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Automatisierung: Ein bisschen Cloud war gestern

Vielleicht fragen unsere Kinder demnächst, warum wir R2-D2 eigentlich so knuffig fanden – wenn doch ihr nächstbestes Smart Device praktisch dasselbe kann wie der blinkende Blecheimer und sein dolmetschender Droiden-Freund aus „Star Wars“. Denn schon heute erleben wir, wie Automatisierung in jeden Winkel des beruflichen und häuslichen Lebens vordringt. Von stets wachsamen Staubsaugersystemen bis hin zu selbst patchenden Datenbanken – diese Technologien erweitern Schritt für Schritt unseren Horizont für das Denkbare. Nur dass es hier nicht um den Todesstern des Imperiums geht, sondern um den Übergang vom Informationszeitalter in das Zeitalter der Automatisierung: Fähigkeiten, die durch bahnbrechende Business-Tools und eine weiterentwickelte Cloud-Technologie explosionsartig wachsen und eine ungeahnte Menge von Informationen zugänglich machen.

 

Auf einen Blick: Das Zeitalter der Automatisierung - Wie KI unsere Arbeitsweise verändert

Cloud-Technologie der 2. Generation: CIOs müssen jetzt „out of the box“ denken, um im Zeitalter der Automatisierung ihr Datenmanagement fit zu machen.

 

Unternehmen können heute mit autonomen Technologien Prozesse ebenso wie manuelle Aufgaben automatisieren und zugleich Kosten und Risiken reduzieren. Wir können maschinelles Lernen (ML) in Software, Hardware, Anwendungen, manchmal auch in Maschinen und Elektronik integrieren, um verschiedenste sichere, geschlossene Systeme zu schaffen. Diese Systeme agieren unabhängig, um Aufgaben auszuführen, die bislang Menschen erledigt haben: z. B. Autofahren, Berichte erstellen, Aufzeichnungen sichern oder kleinere medizinische Tests durchführen.

Darüber hinaus können autonome Systeme enorme Datenmengen verschlingen, sie verarbeiten und analysieren – in einem weit größeren Umfang als die meisten von uns mit den herkömmlichen IT-Werkzeugen in der Lage wären. Das ist ein existenziell entscheidender Punkt, weil die aktuell erfolgreichsten Geschäftsmodelle mithilfe von Big Data funktionieren, sowohl zur Steuerung interner Abläufe als auch zur Entwicklung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. Welche Turbulenzen diese neuen Modelle in Sektoren wie Unterhaltung, Unterkunft, Transport, Energie, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Bildung, Fertigung etc. verursacht haben, das können Sie an allen Ecken und Enden live miterleben.

 

CIOs brauchen ein Umdenken – hier 3 produktive Ansätze

Entscheider an den Informationsschaltstellen der Unternehmen, vor allem CIOs, sind im Zeitalter der Automatisierung gefordert, ihre Zugänge und Ansätze für die Unternehmens-IT heftig infrage zu stellen. Aus ihrer Perspektive als Führungskräfte müssen sie erkennen, dass "Information" jetzt etwas anderes bedeutet als im guten alten Informationszeitalter. Daten sind nach wie vor unglaublich wertvoll für Einblicke in das Geschäft, aber mit ML sind sie auch buchstäblich zu einem Katalysator für Aktionen geworden.

Wir haben hier für Sie drei Felder, die CIOs beackern sollten, um Automatisierung erfolgreich für ihr Unternehmen einzusetzen:

  1. Systemdesign-Denken – alles andere wird crashen
    Autonome Dinge sind als integrierte Systeme angelegt, egal ob es sich nun um eine Marketing-Automatisierungsplattform oder ein selbststeuerndes robotergestütztes Chirurgenwerkzeug handelt. Software und die zugeführten Daten veranlassen das System, autonom zu agieren, zu lernen und sich – innerhalb der vom Menschen definierten Parameter – anzupassen. Damit das Ganze im laufenden Betrieb sicher und zuverlässig funktioniert, sind zielgerichtete Gestaltung und eine enge Integration von Subsystemen Voraussetzung, so dass alles in einem geschlossenen Kreislauf abläuft.

    Im Informationszeitalter war die allgemein übliche CIO-Strategie, einen Mix aus Cloud- und Software-Anbietern herzuzaubern, um zugleich maximale Kostenkontrolle zu gewährleisten und die grundlegenden Anforderungen an Arbeitsabläufen, Berechnungen und Speicherung zu erfüllen. Mit der aufkommenden Automatisierung geht nun der Wert eines integrierten Systems über schlichte Kosteneinsparungen hinaus. Die Standards für Leistung und Sicherheit steigen ebenfalls.

    Denken Sie zum Beispiel daran, was passieren könnte, wenn sich ein Krimineller in die "angeschraubte" Sensorsoftware in einem autonomen Fahrzeugsystem einhackt. Der Hacker könnte im Grunde die gesamte Kontrolle über das größere System gewinnen und einen Haufen Schaden anrichten. Ist dagegen die Sicherheit des Sensor-Subsystems in das größere Fahrzeugsystem integriert, wird es deutlich anspruchsvoller, wenn nicht gar unmöglich, hier einzudringen. Dasselbe gilt für die Unternehmenstechnologie.

    Außerdem: Ist ein autonomes System von Anfang an ganzheitlich konzipiert, wird es auch viel effizienter, weil es weniger Betriebslücken und Datenübergaben gibt. Die Integration von Cloud, Datenfluss und Anwendungen auf Systemebene beschleunigt die Verarbeitung mehr als je zuvor.

    Unternehmen mit schnelleren Prozessen und weniger manuellen Eingriffen können Budgets und andere Ressourcen freisetzen. Die lassen sich dann – Überraschung! – zur Beschleunigung des Wachstums nutzen. Das ist jetzt nicht etwa aus der Luft gegriffen: Eine weltweite Umfrage unter Managern, Direktoren, Vice Presidents und Führungskräften ergab beispielsweise, dass Unternehmen mit signifikantem Wachstum doppelt so häufig wie andere vollständig intelligente Automatisierungsinitiativen aufweisen.

    Die zukünftige Herausforderung für CIOs: Sie dürfen ihre Unternehmenstechnologie nicht mehr als ein Bündel separater Subsysteme betrachten – sondern als ein System, das die Bedürfnisse aller bedient und gleichzeitig autonom arbeitet.
     
  2. Datenthemen priorisieren gegen IT-Kuddelmuddel
    Daten werden mit der Automatisierung zu einem mehrdimensionalen Gut. Im Informationszeitalter waren sie vergleichsweise begrenzt, träge und jeweils nur einem Zweck unterworfen – und ja, auch die viel beschworenen Big Data. Heute sind Daten aus vielen verschiedenen Quellen direkte Treiber des Betriebs. Und sie wirken sich auf die Gesundheit des Unternehmens aus. Ohne Priorisierung der Daten können Sie ein Unternehmen einfach nicht mehr führen, geschweige denn rentable Produkte und Dienstleistungen anbieten.

    Viele Unternehmen knabbern allerdings schwer daran, auch nur ihre vordringlichsten Herausforderungen im Umgang mit Daten auf die Reihe zu bekommen – während andere an ihnen vorbeiziehen, und zwar weil sie ihr Datenmanagement priorisieren. In der bereits erwähnten Umfrage haben Forscher dokumentiert, dass Unternehmen, die in Bezug auf Datenmanagement führend sind, enorme Vorteile gegenüber den Nachzüglern in diesem Bereich haben. So gaben beispielsweise 77 % dieser Datenpioniere an, dass sie die Kunden- und Mitarbeitererfahrung durch besser gesicherte Daten aufgewertet haben, während nur 11 % der Nachzügler das von sich behaupteten. Und 69 % der Datenpioniere waren zuversichtlich, dass sie aussagekräftige Datenerkenntnisse für ihr Unternehmen generieren, während nur 23 % der Nachzügler dieses Vertrauen hegten.

    Um solche Probleme in den Griff zu bekommen, müssen CIOs Herausforderungen im Bereich Daten priorisieren, indem sie autonome Systeme einsetzen, um das Datenmanagement zu rationalisieren, zu automatisieren und allgemein zu verbessern – während sie gleichzeitig die nun freigewordenen Ressourcen umverteilen, damit alle Geschäftszweige Daten, Automatisierung und Autonomie effektiver nutzen können.

    Selbst wenn Unternehmen über "Low-Tech"-Produkte bzw. -Dienstleistungen verfügen, setzen autonome Systeme von Grund auf neue Standards für alltägliche Prozesse. Eine Bank arbeitet beispielsweise an einem autonomen rollierenden Prognosesystem, das die Geschäftsprognosen mit Hilfe von Oracle Cloud und ERP-Anwendungen selbstständig aktualisiert. In diesem System laufen die Prognosen also von alleine. Die benötigten Funktionen wurden im Rahmen eines einfachen Upgrades hinzugefügt. Aber dieses Upgrade hätte es nie gegeben, hätte der CIO nicht die übliche Backoffice-Herausforderung der Sammlung, Normalisierung und Analyse von unterschiedlichen Unternehmensdaten aus Tabellenkalkulationen priorisiert!

    Im Zeitalter der Automatisierung werden solche Systeme innerhalb und außerhalb von Unternehmen allgegenwärtig sein. Die schnellere Verarbeitung der Daten innerhalb dieser Systeme wird Cloud-Ressourcen in der Unternehmensarchitektur brauchen, die reflexiv, selbstlaufend und selbstheilend sind, damit Sicherheit und Zuverlässigkeit bereits im System eingebettet sind.
     
  3. Der überfällige Umzug in die Gen 2-Cloud
    Die Cloud der 2. Generation verfügt gegenüber der herkömmlichen Public Cloud über eine grundlegend neue Architektur. Denn die vorige, in ihren Grundzügen jahrzehntealte Technologie kann nicht mehr effektiv jene Ressourcen zur Verfügung stellen, die Unternehmen im Zeitalter der Automatisierung benötigen. Oracle's Gen 2 Cloud ist speziell für Unternehmen konzipiert und unterstützt die neuen Technologien, die in autonomen Systemen eingesetzt werden – hier gibt es also eine neue Infrastruktur mit neuen Plattformfunktionen.

    Beispielsweise unterscheidet sich die Oracle Cloud von anderen Clouds, da sie alle Technologien enthält, die für Aufbau, Erweiterung und Verbindung von Anwendungen erforderlich sind, und aufkommende Technologien wie ML in Ihre integrierten Unternehmensworkflows einbindet. Auf der einen Seite gibt es  Anwendungsentwicklung, die Mobilgeräte, Blockchain, AI/ML und Chatbots umfasst, und auf der anderen eine Integration für Oracle- und Nicht-Oracle-Anwendungen. Die Oracle Gen 2 Cloud dient auch als Infrastruktur, über die wir Oracle Analytics, Oracle Autonomous Transaction Processing und Oracle Autonomous Data Warehouse bereitstellen.

    Insgesamt bietet dies eine umfassende Reihe automatisierter Funktionen, die einen nahtlosen Übergang von On Premise in die Cloud ermöglichen und so die Produktivität steigern sowie gleichzeitig Kosten senken. So können Sie Ihr Unternehmen auf die Nutzung von Technologien der nächsten Generation umstellen, um zu sichereren, leistungsfähigeren und echt geschäftskritischen Workloads vorzustoßen.

 

Zeit für den Übergang zu autonomen Systemen

Wir stehen an der Klippe. Vor uns liegt eine neue Ära, die uns weit über das hinausführen wird, was wir im Informationszeitalter mit der ersten Generation der Cloud-Technologie erreicht haben. Autonome Systeme werden im Alltag, aber auch im Geschäftsbetrieb und bei Innovationen immer mehr zum Einsatz kommen.

Neue Geschäftsmodelle nutzen die Vorteile, die mit autonomen Systemen möglich sind. Aber zuerst müssen CIOs die Unternehmenstechnologie neu überdenken. Sie können Kosten senken, die Effizienz verbessern und ihre Organisationen leichter skalierbar machen. Gleichzeitig können sie durch den Wechsel zu einer Cloud der 2. Generation wie die Oracle Cloud die Agilität und neue Technologien innerhalb der Arbeitsabläufe ermöglichen.

Weitere Informationen über Oracle Cloud finden Sie unter www.oracle.com/do-more-with-data.

 

 

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

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