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Cloud Services: An Industrie 4.0 scheidet sich im Wettbewerb die Spreu vom Weizen

Ulf Koester
Solution Director Oracle Digital Transformation Solutions

Zukunftsorientierte Produktionsanlagen werden immer mehr über den Wettbewerb entscheiden. Denn mit der Einführung fortschrittlicher Manufacturing-4.0-Technologien einschließlich modernster Cloud-Lösungen steigen Effizienz, Flexibilität, Anpassung, Autonomie und Produktinnovation rasant weiter. Early Adopters werden ins Spitzenfeld vorstoßen; wer schnell und entschlossen nachfolgt, kann durchaus Rückstände aufholen – aber Hersteller, die vom Spielfeldrand aus zuschauen wollen, könnten schnell aus ihrer bisherigen Liga fliegen

 

Auf einen Blick: An Industrie 4.0 scheidet sich im Wettbewerb die Spreu vom Weizen

Produktionsbetriebe brauchen neue Technologien wie Industrial Internet Of Things (IioT, Cloud und KI, um Kunden zu halten. Oracle präsentiert auf der Hannover Messe in Halle 7, Stand B16, Expertenwissen für Industrie 4.0.

 

Natürlich kauft kein Unternehmen Technologien, nur weil sie cool sind. Es geht immer um Rendite, Wettbewerbsdruck im entsprechenden Markt usw. Viele fortschrittliche Technologien, die z. B. zur digitalen Transformation gehören, sind heute deutlich ausgereifter, und Probleme bei der Implementierung sind geringer oder gelöst, wie etwa bei der Cloud-Integration.

Agilität bei der Fertigung war nie ein Spaziergang. Werksinfrastruktur bedeutete meist große Investitionen mit langen Kapitalisierungszeiträumen. Warum also sollten Unternehmen damit beginnen, die Produktion auf eine "Fabrik der Zukunft" auszurichten, die von Spitzentechnologie profitiert? – Auf den kürzesten Nenner gebracht: weil sozioökonomische Veränderungen die Funktionsweise unserer Fabriken, die Betriebe sowie die Technologien, die sie antreiben, dramatisch verändern. Kundenerwartungen, Produktinnovationen, Geopolitik und Wettbewerbsdruck werden die Fabrik der Zukunft neu formen.

 

Kunden erwarten Individualisierung und Personalisierung

Die wahre Herausforderung für den gesamten Prozess der Produktion ist, dass in Wirklichkeit der Kunde inzwischen ganz klar das agilste Element darstellt. Er will Befriedigung jetzt gleich, Personalisierung und individuelle Produkteigenschaften. Das treibt IT, Produktentwicklung und Fertigung auf ein neues Level der Komplexität. Die Folge: kürzere Produktlebenszyklen und mehr Produktoptionen, also geringere Losgrößen und höherer Produktmix.

Um Kosten und Produktqualität zu erhalten, müssen Hersteller Fabrikautomatisierung mit mehr Flexibilität verbinden. Konversionsprozesse müssen über die Automatisierung hinausgehen und autonom werden. Dazu wiederum ist es nötig, dass Maschinen flexibler und unstrukturierter entscheiden. Hochentwickelte IT mit perfektionierter Cloudintegration spielt dabei überall an vorderster Front mit.

 

Factory Intelligence als Innovationstreiber

Künstliche Intelligenz etwa wird nicht nur physische Vorgänge steuern, sondern auch das Verständnis von Produktkonfiguration, Produktionsplanung und Echtzeit-Entscheidung für eine optimierte Rentabilität transformieren.

Digitale Zwillinge werden zum ultimativen Werkzeug für das Fabrikmanagement, wobei die physische Fabrik mit vergangenen und aktuellen Datenattributen von Produkt und Prozess kombiniert wird, um Auswirkungen auf Durchsatz, Qualität oder Produkt-/Maschinenwechsel zu bewerten.

Industrial IoT (IIoT) wird mit einer 5G-Mobilfunkverbindung kombiniert, um mehr als nur ein zentrales Repository in Datenseen zur Analyse zu schaffen. Der Datenaustausch zwischen den Maschinen verwandelt sich in eine Intelligenz, die sicherstellt, dass die Fertigungsanlagen als ein ausgewogenes System funktionieren.

So können Fabriken entstehen, die autonom Bedarfe erkennen, einen Produktionsplan konfigurieren, die notwendigen Ressourcen für die Umwandlung von Material zusammenstellen und auf Echtzeit-Rückmeldungen innerhalb des Fabrik-Ökosystems reagieren.

 

Cloud Services : An Industrie 4.0 scheidet sich im Wettbewerb die Spreu vom Weizen

 

Produktinnovationen hängen von fortschrittlichen Umgebungen ab

Die Digitalisierung der Wirtschaft verändert auch die Art der Produkte. Daten sind nicht mehr nur Nebenprodukt des Herstellungsprozesses, sondern bringen sowohl für den Kunden als auch für den Hersteller wachsenden wirtschaftlichen Nutzen. Es wird eine fortschrittliche digitale Natur zukünftiger Produkte geben.

Dies geschieht derzeit am stärksten bei der additiven Fertigung, wo das Potenzial zur Revolutionierung der Fertigung gerade erst aufblüht, etwa im Prototypenbau. Der 3D-Druck wird weiter ins Zentrum der Produktionsanlagen wandern – vielleicht zunächst für die Herstellung von Teilen mit geringer Stückzahl oder von Reparatur-/Ersatzteilen. Aber schließlich landet das auch im Herzen einer Fertigungslinie, wo mehrere Teile gleichzeitig produziert und zu Baugruppen höherer Ebene verarbeitet werden. Das schafft eine maximal effiziente Just-in-time-Lieferung und wird so ein wichtiger Faktor für die Produktindividualisierung.

Nebenbei bemerkt, gehört zu den ausschlaggebenden Faktoren auch die Globalisierung, die eine wirtschaftliche Dynamik unter das Ziel stellt, die direkten Arbeitskosten zu minimieren und die Skaleneffekte zu maximieren, über die potenzielle Beseitigung vieler direkter Arbeitskosten bis hin zur Maximierung der marktgerechten Produktanpassung. Die flexiblen Fähigkeiten der fortschrittlichen Fertigung werden langsam weg von großen zentralisierten Fabriken hin zu kleineren, flexibleren und vernetzten Produktionsanlagen führen, die näher an den Märkten liegen, die sie bedienen.

 

Hyperverbundene Unternehmen

Riesige, in Cloudstrukturen integrierte Datensätze, KI und autonome Produktion werden kombiniert, um Komplexitäten in Echtzeit zu verwalten und auszuführen, die über menschliche Fähigkeiten hinausgehen. Ein virtuelles Faksimile der physischen Fabrik wird zur Schnittstelle zur Produktion, da die physische Ausführung zunehmend von direkten Entscheidungen und Eingriffen des menschlichen Managements entfernt wird.

Aber nicht alle Technologien werden sich in gleichem Umfang und gleich schnell durchsetzen. Einige davon werden ihre effektivsten Anwendungen zumindest zunächst nur in einzelnen Branchen bzw. Produktionsbereichen finden. Doch auch für die übrigen Bereiche ist die Zukunft näher, als Unternehmen vielleicht vermuten.

Viele Zukunftstechnologien sind bereits vorhanden. Der Unterschied besteht in der Größenordnung des Einsatzes. Das Industrial Internet of Things (IIoT) wird sich explosionsartig ausdehnen; die KI wird allgegenwärtig sein und sich auf jede Transaktion erstrecken; die Recheninfrastruktur wird zwischen Cloud- und Edge-Netzwerken aufgeteilt – während Technologien wie Virtual und Augmented Reality anwendungsspezifischer sind und menschliche Aufgaben mit Daten und Expertenwissen ergänzen.

Early Adopters investieren schon heute in neue Technologien, und viele führende Unternehmen sind dabei, das technische Fachwissen und die kritische digitale Transformationskultur zu schaffen, die sie benötigen, um in den kommenden Jahren erfolgreichzu bleiben. Das ist der globale Wettbewerbszwang, dem sich heute alle produzierenden Unternehmen stellen müssen.

 

Entdecken Sie auf der Hannover Messe, Halle 7, Stand B16, wie Oracle kontinuierliche Innovationen für eine bessere Geschäfts- und Kundenerfahrung ermöglicht.

Eine zentrale Transformationstechnologie auch für herstellende Betriebe sind Cloud Solutions. Oracle präsentiert auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 Expertenwissen für Industrie 4.0.  Buchen Sie schon jetzt ein persönliches Gespräch mit uns und lernen Sie auch unsere Partner kennen.

 

Kontakt:

Wenn Sie noch mehr darüber wissen möchten, spreche ich gerne mit Ihnen darüber, per Xing, LinkedIn oder Twitter.
Ulf Köster, Solution Director Digital Transformation Solutions, Oracle EMEA.

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