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Die Cloud - eine Welt im Wandel und deren Auswirkung auf IT-Jobs innerhalb von fünf Jahren

Wir befinden uns im Jahr 2020. Sie sind in Ihrem fliegenden Titanauto ins Büro gedüst und werden am Empfang von einem interaktiven Hologramm begrüßt. Sie sind an Ihrem Arbeitsplatz angekommen, der Ihnen höflich einen Becher Kaffee anbietet und Ihnen Ihre To-do-Liste direkt auf Ihre Retina projizieren möchte. Oder vielleicht nicht? Ebenso wie wir immer noch auf das papierlose Büro warten, wird wohl auch der Arbeitsplatz der Zukunft nur ein gewöhnlicher Büroraum bleiben, mit Schreibtischen aus Holz oder Metall und menschlichen Kollegen. Aber Visionäre und Workspace Designer sind der festen Überzeugung, dass Ihr Job in fünf Jahren völlig anders aussehen wird. Warum also nicht schon heute herausfinden, inwieweit sich die IT-Branche ändern wird und welche dieser Veränderungen Wachstumspotenzial haben?

Nächster Halt: die Cloud

Der IT-Zug reist mit hoher Geschwindigkeit in Richtung der nächsten großen Station: die Cloud. Wenn Sie noch nicht eingestiegen sind, haben Sie noch etwas Zeit. Aber Augen auf: In den nächsten fünf Jahren wird sich viel verändern. Die Geschwindigkeit, mit der ein Wandel einhergeht, ist schwindelerregend und um mit allen aufkommenden IT-Neuheiten Schritt halten zu können, kann das selbst den eifrigsten Techniker gut auf Trapp halten. IT-Profis, die sich nicht die Zeit nehmen, vom PC aufzuschauen, um den IT-Markt in fünf Jahren einzuschätzen, werden berufliche Probleme geradezu provozieren. Denn eins ist klar: Organisationen aus unterschiedlichen Branchen wenden sich zunehmend einer IT-Infrastruktur in der Cloud zu.

Ein sauberer Cut

Was werden Sie wohl sehen, wenn Sie heute in fünf Jahren aus dem Aufzug steigen und in Ihr Büro bzw. in Ihr Rechenzentrum gehen? Sehr wahrscheinlich weniger Server. Die Wartung von Rechenzentren vor Ort ist sehr aufwendig und kostspieliger als die Anbindung an die Cloud. Falls sich ein Trend in Richtung Infrastruktur zur Cloud abzeichnet, werden sich Organisationen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind, mit solchen Aufwendungen sorgfältig auseinandersetzen müssen. Und viele werden sich letztendlich dazu entschließen, ihre Ausgaben innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rationalisieren.

Die Entwicklung von IT-Kompetenz

Noch vor zehn Jahren haben IT-Mitarbeiter Kabel in spezielle Anschlüsse gesteckt, aber heute sieht die Welt komplett anders aus. Kabel und Schalter werden in Netzwerken durch virtuelle Speicherlaufwerke in der Cloud ersetzt, wobei Anwendungen ihre eigenen Speicherzuweisungen automatisch erhalten. In Zukunft soll die Bereitstellung und Nutzung von Cloud-Diensten ermöglicht werden und nicht die Installation, Konfiguration und Verwaltung von Stacks. Demzufolge haben IT-Abteilungen jetzt praktikablere Optionen, um diese Aufgaben auszulagern und zu automatisieren, und investieren weniger Zeit in profane Aufgaben vor Ort. 

Die IT-Abteilung muss nicht mehr vor Ort sein, um Geräte und Systeme für die Gewährleistung eines reibungslosen Betriebs zu überwachen und wiederherzustellen. Stattdessen können IT-Profis sich jetzt mehr den Aufgaben eines strategischen Planers und Geschäftsanalysten widmen. Diese stellen sicher, dass ihre Organisationen entsprechend vorbereitet sind, um eine Cloud-basierte Bürokommunikation zu unterstützen. 

Die Infrastruktur von Unternehmen entwickelt sich zunehmend in Richtung Cloud, und damit auch die Jobs, die auf die Wartung von Server-Racks ausgelegt sind, so dass die Nachfrage nach guten Netzwerktechnikern, Help Desk-Mitarbeitern, Sicherheitsmanagern und Geschäftsanalysten mit Cloudkenntnissen geweckt wird. Auf der anderen Seite wird die Nachfrage nach Technikern für Server und Speichersysteme, Systemadministratoren oder Managern mit Tätigkeitsschwerpunkten in den lokalen Rechenzentren abnehmen.

Daraus wird sich für die meisten Organisationen ein grundlegender Wandel in dem übergeordneten Leitbild der IT ergeben, bei der die Denkweise in puncto Support und Wartung einer eher strategischen und softwarezentrierten Vision für die IT Platz machen wird. Die IT-Mitarbeiter der Zukunft werden aller Voraussicht nach die Kompetenz einer Geschäftsperson brauchen, um auf dem Laufenden zu bleiben, da die Softwareanforderungen ihres Unternehmens und die Optionen, die sie zufriedenstellen , tiefgreifend und unterschiedlich sein werden und sich rasch ändern können.

Die Rolle der IT im Wandel

An diesem Punkt müssen Sie sich selbst fragen: Werden Unternehmen vor dem Hintergrund, dass die Cloud weiter an Boden gewinnt, eine voll besetzte IT-Abteilung benötigen? Wie Sie richtig erkannt haben, sind nur Wenige der Meinung, dass die IT-Abteilung verschwinden wird. Unternehmen werden immer noch talentierte Mitarbeiter brauchen, die sich zumindest um die Anbindung an die Cloud und die Integration der Geschäftsprozesse kümmern können. Allerdings wird eine IT-Abteilung in fünf Jahren mit dem konstanten Wandel Schritt halten müssen. Dabei wird die wesentliche Umstellung in Richtung einer strategischen Denkweise in Richtung Cloud gehen.

In der IT werden keine Mitarbeiter mehr beschäftigt sein, die nur versuchen, Datenbanken zu verwalten; dort wird es Mitarbeiter geben, die in neuen Wegen denken, um Daten für einen unternehmensweiten Erfolg zu monetarisieren, zu teilen und zu nutzen. Da die Arbeitsbelastung immer mehr in die Cloud übergeht, muss man sich beim Aufbau der IT-Abteilung zwangsläufig von traditionellen Funktionen verabschieden und sich mehr auf Hersteller, Geschäft, Sicherheit und Dienstverwaltung konzentrieren.

Mit zunehmender Komplexität und Vernetzung der Cloud-Umgebungen steigen auch die Anforderungen an die IT-Teams im Hinblick auf ein allgemeines Verständnis und Wissen darüber, wie alles zusammenhängt. Die Tage simpler Technologiesektoren sind vorbei. Wenn Sie etwas entwickeln, warten oder reparieren möchten, sollten Sie in der Lage sein, die Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.

Zukunftsaussichten

Manche Experten sind der Meinung, dass die Cloud der IT-Abteilung zugutekommt, indem sie Mitarbeitern den Weg ebnet, ihre Aufgabenbereiche auszuweiten, mehr Entwicklungsarbeit und Programmierung zu leisten, Systeme miteinander zu verknüpfen und flexible Anwendungen zu schaffen, die Plattformen gleichkommen. 

Zudem wird die IT-Branche in den kommenden Jahren aufgrund der zunehmenden Aufgabenbereiche in Entwicklungs- und Automatisierungsprojekten einen steigenden Bedarf an Sicherheitskenntnissen erfahren. 

Es wird nicht nur Veränderungen im Hinblick auf diese Aufgabenbereiche geben, sondern auch im Hinblick auf die Struktur von IT-Abteilungen. In fünf Jahren werden sie eher wie Miniaturausgaben von Softwareunternehmen aussehen, in denen Mitarbeiter mit der Lösung von Kundenproblemen betraut sind. Sie werden schneller Probleme von Kollegen lösen mit einer Architektur, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lässt.

Positionieren Sie sich auf langfristig angelegtes Wachstum

Fortschrittliche Unternehmen entwickeln Businesspläne, in denen festgehalten ist, wo sie in drei, fünf und zehn Jahren stehen werden, wie sie dorthin kommen und inwieweit sich Technologien in diese Vision einfügen. Können Sie als cleverer IT-Profi sagen, inwieweit sich Ihre Kompetenz und Position in die Pläne Ihres Unternehmens respektive in die der Branche als Ganzes einfügen?

Alles bewegt sich in Richtung der Cloud. Es gab nie einen besseren Zeitpunkt, Investitionen auf sich zu nehmen und sich auf die Cloud vorzubereiten. Oracle University bietet Cloud Training Solutions, die Sie auf den neuesten Stand der Cloud bringen. Mit Hilfe der Cloud Training Inhalte lernen Sie, wie Sie auf Oracle Cloud-Anwendungen und -Plattformen migrieren, sie implementieren, verwalten, optimieren und nutzen. 

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