Technologie-Stack, mit dem sie Cloud-Lock-Ins vermeiden und den gleichen Stack in jeder beliebigen Cloud oder auch intern ausführen können. Die Oracle Cloud Infrastructure ist selbst Teil dieses wettbewerbsorientierten Public-Cloud-Ökosystems und respektiert dementsprechend solche Entscheidungsspielräume. Sie bietet außerdem die Flexibilität, dort zu arbeiten, wo es für das Unternehmen oder die Workloads optimal ist. Offenheit und OSS sind Eckpfeiler der Strategie für die Oracle Cloud Infrastructure. Dabei stehen Contributions, die Unterstützung von Open-Source-Stiftungen, Community-Engagement, Partnerschaften und OSS-basierte Services im Mittelpunkt. Seit dem Beitritt als Platin-Mitglied zur CNCF 2017 sitzt die Führungsspitze von Oracle Cloud Infrastructure im CNCF-Vorstand und widmet sich weiterhin einer Reihe von CNCF-Technologien, insbesondere Kubernetes.

Die Container Engine der Oracle Cloud Infrastructure für Kubernetes nutzt zum Beispiel standardmäßiges Upstream-Kubernetes, das mit dem CNCF Kubernetes Software Conformance-Programm validiert wurde, um die Portabilität über Clouds hinweg, ebenso wie intern sicherzustellen. Oracle gehört zu den ersten Lieferanten, die im Rahmen des Certified Kubernetes Conformance Programms zertifiziert wurden, und arbeitet eng mit CNCF-Arbeitsgruppen und Komitees zusammen, um die Einführung von Kubernetes und damit verbundener OSS branchenweit voranzutreiben. Die Strategie von Oracle ist dabei, Open-Source-basierte Container-Orchestrierungsfunktionen bereitzustellen, indem ein vollständiger, integrierter und offener Service zur Verfügung gestellt wird. Zu diesem Zweck nutzt die Container Engine für Kubernetes Docker für Containerlaufzeiten, Helm für Package Management und Standard-Kubernetes für Container-Orchestrierung.

Kubernetes ist aber noch nicht alles. Oracle arbeitet auch eng mit CNCF-Teams an vielen anderen Projekten bzw. in Arbeitsgruppen zusammen, darunter Prometheus, Envoy, OpenTracing, gRPC, Serverless, Service Mesh, Federation und die Open Container Initiative. Dieser Initiative trat Oracle bei, um deren Hauptziel zu fördern und zu helfen, nämlich "eine Open-Source-orientierte, technische Community zu hosten und eine herstellerneutrale, portable und offene Spezifikation und Laufzeit für containerbasierte Lösungen aufzubauen." Entsprechend dieser Zielsetzung entwickelte Oracle das Projekt Railcar, bei dem es um die Implementierung der Laufzeitspezifikation der Open Container Initiative geht. Zur weiteren Unterstützung des Container-Ökosystems arbeitet Oracle mit der Docker Inc. zusammen, um die wichtigsten Datenbanken, Middleware und Entwicklertools von Oracle über das Docker-Zertifizierungsprogramm im Docker Store-Marktplatz zu veröffentlichen.

Oracle und Open Source

Offene, konforme Containertechnologien sind inzwischen normales Werkzeug für Entwickler, die agil sein und für die Cloud bauen müssen. Diese Entwickler setzen auf offene, cloud-neutrale, container-native Software-Stacks, mit denen sie Lock-Ins vermeiden und sich in alle Richtungen frei bewegen können.

"Oracle unterstützt die cloud-native Community unter anderem durch höchstrangige Mitgliedschaft in der Cloud Native Computing Foundation (CNCF). Dieses Engagement für Offenheit und Interoperabilität zeigt sich in der Unterstützung des Certified Kubernetes-Konformitätsprogramms und der fortlaufenden Zertifizierung von Oracle Linux Container Services."
-Dan Kohn, Geschäftsführer der Cloud Native Computing Foundation (CNCF)

 

Auf der Grundlage von Open Source

Oracle Cloud Infrastructure basiert auf den fortschrittlichsten und führenden OSS-Technologien und ist damit stets kompatibel. Oracle Linux, das Betriebssystem, auf dem die Oracle Cloud Infrastructure läuft, ist ein Paradebeispiel dafür. Darüber hinaus versuchen wir überall, wo es geht, die Open-Source-Software möglichst unverändert zu verwenden. Allerdings zeigt die Praxis, dass die Einführung innovativer Produkte auf dem Markt manchmal Verbesserungen der zugrundeliegenden OSS-Codebasis erfordert. Wo das der Fall ist, bemüht Oracle Cloud Infrastructure sich, diese Änderungen an die Open-Source-Community zurückzugeben.

Chef und Ansible

Kunden, die Chef verwenden, können auch das Open Source Chef-Knife-Plugin für die Oracle Cloud Infrastructure verwenden. Und wer Ansible verwendet, für den hat Oracle Cloud Infrastructure kürzlich die Verfügbarkeit von Ansible-Modulen für Orchestrierungs-, Bereitstellungs- und Konfigurationsmanagement-Aufgaben angekündigt (verfügbar auf GitHub). Diese Module erleichtern das Verfassen von Ansible-Playbooks, um die Bereitstellung und Konfiguration von Oracle Cloud Infrastructure-Diensten und -Ressourcen wie Compute, Load Balancing und Database zu automatisieren.

Das Fn Projekt

Entwickler, die daran arbeiten, cloud-native Anwendungen zu bauen, finden mit Oracles kürzlich als Open Source zur Verfügung gestelltem Fn-Projekt eine portable, offene, container-native und serverlose Lösung für ihre Entwicklungsanforderungen. Das Fn-Projekt kann in jeder Cloud und genauso auf dem Laptop jedes Entwicklers ausgeführt werden. Diese Open-Source-Lösung bietet polyglotte Unterstützung für Programmiersprachen (einschließlich Java, Go, Ruby, Python, PHP, Rust, .NET, Core und Node.js mit AWS-Lambda-Kompatibilität) und wird als vollständig verwaltete Function as a Service (FaaS) in der Oracle Cloud Infrastructure angeboten. Darüber hinaus veröffentlicht Oracle Cloud Infrastructure einen Echtzeit-Event-Management-Service, der die CloudEvents-Spezifikation der CNCF in einem allgemeinen, herstellerunabhängigen Format für Ereignisdaten implementiert. Nach ihrer Veröffentlichung wird die Kombination aus dem Event-Management-Service und dem Fn-Projekt die einzige Open-Source- und standardbasierte Serverless- und Event-Plattform sein, die unter allen Public-Cloud-Anbietern verfügbar ist.

GraphPipe

Kürzlich gab Oracle die Verfügbarkeit von GraphPipe bekannt, einem neuen Open-Source-Projekt, das es Unternehmen erleichtert, Machine-Learning-Modelle aus beliebigen Frameworks zu implementieren und abzufragen. GraphPipe bietet ein standardmäßiges, leistungsstarkes Protokoll für die Übertragung von Tensordaten über das Netzwerk sowie einfache Implementierungen von Clients und Servern, die die Bereitstellung und Abfrage von Maschinenlernmodellen aus beliebigen Frameworks erleichtern. Die effizienten Server von GraphPipe können Modelle unterstützen, die in TensorFlowPyTorchmxnetCNTK oder caffe2 erstellt worden sind. Der gesamte Quellcode, die Dokumentation sowie Beispiele von GraphPipe zum Einstieg sind jetzt auf GitHub verfügbar.

Oracle und Open Source

Kubernetes

Durch seine Arbeit in der CNCF und an anderen Stellen hat das Oracle-Cloud-Infrastructure-Team intensiv in Kubernetes investiert. Da die manuelle Verwaltung und Wartung eines produktiven Kubernetes-Clusters und der damit verbundenen Ressourcen erheblichen Aufwand verursachen, hat das Team die Oracle Container Engine für Kubernetes entwickelt. Mit dem standardmäßigen Upstream-Kubernetes-System erstellt und verwaltet es Cluster für sichere, hochperformante Hochverfügbarkeits-Containerbereitstellungen mithilfe der Netzwerk-, Rechen- und Speicherressourcen von Oracle Cloud Infrastructure, die Bare-Metal-Instanztypen umfassen. Das Oracle Cloud Infrastructure-Entwicklerteam hat auch viele seiner Kubernetes-Projekte in die Open-Source-Community eingebracht, etwa den von JenkinsX unterstützten Cloud-Provider (OKE)flexvolume-TreiberVolume-ProvisionerCloud-Controller-ManagerTerraform Kubernetes-Installer, Crashcart und Smith (mehr über diese Projekte hier).

Terraform

Terraform ist eine beliebte Infrastructure as Code (IaC)-Lösung, die einen konsistenten Workflow für die Bereitstellung von Infrastruktur von jedem beliebigen Anbieter und einen Self-Service-Workflow für die Veröffentlichung und den Einsatz von Modulen bereitstellen soll. Nach der Veröffentlichung seines Terraform Providers verstärkt Oracle Cloud Infrastructure seine Investitionen in Terraform. Mit der kommenden Version wird ein vollständig gemanagter Service angeboten, der Terraform zur Verwaltung von Infrastrukturressourcen nutzt. Diese Version wird von einer Gruppe von Open-Source-Terraform-Modulen zur einfachen Bereitstellung von Oracle Cloud Infrastructure-Diensten und vielen anderen gängigen OSS-Technologien auf Oracle Cloud Infrastructure begleitet.


Das Engagement von Oracle für OSS hat eine lange Geschichte und weist erhebliche Dynamik auf. Oracle Cloud Infrastructure macht rasche Fortschritte beim Aufbau einer wirklich offenen Public-Cloud-Plattform. Erleben Sie jetzt selbst die Oracle Cloud Platform mit bis zu 3.500 kostenlosen Stunden über einen kostenlosen Acount.

 

Kontakt:

Wenn Sie mehr über dieses spannende Thema wissen möchten, spreche ich gerne mit Ihnen darüber, per E-MailXingLinkedIn oder Twitter. Enzo Favuzzi, Business Development Manager, Cloud Platform.

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