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Oracle Functions kommt - Entwickler werden diese Plattform lieben

Manchmal haben Entwickler ja einfach recht, wenn sie jammern. Es ist generell legitim zu jammern, wenn man Können, Expertise und Talent mit überflüssigem Kleinkram vergeuden muss – statt damit zum Beispiel Code zu schreiben und Apps zu entwickeln, die einen echten Mehrwert für das Unternehmen erzeugen.

Developer Tools: Oracle Functions kommt - Entwickler werden diese Plattform lieben

 
So schaufeln in der Cloud serverlose Developer-Tools wie Oracle Functions Kapazitäten für Entwickler frei, um Mehrwert für ihr Unternehmen zu schaffen.

 

Was aber macht es Entwicklern leichter, sich auf diese Kernaufgaben zu konzentrieren? – Intelligente Tools! Ein solches Tool kündigte Oracle auf der KubeCon 2018 in Seattle an: Oracle Functions, einen neuen Cloud-Service, der es möglich macht, serverlose Anwendungen in der Cloud zu erstellen und auszuführen.

Don‘t take it easy – make it easy!

Die Plattform lässt Entwickler Code schreiben und bereitstellen, ohne sich dabei um die Bereitstellung oder Verwaltung von Rechen- und Netzwerkinfrastruktur kümmern zu müssen. Denn Oracle Functions verwaltet die zugrundeliegende Infrastruktur komplett automatisch und skaliert sie bedarfsgerecht, um eingehende Anfragen zu bearbeiten. Und schon haben Entwickler Kapazität frei, um wirklich profitabel zu werden! 

 

Kosten reduzieren durch Pay-per-Use

Mit serverlosen Funktionen verändern sich auch die wirtschaftlichen Spielregeln beim Cloud Computing. Kunden bezahlen hier nur für die Ressourcen, die tatsächlich während der Ausführung einer Funktion genutzt werden. Für Leerlaufzeiten gibt es keine Gebühr mehr. Das hört sich doch deutlich vorteilhafter an als der herkömmliche Ansatz: Da wurde Code für eine vom Benutzer bereitgestellte und verwaltete virtuelle Maschine oder einen Container bereitgestellt. Der lief typischerweise rund um die Uhr, und für den bezahlte man auch, wenn eben Leerlauf war. Für intermittierende Workloads oder Workloads mit peak-lastigen Nutzungsmustern macht Pay-per-Use Oracle Functions zu einer auch ökonomisch idealen Plattform.

 

Frei bleiben mit Open Source

Open Source hat die Art und Weise der Softwareentwicklung in Unternehmen – inklusive Oracle! – verändert: Anstatt eine weitere proprietäre Cloud-Funktionsplattform zu entwickeln, entschied sich Oracle nämlich, in das Apache 2.0 lizenzierte Open-Source-Fn-Projekt zu investieren und Oracle Functions auf Fn zu entwickeln. Das heißt: Code, der für Oracle Functions geschrieben wurde, läuft einfach auf jedem Fn-Server. Funktionen können nach Belieben in Oracle Functions oderin einem vom Kunden verwalteten Fn-Cluster vor Ort odersogar auf einer anderen Cloud-Plattform bereitgestellt werden.

Der Vorteil speziell bei Oracle Functions liegt jedoch darin, dass es sich um ein serverloses Angebot handelt. Kunden brauchen also nicht mehr einen Fn-Cluster oder die zugrunde liegende Recheninfrastruktur manuell zu verwalten. Dafür haben sie dank Open-Source-Fn stets die Wahl, ihre Funktionen auf der Plattform einzusetzen, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wir sind übrigens zuversichtlich, dass das Oracle Functions sein wird.

 

Oracle Functions kommt - Entwickler werden diese Plattform lieben

 

Warum container native besser ist

Im Gegensatz zu den meisten anderen Funktionsplattformen ist Oracle Functions container-nativ mit Funktionen, die als Docker-Container-Images verpackt sind. Dieser Ansatz unterstützt eine hochproduktive Entwicklerumgebung für neue Benutzer und ermöglicht es Power-Usern, ihre Funktionslaufzeiten vollständig anzupassen – einschließlich der Installation aller erforderlichen nativen Bibliotheken. Das breite Docker-Ökosystem und die Flexibilität, die es bietet, ermöglicht es Entwicklern, sich auf die Lösung von Geschäftsproblemen zu konzentrieren und nicht darauf, herauszufinden, wie man Einschränkungen umgehen kann, die häufig auf proprietären Cloud-Funktionsplattformen auftreten.

Da Funktionen als Docker-Container bereitgestellt werden, ist Oracle Functions nahtlos in die Docker Registry v2-kompatible Oracle Cloud Infrastructure Registry integriert, die zum Speichern von Funktionscontainer-Images verwendet wird. Wie Oracle Functions ist auch Registry sowohl serverlos als auch Pay-per-Use. Entwickler erstellen einfach eine Funktion und verschieben die Container-Images in die Registry, die aber eben nur für die verwendeten Ressourcen berechnet wird.

 

Sicherheit und volle Kontrolle

Sicherheit hat höchste Priorität für Oracle Cloud Services. Das ist bei Oracle Functions natürlich nicht anders. Der gesamte Zugriff auf die Funktionen in Oracle Functions wird mit Oracle Identity and Access Management (IAM) gesteuert. So lassen sich sowohl die Funktionsverwaltung als auch die Funktionsaufrufprivilegien bestimmten Benutzern und Benutzergruppen zuweisen. Sind Funktionen dann bereitgestellt, können sie selbst nur noch auf Ressourcen auf VCNs in ihrem Bereich zugreifen, für die ihnen explizit Zugriff gewährt wurde.

Der sichere Zugriff ist auch Standard für Funktionscontainer-Bilder, die in der Registry gespeichert sind. Oracle Functions arbeitet mit privaten Registrierungsstellen der Registry zusammen, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer auf Funktionscontainer zugreifen und diese bereitstellen können. In jedem dieser Fälle verfolgt Oracle Function einen "secure by default"-Ansatz und bietet für Kunden die volle Kontrolle über ihre Funktionsbestände.

 

Erste Zugänge schon jetzt

Oracle Functions wird noch während des Jahres 2019 allgemein verfügbar sein, aber für ausgewählte Kunden bieten wir jetzt schon Zugang über unser Cloud Native Limited Availability Program.

Um mehr über Oracle-Funktionen zu erfahren oder um Zugang zu erhalten, registrieren Sie sich bitte. Mehr über die zugrunde liegende Open-Source-Technologie in Oracle Function erfahren Sie unter FnProject.io.

 

Und übrigens: die Oracle Code kommt wieder nach Berlin!

In Berlin, dem internationalen Hub der Technologie-und Start-Up-Szene zeigen wir Know-How auf allen Kanälen. Im Mittelpunkt der Oracle Code steht der Erfahrungsaustausch: mehr als zwei Dutzend Sessions zu Java, Docker, Kubernetes, IoT, AI & ML, Serverless, Blockchain, Chatbots und mehr warten auf Sie:

Developing Trends: Zukunftsweisend und praxisnah – die Oracle Code kommt wieder nach Berlin

 

Kontakt:

Wenn Sie noch mehr darüber wissen möchten, spreche ich gerne mit Ihnen darüber, per E-MailXingLinkedIn oder Twitter. Enzo Favuzzi, Business Development Manager, Cloud Platform.

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