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  • 17. November 2017

ERP in die Cloud: Wenn es Zeit ist zu handeln - Das Back-Office blickt der Cloud ins Auge

Deirdre Houchen
Senior Marketing Director, ERP/EPM, Oracle

Es ist ein Elefant im Raum, aber keiner redet darüber. Kennen Sie dieses Gefühl bei manchen Themen in Ihrem Unternehmen? Veränderung wäre schon lange überfällig, aber… Das Back-Office ist ein typischer Kandidat. Hier überwintern gerne über lange Jahre eingespielte Vorgangsweisen, Abläufe, Regeln, fast schon museale Arbeitstechniken. Und Menschen, die sich daran gewöhnt haben! Wenn Sie befürchten, in ein Wespennest zu stechen, sobald Sie hier Prozesse hinterfragen, neue Technologien einführen und einen anderen Ansatz etwa in Beschaffung oder ERP zu verfolgen beginnen – dann allerdings ist es Zeit, genau das zu tun. Es muss übrigens überhaupt nicht so schrecklich sein wie es sich anfühlt – im Gegenteil.

Der Befreiungsschlag von einem Haufen kompliziert über die Zeit angewachsener Technologien und Prozesse kann es sein, eine geschickt verknüpfte Kombination von ERP-Tools in der Cloud einzurichten. Sie erhalten damit zugleich alle Ressourcen, die Ihr Unternehmen braucht, um schlanker, agiler und effizienter zu werden.

Hier geht es um das Warum, das Wie und die Partner auf dem Weg in eine cloudbasierte ERP; eine Shortlist mit den Gründen für eine Migration in die Cloud, den erforderlichen Schritten und ein paar Worten zu Anbietern.

Wieso das Ganze überhaupt?

ERP in der Cloud ist zunächst schlicht und einfach flexibler. Das verdankt sich einem höheren Automatisierungsniveau und leicht bedienbarer Tools für jeden Nutzer. Damit entfällt der Zwang, sich an starre, strikt einzuhaltende Prozesse zu halten. Diese bisherigen Vorgänge werden rationeller und effizienter, Kosten können gesenkt, Zeit und Ressourcen in allen Bereichen gespart werden. Damit verbunden ist eine generell höhere Transparenz, mit der Sie auch zukünftig kontinuierlich Kostensenkungspotentiale aufspüren werden. Das wieder gibt Ihnen mehr Kontrolle über Budgets und Einkauf, kurz: Mit cloudbasiertem ERP bekommen Sie die aktuellen Herausforderungen in Ihrem Unternehmen in den Griff und machen es fit für zukünftige Aufgaben und Geschäftsfelder.

Wie funktioniert der Weg in die Cloud-ERP?

Bedarfserhebung steht natürlich am Anfang, wenn Sie sich grundsätzlich für Ihr ERP in der Cloud entschieden haben; erst dann stellt sich die Frage nach der passenden Lösung und was diese leisten soll. Klären Sie zunächst, in welchen Unternehmensbereichen der Handlungsbedarf am höchsten ist: Finanzen, Bestellwesen, Produktion, Back-Office… Wo liegen die größten Leistungsschwächen, wo entsprechen gegenwärtige Lösungen nicht den Anforderungen? – Hier anzusetzen, hat die größte Hebelwirkung.

Ihre spezifischen Anforderungen an die Technologie sind der nächste Punkt, z. B. Anzahl der Benutzer. Und wenn die wächst, kann dann die Lösung mitwachsen, ist sie also leicht skalierbar? Mit welchen Bestands-Anwendungen und -Technologien muss die Lösung funktionierende Schnittstellen bilden können bzw. diese integrieren? Muss Ihre neue Lösung system-, plattform- und geräteübergreifend laufen und so jederzeit auch mobil zugänglich sein?

Im dritten Schritt beginnen Sie, Ihre Geschäftsszenarien möglichst detailliert zu entwerfen. So bekommen Sie ein Bild davon, wie die neue Lösung für die gesamte Betriebsorganisation ihre Wirkung entfaltet, und zwar sowohl hinsichtlich derzeitiger Herausforderungen als auch der meisten zukünftigen Geschäftsfelder und des Wachstums. Es sind nackte, harte Zahlen, die am besten aufzeigen helfen, was die Geschäftsführung von der Lösung tatsächlich zu erwarten hat: Bereiche, in denen Kostensenkungen möglich sind; KPI-Benchmarks; überzeugende Rendite-Prognosen – mit Angaben wie diesen können Sie aufzeigen, was die vorgeschlagene Lösung unterm Strich bringt. Starren Sie dabei nicht auf schnelle Effekte, sondern auf langfristigere Ergebnisse, etwa über 3 bis 5 Jahre.

Wer wird der Mr. Right als Partner für Ihre Lösung?

Die Basis ist damit gelegt. Eine Liste möglicher Lösungen und Anbieter ergibt sich daraus. Dabei sollten Sie die Features und die Funktionalität jeder Lösung genau hinterfragen; ebenso das Anbieterspektrum hinsichtlich Support, Schulung, Unterstützung bei der Einführung, Sicherheitsfragen sowie Erfahrung und Zuverlässigkeit des jeweiligen Unternehmens. Mit dem richtigen Partner für Ihre Cloudlösung wird der Weg Ihres Unternehmens in ein ERP der Zukunft erheblich einfacher sein, als Sie heute vielleicht denken. Und es wird Sie definitiv unterstützen, ein schlankeres, smarteres und gewinnträchtigeres Unternehmen zu werden.

Mehr Details dazu, wie Sie das ERP in Ihrem Unternehmen Schritt für Schritt intelligenter machen können, finden Sie in unserem E-Book.:​

Kontakt:

Ein spannendes Thema über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedIn oder Twitter. Dee Houchen, ERP & SCM Evangelist.

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