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HR weist den Weg mit den Talenten der Zukunft

Perry Timms
Chief Energy Officer (CEO), PTHR

Seit mehr als 20 Jahren ist die Transformation des Personalbereichs in Unternehmen ein Dauerbrenner. Und das ist auch gut so, denn es bedeutet, dass die HR nicht in Gefahr gerät, in alten Strukturen festzustecken. Es bedeutet für die Personalabteilung aber auch, dass sie sich fortlaufend an äußere Umstände anpassen und auf Anforderungen des Unternehmens reagieren muss, anstatt aus der Talentperspektive heraus das Unternehmen zu leiten.

 

Auf einen Blick: HR weist den Weg mit den Talenten der Zukunft

 

Wie bringt der HR-Bereich mithilfe von Daten mehr Wachstum und Produktivität für Unternehmen? Antworten liefert eine Oracle-Studie.

 

Wie kann sich das Personalwesen weiterentwickeln? 

  • Indem wir ansprechen, was eigentlich jeder sieht – ohne jedoch etwas zu unternehmen: Produktivität gilt als die oberste Priorität des Unternehmens, während die Talente und die Kultur auf der Rangliste ganz weit unten stehen, denn Mitarbeiter werden nicht als Investition, sondern als Kostenfaktor gesehen.

  • Indem wir Hindernisse für die HR aus dem Weg räumen: Datenmanagement und arbeitsintensive Aufgaben.

  • Indem wir unsere Talente auf die Zukunft vorbereiten, was gleichzeitig eine effektive Zukunftssicherung für die HR ist. 

In Unternehmen sind Bedenken über Kosten und Nutzen des Personalwesens weit verbreitet. Deshalb dürfte jede Überschrift, die ein aktives Voranschreiten der HR andeutet – in welche Richtung auch immer – mit Skepsis aufgenommen werden. 

Ein Faktor, der diese Skepsis gegenüber der HR fördert - trotz des bereits 20 Jahre lang anhaltenden Umbaus - fußt auf der „Produktivitätsgleichung“, die immer noch unbeantwortet ist. Stagnierendes Wachstum scheint mit einem übereifrigen Streben nach Automatisierung und maschineller Entwicklung einherzugehen. Kluge Stimmen weisen jedoch darauf hin, dass der Kern des Problems vielmehr in einer Unterbewertung der Bedeutung von Mitarbeitern, manchmal sogar von Einzelpersonen besteht. 

Jonny Ives, der jüngst Apple den Rücken kehrte, ist ein klassisches Beispiel hierfür: Sein Design prägte neue Produktserien und verhalf dem Unternehmen zu seiner führenden Position in der Unterhaltungselektronik. Paul Polmans Tätigkeit als CEO bei Unilever bestand nicht nur aus einer Vision, sondern legte die Messlatte hoch für achtsame Unternehmen, die zwar gewinnorientiert sind, sich jedoch gleichzeitig dazu verpflichtet haben, ambitionierte ökologische und gesellschaftliche Ziele zu erfüllen.

 

Heißt das, die andauernde Skepsis gegenüber HR ist begründet? Nicht, wenn man der jüngsten Studie von Oracle  glaubt:

Laut dieser Studie bieten sich einige äußerst simple Lösungen an, um neben dynamischen, qualifizierten Systemen und Prozessen die zukunftsgerechte, optimierte Entwicklung von Talenten sicherzustellen.  Im Ergebnis zeigt sich, dass nicht mehr Kontrolle seitens HR benötigt wird. Vielmehr verkennen Führungskräfte anderer Bereiche den essenziellen Zusammenhang zwischen fähigen Mitarbeitern und Produktivität.

Wenn HR in dieser Hinsicht vorangehen soll, müssen wir die Skeptiker im Unternehmen als HR-Unterstützer gewinnen. Aber wie?
Ganz einfach – indem wir Daten heranziehen, die diese „Talenthypothese“ belegen, und diese den Zweiflern vorlegen. 
Die folgenden zentralen Erkenntnisse aus der Studie sollte HR offensiv ins Unternehmen kommunizieren:

1. Ohne Kultur kein Wachstum.

39 % der Unternehmen, die ein signifikantes Wachstum erzielen konnten, haben Maßnahmen zur Förderung der Innovationskultur unternommen, verglichen mit 20 % der Unternehmen mit geringfügigem Wachstum.

2. Personalprobleme sind nicht selten der Grund, der Wachstum ausbremst.

27 % der Entscheider sind der Ansicht, dass mangelnde Führung das Haupthindernis ist, weshalb neue Produkte, Dienstleistungen und Kundenerlebnisse nicht auf den Markt gelangen.

3. Unternehmen mit agilem, flexibel einsetzbarem Personal verzeichnen das größte Wachstum.

34 % der Unternehmen, die ein signifikantes Wachstum erzielen konnten, haben Programme zur Personalumverteilung durchgeführt und die Agilität ihrer Mitarbeiter gefördert, verglichen mit 17 % der Unternehmen mit geringfügigem Wachstum.

4. Die größte Herausforderung für HR-Führungskräfte besteht darin, dass sie für agilere Einsatzmöglichkeiten der Talente im Unternehmen sorgen müssen. In dieser Hinsicht sehen sich HR-Entscheidungsträger mit einer enormen Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit konfrontiert.

73 % bekunden, dass die Mitarbeiteragilität eine Priorität darstellt, aber nur 30 % haben dieses Ziel verwirklicht.
72 % wissen, dass Mitarbeiter dringend Datenzugriff benötigen, aber nur bei 35 % ist dies Realität.
 

Dem Anschein nach handelt es sich um eine unkomplizierte Wirtschaftlichkeitsrechnung, die keinerlei weiterer Rechtfertigung bedarf. 

Gute Arbeit, die von fähigen Mitarbeitern in Unternehmen geleistet wird, ist gleichzusetzen mit kreativen Vorteilen und Anpassungsfähigkeit, was Wettbewerbsvorteile bringt und die Produktivität steigert. Die betreffenden Mitarbeiter brauchen Anerkennung und müssen durch Investitionen und flexible Arbeitsbedingungen gefördert und gehalten werden. Außerdem muss das HR-Team, das mit den Einsatzbereichen und den besten Fördermöglichkeiten dieser Mitarbeiter vertraut ist, flexibel über diese Talente verfügen können. Die Daten belegen, dass dies zu Wachstum und Innovation für das gesamte Unternehmen führt. 

HR muss endlich in die Lage versetzt werden, diesem Anspruch gerecht zu werden.

 

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