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Lieferketten mit Analytics sicher durch turbulente Zeiten steuern

Dass Lieferketten einmal der neuralgische Punkt überhaupt in kritischen Zeiten werden würden, das haben Experten durchaus kommen sehen. Betroffen sind dabei ja nicht nur jene Lieferketten, die in Schlüsselindustrien und sensiblen Bereichen den Betrieb aufrecht erhalten.

 

Auf einen Blick: Lieferketten mit Analytics sicher durch turbulente Zeiten steuern

Lieferketten auch in der Krise zuverlässig aufrechterhalten und Supply Chain Manager optimal unterstützen – das ist die Domäne von Oracle Analytics.

 

Und jetzt? – Nun, wenn derartige Ereignisse die Lieferketten unterbrechen, überstehen kluge Unternehmen den Sturm mit Flexibilität, Notfallplanung und Dual Sourcing. Aber die wirklich intelligenten Unternehmen setzen in ihren Best Practices Data Analytics ein, um sogar dann Chancen zu erkennen, wenn es gleichzeitig Unterbrechungen im Liefernetzwerk, Nachfragespitzen bei den Verbrauchern und dann noch Logistikausfälle gibt.

Unterbrochene Lieferketten sind im Prinzip nichts Neues. Seiden- und Gewürzhändler kämpften im 17. Jahrhundert mit extremen Herausforderungen im Bemühen, eine konsistente Lieferkette aufrechtzuerhalten. Unzuverlässige Wetterverhältnisse, gierige Piraten, regionale Konflikte, Handelsstreitigkeiten und Ähnliches unterbrachen den Handel praktisch die ganze Zeit immer wieder.

Heute müssen Sie für eine optimal störungsarme Lieferkette auf weit zahlreichere unbekannte Risiken vorbereitet sein, außerdem auf die Kompromisse, die sich zwangsläufig ergeben, weil Sie für die Verwaltung Ihrer Pläne leider auf Daten aus verschiedenen Quellen angewiesen sind. Die bedauerliche Realität sieht laut einer Ventana Research Next-Generation Business Planning Benchmark-Umfrage so aus: Nur 47 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Lieferkettenpläne treffsicher sind. Noch beunruhigender ist, dass eine Mehrheit (53 Prozent) der Befragten angibt, die Trade-offs nur begrenzt oder gar nicht zu verstehen.

Eine Lösung für dieses fatale Problem sind Analytics. Damit können Sie die Transparenz in der gesamten End-to-End-Lieferkette dramatisch verbessern, den Überblick zu Lagerbeständen und -standorten verbessern und vorausschauende Analysen liefern, die Ihr Unternehmen in die Lage versetzen, zukünftige unerwartete Krisenereignisse zu überstehen. Mithilfe von Daten aus verschiedenen Quellen im gesamten Lieferkettennetzwerk ermöglichen Unternehmen ihren Entscheidungsträgern einen zeitnahen und vollständigen Einblick in die betreffenden Vorgänge. Sie können den Lieferantenstatus, die Fertigungskapazität, den Bestand, das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sowie Logistikdatensätze analysieren. Die Idee dabei ist, die gesamte Lieferkette abzudecken und aufschlussreiche Analysen für einen schnellen Überblick zu Nachfrageänderungen bereitzustellen, damit Sie und Ihre Netzwerkpartner Produktion und Auftragsabwicklung anpassen können.

 

3 Bereiche, in denen Analytics die Lieferkette unterstützen

Analytics unterstützen Supply-Chain-Manager dabei, Herausforderungen zu bewerten und die Vorteile von Echtzeit-Einblicken zu überwachen, um z. B. einige zentrale Maßnahmen zu optimieren:

  •     Beschaffung
  •     Bestandsaufnahme
  •     Logistik

Moderne Beschaffung beginnt mit der Standardisierung, Rationalisierung und Automatisierung des gesamten Beschaffungsprozesses. Analytics bieten Einblick in den Source-to-Pay-Prozess. Sie benötigen beispielsweise Einblick in die Lieferung von direktem und indirektem Material und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Auftragserfüllung, den Umsatz und den Cashflow. Dies erfordert funktionsübergreifende Funktionalität – oder die Fähigkeit, Daten nahtlos zwischen Abteilungen auszutauschen. Ihre Finanzabteilung etwa sollte in der Lage sein, die Kosten für die Reduzierung der vertraglichen Beschaffung aufgrund eines raschen Rückgangs der Bestellungen oder der Nachfrage zu beurteilen. Und wenn das Angebot sinkt und Aufträge nicht ausgeführt werden können, minimieren Analytics die Auswirkungen einer Lieferunterbrechung auf die Finanzen.

Die Aufrechterhaltung der Lagerbestände ist von entscheidender Bedeutung und erfordert umfassende Transparenz und Verwaltung von Material, Lagerstatus und -umschlag sowie Produktkosten über die gesamte erweiterte Lieferkette hinweg. Durch den Einsatz von Analysewarnungen zur schnellen Identifizierung von Aufgaben, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern, können die Verantwortlichen den Bestand nach Standort aufgrund plötzlicher Nachfragespitzen und Bestandsausfälle neu ausgleichen. Durch den Einsatz von Analytics zur Überwachung und Verwaltung von Materialstatus und -trends kann die Lagerhaltung und Handhabung verschiedener Materialtypen verbessert werden. Verantwortliche, die schnell die Kostenauswirkungen einer beschleunigten Lieferung zur Deckung der Nachfrage oder die Kosten einer unerwartet langsamen Nachfrage erkennen müssen, können mit Hilfe von Analytics den Materialstatus mit den Finanzen zusammenbringen.

Flaschenhals Logistik: Leider werden Produkte immer noch nicht einfach von einem Ort zum anderen gebeamt. Transporteure und Käufer wollen und brauchen einen Einblick in die verfügbaren Versandoptionen und die damit verbundenen Kosten, und zwar in Echtzeit. Angesichts der Volatilität in der Branche kombinieren Analyselösungen Datenquellen, um den besten Weg zur Erfüllung von Transportbedürfnissen zu bestimmen, von einfachen Punkt-zu-Punkt- bis hin zu komplexen multimodalen, Multi-Leg- und Cross-Dock-Operationen. Und wenn Luftfracht zu kostspielig oder nicht verfügbar ist, können Manager mithilfe von Analytics schnell Szenarien analysieren, um die Optionen und Möglichkeiten alternativer Versandoptionen zu bewerten.

 

Funktionsübergreifende Abteilungen – wertvolles Asset

Der vielleicht größte Wert der Analytics liegt in der Schaffung funktionsübergreifender Abteilungen, die den Blick auf mehrere Funktionen der Lieferkette in eine einzige Perspektive integrieren, um in einem volatilen Marktumfeld schnelle Einblicke und Entscheidungen zu ermöglichen. Moderne Lieferketten sind ein Netzwerk von Lieferanten, Logistikunternehmen, Lagern und Kunden. Plötzliche Unterbrechungen – egal in welcher Phase der Kette – betreffen alle Elemente, aber es kann schwierig sein, einen Überblick über ein bestimmtes Element zu gewinnen.

Nehmen wir an, die Nachfrage nach Dingen wie Lebensmitteln, Medikamenten oder Laptops steigt plötzlich sprunghaft an. Supply-Chain-Manager werden mit dem Finanzwesen, dem Vertrieb und anderen Bereichen zusammenarbeiten müssen, um die Kosten für Überstunden, beschleunigte Materiallieferungen und den Versand zu ermitteln.

In einem anderen Szenario stoppt die Nachfrage nach einem Produkt abrupt. Die Manager müssen einen wichtigen Einblick in die Kosten für die Einstellung der Produktion und die Kosten für die Verzögerung der Lieferung gewinnen (man denke an Kaufverträge). Dann gibt es die Kosten für die Beendigung von Marketingkampagnen, die Kosten für die Lagerhaltung und die Auswirkungen auf den Cashflow.

Eine der schwierigsten Situationen für Supply Chain Manager ist es, die Nachfrage auszugleichen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In diesem Fall kann es sein, dass ein Produkt in einem Quartal in schwer betroffenen Gebieten aus den Regalen fliegt, nur um im nächsten Quartal überzuquellen. Diese volatile Nachfrage kann außerordentliche Maßnahmen zur rechtzeitigen Sicherung der Versorgung nach sich ziehen. Und wenn die Datenanalyse nicht Teil des Prozesses ist, kann es sein, dass Unternehmen zu viel Zeit damit verbringen, die Kosten auf verschiedene Teile des Unternehmens zu verteilen. Oftmals fragt niemand nach: Warum war die Beschleunigung oder die Zahlung einer Prämie überhaupt notwendig?

Was in jedem dieser Szenarien benötigt wird, ist die Fähigkeit, Daten aus verschiedenen Quellen aufzunehmen, eine funktionsübergreifende Sicht zwischen Lieferkette, Finanzen und Führungsabteilungen zu erstellen und Szenario- und Vorhersageanalysen durchzuführen. Hier kann sich die Kombination von Oracle Analytics in Verbindung mit dem Oracle Autonomous Data Warehouse als nützlich erweisen, da sie für die Bewältigung dieser Art von Herausforderungen maßgeschneidert sind.

Um zu erfahren, wie Sie von Oracle Analytics profitieren können, besuchen Sie Oracle.com/analytics, und folgen Sie uns auf Twitter @OracleAnalytics.

 

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

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