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Wie KI, IoT und Blockchain die Effizienz steigern

Ganz gleich, worum es geht: Effizienzsteigerung, besseres Fehlermanagement, Kostensenkungen oder resilientere Unternehmensprozesse selbst in globalen Krisensituationen – digitale Technologien der letzten Generation leisten für Unternehmen schon jetzt unschätzbare Dienste in vielen Bereichen. Und das ist kein Werbeversprechen, sondern das Ergebnis handfester Studien.

 

Auf einen Blick: Wie KI, IoT und Blockchain die Effizienz steigern

Effizienzsteigerungen für Unternehmen durch Technologien wie KI, IoT und Blockchain sind bereits nachweisbar, zeigen Untersuchungen von Oracle und ESG.

 

Untersuchungen von Oracle und den IT-Experten der Enterprise Strategy Group (ESG) zeigen: Unternehmen, die z. B. künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und Blockchain einsetzen, können ihre Effizienz deutlich heraufschrauben. Und wenn solche Technologien in gängige Anwendungen wie ERP integriert werden, dann passieren sprunghafte Entwicklungen bei Finanz- und Betriebseffizienz – ohne lange Wartezeiten und ohne sich bei der Implementierung einen Bruch zu heben. Wir haben diese Ergebnisse kürzlich in einem Webcast bei CFO.com vorgestellt.

Die Integration von KI in ERP-Systeme kann Fehler um 36 Prozent reduzieren und die Zeit bis zum Abschluss der Bücher um 3,5 Tage verkürzen. Diese Zahlen stammen aus einer globalen Umfrage unter 700 Finanz- und Lieferunternehmen, durchgeführt vor der globalen Pandemie. Eine zentrale Erkenntnis dabei ist, dass 84 Prozent der Unternehmen mindestens eine dieser vier neuen Technologien (KI, IoT, intelligente Sprachassistenten und Blockchain) einsetzen – mit großen finanziellen und operativen Erfolgen, die in unsicheren Zeiten wie diesen zu größerer Widerstandsfähigkeit beitragen.

 

Automatisierung mit KI bringt die Finanzen in Schwung

Finanzteams, die KI verwenden, berichten im Durchschnitt von

  • Produktivitätssteigerungen um mehr als 30 Prozent,
  • einer Verbesserung der Prognosegenauigkeit um 32 Prozent und
  • einer Reduzierung der Fehler um 37 Prozent.

Das zeigt, wie wichtig es ist, die manuelle Erledigung von Back-Office-Prozessen durch intelligente Automatisierung zu ersetzen.

Oracle baut KI-Funktionen direkt in Oracle Cloud ERP und Oracle Cloud EPM ein. Unser eigenes Finanzteam nutzt diese Funktionen, um Abstimmungen zu automatisieren und die Bücher in kürzerer Zeit abzuschließen. In Oracle Cloud EPM nutzen wir die Finanzkonsolidierungs- und Abschlussfunktionen – in Kombination mit einem erweiterten narrativen Reporting – für die im Wesentlichen automatisierte Erstellung unserer Abschlüsse. Für das tägliche Leistungsmanagement haben wir Oracle Analytics integriert, um Business Intelligence, Datenvisualisierung und Predictive Analytics zu automatisieren. Unsere Ergebnisse dabei waren ganz ähnlich wie die der Umfrageteilnehmer. So gab es etwa eine 35-prozentige Reduzierung der manuellen Buchhaltung, eine Verkürzung des Monatsabschlusses um vier Tage, eine Rationalisierung unseres globalen Rechnungsabgrenzungsprozesses auf jetzt 3 Stunden pro Monat und unserer globalen Kontenabstimmungsprozesse auf nur 1,5 Stunden pro Monat.

KI-gestützte Chatroboter tragen ebenfalls zu mehr Effizienz und Schnelligkeit bei. In diesem Bereich zeigte die Untersuchung:

  • Unternehmen, die Chatbots einsetzen, verzeichnen eine durchschnittliche Produktivitätssteigerung von 36 Prozent und
  • eine um 38 Prozent schnellere Analyse;
  • 65 Prozent der Befragten gaben an, dass Konversationstechnologien die Prognose- und Berichtsprozesse rationeller gestalten.

Auch diese Technik kann in Oracle-Finanzanwendungen bereits vorinstalliert sein. Beispielsweise bietet der Oracle Digital Assistant beim Projektmanagement Unterstützung, indem er Projektmanagern automatisch relevante Daten anzeigt, so dass eine systemübergreifende Suche nach Informationen wegfällt.

 

Supply Chain: ROI übertrifft die Erwartungen

Die Untersuchung ergab außerdem, dass die neuen Technologien auch zu großen Verbesserungen in Lieferketten und Betriebsabläufen führen. Unternehmen, die diese Technologien eingeführt haben, profitierten davon sogar stärker als sie es erwartet hatten. So reduzierten Unternehmen, die IoT einsetzen, Fehler bei der Leistungserbringung um 25 Prozent, Produktionsausfallzeiten um 26 Prozent und Bestandsverluste um 30 Prozent. Auch die Gesamtzeiten für Auftragserfüllungen gingen um 6 Tage zurück.

Digitale Assistenten sind ein Hauptmotor für diese Optimierungskennzahlen. Die untersuchten Unternehmen gaben an, dass diese Assistenten ihnen geholfen haben, die Analyse der Lieferketten um 26 Prozent zu beschleunigen und die Mitarbeiterproduktivität um 28 Prozent zu steigern. Neben der Verbesserung der Kern-KPIs bieten digitale Assistenten aber auch den Supply-Chain-Verantwortlichen bessere Arbeitsbedingungen; sie müssen sich nicht mehr durch mehrere Systeme wursteln, um den Überblick über Bestände und andere Vermögenswerte zu behalten.

Das IoT wirkt sich zudem positiv auf den Return on Investment aus: 88 Prozent der Unternehmen sagen, dass der ROI beim IoT die Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen hat. Titan International, weltweit vertretener Hersteller von Rädern, konnte erhebliche Prozessverbesserungen verzeichnen, seit die Oracle Cloud Supply Chain zum IT-Portfolio gehört – wie schon zuvor die Oracle Cloud ERP. Der Einsatz eingebetteter Sensoren und IoT zur Verfolgung von Work-in-Process half dem Unternehmen bei der Einführung von Echtzeit-Produktionsplanung und -überwachung, bei der Verbesserung der Produktionsplanung, des Kundendienstes und der Genauigkeit der Lagerhaltung.

Die in Oracle Cloud integrierten KI-Funktionen bieten vorbeugende Wartungswarnungen und verbessern die Effizienz und Sicherheit von Anlagen. Hersteller verwenden auch die Blockchain, um ihre Effizienz zu steigern und den ROI zu erhöhen. 87 Prozent der Befragten gaben an, dass mit Blockchain-Anwendungen die erwartete Kapitalrendite übertroffen wurde. Eine beliebte Anwendung ist Oracle Intelligent Track and Trace, die dazu beiträgt, das Vertrauen bei den Zulieferern zu sichern.

 

Noch mehr Effizienzgewinne in den kommenden 5 Jahren

In herausfordernden Phasen wie derzeit streben Unternehmen eine raschere Wertschöpfung an. Die Umfrageteilnehmer gaben dementsprechend doppelt so häufig an, dass sie lieber vorgefertigte KI-Lösungen und Machine-Learning-Technologie einsetzen, als eigene Technologien zu entwickeln: Sie wollen auf diese Weise ihre Produktivität und Effizienz so weit wie möglich aufrechterhalten. Und sie sehen die jetzt entstehenden Technologien als wichtigen Motor.

Mit Blick auf die nächsten 5 Jahre erwarten

  • 83 Prozent, dass KI den Finanzabschluss vollständig automatisieren wird;
  • 77 Prozent, dass die meisten Budgetbewilligungen automatisiert werden;
  • 78 Prozent, dass die Blockchain Betrug um mindestens die Hälfte reduzieren wird;
  • 74 Prozent, dass intelligente Automatisierung entscheidend sein wird, um die sich schnell ändernden Regulierungen zu bewältigen.

Die gute Nachricht für Sie: 5 Jahre brauchen Sie nicht zu warten, um von solchen Effizienzgewinnen zu profitieren. Mit den neuen Technologien, die direkt in Oracle Cloud-Anwendungen integriert sind, können Sie noch heute durchstarten.

Erfahren Sie mehr über diese Forschungsergebnisse in unserem On-Demand-Webcast.

 

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

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