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Effektives Datenmanagement braucht innovative Tools

Angela Mazza Teufer
Senior Vice President ERPM WE, ERPM North Install Base

Sie können bei Ihren Finanzdaten nicht so tun, als hätten sie deren Verwaltung gut im Griff, wenn es nicht der Fall ist. Eine geschönte Selbstdarstellung verhilft Ihrem Verkaufsteam vielleicht zu neuen Geschäften, sorgt allerdings nicht dafür, dass Ihre Kunden die Produkte und Services rechtzeitig erhalten. Präzise Informationen sind das A und O eines erfolgreichen Unternehmens. Laut unserer Studie investieren viele Unternehmen jedoch nicht in die Tools und Kompetenzen, die sie für ein effektives Datenmanagement brauchen. Das fehlende Vertrauen in die Genauigkeit, Sicherheit und Verwaltung von Daten wirkt sich auf alle Abteilungen und auf ihre Fähigkeit aus, strategische Ziele zu erreichen.

 

Auf einen Blick: Effektives Datenmanagement braucht innovative Tools

 

Datenstrategien müssen das gesamte Unternehmen umfassen, um Erfolg zu haben. Mit entsprechenden Cloud Services entwickelt sich eine agile Innovation.

 

Laut einer Oracle Studie glauben nur 34 % der Finanzexperten, dass sie ihre Daten komplett managen können. Das sollte eine ernüchternde Statistik für jeden Unternehmer sein, vor allem, da Daten eine immer größere Rolle dabei spielen, wie ein Unternehmen funktioniert. Laut Accenture erklärten 77 % der befragten CEOs, dass sie sich für die unternehmensweite Transformation verantwortlich fühlen. Ein ähnlich hoher Prozentsatz geht davon aus, zukünftig maßgeblich zum Erfolg der digitalen Projekte ihres Unternehmens beizutragen. Doch wie lassen sich diese Erwartungen erfüllen, wenn weniger als die Hälfte von ihnen in der Lage ist, die Unternehmensdaten richtig zu verwalten?

Eine intelligente Datenstrategie geht über die bloße Wachstumssteigerung hinaus. Der Beratungsfirma RSM zufolge registrierte die britische Finanzaufsichtsbehörde 819 Cyberangriffe allein im Jahr 2018 – eine Steigerung von 1.000 % gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn sich die Regierungen in den letzten Jahren verstärkt um die Erkennung von Cyber-Bedrohungen bemüht haben, ist klar, dass die Datensicherheit immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, und Cyber-Angriffe immer komplexer werden. 

Warum scheuen so viele Unternehmen trotz der zahlreichen Vorteile eines effektiven Datenmanagements vor entsprechenden Investitionen zurück? Das Problem ist weniger die Quantität als die Qualität. Die meisten modernen Finanzsysteme können große Datenmengen problemlos verarbeiten. Doch stellt sich angesichts der heutigen Datenflut die Frage, wie sich aus den entsprechenden Informationen schnell die richtigen Einblicke gewinnen lassen.  
 

Eine Datenstrategie für das gesamte Unternehmen

Eines der größten Probleme im Hinblick auf die Datenverarbeitung ist die mangelnde Klarheit darüber, wer überhaupt dafür verantwortlich ist. Angefangen vom Finanzwesen über HR bis hin zum Marketing – weniger als die Hälfte der im Rahmen der Oracle Studie Befragten fühlt sich für die Unternehmensdaten zuständig. Die meisten Unternehmen überlassen diese Aufgabe noch immer ausschließlich der IT-Abteilung. Dieser Ansatz ist nicht nur veraltet, er hemmt auch den Erfolg eines Unternehmens. 

Das Konzept einer unternehmensweiten Datenstrategie ist immer noch relativ neu, vor allem in etablierten Unternehmen, die ihre Daten schon seit Jahrzehnten in Datensilos speichern. Folglich übernehmen die wichtigsten Abteilungen keine Verantwortung für die Verwaltung ihrer Daten, auch wenn sie immer wichtiger für ihre täglichen Prozesse werden. Um mit der Realität Schritt zu halten, müssen Unternehmen ein unternehmensweites, gemeinsames Datenprotokoll einführen. Nur so haben sie Zugang zu einer zentralen „Single Source of Truth“, die für den Unternehmenserfolg unentbehrlich ist und alle auf den gleichen Stand bringt. 

Die gemeinsame Verantwortung und ein transparenter Informationsfluss zwischen den Abteilungen wird immer wichtiger, da Unternehmen Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Blockchain zur Verbesserung ihrer Dienstleistungen einsetzen. All diese Innovationen basieren auf Daten und die Qualität ihrer Ergebnisse entspricht der Qualität der Daten, mit denen sie arbeiten.

Das Gleiche gilt für die Automatisierung und autonome Systeme, die vor allem für Führungskräfte im Finanzwesen und der Supply Chain unglaublich attraktiv sind, da sie ihnen ermöglichen, den Verwaltungsaufwand ihrer Teams zu reduzieren und den strategischen Zielen ihres Unternehmens mehr Zeit zu widmen. Viele Unternehmen konnten durch diese autonomen Systeme ihren Zeit- und Kostenaufwand erheblich reduzieren. Doch der Hauptgrund für den Erfolg dieser Unternehmen ist ihr einheitlicher Datenverwaltungsansatz und ihre klare Innovationsstrategie. 

Datenstrategien müssen das gesamte Unternehmen umfassen, um Erfolg zu haben. Mit entsprechenden Cloud Services entwickelt sich eine agile Innovation.

 

Die richtige Innovationsstruktur

Eine gute Innovationsstrategie ist wichtig für ein Unternehmen. Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ihr Datenmanagement richtig zu strukturieren. Hinzu kommt, dass sie mehr Energie in ihren Innovationsansatz stecken müssen. Verbesserungen lassen sich nicht allein mit Investitionen in neue Technologien erzielen. Unternehmen brauchen klare Vorgaben und Prozesse, um eine erfolgreiche Innovationsstrategie zu entwickeln, mit der sie Daten zielsicher verfolgen, messen und verwalten können. 

Das ist einfacher gesagt als getan, und es wäre naiv zu denken, dass diese Aufgabe keine Herausforderung ist. Aber es zahlt sich auch für die Unternehmen aus, die den Prozess erfolgreich abschließen. Unternehmen mit einer Innovationsstrategie haben bessere Chancen, neue Produkte und Services erfolgreich auf den Markt zu bringen. 

Ein Beispiel dafür ist Arcadis, eine der weltweit führenden Projektmanagement- und Beratungsfirmen in den Bereichen Immobilien, Umwelt und Infrastruktur. Das Unternehmen beschäftigt 27.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern und hat einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro. Arcadis hat erkannt, dass es nur dann mit den neuen Anforderungen im Unternehmen Schritt halten kann, wenn es seine Front- und Backoffice-Prozesse optimiert. Als Teil seiner umfassenden Initiative zur digitalen Transformation mit dem Namen The Arcadis Way hat das Unternehmen eine Reihe von Oracle Cloud-Lösungen eingeführt, um seinen globalen Betrieb zu harmonisieren und mehr Einblicke in seine Daten zu gewinnen. 

Wie Gerard Sans, CEO von Arcadis, erklärt, hat das Unternehmen zum Ziel, dass alle 27.000 Mitarbeiter systematisch mit Kunden auf der ganzen Welt arbeiten. „Das ist nur mit einer einheitlichen und einfach zu verwaltenden Basisstruktur im gesamten Unternehmen möglich,“ sagt Sans. „Mit den verschiedenen Oracle Cloud Services gewinnen wir die Einblicke in unsere Daten und die Leistung unseres Unternehmens, die wir für die Optimierung und Integration unserer wichtigsten Prozesse brauchen.“

Niall Dore, CFO der Red Group, ist ähnlicher Meinung. Er nennt drei Kernbereiche, die helfen, Wert aus Daten zu schöpfen: verbesserte Prozesse durch Machine Learning, Schulungen für Teams, damit diese Wert aus Daten schöpfen können und ein Echtzeitzugriff auf diese Informationen für wichtige Entscheidungen. Entscheidend ist, dass die Grundlage für all diese Strategien ein zuverlässiger Ansatz für das Datenmanagement ist. 

Das Unternehmen der Zukunft basiert auf Vertrauen, und zwar nicht nur auf dem Vertrauen der Kunden, sondern auch auf dem Vertrauen der Mitarbeiter. Finanzführungskräfte müssen darauf vertrauen, dass sie Entscheidungen auf der Grundlage genauer Informationen treffen, und das beginnt damit, dass das Datenmanagement von einer Belastung zu einem strategischen.

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