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Die Dynamik von Innovation und Automatisierung

Richard Smith
Senior Vice President, UKII, ECEMEA & South Clusters for Technology

Innovation und Automatisierung. Diese beiden Worte prägen sämtliche Branchen weltweit und bestimmen, wer im heutigen digitalen Markt gewinnt oder verliert. Führende Unternehmen verstehen, dass beide Konzepte untrennbar miteinander verbunden sind. Durch die Automatisierung werden Ressourcen frei, sodass sich die Mitarbeiter auf Innovationen konzentrieren können. Studien  zeigen, dass es bei Innovationen darum geht, Prozesse zu optimieren und neue Arbeitsweisen einzuführen, die dann automatisiert werden können und so das Unternehmen agiler machen.

Auf einen Blick: Die Dynamik von Innovation und Automatisierung

 

Was hilft Unternehmen bei Innovation und Automatisierung? Zentraler Faktor: autonome Datenbanken. Best Practices gibt es etwa bei Hertz und dem CERN.

 

Von schrittweisen Verbesserungen bis hin zu transformativen Veränderungen – die dualen Kräfte Innovation und Automatisierung sind die neue Basis für den Erfolg eines Unternehmens. Und die heutigen autonomen Systeme liefern beides in fortschrittlichster Form. Durch die Kombination von sich selbst aktualisierenden und optimierenden Systemen mit KI und Machine Learning können Unternehmen kontinuierlich automatisieren und verbessern, wie sie arbeiten. 

 

Ein selbstverwaltendes System

Der bekannte Autovermieter Hertz hat als einer der ersten die Oracle Autonomous Database eingesetzt, um das  wachsende Datenvolumen zu bewältigen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Bisher benötigte Hertz Wochen, um eine neue Datenbank zu genehmigen, zu installieren und für den Betrieb zu optimieren. Dies verlangsamte die Datenerfassung erheblich und führte zu längeren Wartezeiten für die Kunden. 

Wer hat es nicht schon erlebt? Man landet am Ziel, eilt durch die Passkontrolle und zum Autovermietungsschalter und steht dann ewig in der Warteschlange. Für Benjamin Arnulf, Director of Business Intelligence and Analytics bei Hertz, war die Oracle Autonomous-Database eine „gewaltige Revolution“. Das Unternehmen kann jetzt große Datenmengen in nur wenigen Minuten zum Einsatz bringen. Entscheidend für Arnulf ist, dass die Datenbank verschiedene Arten und Größen von Analyseaufgaben verarbeiten kann, um eine bessere Leistung zu erzielen, ohne dass sein Teams eingreifen muss. 

Eine engere Zusammenarbeit von Innovation und Automatisierung hilft Unternehmen dabei, ihr Kundenerlebnis zu verbessern, aber auch Wissenschaftler erleben damit Sternstunden bei ihrer Forschung. Im Falle des CERN sind es sogar Galaxien. 

 

Allumfassende Auswirkungen

Im Gegensatz zu einer Unternehmensabteilung, die vielleicht nur ein paar Dutzend Mitarbeiter hat, arbeitet die Europäische Organisation für Kernforschung mit Tausenden von Wissenschaftlern, die ambitionierte Forschungen zur Teilchenphysik durchführen. Ihr Ziel? Mit dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider, den Ursprung unseres Universums und den Kosmos besser zu verstehen. 

Eric Grancher, Leiter der Database Services Group am CERN, sagt: „Wir verfügen über die fortschrittlichste Hardware und Messgeräte der Welt. Das ganze Jahr über erfassen mehrere Systeme 150.000 einzelne Datenpunkte pro Sekunde. Die Zuverlässigkeit dieser Daten und die Geschwindigkeit, mit der wir daraus Erkenntnisse gewinnen können, sind für die Wissenschaft von entscheidender Bedeutung.“

Das CERN arbeitet also mit einem beispiellosen Datenvolumen, das buchstäblich in Lichtgeschwindigkeit generiert wird. Durch den Einsatz der Oracle Autonomous Database entfallen viele manuelle Aufgaben beim Konfigurieren, Optimieren, Patchen und Sichern von Daten. All dies geschieht automatisch und in Echtzeit, wodurch menschliche Fehler reduziert werden, und die Ingenieure und Wissenschaftler des CERN sich auf die Ergebnisse konzentrieren können.

 

Die Rolle der Analysten bereichern

Wenn man sich diese Beispiele ansieht, könnte man denken, dass autonome Systeme eine weitere Technologie darstellen, die Menschen am Arbeitsplatz ersetzen wird. Dies ist aber nicht der Fall. 
Die autonome Datenbank soll die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Daten verwalten, verändern. Das bedeutet, dass Analysten sich nicht mehr mit monotonen Aufgaben – wie Abfragen, Abstimmungen und Versionskontrollen – befassen müssen und ihr umfassendes Fachwissen einsetzen können, um das Geschäft auf neue Weise weiterzuentwickeln.  Das kann man sich vorstellen, wie einen unglaublich intelligenten und fleißigen Kollegen, der die Bemühungen Ihres Teams unterstützt, wenn dieser Kollege in der Lage wäre, Milliarden von komplexen Berechnungen auf einmal durchzuführen. Deshalb ist die Oracle Autonomous Database für ein Autovermietungsunternehmen genauso relevant wie für eine hochmoderne wissenschaftliche Forschungsorganisation. In beiden Fällen hat Oracle die Routineaufgaben übernommen, damit das restliche Unternehmen innovativ und erfolgreich sein kann.

Das führt auch zu Veränderungen im Gesundheitssektor. Quality Metrics Partners (QMP) ist eine amerikanische Holdinggesellschaft für das Gesundheitswesen, die auf das Management von Zusatzleistungen spezialisiert ist. Die Geschwindigkeit, mit der QMP Patientendaten verarbeiten und an Gesundheitseinrichtungen weitergeben kann, wirkt sich direkt auf die Qualität der Pflege aus. Michael Morales, CEO von QMP, sagt: „Patienten möchten nicht für ein oder zwei Wochen hingehalten werden, bis sie die Ergebnisse von Blutuntersuchungen oder Einzelheiten zu ihrer Rechnung bekommen.“ 

Mit dem Oracle Autonomous Database Warehouse verfügt QMP nun über eine intelligente, selbstverwaltende Plattform, mit der die Untersuchungsergebnisse der Patienten schneller an die Versicherer übermittelt werden können. Die Administratoren von QMP können sich dadurch neuen Aufgaben widmen, weil sie sich nicht mehr mit der alltäglichen Datenverwaltung beschäftigen müssen. Heute untersuchen sie, wie QMP mit Analytik, KI, Blockchain und anderen neuen Technologien die Patientenversorgung weiter verbessern kann.

Was hilft Unternehmen bei Innovation und Automatisierung? Zentraler Faktor: autonome Datenbanken. Best Practices gibt es etwa bei Hertz und dem CERN.

Sie müssen nicht den Urknall simulieren oder versuchen, die Lichtgeschwindigkeit zu brechen, um innovativ zu sein. Praktisch jeder Unternehmensprozess, den es auf unserem Planeten gibt, kann optimiert werden. Bisher bestand die Herausforderung darin, immer bessere Arbeitsweisen zu finden und gleichzeitig einen schnelllebigen Markt zu bedienen. Das erschwert die gleichzeitige Entwicklung von Innovationen und Automatisierung. 

Autonome Systeme stellen das Gleichgewicht zwischen diesen Faktoren wieder her, was es Unternehmen ermöglicht, ihre Prozesse drastisch zu beschleunigen und gleichzeitig anspruchsvollere Ziele zu verfolgen, um sich zu differenzieren. Dadurch richten wir unseren Blick weniger nach hinten und orientieren uns mehr an der Zukunft. Das verändert die Rolle der Analysten in allen Bereichen des Unternehmens. Autonome Systeme sind weit davon entfernt, menschliches Denken in der Geschäftswelt zu ersetzen, und geben den Mitarbeitern endlich den Freiraum, den sie brauchen, um im digitalen Zeitalter schnell Innovationen durchzuführen.

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