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  • 27. February 2018

HR und Finanzen – neue beste Freunde

Personal- und Finanzwesen sind in Unternehmen eng miteinander verknüpft. Trotzdem ist das Verhältnis zwischen diesen beiden Bereichen bislang häufig von stockender Kommunikation und Problemen bei der gemeinsamen Nutzung von Daten geprägt. Die Cloud könnte dies ändern und die Zusammenarbeit radikal verbessern.  

Zwischen Personal- und Finanzwesen hat es immer eine enge Zusammenarbeit gegeben, und da die beiden Abteilungen ähnliche Ziele verfolgen, sind sie in den meisten Unternehmen eng miteinander verbunden. 

Da die Unternehmensführung die Verbesserung der Kollaboration zunehmend als strategische Notwendigkeit sieht, hat die Vereinheitlichung der Arbeitsabläufe nun eine höhere Priorität als je zuvor. Doch trotz der inzwischen eng aufeinander abgestimmten Ziele ist es oft schwierig, dieselben Arbeitsabläufe in beiden Abteilungen durchzusetzen. 

Laut dem in Zusammenarbeit mit Oracle erstellten MIT Technology Review Custom’s Report planen 35 % der befragten Unternehmen die Einrichtung einer kombinierten Finanz- und Personalabteilung im kommenden Jahr. 42 % gaben zudem an, dass sie diese Änderung vornehmen wollen, um die Produktivität und die Leistung zu steigern. 

Angesichts der Vorteile einer engen Zusammenarbeit von Personal- und Finanzwesen in der Cloud ist es naheliegend, dass viele Unternehmen die beiden Abteilungen auch im Unternehmen zusammenlegen wollen, um eine engere Zusammenarbeit zwischen den Teams zu fördern.

Tendenz zu engerer Zusammenarbeit 

Managern sowohl im Personal- als auch im Finanzwesen sind die Vorteile einer engen Zusammenarbeit seit Langem bewusst. Angesichts der sehr ähnlichen und oft identischen Ziele der beiden Abteilungen überrascht das auch nicht. Die Personalabteilung muss über Budgets und strategische Prioritäten informiert sein, um offene Stellen richtig zu besetzen und bewährte Mitarbeiter zu halten. Die Finanzabteilung wiederum benötigt fundierte Kenntnisse über die Prozesse für die Besetzung offener Stellen und die Beschaffung von Ressourcen, um die strategischen Prioritäten des Unternehmens mitgestalten zu können. 

Dennoch nutzen die Personal- und Finanzabteilung oft vollständig getrennte Systeme und erschweren sich damit die gemeinsame Nutzung von Daten und Ressourcen. Da ist es kein Wunder, dass beide Abteilungen überlastet sind und ihre Ziele oft verfehlen.  

Dennoch sind die Grundlagen für gemeinsame Abläufe aufgrund der sehr ähnlichen Ziele beider Abteilungen bereits gelegt. Der Übergang zu einem gemeinsam genutzten, cloudbasierten System ist also der logische nächste Schritt. Eine bessere Zusammenarbeit würde beide Teams in die Lage versetzen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen – mit positiven Auswirkungen auf Geschäftsergebnisse, Komplexität und Kosten. 

Weniger Komplexität in der Cloud

Der Druck, die Kosten konstant zu halten oder sogar zu senken, ist allgegenwärtig. Zudem sind viele Unternehmen aufgrund des akuten Fachkräftemangels nicht in der Lage, ihre bestehenden Systeme effektiv zu betreiben. Wenn Abteilungen, die eigentlich zusammenarbeiten sollten, dann noch voneinander isolierte Systeme nutzen, wird der Datenaustausch zwischen den Abteilungen zum Albtraum. Dieser Datenaustausch ist jedoch eine Grundvoraussetzung für die digitale Transformation. 

Glücklicherweise bietet die Cloud eine hervorragende Gelegenheit, diese Herausforderungen mit einer einzigen Lösung – und vor allem mit einem einzigen „Point of Truth“, einer zentralen, gemeinsamen Datengrundlage – in Angriff zu nehmen. 
Da Unternehmen der Speicherung auch vertraulicher Daten in der Cloud mittlerweile positiver gegenüberstehen, sind wachstumsorientierte Unternehmen zu Vorreitern der Cloud-Nutzung geworden. Erfreulich ist dabei, dass 94 % der Teilnehmer der MIT-Umfrage angaben, dass die Cloud ihre Erwartungen erfüllt oder übertroffen habe. 

Nehmen wir ein Beispiel. Für Ballard, ein kanadisches Unternehmen, das Lösungen für die saubere Energieversorgung anbietet, war die Verlockung eines einfachen, einheitlichen Systems, das zudem ständig weiterentwickelt wird, der entscheidende Beweggrund für den Wechsel in die Cloud. Ballard hat seine Personal- und Finanzlösungen miteinander kombiniert und erwartet nun Einsparungen in Höhe von mehr als 2 Millionen US-Dollar innerhalb von fünf Jahren – Grund genug für das Unternehmen, alle Betriebsabläufe in die Cloud zu verlagern. 

Die Cloud lohnt sich für Personal- und Finanzteams … und nicht nur finanziell

Vor dem Wechsel in die Cloud waren viele Personal- und Finanzteams nicht flexibel genug, um ein digitales Geschäftsmodell im Unternehmen umzusetzen. Aber nach Einführung eines einheitlichen Systems stellen viele Teams fest, dass sich ihre Prozesse verbessert und ihre Ausgaben reduziert haben – und dass sie nun viel mehr Zeit für Innovationen haben. So waren 41 % der befragten Führungskräfte der Meinung, dass sie seit dem Wechsel in die Cloud mehr Zeit für Tätigkeiten haben, die Umsatz generieren. 

Wenn früher zum Beispiel die Personalkosten berechnet werden sollten, nahm das Exportieren und Verarbeiten von Daten aus isolierten Systemen Stunden in Anspruch. Damit ging nicht nur wertvolle Zeit verloren, sondern es entstanden auch unnötige Kosten – in einem Unternehmensbereich, der ohnehin für teure Abläufe notorisch ist. 

Die Cloud hingegen bietet sofortigen Zugriff auf wertvolle Analysen und Erkenntnisse. Personal- und Finanzprofis entwickeln dadurch ein besseres Verständnis für Kosten, Risiken und Chancen im gesamten Unternehmen.

Das Ergebnis? Die überwältigende Mehrheit der Befragten (71 % der Personal- und 80 % der Finanzprofis) erwartet eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Abteilungen. 

Nächste Schritte

Weitere Erkenntnisse über die Zusammenarbeit von Personal- und Finanzwesen in der Cloud finden Sie im MIT Technology Review Custom Report.

Der Report fasst die Ergebnisse einer Befragung von 700 Personal- und Finanzfachleuten aus der ganzen Welt über ihre Erfahrungen mit der Nutzung von Cloud-Lösungen zusammen.

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-Mail, LinkedIn oder Twitter. Laurence Feuillet, Senior Marketing Manager Applications EMEA.

 

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