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High Performance Computing in der Cloud - Oracle zeigt, wie es geht

Es gibt ziemlich gute Gründe dafür, dass komplexe Workloads wie etwa Crash-Simulationen in die Oracle Cloud verlagert werden. Die CEOs von AMD, Ampere, Intel und NVIDIA haben das live diskutiert.

 

Auf einen Blick: High Performance Computing in der Cloud - Oracle zeigt, wie es geht 

Das 2nd Generation High Performance Computing HPC in der Oracle Cloud Infrastructure eröffnet Unternehmen neue Dimensionen komplexer großer Workloads.

 

Wenn's wirklich drauf ankommt, wird es kompliziert. Das gilt jedenfalls für die computergestützte Berechnung einiger Vorgänge, von denen durchaus auch Menschenleben abhängen können. Das neue High Performance Computing (HPC) von Oracle hilft nun genau hier, bei der Lösung einiger der schwierigsten Probleme der Welt – von der Unterstützung bei der Modellierung zur Bekämpfung von Krankheiten bis hin zur Crash-Simulation, um die Zahl der Todesopfer bei Autounfällen zu reduzieren. Mit der Ausführung komplexer Simulationen und der Analyse mathematischer Modelle in der Oracle Cloud Infrastructure eröffnet Oracle Wissenschaftlern, Ingenieuren und Analysten einfachere Zugänge zum High Performance Computing. Denn diese Struktur verursacht nur einen Bruchteil der Kosten, die ansonsten beim Betrieb von HPC auf lokalen Servern anfallen.

Wenn Oracle sein Cloud-HPC-Angebot der ersten Generation mit schnelleren und leistungsstärkeren Prozessoren aufrüstet, "erwarten wir eine um 30 Prozent bessere Leistung pro Kern für Crash-Simulationen, Strömungsberechnungen und die Automatisierung von Elektronikdesigns", sagte Clay Magouyrk, Oracle Executive Vice President von Oracle Cloud Infrastructure, während eines Oracle Live-Events am 22. September.

Die verbesserte Performance für solche verarbeitungsintensiven Workloads ist bei Oracle jetzt – teils dank jahrzehntelanger Partnerschaften mit den Top-Innovatoren in der Welt der Mikroprozessoren – möglich geworden. Bei dem Live-Event boten die CEOs von AMD, Ampere, Intel und NVIDIA aufschlussreiche Einblicke zur Kooperation mit Oracle und wie damit HPC zu neuen Ufern vorstößt:

 

Intel auf Oracle Bare Metal

Die Einführung von Oracle Exadata X8M im Jahr 2019 mit dem persistenten Intel Optane-Speicher habe "Oracle-Kunden eine zehnmal schnellere Analyse und einen zweieinhalbmal höheren Durchsatz" im Vergleich zu Oracle's HPC der ersten Generation gebracht, sagte Intel CEO Bob Swan bei dem Oracle-Event.

Heute wenden sich Kunden an Oracle und Intel, um leistungsintensive HPC-Jobs nach Bedarf auszuführen, statt feste, vor Ort installierte Kapazitäten kaufen zu müssen. "Das Bare-Metal-Angebot von Oracle in Kombination mit Intels optimiertem Xeon-Silizium ermöglicht es Oracle-Anwendungen, weit mehr Anwender zu bedienen, mit größeren aktiven Datensätzen zu arbeiten und in Echtzeit auf komplexe Anfragen zu reagieren", sagte Swan.

"Wir erwarten eine um 30 % bessere Leistung pro Kern für Crash-Simulationen, Computational Fluid Dynamics und die Automatisierung des elektronischen Designs".

Clay Magouyrk, Oracle Executive Vice President bei Oracle Cloud Infrastructure

 

NVIDIA startklar für Machine Learning

Da Unternehmen immer größere Modelle für maschinelles Lernen erstellen, um ihre komplexesten Herausforderungen zu stemmen, hat der Bedarf an mehr Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen eine Revolution bei schnelleren und leistungsfähigeren Grafikprozessor-Designs losgetreten.

NVIDIAs neue A100-Grafikprozessoren mit Mellanox Direct Connect sind jetzt mit dem neuen HPC-Angebot von Oracle erhältlich und verhelfen Kunden zu "beschleunigtem Rechnen" aus extrem großen Netzwerk-Clustern mit bis zu 512 Grafikprozessoren.

Aber beschleunigtes Computing heißt auch, dass die Menschen Ad-hoc-Zugriff auf riesige Bibliotheken mit domainspezifischer Software haben müssen, erklärte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, während des Oracle Live-Events. Beispielsweise bietet NVIDIAs CUDA-X AI eine Software, mit der sich Deep-Learning-Anwendungen für eine Reihe von Anwendungsfällen erstellen lassen. Ob es sich um Crash-Simulationen, Genomik-Verarbeitung oder Deep Learning und Analytics handelt – jeder Prozess erfordert einen eigenen domainspezifischen Softwarestack.

"Wir haben diese Registry in der Cloud erstellt, wo es diese wirklich komplexen Software-Stacks gibt, alle perfekt abgestimmt, aktualisiert und containerisiert. Sie müssen sie nur noch in die OCI-Instanz ziehen und Ihre Maschine starten", so Huang.

Die Zusammenführung dieser ganzen Technologien zum Aufbau von Oracles "clustergroßer" High-Performance-Computing-Plattform ermöglicht es Unternehmen jeder Größe, wirklich massive Workloads in der Cloud auszuführen. Ganz gleich, ob es sich dabei um die Simulation von Medikamenten-Molekülen oder um die Ausführung von Algorithmen zum maschinellen Lernen für den Chatbot einer Personalanwendung handelt – High Performance Computing ist jetzt für die breite Masse bereit.

"Wir geben diese Technologie jetzt Businesskunden auf der ganzen Welt in die Hand", sagte Huang. "Es ist das nächste große Abenteuer für uns, und es ist wirklich großartig, das gemeinsam mit Oracle zu tun.“

 

Ampere für ARM-basierte Workloads

Durch die Partnerschaft mit Ampere wird Oracle die neu veröffentlichten Altra-Server-Prozessoren des Chipherstellers anbieten: 80-Kern-CPUs, die speziell für ARM-basierte Workloads entwickelt wurden, bei denen rechenintensive, hyperskalige Verarbeitung erforderlich ist.

Anfang 2021 wird Oracle damit beginnen, diese CPUs auf einem einzigen Server zu koppeln, so dass den Kunden bis zu 160 ARM-Kerne mit einer Leistung von 3,3 GHz pro Kern, 1 Terabyte Speicher und 100 Gigabit pro Sekunde Bandbreite zur Verfügung stehen. "Unser 80-Kern-Ansatz mit einem einzigen Kern pro Instanz ermöglicht ein Maß an Isolation und Sicherheit, von dem die Leute begeistert sind", sagte Renee James, Gründer, Vorsitzender und CEO von Ampere Computing. Diese neuen CPUs ermöglichen außerdem auch eine Dichte und Skalierbarkeit, die sich daran orientieren, wie Menschen heute Cloud-Instanzen verkaufen, nutzen und entwickeln, ergänzte James.

Mit seinen Bare-Metal-Servern, virtuellen Maschinen, Containern, Blockspeicher und einem Cluster-Netzwerk mit mehr als 20.000 Kernen taktet Oracle's Ultra-Low Latency mit nur zwei Mikrosekunden.

 

AMD und Oracle planen noch mehr Leistung

Um Kunden bei der Erfüllung ihrer Anforderungen an Datenverarbeitung und Systemspeicher zu unterstützen, wird Oracle ab 2021 auch die neuen Milan-Prozessoren von AMD anbieten. Die neue CPU-Form wird zum gleichen Preis wie die aktuelle AMD EPYC E3-Form von Oracle angeboten werden, soll aber eine wesentlich höhere Leistung bieten.

Der Milan-Prozessor, als AMDs neue E4-Instanz für die Oracle Cloud Infrastructure, "ist für die Cloud konzipiert und wird unübertroffene Rechenleistung und geschäftlichen Mehrwert bieten, um die weltweit wichtigsten Cloud-Workloads und -Dienste zu betreiben", sagte Lisa Su, Präsidentin und CEO von AMD.

 

Wenn Sie mehr erfahren möchten:

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Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

 

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