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Der individuelle Kunde als Zielgruppe

Amanda St L Jobbins
SVP, Marketing & Digital Demand Generation, EMEA & JAPAC

Bis 2025 wird die Welt 163 Zettabyte Daten angehäuft haben, aber nur 3 % werden davon analysiert werden, besagt eine Studie von Seagate/IDC. Es scheint also, dass die meisten von uns für das Kundenerlebnis immer noch auf begrenzte Datenmengen zurückgreifen. Was könnten wir erreichen, wenn wir die uns zur Verfügung stehenden Daten besser nutzen würden? Wenn wir das Verhalten und die Anforderungen der Kunden vollständig erkennen, können wir Kunden nicht nur als Teile von Zielgruppen wahrnehmen. Wir könnten wirklich jeden Kunden als individuelle Zielgruppe behandeln.

 

Auf einen Blick: Der individuelle Kunde als Zielgruppe

 

Um Customer Experience zu perfektionieren und echtes 1:1-Marketing umzusetzen, ist die Power autonomer Data Warehouses erforderlich. Wie sich damit und mit massiven Datenmengen eine neue Dimension individueller Kundenerlebnisse eröffnen lässt, zeigen z. B. das Tourismusmanagement in Tokio und die größte Zeitung Argentiniens.

 

Wir befinden uns im Zeitalter des „1:1-Marketings“, unabhängig davon, ob Sie als Verbraucher oder als bekannte Marke handeln. Die Zeiten von B2C und B2B weichen einer neuen Ära von „B2Me“. In einer Zeit, in der Kunden individuelle Erlebnisse erwarten, versuchen immer mehr Marketingexperten zu verstehen, was jeder einzelne Kunde denkt, anstatt nur grob Gruppen zu segmentieren. Und wenn wir das richtig umsetzen, senden wir keine reaktiven Botschaften mehr, sondern schaffen proaktive, persönlichen Erlebnisse – und damit wirklich eine Beziehung zum Kunden.

Die Shibuya Tourism Association stellt sich bereits dieser Herausforderung. Der Verband bietet Reisenden Informationen darüber, wie sie Tokios berühmtes Shibuya-Viertel am besten genießen können. Hauptattraktion des Viertels ist die gleichnamige Kreuzung. Jedes Jahr werden mehr als fünf Millionen Touristen Zeuge des einzigartigen Schauspiels, wie 1000 Menschen gleichzeitig die Straße überqueren. Doch nach einem Schnappschuss des Spektakels zieht es die Touristen schnell weiter. Sie lassen das Tourismusbüro links liegen und verpassen alles, was die Nachbarschaft sonst noch zu bieten hat.

Weil die Olympischen Spielen in Tokio bevorstehen, wollte der Tourismusverband dies ändern – und entschied sich für einen datengesteuerten Ansatz. Durch die Installation von über 1200 Beacons in den Straßen rund um die Shibuya-Station und eine neue mobile App können Besucher lokalisiert und Daten von ihren Smartphones abgerufen werden, um die Personalisierung zu verbessern. Der Verband kann den Besuchern nun basierend auf persönlichen Interessen, dem Aufenthaltsort und der Tageszeit umfassendere Empfehlungen geben.
 

 

Das sind sehr persönliche Momente, die im Mittelpunkt der Experience Economy stehen. Um das zu erreichen, müssen Marketingkampagnen wesentlich effizienter und zielgerichteter werden – keine einfache Aufgabe, wenn so viele Kunden und Daten verwaltet werden müssen. Tatsächlich kann das Management der Daten länger dauern als das Entwickeln und Bereitstellen der Kundenerfahrungen selbst.

Deshalb greifen Unternehmen wie Agea auf autonome Technologien zurück, um ihre Daten zu verwalten. Argentiniens größte Zeitung stellt von einem produktorientierten auf einen kundenorientierten Ansatz um. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Zeit- und Kostenaufwand für die Verwaltung der Analyseinfrastruktur dem Erfolg im Wege stand. Mit dem autonomen Data Warehouse von Oracle konnte Agea seine Datenverwaltungskosten um 50 % senken. Anstatt wertvolle Zeit mit der Verwaltung zu verbringen, kann sich das Marketing-Team von Agea darauf konzentrieren, Einblicke aus seinen Daten zu gewinnen. So kann es schneller ein gezielteres Kundenerlebnis ermöglichen.  

 

 

Die Entwicklung eines personalisierten 1:1-Marketings hängt von genauen Prognosen darüber ab, was jeder Kunde als Nächstes tun wird, damit seine Anforderungen zum richtigen Zeitpunkt erfüllt werden. Das erfordert die Kombination von Daten von Erst-, Zweit- und Drittanbietern, um ein umfassendes Verständnis der Kunden über Kanäle und Geräte hinweg zu erhalten. Mit der richtigen End-to-End-Plattform können dann die Initiativen von Marketing-, Vertriebs- und Serviceteams aufeinander abgestimmt werden.
 

Customer Experience und echtes 1:1-Marketing mit massiven Datenmengen braucht die Power autonomer Data Warehouses für individuelle Kundenerlebnisse.

 

Kein Wunder, dass die am schnellsten wachsenden Unternehmen von heute in einen einheitlicheren Datenansatz investieren und näher an ihren Kunden sind. Lesen Sie unseren Bericht und finden Sie heraus, wie sich ihre Investitionen auszahlen.

 

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